Katholisch Leben!

The Jesus Brothers

Warum werden Patrioten bei uns in den Medien und von Politikern als "selbsternannte Patrioten" schlecht gemacht? Welches Problem haben diese Medien oder Politiker mit Patriotismus und mit welcher Legitimation sprechen sie Deutschen das Recht ab, sich Patrioten (oder alternativ "Volk") zu nennen? Es ist eine bodenlose Unverschämtheit, Patrioten pauschal alle möglichen rechtsradikalen und/oder moralisch zweifelhaften Motive für ihr Handeln zu unterstellen. Ebenso unverfroren ist es, Deutschen das Recht abzusprechen, sich als "Volk" zu bezeichnen. Ich kann nur rätseln, warum dies Menschen tun: Gutmenschentum? Komplex aufgrund unserer Vergangenheit? Hilflosigkeit? Schuldgefühle? Angst? Wie auch immer - ich kann jeden und jede nur auffordern, sich nicht davon einschüchtern zu lassen und weiterhin ihre Meinung offen kundzutun!

Die deutschen Bischöfe haben vor einiger Zeit einseitig und ohne äußeren Druck das kirchliche Arbeitsrecht dahingehend geändert, dass jemand, der in Scheidung oder in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung lebt oder sonst wie grob gegen die katholische Moral- und Sittenlehre verstößt, nicht mehr automatisch gekündigt wird (ich frage mich, wie dieser Mensch dann glaubhaft nach außen für die Kirche eintreten kann!). Dementsprechend findet man in der Kirche selbst wie in kirchlichen Organisationen einiges an Lebensformen, die dem katholischen Glauben widersprechen, ja spotten. Selbst auf die Mitgliedschaft in der Katholischen Kirche wird nicht mehr so sehr Wert gelegt wie früher. So finden sich bei uns viele nicht-katholische Christinnen und Christen, Atheisten, Moslems etc. Der Anteil muslimischer Pflegekräfte in kirchlichen Altenheimen scheint zu steigen. Gleichzeitig wirbt man eben diese Pflegekräfte aus den Heimatländern ab - wo sie dann fehlen. Innerkirchliche Seelsorge scheint sich auf ein Wohlfühl-Christentum zu beschränken. Eine Katechese - also eine Glaubensvermittlung - findet nicht mehr statt. Wir sind Großkonzerne geworden. Die arme Kirche existiert nur mehr auf dem Papier. Die Bistümer sind teils Multi-Milliarden Unternehmen und kirchliche Wohlfahrtsverbände - auch angesichts des Flüchtlingsstroms - am wachsen.
Diese Reihe lässt sich noch lange fortsetzen (zur Anmerkung: ich bin gläubiger Katholik und liebe meine Kirche und meinen Glauben - deshalb will ich beides nicht denen überlassen, die offenbar momentan das Sagen haben!).
Jetzt meint die Bischofskonferenz, eine AfD-Mitgliedschaft sei nicht mit dem christlichen Glauben vereinbar (im Übrigen ein grober Verstoß gegen das Grundgesetz bzw. das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, nach dem niemand wegen seiner politischen Überzeugung benachteiligt oder diskriminiert werden darf). Da schießt mir angesichts all dessen die Zornesröte ins Gesicht (ich bin seit 25 Jahren in der Katholischen Kirche angestellt!!). Gleichzeitig ist es offenbar kein Problem, in einer der "großen" Parteien aktiv zu sein, die offen für Abtreibung, gleichgeschlechtliche Lebensweisen und so einiges mehr eintritt, was ein Christ nie und nimmer für gut heißen kann.
Es ist höchste Zeit, dass jeder gläubige Katholik und jede Katholikin jetzt aufsteht und für unseren Glauben und unsere Kirche eintritt!



Zitat der Deutschen Bischofskonferenz:
"Wir haben auch über die gegenwärtigen populistischen Tendenzen in unserem Land gesprochen. Immer wieder kommt die Frage auf, ob man die AfD wählen kann oder nicht. Es geht uns nicht um eine Stigmatisierung der AfD. Aber wir distanzieren uns klar vom populistischen Vorgehen und vielen inhaltlichen Haltungen der Partei, die in Wahlprogrammen und öffentlichen Äußerungen deutlich werden. Die deutschen Bischöfe betonen ihr Bekenntnis zur repräsentativen Demokratie des Grundgesetzes, zur Menschenwürde in all ihren Dimensionen (nicht nur beim Lebensschutz, auch bei der Flüchtlingsfrage), zur Religions- und Weltanschauungsfreiheit, zur sozialen Marktwirtschaft, zu Inklusion und Solidarität mit den Schwachen, zum Zusammenhang zwischen Freiheit und Verantwortung. Wir unterstreichen die Notwendigkeit eines fairen, respektvollen und ehrlichen demokratischen Diskurses.

In aller Klarheit: Mit einer christlichen Perspektive ist politisches Agieren nicht vereinbar, das vom Schüren von Fremdenfeindlichkeit, von Ängsten gegen Überfremdung, von einseitiger Betonung nationaler Interessen, einem nationalistisches Kulturverständnis, Religionsfreiheit unter dem Vorbehalt staatlicher Kontrolle oder der grundsätzlichen Infragestellung der repräsentativen Demokratielebt. Wir lehnen eine politische Einseitigkeit ab, die Antworten auf drängende Fragen in einer globalisierten Welt stets so gibt, dass es auf Abschottung und Rückkehr in längst vergangene Zeiten hinausläuft, die vermeintlich Sicherheit gewährleisten."

Werte Bischöfe, die Position der AfD beruht nicht auf diffusen "Ängsten vor Überfremdung" oder auf "Schüren von Fremdenfeindlichkeit", so als ob es sich hier um fehlgeleitete psychisch Kranke handelt, sondern auf rationalen Argumenten. Vor allem aber ist die gegenwärtige Migrationspolitik nicht mit einer christlichen Perspektive vereinbar, da sie verantwortungslos gegenüber den Migranten und den Einheimischen ist und teilweise auch gut Geld damit verdient wird - auch kirchlicherseits. Wir haben kein "nationalistisches Kulturverständnis", sondern wir lieben unser Land, so wie andere Völker ihre Länder lieben. Religion sollte insoweit frei sein, als es sich wirklich um Religionen handelt - und nicht um totalitäre Ideologien. Es würde mich auch interessieren, anhand welchen Zitates die Bischöfe belegen wollen, dass die AfD "in längst vergangene Zeiten" zurückkehren will, "die vermeintlich Sicherheit gewährleisten." Auf gut Deutsch heißt doch das nichts anderes als dass sie sich eine Rückkehr in das Nazi-Deutschland wünschen. Das ist eine üble Form der Verleumdung und kann durch nichts belegt werden. Vor allem aber ist eine solche Behauptung alles andere als christlich.

Mit einer derart dilletantischen Alltags-Psychologie und mit einer naiven, politisch korrekten Gutmenschen-Politik ist niemandem geholfen - ganz im Gegenteil.

Die katholischen Bistümer haben teils ein Milliarden-Vermögen angehäuft. Wenn euch so an den Migranten und Armen gelegen ist, dann kann ich nur eines von euch fordern: Her mit der Kohle! Gebt euren Reichtum denen, die ihn wirklich brauchen und erspart uns pseudo-sozialistische Parolen, die regelmäßig von anderen fordern, dass sie etwas tun oder lassen sollen. Das Problem am Sozialismus aber ist, dass einem irgendwann das Geld anderer Leute ausgeht!


“Unser Kreuz hat keine Haken” ist ein wenig intelligentes und moralisch verwerfliches Motto. Es sagt eigentlich mehr über die aus, die das vertreten als über die, die man angreifen will. Ich gehe mal davon aus, dass beinahe alle Demo-Teilnehmer in Köln keine Ahnung davon haben, wofür die AfD steht (und wofür nicht) und was genau an ihrem Programm sie für “nationalsozialistisch” halten. Eigentlich ist ein derartiges Motto nicht nur eine Unverschämtheit, sondern ein Fall für den Staatsanwalt - und eine Schande für die Kirchen. Es gibt eine lange Reihe von Punkten, die andere Parteien vertreten (etwa Abtreibung) und die Christen nie und nimmer vertreten können, wollen sie denn ihrem Namen alle Ehre machen. Dagegen sieht man jedoch keinen auf die Straße gehen. Die AfD aber mit Nazis gleichzusetzen, ist verbrecherisch und undemokratisch.


Ich bin es leid, von SPD-Politikern, die selbst Geld en masse gescheffelt haben, zu hören, man müsste "die Reichen" besteuern. Das alte Sozi-Geschwätz: der pure Neid treibt einen dazu, das Geld, das andere verdient (!) haben, "legal" zu stehlen (zur Info: ich bin nicht reich). Das Problem am Sozialismus ist, dass einem irgendwann das Geld anderer Leute ausgeht. Wenn schon, dann sollten Probleme angegangen werden - etwa das verantwortungslose Öffnen der Grenzen für jeden Migranten. Probleme wurden noch nie gelöst, indem man das Geld von anderen Leuten nimmt. Wer meint, das beseitige unsere Sorgen, soll doch bitteschön sein eigenes Geld geben. Na, Herr Schulz, wie wäre es - geben Sie freiwillig die Hälfte Ihrer Diäten her? Es würde Ihnen immer noch genug bleiben.


Think back to just some of what happened the last decades: The Soviet Union defended its boarders for decades against anybody - even their own. Now some peaceful demonstrations and it dissolves itself.
A tribe of thugs called the IS conquers huge cities and even countries without much resistance - and all superpowers seem to be unable to stop it.
Or a little further back: Who gained most of the last two World Wars? It certainly was not Germany.
And on and on and on...
In short: You do not have to believe in conspiracy theorist to notice something smells bad here.
Or do you?
Why is it so many of us accept the news as being presented to them: This is the good side and this the bad one. This is how things happened.
Let's use our common sense! This is why God gave it to us.
Follow the money. Follow the power.


Katechismus der Katholischen Kirche zu Politik und gesellschaftlichem Engagement:

1913 Die Mitarbeit ist der freiwillige und großmütige Einsatz der Person im gesellschaftlichen Austausch. Ihrem Platz und ihrer Rolle entsprechend, sollen alle an der Förderung des Gemeinwohls mitwirken. Diese Pflicht ist mit der Würde der menschlichen Person untrennbar verbunden.

1914 Diese Mitarbeit besteht zunächst darin, daß der Mensch sich in Bereichen einsetzt, für die er die persönliche Verantwortung übernimmt. Indem der Mensch für die Erziehung seiner Familie sorgt und gewissenhaft arbeitet, trägt er zum Wohl anderer und dem der Gesellschaft bei [Vgl. CA 43].

1915 Die Bürger sollen soweit wie möglich am öffentlichen Leben aktiv teilnehmen. Die Art und Weise dieser Teilnahme kann von Land zu Land, von Kultur zu Kultur verschieden sein. „Lobenswert ist aber die Handlungsweise jener Nationen, in denen ein möglichst großer Teil der Bürger in wahrer Freiheit am Gemeinwesen beteiligt wird" (GS 31,3).

1916 Die Mitarbeit aller an der Förderung des Gemeinwohls verlangt, wie jede ethische Verpflichtung, eine stets erneuerte Bekehrung der Mitglieder der Gesellschaft. Listige Betrügereien, durch die sich manche den Bestimmungen des Gesetzes und den sozialen Pflichten entziehen, sind entschieden zu verurteilen. Sie lassen sich mit den Forderungen der Gerechtigkeit nicht vereinbaren. Institutionen, die die menschlichen Lebensverhältnisse verbessern, sind zu fördern [Vgl. GS 3O,1].

1917 Wer Autorität auszuüben hat, muß die Werte sichern, die bei den Mitgliedern der Gruppe Vertrauen schaffen und sie anspornen, sich in den Dienst ihrer Mitmenschen zu stellen. Die Mitwirkung beginnt mit der Erziehung und Bildung. „Mit Recht dürfen wir annehmen, daß das künftige Schicksal der Menschheit in den Händen jener ruht, die imstande sind, den kommenden Generationen einen Sinn des Lebens und Grund zur Hoffnung zu vermitteln" (GS 31,3).


1918 „Es gibt keine staatliche Gewalt, die nicht von Gott stammt; jede ist von Gott eingesetzt (Rom 13 1).

1919 Jede menschliche Gemeinschaft bedarf einer Autorität um sich erhalten und entwickeln zu können.

1920 Die politische Gemeinschaft und die öffentliche Autorität sind in der menschlichen Natur begründet und gehören zu der von Gott vorgebildeten Ordnung (GS 74 3).

1921 Die Autorität wird rechtmäßig ausgeübt wenn sie darauf bedacht ist das Gemeinwohl der Gesellschaft zu fordern Um das zu erreichen soll sie sittlich annehmbare Mittel anwenden.

1922 Die verschiedenen Regierungsformen sind rechtmäßig sofern sie zum Wohl der Gemeinschaft beitragen.

1923 Die politische Autorität muß sich innerhalb der Grenzen der sittlichen Ordnung entfalten und die Voraussetzungen zur Ausübung der Freiheit gewährleisten.

1924 Das Gemeinwohl ist die Gesamtheit jener Bedingungen des gesellschaftlichen Lebens die sowohl den Gruppen als auch den einzelnen Gliedern ermöglichen die eigene Vollendung voller und leichter zu erreichen" (GS 26, 1).

1925 Zum Gemeinwohl gehören drei wesentliche Elemente die Achtung und Forderung der Grundrechte der Person das Gedeihen oder die Entfaltung der geistigen und der zeitlichen Güter der Gesellschaft der Friede und die Sicherheit der Gruppe und ihrer Glieder.

1926 Zur Wurde des Menschen gehört es das Gemeinwohl anzustreben. Jeder soll darauf bedacht sein Institutionen anzuregen und zu fordern, welche die menschlichen Lebensbedingungen verbessern.

1927 Der Staat hat die Aufgabe, das Gemeinwohl der Gesellschaft zu verteidigen und zu fördern. Das Gemeinwohl der gesamten Menschheitsfamilie erfordert eine Organisation der internationalen Gesellschaft.


One of the absurd statements of Christian fundamentalists is that Christians should not get involved in politics (anyway the end is near, so why even bother?). Politics is nothing else than the organization of the common good, of society. You can and must delegate some of it, but to completely withdraw from politics is just as impossible and irresponsible for a Christan than paying somebody else to love your neighbor. To state that "Jesus never got involved in election campains" is a theologically and rationally absurd argument. The Bible is not a cook book. You cannot expect to find a single verse on everything there. So to think that when Jesus says or does not do something, that automatically means it is right or wrong, is beyond naive and irresponsible. You have to see the Bible and the Church traditian as a whole. There you find the sancitity of life, marriage, relationships with others and in a community, dealing with the weak and those who go astray and many more. To believe this is none of a Christian's business is a teaching of men, but not of God. It is our duty to speak out on politics as well and to stay informed about everything and voice our opinion even if it is politically not correct. Everything Jesus said and did had also politcal consequences. That does not make Him a communist revolutionary, but someone who cares. To think that you vote and then let it be up to the politicians to do their job is the exact opposite of a responsible, well-informed and caring Christian who fulfills the Great Commandment. It is not for nothing that Christian charity organizations like Caritas are very political as well and state their opinion also publicly. They do that BECAUSE they are Christians, not inspite of it.


Ich habe seit Jahren beinahe täglich mit Flüchtlingen zu tun - privat (u.a. habe ich mich ehrenamtlich für diese engagiert) und beruflich. Außerdem bilde ich mich seit langem im Bereich Migration, Traumata, Sprachen, Psychologie, Theologie, Soziale Arbeit etc. fort. So spreche ich auch mehrere Sprachen und bin gerade dem Staat Israel besonders verbunden. Dies nur als Hintergrund.
Ich kann es nicht für gut heißen, wie die Katholische Kirche - und mit ihr andere christliche Kirchen und Organisationen - derzeit mit dem Thema Migration, Flüchtlinge etc. umgehen. Bestenfalls kann ich ihnen noch einen guten Willen unterstellen, schlimmstenfalls einen Tunnel-Blick, Naivität und ein bewusstes Verfolgen eigener Interessen (ob die dann wirklich so christlich sind, sei dahingestellt).
Jeder politisch Verfolgte soll bei uns Zuflucht finden. Das, was hier aber momentan abgeht, hat damit nichts mehr zu tun. Zunächst hilft man den Betroffenen am besten in ihren Heimatländern - politisch, sozial und militärisch. Wenn sich größere Flüchtlingsströme abzeichnen, kann die Devise nicht heißen Türen auf und alles rein. Damit hilft man weder den Flüchtlingen noch den Ortsansässigen. Abgesehen davon lässt man damit mutwillig auch Terroristen ins Land. Es kann auch nicht angehen, dass man sich gegenüber allen kritischen und mit Fakten unterlegten Stimmen taub stellt und diese als "Rechtspopulisten" oder ganz einfach als Menschen abtut, die halt nicht mit ihren Ängsten umgehen können. Das ist nicht nur naiv, das ist verantwortungslos.
Ein wesentliches Prinzip der Kirche ist die Subsidiarität. Demgemäß sollte zunächst Hilfe zur Selbsthilfe erfolgen (also etwa vor Ort). Die nächst höhere Instanz sollte nur einschreiten, wenn die darunter liegende etwas nicht selbst erledigen kann.
Ich löse Probleme nicht, indem ich uferlose Prozesse gegen den deutschen Staat führe, sondern indem ich das Problem an der Wurzel angehe. Der IS ist nicht in zwei Tagen gewachsen. Die Westmächte hatten in sämtlichen Revolten in muslimischen Ländern ihre Finger mit im Spiel - um dann erstaunt festzustellen, dass man Rebellen nicht wie Roboter lenken kann.
Es gibt unzählige Fakten über dieses Thema, die objektiv angegangen werden müssen. Dies kann nicht von Menschen oder Organisationen geschehen, die ein finanzielles, politisches, religiöses oder sonstiges Interesse an einer Version der Geschichte haben.
Ich habe mich mit vielen Flüchtlingen unterhalten. Ich habe für sie gesorgt und auch mit Menschen aus dem Nahen Osten zusammen gelebt. Man kann mir also kaum rechtsradikales oder menschenfeindliches Gedankengut unterstellen.
Ich lasse mir aber auch nicht den Mund verbieten - was niemand von uns tun sollte.
Der Herrgott hat uns den Verstand gegeben, damit wir ihn nutzen!

Ich halte die derzeitige deutsche Flüchtlingspolitik für naiv, verantwortungslos und brandgefährlich. Wer wirklich etwas für die Menschen tun will, die momentan ihre Heimatländer verlassen und zu uns kommen, muss dazu beitragen, das Problem in den Ursprungsländern zu lösen. Egal wie viele Flüchtlinge wir aufnehmen, an der Ursache für ihre Flucht ändert das nicht das Geringste. Das verfestigt in den Heimatländern nur den Status Quo - und führt bei uns zu untragbaren und hoch explosiven Zuständen. Wer jeden, der von der politisch korrekten Sichtweise zum Thema Flüchtlinge abweicht, als fremdenfeindlich abstempelt, macht es sich sehr leicht. Ich stehe zu meiner Position und zu meiner Mitgliedschaft bei der AfD. Gleichzeitig habe ich viele Stunden ehrenamtlicher Praxiserfahrung mit Flüchtlingen, verschiedenste Seminare zu dem Thema auf eigene Kosten besucht und auch diverse Fremdsprachen gelernt. Ich sage dies nicht, mich meiner guten Taten zu rühmen oder mich zu rechtfertigen. Ich weiß, wer ich bin und habe wohl täglich mehr Kontakt zu Flüchtlingen als die meisten. Als Christ begegne ich jedem Menschen mit Liebe und Respekt - und fordere das Gleiche auch für mich ein. Wer etwas für die Flüchtlinge tun will, muss tun, was ihnen wirklich hilft, damit sie sich erst gar nicht auf die Flucht machen müssen. Wer kritiklos einfach nur Türen und Portmonnaies (anderer) öffnet, mag zwar sein eigenes Gewissen beruhigen und schön vor anderen da stehen, muss aber auch die Verantwortung für die Konsequenzen dieses irrationalen Handelns übernehmen.

Manchmal könnte ich platzen vor Wut, wenn ich die Scheinheiligkeit der Gutmenschen ansehe. Da wird es zur Christenpflicht erklärt, gegen "Rechtspopulisten" wie die AfD vorzugehen. Da werden "Aufklärungsseminare" organisiert und flugs alle Inhalte der AfD für schändlich erklärt. Das einzig, was hier schändlich und populistisch ist, ist dieses unsägliche Geplappere. Meiner Kenntnis nach befürwortet ein Großteil der etablierten Parteien die Abtreibung. Keiner dieser Gutmenschen fordert hier, was jedes Christen Pflicht sein muss: Das Töten von Kindern zu verurteilen! Da wird mal schnell der Mindestlohn zum Allheilmittel erklärt. Man muss beileibe nicht Wirtschaft studiert haben, um zu erkennen, welche Probleme mit einem staatlich verordneten Mindestlohn verbunden sind (das lässt sich leicht nachrecherchieren!). Da werden sozialistische Parolen gegröhlt wie die vermehrte Besteuerung der "Reichen" bzw. die Erhöhung des Spitzensteuersatzes. Das ist Volkswirtschaft für Arme. Das Problem mit dem Sozialismus ist, dass einem irgendwann das Geld von anderen Leuten ausgeht!

Am meisten aber ärgert mich, wenn diese Gutmenschen ihrerseits zu schmutzigen Propaganda-Mitteln greifen. Da wird mal schnell alles, was der politische Gegner sagt, als "Hass-Parolen" bezeichnet. Klar, kann ja gar nicht sein, dass der vernünftige Argumente für seine Position hat. Man stellt ihn in eine Ecke mit Nazis, nennt Hass und Rassismus als die einzig mögliche Motivation für sein Handeln und lehnt sich dann bequem und selbstzufrieden in seinen gutbürgerlichen Sessel zurück. Dass sich derartige Behauptungen nicht begründen lassen, interessiert ja keinen. Da wird mal schnell ein Parteimitglied der AfD zitiert, das mal angeblich irgendwas auf irgendeiner Veranstaltung gesagt habe - zumindest meint man sich zu erinnern, dies mal gehört zu haben. Wenn man wirklich Leichen im Keller finden will, kann man das bei jeder Partei. Fehlverhalten einzelner auf die ganze Partei abzuwälzen, ist einfach nur billig.

Resources

So Help Me God: The Ten Commandments, Judicial Tyranny, and the Battle for Religious Freedom

Judge Roy Moore (Author)

Paperback: 288 pages

Publisher: WND Books (June 2, 2009)

Language: English

ISBN-10: 193507122X

ISBN-13: 978-1935071228


Es ist doch sehr scheinheilig, wie es sich manche jetzt zur Mission machen, über die "Rechtspopulisten" (was für ein dämliches Wort!) von der AfD zu lästern. Gehört wohl zur politischen Korrektheit. Leider gehört es nicht dazu, sich über die so hoch gelobten "etablierten" Parteien aufzuregen, die kein Problem damit haben, unter bestimmten Umständen dem Töten von Kindern im Mutterleib ("Abtreibung") zuzustimmen. Das ist für mich der absolute Tiefpunkt menschlicher Zivilisation: Das Töten der eigenen Kinder. 


Politicizing the Bible | Scott Hahn | Graduate School Guest Lecture

Mountain Man Arrested For Fishing Demolishes Judge In Courtroom While Defending Himself

"America" Theatrical Trailer (Lionsgate)

Man kann von PEGIDA halten, was man will. Fairerweise sollte man doch aber zumindest aus ihrem Munde hören, was sie zu sagen haben und wofür sie stehen.

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