Katholisch Leben!

Den katholischen Glauben kennen, leben, lieben & verteidigen!

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Konservative Kleidung?

Posted on June 20, 2017 at 3:30 PM

Und dann gibt es noch diejenigen, die meinen, wer im christlichen Umfeld in exponierter Position arbeitet, solle sich doch bitte konservativ kleiden - der Außenwirkung wegen. Das Problem damit: "konservativ" im christlichen Bereich ist zuallererst eine Werthaltung, eine traditionell-christliche Grundeinstellung. Wer diese nicht hat oder in seinem Privatleben etwas anderes darstellt, der kann sich noch so "konservativ" kleiden, es wird immer nur scheinheilig wirken. Christliche Betriebe sind eben NICHT wie BMW oder Mercedes Benz. Jesus Christus kommt es auf das Herz an und nicht auf das Äußere. Davon gibt es in der Welt genug.

Working for the Catholic Church

Posted on January 6, 2017 at 8:20 AM

I wonder how many people who work for the Catholic Church and its organizations really live according to Catholic teachings on morals and faith. Because if not, what's the point.

Arbeiten in kirchlichen Einrichtungen

Posted on January 6, 2017 at 8:20 AM

Die von uns, die - wie ich - in katholischen Einrichtungen arbeiten, sollten sich immer bewusst sein, dass wir in allem, was wir tun, ein Bild von der Kirche abgeben (dessen sollte sich eigentlich jeder Christ/jede Christin bewusst sein!). Sei es in unseren Worten und Taten oder im Umgang mit Geldern, die uns Menschen gegeben haben, um sie an Bedürftige weiterzugeben. Wie sollten eben nicht nur ein weiterer Großkonzern sein, der mehr an Selbsterhaltung als an einem mildtätigen Ziel interessiert ist. Wir sollten den extra Schritt tun, den andere nicht tun. Spendengelder sollten wirklich nur im Sinne des Spendengebers verwendet und nicht zum Fenster hinaus geworfen werden. Stellenbesetzungen sollten aufgrund der Qualifikation und des Glaubenszeugnisses (und nicht auf Basis von Vitamin B) erfolgen. Sollten wir nämlich hierbei versagen, würde es keinen Grund mehr für unsere Existenz geben und wir würden bald verschwinden - und das zu recht. Wenn die Kirche wie die Welt wird, wer braucht dann noch eine Kirche?

Heilpraktiker

Posted on August 27, 2016 at 5:55 AM

In Österreich gibt es keine Heilpraktiker- was konform mit dem EU-Recht ist. Das aus gutem Grunde - und Deutschland sollte sich daran ein Beispiel nehmen. Solange die Ausbildung zum Heilpraktiker und das Berufsbild nicht klar geregelt sind, wird hier auch weiter abgezockt und Unsinn getrieben (wenn auch nicht von allen). So werden oft nachgewiesenermaßen (bestenfalls) vollkommen unwirksame Methoden gelehrt und angewandt - und damit Studenten und später Kunden ausgenommen. Die wenigsten können davon Vollzeit leben, was den Instituten aber nichts auszumachen scheint, solange die Kasse klingelt. Man kann ihnen ja weiterhin Seminare verkaufen.

Auch Heilpraktiker für Psychotherapie sind nicht einmal ansatzweise mit psychologischen Psychotherapeuten zu vergleichen. Letztere haben jahrelang studiert und Tausende von Stunden Berufspraxis, bevor sie zugelassen werden. Erstere haben mehr oder weniger den ICD-10 auswendig gelernt, werden dann geprüft - und fertig.

"Wer nichts wird, wird Heilpraktiker" scheint heute nur allzu oft traurige Wahrheit zu sein. Es gibt bisher auch absolut keine Notwendigkeit für diesen Beruf, da genügend medizinische Berufsfelder existieren und kein zusätzlicher Bedarf ersichtlich ist, zumal auch die Naturheilkunde bereits von vielen Ärzten praktiziert wird. Fortbildungen sind für ausgebildete Heilpraktiker nicht vorgeschrieben. Überprüfungen hinsichtlich der Wirksamkeit - oder Schädlichkeit/Unwirksamkeit - gibt es nicht. Genauso wenig wie eine gemeinsame Linie unter den verschiedenen Verbänden und Instituten. Im Prinzip lernt man stapelweise Zeug auswenig, wird dann geprüft und fertig. Der ganze unwirksame und unwissenschaftliche Hokus Pokus, der dann von vielen Heilpraktikern angeboten wird - sei es, weil sie selbst daran glauben oder Kohle machen wollen - ist in meinen Augen moralisch höchst verwerflich.

Das mag nun einigen nicht passen, aber hier geht es um das Wohl der Patienten - und Studenten.

Mit Titeln angeben...

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Kennt ihr das: Manche Menschen scheinen es für ihr Selbstbewußtsein zu brauchen, mit einem Universitätsstudium anzugeben, das sie vor Jahrzehnten abgeschlossen haben. Umso peinlicher noch, wenn sie kaum Berufserfahrung hatten und keine laufenden Weiterbildungen gemacht haben. Dann ist dieses Studium so müßig wie ein Kropf! Noch peinlicher, wenn sie mit rechtlich nicht geschützten Fantasie-Titeln werben, die zumeist die Wörter "geprüft", "Management", "Trainer", "Coach", "systemisch" oder "Achtsamkeit" enthalten. Wahrscheinlich wollen sie damit etwas über ihre Qualifikationen sagen, im Grunde tun sie aber genau das Gegenteil: man sieht sofort, dass sie von nichts eine Ahnung haben.