Katholisch Leben!

Den katholischen Glauben kennen, leben, lieben & verteidigen!

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#ausgehetzt - die Zweite

Posted on July 22, 2018 at 2:00 PM

#ausgehetzt - Eine Demo in München "für die Wahrung grundlegender Menschenrechte, den Schutz der Demokratie und gelebte Nächstenliebe." Klingt doch gut, oder? Außer, man gräbt ein wenig tiefer: wem nämlich wirklich etwas an den Flüchtlingen liegt, der sorgt für sie in ihren Heimatländern. Wer einfach alle Grenzen öffnet, handelt illegal (!), zerstört die inländische (wie die ausländische!) Wirtschaft und Kultur, öffnet dem Islam hier Tür und Tor (wer meint, das sei doch nicht so schlimm, soll mir doch einen islamischen Staat nennen, in dem eine vergleichbare Demokratie wie hier herrscht!) und fördert den internationalen Terrorismus. Mit "Menschenrechten", "Demokratie" und "Nächstenliebe" hat das dann aber schon gar nichts mehr zu tun. Aber was soll's - klingt doch so gut und wenn man es oft genug wiederholt, glauben es auch andere Gutmenschen! Alle anderen aber haben den Kuchen schon gerochen.

Ach ja - reden wir mal in einigen Jahren wieder, wenn wir alle (!) die große Rechnung präsentiert bekommen. Schauen wir mal, ob wir dann noch eine derartig naive, selbstgerechte und intolerante Demo auf die Reihe bekommen. Ja, intolerant - denn wer dem politischen Gegner unterstellt, keine rationalen Gründe für sein Tun zu haben, sondern aus "Hass" agiert, handelt unmoralisch und verwerflich. Selbstgerecht dagegen handelt, wer für sich selbst die "Nächstenliebe" in Anspruch nimmt, die sich bei näherem Hinsehen ins Gegenteil verwandelt - womit wir (bestenfalls) bei der Naivität wären (schlimmstenfalls bei absichtsvollem Tun).

 

Ich lebe auch in München und distanziere mich von dieser Demonstration!!

Münchner Manifest

Posted on July 16, 2018 at 2:45 PM

Zur Zeit macht ein "Münchner Manifest für europaweite Solidarität und ungeteilte Menschenrechte" die Runde. Der Titel allein ist so viel- und doch nichtssagend, dass ihn irgendwie jeder - oder niemand - unterschreiben könnte.

Im "Manifest" äußern sich u.a. mehrere soziale Organisationen bzw. Wohlfahrtsverbände.


Erwartungsgemäß wird gegen das Gespenst des "Rechtspopulismus" gewettert. Allein dieses Wort wird mittlerweile oft und gerne verwendet, ohne sich der eigentlichen Bedeutung bewusst zu sein bzw. ohne jemals tatsächlich überprüft zu haben, ob es auf die zutrifft, die man damit bezeichnen will (tut es nicht. Im Gegensatz zu vielen politisch korrekten Linksliberalen können ebendiese "Rechten" ihre Positionen rational und vor allem mit Fakten untermauern).


Weiter im Text: in billigster Stimmungsmache wird darüber gejammert, dass Europa im "Rechtspopulismus und Nationalismus zu erstarren" drohe. Das Wiedererwachen eines gesunden Patriotismus und einer gesunden Heimatliebe mag zwar denen sauer aufstoßen, die immer noch den Konzepten einer jahrzehntelang eingetrichterten Propaganda nachhängen, gemäß der alles Deutsche und vor allem der Patriotismus schlecht sei - dennoch ist dieses Wiedererwachen das genau Gegenteil eines "Erstarrens". Die Menschen wachen eben aus dieser viel zu lange andauernden Erstarrung auf. Schlagworte wie "Nationalismus" oder gar der vielzitierte (nach dem einfachen Propaganda-Trick: wenn ich etwas oft genug wiederhole, glauben es die Menschen auch, selbst wenn es noch so falsch ist) "Rechtspopulismus" haben ihre abschreckende Wirkung verloren.


Im Folgenden wird ein weiteres gern benutztes Wort zitiert: der Humanismus - hier sogar in Verbindung mit dem Wort "Glaubensbekenntnis". Den Begriff "Humanismus" sollte man am besten gar nicht verwenden - und schon gar nicht in einem derart kurzen "Manifest" - da es hierzu mittlerweile unzählige Definitionen gibt. Kurz: jeder versteht etwas anderes darunter. Es geht wohl auch gar nicht um den Begriff "Humanismus" an sich, sondern darum, dass er irgendwie gut klingt. Propaganda eben.


Interessant, dass dieser Begriff selbst und gerade von den christlichen Organisationen, die das Manifest unterstützen, mit vertreten wird. Wen interessiert es da schon, dass sich Humanismus und Christentum eigentlich widersprechen. Klingt doch das Wort ein wenig nach "Menschlichkeit" und hat somit einen psychologischen Wert...


Wie zu erwarten, wird bereits im nächsten Absatz die "Nazi-Diktatur" in Erinnerung gerufen. Man bekommt den eindruck, das hier selbst das billigste Propaganda-Mittel und der einfachste psychologische Trick gerade gut genug sind, um den Zweck des "Manifests" zu erfüllen (hierzu später).

Das Gegenteil dieser "Nazi-Diktatur" sei das Paradies eines Europas mit offenen Grenzen und Freizügigkeit, dass uns doch so viel Frieden gebracht hat. Dass wir die offenen Grenzen vor allem seit Merkels rechtswidriger Entscheidung haben, diese zu öffnen, und dass seitdem keineswegs Friede herrscht, sondern Kriminalität, Diebstahl, Vergewaltigungen und Morde, bleibt hier natürlich unerwähnt.


Dann wird das teuflische Bild derjenigen gezeichnet, die "nationale gegen europäische Lösungen stellen". Deren Weltbild sei "nicht sozial, human oder christlich". Hier sollte man eine Begriffsklärung durchführen: Die bösen Rechten sind keineswegs gegen Europa (das wissen die Unterzeichner auch). Sie sind für ein Europa der Vaterländer (im Gegensatz zu den "United States of Europe" in denen jede über Jahrtausende gewachsene Identität und Kultur in nichts aufgelöst wird). Nur wer das Eigene liebt, kann das Fremde schätzen. Das Prinzip des oft zitierten "Multikulti" hat noch nie irgendwo auf der Welt funktioniert (siehe etwa die USA). Selbst in Deutschland lassen sich selbst Jahrzehnte nach der Einwanderung noch Parallel-Gesellschaften erkennen - also Migranten, die sich überhaupt nicht eingliedern wollen.


Zurück zur bösen Rechten: Sie seien "reaktionär und gegenüber Menschen auf der Flucht barbarisch und verantwortungslos". Spätestens hier platzt mir dann der Kragen: Wenn Organisationen dies behaupten, die durch erhöhtes Spendenaufkommen (ja, die Tränendrüse funktioniert noch) und vor allem staatliche Unterstützung Unsummen an Geld durch die Migration verdienen, andere mit Dreck bewerfen, darf man durchaus vermuten, dass dahinter eine gehörige Portion Eigennutz und Scheinheiligkeit steckt.


Wem es wirklich um die Flüchtlinge geht, der hilft ihnen in den Heimatländern, damit sie nicht erst quer durch die halbe Welt ziehen müssen. Genau diese Position vertreten die "bösen Rechten". Die Flüchtlinge, die dann noch im Rahmen des Gesetzes und der vorgegebenen Bedingungen kommen (was ein Bruchteil der heutigen sein dürfte), sind uns herzlich willkommen!


Nur mal so zur Info: meine Familie hat im 2. Weltkrieg schwer gelitten. Einfache, katholische, arme Menschen vom Lande, die noch nie etwas mit Politik zu tun hatten und überhaupt keine Juden kannten. Einige von uns haben den Krieg nicht überlebt, der Rest musste teils furchtbar leiden. Das Grundstück meiner Großeltern wurde von vier Seiten beschossen (von Deutschen, Amerikanern und Russen), während meine Großmutter mit den Kindern im kleinen Häuschen war. Im Garten starb ein Soldat. Eine Granate wurde in den Keller geworfen und die Scheune brannte. Trotzdem lief niemand aus meiner Familie einfach so davon. Sie blieben und nach Kriegsende fingen sie eben wieder von Null an. Ich sehe deshalb vieles, was mir da im TV präsentiert wird, mit Nüchternheit an.


Im Weiteren werden psychologisch gut klingende Worte ohne jeden Zusammenhang aneinandergereiht: "mitmenschlich", "Willkommenskultur", "gelebte Solidarität", Münchner/innen "jeder Herkunft, jedes Glaubens, jedes Geschlechts, jeder sexueller Orientierung und jeder Hautfarbe" usw. Allein mit letzterer Hautfarbe soll wohl versucht werden, den Eindruck zu vermitteln, dass eine riesige Menge von Menschen quer durch die ganze Gesellschaft dieses Manifest verfasst hat.

Im 2. Weltkrieg ist dann die Rede von Millionen von Flüchtlingen, die vor verschlossenen Grenzen standen. Wer da wohl gemeint ist? Die Juden, die von anderen Staaten nicht aufgenommen wurden? Die vertriebenen Deutschen, die es oft gar nicht bis zur Grenze geschafft haben, weil sie unterwegs starben, vergewaltigt wurden oder ermordet wurden (geschätzte zwei bis drei Millionen!)? Natürlich wird auch das Grundgesetz zitiert, dass politisch Verfolgten Asyl gewährt, es wird die Abschottung einzelner Staaten angeklagt, die Zurückweisung von Flüchtlingen an der EU-Grenze etc. Noch einmal: die einzigen, die sich momentan an Recht und Gesetz halten und dieses auch einfordern, sind Parteien wie die AfD! Die Bundeskanzlerin BRICHT seit geraumer Zeit zweifellos geltendes Recht!


Selbstverständlich wird auch Italien angegriffen, die Schiffe mit illegalen Flüchtlingen nicht mehr so ohne weiteres andocken lassen. Na endlich stoppt mal jemand den illegalen Taxi-Service der NGO und hält sich an das so oft zitierte Gesetz!


Die NGOs, die hier mit ihrem Shuttle-Service die Flüchtlinge noch ermutigen, sich auf die Reise zu machen, handeln nicht nur illegal, sondern moralisch verwerflich, da sie die Situation dieser Menschen noch verschlimmern, anstatt an einer wirklichen Lösung vor Ort mitzuarbeiten (was dann aber keinen Gewinn für diese Organisationen einbringt!).


Wirklich übel wird es mir aber bei den Schluss-Sätzen:


"Wir, Münchnerinnen und Münchner, sagen ja zur Verantwortung, ja zu Menschlichkeit und Nächstenliebe. Wir sagen nein zu Hass und Abgrenzung, zu Überheblichkeit und Ignoranz.


Begründung


Wir brauchen ein starkes und breites Bündnis, damit wir ein klares Signal der Humanität setzen. Gegen Hetzparolen und politische Entscheidungen, die nicht im Sinne der Menschen in Not getroffen werden."


Das ist billigste Propaganda. Unterste Schublade. Da wird "Verantwortung, Menschlichkeit und Nächstenliebe" "Hass, Abgrenzung, Überheblichkeit und Ignoranz" gegenübergestellt. Wer sich nicht den Fakten und Argumenten der Gegenseite stellen will (oder kann?), der greift auf eine zutiefst verwerfliche moralische Anprangerung zurück. Also ob es nicht rationale Argumente wären, mit denen man sich auseinanderzusetzen hätte, sondern einfach nur "Hass". Das, werte Unterzeichner, hat mit Christentum überhaupt nichts zu tun.


Was ihr hier treibt, ist mit Sicherheit nicht im Sinne der "Menschen in Not" (wobei ich mal davon ausgehe, dass viele dieser Menschen, die wirklich in Not sind, den Weg zu uns erst gar nicht schaffen, sondern vor Ort warten, dass wir ihnen helfen. Wenn man aber die Ausgaben dieser Organisationen vor Ort mit denen hier in Deutschland vergleicht, fragt man sich schon, wer hier für die Menschen arbeitet, die wirklich in Not sind - und wer nicht).


Ich bin gläubiger Katholik und seit 27 Jahren im kirchlichen Dienst. Ich schreibe dies nicht, um oben genannte Organisationen schlecht zu reden. Vieles, was sie tun ist gut, sinnvoll und unterstützenswert. Ich schreibe es, weil mir etwas an ihnen liegt - oder vielmehr an dem, wozu sie ursprünglich gegründet wurden. Und weil mir noch viel mehr an der Katholischen Kirche liegt, die immer mehr in die Hände derer zu geraten scheint, die sie auf einen unkirchlichen Weg bringen wollen.


Schämt euch!


München den 16.07.2018

Robert Gollwitzer

Integration?

Posted on December 30, 2017 at 7:00 AM

Was Flüchtlinge betrifft, so sollte "Integration" nicht das primäre Ziel sein. Wem wirklich etwas an den Flüchtlingen - und den Menschen seines/ihres eigenen Landes liegt, der sorgt dafür, dass diese Flüchtlinge bald wieder in ihr Heimatland zurückkehren können!

Menschlichkeit?

Posted on September 7, 2017 at 11:05 AM

Momentan läuft eine Aktion eines Wohlfahrtsverbandes mit dem Titel „Wählt Menschlichkeit“.


Im folgenden Text bemüht man sich, zu betonen, man gebe damit keine Wahlempfehlung, was jedoch angesichts der angeführten Argumente doch etwas nüchterner gesehen werden muss.


Da heißt es etwa, Deutschland wäre doch soundso groß – wieviel Platz hätte denn dein Herz? Das ist nicht nur platt und grob vereinfachend, es geht auch an den Tatsachen vorbei. Die Flüchtlingsproblematik, auf die hier angespielt wird, löst man nicht, indem man einfach alle Tore aufmacht, weil man doch geografisch genügend Platz hätte. «Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta!»[ meinte Peter Scholl-Latour einmal. Wer ein Herz für Flüchtlinge hat, hilft ihnen. ihre Probleme in den Heimatländern zu lösen (Hilfe zur Selbsthilfe – geschützt durch UN-Truppen). Ihnen zuzumuten, sich auf den Weg um den halben Globus zu machen, ist nicht im Sinne der Betroffenen und fördert außerdem illegale Strukturen.


Auch sollte man gerade als Wohlfahrtsverband sehr darauf achten, dass sich Eigeninteressen nicht mit den Interessen von Bedürftigen und Notleidenden vermischen. Das hinterlässt sonst einen sehr bitteren Nachgeschmack.

Stammtischparolen

Posted on September 2, 2017 at 2:40 PM

Dann gibt es da noch Ratgeber oder gar Seminare darüber, wie man "Stammtischparolen" entgegnet. Da werden wohl wieder mal die "Rechtspopulisten" gemeint sein, denen man in bester Propaganda-Manier von vornherein abspricht, vernünftige Gründe für ihre Meinung anführen zu können.

Kann ja nicht sein, dass es da um Mutti "Wir schaffen das!" Merkel und ihre "studierten Fachkräfte" oder dem zu Deutschland gehörenden Islam geht, oder?

Flüchtlingen in den Heimatländern helfen!

Posted on September 2, 2017 at 8:15 AM

Wem wirklich was an Flüchtlingen liegt, unterstützt die, die wirklich der Unterstützung bedürfen, in ihrem Heimatland - durch Hilfe zur Selbsthilfe, materielle Güter, notfalls finanzielle Mittel und durch den Schutz von UN-Truppen sowie gegebenenfalls politischen Druck.

 

Es ist zutiefst unmoralisch, zuzusehen, wie die Situation in deren Heimatländern eskaliert, die Menschen sich dann mit nichts quer durch die Welt durchschlagen müssen (nochmals: ich rede hier von den wirklichen Flüchtlingen) um dann bei uns die Gesellschaft, Kultur, Religion, Politik und Wirtschaft zusammenbrechen zu lassen.

 

Aber natürlich verdient keine "Hilfsorganisation" Geld damit, wenn man dafür sorgt, dass Fluchtursachen zuhause bekämpft werden. Da können dann allerdings keine Flüchtlingsheime gebaut, Massen an Sozialpädagogen beschäftigt und mehr oder weniger sinnvolle (aber dafür finanziell lohnenswerte) Programme angeboten werden.

 

So ehrenwert die Einstellung vieler Menschen sein mag, die Flüchtlingen ehrenamtlich oder beruflich helfen wollen, so naiv ist doch die gesamtgesellschaftliche politische Einstellung der Handhabung des Flüchtlingsproblems und der politischen Propaganda der Regierung und Medien gegenüber.

 

Irgendwann werden wir den Preis hierfür zahlen müssen und viele werden unsanft aufwachen. Dann ist es aber viel zu spät, um noch etwas zu ändern.

 

Und wer meint, der Islam sei mit westlichen Demokratien und ihren Werten vergleichbar, soll mir doch bitte mal ein mehrheitlich islamisches Land zeigen, wo das so ist.

Die Deutsche Bischofskonferenz und die AfD

Posted on March 10, 2017 at 10:50 AM

Zitat der Deutschen Bischofskonferenz:

"Wir haben auch über die gegenwärtigen populistischen Tendenzen in unserem Land gesprochen. Immer wieder kommt die Frage auf, ob man die AfD wählen kann oder nicht. Es geht uns nicht um eine Stigmatisierung der AfD. Aber wir distanzieren uns klar vom populistischen Vorgehen und vielen inhaltlichen Haltungen der Partei, die in Wahlprogrammen und öffentlichen Äußerungen deutlich werden. Die deutschen Bischöfe betonen ihr Bekenntnis zur repräsentativen Demokratie des Grundgesetzes, zur Menschenwürde in all ihren Dimensionen (nicht nur beim Lebensschutz, auch bei der Flüchtlingsfrage), zur Religions- und Weltanschauungsfreiheit, zur sozialen Marktwirtschaft, zu Inklusion und Solidarität mit den Schwachen, zum Zusammenhang zwischen Freiheit und Verantwortung. Wir unterstreichen die Notwendigkeit eines fairen, respektvollen und ehrlichen demokratischen Diskurses.

 

In aller Klarheit: Mit einer christlichen Perspektive ist politisches Agieren nicht vereinbar, das vom Schüren von Fremdenfeindlichkeit, von Ängsten gegen Überfremdung, von einseitiger Betonung nationaler Interessen, einem nationalistisches Kulturverständnis, Religionsfreiheit unter dem Vorbehalt staatlicher Kontrolle oder der grundsätzlichen Infragestellung der repräsentativen Demokratielebt. Wir lehnen eine politische Einseitigkeit ab, die Antworten auf drängende Fragen in einer globalisierten Welt stets so gibt, dass es auf Abschottung und Rückkehr in längst vergangene Zeiten hinausläuft, die vermeintlich Sicherheit gewährleisten."

 

Werte Bischöfe, die Position der AfD beruht nicht auf diffusen "Ängsten vor Überfremdung" oder auf "Schüren von Fremdenfeindlichkeit", so als ob es sich hier um fehlgeleitete psychisch Kranke handelt, sondern auf rationalen Argumenten. Vor allem aber ist die gegenwärtige Migrationspolitik nicht mit einer christlichen Perspektive vereinbar, da sie verantwortungslos gegenüber den Migranten und den Einheimischen ist und teilweise auch gut Geld damit verdient wird - auch kirchlicherseits. Wir haben kein "nationalistisches Kulturverständnis", sondern wir lieben unser Land, so wie andere Völker ihre Länder lieben. Religion sollte insoweit frei sein, als es sich wirklich um Religionen handelt - und nicht um totalitäre Ideologien. Es würde mich auch interessieren, anhand welchen Zitates die Bischöfe belegen wollen, dass die AfD "in längst vergangene Zeiten" zurückkehren will, "die vermeintlich Sicherheit gewährleisten." Auf gut Deutsch heißt doch das nichts anderes als dass sie sich eine Rückkehr in das Nazi-Deutschland wünschen. Das ist eine üble Form der Verleumdung und kann durch nichts belegt werden. Vor allem aber ist eine solche Behauptung alles andere als christlich.

 

Mit einer derart dilletantischen Alltags-Psychologie und mit einer naiven, politisch korrekten Gutmenschen-Politik ist niemandem geholfen - ganz im Gegenteil.

 

Die katholischen Bistümer haben teils ein Milliarden-Vermögen angehäuft. Wenn euch so an den Migranten und Armen gelegen ist, dann kann ich nur eines von euch fordern: Her mit der Kohle! Gebt euren Reichtum denen, die ihn wirklich brauchen und erspart uns pseudo-sozialistische Parolen, die regelmäßig von anderen fordern, dass sie etwas tun oder lassen sollen. Das Problem am Sozialismus aber ist, dass einem irgendwann das Geld anderer Leute ausgeht!

Kirche und Flüchtlingspolitik

Posted on January 16, 2017 at 12:35 AM

Christliche Organisationen reagierten ja sehr aggressiv auf den Vorwurf, sie würden an den Flüchtlingen kräftig verdienen. Gleichzeitig scheinen ihre Mitarbeiter sich aber um jeden Preis und immer für Flüchtlinge auszusprechen und schon fast panisch Fakten, die nicht in dieses Weltbild passen, zu meiden oder "wegzuerklären". In bester Bollwerk-Mentalität werden da die eigenen Mitarbeiter mit "Argumentationshilfen" ausgestattet - und Tatsachen, die ganz andere Perspektiven zulassen, mehr oder weniger bewusst ignoriert. Andersdenkende werden - wenn Nichtbeachtung nicht mehr weiter hilft - in eine radikale Ecke gestellt - fast auf einem Niveau mit Nazis. Oder es werden ihnen diffuse "Ängste" unterstellt, sie also als psychisch instabil präsentiert - als Menschen, mit denen man Mitleid haben muss. Das ist Propaganda der untersten Schublade.

Ich liebe die Kirche und mit einem solchen Verhalten helfen wir bestimmt nicht der Sache der Flüchtlinge. Vom Schaden, den wir dem Ansehen der Kirche dabei zufügen, ganz zu schweigen.

The Pope and Donald Trump

Posted on November 14, 2016 at 4:20 PM

Many people attack Donald Trump for wanting to build a wall between the USA and Mexico - including the Pope (who irresponsibly said people who want to do that are not Christians). However, there has to be an end to the current situation where many illegal immigrants come into the USA. Quite a number of them (even though not all) bring crime and drugs along. All change the situation in both countries - if there are workers who accept a salary way below the minimum wage for instance, then this has consequences for all workers. As a German I can only tell you one thing: trying to solve a political problem by letting them all in, is not only futile, it is dangerous, naive and irresponsible. You do not make the cause for migration go away by making it easier for people to leave. Even if you take in 1 million a year it would change nothing regarding sociology. The only way you can resolve this situation and also do something for all the refugees worldwide, is by helping to solve the problems in their home country.

So before you say Trump is not a Christian (figuratively speaking), Holy Father, you might think before you open your mouth. That is the least that a Pope should do. You better speak up and provide clarity when people expect you and even ask you to do that (like regarding Amoris Laetitia, family issues, same-sex attractions etc.). There, however, you are silent and completely fail as a Pope. What would have been the alternative? Voting for Hillary Clinton who is for abortion until the last moment? Are you serious??

So nicht, Frau Merkel!

Posted on October 15, 2016 at 8:45 AM

Politisch korrekte Fähnchen-in-den-Wind-Halter werfen ja gerne mit dem Wort "Rechtspopulismus" um sich, um selbst gut dazustehen - ohne eigentlich genau definieren zu können, was sie damit meinen. Ich will euch sagen, was Rechtspopulismus in Reinform ist: Das was Frau Merkel gerade macht. Eine schnelle Abschiebung von abgelehnten Flüchtlingen fordern, um die rechten Wählerstimmen wieder zurück zu bekommen. Von wem fordert sie das eigentlich? Sie selbst ist ja Regierungschefin und damit für das ganze Chaos hier verantwortlich! Jetzt mit aktionistischen Parolen "rechts" wirken zu wollen, ist einfach nur peinlich.