Katholisch Leben!

Den katholischen Glauben kennen, leben, lieben & verteidigen!

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You don't need to bring us Jesus!

Posted on April 13, 2017 at 3:10 PM

Yes, we've been gone for so long. We've been outsiders - and still are. "The marginalized" you call us - and you use us to knock off your loving the unlovable off the list. You want to bring Jesus to us hookers, pimps, inmates, gays, drug addicts, homeless and what not. We don't need you to bring us Jesus so you feel better and can tap yourselves on your shoulders. Jesus is already here. Yes, we left our old lives behind, but we are still "we" - and that's alright with God. We went to those nice and fancy church buildings where they all asemble - all those nicely dressed people, some of which we knew too well from their double lives. They "welcome" us, but all the time they let us feel they are something better - and we are not.

Oh, they certainly know how to hide that behind spiritually or wanna-be-psychologically sounding phrases - "You might want to pray about...", "Don't take it personal, but...", "A Christian does not say/wear/do this/does not listen to this music...", "This looks like you're still gay/a hooker/a drug addict/a criminal..." - you get the point.

 

Then you wonder why so many call Christians hypocrite. Because many of you are. We sure don't need churches and Christians like these and we can smell your true attitude a mile away. This is why we feel much better among our own. Yes, we are Christians now - and certainly not worse ones than you are - and this is why our folks love us like we are. No "but" attached. And vice versa. We do not have to look like a middle class American John Doe in his suit and tie to worship the Lord. We dress up for Him - but that might look different than what you know. Who are you to tell us we should pray about our behavior - meaning to say you are standing on your hill, pretending to be God and having all the truth in the world. You are a sinner like the rest of us, not better, not worse.

 

When we follow Jesus, we are dead serious about it. We see you spreading much "wisdom" on facebook and telling everybody what should be done - but when we ask you to join us going out on the street to all those wild places where you find those people Jesus loves so much, you give us a trillion excuses why you cannot come along. Teary-eyed snowflakes, that's what you are. Chicken. Your house is not built on a rock and your seed fell among thorns.

 

So with all of our heart we tell you: Keep on doing whatever you think you should be doing, but leave us and our likes alone. We don't need you. We need Jesus - and we assemble for and with Him and we go to meet Him. Actually, it is pretty easy. He assembled twelve simple men called apostles and told them on the Sermon of the Mount the basics of what a believer in God is all about. This is what we go by.

 

We have two words for you:

 

Bless you.

 

Rob

Radikale Zeiten erfordern radikale Lösungen!

Posted on November 27, 2016 at 4:10 PM

Bedürftigenspeisung? Tafeln? Gebrauchte Kleidung? Gebrauchte Möbel? Hört sich doch alles wunderbar an, was man armen Menschen anbietet. Ist es aber wirklich das Beste für sie? Nicht unbedingt. Zweifellos sollten wir uns Konzepte überlegen, wie man gebrauchte Sachen wiederverwertet und Essen bzw. Lebensmittel nicht wegwirft. Wer aber meint, etwas Gutes zu tun, wenn man es armen Menschen gibt, dem seien einige Gedanken mitgeteilt: Zum einen hindert das den Staat daran, seine Verantwortung zu übernehmen. Er hat für diese Menschen ausreichend zu sorgen - wofür wir auch Steuern zahlen. Wenn das aber andere übernehmen, ist er fein raus. Auch für die armen Menschen ist das nicht unbedingt die hilfreichste Lösung: Sie bekommen neben der Grundsicherung/Hartz IV oder was auch immer noch kostenlos Essen, Kleidung, Lebensmittel, verbilligte Eintrittspreise usw. So hält man sie - gewollt oder ungewollt - in der Unselbstständigkeit. Warum sollten sie noch ihren Hintern hochheben und etwas tun? Warum versuchen, die eigene Situation zu verbessern, wenn alles für einen getan wird?

Auch an Arbeitslose, Arme etc. ein paar Worte: Es liest sich allemal besser im Lebenslauf, wenn jemand in seiner Zeit als Arbeitsloser sich ehrenamtlich betätigt hat. Manche Firmen bietet als Gegenleistung sogar Fortbildungen oder ähnliches. Außerdem hat man schon mal den Fuß in der Tür und wird möglicherweise gar übernommen! Allemal besser als zuhause auf der Couch zu sitzen.

Warum kann man arbeitslosen Menschen nicht einfach auch gemeinnützige Arbeit zuweisen? "Zwangsarbeit!" - mögen einige aufschreien. Ist es aber wirklich ethisch verwerflich, wenn Menschen, die momentan keine feste Stelle haben, aufgefordert werden, für die Allgemeinheit etwas zu tun? So bleiben sie zumindest in einer festen Tagesstruktur und tun gleichzeitig noch etwas Gutes!

Selbst Frührentner, die ja keine drei Stunden mehr arbeiten können, können ja vielleicht noch eine oder zwei Stunden tätig sein! Ähnliches gilt für alte Menschen.

All die, die hier empört stöhnen, sollen doch mal daran denken, wie das Ganze weiter gehen soll. In einigen Jahren schon werden die Menschen im Durchschnitt weitaus älter sein. Wer soll denn dann bitte für die Renten und Pflegekosten aufkommen?

Entweder wir lassen jetzt Tabus fallen und diskutieren offen die Möglichkeiten oder wir landen zwangsweise in einer Katastrophe - für alle.

Gutes tun

Posted on August 1, 2016 at 3:40 PM

Wer etwas "Gutes" tut, also anderen Menschen in irgendeiner Form hilft oder helfen will, sollte im Kopf immer folgende Checkliste haben:

 

1. Subsidiarität: Ich helfe Menschen nur dort, wo sie sich nicht selbst helfen können und wenn möglich befähige ich sie, dies zu tun.

2. Ich höre immer wieder in mich hinein: Warum tue ich das eigentlich? Wirklich nur für die anderen oder weil ich damit - bewusst oder unbewusst - ein eigenes Gefühl oder Bedürfnis befriedigen will? Beispiele: Emotionale oder soziale Bedürfnisse, Geltungsbedürfnisse, Bedürfnis danach, gebraucht zu werden, gerne im Mittelpunkt stehen oder kommandieren, Helfer-Syndrom etc. Am besten in Supervision.

3. Ich sorge dafür, dass ich auch fachlich qualifiziert bin.

4. Ich achte auf meine eigene körperliche, psychische und spirtuelle Gesundheit.

5. Ich gebe meinen Glauben und meine Überzeugungen dabei nicht ab.

6. Ich werte Kritik nicht automatisch als persönlichen Angriff.

7. Ich tue dies uneigennützig und bedingungslos. So darf ich meine Hilfe nicht nur auf Menschen einer Religion beschränken. Auch muss ich damit rechnen, dass sich der Hilfeempfänger nicht zwangsweise danbkbar zeigt.

8. Ich sage den Hilfeempfängern, was sie hören müssen und nicht nur, was sie hören wollen. Ebenso verfahre ich mit meinen Taten.

9. Ich liebe andere, weil Gott mich zuerst geliebt hat.

10. Wenn ich etwas Gutes tue, rede ich nicht darüber. Ich gebe nicht damit an und halte mich nicht für etwas Besonderes deswegen.

Hilfe in Notlagen?

Posted on July 24, 2016 at 8:35 AM

Hilfe in Notlagen? Aber klar doch, aber bestenfalls Hilfe zur Selbsthilfe nach dem Subsidiaritätsprinzip! Manchmal kommt mir schon die Galle hoch, wenn Menschen einen Job haben, der nicht zum Leben reicht, den Rest mit Grundsicherung aufgefüllt bekommen und dann meinen, sie "dürften" nicht mehr verdienen, da ihnen sonst die Sozialhilfe gekürzt werde. Na und? So soll es doch sein? Oder Menschen, die die eidesstattliche Versicherung abgeben und dann meinen, sie "dürften" nicht mehr wie einen Betrag X verdienen, da ihnen das sonst gekürzt werde. Na und? Dann gehen eure Gläubiger wenigstens nicht ganz lehr aus! Sollten Schulden nicht bezahlt werden?

Weiter im Text: Menschen, die Schulden bei anderen machen, die sie lange kennen und bei denen sie wissen, dass ein gewisses Vertrauens- und Freundschaftsverhältnis da ist. Wohl wissend, dass sie diese Schulden nie zurück zahlen können - und vielleicht auch gar nicht wollen. In den Urlaub fahren kann man aber schon.

Suppenküche? Manna? Münchner Tafel? Kleiderkammer? Möbellager? Ist ja schön, dass Lebensmittel und gebrauchte Sachen wiederverwendet werden. Nur unterstützt man damit die Unselbständigkeit der Notleidenden (warum sollten sie den Hintern bewegen, wenn sie alles umsonst bekommen?) und hindert den Staat davon, seiner Verantwortung den Notleidenden nachzukommen (es gibt ja genügend Ehrenamtliche, die das machen).

Wenn man dann aus welchen Gründen auch immer berechtigterweise Hartz IV oder Grundsicherung bezieht, wäre es da nicht angemessen, sich ehrenamtlich zu betätigen, um zumindest eine Gegenleistung für die Gesellschaft zu erbringen? Außerdem sieht es in jedem Lebenslauf besser aus, wenn man nachweisen kann, man hätte sich ehrenamtlich betätigt, als wenn da nur steht, er/sie hat Geld vom Staat bekommen und nichts dafür getan. Ganz abgesehen davon bekommt man so den Fuß in die Tür so mancher Firma.

Obdachlose? Natürlich muss man hier das individuelle Schicksal betrachten und ihnen wieder auf die Füße helfen. Mein Mitleid hält sich aber in Grenzen, wenn die Betreffenden das nicht wollen. Niemand muss obdachlos sein. Wer will, bekommt von der Stadtverwaltung eine Unterkunft, Verpflegung, Sozialberatung etc. zugewiesen. Wer trotzdem obdachlos ist, ist dies, weil er/sie das will (!) - und dagegen ist kein Kraut gewachsen.

Mag sein, dass ich nun einigen auf den politisch korrekten Schlips getreten bin. Sei's drum. Das musste mal gesagt werden.

Good Works

Posted on June 23, 2016 at 11:25 AM

 

Is it enough for a Christian to just “do something good”?

 

A question that seems to be up-to-date. And has not even Jesus Himself said that we shall acknowledge them by their fruit? So if the fruit are good, is the plant good too?

 

Unfortunately, Christians today seem to have a tendency to throw everything in the “love pool”. If it’s “love” and/or if it includes doing something good for others, it is alright. Or is it.

 

Not so fast.

 

Somebody that “does something good” is – at best – a “good” person, but not automatically a Christian. Neither does the end (“good fruit”) justify the means.

 

Both in the Old and the New Testament God made it very clear that the heart matters. It is in the heart where evil begins and it is the heart that has to be in when “good works” are done. Without love, all is nothing.

 

God knew about our confused hearts and minds that get distracted very easily, so he gave us a plan, a guide line of what we should do and what we should abstain from. Yes, it is all about love and “doing good”, but God’s way, not ours.

 

It is in the Bible that we get a solid definition of what is love and what it means to ”do good”.

 

“The traditional enumeration of the corporal works of mercy is as follows:

To feed the hungry; To give drink to the thirsty; To clothe the naked; To harbour the harbourless; To visit the sick; To ransom the captive; To bury the dead.

 

The spiritual works of mercy are:

To instruct the ignorant; To counsel the doubtful; To admonish sinners;To bear wrongs patiently; To forgive offences willingly; To comfort the afflicted; To pray for the living and the dead.

 

Any material favour done to assist the needy, and prompted by charity, is almsgiving. It is evident, then, that almsgiving implies much more than the transmission of some temporal commodity to the indigent. According to the creed of political economy, every material deed wrought by man to benefit his needy brother is almsgiving. According to the creed of Christianity, almsgiving implies a material service rendered to the poor for Christ's sake. Materially, there is scarcely any difference between these two views; formally, they are essentially different. This is why the inspired writer says: "Blessed is he that considers the needy and the poor" (Psalm 40:2) — not he that gives to the needy and the poor.

The obligation of almsgiving is complementary to the right of property"which is not only lawful, but absolutelynecessary"“

(Source: www.newadvent.org)

 

If you truly love someone God’s way, you want the best for him. The best according to God’s standards. This also includes “tough love” if necessary – telling someone the things he or she needs to hear and not only what he or she wants to hear.

 

Moral relativism where everybody defines for himself or herself what is good, right, truthful and morally acceptable is the virus that has inflicted our society. When we want a godly definition of “good” according to God, we need to agree on a common Christian basis and common Christian beliefs though, else this “good” is just a wishy-washy term.

 

The corporal and spiritual works of mercy also imply the principle of subsidiarity – we should only help someone if he or she cannot help himself/herself, and only so they can restore their own functioning. If someone needs help, the next upper level has to jump in, and only if this level is unable to, the next higher one and so forth.

 

If we accept the notion that somehow doing something good is enough, then this might lead us to absurd consequences. To lead that train of thought to the extreme: If a fascist organization helps building a kindergarten, we need to reject that offer, however “good” the result might be. The end does not justify the means - the means have to point to the end. Accepting something unacceptable means condoning it and making it socially and religiously acceptable, if we want that or not. The worst case scenario so to speak.

 

Finally our motivation: We need to constantly check our heart whey we do something good: Why are we doing it? Are we doing it so WE feel better? Then we would abuse of the person in need.

 

Even if we have a pure and godly motivation and do the corporate and spiritual works of mercy, we should never forget that grace and truth need to be at an even level. If you have too much grace, you are prone to believe in superstition. If there is too much truth, you forget about the object of truth and the reason thereof.

 

Robert