Katholisch Leben!

Den katholischen Glauben kennen, leben, lieben & verteidigen!

kathpedia.com: Firmung

Das Sakrament der Firmung gehört zu den Sakramenten der christlichen Initiation. In Lumen Gentium heißt es im Kapitel 11: "Durch das Sakrament der Firmung werden die Getauften vollkommener der Kirche verbunden und mit der besonderen Kraft des Heiligen Geistes ausgestattet; so sind sie noch strenger verpflichtet, den Glauben als wahre Zeugen Christi in Wort und Tat zugleich zu verbreiten und zu verteidigen." Durch die Firmung bekommt der Christ ein geistiges Siegel, ein Siegel des Heiligen Geistes Inhaltsverzeichnis [Verbergen]


 

Wirkungen der Firmung


Im KKK heißt es im Kapitel 1303 über die Wirkung der Firmung: "Darum führt die Firmung zum Wachstum und zur Vertiefung der Taufgnade:

Sie verwurzelt uns tiefer in der Gotteskindschaft, die uns sagen läßt: "Abba, Vater!" (Röm 8,15);
sie vereint uns fester mit Christus;
sie vermehrt in uns die Gaben des Heiligen Geistes;
sie verbindet uns vollkommener mit der Kirche [Vgl. LG 11];
sie schenkt uns eine besondere Kraft des Heiligen Geistes, um in Wort und Tat als wahre Zeugen Christi den Glauben auszubreiten und zu verteidigen, den Namen Christi tapfer zu bekennen und uns nie des Kreuzes zu schämen [Vgl. DS 1319; LG 11; 12].
Wer kann die Firmung empfangen?
Jeder Getaufte, der noch nicht gefirmt ist, kann und soll das Sakrament der Firmung empfangen. Nach CIC muss das "Erreichen des Vernunftgebrauchs" vorliegen, um die Firmung empfangen zu können.

 

Spender der Firmung


Der ordentliche Spender der Firmung ist ein Bischof. Dieser kann allerdings die Vollmacht an Priester abgeben.

 

Wer darf Firmpate sein?


Ein Firmpate muss katholisch sein, das 16. Lebensjahr vollendet haben und selbst gefirmt sein und darf nicht aus der Kirche ausgetreten sein. Firmpaten müssen, falls sie verheiratet sind, kirchlich verheiratet sein. Wiederverheiratete Geschiedene können nicht Firmpaten sein. Die Lebensführung eines Firmpaten soll dem katholischen Glauben und den christlichen Werten entsprechen.

 

Literatur


Raphael Nießner, Die Heilige Firmung, Verlagsbuchhandlung der Benediktiner, Abteilung Katechse, D-93352 Rohr i. NB, Tel. 08783/9600-0 (Mit dem Apostolischem Segen Johannes Paul II. (DIN A 36 Seiten).
Johannes Holdt, Ja zu Gott. Ein Firmkurs in sechs Einheiten, Fe-Medienverlag Kisslegg, dritte, erweiterte Auflage 2008 ISBN 3-928929-58-5

(Quelle: http://www.kathpedia.com/index.php/Firmung)

 

kathpedia.com: Sakrament

Ein Sakrament ist ein von Christus für seine Kirche und für immer eingesetztes, mit den Sinnen erfahrbares, besonderes und wirksames Zeichen einer unsichtbaren Gnadenwirkung.

Das Sakrament ist kein bloßer Symbolismus. In ihm drückt sich durch Worte und Handlungen der Priester (oder sonstigen, legitimen Spender) Jesus Christus selber aus, der das bewirkt, was die Sakramente bezeichnen. In dem Gläubigen, der die Sakramente mit der erforderlichen inneren Haltung empfängt, bringen sie Frucht.

Der Katechismus der Katholischen Kirche schreibt dazu bei der Nummer 774: "Die sieben Sakramente sind die Zeichen und Werkzeuge, durch die der Heilige Geist die Gnade Christi, der das Haupt ist, der Kirche, die sein Leib ist, verbreitet." In diesem Sinne der Verwaltung der Sakramente wird auch die Kirche als ganze als Sakrament bezeichnet, in der Christus das Zeichen und Werkzeug der Einheit zwischen Gott und den Menschen ist.

Die Sakramente sind die heilswirksamen Zeichen des Neuen Bundes zwischen Gott und den Menschen, da Gott sich den Menschen, in seiner unendlichen Liebe, immer wieder neu schenken will. Sie eint die Kirche immer wieder neu.


In der Theologie (Dogmatik) werden die Sakramente in der Sakramentenlehre behandelt. Die wichtigsten Sakramente sind die Taufe und deren Aktualisierung in der Eucharistie. Die anderen Sakramente sind diesen zugeordnet.

 

Wer handelt im Sakrament


Im Sakrament handelt Jesus Christus. Er schenkt uns Menschen durch die Sakramente seine Gnaden, also das göttliche Leben. Jedes Sakrament ist dabei von den anderen zu unterscheiden und hat eigene Besonderheiten, auch hinsichtlich des Spenders, der Form wie der Materie des Sakraments und der nötigen Intentionen (siehe: Gültigkeit).

 

Christi Gegenwart


Christus ist in den Sakramenten ganz gegenwärtig; in besonderer Weise in den eucharistischen Gaben. Er ist gegenwärtig in der Person des Ausspenders, denn Christus selbst bringt das Opfer durch den Dienst insbesondere des Priesters dar. Wie er sich am Kreuz dem Vater dargebracht hat, so teilt sich Christus der Kirche, seiner Braut, durch alle Zeiten mit. Spender der Firmung soll, Spender der Weihe kann nur der Bischof sein. Eheleute spenden einander das Sakrament gegenseitig.

Die Taufe kann notfalls jeder spenden, sogar in äußerster Not ein Ungetaufter, falls er nur, etwa auf Bitten des Taufbewerbers, tun will, was die Kirche tut.

 

Sieben Sakramente


 
Die 7 Sakramente sind: Taufe, Firmung, Eucharistie, Beichte (Buße), Ehe, Weihe und Krankensalbung. Diese sprechen alle wichtigen Phasen eines Lebensweges an. Es sind sozusagen entsprechend den Stufen des natürlichen Lebens die Stufen des geistlichen Lebens.

"Die Kirche hat im Laufe der Jahrhunderte erkannt, dass es unter ihren liturgischen Feiern sieben Sakramente gibt." (KKK Nr. 1117)

Jedes Sakrament nimmt einen wichtigen Platz ein. Die Eucharistie ist dabei das "Sakrament aller Sakramente", wie der Heilige Thomas von Aquin schreibt, da sie das Erlösungsgeheimnis der Taufe, die Einheit in Christus, realpräsent aktualisiert.

 

Gruppierungen


- Die Sakramente der Initation (Einweisung) sind: Taufe, Firmung und Eucharistie (in der Osternacht in dieser Reihenfolge). Sie führen ins christliche Leben ein und bilden eine "Startzündung".
- Die Sakramente der Heilung sind: Beichte und Krankensalbung.
- Die Sakramente des Dienstes an der Gemeinschaft: Ehe und Weihe.
- Zum Heil notwendige Sakramente: Die Taufe ist regelmäßig heilsnotwendig, bzw. die Sakramente als solche. Wer erkannt hat, dass Christus der Erlöser ist, ist dazu gerufen, seiner Kirche beizutreten und ihr treu anzuhängen; vgl. Lumen gentium, Nr. 14. (Die Taufe von Kleinkindern ist jedoch aufzuschieben, wenn sicher vorherzusehen ist, dass keine christliche Initiation folgt. Mit Erreichen des Unterscheidungalters gilt normalerweise die Pflicht zur Erwachsenentaufe.)

Ursprung der Sakramente


Die Sakramente wurden von Jesus Christus eingesetzt; (vgl. Konzil von Trient, Dekret über die Sakramente, Kan. 1). Die Mysterien des Lebens Jesu sind die Grundlage für die Spendung der Sakramente durch die Amtsträger. Die Sakramentalität der Kirche Christi ist zugleich eine der wesentlichen Aussagen der Heiligen Schrift insgesamt.

Die gänzliche Enfaltung der Sakramente erhalten sie aus dem Herzen Jesu als ihrer Mitte: Dies beschreibt die Präfation des Heiligsten Herzens vortrefflich: "In Wahrheit ist es würdig und recht, Dir, Allmächtiger Vater zu danken und Dich mit der gannzen Schöpfung zu loben durch unsern Herrn Jesus Christus. Am Kreuz erhöht, hat er sich für uns dahingegeben aus unendlicher Liebe und alle an sich gezogen. Aus seiner geöffneten Seite strömen Blut und Wasser, aus seinem durchbohrten Herzen entspringen die Sakramente der Kirche. Das Herz des Erlösers steht weit offen für alle, damit sie freudig daraus schöpfen aus den Quellen des Heiles. Durch ihn rühmen Dich Deine Erlösten und singen mit den Chören der Engel das Lob Deiner Herrlichkeit. Heilig, Heilig, Heilig ...

 

Wirkung der Sakramente


KKK Nr. 1152: "Die Sakramente der Kirche schaffen den ganzen Reichtum der Zeichen und Symbole des Kosmos und des gesellschaftlichen Lebens nicht ab, sondern läutern und integrieren sie." Sie wollen den Menschen heilen und heiligen. Insofern bereiten die Sakramente uns vor auf das Leben im Himmel. "Die Frucht des sakramentalen Lebens besteht darin, dass der Geist der Gotteskindschaft den Gläubigen Anteil an der göttlichen Natur schenkt, indem er sie mit dem einzigen Sohn, dem Erlöser, lebendig vereint." (KKK Nr. 1128)

Die Sakramente wirken "ex opere operato" (aus sich heraus, bzw. Kraft der vollzogenen Handlung durch Christus). Während die Wirkweise aufgrund des Vollzugs feststeht, gibt es unter den theologischen Schulen eine Kontroverse über die genaue Wirkweise der Sakramente. Nahmen v.a. die Jesuitentheologen an, dass diese Wirkweise rein moralisch zu verstehen ist, vertritt die thomistische Schule eine physische Wirksamkeit der Sakramente. Die zweitere Ansicht dürfte dem Dogma von Trient gerechter werden. Die sakramentalen Wirkungen auf bestimmte Mindestdispositionen von Spender oder Empfänger einzuschränken, das hieße, zu engherzig von der Liebe Gottes zu denken. Die Auswirkung der Teilhabe am sakramentalen Leben der Kirche (auf den moralischen Erfolg im Leben der Christen) ist jedoch abhängig davon, ob der Glaube auch gute Werke hervorbringt, also vom Fortschritt des christlichen Bemühens.

 

Ziel der Sakramente


 
Der jüdische siebenarmige Leuchter, erhält durch Christus seine volle BedeutungDie Sakramente sind somit auf die Heiligung des Menschen, den Aufbau des Leibes Christi (Kirche) und auf die Gott geschuldete Verehrung hingeordnet. Sie wollen uns auch lehren in einem geistigen Sinne. Die Sakramente haben insbesondere das Ziel, das Leben der Kirche aus der Eucharistie zu beleben und zu ihr zu führen. In ihr kann der Christ täglich Ostern feiern.

 

Gültigkeit


Die Gültigkeit der Spendung eines Sakramentes ist an drei Bedingungen gebunden: Form, Materie und Intention.

Die Form ist zum Beispiel bei der Taufe die Taufformel. Wenn zur sakramentalen Handlung (=Materie) ein stoffliches Element (z.B. Wasser bei der Taufe) verwendet wird, nennt man dieses entfernte Materie, das Tun damit (bei der Taufe= Waschung mit Wasser) nähere Materie.

Zudem muss der Spender die Intention haben, das Sakrament zu spenden. Er muss die Absicht haben das zu tun was Gott getan haben will und weil die Kirche sich an den Willen Christus/Gottes halten will, muss er die Absicht haben das zu tun was die Kirche tut.

 

Unterschied zu Sakramentalien


Sakramentalien sind Zeichen, die nicht "ex opere operato" wirken, sondern kraft der Fürbitte der Kirche. Sie wollen eine gewisse Nachahmung der Sakramente in der alltäglichen Frömmigkeit begünstigen.

(Quelle: http://www.kathpedia.com/index.php/Sakrament)

 


DAS SAKRAMENT DER FIRMUNG


1285 Zusammen mit der Taufe und der Eucharistie bildet das Sakrament der Firmung die „Sakramente der christlichen Initiation", deren Einheit bewahrt werden muß. Den Gläubigen ist also zu erklären, daß der Empfang der Firmung zur Vollendung der Taufgnade notwendig ist [Vgl. OCf prænotanda]. „Durch das Sakrament der Firmung werden [die Getauften] vollkommener der Kirche verbunden und mit der besonderen Kraft des Heiligen Geistes ausgestattet; so sind sie noch strenger verpflichtet, den Glauben als wahre Zeugen Christi in Wort und Tat zugleich zu verbreiten und zu verteidigen" (LG 11 ) [Vgl. OCf prænotanda ].


I Die Firmung in der Heilsökonomie


1286 Im Alten Bund haben die Propheten angekündigt, daß auf dem erhofften Messias aufgrund seiner Heilssendung [Vgl. Lk 4,16-22; Jes 61,1] der Geist des Herrn ruhen werde [Vgl. Jes 11,2]. Daß der Heilige Geist auf Jesus bei dessen Taufe durch Johannes herabkam, war das Zeichen dafür, daß er es ist, der kommen soll: Er ist der Messias, der Sohn Gottes [Vgl. Mt 3,13-17; Joh 1,33-34]. Weil Jesus durch den Heiligen Geist empfangen wurde, verläuft sein ganzes Leben und seine Sendung in völliger Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist, den der Vater ihm „ohne Maß" gibt (Joh 3,34).


1287 Diese Fülle des Geistes sollte jedoch nicht einzig dem Messias, sondern dem ganzen messianischen Volk mitgeteilt werden [Vgl. Ez 36,25-27; Joël 3,1-2]. Christus verhieß wiederholt die Ausgießung des Geistes [Vgl. Lk 12,12; Joh 3,5-8; 7,37-39; 16.7-15; Apg 1.8] und löste sein Versprechen vorerst am Ostertag ein [Vgl. Joh 20,22] und noch offensichtlicher am Pfingsttag [Vgl. Apg 2,1-4]. Vom Heiligen Geist erfüllt, beginnen die Apostel „Gottes große Taten zu verkünden" (Apg 2,11). Petrus erklärt, daß diese Ausgießung des Geistes Zeichen der messianischen Zeiten sei [Vgl. Apg 2,17-18]. Wer der Predigt der Apostel Glauben schenkte und sich taufen ließ, erhielt die Gabe des Heiligen Geistes [Vgl. Apg 2,38].


1288 „Von da an vermittelten die Apostel den Neugetauften gemäß dem Willen Christi durch Auflegung der Hände die Gabe des Geistes zur Vollendung der Taufgnad [Vgl. Apg 8,15-17;19,5-6]. So wird im Hebräerbrief unter den Elementen der ersten christlichen Unterweisung die Lehre von der Taufe und von der Auflegung der Hände genannt [Vgl. Hebr 6,2]. Diese Auflegung der Hände wird in der katholischen Überlieferung zu Recht als Anfang des Firmsakramentes betrachtet, das die Pfingstgnade in der Kirche auf eine gewisse Weise fortdauern läßt" (Paul VI., Ap. Konst. „Divinæ consortium naturæ").


1289 Um die Gabe des Heiligen Geistes noch besser zu bezeichnen, kam zur Handauflegung sehr bald eine Salbung mit wohlriechendem Öl [Chrisam]. Diese Salbung veranschaulicht den Namen „Christ", der „Gesalbter" bedeutet und von Christus selbst abgeleitet ist, den „Gott ... gesalbt hat mit dem Heiligen Geist" (Apg 10,38). Der Salbungsritus besteht im Osten wie im Westen bis heute. Deshalb nennt man im Osten dieses Sakrament Chrismation, Salbung mit dem Chrisam, oder Myron, was „Chrisam" bedeutet. Im Westen weist die Bezeichnung Firmung einerseits auf die „Bestätigung" der Taufe hin, womit die christliche Initiation vervollständigt wird, und andererseits auf die Stärkung der Taufgnade - beide sind Früchte des Heiligen Geistes.


Zwei Traditionen: der Osten und der Westen


1290 In den ersten Jahrhunderten bildet die Firmung allgemein zusammen mit der Taufe eine einzige Feier, ein „Doppelsakrament", wie der hl. Cyprian sagt. Die Häufung der Kindertaufen, und zwar zu jeder Zeit des Jahres, und die Vermehrung der (Land-)Pfarreien lassen es dann, neben anderen Gründen, nicht mehr zu, daß der Bischof bei allen Tauffeiern anwesend ist. Weil man die Vollendung der Taufe dem Bischof vorbehalten möchte, kommt im Westen der Brauch auf, den Zeitpunkt der Spendung beider Sakramente voneinander zu trennen. Der Osten hat die beiden Sakramente miteinander vereint erhalten; die Firmung wird durch den Taufpriester erteilt. Dieser darf sie allerdings nur mit dem von einem Bischof geweihten „Myron" spenden [Vgl. CCEO, cann. 695,1; 696,1].


1291 Ein Brauch der Kirche Roms - eine nach der Taufe erfolgende zweimalige Salbung mit dem heiligen Chrisam - hat die Entwicklung der westlichen Praxis gefördert. Eine erste Salbung des Neugetauften wurde durch den Priester gleich im Anschluß an die Taufe vorgenommen und dann durch eine zweite Salbung vollendet, bei der der Bischof die Stirn jedes Neugetauften salbte [Vgl. Hippolyt, trad. ap. 21]. Die vom Priester vorgenommene erste Chrisamsalbung blieb mit dem Taufritus verbunden; sie bedeutet die Teilhabe des Getauften am Propheten-, Priester- und Königsamt Christi. Falls die Taufe einem Erwachsenen gespendet wird, findet nach der Taufe nur eine einzige Salbung statt: die der Firmung.


1292 Die Praxis der Ostkirchen verdeutlicht vor allem die Einheit der christlichen Initiation; die der lateinischen Kirche veranschaulicht die Gemeinschaft des neuen Christen mit seinem Bischof als dem, der die Einheit seiner Kirche, ihre Katholizität und ihre Apostolizität gewährleistet und dadurch auch den Zusammenhang mit den apostolischen Ursprüngen der Kirche Christi sichert.



II Die Zeichen und der Ritus der Firmung


1293 Im Ritus dieses Sakramentes sind zwei Dinge beachtenswert: das Zeichen der Salbung und das, was die Salbung bezeichnet und einprägt, das geistige Siegel. Die Salbung ist in der biblischen und antiken Bildersprache reich an Bedeutungen: Öl ist Zeichen des Überflusses [Vgl. z.B. Dtn 11,14] und der Freude [Vgl. Ps 23,5; 104,15]; es reinigt (Salbung vor und nach dem Bad) und macht geschmeidig (Salbung der Athleten und Ringer); es ist Zeichen der Heilung, denn es lindert den Schmerz von Prellungen und Wunden Vgl. Jes 1.6; Lk 10,34. [; auch macht es schön, gesund und kräftig.]


1294 Alle diese Bedeutungen der Salbung mit Öl finden sich im sakramentalen Leben wieder. Die vor der Taufe gespendete Salbung mit Katechumenenöl bedeutet Reinigung und Stärkung; die Salbung der Kranken Heilung und Kräftigung. Die nach der Taufe, bei der Firmung und bei der Weihe erfolgende Salbung mit heiligem Chrisam ist Zeichen einer Konsekration. Durch die Firmung haben die Christen - das heißt die Gesalbten - vermehrt an der Sendung Jesu Christi und an der Fülle des Heiligen Geistes Anteil, damit ihr ganzes Leben den „Wohlgeruch Christi"[Vgl. 2 Kor 2,15. ] ausströme.


1295 Durch diese Salbung erhält der Firmling das Mal, das Siegel des Heiligen Geistes. Das Siegel ist Sinnbild der Person [Vgl. Gen 38,18; Hld 8,6] Zeichen ihrer Autorität [Vgl. Gen 41,42.], ihres Eigentumsrechtes an einem Gegenstand [Vgl. Dtn 32,34] - man kennzeichnete etwa die Soldaten mit dem Siegel ihres Anführers und die Sklaven mit dem ihres Herrn. Das Siegel beglaubigt einen Rechtsakt [Vgl. 1 Kön 21,8] oder ein Dokument [Vgl. Jer 32,10] und macht dieses unter Umständen zu einem Geheimnis [Vgl. Jes 29,11].


1296 Christus selbst erklärt von sich, der Vater habe ihn mit seinem Siegel beglaubigt [Vgl. Joh 6,27]. Auch der Christ ist durch ein Siegel gekennzeichnet: Gott ist es, „der uns sein Siegel aufgedrückt und als ersten Anteil [am verheißenen Heil] den Geist in unser Herz gegeben hat" (2 Kor 1,22) [Vgl. Eph 1,13; 4,30]. Dieses Siegel des Heiligen Geistes bedeutet, daß man gänzlich Christus angehört, für immer in seinen Dienst gestellt ist, aber auch daß einem der göttliche Schutz in der großen endzeitlichen Prüfung verheißen ist [Vgl. Offb 7,2-3; 9,4; Ez 9,4-6.].



Die Feier der Firmung


1297 Eine wichtige Handlung, die zwar der Feier der Firmung vorausgeht, in gewisser Weise aber zu ihr gehört, ist die Weihe des heiligen Chrisam. Am Gründonnerstag konsekriert der Bischof im Verlauf der Chrisam-Messe den heiligen Chrisam für sein ganzes Bistum. In einigen Ostkirchen ist diese Weihe sogar den Patriarchen vorbehalten.


In der syrischen Liturgie von Antiochien lautet die Epiklese bei der Weihe des heiligen Chrisams [Myron]: „Vater ... sende deinen Heiligen Geist über uns und über dieses Öl vor uns und konsekriere es, damit es für alle, die damit gesalbt und gekennzeichnet werden, ein heiliges Myron sei, ein priesterliches Myron, ein königliches Myron, Freudensalbung, Lichtgewand, Mantel des Heils, geistliche Gabe, Heiligung an Seele und Leib, unvergängliches Glück, unauslöschbares Siegel, Schild des Glaubens und furchterregender Helm gegen alle werke des bösen Feindes".


1298 Wenn die Firmung von der Taufe getrennt gefeiert wird, wie das im römischen Ritus üblich ist, beginnt die Liturgie des Sakramentes mit der Erneuerung des Taufversprechens und mit dem Glaubensbekenntnis der Firmlinge. So tritt klar zutage, daß die Firmung sich an die Taufe anschließt 1. Wird ein Erwachsener getauft, dann erhält er sogleich die Firmung und nimmt an der Eucharistie teil [Vgl. [link] CIC, can. 866].


1299 Im römischen Ritus breitet der Bischof die Hände über die Gesamtheit der Firmlinge aus - eine Geste, die seit der Zeit der Apostel Zeichen der Geistspendung ist. Dabei erfleht der Bischof die Ausgießung des Geistes:


„Allmächtiger Gott, Vater unseres Herrn Jesus Christus, du hast diese (jungen) Christen (unsere Brüder und Schwestern) in der Taufe von der Schuld Adams befreit, du hast ihnen aus dem Wasser und dem Heiligen Geist neues Leben geschenkt. Wir bitten dich, Herr, sende ihnen den Heiligen Geist, den Beistand. Gib ihnen den Geist der Weisheit und der Einsicht, des Rates, der Erkenntnis und der Stärke, den Geist der Frömmigkeit und der Gottesfurcht. Durch Christus, unseren Herrn" (OCf 9).


1300 Es folgt der wesentliche Ritus des Sakramentes. Im lateinischen Ritus wird das Sakrament der Firmung gespendet „durch die Salbung mit Chrisam auf die Stirn unter Auflegen der Hand und durch die Worte: ‚Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist" (Paul VI., Ap. Konst. „Divinæ consortium naturæ"). In den Ostkirchen werden nach einem Epiklesegebet die wichtigsten Körperstellen mit Myron gesalbt: Stirn, Augen, Nase, Ohren, Lippen, Brust, Rücken, Hände und Füße. Bei jeder Salbung wird die Formel gesprochen: „Siegel der Gabe des Heiligen Geistes".


1301 Der Friedensgruß, mit dem der Ritus des Sakramentes abschließt, bezeichnet und bezeugt die kirchliche Gemeinschaft mit dem Bischof und mit allen Gläubigen [Vgl. Hippolyt, trad. ap. 21.].


III Die Wirkungen der Firmung


1302 Die Liturgie verdeutlicht, daß das Sakrament der Firmung die Ausgießung des Heiligen Geistes in Fülle bewirkt, wie sie einst am Pfingsttag den Aposteln zuteil wurde [Vgl. SC 71 1303].

1303 Darum führt die Firmung zum Wachstum und zur Vertiefung der Taufgnade:

- Sie verwurzelt uns tiefer in der Gotteskindschaft, die uns sagen läßt:

„Abba, Vater!" (Röm 8,15);

- sie vereint uns fester mit Christus;

- sie vermehrt in uns die Gaben des Heiligen Geistes;

-sie verbindet uns vollkommener mit der Kirche [Vgl. LG 11];

-sie schenkt uns eine besondere Kraft des Heiligen Geistes, um in Wort und Tat als wahre Zeugen Christi den Glauben auszubreiten und zu verteidigen, den Namen Christi tapfer zu bekennen und uns nie des Kreuzes zu schämen [Vgl. DS 1319; LG 11; 12].


„So erinnere dich daran, daß du die Besiegelung durch den Geist empfangen hast: den Geist der, Weisheit und der Einsicht, den Geist des Rates und der Stärke, den Geist der Erkenntnis und der Frömmigkeit, den Geist der heiligen Furcht, und bewahre, was du empfangen hast! Gott Vater hat dich besiegelt, Christus der Herr dich gestärkt und das Pfand des Geistes in dein Herz gegeben" (Ambrosius, myst. 7,42).


1304 Wie die Taufe, deren Vollendung sie ist, wird die Firmung nur ein einziges Mal gespendet. Die Firmung prägt ja der Seele ein unauslöschliches geistiges Zeichen ein, den „Charakter" [Vgl. DS 1609]. Dieser ist Zeichen dafür, daß Jesus Christus einen Christen mit dem Siegel seines Geistes gekennzeichnet und ihm die Kraft von oben verliehen hat, damit er sein Zeuge sei [Vgl. Lk 24,48-49].


1305 Dieser „Charakter" vervollkommnet das in der Taufe empfangene gemeinsame Priestertum der Gläubigen. Der Gefirmte erhält „die Macht, öffentlich den Glauben an Christus wie von Amtes wegen [quasi ex officio] mit Worten zu bekennen" (Thomas v. A., s. th. 3,72,5, ad 2).


IV Wer kann die Firmung empfangen?


1306 Jeder Getaufte, der noch nicht gefirmt ist, kann und soll das Sakrament der Firmung empfangen [Vgl. [link] CIC, can. 889, § 1]. Da Taufe, Firmung und Eucharistie eine Einheit bilden, sind „die Gläubigen ... verpflichtet, dieses Sakrament rechtzeitig zu empfangen" ( [link] CIC, can. 890), denn ohne die Firmung und die Eucharistie ist das Sakrament der Taufe zwar gültig und wirksam, aber die christliche Initiation noch unvollendet.


1307 Nach der lateinischen Tradition ist das „Unterscheidungsalter" der gegebene Zeitpunkt, um die Firmung zu empfangen. In Todesgefahr sind jedoch schon Kinder zu firmen, auch wenn sie noch nicht zum Unterscheidungsalter gelangt sind [Vgl. CIC, cann. [link] 891; [link] 883,3].


1308 Wenn zuweilen von der Firmung als dem „Sakrament der christlichen Mündigkeit" die Rede ist, sollte man das Alter des Erwachsenseins im Glauben nicht dem Alter des natürlichen Erwachsenseins gleichsetzen. Auch sollte man nicht Vergessen, daß die Taufgnade eine ungeschuldete und unverdiente Erwählungsgnade ist, die nicht einer „Bestätigung" bedarf, damit sie wirksam ist. Der hl. Thomas von Aquin erinnert daran:


„Das leibliche Alter ist nicht maßgebend für das der Seele; darum kann der Mensch auch im Kindesalter das geistige Vollalter erlangen, von dem das Buch der weisheit (4,8) sagt: ‚Ehrenvolles Alter besteht nicht in einem langen Leben und wird nicht an der Zahl der Jahre gemessen‘. Daher kommt es, daß viele im Kindesalter wegen der empfangenen Kraft des Heiligen Geistes tapfer bis aufs Blut für Christus gekämpft haben" (s. th. 3,72,8, ad 2).


1309 Die Vorbereitung auf die Firmung muß darauf hin zielen, den Christen zu einer engeren Einheit mit Christus, zu einer lebendigeren Vertrautheit mit dem Heiligen Geist, seinem Wirken, seinen Gaben und seinen Anregungen zu führen, damit er so die apostolischen Verpflichtungen des christlichen Lebens besser auf sich nehmen kann. Deshalb wird sich die Firmkatechese bemühen, den Sinn für die Zugehörigkeit zur Kirche Jesu Christi - sowohl zur Weltkirche als auch zur Pfarrgemeinde - zu wecken. Letztere hat bei der Vorbereitung der Firmlinge eine besondere Verantwortung [Vgl. OCf prænotanda 13Vgl. Apg 1,14].


1310 Um die Firmung zu empfangen, muß man im Stand der Gnade sein. Es empfiehlt sich daher, das Bußsakrament zu empfangen, um zum Empfang der Gabe des Heiligen Geistes geläutert zu sein. Außerdem soll intensives Gebet darauf vorbereiten, die Kraft und die Gnaden des Heiligen Geistes mit innerer Bereitschaft aufzunehmen [Vgl. OCf praænotanda 15; 16; [link] CIC, can. 893, § 1.2].


1311 Es ist ratsam, daß die Firmlinge wie bei der Taufe die geistige Hilfe eines Paten oder einer Patin in Anspruch nehmen. Um die Einheit der beiden Sakramente zu verdeutlichen, empfiehlt es sich, daß der Taufpate auch Firmpate ist.


V Der Spender der Firmung


1312 Ursprünglicher Spender der Firmung ist der Bischof [Vgl. LG 26].


Im Osten spendet der Priester, der tauft, üblicherweise gleich darauf in ein und derselben Feier auch die Firmung. Er tut dies jedoch mit dem vom Patriarchen oder Bischof geweihten heiligen Chrisam, was die apostolische Einheit der Kirche zum Ausdruck bringt, deren Band durch das Firmsakrament gestärkt wird. Dieser Ordnung folgt auch die lateinische Kirche bei Erwachsenentaufen oder dann, wenn ein in einer anderen christlichen Gemeinschaft Getaufter, der das Sakrament der Firmung nicht gültig empfangen hat, in die volle Gemeinschaft mit der Kirche aufgenommen wird [Vgl. [link] CIC, can. 883].


1313 Im lateinischen Ritus ist der Bischof der ordentliche Spender der Firmung [Vgl. [link] CIC, can. 882]. Obwohl der Bischof aus schwerwiegenden Gründen Priestern die Vollmacht gewähren kann, die Firmung zu spenden [Vgl. [link] CIC, can. 884], entspricht es doch dem Sinn des Sakramentes, daß er es selbst spendet. Schließlich ist gerade aus diesem Grund der Zeitpunkt der Feier der Firmung von dem der Taufe getrennt worden. Die Bischöfe sind die Nachfolger der Apostel und haben als solche die Fülle des Weihesakramentes erhalten. Wenn sie selbst die Firmung spenden, wird treffend zum Ausdruck gebracht, daß diese ihre Empfänger enger mit der Kirche, mit ihren apostolischen Ursprüngen und ihrer Sendung zum Zeugnis für Christus verbindet.


1314 Falls ein Christ in Todesgefahr ist, darf jeder Priester ihm die Firmung spenden [Vgl. [link] CIC, can. 883, § 3.]. Die Kirche will, daß keines ihrer Kinder, und sei es auch noch so klein, diese Welt verläßt, ohne durch den Heiligen Geist mit der Gabe der Fülle Christi vollendet worden zu sein.


KURZTEXTE


1315 Als die Apostel in Jerusalem horten daß Samarien das Wort Gottes angenommen hatte schickten sie Petrus und Johannes dorthin Diese zogen hinab und beteten für sie sie mochten den Heiligen Geist empfangen Denn er war noch auf keinen von ihnen herabgekommen sie waren nur auf den Namen Jesu des Herrn getauft Dann legten sie ihnen die Hände auf und sie empfingen den Heiligen Geist" (Apg 8, 14-17).


1316 Die Firmung vollendet die Taufgnade Sie ist das Sakrament das den Heiligen Geist verleiht um uns in der Gotteskindschaft tiefer zu verwurzeln uns fester in Christus einzugliedern unsere Verbindung mit der Kirche zu starken uns mehr an ihrer Sendung zu beteiligen und uns zu helfen in Wort und Tat für den christlichen Glauben Zeugnis zu geben.


1317 Wie die Taufe prägt auch die Firmung der Seele des Christen ein geistliches Zeichen ein unauslöschliches Siegel ein deshalb kann man dieses Sakrament nur einmal empfangen.


1318 Im Osten wird die Firmung unmittelbar nach der Tauft gespendet darauf folgt die Teilnahme an der Eucharistie - eine Tradition welche die Einheit der drei Sakramente der christlichen Initiation her vorhebt In der lateinischen Kirche spendet man die Firmung dann wenn das Alter des Vernunftgebrauches erreicht ist man behalf die Feier für gewöhnlich dem Bischof vor um anzudeuten daß dieses Sakrament die Verbindung mit der Kirche festigt.


1319 Ein Firmling der das Alter des Vernunfigebrauchs erreicht hat muß den Glauben bekennen im Stande der Gnade sein die Absicht haben die Firmung zu empfangen und bereit sein in der kirchlichen Gemeinschaft und in der Welt seine Aufgabe als Junger und Zeuge Christi auf sich zu nehmen.


1320 Der wesentliche Ritus der Firmung besteht darin daß der Getaufte auf der Stirn mit dem heiligen Chrisam gesalbt wird (im Osten werden auch andere Körperstellen gesalbt). Dabei legt der Spender ihm die Hand auf und sagt im römischen Ritus Sei besiegelt durch die Gabe Gottes den Heiligen Geist im byzantinischen Ritus Siegel der Gabe des Heiligen Geistes".


1321 Wird die Firmung von der Tauft getrennt gefeiert wird ihr Zusammenhang mit der Tauft unter anderem durch die Erneuerung des Taufgelübdes zum Ausdruck gebracht Die Spendung der Firmung innerhalb der Eucharistiefeier trägt dazu bei die Einheit der Sakramente der christlichen Initiation hervorzuheben.


(Katechismus der Katholischen Kirche. Copyright © Libreria Editrice Vaticana)

Confirmation

2 Cor 1:21-22
But the one who gives us security (Vulgate, confirmat, confirms) with you in Christ and who anointed us is God; he has also put his seal upon us and given the Spirit in our hearts as a first installment.

In these words, the great Fathers and Doctors of the Church and believers from Apostolic times have seen that sacrament so designated by which the Holy Spirit is confirmed. From this scripture the sacrament was variously known as "confirmation," "signing," "anointing."

Acts 8:14-18
Now when the apostles in Jerusalem heard that Samaria had accepted the word of God, they sent them Peter and John, who went down and prayed for them, that they might receive the holy Spirit, for it had not yet fallen upon any of them; they had only been baptized in the name of the Lord Jesus. Then they laid hands on them and they received the holy Spirit. When Simon saw that the Spirit was conferred by the laying on of the apostles' hands ...
Acts 19:1-6
While Apollos was in Corinth, Paul traveled through the interior of the country and came (down) to Ephesus where he found some disciples. He said to them, "Did you receive the holy Spirit when you became believers?" They answered him, "We have never even heard that there is a holy Spirit." He said, "How were you baptized?" They replied, "With the baptism of John." Paul then said, "John baptized with a baptism of repentance, telling the people to believe in the one who was to come after him, that is, in Jesus." When they heard this, they were baptized in the name of the Lord Jesus. And when Paul laid (his) hands on them, the holy Spirit came upon them, and they spoke in tongues and prophesied.

The constant faith of the Church attests to the existence and practice of the conferring the Holy Spirit to believers.

Pope Clement of Rome (92 - 101 AD) in his Letter to the Corinthians
listed among the graces given to the people of Corinth "the fullness of the Holy Spirit."

The Apostolic Father of the Church, Hermas (Rome, 140?), in his writing, The Shepherd, also elaborated this.

Tertullian (Rome, 160 - 220)
spoke of confirmation at least seven times and most often listed confirmation between baptism and the eucharist.
Cyprian (Carthage, 200 - 258)
wrote of the necessity of the sacrament and distinguished it from baptism and spoke of it as a complement to baptism.

A local church Council (at Illiberitanum, 300) stated the rite of administration of confirmation.

Pope Innocent I (401 - 417) taught the same rite of confirmation.

Jerome (Stridon, 345 - 419)
asserted the custom of the Church that priests and deacons baptize; that bishops confer the Holy Spirit.
Pope Innocent III (1198 - 1216)
taught that through the imposition of hands on the head of the person being confirmed the Holy Spirit is conferred in abundance and strength.
The Council of Lyons II (1274)
defined the seven sacraments ... and confirmation which is conferred through the hands of the bishop ...
The Council of Trent (1545 - 1563)
condemned the errors of the Reformers about this sacrament. The council fathers defined that confirmation is a true and proper sacrament of the Church.

It is often objected that with the sacrament of Baptism the Christian already has the Holy Spirit. The Christian certainly receives the Holy Spirit in Baptism. But that presence of the Spirit is not in that perfect state or total empowering which Christ promised. The very practice of Christ Himself distinguishes the degrees with which the Holy Spirit is conferred.

On the evening of Resurrection Sunday, Jesus conferred the Holy Spirit upon the Apostles.

Jn 20:22
He breathed on them and said to them, "Receive the holy Spirit."

Fifty days later, on the Jewish feast of Pentecost, the Apostles received the presence of the Holy Spirit and a greater empowering as promised by Christ (Jn 15:26 and 16:7).

Acts 2:4
And they were all filled with the holy Spirit ...

Baptism and Confirmation and the Baptism of the Holy Spirit

Roman Catholic Christians look to the teaching authority of the Church as the sure guide to belief on matters of faith and morals. The latest teaching Council of the Church was Vatican Council II.

On the Church, 4
When the work which the Father had given the Son to do on earth was accomplished, the Holy Spirit was sent on the day of Pentecost in order that He might forever sanctify the Church. All believers have access to the Father through Christ in the one Spirit (Eph 2:18). He is the Spirit of life, a fountain of water springing up to life eternal (Jn 4:14; 7:38-39). Through him the Father gives life to men who are dead from sin, till at last he revives in Christ even their mortal bodies (Rom 8:10-11).
The Spirit dwells in the Church and in the hearts of the faithful as in a temple (1 Cor 3:16; 6:19). In them he prays and bears witness to the fact that they are adopted sons (Gal 4:6; Rom 8:15-16, 26). The Spirit guides the Church into the fullness of truth (Jn 16:13) and gives her a unity of fellowship and service. He furnishes and directs her with various gifts, both hierarchical and charismatic, and adorns her with the fruits of his grace (Eph 4:11-12; 1 Cor 12:4; Gal 5:22). By the power of the gospel, he makes the Church grow, perpetually renews her, and leads her to perfect union with her Spouse. The Spirit and the Bride both say to the Lord Jesus, "Come!" (Rev 22:17). Thus the Church shines forth as "a people made one with the unity of the Father, the Son and the Holy Spirit."

The Church emphasizes that a person becomes a Christian and first receives the Holy Spirit through faith and Baptism.

Paul's teaching implies that the Holy Spirit is normally first given or conferred to individuals through belief and water baptism.

Eph 1:13
In him you also, who have heard the word of truth, the gospel of your salvation, and have believed in him, were sealed with the promised holy Spirit
1 Cor 12:13
For in one Spirit we were all baptized into one body ...
Titus 3:5
He saved us through the bath of rebirth and renewal by the holy Spirit
Rom 8:9
Whoever does not have the Spirit of Christ does not belong to him.

The Apostles in the Acts of the Apostles appear to have understood the difference between the presence of the Holy Spirit in Baptism and in a later empowering. If a person were only baptized and did not receive the fullness of the Holy Spirit, the Apostles would pray and lay their hands on them, begging God to send his Holy Spirit in greater measure.

Acts 8:14-18
Now when the apostles in Jerusalem heard that Samaria had accepted the word of God, they sent them Peter and John, who went down and prayed for them, that they might receive the holy Spirit, for it had not yet fallen upon any of them; they had only been baptized in the name of the Lord Jesus. Then they laid hands on them and they received the holy Spirit. When Simon saw that the Spirit was conferred by the laying on of the apostles' hands ...

The Catholic Christian sacrament of Confirmation originates with this practice.

Water Baptism is not the only time or way that the Holy Spirit comes to live in a person; but the New Testament indicates the importance of being baptized into Christ and thus being sealed with the Holy Spirit.

Rom 6:3
Or are you unaware that we who were baptized into Christ Jesus were baptized into his death?
Eph 1:13
In him you also, who have heard the word of truth, the gospel of your salvation, and have believed in him, were sealed with the promised holy Spirit
Jn 3:5
Jesus answered (Nicodemus), "Amen, amen, I say to you, no one can enter the kingdom of God without being born of water and Spirit."

Roman Catholic Christians believe that they are first born again of water and the Holy Spirit when they receive the sacrament of Baptism. Catholic Christians also believe that Baptism only begins the work of mission of the Holy Spirit in the life of the believer.

The person who is truly "born again" and "Spirit-filled" is not necessarily the one who has had an extraordinary experience of the Holy Spirit at some point (though this is a blessing), but the person who lives and "walks" with the Holy Spirit; who has put to death the "works of the flesh" and manifests the "fruits of the Spirit." This is what it means to be a "new creation" in Christ Jesus - "the old things have passed away; behold, new things have come" (2 Cor 5:17)

Much today is heard of being "baptized in the Spirit." The expression comes from Sacred Scripture.

Mt 3:11
He (Jesus) will baptize you with the holy Spirit and fire.
Mk 1:8
I (John) have baptized you with water; he (Jesus) will baptize you with the holy Spirit.
Lk 3:16
He (Jesus) will baptize you with the holy Spirit and fire.
Jn 1:33
On whomever you see the Spirit come down and remain, he is the one who will baptize with the holy Spirit.

The Roman Catholic Church has never claimed that the work of the Holy Spirit is limited exclusively to Baptism.

Confirmation is the Catholic Church's official prayer for the Holy Spirit to empower a person to spread the gospel, to live a fervent Christian life, and share more fully in the mission and ministry of the Church.

Receiving the Holy Spirit in a new way, usually as the result of earnest, expectant prayer, is what many Christians today call being "baptized in the Holy Spirit."

Being "baptized in the Holy Spirit" is actually a "release" or a "coming to consciousness" of the power of the Holy Spirit who already has been given to the believer through the sacraments of the Church.

(Quelle: http://romanticcatholic.com/apologetics.html - used with permission)