Katholisch Leben!

The Jesus Brothers

Zeugnisse

Wer hier ebenfalls sein Zeugnis veröffentlicht haben möchte, sende mir bitte ein Email.

Zeugnisse werden weder bewertet, beurteilt noch kommentiert. Der Leser möge sich selbst ein Urteil bilden.

Herzlichen Dank und Gottes reichen Segen!

Robert Gollwitzer

 

Von den Baptisten zur Katholischen Kirche

Sehr geehrter Herr Gollwitzer,
 
Ich würde Ihnen zu gern einmal meinen Weg zu Christus schildern allein aus dem Grund weil die Internetseite katholisch-leben.org uns Ihr Zeugnis mir dabei sehr geholfen haben.
 
Vorab ich, ich bin 19 Jahre alt und lebe in Magdeburg.
 
Als Kind hatte ich nie was mit Glauben und Gott zu tun. Meine Eltern sind Atheisten und wir Kinder wurden auch dementsprechend erzogen.

Als sich meine Eltern trennten war das nicht leicht für uns Kinder. Dann hatte ich Probleme mit meiner Mutter und bin zu meinem Vater gezogen. Er ist Alkoholiker und da habe ich es dann auch nicht lange ausgehalten und bin wieder zu meiner Mutter, doch da blieb ich auch nur ein Jahr bis Sie mich wieder zu meinem Vater schickt weil ich ihr nur kummer und Probleme bereitet habe.

Aber auch das ging nur knapp 2 Jahre gut und ich zog mit 16 Jahren wieder zu meiner Mutter!

Also ein totales durcheinander in meinem Leben. Ich denke das gerade das alles Gründe waren warum ich mir mit 16 Jahren Gedanken über den Sinn meines Lebens machte. Ich habe viel darüber nachgedacht. Mir Fragen gestellt wo komme ich her und wo gehe ich hin. Und dann stellte ich mir auch die Frage nach Gott.

In dieser Zeit habe ich auch das erste mal gebetet und Gott gefragt ob es ihn denn gibt.
Ich habe angefangen mich mit dem Christentum zu beschäftigen. Hauptsächlich über Internet.

Ich habe viel gelesen über Jesus, wer er ist usw.
Das zog sich dann über Tage und Wochen so hin. 

Bald habe ich Kontakt zu einer Baptistengemeinde aufgenommen. Ich habe mich mit dem dortigen Pastor getroffen und wir hatten ein tolles Gespräch. Er versicherte mir das ich gerettet bin wenn ich dem Herrn mein Leben überge in einem sogenannten übergabe Gebet. So beteten wir dieses gemeinsam.

Ich bin dann regelmäßig in die Gemeinde gegangen und war begeistert. Mein Glaube an Jesus wurde immer stärker. Ich wollte mich unbedingt Taufen lassen. Jesus sagt im Johannes Evangelium zu Nikodemus "Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn nicht jemand geboren wird aus Wasser und Geist, so kann er nicht eingehen in die Königsherrschaft Gottes."

Ich habe diesen Vers gelesen und war mir dann eigentlich sicher das ich erst durch die Taufe gerettet werde. So habe ich den Pastor auf die Taufe angesprochen und Ihm gesagt das ich unbedingt getauft werden will. Dem stand nichts im Weg.

Die Baptisten aber meinen die Taufe sei reine Symbolik und nicht notwendig für das Heil, ich war trotzdem anderer Meinung.

So wurde ich am 20.01.2008 getauft. Als ich aus dem Wasser herauskam (es war eine ganzkörpertaufe) habe ich gemerkt wie alle Last von mir abfällt. Und erst ab diesem Tag habe ich mich voll und ganz als gerettet und als Christ gefühlt! In der Taufe mit Christus begraben und Auferstanden!

Ich gin regelmäßig zum Gottesdienst und zu allen Angeboten die es gab! Hauskreise, Bibelbuffet, Jugendclub usw usw. Aber schon kurze Zeit nach meiner Taufe habe ich gemerkt das mir persönlich irgendwas fehlt.

Ich hatte das Gefühl in Gottesdiensten Gott nicht genug die Ehre zu geben. Alles war so locker und happy. Aufstehen, klatschen, Hände in die Luft, tanzen usw.

In der Osternacht bin ich mit jemanden aus meinem Hauskreis in die Katholische Kirche gegangen. Wir wollten einfach mal sehen was "da so abgeht".

Also ich kann es kaum Beschreiben. Von Anfang bis Ende habe ich den Ablauf fasziniert verfolgt. Die Art und Weise wie Gott in der Messe die Ehre erwiesen wird. Die Liturgie hat mich total fasziniert. Die Gesänge mit Orgel. Die Lesung aus dem Evangelium. Es war einfach nur toll. Die Baptisten meinten die Katholiken würden nicht die Bibel lesen und auch so nicht viel damit zu tun haben, dabei ging es in der ganzen Messe um das Wort Gottes. Die Gebete, die Lesungen und die Lieder, alles aus dem Wort Gottes! Ich habe die Gegenwart Christi gespürt. Es war als wäre er mir ganz nah (zu dem Zeitpunkt wußte ich noch nichts von der Realpräsenz Christi im Altarsakrament) aber ich habe seine Gegenwart vernommen!

Ich habe in der Gemeinde am darauffolgenden Sonntag von der Messe und der Katholischen Kirche geschwärmt, aber das wurde schnell zu nichte gemacht. Ich durfte mir anhören das die Katholische Kirche ja garnichts mehr mit Jesus zu tun hat. Das Sie Irrlehren verkündet usw usw. Ich sollte mich ja fernhalten sonst sein mein Heil in Gefahr!

Am darauffolgenden Wochende im Jugendclub hat der Pastor ein Video mitgebracht nur weil ich in der Katholischen Kirche war denke ich, "Fels im Wandel der Zeiten – Die römisch-katholische Kirche".

Naja ich habe das erstmal so aufgenommen wie mein Pastor erzählt und in dem Video beschrieben wurde. Also war die Katholische Kirche für mich dann auch die vom wahren Glauben abgefallene.

Einige Zeit habe ich mich dann mit diesem Thema beschäftigt, man sagte mir die Katholische Kirche sei die große Hure Babylon die Mutter aller Greuel und ich habe das so angenommen! Aber nicht lange...

Denn da war ja noch Maria. In einem Disskusionsform war an der Seite ein Banner auf dem eine Abbildung Mariens war mit der Überschrift "Die Wundertätige Medaille, Diese Medaille kann Ihnen helfen". Ich bin einfach mal draufgegangen und habe mir alles durch gelesen. Über die Erscheinung und wie es zu der Medaille kam.

Ich habe mit dort eine bestellt und diese dann auch getragen. Am Anfang versteckt auch wenn ich Sonntags im Gottesdienst war da ich wußte es würde in den Augen der anderen Gemeindemitglieder Götzendienst sein
.
Ich habe angefangen das Ave Maria zu beten. Und mich immer mehr mit der Gottes Mutter beschäftigt. Und mich dann auch ganz offen gegen die Meinung der anderen Gemeindemitgleder geäußert!

„Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.“

Dieser Satz aus Marias Mund ist es der mich hat erkennen lassen das die Katholische Kirche die Kirche Christi ist. Ich habe mich immer mehr von der Gemeinde abgekapselt und mich mit der Katholischen Kirche beschäftigt. Als ich das erste mal auf die Seite katholisch-leben.org kam war ich fasziniert weil eben genau dort die Äußerungen der Freikirchen behandelt und widerlegt werden. Ganz besonders mit der Eucharistie welche auch ein wichtiger Punkt ist der mich dazu führte den Entschluß zu fassen zu konvertieren!

Sicherlich überkamen mich immer mnal wieder Zweifel und einige Dinge die ich nicht wirklich verstanden habe aber da hat mir Ihre Internetseite und Gebet immer wieder geholfen dafür bin ich Ihnen und dem Herrn sehr dankbar.

Leider bin ich immer noch nicht ganz in die Katholische Kirche aufgenommen da mir immer wieder Steine in den Weg gelegt wurden, aber ich habe hier in Magdeburg seit knapp einem dreiviertel Jahr Kontak mit einem super Priester der mich auf meinen entgültigen Eintritt in die Kirche vorbereitet. Ich muss mich aber wohl noch in Geduld üben obwohl ich es kaum noch abwarten kann.
 
Ich Interessiere mich auch sehr für das Gottgeweihte leben und ich wünsche mir nichts mehr als mein Leben dem Herrn und den Menschen zu widmen!
 
Ich will Ihnen nochmals meinen Dank aussprechen für Ihre Arbeit im Herrn und wünsche Ihnen weiterhin seinen ganzen Segen. Auch gilt mein besonderer
Dank der Gottesmutter Maria denn sie hat mich zu Christus und in seine Kirche geführt! Dank sei dem Herrn das er mir diese Große Gnade durch Maria erwiesen hat!

So komme ich nun auch zum Ende.

Abschließen will ich mit einem aus tiefsten Herzen kommenden

Gelobt sei Jesus Christus

Christian Werner


Stefan

Warum ich wieder katholisch bin…

Ich (Stefan) bin 1968 in Stuttgart geboren.
Das Dorf, in dem wir wohnten war eines der wenigen katholischen „Flecken“ im protestantischen Umfeld.
Da meine Eltern katholisch waren, bin auch ich katholisch aufgewachsen.
 
Bereits als Kind habe ich den christlichen Glauben recht stark verinnerlicht. Meine Mutter war es vor allem, die mich im Glauben unterwies. Von ihr habe ich auch das (meiner Ansicht nach) außergewöhnlich positive Bild von Gott als einen treuen Beschützer, der sehr gnädig und liebevoll ist (eben wie meine Mutter).

Als ich älter und zudem selbstsicherer wurde (ich war früher recht ängstlich) trat mein kindlicher Glaube an Gott jedoch mehr und mehr zurück. Auch in meiner Familie wurde das „zur Kirche gehen“ immer laxer genommen. Zugegebenermaßen fand ich die Gottesdienste oft auch nicht besonders interessant, auch wenn es für mich dennoch meist eine gute Zeit zur (Rück-)Besinnung auf Gott und auf das Wesentliche im Leben war.

Nach meinem Studium der Elektrotechnik bin ich dann nach München gezogen und habe dort Leute aus einer freien christlichen Gemeinde kennen gelernt. Mich faszinierte ihre Ernsthaftigkeit im Glauben, ihre Bibelkenntnisse und wie sie ihren Glauben in ihr alltägliches Leben einbezogen. Das hatte mir in der katholischen Kirche gefehlt.
Auch wenn einige Dinge mir recht sektenhaft vorkamen, entschloss ich mich nach einigem Ringen und Gebet, mich in dieser Gemeinde nochmals - vermeintlich „richtig“ - als Erwachsener taufen zu lassen.

Ich habe in dieser freien Gemeinde sehr viel erfahren, was es heißt, ganz praktisch im Alltag den Glauben an Jesus Christus zu leben. Noch dazu habe ich meine jetzige Frau Connie dort kennen gelernt, die ursprünglich auch katholisch war, aber erst durch diese Gemeinde wirklich gläubig wurde.

Nach einigen Jahren haben wir dann jedoch diese Gemeinde wieder verlassen. Denn es hatten sich meine leider damaligen Vermutungen bestätigt, dass dort theologisch und bzgl. der Praxis einiges nicht stimmte. Vor allem musste ich erfahren, dass nicht wenige der dortigen Leiter doch nicht ganz so ehrlich waren, was die Dinge „hinter den Kulissen“ anging wie sie vorgaben. Viele Kritiker der Gemeinde wurden verleumdet und ihre berechtigte Kritik nicht wirklich ernst genommen oder ganz einfach vertuscht.

Nach dem Austritt aus unserer damaligen Gemeinde, mussten wir überlegen wie es weiter gehen sollte. Unsere alte Gemeinde war sehr elitär und lehrte, dass wir praktisch die einzig wahren Christen seien und der Rest der Christenheit weitgehend verloren wäre. Wo sollten wir jetzt hin gehen?

Ich fing an, nochmals alle Lehren unserer alten Gemeinde in der Bibel und mithilfe von verschiedenen Bibelkommentaren, Lexika und Internetrecherchen zu prüfen. Eine der Fragen war, ob die christliche Taufe rettungsnotwendig sei (was ja viele der evangelikalen christlichen Gemeinden verneinen). Ich kam schließlich zum ernüchternden Schluss, dass es mit der Bibel allein sehr schwer war, eine ganz sichere (d.h. unanfechtbare) Aussage hierzu zu machen. Es gab eben auch eine Menge nicht ganz eindeutig interpretierbare Stellen hierzu in der Bibel. Mit anderen christlichen Lehren war es leider ähnlich.

Dann stieß ich auf die Bücher und Vorträge von David Bercot, einem ehemaligen Zeuge Jehovas, der eine ganz ähnliche Geschichte hinter sich hatte. Auch er wollte prüfen, welche christlichen Lehren und Praktiken eigentlich richtig seien. Denn auch er war von seiner ehemaligen christlichen Gemeinschaft in vielen Punkten falsch gelehrt worden. Er befasste sich mit den Schriften der ersten Christen, um herauszufinden, wie diese die Bibel verstanden und was sie lehrten und wie sie lebten. Das machte in meinen Augen Sinn, denn schließlich waren die frühen Christen zeitlich viel näher am Ursprung der Lehre Jesu und der Apostel. Jetzt wurde mir Vieles klarer.

Nach und nach wurde mir bewusst, dass die Bibel ganz offensichtlich nicht als reines Lehrbuch von Gott gegeben wurde (dazu war es in vielen Punkten m.E. viel zu unklar – zumindest für mich), sondern als Bestätigung der „wahren christlichen Lehre“, die zunächst mündlich verkündet wurde. Ich stellte fest, dass man mit der Bibel allein zu unterschiedlichsten Auffassungen über die christlichen Lehren und Praktiken kommen kann. Selbst wenn man wirklich ehrlich und offen nach der Wahrheit sucht.

Das Problem, dass ich nun aber hatte war, dass ich keine christliche Gemeinde finden konnte (zumindest nicht in Deutschland), die genau dies lehrte und lebte, was die ersten Christen lehrten und lebten. So glaubte ich zwar (weiterhin), dass die christliche Taufe heilsnotwendig sei wie z.B. auch die evangelische und katholische Kirche, lehnte aber diese wegen ihrer Oberflächlichkeit in der christlichen Erziehung der Gläubigen und ihren Sakramentalismus ab. Vor allem glaubte ich, dass die Säuglingstaufe ungültig sei, da ja ein Säugling noch vollkommen unschuldig ist und zudem nicht den rettungsnotwendigen Glauben haben kann.

Connie und ich besuchten in der Zwischenzeit verschiedene freie christliche Gemeinden (u.a. eine Baptistengemeinde und eine FeG), fanden aber auch dort nicht wirklich unser geistliches zu Hause.
Ich las weiterhin Unmengen an Büchern verschiedenster christlicher Konfessionen, um mir klar zu werden, was ich selbst und meine Familie leben und dann auch anderen lehren wollen. Die aus meiner Sicht besten Bücher stellte ich irgendwann auf meiner Website zusammen, einerseits für mich selbst, aber auch für andere, die sich dafür interessierten.

Auf der Suche nach „meiner Gemeinde“ stieß ich im Internet auf einige interessante Blogs von verschiedenen Christen und jungen Pastoren. Einerseits inspirierten mich die Diskussionen mit ihnen, andererseits stellte ich aber auch fest, dass eine Menge an – aus meiner Sicht – falsche Lehren verbreitet wurden (nicht unbedingt aus böser Absicht, sondern meist aus Unwissenheit). Und es war i.d.R. auch nicht möglich, dass man wirklich irgendwie was dagegen unternehmen konnte. Schließlich hat ja jeder sein Recht auf Meinungsäußerung und im freikirchlichen Bereich lehnt man ja auch jeder Art von übergemeindlicher Lehrautorität ab.
Der Glaube der protestantischen Christen, dass jeder die Bibel selbst auslegen darf und soll – im Gegensatz zur katholischen Kirche - führt zwangsläufig zu einer Flut von sich widersprechenden Lehren.

Natürlich stimmen die meisten freikirchlichen Christen in den Grundlagen des christlichen Glaubens überein (dem apostolischen Glaubensbekenntnis), aber auf mehr können sich i.d.R. nicht einigen. Auf diese Weise ist natürlich keine wirkliche Einheit der Christen zu erreichen, die Jesus ja eigentlich geboten hatte. Irgendwie fühlte ich mich in diesem Durcheinander von Gott auch ein wenig im Stich gelassen.
Wo war denn nun seine Kirche?
Muss jetzt jeder sich selbst alles (was die christliche Lehre betrifft) nochmals selbst erarbeiten?
Muss es wirklich immer mehr neue Gemeinden als Alternative zu den bestehenden (und teilweise „verkrusteten“) Gemeinden geben?

Dass sich viele Gemeinden immerhin nicht als die einzig wahre Kirche ansahen, sondern lediglich als ein Teil der „unsichtbaren“ Kirche war nur ein schwacher Trost. Denn eine wirkliche Zusammenarbeit (in Liebe, Lehre und Erziehung) wie es zumindest in der Anfangszeit der Kirche war, gibt es m.E. nicht wirklich.

Schließlich lernte ich über die Bloggerei im Internet eine Katholikin kennen, die mich dadurch überraschte, dass sie sowohl sehr gute Bibelkenntnisse als auch – aus meiner Sicht – sehr vernünftige Ansichten bzgl. des christlichen Glaubens und Lebens hatte. Ihre Ausdrucksweise war zwar erstaunlich jugendlich und direkt (und damit zumindest sehr gut verständlich), ihre Ansichten jedoch sehr weise. Sie stach mit ihren guten Kommentaren regelrecht aus den teilweise wirklich verquerten Meinungen der anderen christlichen Blogger heraus. Mit der Zeit stellte ich fest, dass wir sehr ähnliche Überzeugungen hatten, was die christliche Lehre betraf, wie sie umzusetzen sei und wie man andere Lehrmeinungen beurteilen sollte. Das hatte ich noch nie erlebt: ein Katholik bzw. in diesem Fall eine Katholikin, die sehr tiefe Überzeugungen hat, sehr ernsthaft im Glauben ist und ihren Glauben zu verteidigen weiß.

Das und eine zweite Sache war der Anlass warum ich mich wieder ernsthaft mit dem  katholischen Glauben und der katholischen Kirche befasste.
Ich hatte mich nämlich zu dieser Zeit nebenher mit der Frage beschäftigt, wann und wie die Säuglingstaufe entstanden ist. Ich hatte mir alle hierzu verfügbare und fundierte Literatur besorgt (was nicht sehr viel war, da es leider nicht so viel wirklich gutes Material gibt, das einigermaßen objektiv ist).

Zu meinem Erstaunen stellte ich nach meinem Studium fest, dass entgegen der landläufigen Meinung, die Praxis der Säuglingstaufe schon sehr früh aus den historischen Dokumenten nachweisbar ist (ca. 2./3.Jh. n. Chr.). Was aber noch viel verblüffender war ist, dass es gegen diese Praxis so gut wie keinen Protest gab. Entweder hatten bereits die damaligen Christen schon keine Ahnung mehr von der grundlegenden christlichen Lehren oder sie waren allesamt feige oder vollkommen verblendet. In einer solchen wichtigen Sache darf man sich doch als Christ nicht irren, oder? Noch „schlimmer“: einer der Kirchenväter (Origenes) behauptete sogar, dass die Kindertaufe von den Aposteln angeordnet wurde. War das eine bloße Erfindung oder steht in der Bibel tatsächlich nicht alles drin, was wir als Christen für das praktische Christenleben benötigen?

Um meine Geschichte etwas abzukürzen:
Ich stieß kurze Zeit darauf bei meinen Internetrecherchen auf einige sehr interessante katholische Websites, die den katholischen Glauben biblisch und von den Schriften der Kirchenväter zu belegen versuchten. Aus meiner Sicht gelang ihnen das auch sehr gut. Schließlich entdeckte ich auf der Suche nach deutschen katholischen Websites auch die von Robert Gollwitzer und bekam von ihm u.a. einige sehr gute (und wichtige) Büchertipps.

Ich fing an alle möglichen Bücher amerikanischer katholischen Apologeten zu lesen. Die meisten von ihnen sind vom Protestantismus zum katholischen Glauben konvertiert. Aus diesem Grund waren ihre Bücher auch sehr gut verständlich für mich. Schließlich musste ich mit Erstaunen feststellen wie biblisch fundiert die (offizielle) Lehre der katholischen Kirche ist. Ich begann den Katechismus der katholischen Kirche zu lesen und kann nur sagen, dass ich selten ein so gutes und weises Buch über die christliche Lehre gefunden habe wie dieses.

Nach vielen Gesprächen mit Connie und der Teilnahme an einem katholischen Glaubenskurs ließen wir uns schließlich im April 2009 wieder in die katholische Kirche aufnehmen.

Zum Schluss:

Ich glaube, dass ich ohne die Lektüre der Schriften der frühen Christen (der Apostolischen Väter, der Kirchenväter und -lehrer) nicht wieder in die katholische Kirche zurückgekehrt wäre. Denn ich musste feststellen, dass es kaum vorbildlichere Christen mit besseren Bibelkenntnissen und vor allem Bibelverständnis gab als sie.
Sie haben mir gezeigt, dass die frühe katholische Kirche nicht einfach allgemein korrupt war oder die Bischöfe alle keine Ahnung von der Bibel gehabt hätten (wie das oft so in protestantischen Kreisen fälschlicherweise dargestellt wird). Ich lernte also den Kirchenvätern zu vertrauen. Das war der entscheidende Punkt.

Natürlich gab es in der gesamten Kirchengeschichte eine Menge Missstände und auch Verdorbenheit bei vielen Christen (auch Bischöfen und Päpsten). Aber irgendwie hat Gott immer wieder für Menschen gesorgt, die verhinderten, dass die Kirche in ihrer Gesamtheit (dauerhaft) lehrmäßig als auch moralisch vollkommen zugrunde ging. 

Als „Wieder-Katholik“ beginnt für mich ein neuer Abschnitt in meinem Leben als Christ. Meine bisherigen Erfahrungen in protestantischen Freikirchen waren nicht umsonst. Ganz im Gegenteil. Sie waren sehr wichtig für mich. Ohne sie wäre ich wohl nie so tief in den christlichen Glauben eingestiegen. Dort habe ich wichtige Grundlagen und die praktischer Umsetzung des Glaubens gelernt. In der kath. Kirche habe ich jedoch einen neuen Reichtum und eine ungeahnte Tiefe des Glaubens entdeckt (der leider in der katholischen Kirche sehr gut versteckt wird).
Jetzt geht es mir darum, die Stärken beider christlicher „Lager“ miteinander zu vereinen, um meinen Teil zur Förderung und Wiederherstellung der von Jesus gebotenen Einheit der Christen beizutragen, damit das Evangelium nicht nur überall verkündet, sondern auch gelebt wird.
  

Nun muss ich (Connie) auch noch meine Anmerkungen dazu schreiben.

Für mich waren neben den Tatsachen, die Stefan herausgefunden hat, noch zwei Dinge ausschlaggebend: Ein großer Konfliktpunkt zwischen den evangelikalen Leuten und uns war immer wieder die „Tauffrage“. Aus meinem Bibelverständnis heraus war die Taufe der Moment, wo man den heiligen Geist empfangen darf und somit versiegelt und zu Gott gehörig ist, d.h. man darf auch in Ewigkeit mit ihm leben. Für die evangelikale Seite ist die Taufe nur ein Symbol, was letztlich nicht zur Rettung beitrug. Damit wird man meiner Meinung nach der Bedeutung der Taufe nicht gerecht. Hier kann ich mich in der Position der kath. Kirche sehr viel besser wieder finden.

Mittlerweile kann ich auch die Praxis der Säuglingstaufe nachvollziehen. Diese Praxis unterstützt sogar die Ansicht der Evangelikalen und der Protestanten, dass es dem „eigenen Werk“ der Taufe nicht bedarf, da ja die Eltern die Entscheidung für das Kind treffen. Somit ist die Taufe ein Geschenk Gottes, zudem man nichts beitragen kann und sie beinhaltet den Moment der Versiegelung und Rettung.

Das andere, was mich in der Entscheidung für die kath. Kirche bestärkt hat, ist man höre und staune: unser Papst Benedikt. Nachdem ich zwei Bücher von ihm gelesen habe, kann ich die katholische Lehre sehr viel besser nachvollziehen und bin außerdem tief beeindruckt von der Weisheit, der Weitsichtigkeit und auch der Demut dieses Mannes.

 

http://www.projekt-kirche.de/


Stefan II


Ich bin ein ehemaliger ehemaliger - ich bin katholisch getauft worden und war bis zum 18. Lebensjahr in der Kirche. Danach bin ich ausgetreten und war 100 % Atheist.

Wie wurde ich nun Christ? Es gab zuerst eine Initialzündung.

Es war ein ganz besonderes Erlebnis, Gott hat mir sehr sehr geholfen. Ein Mensch der mir sehr nahe steht ist krank geworden und die Ärzte meinten das wir den Kinderwunsch abschreiben müssen und die Zukunft wohl beschwerlich werden würde. Ich war sowieso am Boden, hatte keinen Halt im Leben und noch weniger Sinn und nun das. Ich bin in meiner Verzweiflung (als Atheist) in die nächste Kirche, habe eine Kerze angezündet und sagte zu Gott: Hilf mir - wenn es Dich gibt. Er half mir in einer unglaublichen Art und Weise. Für mich ist es ein Wunder - ein richtiges Wunder. Tatsachen die 1000% fest standen waren plötzlich keine Tatsachen mehr. Mehrere Ärzte revidierten Ihre Aussagen und was vorher als Krankheit erschien löste sich in nichts auf. Ein unglaublicher Vorgang.

Ich konnte das nun nicht so stehen lassen, ich habe Gott erlebt, als Atheist. Das sich die Wort von Gott an mir erfüllten (Jer. 29 12-14: "Wenn ihr von ganzem Herzen nach mir fragt, lasse ich mich von euch finden") was ein unglaubliches Erlebnis.
Aber was nun? Ich habe mich dann auf die Suche nach einer für mich passenden Kirche gemacht. Da mein Erlebnis in einer christlichen Kirche (Maria Ramersdorf) war, war klar das ich Christ werde sollte. Zudem hat mir das Christentum - speziell Jesus - schon immer eher zugesagt als alles andere was mir entweder zu gewalttätig oder zu difus erschien (und erscheint).

Ich bin in alle möglichen Kirchen - katholisch, evangelisch etc... - und habe Informationsmatierial gesammelt und ausgewertet. Das war fast eine "Ausschreibung". Ich habe gesucht und gesucht und fand keine passende Kirche und nun bat ich Gott mir die richtige Kirche zu zeigen. Er führte mich zu einer abseits gelegenen Kirche in der ich eine Predigt fand die so gut zu mir passte das man meinen konnte sie ist nur für mich verfasst worden. Diese Predigt stammte von einem pensionierten Pfarrer der dort in der Nähe wohnte und gelegentlich Gottesdienste feierte.
So wurde ich katholisch. Gott meinte offensichtlich das ich genau dorthin gehöre und wie recht er hat merkte ich erst später. Denn zuerst fand ich die evangelische Seite viel interessanter und passender, jedoch überzeugt hat sie mich nie so richtig.

Dann las ich die Bibel und ich merkte das sie ein unglaublich tolles Buch ist. Sie ist schonungslos ehrlich, im positiven, wie auch im negativen, also genau die Glaubwürdigkeit die ich erwarte. Zudem hat mich sehr beeindruckt das das die Bibel total aktuell ist, obwohl sie nun schon in vielen Teilen mehr als 2000 Jahre als ist.

Ich habe parallel dazu viele Diskussionen verfolgt - unter anderem auf jesus.de und auch in anderen Foren. Und gerade viele extreme antikatholische Christen auf jesus.de haben mir deutlich gemacht was ich ganz sicher nicht will - bzw habe ich noch deutlicher gesehen was ich will: Die römisch katholische Kirche.

Dann habe ich mich mehr mit dem damaligen Papst - Johannes Paul II beschäftigt ... noch ein Argument katholisch zu werden. Dann habe ich Bücher von Papst Benedikt gelesen ... unglaublich der Mann.

Dann habe ich gemerkt das mein Glaube mein Leben positiv ändert. Mein Leben machte plötzlich Sinn. Ich habe mich auch total geändert - ich wurde wieder so wie ich früher mal war und wie ich eigentlich wieder sein wollte. Dann habe ich festgestellt das ich viele Probleme die ich früher hatte, nun nicht mehr habe (bzw. nur noch viel seltener) und ich erlebe vieles was mich sehr erfüllt und Glücklich macht. Meine Tochter zum Beispiel ist mein allergrößes Glück und aber auch meine Frau.

Dann habe ich festgestellt das es Christen gibt die total anders sind wie ich und trotzdem ähnliche Gedanken haben.
Dann habe ich festgestellt das es Christen gibt die ihren Glauben mit Leben füllen und weitergeben.
Dann habe ich Erlebnisse wie in meiner Gemeinde wo man einfach willkommen ist. Man wird angenommen - einfach so. Find ich toll!
Dann habe ich eine Gemeinschaft in der Katholischen Kirche gefunden in der ich mich sehr wohl fühle, in der ich aufgenommen wurde wie in einer Familie und in der ich viele Freunde gefunden habe. "Neuer Weg", so heißt diese Gemeinschaft die zur Charismatischen Erneuerung in der Katholischen Kirche gehört.
(http://www.gem-nw.de)

Rückblickend kommt mir dieser Weg nun sehr lange vor und natürlich Frage ich mich warum ich all diese Umwege gehen musste, warum ich mir vieles angetan habe was nicht notwendig gewesen ist? Ich wusste es früher einfach nicht besser.
"Gott sei Dank" bin ich nun dort angekommen wo mein Platz ist.

Seit dem 06.12.2005 bin ich nun wieder richtig offiziell in der Kirche


Sehr gerne kannst Du es veröffentlichen, natürlich auch mit meinen Namen: "Stefan Neudorfer"

Gott steht es zu das man sich zu ihm bekennt und das mache ich auch mit sehr großer Freude. Sei es in der Arbeit, sei es im Privatleben.

Viele Grüße und Gottes Segen


           Stefan



Zeugnis von M.

Lieber Herr Gollwitzer,

gerade habe ich Ihre Geschichte gelesen, und ich muss sagen, das mir vieles bekannt vorkam. Ich bin heute 40, und mein Leben bezüglich Christsein hat sich vor 7 Jahren sehr verbessert- ich wurde katholisch.

Ich bin als Kind evangelischer Freikirchler aufgewachsen. Da habe ich dann mit 12 mein Leben Jesus gegeben, habe viele Jahre mitgemacht bei  Evangelisationen (mit Gesang ). Als ich dann 19 war bin ich nach H. gezogen, dort habe ich eine Ausbildung gemacht. Auf raten einer bekannten aus  meinem damaligen Jugendkreis bin ich in eine Baptistenkirche (die größte Deutschlands) gegangen. Dort habe ich mich dann auch sehr bald großtaufen  lassen, denn man redete mir ein, das nur die Großtaufe zählt. Für meine Eltern  war das ein Schock.

Später dann wollte ich meinem damaligen Verlobten (er war Katholik)  heiraten, und da fing es an. Die Baptisten drohten mir förmlich :"Du kannst kein Christenleben führen  mit einem Katholiken, das sind keine wahren Christen. Weil mir das sehr viel  Angst machte, und Gott mir das Wichtigste war habe ich meinem Verlobten, den ich  sehr liebte verlassen. Das war wohl ein sehr große Fehler.

Nach meiner Ausbildung in H. bin ich dann wieder nach A. (das liegt kurz vor B.) gezogen. Die Baptisten in H. nannten mir dann eine B. Gemeine zu der ich gehen sollte. Dort in der Kreuzgemeinde lernte ich  meinen heutigen Ehemann V. kennen. Als wir zusammen in eine Wohnung zogen -  noch ohne Trauschein, verbot man uns das Abendmahl. Das hat mir dann den Rest  gegeben. Ich bin damals zurück in die EKD gegangen- eine Art Notlösung, irgendwie wollte ich ja hin, denn ohne Kirche- das konnte ich mir nicht  vorstellen. Mein Mann kam dann mit und wir haben und dort trauen lassen.

Dann kam der 27.08.2001 An diesem Abend wollte ich das Aktuelle Sportstudio  sehen. Ich machte den Fernseher an und da lief noch eine Volksmusiksendung.

Mein  1 Gedanke war- Oh Schreck Volksmusik, doch dann sah ich dort die Gruppe  "Kastelruther Spatzen" und ich hörte wie gesagt wurde :"Die Spatzen singen nur  ihr neues Lied :"Tag mit Maria." -Da habe ich gedacht, Tag mit Maria, hör ich mir mal an. Da geschah es dann, Ich hörte das Lied und bekam sehr schnell feuchte Augen. 

 :"Es war der Tag mit Maria, der ein ganzes Leben ändern kann, weit  ist der Weg zu Maria, doch irgendwo kommt jeder mal dort an."

So heißt es in dem Lied, und so war es bei mir. Denn die Frage nach Maria, die war da schon immer in mir. Die  Baptisten wollten mir da keine Antwort geben, und meine Familie fing an  über alles katholische schlecht zu reden.

Nachdem ich also dieses Lied hörte bin ich Weihnachten 2001 allein  nach Kastelruth gefahren . Dort habe ich mit dem Pfarrer über das  Erlebte gesprochen und der machte mir Mut katholisch zu werden. Dann wieder in  B., bin ich zur katholischen Gemeinde gegangen, bin aus der EKD wieder  ausgetreten und habe mich am 15. 03. 2002 firmem lassen. Seitdem ist es bei mir  ( ich hatte nachdem ich aus Hannover kam leichte Depressionen ) nur noch  aufwärts gegangen. 

Heute bin ich in der Gemeinde aktiv in 2 Chören und einer  Frauengruppe. Ich kann gar nicht mehr ohne die Messen, den Gottesdienst.  Und was mir sehr wichtig geworden ist, das ist die Eucharistie. In 2  Wochen  werde ich mich bei den "Missionsschwestern vom Heiligen  Namen Mariens- einer Weggemeinschaft im Kloster Nette  vorstellen.  Dann kommt der Kirchentag in Osnabrück, und danach ein Vorstellungsgespräch bei  der Telefonseelsorge, wo ich mitmachen will.

Hätte man mir vor Jahren das alles erzählt, ich hätte den Leuten mein Beileid  zugesprochen :"Ich und Kloster"

In der Zwischenzeit habe ich Kloster auf Zeit gemacht, und auch Exerzitien,  das gab mir sehr viel, und ich möchte immer mehr davon machen. Denn ein Leben  ohne den Glauben kann und will ich mir nicht mehr vorstellen.  ich muss  hinzufügen, das ich aufgrund einer leichten Epilepsie seid 10 Jahren Frührentnerin bin, diese Zeit die ich dadurch habe, möchte ich für den Herrn  nutzen. (Telefonseelsorge und in ein paar Monaten auch Krankenhausselsorge.)  Wenn ich zu Gott bete dann das ER mich so gestallten sowie ER mich will. Er möge alles was nicht gut ist von mir nehmen . Nur noch dem Herrn will ich  dienen, gibt es Schöneres?

Es war schon immer mein größer Wunsch in der Liebe zu Gott tätig zu werden,  und seitdem ich katholisch bin,geht es dann immer mehr bergauf. 

 

Liebe Grüße Ihre Schwester im Herrn

M.

 

kathpedia.com: Märtyrer

Das Wort Märtyrer kommt von griech. martus=Zeuge.

Im christlichen Sinn sind Märtyrer Menschen, die ein Martyrium erleiden, d.h. die sich eher töten lassen, als ihrem Glauben an Jesus Christus abzuschwören. Als erster der Märtyrer (protomartyr) gilt der Hl. Stephanus, ein Diakon der Urgemeinde, der wegen des Vorwurfs der Blasphemie in Jerusalem gesteinigt wurde.

Unter den Heiligen der Kirche bilden die Märtyrer die eine Gruppe, die Bekenner (confessores) die andere. Die Märtyrer werden traditionell mit einer Palme in der Hand bzw. mit einer Krone auf dem Kopf dargestellt. Ihre Attribute in der Kunst sind meist die Instrumente ihres Martyriums. So wird etwa der Hl. Laurentius meist mit einem Rost dargestellt, die Hl. Katharina von Alexandrien mit einem Rad, der Hl. Paulus mit einem Schwert.

In Seligsprechungsprozessen ist für die Seligsprechung einer als Märtyrer anerkannten Person kein Wunder notwendig, für ihre Heiligsprechung jedoch schon. Auch Menschen, die sich zwar zu Christus bekehrt haben, aber noch ungetauft sind (Katechumenen), werden, falls sie wegen ihres Glaubens getötet werden, von der Kirche als Märtyrer anerkannt. Zudem gilt dieser Tod gleichzeitig als Ersatz für die Taufe, im Sinne der Reinigung von der Erbsünde und von persönlichen Sünden sowie der Hineinnahme in die Kirche Jesu Christi (Bluttaufe).

Das Blut der Märtyrer gilt von alters her als "Samen" der Kirche. Martyrologien, etwa des Hl. Polykarp oder der Hl. Perpetua und Felicitas, waren von den ersten Jahrzehnten der Kirche an ein fester Teil des christlichen Schrifttums und sollten die Hingabe und Opferbereitschaft der Christen stärken. Das Zeugnis jener, die für Jesus Christus zu sterben bereit sind, ist bis heute oft das stärkste Mittel der Mission.

Auch in späteren Jahrhunderten dienten Geschichten der christlichen Märtyrer öfters als literarische Inspiration für unterdrückte Minderheiten. So bildeten im 19. und frühen 20. Jahrhundert in England Romane über die Verfolgung der Christen in der Antike und der Katholiken im England des 16. und 17. Jahrhunderts einen festen Bestandteil der Literatur der damals von der protestantischen Mehrheit oft verachteten und misstrauisch beäugten Katholiken. (siehe etwa: J. H. Newman: Callista, N. Wiseman: Fabiola, R. H. Benson: Come Rack! Come Rope!, By What Authority?)

Im Roman Quo vadis des polnischen Schriftstellers Henryk Sienkiewicz ist wiederum die Parallele zwischen den verfolgten Christen der Antike und den von den protestantischen Preußen und den orthodoxen Russen unterdrückten katholischen Polen unübersehbar.

(Quelle: http://www.kathpedia.com/index.php/M%C3%A4rtyrer)

 

Links National

Links International

Video-Testimonies (Links)

Webtvcn.com: Testimony of Tim Staples

YouTube.com: Testimonies of Scott Hahn & Alex Jones

YouTube.com: Testimony of Michael Cumbie

YouTube.com: Michael Cumbie II

YouTube.com: Fr. Corapi

 

Tim Staples: Blessed to be Catholic

Part 1

Part 2

Part 3

Part 4

 

Resources

Christ in His Fullness: A Protestant Minister Discovers the Fullness of Christ in the Catholic Church (Taschenbuch)
von Bruce Sullivan (Autor)
Taschenbuch: 222 Seiten
Verlag: C H Resources (5. März 2007)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0970262175
ISBN-13: 978-0970262172 

Bruce Sullivan was raised a Southern Baptist and served as a Church of Christ minister for seven years before entering the Catholic Church in 1995. He is a graduate of Auburn University and the Sunset School of Preaching.

This book I very much recommend especially to all Church of Christ members (but also to members of other churches) to read with an open heart - and mind. Bruce does not put anyone down. However, you will get to see points of view on your church beliefs that you might not have seen before that way - from someone who knows what he is talking about.


We're Just Searching for Truth: Journeys of Faith from the Church of Christ to the Catholic Church: Journeys of Faith from The Church of Christ to the Catholic Church (Taschenbuch)
von Gracia Paul Gracia (Autor), Paul Gracia (Autor)
Taschenbuch: 348 Seiten
Verlag: Publishamerica (31. Mai 2005)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1413758592
ISBN-13: 978-1413758597

In We're Just Searching for Truth, former members of the Church of Christ have come together to share what caused them to make the journey of faith to the Catholic Church. This is no small feat since Church of Christ members don't even consider Catholics to be Christians, and see the Catholic Church as an ungodly institution. The first section of the book contains conversion stories, where each contributor explains what caused him to make the unusual journey to the Catholic Church. The second section discusses in great detail the theological differences between the two churches. Finally, the third section provides the reader with resources for further study.


Return to Rome: Confessions of an Evangelical Catholic (Taschenbuch)
von Francis J. Beckwith (Autor)
Verlag: Brazos Pr (1. Februar 2009)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1587432471
ISBN-13: 978-1587432477


The Path to Rome (Taschenbuch)
von Dwight Longenecker (Herausgeber)
Taschenbuch: 260 Seiten
Verlag: Gracewing (1. Mai 1999)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0852444869
ISBN-13: 978-0852444863


Prof. Dr. Scott & Kimberly Hahn: "Unser Weg nach Rom" (Christiana-Verlag)

Prof. Dr. Scott Hahn's Conversion Story (Audio)

Saint Joseph: Conversion Stories

Catholic Answers: Conversion Stories

Michael Cumbie Evangelistic Association & The Micah Project

Ignatius Press: Led by the Light of Truth (DVDs)

Stephen Ray: Finding the Fullness of Faith (DVD)

Prof. Dr. Scott & Kimberly Hahn: Rome, Sweet Home (CD's)

Alan Schreck: Christ und Katholik (im Original: Catholic & Christian)

Fr. Donald Calloway: Former Drug Dealer to Catholic Priest (CD)

CHResources

Welcome Home - Stories of Fallen-Away Catholics Who Came Back (Edited by Victor Claveau)

Evangelise Australia

Bonnie Motl: The Final Exodus - My Journey to Rome (CD)

Bob Fishman: From Jerusalem to Rome (DVD)


Gloria TV: Gottesbekenntnisse großer Persönlichkeiten (Video)

Alan Schreck: Christ und Katholik (im Original: Catholic & Christian)

Fr. Donald Calloway: Former Drug Dealer to Catholic Priest (CD)

Champions of Faith (DVD)

EWTN: Audio Testimonies of Former Church of Christ Ministers Who Converted to Catholicism

Roy Schoeman: "Honey From the Rock - Sixteen Jews Find the Sweetness of Christ" (Ignatius Press)

Rosalinda Moss: From Judaism to the Fullness of Christ (CDs)

Lorene Hanley Duquin: Top 10 Reasons to Come Back to the Catholic Church (Pamphlet)

Joseph Pope: Why I Became Catholic (Ignatius Press)

Ignatius Press: Why be Catholic? (DVD)

Malatya (DVD)


Mein persönliches Lebenszeugnis

 

 

 

 

Zeugnis von Fr. Rene Luke

Zeugnis einer Frau aus dem Iran

 

 

 



Testimony conversion of a Jew to Catholicism and Fatima, La Salette and Medjugorje

Dr. Peter Kreeft's conversion to Catholicism

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