Katholisch Leben!

Den katholischen Glauben kennen, leben, lieben & verteidigen!

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Katholisch Leben


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Radikale Umstrukturierung der Katholischen Kirche!

Posted on May 14, 2021 at 1:45 PM

Das Zweite Vatikanische Konzil ist mit den besten Absichten gestartet und mittlerweile grandios gescheitert. Das Gegenteil von "gut" ist halt immer noch "gut gemeint".

Die Bischöfe haben jahrzehntelang beide Augen zugedrückt, sodass nicht nur sexueller, körperlicher und emotionaler Missbrauch geschehen konnte, sondern sich auch eine "liberale" Auslegung kirchlicher Lehrmeinung breitmachte, die wenig bis nichts mit dem katholischen Glauben zu tun hat. Maria 2.0, die Verweigerung der Unterordnung unter kirchliche Autorität, moralischer Relativismus, Regenbogenfahnen, Beliebigkeit in Glaubensfragen, Missbrauch der Liturgie, Cafeteria-Christentum (das sich vom Tisch der Spiritualitäten nach Belieben etwas zusammenstellt) - all das sind Früchte dieser unsäglichen Entwicklung.

Die einzigartige Stellung der Priester als Vertreter Christi ist einer oft anmaßenden Selbstherrlichkeit in Glaubensangelegenheiten (wenn auch nicht aller) Pfarrgemeinderäte, Gemeindereferentinnen und Pastoralreferenten gewichen.

Die wenigsten Gläubigen oder kirchlichen Angestellten haben überhaupt noch eine Ahnung davon, was die Kirche lehrt und warum. Wenn sie es denn wissen, kümmert es sie oftmals nicht. Richtig, gut und wahrhaftig ist, was sich für das Individuum gut anfühlt.

Jetzt hilft nur noch eine Radikalkur: sofortige Abschaffung von Pfarrgemeinderäten, Gemeindereferenten und Pastoralassistentinnen. Intensivierung des traditionellen Katechismus. Unverzügliche Amtsenthebung von Priestern und Lehrkräften, die gegen den Katechismus der Katholischen Kirche sowie das kirchliche Lehramt verstoßen oder derartiges unterrichten. Radikale Umstrukturierung kirchlicher Organisationen auf das (für die Katholische Kirche!) wichtige!

 

"We are not called to be the Church mush, but the Church militant!"

- Fr. Bill Casey, C.P.M., Fathers of Mercy

Psychische Störung?

Posted on December 13, 2020 at 1:55 PM

Der Begriff "psychische Störung" und alle damit verwandten Begriffe sind in meinen Augen wenig hilfreich. Zur Definition werden Kriterien wie statistische Seltenheit, Verletzung von sozialen Normen, persönliches Leid, Beeinträchtigung der Lebensführung oder unangemessenes Verhalten angeführt. Allein die Aufzählung zeigt schon auf, dass hiermit mehr Fragen als Antworten verbunden sind. Ist ein Mensch, der allein im Wald steht, psychisch gestört? Was ist "unangemessenes Verhalten"? Wer bestimmt die Unangemessenheit? Bedeutet "persönliches Leid" automatisch, dass eine Störung vorliegt? Bedeutet umgekehrt das Nichtvorhandensein persönlichen Leids, dass keine Störung vorliegt? Ist die Tatsache, dass etwas statistisch selten ist, ein Kriterium für Gesundheit oder Krankheit oder für Störung oder Normalität? Bedeutet die Beeinträchtigung der Lebensführung zwangsweise, dass eine psychische Störung vorliegt? Bedeutet Selbst- oder Fremdschädigung, dass eine psychische Störung vorliegt oder sind sie ganz einfach eine bestimmte Form des Verhaltens, das bestimmte Konsequenzen nach sich zieht?

Tatsächlich waren "psychische Störungen" wohl mitursächlich für die menschliche Evolution. Ohne sie hätte es wohl nicht immer einen Grund für eine Weiterentwicklung der Menschheit oder für neue Erfindungen gegeben. Diese "Störungen" eröffneten neue Perspektiven und Herangehensweisen.

Anstatt den ICD-10 (oder bald -11) oder den DSM auswendig zu lernen und als Grundlage für eine "Therapie" zu machen, würde eine komplett neue Sichtweise menschlichen Empfindens und Verhaltens auch komplett neue Möglichkeiten des Umgangs hiermit eröffnen.

Experiences from a Gay Life

Posted on October 22, 2020 at 9:40 AM

Here some experiences and observations I've made during my many years in, with and around the (male) gay scene - and some conclusions I've drawn:

 

 

Impulsive behavior seems to be rampant. If men want sex, they are going to get it NOW.

 

In order to get the sex partners, moral restrictions are often low. It does not matter if he is a married family father (that seems to be even more attractive), if he has a partner or whatever else.

 

Partnerships are hardly ever monogamous and longterm. This is (officially) not being seen as something bad - even though most men still seem to dream of "Prince Charming" (that will most likely never come).

 

Gay bars and gay dating sites seem to be nothing more than "meat markets".

 

Even though some would object, I'd still claim that partners are exchangeable. Partnerships are not focused on a "you", but rather an "I". The other partner is seen and needed to fulfill all of my sexual, emotional, relational and psychological needs - something nobody can really do (that's maybe why they are always on the lookout if the grass is greener elsewhere).

 

Mental disorders seem to be much more common among gay men than among their straight counterparts. That is not necessarily due to discrimination by society, but rather to a different (not worse!) mental design.

 

Victim mentality is high and so is self-pity. Not that the men are aware of it. However, they are constantly complaining about their childhood, society, their family, their partners, their job, their lives. Taking over full responsibility for themselves seems not really common.

 

Their political views are rather radical and narrow minded. Everybody has to accept the way they live their lives, else he or she is homophobic, retarded, mentally challenged, or radical. In one word: Somebody that has conservative views. That seems to be a rather childlike view - like many other behaviors and attitudes seem to be childlike or immature.

 

Self-destructive behavior (like sex withouth protection or with many partners, even in Corona times or extreme sexual practices) and drug abuse seem to be higher than in the rest of the population.

 

There is no solidarity in the gay scene. It seems to be all about "me, myself and I".

 

It all seems to turn around "being happpy" (with "happiness" being a feeling than comes and goes rather than a wilful life-decision) - and yet so many of them seem to be deeply sad on the inside.

 

 

Again: These are my personal observations and conclusions. They are not meant to put anybody down. On the contrary - I am in no way different. I have been there and even bought the t-shirt. I love those men from the bottom of my heart and wonder why this is the case. Maybe someone has an idea?

 

Rob

Homosexuelle Beziehungen

Posted on October 11, 2020 at 5:45 AM

Wir hören ja immer wieder, homosexuelle Beziehungen seien im Schnitt weit weniger monogam, weit kurzfristiger und sexuell weitaus "experimentierfreudiger" als heterosexuelle. Das ist zweifellos richtig, insbesondere was Beziehungen zwischen Männern angeht. Ja, heterosexuelle Beziehungen holen hier auf, aber sind regelmäßig immer noch weit davon entfernt. Das wirdx in der schwulen Szene normalerweise auch nicht negativ gesehen.

 

Es gibt Schwule, die nun irgendein Paar anführen, von dem sie gehört hätten, sie hätten eine langfristige Beziehung. Bei näherem Hinsehen erweist sich diese jedoch selten als monogam und noch seltener als sexuell nicht so ausgefallen wie heterosexuelle.

 

Die Frage ist hier, warum man möglicherweise etwas anderes erwartet hat oder "beweisen" will. Zwei Menschen desselben Geschlechts (insbesondere zwei Männer) haben nunmal eine völlig andere Sexualität und damit auch ein völlig anderes Zusammenleben als zwei Menschen unterschiedlichen Geschlechts. Die Evolution und damit die Notwendigkeit des monogamen langfristigen Zusammenlebens fällt weg. Selbst wenn Kinder adoptiert oder mit in die Beziehung gebracht werden, lässt sich Mutter Natur wohl nicht so einfach austricksen.

 

Wie mensch das beurteilt, steht auf einem anderen Blatt. Hier müssen sich sowohl Homosexuelle gefallen lassen, dass andere Menschen dem ablehnend gegenüber stehen - was ihr gutes Recht ist - als auch die "andere Seite", dass Menschen so zusammenleben wollen. Deshalb der "Gegenpartei" unlautere Motive, psychische Störungen oder dergleichen unterstellen zu wollen (kann ja nicht sein, dass ihre Gründe vernünftig sind und vernünftig betrachtet werden wollen) oder sie gar verbal mit Dreck zu bewerfen, bringt niemandem etwas und zeigt eher den eigenen Mangel an Charakter, Respekt und gewaltfreier Kommunikation.

Eine Gemeinde, die kein Mensch braucht!

Posted on May 4, 2020 at 1:35 PM

Kardinal Marx erlässt ein Dekret in München und öffnet die Türen dafür, dass weniger Gläubige in mehr Gottesdienste gehen können - indem die Priester nun zweimal werktäglich und dreimal sonntäglich die Heilige Messe feiern dürfen. Und was tut mein Ortspfarrer? Er verlängert die Sperrfrist bis zum 17. Mai. Bis dahin gibt es nichts - auch wenn es ihm seit heute erlaubt wäre, wieder Messen zu feiern. In seiner Begründung jammert er über "zahlreiche Schutz- und Vorsichtsmaßnahmen", die zu beachten wären und den damit verbundenen organisatorischen Aufwand. All dies würde "das liturgische Geschehen dominieren". Außerdem würde es "Risikogruppen" in den Gottesdiensten geben (zu der er sich nach einer Lungenerkrankung selbst zählt). In den nächsten zwei Wochen will er "alternative liturgische Form unter Einhaltung der Vorgaben" entwickeln. Fragt sich, was er dann in der letzten Zeit gemacht hat und warum er die nicht schon längst umgesetzt hat.

Wenn er sich als Pfarrer gesundheitlich nicht in der Lage sieht, eine Gemeinde zu leiten, soll und muss er zurücktreten - mit sofortiger Wirkung. Eine solch erbärmliche und jämmerliche Begründung zu liefern, haben wir aber nicht verdient. Eine solche Kirche hat es verdient, dass sie im Nirgendwo verschwindet.

Ich bin selbst Katholik und erwarte von einem Hirten, dass er in Krisenzeiten wie ein Fels in der Brandung steht, damit sich die Schäfchen um ihn sammeln und bei ihm Schutz und Führung finden können.

Eine "Schönwetter-Pfarrei" zur spirituellen Unterhaltung in gefahrlosen Zeiten braucht nun wirklich kein Mensch. Das kann die Welt da draußen besser.

Offener Brief

Posted on May 3, 2020 at 1:30 PM

Offener Brief an die Kirche

 

Präambel: Inmitten der "Corona-Krise" wende ich mich aus tiefstem Herzen und mit großer Sorge an die Kirche (insbesondere die Katholische Kirche, es dürften sich aber Parallelen in anderen christlichen Glaubensgemeinschaften finden). Hier vor allem an die Hirten - die Bischöfe und Priester, aber auch an jede und jeden einzelnen Gläubige/n. Wir alle sind gerufen - und nur wenige von uns haben geantwortet.

 

In einer Zeit großer Not und Sorge, in der es traditionell selbstverständlich und wesensgemäß war, dass die Vertreter und Verantwortlichen der Katholischen Kirche ohne Rücksicht auf eine Verluste oder Gefahr den Gläubigen zur Seite standen, war die Kirche nunmehr (beinahe) nicht-existent.

 

Keine Gottesdienste, keine Heiligen Messen und auch sonst wurde alles abgesagt. Laden zu. Wir haben fertig.

 

In unverantwortlicher Art und Weise hat man sich der Staatsmacht mehr unterworfen, als diese gefordert hat. Anstatt die Sakramentenspendung kreativ zu gestalten, sodass diese auch weiterhin möglich ist, gab es einfach nichts. Nicht einmal juristisch hat man sich gegen unverhältnismäßige und völlig überzogene Maßnahmen zur Wehr gesetzt.

 

Der für alle Christen geltende Missionsauftrag besteht darin, dass wir hinaus (!!) gehen, Menschen taufen und sie zu Jüngern Jesu Christi machen.

 

Unsere Priester verkrochen sich bestenfalls in ihre Pfarrbüros. Wenn überhaupt. Das Gehalt kommt ja weiterhin aufs Konto, also warum zu viel Aufhebens machen?

 

Einige wenige haben noch die Messe gefeiert und im Internet übertragen. Na immerhin.

 

Anstatt die Heilige Messe alleine zu feiern (nun nicht mehr mit den Gläubigen, sondern für sie!), gehe ich mal davon aus, dass 99 % der Pfarrer eben gar keine Messe gefeiert haben. Das sagt schon einiges über ihr Glaubensverständnis aus...

 

Keine Kontaktaufnahme mit den Gläubigen (ja, es gibt Telefon, E-Mail - oder auch den persönlichen Besuch mit Mindestabstand!), keine Organisation von Hilfsmaßnahmen (von Ausnahmen mal abgesehen), kein Tragen der Monstranz auf die Straßen, keine Beichte (mit Abstand...), keine Kontaktaufnahme mit Kranken oder Sterbenden (meiner Kenntnis nach) - nichts.

 

Ich habe kürzlich einen Bericht vom "Sündenviertel" St. Pauli in Hamburg gesehen. Tiefbewegt durfte ich beobachten, wie dort Privatmenschen dafür sorgten, dass die Armen und Obdachlosen täglich etwas zu essen und trinken hatten!

 

Die Gläubigen haben ihrerseits nun die Erfahrung gemacht, dass sie auch ohne die Kirche ganz gut zurecht kommen. Sie gingen durch eine schwere Zeit - und sie gingen alleine. Diejenigen, die es überstanden haben, werden sich nun möglicherweise überlegen, wofür sie denn eigentlich die Kirche noch brauchen.

 

Gerade als gläubiger Katholik kann ich es ihnen noch nicht mal verdenken. Manchmal schießt es mir selbst durch den Kopf: "So eine Kirche braucht kein Mensch!"

 

Wie nahe war Mutter Kirche in meiner Kindheit den Menschen gestanden! Wie viele verdanken ihr Trost, aufopfernde Pflege, Seelsorge - und manch einer gar sein Leben!

 

Diese Kirche vermisse ich so sehr, dass es mir beinahe körperlich weh tut.

 

Nein, an der jetzigen Situation sind nicht nur die Priester und Bischöfe schuld. Wir alle haben unseren Teil dazu beigetragen. An uns allen liegt es nun, das Ruder herumzureißen.

 

"Ich kenne deine Taten. Du bist weder kalt noch heiß. Wärest du doch kalt oder heiß! Daher, weil du lau bist, weder heiß noch kalt, will ich dich aus meinem Mund ausspeien."

Offenbarung 3,15-16 Einheitsübersetzung 2016

 

 

München im Mai 2020

 

 

Robert Gollwitzer

 

www.katholisch-leben.org

 

 

 

Coronavirus

Posted on March 22, 2020 at 5:25 AM

Ich habe eben kurz in die Predigt eines katholischen Priesters reingehört. Zunächst wollte ich gleich wieder abschalten. Die üblichen theologischen Versatzstücke à la "Wir müssen Jesus einladen" oder "Jesus will mit uns ein Stück des Weges gehen" - ihr kennt das. Phrasen, die beliebig austauschbar sind und irgendwie überall - und nirgends - passen. Trotzdem zwang ich mich, zuzuhören. Als er dann aber darauf kam, dass manche Menschen hinter dem Coronavirus Gott sehen, schaltete ich um. Ich denke mal, da kam das Übliche - dass Gott sowas nicht tut etc. Was ich davon halte? Natürlich muss Gott nicht hinter dem Virus stehen - ich schließe es aber auch nicht aus. Er hat schon Schlimmeres getan bzw. zugelassen. Schuld war damals nicht Er, sondern die Sündhaftigkeit der Menschen. Solche Predigten, solche Priester und eine solche Kirche, die all dies verleugnet und einen Gott verkündet, mit dem alle leben können und von dem niemand etwas hat (geschweige denn spirituell genährt wird), sind für mich schlimmer als der Atheismus. Letzterer leugnet wenigstens gleich die Existenz Gottes. Jene gehen (zumindest auf dem Papier) von dessen Gegenwart aus, reden diese aber derart klein, dass eine Nicht-Existenz noch die bessere Wahl gewesen wäre. Es macht keinen Unterschied, ob eine derart weich gespülte Kirche existiert oder nicht. Sie verkündet nichts anderes als das, was der Rest der Welt ebenso (wenn auch mit anderer Wortwahl) verkündet. Gott sei Dank gibt es da aber weit unter der Oberfläche noch die wahre Kirche, von der Jesus uns versprach, sie würde bis zu Seinem Wiederkommen nie untergehen...

Partnerschaft im 21. Jahrhundert

Posted on January 5, 2020 at 8:50 AM

Ich komme aus der Oberpfalz und bin noch sehr traditionell aufgewachsen. Wenn ein Mann und eine Frau dort heirateten, blieben sie ein Leben lang zusammen. Ihnen war klar, dass "Liebe" nicht nur ein Gefühl ist, das kommt und geht, sondern ein Bund fürs Leben. Wenn Schwierigkeiten aufkamen, hat man eben gelernt, sie zu meistern. Konflikte wurden beigelegt. Was auch immer geschah - die Familie ließ man nie im Stich. Darauf konnten sich der Partner bzw. die Partnerin und die Kinder verlassen - und das nicht nur aus finanziellen Gründen. Im Laufe der Jahrzehnte haben diese Ehepaare das aufgebaut, was man wahre, selbstlose Liebe nennt. Sie zu sehen war und ist herzerweichend. Auch nach dem Tod des Einen hat der/die andere nicht mehr geheiratet. Ein besseres Beispiel konnten sie ihren Kindern nicht geben.

Heute verlassen sich die Leute auf ihre Gefühle. Es geht immer um einen selbst. Ich, ich, ich. Ich will dies, ich will das, ich fühle mich hier und dort nicht gut, ich brauche dieses und jenes... Passt einem die Nase des Anderen nicht mehr oder hat man was "Besseres" gefunden, zieht man/frau weiter. Schließlich will mensch ja "glücklich" sein (wieder so ein flüchtiges Gefühl). Dabei bleibt nicht nur der/die zurückbleibende Partner/in auf der Strecke, sondern auch das eigene Herz. Wahre Liebe wird man so nie finden.

Ein Drama für alle Beteiligten.

Aber damit stehe ich wohl allein auf weiter Flur. Dennoch bin ich der festen Überzeugung, dass eine Zerstörung des traditionellen Familienbildes zu dem Chaos geführt hat, in dem wir heute leben und dass nur eine Rückkehr dorthin das Ganze wieder ins Lot bringt.

Failure in Gay Lives

Posted on January 4, 2020 at 8:10 AM

 

Quite a number of gay people I know failed miserably in their lives - in Christian but also in worldly standards. Count me in - at least during my gay years. They then oftentimes try to explain that away and to make it look like something good by using moral relativism. Like every good/bad politician they apply their own (usually just invented) standards and consciously or unconsciously zoom out a good part of reality so their lives still look like something to them and - at least they believe - the world.

 

The problem with that: deep inside they know that's crap. That's one of the reasons their self-worth sometimes is so low. And it does not really help the mental disorders either some of them have if you avoid to face reality.

 

Examples: Failure in the professional life, overspending and/or financial disaster, many broken partnerships, even broken heterosexual families they once had, broken promises, people they hurt and left behind, broken moral values (even their own!), being developmentally stuck in puberty in some areas of their lives, and many more.

 

Just take one: Some had heterosexual families before. They broke their marriage vows among others by secretely having same-sex partners. The marriage usually ends at some point and the kids suffer. That is being explained away by saying they can now finally be who they truly are and nonsense like that. A broken family is a broken family and there is no good reason for that. Sometimes they even take the kids to live with them and their new same-sex partner. You really think you are giving your children a good example like that? That they will ever be able to raise a healthy family themselves if this is what they get to see? The sad part about it: society even applauds them for leaving everything behind.

 

Some live with their same-sex partner after that. They claim all is good and all are "happy". They even take care of him/her when he is sick and handicapped - not without tapping themselves on the shoulders and letting others know how good they really are. Then they start having other sex partners aside and even leave that old one behind. Of course, there are good reasons for that as well and they refuse all offers for help and deny all options for a solution. It is too much for me, it is all the other guy's fault, and - you might guess it already - "I don't love him anymore and I just want to be happy". How many people do you have to hurt to "be happy"?

 

Others hide behind diseases or disorders as they found out that gives them a good excuse not to assume responsibility and instead do what they want to do without having a bad conscience and without getting a bad reputation.

 

Some might want to point out examples now where things are differently. Are they really or just on the surfacee? Based on what standards?

 

I have spent many years in the gay scene and I have seen many people go down. Lots of them are no more, others are physically sick or mentally ill, financially broke or stand in front of their shattered lives - alone and embittered. Yet they will still tell me they are "happy".

 

No, you are not.

 

Robert

 

Think of Going Back to the Gay Life? Think Again.

Posted on January 4, 2020 at 5:35 AM

I left the gay scene in 2004. In all those years ever since I slipped once. Am I a failure because of that? Certainly not. Most of us are Christians. Yet we keep on sinning. Does that make sinning better? Not really. Does it mean I am all fake and in fact a gay man that only denies his true self? Wrong again. This is propaganda and wanna-be psychology.

 

Here the lessons I drew after I returned to the right path:

 

Be brutal. Eliminate all triggers. Get rid of everything and everybody that tempts you to fall. No excuse. Just do it.

 

Have an accountability partner.

 

Confess your sins.

 

Find out why you did it. What emotional or other need did you try to fulfill by that? What hurt did you seek to numb?

 

Trust me in one thing: You will certainly not find there what you are looking for. The gay scene has changed since I left. What was extreme yet accepted back then is pretty much normal now. Yes, some are married - either to someone of the same or the opposite sex. That does not prevent them from looking out for other sex partners - with or without the consent of their spouse. Some seem to be addicted to sex. The sexual experiences they seek get wilder with every sex act for them to get the same high. I was very sad to see what they are doing to themselves and to others - physically, emotionally and spiritually.

 

I'd say a good number of them realizes something is wrong. They complain that gays are only out for sex. That the person itself is exchangeable. Yet it does not lead to consequences - they keep on seeking love at the wrong places.

 

From my own experience I can tell you that most - if not all - gay men I met are unable to build solid relationships. Oftentimes they just use their partner to fulfill their own sexual, emotional, social and whatever else needs. In many cases I had the impression that the partners were not at the same level, but that one had a dominant position and the other was emotionally dependent. I can't really say I have ever found a single gay couple were I would acknowledge that it was even remotely compareable to a straight one. They just were not.

 

Be honest. Sin always seek darkness. It is no shame to fall. Yet it is one to try to hide it, to try to excuse it or to even build up a theology that allows you to keep on doing what you don't want to stop.

 

Even in those days when you fell: never break up with God. Stay in contact. Don't stop praying. He will listen and answer. Maybe not in the way you expect Him to, but He will.

 

Satan ususally wraps everything in gold, else none of us would ever fail. Everyone of us can fall. No exception. Never think that you won't - that is the foot that satan will have to your heart then. He will use it to get in one way or the other. Even if you don't fall sexually, there are other ways to sin.

 

Yes, some things seem tempting - and I am not just talking sex. The man you meet might be ever so nice. A good and wonderful person that cares a lot for others. That might be so, but starting a relationship with him will neither give you nor him what both of you were looking for. On the contrary, it will destroy it.

 

Never measure an ex-gay walk by the number of sexual falls you had - or by the lack thereof. As I said - there are other ways to sin, and all of us are guilty of that. Pride (as gays boast themselves of so many times in their parades) is the root of all evil.

 

Don't be too hard on yourself. You fell - now get back up on your feet and use the fall to learn from it and pass on your lessons.

 

After I fell I thought why, I have seen the gay life now (again). And there is no way I ever want to go back there. It is just not worth it. On the other hand, I have something that is worth so much more: following Jesus Christ.

 

I will keep on using my sexual energy another way: to let my gifts and talents grow.

 

One last thing: Jesus did not call us to found religious clubs, to sit in houses and wait for poor sinners (of course not ourselves) to knock on the doors. He commanded us to go out and make disciples. In my walk among gay people I saw that none of them had ever heard of ex-gays. As to the Christian faith, their views were usually filtered through gay propaganda. Why? Because we made a living out of touring in Christian circles and preaching to the choir. Of telling those who already shared our opinion about our walk. Of selling them our books and charging them for our talks. However, those who need us most are still alone.

 

I will also stop to only think sex when I think of my gay and lesbian brothers and sisters. They are more than that. Yes, there are many wonderful people among them and I feel blessed, honored and thankful that God allowed me to get to know them.

 

All of that will equip me better from now on to reach out to all (!) people with same-sex attractions. Because I love them like Jesus does. I will not just tell them that it's wrong to life the gay life because the Bible says so but I will share the fullness of our faith with them through my words and deeds, not just by quoting Bible verses along with my personal interpretation of them.

 

Why? Because I love them. My heart goes out to them. God is love - and so should we be.

 

Rob


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