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kathpedia.com: Exkommunikation

Exkommunikation oder Kirchenbann ist eine Kirchenstrafe, durch die ein Getaufter wegen schwerer äußerer Vergehen von der Gemeinschaft der Gläubigen und damit von ihren Rechten und Privilegien (z.B. Wahlrecht, Gewinnung eines Ablasses) ausgeschlossen wird. Dem Exkommunizierten ist der Empfang der Sakramente (z.B. Beichte (!), Kommunion, CIC can. 915) und die Ausübung bestimmter kirchlicher Handlungen untersagt. Ebenso hat er auf ein kirchliches Begräbnis keinen Anspruch. Dieser Ausschluss kann den Empfang der Taufe (wegen des unauslöschlichen Taufmerkmals) oder des Firmsakramentes sowie der Weihe nicht rückgängig machen. Wer sich in der Exkommunikation befindet, gehört von Rechts wegen noch zur Kirche und behält alle Verpflichtungen der Kirche gegenüber, ist jedoch, in der Ausübung seiner Rechte, vorerst nicht mehr Mitglied der Kirche als des Mystischen Leibes Christi (vgl. Enzyklika Mystici corporis Pius XII.), bis er wieder losgesprochen ist (oder verstorben).

Man unterscheidet zwischen Tatstrafe und Spruchstrafe der Exkommunikation (vgl. CIC Can. 1314). Die Tatstrafe tritt mit dem Begehen der Verfehlung von selbst ein (excommunicatio latae sententiae). Die Spruchstrafe wird, wenn die betreffende Person öffentliches Ärgernis erregt hat, von der zuständigen Autorität festgestellt (excommunicatio ferendae sententiae). Die besonders feierliche verhängte Exkommunikation nennt man Anathem(a); vgl. auch KKK Nr. 1463.

 

Gründe für eine Exkommunikation


Can. 1364 — § 1. Der Apostat, der Häretiker oder der Schismatiker ziehen sich die Exkommunikation als Tatstrafe zu*, unbeschadet der Vorschrift des can. 194, § 1, n. 2; ein Kleriker kann außerdem mit den Strafen gemäß can. 1336, § 1, nn. 1, 2 und 3 belegt werden.
Can. 1367 — Wer die eucharistischen Gestalten wegwirft oder in sakrilegischer Absicht entwendet oder zurückbehält, zieht sich die dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene Exkommunikation als Tatstrafe zu; ein Kleriker kann außerdem mit einer weiteren Strafe belegt werden, die Entlassung aus dem Klerikerstand nicht ausgenommen.
Can. 1370 — § 1. Wer physische Gewalt gegen den Papst anwendet, zieht sich die dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene Exkommunikation als Tatstrafe zu, der, wenn es ein Kleriker ist, eine weitere Strafe je nach Schwere der Straftat hinzugefügt werden kann, die Entlassung aus dem Klerikerstand nicht ausgenommen.
Can. 1378 — § 1. Ein Priester, der gegen die Vorschrift des can. 977 handelt, zieht sich die dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene Exkommunikation als Tatstrafe zu: Can. 977 - Die Absolution des Mitschuldigen an einer Sünde gegen das sechste Gebot des Dekalogs.
Can. 1382 — Ein Bischof, der jemanden ohne päpstlichen Auftrag zum Bischof weiht, und ebenso, wer von ihm die Weihe empfängt, zieht sich die dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene Exkommunikation als Tatstrafe zu.
Can. 1388 — § 1. Ein Beichtvater, der das Beichtgeheimnisses direkt verletzt, zieht sich die dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene Exkommunikation als Tatstrafe zu; verletzt er es aber nur indirekt, so soll er je nach Schwere der Straftat bestraft werden.
§ 2. Dolmetscher und andere in can. 983, § 2 genannte Personen, die das Geheimnis verletzen, sollen mit einer gerechten Strafe belegt werden, die Exkommunikation nicht ausgenommen.
Can. 1398** — Wer eine Abtreibung vornimmt, zieht sich mit erfolgter Ausführung die Tatstrafe der Exkommunikation zu

(**Unter diesen Canon fällt auch die so genannte „Pille danach", wobei die "Pille" schon eine Abtreibung verursachen kann.)

[* Vgl. 17.02.1981 Kongregation für die Glaubenslehre: Klarstellung des Briefes den Kongregation an einige Bischofskonferenzen vom 19. Juli 1974 über die Exkommunikation beim Eintritt in freimaurerische und ähnliche Vereinigungen (CIC 1917 can. 2335; AAS 73 [1981] 240-241).]

 

Folgen der Exkommunikation


CIC can. 1331

§ 1. Dem Exkommunizierten ist untersagt:


jeglicher Dienst bei der Feier des eucharistischen Opfers oder bei irgendwelchen anderen gottesdienstlichen Feiern;
Sakramente oder Sakramentalien zu spenden und Sakramente zu empfangen;
jedwede kirchlichen Ämter, Dienste oder Aufgaben auszuüben oder Akte der Leitungsgewalt zu setzen.

§ 2. Wenn aber die Exkommunikation verhängt oder festgestellt worden ist:

muss der Täter ferngehalten oder muss von der liturgischen Handlung abgesehen werden, wenn er der Vorschrift von § 1, n. 1 zuwiderhandeln will, es sei denn, es steht ein schwerwiegender Grund dagegen;
setzt der Täter ungültig Akte der Leitungsgewalt, die gemäß § 1, n. 3 unerlaubt sind;
ist dem Täter der Gebrauch vorher gewährter Privilegien untersagt;
kann der Täter gültig keine Würde, kein Amt und keinen anderen Dienst in der Kirche erlangen;
erwirbt der Täter die Erträge einer Würde, eines Amtes, jedweden Dienstes, einer Pension, die er etwa in der Kirche hat, nicht zu eigen.

Lossprechung von der Exkommunikation


Die Lossprechung von der Exkommunikation steht dem Papst und der Glaubenskongregation zu. Bei der Tatstrafe der Exkommunikation durch eine Abtreibung ist der Ordinarius zuständig. Eine Lossprechung muss nach pflichtgemäßem Ermessen gewährt werden, wenn der Betreffende reumütig darum einkommt und bereit ist, Genugtuung zu leisten. Die von selbst eingetretene (Tatstrafe der) Exkommunikation wegen Abtreibung, kann der Beichtvater im inneren sakramentalen Bereich vorläufig erlassen, wenn es für den Beichtenden zu hart ist, so lange in der Todsünde zu bleiben (vgl. can 1357 § 2), bis der Ordinarius zum Straferlass angegangen werden kann.

Der Beichtvater muss den Beichtenden jedoch verpflichten, innerhalb eines Monats sich mit dem Ordinarius oder einem für den Straferlass bevollmächtigten Beichtvater deswegen in Beziehung zu setzen und dessen Anordnungen Folge zu leisten. Kommt der Beichtende seiner Rekursverpflichtung nicht nach, lebt die Exkommunikation wieder auf. Der Rekurs kann auch durch den Beichtvater, jedoch ohne Namensnennung, geschehen. Ohne vorherige Lossprechung von der Exkommunikation ist eine sakramentale Lossprechung von den Sünden in der Beichte ungültig. In Todesgefahr kann jeder Priester, auch wenn er keine Beichtvollmacht besitzt, von einer Exkommunikation Erlaubter- und Gültigerweise lossprechen (can. 976). Dies gilt auch dann, wenn ein Priester mit Beichtvollmacht anwesend wäre.

 

Wichtige Etappen bezüglich der Exkommunikation


01.06.1741 Benedikt XIV., Konstitution Sacramentum Poenitentiae: Einschreiten wegen Heiligkeit der Sakramente und Bußsakrament.
15.09.1917 Benedikt XV. CIC a.F. (Katholisches Kirchenrecht 1917) [1] (lat.)
16.03.1962 Johannes XXIII.., Instruktion Crimen sollicitationis: Glaubenskongregation ausschließlich richterliche Zuständigkeit bei Straffällen gegen Glaube und Sitten.
15.08.1967 Paul VI., Apostolische Konstitution über die Römische Kurie Regimini Ecclesiae Universae: Bestätigung der richterlichen und administrativen Zuständigkeit der Glaubenskongregation in Prozessen.
25.01.1983 CIC n.F. (Katholisches Kirchenrecht 1983) [2]
28.06.1988 Johannes Paul II., Apostolische Konstitution Pastor bonus; z.B.: Glaubenskongregation, ausschließliche richterliche Zuständigkeit bei Straffällen gegen Glaube, Sitten und Sakramente.
30.04.2001 Motu proprio Sacramentorum sanctitatis tutela mit der Bekanntgabe von Vorschriften bezüglich schwerer Straftaten, die der Glaubenskongregation vorbehalten sind [3]
18.05.2001 Kongregation für die Glaubenlehre, Ad exsequendam: Über die der Glaubenskongregation vorbehaltenen schweren Straftaten.

Geschichtliches


Die Orthodoxe Kirche definiert jedoch immer noch strikt nach der ursprünglichen Bedeutung, dass ein Anathema (= Ausgeliefertes) keine Verfluchung durch die Kirche ist, sondern der Betreffende wird außerhalb der Kirche sich selbst überlassen. Das Anathema war seit dem Neuen Testament die traditionelle Reaktion der Kirche auf Häresie (Gal. 1,8) sowie auf schwerwiegende Fälle von Sünde ohne Willen zur Umkehr (vgl. 1. Kor. 5,12f).

Im Kirchenlatein wurde das Wort nach Gal. 1,8 zum Fachausdruck für den Ausschluss aus der Kirchengemeinschaft (Exkommunikation), der über Häretiker und Gehorsamsverweigerer verhängt beziehungsweise ihnen angedroht wurde.

Durch Inflationierung und Gebrauch als politisches Druckmittel von Seiten vieler Päpste verlor das Anathema bereits im Mittelalter den Charakter einer ausschließlichen Kirchenstrafe und damit seine Wirksamkeit. Faktisch unwirksam war als eine der ersten z.B. bereits die Exkommunikation von Martin Luther, weil der "weltliche Arm" der Kirche nicht mehr Folge leistete.

Denn im Mittelalter hatte zuvor der Kirchenbann die weltliche Reichsacht und damit in der Regel den Ruin der jeweiligen Person zur Folge. Eine Exkommunikation wurde im einzelnen Falle von der zuständigen höheren kirchlichen Obrigkeit (Papst, Bischof, Konzil) verhängt.


Seit dem 19. Jahrhundert werden feierliche Exkommunikationen immer seltener. Berühmtheit erlangte die Exkommunikation von Alfred Loisy und seinen Mitstreitern im Modernismusstreit, dann die Exkommunikation der Unterstützer der Action francaise um Charles Maurras 1927, die 1939 erlassen wurde (ohne Widerruf der Lehrverurteilungen).

Eine der jüngsten Exkommunikationen im 20. Jahrhundert fand 1988 statt. Damals wurden Erzbischof Marcel Lefebvre, der Gründer der Piusbruderschaft, die vier von ihm rechtswidrig geweihten Bischöfe und der konzelebrierende emeritierte Bischof de Castro Mayer von Campos (Brasilien) exkommuniziert. Trotz Monitum vom 17. Juni 1988 durch den Präfekten der Kongregation für die Bischöfe weihte er die vier Bischöfe und zog sich deshalb die Tatstrafe (per ipso facto) der Exkommunikation zu. Der Eintritt der Exkommunikation wurde am 2. Juli 1988 durch die Bischofskongregation festgestellt. Am 21.01.2009 nahm dieselbe Kongregation im Auftrag von Papst Benedikt XVI. die Exkommunikationen der Bischöfe der Piusbruderschaft zurück.

 

Zitate zum Thema


Dietrich von Hildebrand, Der verwüstete Weinberg, Verlag Josef Habbel Regensburg 1973, 10. Kapitel, S. 109f:

Das Verbleiben eines Häretikers in der Kirche ist aber ein größeres Übel, als dass die Kirche um ein Mitglied ärmer wird. Es ist besser, dass er die Kirche verlässt oder von ihr ausgeschlossen wird durch ein Anathema bzw. eine Exkommunikation. Es ist besser vom Standpunkt der Kirche und aller Gläubigen; aber auch für die Seele des Häretikers, weil er sich seiner Apostasie vom wahren Glauben bewusster wird und dadurch aufgeweckt werden kann. Der Gesichtspunkt, in der Abnahme der Mitglieder einer natürlichen Gemeinschaft eine Schwächung, ein Symptom des Niederganges, ja einer Desintegration zu erblicken, schleicht sich leider auch unbewusst in die Beurteilung des Übels des Schismas mit ein und veranlasst, viele Kompromisse auf Kosten der Rechtgläubigkeit zu machen, nur um eine Verringerung an Umfang zu vermeiden. Gilt das Wort Christi nicht auch in analoger Weise für die Exkommunikation eines Häretikers? „Wenn aber deine Hand oder dein Fuß dir Ärgernis gibt, so hau sie ab und wirf sie weg! Es ist besser für dich, verkrüppelt oder lahm in das Leben einzugehen, als mit zwei Händen oder zwei Füßen in das ewige Feuer geworfen zu werden. Und wenn dein Auge dir Ärgernis gibt, so reiß es aus und wirf es weg! Es ist besser für dich, mit einem Auge in das Leben einzugehen, als mit zwei Augen in das höllische Feuer geworfen zu werden." (Mt 18, 8-10)

(Quelle: http://www.kathpedia.com/index.php/Exkommunikation)

 

 

Does Excommunication invalidate Baptism?

Margot Käßmann und Luthers Exkommunikation – die Ex-Bischöfin glänzt durch Unwissenheit

Veröffentlicht: 27. Dezember 2012 | Autor: Felizitas Küble

Derzeit liest man allenthalben, daß die evangelische Ex-Bischöfin Margot Käßmann von der katholischen Kirche “erwartet”, daß bis zum Reformations-Jubiläumsjahr 2017 die Exkommunikation Martin Luthers aufgehoben wird.

Zur Bekräftigung fügte die prominente Protestantin am vergangenen Montag gegenüber dem “Mannheimer Morgen” hinzu: “Das fordern ja auch Katholiken wie etwa Hans Küng”.

Und wenn ein   -  von der katholischen Kirche zudem seit langem amtsenthobener   -  Theologe wie Küng etwas verlangt, dann kann das wohl nur klug und richtig sein?

Umgekehrt wird freilich ein Schuh draus: Eine Rücknahme der Exkommunikation ist nicht einmal logisch möglich, geschweige theo-logisch sinnvoll. Das gilt nicht allein für Luther, sondern grundsätzlich für alle Verstorbenen, die zu Lebzeiten exkommuniziert waren.

Wieso? Weshalb? Warum?

Ganz einfach: Wenn die Kirche ein Mitglied exkommuniziert, dann hat das nichts mit einer “Verfluchung”  zu tun, damit ist auch keine “Verdammung” fürs Jenseits ausgesprochen, sondern der Betreffende wird vielmehr aus der “Communio” -  der kirchlichen Sakramentengemeinschaft  – ausgeschlossen. Er darf also nicht mehr an den Sakramenten teilnehmen und z.B. keine kirchlichen Ehrenämter bekleiden. (Er darf aber selbstverständlich an Gottesdiensten, Andachten und hl. Messen teilnehmen, aber nicht zum Tisch des Herrn gehen.)
Die Mitgliedschaft in der “streitenden Kirche” endet mit dem Tod

Nun hört die Mitgliedschaft in der irdischen, der sog. “streitenden” Kirche mit dem Tod bekanntlich auf. Also kann die Kirche  nach dem Tod niemanden exkommunizieren  – und daher logischerweise auch keine Exkommunikation aufheben, somit auch nicht Luthers Exkommunikation.

Die kirchliche “Jurisdiktion” (also die Ausübung des Hirtenamtes und diverser Vollmachten) ist nämlich auf die irdischen “Schäflein” beschränkt.

Für das Jenseits verfügt die Kirche  -  wie sie selber lehrt  -  nicht über “kirchenrechtliche” bzw sakramentale Befugnisse. Auch die Gebete der Gläubigen, hl. Messen und Ablässe für Verstorbene können daher “nur” fürbitthalber wirksam werden, denn das “Reich der Toten” liegt in Gottes Hand, es liegt buchstäblich “jenseits” der “Schlüsselgewalt” der irdischen Kirche.

Also: Die katholische Kirche  k a n  n  die Exkommunikation für Luther nicht aufheben und nicht “widerrufen”, selbst wenn sie es wollte.

Abgesehen davon würde ein solcher Vorgang wohl an den nach wie vor bestehenden Lehr-Unterschieden zwischen der katholischen Kirche und den protestantischen Konfessionen nichts ändern.

Bevor “Luther-Botschafterin” Käßmann, Küng und Konsorten also ihre umwerfenden “Forderungen” stellen, sollten sie sich erst einmal schlau machen,  was eine Exkommunikation überhaupt bedeutet, nämlich den Ausschluß aus der kirchlichen Sakramentengemeinschaft. Ein solches Mindestmaß an Sachkenntnis sollte man doch von der theologischen Prominenz erwarten können?

Man darf jedenfalls davon ausgehen, daß Luther wohl kaum aus dem Jenseits zurückkehrt, um wieder in den Genuß der kirchlichen “Communio” zu gelangen bzw die katholischen Sakramente zu empfangen…

Abgesehen davon:

Wenn die evangelische Seite “Forderungen” an die katholische stellt, dann kann das auch umbekehrt laufen: Es wäre sicherlich sinnvoll, wenn sich evangelische Kirchenvertreter beispielsweise von Luthers zahlreichen anti-katholischen Tiraden distanzieren, von seinen Schimpf-Attacken gegen die heilige Messe oder auch von seiner Schrift “Wider das Papsttum zu Rom, vom Teufel gestiftet” und ähnlichen unfreundlichen Pamphleten.

Verständigung und ökumenischer Dialog: ja bitte, aber dieser ist durchaus keine Einbahnstraße!

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

Links International

New Advent: Excommunication

The Original Catholic Encyclopedia: Excommunication

 

Resources

DIE BULLE «DECET ROMANUM PONTIFICEM» LEOS X. ZUR EXKOMMUNIKATION MARTIN LUTHERS


Excommunication and the Catholic Church: Straight Answers to Tough Questions (Taschenbuch)
von Edward N. Peters (Autor), Thomas J. Paprocki (Künstler)
Taschenbuch: 100 Seiten
Verlag: Ascension Pr (30. September 2006)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1932645454
ISBN-13: 978-1932645453

www.catholic.com