Katholisch Leben!

The Jesus Brothers

Sonntag

 

Was spricht eigentlich für den Sonntag?

Zum einen ist der Sonntag ein Ruhetag. Gott selbst hat nach getaner Schöpfung einen Ruhetag eingelegt.

Der Sonntag gibt der Woche außerdem einen bestimmten Rhythmus - was durchaus nicht zu unterschätzen ist. Der Mensch braucht Rhythmus und Struktur im täglichen Leben.

Der Sonntag ist Feiertag. Das Leben besteht nicht nur aus Arbeit - man muss auch mal feiern können/dürfen. Für Christen heißt das, den Gottesdienst zu feiern und Gottes Wort zu hören.

Dann ist der Sonntag noch ein Tag der Erinnerung. Christen gedenken dann der Grundlagen ihres Glaubens: den Auszug Israels aus Ägypten (Dtn 5,15) und an die Auferstehung Jesu.

Schließlich ist der Sonntag ein freier Tag für jedermann - nicht nur für Christinnen und Christen. Wir danken auch denen, die an diesem Tag arbeiten, damit wir ausruhen und feiern dürfen. Ihre Arbeit sollte aber die Ausnahme bleiben.

Am Sonntag ist der Mensch im Mittelpunkt. Der Sonntag ist für den Menschen da.

Er betont ferner die wahren Werte im Leben. Wir müssen nicht immer nur kaufen und kaufen. Es ist gut, sich auch mal auf das zu besinnen, was wirklich zählt.

Er ist außerdem ein Tag für die ganze Familie. Ein Tag, den die Familie zusammen begehen darf und sollte.

Am Sonntag bekommen wir auch Kraft und Energie für die nächste Woche. Sei es nun spiritueller, emotionaler oder körperlicher Art. Wir können wieder tief Luft holen.

Nach über 2.000 Jahren gibt es den Sonntag immer noch.Im Jahr 321 hat ihn Kaiser Konstantin zum öffentlichen Ruhetag erklärt. Geschützt wird er im Artikel 140 unseres Grundgesetzes. Damit sollten wir nicht leichtfertig umgehen.

 

(Quelle: Die bayerischen Kapuziner)

 

 

Der Sonntag

Samstag oder Sonntag?

Es gibt christliche Gemeinschaften, die behaupten, dass der Samstag – also der juedische Sabbat - und nicht der Sonntag der Tag des Herrn sei. Irgendwann (ueber den genauen Zeitpunkt schweigt man sich zumeist aus) nach der apsotolischen Zeit haette die Katholische Kirche den Tag des Herrn eigenmaechtig vom Samstag auf den Sonntag verlegt.

Bereits im Neuen Testament jedoch finden sich Bibelverse, die darauf verweisen, dass der Sabbat nicht mehr bindend ist und dass die Christen stattdessen am Sonntag den Tag des Herrn feiern sollten:

„Als wir am ersten Wochentag versammelt waren, um das Brot zu brechen, redete Paulus zu ihnen, den er wollte am folgenden Tag abreisen; und er dehnte seine Rede bis Mitternacht aus.“ (Apg 20, 7 – Einheitsuebersetzung).

Der „erste Tag“ war damals – wie noch heute bei den Juden – der „iom rishon“ (erster Tag). Der erste Tag aber war der Sonntag!

„Jeder soll immer am ersten Tag der Woche etwas zuruecklegen und so zusammensparen, was er kann. Dann sind keine Sammlungen mehr noetig, wenn ich komme.“ (1 Kor 16, 2 – Einheitsuebersetzung).

„Darum soll euch niemand verurteilen wegen Speise und Trank oder wegen eines Festes, ob Neumond oder Sabbat. Das alles ist nur ein Schatten von dem, was kommen wird, die Wirklichkeit aber ist Christus.“ (Kol 2, 16 – 17 – Einheitsuebersetzung).

„Am Tag des Herrn wurde ich vom Geist ergriffen und hoerte hinter mir eine Stimme, laut wie eine Posaune.“ (Offb 1, 10 – Einheitsuebersetzung).

 

Sehen wir uns an, was die Kirchenvaeter dazu zu sagen hatten:

In der Didache (70 n. Chr.) werden die Christen aufgefordert, sich an jedem Tag des Herrn zu versammelt und das Brot zu brechen, sowie zu danken, nachdem man seine Suenden gebeichtet hatte. Das Opfer sollte rein bleiben.

Im Brief von Barnabas (74 n. Chr.) heisst es, dass der achte Tag [Sonntag] mit Freude eingehalten wurde, der Tag an dem Jesus von den Toten auferstanden ist.
 
Ignatius von Antiochien schrieb 110 n. Chr., dass die, die in der alten Ordnung aufgewachsen sind [also die Juden], in den Besitz einer neuen Hoffnung gelangt sind und nicht mehr laenger den Sabbat beachten, sondern den Tag des Herrn, aus dem unser Leben entsprungen ist – durch Ihn und Seinen Tod.

Justin Martyr wiederum schrieb 155 n. Chr., dass die Versammlung der Gemeinde am Sonntag stattfindet, da dies der erste Tag ist, an dem Gott die Welt gemacht hat – und Jesus von den Toten auferstanden ist.

Tertullian schrieb 203 n. Chr., dass – sollten die alten Praktiken wie etwa die Beschneidung tatsaechlich einen Mann reinigen – warum hat Gott dann nicht auch Adam beschnitten? Adam wurde jedoch unbeschnitten erschaffen und hat auch den Sabbat nicht beachtet, ebenso sein Sohn Abel (Gen 4, 1-7; Heb 11, 4). Gleiches gilt fuer Noah und Enoch.

In der Didascalia (225 n. Chr.) lesen wir, dass der Gottesdienst am ersten Tag der Woche [Sonntag] stattzufinden habe, ebenso die Bibellesung und die Eucharistie, weil an diesem Tag unser Herr von den Toten auferstanden ist und ebenso an diesem Tag in den Himmel aufgefahren ist. Schliesslich werde Er auch an einem Sonntag mit den Engeln des Himmels wieder kommen.

Origen erinnerte 229 n. Chr. an das Vorbild Jesu, an Seinen Tod und Seine Auferstehung, der sich im Tag des Herrn widerspiegelt.

Victorinus meinte 300 n. Chr., der sechste Tag [Freitag] werde Parasceve genannt, sei also die Vorbereitung des Koenigreiches. Wegen der Passion Christi sei es deshalb etwa auch angebracht, freitags zu fasten. Am siebten Tag ruhte Gott von all Seiner Arbeit, segnete und heiligte sie. Er meinte weiterhin, Christus haette den juedischen Sabbat abgeschafft.

Eusebius von Caesarea schrieb 312 n. Chr., dass die fruehen Heiligen des Alten Testaments der Beschneidung des Koerpers keine Bedeutung beigemessen haben, ebensowenig wuerden Christen dies tun. Sie legten keinen Wert auf die Beachtung des Sabbat – auch Christen wuerden das nicht tun. Sie vermieden nicht bestimmte Speisen oder beachteten andere Vorschriften, die Moses der Nachwelt hinterlassen hat, damit sie diese als Symbole beachte – auch Christen wuerden dies nicht tun.

Christi Auferstehung von den Toten sei der einzige und wahre heilige Tag und der Tag des Herrn. Er sei besser als das, was das mosaische Gesetz forderte und auch besser als der Sabbat. All diese Tage seien nur Schatten von Tagen und nicht wirkliche Tage (dies schrieb er 319 n. Chr.).

Athanasius schrieb 345 n. Chr., das der Sabbat das Ende der ersten Schoepfung gewesen sei, der Tag des Herrn aber der Beginn der zweiten, in der Er die alte erneuerte und wiederherstellte – in derselben Art und Weise, wie Er vorgeschrieben hatte, dass sie frueher den Sabbat beachten sollten als Erinnerung an das Ende der ersten Dinge ehren wir den Tag des Herrn als das Gedenken an die neue Schoepfung.

Cyril von Jerusalem schrieb 350 n. Chr., man solle den Sabbat nicht mehr beachten, ebenso wenig wie man irgendein Fleisch unrein nennen solle.

Das Konzil von Laodizaea gab 360 n. Chr. bekannt, Christen sollten am Sabbat arbeiten, den Tag des Herrn aber besonders achten und wenn moeglich an diesem Tag nicht arbeiten.

Johannes Chrysostom schrieb 387 n. Chr., als Gott uns in den Zehn Geboten anwies, nicht zu toeten, Er keineswegs noch einen Grund hierfuer hinzufuegen musste (etwa „weil Mord etwas Boeses ist“). Warum aber sagte Er, als Er uns gebot, am siebten Tag nicht zu arbeiten, dass der Grund hierfuer sei, dass Er am siebten Tag von Seiner Schoepfungstat ruhte (Es 20, 10-11)? Weil dieses letzte Gebot nicht zu den vorrangigen gehoerte. Dieses Gebot wurde nicht genau definiert und blieb eher vorlaeufig und wurde deshalb auch spaeter abgeschafft. Notwendig und lebenswichtig aber sind Gebote wie das, nicht zu toeten, nicht zu stehlen oder keinen Ehebruch zu begehen. Bei diesen musste Gott keinen Grund angeben und ebensowenig eine Anweisung – es genuegte das Verbot.

395 n. Chr. schrieb er, dass wir nun Jesus angezogen haben, ein Glied des Herrn seien und in der himmlischen Stadt eingetragen sind – warum also sollten wir noch dem Gesetz des Mose anhaengen? Wie ist es dann fuer uns moeglich, das Koenigreich zu erlangen? Wenn man Paulus zuhoert, stellt man fest, dass die Beachtung des Gesetzes das Evangelium ueber den Haufen wirft. Warum also den Sabbat halten und mit den Juden fasten?

In den Apostolischen Konstitutionen lesen wir 400 n. Chr., dass der Tag, an dem unser Herr auferstand, der Tag des Herrn sei. An diesem Tag sollen wir uns versammeln, den Herrn lobpreisen. An diesem Tag werden die Profeten gelesen, das Evangelium gepredigt und das Messopfer dargebracht.

Augustus schliesslich sagte 412 n. Chr., dass der Sabbat nicht von Christen beachtet werden sollte. Ebenso hielt er es fuer moeglich, dass Paulus nicht von den Zehn Geboten sprach, als er in 2 Kor 3, 6 darauf hinwies, dass der Buchstabe toetet, sondern das Gesetz der Beschneidung und anderer Riten, die nun abgeschafft seien.

Papst Gregor 1 meinte dann 597 n. Chr., dass manche Menschen faelschlicherweise der Ansicht seien, man muesse Arbeit am Samstag verbieten. Er nannte die, die dies predigten gar Prediger des Antichristen. Wer den Sabbat beachte, muesste auch fleischliche Opfer darbringen und die Beschneidung beachten. Wer aber beschnitten sei, dem helfe Christus nichts (vgl. Gal 5, 2).

Sabbat heisst eigentlich, dass wir innehalten und zur Ruhe kommen sollen.

Als die Juden in der Diaspora lebten, war den Menschen, mit denen sie zusammenlebten, dieser Sabbat fremd. Der Sabbat galt besonders den Schutzlosen – Menschen wie Tieren. Die Profeten warnten davor, den Sabbat zu einem Tag der Arbeit und des Geschaefts zu machen.

Als die Juden den Sabbat feierten, feierten sie damit auch den Bund mit Gott. Der Gott, der einen Tag fuer das Ausruhen vorgesehen hatte. Wer im Ebenbild Gottes erschaffen wurde, nimmt somit Anteil an der Arbeit wie an der Ruhe. Das heisst aber nicht, dass man am Sabbat nichts tun sollte. Man sollte vielmehr diesen Tag fuer und mit Gott verbringen.

Das Halten des Sabbats galt als Pflicht, da es daran erinnerte, dass Gott Israel aus Aegypten befreite. Wer den Sabbat haelt, feiert also die Freiheit und den Bund mit Gott.

Im Erinnern an die eigene Versklavung erinnerte sich Israel aber auch an die Sklaven im eigenen Umfeld. Der Sabbat sollte fuer alle da sein. Er ist ein Tag der Freude.

Eine besondere Bedeutung hatte der Sabbat im babylonischen Exil, als man ihn nicht mehr im Tempel feiern konnte. Hier wurde der Sabbat zu einem Ausdruck der Identitaet und der Bundestreue zu Gott. Das aeussere Einhalten des Sabbats zeugte von der inneren Erneuerung des Bundes.

Der Sabbat drueckte aber auch Hoffnung aus. Er weist auf die Zeit hin, wo die Menschen in der Herrlichkeit leben duerfen, wo es keine Trauer mehr gibt und Freude, Freiheit und Heil fuer immer Bestand haben werden.

Kein anderes Gebot hatte unter den Zehn Geboten einen aehnlich breiten Raum (vgl. Ex 20, 8-11; Dtn 5, 12-15).

Bei den Christen wurde schliesslich der Sonntag zum „Herrentag“.

Er steht in enger Beziehung zum alttestamentlichen Sabbat, ist aber nicht dasselbe. Christen feiern, weil Jesus Christus auferstanden ist – am Sonntag. Er, der uns von Suende und Tod befreit hat und die Neue Schoepfung ins Leben gerufen hat. Am ersten Tag der Woche feiern Christen den Neuen Bund.

Das Zweite Vatikanische Konzil holte schliesslich wieder den Sonntag als „achten Tag“ aus der Versenkung hervor.

Seit der Zeit der Apostel versammelten sich Christen am ersten Tag der Woche. Sie feierten damit Tod und Auferstehung Jesu (vgl. Apg 20, 7). An diesem Tag versammelte sich die Gemeinde und brach das Brot, feierte also die Eucharistie. Dies wiederum ist ein grundlegender Unterschied zum Sabbat. Aus diesem Grund wurde der Sonntag ausserdem auch „Herrentag“ genannt (vgl. Offb 1, 10).

Die Bezeichnung „Herrentag“ heisst dabei nicht ausschliesslich, dass die Christen etwas fuer den Herrn zu tun haetten. Es bedeutet, dass sich Gott an die versammelte Gemeinde wendet. Am Sonntag gedenken und feiern die Christen, dass wir durch Christus erloest und neu geschaffen wurden.

Schon die ersten Christen (etwa Ignatius von Antiochien) waren der Ueberzeugung, dass der Sonntag lebenswichtig sei, da er der ganzen Woche Mass und Richtung gab.

In der Didache, geschrieben 100 n. Chr. heisst es etwa in 14, 12: „Am Herrentag des Herrn aber versammelt euch, brecht das Brot und feiert die Eucharistie, nachdem ihr zuvor eure Suenden bekannt habt, damit euer Opfer rein sei. Es soll aber keiner, der mit seinem Naechsten Streit hat, sich mit euch versammeln, bis sie sich ausgesoehnt haben, damit euer Opfer nicht entweiht werde.“


Die fruehen Christen sahen es als ihre Pflicht an, den Tag des Herrn zu feiern, selbst wenn die Teilnahme am Herrenmahl zu Verfolgung und Martyrium fuehrte.

Kaiser Konstantin machte den Sonntag schliesslich 321 zum offiziellen Feiertag. Und so wie im Alten Bund auch wird am christlichen Sonntag Ruhe gehalten und man nimmt am christlichen Gotesdienst teil.

 

Lesen wir aus der Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils:

„Aus apostolischer Ueberlieferung, die ihren Ursprung auf den Auferstehungstag Christi zurueckfuehrt, feiert die Kirche das Pascha-Mysterium jeweils am achten Tag, der deshalb mit Recht Tag des Herrn oder Herrentag genannt wird. An diesem Tag muessen die Christen zusammenkommen, um das Wort Gottes zu hoeren, an der Eucharistiefeier teilzunehmen und so des Leidens, der Auferstehung und der Herrlichkeit des Herrn Jesus Christus zu gedenken und Gott dankzusagen, der sie ‚wiedergeboren hat zu lebendiger Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten’ (1 Petr 1,3). Deshalb ist der Herrentag der Ur-Feiertag, den man der Froemmigkeit der Glaeubigen eindringlich vor Augen stellen soll, auf dass er auch ein Tag der Freude und der Musse werde. Andere Feiern sollen ihm nicht vorgezogen werden, wenn sie nicht wirklich von hoechster Bedeutung sind; denn der Sonntag ist Fundament und Kern des ganzen liturgischen Jahres“ (SC 106).


Schon die fruehen Christen kamen also am Sonntag zusammen, um in der Eucharistie Gottes Erbarmen zu feiern, gemeinsam den Glauben zu feiern und einander im Glauben zu bestaerken. Das Zusammekommen ist also ein sichtbares Zeichen des Glaubens und lebensnotwendig fuer die Gemeinde.

Schon im Neuen Testament zeigten sich aber Anfechtungen und Bedrohungen (vgl. 1 Kor 10-14), so etwa soziale Ungleichheit oder Hochmut. Paulus ruft uns dazu auf, unsere Gaben einzubringen, wenn wir am Gottesdienst teilnehmen, aus Liebe zu Christus und zu unseren Mitmenschen. Jeder Einzelne traegt durch seine Gnadengaben und Glaubenserfahrungen den Glauben der Gemeinde.

 

Wie sieht es nun mit dem Sonntag heute aus?

Der Sonntag hat heute nicht dieselbe Bedeutung wie zu frueheren Zeiten. Er ist fuer viele nicht mehr ein besonderer Tag in der Woche, sondern Teil eines verlaengerten Wochenendes. Das Wochenende hat fuer die Menschen unterschiedliche Bedeutung. Zum einen ist es natuerlich eine Art Befreiung von den Verpflichtungen des Alltags und bedeutet Freizeit. Fuer andere heisst dies aber auch eine Zeit der Ruhe und der Teilnahme am Gottesdienst. Andere nehmen an Veranstaltungen teil oder besuchen Freunde oder Verwandte. Natuerlich kommt durch den Wechsel von Arbeit und Freizeit auch eine gemeinschaftliche Ordnung des Lebens zum Ausdruck. Schliesslich bedeutet das Wochenende auch Zeit fuer die Familie.

Es gibt aber in unserer Industriegesellschaft auch Menschen, die kein freies Wochenende haben und arbeiten muessen. Wer am Sonntag wieder zu weit entfernten Arbeitsstaetten aufbrechen muss, hat ebenso nicht viel von diesem Tag. Wer im Gegenzug dazu arbeitslos ist, fuer den kann der Sonntag eher ein Tag der Leere sein. Geschiedene, Alleinlebende oder Menschen, die jemanden veloren haben, erfahren am Sonntag oft besonders stark eine Zeit der Einsamkeit, Trennung und Traurigkeit. Wieder andere machen am Wochenende genauso weiter wie unter der Woche: fuer sie ist der Sonntag ein Tag wie jeder andere. Dann gibt es Menschen, die koennen mit sich und ihrem Leben nichts anfangen und sind froh, wenn es wieder Montag ist. Schliesslich gibt es noch die, die anhand der vielen Freizeitangebote und Ueberangebote in eine Art Wochenendstress verfallen.

In einer Gesellschaft, in der der christliche Glaube immer mehr verdraengt wird, gedeiht eine weltliche Form der Wochenendkultur. Dies hat allerdings auch wieder Auswirkungen auf Christen, die das ganze Wochenende verplanen und bei denen der christliche Aspekt eher an den Rand geraet. Wer dann doch in die Kirche geht und an der Eucharistie teilnimmt, tut das manchmal eher aus einer Art laestigen Pflichterfuellung heraus. Oder man nimmt nur am Gottesdienst bzw. an der Eucharistie teil, wenn man „Lust“ oder „Zeit“ dazu hat. Wenn gerade nichts Wichtigeres ansteht.

Gleichwohl ist es aber wichtig, den Sonntag auch als solchen zu feiern und damit einen Ausgleich zur stressigen Arbeitswoche zu schaffen. Wie schnell kann man durch die Zwaenge und Verpflichtungen der Arbeitswelt versklavt werden und vereinsamen und dabei vergessen, wofuer wir das alles tun und dass es noch mehr gibt als nur Arbeit. Ruhe und eine Zeit fuer und mit Gott und der Gemeinde sind lebenswichtig fuer unsere koerperliche, emotionale und spirituelle Gesundheit. Arbeit ist nichts Schlechtes – sie braucht aber einen Ausgleich.

Auch sollten wir am Sonntag daran denken, dass es Menschen gibt, die am Sonntag arbeiten muessen – und so weit wie moeglich ihre Last zu tragen versuchen, damit auch sie in den Genuss eines freien Sonntags kommen.

Der Hoehepunkt eines jeden Sonntags ist aber die Feier der Eucharistie, wie es uns Jesus geboten hat. Die Kirche verpflichtet Ihre Glaeubigen aus apostolischer Tradition heruas zur sonntaeglichen Teilnahme an dieser Eucharistiefeier (vgl. Heb 10,25). In Schriften der ersten Christen (etwa der Didascalia II, 19,1) heisst es etwa, dass derjenige, der der sonntaeglichen Eucharistie fernbleibe, die Kirche verkleinere und „eines Gliedes beraube“. Ebenso sollen die Glaeubigen am Sonntag keine Taetigkeiten verrichten, die sie vom Gottesdienst abhalten oder ihrem Geist und ihrem Koerper nicht ermoeglichen, die noetige Ruhe zu finden.

Manch einer mag sich nun beklagen, dass all dies ein kirchliches Gebot ist, das ab dem siebten Lebensjahr einzuhalten ist. Die Verpflichtung entsteht aber nicht aus dem Gebot der Kirche, sondern eher aus der Jesus geschuldeten Teilnahme an Seinem Opfer. Wenn wir das Sonntagsgebot brechen, verfehlen wir uns also gegenueber der Kirche und gegenueber Jesus Christus selbst.

 

Ist ein Brechen des Sonntagsgebots nun eine schwere Suende?

Nun, hierfuer sind mehrere Faktoren zu beruecksichtigen. Warum etwa bricht jemand dieses Gebot? Steht er der Kirche und dem Gottesdienst gleichgueltig gegenueber? Oder gar ablehnend? All dies zeigt sich zumeist in einem regelmaessigen Fernbleiben. Hier wird man allerdings schwer schuldig. Auch muss hier angemerkt werden, dass der Besuch und die Teilnahme an der Feier der Eucharistie nicht dem Wollen oder Nichtwollen des Einzelnen ueberlassen werden darf.

Es kann aber durchaus Gruende geben, warum jemand nicht an der sonntaeglichen Eucharistiefeier teilnehmen kann. Es kann z.B. sein, dass er hierdurch schwere persoenliche Nachteile erleidet (etwa eine Zerruettung der Ehe), dass er dadurch Belastungen ausgesetzt wird, die nicht zumutbar sind (wenn man etwa krank ist oder sehr weite Wege zuruecklegen muss) oder es Gruende aus dem Bereich der Naechstenliebe gibt (etwa wenn jemand seinen kranken Vater pflegen muss oder Kleinkinder zuhause hat). Wenn moeglich, sollte man in all diesen Faellen aber versuchen, wenn irgend moeglich eine Loesung zu finden, die eine Teilnahme an der Messe ermoeglicht.

Wenn es jemand aus guten Gruenden aber trotzdem nicht schafft, am Gottesdienst teilzunehmen, sollte er auf jeden Fall versuchen, auf andere Art und Weise Zeit mit Gott zu verbringen (Bibellesen, Gebete, Meditation, Krankenkommunion, Besuch der Messe waehrend der Woche etc.).

Gerade in Familien mit Kindern kann man den Wert des regelmaessigen gemeinsamen Gottesdienstbesuches nicht hoch genug einschaetzen. Die Kinder sollen schliesslich am Beispiel der Eltern lernen und so wertvolle Erfahrungen machen.

 

Kann man nun eigentlich auch mit Christen aus anderen Denominationen zusammen Gottesdienst feiern? Erfuellt man dadurch nicht auch das Sonntagsgebot?

Fuer Katholiken gehoert der Herrentag (Sonntag) und das Herrenmahl (Eucharistie) zusammen. Am Tag der Feier der Auferstehung Jesu Christi soll auch Sein Tod und Seine Auferstehung in sakramentaler Art und Weise gefeiert werden. Das Messbuch der Katholischen Kirche ist hier eindeutig (vgl. CIC, can. 1247) und verpflichtet die Glaeubigen zur Teilnahme an der Messfeier. Hierzu gehoert, dass die Messe im katholischen Ritus am Feiertag oder am Vorabend zu besuchen ist.

Mit orthodoxen Kirchen besteht eine sehr enge Gemeinschaft. Ihre Sakramente werden von der Katholischen Kirche anerkannt, ebenso ihre apostolische Sukzession hinsichtlich des Priestertums und der Eucharistie. Hier gibt es auch Ausnahmen: Im Oekumenischen Direktorium lesen wir etwa: „Wenn die Notwendigkeit es erfordert oder ein wirklicher geistlicher Nutzen dazu raet und vorausgesetzt, dass jede Gefahr des Irrtums und des Indifferentismus vermieden wird, ist es jedem Katholiken, dem es physisch oder moralisch unmoeglich ist, einen katholischen Spender aufzusuchen, derlaubt, die Sakramente der Busse, der Eucharistie und der Krankensalbung von einem nicht-katholischen Spender der Ostkirche zu empfangen“ (123). „Die katholischen Spender koennen erlaubt die Sakramente der Busse, der Eucharistie und der Krankensalbung Mitgliedern der orientalischen Kirchen spenden, wenn diese von sich aus darum bitten und in rechter Weise disponiert sind“ (125).

Kirchen und kirchliche Gemeinschaften jedoch, die aus der Reformation hervorgegangen sind, erfuellen andere Voraussetzungen. Eine hinreichende Glaubens- oder Sakramentsgemeinschaft ist hier nicht (mehr) gegeben. Eine Kommuniongemeinschaft ist hier also nicht moeglich (vgl. KKK 1400; KEK 1, 360f).

Katholische Amtstraeger duerfen die Sakramente also nur katholischen Glaeubigen spenden und katholische Glaeubige wiederum duerfen diese nur von katholischen Spendern empfangen. Die „Richtlinien fuer die oekumenische Praxis“ regelt die Ausnahmen, die evangelischen Christen unter Umstaenden die Zulassung zur Kommunion gestattet. Eine konfessonsverschiedene Ehe reicht hierfuer nicht aus, ebenso wenig, dass Katholiken das evangelische Abendmahl empfangen duerfen (vgl. Gemeinsames Wort der Deutschen Bischofskonferenz und des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland „Zur konfessionsverschiedenen Ehe“ vom 1. 1. 1985, II, 1).

Die Gemeinsame Synode der deutschen Bistuemer hat hierzu im „Beschluss: Gottesdienst“ gesagt, dass sie „zum gegenwaertigen Zeitpunkt die Teilnahme eines katholischen Christen am evangelischen Abendmahl nicht gutheissen“ kann (5.5.). Weiter: „Die Synode bittet die katholischen und die evangelischen Christen um Verstaendnis fuer die Haltung in der Frage der Eucharistiegemeinschaft. Es geht ihr darum, dass die notwendigen Bemuehungen um ein gemeinsames Eucharistieverstaendnis nicht durch ein uebereiltes Vorgehen Schaden leiden. Das immer schmerzlich erfahrene Getrenntsein am Tisch des Herrn soll uns Antrieb sein, im theologischen Gespraech und im Gebet auf jene volle Einheit hinzuarbeiten, die der Herr im Abendmahlsaal von seinem Vater erfleht hat und die in der gemeinsamen Eucharistie ihren Ausdruck finden soll“ (5.6).

Am 24. 2. 1994 hat die Deutsche Bischofskonferenz erklaert, dass oekumenische Gottesdienste Wortgottesdienste sind, „in denen Katholiken sich mit Christen, die anderen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften angehoeren, zum gemeinsamen Gebet versammeln“. Diese oekumenischen Gottesdienste ersetzen aber nicht die sonntaegliche Eucharistiefeier, sondern sind als Ausnahme zu sehen. Sonntaegliche Gottesdienste ohne Priester, die an die Stelle der „Eucharistie treten, haben an der katholischen Sonntagsliturgie und Sonntagsspritualitaet orientierte Feierordnungen; sie lassen sich daher so nicht als oekumenische Gottesdienste gestalten und muessen als von der Situation erzweungene Ausnahmen gesehen werden“. Wenn es nicht moeglich sein sollte, dass jede Gemeinde zuerst ihren eigenen Gottesdienst und dann den oekumenischen Gottesdienst feiert, kann es Ausnahmesituationen geben, bei denen ein oekumenischer Gottesdienst an Sonntagen und kirchlichen Feiertagen am Vormittag stattfindet. Die Feier der Eucharistie darf aber dann nicht ausfallen. Katholiken mussen die Moeglichkeit zur Teilnahme an der Eucharistie haben.


(Quelle: www.catholic.com sowie: Katholischer Erwachsenen-Katechismus. Zweiter Band. Herausgegeben von der Deutschen Bischofskonferenz. Verlag Herder. Bonn, 1995)

 


Wieso nannten die fruehen Christen den Sonntag „Herrentag“?

Die ersten Christen feierten am ersten Tag („iom rishon“) der juedischen Woche, dem Sonntag. An diesem Tag wurde des Pascha-Mysteriums gedacht – Jesu Selbsthingabe in Tod und Auferstehung („Wochenpascha“)

In der Heiligen Schrift lesen wir, dass Jesus, nachdem er auferstanden ist, Seinen Juengern am ersten Tag der Woche erschien. Deshalb nannten sie diesen Tag „Herrentag“ und feierten ein „Herrenmahl“. An diesem Tag kamen sie zusammen, um zu beten, sich darueber auszutauschen, was der Herr getan und gelehrt hatte und das Brot zu brechen – und so Seine Gegenwart zu erfahren.

Als der roemische Kaiser Konstantin im 4. Jahrhundert den Tag der Sonne zu einem oeffentlichen Ruhetag erklaerte, war dies fuer die Christen eine enorme Erleichterung. Umso mehr, als spaeter die Kirche einen Anteil am Verbot „knechtlicher Arbeiten“ am Sonntag hatte und dies durchsetzen half.

(Quelle: http://www.fernkurs-wuerzburg.de/index.php)

 

Papst Benedikt XVI.

Predigt im Wiender Stephandsdom 09.09.07 (gekürzt)

"Ohne den Tag des Herrn können wir nicht leben"

Liebe Brüder und Schwestern!

"Sine dominico non possumus!" Ohne die Gabe des Herrn, ohne den Tag des Herrn können wir nicht leben:

So antworteten im Jahr 304 Christen aus Abitene im heutigen Tunesien, die bei der verbotenen sonntäglichen Eucharistiefeier ertappt und vor den Richter geführt wurden.

Sie wurden gefragt, wieso sie den christlichen Sonntagsgottesdienst hielten, obgleich sie wussten, dass darauf die Todesstrafe stand.

"Sine dominico non possumus":

In dem Wort "dominico" sind zwei Bedeutungen unlöslich miteinander verflochten, deren Einheit wir wieder wahrzunehmen lernen müssen.

Da ist zunächst die Gabe des Herrn - diese Gabe ist er selbst:

der Auferstandene, dessen Berührung und Nähe die Christen einfach brauchen, um sie selbst zu sein.

Aber dies ist eben nicht nur eine seelische, inwendige, subjektive Berührung: die Begegnung mit dem Herrn schreibt sich in die Zeit ein mit einem bestimmten Tag.

Und so schreibt sie sich ein in unser konkretes, leibhaftiges und gemeinschaftliches Dasein, das Zeitlichkeit ist.

Sie gibt uns unsere Zeit und so unserem Leben als ganzem eine Mitte, eine innere Ordnung.

Rür diese Christen war die sonntägliche Eucharistiefeier nicht ein Gebot, sondern eine innere Notwendigkeit. Ohne den, der unser Leben trägt, ist das Leben selbst leer. Diese Mitte auszulassen oder zu verraten, würde dem Leben selbst seinen Grund nehmen, seine innere Würde und seine Schönheit.

Geht diese Haltung der Christen von damals auch uns Christen von heute an?

Ja, auch für uns gilt, dass wir eine Beziehung brauchen, die uns trägt, unserem Leben Richtung und Inhalt gibt. Auch wir bruachen die Berührung mit dem Auferstandenen, der durch den Tod hindurch uns trägt. Wir brauchen diese Begegnung, die uns zusammenfürhjt, die uns einen Raum der Freiheit schenkt, uns über das Getriebe des Alltags hinausschauen lässt auf die schöpferische Liebe Gottes, aus der wir kommen und zu der wir gehen.

"Sine dominico non possumus!"

Ohne den Herrn und ohne den Tag, der ihm gehört. gerät das Leben nicht. Der Sonntag hat sich in unseren westlichen Gesellschaften gewandelt zum Wochenende, zur freien Zeit. Die freie Zeit ist gerade in der Hetze der modernen Welt gewiss etwas Schönes und Notwendiges. Jeder von uns weiß das. Aber wenn die freie Zeit nicht eine innere Mitte hat, von der Orientierung für das Ganze ausgeht, dann wird sie schließlich zur leeren Zeit, die uns nicht stärkt und nicht aufhilft. Die freie Zeit braucht eine Mitte - die Begegnung mit dem, der unser Ursprung und unser Ziel ist.

Mein großer Vorgänger auf dem Bischofsstuhl von München und Freising, Kardinal Faulhaber, hat das einmal so ausgedrückt:

"Gib der Seele ihren Sonntag, gib dem Sonntag seine Seele."

Gerade weil es am Sonntag zutiefst um die Begegnung mit dem auferstandenen Christus in Wort und Sakrament geht, umspannt sein Radius die ganze Wirklichkeit.

Die frühen Christen haben den ersten Tag der Woche als Herrentag begangen, weil er der Tag der Auferstehung war.

Aber sehr bald ist der Kirche auch bewusst gewroden, dass der erste Tag der Woche der Tag des Schöpfungsmorgens ist, der Tag, an dem Gott sprach:

"Es werde Licht." (Gen 1,3).

Deshalb ist der Sonntag auch das wöchentliche Schöpfungsfest der Kirche - das Fest der Dankbarkeit für Gottes Schöpfung und der Freude über sie.

In einer Zeit, in der die Schöpfung durch unser Menschenwerk vielfältig gefährdet scheint, sollten wir gerade auch diese Dimension des Sonntags bewusst aufnehmen.

Für die frühe Kirche ist dann auch immer mehr in den ersten Tag das Erbe des siebten Tages, des Sabbats, eingegangen.

Wir nehmen teil an der Ruhe Gottes, die alle Menschen umfasst. So spüren wir an diesem Tag etwas von der Freiheit und Gleichheit aller Geschöpfe Gottes.

Slogans:

- Nimm dir Zeit für Gott - Ohne Sonntag gibt es nur noch Werktage.

- Menschen brauchen den Sonntag

- Unsere Verantwortung für den Sonntag 1988

- Der Sonntag - einfach weg damit? 1999

- Gott sei Dank, es ist Sonntg! 2007

- Sonntag - der Urfeiertag der Christen

- Sonntag - Zeit zum Auftanken

 

(Quelle: Bayerische Kapuziner

 

The Lord's Day

Today for most of the Christian world is the Lord's Day

How will you spend the day?

Will you lay it to waste in fun and games?
Will you play and commit adultery?
Will you sit in front of the T.V.?
Will you go to His house of worship and wish you weren't?
Will you sit and contemplate the game this afternoon?
Will you be at the lake catching a pan fry?
Will you be out kicking a ball?
Will you be planting a shrub for your darling dear?
Will you be watching the horses ride by with a bet you hope will pay?
Will you be a sloth, and sleep it away?
 

The Lord has commanded us to put aside one day of rest for Him.

What will you do?

Will you honour this day, and give Him praise?
Will you bow your head and pray?
Will you read His Word and hide it in your heart?
Will you drink His cup of suffering?
Will you eat of the bread?
Will you abide with fellow believers?
Will you sing praises to His name?
 
Tell me when I ask, what will you do?
Open now while you may, the door.
Knock and let Him open.
Seek and you shall find.
Kneel down and seek Him in prayer.
Ask and you shall find.
Open your heart to the one who loves.
Repent and Obey!
 
Tell me now when I ask!
What will you do?
Now is the day of salvation.
Now is the day of redemption.
Now is the day to seek and to find Him.
Now is the day to kneel and to pray.
 
What will you do with this Jesus?
Tell me now when I ask!

Andre

Sickly Sam

JOHN 5:1-14

Has anybody ever treated you badly, just because maybe you are poor or sick?

Sure, that happens sometimes to all of us in one way or another.

For example, a guy wearing rich clothes one day is walking down the street and he sees someone up ahead who is sitting by the side of the road.

This poor man has no home, no money and has to sleep behind garbage bins at night.

And he has a hat on the ground, hoping that people would give him money so he could at least buy himself a bowl of soup and maybe get a cheap room for the night so he could sleep on a bed and get a bath.

The rich guy walks by and says; "Hey, get a job, you stink, take a bath."

That would not be a very nice to do, would it?

What could this rich man have done instead?

Prov. 14:21 says; "He that despiseth his neighbour sinneth: but he that hath mercy on the poor, happy is he."

(King James Version)

To put it another way, God is saying; "If you treat the poor really bad, you are a sinner."

God is angry with people who treat the poor badly, who treat them like trash.

But God says; "He is happy with those who treat the poor well."

He is pleased when you give the poor money to help them buy food, and shelter and clothes.

Suppose now this poor guy at the end of the day finds a place behind a restaurant to lay down for the night.

And he climbs into the garbage bin looking for scraps of food to eat.

Suddenly the restaurant owner comes out and finds this poor guy scavenging for something to eat in the garbage bin.

And he yells at the guy; "Get out of here, it is illegal for you to be stealing garbage out of my garbage bin. Get out of here before I call the police."

Suppose someone else comes along and though he has little money, he buys this poor guy some bread and offers him a place to sleep for a while.

Which one is a sinner, and which one is God well pleased with?

Jesus said in Matthew 25 that when we do something good to the poor and needy, we have also done it to Him.

Jesus is very happy with us when we treat strangers and the poor and needy well.

When we get to heaven, Jesus is going to tell us how happy He was with us when we did something nice to help a poor person.

Now, let me tell you of a real story that is in the Bible about a poor crippled man.

We do not know this man's real name, but we are going to call him; SICKLY SAM

In John Chapter 5: verses 1-14, we read the story about Sickly Sam.

His story is much like the story I just told you about the poor man who had to scramble into a garbage bin to get something to eat.

In the Bible we are told that Jesus found Sickly Sam laying on a mat beside the pool of Bethsada near the sheep gate. V:2

Everyday people would bring their blind, sick, paralyzed and crippled friends and family to the pool of Bethsada. V:4

Sickly Sam was a crippled man whom Jesus had found beside the pool of Bethesda laying on a mat.

Sickly Sam's friends had been bringing him to the pool for 38 years.

It was believed that once a day an angel would come and stir the water in the pool.

It was also believed that anyone who entered the water when the water was stirred would be healed of whatever disease they may have.

But because Sickly Sam was crippled, he could not get into the pool when the water was stirred.

Always, someone else would go into the water before he could even crawl or drag himself into the water.

And no one would help him get into the water when the water was stirred.

So one day while Sickly Sam was laying by the pool of water, Jesus came and said:

"Do you want to be healed?"

Poor Sickly Sam!

He had no idea that the man talking to him was Jesus.

And he had no idea that because Jesus is God, He can do anything He wants.

So it is nothing for Jesus to be able to heal this man.

Sickly Sam answered and said; "Oh, dear sir, I have no one to put me in the water when the water is stirred. And when I try to get into the water, someone else steps into the water before me."

Poor Sickly Sam !

He did not realize that Jesus did not want to help him get into the water, but that Jesus wanted to heal him completely.

To Sickly Sam's surprise, Jesus said; "Get up and take your mat and walk."

And to everyone's surprise Sickly Sam did just that.

He stood up, and picked up his mat and walked.

Can you imagine the looks in all the people's faces when they saw Sickly Sam get up and start walking?

Why, that can't be possible they would say to one another.

After all, Sickly Sam has been crippled for 38 years.

It wasn't long before the chief priest heard about this and he was angry, because according to the peoples laws, you cannot do any work on a, what we call a Sunday.

So the priest asked, how is it, and who was it that healed you on a Sunday.

Sickly Sam had no idea who it was that healed him.

All he knew is that earlier he could not walk, but now he could.

Was it wrong for Jesus to heal Sickly Sam just because it was a Sunday?

Of course not!

Jesus was showing the people that there is nothing wrong with helping the poor or helping someone in need, no matter what day it is.

Jesus was showing the people that sometimes man's laws are silly.

Just like it was silly for the restaurant owner to tell the poor man that he can't take scrap food out of the garbage bin.

So the next time you want to do something good or kind to someone, just do it no matter when or what day it is.

Jesus is happy when you good things to help others, especially for the poor no matter what day it is.

Andre

Quote

Bible Verses

Exodus 12:16

King James Version (KJV)

 16And in the first day there shall be an holy convocation, and in the seventh day there shall be an holy convocation to you; no manner of work shall be done in them, save that which every man must eat, that only may be done of you.

 

 



1 Corinthians 16:2

 

King James Version (KJV)

 2Upon the first day of the week let every one of you lay by him in store, as God hath prospered him, that there be no gatherings when I come.

 

 


 


Acts 20:7

King James Version (KJV)

 7And upon the first day of the week, when the disciples came together to break bread, Paul preached unto them, ready to depart on the morrow; and continued his speech until midnight.

 

 


 


Colossians 3:16

King James Version (KJV)

 16Let the word of Christ dwell in you richly in all wisdom; teaching and admonishing one another in psalms and hymns and spiritual songs, singing with grace in your hearts to the Lord.

 

 


 


Hebrews 10:24-25

King James Version (KJV)

 24And let us consider one another to provoke unto love and to good works:

 25Not forsaking the assembling of ourselves together, as the manner of some is; but exhorting one another: and so much the more, as ye see the day approaching.

 

 


 

 

 

Hebrews 4:4-9

King James Version (KJV)

 4For he spake in a certain place of the seventh day on this wise, And God did rest the seventh day from all his works.

 5And in this place again, If they shall enter into my rest.

 6Seeing therefore it remaineth that some must enter therein, and they to whom it was first preached entered not in because of unbelief:

 7Again, he limiteth a certain day, saying in David, To day, after so long a time; as it is said, To day if ye will hear his voice, harden not your hearts.

 8For if Jesus had given them rest, then would he not afterward have spoken of another day.

 9There remaineth therefore a rest to the people of God.

 

 


 

 


Psalm 150:1-6

King James Version (KJV)
Psalm 150

 1Praise ye the LORD. Praise God in his sanctuary: praise him in the firmament of his power.

 2Praise him for his mighty acts: praise him according to his excellent greatness.

 3Praise him with the sound of the trumpet: praise him with the psaltery and harp.

 4Praise him with the timbrel and dance: praise him with stringed instruments and organs.

 5Praise him upon the loud cymbals: praise him upon the high sounding cymbals.

 6Let every thing that hath breath praise the LORD. Praise ye the LORD.

 

 


 


Psalm 122:1-9

King James Version (KJV)
Psalm 122

 1I was glad when they said unto me, Let us go into the house of the LORD.

 2Our feet shall stand within thy gates, O Jerusalem.

 3Jerusalem is builded as a city that is compact together:

 4Whither the tribes go up, the tribes of the LORD, unto the testimony of Israel, to give thanks unto the name of the LORD.

 5For there are set thrones of judgment, the thrones of the house of David.

 6Pray for the peace of Jerusalem: they shall prosper that love thee.

 7Peace be within thy walls, and prosperity within thy palaces.

 8For my brethren and companions' sakes, I will now say, Peace be within thee.

 9Because of the house of the LORD our God I will seek thy good.

 

 


 


Revelation 11:1-19

King James Version (KJV)
Revelation 11

 1And there was given me a reed like unto a rod: and the angel stood, saying, Rise, and measure the temple of God, and the altar, and them that worship therein.

 2But the court which is without the temple leave out, and measure it not; for it is given unto the Gentiles: and the holy city shall they tread under foot forty and two months.

 3And I will give power unto my two witnesses, and they shall prophesy a thousand two hundred and threescore days, clothed in sackcloth.

 4These are the two olive trees, and the two candlesticks standing before the God of the earth.

 5And if any man will hurt them, fire proceedeth out of their mouth, and devoureth their enemies: and if any man will hurt them, he must in this manner be killed.

 6These have power to shut heaven, that it rain not in the days of their prophecy: and have power over waters to turn them to blood, and to smite the earth with all plagues, as often as they will.

 7And when they shall have finished their testimony, the beast that ascendeth out of the bottomless pit shall make war against them, and shall overcome them, and kill them.

 8And their dead bodies shall lie in the street of the great city, which spiritually is called Sodom and Egypt, where also our Lord was crucified.

 9And they of the people and kindreds and tongues and nations shall see their dead bodies three days and an half, and shall not suffer their dead bodies to be put in graves.

 10And they that dwell upon the earth shall rejoice over them, and make merry, and shall send gifts one to another; because these two prophets tormented them that dwelt on the earth.

 11And after three days and an half the spirit of life from God entered into them, and they stood upon their feet; and great fear fell upon them which saw them.

 12And they heard a great voice from heaven saying unto them, Come up hither. And they ascended up to heaven in a cloud; and their enemies beheld them.

 13And the same hour was there a great earthquake, and the tenth part of the city fell, and in the earthquake were slain of men seven thousand: and the remnant were affrighted, and gave glory to the God of heaven.

 14The second woe is past; and, behold, the third woe cometh quickly.

 15And the seventh angel sounded; and there were great voices in heaven, saying, The kingdoms of this world are become the kingdoms of our Lord, and of his Christ; and he shall reign for ever and ever.

 16And the four and twenty elders, which sat before God on their seats, fell upon their faces, and worshipped God,

 17Saying, We give thee thanks, O LORD God Almighty, which art, and wast, and art to come; because thou hast taken to thee thy great power, and hast reigned.

 18And the nations were angry, and thy wrath is come, and the time of the dead, that they should be judged, and that thou shouldest give reward unto thy servants the prophets, and to the saints, and them that fear thy name, small and great; and shouldest destroy them which destroy the earth.

 19And the temple of God was opened in heaven, and there was seen in his temple the ark of his testament: and there were lightnings, and voices, and thunderings, and an earthquake, and great hail.

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kath.net: Freier Sonntag ins EU-Recht

kath.net: Der Sonntag in der Krise

wikipedia: Gebotener Feiertag

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Catechism of the Catholic Church

EWTN: Sunday vs. Saturday Sabbath

Catholic Answers: From Sabbath to Sunday

Catholic Answers: Seventh-Day Wondering

Scripture Catholic: Sunday Worship

Catholic Answers: Sabbath or Sunday?

Catholic Answers: Sabbath or Sunday?

Catholic Answers: Sabbath or Sunday?

Catholic Answers: The Sabbath: Saturday or Sunday

StayCatholic.com: The Early Church Fathers on Sabbath or Sunday

New Advent: Sabbath

New Advent: Sunday

The Original Catholic Encyclopedia: Sabbath

The Original Catholic Encyclopedia: Sunday

Catholic Answers: Forget Mass? Not a Mortal Sin

Catholic Answers: Mormon Sunday Meetings

phatmass: The Sabbath Day

Catholic Response: The Sabbath or Lord`s Day?

Catholic Online: Sabbath

Catholic Online: Sunday

 

Resources

Papst Johannes Paul II: Dies Domini

Sonntags Stickeralbum

aish.com: Gimme a Break! (Jewish Video)

Dr. Michael Brown: A Rest Beyond the Sabbath (Video)

Video: Christian vs SDA : Sabbath Saturday or Sunday

 

Sunday Bible Reflections by Dr. Scott Hahn

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It's Friday; Sunday's Comin!

 

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RealMessiah.com: Is Christianity Jewish?

Did the Catholic Church "Change the Sabbath"?