Katholisch Leben!

The Jesus Brothers

USCCB: The Sacrament of Baptism

Deutsche Bischofskonferenz

Die Taufe ist das erste und grundlegende Sakrament für das Christsein. Gemeinsam mit der Firmung und der Eucharistie gehört die im Namen des dreifaltigen Gottes gefeierte Taufe zu den Sakramenten der Initiation (Einführung) und begründet die Zugehörigkeit zur Katholischen Kirche.
Theologisch gesehen ist die Taufe eine reinigende und heiligende Neugeburt des Menschen im Geist und in der Gnade Jesu Christi. Von jedem Täufling wird das Bekenntnis des Glaubens verlangt. Dieses wird bei der Kindertaufe von den Eltern und von der Kirche ausgesprochen. Der Taufe geht ein Taufgespräch mit einem Seelsorger voraus, da Eltern und Paten das getaufte Kind später in den Glauben einführen sollen.

Neben der Kirchenzugehörigkeit begründet die Taufe auch die Rechtspersönlichkeit in der Katholischen Kirche. Ordentlicher Spender der Taufe ist der Bischof und der Priester, in der lateinischen Kirche auch der Diakon. Nach Möglichkeit wird das Sakrament während eines Gottesdienstes gespendet.

Der wesentliche Ritus der Taufe besteht darin, dass der Täufling in Wasser getaucht oder sein Kopf mit Wasser übergossen wird. Dabei spricht der Taufspender die trinitarische Taufformel: „Ich taufe dich im Name des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“
Das Eintauchen des Täuflings in Wasser – oder auch das Übergießen des Kopfes mit Wasser – versinnbildlicht den Tod und die Auferstehung Jesu Christi. Mit der Taufe beginnt ein neues Leben: „Wenn … jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung: Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden.“ (2 Kor 5, 17).

Der Taufvorgang ist mit verschiedenen Symbolhandlungen verbunden, die das Geschehen deuten: Salbung mit Öl, Überreichung von Taufkerze und Taufkleid. Die Salbung mit dem geweihten Chrisam-Öl schenkt dem Getauften Anteil am königlichen Priestertum Jesu Christi. Die Taufkerze, die vom Vater oder Taufpaten an der Osterkerze entzündet wird, ist Zeichen für den auferstandenen Christus. Ausdruck für den Wunsch, dass das Kind zu einem christusähnlichen Leben findet, ist das weiße Taufkleid.

Durch die Taufe wird der Mensch Christus gleichgestaltet. Sie prägt dem Getauften ein unauslöschliches geistliches Siegel auf, zum Zeichen, dass er Christus angehört. Eine gültig gespendete Taufe kann nicht wiederholt und nicht widerrufen werden.

Als ein Zeichen der Einheit aller Christen verbindet die Taufe mit Jesus Christus, dem Fundament dieser Einheit. Trotz Unterschieden im Verständnis von Kirche besteht zwischen christlichen Konfessionen ein Grundverständnis über die Taufe. Am 29. April 2007 unterzeichneten 11 Kirchen – darunter die Deutsche Bischofskonferenz, die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), orthodoxe und altorientalische Kirchen sowie Freikirchen – auf der Ebene der Bundesrepublik Deutschland erstmals eine förmliche Erklärung über die wechselseitige Anerkennung der Taufe.

(Quelle: http://www.dbk.de/stichwoerter/data/01222/index.html)

Säuglingstaufe

"Alle männlichen Kinder bei euch müssen, sobald sie acht Tage alt sind, beschnitten werden in jeder eurer Generationen, seien sie im Haus geboren oder um Geld von irgendeinem Fremden erworben, der nicht von dir abstammt."
(Gen 17, 12 - Einheitsübersetzung)
 
"Jeden Erstling vom Esel aber löse durch ein Schaf aus! Willst du ihn nicht auslösen, dann brich ihm das Genick! Jeden Erstgeborenen deiner Söhne musst du auslösen. 14 Wenn dich morgen dein Sohn fragt: Was bedeutet das?, dann sag ihm: Mit starker Hand hat uns der Herr aus Ägypten, aus dem Sklavenhaus, herausgeführt."
(2. Mos 13, 13-14 - Einheitsübersetzung)
 
"Als nun die Hohenpriester und die Schriftgelehrten die Wunder sahen, die er tat, und die Kinder im Tempel rufen hörten: Hosanna dem Sohn Davids!, da wurden sie ärgerlich 16 und sagten zu ihm: Hörst du, was sie rufen? Jesus antwortete ihnen: Ja, ich höre es. Habt ihr nie gelesen: Aus dem Mund der Kinder und Säuglinge schaffst du dir Lob?"
(Mt 21, 15-16 - Einheitsübersetzung)
 
"Denn er wird groß sein vor dem Herrn. Wein und andere berauschende Getränke wird er nicht trinken und schon im Mutterleib wird er vom Heiligen Geist erfüllt sein."
(Lk 1, 15 - Einheitsübersetzung)
 
"Als sie und alle, die zu ihrem Haus gehörten, getauft waren, bat sie: Wenn ihr überzeugt seid, dass ich fest an den Herrn glaube, kommt in mein Haus und bleibt da. Und sie drängte uns. (...) Er nahm sie in jener Nachtstunde bei sich auf, wusch ihre Striemen und ließ sich sogleich mit allen seinen Angehörigen taufen."
(Apg 16, 15.33 - Einheitsübersetzung)
 
"In ihm habt ihr eine Beschneidung empfangen, die man nicht mit Händen vornimmt, nämlich die Beschneidung, die Christus gegeben hat. Wer sie empfängt, sagt sich los von seinem vergänglichen Körper. Mit Christus wurdet ihr in der Taufe begraben, mit ihm auch auferweckt, durch den Glauben an die Kraft Gottes, der ihn von den Toten auferweckt hat."
(Kol 2, 11-12 - Einheitsübersetzung)
 

 
Eines sollte man nie vergessen: Säuglinge können und dürfen nur getauft werden, wenn eine christliche Erziehung des Kindes durch die Eltern und die Taufpaten gewährleistet ist.

Gerade bei dieser Säuglingstaufe zeigt sich besonders, dass die Taufe ein Gnadengeschenk Gottes ist, das uns in die Gemeinschaft der Kirche aufnimmt. Ein Gnadengeschenk, das außerdem den Dialog mit Gott begründet und uns in Verbindung mit dem lebendigen Gott treten lässt. Und bei all dem stehen wir alle gleichsam als Säuglinge vor Gott - wir haben nichts davon verdient und können nichts davon uns selbst zuschreiben. Gott nimmt uns an und ruft uns. In der Säuglingstaufe beginnen wir einen Weg, der uns ein ganzes Leben lang fordern wird.

Aber Kinder können doch gar nicht frei entscheiden, warum sollte man sie denn dann taufen? Man legt sie doch dann schon von vorneherein auf etwas fest - und das, ohne sie selbst entscheiden zu lassen! Gerade die Taufe erfordert doch persönlichen Glauben und auch die freie Entscheidung hierzu! Wenn man Kinder tauft, kommen sie doch als Erwachsene nie zum Glauben! Und das Neue Testament spricht doch gar nicht von der Säuglingstaufe! Außerdem will Gott ja auch Ungetauften sein Heil schenken, was ist denn da mit der Heilsnotwendigkeit?

Spricht denn gar nichts für die Säuglingstaufe?

Nun einiges haben wir schon gehört. Es gibt sehr wohl Bibelstellen, die die Säuglingstaufe annehmen lassen (1 Kor 1,16; Apg 16,33; Apg 2,39). Keinesfalls widerspricht das Neue Testament auch der Säuglingstaufe. Die Taufe an sich ist ein Gnadengeschenk Gottes, vor dem wir alle wir Säuglinge stehen. Außerdem ist sie eine uralte Praxis in der Kirche.

Ein wichtiges Argument: Nur was man - wenn auch unbewusst - schon in Kindheitstagen aufnimmt, kann man später auch im Glauben und aus freier Entscheidung bejahen!

Die Entscheidung, ob man seine Kinder tauft, sollte auch nicht nur nach subjektiven, sondern vielmehr nach objektiven Gesichtspunkten getroffen werden. Schließlich ist eine der Voraussetzungen für die Kindstaufe auch die Gewährleistung einer christlichen Erziehung. Ist diese aber gegeben, sollte man seine Kinder durchaus taufen lassen. Wieso?

Die Säuglingstaufe hat eine uralte Tradition. Bereits Origines (ca. 185 - 254) sprach schon von einer Kindertaufe (wenn auch noch keine Säuglinge). Er führte dies auf eine apostolische Tradition zurück!

Vom 5. Jahrhundert an hat die Kirche dann schließlich mehrmals  die Bedeutung der Säuglingstaufe festgestellt. Dies sollte nicht vernachlässigt werden.

Auch die Tatsache, dass Jesus Kinder gesegnet hat (Markus 10,13-16 bzw. Lukas 18,15) ist von Bedeutung. Vielleicht bezieht sich dieser Text auch auf eine Kindstaufe der frühen Kirche. Das heißt natürlich nicht, dass Jesus damit die Kindstaufe begründet hat, aber die Art und Weise, die Liebe, mit der Jesus auch gegen den Willen Seiner Jünger den Kindern begegnet, sie in Seine Arme nahm, ihnen die Hände auflegte und sie segnete, ist doch zweifellos von erheblicher Bedeutung. Man kann sich der Symbolkraft dieses Moments kaum entziehen.

In der Säuglingstaufe ruft Gott den Täufling an - und wartet darauf, dass dieser Ihm später antwortet. Diese Antwort wird aber gerade durch die christliche Erziehung auch ermöglicht. Eine Erziehung durch die Eltern und Paten, die den Ruf Gottes erst einmal stellvertretend beantworten.

Stellvertretend?

Gottes Liebe und Gnade wird uns oft auch durch andere Menschen geschenkt - oder vermittelt. Wir alle sind schließlich auch ein Leib, eine Kirche, eine Gemeinschaft mit Christus als unserem Haupt. Glaube und Heil sind also nie etwas völlig isoliert-individuelles.

Es ist auch eine Vorentscheidung der Eltern, dem Kind diese Taufe zu verweigern. Gerade die Gemeinschaft in der Kirche soll das Kind auf seinen weiteren Glaubensweg vorbereiten! Man wartet ja auch mit der Liebe der Eltern dem Kind gegenüber nicht solange, bis er diese frei und selbstbestimmt erwidern kann, sondern schenkt sie ihm von Anfang an!

Man kann also sagen, dass die Säuglingstaufe zwar von der Erwachsenentaufe kommt, aber schon in frühkirchlichen Zeiten zu eigenständiger Bedeutung kommt. Sie wurde zu etwas Normalen in der Gemeinschaft der Christen (im Gegensatz zu missionarischen Bestrebungen der Kirche, bei denen die Erwachsenentaufe im Vordergrund steht). Kinder gehören ganz selbstverständlich zur Kirche und erneuern diese.
 
Ein Wort zur Apostelgeschichte, die ja von Gegnern der Säuglingstaufe oft zitiert wird, um zu beweisen, dass es der Umkehr bedarf, um getauft zu werden. Und umkehren könne nur ein Erwachsener. Auch hier wird immer wieder derselbe Fehler gemacht: man vergisst, an wen der jeweilige Text gerichtet ist und mit welcher Absicht er geschrieben wurde. Man schneidet Bibelverse so aus dem Zusammenhang und verabsolutiert sie. Die Apostelgeschichte besteht aus Missionspredigten, die Petrus bzw. Paulus vor jüdischen oder heidnischen Zuhörern gehalten haben. Hier forderten sie unter anderem zur Bekehrung und Taufe auf. Den Heiden sollte klar werden, dass ihr bisheriges Leben verkehrt war und dass sie umkehren müssen. Diese Aussagen kann man nicht einfach genauso auf unsere heutige Gesellschaft übertragen. Mission ist etwas anderes als ein Leben in einem - zumindest zumeist - christlichen Umfeld, in der die Möglichkeit einer christlichen Erziehung bereits Kindern offen steht - und auch nicht verweigert werden sollte! Man kann also nicht einfach daraus schließen, dass zur Taufe die Umkehr gehöre und damit nur Erwachsene (oder zumindest Jugendliche) getauft werden dürften. Selbstverständlich gibt es auch heute noch Situationen, in denen Erwachsene getauft werden und genauso selbstverständlich müssen sie dafür umkehren. Jesus hat sein Heil aber allen Menschen gebracht. Erinnern wir uns daran, wie er seine Jünger ermahnte, die Kinder zu ihm kommen zu lassen, als sie die Kleinen zurück halten wollten. Jesus hat nicht gesagt, diese Kinder seien noch zu jung, um umzukehren und eine freie Glaubensentscheidung zu treffen. Er hat sie mit offenen Armen empfangen und sogar besonders herausgestellt. Vor Gottes Gnade sind wir alle hilfsbedürftige Kinder.
 
Gerade bei Kleinkindern kommt doch das Gnadengeschenk wunderbar zur Geltung, mit dem wir "von oben" getauft werden (im Gesamtzusammenhang heißt es nämlich nicht "wiedergeboren" im Sinne von Regeneration, sondern "von oben" - also durch den Heiligen Geist - geboren!). Ein Gnadengeschenk, bei dem wir gleichsam mit "nichts" vor Gott stehen und das wir uns auch durch nichts verdienen können (schenkt uns Gott in der Taufe nicht auch den Geist der Kindschaft?)!
 
Ganz abgesehen davon ist es durchaus sinnvoll und wichtig, dass Eltern ihre Kleinkinder zum Taufen in die Kirche bringen, um so daran erinnert zu werden, dass dieses Kind Gott gehört und sie als Eltern nun bestimmte Aufgaben wahrzunehmen haben.
 
Manch einer wird nun einwenden, das sei ja alles schön und gut, aber Kleinkinder sind nunmal nicht in der Lage, zu glauben, und können deshalb nicht getauft werden. Sehen wir uns hierzu Mt 8,13 an: "Und zum Hauptmann sagte Jesus: Geh! Es soll, geschehen, wie du geglaubt hast. Und in derselben Stunde wurde der Diener gesund." (Einheitsübersetzung).  Wir sind uns alle einig, dass der Diener des Hauptmannes geheilt wurde, weil der Hauptmann geglaubt hat. Ob er nun tatsächlich ein "Gläubiger", also ein Anhänger Jesus war, ist dem Text nicht zu entnehmen. Nicht anders verhält es sich aber mit den Eltern eines Kindes: Es genügt, wenn sie glauben!
 
Sehen wir uns noch Mt 9,2.6 an: "Da brachte man auf einer Tragbahre einen Gelähmten zu ihm. Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: Hab Vertrauen, mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben! (...) Ihr sollt aber erkennen, dass der Menschensohn die Vollmacht hat, hier auf der Erde Sünden zu vergeben. Darauf sagte er zu dem Gelähmten: Steh auf, nimm deine Tragbahre, und geh nach Hause!" (Einheitsübersetzung). Es gibt viele Beispiele in der Bibel, wo durch den Glauben von Menschen deren Angehörige oder die, die ihnen am Herzen lagen, geheilt wurden - alleine durch Gottes Gnade! In diesem Beispiel hat Jesus sogar auch noch die Sünden des Mannes vergeben - und das nur, weil seine Freunde geglaubt haben! Auch hier lässt sich also die Parallele zu den Eltern eines Kinders ziehen, die ihren Sohn oder ihre Tochter taufen lassen: es genügt, wenn sie glauben!
 
Andere Bibelverse in diesem Zusammenhang: Lk 18,15-16: "Man brachte auch kleine Kinder zu ihm, damit er ihnen die Hände auflegte [wörtlich: damit er sie berührte]. Als die Jünger das sahen, wiesen sie die Leute schroff ab. Jesus aber rief die Kinder zu sich und sagte: Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes." (Einheitsübersetzung). Die Menschen brachten also Kinder zu Jesus, damit Er sie berührte. Warum aber tat man dies? Weil die Eltern genau wussten, was geschehen würde, wenn ihre Kinder von Jesus berührt werden. Sie würden ein großes Geschenk bekommen. Den Kindern wahr dies wahrscheinlich nicht so klar, es reichte aber auch hier aus, dass die Eltern glaubten! Durch ihren Glauben wurden die Kinder zur Taufe gebracht. Durch dieses Sakrament wurden die Kinder von der Erbsünde befreit und Glieder des Leibes Christi - der Kirche.
 
Ebenso: Apg 2,38-39: "Petrus antwortete ihnen: Kehrt um und jeder von euch lasse sich auf den Namen Jesu Christi taufen zur Vergebung seiner Sünden; dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Denn euch und euren Kindern gilt die Verheißung und all denen in der Ferne, die der Herr, unser Gott, herbeirufen wird." (Einheitsübersetzung). Diese Verheißung gilt also auch den Kindern (wobei Petrus hier keine Angaben zum Alter macht). Sollen wir nun trotzdem glauben, Kinder wären in dieser Verheißung nicht enthalten, obwohl es doch so klar hier steht? Galt die Verheißung erst Kindern ab einem bestimmten Alter? Nein - hier wird keinerlei Information hinsichtlich eines Alters oder eines "Reifegrades" des Kindes gegeben.
 
Gehen wir aber nochmals auf Matthäus 19,13-15 ein: Jesus hat sich bewusst den Kinder zugewendet - und das gegen den Widerstand Seiner Jünger. Er wartete nicht, bis die Kinder "alt genug" waren, um eine "eigene Entscheidung" treffen zu können - Er legte ihnen die Hände auf und betete für sie. Man möchte fast Eltern, die ihre Kinder nicht taufen lassen und diese Entscheidung ihnen überlassen wollen, dasselbe zurufen: "Lasst die Kinder zu mir kommen!"
 
Menschen wie ihnen gehört das Himmelreich, und die Taufe ist das Zeichen des Kommens dieses Reiches (vergleiche Matthäus 28,18-19).
 
Besonders deutlich wird dies in der Apostelgeschichte (2,38-39), wo im Zusammenhang mit der Taufe, der damit verbundenen Vergebung der Sünden und dem Empfang der Gabe des Heiligen Geistes die Rede davon ist, dass auch den Kindern die Verheißung gilt!
 
 
Sehen wir uns zuletzt noch kurz den Kolosserbrief an: Kolosser 2,11-12. Aus dem Bundeszeichen der Beschneidung wird im Neuen Testament die Taufe, die das leistet, was die Beschneidung nicht leisten konnte (u.a. gibt sie uns ein neues Herz, dient der Vergebung der Sünden usw.). Die Beschneidung wurde aber an Säuglingen vollzogen...
 
Auch die jüdische Proselytentaufe wurde im übrigen an Kindern vollzogen.
 
Und noch was: In der Taufe erhalten wir den Geist der Kindschaft als Gnadengeschenk von Gott. So können wir von nun an "Abba, Vater!" sagen (vgl. Röm 8,15). In der Taufe kleiner Kinder wird in besonderem Maße offensichtlich, dass wir auf das Handeln Gottes vertrauen, dass dem Handeln des Menschen immer zuvor geht: "Nicht darin besteht die Liebe, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat ... Wir wollen lieben, weil Gott uns zuerst geliebt hat." (1 Joh 4,10.19)


Siehe auch:
AlphaOmega: Vom Sinn der Kindertaufe

(Quelle: u.a. Theologie im Fernkurs, Lehrbrief 20, http://www.fernkurs-wuerzburg.de/index.php, Würzburg. Sehr zu empfehlen!!)
(Quelle: www.saintjoe.com)


Noch mehr über die Kindstaufe...

Die Taufe ganzer Haushalte (was die Taufe von Kindern beinhaltet) findet sich im Neuen Testament hier: Apg 16,15, Apg 16,33, 1 Kor 1,16

Diese Verse "beweisen" natürlich nicht zwangsweise und zweifelsfrei die Kindstaufe. Es ist aber höchstwahrscheinlich, was jeder unvoreingenommene Leser mit geschichtlichem Grundlagenwissen zugeben muss. Dies anders zu sehen, bedeutet schon eine völlige Uminterpretierung der Verse vorzunehmen.

In der Apostelgeschichte lesen wir in 16,15: "Als sie und alle, die zu ihrem Haus gehörten, getauft waren" (Einheitsübersetzung). Hier ist von ihrem Haus (im Sinne von Haushalt/Familie) die Rede, und nicht nur von dem Ehemann von Lydia. Es gehörten also noch andere dazu. Allein aus der Tatsache, dass Kinder hier nicht extra aufgeführt werden, zu schließen, dass dies ein Argument gegen die Kindtaufe sei, ist nicht biblisch. An dieser Stelle sei nochmals darauf verwiesen, dass hier hilfsweise das Zeugnis der alten Kirchenväter, die die Jüünger der Apostel des 1. Jahrhunderts waren, herangezogen werden kann, die die Kindstaufe sehr wohl praktizierten. Es ist schon merkwürdig, dass manche Christinnen und Christen sich heute ein tieferes Verständnis und eine tiefere Einsicht anmaßen, als es die Kirchenväter damals hatten.

Wer sind also die Mitglieder eines solchen Hauses? Damals gehörten hierzu bestimmt die Eltern, wahrscheinlich auch die Großeltern, Geschwister, Cousins usw. Und praktisch immer gehörten dazu auch Kinder. Kinder zu haben war damals einfach die Norm. An vielen anderen Stellen in der Bibel finden wir diese Verbindung von Häusern (Haushalten) und Kindern: Gen 18,19, Gen 31,41, Gen 36,6, Gen 47,12, Num 18,11, 1 Chron 10,6, Matt 19,29, 1 Tim 3,12 etc.

Anderswo ist die Rede davon, dass ganze Häuser gerettet wurden: Luk 19,9, Apg 11,14, Apg 16,31. Und um gerettet zu werden, muss man sich nicht unbedingt dessen bewusst sein, was da um einen herum vor sich geht.

Sehen wir uns noch zwei Verse etwas genauer an: Apg 16,31.33: "Sie antworteten: Glaube an Jesus, den Herrn und du wirst gerettet werden, du und dein Haus. (...) Er nahm sie in jener Nachtstunde bei sich auf, wusch ihre Striemen und ließ sich sogleich mit allen seinen Angehörigen taufen." (Einheitsübersetzung). Aus der Tradition wissen wir, dass Kinder mit getauft wurden. Die Bibel musste sie also nicht extra erwähnen. Die Rechtmäßigkeit der Kindstaufe also aufgrund des Zeugnisses der Bibel zu leugnen, ist nicht biblisch. Schließlich ist auch nicht alles, was Jesus je getan hat, in der Bibel niedergeschrieben (vgl. Jn 21,25). Wir sind also auf die Tradition und das Zeugnis der Urkirche angewiesen - und dieses stützt (wie auch alle anderen wesentlichen katholischen Glaubensgrundsätze!) die katholische Position.

In Kol 2,11-13 sehen wir außerdem die Verbindung zwischen Taufe und Beschneidung. Israel war die Kirche, die vor der Menschwerdung von Jesus existierte (siehe auch Apg 7,38, Röm 9,4). Die Beschneidung war damals das Bundeszeichen mit Gott. Des Bundes, den Gott mit Abraham geschlossen hat, was auch für uns gilt (siehe Gal 3,14.29). Hierdurch drückte sich Butße und künftiger Glaube aus (siehe Röm 4,11).

Kinder waren dabei ebenso Teil des Bundes wie Erwachsene (siehe Gen 17,7, Deut 29,10-12, cf. Matt 19,14). Dementsprechend ist die Taufe das Zeichen des Neuen Bundes. Und ebenso wie durch die Beschneidung kommt durch die Taufe das Reinwaschen von der Sünde zum Ausdruck bzw. wird durch  sie vollzogen (siehe Deut 10,16, Deut 30,6, Jes 4,4, Jes 9,25, Röm 2,28-29, Phil 3,3).

 

Es gibt also guten Grund zur Annahme eines biblischen Fundaments für die Kindstaufe.

Es wurden ganze Häuser getauft.

Vor allem und ganz besonders zur damaligen Zeit kann man davon ausgehen, dass die Taufe ganzer Häuser Kinder mit einschloss.

Mindestens acht Mal finden wir in der Bibel Beispiele, dass zu solchen Häusern auch Kinder gehören.

Es ist somit höchst unwahrscheinlich, dass die Taufe ganzer Häuser Kinder grundsätzlich ausschloss. Somit ist aber aber im Umkehrschluss höchst wahrscheinlich, dass Kinder getauft wurden - und liefert damit die biblische Grundlage und das apostolische Beispiel für unsere heutige Zeit.

Gestützt wird dies noch von der Tatsache, dass Zeugnisse von Kindstaufen bereits in früher Zeit (also im Urchristentum) zu finden sind.

 

(Quelle: Dave Armstrong, The Catholic Verses, Sophia Institute Press, Manchester, New Hampshire, 2004 - go and get it!)

(Quelle: www.saintjoe.com)

 

Bei der Kindstaufe nehmen die Paten doch stellvertretend für das Kind den Ruf Gottes an. Das ist aber unbiblisch!

Lesen wir Mt 8, 5-13: "Als er nach Kafarnaum kam, trat ein Hauptmann an ihn heran und bat ihn: Herr, mein Diener liegt gelähmt zu Hause und hat große Schmerzen. Jesus sagte zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen. Da antwortete der Hauptmann: Herr, ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst; sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund. Auch ich muss Befehlen gehorchen und ich habe selber Soldaten unter mir; sage ich nun zu einem: Geh!, so geht er, und zu einem andern: Komm!, so kommt er, und zu meinem Diener: Tu das!, so tut er es. Jesus war erstaunt, als er das hörte, und sagte zu denen, die ihm nachfolgten: Amen, das sage ich euch: Einen solchen Glauben habe ich in Israel noch bei niemand gefunden. Ich sage euch: Viele werden von Osten und Westen kommen und mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen; die aber, für die das Reich bestimmt war, werden hinausgeworfen in die äußerste Finsternis; dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen. Und zum Hauptmann sagte Jesus: Geh! Es soll geschehen, wie du geglaubt hast. Und in derselben Stunde wurde der Diener gesund." (Einheitsübersetzung)

Der Diener wurde also geheilt aufgrund des Glaubens des Hauptmanns!

Nun zu Mt 15, 21-28: "Von dort zog sich Jesus in das Gebiet von Tyrus und Sidon zurück. Da kam eine kanaanäische Frau aus jener Gegend zu ihm und rief: Hab Erbarmen mit mir, Herr, du Sohn Davids! Meine Tochter wird von einem Dämon gequält. Jesus aber gab ihr keine Antwort. Da traten seine Jünger zu ihm und baten: Befrei sie (von ihrer Sorge), denn sie schreit hinter uns her. Er antwortete: Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt. Doch die Frau kam, fiel vor ihm nieder und sagte: Herr, hilf mir! Er erwiderte: Es ist nicht recht, das Brot den Kindern wegzunehmen und den Hunden vorzuwerfen. Da entgegnete sie: Ja, du hast recht, Herr! Aber selbst die Hunde bekommen von den Brotresten, die vom Tisch ihrer Herren fallen. Darauf antwortete ihr Jesus: Frau, dein Glaube ist groß. Was du willst, soll geschehen. Und von dieser Stunde an war ihre Tochter geheilt." (Einheitsübersetzung)

Die Tochter wurde geheilt aufgrund des Glaubens der kanaanäischen Frau!

Es ist im Neuen Testament also absolut nicht unüblich, dass jemand für einen anderen eintritt!

 

Was sagen die Kirchenväter?

St. Hippolytus von Rom meinte ca. 215 n.Chr. in der "Apostolischen Tradition", man solle zuerst die Kinder taufen. Wenn sie bereits für sich selbst reden können, sollen sie dies tun. Ansonsten sollen die Eltern oder Verwandte für sie reden."

Origen schrieb nach 244 n.Chr. in seinem Kommentar zum Römerbrief, die Kirche habe von den Aposteln die Tradítion erhalten, die Taufe auch Kindern zu spenden.

252 n.Chr. verurteilte das Konzil von Karthago die Ansicht, Kinder müssten bis zum achten Tag nach der Geburt warten, bis sie getauft werden konnten (wie es bei der Beschneidug üblich war). (vgl. auch St. Cyprian von Karthago, Brief 64)

 

Why does the Catholic Church baptize babies?Read and Sharehttp://catholicsay.com/why-does-the-catholic-church-baptize-babies

Posted by Catholic and Proud on Donnerstag, 9. Juli 2015

INSTRUKTION ÜBER DIE KINDERTAUFE

HL. KONGREGATION FÜR DIE GLAUBENSLEHRE

 

INSTRUKTION
ÜBER DIE KINDERTAUFE

 

EINFÜHRUNG

 

1. Die Pastoral der Kindertaufe hat durch die Veröffentlichung des Rituale, das nach den Richtlinien des II. Vatikanischen Konzils1 erarbeitet wurde, große Hilfe erfahren. Dennoch sind nicht alle Schwierigkeiten beseitigt, mit denen christliche Eltern und Seelsorger angesichts des raschen Wandels der Gesellschaft, der die Erziehung zum Glauben und die Glaubenstreue der Jugendlichen erschwert, zu ringen haben.

2. Viele Eltern sehen nämlich mit großer Sorge, wie ihre Kinder Glauben und Sakramentenempfang aufgeben, obwohl sie versucht haben, ihnen eine christliche Erziehung zu geben; manche Seelsorger aber fragen sich, ob sie bei der Zulassung von Kindern zur Taufe nicht strenger vorgehen sollten. Einige halten eine Verschiebung der Kindertaufe für wünschenswert, bis ein mehr oder weniger ausgedehntes Katechumenat durchlaufen ist; andere fordern sogar, die Lehre von der Notwendigkeit der Taufe sollte - wenigstens was die Kinder betrifft - überprüft werden und wollen die Feier der Taufe auf jenes Alter verschieben, in dem jemand sich selbst verpflichten kann, oder gar auf den Beginn des Erwachsenenalters.

Diese Infragestellung der überlieferten Pastoral der Sakramente weckt andererseits in der Kirche die berechtigte Sorge, eine so wichtige Lehre wie die von der Notwendigkeit der Taufe könne in Gefahr geraten; viele Eltern nehmen ferner Ärgernis, wenn sie feststellen, daß die Taufe, die sie selber in vollem Pflichtbewußtsein für ihre Kinder erbitten, verweigert oder aufgeschoben wird.

3. Angesichts dieser Lage und als Antwort auf viele an sie gerichtete Fragen hat die Kongregation für die Glaubenslehre nach Befragung mehrerer Bischofskonferenzen diese Instruktion erarbeitet. Sie möchte dadurch die wichtigsten Punkte der Lehre zu diesem Thema in Erinnerung rufen, wodurch sich die durch Jahrhunderte hin so beständige Praxis der Kirche als legitim erweist und trotz der heute aufgekommenen Schwierigkeiten als gleichbleibend sinnvoll darstellt. Danach werden schließlich einige wichtige Richtlinien für die Pastoral angegeben.

 

 

ERSTER TEIL

 

DIE LEHRE DER TRADITION ZUR KINDERTAUFE

 

Kindertaufe - eine Praxis seit unvordenklichen Zeiten

4. Im Osten wie im Westen gilt der Brauch der Kindertaufe als Norm unvordenklicher Überlieferung. Origenes und nach ihm der hl. Augustinus hielten diesen Brauch für „von den Aposteln überliefert“.2 Als im zweiten Jahrhundert die ersten klaren Zeugnisse auftauchten, bezeichnet keines von ihnen die Kindertaufe als etwas Neues. Der hl. Irenäus zum Beispiel hält es für selbstverständlich und üblich, zu den Getauften auch „Säuglinge und Kleinkinder“ zu zählen, ebenso wie die Kinder, Jugendlichen und Älteren.3 Das allerälteste uns bekannte Rituale, das zu Anfang des dritten Jahrhunderts die Apostolische Überlieferung beschreibt, enthält folgende Vorschrift: „Tauft zuerst die Kinder: Alle, die für sich sprechen können, sollen das tun; wer aber nicht für sich selber sprechen kann, für den sollen die Eltern oder jemand aus seiner Familie sprechen“.4 Der hl. Cyprian betont auf einer Synode mit afrikanischen Bischöfen: „Keinem Menschen, der geboren ist, darf Gottes Barmherzigkeit und Gnade verweigert werden“. Daher mahnt die gleiche Synode, „alle Menschen (seien) gleich und gleichberechtigt, wie groß und alt sie auch sein mögen“, und erklärt es für berechtigt, „Neugeborene zwei bis drei Tage nach der Geburt zu taufen“.5

5. Im Verlauf des vierten Jahrhunderts gab es wohl einen gewissen Rückschritt in der Praxis der Kindertaufe. In dieser Zeit verschoben nämlich sogar die Erwachsenen den Empfang der Sakramente, die ins Christentum einführen, weil sie künftige Schuld fürchteten und vor der öffentlichen Buße zurückschreckten. So verschoben auch viele Eltern aus den gleichen Gründen die Taufe ihrer Kinder. Zugleich aber steht fest, daß Väter und Kirchenlehrer wie Basilius, Gregor von Nyssa, Ambrosius, Johannes Chrysostomus, Hieronymus und Augustinus, die aus den gleichen Gründen erst im Erwachsenenalter getauft wurden, dennoch energisch gegen solche Nachlässigkeit angegangen sind. Sie beschworen die Erwachsenen, die Spendung der Taufe, weil sie zum Heil notwendig sei, nicht zu verschieben;6 mehrere von ihnen drängten auch zur Taufe der Kinder.7

Lehramt

6. Oft haben auch Päpste und Konzilien interveniert, um den Christen ihre Pflicht, für die Taufe ihrer Kinder zu sorgen, einzuschärfen. Im ausgehenden vierten Jahrhundert wird den Ansichten der Pelagianer die alte Sitte entgegengehalten, sowohl Kinder wie Erwachsene zu taufen „zur Vergebung der Sünden“. Diese Sitte bestätigte - wie Origenes und der hl. Cyprian schon vor dem hl. Augustinus bemerkt hatten8 - den Glauben der Kirche an die Erbsünde, und infolgedessen trat auch die Notwendigkeit, die Kinder zu taufen, klarer hervor. In diesem Sinne nahmen die Päpste Siricius9 und Innozenz I.10 Stellung; ferner wird auf dem Konzil von Karthago im Jahre 478 verurteilt, „wer sagt, die neugeborenen Kinder brauchen nicht getauft zu werden“. Dagegen wird gelehrt: „wegen... der Glaubensregel“, die die Kirche zur Erbsünde vertritt, „werden auch Kinder, die selbst noch keinerlei Sünden begehen konnten, deshalb wahrhaft zur Vergebung der Sünden getauft, damit in ihnen durch die Wiedergeburt gereinigt werde, was ihnen durch die Zeugung anhaftet“.11

7. Während des Mittelalters wurde diese Lehre ständig eingeschärft und verteidigt. Zumal das Konzil von Vienne stellte im Jahre 1312 klar heraus, „daß sowohl Kinder wie Erwachsene in der Taufe das Geschenk der Gnade und der Tugenden erhalten" und ihnen nicht nur die Schuld erlassen wird.12 Das Konzil von Florenz tadelt im Jahre 1442 jene, die den Empfang dieses Sakramentes aufschieben wollen, und mahnt, den Kindern „sobald es gut geschehen kann, unbedingt die Taufe (zu) spenden, durch die sie der Herrschaft des Teufels entrissen und als Kinder Gottes angenommen werden".13

Das Trienter Konzil wiederholt die vom Konzil von Karthago vorgenommene Verurteilung14 und erklärt, indem es in seiner Argumentation von den Worten Jesu an Nikodemus ausgeht, niemand könne „nach Verkündigung des Evangeliums ohne das Bad der Wiedergeburt oder das Verlangen danach“ gerechtfertigt werden.15 Unter den Irrtümern, die das Konzil mit dem Bann belegt, findet sich auch die Meinung der Wiedertäufer, die behaupteten, „es sei besser, ihre (der Kinder) Taufe zu unterlassen, als sie ohne eigenen Glaubensakt zu taufen nur aufgrund des Glaubens der Kirche“.16

8. Verschiedene regionale Konzilien und Synoden nach dem Konzil von Trient lehrten mit gleichem Nachdruck die Notwendigkeit der Kindertaufe. Auch Papst Paul VI. rief die jahrhundertealte Lehre zu diesem Punkt feierlich in Erinnerung und erklärte, „daß die Taufe auch den Kindern gespendet werden soll, die noch durch keine persönliche Sünde befleckt werden konnten, damit auch sie, die bei der Geburt die übernatürliche Gnade noch nicht besitzen, aus dem Wasser und dem Heiligen Geist zum göttlichen Leben in Jesus Christus wiedergeboren werden“.17

9. Die Texte des Lehramtes, von denen soeben die Rede war, sollten vor allem Irrtümer zurückweisen; sie schöpfen aber keineswegs den vollen Reichtum der Lehre über die Taufe aus, wie sie im Neuen Testament, in den Katechesen der Väter und in den Darlegungen der Kirchenlehrer enthalten ist: Die Taufe ist nämlich Erweis der zuvorkommenden Liebe des Vaters, sie macht die Menschen des Paschamysteriums des Sohnes teilhaftig, teilt ihnen das neue Leben im Heiligen Geiste mit, führt sie in das Erbe Gottes ein und macht sie zu Gliedern des Leibes Christi, der die Kirche ist.

10. Aus dieser Sicht stellen die Worte, mit denen uns Christus im Johannesevangelium mahnt: „Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes kommen“,18 eine Einladung durch die universale und unendliche Liebe dar; es sind die Worte des Vaters, der alle seine Kinder ruft und ihnen die Fülle des Guten wünscht. Angesichts dieser unwiderruflichen und stets drängenden Berufung kann der Mensch nicht gleichgültig oder neutral bleiben; denn nur wenn er sie annimmt, kann er das ihm zugedachte Ziel erreichen.

Sendung der Kirche

11. Die Kirche ist verpflichtet, jener Sendung zu entsprechen, die Christus nach der Auferstehung seinen Aposteln anvertraut hat und von der in besonders feierlicher Form im Matthäusevangelium berichtet wird: „Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“.19 Die Weitergabe des Glaubens und die Spendung der Taufe, die von diesem Auftrag Christi her eng miteinander verbunden sind, haben als notwendige Teile der kirchlichen Sendung zu gelten, die universal ist und es immer bleiben muß.

12. Die Kirche hat diese ihre Sendung von Anfang an so aufgefaßt, und dies nicht nur im Hinblick auf die Erwachsenen. Sie hat die Worte Christi an Nikodemus immer so verstanden, daß nämlich „Kindern die Taufe nicht vorenthalten werden darf“.20 Jene Worte Christi besitzen tatsächlich einen derart universalen und absoluten Charakter, daß die Väter daraus die Notwendigkeit der Taufe ableiten zu dürfen glaubten, und das Lehramt sie ausdrücklich auf die Kinder angewandt hat:21 Auch für sie muß dieses Sakrament als Aufnahme unter das Volk Gottes gelten22 und als Tor zum eigenen Heil.

13. Die Kirche hat also durch ihr Lehren und Handeln gezeigt, daß sie außer der Taufe keinen anderen Weg kennt, um den Kindern mit Sicherheit den Zugang zur ewigen Seligkeit zu eröffnen; daher hütet sie sich, den vom Herrn empfangenen Auftrag zu mißachten, allen, die getauft werden können, die Wiedergeburt „aus dem Wasser und dem Heiligen Geist“ zu schenken. Was aber die ohne Taufe verstorbenen Kinder betrifft, so kann die Kirche sie nur der Barmherzigkeit Gottes empfehlen, wie sie es ja auch im entsprechenden Beerdigungsritus tut.23

14. Daß die Kinder ihren Glauben noch nicht persönlich bekennen können, hindert die Kirche keineswegs daran, ihnen dieses Sakrament zu spenden; denn in Wirklichkeit tauft sie die Kinder aufgrund des Glaubens, der ihr selbst zu eigen ist. Dieser Punkt der Lehre ist schon vom heiligen Augustinus klar ausgesprochen worden, wenn er schreibt: „Man bringt also Kinder herbei, damit sie die geistliche Gnade empfangen; aber es sind nicht so sehr jene, in deren Armen sie ruhen (obwohl es auch von ihnen gilt, wenn sie gute Gläubige sind), als vielmehr die gesamte Gemeinschaft der Heiligen und Gläubigen, die sie herbeibringt. Die Mutter Kirche in ihrer Gesamtheit also, die in den Heiligen lebt, tut dies, weil sie als ganze allen und jedem einzelnen das Leben gibt“.24 Der hl. Thomas von Aquin und nach ihm alle Theologen greifen diese Lehre auf: Das Kind, das getauft wird, glaubt nicht selber, durch einen persönlichen Akt, sondern durch andere, „durch den Glauben der Kirche, der ihm geschenkt wird“.25 Die gleiche Lehre wird auch im neuen Taufrituale vorgelegt, wenn der Spender der Taufe Eltern und Paten auffordert, den Glauben der Kirche zu bekennen, in der die Kinder getauft werden.26

15. Obwohl sich die Kirche der Wirksamkeit ihres Glaubens bewußt ist, der in der Kindertaufe tätig wird, wie auch der Gültigkeit des Sakramentes, das sie ihnen spendet, so erkennt sie doch in ihrer Praxis einige Einschränkungen an; denn, von Todesgefahr abgesehen, läßt sie Kinder nur mit Zustimmung der Eltern zur Taufe zu, und wenn echte Sicherheit gegeben ist, daß das getaufte Kind dann auch im katholischen Glauben unterwiesen wird:27 Sie ist nämlich auf die natürlichen Rechte der Eltern bedacht wie auch auf die Erfordernisse des Glaubenswachstums beim Kinde.

 

ZWEITER TEIL

 

ANTWORTEN AUF HEUTE VORGEBRACHTE EINWÄNDE

16. Im Licht der oben erläuterten Lehre sind nun einzelne Meinungen zu beurteilen, die gegenwärtig zur Kindertaufe vorgetragen werden und die die Rechtmäßigkeit dieser Praxis als einer allgemeinen Regel bestreiten.

Verbindung von Taufe und Glaubensakt

17. Gestützt auf den Befund der Schriften des Neuen Testamentes, daß dort die Taufe der Verkündigung des Evangeliums folgt, eine vorherige innere Bekehrung erfordert und mit dem Bekenntnis des Glaubens verbunden ist, daß ferner die Wirkungen der Gnade (Vergebung der Sünden, Rechtfertigung, Wiedergeburt und Teilhabe am göttlichen Leben) meist mehr vom Glauben als vom Sakrament abhängen,28 schlagen einige vor, die Reihenfolge Verkündigung - Glaube - Sakrament zur Norm zu erheben und, von Todesgefahr abgesehen, auch auf Kinder anzuwenden und so für sie das Katechumenat verpflichtend zu machen.

18. Zweifellos richtet sich die Predigt der Apostel für gewöhnlich an Erwachsene, und die ersten Getauften waren Menschen, die sich zum christlichen Glauben bekehrt hatten. Wenn nun im Neuen Testament diese Tatsachen berichtet werden, kann dies zur Meinung führen, es ginge dort lediglich um den Glauben der Erwachsenen. Die Gewohnheit der Kindertaufe stützt sich jedoch, wie oben in Erinnerung gerufen wurde, auf eine unvordenkliche Überlieferung apostolischen Ursprungs, deren Gewicht man nicht zurückweisen kann; außerdem wird die Taufe nie ohne Glauben gespendet, der bei den Kindern allerdings der Glaube der Kirche ist.

Nach der Lehre des Konzils von Trient über die Sakramente ist die Taufe ferner nicht lediglich ein Zeichen des Glaubens, sondern auch dessen Ursache.29 Sie bewirkt in den Getauften „eine innere Erleuchtung“ und wird daher von der byzantinischen Liturgie mit Recht als „Sakrament der Erleuchtung“ bezeichnet oder schlechthin als „Erleuchtung“: Der empfangene Glaube erfüllt die Seele, damit vor dem Glanz Christi der Schleier der Blindheit falle.30

Taufe und personale Annahme der Gnade

19. Ferner wird behauptet, jede Gnade müsse, da einer Person zugedacht, vom Empfänger bewußt angenommen und sich zu eigen gemacht werden; das aber sei dem Kind in keiner Weise möglich.

20. Das Kind ist aber in Wahrheit eine Person, und zwar lange bevor es dies durch freie und bewußte Akte zeigen kann. Als Person aber kann es durch das Sakrament der Taufe bereits Kind Gottes und Miterbe Christi werden. Sobald es später zum ersten Gebrauch von Bewußtsein und Freiheit gelangt ist, stehen diesen Fähigkeiten Kräfte zur Seite, die durch die Taufgnade in der Seele grundgelegt wurden.

Taufe und Freiheit des Kindes

21. Dann wird der Vorwurf erhoben, die Taufe der Kinder sei ein Angriff auf ihre Freiheit. Es widerspreche nämlich der Personwürde, ihnen religiöse Pflichten für alle Zukunft aufzuerlegen, die sie selbst vielleicht einmal ablehnen werden. Es sei daher besser, wenn das Sakrament erst in einem Alter gespendet werde, wo die Kinder zu einer freien Bindung fähig sind. Bis dahin sollen sich Eltern und Erzieher Zurückhaltung auferlegen und jede Beeinflussung vermeiden.

22. Ein solches Vorgehen ist aber als völlige Illusion zu betrachten: Keine menschliche Freiheit existiert in einem derart reinen Zustand, daß sie von jedem Einfluß frei sein könnte. Schon die Betrachtung der Naturordnung zeigt, daß die Eltern für ihre Kinder Entscheidungen treffen in allem, was für ihr Leben notwendig ist und sie auf die wahren Werte hinlenkt. Das Verhalten einer Familie, die dem religiösen Leben des Kindes bewußt neutral gegenüberstände, stellt tatsächlich eine schädliche Option dar, die dem Kind ein wesentliches Gut vorenthält.

Wer behauptet, durch das Sakrament der Taufe werde der Freiheit des Kindes Gewalt angetan, vergißt ferner, daß alle Menschen, auch die Nichtgetauften, als Geschöpfe Gott gegenüber Pflichten haben, die sie nicht aufkündigen dürfen. Diese aber bestätigt die Taufe und vertieft sie in der Gotteskindschaft. Er vergißt auch, daß uns im Neuen Testament der Eintritt ins christliche Leben nicht als eine Form der Knechtschaft und des Zwanges dargestellt wird, sondern als Zugang zur wahren Freiheit.31

Wohl kann es vorkommen, daß ein Kind, wenn es heranwächst, die Verpflichtungen der Taufe ablehnt. Dennoch brauchen seine Eltern, die darüber traurig sein können, sich nichts vorzuwerfen, wenn sie nach Recht und Pflicht ihrem Kind die Taufe und eine christliche Erziehung mitgaben.32 Denn entgegen dem äußeren Anschein können die in der Seele verborgenen Keime des Glaubens doch vielleicht eines Tages wieder aufleben, wobei auch die Eltern durch Geduld und Liebe, Gebet und echtes Glaubenszeugnis mithelfen können.

Taufe und gesellschaftliche Verhältnisse

23. Andere weisen auch auf den Zusammenhang hin, der die Person mit der Gesellschaft verbindet, und meinen, in einer homogenen Gesellschaft sei es richtig, schon die Kinder zu taufen; denn dort bildeten Werte, Urteile und Sitten ein zusammenhängendes System. Es sei dagegen kaum anzuraten in der heutigen pluralistischen Gesellschaft, in der die Wertvorstellungen schwanken und die verschiedenen Meinungen im Wettbewerb miteinander stehen. Unter solchen Umständen, so sagt man, sei es besser, die Taufe zu verschieben, bis die Persönlichkeit des Taufkandidaten genügend gereift sei.

24. Die Kirche weiß zweifellos, daß sie die gesellschaftliche Wirklichkeit gebührend berücksichtigen muß. Doch besitzen Homogenität und Pluralismus als Kriterien nur hinweisenden Wert und können nicht als normgebende Grundsätze gelten, da sie gar nicht in der Lage sind, eine eigentlich religiöse Frage zu lösen, die ihrer Natur nach die Kirche und die christliche Familie angeht.

Denn das Kriterium einer „homogenen Gesellschaft“ erlaubt es, die Kindertaufe für sinnvoll zu halten, wenn die Gesellschaft christlich ist; das gleiche Kriterium könnte aber auch zur Verneinung dieser Sinnhaftigkeit führen, wenn christliche Familien in der Minderheit sind, weil sie in einer noch mehrheitlich heidnischen Gesellschaft leben oder in einem Regime des militanten Atheismus: Eine solche Folgerung läßt sich aber offensichtlich nicht gutheißen.

Das Kriterium einer „pluralistischen Gesellschaft“ aber nützt kaum mehr als das eben erwähnte, weil in einer solchen Gesellschaft Familie und Kirche ja Handlungsfreiheit haben und daher eine christliche Unterweisung erteilen können.

Wer in die Geschichte schaut, weiß sehr gut, wie sehr die missionarische Ausbreitung der Kirche in den ersten Jahrhunderten behindert gewesen wäre, wenn damals schon diese „soziologischen“ Kriterien angewandt worden wären. Hinzu kommt, daß man sich heute zu oft auf den „Pluralismus“ beruft, um den Gläubigen paradoxerweise Verhaltensformen aufzuerlegen, die sie tatsächlich in ihrem Recht auf christliche Freiheit behindern.

In einer Gesellschaft, deren Geisteshaltung, Sitten und Gesetze nicht mehr aus dem Evangelium ihre Normen beziehen, kommt es darum sehr darauf an, beim Bedenken der Fragen zur Kindertaufe vor allem das Wesen und die besondere Sendung der Kirche zu berücksichtigen. Wenn sich auch das Volk Gottes mit der menschlichen Gesellschaft vermischt und aus verschiedenen Völkern und Kulturen zusammensetzt, so besitzt es doch seine eigene Identität, gekennzeichnet durch die Einheit des Glaubens und der Sakramente. Vom selben Geist und von der gleichen Hoffnung beseelt, bildet es ein einheitliches Ganzes, das in der Lage ist, sich bei den verschiedenen menschlichen Gruppierungen die zum Wachsen notwendigen Strukturen zu schaffen. Die Sakramentenpastoral der Kirche muß, zumal bei der Kindertaufe, dieser Lage angepaßt werden; keineswegs jedoch darf sie von Kriterien abhängen, welche ausschließlich den Humanwissenschaften entnommen sind.

Kindertaufe und Sakramentenpastoral

25. Schließlich wird gegen die Kindertaufe noch der Einwand erhoben, sie gehe von einer Pastoral ohne missionarische Zielsetzung aus, der es mehr darauf ankomme, ein Sakrament zu spenden, als den Glauben zu wecken und den Einsatz aus dem Evangelium heraus zu fördern. Durch die Beibehaltung dieser Praxis gebe die Kirche, so sagt man, der Versuchung nach, auf Zahlen zu achten und ihren sozialen Status („Establishment“) zu erhalten; sie begünstige dadurch ein magisches Sakramentenverständnis, während es doch ihre Aufgabe sei, auf missionarisches Wirken zu achten, den Glauben der Christen zur Reife zu führen, ihre freie und bewußte Entscheidung zu fördern und daher in ihrer Sakramentenpastoral verschiedene Reifestufen einzuräumen.

26. Nun muß das Apostolat der Kirche gewiß dahin streben, einen lebendigen Glauben zu wecken und ein echt christliches Leben zu fördern. Was die Pastoral von Erwachsenen bei der Sakramentenspendung fordert, darf aber nicht einfachhin auf Kinder übertragen werden, die, wie oben erwähnt, „auf den Glauben der Kirche“ getauft werden. Auch darf man die Notwendigkeit des Sakramentes nicht gering achten, die ihre ganze Bedeutung und Dringlichkeit beibehält, zumal es darum geht, dem Kind das unendliche Gut des ewigen Lebens zu sichern.

Was aber das Besorgtsein um die Zahlen angeht, so ist dies bei rechtem Verständnis weder eine Versuchung noch ein Übel für die Kirche, sondern vielmehr ihre Pflicht und ein Wert für sie. Denn die Kirche, die der heilige Paulus Christi „Leib“ und „Fülle“ nennt,33 ist in der Welt das sichtbare Sakrament Christi; sie ist gesandt, auf alle Menschen jenes sakramentale Band auszudehnen, das sie mit ihrem verherrlichten Herrn verbindet. Daher muß es für sie unbedingt ein Anliegen sein, das erste und grundlegende Sakrament, die Taufe, allen, Kindern ebenso wie Erwachsenen, zu spenden.

So verstanden, entspricht die Praxis der Kindertaufe durchaus dem Evangelium, weil sie die Kraft eines Zeugnisses enthält; sie zeigt nämlich an, daß Gott uns zuvorkommt und unser Leben mit seiner unverdienten Liebe umgibt: „Nicht... daß wir Gott geliebt haben, sondern daß er uns geliebt... hat... Wir wollen lieben, weil er uns zuerst geliebt hat“.34 Auch angesichts der Forderungen, die bei Erwachsenen für den Empfang der Taufe gestellt werden,35 darf man nicht das Schriftwort vergessen: „Er hat uns gerettet - nicht weil wir Werke vollbracht hätten, die uns gerecht machen können, sondern aufgrund seines Erbarmens - durch das Bad der Wiedergeburt und der Erneuerung im Heiligen Geist“.36

 

DRITTER TEIL

EINIGE PASTORALE RICHTLINIEN

27. Auch wenn man unmöglich gewisse heutige Meinungen billigen kann, etwa jene, die eine Abschaffung der Kindertaufe fordert oder es dem persönlichen Urteil überlassen will, ob aus bestimmten Gründen die Taufe alsbald gespendet oder verschoben werden soll, so muß man doch die Notwendigkeit einer gründlicheren und unter bestimmten Rücksichten erneuerten Pastoral anerkennen. Ihre Grundsätze und obersten Richtlinien seien im folgenden angegeben.

Grundsätze dieser Pastoral

28. Wichtig ist vor allem, darauf hinzuweisen, daß die Taufe der Kinder als schwerwiegende Verpflichtung zu betrachten ist; Fragen, die sich in diesem Zusammenhang den Seelsorgern stellen, können nur gelöst werden in treuer Beachtung der Lehre und ständigen Praxis der Kirche.

Die Pastoral der Kindertaufe muß sich konkret von zwei Grundsätzen leiten lassen, deren zweiter dem ersten untergeordnet ist.

1) Die zum Heil notwendige Taufe ist Zeichen und Werkzeug der zuvorkommenden Liebe Gottes, der von der Erbsünde befreit und Anteil am göttlichen Leben schenkt: Grundsätzlich darf man das Geschenk dieser Güter für die Kinder nicht hinausschieben.

2) Es muß gewährleistet werden, daß dieses Geschenk durch eine echte Glaubenserziehung und Hinführung zu einem christlichen Leben sich so entfalten kann, daß das Sakrament seinen „vollen Sinn“ erreicht.37 Diese Gewähr wird in der Regel von den Eltern oder Verwandten geleistet, auch wenn auf verschiedene Weise in der Gemeinschaft der Christen dafür ein Ersatz gefunden werden kann. Ist diese Gewähr aber nicht ernsthaft gegeben, kann das ein Grund zur Verschiebung der Spendung dieses Sakramentes werden. Ist überhaupt keine Gewähr gegeben, soll man das Sakrament verweigern.

Gespräch der Seelsorger mit den christlichen Familien

29. Im Rahmen dieser beiden Grundsätze ist die tatsächliche Lage des Einzelfalles in einem pastoralen Gespräch des Priesters mit der Familie zu klären. Normen zur Art des Gespräches mit christlichen Eltern, die ihre religiösen Pflichten treu erfüllen, finden sich in den Vorbemerkungen zum Römischen Rituale. Zwei wesentliche Punkte nur seien hier angeführt.

Vor allem ist viel Wert darauf zu legen, daß die Eltern bei der Tauffeier anwesend sind und aktiv mitmachen; sie haben nunmehr den Vorrang vor den Patinnen und Paten, deren Anwesenheit jedoch ebenfalls gefordert ist, da ihre Mithilfe bei der Erziehung wertvoll und zuweilen notwendig ist.

Dann ist auch die Vorbereitung der Taufe sehr wichtig. Die Eltern müssen sich darum kümmern, die Seelsorger von der bevorstehenden Geburt unterrichten und sich selbst geistig darauf vorbereiten. Die Seelsorger aber werden die Familien besuchen, auch mehrere von ihnen zugleich einladen und ihnen eine entsprechende Katechese und geeignete Hinweise anbieten; sie werden sie schließlich auch zum Gebet für die ihnen bald geschenkten Kinder anleiten.38 Für den Zeitpunkt der Taufspendung gelten die Regeln des Rituale: „An erster Stelle steht die Gesundheit des Kindes, dem ja die Wohltat des Sakramentes nicht vorenthalten werden soll; dann ist die Gesundheit der Mutter zu berücksichtigen, damit möglichst auch sie anwesend sein kann; wenn dies dem vorrangigen Wohl des Kindes nicht entgegensteht, sind dann auch die pastoralen Belange zu bedenken, indem genügend Zeit vorgesehen wird für die Vorbereitung der Eltern und für eine würdige Gestaltung der Feier selbst, damit das Wesen des Ritus deutlich hervortrete“. Daher soll die Taufe „unverzüglich gespendet werden, wenn sich das Kind in Todesgefahr befindet“, sonst „innerhalb der ersten Wochen nach der Geburt des Kindes“.39

Gespräch der Seelsorger mit wenig gläubigen und nichtchristlichen Familien

30. Es geschieht, daß wenig gläubige und nur gelegentlich praktizierende Eltern sich an den Seelsorger wenden oder auch nichtchristliche Eltern, die aus erwägenswerten Gründen um die Taufe für ihr Kind bitten. In diesem Fall werden die Seelsorger versuchen, in einem klugen, wohlwollenden Gespräch anzuregen, daß sich die Eltern mit dem Sakrament, das sie erbitten, näher befassen, und sie auch über die Verpflichtung zu unterweisen, die Eltern mit der Taufe auf sich nehmen.

Die Kirche kann nämlich dem Wunsch solcher Eltern nicht nachkommen, wenn diese keine Gewähr bieten, daß dem getauften Kind nachher auch eine christliche Erziehung zuteil wird, wie das Sakrament sie erfordert. Sie muß auch die begründete Hoffnung haben, daß die Taufe ihre Früchte bringen wird.40

Wenn genügend Garantien gegeben sind - wie z. B. die Wahl von Patinnen und Paten, die sich aufrichtig des Kindes annehmen wollen, oder die Hilfe von Gläubigen aus der Gemeinde - dann darf sich der Priester nicht weigern, die Taufe unverzüglich zu spenden, genauso wie bei Kindern christlicher Familien. Genügen die Garantien aber nicht, soll die Taufe in kluger Weise aufgeschoben werden; die Seelsorger sollen aber mit den Eltern im Gespräch bleiben, so daß, wenn möglich, die Forderungen erfüllt werden, ohne die das Sakrament nicht gespendet werden kann. Wenn schließlich auch das nicht zu erreichen ist, kann man als letzten Ausweg die Anmeldung des Kindes für ein Katechumenat vorschlagen, das in der Zeit der schulischen Ausbildung besucht werden müßte.

31. Diese bereits erlassenen und geltenden Normen41 bedürfen noch einiger Erläuterungen.

Vor allem ist klarzumachen, daß eine solche Verweigerung der Taufe keineswegs als eine Form von Zwang anzusehen ist. Es handelt sich ja auch weder um eine echte Verweigerung und noch viel weniger um eine persönliche Diskriminierung, sondern um einen pädagogischen Aufschub mit dem Ziel, die Familie je nach ihrer Lage zu einem tieferen Glauben oder zu einem besseren Verständnis ihrer Verpflichtungen zu führen.

Was die Garantien angeht, so genügt ein Versprechen, das begründete Hoffnung für eine christliche Unterweisung der Kinder bietet.

Die eventuelle Einschreibung für den späteren Besuch eines Katechumenates darf mit keinem eigenen Ritus gefeiert werden, der leicht mit dem Sakrament selber verwechselt werden könnte. Es muß auch klar sein, daß eine solche Einschreibung noch kein wirklicher Eintritt ins Katechumenat ist und die so eingeschriebenen Kinder nicht bereits als Katechumenen gelten können, die alle diesen zustehenden Rechte beanspruchen dürften. Zu einem späteren Zeitpunkt sind sie für ein ihrem Alter entsprechendes Katechumenat vorzustellen. Es sei zu diesem Punkt ausdrücklich erklärt: Wenn im Rituale der „Feier der Eingliederung Erwachsener in die Kirche“ eine „Feier der Eingliederung für Kinder im Schulalter“ enthalten ist,42 so bedeutet das keineswegs, die Kirche ziehe es vor oder halte es für normal, die Taufe auf dieses Alter zu verschieben. In jenen Gegenden, wo die wenig gläubigen oder nichtchristlichen Familien die Mehrheit der Bevölkerung ausmachen, so daß die Bischofskonferenzen dort mit Recht als gemeinsame pastorale Norm vor der Feier der Taufe eine längere Wartezeit als im allgemeinen Gesetz vorgesehen haben,43 behalten die dort lebenden christlichen Familien ihr volles Recht, ihre Kinder eher taufen zu lassen. Ihnen ist also das Sakrament zu spenden, wie es die Kirche wünscht und wie es der Glaube und die Hochherzigkeit solcher Familien verdienen.

Aufgabe der Familie und der Pfarrgemeinde

32. Die pastoralen Aufgaben bei der Kindertaufe sind in einen größeren Rahmen einzufügen, der die Familien und die ganze christliche Gemeinde umfaßt.

Dazu ist eine intensivere Seelsorge wichtig, die die Brautleute, welche zur Ehevorbereitung zusammenkommen, und dann auch die jungverheirateten Eheleute anspricht. Je nach den Umständen sollte die ganze kirchliche Gemeinschaft dafür geworben werden, vor allem Erzieher, christliche Eheleute, Familienverbände, Ordensgemeinschaften und Säkularinstitute. Die Priester mögen diesem Apostolat große Aufmerksamkeit widmen. Sie werden vor allem die Eltern an ihre Pflicht erinnern, bei ihren Kindern den Glauben zu wecken und zu formen. Ihnen kommt es ja zu, die religiöse Initiation des Kindes zu beginnen, es Christus als seinen engen Freund lieben zu lehren und sein Gewissen zu bilden. Das wird umso fruchtbarer und leichter gelingen, je mehr man sich auf die Taufgnade stützt, die dem Herzen des Kindes eingegossen ist.

33. Wie das Rituale deutlich sagt, muß sich die Pfarrgemeinde und zumal jene Gruppe von Christen, die mit der betreffenden Familie enger benachbart und verbunden sind, an dieser Taufpastoral beteiligen. Denn „die Vorbereitung auf die Taufe und die christliche Unterweisung gehen in besonderer Weise das Volk Gottes, d. h. die Kirche an, die den Glauben der Apostel lebendig hält und weitergibt“.44 Diese aktive Beteiligung des christlichen Volkes, die bereits praktiziert wird, wo es sich um Erwachsene handelt, ist ebenso bei der Kindertaufe gefordert, wo „das Volk Gottes, d. h. die Kirche, vertreten durch die Ortsgemeinde ... eine wichtige Aufgabe hat“.45 Im übrigen wird die Gemeinde selber aus der Feier der Taufe großen geistlichen und apostolischen Nutzen ziehen. Schließlich geht die Aufgabe der Gemeinde nach der liturgischen Feier noch weiter, wenn nämlich die Erwachsenen mithelfen, den Glauben der jungen Menschen durch das Zeugnis ihres christlichen Lebens wie auch durch Beteiligung an den verschiedenen katechetischen Aufgaben weiterzubilden.

 

ABSCHLUSS

 

Die Kongregation für die Glaubenslehre wendet sich an die Bischöfe mit dem Ausdruck ihres vollen Vertrauens, daß diese in Ausübung ihres vom Herrn empfangenen Amtes dafür sorgen werden, die Lehre der Kirche über die Notwendigkeit der Kindertaufe in Erinnerung zu rufen, eine entsprechende Pastoral zu fördern und jene zur überlieferten Praxis zurückzuführen, die vielleicht aus achtbaren pastoralen Überlegungen heraus von ihr abgewichen sind. Sie wünscht ferner, daß über die Lehre und die Richtlinien dieser Instruktion alle Seelsorger, christlichen Eltern und kirchlichen Gemeinden informiert werden, so daß sich alle ihrer Verpflichtungen bewußt werden und sich gemeinsam für die Taufe der Kinder und ihre christliche Erziehung zum Wohl der Kirche, die der Leib Christi ist, einsetzen.

 

Diese Instruktion, die in der Ordentlichen Versammlung dieser Kongregation verabschiedet wurde, hat Papst Johannes Paul II. in der dem unterzeichneten Kardinalpräfekten gewährten Audienz gutgeheißen und ihre Veröffentlichung angeordnet.

 

Rom, am Sitz der Kongregation für die Glaubenslehre, den 20. Oktober 1980.

 

FRANJO Kardinal ŠEPER
Präfekt

 

XJÉRÔME HAMER, O.P.
Titularerzbischof
Sekretär

 

 

 

1 Ordo baptismi parvulorum, ed. typica, Rom, 15. Mai 1969.

2 Origenes, In Romanos, lib. 5, 9, PG 14, 1047; vgl. Augustinus, De Genesi ad Litteram 10, 23, 39, PL 34, 426; De peccatorum meritis et remissione et de baptismo parvulorum ad Marcellinum 1, 26, 39, PL 44, 131. Tatsächlich heißt es schon an drei Stellen der Apostelgeschichte: getauft wurden, „die zu ihrem Haus gehörten“ (16, 15), „er ließ sich mit allen seinen Angehörigen taufen“ (16, 33), oder „mit seinem ganzen Haus“ (18, 8).

3 Adv. Haereses 2, 22, 4, PG 7, 784, Harvey 1, 330. In zahlreichen Inschriften werden Kinder schon vom 2. Jahrhundert an „Kind Gottes“ genannt, eine Bezeichnung, die nur Getauften gegeben wurde, oder es wird ihre Taufe ausdrücklich erwähnt; vgl. z. B. Corpus inscriptionum graecarum III nn. 9727, 9801, 9817; E. Diehl, Inscriptiones latinae christianae veteres, Berlin, 1961, nn. 1523 (3), 4429 A.

4 Lateinische Rückübersetzung aus der Ausgabe B. Botte, La Tradition apostolique de saint Hippolyte, Münster, Aschendorff 1963 (LQF 39), S. 44.

5 Epist. 64, Cyprianus et ceteri collegae qui in Concilio adfuerunt numero LXVI Fido fratri, PL 3, 1013-1019, ed. Hartel (CSEL 3), S. 717-721. In der Kirche Afrikas war diese Praxis besonders ausgeprägt, trotz der Meinung Tertullians, der zur Verschiebung der Kindertaufe riet wegen der Unschuld ihres Alters und aus Furcht vor dem Abfall, der vielleicht in der Jugend geschehen könnte. Vgl. De baptismo, XVIII, 3-XIX, 1, PL 1, 1220-1222; De anima, 39-41, PL 2, 719 ff.

6 Vgl. Basilius, Homilia XIII exhortatoria ad sanctum baptisma, PG 31, 424-436; Gregor von Nyssa, Adversus eos qui differunt baptismum oratio, PG 46,424; Augustinus, In Ioannem Tractatus 13, 7, PL 35, 1496, CCL 36, S. 134.

7 Vgl. Ambrosius, De Abraham II, 11, 81-84, PL 14, 495-497, CSEL 32, 1, S. 632-635; Johannes Chrysostomus, Catechesis III, 5. 6. Ausg. A. Wenger, SC 50, S. 153-154; Hieronymus, Epist. 107, 6, PL 22, 873, Ausg. Labourt (Coli. Bude), t. 5, S. 151-152. Gregor von Nazianz drängt zwar die Mütter, ihre Kinder in zartem Alter taufen zu lassen, er begnügt sich aber, als Alter 3 Jahre festzulegen. Vgl. Oratio XI in sanctum baptisma, 17 und 28, PG 36, 380 und 399.

8 Origenes, In Leviticum hom. 8, 3, PG 12, 496; In Lucam hom. 14, 5, PG 13,1835; Cyprian, Epist. 64, 5, PL 3, 1018 B, Ausg. Hartel (CSEL 3), S. 720; Augustinus, De peccatorum meritis et remissione et de baptismo parvulorum 1, 17-19, 22-24, PL 44, 121-122; De gratia Christi et de peccato originali, lib. 1, 32, 35, ebd. 377; De praedestinatione sanctorum, 13, 25, ebd. 978; Opus imperfectum contra Iulianum, lib. 5, 9, PL 45, 1439.

9 Epist. „Directa ad decessorem” ad Himerium episc. Tarraconensem, 10. Febr. 385, Nr. 2, Denz.-Schön. Enchiridion symbolorum ... Herder, Ausg. 1965, Nr. 184.

10 Epist. „Inter ceteras Ecclesiae Romanae“ ad Silvanum et ceteros Synodi Milevitanae Patres, 27. Jan. 417, §5, Denz.-Schön. Nr. 219.

11 Can. 2, Mansi 3, 811-814 und 4, 327 AB, Denz.-Schön. Nr. 223.

12 Konzil von Vienne, Mansi 25, 411, CD, Denz.-Schön. Nr. 903-904.

13 Konzil von Florenz, Sitzung 11. Denz.-Schön. Nr. 1349.

14 Sitzung 5, Kan. 4, Denz.-Schön. Nr. 1514, Vgl. Konzil von Karthago 418, oben Nr. 11.

15 Sitzung 6, Kap. 4, Denz.-Schön. Nr. 1524.

16 Sitzung 7, Kan. 13, Denz.-Schön. Nr. 1626.

17 Sollemnis professio fidei, n. 18, AAS 60 (1968) 444.

18 Joh 3, 5.

19 Mt 28, 19; Mk l6, 15-16.

20 Ordo baptismi parvulorum, Praenotanda, Nr. 2, S. 15.

21 Vgl. oben Nr. 8 die Verweise auf die Väter und Nr. 9-13 auf die Konzilien. Hinzufügen kann man das Glaubensbekenntnis des Patriarchen Dosithaeus von Jerusalem (aus dem Jahr 1672), Mansi 34, 1746.

22 „Wenn die Kinder getauft werden, geschieht nichts anderes, als daß sie in die Kirche eingefügt werden, d. h. sie werden dem Leib Christi als Glieder zugesellt“, De peccatorum meritis et remissione et de baptismo parvulorum, lib. 3, c. 4, n. 7, PL 44, 189; vgl. üb. 1, c. 26, n. 38, ebd. 131.

23 Ordo exsequiarum, ed. typica, Rom, 15. August 1969, Nr. 82; 231-237.

24 Epist. 98, 5, PL 33, 362, CSEL 34, S. 526; vgl. Sermo 176, c. 2, n. 2, PL 38, 950.

25 Summa theologica, IIIa pars, qu. 96, art. 6, ad 3; vgl. qu. 68, art. 9, ad 3.

26 Vgl. Ordo baptismi parvulorum, Praenotanda, Nr. 2; vgl. Nr. 56.

27 Es liegt nämlich eine ständige Überlieferung vor, auf deren Autorität sich Thomas von Aquin berief, IIa IIae, qu. 10, art. 12 corp., und Benedikt XIV., Instr. Postremo mense vom 28. Febr. 1747, Nr. 4-5, Denz.-Schön. Nr. 2552-2553. Danach darf ein Kind ungläubiger oder jüdischer Eltern nicht gegen ihren Willen getauft werden, es sei denn in Todesgefahr (CIC, can. 750, § 2), das heißt, die Eltern müssen darum bitten und dafür die Gewähr leisten.

28Vgl. Mt 28, 19; Mk 16, 16; Apg 2, 37-41; 8, 35-38; Röm 3, 22, 26; Gal 3, 26.

29 Konzil von Trient, Sitzung 7, Decr. de sacramentis, can. 6, Denz.-Schön. Nr. 1606.

30 Vgl. 2 Kor 3, 15-16.

31 Joh 8, 36; Röm 6, 17-22; 8, 21; Gal 4, 31; 5, 1. 13; 1 Petr 2, 16 usw.

32 Diese Pflicht und dieses Recht, vom II. Vatikanischen Konzil in seiner Erklärung Dignitatis humanae, Nr. 5, erläutert, wird von den Staaten anerkannt: Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Art. 26, Nr. 3.

33 Eph l, 23.

34 1 Joh 4, 10. 19.

35 Vgl. Konzil von Trient, Sitzung 6, De iustificatione, Kap. 5-6, Kan. 4 und 9, Denz.-Schön. Nr. 1525-1526; 1554; 1559.

36 Tit 3, 5.

37 Vgl. Ordo baptismi parvulorum, Praenotanda, Nr. 3, S. 15.

38 Vgl. ebd. Nr. 8, § 2, S. 17; Nr. 5, §§ 1 und 5, S. 16.

39 Ebd. Nr. 8, § 1, S. 17.

40 Vgl. ebd. Nr. 3, S. 15.

41 Zunächst erlassen in einem Brief dieser Kongregation für die Glaubenslehre als Antwort auf eine Petition von Msgr. Bartolomaeus Hanrion, Bischof von Dapanga in Togo, wurden diese Normen zugleich mit der Petition des Bischofs in der Zeitschrift Notitiae veröffentlicht, 61 (1971) (7. Jahrg.) S. 64-70.

42 Vgl. Ordo initiationis christianae adultorum, Rom, ed. typica vom 6. Jan. 1972, Kap. 5, S.125-149.

43 Vgl. Ordo baptismi parvulorum, Praenotanda, Nr. 8, §§ 3-4, S. 17.

44 Ebd. De initiatione christiana, Praenotanda generalia, Nr. 7, 5. 9.

45 Ebd. Praenotanda, Nr.4, S. 15.

(Quelle: http://www.doctrinafidei.va/documents/rc_con_cfaith_doc_19801020_pastoralis_actio_ge.html)

 

Weitere Bibelverse

 "Denn ich gieße Wasser auf den dürstenden Boden, rieselnde Bäche auf das trockene Land. Ich gieße meinen Geist über deine Nachkommen aus und meinen Segen über deine Kinder" (Jes 44,3 - Einheitsübersetzung). Hier ist also eine klare Verbindung zwischen dem Heiligen Geist, Wasser und dem Gießen - sowohl über die Menschen als auch über deren Kinder.

"Ich verberge mein Gesicht nicht mehr vor ihnen; denn ich habe meinen Geist über das Haus Israel ausgegossen - Wort Gottes, des Herrn." (Hes 39,29 - Einheitsübersetzung). Wiederum eine Verbindung vom Heiligen Geist und Gießen - über  das Haus Israel.

 

Elemente

Welche Elemente hat die Taufe - wie läuft das eigentlich ab?

Manch einer mag gar nicht wissen, wie so eine Taufe bei den Katholiken abläuft.
 
Nun, zum einen wird der Täufling mit Wasser übergossen, zum anderen wird dabei die Taufformel gesprochen. Dies wäre im Grunde die eigentliche Taufe. Es gibt aber noch weitere Symbole, die die Bedeutung der Taufe verständlicher machen sollen:

Der Täufling wird auch gesalbt. Diese Salbung soll ein Zeichen für den Geist Gottes sein, den er empfängt. Hierzu gehört auch eine Würde und Aufgabe, die damit in Verbindung steht.

Dann gibt es da noch die Handauflegung. Die Handauflegung ist ein Symbol der Ermutigung, aber auch des Schutzes und der Beauftragung.

Schließlich gibt es noch die Taufkerze. Deren Licht steht für Jesus und das neue Leben, das Er uns gibt.

Ein Zeichen dieses neuen Lebens ist auch das Taufkleid.

Letztendlich wird durch das Kreuzzeichen der Tod und die Auferstehung symbolisiert.

Normalerweise spendet die Taufe ein Priester, oder auch ein Diakon. Im Notfall kann sie aber von jedem Christen, ja sogar von Ungläubigen gespendet werden (sofern deren Absicht mit dem christlichen Glaubensverständnis im Einklang steht). Auch ein Punkt, der oft vergessen wird!


(Quelle: Theologie im Fernkurs, Lehrbrief 20, http://www.fernkurs-wuerzburg.de/index.php, Würzburg. Sehr zu empfehlen!!)


Konsequenzen

Wie wir gehört haben, wird - gerade in der Säuglingstaufe, aber auch in der Erwachsenentaufe - ein Weg begründet, der uns für den Rest unseres Lebens in Anspruch nehmen wird. Unser Leben wird nie mehr dasselbe sein.

Was charakterisiert dieses neue Leben? Vor allem Freude und Dankbarkeit darüber, dass Gott mich so annimmt wie ich bin. Dass ich in die Gemeinschaft der Glaubenden aufgenommen werde. Aber auch die Umkehr. Gott hat mir meine Sünden vergeben und mir die Freiheit zu einem neuen Leben gegeben! Schließlich soll sich dieser neue Glaube auch ausdrücken - vor allem in der Liebe und im Dienst am Nächsten.

All dies in dem Bewusstsein, dass wir als Gläubige eine große Gemeinschaft sind. Die Gemeinschaft der Getauften. Die Gemeinsachft der Christen - wie auch immer die Gemeinschaft nun heißen mag. Und diese Gemeinschaft verpflichtet uns auch.


(Quelle: Theologie im Fernkurs, Lehrbrief 20, http://www.fernkurs-wuerzburg.de/index.php, Würzburg. Sehr zu empfehlen!!)

Untertauchen oder Besprengen?

Andere Christen haben mir gesagt, dass die Taufe durch Untertauchen zu geschehen hat, Katholiken aber besprengen nur mit Wasser. Ich finde aber nichts in der Bibel, das darauf hinweist, dass es eine besondere Art und Weise für die Taufe gibt, außer dass sie mit Wasser zu erfolgen hat.

Im Didache, eine der frühesten (wenn nicht die früheste) christliche Schrift außerhalb des Neuen Testaments, heißt es, dass die Taufe durch Untertauchen in fließendem Wasser zu erfolgen hat, und zwar im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Wo kein fließendes Wasser verfügbar ist, soll in gewöhnlichem Wasser untergetaucht werden. Wenn keines davon durchführbar ist, dann soll dreimal Wasser über den Kopf gegossen werden – begleitet von der Taufformel.

Das ist natürlich nicht die Heilige Schrift, aber die frühen Christen lernten von den ersten Aposteln bzw. von denen, die von den Aposteln mit Führungsaufgaben betraut wurden. Sie tauften, indem sie die Menschen untertauchten oder mit Wasser übergossen.

Lesen wir Ez 36,25-27:

„Ich gieße reines Wasser über euch aus, dann werdet ihr rein. Ich reinige euch von aller Unreinheit und von allen euren Goetzen. Ich schenke euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch. Ich nehme das Herz von Stein aus eurer Brust und gebe euch ein Herz von Fleisch. Ich lege meinen Geist in euch und bewirke, dass ihr meinen Gesetzen folgt und auf meine Gebote achtet und sie erfüllt.“ (Einheitsübersetzung)

Wovon denkst ist hier die Rede? Wasser ... ein neuer Geist ... reinigen von aller Unreinheit? Von der Taufe – durch übergießen mit Wasser!

Nirgendwo in der Bibel ist die Rede davon, dass man untergetaucht werden muss, um „offiziell“ getauft zu sein. Manche verweisen vielleicht auf die Taufe Jesu, wo es heißt, dass Er aus dem Wasser kam und meinen, das würde beweisen, Er wäre durch Untertauchen getauft worden. Wenn man aber alle vier Berichte über die Taufe Jesu nebeneinander liest, ist offensichtlich, dass Jesus nicht aus dem Wasser im Sinne von untergetaucht und wieder aufgetaucht kam, sondern dass Er aus dem Fluss kam und ans Ufer ging. Wenn du z.B. ein Kind hast, das im Swimmingpool schwimmt und du sagst ihm: „Geh aus dem Wasser!“, was würde das bedeuten? Dass dein Kind unter dem Wasser und nun über dem Wasser (also auftauchen) soll – oder nicht doch eher, dass es aus dem Pool herauskommen soll? Wohl eher das letztere.

Lesen wir noch 1 Kor 15,29: „Wie kämen sonst einige dazu, sich für die Toten taufen zu lassen? Wenn Tote gar nicht auferweckt werden, warum lässt man sich dann taufen für sie?“ (Einheitsübersetzung)

Christen tauften also Menschen für die Toten und nirgendwo sagt die Bibel, dass dies nicht geschehen sollte. Paulus selbst kritisiert es jedenfalls nicht. Warum also könnte jemand glauben, dass es keine akzeptable Praxis sei, sich für die Toten taufen zu lassen? Wegen der Autorität des kirchlichen Lehramts, das über solche Angelegenheiten entscheidet. Genauso wie die Kirche sagen kann, dass die Taufe für die Toten nicht akzeptabel ist, obwohl sie doch eindeutig in der Heiligen Schrift von einigen Christen durchgeführt wurde, so kann die Kirche auch über die Methode der Taufe entscheiden. Sie hat von Christus selbst die Autorität zum Binden und Lösen bekommen. Was sie aber auf Erden bindet oder löst, ist auch im Himmel gebunden oder gelöst.

Im Übrigen kann man sich auch in der Katholischen Kirche dafür entscheiden, sich bei der Taufe ganz untertauchen zu lassen. Das Untertauchen ist also keine von der Katholischen Kirche verbotene Praxis, sie wird nur nicht so oft durchgeführt wie die Taufe mit Übergießen von Wasser.

(Quelle: Dr. John Martignoni www.biblechristiansociety.com)

Altes Testament

"Jeder, der einen toten Menschen, einen Verstorbenen, anrührt und sich nicht entsündigt, hat die Wohnstätte des Herrn verunreinigt. Ein solcher Mensch muss aus Israel ausgemerzt werden, weil er sich nicht hat mit dem Reinigungswasser besprengen lassen. Er ist unrein; seine Unreinheit haftet ihm immer noch an."
(4 Mose 19,13 - Einheitsübersetzung)

 

Immersion or Sprinkling? Non-Christians?


Q:    I was taught from other Christian churches that baptism must be by immersion, but the Catholics sprinkle. I see nowhere in the Bible (that I can find) where it specifically states there is a certain way to be baptized, just that is says  by water . Can you tell me if there is any material on the matter or is that an “open to interpretation” thing?

A:    In the Didache, which is one of the earliest, if not the earliest, non–scriptural Christian writings, it says this about Baptism: “The procedure for baptizing is as follows: after repeating all that has been said, immerse in running water ‘In the name of the Father, and of the Son, and of the Holy Ghost’.  If no running water is available, immerse in ordinary water…If neither is practicable, then pour water three times on the head ‘In the name of the Father…”

Again, this is not Scripture, but t his is a window into the practices of the early Christians who learned directly from the Apostles and those appointed by the Apostles to leadership roles within the Church. They were baptizing folks by immersion and by pouring, or sprinkling.

Ezekiel 36:25–27,  I will SPRINKLE clean water upon you and you shall be clean from all your uncleannesses, and from all your idols I will cleanse you. A new heart I will give you, and a new spirit I will put within you…and I will put My Spirit within you…”  What do you think is being talked about here? Water…a new spirit…cleansed of your uncleannesses? Baptism…by sprinkling.

Nowhere in the Bible does it say one has to be immersed in order to be officially baptized.  People will point to Jesus’ baptism accounts which say that He “came up out of the water,” and use that to claim He was immersed.  H owever, if you read all four of the accounts of Jesus’ baptism side–by–side, you can make a very strong case that when it says, Jesus “came up out of the water,”  it does not mean He came up from under the water (immersion), but rather that it means He came up out of the river onto the bank. If you had a child swimming in a pool and you called to them and they “came up out of the water,” what would that mean? That your child was underwater but is now above water, or that he had come out of the pool altogether? It would be the latter.

Finally, in 1 Cor 15:29, Paul notes that there were folks baptizing on behalf of the dead. And, he doesn’t specifically repudiate the practice. So, the Scripture tells us that there were Christians baptizing folks on behalf of the dead and nowhere does the Scripture say this should not happen.  Paul himself offers no criticism of the practice. Why then does anyone believe that bapti zing on behalf of the dead is not an acceptable Christian practice? Why? Because of the authority of the Church to decide such matters. Just as the Church can say that baptism on behalf of the dead is not acceptable, in spite of it clearly being practiced by some Christians in Scripture, so the Church can decide on the method of baptism. It has Christ’s own authority to bind and loose on earth. And, what it binds and looses on earth, is bound and loosed in Heaven.

By the way, one can always elect to be fully immersed when baptized into the Catholic Church, and I know of folks who have done so. In other words, immersion is not a practice that is forbidden by the Church, it is just one that is not used as often as pouring.  





Q:    Jesus said: “No one can enter the Kingdom of God without being born of water and the Spirit’ (John 3:3–5).  I have seen a good number of non–Christians living a righteous life. Will they not enter the Kingdom of God?  

A:    The Church teaches, as God clearly states in John 3, that Baptism is necessary for salvation.  The Church also believes that God wants all men to be saved, and therefore gives all men the opportunity for salvation.  The  ordinary  means of salvation is through the Sacraments (beginning with Baptism) given to us by God through His Church.  But, the Church holds out the possibility that there is some “extraordinary” means of salvation known only unto God, by which those who are not physically baptized may still receive the grace of salvation through Christ Jesus.

As St. Paul says in Rom 2, when speaking about those who have not the law, ”...their conscience also bears witness and their conflicting thoughts accuse or perhaps excuse them on that day when, according to my gospel, God judges the secrets of men by Christ Jesus.”  Their ignorance may excuse them or it may accuse them.  

The Church teaches that non–Christians who are invincibly ignorant of the truths about Jesus Christ and His Church, “may” be saved.  In other words, it is possible for them to be saved, if they are indeed righteous, if they have never been told about Jesus, and had no way of finding out about Him and thereby believing in Him.  If, however, they have been exposed to Christ, and know something of the claims of Christianity, yet have either rejected those claims or not investigated those claims (willful ignorance), then they may indeed have a difficult time come Judgment Day.

This is why it is so incumbent upon us, as Catholics, to do all in our power to bring Christ to the world, to bring Truth to the world.  The best chance any person has to be with God in Heaven for all of eternity is to be a Catholic who is devout, regularly receives the Sacraments, and does all in their power to be holy.  It is difficult enough to be holy with all the graces available to us as Catholics, how much more difficult for those who do not have Baptism, who do not regularly go to Confession, and who do not regularly receive the Body and Blood of Christ in the Eucharist   Therefore, we cannot simply sit back and say, “Well, these are good people, surely God will take them to Heaven even though they are not Christian.”  That is gambling with someone’s soul based on a personal opinion, or on a “feeling.”

By our Baptism we are all called to evangelize.  If it’s not something we are comfortable doing, then we need to pray to God to give us the strength and the wisdom to get out there and do it anyway.  The lives of souls are at stake.

No one can say whether or not someone will end up in Hell, that is a judgment reserved for God alone.  However, one can indeed say that getting to Heaven is not an easy thing and that we need all the graces possible in order to persevere in holiness to the end, and that the greatest graces available to us are found in and through the Sacraments.  Therefore, one can conclude that those outside of the Sacraments have the odds stacked against them.

(Source: Dr. John Martignoni, http://www.biblechristiansociety.com/ - Used with permission)


Taufbecken?

Am Eingang jeder Kirche steht ein Becken mit Wasser. Wofür eigentlich?

Nun, indem wir unsere Finger dort eintauchen und das Kreuzzeichen machen, erinnern wir uns an unsere Taufe und an den damals von Gott an uns ergangenen Ruf sowie unsere Berufung im Leben.

Für manche Christen ist die Taufe nur ein äußeres Zeichen, das bezeugt, dass man bereut hat und umgekehrt ist und eine innere Entscheidung getroffen hat, Jesus nachzufolgen - sein Leben also Ihm zu übergeben.

Für Katholiken ist die Taufe ein Sakrament. Wir werden nicht gerettet, weil wir unsere Sünden bereuen und umkehren (weil wir also unsere Meinung geändert haben), sondern durch das Wasser in der Taufe, das die Erbsünde wegwäscht (vgl. Apg 2,38) und uns zu einem Leben in der Nachfolge Christi befreit, die sich in tätigen Werken der Liebe zeigt. Durch die Taufe werden wir ein Glied des Leibes Christi - Seiner Kirche.

(Quelle: u.a. http://www.mikecumbie.org/)

 

Argumente gegen die Taufe

Manche behaupten, Jesus hätte uns nie gesagt, wir sollen uns mit Wasser taufen lassen.

Wenn man aber Joh 3,5 liest, wird schnell deutlich, dass hier von Wasser und Geist die Rede ist!

Andere sagen nun, dieses "Wasser" wäre das Wasser der Kindsgeburt. Nirgends in der Bibel wird es aber in diesem Zusammenhang verwendet. Liest man den Kontext (Joh 3,22 und 4,1-3), lässt sich unschwer erkennen, was sich damals wohl abgespielt hat: die Jünger haben die Wassertaufe vollzogen - und das kaum ohne Jesu Anordnung.

Wieder andere behaupten, 1 Kor 1,17 würde beweisen, dass Jesus gegen die Wassertaufe war. Falsch. Paulus spricht sich hier nicht gegen die Taufe an sich aus. Er wendet sich gegen die Taufe ohne jede Vorbereitung (wie wir bereits gesehen haben, ist die Erwachsenentaufe die Taufe der missionarischen Kirche. Die Kindstaufe hingegen die Taufe der Kirche, in der wir aufwachsen). Warum? Dadurch wäre die Taufe zu einer Art Hokuspokus verkommen. Vergleiche in diesem Zusammenhang auch Mt 28,19.

Es wird auch oft Joh 1,33 gegen die Wassertaufe angeführt. Hier muss aber angemerkt werden, dass Johannes die Taufe als Akt der Buße vollzogen hat - nicht als Sakrament wie heute. Sie war rein symbolisch. Die Taufe, die Jesus eingesetzt hat, war ein Sakrament, also ein äußeres Zeichen, das auch bewirkt, was es bezeichnet.

Schließlich heißt es noch, Joh 4,2 würde sich klar gegen die Wassertaufe aussprechen und außerdem Joh 3,22 widersprechen. Wieder falsch. Im Kontext (Joh 4,1-3) lässt sich erkennen, dass Jesus zwar nicht selbst tauft, bestimmt aber der Taufe zustimmte.

 

(Quelle: "The Usual Suspects. Anwering Anti-Catholic Fundamentalists". Karl Keating. Ignatius Press, San Francisco, 2000)

 

Ist die Taufe nur symbolisch zu verstehen?

Nein. In Hesekiel 36,25-27 heißt es: "Ich gieße reines Wasser über euch aus, dann werdet ihr rein. Ich reinige euch von aller Unreinheit und von allen euren Götzen. Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. Ich nehme das Herz von Stein aus eurer Brust und gebe euch ein Herz von Fleisch. Ich lege meinen Geist in euch und bewirke, dass ihr meinen Gesetzen folgt und auf meine Gebote achtet und sie erfüllt" (Einheitsübersetzung). In dieser Prophezeiung geht es also um etwas, das noch in der Zukunft liegt. Wasser wird über die Menschen ausgegossen werden (in der Luther-Übersetzung heißt es hier, dass es über die Menschen gesprengt werden wird) und der Heilige Geist wird in die Herzen gelegt. Hier ist also eine klare Verbindung zwischen Wasser und Heiligem Geist zu erkennen - was später die Taufe werden soll.

Sehen wir uns weiterhin Mt 28,19 an: "Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes" (Einheitsübersetzung). Die Apostel sollten also alle Menschen zu Jesu Jüngern machen - und zwar, indem sie diese tauften. Durch die Taufe würden sie dann mit Christus vereinigt werden (Röm 6,3-4, Gal 3,27). Dies ist ein klares Gebot und braucht selbstverständlich ein Gegenüber - jemand, der getauft werden soll.

Es gibt nun Christinnen und Christen, die an dieser Stelle einwenden würden, dass wir bei der Taufe nur den Heiligen Geist empfangen, diese also sehr wohl ein Symbol ist- Lesen wir hierfür Mk 16,16: "Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden." (Einheitsübersetzung). Dieses Gebot wurde den Aposteln von Jesus gegeben, kurz bevor dieser in den Himmel aufgefahren ist. Er sagte also ausdrücklich, wir müssten glauben und getauft werden. Durch Sein eigenes Beispiel zeigte Er uns darüber hinaus, wie das abzulaufen hat: Er empfing den Heiligen Geist, als Er mit Wasser getauft wurde.

Dann wiederum gibt es die gegenteilige Meinung, nämlich, dass die Taufe nur symbolisch zu verstehen sei, da wir bei der Taufe nicht den Heiligen Geist empfangen würden. Sehen wir uns hierzu Jn 3,5 an: "Jesus antwortete, Amen, amen, ich sage dir: wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes kommen." (Einheitsübersetzung). Wasser und Geist bilden also eine Einheit und sind in diesem Vorgang der "Geburt" miteinander verbunden. Wie war es bei Jesus? Als Er mit Wasser getauft wurde, kam der Heilige Geist auf Ihn herab. Man kann also Wasser und Geist nicht trennen! Es ist keineswegs so, dass man zuerst mit Wasser getauft wird, und dann mit dem Heiligen Geist. Manch einer mag nun anführen, Wasser würde dem Wasser der Fruchtblase einer Frau entsprechen und die Taufe der Geburt. Diese Meinung ist allerdings weder biblisch begründet noch wurde es je in der Urkirche gelehrt oder geglaubt.

(Quelle: www.saintjoe.com)

 

Ein Freund von mir behauptet, dass die Taufe ein symbolischer Akt sei und nichts mit der Erlösung zu tun hat. Was kann ich ihm antworten?


Zeige ihm, was die Bibel sagt. Zuallererst sagt die Bibel nirgends, dass die Taufe nur ein „symbolischer Akt“ ist. Ein solcher Bibelvers existiert ganz einfach nicht. Sehen wir uns also an, was die Bibel zur Taufe sagt:

„Ich gieße reines Wasser über euch aus, dann werdet ihr rein. Ich reinige euch von aller Unreinheit und von allen euren Goetzen. Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. Ich nehme das Herz von Stein aus eurer Brust und gebe euch en Herz aus Fleisch. Ich lege meinen Geist in euch und bewirke, dass ihr meinen Gesetzen folgt und auf meine Gebote achtet und sie erfüllt.“ (Ez 36,25-27 – Einheitsübersetzung).

Diese Verse des Alten Testaments werfen bereits einen Schatten auf die Taufe des Neuen Testaments.

Sehen wir uns also das an, was im Neuen Testament dem eben gelesenen entspricht:

„Kehrt um und jeder von euch lasse sich auf den Namen Jesu Christi taufen zur Vergebung seiner Sünden; dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen“ (Apg 2,38 – Einheitsübersetzung)

Hier gibt es nirgendwo eine symbolische Sprache – das hier ist die Realität! Die Apostelgeschichte sagt, wir sollen uns taufen lassen zur Vergebung unserer Sünden. Ezechiel sagt, „Ich gieße reines Wasser über euch aus, dann werdet ihr rein. Ich reinige euch von aller Unreinheit und von allen euren Goetzen.“ Die Apostelgeschichte sagt „dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen“. In Ezechiel lesen wir: „Ich lege meinen Geist in euch“. Siehst du also, wie Gott uns bereits im Alten Bund auf das vorbereiten wollte, was er uns im Neuen Bund zu geben beabsichtigte?

Apg 22,16: „Was zögerst du noch? Steh auf, lass dich taufen und deine Sünden abwaschen und rufe seinen Namen an!“ (Einheitsübersetzung)

1 Kor 12,13: „Durch den einen Geist wurden wir in der Taufe alle in einen einzigen Leib aufgenommen, Juden und Griechen, Sklaven und Freie; und alle wurden wir mit dem einen Geist getränkt.“ (Einheitsübersetzung)

Welcher Leib war das? Der Leib Christi!

1 Petr 3,21: „Dem entspricht die Taufe, die jetzt euch rettet. Sie dient nicht dazu, den Körper von Schmutz zu reinigen, sondern sie ist eine Bitte an Gott u ein reines Gewissen aufgrund der Auferstehung Jesu Christi.“ (Einheitsübersetzung)

Die Bibel stützt also keineswegs die nicht-katholische Auffassung, dass die Taufe symbolisch sei. Die Bibel stützt sehr klar und deutlich die katholische Lehre, dass die Taufe uns errettet, dass sie uns zu Gliedern des Leibes Christi macht, dass sie die Sünde wegwäscht und dass wir durch die Taufe den Heiligen Geist empfangen. Genauso lehrt es die Katholische Kirche!

(Quelle: John Martignoni www.biblechristiansociety.com)


1 Peter 3:20-21

King James Version (KJV)

 20Which sometime were disobedient, when once the longsuffering of God waited in the days of Noah, while the ark was a preparing, wherein few, that is, eight souls were saved by water.

 21The like figure whereunto even baptism doth also now save us (not the putting away of the filth of the flesh, but the answer of a good conscience toward God,) by the resurrection of Jesus Christ:

 

 

Taufpaten

Voraussetzung für die Taufe von Erwachsenen ist die Bereitschaft zum Glauben und der Wille zur Taufe. Aber auch bei Kindern wird das Taufsakrament nicht einfach so gespendet. Das Kind soll im christlichen Glauben erzogen werden und das soll durch gläubige Eltern und Paten gewährleistet werden. Ist dies nicht möglich, darf das Kind auch nicht getauft werden.

Taufpaten haben hierbei also eine gewisse Verantwortung und Verpflichtung. Zusammen mit den Eltern sprechen sie stellvertretend für das Kind das Glaubensbekenntnis. Somit bürgen sie für den Glauben und vertreten die Gemeinschaft der Gläubigen.

Deshalb sollte der Taufpate auch katholisch sein. Er hat schließlich für die katholische Erziehung des Kindes mit Sorge zu tragen. Ein Angehöriger einer anderen christlichen Kirche oder Gemeinschaft kann aber Taufzeuge oder Ehrenpate sein. Wichtig ist auch, dass der Taufpate nicht einfach "dem Papier nach" katholisch sein sollte, sondern ein gläubiger Christ,

(Quelle: Kath. Internetseelsorge: www.katholisch.internetseelsorge.de)


Taufe durch Besprengen?

Häufig hört man von evangelikaler Seite, Taufe durch Besprengen sei nicht akzeptabel, nicht biblisch und damit nicht gültig.

Was sagt die Bibel selbst?

"und ich will reines Wasser über euch sprengen, dass ihr rein werdet; von aller Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen." Hes 36,25 (LUT)

Und wie geht es weiter in den Versen 26-33?

"Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun. Und ihr sollt wohnen im Lande, das ich euren Vätern gegeben habe, und sollt mein Volk sein und ich will euer Gott sein. Ich will euch von all eurer Unreinheit erlösen und will das Korn rufen und will es mehren und will keine Hungersnot über euch kommen lassen. Ich will die Früchte auf den Bäumen und den Ertrag auf dem Felde mehren, dass euch die Heiden nicht mehr verspotten, weil ihr hungern müsst. Dann werdet ihr an euren bösen Wandel denken und an euer Tun, das nicht gut war, und werdet euch selbst zuwider sein um eurer Sünde und eures Götzendienstes willen. Nicht um euretwillen tue ich das, spricht Gott der HERR, das sollt ihr wissen, sondern ihr werdet euch schämen müssen und schamrot werden, ihr vom Hause Israel, über euren Wandel. So spricht Gott der HERR: Zu der Zeit, wenn ich euch reinigen werde von allen euren Sünden, will ich die Städte wieder bewohnt sein lassen, und die Trümmer sollen wieder aufgebaut werden." (Einheitsübersetzung)

"Das Besprengen war im Alten Bund das Zeichen dafür, dass der Neue Bund eingeweiht werden würde." (Prof. Dr. Scott Hahn)

 “Da wir einen Hohenpriester haben, der ueber das Haus Gottes gestellt ist, lasst uns mit aufrichtigem Herzen und in voller Gewissheit des Glaubens hintreten, das Herz durch Besprengung gereinigt vom schlechten Gewissen und den Leib gewaschen mit reinem Wasser.” (Heb 10,21-22 – Einheitsuebersetzung)

Baptism by Water: Immersion, Pouring, Sprinkling

All Christians believe that baptism by water is essential to the administration of the sacrament.
Jn 3:5
Jesus answered (Nicodemus), "Amen, amen, I say to you, no one can enter the kingdom of God without being born of water and Spirit."

The Roman Catholic Church believes that a "washing of the body with natural water" is what is required for valid baptism.

Mt 28:19
... baptizing them in the name of the Father, and of the Son, and of the holy Spirit,
Mk 16:16
Whoever believes and is baptized will be saved.
Acts 8:36,38
As they traveled along the road they came to some water, and the eunuch said, "Look, there is water. What is to prevent my being baptized?" ... Then he ordered the chariot to stop, and Philip and the eunuch both went down into the water, and he baptized him.
Acts 10:47
"Can anyone withhold the water for baptizing these people, who have received the holy Spirit even as we have?"
Tit 3:5
He saved us through the bath of rebirth and renewal by the holy Spirit.
Eph 5:26
... to sanctify her, cleansing her by the bath of water with the word,
1 Cor 10:2
... all of them were baptized into Moses in the cloud and in the sea.
1 Pet 3:21
This prefigured baptism, which saves you now.

The Apostolic Fathers attested to the practice in the early church.

The Didache (Syria, 70-110) (Ch 7)
Regarding baptism, baptize thus. After giving the foregoing instructions, "Baptize in the name of the Father, and of the Son, and of the Holy Spirit" (Mt 28:19) in running water. But, if you have no running water, baptize in any other; and if you cannot in cold water, then in warm. But, if the one is lacking, pour the other three times on the head "in the name of the Father, and Son, and Holy Spirit."
Justin (Martyr) (Rome, 100-165), First Apology, Ch. 61
They (those to be baptized) then are brought by us where there is water, and are regenerated in the same manner in which we were ourselves regenerated. For, in the name of God, the Father and Lord of the universe, and of our Savior Jesus Christ, and of the Holy Spirit, they then receive the washing with water ... The reason for this we have received from the Apostles.

From the earliest times in the Church, baptism was generally administered by immersion. The word baptizain means to immerse. The question of the mode of using water was addressed in the early Church.

Cyprian (Carthage, 200-258): Letters, No. 69:12
You have asked ... whether they are to accounted legitimate Christians, for that they are not to be washed, but sprinkled, with the saving water. ... I think that the divine benefits can in no respect be mutilated and weakened; nor can anything less occur in that case where, with full and entire faith both of the giver and receiver, is accepted what is drawn from the divine gifts ... it ought not to trouble any one that sick people seem to be sprinkled or effused, when they obtain the Lord's grace.

There are examples in the history of the Church of baptism being administered by sprinkling. It was probably the mode of baptizing that the Apostles used on Pentecost in order to baptize three thousand men.

From the Apostolic period to the 4th century:
baptism was administered through total immersion except in cases of necessity.
From the 4th century to the 8th century:
baptism by partial immersion in a "baptistery" began, used with a pouring of water.
From the 6th century to the 11th century:
baptism of children was effected by totally immersing them in a basin or sink; for adults, custom and use varied.
From the 11th to the 13th century:
baptism of children horizontally was the custom in the manner of bath-taking.
From the 13th century to the 14th century:
baptism was effected both by total immersion and partial immersion, and pouring became the custom in some places.
From the 15th and 16th centuries:
baptism was effected more frequently by pouring and immersion became rare.
From the 17th century on:
baptism by immersion was hardly used except in some Uniate churches.
By the 19th century:
pouring almost universally prevailed, even among the Uniate churches.
Today: as always, the Roman Catholic Church
insists on water for baptism,
but the manner of using the water is not a problem:
given circumstances and availability, Catholics can choose the manner of water baptism.

(Quelle: http://romanticcatholic.com/apologetics.html - Used With Permission)

 

Immersion or Sprinkle?

I was taught from other Christian churches that baptism must be by immersion, but the Catholics sprinkle. I see nowhere in the Bible (that I can find) where it specifically states there is a certain way to be baptized, just that is says "by water". Can you tell me if there is any material on the matter or is that an "open to interpretation" thing?

In the Didache, which is one of the earliest, if not the earliest, non-scriptural Christian writings, it says this about Baptism: "The procedure for baptizing is as follows: after repeating all that has been said, immerse in running water 'In the name of the Father, and of the Son, and of the Holy Ghost'. If no running water is available, immerse in ordinary water...If neither is practicable, then pour water three times on the head 'In the name of the Father...."

Again, this is not Scripture, but this is a window into the practices of the early Christians who learned directly from the Apostles and those appointed by the Apostles to leadership roles within the Church. They were baptizing folks by immersion and by pouring, or sprinkling.

Ezekiel 36:25-27, "I will SPRINKLE clean water upon you and you shall be clean from all your uncleannesses, and from all your idols I will cleanse you. A new heart I will give you, and a new spirit I will put within you...and I will put My Spirit within you..." What do you think is being talked about here? Water...a new spirit...cleansed of your uncleannesses? Baptism...by sprinkling.

Nowhere in the Bible does it say one has to be immersed in order to be "officially" baptized. People will point to Jesus’ baptism accounts which say that He “came up out of the water,” and use that to claim He was immersed. However, if you read all four of the accounts of Jesus' baptism side-by-side, you can make a very strong case that when it says, Jesus “came up out of the water," it does not mean He came up from under the water (immersion), but rather that it means He came up out of the river onto the bank. If you had a child swimming in a pool and you called to them and they “came up out of the water,” what would that mean? That your child was underwater but is now above water, or that he had come out of the pool altogether? It would be the latter.

Finally, in 1 Cor 15:29, Paul notes that there were folks baptizing on behalf of the dead. And, he doesn't specifically repudiate the practice. So, the Scripture tells us that there were Christians baptizing folks on behalf of the dead and nowhere does the Scripture say this should not happen. Paul himself offers no criticism of the practice. Why then does anyone believe that baptizing on behalf of the dead is not an acceptable Christian practice? Why? Because of the authority of the Church to decide such matters. Just as the Church can say that baptism on behalf of the dead is not acceptable, in spite of it clearly being practiced by some Christians in Scripture, so the Church can decide on the method of baptism. It has Christ's own authority to bind and loose on earth. And, what it binds and looses on earth, is bound and loosed in Heaven.

By the way, one can always elect to be fully immersed when baptized into the Catholic Church, and I know of folks who have done so. In other words, immersion is not a practice that is forbidden by the Church, it is just one that is not used as often as pouring.

(Source: Bible Christian Society / John Martignoni. http://www.biblechristiansociety.com/apologetics/two_minute. Used with permission)

Taufe - und dann?

Wie wir bereits gehört haben, sorgen die Eltern und Taufpaten für die christliche Erziehung des Kindes. Es muss im Glauben wachsen und lernen, als Christ zu leben.

Das Taufversprechen wird zum einen in der Liturgie (also etwa in der Osternacht) und zum anderen durch die Art und weise, wie wir unser Leben führen, erneuert und sichtbar.

Wir sollen das "Licht" und das "Salz" der Welt sein. Wir sollen durch unser eigenes Beispiel Zeugnis von Jesus geben.  Und das ist eine ganze Menge Verantwortung...


(Quelle: Kath. Internetseelsorge: www.katholisch.internetseelsorge.de)




Was ist mit Matthäus 28:19?

Lesen wir einmal diese Bibelstelle:

"Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jünger; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes" (Einheitsübersetzung).

Man soll sie also zuerst zu Jüngern machen - und dann taufen. Was ja voraussetzt, dass man sie in irgendeiner Weise lehren muss - und dass kann man nicht bei Kleinkindern. Folglich sei die Säuglingstaufe unbiblisch - so sehen das zumindest manche evangelikale Christen.

Ist das so? Kann man wirklich aus einer reinen Aufzählung, also Aneinanderreihung von Anweisungen, schließen, dass hier ein "zuerst - und dann..." gemeint ist? Wohl kaum.

Weitere Kritikpunkte: Für viele Evangelikale werden wir erlöst - und können diese Erlösung auch nicht mehr verlieren, wenn wir "Jesus Christus als unseren persönlichen Erlöser annehmen" (sei es nun durch ein Gebet oder durch die Taufe durch Untertauchen). Und dies könne nur ein Erwachsener.

Die Taufe ist aber ein Gnadengeschenk Gottes und beruht nicht auf unserem eigenen "Verdienst". Und vor Gott steht ein Erwachsener genauso mit leeren Händen wie ein Kind. Was ebenfalls von manchen Evangelikalen nicht so gesehen wird. Sie glauben, dass wir alleine durch den Glauben erlöst werden (sola fide).

Eine Taufe aus katholischer Sicht ist ein Ruf Gottes, den die Eltern bzw. der Taufpate stellvertretend für das Kind annehmen - um ihm so durch die nachfolgende christliche Erziehung zu ermöglichen, diesen Ruf später selbst zu beantworten.


(siehe auch: Karl-Leisner-Jugend: Evangelikale)




Weihwasser, Öl und Ähnliches sind doch abergläubische Dinge!

Tatsächlich? Lesen wir hierzu Jk 5,14: "Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben." (Einheitsübersetzung).

Kranke sollen also mit Öl gesalbt werden. Dies - in Verbindung mit Gebeten - dient der Heilung. Nichts anderes tut ein katholischer Priester heute, wenn jemand aufgrund schwerer Krankheit in Lebensgefahr ist, eine schwere Operation bevorsteht oder  Vergleichbares. Gott verwendet also  materielle Dinge - etwa Öl - um uns Seine Gnade zu schenken!

Sehen wir uns nun Mt 26,12 an: "Als sie das Öl über mich goss, hat sie meinen Leib für das Begräbnis gesalbt." (Einheitsübersetzung).

Hier erlaubte Jesus der Frau, Öl über Ihn zu gießen und Ihn zu salben. Wenn Er das aber erlaubt hat, kann es kein Aberglaube gewesen sein. Wenn es tatsächlich Aberglaube gewesen wäre, hätte Er sie zurechtweisen müssen, da Er die Wahrheit ist.

Nun Mk 6,13: "Sie trieben viele Dämonen aus und salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie." (Einheitsübersetzung).

Die Salbung mit Öl war ein Mittel, um jemand Kraft zu geben (siehe die Salbung von König Salomon in 1 Kön 1,39). Dies bedeutete auch göttliche Zustimmung und Heiligung. Es konnte auch heißen, dass man jemand für einen heiligen Zwecck weihte. Das Salben mit Öl wurde auch zur Heilung der Kranken gemacht - so wie es heute noch in der Katholischen Kirche praktiziert wird.

(Quelle: www.saintjoe.com)

 

kathpedia.com: Taufe

Die Taufe ist das fundamentale Sakrament. Sie reißt den Menschen aus der Macht der Sünde und des Todes heraus und steht so quasi am Eingang der Kirche: Denn durch den Kreuzestod und die Auferstehung Jesu Christi werden wir in der Taufe bereits mit dem neuen, ewigen Leben beschenkt. Wenn wir immer wieder persönlich dazu ja sagen, wird dieses Sakrament voll wirksam.

- Die Taufe ist ein in Freiheit geschlossener Bund zwischen Mensch und Gott.
- Die Taufe nimmt den Getauften hinein in die Gemeinschaft der Kirche.
- Der Täufling wird aus den Elementen der Schöpfung (=Wasser) und dem Geist Gottes neugeboren zu ewigem Leben.


Das Leben aus der Taufgnade kann täglich in der Eucharistie erneuert und, bei Verlust der Gotteskindschaft durch die Sünde, in der Buße sakramental wieder hergestellt werden, um die Seele zum Glück in der Zeit und zur Vollendung in der Ewigkeit zu bewahren.

 

Riten

 

Salbung mit Chrisam


Christus ist der Gesalbte Gottes, der Messias. Der Täufling wird mit dem Chrisam, königlichem Öl gesalbt zum Zeichen der königlichen, priesterlichen und prophetischen Würde des Menschen, der Christus angehört, dem neuen Adam. Durch die Sünde gingen der Menschheit diese Königswürde verloren – mit der Taufe wird der Mensch wieder in die ihm von Gott zugedachte Würde des Ursprungs eingesetzt, bereichert um die Früchte der Erlösungstat Christi.

 

weißes Kleid


Durch das Kreuz und die Auferstehung Christi ist die Trennung zwischen Gott und Menschheit überwunden. Der biblische Begriff für Reinheit bedeutet Ungeteilt-Sein, dafür ist das weiße Kleid ein Zeichen.

 

Anzünden der Taufkerze an der Osterkerze

 
Es ist ein Zeichen für Christus, der das Licht ist, das in die Welt gekommen ist. Die Menschen, die das Licht Christi aufnehmen können, werden selber Licht für die Welt. Es ist zugleich Geschenk und Aufgabe.

 

Effata-Ritus


Der Ruf Effata bedeutet: tu dich auf. Der Priester berührt den Mund (für den Lobpreis) und die Ohren (um das Wort Gottes zu hören). Der Mensch wird wieder in die Gottesbeziehung hineingenommen.

 

Untertauchen im Wasser (bzw. Übergießen)


Es symbolisiert das Sterben und Auferstehen mit Jesus. Das Wasser ist ein Bild für die Vergänglichkeit des Lebens (daher auch Bild fürs Begrabenwerden). Ursprünglich wurde ja der Täufling ganz untergetaucht. Das Herausholen aus dem Wasser symbolisiert, dass der Täufling nun nicht mehr der Vergänglichkeit, sondern der Ewigkeit angehört. Die Taufe muss mit „lebendigem Wasser“ = Quellwasser durchgeführt werden (daher das Darübergießen), denn wir werden durch Christus als das Lebendige Wasser gerettet.

 

Erwachsenen-Taufe


Bei der Praxis der Erwachsenen-Taufe geht in der Regel ein Katechumenat voraus; in diesem wird der Taufbewerber in den Wahrheiten des Glaubens unterwiesen und zu diesem bewussten Ja hingeführt. Als Termin für Erwachsenentaufen wird gerne die Osternacht gewählt, da bereits die Rettung des Volkes Israel aus Ägypten das Taufgeschehen ausdeutet: durch die Taufe sind wir herausgeführt aus unserem „Ägypten“ der Sünde und des Todes, auf dem Weg durch die Wüste und, über den Jordan, in die Freiheit. Üblicherweise feiern Erwachsene ihre Taufe, Erstkommunion und Firmung in derselben Feier, so wie es ursprünglich in der Urkirche gehandhabt wurde.

 

Kinder-Taufe


Schon in den Zeiten der Urkirche bürgerte sich ein, in einem Haushalt, der sich bekehrt hatte, die Kinder ebenfalls zu taufen. Da sie ja auch in die Muttersprache, Nationalität und die Lebensumstände der Eltern hineingeboren werden ohne darüber entscheiden zu können, und sie in einem christlichen Haus ganz selbstverständlich auch im Glauben erzogen wurden, sprachen die Eltern ein stellvertretendes Ja für ihre Kinder – solange bis diese selbst ihr Ja bewusst geben konnten. Gott nämlich setzt keine Mindestbedingungen für Gabe seiner selbst. Eine wenig bewusste Taufpraxis erschwert jedoch bisweilen die Einübung in das Glaubensleben, auch wenn die einmal wirksam gewordene Taufgnade nicht mehr verloren geht, sofern die Beziehung zu ihr auffindbar bleibt.

Vor diesem Hintergrund ist auch die heute mancherortens geführte Diskussion über die Sinnhaftigkeit der Kindertaufe zu sehen: wo eine katholische Erziehung von vornherein abgelehnt wird, ist eine Kindertaufe nur um des Festes willen wohl wenig sinnvoll.

Die Praxis der Kindertaufe lässt sich aus der Heiligen Schrift nicht vollständig, aber doch mit hoher Wahrscheinlichkeit, beweisen. Paulus (1 Kor 1,16) und die Apostelgeschichte (Apg 16, 18,8 etc.) berichten wiederholt von Taufen "des ganzen Hauses". Darin sind sicherlich auch die Kinder eingeschlossen, um so mehr, als die Taufe an die Stelle der Beschneidung trat und auch die spätjüdische Proselytentaufe an Kindern vollzogen wurde. Zudem verheisst Petrus in Apg 2,38f. den Heiligen Geist als Folge der Taufe nicht nur seinen Zuhörern sondern auch deren Kindern.

Die Kindertaufe wird u.a. direkt bezeugt durch Irenäus (Adv. haer. II 22,4), Tertullian (De bapt. 18) und Hippolyt von Rom (Traditio Apostolica).

 

Begierdetaufe


Nach allgemeiner katholischer Lehre schließt schon der Wunsch nach der Taufe den Menschen in die Gemeinschaft mit Christi ein, wenn die Taufe aus äußeren Gründen (Krieg, Verfolgung, Tod o.ä.) nicht in der Form des Taufsakraments (als Wassertaufe) gespendet werden kann. Theologiegeschichtlich wurde in Bezug auf die Begierdetaufe (lat. baptisma flaminis) jedoch unterschiedlich darauf geantwortet, ob der Wunsch mit dem ausdrücklichen Bekenntnis des Glaubens an Gott und einen von ihm gesandten Erlöser verbunden sein müsse, oder aber ein impliziter Wunsch (aufrichtiges Bemühen um ein gerechtes Leben und aufrichtige Suche nach dem wahren Gott) ohne ausdrückliches Bekenntnis die Bedingung der Begierdetaufe erfülle. Das Heilige Offizium erklärte 1949 das implizite Votum für notwendig und hinreichend. Die Lehre des II. Vatikanum bekräftigte zwar die Lehre von der Heilsnotwendigkeit von Glaube und Taufe, bekannte sich aber zugleich dazu, dass die Gnade Gottes jeder menschlichen Seele das Heil anzubieten imstande sei.

 

Bluttaufe


Die Bluttaufe empfangen diejenigen, die um des Glaubens willen für Christus ihr Leben in einem gewaltsamen Tode hingeben, bevor sie das Sakrament der Taufe empfangen haben. Sie bewirkt die Rechtfertigung, prägt jedoch kein unauslöschliches Merkmal ein und macht deshalb noch nicht tatsächlich zum Glied der Kirche, sondern nur dem Wunsche nach, wie die Begierdetaufe.

 

Taufe als Bund und Aufgabe


Die Taufe verleiht ein unauslöschliches Siegel. Sie ist ein Bund, vergleichbar dem Ehebund – aber mit einem Partner, der in alle Ewigkeit den Bund nicht aufkündigt, solange der Täufling in Treue zu diesem Bund steht. Von Gott her gesehen sind wir daher als Getaufte schon als Erben des Himmels eingesetzt. In Ehrfurcht vor Gott und in Freude soll der Getaufte versuchen sein Leben zu wagen und alles zu meiden, was den Getauften von Gott trennen könnte. In der Freiheit der Liebe muss sich der Bund täglich neu entwickeln und entfalten. Wir dürfen täglich neu in die Beziehung zu Gott eintauchen. Die Beziehung zu Gott ist entscheidend für das Gelingen des Lebens, das nun unter den Schutz des Heiligen Geistes gestellt ist.

Das Bezeichnen mit Weihwasser kann als eine Tauferneuerung im Kleinen verstanden werden und hilft uns, die Taufgnade lebendig zu erhalten. Aus der Kraft der Taufe das christliche Leben zu bestehen, das eröffnet den Menschen eine Teilhabe an der himmlischen Wirklichkeit "schon jetzt", so dass, inmitten eines intensiven kirchlichen Lebens, das Geschenk der Taufe (für jede und jeden) als kostbarer Schatz erfahrbar sein kann. In der Frage nach der Heilsnotwendigkeit der Taufe geht es, ohne jede Relativierung des christlichen Absolutheitsanspruchs, nicht so sehr um die Auseinandersetzung um Mindestbedingungen ("wie" komme ich irgendwie ans Ziel??), sondern um um die Begeisterung für ein Leben aus der Fülle der Heilstaten Christi. Das Leben Jesu setzt sich fort in seinen Heiligen.

 

Literatur


Raphael Nießner, Warum mein Kind taufen lassen?, Verlagsbuchhandlung der Benediktiner, Abteilung Katechse, D-93352 Rohr i. NB, Tel. 08783/9600-0 ,
Pur spezial "Die Taufe" (Katholisches Themenheft - 20 Seiten, DIN A 5) Fe-Medienverlag
Päpstiche Schreiben
Kongregation für den Gottesdienst, "Ordo batismi parvulorum" Die liturgische Ordnung der Kindertaufe vom 15. Mai 1969.
Kongregation für den Gottesdienst, Dekret über das Inkrafttreten der neuen Ordnung der Kindertaufe (AAS LXI [1969] 549f).
Kongregation für die Glaubenslehre, Instruktion Pastoralis actio vom 20. Oktober 1980 über die Kindertaufe (AAS LXII [1980] 1137-1156; dt.: VAS Nr. 24)

(Quelle: http://www.kathpedia.com/index.php/Taufe)

 

kathpedia.com: Nottaufe

Die Nottaufe ist die Taufe eines Menschen in akuten lebensbedrohlichen Notfällen. Diese Taufe kann von jedem Katholiken und sogar von jedem Menschen guten Willens, immer, überall und ohne Einschränkung gespendet werden.

 

Die Spendung der Nottaufe

 
Möglichst sollte sich eine kleine Taufgemeinde zusammmenfinden und auch Paten sollten anwesend sein. Nach Möglichkeit wird hier ein kleiner Taufgottesdienst gefeiert.


Ablauf :

1. Kleine Taufgemeinde versammelt sich vor dem Täufling

2. Fürbitten mit abschließendem Gebet

3. Glaubensfragen des Spenders an die Gemeinde oder gemeinsames Credo

4. Taufe mit Weihwasser oder ungeweihtem Wasser: "ICH TAUFE DICH IM NAMEN DES VATERS (1. Übergießen) UND DES SOHNES (2. Übergießen) UND DES HEILIGEN GEISTES (3. Übergießen)."

5. Übergabe des Taufkleides

6. Gemeinsames Vater Unser

 

Einfachste Form


Täufer übergießt mit Wasser und spricht: "ICH TAUFE DICH IM NAMEN DES VATERS UND DES SOHNES UND DES HEILIGEN GEISTES."

(Quelle: http://www.kathpedia.com/index.php/Nottaufe)

 

"One Baptism for the Forgiveness of Sins"

kathpedia.com: Sakrament

Ein Sakrament ist ein von Christus für seine Kirche und für immer eingesetztes, mit den Sinnen erfahrbares, besonderes und wirksames Zeichen einer unsichtbaren Gnadenwirkung.

Das Sakrament ist kein bloßer Symbolismus. In ihm drückt sich durch Worte und Handlungen der Priester (oder sonstigen, legitimen Spender) Jesus Christus selber aus, der das bewirkt, was die Sakramente bezeichnen. In dem Gläubigen, der die Sakramente mit der erforderlichen inneren Haltung empfängt, bringen sie Frucht.

Der Katechismus der Katholischen Kirche schreibt dazu bei der Nummer 774: "Die sieben Sakramente sind die Zeichen und Werkzeuge, durch die der Heilige Geist die Gnade Christi, der das Haupt ist, der Kirche, die sein Leib ist, verbreitet." In diesem Sinne der Verwaltung der Sakramente wird auch die Kirche als ganze als Sakrament bezeichnet, in der Christus das Zeichen und Werkzeug der Einheit zwischen Gott und den Menschen ist.

Die Sakramente sind die heilswirksamen Zeichen des Neuen Bundes zwischen Gott und den Menschen, da Gott sich den Menschen, in seiner unendlichen Liebe, immer wieder neu schenken will. Sie eint die Kirche immer wieder neu.


In der Theologie (Dogmatik) werden die Sakramente in der Sakramentenlehre behandelt. Die wichtigsten Sakramente sind die Taufe und deren Aktualisierung in der Eucharistie. Die anderen Sakramente sind diesen zugeordnet.

 

Wer handelt im Sakrament


Im Sakrament handelt Jesus Christus. Er schenkt uns Menschen durch die Sakramente seine Gnaden, also das göttliche Leben. Jedes Sakrament ist dabei von den anderen zu unterscheiden und hat eigene Besonderheiten, auch hinsichtlich des Spenders, der Form wie der Materie des Sakraments und der nötigen Intentionen (siehe: Gültigkeit).

 

Christi Gegenwart


Christus ist in den Sakramenten ganz gegenwärtig; in besonderer Weise in den eucharistischen Gaben. Er ist gegenwärtig in der Person des Ausspenders, denn Christus selbst bringt das Opfer durch den Dienst insbesondere des Priesters dar. Wie er sich am Kreuz dem Vater dargebracht hat, so teilt sich Christus der Kirche, seiner Braut, durch alle Zeiten mit. Spender der Firmung soll, Spender der Weihe kann nur der Bischof sein. Eheleute spenden einander das Sakrament gegenseitig.

Die Taufe kann notfalls jeder spenden, sogar in äußerster Not ein Ungetaufter, falls er nur, etwa auf Bitten des Taufbewerbers, tun will, was die Kirche tut.

 

Sieben Sakramente


 
Die 7 Sakramente sind: Taufe, Firmung, Eucharistie, Beichte (Buße), Ehe, Weihe und Krankensalbung. Diese sprechen alle wichtigen Phasen eines Lebensweges an. Es sind sozusagen entsprechend den Stufen des natürlichen Lebens die Stufen des geistlichen Lebens.

"Die Kirche hat im Laufe der Jahrhunderte erkannt, dass es unter ihren liturgischen Feiern sieben Sakramente gibt." (KKK Nr. 1117)

Jedes Sakrament nimmt einen wichtigen Platz ein. Die Eucharistie ist dabei das "Sakrament aller Sakramente", wie der Heilige Thomas von Aquin schreibt, da sie das Erlösungsgeheimnis der Taufe, die Einheit in Christus, realpräsent aktualisiert.

 

Gruppierungen


- Die Sakramente der Initation (Einweisung) sind: Taufe, Firmung und Eucharistie (in der Osternacht in dieser Reihenfolge). Sie führen ins christliche Leben ein und bilden eine "Startzündung".
- Die Sakramente der Heilung sind: Beichte und Krankensalbung.
- Die Sakramente des Dienstes an der Gemeinschaft: Ehe und Weihe.
- Zum Heil notwendige Sakramente: Die Taufe ist regelmäßig heilsnotwendig, bzw. die Sakramente als solche. Wer erkannt hat, dass Christus der Erlöser ist, ist dazu gerufen, seiner Kirche beizutreten und ihr treu anzuhängen; vgl. Lumen gentium, Nr. 14. (Die Taufe von Kleinkindern ist jedoch aufzuschieben, wenn sicher vorherzusehen ist, dass keine christliche Initiation folgt. Mit Erreichen des Unterscheidungalters gilt normalerweise die Pflicht zur Erwachsenentaufe.)

Ursprung der Sakramente


Die Sakramente wurden von Jesus Christus eingesetzt; (vgl. Konzil von Trient, Dekret über die Sakramente, Kan. 1). Die Mysterien des Lebens Jesu sind die Grundlage für die Spendung der Sakramente durch die Amtsträger. Die Sakramentalität der Kirche Christi ist zugleich eine der wesentlichen Aussagen der Heiligen Schrift insgesamt.

Die gänzliche Enfaltung der Sakramente erhalten sie aus dem Herzen Jesu als ihrer Mitte: Dies beschreibt die Präfation des Heiligsten Herzens vortrefflich: "In Wahrheit ist es würdig und recht, Dir, Allmächtiger Vater zu danken und Dich mit der gannzen Schöpfung zu loben durch unsern Herrn Jesus Christus. Am Kreuz erhöht, hat er sich für uns dahingegeben aus unendlicher Liebe und alle an sich gezogen. Aus seiner geöffneten Seite strömen Blut und Wasser, aus seinem durchbohrten Herzen entspringen die Sakramente der Kirche. Das Herz des Erlösers steht weit offen für alle, damit sie freudig daraus schöpfen aus den Quellen des Heiles. Durch ihn rühmen Dich Deine Erlösten und singen mit den Chören der Engel das Lob Deiner Herrlichkeit. Heilig, Heilig, Heilig ...

 

Wirkung der Sakramente


KKK Nr. 1152: "Die Sakramente der Kirche schaffen den ganzen Reichtum der Zeichen und Symbole des Kosmos und des gesellschaftlichen Lebens nicht ab, sondern läutern und integrieren sie." Sie wollen den Menschen heilen und heiligen. Insofern bereiten die Sakramente uns vor auf das Leben im Himmel. "Die Frucht des sakramentalen Lebens besteht darin, dass der Geist der Gotteskindschaft den Gläubigen Anteil an der göttlichen Natur schenkt, indem er sie mit dem einzigen Sohn, dem Erlöser, lebendig vereint." (KKK Nr. 1128)

Die Sakramente wirken "ex opere operato" (aus sich heraus, bzw. Kraft der vollzogenen Handlung durch Christus). Während die Wirkweise aufgrund des Vollzugs feststeht, gibt es unter den theologischen Schulen eine Kontroverse über die genaue Wirkweise der Sakramente. Nahmen v.a. die Jesuitentheologen an, dass diese Wirkweise rein moralisch zu verstehen ist, vertritt die thomistische Schule eine physische Wirksamkeit der Sakramente. Die zweitere Ansicht dürfte dem Dogma von Trient gerechter werden. Die sakramentalen Wirkungen auf bestimmte Mindestdispositionen von Spender oder Empfänger einzuschränken, das hieße, zu engherzig von der Liebe Gottes zu denken. Die Auswirkung der Teilhabe am sakramentalen Leben der Kirche (auf den moralischen Erfolg im Leben der Christen) ist jedoch abhängig davon, ob der Glaube auch gute Werke hervorbringt, also vom Fortschritt des christlichen Bemühens.

 

Ziel der Sakramente


 
Der jüdische siebenarmige Leuchter, erhält durch Christus seine volle BedeutungDie Sakramente sind somit auf die Heiligung des Menschen, den Aufbau des Leibes Christi (Kirche) und auf die Gott geschuldete Verehrung hingeordnet. Sie wollen uns auch lehren in einem geistigen Sinne. Die Sakramente haben insbesondere das Ziel, das Leben der Kirche aus der Eucharistie zu beleben und zu ihr zu führen. In ihr kann der Christ täglich Ostern feiern.

 

Gültigkeit


Die Gültigkeit der Spendung eines Sakramentes ist an drei Bedingungen gebunden: Form, Materie und Intention.

Die Form ist zum Beispiel bei der Taufe die Taufformel. Wenn zur sakramentalen Handlung (=Materie) ein stoffliches Element (z.B. Wasser bei der Taufe) verwendet wird, nennt man dieses entfernte Materie, das Tun damit (bei der Taufe= Waschung mit Wasser) nähere Materie.

Zudem muss der Spender die Intention haben, das Sakrament zu spenden. Er muss die Absicht haben das zu tun was Gott getan haben will und weil die Kirche sich an den Willen Christus/Gottes halten will, muss er die Absicht haben das zu tun was die Kirche tut.

 

Unterschied zu Sakramentalien


Sakramentalien sind Zeichen, die nicht "ex opere operato" wirken, sondern kraft der Fürbitte der Kirche. Sie wollen eine gewisse Nachahmung der Sakramente in der alltäglichen Frömmigkeit begünstigen.

(Quelle: http://www.kathpedia.com/index.php/Sakrament)

 

kathpedia.com: Taufe des Herrn

Die Kirche feiert am Sonntag nach Epiphanie das Fest der Taufe des Herrn. Sie schließt mit diesem Herren-Fest die Weihnachtszeit ab und beginnt den Jahreskreis.

 

Geschichte


Das Fest wurde vor der Liturgiereform 1970 an Epiphanie begangen, an dem drei biblischen Festgeheimnissen gedacht wurde: der Anbetung der Weisen (vgl. 2, 1-12), der Hochzeit zu Kana (vgl. 2,1,12) und der Taufe des Herrn (vgl. Mt 3,13-17).

 

Das Ereignis in der Bibel


Das Fest "Taufe des Herrn" erinnert an die Taufe Jesu durch Johannes den Täufer im Jordan (Mk 1,9-11; Mt 3,13-17; Lk 3,21-22; 1 Joh 5,1-9). An ihr offenbarte sich der Heilige Geist, indem er einer Taube gleich, auf Christus herabkam. Dabei erscholl die Stimme des Vaters, die sprach: Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich mein Wohlgefallen habe.

 

Präfation am Fest der Taufe Jesu


Die Offenbarung des Geheimnisses Jesu am Jordan


In Wahrheit ist es würdig und recht, Dir, allmächtiger Vater, zu danken und Deine Größe zu preisen. Denn bei der Taufe im Jordan offenbarst Du das Geheimnis Deines Sohnes durch wunderbare Zeichen: Die Stimme vom Himmel verkündet ihn als Deinen geliebten Sohn, der auf Erden erschienen ist, als Dein ewiges Wort, das unter uns Menschen wohnt. Der Geist schwebt über ihm in Gestalt einer Taube und bezeugt ihn als Deinen Knecht, den Du gesalbt hast, den Armen die Botschaft der Freude zu bringen. Darum singen wir mit den Engeln und Erzengeln, den Thronen und Mächten und mit all den Scharen des Himmlischen Heeres den Hochgesang von deiner göttlichen Herrlichkeit: Heilig, Heilig, Heilig, ...

(Quelle: http://www.kathpedia.com/index.php/Taufe_des_Herrn)

 

I have a friend who says that Baptism is a symbolic act and that it has nothing to do with salvation...how can I answer them?

Simple. By showing them what the Bible says. First, nowhere does the Bible say that Baptism is merely a "symbolic" act...that passage simply does not exist.

Second, let's see what the Bible does say about Baptism:
Ezek 36:25-27, it says, "I will sprinkle clean water upon you, and you shall be clean from all your uncleannesses...a new heart I will give you and a new spirit I will put within you...and I will put My spirit within you..." Here, in the Old Testament, we have a foreshadowing of New Testament baptism.

Now, let's see if the New Testament corresponds to what we just read in Ezekiel. Acts 2:38, "Repent, and be baptized every one of you in the name of Jesus Christ for the forgiveness of your sins; and you shall receive the gift of the Holy Spirit." Note that there is no symbolic language here...this is real! The Book of Acts says, "Be baptized for the forgiveness of your sins." Ezekiel says, "I will sprinkle clean water upon you and you shall be clean from your uncleanness." The Book of Acts says, "...and you shall receive the gift of the Holy Spirit." Ezekiel says: "...and I will put My Spirit within you." Do you begin to see how God, in the Old Covenant, was preparing us for what He gives us in the New Covenant?

Acts 22:16 - "And now why do you wait? Rise and be baptized, and wash away your sins...". 1 Cor 12:13 - "For by one Spirit we were all baptized into one body..." What body was that? The Body of Christ. 1 Ptr 3:21: "Baptism, which corresponds to this, now saves you..."

Scripture simply does not support the non-Catholic notion that Baptism is symbolic. Scripture does very directly and very clearly support the Catholic teaching that Baptism saves us; that Baptism makes us members of the Body of Christ; that Baptism washes away sin; and that through Baptism we receive the Holy Spirit...just as the Catholic Church teaches!

(Source: Bible Christian Society / John Martignoni. http://www.biblechristiansociety.com/apologetics/two_minute#1. Used with permission)

Baptism and Confirmation and the Baptism of the Holy Spirit

Roman Catholic Christians look to the teaching authority of the Church as the sure guide to belief on matters of faith and morals. The latest teaching Council of the Church was Vatican Council II.

On the Church, 4
When the work which the Father had given the Son to do on earth was accomplished, the Holy Spirit was sent on the day of Pentecost in order that He might forever sanctify the Church. All believers have access to the Father through Christ in the one Spirit (Eph 2:18). He is the Spirit of life, a fountain of water springing up to life eternal (Jn 4:14; 7:38-39). Through him the Father gives life to men who are dead from sin, till at last he revives in Christ even their mortal bodies (Rom 8:10-11).
The Spirit dwells in the Church and in the hearts of the faithful as in a temple (1 Cor 3:16; 6:19). In them he prays and bears witness to the fact that they are adopted sons (Gal 4:6; Rom 8:15-16, 26). The Spirit guides the Church into the fullness of truth (Jn 16:13) and gives her a unity of fellowship and service. He furnishes and directs her with various gifts, both hierarchical and charismatic, and adorns her with the fruits of his grace (Eph 4:11-12; 1 Cor 12:4; Gal 5:22). By the power of the gospel, he makes the Church grow, perpetually renews her, and leads her to perfect union with her Spouse. The Spirit and the Bride both say to the Lord Jesus, "Come!" (Rev 22:17). Thus the Church shines forth as "a people made one with the unity of the Father, the Son and the Holy Spirit."

The Church emphasizes that a person becomes a Christian and first receives the Holy Spirit through faith and Baptism.

Paul's teaching implies that the Holy Spirit is normally first given or conferred to individuals through belief and water baptism.

Eph 1:13
In him you also, who have heard the word of truth, the gospel of your salvation, and have believed in him, were sealed with the promised holy Spirit
1 Cor 12:13
For in one Spirit we were all baptized into one body ...
Titus 3:5
He saved us through the bath of rebirth and renewal by the holy Spirit
Rom 8:9
Whoever does not have the Spirit of Christ does not belong to him.

The Apostles in the Acts of the Apostles appear to have understood the difference between the presence of the Holy Spirit in Baptism and in a later empowering. If a person were only baptized and did not receive the fullness of the Holy Spirit, the Apostles would pray and lay their hands on them, begging God to send his Holy Spirit in greater measure.

Acts 8:14-18
Now when the apostles in Jerusalem heard that Samaria had accepted the word of God, they sent them Peter and John, who went down and prayed for them, that they might receive the holy Spirit, for it had not yet fallen upon any of them; they had only been baptized in the name of the Lord Jesus. Then they laid hands on them and they received the holy Spirit. When Simon saw that the Spirit was conferred by the laying on of the apostles' hands ...

The Catholic Christian sacrament of Confirmation originates with this practice.

Water Baptism is not the only time or way that the Holy Spirit comes to live in a person; but the New Testament indicates the importance of being baptized into Christ and thus being sealed with the Holy Spirit.

Rom 6:3
Or are you unaware that we who were baptized into Christ Jesus were baptized into his death?
Eph 1:13
In him you also, who have heard the word of truth, the gospel of your salvation, and have believed in him, were sealed with the promised holy Spirit
Jn 3:5
Jesus answered (Nicodemus), "Amen, amen, I say to you, no one can enter the kingdom of God without being born of water and Spirit."

Roman Catholic Christians believe that they are first born again of water and the Holy Spirit when they receive the sacrament of Baptism. Catholic Christians also believe that Baptism only begins the work of mission of the Holy Spirit in the life of the believer.

The person who is truly "born again" and "Spirit-filled" is not necessarily the one who has had an extraordinary experience of the Holy Spirit at some point (though this is a blessing), but the person who lives and "walks" with the Holy Spirit; who has put to death the "works of the flesh" and manifests the "fruits of the Spirit." This is what it means to be a "new creation" in Christ Jesus - "the old things have passed away; behold, new things have come" (2 Cor 5:17)

Much today is heard of being "baptized in the Spirit." The expression comes from Sacred Scripture.

Mt 3:11
He (Jesus) will baptize you with the holy Spirit and fire.
Mk 1:8
I (John) have baptized you with water; he (Jesus) will baptize you with the holy Spirit.
Lk 3:16
He (Jesus) will baptize you with the holy Spirit and fire.
Jn 1:33
On whomever you see the Spirit come down and remain, he is the one who will baptize with the holy Spirit.

The Roman Catholic Church has never claimed that the work of the Holy Spirit is limited exclusively to Baptism.

Confirmation is the Catholic Church's official prayer for the Holy Spirit to empower a person to spread the gospel, to live a fervent Christian life, and share more fully in the mission and ministry of the Church.

Receiving the Holy Spirit in a new way, usually as the result of earnest, expectant prayer, is what many Christians today call being "baptized in the Holy Spirit."

Being "baptized in the Holy Spirit" is actually a "release" or a "coming to consciousness" of the power of the Holy Spirit who already has been given to the believer through the sacraments of the Church.

(Quelle: http://romanticcatholic.com/apologetics.html - used with permission)

 

What Is Baptism?

Baptism, the gateway to the sacraments, is necessary for salvation by actual reception or at least by desire. By it people are freed from sins, are born again as children of God and, made like to Christ by an indelible character, are incorporated into the Church. It is validly conferred only by a washing in real water with the proper form of words used (Canon 849).

(see also: www.therealpresence.org)

Catholics say that faith and works are necessary for salvation and that one has to be baptized in order to be saved; yet, the Good Thief did no works and was not baptized, and still Jesus told him he would be in paradise. Doesn’t this prove Catholic

No, it does not. Luke 23:42-43, “And he [the Good Thief] said, ‘Jesus, remember me when you come in your kingly power.’ And He [Jesus] said to him, ‘Truly, I say to you, today you will be with Me in Paradise.’”

Is the Good Thief saved? Obviously he is, based on Jesus’ words. Does this prove that works and Baptism have nothing to do with one’s salvation? Definitely not. Let’s consider first the “works” part of this.

My question to anyone who says the Good Thief did no works is this: If he had not opened his mouth in defense of Jesus, would he have still been saved? Maybe, but we don’t know for sure. However, we can say with great confidence that he would not have received Jesus’ promise of Paradise if he had remained silent. So, the next question is: Was verbally defending Jesus while hanging on a cross, which prompted Jesus’ promise of Paradise, a work?

Indeed it was, especially when you consider what the Good Thief was going through. Many people do not realize that when one is crucified, they usually die by asphyxiation. Fluid slowly collects in their lungs making it harder and harder to breathe, until it gets to the point where they literally suffocate. In order to breathe, one must lift themselves up from their hanging position and take a breath. Well, to do that, you have to push up on two feet that just happen to have this huge nail sticking through them. This is why they broke the thieves’ legs to make them die quicker. By breaking their legs, it prevented the thieves from lifting themselves up to get air.

In other words, the mere act of breathing is something that is extremely painful. So the Good Thief, in order to speak, had to first press up on his feet to get air, which caused excruciating pain, and then he used some of this very precious breath to speak in defense of Christ. I consider it an incredible work for someone with nails through his hands and feet - struggling to breathe because of the fluid building up in his lungs - to use some of his precious breath to defend Christ. In spite of all his misery and pain, he thought of someone else before himself. How can anyone claim the Good Thief did no works?

Finally, let’s address the Baptism issue. The most important thing to remember here is that the New Covenant had not yet been instituted - the Old Covenant was still in effect. The Old Covenant equivalent of Baptism was circumcision (Col 2:11-12). This thief being a Jew, he was undoubtedly circumcised. Therefore, the fact that he wasn't baptized, as far as we know, is not relevant in this situation. Was Moses baptized? Was David? Was Abraham? No, but they were all circumcised and they were all saved - under the Old Covenant.

(Source: Bible Christian Society / John Martignoni. http://www.biblechristiansociety.com/apologetics/two_minute. Used with permission)

THE HOPE OF SALVATION FOR INFANTS WHO DIE WITHOUT BEING BAPTISED*

INTERNATIONAL THEOLOGICAL COMMISSION

THE HOPE OF SALVATION FOR INFANTS
WHO DIE WITHOUT BEING BAPTISED*

 

The International Theological Commission has studied the question of the fate of un-baptised infants, bearing in mind the principle of the “hierarchy of truths” and the other theological principles of the universal salvific will of God, the unicity and insuperability of the mediation of Christ, the sacramentality of the Church in the order of salvation, and the reality of Original Sin. In the contemporary context of cultural relativism and religious pluralism the number of non-baptized infants has grown considerably, and therefore the reflection on the possibility of salvation for these infants has become urgent. The Church is conscious that this salvation is attainable only in Christ through the Spirit. But the Church, as mother and teacher, cannot fail to reflect upon the fate of all men, created in the image of God, and in a more particular way on the fate of the weakest members of the human family and those who are not yet able to use their reason and freedom.

It is clear that the traditional teaching on this topic has concentrated on the theory of limbo, understood as a state which includes the souls of infants who die subject to original sin and without baptism, and who, therefore, neither merit the beatific vision, nor yet are subjected to any punishment, because they are not guilty of any personal sin. This theory, elaborated by theologians beginning in the Middle Ages, never entered into the dogmatic definitions of the Magisterium, even if that same Magisterium did at times mention the theory in its ordinary teaching up until the Second Vatican Council. It remains therefore a possible theological hypothesis. However, in the Catechism of the Catholic Church (1992), the theory of limbo is not mentioned. Rather, the Catechism teaches that infants who die without baptism are entrusted by the Church to the mercy of God, as is shown in the specific funeral rite for such children. The principle that God desires the salvation of all people gives rise to the hope that there is a path to salvation for infants who die without baptism (cf. CCC, 1261), and therefore also to the theological desire to find a coherent and logical connection between the diverse affirmations of the Catholic faith: the universal salvific will of God; the unicity of the mediation of Christ; the necessity of baptism for salvation; the universal action of grace in relation to the sacraments; the link between original sin and the deprivation of the beatific vision; the creation of man “in Christ”.

The conclusion of this study is that there are theological and liturgical reasons to hope that infants who die without baptism may be saved and brought into eternal happiness, even if there is not an explicit teaching on this question found in Revelation. However, none of the considerations proposed in this text to motivate a new approach to the question may be used to negate the necessity of baptism, nor to delay the conferral of the sacrament. Rather, there are reasons to hope that God will save these infants precisely because it was not possible to do for them that what would have been most desirable— to baptize them in the faith of the Church and incorporate them visibly into the Body of Christ.

Finally, an observation on the methodology of the text is necessary. The treatment of this theme must be placed within the historical development of the faith. According to Dei Verbum 8, the factors that contribute to this development are the reflection and the study of the faithful, the experience of spiritual things, and the teaching of the Magisterium. When the question of infants who die without baptism was first taken up in the history of Christian thought, it is possible that the doctrinal nature of the question or its implications were not fully understood. Only when seen in light of the historical development of theology over the course of time until Vatican II does this specific question find its proper context within Catholic doctrine. Only in this way - and observing the principle of the hierarchy of truths mentioned in the Decree of the Second Vatican Council Unitatis redintegratio (#11) – the topic can be reconsidered explicitly under the global horizon of the faith of the Church. This Document, from the point of view of speculative theology as well as from the practical and pastoral perspective, constitutes for a useful and timely mean for deepening our understanding this problem, which is not only a matter of doctrine, but also of pastoral priority in the modern era.

* PRELIMINARY NOTE: The theme “The Hope of Salvation for Infants who Die Without Being Baptized” was placed under the study of the International Theological Commission. In order to prepare for this study, a Committee was formed comprised by Most Rev. Ignazio Sanna, Most Rev. Basil Kyu-Man Cho, Rev. Peter Damien Akpunonu, Rev. Adelbert Denaux, Rev. Gilles Emery, OP, Msgr. Ricardo Ferrara, Msgr. István Ivancsó, Msgr. Paul McPartlan, Rev. Dominic Veliath, SDB (President of the Committee), and Sr. Sarah Butler, MSTB. The Committee also received the collaboration of Rev. Luis Ladaria, SJ, the Secretary General of the International Theological Commission, and Msgr. Guido Pozzo, the Assistant to the ITC, as well as other members of the Commission. The general discussion on the theme took place during the plenary sessions of the ITC, held in Rome. In October 2005 and October 2006. This present text was approved in forma specifica by the members of the Commission, and was subsequently submitted to its President, Cardinal William Levada who, upon receiving the approval of the Holy father in an audience granted on January 19, 2007, approved the text for publication.

 

Introduction

1. St Peter encourages Christians to be always ready to give an account of the hope that is in them (cf. 1 Pet 3:15-16).[1] This document deals with the hope that Christians can have for the salvation of unbaptised infants who die. It indicates how such a hope has developed in recent decades and what its grounds are, so as to enable an account of that hope to be given. Though at first sight this topic may seem to be peripheral to theological concerns, questions of great depth and complexity are involved in its proper explication, and such an explication is called for today by pressing pastoral needs.

2. In these times, the number of infants who die unbaptised is growing greatly. This is partly because of parents, influenced by cultural relativism and religious pluralism, who are non-practising, but it is also partly a consequence of in vitro fertilisation and abortion. Given these developments, the question of the destiny of such infants is raised with new urgency. In such a situation, the ways by which salvation may be achieved appear ever more complex and problematic. The Church, faithful guardian of the way of salvation, knows that salvation can be achieved only in Christ, by the Holy Spirit. Yet, as mother and teacher, she cannot fail to reflect on the destiny of all human beings, created in the image of God,[2] and especially of the weakest. Being endowed with reason, conscience and freedom, adults are responsible for their own destiny in so far as they accept or reject God’s grace. Infants, however, who do not yet have the use of reason, conscience and freedom, cannot decide for themselves. Parents experience great grief and feelings of guilt when they do not have the moral assurance of the salvation of their children, and people find it increasingly difficult to accept that God is just and merciful if he excludes infants, who have no personal sins, from eternal happiness, whether they are Christian or non-Christian. From a theological point of view, the development of a theology of hope and an ecclesiology of communion, together with a recognition of the greatness of divine mercy, challenge an unduly restrictive view of salvation. In fact, the universal salvific will of God and the correspondingly universal mediation of Christ mean that all theological notions that ultimately call into question the very omnipotence of God, and his mercy in particular, are inadequate.

3. The idea of Limbo, which the Church has used for many centuries to designate the destiny of infants who die without Baptism, has no clear foundation in revelation, even though it has long been used in traditional theological teaching. Moreover, the notion that infants who die without Baptism are deprived of the beatific vision, which has for so long been regarded as the common doctrine of the Church, gives rise to numerous pastoral problems, so much so that many pastors of souls have asked for a deeper reflection on the ways of salvation. The necessary reconsideration of the theological issues cannot ignore the tragic consequences of original sin. Original sin implies a state of separation from Christ, and that excludes the possibility of the vision of God for those who die in that state.

4. Reflecting on the question of the destiny of infants who die without Baptism, the ecclesial community must keep in mind the fact that God is more properly the subject than the object of theology. The first task of theology is therefore to listen to the Word of God. Theology listens to the Word of God expressed in the Scriptures in order to communicate it lovingly to all people. However, with regard to the salvation of those who die without Baptism, the Word of God says little or nothing. It is therefore necessary to interpret the reticence of Scripture on this issue in the light of texts concerning the universal plan of salvation and the ways of salvation. In short, the problem both for theology and for pastoral care is how to safeguard and reconcile two sets of biblical affirmations: those concerning God’s universal salvific will (cf. 1 Tim 2:4) and those regarding the necessity of Baptism as the way of being freed from sin and conformed to Christ (cf. Mk 16:16; Mt 28:18-19).

5. Secondly, taking account of the principle lex orandi lex credendi, the Christian community notes that there is no mention of Limbo in the liturgy. In fact, the liturgy contains a feast of the Holy Innocents, who are venerated as martyrs, even though they were not baptised, because they were killed “on account of Christ”.[3] There has even been an important liturgical development through the introduction of funerals for infants who died without Baptism. We do not pray for those who are damned. The Roman Missal of 1970 introduced a Funeral Mass for unbaptised infants whose parents intended to present them for Baptism. The Church entrusts to God’s mercy those infants who die unbaptised. In its 1980 Instruction on Children’s Baptism, the Congregation for the Doctrine of the Faith reaffirmed that: “with regard to children who die without having received Baptism, the Church can only entrust them to the mercy of God, as indeed she does in the funeral rite established for them”.[4] The Catechism of the Catholic Church (1992) adds that: “the great mercy of God who desires that all men should be saved [1Tim 2:4], and Jesus’ tenderness toward children which caused him to say: ‘Let the children come to me, do not hinder them’ (Mk 10:14), allow us to hope that there is a way of salvation for children who have died without Baptism”.[5]

6. Thirdly, the Church cannot fail to encourage the hope of salvation for infants who die without Baptism by the very fact that she “prays that no one should be lost”,[6] and prays in hope for “all to be saved”.[7] On the basis of an anthropology of solidarity,[8] strengthened by an ecclesial understanding of corporate personality, the Church knows the help that can be given by the faith of believers. The Gospel of Mark actually describes an occasion when the faith of some was effective for the salvation of another (cf. Mk 2:5). So, while knowing that the normal way to achieve salvation in Christ is by Baptism in re, the Church hopes that there may be other ways to achieve the same end. Because, by his Incarnation, the Son of God “in a certain way united himself” with every human being, and because Christ died for all and all are in fact “called to one and the same destiny, which is divine”, the Church believes that “the Holy Spirit offers to all the possibility of being made partners, in a way known to God, in the paschal mystery” (GS 22).[9]

7. Finally, when reflecting theologically on the salvation of infants who die without Baptism, the Church respects the hierarchy of truths and therefore begins by clearly reaffirming the primacy of Christ and his grace, which has priority over Adam and sin. Jesus Christ, in his existence for us and in the redemptive power of his sacrifice, died and rose again for all. By his whole life and teaching, he revealed the fatherhood of God and his universal love. While the necessity of Baptism is de fide, the tradition and the documents of the magisterium which have reaffirmed this necessity need to be interpreted. While it is true that the universal salvific will of God is not opposed to the necessity of Baptism, it is also true that infants, for their part, do not place any personal obstacle in the way of redemptive grace. On the other hand, Baptism is administered to infants, who are free from personal sins, not only in order to free them from original sin, but also to insert them into the communion of salvation which is the Church, by means of communion in the death and resurrection of Christ (cf. Rom 6:1-7). Grace is totally free, because it is always a pure gift of God. Damnation, however, is deserved, because it is the consequence of free human choice.[10] The infant who dies with Baptism is saved by the grace of Christ and through the intercession of the Church, even without his or her cooperation. It can be asked whether the infant who dies without Baptism, but for whom the Church in its prayer expresses the desire for salvation, can be deprived of the vision of God even without his or her cooperation.

1. Historia Quaestionis
History and Hermeneutics of Catholic Teaching

1.1 Biblical Foundations

8. A sound theological enquiry should start with a study of the biblical foundations of any ecclesial doctrine or practice. Hence, as regards the issue under discussion, the question should be asked whether the Holy Scriptures deal in one way or another with the question of the destiny of unbaptised children. Even a quick look through the New Testament, however, makes it clear that the early Christian communities were not yet confronted with the question whether infants or children who had died without Baptism would receive God’s salvation. When the New Testament mentions the practice of Baptism, it generally points to the Baptism of adults. But the New Testament evidence does not preclude the possibility of infants being baptised. In households (oikos) where Baptism is mentioned in the Book of Acts 16:15 and 33 (cf. 18:8) and 1 Cor 1:16, children may have been baptised along with adults. The absence of positive evidence may be explained by the fact that the New Testament writings are concerned mainly with the initial spread of Christianity in the world.

9. The lack of any positive teaching within the New Testament with respect to the destiny of unbaptised children does not mean that the theological discussion of this question is not informed by a number of fundamental biblical doctrines. These include:

(i) God wills to save all people (cf. Gen 3:15; 22:18; 1 Tim 2:3-6), through Jesus Christ’s victory over sin and death (cf. Eph 1:20-22; Phil 2:7-11; Rom 14:9; 1 Cor 15:20-28);

(ii) the universal sinfulness of human beings (cf. Gen 6:5-6; 8:21; 1 Kings 8:46; Ps 130:3), and their being born in sin (cf. Ps 51:7; Sir 25:24) since Adam, and therefore their being destined to death (cf. Rom 5:12; 1 Cor 15:22);

(iii) the necessity, for salvation, of the faith of the believer (cf. Rom 1:16), on the one hand, and of Baptism (cf. Mk 16:16; Mt 28:19; Acts 2:40-41; 16:30-33) and the Eucharist (cf. Jn 6:53) administered by the Church, on the other hand;

(iv) Christian hope goes utterly beyond human hope (cf. Rom 4:18-21); Christian hope is that the living God, the Saviour of all humanity (cf. 1 Tim 4:10) will share his glory with all people and that all will live with Christ (cf. 1 Thess 5:9-11; Rom 8:2-5.23-25), and Christians must be ready to give an account of the hope they have (cf. 1 Pet 3:15);

(v) the Church must make “supplications, prayers and intercessions … for all” (1 Tim 2:1-8), based on faith that for God’s creative power “nothing is impossible” (Job 42:2; Mk 10:27; 12:24.27; Lk 1:37), and on the hope that the whole creation will finally share in the glory of God (cf. Rom 8:22-27).

10. There seems to be a tension between two of the biblical doctrines just mentioned: the universal salvific will of God on the one side, and the necessity of sacramental Baptism on the other. The latter seems to limit the extension of God’s universal salvific will. Hence a hermeneutical reflection is needed about how the witnesses of tradition (Church Fathers, the magisterium, theologians) read and used biblical texts and doctrines with respect to the problem being dealt with. More specifically, one has to clarify what kind of ‘necessity’ is claimed with respect to the sacrament of Baptism in order to avoid a mistaken understanding. The necessity of sacramental Baptism is a necessity of the second order compared to the absolute necessity of God’s saving act through Jesus Christ for the final salvation of every human being. Sacramental Baptism is necessary because it is the ordinary means through which a person shares the beneficial effects of Jesus’ death and resurrection. In what follows, we will be attentive to the way scriptural witnesses have been used in the tradition. Moreover, in dealing with theological principles (Chapter 2) and with our reasons for hope (Chapter 3), we will discuss in greater detail the biblical doctrines and texts involved.

1.2. The Greek Fathers

11. Very few Greek Fathers dealt with the destiny of infants who die without Baptism because there was no controversy about this issue in the East. Furthermore, they had a different view of the present condition of humanity. For the Greek Fathers, as the consequence of Adam's sin, human beings inherited corruption, possibility, and mortality, from which they could be restored by a process of deification made possible through the redemptive work of Christ. The idea of an inheritance of sin or guilt - common in Western tradition - was foreign to this perspective, since in their view sin could only be a free, personal act.[11] Hence, not many Greek Fathers explicitly deal with the problem of the salvation of unbaptised children. They do, however, discuss the status or situation - but not the place - of these infants after their death. In this regard, the main problem they face is the tension between God’s universal salvific will and the teaching of the Gospel about the necessity of Baptism. Pseudo-Athanasios says clearly that an unbaptised person cannot enter the Kingdom of God. He also asserts that unbaptised children will not enter the Kingdom, but neither will they be lost, for they have not sinned.[12] Anastasius of Sinai expresses this even more clearly: for him, unbaptised children do not go to Gehenna. But he is not able to say more; he does not express an opinion about where they do go, but leaves their destiny to God’s judgment.[13]

12. Alone among the Greek Fathers, Gregory of Nyssa wrote a work specifically on the destiny of infants who die, De infantibus praemature abreptis libellum.[14]The anguish of the Church appears in the questions he puts to himself: the destiny of these infants is a mystery, “something much greater than the human mind can grasp”.[15] He expresses his opinion in relation to virtue and its reward; in his view, there is no reason for God to grant what is hoped for as a reward. Virtue is not worth anything if those who depart this life prematurely without having practised virtue are immediately welcomed into blessedness. Continuing along this line, Gregory asks: “What will happen to the one who finishes his life at a tender age, who has done nothing, bad or good? Is he worthy of a reward?”[16] He answers: “The hoped-for blessedness belongs to human beings by nature, and it is called a reward only in a certain sense”.[17] Enjoyment of true life (zoe and not bios) corresponds to human nature, and is possessed in the degree that virtue is practised. Since the innocent infant does not need purification from personal sins, he shares in this life corresponding to his nature in a sort of regular progress, according to his capacity. Gregory of Nyssa distinguishes between the destiny of infants and that of adults who lived a virtuous life. “The premature death of newborn infants does not provide a basis for the presupposition that they will suffer torments or that they will be in the same state as those who have been purified in this life by all the virtues”.[18] Finally, he offers this perspective for the reflection of the Church: “Apostolic contemplation fortifies our inquiry, for the One who has done everything well, with wisdom (Psalm 104: 24), is able to bring good out of evil”.[19]

13. Gregory of Nazianzus does not write about the place and status after death of infants who die without sacramental Baptism, but he enlarges the subject with another consideration. He writes, namely, that these children receive neither praise nor punishment from the Just Judge, because they have suffered injury rather than provoked it. “The one who does not deserve punishment is not thereby worthy of praise, and the one who does not deserve praise is not thereby deserving of punishment”.[20] The profound teaching of the Greek Fathers can be summarized in the opinion of Anastasius of Sinai: “It would not be fitting to probe God’s judgments with one's hands”.[21]

14. On the one hand, these Greek Fathers teach that children who die without Baptism do not suffer eternal damnation, though they do not attain the same state as those who have been baptised. On the other hand, they do not explain what their state is like or where they go. In this matter, the Greek Fathers display their characteristic apophatic sensitivity.


1.3. The Latin Fathers

15. The fate of unbaptised infants first became the subject of sustained theological reflection in the West during the anti-Pelagian controversies of the early 5th century. St. Augustine addressed the question because Pelagius was teaching that infants could be saved without Baptism. Pelagius questioned whether St. Paul's letter to the Romans really taught that all human beings sinned “in Adam” (Rom 5:12) and that concupiscence, suffering, and death were a consequence of the Fall.[22] Since he denied that Adam's sin was transmitted to his descendants, he regarded newborn infants as innocent. Pelagius promised infants who died unbaptised entry into “eternal life” (not, however, into the “Kingdom of God” [Jn 3:5]), reasoning that God would not condemn to hell those who were not personally guilty of sin.[23]

16. In countering Pelagius, Augustine was led to state that infants who die without Baptism are consigned to hell.[24] He appealed to the Lord's precept, John 3:5, and to the Church's liturgical practice. Why are little children brought to the baptismal font, especially infants in danger of death, if not to assure them entrance into the Kingdom of God? Why are they subjected to exorcisms and exsufflations if they do not have to be delivered from the devil?[25] Why are they born again if they do not need to be made new? Liturgical practice confirms the Church's belief that all inherit Adam's sin and must be transferred from the power of darkness into the kingdom of light (Col 1:13).[26]There is only one Baptism, the same for infants and adults, and it is for the forgiveness of sins.[27] If little children are baptized, then, it is because they are sinners. Although they clearly are not guilty of personal sin, according to Romans 5:12 (in the Latin translation available to Augustine), they have sinned “in Adam”.[28] “Why did Christ die for them if they are not guilty?”[29] All need Christ as their Saviour.

17. In Augustine's judgement, Pelagius undermined belief in Jesus Christ, the one Mediator (1 Tim 2:5), and in the need for the saving grace he won for us on the Cross. Christ came to save sinners. He is the “Great Physician” who offers even infants the medicine of Baptism to save them from the inherited sin of Adam.[30]The sole remedy for the sin of Adam, passed on to everyone through human generation, is Baptism. Those who are not baptized cannot enter the Kingdom of God. At the judgement, those who do not enter the Kingdom (Mt 25:34) will be condemned to hell (Mt 25:41). There is no “middle ground” between heaven and hell. “There is no middle place left, where you can put babies”.[31] Anyone “who is not with Christ must be with the devil”.[32]

18. God is just. If he condemns unbaptised children to hell, it is because they are sinners. Although these infants are punished in hell, they will suffer only the “mildest condemnation” (“mitissima poena”),[33] “the lightest punishment of all”,[34] for there are diverse punishments in proportion to the guilt of the sinner.[35]These infants were unable to help themselves, but there is no injustice in their condemnation because all belong to “the same mass”, the mass destined for perdition. God does no injustice to those who are not elected, for all deserve hell.[36] Why is it that some are vessels of wrath and others vessels of mercy? Augustine admits that he “cannot find a satisfactory and worthy explanation”. He can only exclaim with St. Paul: “How inscrutable [God's] judgments, and untraceable his ways!”[37] Rather than condemn divine authority, he gives a restrictive interpretation of God's universal salvific will..[38] The Church believes that if anyone is redeemed, it is only by God's unmerited mercy; but if anyone is condemned, it is by his well-merited judgment. We shall discover the justice of God's will in the next world.[39]

19. The Council of Carthage of 418 rejected the teaching of Pelagius. It condemned the opinion that infants “do not contract from Adam any trace of original sin, which must be expiated by the bath of regeneration that leads to eternal life”. Positively, this council taught that “even children who of themselves cannot have yet committed any sin are truly baptised for the remission of sins, so that by regeneration they may be cleansed from what they contracted through generation”.[40] It was also added that there is no “intermediate or other happy dwelling place for children who have left this life without Baptism, without which they cannot enter the kingdom of heaven, that is, eternal life”.[41] This council did not, however, explicitly endorse all aspects of Augustine's stern view about the destiny of infants who die without Baptism.

20. So great was Augustine's authority in the West, however, that the Latin Fathers (e.g., Jerome, Fulgentius, Avitus of Vienne, and Gregory the Great) did adopt his opinion. Gregory the Great asserts that God condemns even those with only original sin on their souls; even infants who have never sinned by their own will must go to “everlasting torments”. He cites Job 14:4-5 (LXX), John 3:5, and Ephesians 2:3 on our condition at birth as “children of wrath”.[42]


1.4. The Medieval Scholastics

21. Augustine was the point of reference for Latin theologians throughout the Middle Ages on this matter. Anselm of Canterbury is a good example: he believes that little children who die without Baptism are damned on account of original sin and in keeping with God's justice.[43] The common doctrine was summarized by Hugh of St. Victor: infants who die unbaptised cannot be saved because (1) they have not received the sacrament, and (2) they cannot make a personal act of faith that would supply for the sacrament.[44] This doctrine implies that one needs to be justified during one's earthly life in order to enter eternal life after death. Death puts an end to the possibility of choosing to accept or reject grace, that is, to adhere to God or turn away from him; after death, a person's fundamental dispositions before God receive no further modification.

22. But most of the later medieval authors, from Peter Abelard on, underline the goodness of God and interpret Augustine's “mildest punishment” as the privation of the beatific vision (carentia visionis Dei), without hope of obtaining it, but with no additional penalties.[45] This teaching, which modified the strict opinion of St. Augustine, was disseminated by Peter Lombard: little children suffer no penalty except the privation of the vision of God.[46] This position led the theological reflection of the thirteenth century to assign unbaptised infants a destiny essentially different from that of the saints in heaven, but also partly different from that of the reprobate, with whom they are nonetheless associated. This did not prevent the medieval theologians from holding the existence of two (and not three) possible outcomes for human existence: the happiness of heaven for the saints, and the privation of this celestial happiness for the damned and for infants who died unbaptised. In the developments of medieval doctrine, the loss of the Beatific Vision (poena damni) was understood to be the proper punishment for original sin, whereas the “torments of perpetual hell” constituted the punishment for mortal sins actually committed.[47] In the Middle Ages, the ecclesiastical magisterium affirmed more than once that those “who die in mortal sin” and those who die “with original sin only” receive “different punishments”.[48]

23. Because children below the age of reason did not commit actual sin, theologians came to the common view that these unbaptised children feel no pain at all, or even that they enjoy a full natural happiness through their union with God in all natural goods (Thomas Aquinas, Duns Scotus).[49] The contribution of this last theological thesis consists especially in its recognition of an authentic joy among children who die without sacramental Baptism: they possess a true form of union with God proportionate to their condition. The thesis relies on a certain way of conceptualising the relationship between the natural and the supernatural orders, and, in particular, the orientation to the supernatural; it must not be confused, however, with the later development of the idea of “pure nature”. Thomas Aquinas, for instance, insisted that faith alone allows us to know that the supernatural end of human life consists in the glory of the saints, that is, in participation in the life of the Triune God through the beatific vision. Since this supernatural end transcends natural human knowledge, and since unbaptised children lack the sacrament that would have given them the seed of such supernatural knowledge, Aquinas concluded that infants who die without Baptism do not know what they are deprived of, and hence do not suffer from the privation of the beatific vision.[50] Even when they adopted such a view, theologians considered the privation of the beatific vision as an affliction (“punishment”) within the divine economy. The theological doctrine of a “natural beatitude” (and the absence of any suffering) can be understood as an attempt to account for God’s justice and mercy regarding children who did not commit any actual fault, thus giving more weight to God’s mercy than in Augustine’s view. The theologians who held this thesis of a natural happiness for children who died without Baptism manifest a very lively sense of the gratuity of salvation and of the mystery of God's will that human thought cannot fully grasp.

24. The theologians who taught, in one form or another, that unbaptised children are deprived of the vision of God generally held at the same time a double affirmation: (a) God wills that everyone be saved, and (b) God, who wills that all be saved, wills equally the dispensations and the means that he himself has established for this salvation and that he has made known to us by his revelation. The second affirmation, of itself, does not exclude other dispositions of the divine economy (as is clear, for example, in the witness of the Holy Innocents). As for the expression “Limbo of Infants”, it was forged at the turn of the 12th-13th century to name the “resting place” of such infants (the "border" of the inferior region). Theologians could discuss this question, however, without using the word “Limbo”. Their doctrines should not be confused with the use of the word “Limbo”.

25. The main affirmation of these doctrines is that those who were not capable of a free act by which they could consent to grace, and who died without having been regenerated by the sacrament of Baptism, are deprived of the vision of God because of original sin which they inherit through human generation.


1.5. The Modern/Post-Tridentine Era

26. Augustine's thought enjoyed a revival in the 16th century, and with it his theory regarding the fate of unbaptised infants, as Robert Bellarmine, for example, bears witness.[51] One consequence of this revival of Augustinianism was Jansenism. Together with Catholic theologians of the Augustinian school, the Jansenists vigorously opposed the theory of Limbo. During this period the popes (Paul III, Benedict XIV, Clement XIII)[52] defended the right of Catholics to teach Augustine's stern view that infants dying with original sin alone are damned and punished with the perpetual torment of the fire of hell, though with the “mildest pain” (Augustine) compared with what was suffered by adults who were punished for their mortal sins. On the other hand, when the Jansenist Synod of Pistoia (1786) denounced the medieval theory of “Limbo”, Pius VI defended the right of the Catholic Schools to teach that those who died with the guilt of original sin alone are punished with the lack of the Beatific Vision (“punishment of loss”), but not sensible pains (the punishment of "fire"). In the bull “Auctorem Fidei” (1794), the Pope condemned as “false, rash, injurious to the Catholic schools” the Jansenist teaching “which rejects as a Pelagian fable [fabula pelagiana] that place in the lower regions (which the faithful call the ‘Limbo of Children’) in which the souls of those departing with the sole guilt of original sin are punished with the punishment of the condemned, without the punishment of fire, just as if whoever removes the punishment of fire thereby introduces that middle place and state free of guilt and of punishment between the Kingdom of God and eternal damnation of which the Pelagians idly talk”.[53] Papal interventions during this period, then, protected the freedom of the Catholic schools to wrestle with this question. They did not endorse the theory of Limbo as a doctrine of faith. Limbo, however, was the common Catholic teaching until the mid-20th century.


1.6. From the Time of Vatican I to Vatican II

27. Prior to the First Vatican Council, and again prior to the Second Vatican Council, there was a strong interest in some quarters in defining Catholic doctrine on this matter. This interest was evident in the revised schema of the dogmatic constitution, De doctrina catholica, prepared for the First Vatican Council (but not voted upon by the Council), which presented the destiny of children who died without Baptism as between that of the damned, on the one hand, and that of the souls in purgatory and the blessed, on the other: “Etiam qui cum solo originali peccato mortem obeunt, beata Dei visione in perpetuum carebunt”.[54] In the 20th century, however, theologians sought the right to imagine new solutions, including the possibility that Christ's full salvation reaches these infants.[55]

28. In the preparatory phase of Vatican II, there was a desire on the part of some that the Council affirm the common doctrine that unbaptised infants cannot attain the Beatific Vision, and thereby close the question. The Central Preparatory Commission, which was aware of many arguments against the traditional doctrine and of the need to propose a solution in better accordance with the developing sensus fidelium, opposed this move. Because it was thought that theological reflection on the issue was not mature enough, the question was not included in the Council's agenda; it did not enter into the Council's deliberations and was left open for further investigation.[56] The question raised a number of problems whose outcome was debated among theologians, in particular: the status of the Church's traditional teaching concerning children who die without Baptism; the absence of an explicit indication in Holy Scripture on the subject; the connection between the natural order and the supernatural vocation of human beings; original sin and the universal saving will of God; and the “substitutions” for sacramental Baptism that can be invoked for young children.

29. The Catholic Church's belief that Baptism is necessary for salvation was powerfully expressed in the Decree for the Jacobites at the Council of Florence in 1442: “There is no other way to come to the aid [of little children] than the sacrament of Baptism by which they are snatched from the power of the devil and adopted as children of God”.[57] This teaching implies a very vivid perception of the divine favour displayed in the sacramental economy instituted by Christ; the Church does not know of any other means which would certainly give little children access to eternal life. However, the Church has also traditionally recognized some substitutions for Baptism of water (which is the sacramental incorporation into the mystery of Christ dead and risen), namely, Baptism of blood (incorporation into Christ by witness of martyrdom for Christ) and Baptism of desire (incorporation into Christ by the desire or longing for sacramental Baptism). During the 20th century, some theologians, developing certain more ancient theological theses, proposed to recognize for little children either some kind of Baptism of blood (by taking into consideration the suffering and death of these infants), or some kind of Baptism of desire (by invoking an “unconscious desire” for Baptism in these infants oriented toward justification, or the desire of the Church).[58] The proposals invoking some kind of Baptism of desire or Baptism of blood, however, involved certain difficulties. On the one hand, the adult's act of desire for Baptism can hardly be attributed to children. The little child is scarcely capable of supplying the fully free and responsible personal act which would constitute a substitution for sacramental Baptism; such a fully free and responsible act is rooted in a judgement of reason and cannot be properly achieved before the human person has reached a sufficient or appropriate use of reason (aetas discretionis: “age of discretion”). On the other hand, it is difficult to understand how the Church could properly “supply” for unbaptised infants. The case of sacramental Baptism, instead, is quite different because sacramental Baptism, administered to infants, obtains grace in virtue of that which is specifically proper to the sacrament as such, that is, the certain gift of regeneration by the power of Christ himself. That is why Pope Pius XII, recalling the importance of sacramental Baptism, explained in the “Allocution to Italian Midwives” in 1951: “The state of grace is absolutely necessary for salvation: without it supernatural happiness, the beatific vision of God, cannot be attained. In an adult an act of love may suffice to obtain him sanctifying grace and so supply for the lack of Baptism; to the child still unborn, or newly born, this way is not open”.[59]This gave rise among theologians to a renewed reflection on the dispositions of infants with respect to the reception of divine grace, on the possibility of an extra-sacramental configuration to Christ, and on the maternal mediation of the Church.

30. It is equally necessary to note, among the debated questions with a bearing on this matter, that of the gratuity of the supernatural order. Before the Second Vatican Council, in other circumstances and regarding other questions, Pius XII had vigorously brought this to the consciousness of the Church by explaining that one destroys the gratuity of the supernatural order if one asserts that God could not create intelligent beings without ordaining and calling them to the Beatific Vision.[60] The goodness and justice of God do not imply that grace is necessarily or “automatically” given. Among theologians, then, reflection on the destiny of unbaptised infants involved from that time onwards a renewed consideration of the absolute gratuity of grace, and of the ordination of all human beings to Christ and to the redemption that he won for us.

31. Without responding directly to the question of the destiny of unbaptised infants, the Second Vatican Council marked out many paths to guide theological reflection. The Council recalled many times the universality of God's saving will which extends to all people (1 Tim 2:4).[61] All “share a common destiny, namely God. His providence, evident goodness, and saving designs extend to all humankind” (NA 1, cf. LG 16). In a more particular vein, presenting a conception of human life founded on the dignity of the human being created in the image of God, the constitution Gaudium et Spes recalls that, “[h]uman dignity rests above all on the fact that humanity is called to communion with God,” specifying that “[t]he invitation to converse with God is addressed to men and women as soon as they are born” (GS 19). This same constitution proclaims with vigour that only in the mystery of the Incarnate Word does the mystery of the human being take on light. Furthermore, there is the renowned statement of the Council which asserted: “since Christ died for all, and since all are in fact called to one and the same destiny, which is divine, we must hold that the Holy Spirit offers to all the possibility of being made partners, in a way known to God, in the paschal mystery” (GS 22). Although the Council did not expressly apply this teaching to children who die without Baptism, these passages open a way to account for hope in their favour.[62]


1.7 Issues of a Hermeneutical Nature

32. The study of history shows an evolution and a development of Catholic teaching concerning the destiny of infants who die without Baptism. This progress engages some foundational doctrinal principles which remain permanent, and some secondary elements of unequal value. In effect, revelation does not communicate directly in an explicit fashion knowledge of God's plan for unbaptised children, but it enlightens the Church regarding the principles of faith which must guide her thought and her practice. A theological reading of the history of Catholic teaching up to Vatican II shows in particular that three main affirmations which belong to the faith of the Church appear at the core of the problem of the fate of unbaptised infants. (i) God wants all human beings to be saved. (ii) This salvation is given only through participation in Christ's paschal mystery, that is, through Baptism for the forgiveness of sins, either sacramental or in some other way. Human beings, including infants, cannot be saved apart from the grace of Christ poured out by the Holy Spirit. (iii) Infants will not enter the Kingdom of God without being freed from original sin by redemptive grace.

33. The history of theology and of magisterial teaching show in particular a development concerning the manner of understanding the universal saving will of God. The theological tradition of the past (antiquity, the Middle Ages, the beginning of modern times), in particular the Augustinian tradition, often presents what by comparison with modern theological developments would seem to be a “restrictive” conception of the universality of God's saving will.[63] In theological research, the perception of the divine will to save as “quantitatively” universal is relatively recent. At the level of the magisterium, this larger perception was progressively affirmed. Without trying to date it exactly, one can observe that it appeared very clearly in the 19th century, especially in the teaching of Pius IX on the possible salvation of those who, without fault on their part, were unaware of the Catholic faith: those who “lead a virtuous and just life, can, with the aid of divine light and grace, attain eternal life; for God, who understands perfectly, scrutinizes and knows the minds, souls, thoughts and habits of all, in his very great goodness and patience, will not permit anyone who is not guilty of a voluntary fault to be punished with eternal torments”.[64] This integration and maturation in Catholic doctrine meanwhile gave rise to a renewed reflection on the possible ways of salvation for unbaptised infants.

34. In the Church's tradition, the affirmation that children who died unbaptised are deprived of the beatific vision has for a long time been “common doctrine”. This common doctrine followed upon a certain way of reconciling the received principles of revelation, but it did not possess the certitude of a statement of faith, or the same certitude as other affirmations whose rejection would entail the denial of a divinely revealed dogma or of a teaching proclaimed by a definitive act of the magisterium. The study of the history of the Church's reflection on this subject shows that it is necessary to make distinctions. In this summary we distinguish first, statements of faith and what pertains to the faith; second, common doctrine; and third, theological opinion.

35. a) The Pelagian understanding of the access of unbaptised infants to “eternal life” must be considered as contrary to Catholic faith.

36. b) The affirmation that “the punishment for original sin is the loss of the beatific vision”, formulated by Innocent III,[65] pertains to the faith: original sin is of itself an impediment to the beatific vision. Grace is necessary in order to be purified of original sin and to be raised to communion with God so as to be able to enter into eternal life and enjoy the vision of God. Historically, the common doctrine applied this affirmation to the fate of unbaptised infants and concluded that these infants lack the beatific vision. But Pope Innocent’s teaching, in its content of faith, does not necessarily imply that infants who die without sacramental Baptism are deprived of grace and condemned to the loss of the beatific vision; it allows us to hope that God who wants all to be saved, provides some merciful remedy for their purification from original sin and their access to the beatific vision.

37. c) In the documents of the magisterium in the Middle Ages, the mention of “different punishments” for those who die in actual mortal sin or with original sin only (“As for the souls of those who die in mortal sin or with original sin only, they go down immediately to hell, to be punished, however, with different punishments")[66] must be interpreted according to the common teaching of the time. Historically, these affirmations have certainly been applied to unbaptised infants, with the conclusion that these infants suffer punishment for original sin. It must be observed however that, in a general way, the focus of these Church pronouncements was not on the lack of salvation for unbaptised infants, but on the immediacy of the particular judgment after death and the assignment of souls to heaven or hell. These magisterial statements do not oblige us to think that these infants necessarily die with original sin, so that there would be no way of salvation for them.

38. d) The Bull “Auctorem fidei” of Pope Pius VI is not a dogmatic definition of the existence of Limbo: the papal Bull confines itself to rejecting the Jansenist charge that the “Limbo” taught by scholastic theologians is identical with the “eternal life” promised to unbaptised infants by the ancient Pelagians. Pius VI did not condemn the Jansenists because they denied Limbo, but because they held that the defenders of Limbo were guilty of the heresy of Pelagius. By maintaining the freedom of the Catholic Schools to propose different solutions to the problem of the fate of unbaptised infants, the Holy See defended the common teaching as an acceptable and legitimate option, without endorsing it.

39. e) Pius XII’s “Allocution to Italian Midwives”,[67] which states that apart from Baptism “there is no other means of communicating [supernatural] life to the child who has not yet the use of reason”, expressed the Church's faith regarding the necessity of grace to attain the beatific vision and the necessity of Baptism as the means to receive such grace.[68] The specification that little children (unlike adults) are unable to act on their own behalf, that is, are incapable of an act of reason and freedom that could “supply for Baptism”, did not constitute a pronouncement on the content of current theological theories and did not prohibit the theological search for other ways of salvation. Pius XII rather recalled the limits within which the debate must take place and reasserted firmly the moral obligation to provide Baptism to infants in danger of death.

40. In summary: the affirmation that infants who die without Baptism suffer the privation of the beatific vision has long been the common doctrine of the Church, which must be distinguished from the faith of the Church. As for the theory that the privation of the beatific vision is their sole punishment, to the exclusion of any other pain, this is a theological opinion, despite its long acceptance in the West. The particular theological thesis concerning a “natural happiness” sometimes ascribed to these infants likewise constitutes a theological opinion.

41. Therefore, besides the theory of Limbo (which remains a possible theological opinion), there can be other ways to integrate and safeguard the principles of the faith grounded in Scripture: the creation of the human being in Christ and his vocation to communion with God; the universal salvific will of God; the transmission and the consequences of original sin; the necessity of grace in order to enter into the Kingdom of God and attain the vision of God; the uniqueness and universality of the saving mediation of Christ Jesus; and the necessity of Baptism for salvation. These other ways are not achieved by modifying the principles of the faith, or by elaborating hypothetical theories; rather, they seek an integration and coherent reconciliation of the principles of the faith under the guidance of the ecclesial magisterium, by giving more weight to God's universal salvific will and to solidarity in Christ (cf. GS 22) in order to account for the hope that infants dying without Baptism could enjoy eternal life in the beatific vision. In keeping with a methodological principle that what is less known must be investigated by way of what is better known, it appears that the point of departure for considering the destiny of these children should be the salvific will of God, the mediation of Christ and the gift of the Holy Spirit, and a consideration of the condition of children who receive Baptism and are saved through the action of the Church in the name of Christ. The destiny of unbaptised infants remains, however, a limit-case as regards theological inquiry: theologians should keep in mind the apophatic perspective of the Greek Fathers.


2. Inquirere Vias Domini:
Seeking to Discern God’s Ways - Theological Principles

42. Since the theme under consideration concerns a topic for which no explicit answer is directly forthcoming from Revelation as embodied in Sacred Scripture and Tradition, the Catholic believer must have recourse to certain underlying theological principles which the Church, and specifically the magisterium, the guardian of the deposit of the faith, has articulated with the assistance of the Holy Spirit. As Vatican II affirms: “In Catholic doctrine there exists an order or “hierarchy” of truths since they vary in their relation to the foundation of the Christian faith” (UR 11). No human being can ultimately save him/herself. Salvation comes only from God the Father through Jesus Christ in the Holy Spirit. This fundamental truth (of the “absolute necessity” of God’s saving act towards human beings) is unfolded in history through the mediation of the Church and its sacramental ministry. The ordo tractandi we will adopt here follows the ordo salutis, with one exception: we have put the anthropological dimension between the trinitarian and the ecclesiological-sacramental dimensions.

2.1. The Universal Salvific Will of God as Realized Through the Unique Mediation of Jesus Christ in the Holy Spirit

43. In the context of the discussion on the destiny of those infants who die without Baptism, the mystery of the universal salvific will of God is a fundamental and central principle. The depth of this mystery is reflected in the paradox of divine love which is manifested as both universal and preferential.

44. In the Old Testament, God is called the saviour of the nation of Israel (cf. Exod 6:6; Deut 7:8; 13:5; 32:15; 33:29; Is 41:14; 43:14; 44:24; Ps 78; 1 Macc 4:30). But his preferential love for Israel has a universal scope, which extends to individuals (cf. 2 Sam 22:18, 44, 49; Ps 25:5; 27:1), and all human beings: “Thou lovest all things that exist, and hast loathing for none of the things which thou hast made, for thou wouldst not have made anything if thou hast hated it” (Wis 11:24). Through Israel the gentile nations will find salvation (cf. Is 2:1-4; 42:1; 60:1-14). “I will give you as a light to the nations, that my salvation may reach to the end of the earth” (Is 49:6).

45. This preferential and universal love of God is intertwined and realized in a unique and exemplary fashion in Jesus Christ, who is the unique Saviour of all (cf. Acts 4:12), but particularly of whoever becomes low or humble (tapeinôsei) like the “little ones”. Indeed, as one who is gentle or humble in heart (cf. Mt 11:29), Jesus maintains a mysterious affinity and solidarity with them (cf. Mt 18:3-5; 10:40-42; 25:40,45). Jesus asserts that the care of these little ones is entrusted to the angels of God (cf. Mt 18:10). “So it is not the will of my Father who is in heaven that one of these little ones should perish” (Mt 18:14). This mystery of his will, according to the good pleasure of the Father,[69] is revealed through the Son[70]and dispensed by the gift of the Holy Spirit.[71]

46. The universality of the saving will of God the Father as realized through the unique and universal mediation of his Son, Jesus Christ, is forcefully expressed in the first letter to Timothy: “This is good, and it is acceptable in the sight of God our Saviour, who wills (thelei) all to be saved and to come to the knowledge of the truth. For there is one God, and there is one mediator between God and men, the man Christ Jesus, who gave himself as a ransom for all, the testimony to which was borne at the proper time” (1 Tim 2:3-6). The emphatic reiteration of “all” (vv. 1, 4, 6), and the justification of this universality on the basis of the uniqueness of God and of his mediator who himself is a man, suggests that nobody is excluded from this salvific will. Insofar as it is the object of prayer (cf. 1 Tim 2:1), this salvific will (thelèma) refers to a will which is sincere on the part of God, but, at times, is resisted by human beings.[72] Therefore we need to pray to Our Father in heaven that his will (thelèma) may be done on earth as it is in heaven (cf. Mt 6:10).

47. The mystery of this will, revealed to Paul as “the very least of all the saints” (Eph 3:8f.), has its roots in the Father’s purpose to make his only Son not just “the first-born among many brethren” (Rom 8:29), but also “the first-born of all creation …[and] from the dead” (Col 1:15,18). This revelation allows one to discover in the mediation of the Son universal and cosmic dimensions, which overcome all divisions (cf. GS 13). With respect to the universality of humankind, the mediation of the Son surmounts (i) the various cultural, social and gender divisions: “there is neither Jew nor Greek…neither slave nor free… neither male nor female” (Gal 3:28); and (ii) the divisions caused by sin, internal (cf. Rom 7) as well as interpersonal (cf. Eph 2:14): “For as by one man’s disobedience many were made sinners, so by one man’s obedience many will be made righteous” (Rom 5:19). With respect to cosmic divisions, Paul explains that “For in him all the fulness of God was pleased to dwell, and through him to reconcile to himself all things, whether on earth or in heaven, by making peace by the blood of his cross” (Col 1:19-20). Both dimensions are brought together in the letter to the Ephesians (1:7-10): “In him we have redemption through his blood, the forgiveness of our trespasses … according to his purpose which he set forth in Christ … to unite all things in [Christ], things in heaven and things on earth”.

48. Certainly we do not see yet the fulfilment of this mystery of salvation, “for in this hope we were saved” (Rom 8:24). The Holy Spirit indeed testifies that it is not yet realised, and at the same time encourages Christians to pray and to hope for the final resurrection: “We know that the whole creation has been groaning in travail together until now; and not only the creation, but we ourselves, who have the first fruits of the Spirit, groan inwardly while we wait for adoption as sons, the redemption of our bodies … Likewise the Spirit helps us in our weakness; for we do not know how to pray as we ought, but the Spirit himself intercedes for us with sighs too deep for words” (Rom 8:22f., 26). So the groaning of the Spirit not only helps our prayers but encompasses so to speak the pains of all adults, of all children, of the whole of creation.[73]

49. The Synod of Quiercy (853) asserts: “Almighty God wishes all men without exception to be saved [1 Tim 2:4], although not all are saved. The fact that some are saved, however, is a gift of the Saviour, while the fact that others perish is the fault of those who perish”.[74] Spelling out the positive implications of this statement as regards the universal solidarity of all in the mystery of Jesus Christ, the synod further asserts that: “As there is no man who was, is or will be, whose nature was not assumed in him [the Lord Jesus Christ], likewise there is no one who was, is or will be, for whom he did not suffer, even though not everyone [factually] is redeemed by his passion”.[75]

50. This Christocentric conviction has found expression all through Catholic tradition. St. Irenaeus, for instance, quotes the Pauline text asserting that Christ will return “to unite all things in him” (Eph 1:10) and that every knee should bow to him in heaven and on earth and under the earth and every tongue confess that Jesus Christ is Lord.[76] On his part, St. Thomas Aquinas, once again basing himself on the Pauline text, has this to say: “Christ is the perfect mediator of God and men by reason of his having reconciled through his death the human race with God”.[77]

51. The documents of Vatican II, not only quote the Pauline text in its entirety (cf. LG 60, AG 7), but also refer to it (cf. LG 49), and furthermore repeatedly use the designation Unicus Mediator Christus (LG 8, 14, 62). This core affirmation of Christological faith also finds expression in the post-conciliar papal magisterium: “And there is salvation in no one else, for there is no other name under heaven given among men by which we must be saved” (Acts 4:12). This statement...has a universal value, since for all people ... salvation can only come from Jesus Christ”.[78]

52. The declaration Dominus Iesus succinctly sums up the Catholic conviction and attitude: “It must be firmly believed as a truth of Catholic faith that the universal salvific will of the one and triune God is offered and accomplished once and for all in the mystery of the incarnation, death and resurrection of the Son of God”.[79]


2.2. The Universality of Sin and the Universal Need of Salvation

53. The universal salvific will of God through Jesus Christ, in a mysterious relationship with the Church, is directed to all humans, who, according to the faith of the Church, are sinners in need of salvation. Already in the Old Testament, the all-pervading nature of human sin is mentioned in almost every book. The book of Genesis affirms that sin did not find its origin with God but with human beings, because God created everything and saw that it was good (cf. Gen 1:31). From the moment the human race began to increase on the earth, God had to reckon with the sinfulness of humankind: “The Lord saw that the wickedness of man was great in the earth, and that every imagination of the thoughts of his heart was only evil continually”. He was even “sorry that he had made man on the earth”, and ordered a flood to destroy every living thing, except Noah who found favour in his eyes (cf. Gen 6:5-7). But even the flood did not change the human inclination to sin: “I will never again curse the ground because of man, for the imagination of man's heart is evil from his youth” (Gen 8:21). The Old Testament writers are convinced that sin is deeply rooted and pervasive in humanity (cf. Prov 20:9; Eccles 7:20.29). Hence the frequent petitions for God’s indulgence, as in Psalm 143:2: “Enter not into judgment with thy servant; for no man living is righteous before thee”, or in the prayer of Solomon: “If they sin against thee - for there is no man who does not sin - … if they repent with all their mind and with all their heart … then hear thou in heaven thy dwelling place their prayer … and forgive thy people who have sinned against thee” (1 Kgs 8:46ff.). There are some texts which speak of the sinfulness from birth. The psalmist affirms: “Behold, I was brought forth in iniquity, and in sin did my mother conceive me” (Ps 51:7). And the statement of Eliphaz: “What is man, that he can be clean? Or he that is born of a woman, that he can be righteous?” (Job 15:14; cf. 25:4), is in agreement with Job’s own convictions (cf. Job 14:1.4) and those of other biblical writers (cf. Ps 58:3; Is 48:8). In Wisdom Literature there is even a beginning of reflection on the effects of the sin of the ancestors, Adam and Eve, on the whole of humankind: “But through the devil's envy death entered the world, and those who belong to his party experience it” (Wisdom 2:24); “From a woman sin had its beginning, and because of her we all die” (Sir 25:24).[80]

54. For Paul, the universality of the redemption brought by Jesus Christ finds its counterpart in the universality of sin. When Paul in his letter to the Romans asserts “that all, both Jews and Gentiles, are under the power of sin” (Rom 3:9)[81] and that no one can be excluded from this universal verdict, he naturally bases this on Scripture: “As it is written: ‘None is righteous, no, not one; no one understands, no one seeks for God. All have turned aside, together they have gone wrong; no one does good, not even one’” (Rom 3:10-12, quoting Eccles 7:20 and Ps 14:1-3 which is identical to Ps 53:1-3). On the one side, all human beings are sinners and need to be delivered through the redemptive death and resurrection of Jesus Christ, the new Adam. Not the works of the Law, but only faith in Jesus Christ can save humanity, Jews and Gentiles alike. On the other side, the sinful condition of humankind is linked to the sin of the first man, Adam. This solidarity with the first man, Adam, is expressed in two Pauline texts: 1 Cor 15:21 and especially Rom 5:12: “Therefore as sin came into the world through one man and death through sin, and so death spread to all men because [Gr. eph’hô: other possible translations ‘on the basis of which’ or ‘with the result that’][82] all men sinned…” In this anacolouth, the primary causality for the sinful and mortal condition of humankind is ascribed to Adam, no matter how one understands the phrase eph’hô. The universal causality of Adam’s sin is presupposed in Rom 5:15a, 16a, 17a, 18a and clearly expressed in 5:19a: “by one man’s disobedience many were made sinners”. However, Paul never explains how Adam’s sin is transmitted. Against Pelagius, who thought that Adam influenced humanity by giving it a bad example, Augustine objected that Adam’s sin was transmitted by propagation or heredity, and so brought the doctrine of “original sin” to its classical expression.[83] Under Augustine’s influence, the Western Church almost unanimously interpreted Rom 5: 12 in the sense of hereditary “sin”.[84]

55. Following this, the Council of Trent in its Fifth Session (1546), defined: “If anyone asserts that Adam’s sin harmed only him and not his descendants and that the holiness and justice received from God which he lost was lost only for him and not for us also; or that, stained by the sin of disobedience, he transmitted to all humankind only death and the sufferings of the body but not sin as well which is the death of the soul, anathema sit. For, he contradicts the words of the apostle: “Sin came into the world through one man and death through sin, and so [death] spread to all as all men sinned in him” [Rom 5:12 Vulg.].[85]

56. As the Catechism of the Catholic Church puts it: “The doctrine of original sin is, so to speak, the ‘reverse side’ of the Good News that Jesus is the saviour of all men, that all need salvation and that salvation is offered to all through Christ. The Church, which has the mind of Christ, knows very well that we cannot tamper with the revelation of original sin without undermining the mystery of Christ”.[86]


2.3. The Need for the Church

57. Catholic tradition has constantly affirmed that the Church is necessary for salvation as the historical mediation of the redemptive work of Jesus Christ. This conviction found its classical expression in the adage of St. Cyprian: “Salus extra Ecclesiam non est”.[87] The Second Vatican Council has reiterated this faith conviction: “Basing itself on Scripture and tradition, it [the Council] teaches that the Church, a pilgrim now on earth, is necessary for salvation: the one Christ is mediator and the way of salvation; he is present to us in his body which is the Church. He himself explicitly asserted the necessity of faith and Baptism (cf. Mk 16:16; Jn 3:5), and thereby affirmed at the same time the necessity of the Church which men enter through Baptism as through a door. Hence they could not be saved who, knowing that the Catholic Church was founded as necessary by God through Christ, would refuse either to enter it, or to remain in it” (LG 14). The Council expounded the mystery of the Church at length: “The Church, in Christ, is in the nature of [a] sacrament - a sign and instrument, that is, of communion with God and of the unity among all men” (LG 1); “Just as Christ carried out the work of redemption in poverty and oppression, so the Church is called to follow the same path if she is to communicate the fruits of salvation to men” (LG 8). “Rising from the dead (cf. Rom 6:9) he [Christ] sent his life-giving Spirit upon his disciples and through him set up his Body which is the Church as the universal sacrament of salvation” (LG 48). What is striking in these quotations is the universal extent of the Church’s mediating role in ministering God’s salvation: “the unity among all men”, “salvation of [all] men”, “universal sacrament of salvation”.

58. In the face of new problems and situations and of an exclusive interpretation of the adage: “salus extra ecclesiam non est”,[88] the magisterium, in recent times, has articulated a more nuanced understanding as to the manner in which a saving relationship with the Church can be realized. The Allocution of Pope Pius IX, Singulari Quadam (1854) clearly states the issues involved: “It must, of course, be held as a matter of faith that outside the apostolic Roman Church no one can be saved, that the Church is the only ark of salvation, and that whoever does not enter it, will perish in the flood. On the other hand, it must likewise be held as certain that those who live in ignorance of the true religion, if such ignorance be invincible, are not subject to any guilt in this matter before the eyes of the Lord”.[89]

59. The Letter of the Holy Office to the Archbishop of Boston (1949) offers further specifications. “To gain eternal salvation, it is not always required that a person be incorporated in reality (reapse) as a member of the Church, but it is necessary that one belong to it at least in desire and longing (voto et desiderio). It is not always necessary that this desire be explicit as it is with catechumens. When one is invincibly ignorant, God also accepts an implicit desire, so called because it is contained in the good disposition of soul by which a person wants his or her will to be conformed to God’s will”.[90]

60. The universal salvific will of God, realized through Jesus Christ, in the Holy Spirit, which includes the Church as the universal sacrament of salvation, finds expression in Vatican II: “All men are called to this Catholic unity which prefigures and promotes universal peace. And in different ways to it belong, or are related: all the Catholic faithful, others who believe in Christ and finally all mankind called by God’s grace to salvation” (LG 13). That the unique and universal mediation of Jesus Christ is realized in the context of a relationship with the Church is further reiterated by the post-Conciliar papal magisterium. Speaking of those who have not had the opportunity to come to know or accept Gospel revelation – even in their case, the encyclical Redemptoris Missio has this to say: “Salvation in Christ is accessible by virtue of a grace ... which has a mysterious relationship to the Church”.[91]


2.4. The Necessity of Sacramental Baptism

61. God the Father intends to configure all human beings to Christ by the Holy Spirit, who transforms and empowers them by his grace. Ordinarily, this configuration to Jesus Christ takes place through sacramental Baptism, whereby one is conformed to Christ, receives the Holy Spirit, is liberated from sin and becomes a member of the Church.

62. The numerous baptismal statements in the New Testament, in their variety, articulate the different dimensions of the significance of Baptism as understood by the early Christian community. In the first place, Baptism is designated as the forgiveness of sins, as cleansing (cf. Eph 5:26), or as a sprinkling which cleanses the heart from an evil conscience (cf. Heb 10:22; 1 Pet 3:21). “Repent, and be baptised every one of you in the name of Jesus Christ for the forgiveness of your sins; and you shall receive the gift of the Holy Spirit” (Acts 2:38; cf. Acts 22:16). The baptised are thus configured to Jesus Christ: “We were buried therefore with him by baptism into death, so that as Christ was raised from the dead by the glory of the Father, we too might walk in newness of life” (Rom 6:4).

63. Furthermore, the activity of the Holy Spirit in connection with Baptism is repeatedly referred to (cf. Tit 3:5). It is the belief of the Church that the Holy Spirit is imparted with Baptism (cf. 1 Cor 6:11; Tit 3:5). The Risen Christ is active through his Spirit, who makes us children of God (cf. Rom 8:14),confident to call God Father (cf. Gal 4:6).

64. Finally, there are the statements about being “added” to the People of God in the context of Baptism, of being baptised “into one body” (Acts 2:41). Baptism results in the incorporation of the human person into the People of God, the Body of Christ and the spiritual temple. Paul speaks of “being baptised into one body” (1 Cor 12:13). Luke, instead, of “being added” to the Church through Baptism (Acts 2:41). Through Baptism, the believer is not only an individual, but becomes a member of the People of God. He or she becomes a member of the Church which Peter calls “a chosen race, a royal priesthood, a holy nation, God’s own people” (1 Pet 2:9).

65. The tradition of conferring sacramental Baptism is extended to all, even to infants. Among the New Testament testimonies of Christian Baptism in the book of the Acts of the Apostles, there are instances of “household baptisms” (cf. Acts 16:15; 16:33; 18:8), which possibly included children. The ancient praxis of baptizing children,[92] endorsed by the Fathers and the magisterium of the Church, is accepted as an essential part of the faith understanding of the Catholic Church. The Council of Trent will affirm: “In accordance with apostolic tradition, even children who of themselves cannot have yet committed any sin are truly baptized for the remission of sins, so that by regeneration they may be cleansed from what they contracted through generation. For “unless one is born of water and the Spirit, one cannot enter the Kingdom of God [Jn 3:5]”.[93]

66. The necessity of the sacrament of Baptism is proclaimed and professed as integral to the Christian faith understanding. On the basis of the command as found in Mt 28:19ff. and Mk 16:15, and of the prescription laid down in Jn 3:5,[94]the Christian community has from the earliest time, believed in the necessity of Baptism for salvation. While considering sacramental Baptism necessary inasmuch as it is the ordinary way established by Jesus Christ to configure human beings to himself, the Church has never taught the “absolute necessity” of sacramental Baptism for salvation; there are other avenues whereby the configuration with Christ can be realized. Already in the early Christian community, it was accepted that martyrdom, the “Baptism of blood”, was a substitute for sacramental Baptism. Furthermore, there was the acknowledgement of the Baptism of desire. In this regard, the words of Thomas Aquinas are pertinent: “The sacrament of Baptism may be wanting to someone in two ways. First, both in reality and in desire; as is the case with those who neither are baptised, nor wish to be baptised…Secondly, the sacrament of Baptism may be wanting to anyone in reality but not in desire…Such a man can obtain salvation without being actually baptised on account of his desire for Baptism”.[95] The Council of Trent acknowledges “Baptism of desire” as a way whereby one can be justified without the actual reception of the sacrament of Baptism: “After the promulgation of the Gospel, this transition [from sin to justice] cannot take place without the bath of regeneration or the desire for it for as it is written: ‘Unless one is born of water and the Spirit, one cannot enter the kingdom of God (Jn 3:5)’”.[96]

67. The Christian faith affirmation of the necessity of sacramental Baptism for salvation cannot be depleted of its existential significance by being reduced to a merely theoretical affirmation. On the other hand, God’s freedom over the saving means given by him must be equally respected. Consequently, one must avoid any attempt to oppose sacramental Baptism, the Baptism of desire and Baptism of blood as antithetical. They are but expressions of the creative polarities within the realization of God’s universal salvific will on behalf of humanity, which include both a real possibility of salvation, and a salvific dialogue in freedom with the human person. It is precisely this dynamism which impels the Church, as the universal sacrament of salvation, to summon everyone to repentance, to faith and to sacramental Baptism. This dialogue in grace is elicited only when the human person is existentially capable of a response in the concrete – which is not the case with infants. Hence the need for parents and godparents to speak on behalf of infants who are baptized. But what of infants who die without Baptism?


2.5 Hope and Prayer for Universal Salvation

68. Christians are people of hope. They have set their hope “on the living God, who is the saviour of all, especially of those who believe” (1 Tim 4:10). They ardently desire that all human beings, unbaptised children included, may share in God’s glory and live with Christ (cf. 1 Thess 5:9-11; Rom 8:2-5; 23-35), in keeping with the recommendation of Theophylactus: “If he [our God] wants all men to be saved, you should also want it, and imitate God”.[97] This Christian hope is a “hope … against hope” (Rom 4:18), going far beyond any form of human hope. It takes its example from Abraham, our father in faith. Abraham put great trust in the promises that God had given him. He trusted (“hoped”) in God against all human evidence or odds (“against hope”). So Christians, even when they do not see how unbaptised children can be saved, nevertheless dare to hope that God will embrace them in his saving mercy. They are also prepared to make a defence to any one who calls them to account for the hope that is in them (cf. 1 Pet 3:15). When they meet mothers and parents in distress because their children died before or after birth, without being baptised, they feel urged to explain to them why their own hope for salvation can also extend to those infants or children.[98]

69. Christians are people of prayer. They take to heart the admonition of Paul: “First of all, then, I urge that supplications, prayers, intercessions, and thanksgivings be made for all” (1 Tim 2:1). This universal prayer is acceptable to God who “desires all men to be saved and to come to the knowledge of truth” (1 Tim 2:4), and to whose creative power “nothing is impossible” (Job 42:2; Mk 10:27; 12:24-27; Lk 1:37). It is based on the hope that the whole creation will finally share in the glory of God (cf. Rom 8:22-27). Such a prayer is in line with St. John Chrysostom’s admonition: “Imitate God. If he wants all to be saved, then it is reasonable that one should pray for all”.[99]


3. Spes Orans
Reasons for Hope

3.1. The New Context

70. The two preceding chapters, considering the history of Christian reflection on the destiny of unbaptised infants[100] and the theological principles that bear upon this issue,[101] respectively, have presented a chiaroscuro. On the one hand, in many ways, the underpinning Christian theological principles seem to favour the salvation of unbaptised infants in accordance with God's universal salvific will. On the other hand, however, it cannot be denied that there has been a rather longstanding doctrinal tradition (whose theological value is doubtless not definitive), which, in its concern to safeguard and not compromise other truths of the Christian theological edifice, has expressed either a certain reticence in this regard, or even a clear refusal to envisage the salvation of these infants. There is a fundamental continuity in the Church’s reflection upon the mystery of salvation from generation to generation under the guidance of the Holy Spirit. Within that mystery, the question of the eternal destiny of infants who die unbaptised is “one of the most difficult to solve in the structure of theology”.[102] It is a “limit-case” where vital tenets of faith, especially the need of Baptism for salvation and the universal salvific will of God, can easily appear to be in tension. With respect for the wisdom and fidelity of those who have investigated this difficult matter before, but also with a keen awareness that the magisterium of the Church has specifically and perhaps providentially opted, at key moments in the history of doctrine,[103] not to define that these infants are deprived of the beatific vision but to keep the question open, we have considered how the Spirit may be guiding the Church at this point in history to reflect anew on this exceptionally delicate issue (cf. DV 8).

71. The Second Vatican Council called the Church to read the signs of the times and to interpret them in the light of the Gospel (cf. GS 4, 11), “in order that the revealed truth may be more deeply penetrated, better understood, and more suitably presented” (GS 44). In other words, engagement with the world for which Christ suffered, died and rose again, is always for the Church, which is the body of Christ, an occasion to deepen her understanding of the Lord himself and of his love, and indeed of herself, an occasion to penetrate more deeply the message of salvation entrusted to her. It is possible to identify various signs of our modern times that prompt a renewed awareness of aspects of the Gospel which particularly bear upon the question under consideration. In some ways, they provide a new context for its consideration at the start of the 21st century.

72. a) The warfare and turmoil of the 20th century, and the yearning of humanity for peace and unity, shown by the founding of, e.g., the United Nations Organization, the European Union, the African Union, have helped the Church to understand more deeply the importance of the theme of communion in the Gospel message and so to develop an ecclesiology of communion (cf. LG 4, 9; UR 2; GS 12, 24).

73. b) Many people today grapple with the temptation to despair. The crisis of hope in the contemporary world leads the Church to a deeper appreciation of the hope that is central to the Christian Gospel. “There is one body and one Spirit, just as you were called to the one hope that belongs to your call” (Eph 4:4). Christians are particularly called today to be witnesses to hope and ministers of hope in the world (cf. LG 48, 49; GS 1). The Church in its universality and catholicity is the bearer of a hope that extends to all humankind, and Christians have a mission to offer that hope to everyone.

74. c) The development of global communications, graphically highlighting all the suffering in the world, has been an occasion for the Church to understand God's love, mercy and compassion more profoundly, and to appreciate the primacy of charity. God is merciful, and, faced with the enormity of the world’s pain, we learn to trust and glorify God “who by the power at work within us is able to do far more abundantly than all that we ask or think” (Eph 3:20).

75. d) People everywhere are scandalised by the suffering of children and want to enable children to achieve their potential.[104] In such a setting, the Church naturally recalls and ponders anew various New Testament texts expressing the preferential love of Jesus: “Let the children come to me...for to such belongs the kingdom of heaven” (Mt 19:14; cf. Lk 18:15-16, ‘infants’); “Whoever receives one such in my name receives me” (Mk 9:37); “unless you turn and become like children, you will never enter the kingdom of heaven” (Mt 18:3); “Whoever humbles himself like this child, he is the greatest in the kingdom of heaven” (Mt 18:4); “whoever causes one of these little ones who believe in me to sin, it would be better for him to have a great millstone fastened around his neck and to be drowned in the depth of the sea” (Mt 18:6); “See that you do not despise one of these little ones; for I tell you that in heaven their angels always behold the face of my Father who is in heaven” (Mt 18:10). So the Church renews her commitment to show Christ’s own love and care for children (cf. LG 11; GS 48, 50).

76. e) Increased travel and contact among people of different faiths and the great increase of dialogue between people of different religions have encouraged the Church to develop a greater awareness of the manifold and mysterious ways of God (cf. NA 1, 2), and of her own mission in this context

77. The development of an ecclesiology of communion, a theology of hope, an appreciation of divine mercy, together with a renewed concern for the welfare of infants and an ever‑increasing awareness that the Holy Spirit works in the lives of all “in a way known to God” (GS 22), all of these features of our modern age constitute a new context for the examination of our question. This may be a providential moment for its reconsideration. By the grace of the Holy Spirit, the Church in its engagement with the world of our time has gained deeper insights into God's revelation that can cast new light on our question.

78. Hope is the all-embracing context of our reflections and report. The Church of today responds to the signs of our own times with renewed hope for the world at large and, with particular regard to our question, for unbaptised infants who die.[105]We must here and now give an account of that hope (cf. 1 Pet 3:15). In the last fifty years or so, the magisterium of the Church has shown an increasing openness to the possibility of the salvation of unbaptised infants, and the sensus fidelium seems to have been developing in the same direction. Christians constantly experience, most powerfully in the liturgy, Christ's victory over sin and death,[106]God's infinite mercy, and the loving communion of the saints in heaven, all of which increases our hope. There the hope that is in us, that we must proclaim and explain, is regularly renewed, and it is from that experience of hope that various considerations can now be offered.

79. It must be clearly acknowledged that the Church does not have sure knowledge about the salvation of unbaptised infants who die. She knows and celebrates the glory of the Holy Innocents, but the destiny of the generality of infants who die without Baptism has not been revealed to us, and the Church teaches and judges only with regard to what has been revealed. What we do positively know of God, Christ and the Church gives us grounds to hope for their salvation, as must now be explained.


3.2. God's Merciful Philanthropia

80. God is rich in mercy, dives in misericordia (Eph 2:4). The Byzantine liturgy frequently praises God's philanthropy; God is the “lover of man”.[107]Moreover, God’s loving purpose, now revealed through the Spirit, is beyond our imagining: “what God has prepared for those who love him” is something “no eye has seen, nor ear heard, nor the heart of man conceived” (1 Cor 2:9-10, quoting Is 64:4). Those who grieve over the fate of infants who die unbaptised, especially their parents, are often themselves people who love God, people whom these words should console. In particular, the following observations can be made:

81. a) God’s grace reaches all people and his providence embraces all. The Second Vatican Council teaches that God does not deny “the assistance necessary for salvation” to those who, without any fault of their own, have not yet arrived at an explicit knowledge of God, but who, with the help of grace, “strive to lead a good life”. God enlightens all people “that they may at length have life” (cf. LG 16). Again it teaches that grace is “active invisibly” in the hearts of all people of good will (GS 22). These words apply directly to those above the age of reason, who are making responsible decisions, but it is difficult to deny their applicability also to those below the age of reason. The following words, in particular, seem truly universal in their scope. “For since Christ died for all, and since all are in fact called to one and the same destiny, which is divine [cumque vocatio hominis ultima revera una sit, scilicet divina], we must hold that the Holy Spirit offers to all the possibility of being made partners, in a way known to God, in the paschal mystery” (GS 22). This profound sentence of Vatican II takes us into the heart of the loving purpose of the blessed Trinity and stresses that God’s purpose exceeds our understanding.

82. b) God does not demand the impossible of us.[108] Furthermore, God's power is not restricted to the sacraments: ‘Deus virtutem suam non alligavit sacramentis quin possit sine sacramentis effectum sacramentorum conferre’ (God did not bind His power to the sacraments, so as to be unable to bestow the sacramental effect without conferring the sacrament).[109] God can therefore give the grace of Baptism without the sacrament being conferred, and this fact should particularly be recalled when the conferring of Baptism would be impossible. The need for the sacrament is not absolute. What is absolute is humanity’s need for the Ursakrament which is Christ himself. All salvation comes from him and therefore, in some way, through the Church.[110]

83. c) At all times and in all circumstances, God provides a remedy of salvation for humanity.[111] This was the teaching of Aquinas,[112] and already before him of Augustine[113] and Leo the Great.[114] It is also found in Cajetan.[115] Pope Innocent III specifically focused on the situation of children: “Far from us the thought that all the small children, of whom such a great multitude dies every day, should perish without the merciful God, who wishes no one to perish, having provided for them also some means of salvation....We say that two kinds of sin must be distinguished, original and actual: original which is contracted without consent and actual which is committed with consent. Thus original sin, which is contracted without consent is remitted without consent by the power of the sacrament [of Baptism]; ...”.[116] Innocent was defending infant Baptism as the means provided by God for the salvation of the many infants who die each day. We may ask, however, on the basis of a more searching application of the same principle, whether God also provides some remedy for those infants who die without Baptism. There is no question of denying Innocent’s teaching that those who die in original sin are deprived of the beatific vision.[117] What we may ask and are asking is whether infants who die without Baptism necessarily die in original sin, without a divine remedy.

84. With confidence that in all circumstances God provides, how might we imagine such a remedy? The following are ways by which unbaptised infants who die may perhaps be united to Christ.

85. a) Broadly, we may discern in those infants who themselves suffer and die a saving conformity to Christ in his own death, and a companionship with him. Christ himself on the Cross bore the weight of all of humanity's sin and death, and all suffering and death thereafter is an engagement with his own enemy (cf. 1 Cor 15:26), a participation in his own battle, in the midst of which we can find him alongside us (cf. Dan 3:24-25 [91-92]; Rom 8:31-39; 2 Tim 4:17). His Resurrection is the source of humanity’s hope (cf.1 Cor 15:20); in him alone is there life in abundance (cf. Jn 10:10); and the Holy Spirit offers to all a participation in his paschal mystery (cf. GS 22).

86. b) Some of the infants who suffer and die do so as victims of violence. In their case, we may readily refer to the example of the Holy Innocents and discern an analogy in the case of these infants to the baptism of blood which brings salvation. Albeit unknowingly, the Holy Innocents suffered and died on account of Christ; their murderers were seeking to kill the infant Jesus. Just as those who took the lives of the Holy Innocents were motivated by fear and selfishness, so the lives particularly of unborn babies today are often endangered by the fear or selfishness of others. In that sense, they are in solidarity with the Holy Innocents. Moreover, they are in solidarity with the Christ who said: “Truly, I say to you, as you did it to one of the least of these my brethren, you did it to me” (Mt 25:40). How vital it is for the Church to proclaim the hope and generosity that are intrinsic to the Gospel and essential for the protection of life.

87. c) It is also possible that God simply acts to give the gift of salvation to unbaptised infants by analogy with the gift of salvation given sacramentally to baptized infants.[118]We may perhaps compare this to God's unmerited gift to Mary at her Immaculate Conception, by which he simply acted to give her in advance the grace of salvation in Christ.


3.3. Solidarity with Christ

88. There is a fundamental unity and solidarity between Christ and the whole human race. By his Incarnation, the Son of God has united himself, in some way (“quodammodo”), with every human being (GS 22).[119] There is, therefore, no one who is untouched by the mystery of the Word made flesh. Humanity, and indeed all creation, has been objectively changed by the very fact of the Incarnation and objectively saved by the suffering, death and resurrection of Christ.[120] However, that objective salvation must be subjectively appropriated (cf. Acts 2:37-38; 3:19), ordinarily by the personal exercise of free will in favour of grace in adults, with or without sacramental Baptism, or by infants’ reception of sacramental Baptism. The situation of unbaptised infants is problematic precisely because of their presumed lack of free will.[121] Their situation acutely raises the question of the relationship between the objective salvation won by Christ and original sin, and the question also of the exact import of the Conciliar word, “quodammodo”.

89. Christ lived, died and rose again for all. Pauline teaching is that “at the name of Jesus every knee should bow,... and every tongue confess that Jesus Christ is Lord” (Phil 2:10-11); “to this end Christ died and lived again, that he might be Lord both of the dead and of the living”; “we shall all stand before the judgement seat of God” (Rom 14:9-11). Likewise Johannine teaching stresses that “The Father judges no one, but has given all judgement to the Son, that all may honour the Son, even as they honour the Father” (Jn 5:22-23); “I heard every creature in heaven and on earth and under the earth and in the sea, and all therein, saying: ‘To him who sits upon the throne and to the Lamb be blessing and honour and glory and might for ever and ever!’” (Rev 5:13).

90. The Scriptures relate all humanity without exception to Christ. A major weakness of the traditional view of Limbo is that it is unclear whether the souls there have any relationship to Christ; the Christocentricity of the doctrine seems deficient. In some accounts, the souls in Limbo seem to have a natural happiness that belongs to a different order from the supernatural order in which people choose for or against Christ. This appears to be a feature of Aquinas' account, though Suarez and the later scholastics emphasised that Christ restores human nature (his grace is gratia sanans, healing of human nature) and thereby enables the very natural happiness that Aquinas attributed to the souls in Limbo. The grace of Christ was therefore implicit in Aquinas' account, though not developed. The later scholastics thereby envisaged three possible destinies (at least in practice, though in principle they might have accepted only two destinies: heaven and hell), and understood, against Augustine, that it was by the grace of Christ that the numerous infants in Limbo were there and not in hell!

91. Where sin abounded, grace superabounded! That is the emphatic teaching of Scripture, but the idea of Limbo seems to constrain that superabundance. “[T]he free gift is not like the trespass. For if many died through one man's trespass, much more have the grace of God and the free gift in the grace of that one man Jesus Christ abounded for many”; “as one man's trespass led to condemnation for all men, so one man's act of righteousness leads to acquittal and life for all men”; “where sin increased, grace abounded all the more” (Rom 5:15, 18, 20). “For as in Adam all die, so also in Christ shall all be made alive” (1 Cor 15:22). Scripture teaches of our sinful solidarity in Adam, yes, but it does so as the backdrop to teaching our salvific solidarity in Christ. 'The doctrine of original sin is, so to speak, the “reverse side” of the Good News that Jesus is the saviour of all men, that all need salvation and that salvation is offered to all through Christ.'[122] Many traditional accounts of sin and salvation (and of Limbo) have stressed solidarity with Adam more than solidarity with Christ or at least such accounts have had a restrictive conception of the ways by which human beings benefit from solidarity with Christ. This would seem to have been a characteristic of Augustine’s thought in particular:[123]Christ saves a select few from the mass who are damned in Adam. The teaching of St Paul would urge us to redress the balance and to centre humanity on Christ the saviour, to whom all, in some way, are united.[124] “He who is the ‘image of the invisible God’[125] is himself the perfect man who has restored in the children of Adam that likeness to God which had been disfigured ever since the first sin. Human nature, by the very fact that it was assumed, not absorbed, in him, has been raised in us also to a dignity beyond compare” (GS 22). We wish to stress that humanity’s solidarity with Christ (or, more properly, Christ’s solidarity with all of humanity) must have priority over the solidarity of human beings with Adam, and that the question of the destiny of unbaptised infants who die must be addressed in that light.

92. “He is the image of the invisible God, the first‑born of all creation; for in him all things were created, in heaven and on earth, visible and invisible,....all things were created through him and for him. He is before all things, and in him all things hold together. He is the head of the body, the Church; he is the beginning, the first-born from the dead, that in everything he might be pre-eminent” (Col 1:15-18). God's plan is “to unite all things in him, things in heaven and things on earth” (Eph 1:10). There is a renewed appreciation of the great cosmic mystery of communion in Christ. This, in fact, is the fundamental context for our question.

93. Nevertheless, human beings are blessed with freedom, and a free acceptance of Christ is the ordinary means of salvation; we are not saved without our acceptance and certainly not against our will. All adults either explicitly or implicitly make a decision vis‑à‑vis Christ who has united himself with them (cf. GS 22). Some modern theologians see the option for or against Christ as implicated in all choices. However, it is precisely the lack of free‑will and responsible choice on the part of infants that leads to the query as to how they stand vis‑à‑vis Christ if they die unbaptised. The fact that infants can enjoy the vision of God is recognised in the practice of baptizing infants. The traditional view is that it is only through sacramental Baptism that infants have solidarity with Christ and hence access to the vision of God. Otherwise, solidarity with Adam has priority. We may ask, however, how that view might be changed if priority were restored to our solidarity with Christ (i.e. Christ’s solidarity with us).

94. Baptism for salvation can be received either in re or in voto. It is traditionally understood that the implicit choice for Christ that adults who are not actually baptised can make constitutes a votum for Baptism and is salvific. In the traditional view, such an option is not open to infants who have not attained the use of free‑will. The supposed impossibility of Baptism in voto for infants is central to the whole question. Hence, many, many attempts have been made in modern times to explore the possibility of a votum in the case of an unbaptised infant, either a votum exercised on behalf of the infant by its parents or by the Church,[126] or perhaps a votum exercised by the infant in some way.[127] The Church has never ruled out such a solution, and attempts to get Vatican II to do so significantly failed, because of a widespread sense that investigation of this matter was still ongoing and a widespread desire to entrust such infants to the mercy of God.

95. It is important to recognise a “double gratuity” which calls us into being and simultaneously calls us to eternal life. Though a purely natural order is conceivable, no human life is actually lived in such an order. The actual order is supernatural; channels of grace are open from the very beginning of each human life. All are born with that humanity which was assumed by Christ himself and all live in some kind of relation to him, with different degrees of explicitness (cf. LG 16) and acceptance, at every moment. There are two possible ends for a human being in such an order: either the vision of God or hell (cf. GS 22). Though some medieval theologians maintained the possibility of an intermediate, natural, destiny, gained by the grace of Christ (gratia sanans), namely Limbo,[128] we consider such a solution problematic and wish to indicate that other approaches are possible, based on hope for a redemptive grace given to unbaptised infants who die which opens for them the way to heaven. We believe that, in the development of doctrine, the solution in terms of Limbo can be surpassed in view of a greater theological hope.


3.4. The Church and the Communion of Saints

96. Because all people live in some kind of relation to Christ (cf. GS 22), and the Church is the body of Christ, all people live also in some kind of relation to the Church at every moment. The Church has a profound solidarity or communion with the whole of humanity (cf. GS 1). She lives with a dynamic orientation to the fulness of life with God in Christ (cf. LG chap.7), and wills to draw all people into that fulness of life. The Church is, in fact, 'the universal sacrament of salvation' (LG 48, cf. 1, 9). Salvation is social (cf. GS 12), and the Church already lives the graced life of the communion of saints to which all are called, and embraces all people in all circumstances in her prayer, most especially when she celebrates the Eucharist. The Church includes in her prayer non‑Christian adults and non‑baptised infants who die. Very significantly, the pre-Vatican II lack of liturgical prayers for unbaptised infants who die, has been remedied since the Council.[129] Bound in a common sensus fidei (cf. LG 12), the Church reaches out to all, knowing them to be loved by God. An important reason for the failure of attempts to get Vatican II to teach that unbaptised infants are definitely deprived of the vision of God[130] was the testimony of bishops that that was not the faith of their people; it did not correspond to the sensus fidelium.

97. St Paul teaches that the unbelieving husband or wife of a Christian believer is “consecrated” through their wife or husband, respectively, and moreover that their children too are “holy” (1 Cor 7:14). This is a remarkable indication that the holiness that resides in the Church reaches out to people outside the visible bounds of the Church by means of the bonds of human communion, in this case the family bonds between husband and wife in marriage and parents and children. St Paul implies that the spouse and the child of a believing Christian have by that very fact at least a connection to membership of the Church and to salvation; their family situation “involves a certain introduction to the Covenant”.[131] His words give no assurance of salvation for the unbaptised spouse (cf. 1 Cor 7:16) or child, but surely, once again, grounds for hope.

98. When an infant is baptised, he or she cannot personally make a profession of faith. Rather, at that moment, the parents and the Church as a whole provide a context of faith for the sacramental action. Indeed, St Augustine teaches that it is the Church that presents a child for baptism.[132] The Church professes her faith and intercedes powerfully for the infant, supplying the act of faith that the infant is unable to make; again the bonds of communion, both natural and supernatural, are operative and manifest. If an unbaptised infant is incapable of a votum baptismi, then by the same bonds of communion the Church might be able to intercede for the infant and express a votum baptismi on his or her behalf that is effective before God. Moreover, the Church effectively does express in her liturgy just such a votum by the very charity towards all that is renewed in her in every celebration of the Eucharist.

99. Jesus taught: “unless one is born of water and the Spirit, he cannot enter the kingdom of God” (Jn 3:5); from which we understand the need for sacramental Baptism.[133] Likewise, he said: “unless you eat the flesh of the Son of man and drink his blood, you have no life in you” (Jn 6:53); from which we understand the (closely related) need for participation in the Eucharist. However, just as we do not conclude from the latter words that someone who has not received the sacrament of the Eucharist cannot be saved, so we should not deduce from the former words that someone who has not received the sacrament of Baptism cannot be saved. What we should conclude is that no-one is saved without some relation to Baptism and Eucharist, and therefore to the Church which is defined by these sacraments. All salvation has some relation to Baptism, Eucharist and the Church. The principle that there is “no salvation outside the Church” means that there is no salvation which is not from Christ and ecclesial by its very nature. Likewise, the scriptural teaching that “without faith it is impossible to please [God]” (Heb 11:6) indicates the intrinsic role of the Church, the communion of faith, in the work of salvation. It is especially in the liturgy of the Church that this role becomes manifest, as the Church prays and intercedes for all, including unbaptised infants who die.


3.5. Lex Orandi, Lex Credendi

100. Before Vatican II, in the Latin Church, there was no Christian funeral rite for unbaptised infants and such infants were buried in unconsecrated ground. Strictly speaking, there was no funeral rite for baptised infants either, but in their case a Mass of the Angels was celebrated and of course they were given a Christian burial. Thanks to the liturgical reform after the Council, the Roman Missal now has a funeral Mass for a child who died before Baptism, and there are also special prayers for such a situation in the Ordo Exsequiarum. Though the tone of the prayers in both instances is noticeably cautious, it is now the case that the Church liturgically expresses hope in the mercy of God, to whose loving care the infant is entrusted. This liturgical prayer both reflects and shapes the sensus fidei of the Latin Church regarding the fate of unbaptised infants who die: lex orandi, lex credendi. Significantly, in the Greek Catholic Church there is only one funeral rite for infants whether baptised or not yet baptised, and the Church prays for all deceased infants that they may be received into the bosom of Abraham where there is no sorrow or anguish but only eternal life.

101. “As regards children who have died without Baptism, the Church can only entrust them to the mercy of God, as she does in her funeral rites for them. Indeed, the great mercy of God who desires that all should be saved, and Jesus' tenderness toward children which caused him to say: ‘Let the children come to me, do not hinder them’ (Mk 10:14; cf.1Tim 2:4), allow us to hope that there is a way of salvation for children who have died without Baptism. All the more urgent is the Church's call not to prevent little children coming to Christ through the gift of holy Baptism”.[134]


3.6. Hope

102. Within the hope that the Church bears for the whole of humanity and wants to proclaim afresh to the world of today, is there a hope for the salvation of infants who die without Baptism? We have carefully re-considered this complex question, with gratitude and respect for the responses that have been given through the history of the Church, but also with an awareness that it falls to us to give a coherent response for today. Reflecting within the one tradition of faith that unites the Church through the ages, and relying utterly on the guidance of the Holy Spirit whom Jesus promised would lead his followers “into all the truth” (Jn 16:13), we have sought to read the signs of the times and to interpret them in the light of the Gospel. Our conclusion is that the many factors that we have considered above give serious theological and liturgical grounds for hope that unbaptised infants who die will be saved and enjoy the Beatific Vision. We emphasise that these are reasons for prayerful hope, rather than grounds for sure knowledge. There is much that simply has not been revealed to us (cf. Jn 16:12). We live by faith and hope in the God of mercy and love who has been revealed to us in Christ, and the Spirit moves us to pray in constant thankfulness and joy (cf. 1 Thess 5:18).

103. What has been revealed to us is that the ordinary way of salvation is by the sacrament of Baptism. None of the above considerations should be taken as qualifying the necessity of Baptism or justifying delay in administering the sacrament.[135] Rather, as we want to reaffirm in conclusion, they provide strong grounds for hope that God will save infants when we have not been able to do for them what we would have wished to do, namely, to baptize them into the faith and life of the Church.



[1] All Scriptural references in this document are to the Revised Standard Version of the Bible (Catholic Edition).

[2] Cf. INTERNATIONAL THEOLOGICAL COMMISSION, Communion and Stewardship: Human Persons Created in the Image of God, Vatican City, 2005.

[3] “Bethlehem, do not be sad, but be of good heart at the killing of the holy infants, because they were offered as perfect victims to Christ the King: having been sacrificed on account of him, they will reign with him”, Exapostilarion of Matins in the Byzantine Liturgy, Anthologion di tutto l’anno, vol. 1, Edizione Lipa, Rome 1999, 1199.

[4] CONGREGATION FOR THE DOCTRINE OF THE FAITH, Pastoralis actio, n.13, Acta Apostolicae Sedis 72 (1980), 1144.

[5] Catechism of the Catholic Church (hereafter referred to as CCC), 1261.

[6] CCC 1058.

[7] CCC 1821.

[8] Cf. Gen 22:18; Wis 8:1; Acts 14:17; Rom 2:6-7; 1 Tim 2:4; Synod of Quiercy, DENZINGER Henricus and SCHÖNMETZER Adolfus (eds.), Enchiridion Symbolorum Definitionum et Declarationum de rebus fidei et morum (hereafter referred to as DS), Rome: Herder, 1976, 623; also NA 1.

[9] All references in English to the documents of Vatican II have been taken from Austin FLANNERY (General ed.), Vatican II. The Conciliar and Post Conciliar Documents, Dublin: Costello Publishing Company, 1975.

[10] Cf. Synod of Quiercy, DS 623.

[11] Cf. D. WEAVER, "The Exegesis of Romans 5:12 among the Greek Fathers and its Implication for the Doctrine of Original Sin: The 5th – 12th Centuries", St. Vladimir's Theological Quarterly 29 (1985), 133-159, 231-257.

[12] (PSEUDO-) ATHANASIOS, Quaestiones ad Antiochum ducem, qn. 101 (Patrologia cursus completa, series graeca [PG], J.P. MIGNE (ed.), 28, 660C). Likewise qn. 115 (PG 28, 672A).

[13] ANASTASIUS OF SINAI, Quaestiones et responsiones, qn. 81 (PG 89, 709C).

[14] De infantibus praemature abreptis libellum, ab H. POLACK ad editionem praeparatum in Colloquio Leidensi testimoniis instructum renovatis curis recensitum edendum curavit Hadwiga HÖRNER, in J. K. DOWNING – J. A. McDONOUGH – H. HÖRNER (ed. cur.), Gregorii Nysseni opera dogmatica minora, Pars II , W. JAEGER – H. LANGERBECK – H. HÖRNER (eds.), Gregorii Nysseni opera, Volumen III, Pars II, Leiden – New York – København – Köln 1987, 65-97.

[15] Ibid., 70.

[16] Ibid., 81-82.

[17] Ibid., 83.

[18] Ibid., 96.

[19] Ibid., 97.

[20] GREGORY OF NAZIANZUS, Oratio XL — In sanctum baptisma, 23 (PG 36, 389B-C).

[21] ANASTASIUS OF SINAI, Quaestiones et responsiones, qn. 81 (PG 89, 709C).

[22] Cf. PELAGIUS, Expositio in epistolam ad Romanos, in Expositiones XIII epistolarum Pauli, A. SOUTER (ed.), Cambridge, 1926.

[23] Cf. AUGUSTINE, Epistula 156, Corpus scriptorum ecclesiasticorum latinorum (hereafter CSEL), 44, 448f.; 175.6 (CSEL 44, 660-62); 176.3, (CSEL 44, 666f.); De peccatorum meritis et remissione et de baptismo parvulorum 1.20.26; 3. 5.11-6.12 (CSEL 60, 25f. and 137 – 139); De gestis Pelagii 11, 23-24 (CSEL 42, 76-78).

[24] Cf. De pecc. mer. 1.16.21 (CSEL 60, 20f.) ; Sermo 294.3, Patrologia cursus completa, series latina (PL), J.P. MIGNE (ed.), 38, 1337; Contra Iulianum 5.11.44 (PL 44, 809).

[25] Cf. De pecc. mer. 1.34.63 (CSEL 60, 63f.).

[26] Cf. De gratia Christi et de peccato originali 2.40.45 (CSEL 42, 202f.); De nuptiis et concupiscentia 2.18.33 (CSEL 42, 286f.).

[27] Cf. Sermo 293.11 (PL 38, 1334).

[28] Cf. De pecc. mer. 1.9—15.20 (CSEL 60, 10-20).

[29] "Cur ergo pro illis Christus mortuus est si non sunt rei?" in De nupt. et conc. 2:33.56 (CSEL 42, 513).

[30] Cf. Sermo 293.8-11 (PL 38, 1333f.).

[31] Sermo 294.3 (PL 38, 1337).

[32] De pecc. mer. 1.28.55 (CSEL 60, 54).

[33] Enchiridion ad Laurentium 93 (PL 40, 275); cf. De pecc. mer. 1.16.21 (CSEL 60, 20f.).

[34] C. Iul. 5.11.44 (PL 44, 809).

[35] Cf. Contra Iulianum opus imperfectum 4.122 (CSEL 85, 141 – 142).

[36] Contra duas Epistulas Pelagianorum 2.7.13 (CSEL 60, 474).

[37] Sermo 294.7.7 (PL 38, 1339).

[38] Having taught the universal salvific will of God up to the start of the Pelagian controversy (De Spiritu et littera 33.57-58 [CSEL 60, 215f.]), Augustine subsequently reduced the universality of the “everyone” in 1 Tim 2:4 in various ways: all those (and only those) who in fact will be saved; all classes (Jews and gentiles), not all individuals; many, i.e., not all (Enchir. 103 [PL 40, 280]; C. Iul 4.8.44 [PL 44, 760]). Unlike Jansenism, however, Augustine always taught that Christ died for all, including infants (“Numquid [parvuli] aut homines non sunt ut non pertineant ad id quod dictum est, omnes homines [1 Tim 2:4]?” C. Iul. 4.8.42 [PL 44, 759]; cf. C. Iul. 3.25.58 [PL 44, 732]; Sermo 293.8 [PL 38, 1333]) and that God does not command the impossible (De civitate Dei 22.2 [CSEL 40, 583 – 85]; De natura et gratia 43.50 [CSEL 60, 270]; Retractationes 1.10.2 [PL 32, 599]). For more on this question, see F. MORIONES (ed.), Enchiridion theologicum Sancti Augustini, Madrid: La Editorial Católica, 1961, 327f. and 474-481.

[39] Cf. Enchir. 94-95 (PL 40, 275f.); De nat. et grat. 3.3-5.5 (PL 44, 249f.).

[40] DS 223. This teaching was adopted by the Council of Trent. COUNCIL OF TRENT, Fifth Session, Decree on Original Sin, DS 1514; J. NEUNER – J. DUPUIS (eds.), The Christian Faith in the Doctrinal Documents of the Catholic Church, Theological Publications in India, Bangalore 2004 (hereafter referred to as ND), 511.

[41] DS, 224: “Item placuit, ut si quis dicit, ideo dixisse Dominum: `In domo Patris mei mansiones multae sunt (Io 14,2), ut intelligatur, quia in regno caelorum erit aliquis medius aut ullus alicubi locus, ubi beati vivant parvuli, qui sine baptismo ex hac vita migrarunt, sine quo in regno caelorum, quod est vita aeterna, intrare non possunt, anathema sit”. Cf. Concilia Africae A. 345 – A. 525, C. MUNIER (ed.), Turnhout: Brepols, 1974, 70. This canon is found in some manuscripts, but it is missing from others. The Indiculus did not take it up. Cf. DS 238 – 249; ND 1907 - 1914.

[42] GREGORY THE GREAT, Moralia, 9.21, commenting on Job 9:17 (PL 75, 877). See also Moralia, 12.9 (PL 75, 992-993) and 13.44 (PL 75, 1038).

[43] Cf. De conceptu virginali et de originali peccato, F.S. SCHMITT (ed.), t. II, cap. 28, 170-171.

[44] Cf. Summa Sententiarum, tract. V, cap. 6 (PL 176, 132).

[45] Cf. Peter ABELARD, Commentaria in Epistolam Pauli ad Romanos, Liber II [5,19] (Corpus Christianorum, Continuatio Mediaevalis 11), 169-170.

[46] Cf. Sententiae, Lib. II, dist. 33, cap. 2, I. BRADY (ed.), t. I/2, Grottaferrata 1971, 520.

[47] Cf. INNOCENT III, Letter to Humbert, Archbishop of Arles “Maiores Ecclesiae causas” (DS 780): “Poena originalis peccati est carentia visionis Dei, actualis vero poena peccati est gehennae perpetuae cruciatus…” This theological tradition identified the “torments of hell” with afflictive pains both sensible and spiritual; cf. Thomas AQUINAS, IV Sent., dist. 44, q. 3, a. 3, qla 3; dist. 50, q. 2, a. 3.

[48] COUNCIL OF LYONS II, Profession of Faith for Michael Paleologus, DS 858; JOHN XXII, Letter to the Armenians “Nequaquam sine dolore”, DS 926; COUNCIL OF FLORENCE, Decree: “Laetentur Caeli”, DS 1306.

[49] Thomas AQUINAS, II Sent., dist. 33, q. 2, a. 2; De malo, q. 5, a. 3. John DUNS SCOTUS, Lectura II, dist. 33, q. un.; Ordinatio II, dist. 33, q. un.

[50] Thomas AQUINAS, De malo, q. 5, a. 3: “Anime puerorum…carent supernaturali cognitione que hic in nobis per fidem plantatur, eo quod nec hic fidem habuerunt in actu, nec sacramentum fidei susceperunt…Et ideo se privari tali bono anime puerorum non cognoscunt, et propter hoc non dolent”. Cf. ibid., ad 4; Leonine edition, vol. 23, 136.

[51] Cf. Robert BELLARMINE, De amissione gratiae VI, c.2 and c.6, in Opera, vol. 5, Paris: Vivès, 1873, 458, 470.

[52] Cf. PAUL III, "Alias cum felicitate" (23 September 1535), in JO. LAURENTII BERTI FLORENTINI, Opus de theologicis disciplinis, Venetiis: Ex Typographia Remondiniana, 1760, vol. V, 36; PAUL III, “Cum alias quorumdam” (11 March 1538), in ibid., vol. I, 167-68; BENEDICT XIV, “Dum praeterito mense” (31 July 1748), “Non sine magno” (30 December 1750), “Sotto il 15 di luglio” (12 May 1751), in Benedicti XIV Acta sive nondum sive sparsim edita nunc autem primum collecta cura Raphaelis de Martinis, Neapoli, Ex Typogr. Puerorum Artificium, 1894, vol. I, 554-57; vol. II, 74, 412-413. For other texts and references, see G. J. DYER, The Denial of Limbo and the Jansenist Controversy, Mundelein, IL: Saint Mary of the Lake Seminary, 1955, 139-59; see especially on pp, 139-142, the account of the discussions under Clement XIII in 1758 – 1759, according to the manuscript 1485 of the Biblioteca Corsiniana, Rome, classification mark 41.C.15 (“Cause trattate nella S. C. del Sant`Uffizio di Roma dal 1733 al 1761”).

[53] PIUS VI, Bull “Auctorem Fidei”, DS 2626. On this question, see G. J. DYER, The Denial of Limbo and the Jansenist Controversy, 159 - 170.

[54] Schema reformatum constitutionis dogmaticae de doctrina catholica, cap. V, n. 6 in Acta et Decreta Sacrorum Conciliorum Recentiorum, Collectio Lacensis, t. 7, Friburgi Brisgoviae 1890, 565.

[55] For a survey of the discussions and of some new solutions proposed before Vatican II, see Y. CONGAR, “Morts avant l’aurore de la raison”, in Vaste monde ma paroisse: Vérité et dimensions du Salut, Paris: Témoignage Chrétien, 1959, 174-183; G. DYER, Limbo: Unsettled Question, New York: Sheed and Ward 1964, 93-182 (with the indication of many publications on pp. 192-196); W. A. van ROO, “Infants Dying without Baptism: A Survey of Recent Literature and Determination of the State of the Question”, Gregorianum 35 (1954), 406-473; A. MICHEL, Enfants morts sans baptême, Paris: Téqui, 1954; C. JOURNET, La volonté divine salvifique sur les petits enfants, Paris: Desclée de Brouwer 1958; L. RENWART, “Le baptême des enfants et les limbes”, Nouvelle Revue Théologique 80 (1958), 449-467; H. de LAVALETTE, “Autour de la question des enfants morts sans baptême”, Nouvelle Revue Théologique 82 (1960), 56-69; P. GUMPEL, “Unbaptized Infants: May They be Saved?”, The Downside Review, 72 (1954), 342-458; IDEM, “Unbaptized Infants: A Further Report”, The Downside Review 73 (1955), 317-346; V. WILKIN, From Limbo to Heaven: An Essay on the Economy of Redemption, New York: Sheed and Ward, 1961. After Vatican II: E. BOISSARD, Réflexions sur le sort des enfants morts sans baptême, Paris: Éditions de la Source, 1974.

[56] For the references, see G. ALBERIGO and J.A. KOMONCHAK (eds.), History of Vatican II, vol. 1, Maryknoll: Orbis & Leuven: Peeters, 1995, 236-245; 308-310.

[57] DS 1349.

[58] On these propositions and the questions they raised, see G. J. DYER, The Denial of Limbo, 102-122.

[59] PIUS XII, “Allocution to Italian Midwives”, Acta Apostolicae Sedis, 43 (1951), 841.

[60] Cf. PIUS XII, Encyclical Letter “Humani generis”, Acta Apostolicae Sedis, 42 (1950), 570: “Alii veram ‘gratuitatem’ ordinis supernaturalis corrumpunt, cum autument Deum entia intellectu praedita condere non posse, quin eadem ad beatificam visionem ordinet et vocet”.

[61] Cf. LG 15-16; NA 1; DH 11; AG 7.

[62] See for instance – among other authors – the observations of K. RAHNER. “Die bleibende Bedeutung des II Vatikanischen Konzils,” Schriften zur Theologie, Band XIV, Benziger Verlag: Zürich, Köln, Einsiedeln, 1980, 314-316. With other nuances: J.-H. NICOLAS, Synthèse dogmatique. De la Trinité à la Trinité, Fribourg, Paris: Editions Universitaires, Beauchesne, 1985, 848-853. See also the observations of J. Ratzinger speaking as a private theologian in: Vittorio MESSORI a colloquio con il cardinale Joseph RATZINGER, Rapporto sulla fede, Cinisello Balsamo: Edizioni Paoline, 1985, 154-155.

[63] See above, footnote 38.

[64] PIUS IX, Encyclical Letter “Quanto conficiamur”, 10.09.1863 (DS 2866): “...qui...honestam rectamque vitam agunt, posse, divinae lucis et gratiae operante virtute, aeternam consequi vitam, cum Deus, qui omnium mentes, animos, cogitationes habitusque plane intuetur, scrutatur et noscit, pro summa sua bonitate et clementia minime patiatur, quempiam aeternis puniri suppliciis, qui voluntarie culpae reatum non habeat”.

[65] Cf. INNOCENT III, Letter to Humbert, Archbishop of Arles, “Maiores Ecclesiae causas”, DS 780.

[66] COUNCIL OF LYONS II, Profession for Michael Paleologus, DS 858; see above, footnote 48.

[67] Acta Apostolicae Sedis 43 (1951), 841.

[68] See above, 1.6 and below, 2.4.

[69] Cf. Eph 1:6, 9: “the purpose (eudokía) of his will”.

[70] Cf. Lk 10:22: “the one to whom the Son chooses (bouletai) to reveal him”.

[71] Cf. 1 Cor 12:11: “who apportions to each one individually as he wills (bouletai)”.

[72] Cf. for instance Mt 23:37.

[73] Cf. CCC 307.

[74] DS 623.

[75] DS 624.

[76] See Irenaeus, Adv.Haer., I, 10, 1 (PG 7, 550).

[77] Thomas Aquinas, Summa Theologiae III, q. 26, art. 1, corpus.

[78] John Paul II, Encyclical Redemptoris Missio, 5.

[79] Congregation for the Doctrine of the Faith, Declaration Dominus Iesus, 14.

[80] Other attestations of the Jewish belief about Adam’s influence in the time of Paul are: 2 Apoc. Bar. 17:3; 23:4; 48:42; 54:15; 4 Ezra 3:7; 7:118; “O Adam, what have you done? Though it was you who sinned, the fall was not yours alone, but ours too who are your descendants”.

[81] Cf. Rom 3:23: “All have sinned and fall short of the glory of God”.

[82] In the Western Church, the Greek phrase eph’hô was understood as a relative clause with a masculine pronoun referring to Adam or a neuter pronoun referring to Sin (peccatum) (cf. Vetus Latina and Vulgate in quo). Augustine at first accepted both interpretations, but when he realized that the Greek word for sin was feminine (hamartia) he opted for the first interpretation, which would imply the notion of incorporation of all human beings in Adam. He was followed by many Latin theologians, either “sive in Adamo, sive in peccato”, or “in Adamo”. The latter interpretation was not known in the Eastern Church before John Damascene. Several Greek Fathers understood eph’hô as “because of whom”, i.e. Adam, “all sinned”. The phrase eph’hô has also been understood as a conjunction and translated as “since, because”, “on condition that”, or “with the result that, so that”. J. FITZMYER (Romans [AB, 33], New York, 1992, 413-416) discusses eleven different interpretations and opts for the latter possibility of a consecutive meaning: “Eph’ hō, then, would mean that Paul is expressing a result, the sequel to Adam’s baleful influence on humanity by the ratification of his sin in the sins of all individuals” (p. 416).

[83] De nuptiis et concupiscentia II,12,15 (PL, 44, 450): “Non ego finxi originale peccatum quod catholica fides credit antiquitus”.

[84] The Catechism of the Catholic Church 404 speaks of “a sin which will be transmitted by propagation to all mankind, that is, by the transmission of a human nature deprived of original holiness and justice”. And it adds: “And that is why original sin is called ‘sin’ only in an analogical sense: it is a sin ‘contracted’ and not ‘committed’ – a state and not an act”.

[85] COUNCIL OF TRENT, Fifth Session, Decree on Original Sin, DS 1512; ND 509. The decree of Trent echoes the second canon of the Second Council of Orange (529).

[86] CCC 389.

[87] Cyprian, Epistola ad Iubaianum 73, 21 (PL 3, 1123); see also Council of Florence, Bull “Cantate Domino”, DS 1351; ND 810: “The holy Roman Church […] firmly believes, professes and preaches that ‘no one remaining outside the Catholic Church, not only pagans’, but also Jews, heretics or schismatics, can become partakers of eternal life; but they will go to the ‘eternal fire prepared for the devil and his angels’ [Mt 25:41], unless before the end of their life they are joined to (aggregati) it … ‘And no one can be saved, no matter how much alms one has given, even if shedding one’s blood for the name of Christ, unless one remains in the bosom and unity of the Catholic Church.’” (FULGENTIUS of RUSPE, Liber De fide ad Petrum, liber unus, 38, 79 and 39, 80).

[88] Cf. BONIFACE VIII, Bull “Unam Sanctam”: “Porro subesse Romano Pontifici omni humanae creaturae declaramus, dicimus, diffinimus omnino esse de necessitate salutis”, DS 875; cp. DS 1351; ND 875: “Furthermore we declare, state and define that it is absolutely necessary for the salvation of all human beings that they submit to the Roman Pontiff”.

[89] Pius IX, Allocution “Singulari Quadam”, DS 2865i; ND 813.

[90] Letter of the Holy Office to the Archbishop of Boston, DS 3870; ND 855.

[91] JOHN PAUL II, Encyclical Redemptoris Missio, 10.

[92] Polycarp may be an indirect witness to this, since he declares before the proconsul: “For 86 years I have been serving Him [the Christ]”, Martyrium Polycarpi 9,3. Polycarp’s martyrdom probably occurred during the final years of the reign of Antoninus Pius (156-160).

[93] COUNCIL OF TRENT, Fifth Session, Decree on Original Sin, DS 1514; ND 511. The canon echoes the second canon of the Council of Carthage (418), DS 23.

[94] Taking into account the Old Testament texts regarding the outpouring of the Spirit by God, the principal idea in Jn 3:5 seems to refer to God’s gift of the Spirit. If natural life is attributable to the fact of God giving the spirit to human beings, analogously eternal life begins when God gives his Holy Spirit to human beings. Cf. R.E. BROWN, The Gospel according to John (1 – XII), The Anchor Bible, vol. 29, Doubleday and Co: New York, 1966, 140. In this regard, Brown observes: “The baptismal motif that is woven into the text of the whole scene is secondary; the phrase ‘of water’ in which the baptismal motif expresses itself most clearly may have been always part of the scene, although originally not having a specific reference to Christian Baptism; or the phase may have been added to the tradition later in order to bring out the baptismal motif”. (Ibid., 143). The Lord stresses the necessity of a birth “of water and spirit” to enter into the kingdom of God. In Christian Tradition, this has been understood as pointing to the “sacrament of Baptism”, although the “sacramental” reading is a limitation of the pneumatological meaning. Read in this way, the issue can be raised as to whether the text expresses here a general principle without exception. One should be aware of the slight shift in interpretation.

[95] Thomas Aquinas, Summa Theologiae III, q. 68, art. 2, corpus.

[96] COUNCIL OF TRENT, Sixth Session, Decree on Justification, DS 1524; ND 1928.

[97] Theophylactus, In 1 Tim 2,4 (PG 125, 32): Ei pantas anthrôpous thelè sôthènai ekeinos, thele kai su, kai mimou ton theon.

[98] It is notable that the editio typica of the encyclical of Pope John Paul II, Evangelium Vitae, has replaced paragraph 99 which read: “You will come to understand that nothing is definitively lost and you will also be able to ask forgiveness from your child, who is now living in the Lord” (a phrasing which was susceptible to a faulty interpretation), by this definitive text: “Infantem autem vestrum potestis Eidem Patri Eiusque misericordiae cum spe committere” (cf. AAS 87 (1995), 515), which may be translated as follows: “You can entrust your child to the same Father and to his mercy with hope”.

[99] John Chrysostom, In I Tim. homil. 7,2 (PG 62, 536): Mimou Theon. Ei pantas anthrôpous thelei sôthènai, eikotôs huper hapantôn dei euchesthai.

[100] See above, Chapter 1.

[101] See above, Chapter 2.

[102] Y. Congar, Vaste monde ma paroisse: Vérité et dimensions du Salut, Paris: Témoignage Chrétien, 1968, 169: “un de ceux dont la solution est la plus difficile ensynthèse théologique”.

[103] See above, Chapter 1.5 & 1.6.

[104] Cf. events such as Live Aid, 1985, and Live 8, 2005.

[105] Cf. CCC 1261.

[106] “Christ is risen from the dead. By death He conquered death, and to those in the grave he granted life” (Easter troparion of the Byzantine liturgy ). This paschal verse is sung many times on each of the forty days of the Easter season in the Byzantine tradition. It is, thus, the principal Easter hymn.

[107] In all its ceremonies and celebrations, the Byzantine liturgy praises God’s merciful love: “For You are a merciful God who loves mankind, and we glorify You, Father, Son, and Holy Spirit, now and ever and forever”.

[108] Cf. AUGUSTINE, De natura et gratia 43, 50 (PL 44, 271).

[109] Thomas AQUINAS, Summa Theologiae III, 64, 7; cf. III, 64, 3; III, 66, 6; III, 68, 2.

[110] See below, 3.4. & 3.5.

[111] Cf. Thomas Aquinas, In IV Sent. Dist.1, q. 2, a. 4, q.1, a. 2: “in quolibet statu post peccatum fuit aliquod remedium per quod originale peccatum ex virtute passionis Christi tolleretur”.

[112] Cf. also note 109, above.

[113] Cf. AUGUSTINE, Ep. 102, 2, 12.

[114] Cf. LEO THE GREAT, In nat. Domini 4,1 (PL 54, 203): “Sacramentum salutis humanae nulla umquam antiquitate cessavit.... Semper quidem, dilectissimi, diversis modis multisque mensuris humano generi bonitas divina consuluit. Et plurima providentiae suae munera omnibus retro saeculis clementer impertuit”.

[115] Cf. CAJETAN, In IIIam Part., q. 68, a.11: “Rationabile esse ut divina misericordia provideret homini in quocumque naturali statu de aliquo remedio salutis” (It is reasonable that God’s mercy should provide man, in whatever natural state [he be], with some remedy of salvation). Cajetan was actually looking to the time before Christ when there was a kind of sacramentum naturae, e.g. offering a sacrifice, which was the occasion (but not the cause) of grace. He understood the situation of human beings prior to Christ to be “in the time of the law of nature” and understood the situation of unbaptised infants similarly. He therefore applied his principle in favour of the idea of Limbo as the destiny of such infants. His fundamental point, however, is very important and does not necessarily lead to the conclusion of Limbo: namely, that at all times in history and in all circumstances God cares for the human situation and offers appropriate opportunities for salvation.

[116] INNOCENT III, Letter to Humbert, Archbishop of Arles, ND, 1409, 506; DS, 780 “Absit enim, ut universi parvuli pereant, quorum quotidie tanta multitudo moritur, quin et ipse misericors Deus, qui neminem vult perire, aliquod remedium procuraverit ad salutem... Dicimus distinguendum, quod peccatum est duplex: originale scilicet et actuale: originale, quod absque consensu contrahitur, et actuale, quod committitur cum consensu. Originale igitur, quod sine consensu contrahitur, sine consensu per vim remittitur sacramenti; ...”

[117] Cf. DS 780.

[118] The situation of unbaptised infants may be considered by analogy with that of baptised infants, as here. More problematically, it may also perhaps be considered by analogy with the situation of unbaptised adults, see below, footnote 127.

[119] The Fathers of the Church delight in reflecting on the assumption by Christ of the whole of humanity; e.g. Irenaeus, Adv.Haer. 3,19,3 (SCh 211, 380), Epideixis 33 (SCh 406, 130-131); Hilary of Poitiers, In Mt. 4,8 (SCh 254, 130); 18,6 (SCh 258, 80); Trin. II,24 (CCL 62, 60); Tr.Ps. 51,17; 54,9 (CCL 61, 104; 146); etc.; Gregory of Nyssa, In Cant. Or.II (Opera, ed. JAEGER, VI, 61); Adv. Apoll. (Opera III/1, 152); Cyril of Alexandria, In Joh.Evang. I,9 (PG 73, 161-164); Leo the Great, Tract. 64,3; 72,2 (CCL 138A, 392; 442f.).

[120] Some Fathers had a salvific understanding of the Incarnation itself; e.g. Cyril of Alexandria, Comm. in Joh. 5 (PG 73, 753).

[121] See below, footnote 127.

[122] CCC389.

[123] E.g. Augustine, Enarr. In Ps.70, II, 1 (PL 36, 891): “omnis autem homo Adam; sicut in his qui crediderunt, omnis homo Christus, quia membra sunt Christi”. This text shows Augustine’s difficulty in regarding solidarity with Christ as universally as solidarity with Adam. All have solidarity with Adam; those who believe have solidarity with Christ. Irenaeus is more even-handed in his doctrine of recapitulation; cf. Adv.Haer. 3, 21, 10; 5, 12, 3; 5, 14, 2; 5, 15, 4; 5, 34, 2.

[124] By the fact of the Incarnation, cf. GS 22.

[125] Col 1:15; cf. 2 Cor 4:4.

[126] See below, 3.4.

[127] With regard to the possibility of a votum on the part of the infant, growth towards free‑will might perhaps be imagined as a continuum which unfolds towards maturity from the first moment of existence, rather than there being a sudden qualitative jump to the exercise of mature, responsible decision. The existence of the unborn is a continuum of human life and growth; it does not suddenly become human at some point. Consequently, infants may actually be capable of exercising some kind of rudimentary votum by analogy with that of unbaptised adults. Some theologians have understood the mother's smile to mediate the love of God to the infant, and have therefore seen the infant's response to that smile as a response to God himself. Some modern psychologists and neurologists are convinced that the infant in the womb is already in some way conscious and has some use of freedom. Cf. V. FRANKL, Der unbewusste Gott. Psychotherapie und Religion, München 1979; D. AMEN, Healing the Hardware of the Soul, New York 2002.

[128] See above, para 90.

[129] See below, 3.5.

[130] See above, Chapter 1.6.

[131] Y. Congar, Vaste monde ma paroisse, 171.

[132] Cf. Augustine, First Letter to Boniface, 22, 40 (PL 44, 570).

[133] Cf. footnote 94 above.

[134] CCC 1261.

[135] Cf. CCC 1257.


(Source: http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/cti_documents/rc_con_cfaith_doc_20070419_un-baptised-infants_en.html)


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