Katholisch Leben!

The Jesus Brothers

Irrtümer...

HEILIGE KONGREGATION FÜR DIE GLAUBENSLEHRE

 

Rundschreiben an die Präsidenten der Bischofskonferenzen
zu einigen Erklärungen und Irrtümern bezüglich
der Interpretation der Beschlüsse des
Zweiten Vatikanischen Konzils

 

Da das Zweite Vatikanische Konzil, das vor kurzem zu einem glücklichen Abschluss gebracht werden konnte, überaus weise Dokumente lehramtlichen und disziplinären Inhalts veröffentlicht hat, um das Leben der Kirche wirksam zu fördern, obliegt dem gesamten Gottesvolk die schwere Pflicht, sich mit ganzer Kraft für die Umsetzung all dessen einzusetzen, was unter dem Einfluss des Heiligen Geistes von besagter universaler Versammlung der Bischöfe unter dem Vorsitz des Papstes feierlich vorgeschlagen und beschlossen worden ist.

Die Hierarchie hat das Recht und die Pflicht, über die vom Konzil eingeleitete Bewegung der Erneuerung zu wachen, sie zu leiten und voranzutreiben, damit die Konzilsdokumente und -dekrete in rechter Weise ausgelegt und in absoluter Treue zu ihrem Inhalt und Geist umgesetzt werden können. Die Verteidigung dieser Lehre obliegt nämlich den Bischöfen, die – mit Petrus an der Spitze – den Auftrag haben, mit Vollmacht zu lehren. Es ist lobenswert, dass viele Bischöfe bereits begonnen haben, die Lehre des Konzils geziemend zu erklären.

Dennoch muss man bedauerlicherweise zugeben, dass von verschiedenen Seiten alarmierende Nachrichten über Missbräuche eingegangen sind, die sich auf Interpretationen der Konzilslehre berufen, so wie auch über merkwürdige und gewagte Meinungen, die die Seelen vieler Gläubiger in nicht geringer Weise verwirrten. Studien und Bemühungen mit dem Ziel, die Wahrheit tiefer zu erfassen und ehrlich zu unterscheiden zwischen dem, was Gegenstand des Glaubens, und dem, was diskutierbar ist, sind lobenswert. Aus den von dieser Heiligen Kongregation untersuchten Dokumenten gehen aber nicht wenige Behauptungen hervor, die weit über die Grenzen von Hypothesen oder einfachen Meinungen hinausgehen und in einem gewissen Maße das Dogma selbst und die Grundlagen des Glaubens zu berühren scheinen.

Beispielhaft soll auf einige dieser Meinungen und Irrtümer hingewiesen werden, die uns aus den Berichten kompetenter Personen und veröffentlichen Schriften bekannt sind.

1) An erster Stelle ist im Bezug auf die Heilige Offenbarung festzustellen, dass manche, die sich auf die Heilige Schrift berufen, absichtlich die Tradition beiseitelassen, dann aber das Ausmaß und die Kraft der Inspiration und Irrtumslosigkeit der Bibel eingrenzen und zudem kein rechtes Verständnis vom Wert der historischen Texte haben.

2) Bezüglich der Glaubenslehre wird behauptet, die dogmatischen Formeln seien derart der historischen Entwicklung unterworfen, dass auch ihre objektive Bedeutung der Veränderung unterliegt.

3) Das ordentliche Lehramt der Kirche, besonders des römischen Papstes, wird manchmal grob vernachlässigt und geschmälert, ja fast schon in den Bereich der freien Meinungen verbannt.

4) Manche erkennen eine absolute, feststehende und unveränderliche objektive Wahrheit nicht an und unterwerfen stattdessen alles einem gewissen Relativismus, unter dem Vorwand, dass jede Wahrheit notgedrungen dem Entwicklungsrhythmus des Bewusstseins und der Geschichte folgt.

5) Sogar die anbetungswürdige Person Unseres Herrn Jesus Christus wird in Frage gestellt: Bei der Ausarbeitung der christologischen Lehre über Natur und Person werden Begriffe verwendet, die nur schwer mit den dogmatischen Definitionen vereinbar sind. Es geht ein gewisser christologischer Humanismus um, der Christus auf die Befindlichkeit eines bloßen Menschen verkürzt, der erst nach und nach das Bewusstsein seiner Gottessohnschaft erlangt hat. Dass er von einer Jungfrau empfangen wurde, Wunder gewirkt hat und von den Toten auferstanden ist, wird nur dem Wort nach zugegeben, in Wahrheit aber auf die rein natürliche Ordnung verkürzt.

6) In ähnlicher Weise ignoriert man auch einige Elemente der Sakramententheologie oder misst ihnen, besonders was die Eucharistie angeht, nicht die gebotene Bedeutung bei. Manche sprechen mit einem übertriebenen Symbolismus von der Realpräsenz Christi unter den Gestalten von Brot und Wein – als ob Brot und Wein nicht kraft der Transsubstantiation in Leib und Blut Unseres Herrn Jesus Christus verwandelt, sondern ihnen einfach nur eine andere Bedeutung zugeschrieben werden würde. Andere wieder betonen bezüglich der Messe allzu sehr den Begriffs des Mahles (agape) und vernachlässigen dabei den des Opfers.

7) Manche möchten das Bußsakrament als Mittel der Versöhnung mit der Kirche erklären und versäumen es, dem Konzept der Versöhnung mit Gott, der beleidigt wurde, ausreichend Rechnung zu tragen. Sie behaupten sogar, dass das persönliche Sündenbekenntnis bei der Feier dieses Sakraments gar nicht notwendig sei und stellen einzig die soziale Funktion der Versöhnung mit der Kirche heraus.

8) Es fehlt auch nicht an solchen, die der Lehre des Konzils von Trient über die Erbsünde nicht gebührend Rechnung tragen wollen oder sie auf eine Art und Weise erklären, in der die Ursünde des Adam und die Weitergabe seiner Sünde zumindest verdunkelt bleiben.

9) Auch im Bereich der Moraltheologie sind viele Irrtümer im Umlauf. Nicht wenige wagen es nämlich, das objektive Kriterium der Moralität abzulehnen; andere wieder erkennen das Naturrecht nicht an und behaupten stattdessen die Legitimität der sogenannten Situationsethik. Auch was die Moralität und Verantwortung im Bereich der Sexualität und der Ehe angeht, finden verderbliche Meinungen immer mehr Verbreitung.

10) Dem bisher Gesagten müssen noch einige Worte über den Ökumenismus hinzugefügt werden: Der Apostolische Stuhl begrüßt, dass einige Initiativen ergreifen, die ganz im Geist des Konzilsdekrets über den Ökumenismus, die Liebe zu den getrennten Brüdern fördern und diese wieder der Einheit der Kirche zuführen wollen. Zu beklagen ist aber, dass manche das Konzilsdekret eigenmächtig auslegen und eine Art von Ökumene vorantreiben wollen, welche die Wahrheit über die Einheit des Glaubens und der Kirche beleidigt und einen gefährlichen Irenismus und eine Gleichgültigkeit begünstigt, die dem Geist des Konzils vollkommen fremd sind.

Diese gefährlichen, verschiedenerorts anzutreffenden Irrtümer wurden in diesem Brief an die Ortsordinarien zusammengefasst, damit sich ein jeder von ihnen, gemäß seiner Aufgabe und seines Amtes, darum bemühe, sie auszumerzen oder ihnen vorzubeugen.

Dieses Heilige Dikasterium bittet die Ordinarien, die sich in den Bischofskonferenzen versammeln, dringlich, sich mit diesem Thema zu befassen und dem Heiligen Stuhl noch vor Weihnachten dieses Jahres diesbezüglich in gebotener Weise Bericht zu erstatten.

Die Ordinarien und all jene, denen sie dieses Schreiben aus gerechtem Grund zeigen, werden angehalten, es unter strenger Geheimhaltung zu halten, da eine Veröffentlichung aus offensichtlichen Gründen der Vorsicht nicht ratsam ist.

Rom, 24. Juli 1966.

A. Card. Ottaviani

(Quelle: http://www.doctrinafidei.va/documents/rc_con_cfaith_doc_19660724_epistula_ge.html)

 

Die Lehre über die Kirche

KONGREGATION FÜR DIE GLAUBENSLEHRE

ANTWORTEN AUF FRAGEN ZU EINIGEN ASPEKTEN
BEZÜGLICH DER LEHRE ÜBER DIE KIRCHE

 

Einleitung

Das Zweite Vatikanische Konzil hat mit der dogmatischen Konstitution Lumen gentium und mit den Dekreten über den Ökumenismus (Unitatis redintegratio) und über die Ostkirchen (Orientalium Ecclesiarum) maßgeblich zur Erneuerung der katholischen Ekklesiologie beigetragen. Auch die Päpste wollten diese Lehre vertiefen und Orientierungen für die Praxis geben: Paul VI. in der Enzyklika Ecclesiam suam (1964) und Johannes Paul II. in der Enzyklika Ut unum sint (1995).

Das Mühen der Theologen, das sich daraus ergibt und darauf abzielt, die verschiedenen Aspekte der Ekklesiologie immer besser zu erklären, hat sich in einer reichhaltigen Literatur niedergeschlagen. Die Thematik erwies sich nämlich als sehr fruchtbar. Manchmal war es aber auch notwendig, einzelne Punkte genauer zu umreißen und in Erinnerung zu rufen, wie es in der Erklärung Mysterium Ecclesiae (1973), im Schreiben an die Bischöfe der katholischen Kirche Communionis notio (1992) und in der Erklärung Dominus Iesus (2000) – alle veröffentlicht durch die Kongregation für die Glaubenslehre – geschehen ist.

Der Umfang der Fragestellung und die Neuheit vieler Themen fordern das theologische Nachdenken beständig heraus und führen fortwährend zu neuen Beiträgen, die nicht immer frei sind von irrigen Interpretationen. Diese erwecken Verwirrung und Zweifel, von denen einige der Kongregation für die Glaubenslehre unterbreitet worden sind. Unter Voraussetzung der gesamten katholischen Lehre über die Kirche möchte die Kongregation darauf antworten, indem sie die authentische Bedeutung einiger ekklesiologischer Ausdrücke des Lehramts klärt, die in der theologischen Diskussion in Gefahr sind, missverstanden zu werden.

ANTWORTEN AUF DIE FRAGEN

1. Frage: Hat das Zweite Vatikanische Konzil die vorhergehende Lehre über die Kirche verändert?

Antwort: Das Zweite Vatikanische Konzil wollte diese Lehre nicht verändern und hat sie auch nicht verändert, es wollte sie vielmehr entfalten, vertiefen und ausführlicher darlegen.

Genau das sagte Johannes XXIII. am Beginn des Konzils mit großer Klarheit1. Paul VI. bekräftigte es2 und äußerte sich bei der Promulgation der Konstitution Lumen gentium folgendermaßen: „Der beste Kommentar zu dieser Promulgation ist wohl der folgende: Nichts hat sich an der überlieferten Lehre verändert. Was Christus gewollt hat, das wollen auch wir. Was war, das ist geblieben. Was die Kirche durch die Jahrhunderte gelehrt hat, das lehren auch wir. Nur ist nun das, was früher bloß in der Praxis des Lebens enthalten war, auch offen als Lehre zum Ausdruck gebracht. Nun ist das, was bis jetzt Gegenstand des Nachdenkens, der Diskussion und zum Teil auch der Auseinandersetzungen war, in einer sicher formulierten Lehre dargelegt“3. Die Bischöfe haben wiederholt dieselbe Absicht bekundet und zur Ausführung gebracht4.

2. Frage: Wie muss die Aussage verstanden werden, gemäß der die Kirche Christi in der katholischen Kirche subsistiert?

Antwort: Christus hat eine einzige Kirche „hier auf Erden... verfasst“ und sie als „sichtbare Versammlung und geistliche Gemeinschaft“5 gestiftet, die seit ihrem Anfang und durch die Geschichte immer da ist und immer da sein wird und in der allein alle von Christus eingesetzten Elemente jetzt und in Zukunft erhalten bleiben6. „Diese ist die einzige Kirche Christi, die wir im Glaubensbekenntnis als die eine, heilige, katholische und apostolische bekennen... Diese Kirche, in dieser Welt als Gesellschaft verfasst und geordnet, subsistiert in der katholischen Kirche, die vom Nachfolger des Petrus und von den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird“7.

In der Nummer 8 der dogmatischen Konstitution Lumen gentium meint Subsistenz jene immerwährende historische Kontinuität und Fortdauer aller von Christus in der katholischen Kirche eingesetzten Elemente8, in der die Kirche Christi konkret in dieser Welt anzutreffen ist.

Nach katholischer Lehre kann man mit Recht sagen, dass in den Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften, die noch nicht in voller Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehen, kraft der in ihnen vorhandenen Elemente der Heiligung und der Wahrheit die Kirche Christi gegenwärtig und wirksam ist9. Das Wort „subsistiert“ wird hingegen nur der katholischen Kirche allein zugeschrieben, denn es bezieht sich auf das Merkmal der Einheit, das wir in den Glaubensbekenntnissen bekennen (Ich glaube ... die „eine“ Kirche); und diese „eine“ Kirche subsistiert in der katholischen Kirche10.

3. Frage: Warum wird der Ausdruck „subsistiert in“ und nicht einfach das Wort „ist“ gebraucht?

Antwort: Die Verwendung dieses Ausdrucks, der die vollständige Identität der Kirche Christi mit der katholischen Kirche besagt, verändert nicht die Lehre über die Kirche. Er ist begründet in der Wahrheit und bringt klarer zum Ausdruck, dass außerhalb ihres Gefüges „vielfältige Elemente der Heiligung und der Wahrheit“ zu finden sind, „die als der Kirche Christi eigene Gaben auf die katholische Einheit hindrängen“11.

„Daher sind diese getrennten Kirchen und Gemeinschaften, auch wenn sie, wie wir glauben, mit jenen Mängeln behaftet sind, keineswegs ohne Bedeutung und Gewicht im Geheimnis des Heils. Denn der Geist Christi weigert sich nicht, sie als Mittel des Heils zu gebrauchen, deren Kraft sich von der Fülle der Gnade und Wahrheit herleitet, die der katholischen Kirche anvertraut ist“12.

4. Frage: Warum schreibt das Zweite Vatikanische Konzil den Ostkirchen, die von der voller Gemeinschaft mit der katholischen Kirche getrennt sind, die Bezeichnung „Kirchen“ zu?

Antwort: Das Konzil wollte den traditionellen Gebrauch dieser Bezeichnung übernehmen. „Da nun diese Kirchen trotz ihrer Trennung wahre Sakramente besitzen, und zwar vor allem kraft der apostolischen Sukzession das Priestertum und die Eucharistie, wodurch sie in ganz enger Gemeinschaft bis heute mit uns verbunden sind“13, verdienen sie den Titel „Teil- oder Ortskirchen“14 und werden Schwesterkirchen der katholischen Teilkirchen genannt15.

„So baut die Kirche Gottes sich auf und wächst in diesen Einzelkirchen durch die Feier der Eucharistie des Herrn“16. Weil aber die Gemeinschaft mit der katholischen Kirche, deren sichtbares Haupt der Bischof von Rom und Nachfolger des Petrus ist, nicht eine bloß äußere Zutat zur Teilkirche ist, sondern eines ihrer inneren Wesenselemente, leidet das Teilkirchesein jener ehrwürdigen christlichen Gemeinschaften unter einem Mangel17.

Andererseits wird durch die Trennung der Christen die katholische Universalität – die der Kirche eigen ist, die vom Nachfolger des Petrus und von den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird – in ihrer vollen Verwirklichung in der Geschichte gehindert18.

5. Frage: Warum schreiben die Texte des Konzils und des nachfolgenden Lehramts den Gemeinschaften, die aus der Reformation des 16. Jahrhunderts hervorgegangen sind, den Titel „Kirche“ nicht zu?

Antwort: Weil diese Gemeinschaften nach katholischer Lehre die apostolische Sukzession im Weihesakrament nicht besitzen und ihnen deshalb ein wesentliches konstitutives Element des Kircheseins fehlt. Die genannten kirchlichen Gemeinschaften, die vor allem wegen des Fehlens des sakramentalen Priestertums die ursprüngliche und vollständige Wirklichkeit des eucharistischen Mysteriums nicht bewahrt haben19, können nach katholischer Lehre nicht „Kirchen“ im eigentlichen Sinn genannt werden20.

Papst Benedikt XVI. hat in der dem unterzeichneten Kardinalpräfekten der Kongregation für die Glaubenslehre gewährten Audienz diese Antworten, die in der Ordentlichen Versammlung dieser Kongregation beschlossen worden sind, gutgeheißen, bestätigt und deren Veröffentlichung angeordnet.

Rom, am Sitz der Kongregation für die Glaubenslehre, am 29. Juni 2007, dem Hochfest der heiligen Apostel Petrus und Paulus.

William Kardinal Levada
Präfekt

Angelo Amato, S.D.B.
Titularerzbischof von Sila
Sekretär

1 JOHANNES XXIII., Ansprache vom 11. Oktober 1962: „Das Konzil... will die katholische Lehre vollständig weitergeben, ohne sie abzuschwächen oder zu entstellen... Aber heute ist es notwendig, dass die ganze christliche Lehre ohne jede Abweichung von allen mit neuem Eifer und mit klarem und ruhigem Geist angenommen werde... Es ist notwendig, dass dieselbe Lehre tiefer und gründlicher verstanden werde, wie alle es sehnlichst wünschen, die der christlichen, katholischen und apostolischen Sache anhangen... Es ist notwendig, dass diese sichere und unwandelbare Lehre, welcher der Gehorsam des Glaubens gebührt, in einer Weise erforscht und dargelegt werde, die unserer Zeit entspricht. Eines ist nämlich die Substanz des Glaubensgutes, also die Wahrheiten, die in unserer ehrwürdigen Lehre enthalten sind, etwas anderes die Art und Weise, in der diese Wahrheiten dargelegt werden, immer aber in demselben Sinn und in derselben Bedeutung“: AAS 54 (1962) 791-792.

2 Vgl. PAUL VI., Ansprache vom 29. September 1963: AAS 55 (1963) 847-852.

3 PAUL VI., Ansprache vom 21. November 1964: AAS 56 (1964) 1009-1010.

4 Das Konzil wollte die Identität der Kirche Christi mit der katholischen Kirche zum Ausdruck bringen. Dies geht aus den Diskussionen über das Dekret Unitatis redintegratio hervor. Das Schema des Dekrets wurde mit einer Relatio (Act Syn III/II 296-344) am 23. September 1964 in der Aula eingebracht. Auf die Veränderungsvorschläge, die von den Bischöfen in den folgenden Monaten eingebracht wurden, antwortete das Sekretariat für die Einheit der Christen am 10. November 1964 (Act Syn III/VII 11-49). Aus dieser Expensio modorum werden die folgenden vier Texte bezüglich der ersten Antwort angeführt:

A) [In Nr. 1 (Prooemium) Schema Decreti: Act Syn III/II 296,3-6]

“Pag. 5, lin. 3-6: Videtur etiam Ecclesiam catholicam inter illas Communiones comprehendi, quod falsum esset.

R(espondetur): Hic tantum factum, prout ab omnibus conspicitur, describendum est. Postea clare affirmatur solam Ecclesiam catholicam esse veram Ecclesiam Christi“ (Act Syn III/VII 12).

B) [In Caput I in genere: Act Syn III/II 297-301]

“4 – Expressius dicatur unam solam esse veram Ecclesiam Christi; hanc esse Catholicam Apostolicam Romanam; omnes debere inquirere, ut eam cognoscant et ingrediantur ad salutem obtinendam...

R(espondetur): In toto textu sufficienter effertur, quod postulatur. Ex altera parte non est tacendum etiam in aliis communitatibus christianis inveniri veritates revelatas et elementa ecclesialia“ (Act Syn III/VII 15). Vgl. auch ebd., Punkt 5.

C) [In Caput I in genere: Act Syn III/II 296s]

“5 – Clarius dicendum esset veram Ecclesiam esse solam Ecclesiam catholicam romanam…

R(espondetur): Textus supponit doctrinam in constitutione ‘De ecclesia’ expositam, ut pag. 5, lin. 24 – 25 affirmatur“ (Act Syn III/VII 15). Die Kommission, welche die Änderungsvorschläge zum Dekret Unitatis redintegratio bewerten musste, bringt also klar die Identität der Kirche Christi mit der katholischen Kirche sowie ihre Einzigkeit zum Ausdruck und sieht diese Lehre in der dogmatischen Konstitution Lumen gentium grundgelegt.

D) [In Nr. 2 Schema Decreti: Act Syn III/II 297s]

“Pag. 6, lin. 1-24: Clarius exprimatur unicitas Ecclesiae. Non sufficit inculcare, ut in textu fit, unitatem Ecclesiae.

R(espondetur): a) Ex toto textu clare apparet identificatio Ecclesiae Christi cum Ecclesia catholica, quamvis, ut oportet, efferantur elementa ecclesialia aliarum communitatum“.

“Pag. 7, lin. 5: Ecclesia a successoribus Apostolorum cum Petri successore capite gubernata (cf. novum textum ad pag. 6, lin. 33-34) explicite dicitur ‘unicus Dei grex’ et lin. 13 ‘una et unica Dei Ecclesia’“ (Act Syn III/VII).

Die beiden zitierten Ausdrücke finden sich in Unitatis redintegratio 2.5 und 3.1.

5 Vgl. II. VATIKANISCHES KONZIL, Dogmatische Konstitution Lumen gentium, 8.1.

6 Vgl. II. VATIKANISCHES KONZIL, Dekret Unitatis redintegratio, 3.2; 3.4; 3.5; 4.6.

7 II. VATIKANISCHES KONZIL, Dogmatische Konstitution Lumen gentium, 8.2.

8 Vgl. KONGREGATION FÜR DIE GLAUBENSLEHRE, Erklärung Mysterium Ecclesiae, 1.1: AAS 65 (1973) 397; Erklärung Dominus Iesus, 16.3: AAS 92 (2000) 757-758; Notifikation zu dem Buch „Kirche: Charisma und Macht. Versuch einer militanten Ekklesiologie“ von P. Leonardo Boff OFM: AAS 77 (1985) 758-759.

9 Vgl. JOHANNES PAUL II., Enzyklika Ut unum sint, 11.3: AAS 87 (1995) 928.

10 Vgl. II. VATIKANISCHES KONZIL, Dogmatische Konstitution Lumen gentium, 8.2.

11 II. VATIKANISCHES KONZIL, Dogmatische Konstitution Lumen gentium, 8.2.

12 II. VATIKANISCHES KONZIL, Dekret Unitatis redintegratio, 3.4.

13 II. VATIKANISCHES KONZIL, Dekret Unitatis redintegratio, 15.3; vgl. KONGREGATION FÜR DIE GLAUBENSLEHRE, Schreiben Communionis notio, 17.2: AAS 85 (1993) 848.

14 II. VATIKANISCHES KONZIL, Dekret Unitatis redintegratio, 14.1.

15 Vgl. II. VATIKANISCHES KONZIL, Dekret Unitatis redintegratio, 14.1; JOHANNES PAUL II., Enzyklika Ut unum sint, 56f.: AAS 87 (1995) 954f.

16 II. Vatikanisches Konzil, Dekret Unitatis redintegratio, 15.1.

17 Vgl. KONGREGATION FÜR DIE GLAUBENSLEHRE, Schreiben Communionis notio, 17.3: AAS 85 (1993) 849.

18 Vgl. ebd.

19 Vgl. II. VATIKANISCHES KONZIL, Dekret Unitatis redintegratio, 22.3.

 

20 Vgl. KONGREGATION FÜR DIE GLAUBENSLEHRE, Erklärung Dominus Iesus, 17.2: AAS 92 (2000) 758.

(Quelle: http://www.doctrinafidei.va/documents/rc_con_cfaith_doc_20070629_responsa-quaestiones_ge.html)

 

Dr. Scott Hahn: The Comparison of Vatican I and II

The Biblical Model for Handing On Truth and Refuting Error: Acts 15, The Council of Jerusalem

Error in teaching:

Acts 15:1
Some who had come down from Judea were instructing the brothers, "Unless you are circumcised according to the Mosaic practice, you cannot be saved."

Dissension and controversy:

Acts 15:2
Because there arose no little dissension and debate by Paul and Barnabas with them, ...

Appeal to the apostles and presbyters in Jerusalem:

Acts 15:2
... it was decided that Paul, Barnabas, and some of the others should go up to Jerusalem to the apostles and presbyters about this question.

Apostles and presbyters convened:

Acts 15:6
The apostles and the presbyters met together to see about this matter.

Discussion:

Acts 15:7-11 - Peter
Acts 15:12 - Barnabas and Paul
Acts 15:13-21 - James

Problem is resolved:

Acts 15:22
Then the apostles and presbyters, in agreement with the whole church, decided ...

Decree is promulgated:

Acts 15:22-23
The ones chosen were Judas, who was called Barsabbas, and Silas, leaders among the brothers. This is the letter delivered by them: "The apostles and the presbyters, your brothers, to the brothers in Antioch, Syria, and Cilicia of Gentile origin: greetings."

The authority of the Holy Spirit is appealed:

Acts 15:28
It is the decision of the holy Spirit and of us ...

Paradosis or tradition falls into two categories. The difference can be seen in Acts 15. Besides the issue of following the Mosaic Law for gentile converts, which meant primarily circumcision, the Council of Jerusalem also decreed that converts had "to avoid pollution from idols, unlawful marriage, the meat of strangled animals, and blood" (Acts 15:20).

There are clearly distinguished paradosis or traditions which are considered irrevocable, unchangeable, even to our day, e.g. circumcision is not a requirement for new Christians. On the other hand, today we would not be concerned with "pollution from idols," how an animal is killed for meat, or whether blood is in our food. These appear to be different traditions from the former--changeable and not binding in the same way as non-circumcision.

The Roman Catholic Church also follows this biblical model in her approach to paradosis/traditions.

Hence, there are paradosis/traditions which are unchangeable, capital letter "T", "Traditions." These are the defined faith or moral teachings based on the Bible but revealed by the Holy Spirit as an authority in the Church (Acts 15:28). An example from the history of the Roman Catholic Church of Tradition (with a capital letter "T") is the teaching on purgatory. This teaching of the Church can never change.

There appear to be paradosis/traditions which are changeable, small letter "t", "traditions." These are the "rules of the organization, rules of the club." These change as people, culture, faith and understanding develop. An example from the history of the Roman Catholic Church of tradition (with a lower case letter "t") is the teaching on the prohibition of eating meat on Fridays. This practice of mandatory abstinence as penance in the Church has changed.

(Quelle: http://romanticcatholic.com/ - used with permission)

 

Acts 15 Model: General or Ecumenical Councils of the Church Universal

Following the example of the Apostolic Church in the persons of the Apostles in the book of Acts, especially chapter 15, the Roman Catholic Church is motivated by a number of scriptures.

The Roman Catholic Church takes seriously the need to know the truth and to refute error.

Jn 15:26
When the Advocate comes whom I will send you from the Father, the Spirit of truth that proceeds from the Father, he will testify to me.
Jn 16:12-13
I have much more to tell you, but you cannot bear it now. But when he comes, the Spirit of truth, he will guide you to all truth.
Acts 1:8
But you will receive power when the holy Spirit comes upon you, and you will be my witnesses in Jerusalem, throughout Judea and Samaria, and to the ends of the earth.
2 Pet 2:1
There were also false prophets among the people, just as there will be false teachers among you, who will introduce destructive heresies and even deny the Master who ransomed them, bringing swift destruction on themselves.
Tit 1:7,9-11
For a bishop (episcopon) as God's steward ... holding fast to the true message as taught so that he will be able both to exhort with sound doctrine and to refute opponents. For there are also many rebels, idle talkers and deceivers ... It is imperative to silence them.
Gal 1:6-9
I am amazed that you are so quickly forsaking the one who called you by (the) grace (of Christ) for a different gospel (not that there is another). But there are some who are disturbing you and wish to pervert the gospel of Christ. But even if we or an angel from heaven should preach (to you) a gospel other than the one that we preached to you, let that one be accursed! As we have said before, and now I say again, if anyone preaches to you a gospel other than the one that you received, let that one be accursed!

The Catholic Church also understands the need to interpret correctly the truth of all of the Bible. The Bible warns us that there will be incorrect interpretation without authority. All interpretations of a scripture cannot be equally true (it is contrary to the nature of truth); some interpretations of the same scripture are mutually incompatible (e.g., Mt 16:16; Jn 6). Hence there must be an authority to whom truth and error can be appealed.

2 Pet 3:16
In them (Paul's letters) there are some things hard to understand that the ignorant and unstable distort to their own destruction, just as they do the other scriptures.

The Catholic Church accepts the authority both of Divine Revelation and of the Holy Spirit. Deviation from the truth must be cursed and condemned.

Rom 13:1-2
Let every person be subordinate to the higher authorities, for there is no authority except from God, and those that exist have been established by God. Therefore, whoever resists authority opposes what God has appointed, and those who oppose it will bring judgment upon themselves.
2 Thess 2:8-12
And then the lawless one will be revealed, whom the Lord (Jesus) will kill with the breath of his mouth and render powerless by the manifestation of his coming, the one whose coming springs from the power of Satan in every mighty deed and in signs and wonders that lie, and in every wicked deceit for those who are perishing because they have not accepted the love of truth so that they may be saved. Therefore, God is sending them a deceiving power so that they may believe the lie, that all who have not believed the truth but have approved wrongdoing may be condemned.

The Catholic Church has, in all ages, understood both (1) the need for renewal and reformation of Christian faith and living, and general revival in the Church as a whole, and (2) the need to teach the truth when confronted with error.

The Church exercised her teaching authority (under the guidance of the Holy Spirit) and called the faithful people entrusted with teaching others together in universal (ecumenical) council for renewal and reformation, and when truths were abandoned and error (heresy) was being taught (Titus 1:9). The truth was expressed and defined; error and false teachers condemned (anathema sit, "let them [him, it] be anathema, condemned, damned").

The history of the ecumenical councils attests to the fidelity of the Roman Catholic Church to the teaching and direction of both the authority of Scripture and the authority of the Holy Spirit.

The following section presents in summary form the history of the ecumenical councils of the Church throughout history from the Council of Jerusalem to Vatican II.

(Quelle: http://romanticcatholic.com/ - used with permission)

 

General Councils of the Church

 

Jerusalem (Acts 15:2)

When and where
49.
Crisis or controversy
Gentile converts must follow Mosaic Law; "Unless you are circumcised according to the Mosaic practice, you cannot be saved." Acts 15:1
Attendees
"Apostles and presbyters" Acts 15:6, and the following notables:
Paul and Barnabas,
Peter, James (Acts 15:6-22)
Decrees and resolutions
"It is the decision of the Holy Spirit and of us not to place on you any burden beyond these necessities." Acts 15:28

Nicea I

When and where
325. (Now Iznik, Turkey, 70 miles from Constantinople on the Asiatic shore of the Bosporus)
Crisis or controversy
Christ was a pure creature; made out of nothing; liable to fall; the Son of God by adoption, not by nature: Arianism.
Attendees
318 bishops, and the following notables:
Convened: Constantine I, Emperor;
Eusebius of Caesarea, historian;
St. Athanasius, theologian;
Ratified: Silvester I, Pope.
Decrees and resolutions
The Nicene Creed;
The Consubstaniality of the Word: homousion with the Father;
Solved how the date of Easter should be calculated.

Constantinople I

When and where
381. (Now Istanbul, Turkey)
Crisis or controversy
The need to insist on homousion;
Demonstrate to the world that Christians of the East are not Arians;
Apollinaris was teaching that Christ was not true man.
Attendees
186 bishops, and the following notables:
Convened: Theodosius I, Emperor;
St. Basil the Great;
St. Gregory of Nyssa;
St. Gregory of Naz., theologians;
Ratified: Damasus, Pope
Decrees and resolutions
Renewed the work of Nicaea;
Condemned the heresy of the Macedonians (the Holy Spirit was not really God);
Condemned the heresy of Apollinaris (that Christ was not really a man).

Ephesus

When and where
431.
Crisis or controversy
Nestorius was teaching that Mary was not the mother of God;
Proponents of Nestorius began claiming that Christ was actually two separate persons, human and divine.
Attendees
250 bishops, and the following notables:
Convened: Theodosius II, Emperor;
St. Cyril of Alexandria;
St. John Chrysostom;
Ratified: Celestinus I, Pope.
Decrees and resolutions
Condemned Nestorius;
Decreed that Mary was also Theotokos, mother of God;
Declared that Christ is true God and true man, that he has two natures (human and divine) joined in one person.

Chalcedon

When and where
451. (Ancient seaport of Bithynia on the sea of Marmara)
Crisis or controversy
Monophysites were teaching that Christ had a single divine nature and no human nature.
Attendees
600 bishops, and the following notables:
Convened: Marcianus, Emperor;
Ratified: Leo I, Pope.
Decrees and resolutions
Condemned Monophysitism;
Declared that Christ had two distinct natures and was both true God and true man;
Promulgated canons of church discipline.

Constantinople II

When and where
553.
Crisis or controversy
Emperor Justinian I wanted the Church to consider the orthodoxy of three Greek theologians: Theodore of Mopsuestia, Theodoret of Cyrrhus, and Ebas of Edessa.
Attendees
150 bishops, and the following notables:
Convened: Justinian I, Emperor;
Decrees and resolutions
Condemned the writings of theologians as having been infested with Nestorianism.

Constantinople III

When and where
680.
Crisis or controversy
Monothelism was teaching that Christ did not possess a human will.
Attendees
174 bishops, and the following notables:
Convened: Constantine IV, Emperor;
Ratified: Leo II, Pope.
Decrees and resolutions
Condemned Monothelism;
Declared that Christ has two wills, human and divine.

Nicaea II

When and where
787.
Crisis or controversy
Iconoclasts taught that using sacred images was idolatry.
Attendees
390 bishops, and the following notables:
Convened: Irene, Empress;
Ratified: Adrian I, Pope.
Decrees and resolutions
Condemned Iconoclasts;
Declared that sacred images may be honored without idolatry.
Promulgated canons of church discipline.

Constantinople IV

When and where
870.
Crisis or controversy
Needed to decide the right of Patriarch Photius or the restoration of Ignatius.
Attendees
102 bishops, and the following notables:
Convened: Basil, Emperor;
Ratified: Adrian II, Pope.
Decrees and resolutions
Photius was condemned in 27 canons.

Lateran I

When and where
1123. (Basilica in Rome, Italy)
Crisis or controversy
Needed to face the social and religious problems of the day;
First ecumenical council in the West.
Attendees
300 bishops, and the following notables:
Convened: Callistus II, Pope;
Ratified: Callistus
Decrees and resolutions
Promulgated canons of mixed matters.

Lateran II

When and where
1139.
Crisis or controversy
A double papal election and ensuing schism when two rivals claiming to be pope divided the church.
Attendees
1000 bishops, and the following notables:
Convened: Innocent II, Pope;
St. Bernard of Clairvaux
Ratified: Innocent II.
Decrees and resolutions
Took measures against schism of antipope Anacletis II;
Promulgated canons of church discipline

Lateran III

When and where
1179.
Crisis or controversy
Reorganization had to be faced; there was the ever-needed pressure to reform; restraint of abuses.
Attendees
More than 300 bishops, and the following notables:
Convened: Alexander III, Pope;
Ratified: Alexander III, Pope.
Decrees and resolutions
Decreed that papal elections required two-thirds majority of cardinals at the conclave;
Promulgated numerous disciplinary canons.

Lateran IV

When and where
1215.
Crisis or controversy
Albigensian heresy: two supreme beings, Evil and Good; Christ did not die; all material things must.
Attendees
412 bishops; 388 priests, and the following notables:
Convened: Innocent III, Pope;
Ratified: Innocent III, Pope.
Decrees and resolutions
Declaration of Canon Law: the law of the Church;
Decrees against Albegensians and Waldensians.

Lyons I

When and where
1245. (City in E. France)
Crisis or controversy
The difficult and heretical behavior of Emperor Frederick II;
The persecution of religion.
Attendees
140 bishops; more than 300 in toto, and the following notables:
Convened: Innocent IV, Pope;
Ratified: Innocent IV, Pope.
Decrees and resolutions
Excommunication and deposition of Frederick II.

Lyons II

When and where
1274.
Crisis or controversy
A marked decline of the detachment of the popes from the things of the world;
Chronic restiveness of the Greeks toward Roman primacy.
Attendees
500 bishops; 570 priests, and the following notables:
Convened: Gregory X, Pope;
St. Thomas Aquinas,
St. Bonaventure;
Ratified: Gregory X, Pope.
Decrees and resolutions
General reformation of the morals of clergy and bishops;
Dogmatic constitution of filioque;
Profession of faith of Greek Emperor Michael VIII.

Vienne

When and where
1312. (City in E. France near Lyons)
Crisis or controversy
Problems with the religious order of Knights Templars.
Attendees
122 bishops; 300 abbots, and the following notables:
Convened: Clemens V, Pope;
Ratified: Clemens V, Pope.
Decrees and resolutions
Templars were suppressed;
Canon Law enacted;
Three definition of dogmas;
Disciplinary decrees written.

Constance

When and where
1414 - 1418. (City in Germany on Swiss border)
Crisis or controversy
The Great Western Schism: two sets of popes.
Attendees
32 Cardinals; 183 bishops; 100 abbots; 350 priests, and the following notables:
Convened: Segismund, Emperor;
Ratified: Martin V, Pope.
Decrees and resolutions
Reformation of the Church;
Material organization of religion.

Florence

When and where
1438. (City of N. Italy)
Crisis or controversy
East/West reunion;
Constantinople was being threatened by Mohammedans.
Attendees
more than 150 bishops, and the following notables:
Convened: Eugene IV, Pope;
Ratified: Eugene IV, Pope.
Decrees and resolutions
Reunion of oriental churches.

Lateran V

When and where
1512 - 1517.
Crisis or controversy
Needed reform in church administration;
Rise of atheistic philosophy;
Friction between bishops and orders of friars.
Attendees
115 bishops, and the following notables:
Convened: Julius II, Pope;
Cajetan;
Ratified: Leo X, Pope.
Decrees and resolutions
Condemned the Averroes philosophy: the soul of man is not immortal;
Promulgated reform decrees;
Established principles of book censorship;
Rights of bishops defined.

Trent

When and where
1545 - 1563. (in Hapsburg's Germany; now N. Italy)
Crisis or controversy
Martin Luther;
Revolt against the Pope;
Widespread heresy.
Attendees
70 - 252 bishops, and the following notables:
Convened: Paul III, Pope;
Ratified: Pius IV, Pope.
Decrees and resolutions
Doctrinal decrees: restatement of belief in opposition to the new theologies;
The Catholic Reformation: the reformation of Catholic life.

Vatican I

When and where
1870. (St. Peter's Bascilica)
Crisis or controversy
A return to life of the Catholic Church: needed a revival of religious life
General restoration and restatement of the faith was needed;
Christian marriages and education needed safeguarding.
Attendees
747 bishops, and the following notables:
Convened: Pius IX, Pope;
Ratified: Pius IX, Pope.
Decrees and resolutions
Promulgated decrees on the Catholic Faith and on the Church;
Condemned the Rationalists and Semirationalists;
Defined the charism of infallibility.

Vatican II

When and where
1962 - 1965.
Crisis or controversy
Constant need for reform and revival;
Needed translation of faith into modern era: communication media;
Christians and Jews; religious freedom, etc.
Attendees
2908 bishops, and the following notables:
Convened: John XXIII, Pope;
Ratified: Paul VI, Pope.
Decrees and resolutions
Issued 16 documents:
On Divine Revelation;
The Pastoral Constitution;
On The Church in the Modern World;
On The Church

(Quelle: http://romanticcatholic.com/apologetics.html - used with permission)

 

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Mass of the Bishops of the Council

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Benedict XVI: "Aggiornamento" the key word of the Council

Benedict XVI: Returning to the Council

Benedict XVI: the Council and the beauty of our faith

Sankt Michaelsbund: Hans Maier erinnert sich an das Zweite Vatikanische Konzil

Vatican II-The Greatest Meeting of All Time: A Commentary by Fr. Barron

Sankt Michaelsbund: Zweites Vatikanisches Konzil

Benedict XVI speaks to the Roman clergy about the Council

Catholic News Service: Pope says media disfigured Vatican II (closed captions)

Salt and Light TV: In Solidarity - The Church Alive Series

The Pope and Early Ecumenical Councils