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Radikale Zeiten erfordern radikale Lösungen!

Posted on November 27, 2016 at 4:10 PM

Bedürftigenspeisung? Tafeln? Gebrauchte Kleidung? Gebrauchte Möbel? Hört sich doch alles wunderbar an, was man armen Menschen anbietet. Ist es aber wirklich das Beste für sie? Nicht unbedingt. Zweifellos sollten wir uns Konzepte überlegen, wie man gebrauchte Sachen wiederverwertet und Essen bzw. Lebensmittel nicht wegwirft. Wer aber meint, etwas Gutes zu tun, wenn man es armen Menschen gibt, dem seien einige Gedanken mitgeteilt: Zum einen hindert das den Staat daran, seine Verantwortung zu übernehmen. Er hat für diese Menschen ausreichend zu sorgen - wofür wir auch Steuern zahlen. Wenn das aber andere übernehmen, ist er fein raus. Auch für die armen Menschen ist das nicht unbedingt die hilfreichste Lösung: Sie bekommen neben der Grundsicherung/Hartz IV oder was auch immer noch kostenlos Essen, Kleidung, Lebensmittel, verbilligte Eintrittspreise usw. So hält man sie - gewollt oder ungewollt - in der Unselbstständigkeit. Warum sollten sie noch ihren Hintern hochheben und etwas tun? Warum versuchen, die eigene Situation zu verbessern, wenn alles für einen getan wird?

Auch an Arbeitslose, Arme etc. ein paar Worte: Es liest sich allemal besser im Lebenslauf, wenn jemand in seiner Zeit als Arbeitsloser sich ehrenamtlich betätigt hat. Manche Firmen bietet als Gegenleistung sogar Fortbildungen oder ähnliches. Außerdem hat man schon mal den Fuß in der Tür und wird möglicherweise gar übernommen! Allemal besser als zuhause auf der Couch zu sitzen.

Warum kann man arbeitslosen Menschen nicht einfach auch gemeinnützige Arbeit zuweisen? "Zwangsarbeit!" - mögen einige aufschreien. Ist es aber wirklich ethisch verwerflich, wenn Menschen, die momentan keine feste Stelle haben, aufgefordert werden, für die Allgemeinheit etwas zu tun? So bleiben sie zumindest in einer festen Tagesstruktur und tun gleichzeitig noch etwas Gutes!

Selbst Frührentner, die ja keine drei Stunden mehr arbeiten können, können ja vielleicht noch eine oder zwei Stunden tätig sein! Ähnliches gilt für alte Menschen.

All die, die hier empört stöhnen, sollen doch mal daran denken, wie das Ganze weiter gehen soll. In einigen Jahren schon werden die Menschen im Durchschnitt weitaus älter sein. Wer soll denn dann bitte für die Renten und Pflegekosten aufkommen?

Entweder wir lassen jetzt Tabus fallen und diskutieren offen die Möglichkeiten oder wir landen zwangsweise in einer Katastrophe - für alle.