Katholisch Leben: The Jesus Brothers!

Aufbruch und Erneuerung

CitizenLink.com: Promise Keepers Returns to its Roots

Mann & Frau aus biblischer Sicht (Skript)

(Quellen: siehe unten)

 

Brauchen wir so eine Lektion? Ja – aus folgenden Gründen:

 

  • Es gibt auch in unseren Gemeinden viele unterschiedliche Standpunkte und auch eine große Unsicherheit.
  • Einige verlassen sogar ihre Gemeinde – u.a. weil sie sich als Frauen diskriminiert gefühlt haben.
  • Wir brauchen ein klares Verständnis davon, was einen christlichen Mann und eine christliche Frau ausmacht.
  • Nur wenige Männer etwa haben eine klare Vorstellung davon, was einen Mann ausmacht. Sie sind sehr verwirrt, was ihr Selbstverständnis betrifft. Und verwirrte Männer können eine Menge Ärger verursachen.
  • Gender Mainstreaming.

 

Ich will euch verschiedene Standpunkte darlegen. Einen Denkprozess in der Gemeinde anregen. Ich will nicht meine eigene Meinung als die einzig wahre darstellen. Und ich werde mich auf einige wenige Punkte beschränken.

Let’s Go:

 

 Bibellesung:

 

Wenn du wissen willst, was es mit dieser ganzen Mann/Frau-Sache auf sich hat, was einen christlichen Mann oder eine christliche Frau ausmacht, wo würdest du nachschauen?

 

 Im 1. Korintherbrief? In Timotheus?

 

Als Jesus in Matthäus 19:1-9 gefragt wurde, ob es denn erlaubt sei, dass sich ein Mann aus irgendeinem Grund von seiner Frau scheiden lässt, hat Er nicht einfach nur mit ja oder nein geantwortet. Er ist weit zurückgegangen und hat die Schöpfungsabsicht Gottes zitiert – den Standard aus Genesis (2:24). Wir sind ein Fleisch – und was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden!

 

Gehen wir als zurück an den Anfang. Wenn wir wissen wollen, wer wir sind, müssen wir zu unseren Wurzeln zurück, zu Gottes Plan für uns.

 

Jedes Wort in Genesis ist reich an Bedeutung. Unglaublich reich.

 

Genesis 1:26 - 28

Genesis 2:15 – 3:24

 

 

Genesis 1

 

Verse 26-27 („Als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie“)

 

A. Diese Verse sprechen vom Wert, den Mann und Frau haben.

1. Wir sind beide ein Abbild Gottes.

2. Wir sind beide wertvoll.

3. Wir sind beide einzigartig und etwas ganz Besonderes.

 

B. Diese Verse sprechen von der Berufung von Mann und Frau.

Vers 1:28

1. Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde.

2. Unterwerft sie euch.

3. Herrscht über sie.

 

C. Diese Verse weisen auf eine wichtige soziale Struktur hin.

1. Gott nennt sowohl Mann als auch Frau absichtlich „Mann“ („ish“) – auch wenn dies meist mit „Mensch“ übersetzt wird. Siehe auch Genesis 5:2.

2. Merke: Jedes Wort in Genesis ist reich an Bedeutung!

3. Warum tut Er das? Aus demselben Grund, warum nach einer traditionellen Heirat die Eheleute den Namen des Mannes tragen. Hier weist man schon für die Zukunft auf eine bestimmte soziale Struktur sowie die Führungsrolle darin hin. Wenn sich die beiden einen Doppelnamen zulegen (Schmidt-Hinterhuber), hat dies ebenso eine gewisse Aussagekraft: Hier führt niemand. Hier sind beide dasselbe.

 

 

Erinnern wir uns: Gott sprach: es werde Licht. Und es wurde Licht. Ein Gewölbe entstehe mitten im Wasser. So geschah es. Er erschuf die Tiere usw. Als er aber den Menschen erschuf, tat Er etwas, was Er mit keinem Seiner Geschöpfe getan hat: Er spricht mit ihm persönlich. Das ist etwas Unglaubliches – und genau deshalb ist jeder Satz in Genesis so wichtig.

 

Adam war also ein Teil der Schöpfung, der geschaffen wurde, um in Beziehung mit dem lebenden Gott zu treten!

 

Merke auch: Mann und Frau sind gleich - in dem Sinne, als beide in gleichem Maße Gottes Ebenbild tragen. Sie sind aber nicht gleichartig im Sinne von identisch; ohne jeglichen Unterschied.

 

 

 Genesis 2

 

A. Merke: Adam wurde zuerst geschaffen. (Genesis 2:7). Gott hätte leicht Mann und Frau zur selben Zeit schaffen können. Warum hat er das nicht getan?

 

Tausende Jahre später. Paulus spricht darüber, dass eine Frau nicht lehren darf. Wollt ihr wissen weshalb?

 

„Denn zuerst wurde Adam erschaffen, danach Eva“. (1. Timotheus 2:12-13).

 

Gott hatte also einen Plan im Kopf, als Er uns geschaffen hat!

 

B. Merke: Adam erhält eine Beschäftigung und Verantwortung, bevor Eva geschaffen wurde!

Man hat hier fast den Eindruck, als wenn Adam hier eine Art Trainingsprogramm für Führungskräfte durchläuft, bevor Eva die Szene betritt.

 

C. Merke: Adam wurde von Gott in der Verantwortung unterrichtet, mit Seinem Wort zu führen. (Genesis 2:16-17). Zu dieser Zeit, war selbstverständlich die einzige Bibel, die es gab, das Wort, das Gott wörtlich an Adam richtete (siehe auch: Epheser 5:25-26). In anderen Worten: ein Mann sollte mit geistiger Wahrheit führen, wenn er eine Beziehung zu einer Frau hat. Und er sollte führen.

 

D. Merke: Adam gibt den Tieren einen Namen, ein Zeichen seiner Leitung über die Schöpfung (Genesis 2:19). Das Namen geben ist in der Bibel immer von Bedeutung! Gott nennt Abram z.B. künftig Abraham, weil er ihm eine Führungsrolle überträgt und ihn zum Gründer des Volkes Israel erhebt.

 

E. Merke: Adam wird eine Hilfe zur Seite gestellt, die ihm entspricht. Diese Bezeichnung zeigt, welche Absicht Gott hinsichtlich der sozialen Struktur unserer der Beziehungen von Männern und Frauen hatte (Genesis 2:18).

 

 

Die tiefsten Unterschiede von Mann und Frau sind im Übrigen nicht körperlicher Art. Sie sind soziologisch.

 

Drücken wir es einmal so aus: es findet eine Art Tanz der beiden Geschlechter statt. Die Frage ist nur: wer führt, und wer lässt sich führen? Ist das nicht die Frage des 21. Jahrhunderts? Wenn beide zur selben Zeit tanzen und führen wollen, was bekommt man dann? Chaos – und schmerzende Zehen!

 

Adam entdeckt also eine soziale Ergänzung, die ihm nicht nur Hilfe anbietet, sondern auch zu ihm aufblickt und von ihm erwartet, sie in liebevoller Weise zu führen und ihr so Erfüllung zu schenken.

  
 

Gott nennt Eva also „Hilfe“ oder „Gehilfin“. Wenn sie also die Hilfe ist, was ist dann der Mann?

 

„Ich lasse euch aber wissen, dass Christus das Haupt eines jeden Mannes ist; der Mann aber ist das Haupt der Frau; Gott aber ist das Haupt Christi.“ (1. Korinther 11:3)

 

Männer sind also von Anfang an dazu bestimmt, in sozialer wie geistiger Hinsicht zu leiten, was auch den Kern jeder wahren Männlichkeit ausmacht.

 

Heutzutage erschreckt man oft Frauen, wenn man Männer und Führung nur in einem Atemzug erwähnt. Dazu folgendes:

 

 

Männliche Dominanz ist ein persönliches moralisches Versagen, keine biblische Lehre!

 

Männer, die Frauen dominieren wollen, sind in Wahrheit Jungs, die gerne so tun, als wären sie wahre Männer!

 

 

Der Mann, wurde ursprünglich als jemand geschaffen, der führt und leitet. Es war eine Führung, die edel war, ehrbar - und zum Besten einer Frau.

 

Der Ausdruck „Hilfe“ kommt nur drei weitere Male in der Bibel vor: für Gott den Vater, Gott den Sohn und Gott den Heiligen Geist!

 

F. Merke: Adam gibt seiner Hilfe einen Namen (Genesis 2:23): Frau („isha“). Und Gott erlaubt, dass er ihr einen Namen gibt! Das zeigt einiges über ihre Beziehung und über die Führungsrolle in dieser Beziehung.

 

 

Was bedeutet es, dass der Mann das Haupt ist?


Der Mann übernimmt die Verantwortung, seiner Frau und seiner Familie zu dienen und die Leitung zu übernehmen, die Gott zum Ruhme gereichen und zum Wohle aller sein wird - ohne Rücksicht auf den Preis, den er vielleicht hierfür zahlen muss. Wir Männer müssen unsere Leben für unsere Familien nieder legen.

 

 
Die Tatsache, dass ein Mann das Haupt ist, ist per se nichts Schlechtes. Natürlich kann diese Form von Autorität falsch ausgeübt werden - genauso wie Eltern ihre Autorität Kindern gegenüber missbrauchen können, oder Älteste bzw. Pastoren/Pfarrer der Gemeinde gegenüber. Aber NIEMALS, wenn Jesus das Haupt der Kirche ist. Also ist die Tatsache, dass man Haupt ist, grundsätzlich etwas Gutes! Jesus als Haupt der Kirche ist unsere Errettung!

Das Schlechte in anderen Formen der Ausübung von Autorität liegt nicht an der Autorität selbst, sondern am sündigen Missbrauch einer rechtmäßigen Autorität!

 

 Gehen wir einige Tausend Jahre weiter zu Jesus:


Jesus schätzte und achtete Frauen sehr - und Er machte auch Unterschiede hinsichtlich ihrer Rollen und Aufgaben. Jesus achtete die spirituelle Gleichheit von Männern und Frauen. Es ist auch interessant, zu lesen, wie Er mit Frauen umging und wie liebe- und respektvoll Er sie behandelte und welche Würde Er ihnen beimaß.


Als Apostel aber wählte Er nur Männer aus und machte hiermit eine klare Rollenteilung. Ebenso bei den Hauptaufgaben der Apostel: Predigen, Lehren und Leiten. Frauen hingegen dienten in ebenso wichtigen Bereichen: sie beteten, sie gaben Geld, sie sorgten sich um körperliche Bedürfnisse, sie äußerten ihr theologisches Verständnis und zeugten von Seiner Auferstehung.

 

 

Jesus hat Frauen auch öffentlich direkt angesprochen - was damals außerordentlich unüblich war (siehe Johannes 4:27). Seine Jünger wunderten sich, dass Er mit der samaritischen Frau am Brunnen von Sychar  sprach (Johannes 4:7-26).



Ein wichtiger Aspekt ist auch, wie Jesus mit Frauen sprach. Er sprach mit Bedacht und Liebe. Die Frau mit den Blutungen etwa nennt Er zärtlich "Meine Tochter". Die Frau mit dem Krankheitsgeist nennt Er "Tochter Abrahams" (Lukas 13:16).


Jesus hat auch die Sünden von Frauen nicht beschönigt. Er hat Frauen immer voll für ihre Sünden verantwortlich gemacht - so etwa die frau am Brunnen von Sychar (Johannes 4:16-18), die beim Ehebruch ertappte Frau (Johannes 8:10-11) und die Frau, die Seine Füße gesalbt hat (Lukas 7:44-50). Er hat sie mit ihren Sünden konfrontiert.

 


Jesus hat Frauen und Männer als gleichwertig gesehen.

 

Eine andere Art und Weise, wie Jesus Seine hohe Wertschätzung Frauen gegenüber ausdrückte: Er diente ihnen sowohl körperlich als auch geistig. Zahlreiche Heilungen und das Austreiben von Dämonen zeigen Jesu Sorge und Zuneigung Frauen gegenüber.



Jesus zeigte Seine hohe Wertschätzung von Frauen dadurch, indem Er ihnen in Seinem Dienst Würde zusprach.


Er  verwendete Frauen als Beispiele in Seiner Lehre, Er lehrte Frauen theologische Wahrheiten und Er ließ Frauen sowohl an Seinem Leben als auch an seinem Dienst teilhaben.


Jesus lehrte Frauen mehrmals auch persönlich (Lukas 10:38-42; Johannes 11:20; Johannes 11:25-27; Lukas 23:27-31; Johannes 20:17-18).

 

Frauen, die an Jesu' Leben teil nahmen, passten in eine dieser beiden Gruppen:


- Die, die Ihm in irgendeiner Art und Weise dienten
(Lukas 7:36-50; Matthäus 26:6-13; Markus 14:3-9; Johannes 12:2-8; Lukas 8:2-3; Matthäus 27:56, Markus 15:41).


- Die, die zu Zeugen seiner Wiederauferstehung wurden (Matthäus 28:5-8; Markus 16:5-8; Lukas 24:2-9; Johannes 20:1-2).


Jesus anerkannte auch die verschiedenen Rollen, die Männer und Frauen haben.  Er wählte etwa nur Männer als Apostel aus!

 

 

Gehen wir nochmals auf den Begriff „Haupt“ ein:

 

Das Haupt jedes Mannes ist Christus und das Haupt jeder Frau ist der Mann - und das Haupt von Christus ist Gott.


Paulus verwendete den Begriff "Haupt" in der Bedeutung von "Autorität".

 

Manche Menschen wenden ein, dass, indem man Gott zum Haupt über Jesus macht, begeht man Ketzerei und ordnet Jesu gleichsam Gott unter. Dies aber wäre nur der Fall, wenn man davon ausginge, dass Vater und Sohn in der Natur oder im Wesen unterschiedlich sind. Jesus ist dem Vater nicht vom Wesen her untergeordnet.  Er ordnet sich nur bereitwillig der Autorität des Vaters unter. Der Unterschied zwischen Vater und Sohn ist ein funktioneller, nicht ein wesentlicher.


Solch eine Interpretation wird auch vom 1. Korinther 15:28 unterstützt.


Man kann also durchaus eine andere Funktion haben und trotzdem gleichwertig in Wert und Wesen sein. Frauen sind Männern somit spirituell gleichartig in Wert und Wesen - jedoch haben sie eine andere Funktion oder Rolle in der Kirche und in der Familie.


Wenn es in der Bibel heißt, dass Gott den Sohn in die Welt gesandt hat (etwa in Johannes 3:17), ordnet sich Jesus nur unter, was die Rolle betrifft: der Vater bestimmt und sendet; der Sohn gehorcht und kommt in die Welt um für unsere Sünden zu sterben.

 

 

Zurück zu Genesis:

 

G. Merke: Dem Mann wird gesagt, er solle Mutter und Vater verlassen und eine neue Familie gründen. Er tut dies – nicht die Frau. Auch heute noch warten die meisten Frauen darauf, dass der Mann dies tut. Einen besonderen Moment schafft, auf seine Knie geht und fragt: „Willst du mich heiraten?“. Er will also die Führung übernehmen; im gemeinsamen Tanz führen!

 

 
 

Genesis 3

 

A. Merke: Die Versuchung der Schlange in Genesis will Gottes soziale und geistige Ordnung umkehren (Genesis 3:1-6).

Wo ist Adam in diesem Moment? Warum greift er nicht ein? Er ist anwesend, bleibt aber passiv.

In einer seltsamen Art und Weise übernimmt Eva die Führung. In diesem Moment geht es um Gleichheit – Gleichheit mit Gott.

Nachdem Eva gesündigt hat, dreht sie sich zu ihrem Gatten um – und er isst ebenso. Er hat aufgehört, zu führen.

 

 

Und das findet auch heute noch immer wieder statt. Jeden Tag stehen Männer herum und tun nichts, wenn sie doch eingreifen sollten.

 

 

Adam steht offensichtlich völlig passiv daneben und hat es zugelassen, dass die Lüge (dass Gehorsam, Demut und Dienen etwas Schlechtes seien) sich ausbreitet.

 

Ist es nicht interessant, dass es hier gerade um einen Tausch der Geschlechterrollen geht? Sollen wir diese Verwirrung in alle Ewigkeit fortsetzen?

 

 

B. Merke: Gott zieht Adam, nicht Eva zur Rechenschaft („Wo bist du?“). Er hat versagt, nicht sie. Es ist wie in einer Fußballmannschaft: wenn die Mannschaft schlecht ist, wird der Trainer gefeuert!

 

Was mit Adam und Eva geschehen ist, wird eines Tages jedem verheirateten Mann bevor stehen. Gott wird uns fragen: Wo warst du?

 

Wenn aber Adam und Eva zusammen gefallen sind, warum gibt Paulus dann Adam die Schuld (Römer 5:12-21)? Warum nicht beiden? Warum heißt es in Genesis 3:7, dass erst beiden die Augen aufgingen, nachdem Adam von der Frucht gegessen hatte? Warum ruft Gott nach Adam (Wo bist du? - Genesis 3:9)? Weil Adam das von Gott ernannte Haupt der beiden war und als solches die Verantwortung hatte, die Partnerschaft in eine Richtung zu lenken, die Gott preisen würde.

Das ist vielleicht auch der Grund dafür, dass sich Satan zuerst an Eva gewendet hat. Wenn die Rollen vertauscht gewesen wären und Eva zuerst geschaffen worden wäre, hätte sich Satan zweifellos zuerst an Adam gewendet. Eva war also nicht etwa moralisch schwächer als Adam - Satan wollte nur die Tatsache angreifen, dass Adam das Haupt war. Eva sollte in der Versuchung die Verantwortung übernehmen, entscheiden und führen. Wahrscheinlich hat sie gedacht, sie könnte ds schon zum Besten der beiden hin bekommen, wenn sie sich nur behaupten würde. Adam hingegen hat Gott mit offenen Augen heraus gefordert.

 

 

In Genesis 3:17-19 erklärt Gott Sein Urteil über Adam. Man bemerke aber, dass Arbeit nicht Adams Bestrafung ist, ebenso wenig wie das Gebären von Kindern Evas Bestrafung war. Der bestrafende Teil liegt darin, dass Arbeit mit Mühe und Geburt mit Schmerzen verbunden ist.

Wichtig auch: Gott sagt nicht zu Adam, all das geschehe, weil er von dem Baum gegessen hat, von dem er eigentlich nicht hätte essen dürfen. Er sagt zu ihm, weil er auf seine Frau gehört hat und von dem Baum gegessen hat, werden sie nun bestraft!

 

 
Adam hat also in zweifacher Weise gesündigt: Er hat gegen Gottes Gebot verstoßen (2:17) und er hat gesündigt, indem er seinen Job als Haupt der Partnerschaft aufgegeben und auf seine Frau gehört hat.

 

 
C. Merke: An Adams Sünde klebt eine unakzeptable Passivität (Genesis 3:11-12).

Wie hat Adam reagiert, als Gott ihn verantwortlich gemacht hat? Sagte er: „Ja, ich hab’s getan“? NEIN! Er schiebt die Schuld auf andere. Es war die Frau, die Gott ihm gegeben hat.

 

„Ich bin ein Opfer“: jeder Mann, der die Opferkarte zieht, hat die Karte der Männlichkeit zerrissen, weil er es ganz einfach nicht drauf hat, ein Mann zu sein!

 

Warum wurde er so passiv?

 

Sie waren in diesem Garten und es wurde ihnen gesagt, nicht von dieser Frucht zu essen. Adam sah, wie sich Eva mit dem Feind unterhielt und dabei war, die Frucht zu essen. In seiner Selbstsucht und in seinem Blick alleine auf sich selbst hat er wohl gedacht: „lass’ sie doch von dem Zeug essen. Wenn sie stirbt, na ja, aber ich bin in Ordnung! Und wenn Gott nicht soviel Macht hat, bekomme ich, was ich will!“ Und sie aß und ist nicht gestorben und er aß und dann – ganz plötzlich – war die Hölle los und es wurde ihm klar, er ist getäuscht worden!

 

Wenn so etwas in seinem Kopf vorging, hat er gesündigt, lang bevor Eva die Frucht gegessen hat!

 

D. Merke: Adams Verfluchung basiert auf dem Umkehren der ursprünglichen Schöpfungsordnung: er hat als Führer versagt – Evas Verfluchung basiert ebenfalls darauf: sie beanspruchte die Führung (Genesis 3:17). Adam wurde verflucht, weil er auf seine Frau gehört hat! Sie führte – er folgte! Er hat zugehört anstatt die Initiative zu ergreifen – und damit das Wesen der Männlichkeit verraten!

 
 

E. Merke: Adams Sünde entfesselt die zerstörerische Kraft männlicher Dominanz (Genesis 3:16b).

Männer sollten von Anfang an leiten – aber nicht so!

Anstatt seine Frau zu leiten, wird er über sie herrschen.

Männer können hiervon nur befreit werden, wenn sie eine neue Führung im Angesicht von Jesus Christus finden.

 

  

F. Merke: Adam stirbt – und alles, dem er Leben schenkt, stirbt ebenso. Und am meisten ist seine Männlichkeit dabei gestorben. Sehen wir Römer 5:19 an: „Denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die Vielen zu Sündern geworden sind, so werden auch durch den gehorsam des Einen die Vielen zu Gerechten.“

 

 

G. Merke: Adam gibt seiner Frau nach dem Sündenfall erneut einen Namen: Eva – ein Zeichen seiner Leitungsrolle auch über dem Sündenfall hinaus (Genesis 3:20). Als Männer sind wir immer noch gerufen, zu leiten. Solange ein Mann dies nicht begriffen hat, ist und bleibt er – ein Junge. („Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war.“)

 

 

4)             Kurze Erörterung der kontroversen Themen wie das Beten oder Bibellesen von Frauen in der Versammlung (die Gegner verweisen darauf, dass es in der Bibel heißt, Frauen sollen schweigen. Die Befürworter sagen, Paulus hat den Frauen auch erlaubt, zu beten und prophezeien, und da die Bibel sich nicht widerspricht, ist es Frauen sehr wohl erlaubt, dies in der Versammlung zu tun, solange sie die grundsätzliche Autorität der Männer dabei akzeptieren. Wobei die Gegenseite wiederum sagt, dass dieses erlaubte Beten und Prophezeien sich nur auf das private Umfeld bezog. Hierauf die Befürworter: die Christen trafen sich damals v.a. in privaten Häusern, somit waren diese privaten Versammlungen die „offizielle“ Gemeinde. Außerdem war das Beten und Prophezeien immer zur Erbauung aller gedacht).


 

 

(Quellen: „Recovering Biblical Manhood & Womanhood“ – Grudem/Piper. Crossway Books, 2006.

 “The Quest For Authentic Manhood” – Dr. Robert Lewis, Men’s Fraternity, www.mensfraternity.com) – Go and get them!


YouTube.com: Men's Fraternity Promo 2

Aber Gott hat doch Adam UND Eva den Schöpfungsauftrag gegeben!

Ja, aber das heißt nicht, dass beide dieselben Aufgaben haben! Gott hat ihnen auch gesagt, sie sollten fruchtbar sein und sich vermehren. Heißt das nun, dass auch Männer Kinder bekommen sollten? Wohl kaum. Der Mann hat bei der Zeugung und Erziehung eine Aufgabe und die Frau eine andere - körperlich wie vom Rollenverständnis her.

Männer und Frauen sind in jeder Hinsicht anders - und das ist gut so und von Gott gewollt. Sie sind vom Wesen her gleich, also auch gleich viel wert - aber haben beide grundverschiedene Aufgaben und Rollen.

Daran etwas rütteln zu wollen, hieße, Gottes Schöpfungsauftrag zu missachten und an Seiner Schöpfung herumzudoktern - also selbst Gott sein zu wollen!

 

www.mensfraternity.com

Gender Mainstreaming und die Kirche

Gender Mainstreaming wird auch in kirchlichen Einrichtungen eingeführt. So fand etwa am 05.12.2008 in München die Fachtagung "Implementierung von Gender Mainstreaming in psycho-sozialen Arbeitsfeldern" statt. Als Veranstalter zeichneten unter anderem der Bezirk Oberbayern und das Referat für Gesundheit und Umwelt.

Seit dem Jahr 1999, als Gender Mainstreaming erstmals im Amsterdamer Vertrag eine Rechtsgrundlage erhielt, wurden alle Mitgliedsstaaten auf diese Politik eingeschworen. Und dies rechtlich bindend! Jede Organisation muss Gender Mainstreaming somit akzeptieren und umsetzen.

Es ist erschreckend, wie naiv und kritiklos all dies aufgenommen wird!

Zuallererst sei festgehalten, dass die Mehrheit derer, die davon betroffen sind, wohl im festen Glauben sind, hier etwas Gutes und Gerechtes zu tun. Wo soll auch das Problem sein? Es gibt keine geschlechtsneutrale Realität und so müssen wir auf die unterschiedlichen Belange von Männern und Frauen eingehen. Schließlich bezeichnet "Gender" im Gegensatz zu "Sex" ja nicht das biologische Geschlecht, sondern die Geschlechterrolle, die von der Gesellschaft und der Kultur geprägt wird.

Hört sich gut an, oder?

Das Problem: ganz so einfach ist es nicht. Nicht umsonst wird Gender Mainstreaming von der Schwulenbewegung so forciert. Hier geht es nicht alleine darum, dass es unterschiedliche Rollenvorstellungen von Mann und Frau gibt und wir uns eben darauf einstellen müssen. Hier geht es zuallererst darum, dass es KEINE Rollenvorstellungen mehr gibt. Dass jeder Mensch für sich selbst frei entscheiden darf, ob er nun Frau oder Mann oder irgendetwas dazwischen ist. Hier geht es also nicht alleine um die Rollen (irgendwelche geschlechtsspezifischen Rollen werden vom Gender Mainstreaming völlig abgelehnt!), sondern um die eigene Identität!

Ebenso wird dieses Konzept dann vom Kindergarten auf gelehrt. Somit findet eine Indoktrinierung statt, die ein bisher nie erreichtes weltweites Ausmaß erreicht hat.

Gender Mainstreaming entspricht aber in keinster Weise dem christlichen Menschenbild! Die Kirche - und die Bibel! - hat 2.000 Jahre lang die besondere Rolle und Aufgabe von Mann und Frau betont und gelehrt. Dies hat nichts mit den jeweiligen Kulturen, sondern vielmehr mit einem Grundverständnis von Mann und Frau zu tun. Mann und Frau sind zwar gleich viel wert, aber nicht dasselbe - und dieser Unterschied ist gut und wichtig! Sie haben andere Rollen, andere Aufgaben und eine andere Identität.

Wie um alles in der Welt sind wir jemals auf die Idee gekommen, dass wir hier was verändern können oder sollen?

Selbst wenn die Menschen, die dieses Konzept umsetzen, dies in bester Absicht tun, können sie doch nicht verhindern, dass dies unsere Gesellschaft fundamental verändern wird.

Nehmen wir Männer: Männer, die nicht klar wissen, was einen Mann ausmacht, welche Aufgaben ein Mann hat, welche Rolle er im Beruf, in der Familie und in der Kirche hat, sind hinsichtlich ihrer Identität sehr verwirrt. "Ein Messer wetzt das andre und ein Mann den andern." heisst es in Sprüche 27, 17 (LUT). Als Männer brauchen wir zum einen die Gesellschaft anderer Männer, um zum Mann zu werden, zum anderen eine klare Vorstellung davon, was das genau ist. Anderfalls sind wir sehr durcheinander. Und Männer, die in ihrer Identität unsicher sind, können eine Menge Unheil anrichten (man sehe sich nur mal die Anzahl männlicher Gefangenen im Vergleich zu weiblichen Gefangenen an!).

Ein anderes Beisppiel, was Gender Mainstreaming anrichten kann:

Hier ein Bild von mir aus meiner schwulen Zeit:

Damals dachte ich, ich hätte nun meine "wahre Identität" gefunden, und so etwas wie Geschlechterrollen gäbe es nicht mehr (es gibt weitaus extremere Fotos von mir zu dieser Zeit!)

Und hier eines, nachdem ich das schwule Leben aufgegeben habe:

 

 

Nun ist mir klar, dass das Bild, dass ich damals von mir hatte, eine Verzerrung meiner selbst war. Meine wahre Identität habe ich schließlich in dem gefunden, in dessen Abbild ich erschaffen wurde. Und dadurch, dass ich in Gemeinschaft mit anderen Männern gelernt habe, was einen Mann eigentlich ausmacht. Dass ein Mann etwas anderes ist als eine Frau und dass dieser Unterschied gottgewollt, gut und auch notwendig ist. Dass wir ohne eine klare Orientierung, klare Wertvorstellungen und ein klares christliches Menschenbild hoffnungslos verloren sind. Denn letztlich können wir selbst unser größter Feind werden.

Ich möchte die Kirche also ausdrücklich dazu aufrufen, zu diesem Thema klar Stellung zu beziehen. Wir sind es uns selbst und unseren Kindern schuldig! Wir müssen unseren Söhnen lehren, was es heisst, ein christlicher Mann und eine christliche Frau zu sein!

Keinesfalls aber dürfen wir uns vor den Karren einer Doktrin spannen lassen, die sich in beispielloser Anmassung das Recht nimmt, Menschen vorzuschreiben, wie sie sich selbst und andere zu sehen haben. Eine Doktrin, die jegliches Verständnis von Mann und Frau zugunsten einer diffusen, individuell definierten Vorstellung aufgibt und damit in Gottes Schöpfungsordnung selbst eingreift.

Wir haben einen derartigen Fehler schon einmal gemacht: in den 60ern haben wir im Zuge der "sexuellen Revoulution" traditionell christliche Familienwerte über den Haufen geworfen und durch - nichts! - ersetzt. Beinahe alles geht heute. Alle möglichen Konstellationen und Formen des Zusammenlebens sowie der Sexualität zwischen Mann und Frau (die Grenzen werden immer mehr verschoben). Noch nie aber war die Anzahl vaterloser Familien, geschiedener Ehen, kurzfristigen Beziehungen etc. so hoch wie heute - und welche Auswirkungen dies auf Kinder hatte, hat und in noch schlimmerer Form haben wird, kann jeder selbst nachvollziehen.

Man mag mich engstirning, altmodisch oder was auch immer nennen. Ich bin der tiefen Überzeugung, dass traditionell christliche Familienwerte und eine klare Vorstellung davon, was einen christlichen Mann und eine christliche Frau ausmacht, unerlässlich für jeden Menschen sind und die Entwicklung von Kindern fördern, wie dies kein anderes Konzept zu leisten vermag.

Ich war auf der anderen Seite. Ich habe an mir selbst erlebt, was es heisst, selbst zu definieren, wer oder was man ist und keine klare Vorstellung mehr davon zu haben, was ein Mann eigentlich ist, was Moral und Wertvorstellungen sind, was allgemein als gut, wahr und richtig zu akzeptieren ist. Schließlich kann das doch jeder für sich selbst definieren!

Genau deshalb kann ich euch nur sagen: glaubt mir, dahin wollt ihr nicht. Und noch viel weniger werdet ihr es für eure Kinder wollen. Wenn ihr aber weiter so kritiklos fremde Wertvorstellungen, Doktrinen und Ansichten übernehmt, werden wir alle genau dorthin kommen.

Manchmal muss man als Christ eben aufstehen und für seinen glauben eintreten - auch wenn man dadurch nicht "politisch korrekt" ist.

Robert

 

tangle.com: www.courageousthemovie.com

Lorielle?

Seit einiger Zeit macht ja "Deutschlands bekannteste Transsexuelle" mit Namen "Lorielle" (ehemals Lorenzo) die Runde - und man überschlägt sich mit Komplimenten, wie toll "sie" doch aussehe.

Ich will an dieser Stelle gar nicht darauf eingehen, wie offen und ehrlich diese Komplimente und positiven Aussagen zur "Geschlechtsumwandlung" gemeint sind (eine Kontrollfrage: würden die Betroffenen dasselbe sagen, wenn ihr eigener Sohn dies machen würde? Man darf zweifeln).

Auch sei vorab klar herausgestellt, dass hinter diesen und ähnlichen Schicksalen oft ein jahrelanges Leid steht. Nun aber versuchen zu wollen, dieses innere Leid durch chirurgische Eingriffe beseitigen zu wollen, ist nicht nur schlechte Psychotherepie, es ist ein Skandal für die moderne Medizin, die einen gesunden Körper verstümmelt.

Bei dem Wort "verstümmelt" mögen einige empört aufschreien. Sehen wir uns die Tatsachen an: meist werden den Menschen, die so etwas tun, Hormone verabreicht. Männern wird dann in einem chirurgischen Eingriff je nach Wahl Silikon in die Brüste implantiert, die Geschlechtsteile entfernt oder umgeformt (bei Frauen alternativ der Aufbau von etwas, das einem männlichen Penis gleichen soll) und wer weiß was noch alles vollzogen, um der Kopie des anderen Geschlechts so nahe wie möglich zu kommen.

Jawohl - Kopie. Denn hier geht es nicht darum, das "äußere Geschlecht dem inneren anzugleichen", wie dies so beschönigend wie möglich formuliert wird, sondern aus einem gesunden Mann das Imitat einer Frau zu machen (oder umgekehrt).

Nein? Sehen wir uns "Frauen" wie "Lorielle" an: mit Perücken, enorm viel Make-Up, lackierten Nägeln, High-Heels, kurzen Röcken, tiefen Ausschnitten wird ein sehr sexuell betontes Bild von Frau geschaffen, das einen erstaunen lässt, welche Vorstellung von Frau dem eigentlich zugrunde liegt. Sieht so das aus, was "mann" sich unter einer Frau vorstellt? Nein, durch eine Verkleidung und chirurgische Maßnahmen wird aus einem Mann genauso wenig eine Frau wie durch Operationen, männliche Hormone und das Tragen von Holzfällerhemden und dem Sprießen eines Bartes aus einer Frau ein Mann wird.

Bestenfalls mag die Kopie äußerlich so "perfekt" sein, dass sie täuscht - sie ist und bleibt aber eine Illusion, ein Schein.

Beleidige ich damit die Betroffenen? Nein - ganz im Gegenteil. Ich habe tiefstes Mitgefühl für deren Leid, bin aber der tiefen Überzeugung, dass durch derartige "Veränderungen" das Leid zwar kurzfristig betäubt, langfristig aber schlimmer wird, da die zugrundeliegenden Ursachen radikal verschleiert, aber nicht beseitigt werden. Man schiebt das Problem bestenfalls nach hinten hinaus. Schlimmstenfalls löscht man Feuer mit Benzin...

Die "geschlechtsangleichende Operation" mag zwar erstmal wie die große Befreiung wirken, sehen wir uns das Ganze aber in ein paar Jahren an: man muss kein Mediziner sein, um zu wissen, dass der menschliche Körper sich mit dem Älterwerden verändert. Schnell ist es also mit der "perfekten Kopie" dahin - von noch nicht bekannten Langzeitfolgen und Risiken derartiger Eingriffe ganz zu schweigen.

Vor nicht allzu langer Zeit hätte man den Betroffenen wohl das Gelassenheitsgebet gelehrt und ihnen beigebracht, die Dinge zu akzeptieren, die man nicht ändern kann - und ihnen bei ihrem seelischen Leid nach Kräften beigestanden. Woher kommt eigentlich die Vorstellung, dass man das eigene Geschlecht "verändern" oder "angleichen" könne? Ein wenig hiervon und ein wenig davon (etwa oben herum silikongefüllte Brüste und unten männliche Geschlechtsteile).

Nein, ich will die Betroffenen keineswegs beleidigen, sondern ihnen helfen - auch wenn dies hier widersprüchlich klingt. Ich weigere mich, in den allgemeinen Singsang einzustimmen, wie schön und toll solche Operationen und das Ergebnis solcher Operationen sind, da ich der tiefen Überzeugung bin, dass diese Menschen nun in ihrer Geschlechtsidentität verwirrter sind als je zuvor - und zudem körperlich verstümmelt. Vom dadurch manchmal zutage tretenden Frauenbild (oder Männerbild) ganz zu schweigen.

Das halte ich allerdings eines der größten Probleme heutzutage: Wir sind zutiefst verwirrt über unsere eigene Geschlechtsidentität. Über unsere Rollen und Aufgaben als Frau oder Mann. Und in dieser Verwirrung haben wir uns das Recht genommen, Gott zu spielen und unser Geschlecht selbst zu bestimmen. Gott aber hat uns als Mann und Frau geschaffen. Wir sind nicht nur vom Äußeren, sondern auch vom Wesen, von unserer Bestimmung her unterschiedlich - und das ist gut so!

Ja, es ist eine schlimme Sache, Menschen wie Lorenzo - oder später "Lorielle" - aufgrund ihres Charakters, ihres Gefühslebens oder der Art und Weise, wie sie reden, sprechen oder sich benehmen, lächerlich zu machen und über sie zu spotten. Oder noch schlimmeres. Dies bedeutet aber nicht, dass man mit dem einverstanden sein muss, was dann mittels Make-Up, Verkleidung, Hormonen (?) und moderner Medizin veranstaltet wird.

Ja, Lorenzo hat wie jeder andere auch das Recht, mit seinem Leben zu tun, was er will. Es ist aber nicht Aufgabe der Medizin, hier einzugreifen.

Außerdem muss auch Menschen mit einer anderen Meinung zu diesem Thema das Recht zugestanden sein, diese zu äußern.

Ich wünsche "Lorielle" von Herzen alles Gute und möge sein inneres Leid gelindert werden. Ich hoffe und bete aber auch, dass er seine wahre gottgegebene Identität findet.

Robert Gollwitzer

 

Links International

kath.net: Österreichischer Nuntius kritisiert 'Gender-Mainstreaming'

The Council on Biblical Manhood and Womanhood: Gender-Blog

OneNewsNow.com: Obama offers 'open door' to gender-confused

 

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International:

FreeAtHeart.net (Schweiz)

Men's Fraternity

Raising a Modern-Day Knight

Men At The Cross

Internationale Vereinigung katholischer Männer: http://www.unum-omnes.com/

Male Spirituality: http://www.malespirituality.org/

Catholic Men's Resources (USA): http://www.catholicmensresources.org/

Fathers for God

Katholische Männerbewegung Österreichs: http://www.kmb.or.at/kmb/index.htm

Christ's Chosen

True Knights

Catholic Men for Christ

Catholic Man.org

Catholic Man Articles

Agape Ministries

 
 
 
 
 
 
 
Chastity, Abstinence & Dating: A Real Man
Fathering Adventures (Australia)


Crossing the Goal

Danny Abramowicz, former NFL all-pro wide receiver and coach, along with his other team members, has created a television show with EWTN Global Catholic Network called, “Crossing the Goal” which uses a sports show format to encourage men to get into spiritual shape.

Coach Abramowicz says, “He and his team consisting of Peter Herbeck, Vice President, Renewal Ministries; Curtis Martin, Founder of Fellowship of Catholic University Students (FOCUS); and professional broadcaster, Brian Patrick—provide real solutions to the spiritual challenges men face."




 

YouTube.com: Fr. Bill Casey: Good Men Are Hard to Find!

Resources for Men

True Knights

Men's Fraternity

Men's Fraternity Germany

Raising a Modern-Day Knight

Family Life Center

John Eldredge Shop

Saint Joseph Communications

Building Brothers

Bob Fishman: Around the Campfire II - Men of the Old Testament (CDs)

Men's Group - The Movie


Signposts: How to be a Catholic Man in the World Today
Taschenbuch: 128 Seiten
Verlag: Word Among Us Inc (Dezember 1999)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0932085385
ISBN-13: 978-0932085382


Becoming the Man God Created You to Be    
ISBN:     9781586174033
Author: Fr. Larry Richards
Ignatius Press
Length: 196 pages
Edition: Paperback
Code: BAM-P



The Way Of The King’s Men: A ‘How To’ Guide For Building Effective Catholic Men’s Groups


Men to Men (DVD)

Jesse Romero


Links Women

International:

Les Femmes, The Women of Truth

Chastity, Abstinence & Dating: A Real Woman

Bob Fishman: Around the Campfire - Women of the Old Testament (CDs)

 

Resources for Women

Resources in General

PDF:

Deutsche Bischofskonferenz: Als Mann und Frau schuf Er sie

 

Books:

Gender - Politische Geschlechtsumwandlung (Gebundene Ausgabe) von Volker Zastrow; Anke Feuchtenberger. Verlag: Manuscriptum (16. November 2006). Sprache: Deutsch. ISBN-10: 3937801138. ISBN-13: 978-3937801131


"Male And Female He made Them" by Mary Jo Anderson & Robin Bernhoft, M.D.


The Gender Agenda: Redefining Equality (Taschenbuch)
von Dale O'Leary (Autor)
Taschenbuch: 213 Seiten
Verlag: Huntington House Publishers (November 1997)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1563841223
ISBN-13: 978-1563841224 


Gender Mainstreaming: Das Ende von Mann und Frau? (Broschiert)
von Dominik Klenk (Herausgeber)
Broschiert: 175 Seiten
Verlag: Brunnen-Verlag, Gießen (August 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3765514411
ISBN-13: 978-3765514418

 

DVDs:

Dr. Alice von Hildebrand and Fr. Benedict Groeschel: Men & Women - A Divine Invention (DVD)

 

Gloria TV: Gabriele Kuby: Sind Geschlecht und Sexualität frei wählbar?

 

Recovering Biblical Manhhod and Womanhood

Forum Deutscher Katholiken

Der Kongress des "Forums Deutscher Katholiken" gibt zu den Thema "Christen müssen Europa gestalten" folgende Erklärung ab:


"Gender-Mainstreaming" löst die Geschlechtsidentität von Mann und Frau auf


"Gender-Mainstreaming" ist seit 1999 "Leitprinzip und Querschnittsaufgabe" der Bundesregierung Deutschland. Über diese verbindliche Zielvorgabe hat es weder eine öffentliche Debatte noch eine parlamentarische Entscheidung gegeben. Der Begriff "gender" ist den Wählern so gut wie unbekannt.

"Die Gender-Perspektive" behauptet, das "soziale Geschlecht" (gender) sei unabhängig vom biologischen Geschlecht. Es gehöre zur Freiheit des Menschen, sein Geschlecht und seine sexuelle Orientierung zu wählen, also selbst zu bestimmen, ob er Mann oder Frau sein und hetero-, homo-, bi- oder transsexuell leben wolle. Unter dem Deckmantel der "Gleichstellungspolitik" wird die Geschlechtsidentität von Mann und Frau aufgelöst. Das Fach "Gender-Studies" wird an fast allen Universitäten gelehrt und zunehmend zum Pflichtfach für alle Studiengänge. Die Gender-Ideologie ist bereits in die Lehrpläne der Schulen und Kindergärten eingedrungen. Ihr sozialrevolutionärer Kern ist die Sexualisierung der Kinder und Jugendlichen durch den staatlichen Sexualkundeunterricht.

Es handelt sich um eine kulturelle Revolution der internationalen Homo- und Lesbenorganisationen zur Schaffung des neuen Gender-Menschen. Sie wird von der UN, der EU und dem Staat mit aller Macht durchgesetzt. Zunehmend wird Widerstand ausgeschaltet und international durch Antidiskriminierungsgesetze als "Homophobie" kriminalisiert. Gender-Mainstreaming steht in Widerspruch zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Biologie, Neurologie und Psychologie über die natürliche Geschlechtsdifferenz von Mann und Frau. Der Versuch des Staates, über Erziehung und Ausbildung die Geschlechtsidentität der Kinder und Jugendlichen zu verändern, ist ein illegitimer Missbrauch staatlicher Macht. Zu diesem Missbrauch gehört auch die strategische Veränderung der Sprache.

Gender-Mainstreaming

• zielt auf die Zerstörung der Familie an der Wurzel, denn die Familie beruht auf der Ergänzung von Mann und Frau in der Ehe und auf deren Bereitschaft, Kinder zu bekommen und sie als Vater und Mutter zu verantwortungsvollen und leistungsfähigen Menschen zu erziehen.
• ist eine schleichende Aushöhlung des Verfassungsauftrages, welcher den Staat zum besonderen Schutz von Ehe und Familie verpflichtet.
• richtet sich gegen die Frau, weil es das feministische, am Mann orientierte Frauenbild durchsetzt und die Mutter materiell und ideell entwertet.
• richtet sich gegen den Mann, weil es Mädchen und Frauen systematisch bevorzugt und dem Mann Autorität und Einfluss nimmt, indem es ihn verweiblichen will.
• richtet sich gegen das Kind, weil es die Abtreibung zum "Menschenrecht" erklärt und die Auflösung der Familie betreibt.
• ist die atheistische Ideologie unserer Zeit. Sie rebelliert gegen die Schöpfungsordnung und bekämpft das Christentum.
• beschleunigt die demographische Krise und den kulturellen Verfall.


Wir fordern jeden Bürger zum Widerstand gegen Gender-Mainstreaming auf, insbesondere gegen die Vermittlung im Sexualkundeunterricht.

Wir fordern die Politiker auf, statt Gender-Mainstreaming die reale Stärkung der Familie zum Leitprinzip und zur Querschnittsaufgabe der Politik zu machen, damit der kulturelle Niedergang und die demographische Krise langfristig überwunden werden können.

Wir fordern die Bischöfe auf, ihrer Hirtenpflicht nachzukommen und das Volk vor den Versuchen, einen neuen geschlechtsvariablen Menschen zu schaffen, zu schützen.

Fulda, am 13. September 2008

Forum Deutscher Katholiken

(Quelle: http://www.forum-deutscher-katholiken.de/index.php?item=declarations/decl-20080913-gender)

Hintergrund Gender Mainstreaming

Ein wesentlicher Faktor, der zur Entwicklung von Gender Mainstreaming beitrug, war der Feminismus. Gender Mainstreaming an sich ist keineswegs so neu, wie man glauben mag.

Schon 1985 stellte man auf der 3. Weltfrauenkonferenz der Vereinten Nationen in Nairobi Gender Mainstreaming als politische Strategie vor. Einige Jahre später, 1999, verpflichtete dann der Amsterdamer Vertrag die EU-Mitgliedsstaaten rechtlich zur Umsetzung des Gender Mainstreaming im Sinne einer aktiven Gleichstellungspolitik.

Zunächst hört sich Gender Mainstreaming ja ganz gut an: man sollte Männer und Frauen nicht in traditionelle Geschlechterrollen zwängen, was etwa Familie und Beruf betrifft. Was aber heißt dieses "gleich" in "Gleichstellung" von Mann und Frau genau?

Verfechter von Gender Mainstreaming führen hier an, niemand solle aufgrund seines Geschlechts berufliche oder sonstige Nachteile erleiden müssen. So weit, so gut - das ist eine legitime Sache. Heißt diesses "gleich" nun aber lediglich, dass Männer und Frauen die gleichen Rechte und Chancen haben sollen, oder dass sie wesensgleich sind? Gerade radikale Feministinnen argumentieren hier, dass eine wirkliche Freiheit nur dann erreicht wird, wenn auch Gleichheit im Geschlecht besteht und Unterschiede hier beseitigt werden (zumindest so, dass sie nicht mehr erkennbar sind). Ein bioligischer Unterschied zwischen Mann und Frau wird hier als konstruiert gesehen.

Christen sehen dass anders: Männer und Frauen sind sehr wohl gleich viel wert - sie sind aber nicht dasselbe! Männer und Frauen sind voneinander unterschiedlich - und dieser Unterschied ist von Gott gewollt und gut so. Er dient dem Besten von Mann, Frau und Kindern im Rahmen einer Familie und spiegelt den Bund wieder, den Gott mit uns Menschen eingegangen ist. So wie Christus sein Leben hingegeben hat für seine Braut, die Kirche, so soll ein Mann sich selbst in lebensspendender weise seiner Frau hingeben. Und so wie Christus das Haupt der Kirche ist, ist der Mann das Haupt der Familie. Er führt sie in bedingungsloser und selbstloser Liebe - und ebenso wie Christus würde er auch sein Leben für sie geben! Eine Ehe ist wie ein gemeinsamer Tanz - und wie bei einem Tanz kann nur einer führen - sonst gibt es blaue Zehen!

Verfechter des Gender-Mainstreaming sagen nun, ihnen würde es um Vielfalt gehen, nicht um eine Uniformität oder Gleichmacherei. Oder eine Polarität (Mann und Frau). Es gäbe eben verschiedene Formen von Männlichkeit und Weiblichkeit.

Das Problem hierbei - und hierauf hat Dr. Robert Lewis von www.mensfraternity.com zu Recht hingewiesen: Wenn Männer nicht mehr wissen, was es heißt, ein Mann zu sein, was einen Mann ausmacht, welche Rollen und Aufgaben er in Familie, Beruf, Gesellschaft und Kirche hat, dan sind Männer hinsichtlich ihrer Identität sehr verwirrt. Und verwirrte Männer können eine Menge Schaden anrichten - man vergleiche nur einmal die Zahl der Männer in unseren Gefängnissen mit der Zahl der Frauen!

Manch einer mag nun einwenden, dass es in Gal 3,28 doch heisse: " Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid «einer» in Christus Jesus." (Einheitsübersetzung) und somit eine klare Rollenverteilung für Christen nicht angebracht ist.

Derartige Interpretiationen von Bibelversen entstehen, wenn man Bibelverse isoliert und völlig aus dem Zusammenhang gerissen betrachtet. Leider begehen auch Theologen diesen Fehler oft. Liest man das Kapitel 2 des Galaterbriefes und die Verse vor 3,1-27, versteht man schnell, dass es hier nicht um das Rollenverständnis von Mann und Frau geht, sondern um Werke des Gesetzes (also etwa Beschneidung) im Gegensatz zur Taufe in Christus, durch die wir neue Menschen werden - unabhängig davon, ob wir nun Juden, Griechen, Männer oder Frauen sind. Als in Christus Getaufte sind wir gerechtfertigt und somit eins - Brüder und Schwestern. Das heißt aber keineswegs, dass der Unterschied von Männern und Frauen aufgehoben wurde! Jesus selbst hat männliche Apostel berufen. Die Apostel wiederum haben mehrmals klar auf den Unterschied von Mann und Frau hingewiesen, gleichzeitig die Männer auch aufgefordert, ihre Frauen zu lieben! Dies ist auch keineswegs ein kultureller Umstand, der nur zur damaligen Zet galt, sondern ein roter Faden, der sich über tausende von Jahren durch die ganze Bibel zieht - in unterschiedlichsten Kulturen!

Jesus selbst nahm auf die (Fang-)Frage hin, ob sich ein Mann unter bestimmten Voraussetzungen von einer Frau scheiden lassen darf, klar auf Genesis Bezug - auf den Idealzustand zu Beginn und Gottes Plan für Männer und Frauen! Er bestätigte diesen somit und schuf damit einen Standard für alle Ewigkeit!

Sehen wir uns diesen Jesus näher an: Er ist wesensgleich mit dem Vater (also gleich viel "wert") - ordnete sich diesem aber unter!

Männer und Frauen sind geich viel wert - aber sie sind nicht dasselbe. Und dieser Unterschied ist gut so!


(Quelle: u.a. Dr. Robert Lewis (www.mensfraternity.com). Adam Online - Emmerich Adam. Ausgezeichneter Artikel von einem ausgezeichneten Autor in einer ausgezeichneten Zeitung! http://www.adam-online-magazin.de/Artikelansicht.41.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=96&tx_ttnews[backPid]=9&cHash=9daf15ce2c)

Dad

Guys,

it is so important that men spend time with their fathers. Has your father ever told you the three things that every son should hear from his father: that he loves you, that he is proud of you and that you are good at something (see also www.mensfraternity.com)?

If not so, you should ask him whether he loves you. Call him today (!), set an appointment for both of you guys (and nobody else!) to go to some place for the weekend. And then ask him all the questions you have always wanted to ask him. Like if he loves you. Don't let him get off with cheap responses like "Well, you know I love all of my kids.". Ask him if he loves YOU. Men need to hear that so badly they carry the hurt of not having heard it for the rest of their lives with them. This hurt, however, might surface in a violent and dramatic way at some pint. It could be that we hurt ourselves or others just to cope with the pain. It could be that we never learn how to love somebody else just because we haven't experienced it at first place. It could also be that this afflicts the way we see God.

I very much recommend doing that - spending some good quality time with dad. My father is dead. He died in 1994 and I very much regret not having done that in his living years.

But somehow the Lord always gives us second chances - as strange as this might sound.

Some two years ago I was in a town in Southern Germany where there is a huge pilgramage. I was with some friars and they sent me with one of them to sit at a table besides one of the roads where about 7.000 or more people would pass by.

So I did and we talked to many pilgrims.

At some point, some young fellows came to our table. I asked them where they were from and they gave me the name of a small village about five miles from where I was born. I told them that the ancestors from my father's side came from their village. And so we got into talking.

After a while they left - to return with an old man in their midst. One of the young fellows pointed at me and said: "That's him!" The old man looked at me and said, "So your guys are from our village". I answered, "Yes, sir.".

He looked me straight in the eyes and asked: "Are you Sepp's son?" ("Sepp" is the short version for Joseph over here. And this is how my father was called!).

I was petrified. My father died about 13 years before that incident, so what the heck was going on there?

I kinda stuttered that yes, I was Sepp's son.

The old man told me he knew my father from the farm in another small village.

I almost fainted. The friar at my side looked at me. I guess he could tell there was something dramatic going on.

And it was. My father was born in 1928. At the age of nine, his mother died and the kids were sent to other places as his dad was in the war. There was no other way for the children to survive.

My dad came to a farm. He had to sleep under the roof with a hole in it where the snow came in at winter time. And he had to work very hard there, but he survived.

So this old man knew my father from back then! He even gave me the name of the village and the name of the farmer who I had seen once in my life.

I was so stunned I couldn't even really talk. He gave me a warm smile, turned away and left.

To me, this was like a message from the past. A message that reminded me that we are not an island in this world, that our ancestors and most especially our father will always be a part of our lives, even though they are dead. The "cloud of witnesses" Hebrews talks of is always around us.

After the man left, I turned to the friar and explained everything to him. He was amazed, too.

I kept on serving with the friars. After a while, I joined the shift with a young friar and we served in one of the churches.

We had a little room opposite the entrance from where we got in contact with the pilgrims.

After some time, it was about to leave for lunch and we closed the window that connected us with the entrance.

Then, we heard somebody knocking onto that window. First we ignored it, but the knocking persisted.

I opened to see what stubborn guy would do such a thing - and I could not believe my eyes.

My uncle stood there. He knew I was in town, but neither he nor I knew that I was in that room at that moment. Besides it was shut so nobody could even tell there was someone in.

That day has marked me and I will never forget it. Everything that happens in our lives happens for a reason and at somepoint we will look back at it and see God's guiding hand going throught it like a red threat.


God bless,

Robert


Gloria TV: Johannes Paul II.: Die Würde der Frau

 

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