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"Homophobie"?

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Ich habe selbst gleichgeschlechtliche Neigungen und finde es höchst befremdlich, andere zwingen zu wollen, Positionen der Schwulenbewegung für gut zu heißen bzw. sie in eine radikale Ecke zu stellen, wenn sie dies nicht tun.

Mit einer Schwulenfreundlichkeit auf Basis eines dominanten Zeitgeistes kann ich nichts anfangen. Dieses ganze "Leben und leben lassen" wirkt völlig aufgesetzt auf mich. Lass jemand mal wirklich wütend werden oder lass die Zeiten wieder richtig schlecht werden, dann ist diese "Akzeptanz" von Schwulen wieder schnell vergessen.

Ich finde es absolut in Ordnung, wenn jemand - aus welchen Gründen auch immer - einen schwulen Lebensstil oder gleichgeschlechtlichen Sex ablehnt. Das ist sein gutes Recht!

Menschen müssen einander nicht gern haben oder sympathisch finden, wohl aber mit Respekt begegnen. Das heißt nicht, dass sie gutheißen müssen, was die andere tut, aber sie müssen diesem Menschen mit Würde, Respekt, Anstand und Freundlichkeit begegnen.

Was man dabei nicht tun kann, ist Menschen in Gruppen zu teilen und für bestimmte Gruppen (etwa die "Schwulen") besondere Rechte einzufordern oder gar andere als schlechte Menschen abzustempeln ("homophob"), die deren Positionen und Lebensentwürfe aus rationalen, religiösen oder sonstigen Gründen nicht für gut heißen.

Jeder Mensch hat das Recht auf eine andere Meinung und ich kann gut damit leben. Meinungsfreiheit geht in beide Richtungen!

Categories: Homosexualitaet, Gender Identity, Politik