Katholisch Leben!

The Jesus Brothers

Presseanfragen an:


Robert Gollwitzer

Dantestr. 25

80637 München


Tel.: 089/78018960

Mobil: 0170-1293016

Email: [email protected]

WEB: www.robert-gollwitzer.com


Dear Pope Francis,

I respect, honor and love you as the first among the bishops, as the bishop of Rome, as the Pope.

Yet I am saddened to see which way you lead the Church - or better: fail to lead the Church.

In crucial and troubled times, when the whole Church - and with her the whole world! - looked up to the successor of Peter to stand up like Peter once did and give the Church clarity and guidance, you fail. You are supposed to steer the ship in difficult times, but you refuse to take over.

Reading AMORIS LAETITIA, I wonder what you had in mind when you wrote something like that.

All the ifs and buts in unclear situations of moral theology are nothing new. Each person, each act and each sin must be seen in its full context - with all circumstances in order to be able to give a solid judgement. So confusing us with many details and exceptions of exceptions does not really help. I thought my headache was getting a headache when I read that. Maybe I was hoping that you of all would write something a simple man or woman can understand as well. Maybe next time.

We also know that it is not up to us to condemn. God is the final judge. However, God did not tell us for nothing that loving one another also includes exhorting one another and bringing one another back on the right track.

I spent many years in the gay scene until the Lord set me free by showing me the way to a Christian organization named "Homosexuals Anonymous" (www.homosexuals-anonymous.com). Praise the Lord - I finally found freedom and purpose in my life following Jesus Christ.

What I have always appreciated about the Catholic Church was its clarity, especially when it comes to family issues. She stood strong when others failed.

As someone who had been on the other side of life, who had fully embraced sin I can only tell you that you do not help people who face difficult situations at all by letting them know that maybe somehow under some circumstances things might be different and they could still come to the table of the Lord. With all due respect, Holy Father, that is utter heresy.

You might think that somebody who lives a live apart from the Church (be it in the gay scene or in a relationship whatsoever outside of marriage, as a remarried person or whatever) cannot sin all the time and the circumstances might be so special that he could come to a judgment that allows him to accept the "healing power" of the Eurcharist and that everything else would be "cold". You are so wrong, Holy Father. From my own experience I can only tell you that yes, it is possible to live in a state of constant sin and true love means loving someone enough to tell him the truth. No backdoor, no ifs, no buts. To think that some just don't make it and we need to back down from our high moral standards is a slap in the face of every true believer and finally of Jesus Himself.

Yes, EVERYONE can make it. God promised us that there is no temptation that cannot be overcome and that He would finish what He promised us.

I only found freedom because some people told me about the true love of God and walked with me all the way until I was there.

Everything else is not only poor theology, it is more than dangerous: it is irresponsible and not worthy of the successor of Peter.

I call on you and I call on all good Christians to stand up, defend the Christian faith as proclaimed in the Holy Scriptures and finally by the living Word Jesus Himself. Do not back down! Do not lower our believes! Tell people the truth, but also help them to find that truth and to meet that goal God promised each one of us!

In times when Church leaders fail, God sometimes calls simple people to stand up for Him, to live out the Great Commandment and the Great Commission.

Simple people like Peter once was.

God bless,

Robert Gollwitzer
Director of Homosexuals Anonymous

Munich, April 11th, 2016

Werter Herr Kardinal Marx,


gemäß dem Kölner Stadt-Anzeiger haben Sie sich kürzlich dafür ausgesprochen, wiederverheiratete Geschiedene zur Eucharistie zuzulassen, mit dem Argument: „Wir müssen nach Wegen für die Leute suchen, die Eucharistie zu empfangen, und nicht Wege finden, sie auszuschließen.“ Hinsichtlich des fortgesetzen Ehebruches dieser Paare meinten Sie: „Man kann nicht sagen, dass jemand Tag für Tag in Sünde lebt. Das ist unmöglich.“ Auch die Vergebung nicht zuzusagen, sei in solchen Fällen nicht möglich.


Ich widerspreche Ihrer Haltung aus tiefstem Herzen und vollster Glaubensüberzeugung. Dies spottet den Sakramenten der Eucharistie und der Ehe in schlimmer Weise. Selbstverständlich kann man Tag für Tag in Sünde leben! Was die Vergebung belangt, so ist ein wesentlicher Bestandteil hierfür die Reue und der feste Vorsatz, dies nicht mehr zu tun. Eine Vergebung ohne Reue und Vorsatz der Besserung ist wertlos, ja schädlich. Eine billige Gnade, die dem Sünder vorgaukelt, er/sie könne weiter wie bisher in Sünde leben und trotzdem Vergebung erfahren. Worin besteht dann eigentlich die Vergebung bzw. die Notwendigkeit eines geläuterten Lebens?

Eine Eucharistie, die im Zustand der schweren und mit voller Absicht begangenen Sünde – und nichts anderes ist Ehebruch – empfangen wird, ist gotteslästerlich und widerspricht dem Wesen der Eucharistie wie des christlichen Glaubens insgesamt. Zu meinen, unser Ziel solle sein, so viele Menschen zur Eucharistie zu bewegen, wie nur möglich – unabhängig von deren Lebenswandel, ist aus katholischer Sicht unverantwortlich.


Sie sind als Bischof ein Hirt mit besonderer Verantwortung für die ihm zur Obhut gegebenen Gläubigen. Ich als einer dieser Gläubigen bitte sie inständig, Ihrer Verpflichtung in verantwortungsvoller Art und Weise nachzukommen.


Möge der Herr sie dabei leiten.


Robert Gollwitzer

Open letter to Cardinal Karl Marx of the Archdiocese Munich and Freising, Germany and also head of the German bishops and advisor to Pope Francis on his latest statements in the magazine America (http://americamagazine.org/issue/cardinal-marx-francis-synod-women-church-and-gay-relationships)



Offener Brief an Seine Eminenz Kardinal Reinhard Marx


Eure Eminenz,


mit Befremden haben wir auf der katholischen Plattform katholisch.de Ihre jüngsten Aussagen zur Kenntnis genommen.


Unter anderem heißt es dort:


„Natürlich habe eine homosexuelle Beziehung für die Kirche nicht denselben Stellenwert wie eine Beziehung zwischen einem Mann und einer Frau, die auf Nachkommenschaft abziele, betonte Marx. "Aber wenn sie im Glauben leben, wenn sie sich für die Armen einsetzen, wenn sie arbeiten, dann ist es unmöglich zu sagen: Alles was du tust, ist negativ, weil du homosexuell bist." Lebenslange Treue etwa habe für die Kirche einen sehr hohen Stellenwert.“


Sie sprechen hier vom hohen Stellenwert einer „lebenslangen Treue“. Diese kann aber nie losgelöst von einer christlichen Ehe zwischen Mann und Frau gesehen werden. Würde man Treue als isolierten moralischen Wert gutheißen, würde dies zu absurden Ergebnissen führen (man stelle sich nur einmal vor, was dann alles als moralisch wertvoll zu betrachten wäre, solange beide Seiten nur „treu“ sind). Mit Verlaub, Eure Eminenz, dies ist theologisch sowie aus einer Perspektive der Vernunft und des gesunden Menschenverstandes schlichtweg Unsinn.


Weitere Zitate Ihrerseits:


„Man kann eine Person nicht nur von einer einzigen Perspektive aus betrachten, seiner sexuellen Ausrichtung.“


„Es sei Aufgabe der Kirche, Paaren zu helfen, in der sakramentalen Ehe eine Erfüllung zu sehen und zu finden.“


Sie schneiden hier Punkte an, deren Tragweite Sie sich offenbar gar nicht bewusst sind. Natürlich kann man Menschen nicht nur auf ihre sexuelle Orientierung reduzieren. Sie helfen aber Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen und den Gläubigen insgesamt nicht, indem Sie die kirchliche Lehre bis zur Unkenntlichkeit verwässern oder ihnen eine Art „Hintertürchen“ öffnen, das eine gleichgeschlechtliche Verbindung zwar nicht der sakramentalen Ehezwischen Mann und Frau gleichstellt, aber irgendwie doch gut heißt. Eine Art „Ehe light“ oder „Ehe zweiter Klasse“. Sie helfen ihnen auch nicht, indem Sie es zulassen, dass „Queer-Gottesdienste“ inklusiv einer Eucharistiefeier auch für offen schwul lebende Menschen (nicht umsonst wurde wohl das Szene-Wort „Queer“ verwendet!) zelebriert werden. Dies stellt einen Bruch des katholischen Kirchenrechts und eine Missachtung der Eucharistie dar.


Sie sprechen davon, dass Menschen in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung auch gute Taten vollbringen und arbeiten. Deshalb könne man nicht alles für schlecht halten, weil diese Menschen „homosexuell“ seien. Mit allem Respekt, Eure Eminenz, aber das ist eine Theologie für Arme. Wenn ein Mensch eine gute Tat vollbringt, dann ist er/sie in diesem Moment bestenfalls ein barmherziger Mensch. Das macht ihn/sie aber noch lange nicht zu einem/einer Christ/in. Ebenso wenig kann man mit guten Werken andere Seiten dieses Menschen „aufwiegen“ – sei es nun moralisch oder theologisch/spirituell.


Es geht nicht darum, jemanden als „negativ“ zu bewerten. Dies sprechen Sie ja – wenn auch wohl eher unbewusst – mit der Aussage an, dass die Kirche Paaren helfen soll, in der sakramentalen Ehe eine Erfüllung zu finden. Sind Ihnen die Konsequenzen dieser Aussage wirklich bewusst? Auch gleichgeschlechtliche Paare sind Paare. Wenn auch diesen geholfen werden soll, ihre Erfüllung in einer sakramentalen Ehe zu finden, dann heißt es aber, die Ärmel hochzukrempeln.

Womit wir beim eigentlichen Punkt wären:


Es geht nicht darum, Menschen abzuwerten, sondern denen beizustehen, die vom rechten Weg abgekommen sind und einen Beistand auch selbst wünschen. Hier hat die Kirche – und nicht nur die katholische! – bisher (bis auf wenige Ausnahmen) schrecklich versagt. Das Thema Sexualität – und erst recht gleichgeschlechtliche Neigungen – wird weiterhin kirchlicherseits totgeschwiegen. Hilfsangebote von Selbsthilfe- und Seelsorge-Einrichtungen wie Jason (http://jason-online.webs.com) werden konsequent ignoriert. Gleichzeitig hatte man aber kein Problem damit, offen schwule und lesbische Gruppierungen auf dem katholischen Kirchentag zuzulassen.

Werte Eminenz, eine Reihe von Priestern und Ordensangehörigen sowie katholischen Laien haben bereits den Weg zu uns (und ähnlichen Einrichtungen wie uns) gefunden, unter anderem auch deshalb, weil ihnen offenbar eine gleichwertige Unterstützung innerhalb der Kirche nicht geboten wurde und wird.


Wir fordern Sie dringend dazu auf, Ihrem Amt und Ihrer Verantwortung als Hirte Ihrer Diözese nachzukommen. Auch der Heilige Petrus stand auf und zeigte Weg und Richtung an, wenn in der frühen Kirche Uneinigkeit herrschte. Als in apostolischer Nachfolge stehender Bischof sollten Sie dasselbe tun! Sie werden sich damit bestimmt nicht nur Freunde machen und wenige werden Ihnen Beifall klatschen. Möglicherweise werden Sie auch nicht mehr zu großen Empfängen eingeladen.


Das sollte Sie aber nicht davon abhalten, die Wahrheit zu sagen und den Menschen eine helfende Hand zu reichen. Der Sohn Gottes wurde verspottet und schließlich ans Kreuz geschlagen – warum sollte es Seinen Nachfolgern anders ergehen? Wir können keine Krone aus Diamanten tragen, wenn unser Herr eine Krone aus Dornen (er-)trug.


In einem Interview mit der amerikanischen Zeitung „America“ haben Sie vom „Aggiornamento“ gesprochen und führten aus, man müsse so sprechen, dass es die Menschen verstehen, wenn es um die Vermittlung kirchlicher Doktrin geht. Im Licht oben genannter Ausführungen haben Sie hier aber nur zu noch mehr Unklarheit, Verwirrung und Unverständnis gesorgt. Sie sprachen weiterhin davon, dass man in einer neuen Art und Weise den Sinn dessen finden müsse, was Jesus gesagt hat.


Nun, eben dieser Jesus hat auf die Frage, ob unter bestimmten Voraussetzungen eine Scheidung erlaubt sei, nicht einfach mit ja oder nein geantwortet, sondern bewusst den Standard aus Genesis zitiert. Genesis aber war ohne jeglichen Zweifel klar und deutlich, wenn es um die Definition menschlichen Zusammenlebens ging: Ein Mann und eine Frau, die so sehr ein Fleisch werden, dass man diesem „eins“ neun Monate später einen Namen geben muss. Ein Bund, bei dem der eine sich in lebensspiegelnder Art und Weise dem anderen hingibt – im Gegensatz zum bürgerlichen Vertrag, bei dem Eigentumsrechte ausgetauscht werden. Ein Bund, der sowohl die göttliche Dreifaltigkeit als auch den lebensspendenden Bund Jesu mit Seiner Braut, der Kirche widerspiegelt.


Insofern gibt es auch keine „Homosexualität“. Es gibt Menschen, die – aus welchen Gründen auch immer – gleichgeschlechtlich empfinden. Dies begründet aber an sich noch keine eigenständige Sexualität, die neben der von Gott geschaffenen steht.


Ein Bund wie der oben beschriebene ist ein Ausdruck von Liebe, wie Gott sie versteht. Liebe ist kein Gefühl, das kommt und geht, sondern eine Willenserklärung zweier Menschen, diesen göttlichen und sakramentalen Bund einzugehen. Alles andere ist nur eine billige Kopie. Insofern ist es unverständlich, wie Sie in oben genanntem Interview von „Liebe“ und „Treue“ einer langjährigen gleichgeschlechtlichen Verbindung sprechen können. Wäre dies alleine schon ein moralischer Wert, wären ebenso absurde Schlussfolgerungen wie bereits eingangs erwähnt die Folge. Wenn es bereits „wertvoll“ ist, dass ich jemanden (oder gar etwas?) ein Leben lang liebe – wo soll dann hier die Grenze gezogen werden?


Nein, Liebe so wie Gott sie versteht, ist hiervon grundverschieden. Die äußeren und inneren Umstände sind hierbei nur insofern zu berücksichtigen, als sie zum einen Einfluss auf die Entwicklung gleichgeschlechtlicher Neigungen gehabt haben mögen sowie für die Bewertung der Sündhaftigkeit des individuellen Verhaltens relevant sind.


Eminenz, ich sage Ihnen all das als jemand, der selbst viele Jahre lang in der schwulen Szene gelebt hat. Ich habe ebenso eine langjährige gleichgeschlechtliche Partnerschaft erlebt wie ein ausschweifendes Sex-Leben. Entgegen dem, was uns oft vorgegaukelt wird, sind gleichgeschlechtliche Verbindungen weit weniger „treu“ und langfristig als heterosexuelle (wenngleich letztere hier aufholen und dies für die Bewertung an sich irrelevant ist), außerdem im Durchschnitt weitaus extremer in ihrem Sexual-Verhalten sind. Ich gehe mal davon aus, dass Sie keine Vorstellung davon haben, was in der Szene alles als „normal“ gilt.


Nicht umsonst gleichen sich die Lebensläufe gleichgeschlechtlich empfindender Menschen oft in tragischer Art und Weise. Hier einfach zu sagen: „Wenn du so empfindest, dann lebe es halt aus – aber bleibe wenigstens bei einem Partner“, ist eine armselige Psychologie, Erziehung und Theologie. Wir schulden unseren Kindern und uns selbst mehr als das. Wenn ich eine Erfahrung in all diesen Jahren machen durfte, dann diese: Sex heilt nicht und die nächstliegende „Lösung“ (also etwa eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft) ist nicht unbedingt die beste, wenn es um die Befriedigung meiner legitimen Bedürfnisse geht. Der „Quick Fix“, also dem Ganzen einfach nachzugeben, betäubt all dies eine Zeitlang und man wird nicht müde, zu betonen wie „toll“ man sich dabei fühlt. Glauben Sie mir, Eminenz, dem ist nicht so. Ein schwules Leben ist nicht“ gay“ („fröhlich“), egal wie oft man sich das einredet.


Sie werden von vielen Seiten hören, wie schädlich das ist, was wir und Gruppen wie wir tun (Seelsorge an Menschen mit ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen) und wie sehr „die Wissenschaft“ vom Gegenteil überzeugt ist. Ohne hier ins Detail zu gehen, darf ich Ihnen sagen, dass eben diese „Wissenschaft“ seit Jahrzehnten die Stimmen der Wissenschaftler ignoriert, die zu anderen – politisch nicht korrekten Lösungen kommen oder die dunklen Seiten eines schwulen Lebens aufzeigen. Seiten, die nicht durch ein „Kondom“ verhindert werden können. Bis heute wurde kein Nachweis über die Entstehung solcher Neigungen erbracht. Gleichzeitig zeigt uns die Epigenetik, dass auch unser jetziges Verhalten und Denken einen relevanten Einfluss auf unsere Gehirnstruktur, die Bildung neuronaler Synapsen sowie die Ausbildung und Neubildung (!) von Genen hat. All dies ist für eine moralische Bewertung jedoch zweitrangig.


Ja, wir müssen Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen mit Liebe und Mitgefühl begegnen. Wahre Liebe muss aber stark genug sein, um jemanden das zu sagen, was er/sie hören muss und nicht etwa dass, was er/sie hören will. Mitgefühl wiederum darf nicht nur auf dem Papier existieren, sondern muss in die Tat umgesetzt werden.


Eminenz, Sie möchten nicht mit dem Zeitgeist gehen, wenn es um die Entwicklung und Definition kirchlicher Doktrin geht. Ob Sie das nun wollen oder nicht – momentan scheinen Sie genau das zu tun.


Wir wenden uns an Sie, wie Paulus sich an Petrus und die Jünger aneinander gewendet haben. Wenn es um das Seelenheil von Menschen und deren Erlösung geht, muss man auch den Mut haben, offen und ohne unnötige Floskeln und Verschleierungen zu sprechen. Genau dies haben wir hiermit getan und so wollen wir es verstanden wissen: Als ein Zeichen brüderlicher Verbundenheit und in Sorge um die, die uns anvertraut wurden.


Möge Gott Sie reich segnen.


München, 28. Januar 2015


Robert Gollwitzer

President of The Jason Foundation (www.the-jason-foundation.org)


(Quellen: http://www.katholisch.de/de/katholisch/themen/kirche_2/150124_interview_marx_america.php, http://americamagazine.org/issue/cardinal-marx-francis-synod-women-church-and-gay-relationships)

Homosexuals Anonymous Responds to District of Columbia Therapy Ban


12-4-2014


In a stupefying and overtly gross political maneuver, the city council of Washington D.C. voted unanimously to deny patient’s rights by passing a bill making therapy for unwanted same-sex attraction for minors illegal. The bill was sought by the controversial leftist Human Rights Campaign (HRC) even as it has been stung by yet another high profile homosexual pedophilia case among its membership, this time at its highest echelon. With childhood sexual abuse being highly correlative to the development of homosexual attractions, the decision by this heavily Democrat council could not be in worst taste or more tragic.

Personal testimonies and pleas from formerly same-sex attracted individuals and counselors were brazenly ignored in favor of the Democratic Party aligned HRC, SPLC and PFLAG. Questions still linger regarding the SPLC’s incitement of terrorism against ex-gays after a supporter attempted to attack the conservative Family Research Council facilities, shooting a security guard. The HRC itself has been unrepentant about its goal of normalizing homosexual behavior even at the expense of victimized children raped into the gay lifestyle. This decision runs in direct conflict with the American Psychological Association’s oath to patient right to self-determination and basic human rights. As this decision is being made, already discredited homosexual activists are appearing at the United Nations in an attempt to goad the U.N. into also denying anyone the right to seek therapeutic assistance in changing their sexual attractions in a politically motivated maneuver to shut down discourse on ending same-sex attractions.

The pro-gay activists sponsoring the District of Columbia bill repeatedly pushed the idea that SOCE (Sexual Orientation Change Efforts) were harmful even though the American Psychological Association admits there is no such evidence beyond allegorical claims and the testimony of Rikin S. Mehta, senior deputy director of the D.C. Department of Health, admitted there was no record of complaints against SOCE therapists. Mehta, a former pharmacist and FDA drug policy advisor with a Juris Doctorate, was testifying in support of the bill anyway calling SOCE therapy “harmful, dangerous and counterproductive” in opposition to the licensed therapists fighting the ban, such as Voice of the Voiceless President and formerly same-sex attracted Christopher Doyle who testified against implementing the ban with eleven others.

This council decision is as damaging to the truth as it is to the minors now denied desired therapy or counseling by government decree. Only California and New Jersey have accepted similar restrictions as attempts in other states have failed. The irony could not be greater that such a bill was passed in the District of Columbia where sexually reoriented former homosexuals are a protected class. Homosexuals Anonymous looks forward to seeing this atrocious denial of the human right to self-determination overturned in the future.

Offener Brief an Kardinal Reinhard Marx

Sehr geehrte Eminenz,

wir wenden uns heute in brüderlicher Verbundenheit an Sie mit der Bitte um Unterstützung.
Unsere Einrichtung Jason (http://jason-online.webs.com/) ist eine internationale christliche Ex-Gay Einrichtung die an Homosexuals Anonymous (www.homosexuals-anonymous.com) angeschlossen ist und Menschen mit ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen Hilfe auf Basis eines 14-Schritte Programms im Rahmen von Seelsorge, Selbsthilfegruppen und individueller Beratung bietet. Durch unsere Partnerorganisation Homosexuals Anonymous dürften wir wohl die älteste Einrichtung dieser Art weltweit sein (Gründung: 1976).

Betroffene, die sich an uns wenden, müssen keinerlei Voraussetzungen erfüllen – außer dem Wunsch nach Freiheit. Sie sollten sich aber der Tatsache bewusst sein, dass wir eine christliche Organisation sind und zumindest offen für ein derartiges Programm sein. So finden sich bei uns etwa auch Moslems. Auch mit der jüdischen Organisation JONAH pflegen wir enge freundschaftliche Kontakte.

Wir unterstützen und beraten weiterhin Gemeinden, Behörden, Organisationen jeder Art und Privatpersonen, die Fragen zum Thema gleichgeschlechtliche Neigungen haben. Für all dies verlangen wir nichts.

Gehen wir nun etwas ins Detail:

Seit längerem gibt es offenbar in St. Paul sogenannte „Queer-Gottesdienste“. Diese Entwicklung betrachten wir mit großer Besorgnis. Selbstverständlich sollte die Kirche (welcher Denomination auch immer sie angehört) ein sicherer Hafen für Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen sein. Wo sonst sollten sie hingehen, wenn nicht dorthin? Es macht aber einen großen Unterschied aus, ob sie hier im christlichen Sinne aufgenommen werden – ohne dadurch ihr Tun gutzuheißen – oder ob ihnen die Botschaft vermittelt wird, es wäre absolut in Ordnung, ein schwules Leben zu führen und gleichzeitig Christ zu sein – etwa indem der Altar möglicherweise mit Regenbogenflaggen „geschmückt“ ist, einem eindeutigen Zeichen der Schwulenbewegung, deren Ziele nun wirklich gar nichts mit der christlichen Lehre zu tun haben. Sollte hier gar die Eucharistie gefeiert werden, weisen wir auf das für alle Christinnen und Christen gültige Wort der Bibel hin:

„Wer also unwürdig von dem Brot isst und aus dem Kelch des Herrn trinkt, macht sich schuldig am Leib und am Blut des Herrn.“ (1 Korinther 11,27 Einheitsübersetzung siehe auch KKK 1415/16; CIC 916)

Wir selbst sind überkonfessionell, die Eucharistiefeier bzw. das Herrenmahl hat aber eine zentrale Bedeutung für alle Christinnen und Christen und so verweisen wir hier auch auf die katholischen Vorschriften:

• Der Kommunionempfang hat im Stand der Gnade stattzufinden, also nicht etwa im Bewusstsein einer schweren Sünde (CIC 916, siehe auch KKK 1415).
• Wer jedoch hartnäckig in einer schweren Sünde bleibt, darf die Kommunion nicht empfangen (Vgl. CIC 915).

Priester sind Hirten, die eine besondere Verantwortung haben. Wenn ein Priester, der offensichtlich diese Gottesdienste leitet, aber auf einer „privaten“ Homepage (als ob ein Priester sich als solcher öffentlich äußern kann und dabei „privat“ ist!) Meinungen kundtut, die aus säkularer Sicht strittig und aus christlicher Sicht in Teilen abzulehnen sind, ist das Grund genug, die Kirche als Ganze anzusprechen.

Wir sind selbst Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen – oder Menschen, die solche hatten. Als solche dürfen wir Ihnen versichern, dass Sie uns mit gutgemeinten, aber fehlgeleiteten Botschaften nicht weiter helfen. Ein Christ muss einen anderen genug lieben, um ihm oder ihr auch das zu sagen, was sie oder er hören muss – nicht das, was er oder sie hören will.
Das biblische Modell der lebenslangen und monogamen Ehe zwischen Mann und Frau, die so sehr ein Fleisch werden, dass man diesem Eins-Werden neun Monate später einen Namen geben muss, reflektiert die Dreifaltigkeit und den Bund, den Jesus mit seiner Braut, der Kirche eingegangen ist. Dieser biblische Standard wurde durch alle Bücher der Heiligen Schrift im Laufe von Jahrtausenden und in unterschiedlichsten Kulturen aufrechterhalten – und von Jesus, dem Sohn Gottes, selbst bekräftigt (man kann also kaum behaupten, Er hätte nichts von gleichgeschlechtlichen Neigungen gewusst, so wie wir sie heute kennen). Manchmal wird versucht, diesen Standard aufzuweichen, indem man sagt, wenn zwei Menschen sich lieben, ist das doch auch vor Gott in Ordnung. Er hätte schließlich nur gleichgeschlechtliche Akte verboten.  
Hierzu ist folgendes zu sagen:

1) „Liebe“ ist nicht ein diffuses Gefühl. Gefühle kommen und gehen. Liebe ist die Willenserklärung, einen Bund mit jemand einzugehen, der oben genanntem theologischem Modell entspricht. Ein Bund, bei dem der Eine sich ganz dem Anderen in lebensspendender Art und Weise und zum Wohle der Beteiligten hingibt (im Gegensatz zum Vertrag, bei dem Eigentumsrechte ausgetauscht werden). Ein Beispiel: Ein verheirateter Familienvater kann Frau und Kinder verlassen und für immer mit seiner neuen Geliebten zusammenleben und sie zutiefst „lieben“ – es bleibt trotzdem Ehebruch.
2) Wer diese Tür öffnet, wird sie nicht mehr schließen können. Wenn ein Gefühl der „Liebe“ genug ist, warum es dann auf zwei Menschen beschränken? Warum die Tür etwa nicht auch für zwei sich „liebende“ Geschwister öffnen?
3) „Liebe“ hat der Vorstellung zu entsprechen, die Gott selbst davon hatte – nicht unserer eigenen. Dies nicht, weil Er der „Boss“ ist und uns gerne herum kommandiert, sondern weil Er uns liebt und am besten weiß, was gut für uns ist. So sind wir der tiefen Überzeugung, dass die traditionell christliche Vorstellung von Liebe, Ehe und Sexualität für alle (!) Beteiligten das Beste ist.
4) Wenn „Liebe“ unter gleichgeschlechtlichen Paaren genügt, warum sind dann so viele von diesen Beziehungen nicht monogam (sie beschränken sich also nicht zwangsweise auf einen Geschlechtspartner) und warum sind sie im Schnitt weitaus kurzlebiger als heterosexuellen Ehen? Aus einem einfachen Grund: Weil dort etwas gesucht wird, was man hier nicht finden kann – wahre Liebe. Und weil weiterhin – legitime! – Bedürfnisse auf eine Art und Weise befriedigt werden sollen, die sich so nicht befriedigen lassen und möglicherweise auch vergangene Verletzungen betäubt werden, anstatt sie auszugragen und anzugehen.
5) Es wird ja so gerne zwischen gleichgeschlechtlichen Akten und Neigungen unterschieden. Erstere werde von der Bibel abgelehnt, letzte nicht. Nun, ganz so einfach ist es nicht. Abgesehen davon, dass es wohl kaum eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft ohne Sex geben dürfte, spricht die Bibel sehr wohl auch das an, was im inneren eines Menschen vor sich geht. So werden wir davor gewarnt, andere Menschen mit unangemessener Lust zu betrachten bzw. vor Begierde zu Menschen des eigenen Geschlechts zu entbrennen (was wohl auf mehr als nur sexuelle Handlungen hinweist!). Auch ist der Hinweis, derartige Bibelstellen seien nur im kulturellen, heidnischen Kontext zu sehen, theologisch nicht haltbar. Schließlich verkennt eine derartige Haltung den Sinn und Zweck menschlichen sexuellen Empfindens an sich.

Sehr geehrte Eminenz, vielleicht helfen einige grundsätzliche Informationen zum Thema gleichgeschlechtliche Neigungen weiter:

Wir verwenden bewusst nicht den Begriff „Homosexualität“. Dieser Begriff ist jüngeren Datums und unserer Meinung nach unzulässig. Ja, es gibt Menschen, die gleichgeschlechtliche Neigungen haben (aus welchen Gründen auch immer!), das gibt ihnen dadurch noch keine eigene Identität. Wir wurden im Ebenbild Gottes erschaffen. Im Blich auf Ihn erhalten und erkennen wir unsere Identität, die Vorstellung von dem, was und wer wir sind. Und hier gibt es nur eine einzige Identität: die heterosexuelle (auch dieser Begriff ist jüngeren Datums, sodass es wohl zulässiger wäre, einfach von unserer Identität als Mann und Frau zu sprechen). Wir sehen uns also als (heterosexuelle) Männer und Frauen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen. Diese Sichtweise macht für uns einen großen Unterschied aus.

Ja, „Homosexualität“ wurde in den 70ern von der Liste der psychischen Störungen genommen. Dies jedoch nicht aufgrund neuer wissenschaftlichen Erkenntnisse, sondern allein (!) wegen des seinerzeit herrschenden politischen Drucks.

Heute weiß man, dass sehr viele Faktoren zur Entwicklung menschlicher Sexualität beitragen. Spätestens seit den Erkenntnissen der Epigenetik ist auch klar, dass nicht ein Gen (oder Hormone, Botenstoffe etc.) alleine uns zu irgendwelchen Handlungen oder Empfindungen zwingen, sondern dass die Umwelt sowie eigenes Denken und Tun – und ein Zusammenspiel verschiedenster Gene - darüber entscheiden, welche Gene überhaupt und in welcher Form (ein und das selbe Gen kann unterschiedliche Ausprägungen haben!) ein Gen zum tragen kommt oder „stillgelegt“ wird. Ebenso verändert unser Denken und Tun laufend unsere Hirnstruktur sowie unseren genetischen Code, sodass selbst diese Theorien mittlerweile sehr differenziert betrachtet werden. Bis zum heutigen Tage wurde jedoch kein wissenschaftlicher Beweis für die Existenz eines „schwulen Gens“ erbracht. Selbst wenn so etwas je gefunden würde, müsste es im Licht oben genannter Erkenntnisse gesehen werden. Weiterhin würde damit nicht die moralische Richtigkeit des eigenen Handelns gerechtfertigt und schon gar nicht ein Zwang zum Handeln begründet werden. Was für ein Menschenbild wäre das?

Aus eigener jahrzehntelanger Erfahrung können wir Ihnen jedoch sagen, dass sich die Lebensläufe und die Persönlichkeiten von Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen in vielen Punkten gleichen. So gab es oft Probleme mit dem gleichgeschlechtlichen Elternteil, sodass eine emotionale Bindung und damit die Annahme der eigenen Geschlechts-Identität oft nicht zustande kam. In der Pubertät werden wir dann von dem angezogen, was wir als „anders“ empfinden als wir – in dem Fall also das eigene Geschlecht. Nun einfach zu sagen, der Betroffene sollte doch einfach seine Neigung ausleben, ist eine armselige Psychologie und Theologie.
Uns wird oft vorgeworfen, wir würden versuchen, Menschen „umzupolen“, oder unser Tun würde von Ärztevereinigungen abgelehnt oder als schädlich bewertet. Abgesehen davon, dass es hierfür keine wissenschaftlichen Belege gibt (im Gegensatz zu den häufigen Auswirkungen eines gleichgeschlechtlichen Lebens. Der hohe Anteil von Männern, die Sex mit Männern haben, an der Gesamtzahl ansteckender Geschlechtskrankheiten, wie sie vom Robert-Koch Institut erfasst werden, spricht für sich), ist es schlichtweg nicht richtig. Wie bereits erwähnt bieten wir Selbsthilfegruppen und Seelsorge an – wir betreiben keine Therapie. Jedoch befürworten wir durchaus das Recht eines jeden Menschen nach einer Therapie seiner Wahl.

Womit wir beim nächsten Thema wären: Ein weiterer, oft angebrachter, Kritikpunkt ist ja, dass es keiner „Heilung“ bedarf, wo nichts Krankes vorhanden ist und dass alle Ansätze zur Veränderung schädlich sind. Hierzu ist folgendes zu sagen:

• Wir sehen gleichgeschlechtliche Neigungen nicht als eine „Krankheit“ wie etwa der Erkältung oder einer psychischen Störung wie einer Psychose. Dies wäre angesichts der vielen Faktoren, die zur Entwicklung der menschlichen Sexualität beitragen, eine unzulässige Vereinfachung. Jedoch wäre es angesichts der Hintergründe und Auswirkungen (siehe oben) genauso unzulässig, sie einfach als „schön und gut“ abzutun. Viele von uns waren selbst jahrelang in der „Schwulen-Szene“. Diese entspricht in keiner Weise dem bewusst schöngefärbten Bild, das in der Öffentlichkeit präsentiert wird. Wüsste die Öffentlichkeit nämlich über so Einiges Bescheid, was dort als normal gilt und akzeptiert wird, würde die öffentliche Meinung hierzu wohl schnell kippen.
• Die einzelnen Faktoren, die hinter den Neigungen stehen sowie die Bedürfnisse nach Beziehungen, spirituelle und emotionale Bedürfnisse sowie mögliche Verletzungen jeglicher Art aus der Vergangenheit lassen sich jedoch sehr wohl angehen – sei es nun im Rahmen einer Seelsorge, von Selbsthilfegruppen oder einer Therapie.
• Insofern kann „Heilung“ auch Heilung von Wunden körperlicher, sexueller, emotionaler, verbaler oder spiritueller Art (Erfahrungen in der Kirche, Beziehung zu Gott) sowie einer verzerrten Identität bedeuten.
• „Veränderung“ kann dementsprechend viele Aspekte oder Bereiche betreffen und es sollte schon dem oder der Einzelnen freigestellt sein, wo er/sie Veränderung möchte.
• Es gibt mittlerweile Hinweise auf die „Fluidität“ menschlicher Sexualität. Es scheint also keinesfalls immer und zwangsweise so zu sein, dass die sexuellen Neigungen bei der Geburt mitgegeben werden und für alle Zeiten so bleiben. Unsere eigenen Erfahrungen jedenfalls bestätigen dies. Viele von uns sind mittlerweile verheiratet und haben Kinder. Ja, manche haben immer noch gleichgeschlechtliche Neigungen – wenn auch weitaus weniger häufig und intensiv. Wenn diese Menschen jedoch ihre Ehepartner, Kinder und Enkelkinder betrachten, wissen sie, dass es all der Mühen wert war. Und das ist Jesu Botschaft: Er hat uns nie gesagt, dass es leicht sein wird. Er hat uns vielmehr versprochen, dass es sich lohnen wird!

Grundsätzlich möchten wir auch darauf hinweisen, dass Toleranz, Respekt und Meinungsfreiheit für alle gelten muss – nicht nur für Menschen einer bestimmten sexuellen Orientierung oder mit einer bestimmten Meinung.

Abschließend noch einige Worte zur Kirche: Es kommen immer wieder Katholiken jeglicher Art zu uns: Laien, Priester, Ordensangehörige, Mönche etc. Offensichtlich sind sie der Meinung, in der Kirche nicht die geeignete Ansprache zu finden. Auch sind Katholiken immer wieder verstört über die Reaktionen von Priestern oder anderen Geschwistern in der Kirche, wenn sie das Thema gleichgeschlechtliche Neigungen zur Sprache bringen und dann ein weites Spektrum von Antworten bekommen – von völliger Unsicherheit und peinlichem Vermeidens über Verweisen auf zweifelhafte „Hilfsangebote“ bis hin zu Ratschlägen wie „dann lebe es halt aus“.
Wir haben uns immer wieder an kirchliche Organisationen, Bistümer, Orden, Einzelpersonen usw. gewandt und unsere Hilfe angeboten, in der Regel aber wurden wir mit eisigem Schweigen ignoriert. Gleichwohl fanden offen schwule Organisationen und Gruppen, die der katholischen Lehre deutlich entgegenstehen, offenbar problemlos Zugang zum Kirchentag – und wie es aussieht auch in Gemeinden.

Wir wollen hier nochmals ausdrücklich betonen, dass wir Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen mit Liebe begegnen – gehören oder gehörten wir doch selbst dazu. Wir sehen Liebe jedoch im Lichte Jesu Christi. Wir lieben Menschen genug, um ihnen die Wahrheit zu sagen, wie wir sie in der Bibel vorfinden, aber auch, um ihnen eine bedingungslos liebende Hand zu reichen und den gesamten Weg mit ihnen zu gehen. Wir dürfen Ihnen versicherten, Eminenz, dass hierbei noch niemand Schaden genommen hat – ganz im Gegenteil.

Werte Eminenz, wir möchten Sie nochmals ausdrücklich um Unterstützung bitten. Weisen Sie Hilfesuchende auf unsere Organisationen hin (sowie auf andere, die in dieser Richtung tätig sind)! Ermöglichen Sie uns den Zutritt zu Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen! Schieben sie unchristlichen Lehren einen Riegel vor!
Gerne sind wir auch zu einem Gespräch mit Ihnen bereit!

„Muss ich euch daran erinnern, dass die, die Unrecht tun, keinen Anteil am Reich Gottes haben werden, dem Erbe, das Gott für uns bereithält? Macht euch nichts vor: Keiner, der ein unmoralisches Leben führt, Götzen anbetet, die Ehe bricht, homosexuelle Beziehungen hat,
stiehlt, geldgierig ist, trinkt, Verleumdungen verbreitet oder andere beraubt, wird an Gottes Reich teilhaben. Auch ihr gehörtet zu denen, die so leben und sich so verhalten – zumindest einige von euch. Aber das ist Vergangenheit. Der Schmutz eurer Verfehlungen ist von euch abgewaschen, ihr gehört jetzt zu Gottes heiligem Volk, ihr seid von aller Schuld freigesprochen, und zwar durch den Namen von Jesus Christus, dem Herrn, und durch den Geist unseres Gottes.“ (1. Korinther 6,9-14 Neue Genfer Übersetzung)

Es grüßt Sie in brüderlicher Verbundenheit

Robert Gollwitzer
Jason – International Christian Ex-Gay Ministry
Homosexuals Anonymous

Robert Gollwitzer
Ridlerstr. 21
80339 München
Tel.: 089/78018960 oder 0170/1293016

Offener Brief an die Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig

Sehr geehrte Frau Ministerin,


gemäß Ihrer Pressemitteilung vom 12.06.2014 (http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Presse/pressemitteilungen,did=207828.html) haben Sie gemeinsam mit Berliner „Regenbogenfamilien“ die „Regenbogenflagge" gehisst.


Im Zusammenhang hiermit erklärten Sie unter anderem:


"Das Hissen der Regenbogenflagge steht für unser gemeinsames Ziel eines toleranten und weltoffenen Europas ohne Diskriminierung. Überall dort, wo Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung benachteiligt, angefeindet oder gar angegriffen werden, muss gehandelt werden. In Deutschland, in Europa, weltweit. Das ist unsere gemeinsame Verantwortung und Aufgabe.“


Nun hören sich derartige Statements ja erst einmal ganz gut an. Wer hätte schon etwas gegen „Diskriminierung"?


Mein Name ist Robert Gollwitzer. Ich bin Gründer einer internationalen christlichen Ex-Gay Einrichtung namens „Jason“ (http://jason-online.webs.com), die wiederum an Homosexuals Anonymous (www.homosexuals-anonymous.com) angeschlossen ist.


Selbstverständlich haben auch wir nichts gegen eine Diskriminierung oder Benachteiligung aufgrund der sexuellen Orientierung – auch wir haben oder hatten schließlich einmal gleichgeschlechtliche Neigungen. Die Probleme, die wir mit derartigen Aussagen haben, sind folgende:


1) Diskriminierung ist sowohl gesetzlich wie moralisch (und in unserem Fall auch auf Basis unseres christlichen Glaubens) abzulehnen. Hierbei jedoch einzelne Gruppen besonders hervorzuheben oder gar per Gesetz einen Sonder-Status einzuräumen, macht zum einen keinen Sinn und widerspricht zum anderen der ursprünglichen Intention, da das Ergebnis hiervon – gewollt oder ungewollt – ist, dass einzelne Bevölkerungsteile Sonder-Rechte erhalten, was in sich schon eine Benachteiligung für andere Bevölkerungsteile bedeuten kann.


2) Was ebenfalls sauer aufstößt, ist das „wie“ dieser Abneigung gegenüber Diskriminierung und Benachteiligung. In der Regel läuft dies – im Zuge einer völlig falsch verstandenen „Toleranz“ – doch darauf hinaus, dass nicht nur Menschen nicht diskriminiert oder benachteiligt werden sollen, sondern andere gleichzeitig eine bestimmte Orientierung und ein darauf aufbauendes gelebtes Verhalten akzeptieren sollen – ja, müssen. Gegenpositionen werden regelmäßig in eine radikale Ecke gestellt oder schlichtweg ignoriert. Hiergegen wehren wir uns ausdrücklich, da dies unschwer dazu führen kann, dass wir aufgrund unserer religiösen Überzeugung diskriminiert und benachteiligt werden (etwa, in dem wir mehr oder weniger deutlich zu etwas gezwungen werden, dass unserem Glauben widerspricht) und unsere Meinungsfreiheit hiervon betroffen sein kann.


Weiter in Ihrer Erklärung:


„Eine tolerante und weltoffene Gesellschaft entsteht nicht per Gesetz. Sie entsteht durch das Miteinander von Menschen. Es ist eine Frage der Haltung einer Gesellschaft, die zu einem Klima der Offenheit führen muss. Da ist jede und jeder gefragt."


Nein, gesellschaftliche und besonders moralische Werte und Grundlagen lassen sich nicht per Gesetz erzwingen, da ja auch dieses auf einer keineswegs wertneutralen Basis steht – ja stehen darf (abgesehen davon gibt es so etwas wie „Wert-Neutralität“ gar nicht). Die Frage ist nur, was denn das für Werte sind, die hier hochgehalten werden sollen. Für uns sieht diese „Toleranz“ und dieses „Miteinander“ eher nach einem moralischen Relativismus aus, indem es keine gesellschaftliche Übereinkunft mehr gibt über das, was wahr, richtig, moralisch und natürlich ist, sondern es gleichsam einem undifferenziertem Mischmasch von individuellen Überzeugungen überlassen wird, irgendwie zu irgendwelchen Werten zu kommen. Ein moralischer Relativismus dieser Art muss zwangsweise mittelfristig zur Zerstörung einer Gesellschaft führen, da ja selbst das oben angeführte Gesetz dann auf einer nicht näher definierten Grundlage steht, bei der (beinahe) alles möglich ist. Schlagwörter wie „Toleranz“, „Weltoffenheit“, „Miteinander“ klingen gut, müssen jedoch näher bestimmt werden. Wenn all dies bedeuten soll, dass jeder tun, lassen und denken kann, was er/sie möchte – aber keinesfalls seine (möglicherweise kritische) Meinung gegenüber dem Tun und Lassen eines anderen kundtun darf, so ist das keinesfalls „Toleranz“, es ist nicht „weltoffen“ und trägt schon gar nicht zum „Miteinander“ bei – es ist schlichtweg Gleichmacherei. Ganz im Gegenteil – wenn dies dazu führt, dass Gruppierungen oder Überzeugungen wie die unsere im besten Fall ignoriert und im schlechtesten Fall schlecht gemacht oder gar kriminalisiert werden, dann hat diese „Toleranz“ schnell ein gar nicht tolerantes Ende.


„Mir ist wichtig, dass wir den Kampf für Vielfalt und Toleranz auf der rechtlichen Ebene aber eben auch auf der kulturellen Ebene führen. Denn unsere Gesellschaft ist bunt und vielfältig. Deshalb muss 'Anders' sein endlich normal sein."


Was bedeutet denn ein „Kampf für Vielfalt und Toleranz“? Momentan sieht es doch teilweise so aus, dass Menschen, die etwa einem Ausleben von gleichgeschlechtlichen Neigungen, einer gleichgeschlechtlichen „Ehe“, einer Adoption seitens gleichgeschlechtlicher Paare oder einer alleinigen Teilnahme von schwul/lesbischen Gruppen an Veranstaltungen im Rahmen des Schulunterrichts ablehnend gegenüber stehen, nicht selten als „homophob“ bezeichnet werden. Abgesehen von der Absurdität des Begriffes (wer hat denn schon eine phobische Reaktion im Zusammensein mit Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen?), wird hierbei unterstellt, dass der alleinige Beweggrund für diese ablehnende Haltung ein undifferenzierter „Hass“ gegenüber Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen ist. Eine Auseinandersetzung mit möglicherweise dahinterstehenden rationalen Gründen und Argumenten wird somit – bewusst? – vermieden.


Wir wehren uns weiterhin dagegen, einen Begriff wie „Anders-sein“ gleichsam wie eine Charaktereigenschaft zu verwenden. Fürsorglichkeit, Großzügigkeit, Eifersucht etc. sind Charaktereigenschaften. Sie entspringen der Persönlichkeit eines Menschen, deren Ausdruck sie gleichzeitig sind. Im Gegensatz zu Eigenschaften, die aus dem Inneren eines Menschen kommen, ist „Anders-sein" keine Charaktereigenschaft an sich. Sie drückt vielmehr ein Verhältnis oder einen Vergleich zu bzw. mit anderen Menschen und deren körperlichen und/oder charakterlichen Eigenschaften aus. Auch hier sehen wir das Problem darin, dass hier bestimmten Menschen ein besonderer Status rein aufgrund eines „Anders-sein“ verliehen werden soll. Weiterhin kann dies auch dazu führen, dass diese Menschen das oft proklamierte „Anders-sein“ verinnerlichen und sich eine möglicherweise bereits bestehende Kluft zu ihren Mitmenschen noch vertieft bzw. im Zuge einer selbst-erfüllenden Prophezeiung sie etwas annehmen, was Ihnen zunächst nicht zu eigen war: „Anders-sein“ – im Sinne von „Fremdartig- oder Seltsam-sein".


„Auch Kinder müssen vorurteilsfrei Aufwachsen. Gerade Kinder von Regenbogenfamilien haben es in der Schule oft schwerer, weil ihre Eltern anders leben als die ihrer Klassenkameraden. Sie begegnen Vorurteilen und Ausgrenzung. Gerade in Schulen müssen aber die Grundsteine für Offenheit, Anerkennung und Toleranz gelegt werden."


Kinder von „Regenbogenfamilien“ haben es unserer Überzeugung nach nicht nur in der Schule aufgrund des familiären Hintergrundes schwerer, sondern aufgrund des familiären Hintergrundes selbst. Wir – und mit uns viele Menschen weltweit – sind der festen Überzeugung, dass eine monogame, heterosexuelle, lebenslange Familie auf Basis unserer traditionellen christlichen Familienwerte die beste und gesündeste Umgebung für alle Beteiligten bietet – vor allem aber der Kinder. Als Stütze unserer Behauptung verweisen wir auf unsere Homepages. Wenn Sie nun aber Werte wie „Offenheit, Anerkennung und Toleranz“ anführen, so verweisen wir auf oben genannte Argumente. Selbstverständlich sind diese Werte wichtig. Jedoch ist hierfür erst einmal eine genaue Begriffsdefinition von Nöten. Was bedeuten denn diese Werte eigentlich und welche Konsequenzen ergeben sich daraus? Ja, Kindern muss nahe gebracht werden, dass Mitmenschen zu respektieren und allgemein anerkannte Menschenrechte wie die Würde des Menschen, dessen körperliche und seelische Unversehrtheit zu gewährleisten sind oder die Meinungsfreiheit garantiert werden muss. Aber noch einmal und ganz ausdrücklich: Was man hierbei nicht machen darf (!), ist, Menschen in Gruppen zu unterteilen oder gar im Zuge der Vermittlung von Werten wie Respekt und Toleranz gleichzeitig die Akzeptanz der eigenen Meinung und/oder des eigenen Lebensstils einfordert. Abgesehen davon sehen wir die Umsetzung dieser Werte gerade in den Schulen als nicht gegeben an, wenn etwa schwul/lesbische Gruppierungen im Rahmen des Schulunterrichts ihre subjektive Meinung kundtun dürfen, Einrichtungen wie die unsere jedoch konsequent ignoriert werden (der Vollständigkeit halber sei hier angeführt, dass es noch weitere Einrichtungen unserer Art gibt, mit denen wir uns solidarisch sehen).


„Die Regenbogenflagge ist weltweit das Symbol der Lesben- und Schwulenbewegung, sie steht für Vielfalt und Respekt ebenso wie für Engagement gegen Homophobie und Transphobie. Seit den 1990er Jahren wird in Berlin und vielen Städten des Landes an Rathäusern die Regenbogenflagge gehisst."


Auch hier möchten wir entschieden widersprechen. Die lesben- und Schwulenbewegung hat den Regenbogen keinesfalls für sich gepachtet oder gar erfunden.


„Dann sprach Gott zu Noach und seinen Söhnen, die bei ihm waren: Hiermit schließe ich meinen Bund mit euch und mit euren Nachkommen und mit allen Lebewesen bei euch, mit den Vögeln, dem Vieh und allen Tieren des Feldes, mit allen Tieren der Erde, die mit euch aus der Arche gekommen sind. Ich habe meinen Bund mit euch geschlossen: Nie wieder sollen alle Wesen aus Fleisch vom Wasser der Flut ausgerottet werden; nie wieder soll eine Flut kommen und die Erde verderben. Und Gott sprach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich stifte zwischen mir und euch und den lebendigen Wesen bei euch für alle kommenden Generationen: Meinen Bogen setze ich in die Wolken; er soll das Bundeszeichen sein zwischen mir und der Erde. Balle ich Wolken über der Erde zusammen und erscheint der Bogen in den Wolken, dann gedenke ich des Bundes, der besteht zwischen mir und euch und allen Lebewesen, allen Wesen aus Fleisch, und das Wasser wird nie wieder zur Flut werden, die alle Wesen aus Fleisch vernichtet. Steht der Bogen in den Wolken, so werde ich auf ihn sehen und des ewigen Bundes gedenken zwischen Gott und allen lebenden Wesen, allen Wesen aus Fleisch auf der Erde. Und Gott sprach zu Noach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich zwischen mir und allen Wesen aus Fleisch auf der Erde geschlossen habe."

(Genesis 9,8-17. Einheitsübersetzung)


Der Regenbogen ist also ein Bundeszeichen zwischen Gott und den Menschen, insbesondere dem Volk Israel. Als überzeugte Christen halten wir an diesem Bundeszeichen fest.


Die Schwulen und Lesbenbewegung steht auch nicht unbedingt und zwangsweise für Respekt – etwa was ihr Verhältnis uns gegenüber betrifft. Und „Vielfalt“ allein ist ebenfalls kein positiv besetzter Wert, sondern ein neutraler Ausdruck verschiedener Elemente einer Menge.


Was „Homophobie“ oder gar „Transphobie“ betrifft, verweisen wir auf bereits Geschriebenes. Der Begriff „Homophobie“ selbst ist noch relativ neu. Wir weisen derartige Klassifizierungen ausdrücklich zurück. Hier werden Menschen anderer Meinung möglicherweise ihrerseits diskriminiert, da ihnen eine negativ bewertete Charaktereigenschaft unterstellt wird, anstatt ihnen das Recht einer eigenen, rational begründeten Meinung zuzugestehen. Derartiges erinnert an unselige Mittel der Propaganda, keinesfalls aber an „Respekt“ oder „Toleranz“ anderer Meinungen und schon gar nicht eine Auseinandersetzung mit diesen. Denn „Toleranz“ bedeutet nicht, dass jeder seine/ihre Meinung haben kann und keiner darf den anderen kritisieren. Toleranz heißt vielmehr, den Menschen als solchen zu respektieren – und das tut man am ehesten, indem man verschiedene Meinungen und Wertvorstellungen auf den Tisch bringt und offen und wertschätzend darüber redet.


Wir denken zum Beispiel nicht, dass sich das Leid und die inneren Probleme „transsexueller“ Menschen dadurch beheben lassen, dass man ihnen etwas wegschneidet, ihnen Medikamente gibt oder Silikon einsetzt. Mann und Frau unterscheiden sich körperlich in unzähligen Merkmalen. Dies im Zuge von chirurgischen Eingriffen, mit medikamentöser Therapie und schließlich mit Make-up und Kleidung „korrigieren“ zu wollen, ist in unseren Augen eine Verletzung des hippokratischen Eides seitens der behandelnden Ärzte sowie eine sehr verzerrte Sichtweise der geschlechtlichen Identität und letztlich ein Armutszeugnis der Psychotherapie. Wir lieben solche Menschen und wollen ihnen etwas Besseres bieten als das.


Auch sind wir befremdet darüber, dass die „Regenbogenflagge“ an öffentlichen Gebäuden gehisst wird. Wie sind wir nur an einen Punkt gekommen, an dem wir uns von einer gesellschaftlichen Minderheit unsere Überzeugungen und deren Darstellung nach außen derart kritiklos diktieren lassen? Was hat eine Flagge, die eine sexuelle Orientierung kennzeichnet, auf einem öffentlichen Gebäude zu suchen?


Sehr geehrte Ministerin, wir denken, dass Sie die Ministerin aller Bürgerinnen und Bürger dieses Landes sind – unabhängig von deren Überzeugungen. Als solche möchten wir Sie bitten, sich genauso offen und ausdrücklich für unsere Überzeugungen und die Möglichkeit deren Ausdrucks auch in öffentlichen Einrichtungen einzusetzen, wie Sie das für schwul/lesbische Gruppierungen tun.


Mit freundlichen Grüßen


Robert Gollwitzer

Ridlerstr. 21

80339 München

Open Letter from an Ex-Gay to Pope Francis:

Dear Holy Father,

my name is Robert. I am 46 years old and a Catholic (even though it took me a little detour to come back to the Catholic Church). My past is not as bright and shining as that of others I guess: I used to embrace the “gay” life for many years until the Lord set me free about ten years ago with the help of a Christian ministry called Homosexuals Anonymous (www.homosexuals-anonymous.com).

The reason I am writing you today is because I love you like I loved my earthly father who passed away 20 years ago and because I believe you can get things going where others stay silent.

I am so thankful and feel so blessed that the Lord brought me to Homosexuals Anonymous. The people there did what actually the Church should do: They loved me enough to help me out of my gay life and (back) into the Church. I now serve the Jason Ministries (http://jason-online.webs.com), an international Christian ex-gay ministry affiliated with Homosexuals Anonymous.

Having received Christian truth, love and care abundantly, I firmly believe that many others could find help as well through our services and the organizations we are working together with – if the Church only let us. Considering the many factors that contribute to the development of long-term and predominant sexual and emotional attractions towards the same sex, we do not help people with same-sex attractions (wrongly called “homosexuals” at times – there is only one sexuality and that is the God-given one!) by staying passive and silent or even encouraging them to embrace a “gay” life. Yes, ministries like ours are being attacked and usually put into a radical corner. But then again – they nailed the Son of God onto the Cross, so why should they treat His followers any differently?

Holy Father, soon the bishop’s synod on family will start. Please give us a chance to make our voice heard and love others with unwanted same-sex attractions with the same unconditional love Jesus has for us.

From what I get to read in the media, you also reach out to “people like us” and you seem to have a heart for us as well. Maybe you even give us a chance to talk to you in person? I am sure you will hear many voices of “gay”-affirming people – wouldn’t it be good to hear the voice of freedom too?

I really hope and pray you will be able to read this letter and it will touch your heart like God touched mine years ago.

With brotherly love,

Robert

Robert Gollwitzer
Ridlerstr. 21
80339 Munich
Germany
Phone: +49 (0)89 78018960
Email: [email protected]