Katholisch Leben!

The Jesus Brothers

kathpedia.com: Gott



Der Mensch ist, seit er sich über seine Existenz bewusst ist, mit der Frage des "Woher?" und "Wohin?" beschäftigt. Die katholische Kirche kennt den dreifaltigen Gott (Trinität), deren erste Person als Gott Vater bezeichnet wird. Die Frage nach Gott könnte zum Leitmotiv des 21. Jahrhunderts werden. Vielleicht hat Papst Benedikt XVI. mit seiner Enzyklika von 2005 dazu bereits einen wesentlichen Beitrag geleistet. Noch zu Beginn der Neuzeit war es eine Absonderlichkeit, die Existenz Gottes zu bestreiten. Erst zu Ende des 19. Jahrhunderts breitete sich in Europa der Atheismus als Massenphänomen aus. Die Kirche konnte sich auch lange Zeit im 20. Jahrhundert noch auf die selbstverständlich anzutreffende religiöse Praxis derer stützen, die an Gott glauben. Während aber einerseits der Fortschritt (einschließlich der durch ihn begünstigten großen Katastrophen der Gegenwart) die Religion zu beeinträchtigen schien, ist die Gottesfrage sowohl aus wissenschaftlicher Perspektive als auch aus Gründen der existenziellen Erfahrungen der Gegenwart zumindest wieder offen.

Eine Theologie, die auf selbstbewusste Weise von der Glaubenstradition der Kirche spricht, könnte also neue Aufmerksamkeit finden: Insofern der Mensch auf Erden keine unmittelbare Erkenntnis des göttlichen Wesens besitzt, sondern dieses nur indirekt in der Weise einer gleichsam im Dunkeln tastenden Annäherung aus den Werken Gottes in der Schöpfung erschließen kann, kann der Mensch eher sagen, was Gott nicht ist, als was er wirklich ist (vgl. Thomas von Aquin, STh I q. 2). Diese prinzipiell negative (philosophische) Theologie wird durch die Offenbarung Gottes in gewisser Weise überholt und aufgehoben, da Gott sich im Wort selbst aussagt und mitteilt. Dennoch bleibt auch innerhalb dessen das Prinzip der Analogie gewahrt, wonach zwischen Schöpfer und Geschöpf keine noch so große Ähnlichkeit ausgesagt werden kann, ohne dass diese Benennung nicht eine noch größere Unähnlichkeit in sich einschließt (vgl. 4. Laterankonzil, 1215, DH 806).

Gott ist das absolut vollkommene Wesen; er ist der Ursprung und Schöpfer aller Dinge. Er ist das Ziel der Schöpfung und ihr Vollender. Er allein ist der Gute schlechthin. Gott in seiner ewigen Existenz ruht in sich; Gott verdankt sich niemand anderem. Er ist reiner Geist, erhaben über seine Schöpfung (transzendent), von ihr verschieden und doch durch sein erhaltendes Wirken und seine Vorsehung in ihr zuinnerst gegenwärtig (immanent).

Gott ist gerecht (griech. "dikaiosyne")und barmherzig, allwissend und allmächtig. Er ist der Heilige, der absolute Herr, der dennoch freie Wesen erschaffen hat, die dazu berufen sind, ihn zu lieben und ihm zu dienen. In Jesus Christus hat das ungeschaffene und ewige Wort Gottes Fleisch angenommen. Gott ist auf diese Weise Mensch geworden in der Zeit, ohne sein Gottsein aufzugeben oder zu verlieren. Im Heiligen Geist, der dritten göttlichen Person, heiligt und vollendet Gott das Werk seiner Liebe im Hinblick auf den Menschen und die ganze Schöpfung.

Anbetung (cultus latriae) nennt man die Verehrung Gottes. Abgestuft wird die Gottesmutter hochverehrt (cultus hyperduliae), die Heiligen verehrt (cultus duliae).

 

Eingriffe Gottes in die Menschheitsgeschichte


Seit Anbeginn der Zeiten hat Gott in die Menschheitsgeschichte eingegriffen und die Menschen geführt. Propheten waren auserwählt, die Worte Gottes bis zur Geburt des Erlösers zu überbringen. Ein besonderer Prophet war Johannes der Täufer, der zeitgleich mit Jesus Christus lebte und diesen taufte.

 

Literatur


Papst Benedikt XVI., Enzyklika "Deus Caritas est"
Pur spezial "Existiert Gott" (Katholisches Themenheft - 20 Seiten, DIN A 5) Fe-Medienverlag

(Quelle: http://www.kathpedia.com/index.php/Gott)

 

Fr. Barron and Dr. Scott Hahn discuss The God of the Old Testament

Maleachi 1,6

"Der Sohn ehrt seinen Vater und der Knecht seinen Herrn. Wenn ich der Vater bin - wo bleibt dann die Ehrerbietung? Wenn ich der Herr bin - wo bleibt dann die Furcht vor mir?"

(Einheitsübersetzung)

 

God the Father

True, our Heavenly Father is much better than our earthly fathers. In Him we can trust Him fully to never walk away from us and never stop loving us no matter what. There are no strings, no conditions to His eternal love for us. It is impossible for us to measure His great love for us. When we can accept that and trust and lean on Him at all times, in all things, then you will have peace that passes all understanding.

"Be careful for nothing; but in every thing by prayer and supplication with thanksgiving let your requests be made known unto God. And the peace of God, which passeth all understanding, shall keep your hearts and minds through Christ Jesus." Phil. 4:6-7 (King James Version)

Andre

God is Always Listening

Be assured, God is always listening. But He may seem like He is absent sometimes if we are in sin. Sometimes also He may seem to be absent whether or not you are in sin. Sometimes He wants you to just stop, and be still and mediate on Him, His  Word and prayer. He is always there and always listening. Faith is believing in something we cannot see, something we cannot feel, but as the air seem like an imagination as we cannot see it, we know it is there. God has revealed Himself in creation, and thus you can be assured He is there.
 
Andre

Links National

Links International

Resources