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kathpedia.com: Philosophie


"Ich habe Sprüche von Plato und Cicero gelesen, die weise und schön waren. Aber bei keinem habe ich gelesen: Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid." (Hl. Augustinus)


Die Philosophie (übersetzt "Liebe zur Weisheit") ist eine natürliche Wissenschaft. Sie versucht mit dem Verstand oder der Vernunft zu den letzten Gründen der Gesamtwirklichkeit vorzudringen, besonders das Sein und das Sollen des Menschen.

Die Philosophie schöpft ihre Erkenntisse nicht aus der übernatürlichen Offenbarung, kann aber mit dieser nicht im Widerspruch stehen, da Glaube und Vernunft dieselbe Wahrheitsquelle (Gott) haben. Philosophische Ergebnisse, die sicher feststehenden Glaubenswahrheiten widersprechen, unterliegen einem Irrtum (Denkfehler).

 

Einteilung


Die Philosophie wird je nach dem besonderen Gegenstand unterschieden:

A) Die Denkphilosophie (ens rationale), die sich mit den Gesetzen (Logik) und der objektiven Gültigkeit des menschlichen Erkennens (Erkenntnistheorie) befasst.

B) Die spekulative Philosphie (ens reale) oder Seinsphilosophie. Diese wird eingeiteilt in Metaphysik und Naturphilosophie. Die Metaphysik wird in Ontologie und Theodizee unterschieden. Die Naturphilosophie befasst sich mit der Lehre über den Menschen: der Anthropologie (der philosophischen, der psychologischen und der kulturellen) und schließlich der Kosmologie.

C) Der praktischen Philosophie oder der Tunphilosophie, der Ethik oder Moralphilosophie und der Philosophie der Kunst (Ästhetik).

 

Kirchliche Etappen der Philosohie des 19. und 20. Jahrhunderts


- I. Vatikanisches Konzil von 1869-1870, Hauptgegenstand: Abwehr der das Christentum ablehnenden philosophischen Systeme der Neuzeit.
- 4. August 1879 Enzyklika AETERNI PATRIS Der Wert der Philospohie, um den Glauben zu sichern; die scholastische Methode des Heiligen Thomas von Aquin.
- 8. September 1907 Pius X., Enzyklika PASCENDI DOMINICI GREGIS über den Modernismus (philosophisches Fundament).


In Nr. 17 beschreibt der heilige Papst unmissverständlich und deftig, die Beziehung zwischen Philosophie und Theologie (das ist Vernunft und Glaube), wenn er sagt: "Die Philosophie hat in religiösen Dingen nicht zu herrschen, sondern zu dienen. Sie hat keine Glaubensvorschriften zu machen, sondern den Glauben mit dem Gehorsam der Vernunft zu umfassen. Sie hat nicht die Tiefe der Geheimnisse Gottes zu erforschen, sondern sie fromm und demütig zu verehren (Breve vom 16.6.1857 gegen Günther)." Die Modernisten kehren die Sache gerade um. Auf sie passen daher die Worte eines anderen Vorgängers von Uns,, Gregor IX., die er gegen einige Theologen seiner Zeit schrieb: "Einige unter Euch, vom Geist der Eitelkeit wie ein Schlauch aufgebläht, streben die von den Vätern gesetzten Grenzsteine in profaner Neuerung zu verrücken, sie unterwerfen das Verständnis himmlischer Dinge der philosophisch-rationalen Erkenntnis, nur um mit der Wissenschaft zu prunken, nicht zu irgedeiner Förderung ihrer Hörer. Verführt durch allerlei fremde Lehren, setzen sie den Kopf an den Schwanz und lassen die Magd Königin sein" (An die Magister der Theologie zu Paris 7.7.1228).

- II. Vatikanisches Konzil, Dekret OPTATAM TOTIUS über die Priesterausbildung vom 28.10. 1965, Nr. 15:Die philosophischen Disziplinen sollen so dargebeoten werden, dass die Alumnen vor allem zu einem gründlichen und zusammenhängendem Wissen über Mensch, Welt und Gott hingeführt werden. Sie sollen sich dabei auf das stets gültige philosophische Erbe (patrimonio philosophico perenniter valido) stützen (Vgl. Pius XII., Enzyklika HUMANI GENERIS vom 12.8.1950).
Nr. 16: ... Alumnen ... sodann sollen sie lernen, mit dem heiligen Thomas (von Aquin) als als Meister, die Heilsgeheimnisse in ihrer Ganzheit spekulativ tiefer zu durchdringen und ihren Zusammenhang zu verstehen, um sie, so weit wie möglich zu erhellen.
- II. Vatikanisches Konzil, Erklärung GRAVISSIMUM EDUCATIONIS über die christliche Erziehung vom 28.10.1965, Nr. 10:
- Papst Paul VI., Enzyklika MYSTERIUM FIDEI INEFFABILIS über die Lehre und den Kult er Eucharistie vom 3.9.1965, Nr. 23:
(Kirchenlehrer Augustinus spricht) Wir dagegen müssen eine festgelegte Ausdrucksweise befolgen, um zu vermeiden, dass ein zu freier Gebrauch der Worte eine gottlose Ansicht verursache, auch über das, was sie bedeuten (De Civ. Dei. X. 23 Migne PL 41, 300).


Philosophische Disziplinen


Die nachfolgende Einteilung der philosophischen Disziplinen entspricht der „Ratio Fundamentalis Instituionis Sacerdotalis“ vom 06.01.1970 [veröffentlicht in „Nachkonziliare Dokumente, Bd. 25“ und „Rahmenordnung für die Priesterbildung“ vom 09.03.1978 und „Das Studium der Philosophie im Theologiestudium“, Deutsche Bischofskonferenz vom 22.09.1983)].

a) Methodologie: Methode ist ein „nach-Weg“, ein Nachgehen des eigenen Denkweges jeder Wissenschaft. Sie ist zugleich die Theorie der Methode.

b) Logik: Hier geht es um die Gesetze des richtigen Denkens, um die Folgerichtigkeit. Wer weiter in der Philosophie arbeiten will und sich mit ihr beschäftigen will, muß auch die Gesetze des folgerichtigen Denkens erkennen, sonst erliegt er leicht Trugschlüssen und falschen Ableitungen. Thomas v. Aquin war ein brillianter Logiker.

c) Erkenntnistheorie: Zeigt die Bedingungen einer objektiv gültiger Erkenntnis. Es geht um die Frage: „Wie ist dem Menschen überhaupt Erkenntnis möglich?“ Welche Kriterien sind dafür überhaupt erforderlich? Was sind die Grenzen menschlicher Erkenntnis? Diese Fragen gehen letztlich bis an die Wahrheitsbefähigung der menschlichen Vernunft.

d) Sprachphilosophie/Hermeneutik: Die Sprachphilosophie befasst sich mit der Bedeutung der Sprache für den Menschen als Menschen (ganz wichtig für das Verständnis gerade theologischer und philosophischer Texte).

e) Ontologie: Lehre vom Sein und vom Seienden. Sie fragt nach dem Seienden schlechthin, sofern es ein Seiendes ist. Sie wird von Aristoteles „erste Wissenschaft“ genannt. Der Blick wird auf das höchst Seiende gelenkt.

f) Metaphysik: Sie ist der Versuch, Sein und Sinn von Welt und Leben zu ergründen und stellt so den innersten Bezirk der Philosophie dar. So kennt etwa der Materialismus nur das Sein der Materie und will auch den Geist auf den Stoffzurückführen. Metaphysik bezieht sich auf das alles Überschreitende, alles Zuvor- und Zugrundeliegende. Aristoteles nannte seine Metaphysik auch „Theologie“ (= Rede von Gott).

g) Philosophische Gottesfrage: Sie führt zum Absoluten, zum Endpunkt einer Kausalkette, zum absoluten Verursacher. Den Weg zur Offenbarung kann sie dem denkenden Menschen jedoch nicht abnehmen. Die Glaubensentscheidung ist schließlich ein persönlicher Akt des Menschen.

h) Philosophische Anthropologie: Heute kommt der Mensch zunehmend von den verschiedensten Richtungen aus in den Blick, zugleich aber auch aus ihren Blicken. Das führt dazu, dass dem Menschen hinsichtlich seines Seins und seines Verhaltens „nachgestellt“ wird, bis er sich selber nicht mehr findet.

i) Wertlehre: Überall wird gewertet. Die Wertlehre fragt nach der Gültigkeit eines Werturteils, fragt nach dem Wesen des Wertes. Das Subjekt ist jedoch nicht Maß der Werte, weil Werte keine Beziehungen, sondern Qualitäten sind.

j) Ästhetik: Sonderfall der Wertlehre; bezieht sich auf das reine Empfinden, auf die reine Anschauung ohne Wertung.

k) Ethik: Wissenschaft von den sittlichen Werten und dem sittlichen Verhalten. Die Ethik hat die natürliche Sittlichkeit im Blick; Moraltheologie stützt sich jedoch auf die Offenbarung.

l) Religionsphilosophie: Fragestellung: Wie weit ist der Gott der Offenbarung mit dem Absoluten der Philosophie gleichzusetzen? Sie kann nicht die Philosophie an die Stelle der Offenbarung setzen, wohl aber vor subjektiven Fehlvorstellungen bewahren.

m) Geschichte der Philosophie: Die Philosophie sucht nach dem Grund, wodurch eine Sache besteht und wodurch sie überhaupt anfängt zu sein. In der Geschichte der Philosophie zeigt sich zugleich das Wesentliche des jeweiligen Zeitalters. Wir erfahren Wesentliches über uns selbst.

n) Philosophie des 20. Jahrhunderts: Die Philosophie unserer Tage hat zunehmend ihr Denken in Systemen verlassen. Immer mehr wird das eigene Denken in Frage gestellt. Neue Hauptgebiete der Philosophie sind demnach Sprachanalyse und Sprachkritik. Demgegenüber hat der christliche Philosoph Jean Guitton die neuesten Ergebnisse der Naturwissenschaft als Aufruf interpretiert, den Ansatz des Hl. Thomas von Aquin von neuem zu bedenken.

 

Literatur


Bernhard Kälin OSB, Lehrbuch der Philosophie, Einführung in die Logik, Ontologie, Kosmologie, Psychologie (heute Philosophische Anthropologie), Kriteriologie, Theodizee, Bearbeitet von P. Raphael Fäh OSB, Selbstverlag Benediktinerkollegium Sarnen 1950 (4. Auflage), 1957 (5. Auflage; Mit kirchlicher Druckerlaubnis des Bischöflichen Ordinariates Chur vom 30. Juli 1957).
Bernhard Kälin OSB, Lehrbuch der Philosophie, Einführung in die Ethik, Umgearbeitet von Dr. P. Raphael Fäh OSB, Selbstverlag Benediktinerkollegium Sarnen 1954 (Imprimatur Curiae, die 8, Juni 1954 † Christianus Caminada. Episcopus).
Joseph Gredt OSB, Die aristotelisch-thomistische Philosophie, Erster Band Logik und Naturphilosophie, Herder & Co. G.m.b.H. Verlagsbuchhandlung Freiburg im Breisgau 1935 (Imprimatur Brisgoviae, die 16 Martii 1935 Rösch Vic. Gen.).
Joseph Gredt OSB, Die aristotelisch-thomistische Philosophie, Zweiter Band, Metaphysik und Ethik, Herder & Co. G.m.b.H. Verlagsbuchhandlung Freiburg im Breisgau 1935.
Dietrich von Hildebrand, Der Sinn des philosophischen Fragens und Erkennens, Peter Hanstein Verlag Bonn 1950.
Dietrich von Hildebrand, Was ist Philosophie?, Gesammelte Werken Band I, Verlag Habbel und Kohlhammer 1976.

(Quelle: „http://www.kathpedia.com/index.php/Philosophie“)

 

kathpedia.com: Ethik

Die Ethik oder Sittenlehre ist die Lehre von den sittlichen Normen. Sofern sie sich auf deren Erkenntnis durch die bloße Vernunft beschränkt, ist sie eine Disziplin der Philosophie und wird daher auch als Moralphilosophie bezeichnet. Im Bereich der Theologie behandelt die Moraltheologie als theologische Ethik jene Fragen der Sittlichkeit, die mit dem christlichen Glauben zusammenhängen. Der Begriff Ethik leitet sich aus dem altgriechischen Ethos (έθος sowie ήθος) ab, was einerseits "Sitte" oder "Brauch" bedeutet, sich aber andererseits auch mit "Sittlichkeit" oder "Moral" übersetzen lässt. Dem entspricht das lateinische Wort "mos, moris". Philosophische Ethik ist die normative philosophische Lehre von der menschlichen Handlung, sofern diese unter der moralischen Differenz (Unterscheidung) von Gut und Böse steht (Wolfgang Kluxen).

Einteilungen

Es gibt verschiedene Modelle, die Ethik einzuteilen. Z.B. spricht Bernhard Kälin von Allgemeiner Ethik, Individualethik, Sozialethik und Religionsethik.

Zitat

Kardinal Lozano Barragán, Präsident des Päpstlichen Rates für die Pastoral im Krankendienst: Hoch entwickelte Technologie ohne Ethik, ist wie ein Ferrari ohne Lenkrad (am Rande der internationalen Tagung über „Gesundheit, Technologie und Gemeinwohl“ am 28. September 2007).

Päpstliche Schreiben

 02.02.1956 Kongregation des Heiligen Offiziums, Instruktion „Contra doctrinam“ über die Situationsethik (AAS XLVIII; DS 3918ss).

29.12.1975 Kongregation für die Glaubenslehre, Erklärung „Persona humana“ zu einigen Fragen der Sexualethik (AAS 68 [1976] 77-96; VAS 1). (Englisch, Französisch, Italienisch)

07.05.1989 Pornographie und Gewalt in den Medien: eine pastorale Antwort [1] 22.2.1997 Päpstlicher Rat für die sozialen Kommunikationsmittel: Ethik in der Werbung [2]

02.06.2000 Päpstlicher Rat für die Sozialen Kommunikationsmittel, Ethik in der sozialen Kommunikation [3]

22.02.2002 Päpstlicher Rat für soziale Kommunikationsmittel, Ethik im Internet [4]

Literatur

 Bernard Kälin, Lehrbuch der Philosophie, Ethik, umgearbeitet von Raphael Fäh OSB, Selbstverlag Benediktinerkolleg Sarnen 1954 (Imprimatur Curiae, die 8, Juni 1954 † Christianus Caminada Episcopus).

Joseph Gredt OSB, Die aristotelisch-thomistische Philosophie, Zweiter Band, Metaphysik und Ethik, Herder & Co. G.m.b.H. Verlagsbuchhandlung Freiburg im Breisgau 1935 (373 Seiten; Imprimatur Friburgi Brisgoviae, die 22 Junii 1935 Rösch Vic. Gen.).

Dietrich von Hildebrand: - Wahre Sittlichkeit und Situationsethik Patmos Verlag Düsseldorf 1957 (1. Auflage); Situationsethik und kleinere Schriften, Verlag Habbel und W. Kohllhammer Stuttgart 1973 (2. Auflage; Die amerikanische Originalausgabe hat das Imprimatur: † Francis Kardinal Spellman, Archibishop of New York, May 31, 195. - Sittliche Grundhaltungen, Matthias-Grünewald-Verlag Mainz 1933 (1. Auflage), (2. Auflage ebenda 1946), (3. Auflage ebd. 1954), (4. Auflage Josef Habbel Regensburg 1969). - Christliche Ethik Patmos Verlag Düsseldorf 1959 (= 1. Auflage); Ethik, Gesammelte Werke III, Verlag Habbel und Kohlhammer 1973 (2. Auflage). - Substitute für wahre Sittlichkeit, in: Idolkult und Gotteskult, Gesammelte Werke VII, Verlag Habbel 1974. - Moralia, Geammelte Werke IX, Verlag Habbel 1980, (Nachgelassene Schrift). - Die Menschheit am Scheideweg, Gesammelte Abhandlungen und Aufsätze Verlag Josef Habbel Regensburg 1954.

Robert Spaemann, Moralische Grundbegriffe (Beck’sche Reihe 256), München 1999 (6. Auflage)

Horst Seidl, Antwort auf Zeitfragen, Aus der Sicht der traditionellen Ethik, Anthropologie und Metaphysik (150 Seiten; erhälzlich bei Fe-Medienverlag).

Josef Spindelböck, Verantwortete Freiheit. Beiträge zur theologischen Ethik, Verlag St. Josef, Kleinhain 2004.

(Quelle: http://www.kathpedia.com/index.php/Ethik)

 

kathpedia.com: Anthropologie

Anthropologie ist die Wissenschaft der Lehre über den Menschen (Materialobjekt). Sie wird unter mehreren Gesichtspunkten (Fomalobjekt) eingeteilt:

A) Die Philosophische Anthropologie

B) Die Psychologische Anthropologie

C) Die Kulturelle Anthropologie


Die Philosophische Anthropologie ist die Wissenschaft der Lehre über den Menschen (Materialobjekt) unter philosophischem Gesichtspunkt (Formalobjekt).

Sie kann in sechs Teile gegliedert werden:
1. Das Leben. Die Seele und ihre Vermögen.

2. Das vegetative Leben (körperliches Leben)

3. Das sinnenhafte Leben (sinnenhaftes Leben)

4. Das vernünftige Leben der menschlichen Seele (geistiges Leben)

5. Die menschliche Seele

6. Mann und Frau

 

Literatur


Bernard Kälin OSB, Lehrbuch der Philosophie, Einführung in die Logik, Ontologie, Kosmologie, Psychologie (heute Philosophische Anthropologie), Kriteriologie, Theodizee, Bearbeitet von P. Raphael Fäh OSB, Selbstverlag Benediktinerkollegium Sarnen 1950 (4. Auflage), 1957 (5. Auflage; Mit kirchlicher Druckerlaubnis des Bischöflichen Ordinariates Chur vom 30. Juli 1957).
Die deutsche Thomasausgabe (1. Ergänzungsband), Robert Brennan O.P., Thomistische Psychologie, Gemeinschaftsverlag F.H. Kehrle Heidelberg und Verlag Styria Graz-Wien-Köln 1957 (1. Auflage).
Robert Edward Brennan, Die Menschliche Natur, Eine Einführung in die Psychologie, Herausgegeben und bearbeitet von Theodor Karl Lieven, Bibliotheca Christiana Bonn (Mit Erlaubnis Papst Pius XII. ihm gewidmet; Heute wird der Inhalt des Buches Philosophische und Psychologische Anthropologie genannt).
Joseph Gredt OSB, Die aristotelisch-thomistische Philosophie, Erster Band Logik und Naturphilosophie, Herder & Co. G.m.b.H. Verlagsbuchhandlung Freiburg im Breisgau 1935 (Imprimatur Brisgoviae, die 16 Martii 1935 Rösch Vic. Gen.; Hier wird Naturphilosophie in Allgemeine (Kosmologie).und Besondere (Kosmologie, Philosophische Anthropologie) unterschieden.
Horst Seidl, Antwort auf Zeitfragen, Aus der Sicht der traditionellen Ethik, Anthropologie und Metaphysik (150 Seiten; erhälzlich bei Fe-Medienverlag).


Die Psychologische Anthropologie ist die Wissenschaft der Lehre über den Menschen (Materialobjekt) unter psychologischen Gesichtspunkt (Fomalobjekt).

Sie kann in vier Teile eingeteilt werden
1. Charakteriologie (vgl. Charakter)

2. Entwicklungspsychologie

3. Sozialpsychologie

4. Tiefenpsychologie

 

Literatur


Robert Edward Brennan, Die Menschliche Natur, Eine Einführung in die Psychologie, Herausgegeben und bearbeitet von Theodor Karl Lieven, Bibliotheca Christiana Bonn (Mit Erlaubnis Papst Pius XII. ihm gewidmet; Heute wird der Inhalt des Buches Philosophische uns Psychologische Anthropologie genannt).

(Quelle: www.kathpedia.com)

 


"“What is truth?” Pontius Pilate, 33 A.D. (John 18:38). Pontius Pilate asked that question in response to Jesus saying He had come to “bear witness to the truth.” People in our country, in our society, are still asking that same question today: “What is truth?”

In fact, people have been asking that same question for the last 2000 years, and even longer. There is, of course, absolutely no problem with asking the question. It’s good to ask questions like that. Rather, the problem today is that too few people care enough about the answer to even bother asking the question, much less make the effort to find the answer to the question. Not enough people are seeking the truth. Either they don’t care about truth, or they deny that there is such a thing as truth, or they just flat out hate the truth because it tells them things they don't want to hear.

“There is no such thing as truth, either in the moral or in the scientific sense.” Adolf Hitler

Was Hitler right? Is there no such thing as truth? Many of today's so-called "philosophers" will tell you that Hitler was indeed right...that there is no such thing as truth. In fact, a large number of people - philosophers and non-philosophers alike - will tell you there is no such thing as truth. Or, rather, that there is such a thing as truth, but it is relative. One person's "truth" may not be another person's truth which may not be another person's truth and so on. So they will admit to relative truth, but not objective truth - something that is true for everyone, regardless of any given individual's opinion about it. Well, let's talk about it and see if that makes any sense whatsoever.

First, we notice that the statement about there being no such thing as objective truth, is a self-refuting statement. If that statement is true, then it is true for everyone, which means it is an objective truth. And, if it is an objective truth, then it is false to say there is no such thing as objective truth. So, this is a self-refuting statement. Therefore, the position that there is no such thing as objective truth is demonstrably false. Which means, objective truth does indeed exist. That is simple logic...simple common sense.

Then, in philosophy, there is a foundational principle known as the Principle of Contradiction. This principle states that something cannot be, and not be, at the same time. For example, either a either equals b, or a does not equal b. A cannot both equal b and not equal b at the same time. One of those two propositions has to be true. They can’t both be true and they can’t both be false. It is either one or the other. I am either writing this newsletter to you, or I am not writing this newsletter to you. It can’t be both. You are either a human being or you are not a human being. It can't be both. The Earth either revolves around the sun or it doesn't revolve around the sun. It can't be both. So, the Principle of Contradiction is an objective truth, an objective philosophical truth.

Then, there is undeniable mathematical truth. 2 + 2 = 4. True. 10 x 10 = 100. True. The angles of a triangle add up to 180 degrees. True. If there is no such thing as truth, we cannot do mathematics...we cannot do science...we cannot do engineering. We can’t build roads, or bridges, or buildings, or cars, or smart phones, or anything else for that matter, because all of those things depend on the existence of truth. Which means, that all these people who deny the existence of objective truth, depend on the existence of objective truth to do just about everything they do in their daily lives.

If you ever have anyone tell you that we can't really know for sure what, if anything, is true or not - even whether we really exist or not - or what reality truly is, ask them if they would be willing to walk out onto any nearby interstate or highway in the dark of night to see if the cars and trucks traveling down that road really exist or not. Of course, they won't do it, which means they are full of malarkey. They don't really believe the garbage they are spouting. They know it is true that the cars on that road are real and they know it is true that they would cease to occupy space, or at the least suffer greatly, if they were to walk out onto the real interstate and encounter those real cars and trucks in the dead of night.

“Well,” folks will say, “of course there is mathematical and scientific truth, but there is no such thing as moral or philosophical truth.” Oh, really?! Well, I've just demonstrated that the Principle of Contradiction is an objective philosophical truth. It is true for everyone everywhere. Now, in regard to moral truth, let's see if people really believe there is no such thing as moral truth...that there are no moral absolutes. The question I always ask people who put forward that proposition is this: Was Hitler right? In other words, if morality depends on one’s feelings, or on what a particular group of people arbitrarily decides morality should be, then how can you say Hitler was wrong, when he did what his “feelings” told him was the right thing to do? It was Hitler's truth that some 6 million Jews should die in the concentration camps. So, if we can't impose our moral "truth" on anyone else, and there is no such thing as objective moral truth, then how can you say that Hitler was wrong? You can't! At least, you can't without being labeled a hypocrite. Yet, you will have to ask a whole lot of folks who don't believe in objective moral truth before you will find one of them that will have the guts to say Hitler was not wrong to do what he did because it was his truth.

“People hate the truth for the sake of whatever it is they love more than the truth. They love truth when it shines warmly on them, and hate it when it rebukes them.” St. Augustine

That is what is really going on in our society today. People deny truth, they talk around truth, they try to relativize truth because they don't want to be bound by the truth. They want to live in a way that is contrary to truth, so their wills override their intellects and their consciouses. That is why they are so angry. Truth is rebuking them...constantly...day and night. They have no respite from the truth. There is something deep within telling them what the truth is and that they should live according to the truth, but they don't want to accept that. So they rebel against their own nature. They are at war with themselves.

And what St. Augustine said is especially true when it comes to moral and religious truth. Moral absolutes are denied and rejected. Morality is said to be purely subjective and entirely dependent upon what any given individual “feels” is right or wrong. The Ten Commandments no longer hold sway as objective moral standards, they have been replaced by one’s purely subjective feelings.

And the religious beliefs of many are now no longer based on ancient truths and teachings, rather they are bound only by each individual’s imagination and, within Christianity, man-made traditions and each person’s private interpretation of the Bible . A new interpretation - a new belief. A new belief - quite possibly even a whole new denomination. Who’s right...who’s wrong? What is the truth? Who decides? What does it matter? After all, it's all relative...right? It all depends on what I feel. In our society, feelings = truth. What I "feel" about morality, is true...because I feel it. What I "feel" about religion, is true...because I feel it. What I "feel" about my sexual identity, is true...because I feel it.

But do feelings really equal truth? Let's use a recent highly publicized situation as the basis for an example to demonstrate that feelings do not equal truth. Ladies and Gentlemen, I give you the "Bruce/Caitlyn Jenner Murder Mystery":

If Caitlyn/Bruce Jenner “feels” that “she” is really a woman, does that make it true? Many in our society today would say, "Yes." But, consider this: If Caitlyn/Bruce Jenner were to commit a crime...let’s say murder...and suffered a cut on the hand during the commission of that crime, when the crime lab analyzed the blood found at the crime scene, will they determine that the suspect they are looking for is a man, or a woman?

I tried to put that example in the newspaper ad I linked to above. They rejected it. Wouldn't let me do it. Why not? Because the folks at the newspaper knew they would get hammered by all the folks that believe feelings = truth. Those folks tend to be rather irrational in their behavior. Which makes sense, because they are rather irrational in their thinking. And they also wouldn't put it in their paper because the answer to the question is beyond dispute. The crime lab would say that a man committed the murder. It would say that Bruce Jenner committed the murder, not Caitlyn Jenner.

But, how can that be? Bruce Jenner is now a woman. I mean, he had the operation. He's taking the hormones. He wears dresses and makeup and his hair is long. He "feels" like a woman. So, he must be a she, right? Well, not according to science. Which is rather ironic, because all these folks who take issue with those who believe in God and who deny objective truth and objective morality and constantly crow that believers are un-scientific; yet, all the while, it is they who actually deny science in so many ways and in so many instances. Bruce/Caitlyn Jenner is a man, regardless of what anyone "feels".

So, ask anyone who believes in all of this "transgender" nonsense the question about Bruce/Caitlyn Jenner leaving blood at the scene of the crime, and see if they say the crime lab would say that a man, or a woman, committed the crime.

Truth is truth, and no matter what anyone "feels," it is still the truth. You can deny it. You can hate it. You can refuse to accept it. You can rage against it. But the truth will win out in the end."

(Source: John Martignoni, www.biblechristiansociety.com)