Katholisch Leben!

Den katholischen Glauben kennen, leben, lieben & verteidigen!

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An die Unterzeichner des offenen Briefes an Kardinal Marx vom Februar 2019 in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung

Posted on February 5, 2019 at 12:40 AM

Die Forderungen der Unterzeichner offenbaren in erschreckender Weise eine Auffassung vom katholischen Glauben, der mit diesem kaum mehr etwas zu tun hat. Erschreckend umso mehr, als die Unterzeichner dies wissen sollten und man somit davon ausgehen darf, dass sie ihre Äußerungen in voller Kenntnis der wahren Sachlage getätigt haben.


Allein die Mischung der Unterzeichner spricht für sich:


Ansgar Wucherpfennig, Rektor der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt, Jesuitenpater Klaus Mertes, der Frankfurter Stadtdekan Johannes Graf von und zu Eltz, Gaby Hagemans, Direktorin der Caritas Frankfurt, Bettina Jarasch, Vorstandmitglied der Partei Bündnis 90 Die Grünen, Claudia Lücking-Michel Vizepräsidentin des Zentralkomitee der deutschen Katholiken, Dagmar Mensink, ZdK-Sprecherin für politische und ethische Grundfragen und Jörg Splett, katholischer Religionsphilosoph und Anthropologe.


Wer in katholischen Angelegenheiten einen offenen Brief zusammen mit einer führenden Grünen-Politikerin unterzeichnet, disqualifiziert sich allein dadurch schon selbst. Die Positionen der Grünen sind untragbar für einen Katholiken – allen voran deren Haltung zur Abtreibung sowie zu Fragen von Ehe und Familie.


Das ZdK ist immer wieder durch Äußerungen aufgefallen, die dem katholischen Glauben offen widersprechen und hat allein deshalb seine Existenzberechtigung und seinen Vertretungsanspruch verloren.


Persönlich bin ich davon enttäuscht, dass eine Caritas-Direktorin mit unterzeichnet hat. Ich arbeite seit 1991 für die Katholische Kirche, davon seit 1993 für den Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V. Mir liegt die Caritas sehr am Herzen und solche Äußerungen von einer führenden Caritas-Mitarbeiterin enttäuschen mich sehr. Kürzlich habe ich einen Beitrag gelesen, in dem der Autoren von „homöopathischen Dosen“ gesprochen hat, in denen der katholische Glaube noch in der Caritas enthalten sei. Solche öffentlichen Standpunkte, die dem katholischen Glauben deutlich widersprechen, lassen mich verstehen, wie der Autor darauf kommt. Zum fremdschämen.


Zum Inhalt:


Da wird zunächst von „echter Gewaltenteilung“ gesprochen. Klingt für Unwissende gut. Katholiken jedoch sollten wissen, dass die Kirche keine demokratische Organisation ist und dies auch nie sein darf. Das Hirtenamt in der Kirche ist kein politisches Amt und ihr Aufbau sowie die Definition von kirchlichen Autoritäten nicht mit weltlichen Maßstäben zu messen. Das muss so sein und das ist gut so. Die Kirche gibt es schließlich – im Gegensatz zu diversen politischen Strukturen – schon seit über 2.000 Jahren.


Wieder einmal wird gefordert, das Weiheamt für Frauen zu öffnen. Diese Thema hat bereits Papst Johannes Paul II. abschließend behandelt. Jesus – der Sohn Gottes (!) – hat seinerzeit sämtliche Tabus gebrochen, als er sich mit Frauen umgab, diese lehrte und unter die Schar Seiner Jünger aufnahm. Zum Abendmahl – und somit zur Einsetzung der Eucharistie und des Weiheamtes – umgab Er sich nur mit Männern. Es steht keiner Generation an, diesen klaren Willen Gottes zu umgehen. Ende der Diskussion.


Auch die alte Kamelle Zölibat wird wieder hervorgekramt. Priester sollten ihre Lebensform selbst wählen, "damit der Zölibat wieder glaubwürdig auf das Himmelreich verweisen kann". Nun ist zwar der Zölibat nicht zwangsweise für alle Zeiten in Stein gemeißelt, sein Verweisen auf das Himmelreich hängt jedoch keineswegs von der Freiwilligkeit der Wahl ab. Andere christliche Gemeinschaften haben keinen Zölibat. Ihr Amt verweist jedoch nicht mehr oder weniger auf das Himmelreich und Nachwuchssorgen haben auch sie. Ach ja, wenn wir gerade beim Nachwuchs sind: Es wird ja immer wieder angeführt, es gäbe immer weniger Priester. Fakt jedoch ist, dass heute immer mehr Priester für immer weniger Gläubige vorhanden sind!


Natürlich darf die gute alte Forderung nach einem „Neustart mit der Sexualmoral“ wieder hervorgekramt. Natürlich ist auch die Rede von der Notwendigkeit einer „verständigen und gerechten Bewertung von Homosexualität“. Ich selbst habe viele Jahre in der schwulen Szene verbracht. Wenn so manch einem klar wäre, was dort als „normal“ gilt und als solches gefeiert wird, würden sie vielleicht zweimal nachdenken, bevor sie schwule Gruppen an Schulen lassen und sich vor den Karren der Schwulenbewegung spannen lassen. Ich habe mein schwules Leben mit Hilfe der christlichen Selbsthilfe-Organisation „Homosexuals Anonymous“ 2004 (!) hinter mir gelassen. Hierfür wäre die Hilfe und Unterstützung der Kirche wichtig gewesen – leider gab es die nicht (abgesehen von einigen Einzelpersonen). Ich habe die andere Seite der Sexualmoral kennengelernt. Auf einen „Neustart“, wie ihn die Unterzeichner fordern, kann ich gut und gerne verzichten. Die Kirche muss (!) hier das Zeichen des Widerspruchs bleiben. Die heterosexuelle, monogame und lebenslange christliche Ehe und die damit zusammenhängende Lehre von Ehe, Familie und Sexualität ist ein hohes und heiliges Gut und steht weltlichen Veränderungswünschen nicht offen. Ja, es gibt Änderungsbedarf in der Haltung der Kirche zu Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen. Zum einen sollte man Einrichtungen wie „Miserere Nobis“ den Zugang zu Gemeinden möglich machen (momentan treffen diese Einrichtungen auf eine Wand des Schweigens, wenn sie Hilfsangebote an die offizielle Kirche machen). Man darf auch wohlbekannte gleichgeschlechtliche und heterosexuelle Aktivitäten von Priester und Ordensleuten nicht einfach totschweigen, wie das momentan der Fall zu sein scheint. Schließlich sollte vor Ort klar vermittelt werden, was die Kirche lehrt und warum. Anhängern der Schwulenbewegung und ihrer Positionen ist der Zugang zu und Auftritt vor Ortsgemeinden zu untersagen.


Über die Stimmung in den Pfarrgemeinden schreiben die Autoren des offenen Briefes: "Die Sonne der Gerechtigkeit kommt nicht mehr durch. Unter einem bleiernen Himmel verkümmert die Freude am Glauben." Eine „Sonne der Gerechtigkeit“, wie es da so schwülstig heißt, kann es aber nicht geben, wenn vor Ort (und leider ist das in vielen Gemeinden so) der katholische Glaube in seiner Ursprünglichkeit weder gelebt noch gelehrt wird. Vielmehr wird hier wohl darauf angespielt, dass die traditionelle katholische Lehre ein „bleierner Himmel“ sei. Das ist eine unglaubliche Behauptung, die bestenfalls von völliger Unkenntnis, schlimmstenfalls von bewusster Irreführung zeugt.


Weiterhin wird angeführt, die Aussicht auf Macht in Männerbünden ziehe Menschen aus Risikogruppen an. Das ist dumm, unwissend und möglicherweise bewusst verfälschend. Sollten hiermit gar Männer mit gleichgeschlechtlichen Neigungen gemeint sein, kann ich als Betroffener, der Kontakt zu einigen Priestern mit solchen Neigungen hat, nur sagen, dass es bestimmt nicht die „Macht in Männerbünden“ ist, die sie zur Kirche zieht. Das grenzt an Unverschämtheit. Sollten hiermit aber Pädophile gemeint sein, kann ich nur sagen, der Vorwurf ist an Absurdität kaum zu überbieten.


Sexuelle Tabus würden Klärungs- und Reifeprozesse blockieren. Das heißt ja nichts anderes, als dass der Zölibat bzw. die kirchliche Lehre zur Sexualität daran sei, dass „Klärungs- und Reifeprozesse“ (was auch immer damit gemeint ist) nicht stattfinden. Ich frage mich allen Ernstes, wer hier noch reifen muss.


Die „vormoderne Ordnung der Kirche“ wird im weiteren für die hohen Austrittszahlen verantwortlich gemacht. So hat man einen bequemen Sündenbock, der mit dieser Behauptung aus dem Weg geräumt gehört. Hierzu folgendes: Jesus sprach vom engen Tor zum Himmel, durch das nur wenige finden und vom weiten Tor, das in die andere Richtung führt und durch das leider die Mehrheit gehen wird. In anderen Worten: das Argument einer großen Anzahl von Menschen, die dieses oder jenes tut, ist in der Kirche nur sehr bedingt anzuwenden. Es gibt auch nicht den „einen“ Faktor, der Menschen zum Austritt bewegt. Schon gar nicht einfach die „vormoderne Ordnung“. Gleichzeitig haben nämlich traditionelle Orden vermehrten Zulauf. Hier ist es auch der jahrzehntelange Missbrauch, die Verschwendung von Gelder, die Abkehr (!) vom traditionellen Glauben sowie die fast völlig ausbleibende Unterrichtung im Glauben in den Gemeinden sowie das eigenmächtige Brechen mit der kirchlichen Lehre vor Ort, die Menschen gehen lässt. Wenn die Kirche immer mehr wie die Welt wird (wie im Brief offenbar gefordert), hat sie keine Existenzberechtigung mehr.


Auch ich bin Katholik. Als solcher widerspreche ich den Forderungen dieses offenen Briefes aus ganzem Herzen.



München, den 04.02.2019


Robert Gollwitzer


Miserere Nobis (Dienst für Katholikinnen und Katholiken mit ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen): www.misererenobis.org


Katholisch Leben (Katholische Webseite): www.katholisch-leben.org


Jason International (Internationale christliche Ex-Gay Selbsthilfeorganisation): www.jason-international.org


Homosexuals Anonymous (weltweit älteste christliche Selbsthilfeorganisation für Menschen mit ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen): www.homosexuals-anonymous.com


Ein Liebesbrief an unsere Priester

Posted on May 12, 2018 at 7:00 AM

Ich möchte mich an dieser Stelle von ganzem Herzen bei den wenigen aufrichtigen katholischen Priestern bedanken, die es noch gibt.

In meiner Kindheit auf dem Land in der Oberpfalz war es selbstverständlich, sich zu verneigen und "Gelobt sei Jesus Christus!" zu sagen, wenn einer unserer Priester auf dem Fahrrad vorbei fuhr. So lernten wir, was uns auch die Bibel lehrt - geweihte Männer zu respektieren. Ich war sehr überrascht, als ich Jahrzehnte später in München sah, wie Katholiken (und Christen in "Freikirchen"!) mit ihren Priestern (Pastoren/Evangelisten) umgingen!

Mittlerweile blutet mein Herz, wenn ich sehe, wie die Kirche die Nachfolger Jesu Christi behandelt. Von Respekt kann da keine Rede mehr sein. Da erlauben sich Laien, die keinerlei (oder bestenfalls eine unsägliche liberal-modernistische) theologische Ausbildung haben, ihnen vorzuschreiben, was sie tun sollen.

Da mischen sich Pfarrgemeinderäte in jede Angelegenheit ein, die sie im Grunde nicht das geringste angeht.

Sakramentales Leben und katechetische Glaubens-Unterweisung existieren (fast) nicht mehr.

Die wenigsten haben noch eine Ahnung davon, was die Katholische Kirche lehrt und warum.


Meine Vorschläge deshalb:


- Sofortige Abschaffung der Pfarrgemeinderäte. Dieses gutgemeinte, aber schlecht gelaufene Experiment in Folge des II. Vatikanischen Konzils ist gescheitert. Leiter einer Pfarrei ist der Priester. Es gibt genügend Möglichkeiten, ihn ehrenamtlich in seinem Tun zu unterstützen, ohne selbst Priester spielen zu wollen.


- Auflösung der Pfarrverbände und Rückkehr zu den Einzel-Pfarreien. Das Argument, es gäbe zu wenig Priester, ist falsch. Weltweit ist die Zahl der Priester am Steigen - und viele unserer Pfarrer kommen eh aus dem Ausland.


- Abschaffung der Kirchensteuer. Die Kirche wird sich nur reformieren, wenn die Kohle - und mit ihr die Berufskatholiken - weg sind und sie zu Reformen gezwungen wird.


- Radikale Reform des Theologiestudiums, der Ausbildung in geistlichen Berufen sowie der katechetischen Unterweisung vor Ort in den Pfarreien. Weg von anti-katholischen liberalen Vorstellungen und zurück zu dem, wofür die Katholische Kirche steht.


- Das alleinige Kriterium bei der Auswahl von künftigen Bischöfen sollte sein, ob sie ihr Hirtenamt bisher gemäß den Vorgaben der Katholischen Kirche gut ausgefüllt haben.


- Priester sollten auch in der "Alten Messe" ausgebildet werden und die Feier derselben sollte weiterhin ermutigt werden. Liturgische Missbräuche wie sie in fast jeder Pfarrei zu finden sind, sind sofort abzustellen.



Priester sind Menschen. Sie haben auch ihre Bedürfnisse. Es erfüllt mich mit tiefer Trauer zu sehen, wie manche von ihnen gemobbt, respektlos behandelt und fortwährend dafür angegriffen werden, dass sie den Katholischen Glauben verkünden (zumindest die wenigen, die das noch tun).

Hirten können ihre Herde nur auf den rechten Weg führen, wenn die Schafe ihnen folgen - das aber ist kaum noch der Fall. Die meisten Katholiken wissen eh alles besser und suchen sich aus, welche Gebote der Kirche sie wann befolgen. Priester sind nur mehr Angestellte. Einer unter vielen in großen Pfarreiverbänden. Sie sollen sich einem "Team" unterordnen und von diesem vorschreiben lassen, was sie zu tun und lassen haben. Die Eucharistie ist beinahe zu einer Belanglosigkeit verkommen - zumindest wird sie von vielen so behandelt. Die Beichte ist beinahe abgeschafft. Wer beichgten will, muss einen Termin mit dem Priester vereinbaren.


Ja, in Deutschland (!) geht die Zahl der Priester (und Ordensangehörigen) zurück. Leider. Allerdings haben wir nichts anderes verdient. Laien können keine Priester ersetzen und die Heilige Messe ist kein Theaterspiel, bei dem jede/r nach Belieben mitspielen kann.


Mittlerweile habe ich von einer Reihe von Priestern (und sogar Kardinälen!) etwas gehört, was ich noch nie zuvor von katholischen Geistlichen gehört habe: dass wir in der Endzeit leben.


Wenn dem so ist, werden die Dinge allerdings erst einmal sehr viel schlechter, bevor sie wieder besser werden.


Das Gute dabei: Wer "das Buch" zu Ende gelesen hat, weiß auch, wer am Schluss gewinnt: Jesus Christus und Sein Leib, die Kirche (wobei letztere nicht der Verwaltungsapparat ist, den wir kennen, sondern die Kirche des Herrn).


Entscheide dich jetzt, auf welcher Seite du stehst. Du hilfst niemandem, wenn du weiterhin auf dem Zaun sitzt.


München, 12.05.2018


Robert Gollwitzer

Distorting the Truth

Posted on June 13, 2017 at 3:50 PM

Distorting the Truth

It's how the Church of Nice makes its living.

 

The Church of Nice, which is the controlling entity today in the Church, speaking from a human level, is completely off the mark. All the talk we hear today from these quarters is about joy and emotion and going out to the peripheries and accompanying and having encounters. These are all the euphemisms and mechanisms for the so-called New Evangelization; and there is a foundational problem here with this whole effort, a philosophical issue. And this is it — there is a presumption that what needs to be done first is evangelization and the importance of catechesis is just skipped over. The Great Commision from Our Lord to His Church was to make disciples of all nations, "Teach them to observe everything I have commanded you."

 

The commission to convert the world was not one based on emotion and feelings. It was pure and simple a divine mandate to teach, which means presenting something to the intellect so it can apprehend it. And not just teach, but to teach everything. A great whitewashing or perhaps, better, a great morphing of the Great Commission has happened in the Church of Nice. The teaching of authentic Catholic doctrine —catechesis in its fullness — is downplayed and substituted for the best way to make people feel about being curious about the Faith. It is excused as "we can't tell them everything right at once."

 

On the one hand, sometimes things do have to be presented in a systematic way, step by step. But that doesn't mean you just never get to the teaching in its fullness — again, the fullness and just make people feel good about Jesus and kind of "ease" their way into the Church based on emotions. If they aren't "easing" into the the Church in its completeness, they aren't really entering into the Church in a significant way.

 

In fact, listen to the words that a baptised convert says publicly when coming into the fullness of the Faith, "I believe and profess all that the holy Catholic Church believes, teaches and proclaims to be revealed by God." Notice the word "all" and the verb "teaches." There is no wiggle room there. None whatsoever. And notice the absence of any terms like joy, accompaniment, encounter. Those are terms the Church of Nice likes to apply to evangelization efforts. But notice, when someone comes into the Church, it is matter of the intellect and the will, not emotion.

 

This over-emphasis on emotion, to the neglect of the intellect is what will prevent any rebuilding of the Church. For someone to die as a martyr is an act of the will, born from the certain knowledge that Jesus Christ is King. The motivation for martyrdom is not born from an emotion — ever. Love is not an emotion. It is an exercise in the act of the will, again, nothing to do with emotion. A person may have an emotional response after the intellect has decided and the will has chosen, but emotion comes last in that trilogy.

 

See here's what's going on, really going on with this new approach based on emotion. The bishops have come to the point, even though they have had to be dragged to this point kicking and screaming and denying, to the reality that the Church in America is on life support. Every single marker — demographic, poll, survey, analysis and evaluation — points to the same conclusion; the Catholic Church is on it's way to extinction in the United States. This can hardly be surprising however. The Church in Europe has become extinct or near extinct in many areas of Europe. The United States is just catching up to the Church in Europe, which is in total freefall.

 

For many decades prior to that freefall, bishops and theologians in Europe were undermining the Church through abuses in liturgy, the malformation of seminarians, the injection of bad theology into various religious orders and institutes. This entire scene was presided over by bad bishops - some willfully, others ignorantly but bad bishops nonetheless. What happened in Europe starting in the late 1950s was just delayed over here in the United States by about 10–15 years. So what happened to the Church in Europe as a result of the betrayal of the Faith, is just happening over here, just about a generation behind.

 

Time and time again, U.S. bishops have publicly stated that catechesis, knowledge of the Faith, the teaching, was not done and needs to be done. Yet in the midst of this disaster, instead of ensuring that the Faith is clearly and completely taught, we're talking about accompanying and encountering and joy. What is it that they don't understand — listen clearly — Catholics do not understand the Faith. They cannot evangelize because they do not know what they are to evangelize.

 

We aren't Protestants. We don't make it up as we go along. We don't just write off anything that comes into our minds as the prompting of the Holy Spirit. The Second Person of the Holy Trinity said point blank that the Third Person of the Holy Trinity would lead us to all truth. So in short, the Church had fallen into complete disrepair. The bishops have been the last ones to notice. Now, nearly all of them are in the tank that the way to "save the Church" is to run around being joyful and evangelizing without people really knowing what they're talking about.

 

Why aren't dissident priests being dumped, and there's no shortage of them. Why aren't bishops purging the horror of homosexuality from their own ranks and those of their priests? Why aren't principals of Catholic schools being ordered to teach the entire truth of the Catholic faith? Why the constant droning on about political things like immigration and climate change and barely ever a word about the evils of birth control, for example? The excuse given for not presenting the hard teachings, is that people aren't ready to hear them. That is beyond stupid.

 

For a crowd always going on about the Holy Spirit, they sure don't want to leave much room for that same Spirit in the hearts of potential converts to respond overwhelmingly when they hear the hard truths. That's what the first of the bishops did on the birthday of the Church. St. Peter on Pentecost, he went out laid it down very directly, "Men of Jerusalem, this Jesus whom you crucified, God raised from the dead." He explained to their intellects, not their emotions, that Jesus Christ is God and the Church is now the full realization of the people of Israel.

 

Why is there always this quisling, weak-kneed, feminized, emotional response on the part of the bishops and many of their staffers when it comes to just saying exactly what the Church is? The Catholic Church is the sole means of salvation established by the Son of God. If that truth makes any Catholic clergy, priests or prelates uncomfortable, then you should resign your office.

 

(Source: https://www.churchmilitant.com/video/episode/vortex-distorting-the-truth?mc_cid=08669e0b6b&mc_eid=fe11e644b6)

Working for the Catholic Church

Posted on January 6, 2017 at 8:20 AM

I wonder how many people who work for the Catholic Church and its organizations really live according to Catholic teachings on morals and faith. Because if not, what's the point.

Salz und Licht in der Welt

Posted on May 8, 2016 at 2:35 PM

Wenn kirchliche Unternehmen in zunehmenden Maße Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen, die entweder an gar nichts glauben oder einer anderen Religion angehören - oder ein Leben in krassem Gegensatz zu den Lehren der Kirche führen, wer braucht dann noch diese kirchliche Unternehmen? Sie sind dann (fast) wie jedes andere Unternehmen - nur mit einem christlichen Touch, den man gerne dann wieder hervorholt, wenn es um Spenden geht. Es kann auch nicht sein, dass sämtliche Augen zugedrückt werden, wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit gleichgeschlechtlichen Partnern zusammen leben, sich scheiden lassen und mit jemand anderes zusammen sind, Ehepartner und Familie verlassen, kurz: mit der Kirche nichts am Hut haben und dies auch durch ihr eigenes Lebenszeugnis zeigen. Teils versucht man dann, Ausreden zu (er-)finden ("Wir haben niemand anderes gefunden", "damit kommen wir vor Gericht nicht durch", "man muss halt mit dem Zeitgeist gehen" usw.) Das ist feige - und hat mit dem christlichen Glauben nichts mehr zu tun. Wenn wir so denken und handeln, verlieren wir die Qualität, Licht und Salz in und für die Welt zu sein und Gott wird uns und für das, wofür wir stehen, nicht mehr segnen.