Katholisch Leben!

Den katholischen Glauben kennen, leben, lieben & verteidigen!

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Wellness-Angebote mit christlichem Touch?

Posted on January 4, 2018 at 3:20 PM

Wenn Pastoralreferenten und sonstige kirchliche Angestellte nun für Wellnessangebote mit einem christlichen Touch zuständig sind, könnten manche doch auf die Idee kommen, nachzufragen, wofür ich diese Angestellten - oder gar die ganze Kirche? - noch notwendig sind. Das können nämlich andere besser.

Von ihrem ursprünglichen Auftrag (der u.a. das Liebes- und Missionsgebot beinhaltet) hat sich Mutter Kirche (bis auf wenige Ausnahmen von Einzelkämpfern, die dann als "Fundamentalisten beschimpft werden) wohl nun verabschiedet.

Eure Gläubigen schlafen während der Predigt ein?

Posted on May 6, 2017 at 1:25 PM

Die Kirchengemeinde starrt euch mit einem leeren Blick während eurer Predigt an und schläft offensichtlich innerlich während ihr euch als Priester abmüht?

 

Hier einige Tips:

 

1) So wie die Apostel die Worte in ihren Briefen gemäß den Adressaten wählten, solltet auch ihr daran denken, wen ihr vor euch hat. Ein theologischer Vortrag im Altenheim wird vielleicht nur wenige erreichen.

 

2) Eure Predigt sollte ein Ziel, eine Kernbotschaft haben. Worauf wollt ihr hinaus? Wo wollt ihr hin? Wer auf tausend Hochzeiten tanzt, wer hier etwas erwähnt und dort etwas anschneidet, erreicht im Prinzip nur, dass niemand weiß, um was es geht. Eure Predigt wird dann in dem Moment vergessen, in dem ihr sieh haltet.

 

3) Kaum ein Katholik weiß mehr, was die Kirche lehrt und warum. Eure Aufgabe ist es unter anderem, das zu ändern - in lebensnahen Worten und Bildern.

 

4) Stellt euch vor, das ist die letzte Predigt, die ihr haltet - und dann müsst ihr sterben. Genau diese Power braucht es beim Predigen.

 

5) Eure Botschaft sollte authentisch und wahrhaftig sein. Wer bodenständige Wörter und Botschaften verwendet, aber selbst ein vergeistigter Theologe zu sein scheint, macht sich lächerlich.

 

6) Die Aufgabe jedes Christen - und insbesondere jedes Priesters - ist es, von der Hoffnung und Liebe zu künden, die in uns ist - und andere damit anzustecken. Die Gläubigen (und Nichtgläubigen!) sollten aus dem Kirchengebäude gehen und voller Feuer sein, brennend darauf, das anderen zu erzählen! Geht nicht? Geht wohl! Wer meint, das ist utopisch, hätte nie Priester werden sollen und ist ein armseliger Christ. Vergesst aber nie: Die Zuhörer sollten anschließend nicht sagen "Was für ein toller Prediger!", sondern vielmehr "Was für ein toller Erlöser!"!

 

7) Wer in jedem Satz durchklingen lässt, was er alles weiß, gelernt und studiert hat, weiß im Grunde gar nichts und hat auch nichts verstanden. Seid wie Jesus in der Bergpredigt, wenn Er zu einfachen Menschen spricht!

 

8) Ihr müsst euch nicht anbiedern. Eure Aufgabe ist es nicht, zu erreichen, dass jeder euch gern hat. Ihr müsst die Menschen genug lieben, um ihnen die Wahrheit, die ganze (!) Wahrheit zu sagen - ob sie es nun hören wollen oder nicht. Die Menschen haben den Sohn Gottes ans Kreuz geschlagen - warum sollten sie seinen Jüngern Beifall klatschen?

 

9) Auf keinem Fall sollt ihr der Versuchung des "Wohlfühl-Christentums", des "Auswahl-Christentums" oder des "therapeutischen Christentums erliegen. Euer Job ist es nicht, dass sich die Menschen wohl dabei fühlen, was sie tun - unabhängig davon, um was es sich dabei handelt. Euer Job ist es genauso wenig, die Gläubigen zu ermutigen, sich selbst auszusuchen, was ihnen an der Kirche gefällt und was nicht - und was sie befolgen und was nicht. Euer Job ist vor allem nicht der Leiter einer therapeutischen Selbsthilfegruppe!

 

10) Emotion und Intellekt gehören zusammen. Zeigt beides in eurer Predigt! Redet zu den Menschen, unter den Menschen, mit den Menschen! Öffnet euer Herz und eurern Verstand! Bei manchen Predigten scheint beides verloren gegangen zu sein.

 

11) Auf keinen Fall "Theologen-Sprech". "Ich lade euch ein,...", "der begleitende Gott, der mit uns geht...", "in den johanneischen Briefen...", "In-Sich-Sein", "Gott ruft uns und möchte mit uns ein Stück des Weges gehen" - ihr kennt das. Ja, so reden (leider) manche an der Uni. Kein Mensch spricht aber so im wirklichen leben. Wer sich so ausdrückt, weiß selbst nicht, was er sagen will und macht aus Gott ein kraftloses Etwas, dass durch Theologen erklärt werden kann. Ist er nicht und kann Er nicht.

 

12) Der für alle Christen geltende Missionsauftrag fordert uns auf, hinaus (!) zu gehen, Menschen zu taufen und zu Jüngern Jesu Christi zu machen. Das heißt, ich muss wissen, was ein Jünger ist. Das heißt weiterhin, ich muss hinaus gehen! Ich kann nicht nur meine wöchentlichen Gottesdienste abhalten und rumjammern, warum immer weniger kommen. Die Menschen, die Jesus am nötigsten haben, klopfen nicht an unsere Tür. Da müssen wir uns schon die Mühe machen und zu ihnen gehen!

Belanglosigkeit

Posted on August 1, 2016 at 2:10 PM

Habe mir gerade die Homepage einer evangelischen Kirchengemeinde angesehen (ist aber austauschbar - hätte genauso gut irgendeine andere, auch katholische Gemeinde sein können). Wie überall dreht sich hier alles um das "Wohlfühl-Christentum". Der Missionsauftrag, die Weitergabe kirchlicher Lehre, Jesus Christus als Zentrum allen Tuns etc. spielt keine Rolle mehr. Es geht nur mehr darum, dass sich die Gemeindemitglieder wohl fühlen, dass sie zusammen etwas unternehmen und auch ein wenig Wohltätiges tun (um das eigene Gewissen zu beruhigen?). Die einzelnen Mitglieder sind im Mittelpunkt, nicht mehr der, auf den die Kirche aufgebaut sein sollte. So gesehen müsste es noch nicht einmal eine christliche Gemeinde sein - irgendein sozialer Club mit Freizeitprogramm und spirituellem Touch würde es auch tun. Das Ganze wirkt "nett", belanglos und beliebig. Weder Fisch noch Fleisch - lauwarm. Oder noch nicht mal das.

Mission to the Jews

Posted on December 14, 2015 at 1:40 PM

"At Iconium Paul and Barnabas went as usual into the Jewish synagogue. There they spoke so effectively that a great number of Jews and Greeks believed. But the Jews who refused to believe stirred up the other Gentiles and poisoned their minds against the brothers. So Paul and Barnabas spent considerable time there, speaking boldly for the Lord, who confirmed the message of his grace by enabling them to perform signs and wonders." Acts 14:1-3 (NIV)

So the Apostles preached to the Jews, Jesus preached to the Jews - they even were Jews themselves! - and my Catholic brothers at the Vatican have the guts to condemn "institutionalized" mission to the Jews? What's wrong with you guys??

jetzt Zukunft gestalten - Ideen fuer den Caritasverband der Erzdioezese Muenchen und Freising e.V.

Posted on December 9, 2015 at 2:25 PM

Wie wäre es, wenn wir unsere Dienste statt nach örtlicher Zugehörigkeit nach Themengebiet aufteilen und anbieten?

In etwa so:

1) Zentrum Migration: Hier wird alles untergebracht, was mit ortsansässigen Migranten, Flüchtlingen etc. zu tun hat - sei es nun Rechtsberatung, soziale Beratung, Vermittlung von Freiwilligen usw.

2) Zentrum Psyche: Hier trifft sich alles, was mit dem Thema Psychiatrie, psychische Erkrankungen, aber auch Suchterkrankungen (seien es nun Alkohol, Nikotin, andere Drogen oder Kaufsucht, Internetsucht etc.) in Beziehung steht.

3) Zentrum Gesundheit: Hierzu gehört die Betriebs-Gesundheitsvorsorge, der Themenbereich Umweltschutz und Energieeinsparung, die Sozialstationen, sowie der gesamte Bereich Behinderte und alte Menschen.

4) Zentrum Aus-, Fort- und Weiterbildung: IBE [Institut für Bildung und Entwicklung] wie gehabt, allerdings örtlich unter einem Dach und um etliche Angebote erweitert (Fernkurse, Glaubenskurse / Katechesen, mehr und tiefgehendere Fortbildungen in den Bereichen Asyl, Recht, Hauswirtschaft, Soziales und Psychiatrie). Ebenfalls hierzu könnte man den Bewreich Seelsorge rechnen.

5) Zentrum Soziales: Hier gehört die Sozialberatung für den gesamten Stadtbezirk, Angebote für Obdachlose, Schuldenberatung - inklusive Informationsveranstaltungen und Qualifizierungsmaßnahmen. Natürlich auch die Arbeit und "Anwerbung" von Ehrenamtlichen. Schließlich gehören hierzu auch Kleiderkammern und Möbellager sowie ein entsprechender Abholdienst hierfür (es ist in meinen Augen ein Imageschaden für den Caritasverband sowie nicht mit dem Leitbild verträglich, so einen Abholdienst nicht zu haben. Es sollte ein Gebrauchtwarenlager inklusiv Abholdienst für Bedürftige geben - also nicht nur ein "Sozialkaufhaus", wo man seine Sachen selbst hinbringt und Dinge einkaufen muss. Da darf man nicht nach Kostenstellen rechnen, sondern muss mit etwas Abstand die Angelegenheit betrachten: Das verbinden Menschen zuallererst mit "Caritas". Derartige Angebote (inklusiv Münchener Tafel und "Bedürftigenspeisung"!) heben das Ansehen der Caritas und dürften wohl auch zu einer erhöhten Spenden- und Mitwirkungsbereitschaft sowie Mitarbeiterzufriedenheit führen.

6) Zentrum Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Hier wird nicht nur die klassische Arbeit wie bisher betrieben, sondern Image-Filme produziert, Touren für und mit Schulen, Behörden, sonstige Interessierte organisiert (um einen Blick "hinter die Kulissen" zu ermöglichen!), Projekte mit anderen Organisationen angegangen, Projekte ZUSAMMEN mit den Bedürftigen (und nicht nur für potentielle Spendengeber) geplant und umgesetzt und schließlich - als eine Art "Think Tank" nach amerikanischen Vorbild - ungewöhnliche Ideen und Talente gesammelt und gefördert, um so die soziale "Elite" für morgen sicherzustellen!

usw.

Das Ganze lässt sich natürlich noch ändern und/oder ausbauen, es wäre aber doch des Überlegens wert!

Gottes Segen,

Robert Gollwitzer

Dantestr. 25

80637 München

Tel.: 0170-1293016

Tel. beruflich: 089/55169-476 oder -553

www.robert-gollwitzer.com

Gemeindeleben

Posted on June 28, 2015 at 1:35 PM

Sind katholische Gemeinden mittlerweile Treffpunkte religiöser Vereine mit einem sozialen Touch?

 

Alleine die Frage klingt provokant. Und doch – ist da was dran?

 

Ich bin umgezogen und neu in meiner katholischen Ortsgemeinde. Von dem, was ich bisher mitbekommen habe, liegt diese doch erheblich über dem Durchschnitt und es scheint viele sehr engagierte und gläubige Menschen dort zu geben. Selbst die Predigten sind um Welten besser als anderswo. Zu meiner großen Freude gibt es sogar Bibelgruppen, nach Altem und Neuem Testament getrennt.

 

Was also ist mein Problem?

 

In der Schule hätte man gesagt: Hart an der Thema-Verfehlung vorbei.

 

Am heutigen Sonntag etwa gab es ein Gemeinde-Frühstück, das liebevoll im Park vor der Kirche aufgebaut wurde. So versammelten sich nach dem Gottesdienst die Gläubigen vor dem Gebäude und plauderten. Ich hielt mich bewusst länger auf und bin auch nicht aktiv auf andere zugegangen, um zu testen, wie die Reaktion der Anwesenden sein würde. Da ist also erkennbar ein Fremder, der offensichtlich Anschluss sucht und nicht findet und etwas verloren rumsteht. Niemand ging auf mich zu, sprach mich an, lud mich ein oder was auch immer.

 

Die Anwesenden spiegelten wohl das Bild einer typischen katholischen Großstadt-Gemeinde wieder: Mittel- bis Oberschicht. Man war offenbar gerne unter sich, traf sich, feierte Gottesdienst, organisierte mit viel Einsatz Veranstaltungen.

 

Alles schön und gut (und das meine ich wirklich so) – nur ist es das, was Jesus im Sinn hatte?

 

Er hat uns nicht aufgetragen, uns wie ein religiöser Club zu versammeln und ein Freizeitangebot mit katholisch/sozialem Anstrich ins Leben zu rufen.

 

Jesus gab uns das Große Gebot (Gott und den Nächsten wie sich selbst zu lieben) und den Missionsauftrag (hinaus (!!) zu gehen, Menschen zu taufen und zu Seinen Jüngern zu machen).

 

Das ist erheblich mehr, als das, was in unseren Gemeinden gemacht wird.

 

Nehmen wir das heutige Gemeinde-Frühstück: Hier sollten wir nicht nur unter uns sitzen und Frühstücken (dafür brauche ich keine katholische Gemeinde!), sondern bewusst den Kontakt zu und mit denen suchen, die auch Jesus angesprochen hätte: All die in unserem Viertel, die Ihn am Nötigsten brauchen: Arme, Obdachlose, Flüchtlinge, Prostituierte, Drogenabhängige, Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen, Einsame usw.

 

Aus meiner eigenen Erfahrung heute muss ich aber auch sagen, dass jeder der oben genannten – sollte er denn je den Weg hierher von sich aus finden (was ich kaum annehme) – sich wohl völlig fehl am Platz vorkommen würde.

 

Auch der Stand der Firm-Vorbereitung wurde im Gottesdienst vorgestellt. Es war schön, zu hören, wie viel Mühe man sich gab, den jungen Menschen soziale Not beispielhaft zu zeigen, sie zu eigenen Aktionen zu ermutigen und dafür zu sorgen, dass sie Spaß haben.

 

Schön und gut – aber leider nicht genug.

 

Der damit erreichte Effekt ist zwar lobenswert, wird aber schnell verpuffen. Nicht umsonst sah man wenig Jugendliche und junge Erwachsene in der Messe. Es wäre weitaus sinnvoller, unserem Nachwuchs von Kindheitsbeinen an sowohl den katholischen Glauben in regelmäßigen Zusammenkünften mit gemeinsamen Aktionen nahezubringen, als auch sie schon „von Anfang an“ an den Kontakt mit denen zu gewöhnen, deren Kontakt auch Jesus gesucht hätte. Werke der Liebe und Barmherzigkeit werden so als etwas Selbstverständliches angesehen. Gleichzeitig wird auch ein umfassendes Verständnis des katholischen Glaubens vermittelt – ein Schatz, der gar nicht hoch genug bewertet werden kann.

 

Kurz und gut: Es ist eine tolle Gemeinde, hat aber Potential zu einer außergewöhnlichen Gemeinschaft.

 

München, 28.06.2015

 

Robert Gollwitzer​

Pfarrverbaende

Posted on April 19, 2015 at 9:40 AM

In unserem Pfarrverband findet demnächst ein großes Fest statt, mit dem gefeiert werden soll, dass demnächst zu den bestehenden drei Pfarreien noch eine vierte kommen soll. Dabei wird auch um viele helfende Hände geworben.

Ohne mich. Das ist für mich kein Grund zum Feiern, sondern zum Trauern. Die unsinnige Praxis, immer mehr und immer größere Pfarrverbände zu schaffen, ist genau das Gegenteil dessen, was wir momentan brauchen: Eine Kirche, die sich auf das besinnt, wofür sie gegründet wurde und die jeden Einzelnen mit einschließt und wie eine große Familie umfasst. Eine Kirche, deren Ziel die Umsetzung des Größten Gebotes und des Missionsauftrages ist. Stattdessen werden Verwaltungszentren geschaffen - mit fadenscheinigen bis schlichtweg falschen Argumenten. Es ist keineswegs so, dass sich die Kirche als solche die kleinen Kirchen nicht mehr leisten kann. Zum einen ist die Kirche - besonders hier in Deutschland! - unermesslich reich, und wird mit jedem Jahr reicher (steigende Kirchensteuereinnahmen bei sinkenden Mitgliederzahlen). Zum anderen wäre es weitaus besser, die einzelnen Pfarrgemeinden nach dem Vorbild der "Freikirchen" zu organisieren - autonom handelnd, wenn auch unter dem Dach der Diözese und der (abgespeckten) Leitung des Ortsbischofs.

Auch ist es einfach falsch, dass die Zahl der Priester zurückgeht. Weltweit steigt sie. Da viele unserer Priester sowieso aus anderen Ländern kommen, ist diese Argument schlichtweg vorgeschoben.

Ich werde keine Gründung oder Vergrößerung von Pfarrverbänden feiern und mich auch weiterhin gegen diese aussprechen - auch wenn ich damit aus dem Rahmen falle und ein Nestbeschmutzer bin.

Das war Jesus auch.

Go Out and Make Disciples

Posted on February 8, 2015 at 7:45 AM

We as Christians are called to go and and make disciples. We should never content ourselves just meeting on a weekly basis like a religious club and listening to nicely sounding messages. Going out, however, means going out to those who need the Lord most: The poor, the sick, the lonely, the drug addicts, the hookers, the sexually broken, the gays, the desperate, the criminals, the inmates and many more. That means diving into their (!) waters. Only working on finding new ways to lure people into the Church (building) won't cut the deal. Those people will not even waste a thought on our nicely thought-out programs. If we go to where they are at though, we need to be aware that this is the kingdom of the Prince of the Air. These are highly dangerous waters, even though they offer us the greatest challenge for a rich harves for the Lord. To go there means to prepare - to put on our spiritual armour. Having a daily spiritual structure and surrounding ourselves with good and solid Christians is crucial if we want to face the evil. Then again - there is nothing like that. THIS is what Jesus wants us to do and where he wants us to be at. All the angels in heaven will cheer for each sould saved, for each sheep that finds its way back to the flock! Hallelujah!

Belanglosigkeit

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Habe mir gerade die Homepage einer evangelischen Kirchengemeinde angesehen (ist aber austauschbar - hätte genauso gut irgendeine andere, auch katholische Gemeinde sein können). Wie überall dreht sich hier alles um das "Wohlfühl-Christentum". Der Missionsauftrag, die Weitergabe kirchlicher Lehre, Jesus Christus als Zentrum allen Tuns etc. spielt keine Rolle mehr. Es geht nur mehr darum, dass sich die Gemeindemitglieder wohl fühlen, dass sie zusammen etwas unternehmen und auch ein wenig Wohltätiges tun (um das eigene Gewissen zu beruhigen?). Die einzelnen Mitglieder sind im Mittelpunkt, nicht mehr der, auf den die Kirche aufgebaut sein sollte. So gesehen müsste es noch nicht einmal eine christliche Gemeinde sein - irgendein sozialer Club mit Freizeitprogramm und spirituellem Touch würde es auch tun. Das Ganze wirkt "nett", belanglos und beliebig. Weder Fisch noch Fleisch - lauwarm. Oder noch nicht mal das.