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Gemeinnuetzige Organisationen und Migration

Posted on November 3, 2017 at 12:25 AM

Solange gemeinnützige Organisationen jegliche (fundierte und mit Fakten unterlegte) Kritik an der Asylpolitik des Staates und ihrer Rolle und ihrem Eigeninteresse dabei an sich abprallen lassen, anstatt konstruktiv damit umzugehen und über sich selbst nachzudenken, kann man den Druck von außen nur noch erhöhen, um eine Änderung zu erzwingen. Wenn diese Organisationen mit Fakten (inklusiv nachprüfbaren Quellenangabenund Zahlenmaterial!) konfrontiert werden und darauf reagieren, indem sie (ohne Fakten und nachprüfbaren Quellenangaben und Zahlenmaterial!) dem Verfasser AfD-Nähe, falsches Zahlenmaterial, schlechte Recherche, Stimmungsmache, etc. unterstellen und mit unbelegten Gegenbehauptungen kontern, frage ich mich, ob der "gemeinnützige" Charakter nicht doch ein wenig eigennützig ist...

Wenn dann auf den Homepages dieser Organisationen unter dem Thema "Migration" oder "Integration" nur reihenweise Forderungen stehen, die alle die Wörter "es muss...getan werden" enthalten, habe ich den Eindruck, hier ist man nicht an einer selbstreflektierten, werteorientierten Vorgehensweise interessiert, sondern nur an einer Propaganda unterster Schublade.

Wer Migration (und seine eigene Rolle dabei) nicht kritisch betrachtet, muss sich nicht nur den Vorwurf des Eigeninteresses gefallen lassen, er handelt außerdem auch verantwortungslos. Wer täglich mit diesem Thema zu tun hat und sämtliche Fakten, die nicht der eigenen Position dienlich sind, hinter den Tisch fallen lässt, belügt die Menschen bewusst und vorsätzlich.

Ein derartiges Verhalten bestätigt im Grunde nur die Kritiker - und hilft keinesfalls den Migrantinnen und Migranten.

Flüchtlinge

Posted on March 9, 2017 at 5:55 PM

Ich habe seit Jahren beinahe täglich mit Flüchtlingen zu tun - privat (u.a. habe ich mich ehrenamtlich für diese engagiert) und beruflich. Außerdem bilde ich mich seit langem im Bereich Migration, Traumata, Sprachen, Psychologie, Theologie, Soziale Arbeit etc. fort. So spreche ich auch mehrere Sprachen und bin gerade dem Staat Israel besonders verbunden. Dies nur als Hintergrund.

Ich kann es nicht für gut heißen, wie die Katholische Kirche - und mit ihr andere christliche Kirchen und Organisationen - derzeit mit dem Thema Migration, Flüchtlinge etc. umgehen. Bestenfalls kann ich ihnen noch einen guten Willen unterstellen, schlimmstenfalls einen Tunnel-Blick, Naivität und ein bewusstes Verfolgen eigener Interessen (ob die dann wirklich so christlich sind, sei dahingestellt).

Jeder politisch Verfolgte soll bei uns Zuflucht finden. Das, was hier aber momentan abgeht, hat damit nichts mehr zu tun. Zunächst hilft man den Betroffenen am besten in ihren Heimatländern - politisch, sozial und militärisch. Wenn sich größere Flüchtlingsströme abzeichnen, kann die Devise nicht heißen Türen auf und alles rein. Damit hilft man weder den Flüchtlingen noch den Ortsansässigen. Abgesehen davon lässt man damit mutwillig auch Terroristen ins Land. Es kann auch nicht angehen, dass man sich gegenüber allen kritischen und mit Fakten unterlegten Stimmen taub stellt und diese als "Rechtspopulisten" oder ganz einfach als Menschen abtut, die halt nicht mit ihren Ängsten umgehen können. Das ist nicht nur naiv, das ist verantwortungslos.

Ein wesentliches Prinzip der Kirche ist die Subsidiarität. Demgemäß sollte zunächst Hilfe zur Selbsthilfe erfolgen (also etwa vor Ort). Die nächst höhere Instanz sollte nur einschreiten, wenn die darunter liegende etwas nicht selbst erledigen kann.

Ich löse Probleme nicht, indem ich uferlose Prozesse gegen den deutschen Staat führe, sondern indem ich das Problem an der Wurzel angehe. Der IS ist nicht in zwei Tagen gewachsen. Die Westmächte hatten in sämtlichen Revolten in muslimischen Ländern ihre Finger mit im Spiel - um dann erstaunt festzustellen, dass man Rebellen nicht wie Roboter lenken kann.

Es gibt unzählige Fakten über dieses Thema, die objektiv angegangen werden müssen. Dies kann nicht von Menschen oder Organisationen geschehen, die ein finanzielles, politisches, religiöses oder sonstiges Interesse an einer Version der Geschichte haben.

Ich habe mich mit vielen Flüchtlingen unterhalten. Ich habe für sie gesorgt und auch mit Menschen aus dem Nahen Osten zusammen gelebt. Man kann mir also kaum rechtsradikales oder menschenfeindliches Gedankengut unterstellen.

Ich lasse mir aber auch nicht den Mund verbieten - was niemand von uns tun sollte.

Der Herrgott hat uns den Verstand gegeben, damit wir ihn nutzen!

Feindesliebe

Posted on December 21, 2016 at 2:15 PM

Zu sagen, man solle seine Feinde lieben, ist christlich. Zu sagen, man solle Terroristen lieben, während man selbst im sicheren Büro sitzt und dieses Lippenbekenntnis somit keinerlei praktische Konsequenz außer der Tatsache hat, dass man es damit vielleicht als politisch korrekter Mensch in die Schlagzeilen schaft, das ist scheinheilig.

Fluechtlingspolitik

Posted on September 13, 2016 at 4:20 PM

Ich halte die derzeitige deutsche Flüchtlingspolitik für naiv, verantwortungslos und brandgefährlich. Wer wirklich etwas für die Menschen tun will, die momentan ihre Heimatländer verlassen und zu uns kommen, muss dazu beitragen, das Problem in den Ursprungsländern zu lösen. Egal wie viele Flüchtlinge wir aufnehmen, an der Ursache für ihre Flucht ändert das nicht das Geringste. Das verfestigt in den Heimatländern nur den Status Quo - und führt bei uns zu untragbaren und hoch explosiven Zuständen. Wer jeden, der von der politisch korrekten Sichtweise zum Thema Flüchtlinge abweicht, als fremdenfeindlich abstempelt, macht es sich sehr leicht. Ich stehe zu meiner Position und zu meiner Mitgliedschaft bei der AfD. Gleichzeitig habe ich viele Stunden ehrenamtlicher Praxiserfahrung mit Flüchtlingen, verschiedenste Seminare zu dem Thema auf eigene Kosten besucht und auch diverse Fremdsprachen gelernt. Ich sage dies nicht, mich meiner guten Taten zu rühmen oder mich zu rechtfertigen. Ich weiß, wer ich bin und habe wohl täglich mehr Kontakt zu Flüchtlingen als die meisten. Als Christ begegne ich jedem Menschen mit Liebe und Respekt - und fordere das Gleiche auch für mich ein. Wer etwas für die Flüchtlinge tun will, muss tun, was ihnen wirklich hilft, damit sie sich erst gar nicht auf die Flucht machen müssen. Wer kritiklos einfach nur Türen und Portmonnaies (anderer) öffnet, mag zwar sein eigenes Gewissen beruhigen und schön vor anderen da stehen, muss aber auch die Verantwortung für die Konsequenzen dieses irrationalen Handelns übernehmen.

Anti-Pegida Proteste des Gutmenschentums

Posted on November 7, 2015 at 2:50 PM

Wenn man Pegida in eine rechtsradikale Ecke stellt anstatt sich mit den Gründen und Bedürfnissen auseinanderzusetzen, die Pegida hervorgebracht haben, werden diese Gründe und Bedürfnisse noch ganz andere Sachen (und Menschen!) hervorbringen. Macht man es sich da nicht sehr einfach? Ist "multikulti" nicht längst als gescheitert bewiesen? Macht es Sinn, naiv die Augen vor der Realität zu verschließen, bis einen diese ein- und überholt? Der einzige, der den Flüchtlingen momentan wirklich hilft, ist Putin. Er beseitigt die Ursache für deren Flucht (Angriffe auf den IS / kostenlose Lebensmittellieferungen an die Bevölkerung) - und blamiert gleichzeitig den Westen, der jahrelang tatenlos zugesehen hat, wie diese Ursache wächst. Und er blamiert die USA, die ständig behauptet haben, mehr als ein paar Bomben zu werfen könne nun mal nicht getan werden. Keiner von denen, die jetzt in Gutmenschen-Manier auf die Straße gehen, war zu sehen, als der IS massenweise Unschuldige ermordet hat. Keiner ist auf die Straßen gegangen und hat gefordert, endlich militärisch einzugreifen. Nun einfach alle Türen aufzumachen, ohne zu wissen, wer da kommt, ohne sich mit anderen Ländern abzusprechen und ohne gleichzeitig die Ursache der Flucht anzugreifen, ist nicht nur naiv, es ist dumm . und gemeingefährlich.

Propaganda

Posted on November 5, 2015 at 3:05 PM

Und wieder dieselbe Leier: Wer nicht in den politisch korrekten Singsang zum Thema Flüchtlinge einstimmt, sondern kritische Anrmerkungen über die unsägliche Naivität macht, mit der unsere Bundesregierung dies momentan angeht, lässt "Hasstiraden" los. So wie jeder, der nicht gleich Hallelujah schreit, wenn zwei Männer heiraten, "homophob" ist. Oder diejenigen, die vor dem Islam an sich warnen, gleich "islamophob" sind (zeigt mir mal einen islamischen Staat mit vergleichbarer Demokratie wie bei uns!). Derartige Kommentare sind im Grunde schmutzige Mittel der Propaganda. Man gesteht Andersdenkenden nicht die Meinungsfreiheit zu, die man für sich selbst einfordert. Schon gar nicht respektiert man die Tatsache, dass jemand vernünftige Gründe für seine Meinung anführen kann. Was nicht sein darf, kann nicht sein - und so stellt man Menschen, die nicht die eigene Meinung vertreten, entweder in eine psychisch kranke ("...phob") oder radikale bis nationalsozialistische Ecke (siehe das Unwort "Rechtspopulismus"). Dann muss man sich selbst nicht mit diesen Argumenten auseinandersetzen und versucht auch andere, von einer Auseinandersetzung abzubringen. Bestenfalls werden noch "Argumentationshilfen" veröffentlicht, die zwar ganz nett klingen, aber teils Löcher zum Durchsteigen haben. Wir leben in einer Demokratie. Offenbar haben das noch nicht alle mitbekommen. Ach ja, und denjenigen, die gerne Andersdenkende als "Verschwörungstheoretiker" lächerlich machen, möchte ich eines sagen: Mir sind 999 Verschwörungstheorien, die sich als unwahr herausstellen, hundert Mal lieber als die eine, die wir verpassen, weil wir naiverweise darauf vertrauen, dass alles, was man uns so präsentiert, auch der Wirklichkeit entspricht und dass es Verschwörungen einfach nicht geben kann,weil es sie nicht geben darf.