So wie Abraham zum Vater aller Glaubenden wurde, (siehe auch Röm 4), können wir zu Maria als die Mutter aller Glaubenden sehen. Sie, die sich Gott bedingungslos hingegeben und die Ihm voll vertraut hat, ist das Vorbild - und das Urbild! - aller Gläubigen. So wie Christus der "Ursprung der Kirche" ist, ist Maria, indem sie voll Vertrauen geglaubt hat, "Kirche im Ursprung".
Maria, die "voll der Gnade" und "Mutter der Gnaden" ist, vermittelt aber nicht ihre eigene Gnade, sondern die Gnade Jesu. Auf welche Weise wird uns diese Gnade geschenkt? Durch den Heiligen Geist! Und warum rufen wir Maria um ihre Fürsprache an? Weil sich an und in ihr alle Verheißungen erfüllt haben - etwa die von Paulus: "...so werden erst recht alle, denen die Gnade und die Gabe der Gerechtigkeit reichlich zuteil wurde, leben und herrschen durch den einen, Jesus Christus" (Röm 5,17)
(Quelle: http://www.fernkurswuerzburg.de/)
(in Vorbereitung)
Als der Drache erkannte, dass er auf die Erde gestürzt war, verfolgte er die Frau, die den Sohn geboren hatte. Aber der Frau wurden die beiden Flügel des großen Adlers gegeben, damit sie in die Wüste an ihren Ort fliegen konnte. Dort ist sie vor der Schlange sicher und wird eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit lang ernährt. Die Schlange spie einen Strom von Wasser aus ihrem Rachen hinter der Frau her, damit sie von den Fluten fortgerissen werde. Aber die Erde kam der Frau zu Hilfe; sie öffnete sich und verschlang den Strom, den der Drache aus seinem Rachen gespien hatte. Da geriet der Drache in Zorn über die Frau und er ging fort, um Krieg zu führen mit ihren übrigen Nachkommen, die den Geboten Gottes gehorchen und an dem Zeugnis für Jesus festhalten. Und der Drache trat an den Strand des Meeres.
Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt. Sie war schwanger und schrie vor Schmerz in ihren Geburtswehen. Ein anderes Zeichen erschien am Himmel: ein Drache, groß und feuerrot, mit sieben Köpfen und zehn Hörnern und mit sieben Diademen auf seinen Köpfen. Sein Schwanz fegte ein Drittel der Sterne vom Himmel und warf sie auf die Erde herab. Der Drache stand vor der Frau, die gebären sollte; er wollte ihr Kind verschlingen, sobald es geboren war. Und sie gebar ein Kind, einen Sohn, der über alle Völker mit eisernem Zepter herrschen wird. Und ihr Kind wurde zu Gott und zu seinem Thron entrückt. Die Frau aber floh in die Wüste, wo Gott ihr einen Zufluchtsort geschaffen hatte; dort wird man sie mit Nahrung versorgen, zwölfhundertsechzig Tage lang. Da entbrannte im Himmel ein Kampf; Michael und seine Engel erhoben sich, um mit dem Drachen zu kämpfen. Der Drache und seine Engel kämpften, aber sie konnten sich nicht halten und sie verloren ihren Platz im Himmel. Er wurde gestürzt, der große Drache, die alte Schlange, die Teufel oder Satan heißt und die ganze Welt verführt; der Drache wurde auf die Erde gestürzt und mit ihm wurden seine Engel hinabgeworfen. Da hörte ich eine laute Stimme im Himmel rufen: Jetzt ist er da, der rettende Sieg, die Macht und die Herrschaft unseres Gottes und die Vollmacht seines Gesalbten; denn gestürzt wurde der Ankläger unserer Brüder, der sie bei Tag und bei Nacht vor unserem Gott verklagte. Sie haben ihn besiegt durch das Blut des Lammes und durch ihr Wort und Zeugnis; sie hielten ihr Leben nicht fest, bis hinein in den Tod. Darum jubelt, ihr Himmel und alle, die darin wohnen. Weh aber euch, Land und Meer! Denn der Teufel ist zu euch hinabgekommen; seine Wut ist groß, weil er weiß, dass ihm nur noch eine kurze Frist bleibt. Als der Drache erkannte, dass er auf die Erde gestürzt war, verfolgte er die Frau, die den Sohn geboren hatte. Aber der Frau wurden die beiden Flügel des großen Adlers gegeben, damit sie in die Wüste an ihren Ort fliegen konnte. Dort ist sie vor der Schlange sicher und wird eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit lang ernährt. Die Schlange spie einen Strom von Wasser aus ihrem Rachen hinter der Frau her, damit sie von den Fluten fortgerissen werde. Aber die Erde kam der Frau zu Hilfe; sie öffnete sich und verschlang den Strom, den der Drache aus seinem Rachen gespien hatte. Da geriet der Drache in Zorn über die Frau und er ging fort, um Krieg zu führen mit ihren übrigen Nachkommen, die den Geboten Gottes gehorchen und an dem Zeugnis für Jesus festhalten. Und der Drache trat an den Strand des Meeres.
(Offb 11,13 und 12- Einheitsübersetzung)
Unter der "Unbefleckten Empfängnis" können sich die wenigsten etwas vorstellen. Meist kursieren viele Missverständnisse, was dieses Thema angeht.
Manche denken etwa, Jesus wäre ohne einen menschlichen Vater im Leib Mariens gezeugt worden. Ist das so? Bedeutet "Unbefleckte Empfängis" dies? Nein. Das aber wäre vielmehr die jungfäuliche Geburt.
Bedeutet die "Unbefleckte Empfängni" vielleicht, Maria wäre vom Heiligen Geist gezeugt worden, ähnlich wie Jesus?Nein - stimmt auch nicht.
Was bedeutet es dann?
Die "Unbefleckte Empfängnis" bedeutet, Maria ist wie jeder andere Mensch auch gezeugt worden - von einem menschlichen Mann und einer Frau. Im Gegensatz zu anderen Menschen aber ohne das, was man "Erbsünde" nennt (hierzu an anderer Stelle mehr). Sie war also in diesem Sinne unbefleckt. Erbsünde ist ein Nichtvorhandensein der heiligenden Gnade - und andererseits das Vorhandensein einer "verdorbenen Natur" des Menschen. Hiervon wurde Maria durch die Gnade Gottes bewahrt.
In Lukas 1,28 bezeichnet der Erzengel Maria als "voll der Gnade" und weist damit gleichsam auf eine Charaktereigenschaft von ihr hin. Welche Eigenschaften hat nun diese besondere "Gnade" Mariens? Nun, sie ist vor allem einzigartig und andauernd. Sie bestand seit ihrer Zeugung - und wurde nicht etwa durch den Besuch des Engels erst geschaffen.
Manche Christinnen und Christen sagen nun, wir alle haben doch gesündigt (Röm 3,23). Außerdem spricht sie in Lukas 1,47 von Gott als ihren Retter - und nur Sünder brauchen einen Retter. Da kann doch was nicht stimmen!
Das ist insofern richtig, als auch Maria eines Retters bedurfte. Das leugnet die Katholische Kirche keineswegs. Sie wurde aber - im Gegensatz zu anderen Menschen - von der Erbsünde durch Christi Gnade befreit - also erlöst. Ein Vergleich: Wenn man durch den Dschungel geht und auf dem Weg ist eine Falle, die mit Blättern zugedeckt ist, fallen wohl die meisten hinen. Da kommt dann einer und holt einen heraus. Maria wurde aber - bereits bevor sie in das Loch gefallen ist - von Christus davon bewahrt, überhaupt hinein zu fallen.
Was aber nun mit dem Hinweis, dass wir alle gesündigt haben? Betrifft das nicht auch Maria?
Gehen wir die Sache anders an: Was ist eigentlich mit Kleinkindern - vor der Entwicklung einer eigenständigen Vernunft? Ein solches Kind kann doch eigentlich gar nicht sündigen, da ihm die Fähigkeit fehlt, vernünftig zu denken und absichtlich zu sündigen (sieh Röm 9,11: Jakob und Esau werden als Kinder dargestellt, die noch nicht geboren und weder Gutes noch Böses getan haben).
Es gibt also Ausnahmen. Gibt es noch mehr? Ja: In Heb 4,15 lesen wir, das auch Jesus in Versuchung geführt worden ist - Er hat aber nicht gesündigt. Wenn es aber für die Behauptung, die Paulus in Röm 3 macht, Ausnahmen gibt - etwa für den "neuen Adam", also für Jesus - warum sollte das nicht auch für die "neue Eva", also fürMaria gelten?
Es sieht also so aus, also wolle Paulus mehr mit seiner Aussage ausdrücken. Zum einen gilt sie keineswegs für alle, wie wir bereits oben fest gestellt haben. Sie gilt für die Gläubigen an sich - aber mit Ausnahmen. Wenn es das aber nicht bedeutet, kann es eigentlich nur bedeuten, dass absolut jeder von der Erbsünde betroffen wäre - auch ein Kleinkind (und sogar Maria!) gelten würde. Maria wäre also theoretisch auch davon betroffen gewesen. Gott hat sie jedoch durch Seine Gnade davon bewahrt.
(Fortsetzung folgt)
(Quelle: Catholic Answers, San Dieg, 2004, WEB: www.catholic.com)
Lesen wir Lukas 1,47-48: "und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter. Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter." (Einheitsübersetzung).
Katholiken beten keinewsegs Maria an! In diesen Versen sagt Maria selbst, dass sie alle Geschlechter selig preisen werden. Katholiken tun also nur das, was auch in der Bibel steht: sie preisen Maria selig und geben ihr so die Ehre, die ihr als Mutter Gottes auch zusteht. Und wie sieht es mit Christen anderer Kongregationen aus? Was ist z.B. mit evangelikalen Christen? Warum tut ihr nicht dasselbe? Maria hat sich ganz Gott hingegeben. Wo wären wir heute, wenn sie sich geweigert hätte? Ihr war durchaus auch bewusst, dass sie eines Erlösers bedurfte. Während wir aber bei der Taufe von der Erbsünde rein gewaschen werden, wurde Maria bereits von Geburt an davor bewahrt.
(Quelle: www.saintjoe.com)
Lesen wir Gal 4,4: "Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und dem Gesetz unterstellt." (Einheitsübersetzung).
Paulus verweist also darauf, dass Jesus von einer Frau geboren wurde. Jesus ist der Sohn des Vaters und gleichzeitig Gott der Sohn. Deshalb ist Maria die Mutter Gottes (des Sohnes)! Manche missverstehen dies und denken, mit dem Titel "Mutter Gottes" meinen wir die Mutter des Schöpfers des Unviersums (dann hätte ja Maria schon vor Ihm existieren müssen!). Das ist aber nicht das, was Katholiken glauben.
Sehen wir uns nun Lk 1,43 an: "Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?" (Einheitsübersetzung).
Elisabet nennt Maria also "die Mutter meines Herrn". "Herr" bezieht sich aber sowohl bei den Juden wie im Neuen Testament nur auf Gott. Das heißt wie gesagt keineswegs, dass Maria die Mutter Gottes des Vaters war - sondern vielmehr die Mutter Jesu. Jesus Christus - der sowohl Gott als auch Mensch war. Wer also leugnet, dass Maria die Mutter Gottes ist, leugnet auch, dass Jesus Gott ist.
Nun zu Mt 1,23: "Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, einen Sohn wird sie gebären, und man wird ihm den Namen Immanuel geben, das heißt übersetzt: Gott ist mit uns." (Einheitsübersetzung).
Matthäus zitiert hier Jes 7,14, wo die Geburt Jesu vorher gesagt wird. In Mt 1,23 lesen wir nun, dass der Name des Kindes "Gott ist mit uns" bedeutet. Die Mutter dieses Kindes muss also die Mutter des Gottes sein, der mit uns ist - Jesus. Maria ist die Mutter Jesu und damit die Mutter Gottes. Katholiken ehren deshalb Maria genauso, wie Jesus sie geehrt hat. Er hat damit das vierte Gebot gehalten - und als Glieder Seines Leibes - der Kirche - ahmen wir Jesus nach, indem wir Seine Mutter - Maria - ehren.
(Quelle: www.saintjoe.com)
Lesen wir hierzu Lk 1,41-42: "Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes." (Einheitsübersetzung).
Unter dem Einfluss des Heiligen Geistes hatte Elisabet Maria als eine Frau erkannt, die mehr als alle anderen Frauen gesegnet war und sich somit von allen anderen hervor hob. In Vers 48 sagt Maria schließlich: "Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter." (Einheitsübersetzung). Warum tun das eigentlich nicht alle Christinnen und Christen? Sogar Martin Luther hatte tiefsten Respekt vor Maria. Erst im Laufe der letzten Jahrhunderte hat sich eine Verachtung oder zumindest Geringschätzung von Maria breit gemacht. Dies war aber keineswegs die Einstellung der ersten Christen oder der Christen vor der Reformation!
(Quelle: www.saintjoe.com)
Lesen wir hierfür Lk 1,34: "Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?" (Einheitsübersetzung)
Hier zeigt sich also, dass Maria eine Jungfrau war, als ihr der Engel erschien. Es wird sogar darauf verwiesen, dass sie ihr Leben in einem Gelübde der Jungfräulichkeit verbringen will. In unserer heutigen Gesellschaft sieht das natürlich etwas seltsam und komisch, ja sogar unwahrscheinlich aus- eine derartige Beziehung zwischen Maria und Josef, ohne jeglichen Sex! Ebenso seltsam und unwahrscheinlich aber wäre es doch heute, den Sohn Gottes im eigenen Haushalt zu haben! Zu Zeiten Jesu waren solche Gelübde der Jungfäulichkeit aber keineswegs so selten und unüblich. Es war damals, was es auch heute noch ist: ein Gelübde, das dazu dient, Gott zu ehren.
(Quelle: www.saintjoe.com)
Ok, lesen wir hierfür Mt 22,31-32: "Habt ihr im übrigen nicht gelesen, was Gott euch über die Auferstehung der Toten mit den Worten gesagt hat: Ich bin der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs? Er ist doch nicht der Gott der Toten, sondern der Gott der Lebenden." (Einheitsübersetzung).
Die Heiligen, die vor uns gegangen sind, sind lebendiger, als wir das heute sind. Wie wir in diesem Vers lesen, ist Gott der Gott der Lebenden und nicht der Toten. Damit werden Abraham, Isaak und Jakob aber zu den Lebenden gerechnet! Dt 18,10-11 verbietet es, Geister aus der Unterwelt (dem Sheol) heraufzubeschwören, um mit ihnen zu sprechen. Das ist aber nicht das, was die Katholische Kirche lehrt oder praktiziert. Was wir tun, ist, Brüder und Schwestern aus der Kirchengemeinschaft - dem Leib Christi -, die das himmlische Ziel schon erreicht haben, zu bitten, für uns zu beten.
(Quelle: www.saintjoe.com)
Lesen wir 2 Kön 2,11: "Während sie miteinander gingen und redeten, erschien ein feuriger Wagen mit feurigen Pferden und trennte beide voneinander. Elija fuhr im Wirbelsturm zum Himmel empor." (Einheitsübersetzung)
Wie Henoch (Gen 5,24) wurde Elija direkt in den Himmel aufgenommen. Die Katholische Kirche lehrt nun, dass Maria ebenso direkt in den Himmel aufgenommen wurde. "Aufgenommen" bedeutet hierbei, dass Gott dies getan hat - also Maria nicht von sich aus in den Himmel aufgefahren ist (im Gegensatz zu Jesus etwa). Diese Glaubenswahrheit kommt von der Urkirche, also aus der Tradition. Dies erklärt auch, warum niemand je behauptet hat, es würde irgendwo das Grab von Maria geben oder irgendwelche Reliquien wie sonst eigentlich bei den Heiligen üblich.
(Quelle: www.saintjoe.com)
Sehen wir uns Offb 12,1-2 an: "Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt. Sie war schwanger und schrie vor Schmerz in ihren Geburtswehen." und weiter in Vers 5: "Sie gebar ein Kind, einen Sohn, der über alle Völker mit eisernem Zepter herrschen wird. Und ihr Kind wurde zu Gott und zu seinem Thron entrückt." (Einheitsübersetzung).
Eine Frau im Himmel ist hier also in den Geburtswehen - sie bekommt einen Sohn, der über alle Völker herrschen wird. Im Vers 6 lesen wir dann, dass sie nach der Geburt in die Wüste floh - wie Joseph, Maria und Jesus, als sie nach Ägypten flohen, um Herodes zu entkommen. Offenbarung 12 zeigt zweifelsfrei Maria im Himmel. Denke auch daran, dass Gott nicht durch die Zeit begrenzt wird! Diese Dinge geschahen vor 2.000 Jahren, aber Gott sieht alles in einem Augenblick (und enthüllte einiges davon Johannes). Im Himmel gibt es so etwas wie Zeit nicht.
(Quelle: www.saintjoe.com)
Sehen wir uns Lk 1,28 an: "Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir." (Einheitsübersetzung)
Der Engel Gabriel stellt also fest, dass Maria "begnadet" ist (kecharitomene auf Griechisch, was so ungefähr heißt: "perfekt gemacht in Gnade"). "Begnadet" aber bedeutet nichts anderes, als dass hier kein Platz mehr für Sünde ist. Maria war also etwas ganz Besonderes. "Denn für Gott ist nichts unmöglich" lesen wir etwas weiter in Lk 1,37 (Einheitsübersetzung). "Alle haben gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren" heißt es zwar in Röm 3,23 (Einheitsübersetzung) - was aber keineswegs Maria mit beinhaltet. Ebensowenig, wie es Jesus beinhaltet, oder Babys oder Adam und Eva vor dem Sündenfall. "Alle" ist hier in einem allgemeinen Sinn gemeint.
(Quelle: www.saintjoe.com)
Lesen wir Genesis 3,15: "Feindschaft setze ich zwischen dich und die Frau, zwischen deinen Nachwuchs und ihren Nachwuchs. Er trifft dich am Kopf und du triffst ihn an der Ferse." (Einheitsübersetzung).
Wenn die Frau, die den Nachwuchs (Jesus) haben würde, der den Kopf Satans zerschmettern würde, mit Sünde geboren werden würde, wäre sie die Saat des Teufels. Die Frau steht aber nicht in Verbindung mit der Saat des Teufels. Es gibt außerdem Ausnahmen von "allen", die gesündigt haben: Jesus etwa, Babys, geistig Kranke usw. Wenn man aber zugibt, dass es Ausnahmen gibt, dass der Vers also nicht so zu verstehen ist, dass absolut jeder gesündigt hat, sondern als allgemeines Statement - warum sollte dann nicht die Mutter Jesu davon ausgenommen sein?
(Quelle: www.saintjoe.com)
Das Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel (Maria Himmelfahrt) ist eines der ältesten Marienfeste der Kirche. Das Hochfest wird in der katholischen und orthodoxen Kirche der Tradition nach am 15. August gefeiert. Die ersten Zeugen für das Fest der Muttergottes gehen auf die Mitte des 5. Jahrhunderts zurück.
Dogma der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel
Am 1. November 1950 formulierte Papst Pius XII. in der Apostolischen Konstitution "Munificentissimus Deus" das Dogma der leiblichen Aufnahme in den Himmel und bestätigte damit das, was bereits seit langer Zeit gefeiert wurde:
"In der Autorität unseres Herrn Jesus Christus, der seligen Apostel Petrus und Paulus und auch kraft Unserer eigenen verkündigen, erklären und definieren Wir: Es ist ein von Gott geoffenbartes Dogma, dass die immerwährende Jungfrau Maria, die makellose Gottesgebärerin, als sie den Lauf des irdischen Lebens vollendete, mit Leib und Seele zur himmlischen Glorie aufgenommen wurde."
Indirekte Stellen der Heiligen Schrift zum Dogma
Psalm 131,8: „Erhebe dich, Jahwe, zu deiner Ruhestätte, du und deine machtvolle Lade“ (die aus unverweslichem Holz gefertigte Bundeslade ist ein Typus des unverweslichen Leibes Mariens).
Hld 8,5: „Wer ist die, die heraufsteigt aus der Wüste, auf ihren Geliebten gestützt?“
Auch die sonnenumkleidete Frau aus der Apokalypse (Offb 12,1), das Protoevangelium (Gen 3,15) und die in Lk 1,28 bezeugte Gnadenfülle Mariens sind ein Hinweis auf die leibliche Aufnahme und Verherrlichung Mariens.
Apk 11,19: „Der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet, und die Lade seines Bundes wurde in seinem Tempel sichtbar.“
Vernunftschlüsse zur Begründung des Dogmas
Da Maria frei von der Sünde war und der Zerfall des Leibes eine Folge der Sünde ist, lässt sich schließen, dass ihr Leib vom allgemeinen Los der Auflösung ausgenommen war. Auch aus der Gottesmutterschaft Mariens und der immerwährenden Jungfräulichkeit kann gefolgert werden, dass der Leib Mariens nicht der Zerstörung anheim fiel.
Zeugnisse aus Schrift und Tradition
Weder Todestag noch Todesjahr der Gottesmutter Maria sind bekannt. Es dürfte zwischen dreizehn und fünfzehn Jahren nach der Himmelfahrt Christi gewesen sein. Zwei Städte beanspruchen das Ereignis: Jerusalem und Ephesus. Jerusalem, wo seit dem 5. Jh. das Grab Mariens gezeigt wird, wird meist der Vorzug gegeben; aber einige argumentieren für Ephesus.
Für die Aufnahme Mariens in den Himmel liegen keine direkten und ausdrücklichen Aussagen der Heiligen Schrift vor. Eine Stelle im Matthäus-Evangelium legt diese Tatsache aber nahe:
"Die Gräber öffneten sich und die Leiber vieler Heiligen, die entschlafen waren, wurden auferweckt. Nach der Auferstehung Jesu verließen sie ihre Gräber, kamen in die Heilige Stadt und erschienen vielen." (Mt 27, 52-53)
Schon in der Frühzeit wurde diese Stelle dahin ausgelegt, dass unter der Auferweckung der "Heiligen" eine endgültige Auferstehung und Verklärung zu verstehen sei - denn dies ist ein Zeichen für die Wirksamkeit des Werkes Christi. Da aber die Gerechten des Alten Bundes unmittelbar nach Abschluss des Erlösungswerkes Christi das vollendete Heil erlangten, ist es möglich und wahrscheinlich, dass dieses auch der Mutter des Herrn verliehen wurde. In Maria hat Gott den Menschen das Urbild des erlösten Menschen vor Augen gestellt. Sie hat schon am Anfang des Weges der Kirche durch die Zeiten vollendet empfangen, was die übrige Kirche erst am Ende empfangen wird.
Die leibliche Aufnahme Mariens ist zuerst durch apokryphe Transitus-Berichte des 5. und 6. Jh. bezeugt, welche zwar von geringem geschichtlichen Wert sind, aber eine theologische Idee ausdrücken, welche damals schon verbreitet war.
Gregor von Tours († 594) spricht schon von der leiblichen Himmelfahrt Mariens. Predigten auf das Fest des Heimgangs Mariens sind überliefert von Theoteknos von Livias (550/650), Pseudo-Modestus von Jerusalem (um 700), Germanus von Konstantinopel († 733) u.a.
Der hl. Johannes von Damaskus († 749) formuliert die Tradition der Kirche von Jerusalem:
"Der hl. Juvenal, Bischof von Jerusalem, machte auf dem Konzil von Chalcedon dem Kaiserpaar Markian und Pulcheria, die den Leib der Muttergottes besitzen wollten, bekannt, Maria sei in der Gegenwart aller Apostel gestorben, aber ihr Grab sei leer gewesen, als es auf Anfrage des hl. Thomas geöffnet wurde. Daraus hätten die Apostel geschlossen, ihr Leib sei in den Himmel aufgenommen worden."
Viele Theologen vertreten die Ansicht, dass mit "Leib" nicht der physische Leichnam gemeint ist, sondern ein philosophischer Begriff, genausowenig wie der Leib Christi in der Eucharistie tatsächlich äußerlich aus Fleisch besteht. Die thelogische Aussage (nur Glaubenswahrheiten, nicht historische Begebenheiten, können Inhalt eines Dogmas sein) besteht in der für alle Menschen angenommenen Auferweckung der Toten, die im Himmel nach kirchlicher Lehre keine reinen Seelenwesen sind, sondern einen Leib besitzen, womit nicht der verweste (oder verbrannte) irdische Leichnam gemeint ist. Das leere Grab Mariens kann daher auch, ohne das Dogma in Frage zu stellen, als Metapher verstanden werden.
Festgeheimnis
Die Präfation des Hochfestes fasst das Festgeheimnis folgendermassen zusammen:
„In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, allmächtiger Vater, zu danken und das Werk deiner Gnade zu rühmen. Denn heute hast du die jungfräuliche Gottesmutter in den Himmel erhoben, als Erste empfing sie von Christus die Herrlichkeit, die uns allen verheissen ist, und wurde zum Urbild der Kirche in ihrer ewigen Vollendung. Dem pilgernden Volk ist sie ein untrügliches Zeichen der Hoffnung und eine Quelle des Trostes. Denn ihr Leib, der den Urheber des Lebens geboren hat, sollte die Verwesung nicht schauen. Darum preisen wir jetzt und in Ewigkeit dein Erbarmen und singen mit den Chören der Engel das Lob deiner Herrlichkeit: Heilig, Heilig, Heilig ...“
Geschichte des Festes
Die frühesten Ursprünge des Festes sind ungewiss. Wahrscheinlich war es zuerst eher ein Kirchweihfest als ein Gedenktag des Todes der Gottesmutter. Dass es zur Zeit des Konzils von Ephesus entstanden sei oder dass der hl. Damasus es in Rom eingeführt habe, sind lediglich Hypothesen.
Im Heiligen Land wurde das Fest gemäss dem Leben des hl. Theodosius schon vor dem Jahr 500 gefeiert, vermutlich im August. In Ägypten und Arabien wurde es im Januar gehalten. Und weil die Mönche Galliens viele Bräuche von den ägyptischen Mönchen übernahmen, wurde dieses Fest ab dem 6. Jh. in Gallien im Januar gefeiert [mediante mense undecimo (Greg. Turon., De gloria mart., I, ix)]. So blieb es in der Gallikanischen Liturgie bist zur Einführung des Römischen Ritus.
In der Griechischen Kirche scheint es, dass das Fest teilweise nach Sitte der ägyptischen Mönche im Januar gefeiert wurde, teilweise gemäss der Sitte des Heiligen Landes im August. Daher legte der Kaiser Mauritius († 603) den Termin, falls der Bericht des "Liber Pontificalis" verlässlich ist, für Ostrom auf den 15. August fest.
Die Kirche feierte das Fest Mariä Heimgang (lat. Dormitio = Entschlafung) im Osten wenigstens seit dem 6. Jh. und in Rom sicherlich seit Ende des 7. Jh. Schon bald wurde neben dem Tod auch die Unverweslichkeit des Leibes und seine Aufnahme in den Himmel betont und das Fest wurde umbenannt in "Assumptio". Diese Aufnahme (Assumptio) Mariens ist ein Abbild, welches auf ihr Vorbild, die Himmelfahrt (Ascensio) Christi verweist. In den liturgischen Texten des 8./9. Jh. ist die Idee der leiblichen Aufnahme klar bezeugt.
Es wird jedoch besonderen Wert darauf gelegt, dass Maria nicht aus eigener Kraft vom Tod erstehen und in den Himmel auffahren konnte. Christus hat sie in den Himmel aufgenommen! Daher ist die Bezeichnung der Aufnahme Mariens in den Himmel als Mariae Himmelfahrt durch die Volksfrömmigkeit missverständlich.
Brauchtum
Frauendreißiger
In einigen Gegenden Bayerns und Österreichs wird heute noch die Zeit ab dem Hochfest Mariae Himmelfahrt als marianischer Monat des sogenannten Frauendreißigers begangen. In einem römischen Ablaßdokument neueren Datums (vom 28. Oktober 2003 für den oberbayerischen Wallfahrtsort Buchenhüll in D-85072 Eichstätt) wird diese besondere Gnadenzeit der Verehrung Mariens datiert von der ersten Vesper des Hochfestes Mariae Himmelfahrt bis zum Untergang der Sonne des Gedächtnisses der Schmerzhaften Mutter Gottes am 15. September.
Kräuterweihe
In der katholischen Kirche findet traditionell am Tage der Verherrlichung Mariens und an manchen Orten während des gesamten Frauendreißigers Kräuterweihen mit Kräuterprozession statt. Dieser Brauch geht auf eine Legende zurück, die besagt, dass die Apostel in Marias Grab ausschließlich Blumen fanden, als sie dieses öffneten. Blumen symbolisieren somit Maria, in den Präfationen der Marienfeste kommt dieses häufig zum Ausdruck, aber auch in zahlreichen Marienliedern und Gebeten, in denen „der Blume des Feldes und der Lilie der Täler“ in besonderer Weise gedacht wird.
In der Regel werden sieben verschiedene Kräuter zu einem Strauß zusammengebunden, sie verdeutlichen zum einen die sieben Sakramente und zum anderen die sieben Schmerzen Mariens. Zusätzlich zu den Kräutern werden Getreidehalme verwendet. Dadurch kommt einerseits das Bild der Vergänglichkeit alles Irdischen zum Ausdruck ( „Das Weizenkorn muss sterben...“ ), anderseits unsere Bitte um das tägliche Brot.
Wahrscheinlich entstand der Brauch der Kräuterweihe im 10. Jahrhundert, um heidnische Bräuche abzuwehren oder zu verchristlichen. Grundsätzlich sollen sie jedoch vor Gefahren, wie zum Beispiel Feuer, Gewitter und anderen Naturereignissen sowie jeglichen Krankheiten schützen.
Es heißt, dass Kräuter ihr volles Aroma und ihre höchste Blüte ab Mitte August bis Mitte September haben. So bedeutet die besonders große Heilkraft der Kräuter und der Segen der in den Himmel aufgenommenen Muttergottes einen doppelten Schutz.
(Quelle: http://www.kathpedia.com/index.php/Mari%C3%A4_Aufnahme_in_den_Himmel)
Was die wenigsten wissen, ist, dass der griechische Asudruck, der mit "voll der Gnade" übersetzt wurde, weitaus mehr bedeutet als einfach nur "besonders gesegnet" oder ähnliches. Er bringt etwas lebenslanges, einzigartiges zum Ausdruck. "Voll der Gnade" heißt auch, dass hier kein Platz mehr für Sünde ist.
Dies sollte man im Hinterkopf behalten, wenn es um die unbefleckte Empfängis bzw. die bleibende Sündenlosigkeit geht!
Ebenso sollte man, wenn es um Maria geht, um die jüdische Vorstellung von Königinmutter Bescheid wissen (etwa bei David/Solomon zu finden).
Nur so bekommt man ein Bild dessen, was Maria eigentlich für uns bedeutet!
(Frei nach Prof. Dr. Scott Hahn - "Evangelizing the Baptized". Erhältlich bei www.saintjoe.com)
Gruß an die
selige Jungfrau Maria 76
(GrMar)
Zusammen mit der Antiphon "Heilige Jungfrau Maria" im "Offizium vom Leiden des Herrn" ist dieses Marienlob eines der wichtigsten Zeugnisse für die Marienfrömmigkeit des hl. Franziskus. Es bringt in poetischer Form die tiefsten Aussagen über die Gottesmutterschaft Mariens klar und leicht verstehbar zum Ausdruck.
1 Sei gegrüßt, Herrin, heilige Königin, heilige Gottesmutter Maria, du bist Jungfrau, zur Kirche gemacht und erwählt vom heiligsten Vater im Himmel,
2 die er geweiht hat mit seinem heiligsten geliebten
3 Sohn und dem Heiligen Geiste, dem Tröster; in der war und ist alle Fülle der Gnade und jegliches Gute.
4 Sei gegrüßt, du sein Palast.
Sei gegrüßt, du sein Gezelt.
Sei gegrüßt, du seine Wohnung.
5 Sei gegrüßt, du sein Gewand.
Sei gegrüßt, du seine Magd.
Sei gegrüßt, du seine Mutter.
6 Und [seid gegrüßt,] ihr heiligen Tugenden alle, die durch die Gnade und die Erleuchtung des Heiligen Geistes in die Herzen der Gläubigen eingegossen werden, um sie aus Ungläubigen zu Gott getreuen Menschen zu machen.
(Quelle: http://www.schriften.franziskaner-werd.ch/grumar.htm)
The teachings of Roman Catholic Christianity about the role of Mary, the Mother of Jesus, are some of the most misunderstood and exaggerated beliefs dividing the Body of Christ. Before presenting the teaching of the Church about Mary, there are some important givens or assumptions to be stated about the Church, Mary and the Bible.
The official teaching of the Church has never considered beliefs about Mary to be in any way equal in importance to truths about God the Father, Jesus Christ the Son of God, and the Holy Spirit. Vatican Council II expressed it best when the Council Fathers wrote:
The truths about Mary are important because they are still truth, since they are based in the Bible. But they are not central to the primary gospel message of our salvation through Jesus Christ. As an example of the basic gospel message without Mary, we have only to look at the writings of Paul. In Pauline theology, Mary is mentioned only once, and not even by name.
Roman Catholics believe that the understanding of the Church about Mary, as about all Christian truth (e.g., the understanding of the Trinity) deepens and becomes more accurate over the centuries under the guidance of the Holy Spirit.
When the Catholic Church appears to teach "new doctrines" about Mary, it is often a statement of truth against some current errors or a clarification of truths that have always been taught and believed by Christians through the centuries. The Church believes that handing on these truths participates in the admonition of Paul.
Consequently, two fundamental criteria guide the teaching authority of the Catholic Church as it seeks to discern what are the authentic beliefs about Mary which Jesus through His Holy Spirit would have us know:
(Quelle: http://romanticcatholic.com/apologetics.html - used with permission)
Mary is prefigured immediately after the Fall of Man; her divine motherhood is prophesied.
Mary and her role in the history of our salvation is foretold by the prophet Isaiah; her virginity and divine motherhood is confirmed.
Matthew begins his genealogy with Abraham and ends with Mary.
Luke narrates the angel Gabriel's announcement to Mary that she is to conceive a son and remain a virgin.
Luke also narrates Mary's visit to her cousin Elizabeth (pregnant with John the Baptist). It is Elizabeth who first calls Mary "the mother of God (Lord)".
Matthew records Mary's engagement to Joseph.
Luke narrates the birth events of Jesus.
Luke includes the circumcision and presentation of Jesus.
Luke narrates the loss and finding of Jesus in the temple in Jerusalem by Mary and Joseph.
John records the wedding feast at Cana where Mary prompts Jesus' first miracle.
Matthew writes of Jesus' own words that compare his relationship with his followers to his relationship with his mother.
It is John (an eye witness) who recalls his personal experience at the foot of the cross on Calvary.
Luke, in his Acts of the Apostles, records the presence of Mary with the Apostles in the community in Jerusalem between the Ascension of Jesus and Pentecost.
A final reference to Mary is found in John's Book of Revelation.
(Quelle: http://romanticcatholic.com/apologetics.html - used with permission)
All Christians believe that Mary was a virgin before and at the time of the birth of her son Jesus.
Roman Catholic Christians and many other Christians also believe that Mary remained a virgin for the rest of her life.
Constant faith of the Church
Great teachers of the Church from at least the fourth century spoke of Mary as having remained a virgin throughout her life:
Council of Constantinople II (553 - 554) twice referred to Mary as "ever-virgin."
Protestant Reformers
The great protestant reformers affirmed their belief in Mary's perpetual virginity:
There are some very common objections to the belief that Mary remained a virgin after the birth of Jesus. The first considers the "brothers" of Jesus from the Gospels.
First it is important to note that the Bible does not say that these "brothers and sisters" of Jesus were children of Mary.
Second, the word for brother (or sister), adelphos (adelpha) in Greek, denotes a brother or sister, or near kinsman. Aramaic and other Semitic languages could not distinguish between a blood brother or sister and a cousin, for example. Hence, John the Baptist, a cousin of Jesus (the son of Elizabeth, cousin of Mary) would be called "a brother (adelphos) of Jesus." In the plural, the word means a community based on identity of origin or life. Additionally, the word adelphos is used for (1) male children of the same parents (Mt 1:2); (2) male descendants of the same parents (Acts 7:23); (3) male children of the same mother (Gal 1:19); (4) people of the same nationality (Acts 3:17); (5) any man, a neighbor (Lk 10:29); (6) persons united by a common interest (Mt 5:47); (7) persons united by a common calling (Rev 22:9); (8) mankind (Mt 25:40); (9) the disciples (Mt 23:8); and (10) believers (Mt 23:8). (From Vine's Expository Dictionary of Biblical Words, Thomas Nelson, Publisher.)
A second objection to Mary's virginity arises from the use of the word, heos, in Matthew's gospel.
The Greek and the Semitic use of the word heos (until or before) does not imply anything about what happens after the time indicated. In this case, there is no necessary implication that Joseph and Mary had sexual contact or other children after Jesus.
A third objection to the perpetual virginity of Mary arises from the use of the word, prototokos, translated "first-born" in Luke's gospel.
The Greek word prototokos is used of Christ as born of Mary and of Christ's relationship to His Father (Col 1:25). As the word does not imply other children of God the Father, neither does it imply other children of Mary. The term "first-born" was a legal term under the Mosaic Law (Ex 6:14) referring to the first male child born to Jewish parents regardless of any other children following or not. Hence when Jesus is called the "first-born" of Mary it does not mean that there were second or third-born children.
(Quelle: http://romanticcatholic.com/apologetics.html - used with permission)
The Immaculate Conception of Mary, the Mother of Jesus, is the belief that God preserved Mary from any inclination to sin, the inheritance of original sin passed on to all mankind from our first parents, Adam and Eve. The belief of the Immaculate Conception of Mary says nothing about Mary and personal sin (Rom 3:23).
Christian belief holds that every human being through faith and through baptism is freed from sin - original sin and personal sin - through the grace of Jesus Christ. Roman Catholic Christians simply claim that Mary was the first one to whom this was done.
The basis for the belief in the Immaculate Conception of Mary can be found in the Biblical revelation of holiness and the opposite of that state, sinfulness.
God is revealed as perfect interior holiness.
No sin or anything tainted with sin can stand in the face of the holiness of God. "Enmity" is that mutual hatred between Mary and sin, between Christ and sin.
For the birth of God as a human being, God was interested in the condition of the mother's womb. For even a great, but imperfect, judge of Israel, Samson, God was directive about the state of the mother during the pregnancy. The request for the mother to be pure is repeated for emphasis.
How much more would God be interested in the state of His own mother's womb!
The salutation of the Angel Gabriel is different from the usual angelic greeting. It indicates that Mary was exceptionally "highly favored with grace" (Greek: charitoo, used twice in the New Testament, in Lk 1:28 for Mary - before Christ's redemption; and Eph 1:6 for Christ's grace to us - after Christ's redemption).
Note that the angel's salutation preceded Mary's acquiescence. Mary was already highly favored. God's grace was not given in time after Mary accepted the angel's word. The Church believes that this grace was given from the very beginning of Mary's life. It is clearly grace because at the time of Mary's conception she could have done nothing to earn it.
The constant faith (paradosis) of the Church attests to the belief in the special preparation of the holiness of the person of Mary to bear in her body the most holy person of the Son of God.
Nonbelievers and enemies of Roman Catholic Christianity often accuse the Church of creating the belief in Mary's freedom from original sin "the Immaculate Conception" in 1854 (as the Church named the belief of Mary's immediate entry, body and soul, into Heaven, "the Assumption" in 1950) when the truths were defined. Such an error is equivalent to saying that before Adam named the animals and birds of creation in Gen 2:19-20 they did not exist. Or that before the early Church in her Ecumenical Councils named the belief of three persons in one God "the Trinity" and the belief that there are two natures, human and divine in the person of Jesus Christ "the Incarnation," the truths did not exist.
In naming the content of Divine Revelation after God has revealed it to us, the Church reflects a long Biblical tradition and practice.
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For Roman Catholic Christians, the belief in the Assumption of Mary flows immediately from the belief in her Immaculate Conception. Catholic Christians believe that if Mary was preserved from sin by the free gift of God, she would not be bound to experience the consequences of sin--death--in the same way we do. Mary's assumption shows the result of this freedom from sin--the immediate union of her whole being with her Son Jesus Christ with God at the end of her life.
Catholic Christians believe that the Blessed Virgin Mary, at the end of her earthly life, was assumed both body and soul into heavenly glory.
Since sin and death are the fruits of Satan, the freedom of Mary from the original sin of Adam also frees her from the consequences of sin also. Then Mary best fulfills the scripture of Genesis.
The constant faith (paradosis) of the Church affirms the belief in the Assumption of Mary.
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Roman Catholic Christians are also attracted to the reported appearance of Mary, throughout history, but especially in the past century or more. One often hears of the appearance of Mary at Lourdes, France (in 1858), in Fatima, Portugal (in 1917), in Guadulupe, Mexico (in 1530), in Medjugorje, Bosnia-Herzegovina (today).
It must first be recalled that the Catholic Church does not teach that these visits of Mary are a matter of either faith or morals for Catholics. These fall in the class of private devotion. The Church does permit these devotions when it is sure nothing said or believed about the visits of Mary is contrary to Divine Revelation--the Bible or the constant faith of the Church.
The Catholic Church also teaches that there is no new public revelation possible after the death of the Evangelist John. Any thing else approximating new messages would be private revelation only.
The Catholic Church applies the teaching of the Bible to her judgment of such private devotions.
The tests of such apparitions of Mary have shown that nothing in her messages and consequent devotion contradicts the word of God and the constant teaching of the Church.
The fruit of the shrines of Mary speak for themselves: repentance, revival, healings, renewed faith, return to the church, Bible reading, fruits of the Spirit, etc. The Church has made and continues to follow the Biblical tests of the spirits and approves some such apparitions as of the Spirit.
It remains for all Christians of a renewed mind and of the Spirit of the Lord to follow the Biblical mandates of testing spirits and the fruit of the tree as the Catholic Church has done.
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Katholisch.de: Maria (Clip)
Kathpedia: Muttergottes
AlphaOmega: Marienverehrung ist keine Erfindung der Kirche
AlphaOmega: Die umbefleckte Empfängnis Mariens und ihre Aufnahme mit Leib und Seele in den Himmel
Karl-Leisner-Jugend: Maria
Kathwahrheit.de: Die Heilige Gottesmutter Maria
EWTN: Zur Lehre der unbefleckten Empfängnis
EWTN: Die Katholiken des östlichen Ritus und die Lehre von der unbefleckten Empfängnis Mariens
Marianische Jugend-Kongregation
Marianische Männerkongregation Straubing
Zenit: Benedikt XVI: "Jesus Christus nimmt Maria hinein in die Herrlichkeit Seiner Auferstehung"
Bibliothek der Kirchenväter: Über die ständige Jungfrauschaft Mariens
Bibliothek der Kirchenväter: Gegen diejenigen, welche nicht zugeben wollen, dass die hl. Jungfrau Gottesgebärerin ist
ZENIT: Papst Benedikt: Die Jungfrau Maria macht uns zu Geschwistern
Catholic Answers: Immaculate Conception and Assumption
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Catholic Answers: Mary: Full of Grace
Catholic Answers: Mary: Mother of God
Prof. Dr. Scott Hahn: Mary, Holy Mother
Prof. Dr. Scott Hahn: Mary, Arc of the Covenant
EWTN: Mary, Mother of God and Queen of Heaven
Dave Armstrong: Mary: The Blessed Virgin
Steve Ray's Blog: Mary
Is Praying to Mary and the Saints Against the Bible, as Jesus Is Our Sole Mediator?
StayCatholic.com: The Early Church Fathers on the Mother of God
StayCatholic.com: The Early Church Fathers on the Assumption
StayCatholic.com: The Early Church Fathers on the Immaculate Conception
StayCatholic.com: The Early Church Fathers on Mary's Perpetual Virginity
Prof. Dr. Scott Hahn: Die Königin des Himmels. Maria suchen und finden.
Gabriele Kuby: Mein Weg zu Maria. Von der Kraft des lebendigen Glaubens.
Dr. Marcellino D'Ambrosio: Holy Mary & the Rosary Can Change Your Life (CD)
Tim Staples: The Gospel Truth About Mary (CDs)
Tim Staples: The Gospel Truth About Mary - II (CDs)
Tim Staples: All Generations Shall Call Me Blessed (DVD)
Prof. Dr. Scott Hahn: Biblical Understanding of Mary (CD)
Prof. Dr. Scott Hahn: Mary's Role in the 3rd Millenium (CD)
Prof. Dr. Scott Hahn: Hail, Holy Queen (DVD)
Prof. Michael Barber: Mary: Icon of the Church (CD)
Fr. Benedict Groeschel: Our Lady & This Present Darkness (CD)
Fr. Benedict Groeschel: Our Lady of Lourdes & St. Bernadette (DVD)
Fr. Benedict Groeschel: The Ascension & Assumption Meditation (DVD)
Stephen Ray: Mary - The Mother of God (DVD)
United States Conference of Catholic Bishops: Picturing Mary (DVD)
Fr. Benedict Groeschel: Living the Call of Peace (CDs)
Fr. Benedict Groeschel: St. Joseph and the Immaculate Conception (DVD)
EWTN: Mary, Mother of God (DVD)
Luigi Gambero: Mary and the Fathers of the Church
Bob Fishman: It is Written - Finding Jesus and Mary in the Old Testament (CDs)
The Fathers of Mercy: The Blessed Virgin Mary
Listen to this mp3-file by the Fathers of mercy (www.fathersofmercy.com): Mary
And another mp3-file by the Fathers of Mercy on Marian devotion: Click here.
Be Not Afraid Family Hour: Immaculate Conception, Our Lady of Guadalupe DVD
True Devotion to Mary, Commentaries on DVD