Katholisch Leben!

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Katholisch Leben


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"Love is no sin" als Schlagwort in der Katholischen Kirche?

Posted on July 5, 2022 at 11:50 AM

Diese Logik widerspricht nicht nur völlig der katholischen Lehre, gemäß der Liebe eben nicht nur ein Gefühl, sondern ein Bund gemäß Jesu Bund mit der Kirche und ebenso ein Symbol der Dreifaltigkeit ist (zwei Menschen werden so sehr eins, dass man dem Einen neun Monate später einen Namen geben muss), sondern führt auch - konsequent weitergedacht- zu absurden Ergebnissen. "Liebe" ist in der Lehre der Katholischen Kirche eben - Gott sei Dank! - etwas anderes als in der Welt. Abgesehen davon würde ein Verstoß gegen das 6. Gebot auch nicht durch "Liebe" gerechtfertigt werden.

Selbst in der säkularen Philosophie aber würde dieses "Argument" aufgrund seiner ethischen Untragbarkeit wohl kaum akzeptiert werden. Man stelle sich vor, wen oder was man alles "lieben" könnte. Wenn allein aufgrund eines Gefühls - das wie alle Gefühle kommt und geht - die Basis für eine moralische Bewertung geschaffen würde, hätten wir ein Problem. Es wundert mich nicht, dass die Zahl der Katholiken weltweit steigt, in Deutschland aber ins Bodenlose stürzt. Eine Kirche, die ihre Grundsätze aufgibt und versucht, wie die Welt zu sein, braucht kein Mensch. Das kann die Welt besser.

Homosexuelle in der Kirche

Posted on January 24, 2022 at 10:40 AM

Nachdem ich immer wieder auf dieses Thema angesprochen werde, hier einige Anregungen zu diesem Thema.

Zu meiner Person: Ich arbeite seit 1991 für die Katholische Kirche – und seit 1993 für den Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V. In dieser Zeit durfte ich hier einige wertvolle Erfahrungen mit „Homosexuellen“ machen.

Ich selbst werde manchmal gefragt, was ich denn nun sei – schwul, bi, hetero? Hierauf gibt es für mich nur eine Antwort: Ich bin Robert Gollwitzer. Als solcher brauche ich nicht für jede Empfindung eine eigene Identität und will auch nicht auf meine sexuelle Orientierung reduziert werden.

Ich habe ca. 20 Jahre in der schwulen Szene verbracht. Damals lernten die Menschen sich in Bars und Saunas kennen. Heute hat sich das eher auf das Internet verlegt. Ich habe all die Erfahrungen dort gemacht, die man als schwuler Mann machen kann – inklusiv einer langjährigen Partnerschaft. Trotzdem war ich am Ende dieser Zeit suizidal – ohne mir wirklich bewusst zu sein, warum.

Durch „Zufall“ kam ich 2004 in Kontakt mit einer Organisation namens „Homosexuals Anonymous“ (www.homosexuals-anonymous.com). Sinn und Zweck dieser an die traditionellen 12-Schritte-Programme angelehnten christlichen Gruppierung ist es, Menschen in Selbsthilfegruppen zu begleiten, die ein Leben jenseits der Szene anstreben und ihre gleichgeschlechtlichen Neigungen – aus welchen Gründen auch immer – nicht ausleben wollen. HA dürfte wohl die älteste Einrichtung dieser Art sein.

Dieser Kontakt hat mein Leben radikal verändert – in vielen unterschiedlichen Bereichen. Wo mein Lebensinhalt früher nur darin bestand, „schwul“ zu sein und dabei so viel „Spaß“ wie möglich zu haben, entdeckte ich nun viele andere Gaben und Talente in mir. Ich machte viele verschiedene Aus- und Weiterbildungen (u.a. als Seelsorger, in Theologie, Psychologie, Psychiatrie, zum Immobilienfachwirt IHK und vieles mehr). Vor allem aber fand ich wieder zurück zur Kirche. Hilfreich dabei waren mir neben der oben genannten Organisation u.a. auch Mitglieder des OPUS DEI. Inzwischen darf bin ich selbst Co-Direktor von Homosexuals Anonymous.

In Deutschland haben wir weiter Organisationen gegründet: Miserere Nobis (www.misererenobis.org, eine katholische Organisation, in der es auch zwei Priester für die Seelsorge gibt), Jason International (www.jason-international.org) und Gays & Ex-Gays (www.gaysandexgays.org, eine Organisation, in der sich sowohl Schwule/Lesben als auch Ex-Gays zusammenfinden). Ziel ist die seelsorgerische Begleitung von Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen – unabhängig davon, ob ihr individuelles Ziel eine Abkehr vom Ausleben derselben beinhaltet oder nicht. Auch müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht dem christlichen Glauben angehören. So finden sich bei uns etwa auch Moslems.

Im Zusammenhang mit dem Thema „Homosexuelle und Kirche“ gibt es immer wieder Missverständnisse. Zur Aufklärung derselben sowie als konstruktiven Beitrag zu einer gemeinsamen Gestaltung des Themas werde ich nun auf einige Punkte eingehen:

Die Bedeutung des Begriffes „Homosexualität“ scheint vielen gar nicht bewusst zu sein. In der Regel bezieht man sich hierbei auf eine überwiegende und länger Anhaltende sexuelle (und emotionale!) Anziehung für das eigene Geschlecht. Der Begriff selbst ist noch relativ jung (19. Jhdt. – auch „heterosexuell“ ist noch nicht so alt), insofern bevorzugen manche die Bezeichnung „gleichgeschlechtliche Neigungen“ anstatt „homosexuell“.

Nicht die Orientierung wird von der Kirche verurteilt, sondern das Ausleben derselben. Die Lehre der Kirche zum Thema Ehe, Sexualität und Familie empfinde ich als sehr nützlich und hilfreich – wenn man sie denn kennt. Die meisten hören wohl eher nur die Verbote. Diese sind aber nur die Kehrseite der Medaille. Die Kirche als Leib Christi hat ein Menschenbild, dem ich nur vollen Herzens zustimmen kann. Sie verurteilt Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen keineswegs. Gerade im Schoß der Kirche habe ich die Liebe und Zuneigung gefunden, die ich in der schwulen Welt nicht hatte.

Wobei wir beim Thema wären: Wer meint, ein schwules Leben sei doch dasselbe wie ein heterosexuelles, irrt gewaltig. Ich führte viele Jahre lang genau dieses Leben, habe unzählige Menschen kennenlernen dürfen und hatte auch viele Sexualkontakte. Die wenigsten Menschen haben wohl eine Vorstellung davon, was in der schwulen Szene als „normal“ gilt und gefeiert – oder zumindest toleriert wird oder unwidersprochen bleibt. Selbst schwule Beziehungen sind meiner Erfahrung nach im Durchschnitt weit weniger langfristig als ihre heterosexuellen Gegenstücke. Sie sind ebenfalls durchschnittlich weitaus „kreativer“ – sprich seltener monogam und durchaus auch sexuell ausgefallener (auch wenn die „Heteros“ in allen Bereichen aufholen). Die beiden zu vergleichen, ist deshalb weder möglich noch zulässig. Es handelt sich um – in der Regel – ganz andere Lebensentwürfe.

Ein wesentlicher Fehler, den viele Schwule machen (inklusiv meiner selbst seinerzeit): Etwas zu respektieren, bedeutet keineswegs, es auch akzeptieren zu müssen. Jeder Mensch hat das Recht, aus Glaubens- oder sonstigen Gründen zu sagen, dass er/sie bestimmte Lebensentwürfe, sexuelle Praktiken oder Formen des Zusammenlebens abzulehnen. Er oder sie ist deshalb keineswegs automatisch „homophob“, genauso wenig wie Seelsorge für Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen bedeutet, dass hier „Konversionstherapie“ betrieben wird. Jeder Mensch – ob nun Gay, Ex-Gay, Katholik oder was auch immer – hat Respekt verdient. Von vorneherein für die eigene Position nur hehre und lautere Motive in Anspruch zu nehmen und jede davon abweichende Meinung als „homophob“, „Konversionstherapie“ oder was auch immer zu radikalisieren, ist moralisch und ethisch höchst verwerflich.

Die Kirche ist keine Demokratie und darf dies auch nie sein. Sie ist der Leib Christi. Die Kirche muss auch nicht ihre Lehre zur Ehe und zur Sexualität ändern, weil sich einzelne Geistliche falsch verhalten haben. Änderungsbedarf gibt es dennoch – wenn auch auf anderem Gebiet.

Wir haben viele Jahre Lang dem Erzbischöflichen Ordinariat, der Deutschen Bischofskonferenz und vielen anderen katholischen und anderweitig christlichen Einrichtungen, Gemeinschaften und Organisationen kostenlos unsere Hilfe angeboten und sind dabei regelmäßig auf eine Mauer des Schweigens getroffen. Etliche Priester, protestantische Pastoren, Kirchenangestellte oder einfach nur Gläubige haben sich an uns gewandt, da sie von ihrer Glaubensgemeinschaft entweder gar keine Hilfe bekommen haben oder nicht die, die sie erwartet und erhofft haben.

Was die Kirche nämlich regelmäßig betreibt oder zumindest duldet, ist die Unterstützung einer Theologie, die Positionen der Schwulenbewegung vertritt. Dies jedoch ist eine Offenbarung und Bankrotterklärung des katholischen Glaubens und hilft uns Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen, die Jesus Christus nachfolgen wollen, keineswegs. Wenn ich das will, gehe ich in die Welt hinaus, die können das besser.

Wir können von Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen aber auch nicht erwarten, dass sie Kopien von „Otto Normalverbraucher“ werden. Wir haben besondere Gaben und Talente, die wir auch und gerade zum Wohle der Kirche nutzen können und sollten. Wir müssen uns nicht verstellen, verkleiden oder jemand anderes imitieren, um einem Bild zu entsprechen, das nicht das eigene ist.

Was keineswegs geschehen darf, ist eine unterschiedliche Behandlung von Menschen. Wir können nicht einerseits zulassen, dass Wiederverheiratete bei uns arbeiten, aber dann bei offen homosexuell lebenden Menschen den Riegel vorschieben. Das wäre allerdings Diskriminierung. Wenn wir von unseren Mitarbeitenden ein Ausleben der katholischen Lehre verlangen (soweit dies arbeitsrechtlich überhaupt noch verlangt werden kann), dann von allen in gleicher Art und Weise.

Hier sind wir an einem Punkt, der mir besonders am Herzen liegt: Manche Menschen führen an, in katholischen Einrichtungen sei der katholische Glaube nur mehr in homöopathischen Dosen vorhanden. Dies ist vielleicht etwas überzeichnet, weist aber auf ein Problem hin: Wir werden immer mehr wie die Welt. Ja, wir leben in eben dieser Welt, sind aber nicht gleichzeitig Teil davon. Wenn wir uns als Katholikinnen und Katholiken in nichts mehr von anderen Menschen unterscheiden, wenn es nichts mehr gibt, weswegen die Leute sich fragen, was an diesen Menschen besonders ist, dann hätten wir allerdings unsere Existenzberechtigung verloren. Den katholischen Glauben auf ein christliches Wellness-Programm zu reduzieren, mit dem jede/r leben kann und von dem niemand etwas hat oder ihn gar gemäß unseren eigenen Vorlieben oder dem politischen Zeitgeist „umzuschreiben“ oder „neu zu definieren“, kann und darf nicht unser Ziel sein.

Es sollte in jeder katholischen Einrichtung, für jede Pfarrei und insbesondere für geweihte Personen oder Menschen in Klöstern Ansprechpartnerinnen oder Ansprechpartner geben, an die sich diese Menschen vertrauensvoll wenden können. Dem ist momentan leider nicht so, wie meine jahrelange seelsorgerische Erfahrung gezeigt hat. Die Erfahrungen, die Menschen unserer Kenntnis nach hierbei gemacht haben, sind teils haarsträubend.

Die Kirche definiert Missbrauch immer noch im juristischen Sinne – bezogen auf Minderjährige. Ein Priester ist aber auch gegenüber Erwachsenen eine Autoritätsperson. Sexuelle Übergriffe sind hierbei demnach anders zu bewerten als bei „normalen“ Personen. Wir mussten bisher die Erfahrung machen, dass die „offizielle“ Kirche offenbar durchaus Kenntnis davon hat, dass manche Priester aktiv sexuelle Kontakte suchen (teils unverhohlen im Internet), dies aber totschweigt, solange der Vorfall nicht öffentlich wird. Diese unsägliche Praxis des „Don’t ask, don’t tell“ in Anlehnung an vergangene Zeiten im US-Militär muss sofort aufhören. Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nahzulegen, das Ganze nicht öffentlich zu machen, dann würde man es auch kirchlicherseits durchgehen lassen, ist einfach nur scheinheilig.

Das Argument „Gott hat mich so geschaffen“ oder „ich bin so geboren“ ist unlogisch bzw. in der Form auch nicht richtig. Zum einen sind wir theologisch alle von Geburt an Sünder. Das macht Sünde deshalb auch nicht besser noch nimmt es uns aus der Verantwortung. Was die Theorie der genetischen Veranlagung betrifft, so ist diese bisher immer noch nicht zweifelsfrei geklärt und wäre – wenn dem so sei – auch aus moralischer oder auch katholischer Sicht belanglos. Die Tatsache, dass ich eine genetische Veranlagung für etwas habe, macht dies aus Sicht des Glaubens oder auch der weltlichen Moral noch lange nicht „richtig“. Abgesehen davon zeigen die Erkenntnisse der Epigenetik, dass selbst genetische Veranlagungen weitere – etwa umweltbezogene – Faktoren bedürfen, um überhaupt zum Tragen zu kommen.

Suizide von Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen dürfen – egal von welcher Seite – nicht für die eigenen Ansichten instrumentalisiert werden. Suizide sind regelmäßig multifaktoriell. Eine einfache Schuldzuweisung ist hier wenig hilfreich.

Ähnlich verhält es sich mit der Diskriminierung: hier ist die tatsächliche und zu verteilende Diskriminierung von der angenommenen oder gar unterstellten zu unterscheiden.

Besonders ärgert es mich, wenn versucht wird, die Lehre der Katholischen Kirche und der Heiligen Schrift nach eigenem Gutdünken „neu auszulegen“ – sprich: ins Gegenteil zu verkehren. Da werden alle möglichen – teils absurden – Vorstellungen ins Feld geführt. Auf mich wirkt das immer so, als wolle da jemand die kirchliche Lehre und die Bibel ändern, damit sie mit seinen/ihren Vorstellungen übereistimmen – statt das eigene Leben der befreienden Lehre Jesus Christi anzupassen.

Kurz und gut: Ich bin nicht „homosexuell“ und schon gar nicht lasse ich mich aufgrund meiner gleichgeschlechtlichen Neigungen vor irgendeinen Karren spannen. Ich bin auch nicht „bi“, „hetero“ oder sonst etwas. Ich bin Robert Gollwitzer. Als solcher will ich keine Sonderbehandlung und ich stelle mich anderen ebenso wenig mit den Worten „Mein Name ist Robert und ich bin schwul“ vor wie sie es tun würden: „Mein Name ist Hans und ich bin hetero“. Das klingt nicht umsonst schräg. Ich respektiere die Lebensentscheidungen von Menschen wie ich Menschen an sich respektiere. Ich unterstelle ihnen nicht, alleine deshalb schlechte Menschen zu sein.

Vor allem unterdrücke ich meine Neigungen nicht, nur wenn ich meine sexuellen Energien auf andere Art und Weise Frucht tragen lasse.

Ähnliches erwarte – und vermisse ich auch manchmal - ich auch von anderen.

Ich sehe bei Verboten der Kirche die andere – positive – Seite, die mein Bestes im Blick hat.

Ich bin auch kein Versager, wenn ich fallen sollte. Auch mein Glaube ist deshalb nicht falsch. Wohin würden wir kommen, wenn wir jedes Mal, wenn ein Christ sündigt, dem christlichen Glauben Wirkungslosigkeit und Sinnlosigkeit unterstellen würden.

Nachdem sich so viele „Homosexuelle“ in der Kirche geoutet haben, tue ich dies auch – wie schon viele Male zuvor, als noch niemand davon sprach. Mein Zeugnis ist aber ein anderes, wenngleich es aber vielleicht gerade deshalb von der Kraft und Liebe unseres Herrn zeugt, der aus einem unheilvollen Lebenslauf immer noch etwas Großartiges machen kann.

München, den 24.01.2022

Robert Gollwitzer

God Is Love

Posted on December 16, 2021 at 4:40 AM

Some people open the Bible, take a verse and yell, "See! It is written - there! It says so!". Well, yes it does - at least at first glance.

Think about it: Somebody writes down today "It's raining cats and dogs". Two thousand years from now on a person finds this and wonders what must have happened back then. How did the animals get up? Who threw them down? You know what I mean.

Even more so if you take the Bible as God's inspired Word. When the Lord inspired the writers to write all that down, His inspiration came from His mind. If we try to interpret it with our small pea brains, all we get is confusion at best - spiritual abuse and doctrinal terror at worst.

Yes, even today the Holy Spirit leads the Church and its pastors, also in teaching and preaching. Those men, however, are humans as well and as such fallible. To recognize the voice of the Holy Spirit among the many voices out there and then to follow and obey it against the will of the flash is a task for a saint.

What does that mean? Can't we rely on anything but our personal likes and dislikes? Should we dismiss the Holy Scripture and replace it with moral relativism?

By no means. In everything though we need to keep in mind that we see a tiny part of the whole - and even as to that tiny part we don't really know what to do with. God is bigger than all of that. He does not need proof texting of human concepts. God does not just love us, He is love. Not love as humans see it, but love as He sees it. The kind of love that is fully unconditional, sacrifices itself for others and gives itself a 100 %. Where you give yourself totally. This love is what our faith is all about. Everything else is just a means to the goal. Each situation, each person and each life will require different means. The goal, however, stays the same: God is love and He wants us to be part of Him.

So what about "Safer Sex"? - written from a homosexual perspective

Posted on November 6, 2021 at 6:45 AM

So what about "Safer Sex"? What' wrong with it?

"Safer Sex" usually means various protective measures so you can have sex without any danger for your health - for instance through sexually transmitted infections (STI). Examples could be condoms, Prep (taking pills before sex) or protection through HIV-medication. These measures are technical and/or medical things that are per se neither good or bad.

Sometimes the argument that this furthers "immoral behavior" is being said to be primarily used by this "fundamental Christians" in the USA. So what about it?

This argument might be seen as beside the point as it talks about a personal code of moral standards which has nothing to do with one's physical health. Or has it?

I am not a doctor so I can only talk about my personal experience of 20 plus years in the gay scene, having hat multiple partners and lots of - also extreme - sex.

These measures and pills certainly further sexual practices and/or acts that might not have happened without. To deny that would probably be very naive. Again - this also looks like it is neither good nor bad and most certainly in some people's eyes nobody's business.

"Safe Sex" has always been promoted, yet the effect was probably not as some might have hoped. Why? I am going to be very open: Do you know the saying "A stiff dick doesn't have a conscience"? I can only subscribe to that wholeheartedly. I have witnessed that myself so many times - people not caring at all about safety once they were horny. Add to that "Chemsex" (using illegal drugs like meth in order to enhance the sexual pleasure and the orgasm) or "just" alcohol and you get an explosive mix that lowers the barrier of protective measures a lot. All those infections with STI don't come from nowhere - with MSM (men having sex with men) having a relatively huge percentage of the overall infections.

"Safe Sex" might further the willingness to do whatever you want to do sexually. Either you do practice "Safe Sex" and think nothing can ever happen then - or you don't care at all and/or hope that the others do protect themselves at least. Even if not, you might believe there is good medication nowadays.

Irresponsibility and neglicence though keep the numbers of infected people high - and this is not just your own business. All of society has to pay for your decisions then - for example by the high medical costs that need to be covered sometimes over a long period of time by the health insurance companies.

Another point is the emotional side and mental health as a whole. Looking back at my long experience I can only warn you: it is very naive to believe that yielding to any and every impulse to have sex in whatever way and form will not have any consequences for you in that area. I have watched too many people - including myself - over the years to think this has done nothing with their mental health. As to myself: At the end of a 20 year-period I looked at myself and could not believe what had become of me - morally, mentally, physically - in many areas of my life. This is why I left this kind of life.

Finally - even if some people deny it - there is the spiritual aspect. This is one of those things that separates human beings from animals - we (at least most of us) believe in a world beyond what we can perceive with our five senses. I have experienced and heard from many others devastating consequences in that field over the years.

Do not buy arguments that sound logical, simple and clear at first but have a bitter aftertaste. Use your common sense. God has given it to us for a reason.

"Pro-Gay" Statements? No thanks.

Posted on November 5, 2021 at 6:40 AM

What I think of companies using "gay" models in ads or the "live-and-let-live" attitude in society as to the LGBTQIA+ community? Not much. I have same-sex attractions myself and I am too old, I have seen too much to believe in that. Companies target us because they see us as potential customers and for no other reason at all. As to society in general: I firmly believe that everybody has a perfect right for his or her personal values. Forcing people to say they are "pro-gay" violates their human rights and means nothing to me as it is only a statement that does not come from within. When times are getting rough again, that attitude will change in a second. Remember when people ran to the supermarkets at the beginning of Corona buying everything they could no matter if there was still something left for others? All the political correctness was down the river in the blink of an eye when personal comfort was at stake.

Everyone has the right to publicly say they like or dislike certain behaviors or even people. What I ask of everybody though is respect.

As a Christian I believe that we are not meant to like everyone. That is impossible. Nor does everyone else have to like us. What God wants us to do is to love one another the way Jesus loved us. Big difference.

Radikale Umstrukturierung der Katholischen Kirche!

Posted on May 14, 2021 at 1:45 PM

Das Zweite Vatikanische Konzil ist mit den besten Absichten gestartet und mittlerweile grandios gescheitert. Das Gegenteil von "gut" ist halt immer noch "gut gemeint".

Die Bischöfe haben jahrzehntelang beide Augen zugedrückt, sodass nicht nur sexueller, körperlicher und emotionaler Missbrauch geschehen konnte, sondern sich auch eine "liberale" Auslegung kirchlicher Lehrmeinung breitmachte, die wenig bis nichts mit dem katholischen Glauben zu tun hat. Maria 2.0, die Verweigerung der Unterordnung unter kirchliche Autorität, moralischer Relativismus, Regenbogenfahnen, Beliebigkeit in Glaubensfragen, Missbrauch der Liturgie, Cafeteria-Christentum (das sich vom Tisch der Spiritualitäten nach Belieben etwas zusammenstellt) - all das sind Früchte dieser unsäglichen Entwicklung.

Die einzigartige Stellung der Priester als Vertreter Christi ist einer oft anmaßenden Selbstherrlichkeit in Glaubensangelegenheiten (wenn auch nicht aller) Pfarrgemeinderäte, Gemeindereferentinnen und Pastoralreferenten gewichen.

Die wenigsten Gläubigen oder kirchlichen Angestellten haben überhaupt noch eine Ahnung davon, was die Kirche lehrt und warum. Wenn sie es denn wissen, kümmert es sie oftmals nicht. Richtig, gut und wahrhaftig ist, was sich für das Individuum gut anfühlt.

Jetzt hilft nur noch eine Radikalkur: sofortige Abschaffung von Pfarrgemeinderäten, Gemeindereferenten und Pastoralassistentinnen. Intensivierung des traditionellen Katechismus. Unverzügliche Amtsenthebung von Priestern und Lehrkräften, die gegen den Katechismus der Katholischen Kirche sowie das kirchliche Lehramt verstoßen oder derartiges unterrichten. Radikale Umstrukturierung kirchlicher Organisationen auf das (für die Katholische Kirche!) wichtige!

 

"We are not called to be the Church mush, but the Church militant!"

- Fr. Bill Casey, C.P.M., Fathers of Mercy

Psychische Störung?

Posted on December 13, 2020 at 1:55 PM

Der Begriff "psychische Störung" und alle damit verwandten Begriffe sind in meinen Augen wenig hilfreich. Zur Definition werden Kriterien wie statistische Seltenheit, Verletzung von sozialen Normen, persönliches Leid, Beeinträchtigung der Lebensführung oder unangemessenes Verhalten angeführt. Allein die Aufzählung zeigt schon auf, dass hiermit mehr Fragen als Antworten verbunden sind. Ist ein Mensch, der allein im Wald steht, psychisch gestört? Was ist "unangemessenes Verhalten"? Wer bestimmt die Unangemessenheit? Bedeutet "persönliches Leid" automatisch, dass eine Störung vorliegt? Bedeutet umgekehrt das Nichtvorhandensein persönlichen Leids, dass keine Störung vorliegt? Ist die Tatsache, dass etwas statistisch selten ist, ein Kriterium für Gesundheit oder Krankheit oder für Störung oder Normalität? Bedeutet die Beeinträchtigung der Lebensführung zwangsweise, dass eine psychische Störung vorliegt? Bedeutet Selbst- oder Fremdschädigung, dass eine psychische Störung vorliegt oder sind sie ganz einfach eine bestimmte Form des Verhaltens, das bestimmte Konsequenzen nach sich zieht?

Tatsächlich waren "psychische Störungen" wohl mitursächlich für die menschliche Evolution. Ohne sie hätte es wohl nicht immer einen Grund für eine Weiterentwicklung der Menschheit oder für neue Erfindungen gegeben. Diese "Störungen" eröffneten neue Perspektiven und Herangehensweisen.

Anstatt den ICD-10 (oder bald -11) oder den DSM auswendig zu lernen und als Grundlage für eine "Therapie" zu machen, würde eine komplett neue Sichtweise menschlichen Empfindens und Verhaltens auch komplett neue Möglichkeiten des Umgangs hiermit eröffnen.

Experiences from a Gay Life

Posted on October 22, 2020 at 9:40 AM

Here some experiences and observations I've made during my many years in, with and around the (male) gay scene - and some conclusions I've drawn:

 

 

Impulsive behavior seems to be rampant. If men want sex, they are going to get it NOW.

 

In order to get the sex partners, moral restrictions are often low. It does not matter if he is a married family father (that seems to be even more attractive), if he has a partner or whatever else.

 

Partnerships are hardly ever monogamous and longterm. This is (officially) not being seen as something bad - even though most men still seem to dream of "Prince Charming" (that will most likely never come).

 

Gay bars and gay dating sites seem to be nothing more than "meat markets".

 

Even though some would object, I'd still claim that partners are exchangeable. Partnerships are not focused on a "you", but rather an "I". The other partner is seen and needed to fulfill all of my sexual, emotional, relational and psychological needs - something nobody can really do (that's maybe why they are always on the lookout if the grass is greener elsewhere).

 

Mental disorders seem to be much more common among gay men than among their straight counterparts. That is not necessarily due to discrimination by society, but rather to a different (not worse!) mental design.

 

Victim mentality is high and so is self-pity. Not that the men are aware of it. However, they are constantly complaining about their childhood, society, their family, their partners, their job, their lives. Taking over full responsibility for themselves seems not really common.

 

Their political views are rather radical and narrow minded. Everybody has to accept the way they live their lives, else he or she is homophobic, retarded, mentally challenged, or radical. In one word: Somebody that has conservative views. That seems to be a rather childlike view - like many other behaviors and attitudes seem to be childlike or immature.

 

Self-destructive behavior (like sex withouth protection or with many partners, even in Corona times or extreme sexual practices) and drug abuse seem to be higher than in the rest of the population.

 

There is no solidarity in the gay scene. It seems to be all about "me, myself and I".

 

It all seems to turn around "being happpy" (with "happiness" being a feeling than comes and goes rather than a wilful life-decision) - and yet so many of them seem to be deeply sad on the inside.

 

 

Again: These are my personal observations and conclusions. They are not meant to put anybody down. On the contrary - I am in no way different. I have been there and even bought the t-shirt. I love those men from the bottom of my heart and wonder why this is the case. Maybe someone has an idea?

 

Rob

Homosexuelle Beziehungen

Posted on October 11, 2020 at 5:45 AM

Wir hören ja immer wieder, homosexuelle Beziehungen seien im Schnitt weit weniger monogam, weit kurzfristiger und sexuell weitaus "experimentierfreudiger" als heterosexuelle. Das ist zweifellos richtig, insbesondere was Beziehungen zwischen Männern angeht. Ja, heterosexuelle Beziehungen holen hier auf, aber sind regelmäßig immer noch weit davon entfernt. Das wirdx in der schwulen Szene normalerweise auch nicht negativ gesehen.

 

Es gibt Schwule, die nun irgendein Paar anführen, von dem sie gehört hätten, sie hätten eine langfristige Beziehung. Bei näherem Hinsehen erweist sich diese jedoch selten als monogam und noch seltener als sexuell nicht so ausgefallen wie heterosexuelle.

 

Die Frage ist hier, warum man möglicherweise etwas anderes erwartet hat oder "beweisen" will. Zwei Menschen desselben Geschlechts (insbesondere zwei Männer) haben nunmal eine völlig andere Sexualität und damit auch ein völlig anderes Zusammenleben als zwei Menschen unterschiedlichen Geschlechts. Die Evolution und damit die Notwendigkeit des monogamen langfristigen Zusammenlebens fällt weg. Selbst wenn Kinder adoptiert oder mit in die Beziehung gebracht werden, lässt sich Mutter Natur wohl nicht so einfach austricksen.

 

Wie mensch das beurteilt, steht auf einem anderen Blatt. Hier müssen sich sowohl Homosexuelle gefallen lassen, dass andere Menschen dem ablehnend gegenüber stehen - was ihr gutes Recht ist - als auch die "andere Seite", dass Menschen so zusammenleben wollen. Deshalb der "Gegenpartei" unlautere Motive, psychische Störungen oder dergleichen unterstellen zu wollen (kann ja nicht sein, dass ihre Gründe vernünftig sind und vernünftig betrachtet werden wollen) oder sie gar verbal mit Dreck zu bewerfen, bringt niemandem etwas und zeigt eher den eigenen Mangel an Charakter, Respekt und gewaltfreier Kommunikation.

Eine Gemeinde, die kein Mensch braucht!

Posted on May 4, 2020 at 1:35 PM

Kardinal Marx erlässt ein Dekret in München und öffnet die Türen dafür, dass weniger Gläubige in mehr Gottesdienste gehen können - indem die Priester nun zweimal werktäglich und dreimal sonntäglich die Heilige Messe feiern dürfen. Und was tut mein Ortspfarrer? Er verlängert die Sperrfrist bis zum 17. Mai. Bis dahin gibt es nichts - auch wenn es ihm seit heute erlaubt wäre, wieder Messen zu feiern. In seiner Begründung jammert er über "zahlreiche Schutz- und Vorsichtsmaßnahmen", die zu beachten wären und den damit verbundenen organisatorischen Aufwand. All dies würde "das liturgische Geschehen dominieren". Außerdem würde es "Risikogruppen" in den Gottesdiensten geben (zu der er sich nach einer Lungenerkrankung selbst zählt). In den nächsten zwei Wochen will er "alternative liturgische Form unter Einhaltung der Vorgaben" entwickeln. Fragt sich, was er dann in der letzten Zeit gemacht hat und warum er die nicht schon längst umgesetzt hat.

Wenn er sich als Pfarrer gesundheitlich nicht in der Lage sieht, eine Gemeinde zu leiten, soll und muss er zurücktreten - mit sofortiger Wirkung. Eine solch erbärmliche und jämmerliche Begründung zu liefern, haben wir aber nicht verdient. Eine solche Kirche hat es verdient, dass sie im Nirgendwo verschwindet.

Ich bin selbst Katholik und erwarte von einem Hirten, dass er in Krisenzeiten wie ein Fels in der Brandung steht, damit sich die Schäfchen um ihn sammeln und bei ihm Schutz und Führung finden können.

Eine "Schönwetter-Pfarrei" zur spirituellen Unterhaltung in gefahrlosen Zeiten braucht nun wirklich kein Mensch. Das kann die Welt da draußen besser.


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