Katholisch Leben!

Den katholischen Glauben kennen, leben, lieben & verteidigen!


Nun platzt mir aber langsam der Kragen. Die katholischen Bischöfe wollen von "Experten" eine "Arbeitshilfe zum Umgang mit rechtspopulistischen Tendenzen" erstellen lassen. Das Vorhaben an sich ist schon eine Frechheit - und das sage ich als gläubiger und praktizierender Katholik, der seit 28 Jahren für die Kirche arbeitet.
Eine jüngst erschienene Studie gibt die Zahl der von katholischen Geistlichen in den letzten Jahrzehnten missbrauchten Minderjährigen mit ca. 114.000 (!!!) an. Das Ganze hatte offenbar System und die Kirche als solche hatte und hat auf ganzer Linie versagt. Auch in anderen Bereichen haben unsere verantwortlichen Hirten die Kirche in Grund und Boden gewirtschaftet. Menschen treten seit vielen Jahren zu Abertausenden aus der Kirche aus. Vom katholischen Glauben ist nur mehr ein weichgespültes Etwas zurück geblieben, mit dem jeder leben kann und von dem niemand etwas hat. Kürzlich habe ich einen Artikel gelesen, in dem der Autor die Ansicht vetrat, der katholische Glaube sei in kirchlichen Organisationen nur mehr in homöopathischen Dosen vorhanden. Es fällt mir schwer, dem zu widersprechen.
In dieser Lage also erdreisten sich die Bischöfe, mit dem Finger auf die bösen Populisten zu zeigen. Wer aber mit dem Finger auf andere zeigt, der muss davon ausgehen, dass mindestens drei Finger auf einen selbst zurück zeigen! Hier ist es nicht anders.
Herr Marx selbst hat offenbar - wie so viele andere - nicht die geringste Ahnung, was "Populismus" bzw. "Rechtspopulismus" überhaupt bedeutet. Zur Info: Die illegale Grenzöffnung von Frau Merkel vor einigen Jahren war eine populistische Aktion. So fantasiert er, die Rechten müssten doch fremden- und flüchtlingsfeindlich sein. Mitnichten, Herr Kardinal. Sie sind sogar weitaus fremden- und flüchtlingsfreundlicher als vieles, was die Kirche zu bieten hat.
Wer den Syrern, Lybiern, Irakern usw. wirklich helfen will, tut das vor Ort. Nichts anderes sagt das Prinzip der Subsidiarität, dem die Kirche folgt. Diejenigen nämlich, die die Hilfe am meisten benötigen, können es sich nicht leisten, illegale Schlepper zu bezahlen. Sie lassen auch nicht ihre Familien zurück und laufen davon. Vor Ort muss die internationale Gemeinschaft militärisch und materiell helfen, damit die Menschen ihre Heimat wieder aufbauen können. Meine Familie stand nach dem 2. Weltkrieg auch vor dem nichts. Sie sind nicht davon gelaufen, sondern haben unter schweren Bedingungen und teilweise auch unter Gefahr für Leib und Leben ihre Heimat wieder aufgebaut.
Wer jedoch bestimmte Bevölkerungsgruppen sogar noch bei der Flucht unterstützt, muss sich fragen lassen, welchen Interessen er damit eigentlich dient.
Im schönsten Pseudo-Therapeuten- und Sozialpädagogen-Deutsch spricht Herr Marx weiter von der "Abwertung von als fremd wahrgenommenen Religionen" und sinniert über "Ängste vor anderen Kulturen". Nein, Herr Marx, hier werden nicht einfach nur andere Religionen "als fremd wahrgenommen". Hier geht es konkret um den Islam und die unglaubliche Naivität im Umgang mit diesem. Unsere Ahnen haben das christliche Abendland aufgebaut, ohne das auch Sie nicht Bischof wären und im Erzbischöflichen Palais residieren könnten. Ich schätze Moslems wie ich alle Menschen schätze - den Islam aber lehne ich aus ganzem Herzen ab (für mehr Infos siehe www.a-christian-view-on-islam.org). Wenn Sie hier gegensätzlicher Meinung sind, können Sie mir bestimmt ein Land mit mehrheitlich islamischer Bevölkerung nennen, das eine vergleichbare Demokratie und vergleichbare Menschenrechte wie der christliche Westen hat. Sparen Sie sich die Suche - dieses Land gibt es nicht.
Nur wer sein eigenes Volk liebt, kann auch andere Völker lieben. Wer keinen Pfifferling auf die Tradition und Kultur seiner Ahnen gibt, der preist eine diffuse "Vielfalt" - die doch nichts anderes ist als die totale Gleichgültigkeit der Zerstörung der eigenen Wurzeln und Identität sowie der Identität anderer Völker gegenüber. Wer Europa wirklich liebt, der trachtet nach einem "Europa der Vaterländer" und nicht nach einem totalitären Land wie die "Vereinigten Staaten von Europa".
Ja, wir haben in unseren Genen die Einflüsse verschiedener Völker. Daraus aber hat sich im Lauf der Jahrtausende eine ganz besondere Kultur und Eigenheit gebildet - wie dies auch bei anderen Völkern der Fall ist. Wer die Wertschätzung desselben als rassistisch bezeichnet, bedient sich einer Art von Propaganda, die ich schon als vergangen wähnte.
Somit habe ich nicht Angst vor anderen Religionen und Kulturen, sondern vor politisch korrekten Menschen, die ihren Willen als den einzig moralisch akzeptablen ansehen und anderen aufzwingen wollen - und damit drauf und dran sind, diese Gesellschaft in Grund und Boden zu richten, frei nach dem Zitat von Ignazio Silone: «Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‹Ich bin der Faschismus›. Nein, er wird sagen: ‹Ich bin der Antifaschismus›.»
Ich habe auch keine Angst vor einem "sozialen Abstieg in Zeiten der Globalisierung". Mich besorgt eher die Globalisierung als solche - weil sie naturgemäß das Ziel eines totalitären Systems à la "1984" von George Orwell verfolgt.
Abschließend noch ein weiterer Hinweis: die von Herrn Marx und Konsorten so verachteten "Rechtspopulisten" stehen in vielen Fragen (Ehe und Familie, Abtreibung etc.) der Katholischen Kirche weitaus näher als irgend eine andere Partei. Eine ganze Reihe von Parteien ist etwa für jeden Katholiken allein schon wegen ihrer Stellung zur Abtreibung unwählbar. Davon spricht aber keine von "Experten" erstellte "Arbeitshilfe".
Es ist nicht Aufgabe der katholischen Bischöfe, sich vor den politischen Karren einer gänzlich unkatholischen Bewegung spannen zu lassen.

Diesem Bestreben werde ich Widerstand leisten. Wenn die Hirten der Kirche versagen, müssen die Schafe aufstehen. Das Berufskatholikentum hat versagt. Es ist höchste Zeit, dass wir unsere geliebte Kirche wieder auf den rechten Weg bringen!

München, den 15.03.2019

Robert Gollwitzer
www.robert-gollwitzer.com



Populisten – und das Blöken der Elitisten


Sind Populisten eigentlich böse Menschen? Oder sind sie das legitime Gegengewicht zu den Elitisten? Dann müssen sie sich von diesen nicht ausschimpfen lassen.

von Phil Mehrens


Nichts veranschaulicht die bedenkliche Lage, in die die westlichen Demokratien sich selbst manövriert haben, besser als der Begriff Populismus. Nimmt man etwas genauer unter die Lupe, woher der Begriff eigentlich stammt und was er bedeutet, ist er als Schimpf- oder Tadelwort nicht mehr zu gebrauchen.

Populismus ist abgeleitet von dem lateinischen Wort populus, das heißt Volk. Gemeint sind in einem ganz konservativen Sinne die Menschen die in einem bestimmten Landstrich als einheimisch bezeichnet werden können, weshalb populus auch mit Einwohnerschaft übersetzt werden kann. Durch die Endung „-ismus“ ist ein Wort entstanden, das man wortgetreu übersetzen könnte mit: „Bewegung, die stark auf die Interessen des (einheimischen) Volkes ausgerichtet ist“.


Popularen und Optimaten

Im Senat der römischen Republik, den die meisten heute nur noch aus Asterix kennen, gab es die Gruppierung der Popularen, die „Volkspartei“. Die Brüder Gaius und Tiberius Gracchus setzten sich als Vertreter der Popularen für die Interessen des Volkes ein. Von ihrer Landreform (133 v. Chr.) profitierten die Besitzlosen und Unterprivilegierten. Heute würde man die Popularen Demokraten nennen. Denn die griechische Entsprechung zu populus lautet demos. Unser Wort Demokratie (Volksherrschaft) ist davon abgeleitet.


Die Gegner der Popularen hießen Optimaten. Sie setzten sich für die Vorherrschaft der „Optimalen“ im Reich ein, einer adligen Elite, einer Auslese der Besten. Ihre Überzeugung, dass es besser sei, das Volk zu bevormunden als es mitbestimmen zu lassen, weist die Optimaten als Verfechter der Aristokratie bzw. des Elitismus aus, was man übersetzen könnte als „Bewegung, die stark auf die Interessen einer gesellschaftlichen (oder globalen) Elite ausgerichtet ist“. Die Gegensatzpaare lauten also: Demokratie – Aristokratie, Volk – Elite, Populismus – Elitismus. So gesehen ist die Wortkreation Populismus ein grandioses Eigentor derjenigen, die nun nicht länger kaschieren können, wer sie sind und wessen Interessen sie vertreten. Es sind nicht die des Volkes.


Selbstherrliche Eliten

Elitistische Politik ist daran zu erkennen, dass sie zuallererst den Oberen dient. Sie manifestiert sich in Abmachungen zwischen politischen Entscheidungsträgern und Wirtschaftsbonzen, bei denen über Millionen von Steuergeldern verfügt wird, als müssten die Geldnoten nur gedruckt und nicht mühsam erst vom gemeinen Volk erwirtschaftet und anschließend vom Fiskus eingezogen werden.

Von solchen Abmachungen erfährt der einfache Bürger immer erst dann, wenn es zu spät ist, wenn etwas schief gelaufen ist: Der Skandal um die HSH-Nordbank, Millionen-Darlehen in dreistelliger Höhe für Airbus und Air Berlin, die die Staatskasse abschreiben kann, weil die begünstigten Konzerne sich verspekuliert haben, das sind die derzeit markantesten Beispiele für den Selbstbedienungsladen, als den die Eliten Steuergelder auffassen. Das teuerste elitistische Projekt im Europa des 21. Jahrhunderts war es, Griechenland im Euro-Raum zu halten.


Für Otto Normalverbraucher wird elitistische Politik konkret, wenn er sein voll funktionsfähiges TV-Empfangsgerät wegschmeißen kann und sich ein neues kaufen muss, um weiter fernsehen zu können. Die Profiteure dieser Elektroschrottvermehrungsaktion behaupten dreist, dass die Bürger diese neue Technologie wünschten, aber gefragt hat sie mal wieder keiner. Die Elitisten, die an den Strippen ziehen, haben ihnen die Entscheidung wie üblich selbstherrlich abgenommen.

Die einstigen Öko-Revoluzzer von den Grünen haben keinen Piep des Protests von sich gegeben. Sie sind längst in den elitistischen Machtzirkel aufgerückt und sitzen selber gern im Ikea-Sofa vorm HD-Fernseher, während in der auf 22 Grad hochgeheizten Küche der Kühlschrank brummt und ihr Bio-Gemüse wieder auf 7 Grad runterkühlt. Hauptsache, der Kühlschrank und der HD-Fernseher laufen mit Ökostrom, geliefert von den potthässlichen Windrädern, die jetzt überall die Landschaft verschandeln.


Schimpfwort Populist

Das Volk dagegen, das sind Menschen wie – denken wir uns mal einen Fantasienamen aus – Erika Müller aus Boostedt, die ihr Dorf seit ein paar Jahren nicht mehr wiedererkennt, die beim Arzt im Wartezimmer sitzt oder bei Netto in der Schlange steht und sich von einem babylonischen Sprachgewirr umgeben sieht. Und die das nicht gut findet. Den kosmopolitischen Eliten, den Unternehmern, denen egal ist, woher die dringend benötigten Fachkräfte kommen – Hauptsache der Rubel rollt –, den Robert Habecks, Marius Müller-Westernhagens und Senta Bergers dieser Welt, deren Zuhause theoretisch überall sein kann, ihnen sind solche Nöte fremd.

Wenn sie am Herd stehen oder Wäsche in die Maschine stopfen, dann nicht, weil sie müssen, sondern weil sie Spaß daran haben, mal in die Rolle des Unterprivilegierten zu schlüpfen. Wenn es wirklich eng wird mit Familie und Beruf, tippen sie auf ihrem I-Phone schnell eine Whatsapp-Nachricht an die Nanny. Und zwischen Thomas Gottschalk und Angela Merkel auf Einlass zu den Wagner-Festspielen in Bayreuth zu warten fühlt sich sicher auch anders an als der Stehplatz in der Kassenschlange bei Penny.

Doch es sind die Besserverdiener, die Eliten aus Wirtschaft, Politik, Medien- und Kulturbetrieb, die über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als ihren persönlichen Lautsprecher über Erika Müller, die diesen Lautsprecher auch noch per Zwangsgebühr finanziert, den Stab brechen dürfen, die ihr sagen dürfen, dass sie falsch denkt, dass sie intolerant ist, dass sie hasst und hetzt, mit einem Wort: dass sie eine Populistin ist.



„Wir sind das Volk!“
Alain de Benoist

Der Populist – wichtigster Lebensraum dieser neuen Spezies Mensch ist offenbar der Osten dieser Republik. Hier weht der Wind für Elitisten rauer als anderswo. Warum? Weil man in diesem Landstrich 40 Jahre Erfahrung damit hat, von einer selbstgefälligen, abgehobenen und aufgeblasenen Elite gegängelt und von manipulativen Staatsmedien, deren Schafsköpfe nur brav nachblökten, was die Politik ihnen vorblökte, für dumm verkauft zu werden. In reichlich populistischer Manier haben die Bewohner sich dagegen aufgelehnt mit der Parole, die die dekadente SED-Diktatur schließlich zu Fall brachte: „Wir sind das Volk!“ Die damaligen Feinde des Sozialismus sind die Populisten von heute.

Kein Demokrat kann die Rückkehr zur Aristokratie wünschen. Wenn aber Demokratie tatsächlich Volksherrschaft bedeutet und nicht die Herrschaft einer arroganten Elite, dann können Erika Müller und alle, die so denken wie sie, das eigens für sie erfundene und von den Elitisten in schafsköpfiger Eintracht dauergeblökte Scheltwort achselzuckend zur Kenntnis nehmen. Erika Müller ist kein böser Mensch. Sie ist das Volk. Sie ist Deutschland.


Phil Mehrens war als Hochschullehrer an Universitäten im In- und Ausland tätig. Bis 2014 nahm er einen Lehrauftrag für Area Studies an der Universität Rostock wahr. Heute lebt er in der Metropolregion Hamburg und betätigt sich als freier Autor («Böse Falle Ehe für alle») und Publizist. In COMPACT 4/2019 schrieb er über den neuen Asterix-Film. Sofort lesen können Sie den Beitrag mit Digital+.


(Quelle: https://www.compact-online.de/populisten-und-das-bloeken-der-elitisten/?fbclid=IwAR16hPGxGa-6RvcfVTLYmtD6E8O55q8OOgDVeeHgJIwLtmV0ERgC0qHx4aI abgerufen am 26.03.2019. Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Compact)

Warum werden Patrioten bei uns in den Medien und von Politikern als "selbsternannte Patrioten" schlecht gemacht? Welches Problem haben diese Medien oder Politiker mit Patriotismus und mit welcher Legitimation sprechen sie Deutschen das Recht ab, sich Patrioten (oder alternativ "Volk") zu nennen? Es ist eine bodenlose Unverschämtheit, Patrioten pauschal alle möglichen rechtsradikalen und/oder moralisch zweifelhaften Motive für ihr Handeln zu unterstellen. Ebenso unverfroren ist es, Deutschen das Recht abzusprechen, sich als "Volk" zu bezeichnen. Ich kann nur rätseln, warum dies Menschen tun: Gutmenschentum? Komplex aufgrund unserer Vergangenheit? Hilflosigkeit? Schuldgefühle? Angst? Wie auch immer - ich kann jeden und jede nur auffordern, sich nicht davon einschüchtern zu lassen und weiterhin ihre Meinung offen kundzutun!


Links-Deutsch. Ein Leitfaden für Sascha Lobo.

Claudio Casula / 03.08.2018 / 06:25

Der Deutsch-Irokese Sascha Lobo hat bei Spiegel online eine „Sprachkritik“ mit dem Titel „Deutsch-Rechts/Rechts-Deutsch“ verfasst.

Es ist nicht alles falsch, was er schreibt, zum Großteil jedoch der übliche, im dominierenden linken Juste Milieu für unumstößliche Wahrheit gehaltene Quatsch. Da sich Lobo nicht die Mühe macht, zwischen Rechten und Rechtsextremen zu unterscheiden, machen wir es spaßeshalber auch mal so mit Linken und Linksextremen. Der SpOn-Kolumnist tritt ja für Vielfalt ein, da freut er sich sicher, seinen Übersetzungsleitfaden mal aus der anderen Richtung vorgelesen zu bekommen.

Volk

Unberechenbare Masse, die es unbedingt auf Linie zu bringen gilt. Anders als im sozialistischen Arbeiter- und Mauernstaat, wo es Volkspolizisten, eine Nationale Volksarmee, Volkseigene Betriebe etc. gab, ist schon das Wort dem Linken ein Greuel, jedenfalls wenn das Volk deutsch oder zumindest hauptsächlich weiß und westlich geprägt ist. Da der Linke das Volk im Grunde seines Herzens verachtet, ist ein Volksentscheid sein Albtraum schlechthin. So oder so muss das Volk abgeschafft werden, indem es „bunt“ gemacht wird, ob es will oder nicht.

Populismus

Der Totschlagbegriff unserer Zeit: Wer ein Argument bringt, das den Linken in die Enge treibt, muss des Populismus angeklagt werden, denn der geht gar nicht (siehe: Volk). Dann muss der unbotmäßige Mitbürger mit Zurechtweisungen wie „Sie reden wie die AfD“ oder „Das ist doch Wasser auf die Mühlen von…“ stante pede zum Schweigen gebracht werden.

Bürger, besorgter

Der moderne Linke hat es nicht so mit dem Humor, daher ist diese verächtliche Bezeichnung das Maximum an Ironie, zu dem er sich aufraffen kann. Damit macht er sich vor allem über Leute lustig, die etwa ihre Sorge vor den negativen Folgen einer Masseneinwanderung von jungen Männern aus den gefährlichsten Ländern der Erde artikulieren. Diese Befürchtungen der „Panikmacher“ sind für Linke immer „unbegründet“ oder „eingeredet“, also „von Populisten geschürt“. Erlaubte und berechtigte Ängste sind hingegen die vor Waldsterben, Kernenergie, Treibhausgasen, Feinstaub, Klimawandel, Glyphosat, Gentechnik, Machtergreifung der Faschisten usw.

Sexismus

Früher: Diskriminierung aufgrund des Geschlechts. Der Linke hingegen fasst diesen Begriff sehr weit (siehe: Rassismus). Während er kein Problem damit hat, wenn Männer aus dem Morgenland ihre Frau (gern auch im Plural) an den Herd schicken oder in Säcke stecken, setzt bei ihm die Schnappatmung ein, wenn ein alter weißer Mann einer Frau ein ungeschicktes Kompliment macht. Mögen syrische Jungmänner westliche Frauen gern als „Schlampen“ oder „Huren“ beschimpfen – einen Spruch wie „Sie könnten ein Dirndl aber auch ausfüllen…“ oder „Das Kleid steht Ihnen aber hervorragend!“ hält der Linke aus dem Munde eines weißen Mannes für den Gipfel des Sexismus, so etwas nimmt er gern zum Anlass, endlich eine Debatte über diesen furchtbaren Missstand loszutreten.

Instrumentalisierung

Ekelhafte Praxis der Rechten, sich durch ein Verbrechen bestätigt zu sehen. Diesen wird dann flugs ein nicht behaupteter „Generalverdacht“ unterstellt. Im umgekehrten Fall, also wenn etwa ein Rechtsradikaler einem Migranten etwas antut, ist es natürlich legitim, die Tat zum Anlass zu nehmen, vor der „braunen Brut“ zu warnen. Der Linke weiß auch hier seine Herrschaft über die Begrifflichkeiten auszuspielen. Kriminelle Migranten mutieren dann wahlweise zum anonymen „Mann“, zur „Gruppe“ oder zur „Großfamilie“, das Verbrechen zum „Vorfall“. Umgekehrt wird jedes hingeschmierte Hakenkreuz an einer Flüchtlingsunterkunft als „rechtsradikaler Angriff“ oder „Anschlag“ verbucht. Dann wird der „Aufstand der Anständigen“ ausgerufen, während die Frauen-Demonstration nach dem Mord an einer Deutschen, begangen von einem afghanischen „Flüchtling“, schnell dem „rechten Spektrum“ zugeordnet wird. Wogegen dann wiederum eine Gegendemonstration nötig wird. Instrumentalisierung sieht der Linke immer nur bei den anderen.

Spalter

Jemand, der aus der linken, nun ja: Volksgemeinschaft ausschert, indem er sich gegen eine von oben verordnete „Basta“-Kultur verwahrt. Das Hohelied der gesegneten Einwanderung muss von Flensburg bis Passau einstimmig gesungen werden, sonst kriegt der Linke, der sonst so gern von Vielfalt schwadroniert, die Krise. Er selbst ist jedoch verpflichtet, Abweichler als „Pack“ oder „braunen Mob“ oder, wenn nun gar nichts dezidiert Rechtes an diesen zu finden ist, als „Nazis in Nadelstreifen“ zu bezeichnen. Das ist kein Spalten, sondern ein mutiges Zeichensetzen, ein „Wehret den Anfängen“. Fängt er sich für den „Nazi in Nadelstreifen“ ein empörtes „Geht’s noch, du Spacken?“ ein, beklagt er die Verrohung der Sprache, was – klar – typisch rechts ist.

Hass

Jede Form von Kritik, Unbehagen oder Abneigung. Wer des Hasses überführt oder auch nur dessen bezichtigt werden kann, mit dem muss man sich nicht weiter beschäftigen, den darf man bekämpfen. Rufmord ist dem Linken dann ein Kavaliersdelikt, es dient ja einer guten Sache, da muss nicht groß differenziert werden. So kann er dann jeden im „rechten Lager“ verorten: normale Menschen, die nicht auf ihrem Gehirn sitzen, Konservative, Nationale, Identitäre, Neonazis, egal. Dass er selbst und vor allem seine Lieblinge im Antifa-Lager und die unter den euphorisch begrüßten orientalischen Jungmännern hundertmal stärker zum Hass neigen, merkt er gar nicht. Auch nicht den pikanten Widerspruch, wenn er auf einer Demo gegen Hass und Hetze „Ganz Berlin hasst die AfD“ auf sein Spruchband schreibt.

Stammtisch

Die Horrorvorstellung für jeden Linken. Brutstätte und Hort üblen, reaktionären Gedankenguts. Auch hier bemerkt er nicht, dass er eben das praktiziert, was er anderen vorwirft, denn natürlich existiert auch und vor allem ein linker Stammtisch mit von allen „Anständigen“ geteilten Überzeugungen, Ängsten, den gleichen Feindbildern et cetera – und um diesen sitzen wesentlich mehr linke Spießer herum, nur eben ohne Gamsbarthut.

Haltung

Haltung zu zeigen, ist die Forderung an die Gesellschaft, für jeden linken Fetisch seit 68 einzustehen. Und alle machen mit: Parteien, Medien, Kirchen, Gewerkschaften, Institute, Stiftungen – die übergroße Mehrheit zeigt Haltung oder muss wenigstens so weit eingeschüchtert werden, dass sie sich dem Gratismut der Linken nicht entgegenzustellen wagt. Zwar hat sich der Linksgrüne längst auf allen Ebenen durchgesetzt und sein Weltbild zum allgemein akzeptierten gemacht, aber er hat so zu tun, als müsse er immer noch an allen Fronten kämpfen wie ein Berserker. Gern auch gegen jeden Popanz, denn Ehe für alle, Energiewende, Enteierung der Bundeswehr und Massenmigration aus dem Orient reichen irgendwie nicht, es muss doch noch irgendwo gefühlte Opfer geben, für die es ein Zeichen zu setzen gilt. Oder wenigstens eine imaginierte rechte Gefahr: den „Rechtsruck“.

Hat da jemand gelacht?

Theorie, krude

Feststellung von Tatsachen, die geeignet sind, das Kartenhaus linker Gewohnheitslügen zum Einsturz zu bringen. Die Verbreitung solcher Argumente muss der Linke mit allen Mitteln vereiteln, was er als „Kampf gegen rechts“ proklamiert. Da muss man einem stocknüchternen SPD-Veteranen wie Thilo Sarrazin auch mal das Schüren von Hass gegen Minderheiten unterstellen und ihn als „lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur“ denunzieren, ihn im 5-gegen-1-Talkshowspektakel zur Minna machen und ihm zynisch nachrufen: „Wieso? Hat Ihnen jemand verboten, Ihr Buch zu schreiben?“ Im Internet lauern noch mehr solcher Hater und Hetzer, da muss der linke Vielfaltspinsel dann Beiträge löschen und Nutzer sperren lassen. Die Fakenews der Anderen so stehen lassen, so weit kommt’s noch.“

(Quelle: https://www.achgut.com/artikel/links_deutsch_ein_leitfasden_fuer_sacha_lobo)

Die deutschen Bischöfe haben vor einiger Zeit einseitig und ohne äußeren Druck das kirchliche Arbeitsrecht dahingehend geändert, dass jemand, der in Scheidung oder in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung lebt oder sonst wie grob gegen die katholische Moral- und Sittenlehre verstößt, nicht mehr automatisch gekündigt wird (ich frage mich, wie dieser Mensch dann glaubhaft nach außen für die Kirche eintreten kann!). Dementsprechend findet man in der Kirche selbst wie in kirchlichen Organisationen einiges an Lebensformen, die dem katholischen Glauben widersprechen, ja spotten. Selbst auf die Mitgliedschaft in der Katholischen Kirche wird nicht mehr so sehr Wert gelegt wie früher. So finden sich bei uns viele nicht-katholische Christinnen und Christen, Atheisten, Moslems etc. Der Anteil muslimischer Pflegekräfte in kirchlichen Altenheimen scheint zu steigen. Gleichzeitig wirbt man eben diese Pflegekräfte aus den Heimatländern ab - wo sie dann fehlen. Innerkirchliche Seelsorge scheint sich auf ein Wohlfühl-Christentum zu beschränken. Eine Katechese - also eine Glaubensvermittlung - findet nicht mehr statt. Wir sind Großkonzerne geworden. Die arme Kirche existiert nur mehr auf dem Papier. Die Bistümer sind teils Multi-Milliarden Unternehmen und kirchliche Wohlfahrtsverbände - auch angesichts des Flüchtlingsstroms - am wachsen.
Diese Reihe lässt sich noch lange fortsetzen (zur Anmerkung: ich bin gläubiger Katholik und liebe meine Kirche und meinen Glauben - deshalb will ich beides nicht denen überlassen, die offenbar momentan das Sagen haben!).
Jetzt meint die Bischofskonferenz, eine AfD-Mitgliedschaft sei nicht mit dem christlichen Glauben vereinbar (im Übrigen ein grober Verstoß gegen das Grundgesetz bzw. das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, nach dem niemand wegen seiner politischen Überzeugung benachteiligt oder diskriminiert werden darf). Da schießt mir angesichts all dessen die Zornesröte ins Gesicht (ich bin seit 25 Jahren in der Katholischen Kirche angestellt!!). Gleichzeitig ist es offenbar kein Problem, in einer der "großen" Parteien aktiv zu sein, die offen für Abtreibung, gleichgeschlechtliche Lebensweisen und so einiges mehr eintritt, was ein Christ nie und nimmer für gut heißen kann.
Es ist höchste Zeit, dass jeder gläubige Katholik und jede Katholikin jetzt aufsteht und für unseren Glauben und unsere Kirche eintritt!



Zitat der Deutschen Bischofskonferenz:
"Wir haben auch über die gegenwärtigen populistischen Tendenzen in unserem Land gesprochen. Immer wieder kommt die Frage auf, ob man die AfD wählen kann oder nicht. Es geht uns nicht um eine Stigmatisierung der AfD. Aber wir distanzieren uns klar vom populistischen Vorgehen und vielen inhaltlichen Haltungen der Partei, die in Wahlprogrammen und öffentlichen Äußerungen deutlich werden. Die deutschen Bischöfe betonen ihr Bekenntnis zur repräsentativen Demokratie des Grundgesetzes, zur Menschenwürde in all ihren Dimensionen (nicht nur beim Lebensschutz, auch bei der Flüchtlingsfrage), zur Religions- und Weltanschauungsfreiheit, zur sozialen Marktwirtschaft, zu Inklusion und Solidarität mit den Schwachen, zum Zusammenhang zwischen Freiheit und Verantwortung. Wir unterstreichen die Notwendigkeit eines fairen, respektvollen und ehrlichen demokratischen Diskurses.

In aller Klarheit: Mit einer christlichen Perspektive ist politisches Agieren nicht vereinbar, das vom Schüren von Fremdenfeindlichkeit, von Ängsten gegen Überfremdung, von einseitiger Betonung nationaler Interessen, einem nationalistisches Kulturverständnis, Religionsfreiheit unter dem Vorbehalt staatlicher Kontrolle oder der grundsätzlichen Infragestellung der repräsentativen Demokratielebt. Wir lehnen eine politische Einseitigkeit ab, die Antworten auf drängende Fragen in einer globalisierten Welt stets so gibt, dass es auf Abschottung und Rückkehr in längst vergangene Zeiten hinausläuft, die vermeintlich Sicherheit gewährleisten."

Werte Bischöfe, die Position der AfD beruht nicht auf diffusen "Ängsten vor Überfremdung" oder auf "Schüren von Fremdenfeindlichkeit", so als ob es sich hier um fehlgeleitete psychisch Kranke handelt, sondern auf rationalen Argumenten. Vor allem aber ist die gegenwärtige Migrationspolitik nicht mit einer christlichen Perspektive vereinbar, da sie verantwortungslos gegenüber den Migranten und den Einheimischen ist und teilweise auch gut Geld damit verdient wird - auch kirchlicherseits. Wir haben kein "nationalistisches Kulturverständnis", sondern wir lieben unser Land, so wie andere Völker ihre Länder lieben. Religion sollte insoweit frei sein, als es sich wirklich um Religionen handelt - und nicht um totalitäre Ideologien. Es würde mich auch interessieren, anhand welchen Zitates die Bischöfe belegen wollen, dass die AfD "in längst vergangene Zeiten" zurückkehren will, "die vermeintlich Sicherheit gewährleisten." Auf gut Deutsch heißt doch das nichts anderes als dass sie sich eine Rückkehr in das Nazi-Deutschland wünschen. Das ist eine üble Form der Verleumdung und kann durch nichts belegt werden. Vor allem aber ist eine solche Behauptung alles andere als christlich.

Mit einer derart dilletantischen Alltags-Psychologie und mit einer naiven, politisch korrekten Gutmenschen-Politik ist niemandem geholfen - ganz im Gegenteil.

Die katholischen Bistümer haben teils ein Milliarden-Vermögen angehäuft. Wenn euch so an den Migranten und Armen gelegen ist, dann kann ich nur eines von euch fordern: Her mit der Kohle! Gebt euren Reichtum denen, die ihn wirklich brauchen und erspart uns pseudo-sozialistische Parolen, die regelmäßig von anderen fordern, dass sie etwas tun oder lassen sollen. Das Problem am Sozialismus aber ist, dass einem irgendwann das Geld anderer Leute ausgeht!


“Unser Kreuz hat keine Haken” ist ein wenig intelligentes und moralisch verwerfliches Motto. Es sagt eigentlich mehr über die aus, die das vertreten als über die, die man angreifen will. Ich gehe mal davon aus, dass beinahe alle Demo-Teilnehmer in Köln keine Ahnung davon haben, wofür die AfD steht (und wofür nicht) und was genau an ihrem Programm sie für “nationalsozialistisch” halten. Eigentlich ist ein derartiges Motto nicht nur eine Unverschämtheit, sondern ein Fall für den Staatsanwalt - und eine Schande für die Kirchen. Es gibt eine lange Reihe von Punkten, die andere Parteien vertreten (etwa Abtreibung) und die Christen nie und nimmer vertreten können, wollen sie denn ihrem Namen alle Ehre machen. Dagegen sieht man jedoch keinen auf die Straße gehen. Die AfD aber mit Nazis gleichzusetzen, ist verbrecherisch und undemokratisch.


Ich bin es leid, von SPD-Politikern, die selbst Geld en masse gescheffelt haben, zu hören, man müsste "die Reichen" besteuern. Das alte Sozi-Geschwätz: der pure Neid treibt einen dazu, das Geld, das andere verdient (!) haben, "legal" zu stehlen (zur Info: ich bin nicht reich). Das Problem am Sozialismus ist, dass einem irgendwann das Geld anderer Leute ausgeht. Wenn schon, dann sollten Probleme angegangen werden - etwa das verantwortungslose Öffnen der Grenzen für jeden Migranten. Probleme wurden noch nie gelöst, indem man das Geld von anderen Leuten nimmt. Wer meint, das beseitige unsere Sorgen, soll doch bitteschön sein eigenes Geld geben. Na, Herr Schulz, wie wäre es - geben Sie freiwillig die Hälfte Ihrer Diäten her? Es würde Ihnen immer noch genug bleiben.


Think back to just some of what happened the last decades: The Soviet Union defended its boarders for decades against anybody - even their own. Now some peaceful demonstrations and it dissolves itself.
A tribe of thugs called the IS conquers huge cities and even countries without much resistance - and all superpowers seem to be unable to stop it.
Or a little further back: Who gained most of the last two World Wars? It certainly was not Germany.
And on and on and on...
In short: You do not have to believe in conspiracy theorist to notice something smells bad here.
Or do you?
Why is it so many of us accept the news as being presented to them: This is the good side and this the bad one. This is how things happened.
Let's use our common sense! This is why God gave it to us.
Follow the money. Follow the power.


Katechismus der Katholischen Kirche zu Politik und gesellschaftlichem Engagement:

1913 Die Mitarbeit ist der freiwillige und großmütige Einsatz der Person im gesellschaftlichen Austausch. Ihrem Platz und ihrer Rolle entsprechend, sollen alle an der Förderung des Gemeinwohls mitwirken. Diese Pflicht ist mit der Würde der menschlichen Person untrennbar verbunden.

1914 Diese Mitarbeit besteht zunächst darin, daß der Mensch sich in Bereichen einsetzt, für die er die persönliche Verantwortung übernimmt. Indem der Mensch für die Erziehung seiner Familie sorgt und gewissenhaft arbeitet, trägt er zum Wohl anderer und dem der Gesellschaft bei [Vgl. CA 43].

1915 Die Bürger sollen soweit wie möglich am öffentlichen Leben aktiv teilnehmen. Die Art und Weise dieser Teilnahme kann von Land zu Land, von Kultur zu Kultur verschieden sein. „Lobenswert ist aber die Handlungsweise jener Nationen, in denen ein möglichst großer Teil der Bürger in wahrer Freiheit am Gemeinwesen beteiligt wird" (GS 31,3).

1916 Die Mitarbeit aller an der Förderung des Gemeinwohls verlangt, wie jede ethische Verpflichtung, eine stets erneuerte Bekehrung der Mitglieder der Gesellschaft. Listige Betrügereien, durch die sich manche den Bestimmungen des Gesetzes und den sozialen Pflichten entziehen, sind entschieden zu verurteilen. Sie lassen sich mit den Forderungen der Gerechtigkeit nicht vereinbaren. Institutionen, die die menschlichen Lebensverhältnisse verbessern, sind zu fördern [Vgl. GS 3O,1].

1917 Wer Autorität auszuüben hat, muß die Werte sichern, die bei den Mitgliedern der Gruppe Vertrauen schaffen und sie anspornen, sich in den Dienst ihrer Mitmenschen zu stellen. Die Mitwirkung beginnt mit der Erziehung und Bildung. „Mit Recht dürfen wir annehmen, daß das künftige Schicksal der Menschheit in den Händen jener ruht, die imstande sind, den kommenden Generationen einen Sinn des Lebens und Grund zur Hoffnung zu vermitteln" (GS 31,3).


1918 „Es gibt keine staatliche Gewalt, die nicht von Gott stammt; jede ist von Gott eingesetzt (Rom 13 1).

1919 Jede menschliche Gemeinschaft bedarf einer Autorität um sich erhalten und entwickeln zu können.

1920 Die politische Gemeinschaft und die öffentliche Autorität sind in der menschlichen Natur begründet und gehören zu der von Gott vorgebildeten Ordnung (GS 74 3).

1921 Die Autorität wird rechtmäßig ausgeübt wenn sie darauf bedacht ist das Gemeinwohl der Gesellschaft zu fordern Um das zu erreichen soll sie sittlich annehmbare Mittel anwenden.

1922 Die verschiedenen Regierungsformen sind rechtmäßig sofern sie zum Wohl der Gemeinschaft beitragen.

1923 Die politische Autorität muß sich innerhalb der Grenzen der sittlichen Ordnung entfalten und die Voraussetzungen zur Ausübung der Freiheit gewährleisten.

1924 Das Gemeinwohl ist die Gesamtheit jener Bedingungen des gesellschaftlichen Lebens die sowohl den Gruppen als auch den einzelnen Gliedern ermöglichen die eigene Vollendung voller und leichter zu erreichen" (GS 26, 1).

1925 Zum Gemeinwohl gehören drei wesentliche Elemente die Achtung und Forderung der Grundrechte der Person das Gedeihen oder die Entfaltung der geistigen und der zeitlichen Güter der Gesellschaft der Friede und die Sicherheit der Gruppe und ihrer Glieder.

1926 Zur Wurde des Menschen gehört es das Gemeinwohl anzustreben. Jeder soll darauf bedacht sein Institutionen anzuregen und zu fordern, welche die menschlichen Lebensbedingungen verbessern.

1927 Der Staat hat die Aufgabe, das Gemeinwohl der Gesellschaft zu verteidigen und zu fördern. Das Gemeinwohl der gesamten Menschheitsfamilie erfordert eine Organisation der internationalen Gesellschaft.


One of the absurd statements of Christian fundamentalists is that Christians should not get involved in politics (anyway the end is near, so why even bother?). Politics is nothing else than the organization of the common good, of society. You can and must delegate some of it, but to completely withdraw from politics is just as impossible and irresponsible for a Christan than paying somebody else to love your neighbor. To state that "Jesus never got involved in election campains" is a theologically and rationally absurd argument. The Bible is not a cook book. You cannot expect to find a single verse on everything there. So to think that when Jesus says or does not do something, that automatically means it is right or wrong, is beyond naive and irresponsible. You have to see the Bible and the Church traditian as a whole. There you find the sancitity of life, marriage, relationships with others and in a community, dealing with the weak and those who go astray and many more. To believe this is none of a Christian's business is a teaching of men, but not of God. It is our duty to speak out on politics as well and to stay informed about everything and voice our opinion even if it is politically not correct. Everything Jesus said and did had also politcal consequences. That does not make Him a communist revolutionary, but someone who cares. To think that you vote and then let it be up to the politicians to do their job is the exact opposite of a responsible, well-informed and caring Christian who fulfills the Great Commandment. It is not for nothing that Christian charity organizations like Caritas are very political as well and state their opinion also publicly. They do that BECAUSE they are Christians, not inspite of it.


Ich habe seit Jahren beinahe täglich mit Flüchtlingen zu tun - privat (u.a. habe ich mich ehrenamtlich für diese engagiert) und beruflich. Außerdem bilde ich mich seit langem im Bereich Migration, Traumata, Sprachen, Psychologie, Theologie, Soziale Arbeit etc. fort. So spreche ich auch mehrere Sprachen und bin gerade dem Staat Israel besonders verbunden. Dies nur als Hintergrund.
Ich kann es nicht für gut heißen, wie die Katholische Kirche - und mit ihr andere christliche Kirchen und Organisationen - derzeit mit dem Thema Migration, Flüchtlinge etc. umgehen. Bestenfalls kann ich ihnen noch einen guten Willen unterstellen, schlimmstenfalls einen Tunnel-Blick, Naivität und ein bewusstes Verfolgen eigener Interessen (ob die dann wirklich so christlich sind, sei dahingestellt).
Jeder politisch Verfolgte soll bei uns Zuflucht finden. Das, was hier aber momentan abgeht, hat damit nichts mehr zu tun. Zunächst hilft man den Betroffenen am besten in ihren Heimatländern - politisch, sozial und militärisch. Wenn sich größere Flüchtlingsströme abzeichnen, kann die Devise nicht heißen Türen auf und alles rein. Damit hilft man weder den Flüchtlingen noch den Ortsansässigen. Abgesehen davon lässt man damit mutwillig auch Terroristen ins Land. Es kann auch nicht angehen, dass man sich gegenüber allen kritischen und mit Fakten unterlegten Stimmen taub stellt und diese als "Rechtspopulisten" oder ganz einfach als Menschen abtut, die halt nicht mit ihren Ängsten umgehen können. Das ist nicht nur naiv, das ist verantwortungslos.
Ein wesentliches Prinzip der Kirche ist die Subsidiarität. Demgemäß sollte zunächst Hilfe zur Selbsthilfe erfolgen (also etwa vor Ort). Die nächst höhere Instanz sollte nur einschreiten, wenn die darunter liegende etwas nicht selbst erledigen kann.
Ich löse Probleme nicht, indem ich uferlose Prozesse gegen den deutschen Staat führe, sondern indem ich das Problem an der Wurzel angehe. Der IS ist nicht in zwei Tagen gewachsen. Die Westmächte hatten in sämtlichen Revolten in muslimischen Ländern ihre Finger mit im Spiel - um dann erstaunt festzustellen, dass man Rebellen nicht wie Roboter lenken kann.
Es gibt unzählige Fakten über dieses Thema, die objektiv angegangen werden müssen. Dies kann nicht von Menschen oder Organisationen geschehen, die ein finanzielles, politisches, religiöses oder sonstiges Interesse an einer Version der Geschichte haben.
Ich habe mich mit vielen Flüchtlingen unterhalten. Ich habe für sie gesorgt und auch mit Menschen aus dem Nahen Osten zusammen gelebt. Man kann mir also kaum rechtsradikales oder menschenfeindliches Gedankengut unterstellen.
Ich lasse mir aber auch nicht den Mund verbieten - was niemand von uns tun sollte.
Der Herrgott hat uns den Verstand gegeben, damit wir ihn nutzen!

Ich halte die derzeitige deutsche Flüchtlingspolitik für naiv, verantwortungslos und brandgefährlich. Wer wirklich etwas für die Menschen tun will, die momentan ihre Heimatländer verlassen und zu uns kommen, muss dazu beitragen, das Problem in den Ursprungsländern zu lösen. Egal wie viele Flüchtlinge wir aufnehmen, an der Ursache für ihre Flucht ändert das nicht das Geringste. Das verfestigt in den Heimatländern nur den Status Quo - und führt bei uns zu untragbaren und hoch explosiven Zuständen. Wer jeden, der von der politisch korrekten Sichtweise zum Thema Flüchtlinge abweicht, als fremdenfeindlich abstempelt, macht es sich sehr leicht. Ich stehe zu meiner Position und zu meiner Mitgliedschaft bei der AfD. Gleichzeitig habe ich viele Stunden ehrenamtlicher Praxiserfahrung mit Flüchtlingen, verschiedenste Seminare zu dem Thema auf eigene Kosten besucht und auch diverse Fremdsprachen gelernt. Ich sage dies nicht, mich meiner guten Taten zu rühmen oder mich zu rechtfertigen. Ich weiß, wer ich bin und habe wohl täglich mehr Kontakt zu Flüchtlingen als die meisten. Als Christ begegne ich jedem Menschen mit Liebe und Respekt - und fordere das Gleiche auch für mich ein. Wer etwas für die Flüchtlinge tun will, muss tun, was ihnen wirklich hilft, damit sie sich erst gar nicht auf die Flucht machen müssen. Wer kritiklos einfach nur Türen und Portmonnaies (anderer) öffnet, mag zwar sein eigenes Gewissen beruhigen und schön vor anderen da stehen, muss aber auch die Verantwortung für die Konsequenzen dieses irrationalen Handelns übernehmen.

Manchmal könnte ich platzen vor Wut, wenn ich die Scheinheiligkeit der Gutmenschen ansehe. Da wird es zur Christenpflicht erklärt, gegen "Rechtspopulisten" wie die AfD vorzugehen. Da werden "Aufklärungsseminare" organisiert und flugs alle Inhalte der AfD für schändlich erklärt. Das einzig, was hier schändlich und populistisch ist, ist dieses unsägliche Geplappere. Meiner Kenntnis nach befürwortet ein Großteil der etablierten Parteien die Abtreibung. Keiner dieser Gutmenschen fordert hier, was jedes Christen Pflicht sein muss: Das Töten von Kindern zu verurteilen! Da wird mal schnell der Mindestlohn zum Allheilmittel erklärt. Man muss beileibe nicht Wirtschaft studiert haben, um zu erkennen, welche Probleme mit einem staatlich verordneten Mindestlohn verbunden sind (das lässt sich leicht nachrecherchieren!). Da werden sozialistische Parolen gegröhlt wie die vermehrte Besteuerung der "Reichen" bzw. die Erhöhung des Spitzensteuersatzes. Das ist Volkswirtschaft für Arme. Das Problem mit dem Sozialismus ist, dass einem irgendwann das Geld von anderen Leuten ausgeht!

Am meisten aber ärgert mich, wenn diese Gutmenschen ihrerseits zu schmutzigen Propaganda-Mitteln greifen. Da wird mal schnell alles, was der politische Gegner sagt, als "Hass-Parolen" bezeichnet. Klar, kann ja gar nicht sein, dass der vernünftige Argumente für seine Position hat. Man stellt ihn in eine Ecke mit Nazis, nennt Hass und Rassismus als die einzig mögliche Motivation für sein Handeln und lehnt sich dann bequem und selbstzufrieden in seinen gutbürgerlichen Sessel zurück. Dass sich derartige Behauptungen nicht begründen lassen, interessiert ja keinen. Da wird mal schnell ein Parteimitglied der AfD zitiert, das mal angeblich irgendwas auf irgendeiner Veranstaltung gesagt habe - zumindest meint man sich zu erinnern, dies mal gehört zu haben. Wenn man wirklich Leichen im Keller finden will, kann man das bei jeder Partei. Fehlverhalten einzelner auf die ganze Partei abzuwälzen, ist einfach nur billig.

Resources

So Help Me God: The Ten Commandments, Judicial Tyranny, and the Battle for Religious Freedom

Judge Roy Moore (Author)

Paperback: 288 pages

Publisher: WND Books (June 2, 2009)

Language: English

ISBN-10: 193507122X

ISBN-13: 978-1935071228


Es ist doch sehr scheinheilig, wie es sich manche jetzt zur Mission machen, über die "Rechtspopulisten" (was für ein dämliches Wort!) von der AfD zu lästern. Gehört wohl zur politischen Korrektheit. Leider gehört es nicht dazu, sich über die so hoch gelobten "etablierten" Parteien aufzuregen, die kein Problem damit haben, unter bestimmten Umständen dem Töten von Kindern im Mutterleib ("Abtreibung") zuzustimmen. Das ist für mich der absolute Tiefpunkt menschlicher Zivilisation: Das Töten der eigenen Kinder. 


Politicizing the Bible | Scott Hahn | Graduate School Guest Lecture

Mountain Man Arrested For Fishing Demolishes Judge In Courtroom While Defending Himself

"America" Theatrical Trailer (Lionsgate)

Man kann von PEGIDA halten, was man will. Fairerweise sollte man doch aber zumindest aus ihrem Munde hören, was sie zu sagen haben und wofür sie stehen.