Katholisch Leben!

The Jesus Brothers

Säkularinstitute

Die Mitglieder eines Säkularinstituts, die mitten in der Welt nach Vollkommenheit der Liebe streben, sind Frauen und Männer, die durch ihre heiligen Bindungen Zeugnis ihres christlichen Lebens und in ihrer apostolischen Tätigkeit zum Ausdruck bringen. Sie bemühen sich, alles mit dem Geist des Evangeliums zu durchdringen, zur Heiligung der Welt und zum Wachstum des Leibes Christi (vgl. can. 710-714). Sie leben unter den gewöhnlichen Bedingungen der Welt gemäß den Konstitutionen entweder allein, in der Familie oder in Gemeinschaft und gehen ihren beruflichen Tätigkeiten nach. Vielgestaltige Formen und geistlicher Reichtum finden sich unter den Säkularinstituten. Sie alle beteiligen sich am Evangelisierungsauftrag der Kirche in der Welt und gleichsam von der Welt her.

Zu den Neuerungen des kirchlichen Rechtsbuches von 1983 gehört auch die ausdrückliche Anerkennung zweier nicht-gemeinschaftlicher Lebensformen des geweihten Lebens, die von Einzelnen unter Verantwortung des Diözesanbischofs gelebt werden: die der Eremiten (can. 603) und der gottgeweihten Jungfrauen („virgines consecratae“, can. 604). Beide gehören zu den ältesten Formen einer Lebensweise nach den evangelischen Räten überhaupt.

(Quelle: http://www.bistum-regensburg.de/borpage003798.asp)

 

Deutsche Bischofskonferenz

So verwischen heute vielfach die Unterschiede zwischen manchen Ordensgemeinschaften und den Säkularinstituten. Die Säkularinstitute oder Weltgemeinschaften erhielten 1947 durch Papst Pius XII. ihre kirchenrechtliche Grundlage. Im Unterschied zu den Ordensgemeinschaften leben die Mitglieder von Säkularinstituten „mitten in der Welt“, ohne Klausur und Ordenskleid, ihre Weihe und Sendung. Heute gibt es einerseits Säkularinstitute, die ordensähnlich unter einem Dach leben und gemeinsame Aufgaben unterhalten, und andererseits Ordensgemeinschaften, die ohne Klausur und Ordenskleid unterschiedlichen Berufstätigkeiten nachgehen. Gemeinsam ist ihnen die Verpflichtung zu einem Leben nach den evangelischen Räten in Verbundenheit mit Gott (consecratio) und der Gemeinschaft (communio) und im Dienst an den Menschen (missio). In anderen Ländern werden die Lebensformen der Orden und Säkularinstitute unter dem Begriff vita consecrata, vie consacrée, vida consagrada, consecrated life zusammengefasst. Eine entsprechende Sammelbezeichnung hat sich im deutschen Sprachraum nicht eingebürgert, so dass hier unter „Orden“ vielfach auch die Säkularinstitute mitgemeint sind. Des Weiteren gehören zur Vita consecrata die singulären Lebensformen der Eremitinnen und Eremiten sowie der geweihten Jungfrauen.

(Quelle: http://www.dbk.de/katholische_kirche/deutschland/orden/index.html)

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YouTube.com: Säkularinsitute

 

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