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The Jesus Brothers

Artikel von kathpedia.com

Die moderne Soziallehre der Kirche für Staat und Gesellschaft hat seit der Enzyklika Rerum novarum des Papstes Leo XIII. (1891) eine stetig weitere Ausgestaltung gefunden. Zu den Zentren ihrer Entwicklung gehörte auch die von Wissenschaftlern in Deutschland geprägte Christliche Gesellschaftslehre (das ist der adäquate Name für die wissenschaftliche Durchdringen der kirchlichen Soziallehre; so auch der Titel des Standardwerks von Joseph Höffner).

Die amtliche Soziallehre der Kirche, wie sie in päpstlichen Lehrdokumenten und nachgeordneten Positionspapieren zum Ausdruck kommt, bedarf der wissenschaftlichen Ergänzung durch fachkundige Experten. Das kirchliche Lehramt schlägt die Positionen seiner Soziallehre der Öffentlichkeit zur Annahme vor, trifft in diesem Bereich aber keine Entscheidungen mit verpflichtendem Definitionscharakter (die aber auch im Lehramt von Glaube und Sitten eigentlich die Ausnahme sind).

(Quelle: http://www.kathpedia.com/index.php?title=Soziallehre)

 

Leitbilder

Was nützt es, wenn kirchliche Organisationen schön klingende Slogans und Leitsätze haben, wenn diese nicht von jedem einzelnen Mitarbeiter täglich umgesetzt werden? Was hilft es, wenn diese Mitarbeiter gar nicht wissen, wie sie das tun sollen? Was bringen diese Leitsätze, wenn sowieso seit Jahren bei Neueinstellungen weie bei bestehendem Personal überhaupt nicht mehr darauf geachtet wird, ob sie überhaupt gemäß der Glaubens- und Sittenlehre der Kirche leben? Was ich nicht in mir habe, kann ich auch nicht nach außen leben - da hilft der schönste Leitsatz nichts. Das innerhalb dieser Organisationen ansprechen zu wollen, ist vergebliche Liebesmüh. Da hilft nur Druck von außen - von den Gläubigen wie der Gesellschaft.

Päpstliche Rundschreiben, Enzykliken usw.