Katholisch Leben!

The Jesus Brothers

USCCB: Anointing of the Sick

kathpedia.com: Krankensalbung

Die Krankensalbung stellt wohl jenes der sieben Sakramente dar, das uns am wenigsten vertraut ist. Lange Zeit hindurch war die Krankensalbung unter dem Name „letzte Ölung“ bekannt. Erst in letzter Zeit versucht man ein neues Anknüpfen an die ursprüngliche biblische Intention der Krankensalbung. Sie gehört zu den Heilungssakramenten. Inhaltsverzeichnis [Verbergen]

 

Der Heilungsauftrag in der Hl.Schrift


Lk 10, 9 enthält den allgemeinen Auftrag an die Jünger, zu heilen. Präziser wird es in Jak. 5, 13-18 – hier ist schon eine genaue Beschreibung der Krankensalbung zu lesen. Wir finden hier bereits die wesentlichen Elemente:

- Gebet
- Salbung mit geweihtem Öl
- Sündenvergebung


Die Spendung der Krankensalbung


Das Öl ist von seiner Natur her reines Olivenöl. Auch in anderen Kulturen war Öl als Heilmittel seit altersher in Gebrauch und diente auch kultischen Zwecken, z.B. um Könige oder Priester zu salben.

Früher wurde die Krankensalbung nur an Schwerstkranke und Sterbende gespendet (als „letzte Ölung“ verbunden mit der Wegzehrung, dem Viaticum). Bis ins Mittelalter hinein wurde (fast) der ganze Mensch gesalbt. Heute wird die Stirne und die Innenflächen der beiden Hände gesalbt. Dies soll die Gedanken/Gesinnung und die Taten/Werke bedeuten, die in ihrer Gesamtheit den Menschen symbolisch bezeichnen.

Wenn der Kranke dazu in der Lage ist, geht der Salbung üblicherweise eine Beichte voraus. Falls der Kranke aufgrund seines Zustandes dazu nicht mehr fähig ist, wirkt das Sakrament der Krankensalbung als völlige Sündenvergebung ohne Beichte. Das ist auch der Grund, warum dieses Sakrament nur durch einen Priester gültig gespendet werden kann, nicht durch Pastoralassistenten, Diakone oder andere mit der Krankenhausseelsorge betraute Personen, die keine Priester sind.

Die heutige Praxis geht dahin, das Sakrament der Krankensalbung im Falle einer ernstlichen Erkrankung, besonders auch bei psychischen Erkrankungen, zu spenden, man kann es auch mehrmals im Leben empfangen.

 

Krankheit und Sünde


Bereits im Buch der Psalmen klingt an vielen Stellen ein Zusammenhang zwischen Krankheit und Sünde an. Klarerweise ist nicht jede Krankheit auf Sünde zurückzuführen – aber Sünde (besonders Unversöhnlichkeit) kann durchaus krankmachen, wie uns auch die moderne Forschung bestätigt. Daher sehen wir das Sakrament der Buße und das Sakrament der Krankensalbung als Heilungssakramente.

 

Symbolik
Gesundheit


Das hebräische Wort für Gesundheit ist verwandt mit dem Wort für „schaffen“ – wenn wir das schöpfermächtige Wort Gottes einlassen und mit ihm, dem Ewigen, verbunden sind, dann sind wir gesund. Der katholische Begriff von Gesundheit hat mit Heil und Heilung zu tun und ist weit umfassender als nur das Fehlen von Krankheiten. Die tiefste Heilung geschieht, wenn Gott die Trennung überwindet in der Vergebung der Sünden.

 

Öl


Das Öl ist Zeichen für das Ewige. Die hebräische Bezeichnung für Öl ist verwandt mit der Zahl Acht, die nach der alten Überlieferung über diese Zeitlichkeit (=7) hinaus verweiset ins Ewige.

 

Salbung


Die Salbung – früher des ganzen Körpers, heute nur Stirne und Handinnenflächen – bringt zum Ausdruck, dass der ganze Mensch mit dem Kleid der Ewigkeit umhüllt werden soll. Dem Menschen, der durch die Krankheit so seine Begrenztheit erlebt, wird zugesagt, dass er Zukunft hat: eine ewige Zukunft.

 

Krankheit als Kreuz


Der Kranke wird auf sakramentale Weise mit Jesus dem Gekreuzigten verbunden. Sein Leiden bekommt von daher einen neuen Sinn – und viele Menschen erleben eine neue Kraft und neuen Mut.

 

Jesus als Erlöser


Mit der Bezeichnung für Öl ist auch noch das hebräische Wort für Name verwandt. Der Name Jesus bedeutet: Gott rettet. Dieser Name des Erlösers wird nun ausgegossen über den Kranken, der nun Jesus als Gewand anzieht. So ist die Krankensalbung zutiefst liebende Umarmung Gottes.

 

Quelle


Auszugsweise zusammengefasst aus "Krankensalbung" von Dr. Clemens Pilar COp (Vortrag v. 19.4.2001)

(Quelle: http://www.kathpedia.com/index.php/Krankensalbung)

 

Krankensalbung

Mk 6:13 - Die Apostel salbten die Kranken mit Öl und heilten sie
Jak 5:14-15- Die Presbyter (Priester) über die Kranken beten und sie mit Öl salben.

(Quelle: Sebastian R. Fama. Copyright © 2001 StayCatholic.com. Übersetzt mit Genehmigung. Übersetzer: Mike Esquibel. Herzlichen Dank, Mike!)

Was sagt das Kirchenrecht zum Thema Ökumene und Sakramentenempfang?

Im  CIC, can. 844 § 2 lesen wir: "Sooft eine Notwendigkeit es erfordert oder ein wirklicher geistlicher Nutzen dazu rät und sofern die Gefahrdes Irrtums oder des Indifferentismus (Gleichgültigkeit) vermieden wird, ist es Gläubigen, denen es physisch oder moralisch unmöglich ist, einen katholischen Spender aufzusuchen, erlaubt, die Sakramente der Buße, der Eucharistie und der Krankensalbung von nichtkatholischen Spendern zu empfangen, in deren Kirche die genannten Sakramente gültig gespendet werden."

Weihwasser, Öl und Ähnliches sind doch abergläubische Dinge!

Tatsächlich? Lesen wir hierzu Jk 5,14: "Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben." (Einheitsübersetzung).

Kranke sollen also mit Öl gesalbt werden. Dies - in Verbindung mit Gebeten - dient der Heilung. Nichts anderes tut ein katholischer Priester heute, wenn jemand aufgrund schwerer Krankheit in Lebensgefahr ist, eine schwere Operation bevorsteht oder  Vergleichbares. Gott verwendet also  materielle Dinge - etwa Öl - um uns Seine Gnade zu schenken!

Sehen wir uns nun Mt 26,12 an: "Als sie das Öl über mich goss, hat sie meinen Leib für das Begräbnis gesalbt." (Einheitsübersetzung).

Hier erlaubte Jesus der Frau, Öl über Ihn zu gießen und Ihn zu salben. Wenn Er das aber erlaubt hat, kann es kein Aberglaube gewesen sein. Wenn es tatsächlich Aberglaube gewesen wäre, hätte Er sie zurechtweisen müssen, da Er die Wahrheit ist.

Nun Mk 6,13: "Sie trieben viele Dämonen aus und salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie." (Einheitsübersetzung).

Die Salbung mit Öl war ein Mittel, um jemand Kraft zu geben (siehe die Salbung von König Salomon in 1 Kön 1,39). Dies bedeutete auch göttliche Zustimmung und Heiligung. Es konnte auch heißen, dass man jemand für einen heiligen Zwecck weihte. Das Salben mit Öl wurde auch zur Heilung der Kranken gemacht - so wie es heute noch in der Katholischen Kirche praktiziert wird.

(Quelle: www.saintjoe.com)

 

Warum zum Priester?

"Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten und der Herr wird ihn aufrichten; wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben. Darum bekennt einander eure Sünden und betet füreinander, damit ihr geheiligt werdet. Viel vermag das inständige Gebet eines Gerechten." (Jk 5,14-16 - Einheitsübersetzung).

Manch einer, der gerne kund tut, er brauche nichts und niemanden zwischen sich und Jesus, mag ob dieser Verse erstaunt sein. Das griechische Wort für "Älteste" ist übrigens das Wort, aus dem das deutsche "Priester" gebildet wurde (Presbyter).

Hier wird noch einmal die herausragende Bedeutung der Priester bei der Sakramentenspendung deutlich - sei es nun bei der Krankensalbung oder der Sündenvergebung / Beichte.

Auch werden wir hier nochmals an die Bedeutung des Gebetes erinnert.

Ein Blick in die Bibel verschafft also oft Klarheit!

 

kathpedia.com: Sakrament

Ein Sakrament ist ein von Christus für seine Kirche und für immer eingesetztes, mit den Sinnen erfahrbares, besonderes und wirksames Zeichen einer unsichtbaren Gnadenwirkung.

Das Sakrament ist kein bloßer Symbolismus. In ihm drückt sich durch Worte und Handlungen der Priester (oder sonstigen, legitimen Spender) Jesus Christus selber aus, der das bewirkt, was die Sakramente bezeichnen. In dem Gläubigen, der die Sakramente mit der erforderlichen inneren Haltung empfängt, bringen sie Frucht.

Der Katechismus der Katholischen Kirche schreibt dazu bei der Nummer 774: "Die sieben Sakramente sind die Zeichen und Werkzeuge, durch die der Heilige Geist die Gnade Christi, der das Haupt ist, der Kirche, die sein Leib ist, verbreitet." In diesem Sinne der Verwaltung der Sakramente wird auch die Kirche als ganze als Sakrament bezeichnet, in der Christus das Zeichen und Werkzeug der Einheit zwischen Gott und den Menschen ist.

Die Sakramente sind die heilswirksamen Zeichen des Neuen Bundes zwischen Gott und den Menschen, da Gott sich den Menschen, in seiner unendlichen Liebe, immer wieder neu schenken will. Sie eint die Kirche immer wieder neu.


In der Theologie (Dogmatik) werden die Sakramente in der Sakramentenlehre behandelt. Die wichtigsten Sakramente sind die Taufe und deren Aktualisierung in der Eucharistie. Die anderen Sakramente sind diesen zugeordnet.

 

Wer handelt im Sakrament


Im Sakrament handelt Jesus Christus. Er schenkt uns Menschen durch die Sakramente seine Gnaden, also das göttliche Leben. Jedes Sakrament ist dabei von den anderen zu unterscheiden und hat eigene Besonderheiten, auch hinsichtlich des Spenders, der Form wie der Materie des Sakraments und der nötigen Intentionen (siehe: Gültigkeit).

 

Christi Gegenwart


Christus ist in den Sakramenten ganz gegenwärtig; in besonderer Weise in den eucharistischen Gaben. Er ist gegenwärtig in der Person des Ausspenders, denn Christus selbst bringt das Opfer durch den Dienst insbesondere des Priesters dar. Wie er sich am Kreuz dem Vater dargebracht hat, so teilt sich Christus der Kirche, seiner Braut, durch alle Zeiten mit. Spender der Firmung soll, Spender der Weihe kann nur der Bischof sein. Eheleute spenden einander das Sakrament gegenseitig.

Die Taufe kann notfalls jeder spenden, sogar in äußerster Not ein Ungetaufter, falls er nur, etwa auf Bitten des Taufbewerbers, tun will, was die Kirche tut.

 

Sieben Sakramente


 
Die 7 Sakramente sind: Taufe, Firmung, Eucharistie, Beichte (Buße), Ehe, Weihe und Krankensalbung. Diese sprechen alle wichtigen Phasen eines Lebensweges an. Es sind sozusagen entsprechend den Stufen des natürlichen Lebens die Stufen des geistlichen Lebens.

"Die Kirche hat im Laufe der Jahrhunderte erkannt, dass es unter ihren liturgischen Feiern sieben Sakramente gibt." (KKK Nr. 1117)

Jedes Sakrament nimmt einen wichtigen Platz ein. Die Eucharistie ist dabei das "Sakrament aller Sakramente", wie der Heilige Thomas von Aquin schreibt, da sie das Erlösungsgeheimnis der Taufe, die Einheit in Christus, realpräsent aktualisiert.

 

Gruppierungen


- Die Sakramente der Initation (Einweisung) sind: Taufe, Firmung und Eucharistie (in der Osternacht in dieser Reihenfolge). Sie führen ins christliche Leben ein und bilden eine "Startzündung".
- Die Sakramente der Heilung sind: Beichte und Krankensalbung.
- Die Sakramente des Dienstes an der Gemeinschaft: Ehe und Weihe.
- Zum Heil notwendige Sakramente: Die Taufe ist regelmäßig heilsnotwendig, bzw. die Sakramente als solche. Wer erkannt hat, dass Christus der Erlöser ist, ist dazu gerufen, seiner Kirche beizutreten und ihr treu anzuhängen; vgl. Lumen gentium, Nr. 14. (Die Taufe von Kleinkindern ist jedoch aufzuschieben, wenn sicher vorherzusehen ist, dass keine christliche Initiation folgt. Mit Erreichen des Unterscheidungalters gilt normalerweise die Pflicht zur Erwachsenentaufe.)

Ursprung der Sakramente


Die Sakramente wurden von Jesus Christus eingesetzt; (vgl. Konzil von Trient, Dekret über die Sakramente, Kan. 1). Die Mysterien des Lebens Jesu sind die Grundlage für die Spendung der Sakramente durch die Amtsträger. Die Sakramentalität der Kirche Christi ist zugleich eine der wesentlichen Aussagen der Heiligen Schrift insgesamt.

Die gänzliche Enfaltung der Sakramente erhalten sie aus dem Herzen Jesu als ihrer Mitte: Dies beschreibt die Präfation des Heiligsten Herzens vortrefflich: "In Wahrheit ist es würdig und recht, Dir, Allmächtiger Vater zu danken und Dich mit der gannzen Schöpfung zu loben durch unsern Herrn Jesus Christus. Am Kreuz erhöht, hat er sich für uns dahingegeben aus unendlicher Liebe und alle an sich gezogen. Aus seiner geöffneten Seite strömen Blut und Wasser, aus seinem durchbohrten Herzen entspringen die Sakramente der Kirche. Das Herz des Erlösers steht weit offen für alle, damit sie freudig daraus schöpfen aus den Quellen des Heiles. Durch ihn rühmen Dich Deine Erlösten und singen mit den Chören der Engel das Lob Deiner Herrlichkeit. Heilig, Heilig, Heilig ...

 

Wirkung der Sakramente


KKK Nr. 1152: "Die Sakramente der Kirche schaffen den ganzen Reichtum der Zeichen und Symbole des Kosmos und des gesellschaftlichen Lebens nicht ab, sondern läutern und integrieren sie." Sie wollen den Menschen heilen und heiligen. Insofern bereiten die Sakramente uns vor auf das Leben im Himmel. "Die Frucht des sakramentalen Lebens besteht darin, dass der Geist der Gotteskindschaft den Gläubigen Anteil an der göttlichen Natur schenkt, indem er sie mit dem einzigen Sohn, dem Erlöser, lebendig vereint." (KKK Nr. 1128)

Die Sakramente wirken "ex opere operato" (aus sich heraus, bzw. Kraft der vollzogenen Handlung durch Christus). Während die Wirkweise aufgrund des Vollzugs feststeht, gibt es unter den theologischen Schulen eine Kontroverse über die genaue Wirkweise der Sakramente. Nahmen v.a. die Jesuitentheologen an, dass diese Wirkweise rein moralisch zu verstehen ist, vertritt die thomistische Schule eine physische Wirksamkeit der Sakramente. Die zweitere Ansicht dürfte dem Dogma von Trient gerechter werden. Die sakramentalen Wirkungen auf bestimmte Mindestdispositionen von Spender oder Empfänger einzuschränken, das hieße, zu engherzig von der Liebe Gottes zu denken. Die Auswirkung der Teilhabe am sakramentalen Leben der Kirche (auf den moralischen Erfolg im Leben der Christen) ist jedoch abhängig davon, ob der Glaube auch gute Werke hervorbringt, also vom Fortschritt des christlichen Bemühens.

 

Ziel der Sakramente


 
Der jüdische siebenarmige Leuchter, erhält durch Christus seine volle BedeutungDie Sakramente sind somit auf die Heiligung des Menschen, den Aufbau des Leibes Christi (Kirche) und auf die Gott geschuldete Verehrung hingeordnet. Sie wollen uns auch lehren in einem geistigen Sinne. Die Sakramente haben insbesondere das Ziel, das Leben der Kirche aus der Eucharistie zu beleben und zu ihr zu führen. In ihr kann der Christ täglich Ostern feiern.

 

Gültigkeit


Die Gültigkeit der Spendung eines Sakramentes ist an drei Bedingungen gebunden: Form, Materie und Intention.

Die Form ist zum Beispiel bei der Taufe die Taufformel. Wenn zur sakramentalen Handlung (=Materie) ein stoffliches Element (z.B. Wasser bei der Taufe) verwendet wird, nennt man dieses entfernte Materie, das Tun damit (bei der Taufe= Waschung mit Wasser) nähere Materie.

Zudem muss der Spender die Intention haben, das Sakrament zu spenden. Er muss die Absicht haben das zu tun was Gott getan haben will und weil die Kirche sich an den Willen Christus/Gottes halten will, muss er die Absicht haben das zu tun was die Kirche tut.

 

Unterschied zu Sakramentalien


Sakramentalien sind Zeichen, die nicht "ex opere operato" wirken, sondern kraft der Fürbitte der Kirche. Sie wollen eine gewisse Nachahmung der Sakramente in der alltäglichen Frömmigkeit begünstigen.

(Quelle: http://www.kathpedia.com/index.php/Sakrament)

 

Spender der Krankensalbung

KONGREGATION FÜR DIE GLAUBENSLEHRE

 

Note bezüglich des Spenders des
Sakraments der Krankensalbung

 

Information zur geschichtlichen Entwicklung der betreffenden Lehre

Der Codex des Kanonischen Rechtes nimmt im can. 1003 § 1 (vgl. auch can. 739 § 1 des Gesetzbuches der katholischen Ostkirchen) genau die Lehre des Konzils von Trient auf (XIV. Sitzung, can. 4: DS 1719; vgl. auch Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 1516), wonach nur die Priester (Bischöfe und Presbyter) Spender des Sakraments der Krankensalbung sind.

Diese Lehre ist »definitive tenenda«. Weder Diakone noch Laien dürfen deshalb den genannten Dienst ausüben, und jedes entgegengesetzte Handeln bedeutet eine Vortäuschung des Sakraments.

Rom, Sitz der Kongregation für die Glaubenslehre, am 11. Februar 2005, dem Gedenktag Unserer Lieben Frau in Lourdes.

JOSEPH Kard. RATZINGER
Präfekt

ANGELO AMATO, S.D.B.
Titularbischof von Sila
Sekretär

(Quelle: http://www.doctrinafidei.va/documents/rc_con_cfaith_doc_20050211_unzione-infermi_ge.html)

 

Healing/Anointing of the Sick

Roman Catholic Christians have always believed in and practiced the anointing/healing of the sick. Before Vatican Council II the rite was called "extreme unction" or last anointing and referred principally to the anointing which took place when a believer was close to death. The sacrament has been restored to the role it had in the Apostolic Church.

Jesus healed people according to the Gospels.

Mk 1:41
Moved with pity, he (Jesus) stretched out his hand, touched him, and said to him, "I do will it. Be made clean."
Mk 8:23
Putting spittle on his eyes he laid his hands on him and asked, "Do you see anything?"

The Apostles followed the example of Jesus and carried out his teaching. They anointed the sick for healing.

Mk 6:13
They (the Twelve) drove out many demons, and they anointed with oil many who were sick and cured them.
Ja 5:14-15
Is anyone among you sick? He should summon the presbyters of the church, and they should pray over him and anoint (him) with oil in the name of the Lord, and the prayer of faith will save the sick person, and the Lord will raise him up. If he has committed any sins, he will be forgiven.
Ja 2:14
What good is it, my brothers, if someone says he has faith but does not have works? Can that faith save him?

The constant faith of the Church and the teaching Magisterium attest to the existence of the sacrament from the early Church.

In the first two centuries, there are no commentaries extent on the Epistle of James. Indeed, the canon of the New Testament to include the Epistle was not firm until the local Councils of Hippo and Carthage (393 and 397 AD).

The early Fathers of the Church did not systematically comment on all aspects of the life of the Church. It must be noted that in the early Church, emphasis was not given to the need of anointing/healing. It was a practice of Christians to be baptized at the end of life.

Many allusions are found in later Fathers of the Church both in the use of the rite of anointing for the sick, and for obtaining healing of both soul and body:

    • Origen (Alexandria, 185 - 254),
    • Tertullian (Rome, 160 - 220),
    • Athanasius (Alexandria, 293 - 373),
    • Gregory (Nazianzus, 329 - 389),
    • John Chrysostom (Antioch, 349 - 407),
    • Ambrose (Tier, 340 - 397),
    • Augustine (Numidia, 354 - 430),
    • etc.

The Council of Trent defined that the sacrament of extreme unction/anointing of the sick was listed among the seven sacraments.

(Quelle: http://romanticcatholic.com/apologetics.html - used with permission)

 

Links National

Links International

Catechism: The Anointing of the Sick

New Advent: Extreme Unction

Scripture Catholic: Extreme Unction

Saint Paul Center for Biblical Theology: Extreme Unction

Coronum Catholic Apologtic Web Site: The Church Fathers on Extreme Unction (Anointing of the Sick)

CNA: The sacraments change our bodies and souls, Pope Benedict explains

 

Resources

kathpedia.com: Sacrosancta oecumenica (Sacrosancta oecumenica (4) sind die Anfangsworte der vierzehnten Sitzung des ökumenischen Konzils von Trient unter Papst Julius III. vom 25. November 1551 über das Sakrament der Buße und der Letzen Ölung.)


Dr. Scott Hahn: Swear to God (DVD)

Sacrament Preparation Program: Holy Eucharist, Anointing of the Sick

Die letzte Ölung