Katholisch Leben!

The Jesus Brothers

Die Zehn Gebote





 Ich bin der Herr, dein Gott.
1. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
2. Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren.
3. Du sollst den Tag des Herrn heiligen.
4. Du sollst Vater und Mutter ehren.
5. Du sollst nicht töten.
6. Du sollst nicht ehebrechen.
7. Du sollst nicht stehlen.
8. Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.
9. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau.
10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Gut.
 
(Quelle: Kompendium)
 

Der Original-Wortlaut

"Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus. Du sollst neben mir keine anderen Götter haben. Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde. Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihnen zu dienen. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott: Bei denen, die mir Feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen, an der dritten und vierten Generation; bei denen, die mich lieben und auf meine Gebote achten, erweise ich Tausenden meine Huld. Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr lässt den nicht ungestraft, der seinen Namen missbraucht. Gedenke des Sabbats: Halte ihn heilig! Sechs Tage darfst du schaffen und jede Arbeit tun. Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun: du, dein Sohn und deine Tochter, dein Sklave und deine Sklavin, dein Vieh und der Fremde, der in deinen Stadtbereichen Wohnrecht hat. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel, Erde und Meer gemacht und alles, was dazugehört; am siebten Tag ruhte er. Darum hat der Herr den Sabbattag gesegnet und ihn für heilig erklärt. Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt. Du sollst nicht morden. Du sollst nicht die Ehe brechen. 15 Du sollst nicht stehlen. Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen. Du sollst nicht nach dem Haus deines Nächsten verlangen. Du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen, nach seinem Sklaven oder seiner Sklavin, seinem Rind oder seinem Esel oder nach irgendetwas, das deinem Nächsten gehört."

(Exodus 20,2-17 - Einheitsübersetzung)




"Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus. Du sollst neben mir keine anderen Götter haben. Du sollst dir kein Gottesbildnis machen, das irgendetwas darstellt am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde. Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihnen zu dienen. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott: Bei denen, die mir Feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen und an der dritten und vierten Generation; bei denen, die mich lieben und auf meine Gebote achten, erweise ich Tausenden meine Huld. Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr lässt den nicht ungestraft, der seinen Namen missbraucht. Achte auf den Sabbat: Halte ihn heilig, wie es dir der Herr, dein Gott, zur Pflicht gemacht hat. Sechs Tage darfst du schaffen und jede Arbeit tun. Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun: du, dein Sohn und deine Tochter, dein Sklave und deine Sklavin, dein Rind, dein Esel und dein ganzes Vieh und der Fremde, der in deinen Stadtbereichen Wohnrecht hat. Dein Sklave und deine Sklavin sollen sich ausruhen wie du. Denk daran: Als du in Ägypten Sklave warst, hat dich der Herr, dein Gott, mit starker Hand und hoch erhobenem Arm dort herausgeführt. Darum hat es dir der Herr, dein Gott, zur Pflicht gemacht, den Sabbat zu halten. Ehre deinen Vater und deine Mutter, wie es dir der Herr, dein Gott, zur Pflicht gemacht hat, damit du lange lebst und es dir gut geht in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt. Du sollst nicht morden, du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht Falsches gegen deinen Nächsten aussagen, du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen und du sollst nicht das Haus deines Nächsten begehren, nicht sein Feld, seinen Sklaven oder seine Sklavin, sein Rind oder seinen Esel, nichts, was deinem Nächsten gehört."

(Dtn 5,6-21 - Einheitsübersetzung)

Die Zehn Gebote

Die Zehn Gebote finden sich in Exodus 20,1-17 bzw. in Deuteronomium 5:6-21. Sie wurden Moses von Gott auf dem Berg Sinai gegeben und stellen die moralische Grundlage für den Bund zwischen Gott und Seinem Volk dar (Exodus 34,27-28). Sie nahmen jedoch nicht nur im Judentum eine zentrale Stellung ein, sondern wurden von Jesus und Seinen Aposteln auch als Grundlage des christlichen Lebens gesehen (Markus 10,17-19; Römer 13,8-10).

Die Liste der Gebote in Exodus wurde von Gott den am Berg Sinai versammelten Menschen verkündet, die in Deuteronomium wurden von Mose der nächsten Generation der Israeliten verkündet, die sich in den Ebenen von Moab versammelt hatten.

Gelehrte bezeichnen die Zehn Gebote als „unwiderlegbare“ und direkt von Gott kommende Gesetze von universalem Geltungsbereich und für alle Altersgruppen, Geschlechter und Situationen anzuwenden.

Die Zehn Gebote (auch „Dekalog“ genannt; siehe Ex 34,28; Dtn 4,13; 10,4) stellen den einzigen Teil des mosaischen Bundes dar, der von Gottes Finger geschrieben wurde (Exodus 31,18). 
Die Torah enthält viele Gesetze, jedoch wurden nur die Zehn Gebote direkt von Gott gegenüber dem Volk Israel ausgesprochen, ohne Moses als Mittler zu verwenden. (Deuteronomium 4,12-13; 5,22-25). Die furchterregende Stimme Gottes hierbei führte letztlich zur Wahl Moses als Mittler (Exodus 20,18-19; Deuteronomium 5,4-5).
Die zwei Tafeln, auf denen die Zehn Gebote geschrieben wurden, waren der einzige Teil des Gesetzes, der in die Bundeslade gegeben wurde. (Exodus 25,16; Könige 8,9).

Die Zehn Gebote sind die ursprünglichen Vereinbarungen des am Berg Sinai geschlossenen Bundes. Gott offenbarte dort nur die Zehn Gebote (und eine kurze Ansammlung ziviler und religiöser Gesetze). Erst als Israel diesen Bund gebrochen hatte, indem es das goldene Kalb anbetete (Exodus 32,1-20), fügte Gott noch die große Menge zeremonieller und ritueller Gebote hinzu, die wir im späteren Verlauf von Exodus sowie in Levitikus und Numeri finden (siehe auch Jeremia 7,22-23).

Was den Inhalt betrifft, so finden sich in den Zehn Geboten die Verpflichtungen des Menschen Gott gegenüber (Gebote 1-3) und gegenüber dem Nächsten (Gebote 4-10). In den ersten drei Geboten fordert Gott von uns absolute Treue Ihm gegenüber, weiterhin sollen wir Seinen Namen ehren und wöchentlich einen Tag der Ruhe Ihm zu Ehren einhalten. In den folgenden sieben Geboten erfahren wir, dass andere Menschen, beginnend mit unseren Eltern, unsere Liebe verdienen, ebenso unseren Respekt hinsichtlich ihres Rechtes auf Leben, Wahrheit und persönlichen Besitz. Der Großteil der Zehn Gebote schreibt uns äußere Taten vor oder verbietet diese. Einige aber, etwa die, die das Begehren verbieten, beschränken auch innere Vorgänge – sei es in den Gedanken oder im Herzen. In der ursprünglichen Sprache Hebräisch werden die Gebote mit dem Pronomen „du“ formuliert. Gott spricht also zu uns als Individuen, die Seinem Willen gegenüber rechenschaftspflichtig sind.

Im Neuen Testament erfahren wir, dass Jesus die Vorgaben des Gesetzes nicht abgeschafft, sondern vielmehr erfüllt hat (Matthäus 5,17). Jünger Jesu Christi, die das ewige Leben erlangen wollen, müssen diese Gebote also auch weiterhin beachten (Matthäus 19,16-19; 22,36-40). Der Apostel Paulus erklärt diese und ähnliche Lehren Jesu (siehe Johannes 13,34). Er tut dies, indem er darauf verweist, dass „Liebe“ die Erfüllung des mosaischen Moral-Gesetzes ist (Römer 13,8-10). Dieses Ideal können wir aber aus menschlicher Kraft allein nicht erreichen, da diese immer der Sünde zugeneigt ist (Römer 7,7-12). Dies wurde aber möglich durch den Heiligen Geist, der die Liebe Gottes in die Herzen der Menschen gebracht hat (Römer 5,5). Durch die Kraft des Heiligen Geistes können Gläubige die Anordnungen des Gesetzes erfüllen (Römer 8,3-4). Diese Gnade ist umso notwendiger, als die Zehn Gebote eine Einheit darstellen – eines davon zu übertreten, bedeutet alle zu übertreten (Jakobus 2,8-13).

Welches ist nun das wichtigste dieser Zehn Gebote? Jesus antwortete darauf: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken. Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz samt den Propheten.“ (Matthäus 22,37-40 Einheitsübersetzung).

Im Römerbrief 8-10 lesen wir: „Bleibt niemand etwas schuldig; nur die Liebe schuldet ihr einander immer. Wer den andern liebt, hat das Gesetz erfüllt. Denn die Gebote: Du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren!, und alle anderen Gebote sind in dem einen Satz zusammengefasst: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Also ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.“ (Einheitsübersetzung)

Lesen wir 2057 des Katechismus der Katholischen Kirche: „Der Dekalog ist zunächst im Zusammenhang mit dem Auszug aus Ägypten zu verstehen, jener im Zentrum des Alten Bundes stehenden großen Befreiungstat Gottes. Diese „zehn Worte", ob negativ als Verbote, oder positiv als Gebote (wie: „Ehre Vater und Mutter!") formuliert, zeigen die Bedingungen für ein von der Sklaverei der Sünde befreites Leben. Der Dekalog ist ein Weg des Lebens“

Siehe hierzu auch Deuteronomium 30,16: „Wenn du auf die Gebote des Herrn, deines Gottes, auf die ich dich heute verpflichte, hörst, indem du den Herrn, deinen Gott, liebst, auf seinen Wegen gehst und auf seine Gebote, Gesetze und Rechtsvorschriften achtest, dann wirst du leben und zahlreich werden und der Herr, dein Gott, wird dich in dem Land, in das du hineinziehst, um es in Besitz zu nehmen, segnen.“ (Einheitsübersetzung)

Oder Deuteronomium 5,6: „Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus.“ (Einheitsübersetzung)

Die Zehn Gebote stellen auch die Grundlage für die moralische Unterrichtung der Gläubigen dar. Auf sie bauen auch die Lehren des Evangeliums auf, vor allem auch Jesu‘ Interpretationen bezüglich der mosaischen Vorgaben in der Bergpredigt (Matthäus 5,21-48). Im Katechismus der Katholischen Kirche heißt es ferner unter 2053, dass es zur Nachfolge Christi gehöre, die Gebote zu halten. Ferner lesen wir dort: „Die Aufforderung Jesu an den jungen Mann, ihm im Gehorsam eines Jüngers und im Beobachten der Gebote nachzufolgen [Mt 19,21], ist in den drei synoptischen Evangelien mit der Aufforderung zu Armut und Keuschheit verbunden [Vgl. Mt 19,6-12.21.23-29]. Die evangelischen Räte sind von den Geboten nicht zu trennen.“

Im Großen und Ganzen folgte die Kirche den Lehren des hl. Augustinus und bevorzugte die Liste der Zehn Gebote, wie wir sie in Deuteronomium finden, wo das Gebot bezüglich des Begehrens der Frau des Nächsten vor dem Begehren des Besitzes seines „Hauses“ (Deuteronomium 5,21; siehe auch hl. Augustinus, Quaestiones in Exodum 17). In der Version von Exodus kommt das „Haus“ des Nächsten vor seiner „Frau“ (Exodus 20,17).

Die Vorgaben der Zehn Gebote fassen schließlich auch die Vorgaben des natürlichen Gesetzes zusammen, die in das Herz eines jeden Menschen geschrieben sind (Römer 2,14-15). Deshalb müssen auch alle Menschen die Zehn Gebote beachten, nicht nur Juden und Christen. Diese Gesetze wurden dem Menschen bei der Schöpfung gegeben. Sie sind gleichsam der Stempel des göttlichen Lichtes auf uns, durch den wir erkennen, was gut und was böse ist (siehe auch St. Thomas Aquinas, Summa Theologiae I-II, q.91, a.4; Vatikan II, GS § 16; CCC 2052-82: http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P7F.HTM)

„Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe.“ (Johannes 15,12 Einheitsübersetzung)

(Quelle: u.a. Catholic Bible Dictionary [Englisch]. Scott Hahn (Herausgeber). Gebundene Ausgabe: 1008 Seiten. Verlag: Doubleday Religion (16. Juni 2009). Sprache: Englisch. ISBN-10: 0385512295. ISBN-13: 978-0385512299. Go and get it now! I very much recommend buying this book! Weiterhin: Katechismus der Katholischen Kirche, siehe: http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P7F.HTM. Auch der sollte in keinem Haushalt fehlen!)

Richtiges Verständnis

Bei den Zehn Geboten geht es nicht nur darum, dass uns Gott hier gerne herumkommandieren will und uns sagt, was wir zu tun und zu lassen haben, eben weil Er Gott ist.

Zum einen sollte uns bewusst sein, dass wir in Gott einen liebenden Vater haben - ein Vater, der - wenn Er uns etwas untersagt - dies nicht in der Absicht tut, uns herumzukommandieren, sondern im Wissen, dass uns ein Nichtbefolgen dieser Verbote oder Gebote in große Schwierigkeiten bringt. Schwierigkeiten, vor denen Er uns bewahren will.

Auch sollen wir den wahren "Geist" der Gebote erkennen. Wenn wir etwa nicht töten sollen, heißt dies im Umkehrschluss auch, dass wir Leben bewahren sollen (also werdendes Leben etwa nicht abtreiben drfen).

Auch wird oft vergessen, dass die Zehn Gebote ursprünglich eine Befreiung aus der Knechtschaft Ägyptens waren. Und ebenso stellen sie für uns heute eine Befreiung aus der Knechtschaft durch die Sünde dar!

(frei nach Prof. Dr. Scott Hahn)

 

Alles rein kulturell bedingt?


Die Zehn Gebote und überhaupt alles, was die Bibel zum Thema monogame, heterosexuelle Ehe, Familie und Sexualität zu sagen hat (und überhaupt alles, was da drin steht), war zur damaligen Zeit sicher gut und richtig, aber auch nur deshalb, weil die Familie dem physichen Überleben der Einzelnen diente und somit ihr Schutz und der Schutz der heterosexuellen Ehe und damit der Fortpflanzung an die erste Stelle gesetzt werden musste! All die biblischen Gebote haben deshalb nur historischen Wert und sind aus heutiger Sicht längst überholt!

Hört sich ja erst einmal ganz logisch an - und wie jede Irrlehre steckt hier ein Kern Wahrheit drin. Selbstverständlich ist ein wesentlicher Aspekt der Bibelauslegung und des Verständnisses dessen, was dort aus der Sicht und mit dem Hintergrund der Schreiber geschildert wurde, die Kenntnis der damaligen Kultur und des Lebensumfeldes. Biblische Aussagen und Feststellungen des kirchlichen Lehramtes aber allein auf ökonomische, historische, kulturelle oder ganz einfach physische Aspekte begrenzen zu wollen, ist eine rein menschliche Sichtweise - keinesfalls aber die Sichtweise Gottes.

Natürlich wurde die Bibel von Menschen mit begrenztem Verständnis und mit einem bestimmten kulturellen und historischen Hintergrund geschrieben. Wer aber hier stehen bleibt, ignoriert, dass sie von Gott inspiriert wurde, dass der Heilige Geist also die Schreiber der Bibel geführt und angeleitet hat. So sind biblische Aussagen auch keineswegs nur Glaubensaaussagen, sondern haben durchaus auch einen realen Hintergrund.

Gott, der Schöpfer des Universums, der die Schreiber der Bibel durch den Heiligen Geist inspiriert hat, soll bei dem, was Er dort ins Leben gerufen hat, nicht das gewusst haben, was wir heute wissen? Nehmen wir uns da nicht ein bisschen zu wichtig? Versuchen wir da nicht, selbst Gott spielen zu wollen?

Wesentliche Aussagen zur monogamen, heterosexuellen Ehe, zu essentiellen Geboten und Verboten finden wir in allen Büchern der Bibel - verfasst über mehrere Jahrtausende in unterschiedlichsten Kulturen und historischen, kulturellen und politischen Hintergründen. Jesus selbst hat den Standard der heterosexuellen, monogamen und lebenslangen Ehe bestätigt - und Er soll keine Ahnung von dem gehabt haben, was wir heute wissen? Gott, der Israel - und uns heute - die Zehn Gebote gegeben hat, soll dies nur getan haben, um das Überleben der damaligen Familienclans zu sichern?

Natürlich gibt es Gebote, die eindeutig einem kulturellen Hintergrund zuzuordnen sind (etwas Aussagen zu langen Haaren). Gerade aber Grundaussagen zu Ehe und Familie werden immer wieder wiederholt - auch und gerade von den zölibatär lebenden Aposteln, die ja eigentlich keinen Grund mehr hatten, das physische Überleben eines Familienclans sichern zu wollen. Auch hat die Kirche in den letzten 2.010 Jahren immer an diesen Grundaussagen festgehalten.

Warum nun also diese - wenngleich wohl gut gemeinten - Zweifel und "Neuinterpretierungen"?

Nun, ich kann nicht in die Herzen von Menschen schauen. Was ich aber weiß, ist, dass Satan der Meister der Lügen ist und leider immer wieder Menschen diese gut klingenden Lügen glauben.

Jesus selbst hat uns gesagt, dass uns die Wahrheit frei machen wird. Ebenso werden wir in der Bibel aufgefordert, bis zum Schluss an dieser Wahrheit und an Gottes Geboten festzuhalten und den beschwerlichen Weg zum engen Tor zu gehen, täglich uns selbst zu verleugnen und Jesus nachzufolgen - im Gegensatz zum leichten Weg, der zu einem breiten Tor und dem Abgrund dahinter führt...


Als gesuchter Beichtvater, der täglich bis zu zwölf Stunden im Beichtstuhl verbrachte, habe Philipp Bußen auferlegt, die "nicht nur sehr originell", sondern auch von hohem "glaubenspädagogischen Wert" waren, schrieb Wodrazka. Als Contessa Bianchi bekannte, sie habe wiederholt schlecht über andere Menschen gesprochen, trug ihr der weise Beichtvater Folgendes auf: "Zur Buße wirst du dir am Markt ein Huhn besorgen und dann damit zu mir kommen. Unterwegs musst du es so gut rupfen, dass dabei auch nicht eine Feder übrigbleibt."

Die Contessa führte dies folgsam aus, sehr zum Amüsement der römischen Bevölkerung. Angesichts des gerupften Huhns verlangte Philipp Neri von der stadtbekannten Adeligen jedoch, alle Federn wieder einzusammeln und keine dabei zu vergessen. Darauf die Contessa bestürzt: "Das ist doch nicht möglich! Der Wind hat die Federn bereits in ganz Rom verweht." Daraufhin Philipp: "Daran hättest du vorher denken müssen. So wie du die einmal ausgestreuten Federn nicht mehr aufsammeln kannst, weil der Wind sie verweht hat, so kannst du auch die bösen Worte, die du einmal ausgesprochen hast, nicht wieder zurücknehmen."

(Quelle: http://www.kath.net/news/39886)

I was in a religious discussion today and was asked why our commandments are different than the Protestant version. Can you help?

Our 10 Commandments do not differ from the Protestant version in content, there is simply a difference in how they are organized. The Protestants first two commandments are: 1) I am the Lord thy God, thou shalt not have any false gods before me; 2) Thou shalt not make any graven images...you shall not bow down to them or serve them. And, their last commandment is simply: Thou shalt not covet.

The 1st two commandments, Catholic version are: 1) I am the Lord thy God, thou shalt not have any false gods before me; 2) Thou shalt not take the name of the Lord thy God in vain. And, our last two commandments are: 9) Thou shalt not covet thy neighbor's wife; 10) Thou shalt not covet thy neighbor's goods. So, the Protestants combine our #9 and #10, into their #10. While we combine the Protestants' #1 and #2, into our #1. Now, some folks say that the Catholics purposely leave out the graven image reference that we find in Protestant Commandment #2 so that we can worship our statues and all that kind of rot. Which is probably what this person you were talking to was getting at; but, you can take anyone to page 496 of the Catechism of the Catholic Church and show them that we did not leave out the prohibition on worshiping graven images.

In the left hand column of that page, you will see the whole first commandment written out just like it appears in Exodus 20. You have the long version on the left, the shorter version in the middle, and the traditional version for catechesis on the right. Notice the mention of graven images under Commandment #1?

In essence, we simply don't write the whole thing out, because we know that bowing down to (worshiping) graven images falls under: “Thou shalt not have any false gods before me.” Just so, the Protestants shorten the commandment about coveting. Go to page 497 of the Catechism (or to Exodus 20) and see all the things that are included in the, "Thou shalt not covet," section. The Protestants don't write out all those things, they just say, "Thou shalt not covet."

Does that mean they left out part of the Commandments so that they could indeed covet some things? No. It's understood that “Thou shalt not covet,” covers all of those things. Just like Catholics understand that, “Thou shalt not have any false gods before me,” means that we should not worship idols, or graven images, as false gods.

(Source: Bible Christian Society / John Martignoni. http://www.biblechristiansociety.com/apologetics/two_minute. Used with permission)


John Janney                                                                                                                                Grace Bible Fellowship Church

Adult SS Elective: Exodus 19:1-20:17                                                                                                                 October 20, 2013

 

III Obedience (19:1-24:18)

     “Save Calvary, no other spot is hallowed with such stupendous scenes as Sinai.” [Moorehead, Outline Studies in the Old Testament, p. 28]

     “The biblical record from Exodus 19:1 through Numbers 10:10 tells what happened in the camp during the eleven months the Jews were at Sinai. Moses received the law and shared it with the people; the workers constructed the tabernacle and its furnishings; the priesthood was established and instructed; and the people were numbered and the tribes organized for their march to Kadesh Barnea.” [Wiersbe, The Bible Exposition Commentary I, p. 223]

     “The grace of God precedes the law of God. His grace reaches out to save, and it is to those whom he has saved that he reveals his law. The first characteristic of the saved is that they possess, know and live by the word of their saving God.” [Motyer, p. 191-192]

A.     The Preparation for the Covenant (19:1-25)

“This chapter informs us by what means God rendered the people attentive and teachable when He would promulgate His laws.” [Calvin’s Commentaries II, p. 313]

1. The Call for Obedience (19:1-8a)

“The Lord has acted, securing benefits for his people (4), and obedience to him (5a) brings the enjoyment of what he has achieved.” [Motyer, p. 197]

     a. What the Lord has done (19:4): Cf. Deuteronomy 32:10-12

     b. What the Lord requires (19:5a)

“Obedience is not our part in a two-sided bargain, but our grateful response to what the Lord has unilaterally decided and done.” [Motyer, p. 200]

     c. What the Lord promises (19:5b-6)

          i. You will be My treasured possession (19:5a): Cf. Titus 2:14

                     ii. You will be a kingdom of priests (19:6a): Cf. Revelation 1:7; 2 Peter 2:9; Isaiah 59:1-2

                     iii. You will be a holy nation (19:6b)

“A holy nation, that is, a people set apart, not simply from other peoples/nations, but for a specific purpose. Israel is to embody God’s own purposes in the world.” [Fretheim, p. 212-213]

                 d. What the people promised (19:7-8a)

“The golden calf, the broken tables, the neglected ordinances, the stoned messengers, the rejected and crucified Christ, are overwhelming evidence of man's dishonored vows.” [Moody, Notes From My Bible, p. 33-34]

2. The Standard of Obedience (19:8b-15)

     “...How is an impulse to become a way of life? It is necessary that God should speak and make his will known.... The Lord transforms impulse into obedience by his spoken word.... We can obey because God has spoken.”  [Motyer, p. 202-203] Cf. Acts 22:10

     “Washing and changing clothes is the Old Testament equivalent of 1 John 1:9 and 2 Corinthians 7:1.” [Wiersbe, The Bible Exposition Commentary I, p. 220]

3. The Seriousness of Obedience (19:16-25)

     “The people, happy about their state following the preparation days, could so easily have become forgetful of their status: in a word, their ‘holiness’ is not God’s holiness. They needed the warning that the holiness of God is such that no human self-preparation can ever satisfy its demands.... Israel might easily have thought that now at last boundary markers were a thing of the past and even the mediation of Moses was no longer required that that they could converse directly with the Lord themselves. [Motyer, p. 207]

     Terrifying as this all was, we see evidences of God’s love here: He came down, He warned the people of danger, and He taught the people through Moses, the mediator. Cf. Deuteronomy 4:11,12

B.     The Heart of the Covenant (20:1-17) Cf. Matthew 5:17-30; Romans 3:10-28

     “We have now reached that great event, one of the most momentous in all history, the giving of the Ten Commandments.” [Chadwick, p. 191]

     “...Our relation to God: thoughts (vv.3-6); words (v.7); deeds (vv.8-12).” [Thomas, The Pentateuch, p. 94]

1. THE FIRST COMMANDMENT: NO OTHER GODS (20:3): Matthew 22:37-38; I

    John 5:21

     “thou, the use of the second person singular indicates that each individual was required to obey.” [Gray and Adams Bible Commentary I, p. 211]

     “...The command is to be absolutely loyal to Yahweh, rejecting all other gods (cf. 22:20; 23:13; 34:14). The formulation of Deut. 6:5 is a positive variant of this commandment: You shall love the Lord your God with all your heart. To use the language of Luther’s Small Catechism, it means to fear, love, and trust in God above all things. This commandment is thus the basis for all the others, which draw out what loyalty to God entails in various aspects of the relationship. In this sense the first commandment is the most important of all.” [Fretheim, p. 224]

             2. THE SECOND COMMANDMENT:  WORSHIP NO GRAVEN IMAGE (20:4-6):

     “This and the Fourth are the longest of the commandments, containing respectively ninety-one and ninety-four words.” [Phelps, Human Nature in the Bible, p. 65]

     “No husband who truly loved his wife could endure to share her with another man: no more will God share Israel with a rival.” [Cole, p. 164]

            3. THE THIRD COMMANDMENT: THOU SHALT NOT TAKE THE NAME OF

               THE LORD THY GOD IN VAIN (20:7): Cf. Matthew 6:9

           4. THE FOURTH COMMANDMENT: REMEMBER THE SABBATH (20:8-11): Cf. Genesis 2:1-3; Exodus 16:23-29; Isaiah 58:13-14; Acts 20:7; I Corinthians 16:1-2

     “People are not to live as if all time were their own, to do with as they please. The God of all time retains the right to determine how one day shall or shall not be used.” [Fretheim, p. 229]

            5. THE FIFTH COMMANDMENT: HONOR FATHER AND MOTHER (20:12): Cf. Ephesians 6:1-3

“The command is reflexive. It speaks to the child and says, ‘Honor;’ but in that very word it springs back upon the parent and says, ‘Be honorable...’” [Gray and Adams Bible Commentary I, p. 214]

            6. THE SIXTH COMMANDMENT: THOU SHALT NOT KILL (20:13) Cf. Matthew               5:21-26

     “...Our relation to man: deeds (vv. 13-15); words (v. 16); thoughts (v. 17).” [Thomas, The Pentateuch, p. 94]

“...The command uses not the ordinary word for kill but a word for slaying someone without warrant.” [Goldingay, p. 81]

            7. THE SEVENTH COMMANDMENT: THOU SHALT NOT COMMIT ADULT-

                ERY (20:14) Cf. Matthew 5:27-30

            8. THE EIGHTH COMMANDMENT: THOU SHALT NOT STEAL (20:15): Cf.

                Ephesians 4:28; II Thessalonians 3:10

            9. THE NINTH COMMANDMENT: NO FALSE WITNESS (20:16):

          10. THE TENTH COMMANDMENT: THOU SHALT NOT COVET (20:17): Cf.

                Romans 7:7-11; Hebrews 13:5

For further study: Charles Hodge, Systematic Theology III, (Grand Rapids: William B. Eerdmans Publishing Company, 1873) pp. 259-465; Thomas Watson, The Ten Commandments, (London: The Banner of Truth Trust, 1692)
“Brethren, read the law of ten commands, and study each separate precept, and you will find that in those ten short precepts you have all the moral virtues, the full compass of your accountability to God, and of your relationship to your fellow-men. It is a wonderful condensation of morals. The essence of all just decrees and statutes lies there. Perfection is there photographed, and holiness mapped out. No one has ever been able to add to it without creating an excrescence, not a word could be taken from it without causing a serious omission. It is the perfect law of God, and tells us exactly what we ought to be; if we are in any degree deficient, we are to that extent guilty before God.” [Charles Haddon Spurgeon, The Metropolitan Tabernacle Pulpit XX, (London: Passmore and Alabaster, 1874), p. 554]


“It has been well said that the commandments are God’s nature expressed in terms of moral imperatives: and it is significant that God chose to reveal himself so, rather than in terms of philosophical propositions. So, to the Israelite, he is the God of history (verse 2) and of daily life (verses 13ff.) rather than the God of speculation.” [R. Alan Cole, "Exodus," The Tyndale Commentary on the Old Testament, (Downers Grove, IL: InterVarsity Press, 1973), p. 159-160]

Die Zehn Gebote Gottes

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Karl-Leisner-Jugend: Kirchengebote

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Karl-Leisner-Jugend: FAQ zu den Zehn Geboten

Karl-Leisner-Jugend: FAQ zum Ersten Gebot

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Karl-Leisner-Jugend: Das Fünfte Gebot (I)

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Karl-Leisner-Jugend: FAQ zum Sechsten Gebot

Karl-Leisner-Jugend: Die Zehn Gebote konkret

Kathwahrheit.de: Die heiligen 10 Gebote

Die 10 Gebote (Musical)

Jüdische.Info / Chabad.org: Zehn Gebote oder fünf?

Kathpedia: Zehn Gebote: http://www.kathpedia.com/index.php?title=Zehn_Gebote


Links International

Resources

Peter Egger: Chancen im Werte-Chaos - Die Zehn Gebote in unserer Zeit, MM Verlag, Aachen 1999 (352 Seiten).

Ulrich Filler: Freiheit - Der Weg der zehn Gebote Fe Medienverlag (176 Seiten)

Anselm Grün: Die Zehn Gebote, Vier Türme GmbH Verlag, Münsterschwarzach 2006,(176 Seiten), ISBN 3-87868-728-1

Josef Spindelböck: Christlich glauben und leben. Ein Leitfaden der katholischen Moral. St. Josef Verlag Kleinhain 2010 (gebunden, 111 Seiten, ISBN 978-3-901853-19-7; [1]).

Theodor Herr: Die zehn Gebote. Orientierung für unsere Zeit. Johann Wilhelm Naumann Verlag 1992 (184 S.; ISBN 3885670658).

Stephan Langer: Einführung zu den 10 Geboten. Reihe: Grundkurs Christentum. St. Benno Verlag (120 Seiten). 




Katechismus der Katholischen Kirche

Fr. Benedict Groeschel: The Ten Commandments (DVD)

The Ten Commandments (Animated) DVD

The Ten Commandments DVD

Krzysztof Kieslowski's The Decalogue - DVD

The Fathers of Mercy: The Ten Commandments

Fr. Lou Caporiccio from the Fathers of Mercy: The Ten Commandments (audio)

Prof. Dr. Scott Hahn: Israel's Calf-Hearted Response (CDs)




Chancen im Wertechaos - Die 10 Gebote in unserer Zeit (DDDr. Peter Egger)


Audio Files:

Scott Hahn: The Ten Commandments (1)

Scott Hahn: The Ten Commandments (2)

Scott Hahn: The Ten Commandments (4)

Scott Hahn: The Ten Commandments (7)

Scott Hahn: The Ten Commandments (8)



So Help Me God: The Ten Commandments, Judicial Tyranny, and the Battle for Religious Freedom
Judge Roy Moore (Author)
Paperback: 288 pages
Publisher: WND Books (June 2, 2009)
Language: English
ISBN-10: 193507122X
ISBN-13: 978-1935071228