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Interview mit Holger Arppe von der AfD

Posted on March 22, 2018 at 12:40 AM

Hier ein Interview, das ich mit #HolgerArppe von der AfD geführt habe:


Robert Gollwitzer: Holger, du hast dich bereit erklärt für ein Interview. Dafür danke ich dir. Zunächst einmal: Wie geht es dir heute?

Holger Arppe: Mir geht es gut. Ich sitze hier in meinem Güstrower Wahlkreisbüro, wo inzwischen auch wieder interessierte Bürger eingucken, um mit mir über Dinge zu sprechen, die sie bewegen, wo sie sich von der Politik Verbesserungen erhoffen, oder die einfach mal angehört werden wollen.

RG: Wie sieht dein Alltag jetzt aus?

HA: Auch als derzeit fraktionsloser Landtagsabgeordneter bin ich selbstredend bemüht, den Anforderungen und Erwartungen an meine politische Tätigkeit gerecht zu werden. Die Plenarsitzungen machen ja nur einen vergleichsweise kleinen Teil der Arbeit aus. Aber ich suche immer den Kontakt zu den Bürgern, führe in meinem Wahlkreisbüro Veranstaltungen durch, arbeite mich in Themen ein, erstelle Kleine Anfragen usw.

RG: Du hast dich nach deiner Tätigkeit als Offsetdrucker vor Jahren für die Politik entschieden. Was hat dich seinerzeit dazu bewegt?

HA: Ich habe bis 2010 als Offsetdrucker gearbeitet und mich danach mit einer kleinen Galerie selbständig gemacht. Im selben Jahr war ich dann für einige Monate Mitglied der SPD, von der ich seinerzeit wohl ein völlig verqueres Bild hatte. Der Umgang mit Thilo Sarrazin nach dessen Buchveröffentlichung "Deutschland schafft sich ab" hat mich dann aber derart schockiert, so dass ich wieder ausgetreten bin. Ich engagierte mich dann bis 2014 in der evangelisch-lutherischen Innenstadtgemeinde. Nachdem ich im März 2013 jedoch in die AfD eingetreten war, fand ein Prozess der sukzessiven Entfremdung statt, welcher bis heute anhält und vor allem der weltanschaulich sehr einseitigen Ausrichtung des deutschen Protestantismus geschuldet ist. Freilich habe auch ich mich ohne Zweifel verändert. Ich war zur Wendezeit 1989/90 ja sehr weit links orientiert, verkehrte in der Rostocker Hausbesetzerszene und gründete mit Freunden einen sozialistischen Jugendverband, der dann später in den Falken aufging. Dann fand ich zum Glauben, ließ mich in die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage taufen und absolvierte von 1997 bis 1999 sogar eine Vollzeitmission in der Schweiz. Leider musste ich späterhin erkennen, dass die doch sehr strikten Sittlichkeitskodizes dieser Glaubensgemeinschaft mit meiner Homosexualität auf Dauer nicht kompatibel sein würden und wandte mich daher ab.

RG: Hast du irgendwelche Vorbilder?

HA: Ich mag Menschen, die selbst dann nicht aufgegeben haben, als alles verloren schien, die sich selbst aus schwierigsten Situationen wieder herauszuarbeiten vermochten.

RG: Was hat den Ausschlag dazu gegeben, dass du in die AfD eingetreten bist?

HA: Wenn sich ein gewisses Maß an Unzufriedenheit aufgestaut hat, in diesem Fall mit der politischen Entwicklung in Deutschland und Europa, kann man sich entweder in Verbitterung und Zynismus ergehen oder aber versuchen, auf eine Veränderung der Verhältnisse hinzuwirken. Mein Eintritt in die AfD entsprach der letzteren Variante. Ich hatte freilich keine Ahnung, was fürderhin auf mich zukommen würde.

RG: Die AfD grenzt sich ja immer noch gegen Identitäre und Pegida ab, wenngleich zweifellos viele Mitglieder der AfD Sympathien für diese Organisationen hegen. Hältst du diese Ablehnung noch für zeitgemäß?

HA: Ich habe aus meiner Sympathie für die Identitäre Bewegung nie einen Hehl gemacht. Was an diesem Verein so schlimm sein soll, hat sich mir bis heute nicht erschlossen. Das sind Leute, die auf intelligente und freche Weise völlig friedlich gegen die Politik der Regierung protestieren. Was soll daran falsch sein? Die ganze Debatte ist abgrundtief verlogen. Einerseits wird die gewaltbereite linksextreme Szene vom Staat über alle möglichen Fördertöpfe querfinanziert und andererseits wird die absolut harmlose IB vom Verfassungsschutz beobachtet. Das ist schizophren, hat aber durchaus Kalkül.

RG: Du bist ja für manche mittlerweile zu einer "persona non grata", zu einer unerwünschten Person geworden. Die Liste der Vorwürfe, die man dir zur Last legt, ist lang: Rassismus, Sexismus, Gewaltverherrlichung, Menschenverachtung, Aufruf zur Gewaltanwendung, pädophile und kannibalistische Phantasien. Wie stehst du heute dazu?

HA: Das ist alles völliger Unsinn. Wer mit einer inhaltlichen Auseinandersetzung in Bezug auf meine politischen Positionen intellektuell überfordert ist, der greift zu solchen Kampfbegriffen, weil in der heutigen Gesellschaft jede Debatte beendet ist, sobald die gegnerische Seite mit derlei Zuschreibungen in eins gesetzt wird. Und da ich trotz aller Beschimpfungen und Diffamierungen nicht klein beigegeben habe, wurden die Unterstellungen immer drastischer. In früheren Zeiten, wir denken mal an die Kießling-Affäre 1984, hätte es wohl ausgereicht, jemand als Homosexuellen zu denunzieren, um dessen politische Karriere zu beenden. Das geht heuer glücklicherweise nicht mehr. Also fährt man schärfere Geschütze auf. Ich erinnere mich an eine Fernsehdokumentation über die perfiden Praktiken der DDR-Staatssicherheit, in der es um einen ehemaligen Bürgerrechtler ging, einen evangelischen Pfarrer. Die Stasi brachte in seiner Gemeinde gefälschte Fotos in Umlauf, die ziemlich eindeutig auf pädophile Neigungen hinzudeuten schienen. Das hieß in der Fachsprache jener Zeit "Zersetzung". Der Mann hatte Glück. Niemand glaubte dieser Kampagne. In meinem Fall versuchen linke Kräfte ganz eindeutig, homophobe Ressentiments anzusprechen, die in der Bevölkerung noch immer tief verankert sind, also der Schwule als potentieller Kinderschänder. Das ist schon bizarr. Wahrscheinlich glaubt man, damit auch meinen Rückhalt in der Partei selbst zerstören zu können, denn in der linken Gedankenwelt sind konservative Bewegungen ja grundsätzlich schwulenfeindlich. Aber das stimmt nicht! Die AfD ist keineswegs homophob und ich selbst musste eigentlich auch nie derlei Erfahrungen innerhalb unserer Partei machen. Im Gegenteil! Es engagieren sich sogar sehr viele Schwule und Lesben in der AfD. Das ist unseren Gegnern selbstredend ein Dorn im Auge, alldieweil es den linken Alleinvertretungsanspruch für Homosexuelle konterkariert.

 

RG: Tut dir irgendetwas leid? Würdest du heute etwas anders machen?

HA: Vom ersten Tage meines Engagements in der AfD an wurde ich von unseren politischen Gegnern in Politik und Medien mit Hass überschüttet. Nach meinem Auftritt bei einer großen AfD-Demonstration in Rostock im Oktober 2015 verlor ich auf Betreiben des Betriebsrates meinen Job bei Arvato Bertelsmann, wo ich in einem Callcenter arbeiten musste, da meine Galerie aufgrund der linken Hetze nicht mehr so gut lief. Im März 2016 verübte die sogenannte Antifa mit Teerbomben und Farbsprengsätzen einen Anschlag auf unser Wohnhaus. Die Täter wurden nie ermittelt, obwohl die Polizei Fingerabdrücke gefunden hatte. Mein Fehler an der Stelle war sicherlich, dass ich auf all das nicht immer mit der für einen Politiker nötigen Gelassenheit reagiert habe, was naturgemäß in derartigen Situationen schwerfällt. Heute rufe ich mir immer ein Zitat des früheren US-Präsidenten Richard Nixon ins Gedächtnis: "Denke immer daran, andere mögen dich hassen, aber jene die dich hassen werden nicht gewinnen, solange du sie nicht hasst - denn dann zerstörst du dich selbst."

RG: Man konnte ja noch vor einigen Monaten lesen, du wolltest aus der AfD austreten. Nun bist du aber doch bewusst Parteimitglied geblieben. Warum?

HA: Jene Tage Ende August / Anfang September 2017 waren eine absolute Ausnahmesituation für mich, für meine Familie und für meine Freunde. Es war damals schwer, einen klaren Gedanken zu fassen. Zudem bin ich von einigen Leuten falsch beraten und unter Druck gesetzt worden. Da war viel Niedertracht. Ich bekam allerdings auch sehr viele Anrufe von treuen Parteifreunden, die mich eindringlich aufforderten, mein Landtagsmandat weiter auszuüben und auf gar keinen Fall die AfD zu verlassen. Warum hätte ich das auch tun sollen? Ich habe mir nichts vorzuwerfen.

RG: Wie siehst du deine Rolle in der Politik heute? Wo möchtest du dich besonders engagieren?

HA: Die Gesellschaft ist im Umbruch. Durch die Digitalisierung, die sogenannte Industrielle Revolution 4.0, wird sich das Leben in Deutschland und Europa allenthalben grundlegend verändern. Trotz der damit verbundenen Herausforderungen hält die etablierte Politik in wirtschafts- wie sozialpolitischer Hinsicht an Konzepten fest, die aus der Zeit Bismarcks, also aus dem 19. Jahrhundert stammen. Wie soll das funktionieren, wenn es dereinst die klassische Arbeit gar nicht mehr geben wird? Mich treibt an dieser Stelle die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens seit einiger Zeit um. In diese Richtung sollten wir denken, auch als AfD, denn mit Nationalromantik und Zuwanderungskritik allein ist es nicht getan. Zugegebenermaßen wird eine visionäre Politik hinsichtlich der sich aus der Digitalisierung ergebenen Veränderungen nichts bringen, wenn wir nicht auch zeitgleich die Massenmigration und den wachsenden Einfluss des Islam in den Griff bekommen.

RG: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre?

HA: Ich werde mich als Landtagsabgeordneter vorderhand weiterhin um die Anliegen der Bürger kümmern, mich weiterhin in wesentliche Zukunftsthemen einarbeiten (siehe oben) und mir über entsprechende Konzepte meine Gedanken machen, für diese dann auch innerhalb und außerhalb der AfD werben. Ferner haben wir im kommenden Jahr Kommunalwahl in Mecklenburg-Vorpommern. Das wird in jedem Fall eine große Herausforderung, denn nachdem wir die Landtage und den Bundestag erobert haben, müssen wir künftig auch in den Kommunalparlamenten zu einer wirkmächtigen Kraft werden.

RG: War die Tatsache, dass du mit deinem Lebenspartner zusammenlebst bzw. gleichgeschlechtliche Neigungen hast, bisher hinderlich für deine berufliche Karriere oder für dein Privatleben? Wurdest du deswegen beleidigt?

HA: Nein, nie. Ich habe in meinem ganzen Leben keine einzige homophobe Erfahrung gemacht.

RG: Auch ich habe gleichgeschlechtliche Empfindungen, habe mich aber vor Jahren dazu entschieden, einen anderen Weg zu gehen und das langjährige Szene-Leben hinter mir zu lassen (Stichwort: "Ex-Gay") - ohne mich deshalb für etwas Besseres zu halten. Kannst du so eine Sichtweise akzeptieren?

HA: Selbstverständlich kann ich das akzeptieren. Mein Lebenspartner und ich verkehren schon seit Jahren nicht mehr in der schwulen Szene. Dieses Milieu wird ja von linken Kräften beherrscht, ich nenne sie Berufshomosexuelle, die den Kampf gegen die sogenannte Homophobie sozusagen als Geschäftsmodell betreiben. Deswegen wird es diese Homophobie auch immer geben, egal wie tolerant die Mehrheitsgesellschaft tatsächlich ist, denn wäre das eines Tages wirklich überwunden, würde diesen Leuten die Lebensgrundlage entzogen, vor allem aber sehr viel Geld. Das ist wie beim "Kampf gegen rechts". Wir haben es da ja allenthalben mit Eiferern zu tun, die den ganzen Tag von anderen Toleranz einfordern, selbst aber intolerant sind bis dorthinaus.

RG: Welche Rolle spielt der christliche Glaube in deinem Leben?

HA: Ich war viele Jahre ein eifriger Kirchgänger. Das habe ich mir abgewöhnt. Aber ich lese in der Bibel, bete täglich und hoffe, dass es mir künftig besser als bisher gelingen wird, die Grundsätze unseres christlichen Glaubens auch wirklich zu leben.

RG: Was machst du, wenn du nicht politisch unterwegs bist? Hast du irgendwelche Hobbys?

HA: Privat lese ich sehr viel. Derzeit besteht meine Lektüre aus der Biographie von Sebastian Kurz und dem neuen Buch von Helmut Lethen "Die Staatsräte". Außerdem schreibe ich sehr gerne. Im März letzten Jahres ist bei einem Rostocker Verlag mein erstes Buch erschienen, der Kriminalroman "Die Gründung - Affären um eine Partei", in dem ich all das, worüber wir hier sprechen, literarisch verarbeitet habe. Hin und wieder dachte ich auch schon, dass der Plot meines Erstlingswerkes gewisse Kräfte zusätzlich gereizt haben könnte, jene perfide Rufmordkampagne gegen mich zu inszenieren. Und ich verbringe auch viel Zeit mit guten Freunden, die mich teilweise seit Jahrzehnten kennen und wissen, dass diese ganze mediale Hetze gegen meine Person jeder Grundlage entbehrt.

RG: Wo holst du dir Kraft, Energie und Orientierung für deine Arbeit?

HA: Ich lese sehr viel und zwar zu allen möglichen Themen. Ein tägliches Ritual ist die Lektüre der Neuen Zürcher Zeitung. Das ist wirklich ein Genuss und ein sehr prägender noch dazu. Außerdem bin ich fest davon überzeugt, dass Gott für jeden Menschen eine Aufgabe bereithält, gemäß dem Bonmot Goethes "Gott gibt uns die Nüsse, aber knacken müssen wir sie allein".

RG: Holger, ich danke dir für dieses Interview.

 

(Copyright: Robert Gollwitzer www.robert-gollwitzer.com)

 

 

 

CSU vs. AfD

Posted on January 14, 2018 at 6:35 AM

Die CSU wird sich schwer mit dem "Abwehren" der AfD tun. Wer schon immer teil des Problems war, kann nicht verantwortlich für die Lösung sein! Die CSU hatt immer schon eine große Klappe - und das war wohl auch ihr Job in der Koalition mit der CDU. So konnte man die rechten Wähler binden. Allerdings hatten diese großen Worte nie Konsequenzen. Sie waren ein reiner Show-Effekt. Gemacht wurde, was die CDU sagte . und das war alles andere als entschlossene Politik für die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes.

Abgesehen davon kann ein negatives Ziel ("Abwehr") nie zu positiven Ergebnissen führen ("Abwehr" dient alleine dem eigenen Machterhalt - GEGEN eine andere Partei. Die AfD jedoch kämpft FÜR positive Werte!).

Arbeitsgruppen ueber Rechte?

Posted on January 9, 2018 at 12:05 AM

Wenn christliche, "gemeinnützige" und "mildtätige" Wohlfahrtsorganisationen Arbeitsgruppen zum Thema "Rechtsradikale/Rechtsextreme/Rechte" gründen, aber auf dem linken Auge völlig blind sind, so muss ihnen Vorsatz, Verantwortungslosigkeit, Verschwendung von Spendeneinnahmen und Eigennutz unterstellt werden. Vorsatz, weil sie kaum anführen können, dies unbewusst zu tun. Verantwortungslosigeit, weil es ihnen dann ganz offensichtlich nicht um den Schaden, den die betroffenen Gruppierungen geht (Stichwort Hamburg, wo die Linken die Stadt in Schutt und Asche legten), sondern offenbar eine ganz andere Motivation dahinter steht. Das aber schadet der Gesellschaft als Ganzer, da sie so zum bestehenden Unrecht beitragen. Verschwendung von Steuergeldern, weil es nicht zu ihrem Satzungszweck gehört, dies zu tun und Menschen auch nicht dafür gespendet haben. Eigennutz, weil die Argumentation der Rechten ihre Einkommensquellen (Flüchtlingsheime etc.) gefährdet - nicht aber die Randale der Linken.

Als Christ liegt mir etwas an diesen Wohlfahrtsorganisationen, deshalb kritisiere ich sie auch öffentlich dafür. Schämt euch!

Vereinigte Staaten von Europa?

Posted on December 30, 2017 at 6:10 AM

Die CSU meint, die "Vereinigten Staaten von Europa" seien der Bevölkerung nicht vermittelbar. Man muss sich das mal geben - die CSU sagt damit nichts anderes als dass sie die "VSE" nicht grundsätzlich ablehnt, sondern dass diese (erstmal) an der Vermittelbarkeit scheitern. Wenn sie also vermittelbar sind, steht die CSU dann offenbar diesem irrigen Konstrukt hin zur Neuen Weltordnung nicht mehr im Wege!

"Motivationen" der Neuen Rechten

Posted on December 20, 2017 at 1:45 PM

Hier ein paar der "Motivationen", die man den Neuen Rechten unterstellt - und eine kurze Stellungnahme hierzu:


Fatalismus:

Wer fatalistisch denkt, geht davon aus, dass alles, was in Natur und Gesellschaft geschieht, durch das Schicksal voraus bestimmt ist. Hört sich ja erst einmal gut an - ist aber im Bezug zur Rechten völliger Quatsch. Das Gegenteil ist der Fall: Eben weil wir von der Möglichkeit und Notwendigkeit einer Veränderung hin zum Guten ausgehen, werden wir aktiv!


Zukunftsangst:

In bester herablassender Möchtegern-Therapeutensprache werden uns da alle möglichen Ängste unterstellt. Wohl auch hier ohne jegliches konkrete Hintergrundwissen.

Ängste haben eine lebensnotwendige Funktion. Entwicklungsgeschichtlich würden wir ohne unsere Ängst heute gar nicht funktionieren. Ängste aktivieren die Gehirnregionen, die für das Überleben notwendig sind. Diese wiederum befähigen den Körper und die Psyche umgehend, mit einer der folgenden Verhaltensweisen zu reagieren: Flucht, Kampf oder Starre.

Angst an sich ist also nicht nor positiv, sie ist notwendig und in bestimmten rationalen Grenzen auch sinnvoll und produktiv.

Insofern haben wir "Angst" - wir sind uns möglicher Gefahren bewusst und sorgen rechtzeitig vor. Wir werden aktiv.

In der Regel wird der Begriff "Zukunftsangst" aber als etwas Irrationales verwendet und verstanden. Diesen Topf geben wir aber gerne an die Autoren zurück: Sie nämlich sind diejenigen, die sich in Schockstarre vom drohenden Chaos zu überwältigen drohen. Die Neue Rechte hingegen reagiert im "Kampf"-Modus!


Angst vor Überfremdung:

Auch hier wird uns in arroganter Art und Weise etwas Unvernünftiges, ja Dummes unterstellt. Wir sehen das anders: Wir lieben das Eigene - genau deshalb können wir auch das Andere schätzen. Unsere "Angst" ist in diesem Zusammenhang eine zweifelsfrei berechtigte und begründete Sorge um eine Zerstörung unserer Identität, Kultur und Tradition. Dagegen haben wir etwas und dagegen werden wir vorgehen. Wir sehen uns unseren Vorfahren verpflichtet, von denen Unzählige ihr Leben für den Aufbau eines christlichen Abendlandes gelassen haben.


Angst um das Eigene:

Siehe oben.


Angst vor dem Zu-kurz-Kommen / Futterneid:

Das ist schlichtweg dumm. Ja, wir haben etwas dagegen, dass das, was unsere Vorfahren und wir selbst aufgebaut haben, unvernünftig und nicht notwendig verschwendet wird. Wir wehren uns dagegen, dass irgendwelche Lobbys (Öko, Asyl...) aus vorgegebenen humanen, tatsächlich aber oft egoistischen Gründen, das Geld aus der Tasche ziehen wollen. Wir wollen und werden Menschen in Not helfen - allerdings mit einer Hilfe, die ihnen wirklich zu Gute kommt. Wir wollen Flüchtlingen vor Ort helfen und unsere Natur bewahren - und nicht unsere Öko-Industrie.


Angst überhaupt:

Die Verwendung therapeutischer Begriffe im Zusammenhang mit politischen Diskussionen ist unehrenhaft. Wer den Mut und die Argumente hat, soll sich doch bitte sachlich einer Diskussion stellen. Wer das nicht hat, greift wohl zu solch billigem und durchsichtigen Unsinn zurück.


Verzweiflung:

Siehe oben. Ich selbst bin praktizierender Katholik ("praktizierend" und "gläubig" muss man heute leider schon betonen). Als solcher werde ich nie verzweifelt sein. Wer glaubt, hat immer Hoffnung. Oder wie Papst Benedikt XVI. es gesagt hat: "Wer glaubt, ist nie allein!"


Robert Gollwitzer

Fragen zur "Alternativen Rechten"

Posted on December 18, 2017 at 1:15 PM

Macht es Sinn, mit Menschen zu diskutieren, die eine ablehnende Haltung Rechten gegenüber haben?


Kommt darauf an. Es macht keinen Sinn, wenn eine der folgenden Punkte vorliegt:


- Der Diskussionspartner hat keine eigene Meinung, sondern zitiert im besten "Zeugen Jehovas"-Stil auswendig gelernte Behauptungen aus "Argumentationshilfen".

- Der Diskussionspartner hat den "Tunnel-Blick", d.h. er/sie blockt sämtliche Fakten ab, die nicht ins eigene Weltbild passen oder verdreht sie derart, dass sie passen. Hier ist jegliche sinnvolle Diskussion reine Zeit- und Energieverschwendung.

- Es wird Propaganda unseligster Art verwendet: Dem Diskussionspartner wird von vorneherein unterstellt, er/sie hätte keine rationalen Argumente für seine/ihre Postion, sondern wären vielmehr "Rassisten", "ausländerfeindlich", "Nazis", "menschenverachtend", "Rechtspopulisten" usw. Wer solche Behauptungen aufstellt, tut dies bewusst. Gerade deshalb kann man getrost sagen, dass der Verwender solcher Wörter mehr über den eigenen Charakter (oder Mangel daran) kund tut als über die Einstellung des Gegenübers. Derartige einfach gestrickte Unterstellungen werden immer wieder wiederholt - bis sie schließlich im Gedächtnis der Menschen hängen bleiben. Eine solche Propaganda erinnert mich ihrerseits an dunkelste deutsche Vergangenheit.

- Wenn uns in herablassend-sozialpädagogischer Art und Weise unterstellt wird, wir hätten psychische Probleme (und keine vernünftigen Gründe), weswegen wir unsere Ansichten vertreten (das wird dann umschrieben mit "Ängste" oder ähnlichem). Auch hier sagen die, die so argumentieren, mehr über sich selbst als über uns aus. Das ist einfach nur schmutzig und billig.

- Wenn uns unterstellt wird, wir könnten unmöglich Christen sein, da wir ja rechts sind (gleichzeitig hat man aber offensichtlich kein Problem damit, Parteien gut zu heißen, die offen für die Abtreibung eintreten. Kein Mensch kann sich jedoch Christ/in nennen, wenn er sie für das Töten ungeborener Kinder eintritt).

- Wenn "Rechts-Sein" gleichgestellt wird mit dem Nationalsozialismus oder mit körperlichen Angriffen gegen Menschen (wobei man hier wieder einmal auf dem linken Auge blind ist: bei linksextremen Gruppierungen wird das schon mal toleriert oder gar gut geheißen). Auch das ist Schmieren-Propaganda.


Besserwissern der obigen Art ist nicht zu helfen. Wir sind nicht dafür verantwortlich, was andere Menschen denken und sagen. Bestenfalls werden wir solche Strategien bloßstellen.


Eine Diskussion macht hingegen durchaus Sinn, wenn jemand offen interessiert daran ist, was wir denken und warum wir es denken.


Es gibt genügend Literatur (etwa beim Kopp-Verlag), die sachliche Argumente mit den nötigen Quellen-Angaben enthält. Diese wird natürlich gerne mit oben genannter Propaganda in den Schmutz gezogen. Gleichwohl sind das unwiderlegbare Fakten und können und sollen in Diskussionen auch verwendet werden. Stammtisch-Parolen haben dort nichts verloren.



Warum wird uns immer wieder unterstellt, "Rassisten" zu sein?


Das kann unterschiedliche Gründe haben. Der Mensch, der so argumentiert, hat vielleicht keine Ahnung, was "Rassismus" eigentlich bedeutet. Die "Alternative Rechte", so wie ich sie verstehe und kenne, sieht sich keineswegs als ethnische Gruppe, die von Natur aus zu erblicher Höherwertigkeit bestimmt ist. Kurz und gut: so ein Quatsch! Wenn wir unser Volk und unsere Herkunft lieben, dann tun wir genau das. Wir sagen damit keineswegs, dass andere Menschen/Völker/Rassen schlecht sind. Ganz im Gegenteil - nur wer das eigene liebt, kann das andere schätzen und achten!

Manch einer hat vielleicht auch keine Vorstellung davon, wie sehr er/sie selbst manchmal rassistische Thesen vertritt (Beispiel: In den USA zeigen sich momentan unter "Afro-Amerikanern" [nicht wenige Farbige lehnen diesen Begriff ab. Sie sagen, sie sind Amerikaner und waren noch nie in Afrika] erhebliche rassistische Tendenzen, die das "Schwarz-Sein" verherrlichen und Gewalt gegen Weiße fordern und praktizieren. Anderes Beispiel: Wenn es Schulen, Organisationen usw. für "Schwarze" gibt, klatscht man gerne politisch korrekt Beifall. Man stelle sich vor, es gäbe Derartiges nur für Weiße!



Warum haben manche Menschen so ein großes Problem mit Begriffen wie "Volk", "Vaterland", "Identität", "Herkunft", "Tradition"?


Geschichte wird vom Sieger geschrieben. Das ist heute nicht anderes wie in der Vergangenheit. Generationen von Deutschen haben ein einseitiges Geschichtsverständnis durchmachen müssen. Das sitzt so tief in uns, dass wir immer noch Probleme mit einem Patriotismus haben, der in jedem anderen Land der Welt selbstverständlich ist. Da werden dann "wissenschaftliche" Argumente angeführt wie "in jedem von uns gibt es Gene unterschiedlichster Art. Wir alle haben Vorfahren aus unterschiedlichsten Gegenden und Völkern der Welt." Selbstverständlich haben wir das! Trotzdem haben sich im Lauf der Menschheitsgeschichte bestimmte Völker mit bestimmten Traditionen, Kulturen, Gebräuchen und Sprachen herausgebildet. Das ist völlig in Ordnung so! Ich darf und soll sogar meine Herkunft und Kultur sowie mein Vaterland lieben! Nur wer sich selbst so liebt, kann auch andere Völker lieben! Multi-Kulti funktioniert erstens nicht (was die USA uns seit langem beweisen) und ist in meinen Augen ein Verrat an dem, was unsere Vorfahren mit großen Entbehrungen aufgebaut haben.

Die Alliierten haben uns seinerzeit eine politisch motivierte Sichtweise eingepflanzt. Wer dem immer noch in naiver Art und Weise nachfolgt und sich deshalb auch noch für einen besseren Menschen hält, dem ist nicht mehr zu helfen. Gegen Dummheit und Naivität ist kein Kraut gewachsen.



Wie sieht es mit Flüchtlingen aus?


Menschen, die politisch verfolgt werden, muss geholfen werden. Wem etwas an diesen Menschen liegt, der mutet ihnen nicht zu, sich auf eine Reise um die halbe Welt zu machen, um bei uns Aufnahme zu finden. Wer das gut heißt, tut dies möglicherweise aus anderen Gründen - etwa weil er daran verdient (Stichwort "Asyl-Industrie"). Verfolgten oder Gefährdeten muss vor Ort geholfen werden - materiell und im Bedarfsfall auch militärisch. Wer aber Waffen an Länder wie Saudi-Arabien verkauft und gleichzeitig in Deutschland eine Asyl-Industrie aufbaut, kann schwerlich den Begriff "Menschlichkeit" für sich beanspruchen.

Natürlich kann es im Bedarfsfall auch vorkommen, dass man Menschen bei uns aufnimmt. Mit oben genannter Strategie dürften das aber nur mehr ein Bruchteil dessen sein, was momentan bei uns ungehindert Aufnahme findet.

Wer wissend alles und jeden in unser Land lässt, fördert Kriminalität sowie die Zerstörung unserer Kultur und Identität. Er unterstützt damit Verbrecher und wird selbst zum Verbrecher. Den wirklich Betroffenen hilft man damit nicht.

Ein Beispiel: Meine Familie durchlebte in einer kleinen Stadt in der Oberpfalz den 2. Weltkrieg. Einfache, arme, katholische Menschen, die nie politisch waren und noch nie einen Juden gesehen hatten. Ein Teil meiner Familie starb, der Rest erlebte teilweise Furchtbares (das Haus meiner Großeltern etwa wurde von vier Seiten beschossen - von Deutschen, Russen und Amerikanern. Im Garten fielen Soldaten. Im Keller explodierten Granaten. Die Scheune brannte. Mittendrin meine Großmutter mit ihren Kindern (ihr Mann war im Krieg - wie auch mein jugendlicher Vater). Trotzdem blieben die Menschen auch nach dem Krieg und bauten das Land wieder auf!



Wie stehen wir zur Ehe und Familie?


Wir fühlen uns dem christlichen Familienbild verpflichtet, weil es das Beste für alle Beteiligten ist. Die traditionelle heterosexuelle, monogame und lebenslange Ehe zwischen Mann und Frau ist durch nichts zu ersetzen. Die sexuelle Revolution hat uns anschaulich vorgeführt, zu welchen Tragödien es kommt, wenn man dieses Familienbild zerstört und durch - beinahe - nichts ersetzt. Auch setzten wir uns für die traditionellen Geschlechterrollen von Mann und Frau ein. Wer dies aufweicht ("Gender-Mainstreaming") missachtet in verwerflicher Art und Weise die menschliche Natur.



Was halten wir vom Islam?


Wir lieben Moslems als Menschen - und stehen gerade deshalb dem Islam ablehnend gegenüber. Wer meint, es gäbe irgendwo den "wahren Islam", soll uns doch bitte einmal das muslimische Land zeigen, in dem es vergleichbare Menschenrechte und eine vergleichbare Demokratie wie im christlichen Westen gibt.

Naivität gegenüber dem Islam kann und wird fatale Folgen für das christliche Abendland haben. Millionen von Menschen sind im Lauf der letzten 2.000 Jahre für das Christentum gestorben. Wollen wir das Erbe unserer Vorfahren so verspotten?



Wie sehen wir das Christentum?


Wir erkennen das Christentum als die Grundlage des Abendlandes an. Alle wesentlichen westlichen Demokratien wurden durch das Christentum begründet. Es ist für uns nicht eine Religion unter vielen und schon gar keine Privatsache, sondern Fundament unserer Gesellschaft in allen Bereichen.



Was denken wir über die Besatzung Deutschlands durch ausländische Truppen?


Die Besatzung Deutschlands (nichts anderes ist die Anwesenheit fremder Truppen auf unserem Boden sowie rechtliche und anderweitige Kontrolle) muss ein Ende haben! Wir können und müssen freundschaftliche Beziehungen mit Russland, den USA und vielen anderen Nationen pflegen - allerdings auf Augenhöhe, nicht als Unterworfene! Haben wir etwa Kasernen in anderen Ländern und unterstützen unsere kriegerischen Aktivitäten anderswo von dort logistisch?



Was ist mit dem Rechtsstatus Deutschlands?


Momentan ist es ja "hip", "Reichsbürger" zu verspotten. Was man dabei nur zu gerne vergisst: Deutschland ist noch immer kein Land wie alle anderen. Wer anderer Meinung ist, soll sich doch mal mit diesem Thema auseinander setzen.



Was denken wir über unser Militär?


Welches Militär? Unsere gegenwärtige Bundeswehr ist eine Schande und eine Verspottung für jeden Soldaten und jede Soldatin. Sie ist der willige Handlanger und Untertan der USA und würde im Verteidigungsfall kläglich versagen. Das muss ein Ende haben! Ein starkes Land braucht eine starke Armee!



Sind wir Antisemiten?


Manch einem ist nichts zu billig - auch nicht, uns Antisemitismus zu unterstellen. Letzterer ist aber durchaus bei vielen Linken zu finden, die einen Boykott israelischer Waren aus Samaria oder Judäa fordern oder ihren Antisemitismus hinter pseudo-intellektuellen Argumenten verstecken (etwa hinter einem Anti-Zionismus). Wir stehen zum jüdischen Volk und zum Staat Israel und sehen uns auch verpflichtet, diesem im Erstfall militärisch zu unterstützen. Benjamin Netanyahu ist seit langem eines meiner großen politischen Vorbilder - ebenso wie Aktivisten wie David Ha'ivri.



Was ist mit Europa?


Europa im Sinne von "United States of Europe": klares NEIN!

Europa als eine freundschaftliche Verbindung unabhängiger Staaten und Völker: JA!



Wie stehen wir zur Natur?


Uns liegen der Schutz der Natur, Nachhaltigkeit, die Unterstützung örtlicher Erzeuger sowie gesunde, natürliche Nahrungsmittel sehr am Herzen. Wir wehren uns aber gegen eine aufgezwungene Umweltschutz-Politik, die sachlich keinen Sinn macht oder gar schadet, wohl aber einer Öko-Industrie Milliarden einbringt!



Wie ist unsere Position zum Schutz des Lebens?


Wir treten aktiv für den Schutz des Lebens in jeder Form ein - vom ungeborenen Leben bis hin zum sterbenden alten Menschen, Behinderten oder Kranken. Jeder Mensch ist Ebenbild Gottes und sollte so behandelt werden.

Wir werden uns niemals an Handlungen beteiligen, die den Tod ungeborenen Lebens, Euthanasie oder Gen-Manipulation zum Zweck haben.



Wie stehen wir zum Thema Gesundheit?


Wir setzen uns für ein gesundes und natürliches Leben aller Altersgruppen ein. Dieses ist vorrangig zu fördern.



Robert Gollwitzer

Wenn der Faschismus wiederkommt...

Posted on November 4, 2017 at 8:50 AM

Di AfD hat heute in München vor dem Gewerkschaftshaus gegen eine Veranstaltung der Antifa dort demonstriert. Die Antifa wird inzwischen international von vielen als terroristische Gruppierung mit extremen Methoden und Zielen eingestuft. Ja, genau die Antifa die kürzlich halb Hamburg in Schutt und Asche legte.

Uns gegenüber standen die üblichen Gegendemonstranten, deren intellektuelles Niveau und Demokratie-Verständnis sich größtenteils auf das Niederbrüllen des "Gegners" und das monotone Triller-Pfeifen beschränkte.

Weiterhin wurden die AfD-ler permanent auch einzeln fotografiert. All dies sind höchst undemokratische Methoden, die mich an totalitäre Regimes wie in der DDR oder auch - konsequent weitergedacht - an den Nationalsozialismus erinnern.

«Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‹Ich bin der Faschismus›. Nein, er wird sagen: ‹Ich bin der Antifaschismus›.»

Ignazio Silone


Alliierte zur Rechenschaft ziehen!

Posted on September 24, 2017 at 10:15 AM

Auch wenn es manche nicht hören wollen: Es wird höchste Zeit, dass die Alliierten im 2. Weltkrieg für ihren Teil der Verantwortung zur Rechenschaft gezogen werden und Reparationen leisten! Allen voran England, das bewusst sämtliche deutschen Friedensangebote (inklusive der Anerkennung englischer Forderungen!) ablehnte, da ihnen bewusst war, dass sie keinen europäischen, wohl aber einen Weltkrieg gewinnen konnten! Außerdem haben die Engländer - und andere Kriegsmächte - bewusst Zivilisten bombardiert (siehe Dresden) und sind mitverantwortlich für unzählige unschuldige Menschenleben!

Pflege & Mieten im Wahlkampf

Posted on September 21, 2017 at 3:05 PM

Jetzt wollen sie auf einmal alle etwas für die Pflege tun. Nun waren aber leider sowohl SPD wie CDU/CSU in der Regierungsverantwortung. Die Bevölkerungsstatistiken über den explosionsartigen Anstieg der Alten und damit Pflegebedürftigen sind seit Jahren bekannt. Wieso haben sie also nicht schon längst was unternommen?

Dasselbe mit den Wohnungen: Es gibt seit Jahren Bevölkerungsstatistiken über die Entwicklung in bundesdeutschen Großstädten. Auch ohne ließ sich aber unschwer erkennen, dass die Bevölkerungszahlen hier in den Himmel schießen. Anstadt also schon vor Jahrzehnten durch die städtischen Wohnungsbaugenossenschaften mit dem Wohnungsbau zu beginnen, haben sie eine Mietpreisbremse eingeführt - die wie jeder staatliche Eingriff zu noch explosiver steigenden Mietpreisen und noch weniger verfügbaren Wohnungen geführt hat.

Die "etablierten" Parteien samt ihrer Spezlwirtschaft gehören weg - und zwar sofort! Was sich die bisher geleistet haben, ist nicht nur verantwortungslos und unfähig, es scheint bereits in den Bereich der Kriminalität zu gehen!

Wenn kirchliche Organisationen sich in den Wahlkampf einmischen...

Posted on September 21, 2017 at 2:55 PM

Wenn kirchliche Einrichtungen Werbeaktionen anlässlich der Wahl durchführen, indem sie ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ihre Kundinnen und Kunden kaum verholen aufrufen, für (bzw. gegen) eine bestimmte Richtung/Partei zu wählen, ist das ein Unding. Ein derartiger Eingriff in demokratische Prozesse hat bei einer gemeinnützigen Organisation nichts zu suchen. Im Grunde schneidet man sich hiermit ins eigene Fleisch - kann hierbei doch ein offensichtlicher Eigennutz unterstellt werden. Schließlich könnte eine erfolgreiche "ungewünschte" Partei (wir wissen alle, wer gemeint ist) für einen Einbruch der staatlichen Förderung bzw. für einen radikalen Politikwechsel sorgen.

Ich sage dies nicht, um diese Organisationen schlecht zu reden - ganz im Gegenteil: Mir liegt etwas an ihnen und genau deshalb möchte ich mich dagegen aussprechen, dass Spendengelder und Zuschüsse für politische Einflussnahme verwendet werden.

Wir brauchen keine platten und durchsichtigen Sprüche, um zu wissen, wen wir wählen sollen.