Katholisch Leben!

The Jesus Brothers

Evangelikale Christen




Für die Katholische Kirche sind Evangelikale Christen wie alle Katholiken auch - wenn auch von uns getrennte Christen. Wir sehen uns nicht als besser oder schlechter als sie und sind uns der Tatsache bewusst, dass wir - was den wenigsten Christen bewusst ist - tatsächlich in vielen (wenn nicht den meisten) Punkten mit anderen Christen übereinstimmen! Wir sind alle Brüder und Schwestern im Herrn. Sollten wir hier in der Vergangenheit Fehler gemacht und etwa auf andere Christen herab geschaut haben, hätten wir genügend Grund, sie um Vergebung zu bitten. Allerdings sind wir der festen Überzeugung, dass Jesus die Katholische Kirche gegründet hat und für uns ist sie tatsächlich die eine Kirche (was nicht bedeutet, dass anderen Gemeinden keine Heilsvermittlung zuzusprechen ist oder dass sie keine Christen wären!).

Andererseits müssen wir leider oft die Erfahrung machen, dass einige Evangelikale - im besten Wissen und Gewissen! - glauben, sie hätten das Wesen der Christenheit erfasst, die Wahrheit begriffen und müssten nun alle anderen Christen (vor allem Katholiken!) davon überzeugen, da sie sonst nicht "gerettet" wären. Denn ihrer Meinung nach liegt die Katholische Kirche hier völlig falsch und hätte sich schon vor langer Zeit von den Wahrheiten der Bibel verabschiedet (leider nehmen sich die wenigsten die Zeit, zumindest einmal die Argumente der Katholiken offen anzuhören).

Und so hält man höchstens die Katholiken für "gerettet" bzw. für "wahre Christen", die nicht vollständig mit den Lehren der Katholischen Kirche übereinstimmen (ein zweischneidiges Schwert: angesichts der Abertausenden von nicht-katholischen christlichen Gemeinden weltweit mit ebenso vielen verschiedenen Lehren darf man fragen, wie viele verschiedene Bibeln es eigentlich gibt bzw. welche Gemeinden denn nun "wahre Christen" bzw. gerettet wären. Darauf angesprochen, warum es denn so viele unterschiedliche Kongregationen gibt, wo die Bibel die Trennung von Christen doch klar verurteilt und von EINER Kirche spricht!, hört man dann z.B., der Teufel hätte gute Arbeit gemacht. Wohlgemerkt bei anderen Gemeinden, nicht der eigenen. Man muss aber auch offen sagen, dass viele Evangelikale auch Christen anderer Gemeinden - inklusive Katholiken! - als gleichwertige Christen ansehen).

Viele evangelikale Gemeinden taufen Katholiken, die zu ihnen konvertieren, erneut, da sie die Kindstaufe nicht anerkennen. Die Katholische Kirche jedoch akzeptiert die Taufe anderer Gemeinden, sofern sie biblischen Vorgaben gemäß erfolgte!

Vielleicht sollten wir alle uns wieder auf unsere Gemeinsamkeiten konzentrieren (ohne dabei die Unterschiede zu verleugnen!) und darauf in geschwisterlichem Geist aufbauen - eine Motivation für alle Christen!

Gehen wir noch etwas näher auf Evangelikale ein. Nicht, um sie schlecht oder gar lächerlich zu machen, sondern um anderen Christen zu helfen, sie zu verstehen und somit die Basis für gemeinsame Aktivitäten zu schaffen.

Was allerdings gar nicht so leicht ist, da die Glaubensauffassungen sowie die Art und Weise des Lobpreises und die Gestaltung bzw. der Aufbau bei evangelikalen Christen sehr unterschiedlich ist und oft klagen sie sich auch gegenseitig an, nicht "bibeltreu" zu sein.

Alles fing seinerzeit mit Luther und seiner These "Sola Scriptura" - also die Vorstellung, dass das religi?se Leben, das Heil und der Glaube nur von der Bibel und nicht von der Kirche vermittelt wird. Dass es eine Autorit?t au?erhalb der Bibel nicht gibt (auch hier weichen einige evangelikale Gemeinden ab, indem sie etwa älteste und/oder Pastoren haben, ebenso die "Gemeindezucht". All dies begründen sie allerdings auch mit der Bibel).

Was man durchaus als sehr positiv bewerten sollte: der christliche Glaube hat eine große Auswirkungen auf das tägliche Leben von evangelikalen Christen. Tägliches oder zumindest regelmäßiges Beten und Bibellesen (alleine und/oder in Gemeinschaft), die Art und Weise, wie man spricht, sich kleidet, die Fernsehsendungen, die man ansieht, die Zeitschriften die man liest - all dies wird durch den christlichen Glauben beeinflusst. So ist es für evangelikale Christen selbstverständlich, vor dem Essen zu beten, keine schmutzigen Wörter zu benutzen, keine Pornos anzusehen, eine biblische Sichtweise zu Sexualität zu haben (und diese zu leben und auch von anderen Geschwistern im Glauben einzufordern!), die monogame und lebenslange Ehe zwischen Mann und Frau als Standard anzusehen (hier wiederum große Gemeinsamkeiten mit den Katholiken!), anderen Brüdern und Schwestern in Christus zu helfen, im Glauben zu wachsen, die Sonntagsschule (alternativ Bibelstunde am Mittwoch oder einem anderen Wochentag), eine tägliche "stille Zeit" mit Gott (Katholiken haben auch ihre "stille Zeit" - nur sieht die individuell anders aus. Beim einen ist es das Gebet, beim anderen der Rosenkranz etc.) - und vieles mehr. Hier können sich viele andere Christinnen und Christen ein Beispiel nehmen!

Ein Charakteristikum für evangelikale Christen: sie nehmen die Bibel zumeist wörtlich. Wenn dort steht, Gott hat die Welt in sechs Tagen erschaffen, ist das so (hier gibt es aber auch andere Auffassungen unter Evangelikalen). Biblische Geschichten werden ebenfalls genau so verstanden, wie sie in der Bibel stehen - und nicht etwa irgendwie symbolisch.

Gebete evangelikaler Christen sind sehr speziell. Ein "sicherer" Anfang wäre etwa: "Vater im Himmel, wir wollten Dich einfach nur preisen und Dir danken...". Eröffnungen wie "Allmächtiger Gott" oder "Ewiger Gott" werden eher misstrauisch beäugt. Hier denken manche Evangelikale, dies sei eher was für liberale Protestanten, die Jesus vielleicht gar nicht richtig kennen...

Ein klares Kennzeichen für den Schluss eines jeden evangelikalen Gebets ist eine biblische Formel wie "in Jesu' Namen" oder Ähnliches. Endet jemand einfach nur mit "Amen", hat er/sie alles umsonst gebetet.

Auch die Musik ist sehr kennzeichnend. Meist wird weltliche Pop- oder Rockmusik mit christlichen Lobpreistexten versetzt. Live kommen da durchaus auch noch Gebete von der Bühne und mit dem Publikum hinzu. Es gibt hier allerdings auch eine Fraktion, die Musik generell ablehnt, da wir nur "mit dem Herzen" und "gemeinsam" singen sollten - also ohne jeglichen Instrumente oder Vorsänger. Aber selbst bei dieser Fraktion gibt es verschiedene "Unterabteilungen", die etwa privat christliche CD's erlauben oder generell nichts mehr von Musik ohne Instrumenten halten, es aber den älteren Geschwistern zuliebe vorerst noch dabei belassen (dies ist wohlgemerkt nicht negativ zu werten, sondern durchaus positiv zu sehen. Diese Christen machen sich sehr viele Gedanken um ihren Glauben!). Singen ist allgemein etwas, was Evangelikale leidenschaftlich und aus tiefstem Herzen tun - wobei ihnen hier die Katholiken kaum nachstehen dürften!

Ein weiteres wesentliches Charakteristikum, von dem Katholiken durchaus etwas lernen könnten: Evangelikale sprechen miteinander über Gott. Sie treffen sich hierfür in kleinen Gruppen (etwa in Hauskreisen) und lesen zusammen die Bibel - oft ohne offiziellen Lehrer. Ebenso beten sie dann zusammen und teilen, was sie auf dem Herzen haben und was Gott sie lehrt. Das Problem hierbei jedoch: nicht umsonst warnt uns die Bibel davor, sie eigenmächtig und nach Gutdünken (wenn auch mit bestem Wissen und Gewissen) auszulegen. Selbst in Hauskreisen sollte man also dafür Sorge tragen, dass ein Theologe oder Ofarrer anwesend ist oder dass man zumindest mit Material arbeitet, das bereits entsprechend aufbereitet wurde.

Zeugnisse sind ein bedeutsamer Bestandteil evangelikalen Lebens und evangelikaler Spritualität - ein Bestandteil, der sehr positiv zu sehen ist. Man stellt sich hierfür vor die Gemeinde hin und spricht über gegenwärtige Erfahrungen mit dem Herrn, oder berichtet darüber, wie Gott einen aus einem sündigen Leben herausgeführt und zum Glauben gebracht hat. Andere erzählen, wie sie Versuchungen widerstehen konnten oder wie Gott ihnen bei einer wichtigen Entscheidung geholfen hat usw. All dies macht den Glauben zu etwas sehr persönlichem und spricht direkt die Herzen der Menschen an - allein deshalb ein hervorragendes Mittel christlichen Lebens und christlicher Evangelisation (solche Zeugnisse haben auch eine enorme Wirkung auf "Außenstehende" - also Nichtchristen oder nicht aktive Christen).

Evangelikale gibt es prinzipiell in jeder (protestantischen) Gemeinde. Im Gegensatz zu Fundamentalisten sind sie sehr aktiv, wenn es darum geht, innerhalb der Kultur und Gesellschaft zu missionieren und evangelisieren. Was Fundamentalisten angeht, so legen Evangelikale meist großen Wert auf die Feststellung, dass sie nicht zu dieser Glaubensrichtung gehören.

 

(Fortsetzung folgt)

(vergleiche auch: "Born Fundamentalist. Born Again Catholic", David B. Currie, Ignatius Press San Francisco, 1996 oder "Evangelical Is Not Enough. Worship of God In Liturgy And Sacrament", Thomas Howard, Ignatius Press, San Francisco, 1984sowie "Evangelizing the Baptized" von Prof.Dr. Scott Hahn, erhältlich bei www.saintjoe.com)


Every now and then the question pops up: Do Muslims and Christians worship the same God? But there's an even more fundamental question that needs to be asked first, and is much more important: Do Catholics and Protestants worship the same Jesus?

The answer, stated simply: No.

Catholics and Protestants — and that includes those Protestants who don't self-identify as Protestants, like Assemblies of God and so forth — all of these do not worship the same Jesus as Catholics do. Now this kind of statement may result in apoplexy in those parts of the Church that have spent a half a century trying to gloss over the enormous differences between authentic Christianity, which is Catholicism, and heretical Christianity, which is Protestantism.

In the resistance to the status quo and the effort to recapture Catholic identity, this battle is a central one. Catholics and Protestants are opposed to each other on an incredible number of issues. As an aside, Protestants are opposed to other Protestants on an incredible number of issues — but that's another "Vortex."

Catholics need to understand this fundamental, decisive issue. There is a Catholic Jesus and a Protestant Jesus, and they are not really related, beyond the most basic things. The Protty Jesus is not really present in the Eucharist, did not establish a formal visible Church, instituted no sacraments to speak of, has given all His authority over to a book, and not really said anything about how that book is to be interpreted.

The Protty Jesus does not care about how you live your life as long as you believe on Him in some emotion-laden display — preferably in public. The Protty Jesus does not care about birth control, quite often has no real opinion on divorce and remarriage, is even sometimes silent on abortion and same-sex "marriage."

The Protty Jesus isn't even completely understood or accepted as truly divine. He rarely preaches a word about redemptive suffering or the need to reform your life and walk away from sin. He is quite often mute on the necessity of the cross. The Protty Jesus has no regard for saints, even those that died for love of Him. He doesn't even have any real regard or respect for His own mother. Protty Jesus has almost no resemblance whatsoever to Catholic Jesus, who is all these things that Protty Jesus is not.

So the question arises why so many in the Church, even leaders, would be so willing to involve themselves in and accommodate for Protty Jesus? The Church is not in the business of making up excuses for heresies. It is in the business of destroying them.

In the Catholic Church, the Eucharist is the source and summit of the Faith. In the Protestant world, the denial of the Real Presence in the Eucharist is the source and summit of their creed. The Church, the original and only one founded and established personally by the Son of God, believes in a eucharistic Jesus. The Protty Jesus has nothing to do with the Eucharist.

How can it ever be said that these two groups worship the same Jesus? Protestant worship is not true worship at all. Protestant worship offers nothing to the Father. Catholic worship offers the Son to the Father, the only pure and perfect thing that can be offered. Catholic worship is the fulfillment of the prophet Malachi, who declared from the Lord, "For from the rising of the sun to its setting, my name is great among the nations and everywhere a pure offering shall be made to my name, says the Lord" (Malachi 1:11).

The Protty Jesus cannot be the fulfilment of this prophecy because there is no manner in which this can be fulfilled. How can Protestantism, which rejects the Eucharist, offer anything by way of worship to God? The only thing pure which can be offered to God is God Himself.

Yet this fundamental understanding of God is completely lost on those who follow and believe in Protty Jesus, including most especially Church of Nice Catholics. Protty Jesus turns people away from the true Jesus. He denies them the truth of the Eucharist. He denies them the sacraments. He denies them authentic teaching. In short, he denies them the normative means for salvation.

Then why are so many Catholic leaders so content to let the façade of Protty Jesus remain unassailed? This is a horror. It has nothing to do with being nice. It has everything to do with the truth. An alternative Christ has been established by Protty-minded clerics and laity in the Church, who care more about getting along with others than they do the authentic faith. It is evil, and as Abp. Fulton Sheen said, you must hate evil in order to become holy.

Consorting with those who would sacrifice the truth of Catholicism on the altar of social acceptance and human respect is a great sin against Almighty God. It must be opposed. But in America at least, the history of appeasement and going along and accommodating error for the sake of dialogue and so forth has proven disastrous. This all flies under the banner of ecumenism but has nothing to do with ecumenism.

Simple straightforward thought here: Either the Catholic Church is established by Almighty God for the salvation of souls, outside of which there is no salvation — or it is not. If you don't believe that, like so many in the Church these days don't believe it, then have some personal integrity and self-respect and leave the Church.

Why would you belong to an organization that claims to be the only path to Heaven, when you reject that claim? Why would you belong to any organization with which you disagree on such a fundamental level? Protestantism, under the leadership of the original heretics like Luther, Calvin and Knox, created their own false Jesus. This false Jesus, this Protty Jesus, has been handed down through the centuries and treated as though it is an authentic Christ. It is not. And the acceptance of this Protty Jesus among Catholics, and/or the refusal to call him out, has done great damage to Catholic identity.

Catholics no longer understand themselves and their own identity because they have accepted another identity. Before something new can be built or constructed, demolition work must be done. First demolish that which stands in the way of the building. Then begin your construction. The failure to understand the great damage that has been brought about by Protty Jesus and the consequent unwillingness to demolish him is the thing standing in the way of of any efforts at evangelization.

How can you preach Catholic Jesus to Catholics who believe in Protty Jesus without deconstructing Protty Jesus first? As long as this spiritual insanity continues — trying to hold in balance two opposing Jesuses — there will be no turnaround, and Catholic parishes and dioceses will continue to shrivel. And the sad reality is as long as they continue to hold two opposing views at the same time, they deserve to shrivel and die on the vine.

(Source: Michael Voris, http://www.churchmilitant.com)


Dr. Scott Hahn: Former Presbyterian Minister - The Journey Home Program

Sind wir die Einzigen?

Eines soll an dieser Stelle fest gehalten werden: es wäre völlig falsch, zu denken, wir alleine wären Christen. Oder nur wir wären Christen. Bessere Christen als andere. Selbst wenn wir die Katholische Kirche als die Kirche ansehen, die Jesus gegründet hat, heißt das in keinster Weise, dass andere Christen deshalb "nicht gerettet werden" oder gar "in die Hölle kommen". Solche Urteile stehen uns in keinster Weise zu.

Ich persönlich halte es für den größten Fehler in der Geschichte der Christenheit, dass sich die Kirche gespalten und in Tausende Einzelgemeinden mit teils völlig unterschiedlichen Glaubensgrundsätzen aufgespalten hat.

Und ich sage ganz offen, dass ich den - wenn auch vielleicht naiven - Traum habe, dass wir eines Tages wieder EINE Kirche sind. Manchmal habe ich das Gefühl, wir haben völlig aus den Augen verloren, was Jesus von uns wollte und worum im Christentum wirklich geht - oder gehen sollte. Hier ist jeder gerufen, sich selbst zu erforschen und seine eigene Einstellung zu überprüfen. Und bei Bedarf Fehler zuzugeben und um Vergebung zu bitten. Buße zu tun.

Das Leben als Christ darf nicht zu einem "Büffet-Christentum" verkommen, bei dem man ein wenig hiervon und ein wenig davon nimmt und sich nach Bedarf bei den verschiedenen Gemeinden bedient. Wir sollten uns schon klar darüber sein, wo wir eigentlich hinwollen und was wir glauben.

Wir sollten aber auch die Gemeinsamkeiten unter uns erkennen und an dem großen, naiven Ziel arbeiten, eines Tages wieder eine Kirche zu sein.


"Persönliches Verhältnis zu Gott"

"Hast du ein persönliches Verhältnis zu Gott/Jesus?" (oder im Original: "Do you have a personal relationship with the Lord?") - eine Frage, die gerade von evangelikalen Christen immer wieder gestellt wird. Wie soll man darauf reagieren?

Hier kommt es zuallererst darauf an, mit welcher Motivation hier gefragt wird. Leider geschieht dies oft, um Katholiken zu beleidigen oder zu erniedrigen. Um ihnen zu "beweisen", sie wären keine "richtigen" Christen. Sie wären nicht "gerettet". Hier ist eine Diskussion oder Erklärung sinnlos. Jesus hat Fragen mit ähnlicher Intention entweder ignoriert oder das Thema gewechselt. Und das ist in diesem Fall auch in Ordnung, denn egal, was man sagt, die Antwort wäre immer die selbe. Die katholische Meinung hierzu interessiert hier nicht.

Es gibt aber auch evangelikale Christen, die das wirklich aufrichtig wissen wollen. Ihnen sollte man auch aufrichtig antworten.

Zum einen ist dieses "persönliche Verhältnis" etwas absolut Neues in der Kirchengeschichte. Eine derartige Vorstellung von Individualität war den Christen in den letzten 2.000 Jahren fremd. Bisher zählte vor allem die Kirche als Ganzes, als die Gemeinschaft der Glaubenden mit ihrer eigenen Geschichte. Ja, wir haben ein "Verhältnis zum Herrn", sehen das aber nicht nur als etwas rein persönliches, sondern als Teil einer Gemeinschaft von Menschen, die an Gott glauben.

Und für den Rest mag jeder selbst sein eigenes Zeugnis geben.

Fr. Ben Cameron meinte einmal, mit dem Glauben sei es wie mit einer erlesen Schachtel Pralinen. Wenn man nicht mit anderen teieln will und deshalb schnell alles alleine in sich rein stopft, wird einem schlecht. Nicht anders ist es mit dem christlichen Glauben: er ist nicht dafür gedacht, dass ein einzelner ihn für sich behält ("nur ich und Jesus"), er sollte vielmehr mit anderen geteilt und im Rahmen der Kirche gelebt werden.

 

Ein Freund von mir hat gesagt, dass seine Kirche die Bibel wörtlich nimmt, die Katholische Kirche aber nicht - ist das wahr?

Daran ist absolut gar nichts wahr. Katholiken interpretieren die Bibel in einem „wörtlichen“ Sinn, während viele Fundamentalisten, Evangelikale und andere die Bibel in einem anderen Sinn interpretieren.

Die „wörtliche“ Bedeutung eines biblischen Verses ist die Bedeutung, die der Autor dieses Verses vermitteln wollte. Die Interpretation, wie sie jedoch bei einigen Protestanten üblich ist, ist folgende: „Das, was dieser Vers sagt, ist das, was er bedeutet“.

Ein Beispiel, das mir einmal ein Karmelitenpater erzählt hat: Stell dir vor, du verwendest den Ausdruck „das Auto ist im Eimer“. Heute würde jeder Mensch verstehen, was damit gemeint ist: das Auto ist kaputt. Wenn jedoch in 2.000 Jahren jemand dies liest und diesen Ausdruck nicht kennt, kann er versucht sein, ihn nicht so zu verstehen, wie ihn der Autor gemeint hat, sondern ihn wörtlich zu nehmen und alle anderen, die nicht der Meinung sind, dass das Auto in einem Plastikeimer steckt, mit den besten Absichten, aber doch grundfalsch als „unbiblisch“ bezeichnen.

(Quelle: u.a. Dr. John Martignoni www.biblechristiansociety.com)

Wie sollte ich antworten, wenn mich jemand fragt, ob ich gerettet bin oder wiedergeboren wurde?

Antworte laut und deutlich: „Ja!“. Sag ihnen, dass du durch die Taufe gerettet wurdest, wie die Bibel es in 1 Petr 3,20-21 sagt:

„Diese waren einst ungehorsam, als Gott in den Tagen Noachs geduldig wartete, während die Arche gebaut wurde; in ihr wurden nur wenige, nämlich acht Menschen, durch das Wasser gerettet. Dem entspricht die Taufe, die jetzt euch rettet. Sie dient nicht dazu, den Körper von Schmutz zu reinigen, sondern sie ist eine Bitte an Gott um ein reines Gewissen aufgrund der Auferstehung Jesu Christi.“ (1 Petr 3,20-21 – Einheitsübersetzung)

Manche Protestanten denken, sie wären durch einen einzigen Glaubensakt gerettet, an einem einzigen Zeitpunkt in ihrem Leben (meist ein kurzes Gebet). Nirgendwo in der Heiligen Schrift steht jedoch etwas Vergleichbares. Als Katholiken glauben wir vielmehr, dass die Erlösung ein Prozess ist, der mit unserer Taufe beginnt und unser ganzes Leben über andauert, genauso wie die Bibel es uns lehrt.

An vielen Stellen lehrt uns die Heilige Schrift, wie man „gerettet“ wird, aber nicht eine von ihnen sagt, wir werden durch einen einzigen Akte des Glaubens gerettet an einem einzigen Zeitpunkt. Wie bereits erwähnt, sagt uns 1 Petr 3,20, dass wir durch die Taufe errettet werden. In Heb 12,14 lesen wir folgendes:

„Strebt voll Eifer nach Frieden mit allen und nach der Heiligung, ohne die keiner den Herrn sehen wird.“ (Einheitsübersetzung)

In Mt 6,14-15 heißt es:

„Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, dann wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, dann wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.“ (Einheitsübersetzung)

Wenn dir Gott aber nicht vergeben hat, kannst du dann wirklich Erlösung erlangen? Nein! Die Tatsache also, dass wir anderen vergeben, ist wesentlich für unsere eigene Erlösung.

Lesen wir 1 Tim 2,15:

„Sie wird aber dadurch gerettet werden, dass sie Kinder zur Welt bringt, wenn sie in Glaube, Liebe und Heiligkeit ein besonnenes Leben führt.“ (Einheitsübersetzung)

Joh 6,54 sagt uns:

„Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag.“ (Einheitsübersetzung)

Und in Mt 19,16-17 heißt es:

„Es kam ein Man zu Jesus und fragte: Meister, was muss ich Gutes tun, um das ewige Leben zu gewinnen? Er antwortete: Was fragst du mich nach dem Guten? Nur einer ist „der Gute“. Wenn du aber das Leben erlangen willst, halte die Gebote!“ (Einheitsübersetzung)

Jesus sagte also nicht: „Nimm mich in dein Herz als deinen persönlichen Herr und Erlöser an“, Er sagte vielmehr, wir müssen die Gebote halten, um das ewige Leben zu erlangen!

Ja, als Katholiken sind wir wiedergeboren. Und als Katholiken glauben wir, dass wir gerettet sind („Denn wir sind gerettet, doch in der Hoffnung. Hoffnung aber, die man schon erfüllt sieht, ist keine Hoffnung. Wie kann man auf etwas hoffen, das man sieht?“ Roem 8,24. „Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft.“ 1 Kor 1,18. „Nachdem wir jetzt durch sein Blut gerecht gemacht sind, werden wir durch ihn erst recht vor dem Gericht Gottes gerettet werden. Da wir mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, als wir noch (Gottes) Feinde waren, werden wir erst recht, nachdem wir versöhnt sind, gerettet werden durch sein Leben.“ Roem 5,9-10 – Einheitsübersetzung). Wir müssen allerdings bis zum Ende durchhalten und unsere Augen auf den Preis gerichtet halten. Erlösung ist ein Prozess, genauso wie Katholiken dies glauben und wie es die Bibel klar und deutlich lehrt.

(Quelle: Dr. John Martignoni www.biblechristiansociety.com)

Eucharistie und die "persönliche Beziehung zu Jesus"

Wurdest du auch schon einmal gefragt, ob du eine "persönliche Beziehung zu Jesus Christus hast"? Bei solchen Fragen bin ich froh, katholisch zu sein.

Abgesehen davon, dass die Kirche in den letzten 2.000 Jahren den Glauben nie als etwas persönliches gesehen hat, sondern immer in Zusammenhang mit dem Leib Christi, der Gemeinschaft der Glaubenden in der Kirche (keiner erhält seine Gaben für sich alleine, sondern soll sie zum Wohl der Kirche verwenden!) - als Katholiken haben wir die Eucharistie!

In der Eucharistie kommt Jesus Christus selbst zu uns - wir nehmen Ihn in uns auf!

Wie persönlich kann man noch werden?

(Frei nach Fr. Bill Casey)


Es reicht doch, Jesus Christus als seinen persönlichen Herrn und Retter anzunehmen - alles andere ist eine katholische Erfindung!

Also muss man nicht Buße tun oder glauben? Muss man sich nicht taufen lassen?

Das sind keineswegs nur "eigene Werke" - der Glaube z.B. kann nur durch die Gnade Gottes geschenkt werden, die wir in freier Entscheidung beantworten!

Manche Sprüche klingen erst einmal gut - und sind wohl auch gut gemeint, stehen aber nicht auf der Grundlage der Bibel - und wurden von der Kirche auch nie so gesehen.

(Frei nach Prof. Dr. Scott Hahn)

Glaube ist alles, was wir für unsere Erlösung brauchen!

Lesen wir Eph 2,8-10: "Denn aus Gnade seid ihr durch den Glauben gerettet, nicht aus eigener Kraft - Gott hat es geschenkt -, nicht aufgrund eurer Werke, damit keiner sich rühmen kann. Seine Geschöpfe sind wir, in Christus Jesus dazu geschaffen, in unserem Leben die guten Werke zu tun, die Gott für uns im Voraus bereitet hat." (Einheitsübersetzung).

Katholiken glauben, dass wir durch Gottes Gnade gerettet werden. Dieses Gnadengeschenk können wir durch nichts, was wir tun, verdienen - es wird in uns offenbar durch unseren Glauben an Gott. Es ist aber wichtig, was wir mit diesem Geschenk des Glaubens tun. Es muss ein gelebter Glaube sein, der sich nicht nur in unseren Worten, sondern vor allem in unseren Taten zeigt. Unser Glaube muss unsere Liebe zu Gott in unseren Taten und Werken widerspiegeln. Wir leben in Gottes Werken, die er im Voraus bereitet hat, damit wir sie tun.

Es reicht also nicht, wie es viele Christen tun, nur die Verse 8 und 9 zu zitieren  erst im Vers 10 zeigt sich die volle Tragweite dieser Aussage!

(Quelle: www.saintjoe.com)


Die "Werke" von Katholiken sind doch nur Teil ihrer von Menschen gemachten Traditionen!

Lesen wir Phil 2,12-13: "Darum liebe Brüder - ihr wart ja immer gehorsam -, nicht nur in meiner Gegenwart, sondern noch viel mehr jetzt in meiner Abwesenheit -: müht euch mit Furcht und Zittern um euer Heil! Denn Gott ist es, der in euch das Wollen und das Vollbringen bewirkt, noch über euren guten Willen hinaus." (Einheitsübersetzung).

Die Philipper sollten Paulus' Botschaft gehorchen, indem sie sich mit Furcht und Zittern um ihr Heil mühten. Warum sollten wir das heute anders machen, wenn wir doch die wahren Christen des Neuen Testaments sind? Unser Verhalten hat einen wesentlichen Einfluss darauf, wie Gott uns beurteilt. Das sollte doch in jedem von uns eine heilige Furcht wecken, danach zu trachten, in allem den Willen des Vaters zu tun! Weder Paulus noch irgendjemand der anderen Schreiber des Neuen Testaments erzählen uns von einer furchtlosen Versicherung der Erlösung, so wie es viele Prediger heutzutage fälschlicherweise darstellen!

(Quelle: www.saintjoe.com)


Urchristentum?

Manche evangelikale Gemeinden möchten das "Urchristentum" wiederherstellen (und werden deshalb auch "Restoration Movement" genannt), also die Kirche des 1. Jahrhunderts - die Kirche des Neuen Testaments, wie sie meinen.

Das ist auch durchaus positiv zu sehen und diese Christen sind in ihrem Glauben und in ihrer täglichen Lebensführung sehr diesem Ziel verpflichtet.

Man darf aber durchaus nachfragen, warum man sich bei einem so lauteren Ziel dann nicht auch die Mühe macht, die Dokumente der Kirchenväter, also der "Urchristen" zu lesen, die bis in die apostolische (also neutestamentliche) Zeit zurück reichen!

Der Weg der Kirche, ihr Glaube und die Art und Weise, wie sie lebten und Gott anbeteten lässt sich so über Jahrhunderte verfolgen. Das Problem dabei ist nur, dass sich die Lehren vieler evangelikaler Gemeinden so gar nicht mit dem decken, was da teilweise heute so gelehrt wird (nur ein Beispiel: die Eucharistie oder auch der Papst!).

Ich habe kürzlich eine DVD mit Pater Benedict Groeschel gesehen, in der er sich in den USA einer "Ultimate Debate" gestellt hat, einer - sehr fair verlaufenden - Diskussion mit einem evangelikalen Theologen.

Da stand dieser alte, einfache und bescheidene Mann, von dem man kaum glaubte, dass er sich die ganze Debatte über aufrecht halten könne - und hat mit einer Leidenschaft und Hingabe die Bibel und darauf aufbauend die Zeugnisse der Kirchenväter verteidigt, dass es einem ans Herz ging. Er stand da mit erhobenem Zeigefinger und seinem durchdringendem Blick und sagte warnend: "Have you forgotten what the church fathers told us?" (Habt ihr vergessen, was uns die Kirchenväter gesagt haben?).

Leider haben wir vieles davon vergessen.

Nun würden evangelikale Christen vielleicht an dieser Stelle erwidern, lass' die Kirchenväter doch reden, für uns zählt nur die Bibel (sola scriptura)! Das Problem hierbei: zum einen lehrt dies die Bibel keineswegs, zum anderen darf man sich dann auch nicht auf die "Urchristen" berufen" (Ganz abgesehen davon: ohne die Kirchenväter hätten wir die Bibel gar nicht!). Sollte man nicht Zeugnisse von Menschen beachten, die die Apostel noch gekannt haben bzw. die Kirche in den ersten Jahrhunderten geprägt haben?

Man sollte nicht nur - man muss.


Die Kirche des 1. Jahrhunderts wiederherstellen?

Manche "bibeltreue Christen" möchten gerne die Kirche des ersten Jahrhunderts erhalten. Das hört sich ja erstmal ganz gut an und man darf diesen Brüdern und Schwestern auch zugestehen, dass die dahinter stehende Motivation sehr nobel ist und dass sie ihren Glauben auch entsprechend im Alltag leben möchten. Soweit, so gut.

Hier gibt es aber einige Probleme: zum einen sollte man sich doch die Mühe machen, die Kirchenväter dieser Zeit zu lesen, wenn man denn schon die Kirche dieser Zeit "wiederherstellen" möchte ("Restoration Movement"). Deren Schriften geben allerdings ein ganz anderes Zeugnis, als es in den Gemeinden des Restoration Movement gelehrt wird.

Der Wunsch dieser - und anderer - Christinnen und Christen ist es, die Gemeinden der Apostelgeschichte oder zumindest des "Urchristentums" sozusagen zu "konservieren" oder eben "wiederherzustellen". Entsprechend sehen sie sich als die eine wahre Kirche. Weist man sie darauf hin, dass Gemeindegründer wie Herr Campell erst in der Neuzeit diese Gemeinden ins Leben gerufen hat, heißt es, er hätte nicht die Gemeinden neu gegründet, sondern die "Urkirche" wieder hergestellt - und somit würde ihre Gemeinde noch vor der Katholischen Kirche existiert haben.

Nochmal: das Anliegen dieser Brüder und Schwestern ist sehr nobel und auch ernst zu nehmen, derartige romantisch-schwärmerische Thesen sind aber schlichtweg kirchengeschichtlich - und auch aus der Sicht der Bibel! - Unsinn.

Das Reich Gottes ist wie ein Saatkorn - es muss wachsen. Ähnlich ist es mit der Kirche - man kann und darf nicht versuchen, sie an einem bestimmten Punkt "einzufrieren". Wenn man etwa ein Ei hat, wird daraus irgendwann eine Henne. Es wäre aber nicht nur sinnlos, sondern schlichtweg falsch, zu versuchen, das Ei in seinem Entwicklungszustand "einzufrieren".

Alles, das lebt, wächst aber, indem es Dinge von außen mit einschließt und in sich aufnimmt. Auch wir sollten keine Angst davor zu haben, andere gute Dinge in die Kirche einzuschließen - wir müssen dies sogar, um wachsen und gedeihen zu können!

Jesus hat uns gesagt, Er wäre bei Seiner Kirche bis ans Ende aller Tage. Dies sollte uns zum einen Zuversicht und Vertrauen geben, zum anderen aber auch mahnen - Er ist immer bei uns, also vergessen wir das auch nicht, bei allem, was wir tun!

Lassen wir die Kirche wachsen und gedeihen. Manche Christinnen und Christen haben Angst davor. Angst, dass die ursprüngliche Lehre der Bibel hierdurch verfälscht und heidnische Elemente mit aufgenommen werden. Zum einen aber hat uns Jesus wie bereits erwähnt versprochen, Er würde uns nicht verlassen. Zum anderen bedeutet wachsen eine Weiterentwicklung des Bestehenden. Eine völlige Veränderung hingegen würde aus dem Bestehenden etwas Neues machen - und dann hätten wir tatsächlich ein Problem.

(Quelle: u.a. Steve Wood, www.familylifecenter.net)

 

Die Kirche des Neuen Testaments?

Nun gibt es auch christliche Gemeinden, die für sich beanspruchen, "apostolische Gemeinden" zu sein und die Strukturen der Kirche des Neuen Testaments bewahrt zu haben.

Gehen wir also zurück in die direkte Nachfolge der Apostel - und nichts anderes heißt "apostolisch" ja. Wie wäre es mit dem ersten Satz des ersten Briefs außerhalb des Neuen Testaments? Dieser wurde vom Hl.  Clemens, dem Bischof von Rom (also Italien) an die Gemeinde in Korinth (also Griechenland!) geschrieben. Weiterhin ein autoritativer Brief, also ein Brief, aus dem klar wird, dass hier der "chef" spricht. Allein dies hat die Sprengkraft einer Bombe: der Bischof von Rom schreibt einen autoritativen Brief an den Bischof eines anderen Landes! Wenn der Hl. Clemens also nicht der erste unter den Bischöfen - also Papst! - gewesen wäre, hätte es nun einen Aufschrei der Empörung geben müssen!

Und tatsächlich ist eine Antwort darauf von Dioysius, dem Bischof von Korinth, dokumentiert: es gab keineswegs einen Aufschrei - der Brief wurde sogar in der Gemeinde verlesen (überliefert von Eusebius).

Clemens war nicht irgendwer - wie andere Quellen der damaligen Zeit bestätigen, hat er noch zu Lebzeiten des Apostels Johannes gelebt und wurde von den Aposteln gelehrt.

Offensichtlich hatte der Bischof von Rom also Autorität über die Bischöfe anderer Länder!

Gemeinden, die für sich beanspruchen, apostolisch zu sein und die Strukturen des Neuen Testaments bewahrt zu haben, müssten also in dieser Tradtition stehen. Wer also kann dies für sich beanspruchen?

Die apostolische Sukzession von Jesus über die Apostel zu den Bischöfen, die bisher ungebrochen ist, war eine kirchliche Lehre des Urchristentums - seit dem Hl. Clemens. Das sollte einem doch zu denken geben.

Die apostolische Sukzession ist auch das Band, das die verschiedenen Gruppen und Meinungen in der Kirche zusammen hält.

Es gibt nichts schlimmeres als Trennung und Spaltung in einer Kirche - eine Erfahrung, die die Protestanten bereits kurz nach der Reformation und seitdem tausendfach erneut machen mussten. Unzählige christliche Gemeinden mit teils völlig unterschiedlichen Glaubensüberzeugungen und Praktiken gibt es heute. Trennung und Spaltung ist ein sehr schlechtes Zeichen für die nichtchristliche Welt, sie bringt aber auch viele Christinnen und Christen dazu, sich für immer von der Kirche oder gar vom Glauben überhaupt zu verabschieden.

Der Papst ist bei den Katholiken derjenige, der im "Notfall" einspringt und das Ruder übernimmt. Der die Kirche im Auftrag Jesu Christi und in Seiner direkten Nachfolge ("apostolische Sukzession") zusammen mit den Bischöfen leitet. Und somit nicht nur den rechten Glauben sicherstellt (nicht zuletzt hat uns Jesus versprochen, für immer bei Seiner Kirche sein zu wollen!), sondern das "Mutterschiff" auch in die richtige Richtung lenkt und es vor dem Auseinanderfallen bewahrt.

(Quelle: Steve Wood, www.familylifecenter.net)

 

Fragen

Die zehn Fragen, die Katholiken am meisten zu hoeren bekommen

1) Bist du gerettet? Katholiken koennen ebenso sicher wie jeder andere Glaeubige sein, dass sie in Gottes Gnade stehen. In 1 Jn 5,13 lesen wir: „Dies schreibe ich euch, damit ihr wisst, dass ihr das ewige Leben habt“ (Einheitsuebersetzung). Und in Jn 5,24: „Amen, amen, ich sage euch: Wer mein Wort hoert und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat das ewige Leben“ (Einheitsuebersetzung). Diese „Sicherheit“ aber muss im Lichte von Johannes anderen Lehren im selben Buch gelesen werden: „Denn die Liebe zu Gott besteht darin, dass wir seine Gebote halten. Seine Gebote sind nicht schwer.“ (1 Jn 5,3 – Einheitsuebersetzung). „Wenn wir seine Gebote halten, erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben. Wer sagt: Ich habe ihn erkannt!, aber seine Gebote nicht haelt, ist ein Luegner und die Wahrheit ist nicht in ihm. Wer sich aber an sein Wort haelt, in dem ist die Gottesliebe wahrhaft vollendet. Wir erkennen daran, dass wir in ihm sind. Wer sagt, dass er in ihm bleibt, muss auch leben, wie er gelebt hat.“ (1 Jn 2,3-6 – Einheitsuebersetzung). „Wir wissen: Wer von Gott stammt, suendigt nicht, sondern der von Gott gezeugte bewahrt ihn und der Boese tastet ihn nicht an.“ (1 Jn 5,18 – Einheitsuebersetzung). „Und dieses Gebot haben wir von ihm: Wer Gott liebt, soll auch seinen Bruder lieben.“ (1 Jn 4,21 – Einheitsuebersetzung). „Wer die Suende tut, stammt vom Teufel; denn der Teufel suendigt von Anfang an. Der Sohn Gottes aber ist erschienen, um die Werke des Teufels zu zerstoeren.“ (1 Jn 3,8 – Einheittsuebersetzung). Siehe hierzu auch Paulus: „Wisst ihr denn nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Taeuscht euch nicht! Weder Unzuechtige noch Goetzendiener, weder Ehebrecher noch Lustknaben, noch Knabenschaender, noch Diebe noch Habgierige, keine Trinker, keine Laesterer, keine Raeuber werden das Reich Gottes erben.“ (1 Kor 6,9-10 – Einheitsuebersetzung). Auch der Heilige Paulus sieht die Errettung nicht als einmaliges Ereignis, sondern ein Ziel, nach dem wir trachten sollen. Ein Ziel aber auch, das wir verfehlen koennen: „Mit Christus wurdet ihr in der Taufe begraben, mit ihm auch auferweckt, durch den Glauben an die Kraft Gottes, der ihn von den Toten auferweckt hat.“ (Phil 2,12 – Einheitsuebersetzung). „Vielmehr zuechtige und unterwerfe ich meinen Leib, damit ich nicht anderen predige und selbst verworfen werde.“ „Wer also zu stehen meint, der gebe Acht, dass er nicht faellt.“ (1 Kor 9,27 und 10,12 -
Einheitsuebersetzung). „Zur Freiheit hat uns Christus befreit. Bleibt daher fest und lasst euch nicht von neuem das Joch der Knechtschaft auflegen! „Wenn ihr also durch das Gesetz gerecht werden wollt,  dann habt ihr mit Christus nichts mehr zu tun; ihr seid aus der Gnade herausgefallen.“ (Gal 5,1 und 5,4 – Einheitsuebersetzung). „So hoffe ich, auch zur Auferstehung von den Toten zu gelangen. Nicht dass ich es schon erreicht haette oder dass ich schon vollendet waere. Aber ich strebe danach, es zu ergreifen, weil auch ich von Christus Jesus ergriffen worden bin. Brueder, ich bilde mir nicht ein, dass ich es schon ergriffen haette. Eines aber tue ich: Ich vergesse, was hinter mir liegt, und strecke mich nach dem aus, was vor mir ist. Das Ziel vor Augen, jage ich nach dem Siegespreis: der himmlischen Berufung, die Gott uns in Christus Jesus schenkt.“ (Phil 3,11-14 – Einheitsuebersetzung). „Der Geist sagt ausdruecklich: In spaeteren Zeiten werden manche vom Glauben abfallen; sie werden sich betruegerischen Geistern und den Lehren von Daemonen zuwenden.“ „Einige haben sich schon abgewandt und sind dem Satan gefolgt.“ (1 Tim 4,1 und 5,15 – Einheitsuebersetzung).


2) Wenn du heute nacht stirbst, wuerdest du in den Himmel kommen? Katholiken ist die Erloesung sicher wenn sie Gottes Gebote halten („Wenn wir seine Gebote halten, erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben.“ 1 Jn 2,3 – Einheitsuebersetzung). Wer in diesem Zustand stirbt, dem ist der Himmel sicher. Um aber dorthin zu gelangen, muss man in perfekter Art und Weise heilig sein, denn „nichts Unreines wird hineinkommen“ (Offb 21,27. Siehe auch Jes 4,4: „Wenn der Herr durch den Sturm des Gerichts und den Sturm der Laeuterung von den Toechtern Zions den Kot abgewaschen und aus Jerusalems Mitte die Blutschuld weggespuelt hat“ sowie Mal 3,2-4: „Doch wer ertraegt den Tag, an dem er kommt? Wer kann bestehen, wenn er erscheint? Denn er ist wie das Feuer im Schmelzofen und wie die Lauge im Waschtrog. Er setzt sich, um das Silber zu schmelzen und zu reinigen: Er reinigt die Soehne Levis, er laeutert sie wie Gold und Silber. Dann werden sie dem Herrn die richtigen Opfer darbringen. Und dem Herrn wird das Opfer Judas und Jerusalems angenehm sein wie in den Tagen der Vorzeit, wie in laengst vergangenen Jahren.“ – alles Einheitsuebersetzung). Diese Laeuterung von den Folgen der Suende nennen Katholiken Fegefeuer. Dies ist klar und deutlich in Paulus Schriften erkennbar: „das Werk eines jeden wird offenbar werden; jener Tag wird es sichtbar machen, weil es im Feuer offenbart wird. Das Feuer wird pruefen, was das Werk eines jeden taugt. Haelt das stand, was er aufgebaut hat, so empfaengt er Lohn. Brennt es nieder, dann muss er den Verlust tragen. Er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durch Feuer hindurch.“ (1 Kor 3,13-15 – Einheitsuebersetzung). „Denn wir alle muessen vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden, damit jeder seinen Lohn empfaengt fuer das Gute oder Boese, das er im irdischen Leben getan hat.“ (2 Kor 5,10 – Einheitsuebersetzung).


3) Warum betet ihr Hostien an? Eine geweihte Hostie bei einer Messe ist nicht einfach nur Brot – sie ist wahrhaftig der Leib und das Blut Christi. Deshalb beten Katholiken auch nicht einfach nur eine Hostie an, sondern Jesus. Sehen wir uns hierfuer Jn 6,51-56 an: „Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, (ich gebe es hin) fuer das Leben der Welt. Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben? Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm.“ (Einheitsuebersetzung). Jesus spricht hier woertlich und so wollen Ihn viele derer, die Ihm bisher nachfolgten, nun verlassen, wie wir in den naechsten Versen lesen. Er aber bleibt fest dabei und weicht keinen Zentimeter von Seinen Worten ab. Und so lesen wir auch beim Hl. Paulus in 1 Kor 11,27: „Wer also unwurdig von dem Brot isst und aus dem Kelch des Herrn trinkt, macht sich schuldig am Leib und am Blut des Herrn.“ (Einheitsuebersetzung). In 1 Kor 10,16 lesen wir: „Ist der Kelch des Segens, ueber den wir den Segen sprechen, nicht Teilhabe amBlut Christi? Ist das Brot, das wir brechen, nicht Teilhabe am Leib Christi?“ (Einheitsuebersetzung). In keiner der neutestamentlichen Berichte ueber das letzte Abendmahl (Mt 26,26-28; Mk 14,22-24; Lk 22,19-20) finden wir einen Hinweis auf eine metaphorische oder symbolische Interpretation. Das letzte Abendmahl war nichts anderes als das juedische Pessach-Fest. Hier gab es ein Opferlamm und so wies auch Jesus auf Sein bevorstehendes Leiden hin (Lk 22,15-16; 18; 21-22). Johannes der Taeufer hatte Ihn bereits in Jn 1,29 „das Lamm Gottes“ genannt.


4) Warum betet ihr Maria an? Katholiken beten Maria nicht an. Wir verehren sie weil sie die Mutter von Gottes Sohn ist, unserem Herrn Jesus Christus. Verehrung ist etwas voellig anderes als Anbetung. Wir verehren in Maria einen Menschen und beten sie keineswegs in der gleichen Art und Weise wie den allmaechtigen Schoepfergott an. Wir Katholiken glauben, dass Maria unter Gottes Geschoepfen eine herausragende Rolle einnimmt. Wie jedes andere Geschoep jedoch musste sie durch Gottes Gnade gerettet werden. Sie selbst sagte: „mein Geist jubelt ueber Gott, meinen Retter“ (Lk 1,47 – Einheitsuebersetzung). Gott rettete sie, indem Er sie im Moment ihrer Empfaengnis vor dem Makel der Erbsuende bewahrte („Unbefleckte Empfaengnis“). Gott nahm eine fleischliche Gestalt an und wurde Mensch (Jn 1,1; 14), was zeigt, dass Er Menschen in Seinen Erloesungsplan fuer uns einschliessen wollte. Maria war hier eine Schluesselperson und deshalb ehren wir sie.


5) Warum beichtet ihr eure Suenden einem Priester? Sehen wir uns Mt 18,18 an: „Amen, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein und alles, was ihr auf Erden loesen werdet, das wird auch im Himmel geloest sein.“ Und Jn 20,23: „Wem ihr die Suenden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.“ (beides Einheitsuebersetzung). Der Priester vertritt Gott und Seine Gnade. Durch das Sakrament der Beichte werden wir gestaerkt und ermutigt und koennen vertrauensvoll einen neuen Start wagen. Allein durch das Beichten lernt man Demut. Ausserdem empfaengt man zusaetzlich Gnade, um kuenftig weiteres Suendigen zu vermeiden. Natuerlich hat man auch die Sicherheit der Vergebung. Eine Sicherheit, die weit ueber blosse Gefuehle hinaus geht. Hinweise auf die Beichte finden wir auch in Mt 3,5-6, Apg 19,18 und 1 Jn 1,9.

6) Warum betet ihr Statuen an? Das ist eigentlich kompletter Unsinn. Katholiken beten keine Statuen an, so wie Heiden Statuen anbeten. So aehnlich wie wir manchmal Bilder unserer Liebsten in der Brieftasche haben oder manche Helden mit Monumenten geehrt werden, ehren wir auch unsere Heiligen, durch deren Beispiel wir in besonderer Art und Weise Christus erkennen koennen. „Erweist allen Menschen Ehre, liebt die Brueder, fuerchtet Gott und ehrt den Kaiser!“ (1 Petr 2,17 – Einheitsuebersetzung. Vgl. auch Roem 12,10 und Heb 12,22-23). Statuen erinnern uns ganz einfach an grosse Heilige, an Helden des Glaubens (siehe Heb 11), die lebendiger sind als wir (2 Kor 3,18, vgl. auch Offb 6,10 und Ps 35,17). Gott hatte niemals vor, die Heiligen vom Leib Christi hier auf Erden zu trennen. Sie beten und bitten fuer uns, so wie wir auf Erden fuereinander und fuer die Verstorbenen beten. „Da uns eine solche Wolke von Zeugen umgibt, wollen auch wir alle Last und die Fesseln der Suende abwerfen“ (Hen 12,1 – Einheitsuebersetzung).


7) Warum betet ihr fuer die Toten? Lesen wir 2 Makk 12,40-45: „Da entdeckten sie, dass alle Toten unter ihren Kleidern Amulette der Goetter von Jamnia trugen, obwohl das den Juden vom Gesetz her verboten ist. Da wurde allen klar, dass die Maenner deswegen gefallen waren, und sie priesen nun alle das Wirken des Herrn, des gerechten Richters, der das Verborgene ans Licht bringt. Anschliessend hielten sie einen Bittgottesdienst ab und beteten, dass die begangene Suende wieder voellig ausgeloescht werde. Der edle Judas aber ermahnte die Leute, sich von Suenden rein zu halten; sie haetten ja mit eigenen Augen gesehen, welche Folgen das Vergehen der Gefallenen gehabt habe. Er veranstaltete eine Sammlung, an der sich alle beteiligten, und schickte etwa zweitausend Silberdrachmen nach Jerusalem, damit man dort ein Suendopfer darbringe. Damit handelte er sehr schoen und edel; denn er dachte an die Auferstehung. Haette er nicht erwartet, dass die Gefallenen auferstehen werden, waere es naemlich ueberfluessig und sinnlos gewesen, fuer die Toten zu beten. Auch hielt er sich den herrlichen Lohn vor Augen, der fuer die hinterlegt ist, die in Froemmigkeit sterben. Ein heiliger und frommer Gedanke! Darum liess er die Toten entsuehnen, damit sie von der Suende befreit werden.“ (Einheitsuebersetzung). Sehen wir uns 1 Kor 15,29 an: „Wie kaemen sonst einige dazu, sich fuer die Toten taufen zu lassen? Wenn Tote gar nicht auferweckt werden, warum laesst man sich dann taufen fuer sie?“ (Einheitsuebersetzung). Taufe bezieht sich oft auch symbolisch auf Busse (Mk 10,38-39; lk 3,16; 12,50). In 2 Tim 1,16-18 sieht es ausserdem ebenfalls so aus, als ob Paulus fuer den toten Onesiphorus betet.


8) Warum nennt ihr euren Priester „Vater“? „Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel.“ (Mt 23,9 – Einheitsuebersetzung). Hier lehrt Jesus, dass Gott der Vater alleine die Quelle jeglicher Autoritaet ist. Er spricht aber nicht absolut, denn das wuerde auch bedeuten, man duerfte seinen eigenen Vater nicht mehr so nennen, oder auch „Kirchenvaeter“ nicht mehr als solche bezeichnen, ebenso wenig die Gruendungsvaeter einer Nation usw. Jesus selbst verwendet den Begriff „Vater“ in Matthaeus (15,4-5; 19,5.19.29; 21,31) ebenso in Johannes (8,56) und auch anderswo. Im Gleichnis vom reichen Mann und vom armen Lazarus laesst Jesus selbst den reichen Mann zweimal den Begriff „Vater Abraham“ verwenden (Lk 16,24.30; vgl. auch Apg 7,2; Roem 4,12; Jas 2,21). Der Hl. Paulus schreibt ferner: „Nicht um euch blosszustellen, schreibe ich das, sondern um euch als meine geliebten Kinder zu ermahnen. Haettet ihr naemlich auch ungezaehlte Erzieher in Christus, so doch nicht viele Vaeter. Denn in Christus Jesus bin ich durch das Evangelium euer Vater geworden. Darum ermahne ich euch: Haltet euch an mein Vorbild!“ (1 Kor 4,14-16 – Einheitsuebersetzung) und spricht in Roem 9,10 vom „Vater Isaak“.

9) Warum gehorcht ihr den Papst? Katholiken glauben, dass Jesus den Heiligen Petrus zum Leiter der Kirche bestimmt hat. „Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Maechte der Unterwelt werden sie nicht ueberwaeltigen. Ich werde dir die Schluessel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden loesen wirst, das wird auch im Himmel geloest sein.“ (Mt 16,18-19 – Einheitsuebersetzung). Was dieses Schluessel-Uebergeben bedeutet, sehen wir in Jesaja: „Ich lege ihm den Schluessel des Hauses David auf die Schulter. Wenn er oeffnet, kann niemand schliessen; wenn er schliesst, kann niemand oeffnen.“ (Jes 22,22 – Einheitsuebersetzung. Siehe zum Verstaendnis auch den Kontext dieses Verses). Jesu Stammbaum als Nachfahre Davids, der somit legitim die Schluessel uebergeben kann, sehen wir etwa bei Matthaeus: „Stammbaum Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams“ (Mt 1,1 – Einheitsuebersetzung). Durch das ganze Testament hindurch (siehe auch die Apostelgeschichte!) wird Petrus als der Fuehrer der Apostel dargestellt. Jesus hat uns aussserdem versprochen, er wuerde den Heiligen Geist zurueck lassen, damit Er bei uns bleibt und Seine Kirche leite (Jn 14,16). Die Unfehlbarkeit des Papstes und der Kirche als ganzer (Bischoefe zusammen mit dem Papst) ist also nur die logische Konsequenz biblischer Aussagen. Was fuer eine Kirche waere das, die zwar vom Heiligen Geist geleitet wird, auf deren Glaubensverkuendigungen man sich aber nicht verlassen koennte. In der gleichen Art und Weise, wie der Heilige Geist dafuer sorgte, dass fehlbare Menschen die unfehlbare Heilige Schrift geschrieben haben, sorgt der Heilige Geist auch heute dafuer, dass fehlbare Menschen die Kirche unter bestimmten Umstaenden unfehlbar leiten.


10) Kann man eure Glaubensgrundsaetze eigentlich auch in der Bibel finden? Alle katholischen Glaubensgrundsaetze lassen sich in irgendeiner Form in der Bibel finden. Manche direkt und offensichtlich, andere einschlussweise. Es ist auch gar nicht noetig, dass alles sofort und direkt auf den ersten Blick in der Bibel steht – das behauptet noch nicht einmal die Bibel selbst. Sie verweist ausdruecklich und mehrmals auf die Kirche und das kirchliche Lehramt! „Seid also standhaft, Brueder, und haltet an den Ueberlieferungen fest, in denen wir euch unterwiesen haben, sei es muendlich, sei es durch einen Brief.“ (2 Thess 2,15). „Ich lobe euch, dass ihr in allem an mich denkt und an den Ueberlieferungen festhaltet, wie ich sie euch uebergeben habe.“ (1 Kor 11,2). „Im Namen Jesu Christi, des Herrn, gebieten wir euch, Brueder: Haltet euch von jedem Bruder fern, der ein unordentliches Leben fuehrt und sich nicht an die Ueberlieferung haelt, die ihr von uns empfangen habt.“ (2 Thess 3,6). „Halte dich an die gesunde Lehre, die du von mir gehoert hast; nimm sie dir zum Vorbild und bleibe beim Glauben und bei der Liebe, die uns in Christus Jesus geschenkt ist. Bewahre das dir anvertraute kostbare Gut durch die Kraft des Heiligen Geistes, der in uns wohnt“ (2 Tim 1,13-14). „Falls ich aber laenger ausbleibe, sollst du wissen, wie man sich im Hauswesen Gottes verhalten muss, das heisst in der Kirche des lebendigen Gottes, die die Saeule und das Fundament der Wahrheit ist.“ (1 Tim 3,15). „Was du vor vielen Zeugen von mir gehoert hast, das vertrau zuverlaessigen Menschen an, die faehig sind, auch andere zu lehren.“ (2 Tim 2,2 – alles Einheitsueberzeugung). Und wenn sich die ersten Christen uneinig waren, haben sie nicht einfach nur ihre Bibeln aufgeschlagen und darin gelesen (der biblische Kanon existierte zu dieser Zeit noch gar nicht!). Sie hielten ein Konzil ab, das verbindliche Dekrete verabschiedete (siehe etwa Apg 15,1-29). Schliesslich war es auch die Kirche, die bestimmte, welche Buecher zur Bibel gehoerten – und welche nicht. Dies aber geschah erst im spaeten vierten Jahrhundert. Die Heilige Tradition und die kirchliche Autoritaet waren also Grundvoraussetzung dafuer, dass wir heute eine Bibel haben.

 

(Quelle: Our Sunday Visitor, www.osv.com - I very much recommend their material!!)

Einige der Probleme von "neutestamentlichen Kirchen" bzw. "bibeltreuen Christen"

  1. Sie sehen meist nicht die alttestamentlichen Hintergründe von fast jedem neutestamentlichem Bibelvers. Meist wird nur das Neue Testament gelesen. Wählt man trotzdem einen Text aus dem Alten Testament, so wird nur in den allerseltensten Fällen die Verbindung zum Neuen Testament gezogen. Wer dann etwa zum ersten Mal etwas von Prof. Dr. Scott Hahn liest oder hört, wenn er die tiefere Bedeutung neutestamentlicher Bibelverse und ihre Grundlagen im Alten Testament - und umgekehrt! - zieht, dem fällt so manches wie Schuppen von den Augen und man hat das Gefühl, zum ersten Mal versteht man wirklich die Bibel. Gerade die Verse, über die man früher hinweggelesen hat, weil man sie für nicht so wichtig hielt. Ohne das Alte Testament kann man aber das Neue Testament nicht verstehen.
  2. Es gibt niemanden, der das Schiff steuert (vergleichbar dem Papst). Die Konsequenz: Uneinigkeit und immer fortwährende Spaltungen (wenn mir etwas an meiner Kirche nicht gefällt, gründe ich eben eine neue, die genau meinem Bild von Kirche entspricht!).
  3. Sola Scriptura: In dem Moment, wo ich akzeptiere, dass nur die Bibel die alleinige Autorität ist, ist die Tür für individuelle Auslegung (nur ich alleine kann letztlich für mich entscheiden, was richtig ist. Keine andere Autorität kann mir das sagen - so zumindest, wenn man dieses Prinzip konsequent weiter verfolgt) offen. Und genau dies geschah nach der Reformation und wiederholt sich heute immer wieder: zigtausende verschiedener Kirchen mit ebenso vielen verschiedenen Auslegungen der Bibel und Glaubensüberzeugungen.
  4. Keine Tradition und keine Beachtung der Lehre der Kirchenväter. Es interessiert die meisten "modernen" Kirchen nicht, was früher war. Warum auch? Wir haben ja die Bibel. Nur: ohne die Kirchenväter hätten wir die Bibel gar nicht! Da glaubt man eher einem Fernsehprediger aus dem Jahr 2008 als den Kirchenvätern, die seinerzeit von den Aposteln selbst eingesetzt und unterrichtet wurden. Vieles in der Bibel lässt sich im Licht der Kirchenväter weitaus besser verstehen. Und Jesus selbst hat uns gesagt, dass Er immer bei uns sein und den Hl. Geist hier lassen würde - um Seine Kirche zu führen und zu leiten. Die 2.000 jährige Tradition ist eine vom Heiligen Geist begleitete Tradition, nicht einfach nur ein menschliches Machtwerk! Nur: welche Kirche kann schon von sich behaupten, seit Jesu Zeiten zu existieren?
  5. "Persönliche Beziehung zum Herrn": dieses Konzept ist absolut neu in der christlichen Geschichte. 2.000 Jahre lang hat man den Glauben als ein Gnadengeschenk Gottes gesehen, das wir nicht für uns allein bekommen haben, sondern zum Wohl der Kirche. Glaube wurde IMMER nur in der Gemeinschaft mit anderen Gläubigen in der Kirche - und NIE als etwas allein privates gesehen, dass man auch ohne Kirche praktizieren kann. Die Kirche gibt die Offenbarung Gottes in Christus allen Generationen weiter - indem sie sie lenkt und bedenkt. Dafür wird sie vom Hl. Geist geleitet. Somit muss das Glaubensverständnis einer jeden Generation auch das Glaubensverständnis vergangenere Generationen mit einbeziehen!

(Quelle: u.a.: http://www.fernkurswuerzburg.de/)

 

Evangelikale?

Evangelikale lehnen u.a. grundsätzlich Abtreibung ab.

Auch findet man sie nicht unbedingt nur in einer bestimmten Gemeinde - auch nicht zwangsweise nur bei Protestanten. Evangelikale sind auch offener dem katholischen Glauben gegenüber als etwa Fundamentalisten, u.a. deshalb, weil sie sich der Kirchengeschichte eher bewusst sind.

Wenn Evangelikale Katholiken werden, hören sie auch nicht auf, Evangelikale zu sein - sie haben nur als Evangelikale ihre Erfüllung gefunden.

(Quelle: Prof. Dr. Scott Hahn, "Evangelizing the Baptized". CDs von www.saintjoe.com)

Das Priestertum endete doch mit Christus!

Lesen wir Titus 1,5: "Ich habe dich in Kreta deswegen zurückgelassen, damit du das, was noch zu tun ist, zu Ende führst und in den einzelnen Städten Älteste einsetzt, wie ich dir aufgetragen habe." (Einheitsübersetzung)

Nachdem der Hl. Paulus in Rom Hausarrest bekommen hatte (AD 61-63), hat er Titus in Kreta eingesetzt. Ihm reichte es, eine Gemeinde zu gründen - alles weitere überließ er anderen (siehe auch 2 Kor 10,16; Röm 15,20-21). Etwa um AD 65 schrieb dann der Hl. Paulus diesen Brief an Titus. Wahrscheinlich hielt er sich zu dieser Zeit noch in Mazedonien auf. Eine der ersten Aufgaben von Titus war es dann, Presbyter - also Priester - zu ernennen.

Wo also sind die Priester und Bischöfe der Kirchen, die sich auf das Neue Testament oder das Urchristentum berufen?

(Quelle: www.saintjoe.com)

 

Für einen wiedergeborenen Christen ist doch die Erlösung garantiert!

Tatsächlich? Sehen wir uns 2 Tim 2,12 an: "wenn wir standhaft bleiben, werden wir auch mit ihm herrschen; wenn wir ihn verleugnen, wird auch er uns verleugnen." (Einheitsübersetzung).

Standhaftigkeit und Durchhaltevermögen sind also Grundvoraussetzungen, um es bis "nach oben" zu schaffen. Wenn wir die Erlösung schon garantiert und sicher hätten, sobald wir einmal "gerettet" sind, warum sollten wir dann standhaft bleiben, um in den Himmel zu kommen, wie wir es hier lesen? Wir müssen das Rennen bis zum Ziellauf durchhalten. Jesus sagt uns in Lk 9,23, dass jemand, der Ihm nachfolgen will, sich selbst verleugnen und täglich sein Kreuz auf sich nehmen muss. Das widerspricht aber der Vorstellung von "einmal gerettet, immer gerettet"!

(Quelle: www.saintjoe.com)


Bist du wiedergeboren?

Antwort eines Katholiken:

Ja, ich habe Jesus Christus als meinen persönlichen Herrn und Retter angenommen - und noch mehr als das:

Ich wurde getauft und in den mystischen Leib Christi aufgenommen!

(Quelle: Prof. Dr. Scott Hahn: "Evangelizing the Batpized". CDs by www.saintjoe.com. Go and get them!!)

Unsere Erlösung können wir nicht verlieren - einmal gerettet, immer gerettet!

Lesen wir Röm 11,22: "Erkenne die Güte Gottes und seine Strenge! Die Strenge gegen jene, die gefallen sind, Gottes Güte aber gegen dich, sofern du in seiner Güte bleibst; sonst wirst auch du herausgehauen werden." (Einheitsübersetzung).

Wir müssen also bis zum Schluss standhaft bleiben oder wir riskieren, vom lebensspendenden Baum abgeschnitten zu werden, so wie einige derer in Israel (Gottes auserwähltes Volk) abgeschnitten wurden, während andere (die Heiden) eingepfropft wurden (Röm 11,16-21). Gott geht streng mit denen um, die sich von Ihm abwenden; die aber, die Ihm gegenüber treu bleiben, werden Seine Güte erhalten.

Es gibt Menschen, die meinen, unsere Erlösung können wir nicht verlieren - und sie sündigen weiterhin, als ob das keinen Unterschied machen würde. Wir sündigen alle, aber wir müssen darauf acht geben, dass wir alle Sünden überwinden!

(Quelle: www.saintjoe.com)


Warum?

Was steckt eigentlich hinter all den Angriffen und Vorwürfen der Katholischen Kirche gegenüber (Maria, nenne niemand Vater, Heiligenverehrung, Papsttum usw.)? Wenn man mit Menschen, die derartiges vertreten, spricht, merkt man bald, dass dies eigentlich nur Symptome sind. All diese Einwände lassen sich beantowrten - dahinter steckt aber manchmal eine grundsätzliche Ablehnung der Katholischen Kirche gegenüber. Die Menschen haben Angst, die Katholische Kirche hätte recht und um nichts in der Welt wollen sie katholisch werden.

Hier kann von katholischer Seite aus nur geraten werden, den Menschen mit Demut, Geduld, Freundlichkeit und Offenheit zu begegnen (und nicht mit der Absicht, Debatten gewinnen zu wollen!).

Nichtkatholischen Christen kann man nur empfehlen, einmal offen und ehrlich die eigene Motivation für derartige Argumente zu hinterfragen. Was für ein Problem habe ich eigentlich, jemanden Vater zu nennen (die Bibel hat hier kein Problem) oder einen Papst als Stellvertreter Christi auf Erden zu akzeptieren? Warum habe ich so eine starke Abneigung der Katholischen Kirche gegenüber? Hat Jesus nicht EINE Kirche begründet (anstatt zigtausende verschiedner Denominationen!)? Und welche Kirche kann eigentlich schon behaupten, "von Anfang an" da gewesen zu sein?

Nun versuchen sich da manche nichtkatholische Gemeinden mit diversen "Argumentationshilfen" aus der Affaire zu ziehen. Die eigene Gemeinde wäre etwa nicht im 19. Jahrhundert gegründet worden, sondern der "Gründer" hätte nur die Kirche des Neuen Testaments "wiederentdeckt", die jahrtausendelang versteckt vor sich hin geschlummert hat (das Problem hierbei: das behaupten mehrere Gemeinden - keine davon kann jedoch tatsächliche Beweise für diese Theorie liefern, ohne hierfür die Geschichte und die Schriften der Kirchenväter völlig zu verdrehen. Derartige "Argumente" sind so durchsichtig, dass man bezweifeln darf, ob die Vertreter dieser Theorien dies tief im Inneren selbst glauben.). Ein anderes Argument: man hätte keine neue Kirche gegründet oder sich abgespalten von der Katholischen Kirche, sondern diese nur zu erneuern versucht usw.

Fakt ist, dass die Katholische Kirche von Anfang an bestanden hat und all die Gemeinden, die sich heute evangelikal oder sonst wie nennen, tatsächlich nur Abspaltungen sind - ähnlich von Ästen, die sich von einem Stamm abzweigen.

Nein? Wann wurde denn DEINE Gemeinde gegründet? Hat sie eine apostolische Sukzession, d.h. kann sie bis zu den Aposteln (also bis zu Jesus!) zurück verfolgt werden? Hat sie Bischöfe oder Sakramente?

Nein?

Woher hat deine Gemeinde eigentlich die Bibel?

Ich will hiermit keineswegs andere Gemeinden schlecht machen oder als nicht christlich hinstellen. Was ich aber durchaus möchte, ist, zum Nachdenken anzuregen...

 

Gott nimmt doch Seine Zusage der Erlösung nicht zurück! Wie kann man denn seine Erlösung verlieren?




Nein, Gott nimmt Seine Zusage der Erlösung nicht zurück. Wir können uns aber sehr wohl von Gott abwenden und einen anderen Weg gehen! Diese Freiheit lässt Er uns - wir können uns für oder gegen Ihn entscheiden. Wenden wir uns aber von Ihm ab, können wir natürlich unsere Erlösung verlieren - nicht umsonst warnt uns die Bibel immer wieder davor!

(Quelle: u.a. Mike Cumbie: http://www.mikecumbie.org/)

Ein Freund von mir behauptet, dass die Taufe ein symbolischer Akt sei und nichts mit der Erlösung zu tun hat. Was kann ich ihm antworten?


Zeige ihm, was die Bibel sagt. Zuallererst sagt die Bibel nirgends, dass die Taufe nur ein „symbolischer Akt“ ist. Ein solcher Bibelvers existiert ganz einfach nicht. Sehen wir uns also an, was die Bibel zur Taufe sagt:

„Ich gieße reines Wasser über euch aus, dann werdet ihr rein. Ich reinige euch von aller Unreinheit und von allen euren Goetzen. Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. Ich nehme das Herz von Stein aus eurer Brust und gebe euch en Herz aus Fleisch. Ich lege meinen Geist in euch und bewirke, dass ihr meinen Gesetzen folgt und auf meine Gebote achtet und sie erfüllt.“ (Ez 36,25-27 – Einheitsübersetzung).

Diese Verse des Alten Testaments werfen bereits einen Schatten auf die Taufe des Neuen Testaments.

Sehen wir uns also das an, was im Neuen Testament dem eben gelesenen entspricht:

„Kehrt um und jeder von euch lasse sich auf den Namen Jesu Christi taufen zur Vergebung seiner Sünden; dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen“ (Apg 2,38 – Einheitsübersetzung)

Hier gibt es nirgendwo eine symbolische Sprache – das hier ist die Realität! Die Apostelgeschichte sagt, wir sollen uns taufen lassen zur Vergebung unserer Sünden. Ezechiel sagt, „Ich gieße reines Wasser über euch aus, dann werdet ihr rein. Ich reinige euch von aller Unreinheit und von allen euren Goetzen.“ Die Apostelgeschichte sagt „dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen“. In Ezechiel lesen wir: „Ich lege meinen Geist in euch“. Siehst du also, wie Gott uns bereits im Alten Bund auf das vorbereiten wollte, was er uns im Neuen Bund zu geben beabsichtigte?

Apg 22,16: „Was zögerst du noch? Steh auf, lass dich taufen und deine Sünden abwaschen und rufe seinen Namen an!“ (Einheitsübersetzung)

1 Kor 12,13: „Durch den einen Geist wurden wir in der Taufe alle in einen einzigen Leib aufgenommen, Juden und Griechen, Sklaven und Freie; und alle wurden wir mit dem einen Geist getränkt.“ (Einheitsübersetzung)

Welcher Leib war das? Der Leib Christi!

1 Petr 3,21: „Dem entspricht die Taufe, die jetzt euch rettet. Sie dient nicht dazu, den Körper von Schmutz zu reinigen, sondern sie ist eine Bitte an Gott u ein reines Gewissen aufgrund der Auferstehung Jesu Christi.“ (Einheitsübersetzung)

Die Bibel stützt also keineswegs die nicht-katholische Auffassung, dass die Taufe symbolisch sei. Die Bibel stützt sehr klar und deutlich die katholische Lehre, dass die Taufe uns errettet, dass sie uns zu Gliedern des Leibes Christi macht, dass sie die Sünde wegwäscht und dass wir durch die Taufe den Heiligen Geist empfangen. Genauso lehrt es die Katholische Kirche!

(Quelle: Dr. John Martignoni www.biblechristiansociety.com)


Evangelikale = Fundamentalisten?

Die Rechte der in diesem EZW-Newsletter verbreiteten Meldungen und Beiträge
liegen bei der EZW. Sie können jedoch unter Angabe der Quelle
(EZW-Newsletter 6/2008) und des Internetlinks
(www.webmart.de/nlhistory.cfm?id=41596) zitiert und weiter verbreitet
werden.

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1.    
2.     Evangelikalismus ist nicht Fundamentalismus
3.     
4.     
5.     
6.    
7.     
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2. Evangelikalismus ist nicht Fundamentalismus
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Einzelne Medienvertreter haben gegenwärtig großes Interesse daran, die
religiöse Situation in Deutschland so darzustellen, dass sie zum Abbild
nordamerikanischer Verhältnisse wird. Demnach gibt es auch in Deutschland
die Gefahr eines politisch einflussreichen christlichen Fundamentalismus.
Man sieht Kräfte am Werk, die auf der Grundlage eines wortwörtlichen
Bibelverständnisses Einfluss nehmen und eine neue Ordnung für das
gesellschaftliche Zusammenleben einführen wollen.

Verwiesen wird auf die wachsende Bedeutung neuer freikirchlicher
Gemeinschaftsbildungen für junge Menschen, die Attraktivität
enthusiastischer Ausdrucksformen der christlichen Frömmigkeit, die
öffentlichen Kontroversen über Veranstaltungen beim Christival in Bremen. In
Fernsehbeiträgen wie "Jesus' junge Garde" (2005), "Jesus Camp" (2006) oder
"Die Hardliner des Herrn" (2007) wurden Evangelikale teilweise pauschal mit
christlichen Fundamentalisten gleichgesetzt: Sie kämpfen gegen
Homosexualität, Feminismus und Abtreibung, gegen die Evolutionslehre an
öffentlichen Schulen, gegen die historisch-kritische Bibelforschung, mit
Hilfe exorzistischer Praktiken gegen Dämonen und den Teufel. Sie erziehen
unsere Kinder und Jugendlichen zu religiösen Eiferern.

Ist eine christliche Rechte in Deutschland auf dem Vormarsch? Verbinden sich
das Erlebnis der Wiedergeburt und das Erfülltsein mit dem Geist erkennbar
mit politischen Optionen? Ist die Betonung der unbedingten Geltung der
Heiligen Schrift mit der für fundamentalistische Bewegungen
charakteristischen Überzeugung verknüpft, "auf der Grundlage der heiligen
Texte eine neue Gesellschaft aufzubauen? (Gilles Kepel)"

Aus verschiedenen Gründen ist die Gleichsetzung der evangelikalen Bewegung
mit dem christlichen Fundamentalismus unangemessen und nicht zutreffend:

1. Deutschland gehört, wie der nordamerikanische Fundamentalismusforscher
Martin Marty mit Recht sagt, zum "fundamentalismusschwachen Gürtel, ... der
von Europa über Kanada und die nördlichen Teile der Vereinigten Staaten bis
nach Japan reicht". In Deutschland artikulieren sich politisierte Formen des
Fundamentalismus beispielsweise in christlichen Kleinparteien, wie der
Partei Bibeltreuer Christen (PBC) oder der Christlichen Mitte (CM). Aus
allen bisherigen Wahlergebnissen wird sichtbar, dass beide Parteien
politisch einflusslos bleiben. Der christliche Fundamentalismus in seinen
protestantischen oder katholischen Spielarten stellt sich in unserem Kontext
vor allem als kirchenpolitische, seelsorgerliche und ökumenische
Herausforderung dar.

2. Eine Gleichsetzung von Evangelikalismus und Fundamentalismus ist
historisch nicht gerechtfertigt. Die Wurzeln der evangelikalen Bewegung
liegen im Pietismus, im Methodismus und in der Erweckungsbewegung. Vorläufer
hat sie in Bibel- und Missionsgesellschaften, in der Bewegung der
Christlichen Vereine junger Männer und Frauen, der Gemeinschaftsbewegung
sowie der 1846 in London gegründeten Evangelischen Allianz. Bereits die
geschichtliche Entwicklung belegt, dass der Evangelikalismus an
"vorfundamentalistische Strömungen" anknüpft und innerhalb der Bewegung ein
breites Spektrum an Ausprägungen der Frömmigkeit erkennbar wird. Die
fundamentalistische Bewegung ist nicht Fortsetzung des Evangelikalismus,
sondern ein neues, modernes Phänomen, das aus einer Verengung des
evangelikalen Erbes hervorgegangen ist.

3. Der zu beobachtende Hang von Teilen des nordamerikanischen
Evangelikalismus zur Verwischung der Grenze zwischen Religion und Politik
kann im Blick auf Europa und Deutschland nicht bestätigt werden.
Evangelikale Strömungen gewinnen zwar hier an Bedeutung, allerdings
vorrangig im gemeindlichen und kirchlichen Kontext.

Dabei wird auch deutlich, dass sich die evangelikale Bewegung in Deutschland
- zu ihr gehören nach Angaben der Deutschen Evangelischen Allianz ungefähr
1,3 Millionen Christinnen und Christen hauptsächlich aus evangelischen
Landeskirchen (ungefähr die Hälfte) und evangelischen Freikirchen -
keineswegs einheitlich darstellt. Sie umfasst verschiedene Richtungen und
reicht von dem in den evangelischen Landeskirchen verwurzelten pietistischen
Gemeinschaftschristentum bis zu enthusiastischen und separatistischen
Gruppen. In der Außenperspektive lassen sich sehr verschiedene Positionen
unter dem Stichwort Evangelikalismus zusammenfassen. Allzu pauschal wird oft
von den Evangelikalen gesprochen. Welche Evangelikalen sind gemeint? Die
Bekenntnisbewegung "Kein anderes Evangelium", die Initiativen wie ProChrist
und Willow Creek pointiert ablehnt, oder die Deutsche Evangelische Allianz,
die ProChrist und Willow Creek mit Nachdruck unterstützt? Stellungnahmen zur
evangelikalen Bewegung und zum christlichen Fundamentalismus erfordern
differenzierende Wahrnehmungen und Urteilsbildungen. Zwischen beiden gibt es
Zusammenhänge und Übergänge. Beide sind gleichwohl zu unterscheiden.

4. In einer Studie zu transkonfessionellen Bewegungen aus dem Jahr 1976
wurde darauf hingewiesen, dass die Herausforderung evangelikaler Bewegungen
für die historischen Kirchen darin liegt, "angesichts einer oft formellen,
unverbindlichen Christlichkeit ... die Notwendigkeit persönlicher
Entscheidung und Verpflichtung zu erkennen und zu betonen ... und alle
Formen kirchlichen Lebens, christlichen Zeugnisses und kirchlichen Dienstes
... unter die Norm der Heiligen Schrift zu stellen". Ein solches Anliegen
hat seine Berechtigung. Mit dem Begriff Fundamentalismus wird wertend und
kritisch auf die Schattenseiten und Fehlentwicklungen protestantischer
Erweckungsfrömmigkeit hingewiesen. Fundamentalismus ist die Gefährdung des
Evangelikalismus. Beides wäre für den öffentlichen Diskurs über christliche
Orientierungen problematisch: wenn entschiedene Überzeugungen pauschal unter
Fundamentalismusverdacht gestellt würden; wenn die Frage nach christlicher
Identität hauptsächlich und primär durch Abgrenzung - antipluralistisch,
antihermeneutisch, antifeministisch, antievolutionistisch - beantwortet
würde, bei gleichzeitiger Aufrichtung von starker "patriarchalischer"
Autorität. Viele Evangelikale wissen das und sind an einer
Selbstunterscheidung gegenüber dem christlichen Fundamentalismus
interessiert. Man kann Fundamente haben, ohne Fundamentalist zu sein.

Dr. Reinhard Hempelmann

 

Wo steht das in der Bibel?

"Wenn ein Evangelikaler fragt: "Wo steht diese Doktrin in der Bibel?", ist meine Antwort für gewöhnlich: "Zeige mir zuerst einmal von der Bibel her, warum du glaubst, dass sämtliche christlichen Doktrinen in der Bibel sein müssen."

David B. Currie: Born Fundamentalist - Born Again Catholic

 

Zitat

"Thank God I'm Catholic so I don't have to be Pope anymore"

Steve Wood

An diesem Satz ist mehr dran, als es zunächst den Anschein hat: "Gottseidank bin ich Katholik - jetzt muss ich nicht mehr den Papst spielen!"

Das Problem bei vielen evangelikalen und protestantischen Gemeinden, die nach dem Prinzip "Sola Scriptura" lehren: jeder fängt gleichsam von vorne an - ob nun mit oder ohne theologische Ausbildung. Jeder versucht, die Bibel für sich alleine neu zu entdecken und zu interpretieren. Ohne entsprechenden Hintergrund ist das aber ein Ding der Unmöglichkeit (ja, ich weiß, der Heilige Geist kann alles bewirken - aber nicht umsonst hat uns Petrus davor gewarnt, die Bibel eigenmächtig auszulegen!).

Die Katholische Kirche - von der wir überigens die Bibel haben! - hat in 2.000 Jahre währender Lehr- und Forschungstätikeit und unter der von Jesus versprochen Fürhung des Heiligen Geistes die mündliche und schriftliche Überlieferung in apostolischer Nachfolge seit Jesu' Zeiten getreu weitergegeben und -entwickelt. Die Kirche als Ganze kann nicht irren - und darauf dürfen wir uns verlassen.

Jesus hat uns versprochen, Er würde einen Wächter (den Heiligen Geist) bei uns lassen und immer bei uns sein. Und Seine Kirche würde nie untergehen.

Und daran hält die Katholische Kirche seit nunmehr 2.000 Jahren fest.

 

Coming Home

Manch Evangelikaler kommt nach langer Überlegung, viel Lesen, viel Beten, Bibelstudien, Treffen mit Katholiken usw. zu der Überzeugung, dass die Katholische Kirche die Kirche ist, die Jesus gegründet hat und konvertiert. Er wird Teil genau dieser Katholischen Kirche, was er sich vielleicht zuvor nie hätte vorstellen können.

Um Katholiken mal ein Bild davon zu geben, was er hinter sich lässt: Evangelikale Gemeinden sind zumeist sehr warmherzige und liebevolle Gemeinschaften, vergleichbar etwa mit Familien, wo einer den anderen hilft. Es gibt viele verschiedene Programme und Angebote dort, Bibelstunden, gemeinsame Freizeiten, Hilfe in seelischer und materieller Not, Hilfe bei der Erziehung der Kinder - und vor allem eine meist großartige Gemeinschaft, wo er sich wirklich wohl gefühlt hat. Wo die Menschen noch das Feuer des Glaubens in ihren Herzen trugen und andere damit anstecken wollten.

Wie auch immer - ihm wird klar, dass es nur eine Kirche geben kann und er tritt über.

Und nun kommt er vielleicht in eine dieser beinahe klinisch toten katholischen Großstadtgemeinden. Man geht - wenn überhaupt - alleine in die Messe und auch wieder alleine hinaus. So etwas wie Gemeinschaft scheint es gar nicht zu geben. Der Pfarrer ist mangels ehren- und hauptamtlicher Mitarbeiter und aufgrund wachsender Gemeindegrößen (zusammengelegte Pfarreien) hoffnungslos überfordert. Die angebotenen Veranstaltungen beschränken sich auf ein Minimum und stillen nicht einmal annähernd den Durst, denn der "Neue" hat. Er will brennen für den Herrn, er sucht die Gemeinschaft, die er kennt und er will mit im Weinstock Gottes arbeiten!

Aber da gibt es wenig zu tun, was ihn anspricht. Die sonntäglichen Predigten erscheinen ihm lauwarm und nichtssagend. Sakramente wie die Beichte scheinen kaum angeboten und noch viel weniger angenommen zu werden.

Er beginnt sich langsam zu fragen, ob diese Katholiken eigentlich wissen, was sie an ihrem Glauben haben.

Irgendjemand sagt ihm dann, wenigstens haben die Katholiken etwas, was Evangelikale nicht haben: die Eucharistie. Sie essen tatsächlich das Fleisch des Herrn und trinken Sein Blut!

Zweifellos. Ein unschlagbares Argument.

Er öffnet die Bibel:

"So aber ist es mit dem Brot, das vom Himmel herabkommt: Wenn jemand davon isst, wird er nicht sterben. Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, (ich gebe es hin) für das Leben der Welt. Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben? Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm. Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben. Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit." (Jn 6,50-58 - Einheitsübersetzung).

Und er kommt nicht umhin, sich zu fragen, ob seinen neuen Geschwistern wirklich bewusst ist, dass sie hier Jesus selbst in sich aufnehmen! Er sieht, wie einige bereits nach der Kommunion noch während des Singesn die Kirche verlassen (Prof. Dr. Scott Hahn hat dies einmal den "Judas Shuffle" genannt). Ihm fällt die Geschichte ein, die er bei Fr. Ben Cameron von den "Fathers of Mercy" gehört hat: da hat es einen Priester auch gestört, dass seine Schäfchen immer so früh die Messe verlassen. Schließlich hat er an die Innenseite der Kirchentüre ein Schild angebracht, dass man beim Hinausgehen zwangsweise lesen musste: "Judas war der Erste, der die Messe zu früh verließ!".

Und trotzdem - nichts gleicht dieser katholischen Messe. Nichts ist wie die Eucharistie.  

Kein Wunder, dass die Juden diese Worte Jesu so abstoßend empfanden: In Levitikus heißt es, dass man von seinem Volk und vom Alten Bund mit Gott abgetrennt wird, wenn man das Fleisch isst und das Blut trinkt.

Das aber ist genau das, was Gott uns damit sagen will:

Wir haben den Bund mit Gott immer wieder gebrochen. Selbst die Israeliten hatten nicht die Kraft, sich über die Sünde zu erheben. Durch Jesus haben wir einen Neuen Bund - aber dafür müssen wir mit dem Alten Bund brechen, indem wir Jesu' Fleisch essen und Sein Blut trinken!

Wir müssen sozusagen Vater und Mutter verlassen, um mit unserem nuen Bräutigam einen Neuen Bund einzugehen!

Unser altes Selbst muss sterben, damit wir in Jesus neu leben können!

Als die Jünger bei Jesu' Worten meinten, das wäre unerträglich - das kann doch niemand anhören, wie hat Jesus da reagiert? Hat Er gesagt: "Halt, kommt zurück - ich habe das doch nicht wörtlich gemeint! Ihr müsst das symbolisch verstehen! NEIN - im Gegenteil! Manche meinen nun, da Jesus ja daraufhin sagte, der Geist mache lebendig und das Fleisch sei zu nichts nutze, wäre die Eucharistie nur symbolisch zu verstehen. Das heißt aber, sie haben den ganzen Sinn dieses 6. Kapitels bei Johannes nicht verstanden. Die Jünger haben ihn sehr wohl verstanden und wussten, dass Jesus es genau so meinte, wie Er es gesagt hatte - und genau deshalb wandten sich so viele von Ihm ab!

In seiner alten evangelikalen Gemeinde gab es regelmäßig den "altar call", den "Ruf zum Altar", wo Menschen aufgefordert werden, nach vorne zu kommen, sich für Jesus als ihren persönlichen Herrn und Retter zu entscheiden, für sich beten oder sich segnen zu lassen, ihre Sorgen mitzuteilen usw. An sich eine gute Sache. Das Problem. Für einen "altar call" bruacht man überhaupt erst einen Altar! Und ein Altar ist da, um etwas zu opfern! So wie sich Jesus als lebendiges Ofper hingibt und in der Eucharistie dieses Opfer gegenwärtig (NICHT wiederholt!) wird, so geben wir uns selbst hin, wenn wir die Eucharistie empfangen!

All dies fällt ihm wieder ein, und es wird ihm klar, das es die richtige Entscheidung war, zur einen Kirche zurück zu kehren. Zu der Kirche, die getreu Jesu versprechen 2.000 Jahre allen Verleumdungen und Angriffen widerstanden hat und immer noch da steht. Zu der Kirche, die Jesus selbst gegründet hat und in der seitdem in apostolischer Nachfolge Seine Lehre weitergegeben wird, Sein Fleisch gegessen und Sein Blut getrunken wird.

(Quelle: u.a. Prof. Dr. Scott Hahn, "Evangelizing the Baptized", erhältlich bei www.saintjoe.com sowie Material der Fathers of Mercy, www.fathersofmercy.com)

 

Bibelverse, mit denen Evangelikale Probleme haben dürften

Kol 1,24: "Jetzt freue ich mich in den Leiden, die ich für euch ertrage. Für den Leib Christ, die Kirche, ergänze ich in meinem irdischen Leben das, was an den Leiden Christi noch fehlt." (Einheitsübersetzung)

Christen glauben, dass Jesu Leiden und Tod am Kreuz ausreichend waren, damit uns unsere Sünden vergeben wurden. Die Sünden der ganzen Welt. Warum sagt aber hier der Hl. Paulus, dass an den Leiden Christi noch etwas fehlt? Die Antwort findet sich allein in der mittlerweile 2.000 Jahre alten katholischen Lehreüber unsere Teilnahme an Jesu Werk der Erlösung.

Wenn es an das Thema Leiden geht, haben viele protestantische Kirchen unbefriedigende Antworten. Wir müssen laut so einigen Evangelikalen nur Jesus als unseren persönlichen Herrn und Retter annehmen, um gerettet zu werden. Leiden sei nur ein Ausdruck des menschlichen Wesens, daswir eben aushalten müssten, ohne dass wir oder andere irgendetwas davon hätten.

Die Katholische Kirche hingegen lehrt, dass jeder durch die Taufe teil hat an Jesu ewigen Priestertum, und unsere Gebete,Werke, ja sogar unser Leiden vollenden Jesu Werk der Erlösung. Das ist wesentlich für die Mitgliedschaft in der Gemeinschaft der Heiligen. Genau darüber schreibt der Hl. Paulus hier.

Er sagt hier ganz deutlich, dass er sich feut in den Leiden, die er für andere erträgt. Der Hl.Paulus würde sich aber an nichts erfreuen und schon gar nicht darüber schreiben, wenn es nicht Jesu Werk der Erlösung voranbringen würde. Das Leiden des Hl. Paulus ist nicht für ihn selbst gedacht, sondern für andere Glieder der Kirche. Seine Freude über die Teilnahme am Werk der Erlösung durch sein Leiden beruht darauf, weil sein Leiden anderen hilft (er empfindet also keine Freude über den Schmerz des Leidens an sich). Erst im Kontext des mystischen Leib Christi macht seine Lehre Sinn.

Der Hl. Paulus erklärt, er ergänze, was an den Leiden Christi noch fehlt. Er tut das aber nicht zum Wohl von Jesus selbst, denn Jesu Leiden waren ausreichend für unsere Erlösung. Er könnte der Macht dieser Leiden nichts hinzufügen. Er sagt uns, dass er dies zum Wohle der Kirche tue, des mystischen Körpers also, dessen Haupt Jesu ist. Der Grund dafür: Gott will, dass wir an Jesu Leiden teilhaben, um das Werk Seiner Erlösung voranzubringen. In und für die Kirche also erlaubt uns Jesus, an Seinem Leiden teil zu haben und unser Leiden mit dem Seinen zu verbinden, um so den Willen des Vaters zu erfüllen. In und durch die Taufe, durch die wir die Gotteskindschaft erhalten und Teil an Jesu Priestertum nehmen, können wir Jesu Werk der Erlösung voran bringen.

Was müssen wir also tun, um wie der Hl.Paulus durch unser Leiden das zu ergänzen, was an Jesu' Leiden noch fehlt - zum Wohle der Kirche? Wir übergeben Gott unser Leiden als ein Opfer des Lobpreises Gottes. Anstatt also nur einfach still vor sich hin zu leiden, lassen wir das Leiden durch unser Gebet sogar zu, um Christi Werk der Erlösung voran zu bringen. Das ist das Leiden, worüber sich der Hl.Paulus freut und genau deshalb ist es auch so wichtig, wie wir mit dem Leiden umgehen. Ein solches Leiden ist nicht nur für die Betroffenen von Vorteil, sondern für alle Glieder im Leib Christi, der Kirche. Es gibt kein schlimmeres Leiden als vergeudetes Leiden.

Allein die Katholische Kirche hat dies 2.000 Jahre lang gelehrt!

(Fortsetzung folgt)

(Quelle: http://www.scripturecatholic.com/my_top_ten.html)

 

Was unterscheidet die Katholische Kirche eigentlich von anderen christlichen Kongregationen?

Vor allem die Eucharistie.

Ohne die Eucharistie wären wir nur eine von vielen christlichen Kongregationen.

Ja, Jesus ist spirituell überall gegenwärtig. Aber Seine einzigartige körperliche Gegenwart kann nur in der Eucharistie gefunden werden. Hier kommt es zur Wesensverwandlung von Brot und Wein in Leib und Blut Jesu Christi. Nichts kommt dem gleich, und gerade deshalb ist es so gefährlich, wenn sogar katholische Theologen diese Glaubenswahrheit verwässern wollen - selbst wenn dies in der guten Absicht geschieht, offener für die Ökumene zu sein.

Sehen wir uns das Alte Testament an: Das Volk Israel wurde in Ägypten aufgerufen, ein Lamm zu opfern, das Blut an den Türpfosten zu streichen und das geopferte Lamm zu essen. So ging der Todesengel an ihren Häusern vorbei und tötete nicht - wie bei anderen Häusern - die Erstgeborenen.

Hätten Sie aber das Lamm nicht gegessen, wären ihre Erstgeborenen getötet worden!

(Quelle: Fr. Bill Casey: "Mission for Truth - The Quest in an Age of Compromise")

 

"Altar Call"?

In evangelikalen Gemeinden gibt es unter anderem auch etwas, das man auf Englisch "Altar Call" nennt - also den Ruf zum Altar, in der Regel verbunden mit persönlichen Gesprächen oder Segnungen bzw. mit dem Übergeben des eigenen Lebens an Jesus Christus, den man als persönlichen Herrn und Retter annimmt.

Das ist prinzipiell natürlich nichts Schlechtes. Das Problem hierbei: Glauben Evangelikale wirklich, dass es hier um einen Ruf zum Altar geht? Von der Definition des Wortes her bringt man auf einem Altar ein Opfer dar. Evangelikale glauben aber, Jesus wurde ein für allemal geopfert - somit haben sie auch keinen Altar und dementsprechend keinen "Altar Call".

Natürlich opfern Katholiken Jesus auch nicht in jeder Messe erneut - sie machen Sein Opfer aber sehr wohl gegenwärtig (siehe auch die Offenbarung). Sein Opfer ist somit fortlaufend, wenn es auch nicht laufend "erneut" geschieht.

(Quelle: u.a. Prof. Dr. Scott Hahn, "Evangelizing the Baptized". CDs by www.saintjoe.com. Go and get them!)


Sind Katholiken "wiedergeboren"?

Bestimmt habt ihr auch schon von “wiedergeborenen” Christen gehört (auf Englisch “born again Christians”). Sind auch wir Katholiken “wiedergeboren”?

Lesen wir zunächst Joh 3,3 (Einheitsübersetzung):

“Amen, amen, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.”

Bei Evangelikalen geschieht dieser Moment des “Wiedergeboren-werdens” oft im Rahmen eines “Revivals” oder einer “Crusade”, bei der ein Prediger den Anwesenden erzählt, sie müssten “wiedergeboren werden. Meist folgt dann ein “altar call” (ein Ruf zum Altar. Das Problem dabei hierfür braucht man erst mal einen Altar!) und man wird aufgefordert, sich für Jesus Christus zu entscheiden, das “Gebet des Sünders” zu beten und Jesus Christus als seinen persönlichen Herrn und Retter in sein Herz einzuladen.

Der Prediger sagen vielleicht weiterhin, wenn du an den Herrn Jesus Christus glaubst und ebenso, dass Er für deine Sünden gestorben ist, wirst du wiedergeboren werden. Sobald du das “Gebet des Sünders” gebetet hast und Jesus Christus als deinen persönlichen Herrn und Retter angenommen hast, waerst du auch “wiedergeboren” oder “gerettet”.

Das sieht die Bibel aber nicht so.

Die Regeneration (also das “Wiedergeboren werden”) ist der Vorgang, dass wir vom Tod zum Leben verwandelt werden, wenn wir uns zum ersten Mal Gott zuwenden und gerechtfertigt werden. Unsere Sünden sind rein gewaschen und wir sind neue Geschöpfe in Christus. Der Christus, der auch die Macht der Sünde gebrochen hat. Es ist uns aufgetragen, gegen die Sünde anzukämpfen (siehe auch Röm 6,1-22 und Eph 6,11-17).

Der griechische Ausdruck, der oft mit “wiedergeboren” (“born again”) übersetzt wird, ist “gennatha anothen” und wir finden ihn zweimal in der Bibel: in Joh 3,3 und 3,7 (“von neuem geboren”). Die Frage ist, wie man dies übersetzt. Manchmal kann das griechische Wort “anothen” mit “wieder” oder “von neuem” übersetzt werden, im Neuen Testament aber bedeutet es meist “von oben”.

Ein anderer Begriff ist die “Regeneration”, also die “Neuschaffung”, das “Wiedergeboren werden”. Als etwas, das im persönlichen Leben eines Gläubigen geschieht, findet man ihn nur in Tit 3,5 (“Wiedergeburt”). Die Wiedergeburt wird in anderen Stellen auch wie folgt gesehen (alle Einheitsübersetzung):

“Wir wurden mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod; und wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, so sollen auch wir als neue Menschen leben.” (Röm 6,4)

“…und Beschneidung ist, was am Herzen durch den Geist, nicht durch den Buchstaben geschieht.” (Röm 2,29)

“Wenn also jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung: Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden.” (2 Kor 5,17)

“Denn es kommt nicht darauf an, ob einer beschnitten oder unbeschnitten ist, sondern darauf, dass er neue Schöpfung ist.” (Gal 6,15)

Hier wird also das “Wiedergeboren werden” zusammen mit der Taufe gesehen und beschrieben. Von diesen Auswirkungen der Taufe spricht Christus in Joh 3,5, wenn Er darauf verweist, dass jemand “aus Wasser und Geist geboren” werden muss. Im Griechischen heisst es wörtlich genau das: aus Wasser und Geist (und nicht etwa aus Wasser und dem Geist), es wird also klar auf eine Geburt aus Wasser und Geist verwiesen, nicht auf zwei verschiedene Geburten aus dem Wasser und dem Geist!

Diese Wiedergeburt aus Wasser und Geist, die bei der Taufe stattfindet, bewirkt, dass der reuige Sünder von einem Zustand der Sünde zu einem Zustand der Gnade verwandelt wird. In der Apostelgeschichte heisst es in 2,38 (Einheitsübersetzung):

“Petrus antwortete ihnen: Kehrt um und jeder von euch lasse sich auf den Namen Jesu Christi taufen zur Vergebung seiner Sünden; dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.”

Sieht man sich den Kontext von Joh 3,5 an, wird schnell klar, dass es hier um die Notwendigkeit und den regenerierenden Effekt der Taufe mit Wasser geht. Auch Jesus selbst wurde schliesslich getauft. Während Er aus dem Wasser stieg, öffnete sich der Himmel und der Heilige Geist kam wie eine Taube auf Ihn herab (siehe Mt 3,13-17; Mk 1,9-11; Lk 3,21-22, Jn 1,30-34).

Warum werden wir eigentlich mit Wasser getauft? Nun, das bringt zum Ausdruck, dass wir mit Christus sterben (Röm 6,3) und mit Ihm zu einem neuen Leben auferstehen (Röm 6,4-5). Ebenso erhalten wir heiligende Gnade und empfangen den in uns wohnenden Heiligen Geist (1 Kor 12,13; Gal 3,27). Wir werden Gottes Söhne und Töchter (Röm 8,15-17).

Es gibt keinen Zweifel daran, dass zum “Wiedergeboren werden” die Taufe mit Wasser und dem Heiligen Geist gehört:

“Darauf ging Jesus mit seinen Jüngern nach Judäa. Dort hielt er sich mit ihnen auf und taufte.” (Joh 3,22 – Einheitsübersetzung)


Auch die Kirchenväter gaben hier ein eindeutiges Zeugnis. Gerade Christen also, die sich auf das “Urchristentum” berufen, sollten doch einmal diese Dokumente der frühen Kirche lesen, in denen nichts vom evangelikalen Verständnis des “Wiedergeboren werdens” zu finden ist, wohl aber zum Wiedergeboren werden durch die Taufe mit Wasser und dem Heiligen Geist.

Lesen wir noch einige Bibelstellen (alle Einheitsübersetzung):

“hat er uns gerettet – nicht weil wir Werke vollbracht haetten, die uns gerecht machen können, sondern aufgrund seines Erbarmens – durch das Bad der Wiederbeburt und der Erneuerung im Heiligen Geist.” (Tit 3,5)

“Diese waren einst ungehorsam, als Gott in den Tagen Noachs geduldig wartete, während die Arche gebaut wurde; in ihr wurden nur wenige, nämlich acht Menschen, durch das Wasser gerettet. Dem entspricht die Taufe, die jetzt euch rettet. Sie dient nicht dazu, den Körper von Schmutz zu reinigen, sondern sie ist eine Bitte an Gott um ein reines Gewissen aufgrund der Auferstehung Jesu Christi” (1 Petr 3,20-21)

So wurde die Taufe auch von Martin Luther und später auch von einigen anderen protestantischen Denominationen als heilsnotwendig gesehen. Sogar einige Baptisten glauben an die Taufe (wenn auch möglicherweise nur als symbolischen Akt).

Leider haben auch einige Protestanten die biblischen Grundlagen verlassen und durch von Menschen gemachte Theorien ersetzt.

Unter denen, die die Notwendigkeit der Taufe leugnen, gibt es zwei Hauptrichtungen:

1) Die “evangelikale” Sichtweise, die bei vielen Baptisten polulär ist (man ist “wiedergeboren” im ersten Moment des Glaubens an Christus. Allein der Glaube führt dieser Theorie nach zur Wiedergeburt).
2) Die “calvinistische” Richtung (die Wiedergeburt geht dem Glauben an Christus voraus und produziert diesen. Gott verhilft also “heimlich” und ohne das Wissen der Beteiligten diese zur Wiedergeburt. Dies führt dann dazu, dass diese so Wiedergeborenen an Christus glauben). Manche Clavinisten nennen sich auch “Evangelikale”.

Um diese Theorien überhaupt aufrecht erhalten zu koennen, versuchen Evangelikale und Calvinisten die eindeutigen Bibelverse, die die Taufe zur Wiedergeburt vorschreiben, wegzuerklären. Ein Versuch etwa ist es, dass behauptet wird, das Wasser, von dem Joh 3,5 spricht, beziehe sich nicht auf die Taufe, sondern auf die Flüssigkeit, die bei der Kindsgeburt austritt. Jesus haette demnach etwa gesagt, man müsse durch das Wasser der Kindsgeburt und den Geist wiedergeboren werden. Das ist offensichtlich absurd. Das griechische Wort für Wasser (“hudor”) bezieht sich nirgends auf das Wasser bei der Kindsgeburt.

Manchmal werden die Verse, die nicht in das evangelikale oder calvinistische Konzept passen, auch einfach ignoriert.

Lesen wir Apg 9,18-19 (Einheitsübersetzung):

“Sofort fiel es wie Schuppen von seinen Augen und er sah wieder; er stand auf und ließ sich taufen. Und nachdem er etwas gegessen hatte, kam er wieder zu Kräften.”

Hier geht es um eine Taufe, die mit Wasser durchgeführt wurde!

Weitere Verse in diesem Zusammenhang: Apg 2,38; 1 Petr 3; Röm 6, Kol 2.

Die Vorstellung des “Wiedergeboren wardens” ohne Wasser entbehrt somit jeder biblischen Grundlage.

Sind Katholiken also “wiedergeboren”?

JA!! Alle Katholiken sind getauft, somit wurden alle Katholiken wiedergeboren. Vielmehr sollten wir die Frage an diese protestantischen Gruppen und Individuen zurueck geben: “Bist DU wiedergeboren – so wie die Bibel es versteht?” Wenn ein Evangelikaler nicht mit Wasser getauft wurde, ist er auch nicht “wiedergeboren” – zumindest nicht so, wie die Bibel es versteht. Es kommt nicht darauf an, was er glaubt oder für richtig hält. Alles was hier zählt, ist der Standard, den Gott uns vorgegeben hat und den wir auch einhalten müssen!

Wir sollten zwar auf jeden Fall anerkennen, dass die Grundhaltung dieser Protestanten, also die dahinter stehende Motivation und das spirituelle Bedürfnis, sehr wohl Wertschätzung verdienen. Gleichwohl sind wir gerufen, die Wahrheit in Liebe zu verkünden – und eine christliche Wiedergeburt ohnde die Taufe gibt es ganz einfach nicht.


(Quelle: u.a. Catholic Answers: www.catholic.com. I very much recommend their resources!)

 

Die Sehnsucht nach den Fleischtöpfen Ägyptensoder warum viele freikirchlichen Gemeinden ihr Erbe verspielen

ein Artikel aus dem freikirchlichen Umfeld:

 

 

Die Diktatur der guten Laune

Freikirchen beruhen auf der Grundlage das ihre Mitglieder sich autonom für sie entscheiden. Dies sollte eigentlich verhindern, dass man ohne inneren Bezug in eine Organisation eintritt oder gar durch Geburt und Handeln Dritter ihr angehört, wie dies durch die Praxis der Kindtaufe, immer noch und wohl auch weiterhin, von den Großkirchen praktiziert wird. Aber diese bewusste Entscheidung beruht heute meistens nicht auf theologischen oder gar glaub­ensmäßigen Überzeugungen des Einzelnen, sondern auf eher kurzfristigen und subjektiven Erkenntnissen. Im Vordergrund stehen, gute musikalische Qualität im Gottesdienst - besonders im Lobpreisteil -, eine interaktive Gottesdienstgestaltung und kurze in Alltagssprache gehaltene Predigten, die möglichst konsensorientiert und nach Kräften jeden theologischen Tiefgang vermeiden. Darüber hinaus ist das Angebot von Essen und Trinken nach dem Gottesdienst meist für auch ein Kriterium. Auch die technischen Anlagen vieler Gemeinden sind wichtig. Sie hätten oft vor zehn Jahren noch einem professionellen Tonstudio zur Ehre gereicht. Es wird an nichts gespart, sei es das drahtlose Mikro, der Beamer oder die professionelle Beleuchtung. Entsprechend kulturell ist das Programm des Gottesdienstes. Es gibt semiprofessionellen Worship, der durch kleine Gruppen vorgetragen wird. Manchmal wird auch richtig abgerockt auf der Gottesdienstbühne. Auch verfügt man über viele sprachliche Ausdrucksformern die neu sind im Gottesdienst. Angefangen von der Podiumsdiskussion, vielfältige Formen des Interviews bis zu szenischen Darbietungen aller Art und Länge. Bei soviel Programm kann man doch nur gut gelaunt im Gottesdienst sein. Denn das Gefühl wird in voller Weise attackiert. Wie kann man bei soviel guter Laune um einen herum nur miesepetrig sein. Hier passen trauende oder kritische Menschen nicht hin und das bekommen Sie in solchen Gemeinden auch immer wieder zu spüren. Da kommen dann solche Sätze von Mitgeschwistern: „Verdirb uns unsere gute Laune nicht“, „Du bist einfach zu kritisch.“, „Ich kapier gar nicht was Ihr wollt, hier gibt es doch ein gutes Programm“, „Der Pastor soll sich alleine um Bibel und Theologie kümmern, ich fühle mich davon überfordert.“, „Hauptsache die Atmosphäre stimmt.“....

 

Die Absolutheit der Erfahrung

Es wundert nicht bei solcher Einstellung, dass alle kritischen Geschwister nur stören weil sie das Gemeinde- Feeling zerstören oder es nicht mehr aufkommen kann. Da wagen es doch welche in der Gemeinde unsere Glaubenserfahrungen zu ruinieren. Denn der moderne Christenmensch bezieht seinen Glauben hauptsächlich aus den von Ihm gefühlsmäßig zugeordneten Erfahrungen bei christlichen Events und aus den Gemeindeveranstaltungen. Dies wird in der Regel häufig der Gottesdienst sein. Deshalb stört alles in dieser Veranstaltung, was einem nur im entferntesten an Forderungen Gottes an uns Menschen erinnern könnte. Worte wie „Schuld“ „Buße“ „Strafe“ und „Verdammnis“ sind auf der Liste der Tabuwörter. Auch Aufforderungen zum persönlichen Einsatz als Christ für diese Gesellschaft werden häufig unter verschämten Argumenten wie „Dafür ist doch unsere Gemeinde zu klein.“, „Wir bräuchten 1000 Mitglieder um eine wöchentliche Hausaufgabenhilfe für Kinder aus dem Stadtviertel durchzuführen.“, „Wir sollten vor allen unseren Bedürftigen versorgen.“, leichtfertig abgetan. Auch hier möchte man sein persönliches Christentum und seine Glaubenserfahrung nicht mit der Not und dem Elend anderer Menschen belasten wollen. Denn seien wir ehrlich, diese Erfahrungen führen nicht gerade dazu, den nächsten Lobpreisteil im Gottesdienst am Sonntag als besonders erhebend und voll von Gottes Allmacht zu erleben. Oder: Elend ist die beste Glaubenspassbremse. Auch regelmäßiges Bibellesen und zu intensive Beschäftigung mit dem Wort Gottes sind dem oben beschriebenen Glaubensstil eher abträglich.

 

Die Unfähigkeit- und Willigkeit zu lernen

Darum verwundert es auch nicht, dass Bibellesen in vielen Hauskreisen von Freikirchen eher eine Randbeschäftigung ist. Diese Erfahrung musste ich erst letzte Woche machen, als ich

mich bei einem Hauskreis einer Baptistengemeinde vorstellte. Auf meine Frage, was Sie denn zuletzt in der Bibel gelesen haben, erhielt ich zuerst ein langes Schweigen, was allerhöchstens durch ein Stammeln von Sätzen wie „Wir haben schon lange keinen Bibeltext mehr gelesen...“, „Liebe Frau hast du nicht einmal vor Monaten was zum Vater unser gemacht?... –Keine Antwort...“, „Wir klönen meistens und beten dann etwas.“. Aber auch in einer FEG bekommt man solche und ähnliche Antworten wie: „Die Bibel ist mir zu kompliziert, da solch sich mal der Pastor für mich drum kümmern.“, „Ich habe keine Ahnung von der Bibel, dafür haben wir doch unsere Ältesten“. Wenn man diese Geschwister dann aber auffordert, sich selbst kundig zu machen, da dies ja sich aus dem Gedanken des allgemeinen Priestertum der Gläubigen ergibt und Grundlage jeglicher reformatorischer Tradition und Theologie ist, erntet man häufig nur Desinteresse. Man hat entweder keine Zeit, keine hinreichenden Grundkenntnisse oder schlichtweg keine Lust sich mit so etwas Trockenen und Komplizierten zu beschäftigen.

 

Die Nichtwahrnehmung des Identitätsverlustes

Wenn dieser Trend so weiter geht, wird es schwere Schäden in den Freikirchen geben und letztendlich zur Auflösung dieser führen. Da Freikirchen von der Mitarbeit ihrer Mitglieder leben brauchen Sie gebildete und selbständige Mitarbeiter. Diese sind nicht nur notwendig zur Aufrechterhaltung des vielfältigen Angebotes in den Gemeinden, sondern sie ersparen auch eine Menge Kapitalmittel, welche die Großkirchen aufwenden müssen für Hauptamtliche Mitarbeiter (z.B. Diakonie; Öffentlichkeitsarbeit; Jugendarbeit u.a.). Auch bestand immer wie­testgehend das Selbstbewusstsein der Freikirchen darin, sich als aktive Elite gegenüber den Volkskirchen zu verstehen. Wenn dies nicht mehr geleistet werden kann, muss man entweder den Weg zu Professionalisierung der Arbeit gehen, was aber finanziell meist nicht leistbar sein wird, oder erhebliche Angebotsreduktionen durchführen, was sich aber auf nachhaltigste Weise negativ auf die Anziehungskraft dieser Gemeinden auswirken wird. Gleichzeitig würde die Notwendigkeit von Freikirchen in Frage gestellt, da es dann keine substanziellen Unterschiede mehr zu beiden Großkirchen geben wird, zumal auch diese in der Zukunft in Ihrer Größe noch stark schrumpfen dürften.

 

Ein neues Papsttum entsteht

Nun versuchen viele Pastoren diese oben gezeigten Defizite, durch einen verstärkten Einsatz zu kompensieren und haben es aufgegeben die Gemeindeglieder zu befähigen und zum Dienst auszurüsten. Allerhöchsten setzt man noch auf externe Kräfte, die punktuell in die Gemeinde kommen oder auf externe Veranstaltungen in fremden Schulungszentren. Aber auch hierbei gilt wie so oft, man erreicht die, welche ohnehin schon gut geschult sind, oder solche die sich für alles mögliche interessieren und entsprechend stark mitarbeiten. Die breite Masse der Gemeindeglieder werden nicht erreicht  bzw. lassen sich nicht mobilisieren. Von Ihnen hört man solche Sätze wie „Das macht doch bei uns der (oder) die...“, „Für so etwas fehlt mir schlicht die Zeit.“, „Müssen wir die Aufgabe auch noch machen?“. Um diesem Dilemma auszuweichen werden immer mehr Pastoren in Freikirchen zu „Pfarrherren“ oder Gar zu „Gemeindepäpsten“, die absolut alles Biblische und Theologische bestimmen, weil von der Gemeinde ohnehin nichts zu erwarten ist. Dies wird aber, wenn dieser Trend sich auf Dauer verfestigt zum Untergang jeder freikirchlichen Gemeinde führen, da autonom handelnde Personen, die - wie ich es oben beschrieben habe-, nie auf Dauer in einer Gemeinde heimisch werden, die durch autoritäre Strukturen (seien sie auch noch so fürsorglich verpackt) und eine Denk- und Glaubensfaulheit geprägt ist. Wie es dem Volk Israel nichts genützt hat sich nach der Zeit  der bequemen Knechtschaft mit einer Vollversorgungsmentalität der Fleischtöpfe zurückzusehnen, nützt es vielen freikirchlichen Gemeinden nichts, sich auf dem Rücken ihres Pastoren auszuruhen. Auch der Pastor wird so seine Gemeinde nicht retten können. Nur der unbequeme, mühsame und nicht best Proviantierteste Weg der persönlichen Mühe jedes Gemeindegliedes, in seinem persönlichen Glauben fortzuschreiten durch dauerndes Gebet und Bibelstudium, wozu die freikirchliche Gemeinde wertvolle Hilfestellungen geben soll, wird die freikirchlichen Gemeinden auf Dauer erhalten können.

 

Roger Stegmann

 

Die "Urchristen"

Unsere Kirche will das Urchristentum wiederherstellen – und nicht dem Christentum nachfolgen, das die Katholische Kirche aufgebaut hat!

 

Zu diesem “Restoration Movement” lassen sich viele Gemeinden zaehlen. Die Puritaner etwa oder die Baptisten in ihren fruehen Tagen. Die Gemeinden Christi oder die Disciples of Christ.

Protestanten berufen sich dabei eher auf das erste Jahrhundert, Anglikaner auf die ersten vier Jahrhunderte und Orthodoxe auf die ersten acht Jahrhunderte. Viele der amerikanischen Mega-Churches berufen sich auf die Gemeinde des zweiten Kapitels der Apostelgeschichte. Sie alle wollen jedoch das wahre Evangelium “wiederherstellen” – und zwar gemaess der Periode, auf die sie sich berufen.

Alle jedoch fuehren an, die Kirche haette die wahre und reine Lehre verlassen. Alle wollen Jahrhunderte von “falschen Lehren” loeschen, indem sie sich nur auf die Bibel berufen.

 

Die “wahre Kirche” haette fuer einige Jahre – bzw. Jahrzehnte oder Jahrhunderte, je nach Darstellung – bestanden und waere dann von falschen Lehrern in die Irre gefuehrt worden.

 

Manche fuehren dann an, irgendwo haette die “wahre Kirche” noch einige Anhaenger gehabt. Andere wieder behaupten, dass die gesamte Kirche abgefallen sei und erst zu einem Zeitpunkt in der fernen Zukunft – ueber tausend Jahre spaeter - wieder einige Christen zurueck zum “wahren Glauben” gefunden haetten.

 

Solche wilden Theorien sind aber zutiefst unbiblisch.

 

Gehen wir etwas zurueck in der Zeit. Was sagt die Bibel ueber die Kirche Jesu Christi?

 

Lesen wir etwa Daniel 2:44: “Zur Zeit jener Koenige wird aber der Gott des Himmels ein Reich errichten, das in Ewigkeit nicht untergeht; dieses Reich wird er keinem anderen Volk ueberlassen. Es wird alle jenen Reiche zermalmen und endgueltig vernichten; es selbst aber wird in alle Ewigkeit bestehen.” (Einheitsuebersetzung).

 

Etwas frueher, im selben Kontext, wird das Koenigreich des Messias mit einem Stein verglichen , von dem es heisst, er “wurde zu einem grossen Berg und erfuellte die ganze Erde.” (Daniel 2, 35 – Einheitsuebersetzung).

 

Diese Verse werden allgemein als eine Prophezeiung hinsichtlich der Kirche verstanden.

 

Die Kirche des Neuen Testaments steht ausserdem in voller Harmonie mit der Prophezeiung Daniels. In Mt 13, 31-32 etwa wird das Himmelreich mit einem Senfkorn verglichen, das groesser als alle anderen Gewaechse wird und die Voegel des Himmels in seinen Zweigen nisten laesst. Auch hier ein allgemein anerkannter Hinweis auf die Kirche. Zwar ist diese nicht das Koenigreich / Himmelreich selbst, wohl aber traegt es dieses in sich und wird eines Tages seine Vollendung finden.

 

Ein Koenigreich also, das wachsen und die ganze Welt erobern wuerde! Das passt aber so gar nicht zu oben genannten Theorien vom verschwundenen bzw. versteckten “wahren” Christentum!

 

Wie wir eben schon gehoert haben, sprach Jesus vom Koenigreich als einem Senfkorn, das ueber alles andere hinaus waechst. Ferner verglich er es mit Sauerteig, der unter Mehl gemischt wird, bis das Ganze durchsaeuert ist (Mt 13, 33).  Schliesslich sagte Er, dass er Seine Kirche auf den Felsen (Petrus) bauen werde und die Maechte der Unterwelt sie nicht ueberwaeltigen werden (Mt 16, 18). In 1 Tim 3, 15 nennt Paulus die Kirche “die Saeule und das Fundament der Wahrheit”. “Die Fuersten und Gewalten des himmlichen Bereichs” sollen “durch die Kirche Kenntnis erhalten von der vielfaeltigen Weisheit Gottes” (Eph 3, 10 – Einheitsuebersetzung). In Johannes 17, 20-21 lesen wir, dass alle eins sein sollen, damit die Welt glaubt, dass Jesus von Gott Vater gesandt wurde. Die Einheit der Kirche ist also ein wesentlicher Punkt. Die letzten Worte Jesu vor Seiner Himmelfahrt lesen wir in Apg 1, 8: “ihr werdet meine Zeugen sein (…) bis an die Grenzen der Erde.” (Einheitsuebersetzung). In Mt 28, 20 versichert Jesus den Aposteln: “Ich bin bei Euch alle Tage bis zum Ende der Welt.” (Einheitsuebersetzung).

 

Hoert sich das etwa wie ein Koenigreich an, dessen Bestimmung es ist, zu fallen? Soll  Jesus wirklich Seine Kirche gegruendet und dort Wunder gewirkt haben – und dann ist diese Kirche angeblich ueber tausend Jahre lang “vom Glauben abgefallen”? Evangelikale und Fundamentalisten vertreten zumeist die Ansicht, Jesus habe die Kirche  gebraucht, um ein Buch zu schreiben – und dann habe Er aufgehoert, mit und in der Kirche zu wirken. Sie wuerden es zwar nie  so ausdruecken, aber einschlussweise ist es in ihrer Theologie enthalten.

 

Ja, im Neuen Testament ist von falschen Lehrern die Rede, keineswegs aber in dem Sinne, dass das ganze Schiff damit untergeht. Christus hatte einen Plan fuer Seine Kirche, und kein Feind – komme er nun von aussen oder innen – wuerde diesen Plan und die Kirche als ganze jemals gefaehrden. Diese Warnungen vor falschen Lehrern sprachen im Uebrigen immer eine ganz bestimmte Sorge an, die sich gut aus dem Kontext erkennen laesst.

 

Ja, viele falsche Prediger kamen im Laufe der Kirchengeschichte und viele Menschen fielen vom Glauben ab – aber die Kirche als Ganze marschierte weiter. Und sie marschiert noch immer – seid 2.000 Jahren! Sie hat vieles durchmachen muessen und viele Anfeindungen ertragen, aber sie steht noch immer wie ein Fels in der Brandung – und nichts konnte sie ueberwinden!

 

Manche geben auch an, dass die ersten Christen ja auf die Bibel als solche verzichten mussten, da der biblische Kanon ja noch nicht existierte und selbst danach kaum Bibeln existierten, da die Buchpresse erst im 15. Jahrhundert erfunden wurde.

 

Lesen wir Apg 17, 30-31: “Gott, der ueber die Zeiten der Unwissenheit hinweggesehen hat, laesst jetzt den Menschen verkuenden, dass ueberall alle umkehren sollen. Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er den Erdkreis in Gerechtigkeit richten wird, durch einen Mann, den er dazu bestimmt und vor allen Menschen dadurch ausgewiesen hat, dass er ihn von den Toten auferweckte.” (Einheitsuebersetzung).

 

Unwissenheit ist keine Ausrede mehr. Das Licht ist in die Welt gekommen! Das Koenigreich Gottes ist gekommen! “Und in seinem Namen wird man allen Voelkern, angefangen in Jerusalem, verkuenden, sie sollen umkehren, damit ihre Suenden vergeben werden.” (Lk 24, 47 – Einheitsuebersetzung).

 

Damit diese Botschaft aber verkuendet werden konnte, bedurfte es Botschafter. Ohne dass die Kirche aber gewachsen und derart lebendig gewesen waere, haette sie nie eine solche Verbreitung gefunden und die Frohe Botschaft noch in den entlegensten Teilen der Erde verkuenden koennen! Die Vorstellung, die “wahre Kirche” haette ueber 1.000 Jahre lang nur im Verborgenen existiert, ist also mit der Bibel selbst unvereinbar! Jesus Christus, Sohn Gottes, ist nicht am Kreuz gestorben, um Seine Plaene von einigen unzulaenglichen Menschen zunichte machen zu lassen!

 

Warum gibt es dann soviele unterschiedliche Sichtweisen der Kirchengeschichte?

 

Nun, dies hat sehr viel mit dem Prinzip “sola scriptura” (“allein die Bibel”) zu tun. Menschen haben die Bibel eigenmaechtig interpretiert und sind so zu einem Bild gekommen, wie die “wahre” Kirche ihrer Meinung nach auszusehen hat. Da sie eine derartige Kirche aber nirgendwo ausmachen konnten, entwickelten sie eine Theorie, die angab, die gesamte Kirche sei fuer lange Zeit vom Glauben abgefallen – und zwar so lange, bis die “wahre” Kirche (die den persoenlichen Vorstellungen und persoenlichen Bibelinterpretationen entsprach) “wiederhergestellt” wurde.

 

Eine Theorie allerdings, entwickelt von sogenannten “bibeltreuen” Christen, die jeglicher biblischen Grundlage entbehrte – ganz im Gegenteil sogar den klaren Aussagen der Bibel widersprach.

 

Unter dem Strich ist die einzige Kirche, die seit Jesu Zeiten in apostolischer Nachfolge existierte und somit ihre Urspruenge lueckenlos bis zu den Aposteln zurueckverfolgen kann, die Katholische Kirche.

 

Alle (!) anderen christlichen Kirchen und Gemeinschaften sind – auch wenn sie dies noch so vehement leugnen – Ableger und somit Abspaltungen (von der Bibel klar verurteilt!) der Katholischen Kirche.

 

Die “wahre” Kirche, so wie einige evangelikale, fundamentalistische und protestantische Christen sich das vorstellen, gab es vor dem 16. Jh. nur in ihrer Einbildung.

 

Daran aendert auch die Tatsache nichts, dass man – nachtraeglich! – die Rechtfertigung der eigenen Kirche in das Neue Testament hineininterpretiert oder sich nach diversen Bibelversen nennt (“Gemeinde Christi” usw.). Hier versucht man fast verzweifelt etwas in die Bibel hineinzulesen, was nie dort stand. Auch der Versuch, haeretische Sekten und Splittergruppen aus der Kirchengeschichte mit der eigenen Kirche des 21. Jahrhunderts in Verbindung zu bringen und somit belegen zu wollen, dass die “wahre” Kirche ja immer im Untergrund existierte und von der Katholischen Kirche verfolgt wurde, hoert sich mehr nach einer schlechten Kinovorlage an denn nach historischen Fakten. Die haeretischen Sekten und Splittergruppen mit heutigen evangelikalen, fundamentalistischen und protestantischen Gemeinden vergleichen zu wollen, ist ganz einfach Unsinn.

 

Allein die Schriften der Kirchenvaeter aus dem ersten, zweiten und dritten Jahrundert sind sowohl in Glaube wie in Praxis eindeutig katholisch. Die fruehe Kirche, die manche heute gerne wiederherstellen moechten, glaubte fest an Glaubenswahrheiten wie die Kindertaufe, die koerperliche Gegenwart Christi in der Eucharistie, die herausragende Stellung und das Primat des Bischofs von Rom (kurz: das Papsttum), die Gemeinschaft der Heiligen und das Fegefeuer.

 

Ja, das Neue Testament warnt uns vor falschen Propheten und Irrlehren, es verspricht uns aber auch, dass die Kirche Jesu Christi nie untergehen wird. Die “Wiederherstellungstheorie”, die einschlussweise entweder ein voelliges Abfallen vom Glauben oder ein “Untergrunddasein” der “wahren” Kirche behauptet, ist somit also eine Theorie, die den Wahrheiten der Bibel klar widerspricht.

 

Das Neue Testament hat die Kirche Jesu Christi immer als eine sichtbare Einheit dargestellt – mit einer ebenso sichtbaren Hierarchie.

 

Wer also wirklich “bibeltreu” sein will, sollte an der Kirche festhalten, die Jesus selbst begruendet hat. Die Kirche, die ihre apostolische Nachfolge bis zu den Zeiten der Apostel zurueckverfolgen kann. Die Kirche, in deren Gottesdienst mehr biblische Elemente vorkommen als in jeder anderen Gemeinde. Die Kirche, die in ihrem Gottesdienst die Glaebigen in einem 3-Jahreszyklus durch das gesamte Alte und Neue Testament fuehrt (und somit mehr Bibellesungen in einem Gottesdienst hat als wohl jede andere Gemeinde haben duerfte und die Themenauswahl fuer die wochentlichen Predigten auch nicht dem persoenlichen Geschmack des Predigers ueberlaesst). Die Kirche schliesslich, die sich an die Weisung gehalten hat, die Jesus Seinen Aposteln – und damit ihren Nachfolgern durch apostolische Nachfolge mittels Handauflegung – gegeben hat und in der noch heute in jeder Messe ein Priester die Heilige Wandlung vollzieht und wir somit Jesu Fleisch essen und Sein Blut trinken koennen. Gerade da, wo es am wichtigsten ist, scheinen “bibeltreue” Christen die Bibel nicht woertlich zu nehmen!

 

Ich will hiermit Christinnen und Christen anderer Glaubensrichtungen keineswegs schlecht machen. Allerdings moechte ich sie durchaus auffordern, einmal ueber das eigene Glaubens- und Kirchenverstaendnis nachzudenken.

 

Nur um der Diskussion willen: stellt euch doch einmal vor, die Katholische Kirche hat recht und die Aussagen der Bibel sind tatsaechlich so zu nehmen, wie sie dort stehen und von der Kirche immer so verstanden werden: es gibt nur eine Kirche, denn eine Kirche, die gespalten ist, kann nicht mehr das Licht fuer die Welt sein und hat ihre Kraft verloren. Dieser Kirche steht ein Bischof als erster unter den Bischoefen vor, um das Schiff der Glaubigen in Jesu Namen sicher zu steuern. Diese Kirche hat tatsaechlich die apostolische Sukzession und dort koennen wir wirklich Jesus selbst in Fleisch und Blut zu uns nehmen sowie von den Priestern in Seinem Namen die Vergebung unserer Suenden erhalten!

 

Was waere dann?

 

 

 

(Quelle: u.a. Bruce Sullivan, Christ in His Fullness. A Protestant Minister discovers the fullness of Christ in the Catholic Church. CHResources, Ohio, USA, 2007 – a registered trademark of the Coming Home Network International, Inc.).

 

Probleme mit den Doktrinen

Vor allem bei evangelikalen Gemeinden hoert man, wenn sie ueber andere evangelikale Gemeinden sprechen, oefter Saetze wie: „Wir stimmen in den wesentlichen Doktrinen ueberein. Nur bei einigen unwesentlichen Doktrinen haben wir andere Auffassungen.“

Diese auf den ersten Blick so vernuenftig und positiv klingende Aussage zieht aber unweigerlich einige Probleme nach sich:

Was ist eigentlich „unwesentlich“?
Steht es vielleicht irgendwo in der Bibel, was „unwesentlich“ ist?
Wenn nicht, wer bestimmt dann, was „unwesentlich“ ist?

Um es kurz zu machen: in der Bibel wird sich dazu kein Hinweis finden. Ganz im Gegenteil: Jesus sagte uns ausdruecklich, der Mensch lebe nicht von Brot allein, sondern von JEDEM Wort Gottes!

Ein anderes Problem:

Es gibt ja nun zigtausend verschiedene christliche Konfessionen. Oft wird hier angefuehrt, die „eine“ und „wahre“ Kirche sei der spirituelle Zusammenhang all dieser Konfessionen und Einzelpersonen. Mal ganz abgesehen davon, dass die Bibel hier anderer Meinung ist (ein Beispiel: Wenn jemand nicht auf uns hoert, wenn wir ihn auf Suenden hinweisen, sollen wir ihn in letzter Konsequenz vor die Gemeinde bringen. Hierfuer bedarf es aber einer koerperlich existierenden Gemeinde. Und einer Gemeinde mit verbindlicher Doktrin – denn was ist, wenn Gemeinde A etwas fuer richtig haelt, Gemeinde B aber nicht?), wie verhaelt es sich dann mit den teilweise ja doch sehr unterschiedlichen Auffassungen hinsichtlich der Bibelauslegung und des christlichen Glaubens an sich? Entweder akzeptiert man also, dass es in der „wahren“ Kirche teilweise voellig gegensaetzliche „Glaubenswahrheiten“ gibt – was aus biblischer Sicht undenkbar ist – oder man muss sich eingestehen, dass es diese spirituelle Kirche, die sich aus diversen unterschiedlichen Einzelkirchen zusammensetzt, nicht gibt. Eine Gemeinde, die Jesus gegruendet hat, muesste also seit apostolischer Zeit ununterbrochen existiert haben. Sie muesste weiterhin koerperlich greifbar sein. Und sie muesste verbindliche Glaubenswahrheiten haben und jemanden, der als Hirte die Kirche leitet.

Wie viele Kirchen kommen hierfuer ueberhaupt in Frage?

 

Evangelikale Katholiken?

Geht denn das überhaupt - evangelikal und katholisch? Nun ja, abgesehen vom Prinzip "Sola Scriptura" (also der Bibel als einzige Autorität) geht das durchaus. Mehr noch: es wäre vielleicht die Zukunft der Katholischen Kirche. Es scheint revolutionär, aber wäre es denn so abwegig, wenn es von kirchlicher Seite her möglich wäre, neben den bestehenden Strukturen evangelikale Strukturen zuzulassen - mit ähnlichem Gemeindeaufbau, Glaubensverständnis, Glaubenspraxis, Jüngerschaftsprizip, Evangelisation usw. Warum denn nicht?

Once Saved Always Saved - Ist unsere Errettung sicher?


Sehen wir uns an, was die Bibel dazu sagt (alle Zitate aus der Einheitsübersetzung):

Etwa: Matthäus 7,21: "Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt."

Oder Matthäus 24,13: "Wer jedoch bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet."

Dann noch Römer 11,22: "Erkenne die Güte Gottes und seine Strenge! Die Strenge gegen jene, die gefallen sind, Gottes Güte aber gegen dich, sofern du in seiner Güte bleibst; sonst wirst auch du herausgehauen werden."

Und Philipper 2,12: "Darum, liebe Brüder - ihr wart ja immer gehorsam, nicht nur in meiner Gegenwart, sondern noch viel mehr jetzt in meiner Abwesenheit -: müht euch mit Furcht und Zittern um euer Heil!"

Paulus schreibt in 1 Korinther 9,27: "vielmehr züchtige und unterwerfe ich meinen Leib, damit ich nicht anderen predige und selbst verworfen werde."

Wiederum Paulus: 1 Korinther 10,11-12: "Das aber geschah an ihnen, damit es uns als Beispiel dient; uns zur Warnung wurde es aufgeschrieben, uns, die das Ende der Zeiten erreicht hat. Wer also zu stehen meint, der gebe Acht, dass er nicht fällt."

Und noch einmal: Galater 5,4: "Wenn ihr also durch das Gesetz gerecht werden wollt, dann habt ihr mit Christus nichts mehr zu tun; ihr seid aus der Gnade herausgefallen."

Ziemlich deutlich wird es hier: 2 Timotheus 2,11-13: "Das Wort ist glaubwürdig: Wenn wir mit Christus gestorben sind, werden wir auch mit ihm leben; wenn wir standhaft bleiben, werden wir auch mit ihm herrschen; wenn wir ihn verleugnen, wird auch er uns verleugnen. Wenn wir untreu sind, bleibt er doch treu, denn er kann sich selbst nicht verleugnen."

Oder hier: Hebräer 6,4-6: "Denn es ist unmöglich, Menschen, die einmal erleuchtet worden sind, die von der himmlischen Gabe genossen und Anteil am Heiligen Geist empfangen haben,die das gute Wort Gottes und die Kräfte der zukünftigen Welt kennen gelernt haben, dann aber abgefallen sind, erneut zur Umkehr zu bringen; denn sie schlagen jetzt den Sohn Gottes noch einmal ans Kreuz und machen ihn zum Gespött."

Nochmal Hebräer 10,26-27: "Denn wenn wir vorsätzlich sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, gibt es für diese Sünden kein Opfer mehr, sondern nur die Erwartung des furchtbaren Gerichts und ein wütendes Feuer, das die Gegner verzehren wird."

So etwas wie einen Moment des Christ-werdens, ab dem man dann für alle Zeiten "gerettet" ist, gibt es also nicht. Ganz im Gegenteil...

Manche Evangelikale und Fundamentalisten missionieren doch sehr aggressiv!

Tun sie das? Ich kann und will hier nicht für alle sprechen, aber Aussagen wie die oben genannte bekommt man manchmal von Katholiken zu hören und deshalb will ich hierzu kurz etwas sagen.

Zum einen stört mich hier diese unsägliche Positionierung: Da gibt es die bösen "Extremisten" (ob sie nun Evangelikale oder Fundamentalisten genannt werden), die es doch so furchtbar übertreiben - im Gegensatz zu denen, die schön brav in der Mitte sind, sonntäglich in den Gottesdienst gehen und vielleicht mal beim Aufstellen der Bänke für das Pfarrfest hellfen (ich übertreibe hier bewusst).

Ich habe viele dieser Evangelikalen und Fundamentalisten kennen lernen dürfen und war und bin auch noch oft in ihrer Mitte - und sah und sehe dies als Segen und Bereicherung an, als etwas, von dem wir Katholiken eine Menge lernen könnten. Bei diesen "Extremisten" wird der Auftrag Jesu, hinaus zu gehen, Menschen zu taufen und zu Jüngern Jesu zu machen, im Rahmen des Priestertums aller Gläubigen noch ernst genommen und als etwas gesehen, was jeden und jede Einzelne/n angeht!

Wer einen Büchertisch in einer Fußgängerzone aufbaut oder Bibeln an Moslems verteilt, missioniert nicht "aggressiv", sondern nimmt seine Aufgabe als Christ/in wahr und ernst! Anstatt hier gönnerhaft auf unsere Geschwister im Glauben herabzusehen und uns Urteile über sie zu erlauben, sollten wir doch genügend Demut haben, um an und von ihrem Beispiel und Lebenszeugnis zu lernen!

Revelation 3:16

A friend of mine said that his church takes the Bible literally, but that the Catholic Church doesn't...is that true?

Actually, there is no truth to that, whatsoever. Catholics interpret the Bible in a "literal" sense, while many fundamentalists, Evangelicals, and others interpret the Bible in a literalist sense.

The "literal" meaning of a passage of Scripture is the meaning that the author of that passage of Scripture intended to convey. The "literalist" interpretation of a passage of Scripture is: "that's what it says, that's what it means."

Let me give you an example to illustrate the difference. If you were to read a passage in a book that said it was "raining cats and dogs outside", how would you interpret that? As Americans, in the 21st Century, you would know that the author was intending to convey the idea that it was raining pretty doggone hard outside. That would be the "literal" interpretation...the interpretation the author intended to convey. On the other hand, what if you made a "literalist" interpretation of the phrase, "it's raining cats and dogs"?

The "literalist" interpretation would be that, were you to walk outside, you would actually see cats and dogs falling from the sky like rain. No taking into account the popularly accepted meaning of this phrase. No taking into account the author's intentions. The words say it was raining cats and dogs, so, by golly, it was raining cats and dogs! That is the literalist, or fundamentalist, way of interpretation.

If someone 2000 years in the future picked up that same book and read, "It was raining cats and dogs outside," in order to properly understand that passage in the book, they would need a "literal" interpretation, not a "literalist" interpretation. Now, think about that in the context of interpreting the Bible 2000-3000 years after it was written.

Literal, or Catholic, interpretation vs. literalist, or fundamentalist, interpretation.

(Source: Bible Christian Society / John Martignoni. http://www.biblechristiansociety.com/apologetics/two_minute#1. Used with permission)

Are You Saved?

Therefore, whoever thinks he is standing secure should take care not to fall. 1Cor 10:12

Now someone approached him and said, "Teacher, what good must I do to gain eternal life?" He answered him, "Why do you ask me about the good? There is only One who is good. If you wish to enter into life, keep the commandments." (Matt 19:16-17)

 

"Teacher, what must I do to inherit eternal life?" Jesus said to him, "What is written in the law? How do you read it?" He said in reply, "You shall love the Lord, your God, with all your heart, with all your being, with all your strength, and with all your mind, and your neighbor as yourself." He replied to him, "You have answered correctly; do this and you will live." Luke 10:25-28

"Amen, amen, I say to you, whoever hears my word and believes in the one who sent me has eternal life and will not come to condemnation, but has passed from death to life." John 5:24

"Whoever eats my flesh and drinks my blood has eternal life, and I will raise him on the last day." John 6:54

"You will be hated by all because of my name, but whoever endures to the end will be saved." Matt 10:22

"Whoever believes and is baptized will be saved; whoever does not believe will be condemned." Mark 16:16

Jesus answered, "Amen, amen, I say to you, no one can enter the kingdom of God without being born of water and Spirit. John 3:5

(Quelle: http://www.infpage.com/concordance/additional.htm)

 

I was talking with an Evangelical co-worker and he said the Bible teaches that once we are “saved,” we can never lose our salvation. Is that true?

Absolutely not. In fact, the Bible is full of passages that either directly or indirectly contradict this doctrine of “Once Saved, Always Saved.” For example:

Rom 11:17-23, “But if some of the branches were broken off [the Jews], and you, a wild olive shoot [the Gentiles], were grafted in their place to share the richness of the olive tree [Jesus Christ], do not boast over the branches...For if God did not spare the natural branches, neither will He spare you...Note then the kindness and the severity of God: severity toward those who have fallen, but God’s kindness to you, provided you continue in His kindness; otherwise you too will be cut off.”

Paul is talking about how salvation has come to the Gentiles, while many of the Jews have rejected it. And he makes it very clear that once you have been grafted into Christ, you must “continue in His kindness,” or you can also be cut off. So, even after you’ve been saved, you can still be cut off from Jesus Christ.

This is further seen in Galatians, chapter 5. Verse 1, “For freedom Christ has set us free; stand fast therefore, and do not submit again to a yoke of slavery [sin].” If once saved always saved is true, then one cannot “submit again” to a “yoke of slavery,” and Paul’s warning makes no sense.
But Paul goes on in verse 4 to say, “You are severed from Christ, you who would be justified by the law; you have fallen away from grace.” Paul is talking to Gentile Christians who had been wrongly taught by the Judaizers that they have to be circumcised and obey the Mosaic Law in order to be true Christians. Paul tells them that is false, and if they submit to circumcision and to the Old Law, they will be “severed from Christ.” If once saved always saved is true, though, they can’t be severed from Christ and, once again, Paul’s warning is meaningless.

We also have the Parable of the Prodigal Son, Luke chapter 15. The Prodigal Son was in his father’s house, and the father here is representative of God the Father. Then, the Prodigal Son leaves his father’s house and goes and lives a sinful life. In the end, though, he repents and returns to his father. After the Prodigal Son returns, the father says this of him in verse 24: “For this my son was dead, and is alive again; he was lost, and is found.”

In Evangelical terminology, to be dead is to be unsaved, and to be alive is to be saved. Notice very carefully, though, that the father says the son is alive “again.” In other words, the son was alive, or saved, when he was in his father’s house at the beginning of the parable; was “dead,” or unsaved, when he left his father’s house and lived in sin; then was alive again, saved again, when he repented and returned to his father’s house. Alive, dead, alive again. Saved, unsaved, saved again.

Once saved always saved? I don’t think so.

(Source: Bible Christian Society / John Martignoni. http://www.biblechristiansociety.com/apologetics/two_minute. Used with permission)

A Personal Relationship With Christ

In light of the emphasis of contemporary evangelicalism on the role or place of a personal relationship with Christ, it behooves the authors to put this emphasis in an historical perspective, in this appendix.

Some Catholic Christians and some non-believers are often heard to say that the Church never taught that a "personal relationship with Christ" was necessary for salvation.

The term "personal relationship" is, first of all, not biblical. Neither word nor the compound phrase is found in the Bible. But then, neither are such terms as "Trinity", "Incarnation", "Eucharist", "Lord's Supper", etc., found in the Bible. The expression "personal relationship" comes neither from the language of the Bible nor from the history of Christian faith. The expression comes from the humanist psychology of the last hundred years, principally that of Abraham Maslow, Carl Rogers and Eric Fromm. It also has its roots in over emphasis on the attitude of rugged individualism of the early development of America.

In using the expression "personal relationship" there is a danger in attempting to harmonize the formulas of the Bible with the formulas of psychology, psychiatry, and/or American nationalism. The language of the Bible and the languages of psychology, psychiatry, and nationalism reflect divergent perceptions and conceptualizations. Attempting to treat them as identical can only be artificial.

How did the Catholic Church of the past and how does the Church of the present teach the relationship each Christian must have with his or her Lord and Savior?

Many see the foundation for a personal relationship with Jesus implicit in John chapter three.

Jn 3:3
Jesus answered and said to him (Nicodemus), "Amen, amen, I say to you, no one can see the kingdom of God without being born from above."

Nicodemus, as Christians to follow for all ages, asked Jesus in return what was it that will allow a man to be "begotten from above." Jesus answered him repeating Himself:

Jn 3:5
Amen, amen, I say to you, no one can enter the kingdom of God without being born of water and Spirit.

Again Nicodemus presses Jesus for a further explanation. Jesus answers only that belief and action - deeds, works done in God - will accomplish what is required.

Jn 3:12-21
... whoever believes in him ... whoever lives the truth ... his works may be clearly seen as done in God.

But Jesus seems not to be entirely clear on the requirements. But as the Church has taught through all ages, all of the Bible does present clear requirements for the Christian's relationship to Jesus.

The Catholic Church, using explicit Scriptures, has always found that the basis of a personal relationship with Jesus begins at the origin of the Christian life. The Church, from Pentecost onward, examines the language of Christ and Sacred Scriptures and the content of that language for God's desire for the Christian's relationship to Him. The Church begins at the beginning of life as a Christian.

The origin of the life of a Christian and of Christian perfection to which the Bible constantly calls us, is the Heavenly Father, Who communicates His life through the Son, and through the Son, the Holy Spirit.

1 Jn 4:7-10
Beloved, let us love one another, because love is of God; everyone who loves is begotten by God and knows God. Whoever is without love does not know God, for God is love. In this way the love of God was revealed to us: God sent his only Son into the world so that we might have life through him. In this is love: not that we have loved God, but that he loved us and sent his Son as expiation for our sins.

The initiative for the life of a Christian is a movement descending from the Father to men: the Father through the Son in the Holy Spirit sanctifies man.

1 Jn 4:10
In this is love: not that we have loved God, but that he loved us ...
2 Cor 13:13
The grace of the Lord Jesus Christ and the love of God and the fellowship of the holy Spirit be with all of you God and the fellowship of the holy Spirit be with all of you.
1 Pet 1:2
... in the foreknowledge of God the Father, through sanctification by the Spirit, for obedience and sprinkling with the blood of Jesus Christ: ...

The movement descending from the Father to man touches man first in baptism.

Rom 6:3-5
Or are you unaware that we who were baptized into Christ Jesus were baptized into his death? We were indeed buried with him through baptism into death, so that, just as Christ was raised from the dead by the glory of the Father, we too might live in newness of life. For if we have grown into union with him through a death like his, we shall also be united with him in the resurrection.
Col 2:12-13
You were buried with him in baptism, in which you were also raised with him through faith in the power of God, who raised him from the dead. And even when you were dead (in) transgressions and the uncircumcision of your flesh, he brought you to life along with him ...
Eph 2:4-6
But God, who is rich in mercy, because of the great love he had for us, even when we were dead in our transgressions, brought us to life with Christ (by grace you have been saved), raised us up with him, and seated us with him in the heavens in Christ Jesus,

Through this participation the Christian is a new creature living in an atmosphere clearly new.

2 Cor 5:17
So whoever is in Christ is a new creation: the old things have passed away; behold, new things have come.

This new life of the Christian is directly a participation in the life of Christ, is the life of a member, joined with the Head, in the Body of Christ which is the Church.

Eph 4:15-16
Rather, living the truth in love, we should grow in every way into him who is the head, Christ, from whom the whole body, joined and held together by every supporting ligament, with the proper functioning of each part, brings about the body's growth and builds itself up in love.

The movement through Christ in the Father, founded in participation in the divine life - the movement of life in its origin involves union with Christ and - through Christ - with the Father.

Jn 14:23
Jesus answered and said to him, "Whoever loves me will keep my word, and my Father will love him, and we will come to him and make our dwelling with him."
Jn 14:20
On that day you will realize that I am in my Father and you are in me and I in you.
Col 3:3
For you have died, and your life is hidden with Christ in God.

The new life of the Christian is an assimilation of God through Christ. This life begins in baptism.

Gal 3:27
For all of you who were baptized into Christ have clothed yourselves with Christ.
Rom 8:9
But you are not in the flesh; on the contrary, you are in the spirit, if only the Spirit of God dwells in you. Whoever does not have the Spirit of Christ does not belong to him.
Rom 8:14-17
For those who are led by the Spirit of God are children of God. For you did not receive a spirit of slavery to fall back into fear, but you received a spirit of adoption, through which we cry, "Abba, Father!" The Spirit itself bears witness with our spirit that we are children of God, and if children, then heirs, heirs of God and joint heirs with Christ.

The new life of the Christian is a personal gift of the Father.

Rom 8:32
He who did not spare his own Son but handed him over for us all, how will he not also give us everything else along with him?

The response to this personal communication in the Christian is the gift or the donation of self to God through Christ.

2 Cor 11:2
For I am jealous of you with the jealousy of God, since I betrothed you to one husband to present you as a chaste virgin to Christ.
1 Cor 6:15
Do you not know that your bodies are members of Christ?
1 Cor 6:19
Do you not know that your body is a temple of the holy Spirit within you, whom you have from God, and that you are not your own?

Corresponding to this ontological state, the Christian life is not to be lived for itself, but for Christ and - through Christ - for God.

Rom 14:7-8
None of us lives for oneself, and no one dies for oneself. For if we live, we live for the Lord, and if we die, we die for the Lord; so then, whether we live or die, we are the Lord's.
Rom 6:11
Consequently, you too must think of yourselves as (being) dead to sin and living for God in Christ Jesus.

How is this gift of self of the Christian to be made manifest? It is first manifested in service to God because service to God involves conformity to the divine will and also praise to God.

Christ is the model for the Christian of service in the divine will.

Heb 10:5-7
For this reason, when he came into the world, he said: "... a body you prepared for me ... 'As is written of me in the scroll, Behold, I come to do your will, O God.'"
Jn 4:34
Jesus said to them, "My food is to do the will of the one who sent me and to finish his work."

Jesus teaches us that obedience to the will of the Father is our calling.

Mt 6:9-10
This is how you are to pray: Our Father in heaven, hallowed be your name, your kingdom come, your will be done, on earth as in heaven.
Mt 12:50
For whoever does the will of my heavenly Father is my brother, and sister, and mother.

The total earthly servitude of Christ consummated on the cross was praise and glory to God.

Jn 17:4
I glorified you (Father) on earth by accomplishing the work that you gave me to do.

Just as with Christ, the servitude of the Christian is simultaneously praise to God.

1 Cor 10:31
So whether you eat or drink, or whatever you do, do everything for the glory of God.
Eph 1:11-12
In him we were also chosen, destined in accord with the purpose of the one who accomplishes all things according to the intention of his will, so that we might exist for the praise of his glory, we who first hoped in Christ.

The gift of the self for the Christian is the denial of self.

Mk 8:34-35
He summoned the crowd with his disciples and said to them, "Whoever wishes to come after me must deny himself, take up his cross, and follow me. For whoever wishes to save his life will lose it, but whoever loses his life for my sake and that of the gospel will save it."
Mt 19:21
Jesus said to him (the young man), "If you wish to be perfect, go, sell what you have and give to (the) poor, and you will have treasure in heaven. Then come, follow me."

In the life of the Father through Christ, charity/love holds first place.

Mt 22:36-40
"Teacher, which commandment in the law is the greatest?" He said to him, "You shall love the Lord, your God, with all your heart, with all your soul, and with all your mind. This is the greatest and the first commandment. The second is like it: You shall love your neighbor as yourself. The whole law and the prophets depend on these two commandments."
1 Cor 12:31-13:13
Strive eagerly for the greatest spiritual gifts. But I shall show you a still more excellent way. If I speak in human and angelic tongues but do not have love, I am a resounding gong or a clashing cymbal. And if I have the gift of prophecy and comprehend all mysteries and all knowledge; if I have all faith so as to move mountains but do not have love, I am nothing. If I give away everything I own, and if I hand my body over so that I may boast but do not have love, I gain nothing. Love is patient, love is kind. It is not jealous, (love) is not pompous, it is not inflated, it is not rude, it does not seek its own interests, it is not quick-tempered, it does not brood over injury, it does not rejoice over wrongdoing but rejoices with the truth. It bears all things, believes all things, hopes all things, endures all things. Love never fails. If there are prophecies, they will be brought to nothing; if tongues, they will cease; if knowledge, it will be brought to nothing. For we know partially and we prophesy partially, but when the perfect comes, the partial will pass away. ... So faith, hope, love remain, these three; but the greatest of these is love.
Gal 5:14
For the whole law is fulfilled in one statement, namely, "You shall love your neighbor as yourself."
Rom 13: 8-10
Owe nothing to anyone, except to love one another; for the one who loves another has fulfilled the law. The commandments, "You shall not commit adultery; you shall not kill; you shall not steal; you shall not covet," and whatever other commandment there may be, are summed up in this saying, (namely) "You shall love your neighbor as yourself." Love does no evil to the neighbor; hence, love is the fulfillment of the law.

(Quelle: http://romanticcatholic.com/apologetics.html - used with permission)

 

Is Salvation a Personal Thing?

"Our own salvation and the salvation of the world are interconnected like the two beams of the cross"

(Paraphrasing Henri Nouwen)


If you were to die tonight do you have absolute assurance that you will go to Heaven?

Ever been asked the question: “If you were to die tonight do you have absolute assurance that you will go to Heaven?”

That’s a question that many Evangelicals use when approaching Catholics to try and start the process of pulling them out of the Catholic Church. I recently attended a seminar at Briarwood Presbyterian Church (PCA), which is one of the largest – if not the largest – Protestant churches in the Birmingham area. They were holding a series of classes over a several week period on various non-Christian belief systems. They had one on Atheism, on Islam, on Jehovah’s Witnesses, on Mormonism, and then guess which non-Christian faith tradition they covered after Mormonism? You got it! Roman Catholicism! (And please read “Roman Catholicism” with a sort of deep and sinister tone in your head.)

Well, I didn’t attend the other classes, but I did go to this one. And, one of the pieces of literature they handed out was on how to approach Catholics so as to witness to them about Jesus Christ. Below is first the text of the “approach” they suggested, and then my comments follow.


Challenge/Response/Strategy
“A Simple Approach in Witnessing [to Roman Catholics]”

1. Don’t attack Roman Catholicism!!!

2. Ask them the question, “Are you a Christian?” (They will probably answer, “Yes, I’m a Catholic.”)

3. Respond by saying, “Great, then do you believe that Jesus Christ is your Savior?” (They will probably answer, “Yes”.)

4. Ask, “If you died tonight, do you know for sure that you have eternal life, that you will go to heaven and be with the Lord?”  (They will probably respond that they hope so or they are trying, or how is it possible to know that.)

5. If they indicate that they don’t know for sure then ask: “What is it that separates us from God?”  (The answer you want is sin: Rom 3:32, 6:23.)

6. Then ask, “Which sin of ours doesn’t Christ fully atone for?”   (The answer should be none – He died for all our sins.  1 Pet 3:18; Heb 10:10–12; Rom 8:1; Rom 5:1.)

7. State: “To truly receive Christ as your Savior, you must trust in Him alone, that He took all of our sins on the cross that we might know that we have eternal life (1 John 5:11–13).”


My Response:

Well, we’re good up until Question #4. The first thing I do whenever someone asks me this question is to immediately ask them: “Where is that question in the Bible?”  Where does Jesus, or Paul, or Peter, or James, or anyone else ask someone, “If you died tonight do you know for sure that you would go to Heaven?”  Ask them to give you book, chapter, and verse.  They can’t do it, because that question is not in the Bible.  In other words, these “Bible–only” Christians have made up some sort of salvation test that is nowhere found in the Bible…it is a man–made invention.

Now, of course they’ll come up with some sort of reply to your question, and then get back to asking you to answer their question.  So, when asked if you “know” that you would go to Heaven should you “die tonight,” go ahead and answer the question like this: ”I do not judge myself.  I am not aware of anything against myself, but that does not mean I am acquitted.  It is the Lord Who judges me.” 

Now, if they try and point out that the Bible says that we can “know” – which they interpret to mean “have absolute assurance” – that we are saved and heading to Heaven and, therefore, any one who is “really” a Christian would have absolute assurance of their salvation, then simply repeat, “I do not judge myself.  I am not aware of anything against myself, but that does not mean I am acquitted.  It is the Lord Who judges me.”  If they then imply, or come right out and say, that your response is faulty, or somehow wrong, or that your response indicates that you are not saved – which they will eventually do – then simply point out that your response is almost an exact quote from Paul  – 1 Cor 4:3–4.  Tell them you are simply answering their non–scriptural question with a quote from Scripture itself.  And, if they take that to somehow mean that you are not saved, then they are directly insinuating that Paul himself must not have been saved…because those are Paul’s words!

Or, another option would be to simply say, “Let anyone who thinks that he stands take heed, lest he fall.”  Again, this is a direct quote from Paul (1 Cor 10:12), that will throw your questioner for a loop.

Now, if you want to get all the way throug h the test, rather than engaging in battle at Question #4, you could simply answer #4 with something like this: “I am not the judge of such things, God is.”  Which is basically what Paul is saying, but since it’s not a direct quote from Scripture they may not recognize that you have responded with a solid scriptural principle – God is our judge, we are not.

So, let’s say you answer #4 with, “I am not my own judge, God is,” and they then interpret that as the poor little Catholic taking the bait and they move in to spring the trap with question #5, “What is it that separates us from God?”  And you, quite rightly, answer with, “Sin.”  They then think they’ve sealed the deal with Question #6, “Which sin of ours doesn’t Christ fully atone for?”

What do you do?  How do you respond?

What I would say in response to the question: “Which sin of ours doesn’t Christ fully atone for,” is this: “The unrepented one.”  Now, Christ did indeed atone for all of our sins, repented and unrepented; however, the atonement is not applied to the unrepented sins.  So turn around and ask your questioner this: “Does Christ forgive YOUR unrepented sins?”  Now this could present quite a problem to your questioner, because this person, based on the fact that they asked you this series of questions, undoubtedly believes not only in salvation by faith alone, but also in the dogma of once saved, always saved.  In other words, they believe that once they’ve accepted Jesus, they are going to Heaven no matter what they do after that.

So, because they believe in once saved, always saved, they have to believe that Christ forgives their sins whether they repent of them or not.  Yet, if they answer your question with a, “Yes,” Christ does indeed forgive their unrepented sins, they are flying in the face of Scripture: 1 John 1:9, “If we confess our sins, He is faithful and just, and will forgive our sins and cleanse us from all unrighteousness.”  “If,” we confess our sins.  If we repent.  If we don’t, we are not forgiven.  If we are not forgiven, we are not saved.  This can also be very clearly seen in Jesus’ words to the seven churches in Rev 2 and 3.

But, if they answer in accord with Scripture and say, “No,” Christ does not forgive their unrepented sins, then how can they believe in once saved, always saved?  Because once they’re saved, they could always commit a sin for which they do not repent.  God does not force us to repent.  Repentance is not automatic, even for a Christian.  And, if they have a sin for which they h aven’t repented, which means it hasn’t been forgiven, which means they have lost their salvation since, as they pointed out earlier, sin separates us from Christ…then how can once saved always saved be true?

Now, as in any of these situations, they will have undoubtedly have a response…words will come out of their mouths.  But, I can guarantee you that it is not a response that will make much scriptural sense.  So, no matter what they say in response to your question, examine it very carefully because it will not be consistent either with Scripture, or with one of their earlier statements.  There will be a disconnect…an inconsistency…in what they say, guaranteed.  You just have to pay attention and just keep coming back to your question until they have given you a logically and scripturally–consistent answer.

And, if they ever get to #7, tell them that you agree with that statement 100%.  As a Catholic, we believe that we must trust in Christ and in Him alone for our salvation.  We believe that His death on the cross paid the full price for our sins that we may know that we have eternal life.  However, you don’t necessarily agree with their interpretation of the verses from Scripture that they are alluding to.  Again, they interpret the word “know” as meaning “absolute assurance,” which, in fact, it does not necessarily mean, and they wring a “once saved, always saved” dogma out of the Scriptures that they are twisting in order to try and pull you out of the Church.  Yet, the dogma of once saved, always saved, flies directly in the face of Scripture.

You can conclude by telling your questioner that you believe you were saved by God’s grace alone, but that now that you are saved, in order to run the race to the end, you need to cooperate with God’s grace in your l ife and produce good fruit, or you will be like the branches of the vine in John 15:1–6 that get cut off from the vine, thrown into the fire, and burned.  And ask them if they believe they will remain a branch of the vine if they do not produce good fruit.  See what they say…


In Conclusion


The guy that presented this class at Briarwood Presbyterian is a Protestant apologist who is known nationally for his work with cults – and, yes, he believes the Catholic Church is a cult. I proposed to him at the end of his class that we have a public “dialogue” at Briarwood Presbyterian so that both sides of the issue can be fairly presented. He agreed, and I’m waiting to see if he follows up. If not, I’ll soon follow up with him.

 

(Quelle: www.biblechristiansociety.com - used with permission)

 

The Catholic Response to "Are You Saved"?

The Catholic Christian answers this question in three stages or levels corresponding to the three meanings the words "saved" and "salvation" have in the Bible. (These meanings are found in the previous section, "Salvation: A Biblical Portrait." )

Catholic Christians can respond that they have been saved. This acknowledges the first meaning of "saved" and "salvation" in scripture--Jesus Christ, Savior, by whose act of salvation we are objectively saved--He died, rose from the dead, saved them from sin.

2 Cor 5:17
So whoever is in Christ is a new creation

Catholic Christians can also respond that they are being saved. This acknowledges the second meaning "saved" and "salvation" have in scripture--the present experience, God's power delivering constantly from the bondage of sin.

1 Cor 15:2
Through it (the gospel) you are also being saved, if you hold fast to the word I preached to you, unless you believed in vain.

Catholic Christians also respond that they will be saved, that they have hope and confidence that God will give them the grace of perseverance; that they will respond to it; and accept his gift of salvation until their death. This acknowledges the third meaning the words "saved" and "salvation" have in scripture--the future deliverance of believers at the Second Coming of Christ.

Rom 5:9
How much more then, since we are now justified by his blood, will we be saved through him from the wrath.
 

(Quelle: http://romanticcatholic.com/apologetics.html - used with permission)

 

Once Saved Always Saved?

Bible Christian Society

Topic: Apologetics for the Masses - Issue #136

(printed with permission)


Introduction

In this issue I'm going to look at an email that was sent to one of our subscribers by a Baptist minister. This particular subscriber has been engaged in a dialogue with this Baptist minister - his wife's pastor - and seems to be getting under his skin (which is a good thing).

In this particular email, the pastor, who is a devotee of the once saved always saved dogma, is responding to a question our reader sent him about the Parable of the Prodigal Son. As I always teach folks to do, our reader used the words of the Prodigal Son's father from Luke 15:24 ('for this my son was dead but is alive again,' to show that once saved always saved is false, and the pastor was responding to that.

I'll put the pastor's comments in italics, then I'll give my response in bold. Read the parable (Luke 15:11-32), paying close attention to verse 24, and then read the newsletter.


Challenge/Response/Strategy


Pastor:  First of all, I find it incredibly amusing that you resort to the parable of the Prodigal Son to support losing one's salvation.  I must admit that, in all of my reading on the subject of 'falling from grace' and on the interpretation of this parable, I have never seen it so wrongly handled.


My Response: By what authority do you declare this interpretation of the Parable of the Prodigal Son to be wrong?  Are you infallible in your interpretation of Scripture?  Are you an authentic interpreter of Scripture?  If so, how so?  If not, then could you be wrong when you judge this particular interpretation to be wrong?  After all, you've admitted to changing your views on other issues in the past, so you must have realized you were wrong in what you believed, and so you changed those beliefs.  So, is there at least the possibility you could be wrong on this?  Also, do you or do you not believe that everyone has the right to pick up the Bible and decide for themselves, as they feel guided by the Holy Spirit, as to what the words of Scripture are saying?  Or, do you believe that only those who agree with your interpretation of Scripture have the right to read and interpret Scripture for themselves? 


Strategy: The key word here is 'interpretation.'  Remember the 'But That's My Interpretation,' strategy.  How can this man say anyone's interpretation of the Prodigal Son, or any other passage of Scripture is wrong when, by one of the main pillars of his belief system, he believes everyone has the right to pick up the Bible and read it for themselves to decide for themselves what each and every verse means, without answering to any outside authority?  He can say he 'disagrees' with the interpretation, but he cannot say it is 'wrong,' without betraying himself as a hypocrite.  He believes you can, and should, read the Bible for yourself to decide for yourself what it says, but when someone does that and comes up with an interpretation that is contrary to his, that other person is declared to be wrong, and apparently infallibly so!  Well, how can they be wrong if they have the authority to read the Bible and decide for themselves?!  Hypocrite!


Pastor: Really, I could make just one point and it would suffice.  You build your whole case around the fact that he was 'dead.'  Indeed, that's the graphic language used by the father.  But where does it say that he was ever not his son?  In fact, when the son tried to say that he was 'no longer worthy to be called' his father's son, the father brushed him aside and awarded him the symbols of complete sonship.  Even the son knew he was still his son.  He just thought he was no longer worthy to be ?called? his son.  Nice try.


My Response:

What, pray tell, do you think the 'graphic language' used by the father to describe his son as being 'dead,' meant?  Is it completely irrelevant to the point of the parable?  Was the son still, biologically speaking, his father's son?  Of course he was.  So what?  Do you not know what a Jew meant by declaring a family member 'dead' to them, even though that family member was still living?  I think you probably do, but you seem to choose to ignore that in your argument here.  For a Jew to declare a family member as being 'dead,' even though they were still alive, meant that they were cut off from the father's household.  They were cut off from the father.  Cut off from the family.  Cut off from any and all rights regarding the family, regarding their birthright, regarding their inheritance.  They were, for all practical purposes, dead to the father - dead to the family.  Was the prodigal son still the biological son?  Yes.  But, was he cut off from the father and all that the father had?  Yes.  So, while you are correct, he was still his father's biological son, you seem to completely ignore the fact that he was cut off from the father's house. 

So, I ask you, what does it mean when the father in the parable says that his son was 'dead.'  You seem to think it is completely irrelevant to the story.  If God the Father - whom I believe you will agree is represented by the father in the parable - said that you, Pastor, were 'dead' to Him, what would that mean?  Would being cut off from the household of God be no big deal to you?  Would being persona non grata to God mean that you're still saved?  That is what your argument is asserting, that for someone to be 'dead' to God the Father, to be cut off from God the Father, means that they are still saved.  To you, 'dead' equals 'saved.'  If you want an interpretation that is amusing, I think that one qualifies.


Strategy: Ask questions.  Take whatever someone puts in front of you and go over it with a fine?toothed, common sense comb.  Don't just accept what they say as the Gospel truth.  At the surface, what he says might seem to make sense.  But, as I've shown here, what he really did was completely ignore the fact that the father described the son as being dead.  He makes mention that it was 'graphic' language.  So, he seems to recognize the seriousness of the father using such language to describe the prodigal son, but then he goes on to completely ignore the fact that the language the father used meant something, and that it is indeed relevant to the point being made.  And, the conclusion he comes to, which he doesn't explicitly mention because it is a pretty ridiculous conclusion, is that the son was 'saved,' even though he was described as being dead.  Being dead, in terms of salvation, means being unsaved-being lost.

Pastor: Additionally, this parable was not a theological treatise on the uncertainty of one's salvation.  To read that into it is unjustifiable.  The parable was a rebuke of the self-righteous attitudes of the Pharisees which was depicted by the older brother.  Jesus rebuked the scribes and Pharisees and confronted them with their very ungodly attitudes toward the 'sinners' of society. The ending of the parable shows that it was directed to the scribes and Pharisees.  The self-righteous, judgmental attitude of the elder brother is in stark contrast to the greatness of God's unconditional love for the outcas t of society.  Nobody could have been more of an outcast than an apostate, immoral, swine?feeding Jew.  He challenged them to cease their loveless ways and be merciful toward those so greatly in need of the mercy of God.  He was not telling them about the intricacies of gaining and losing one?s salvation.


My Response:

So, the Parable of the Prodigal Son was obviously misnamed, eh?  It should have been the Parable of the Jealous Older Brother, right?  I mean, if the whole point of the parable was focused on the reaction of the older brother, then all of that stuff about the prodigal son leaving his father's house, dissipating his inheritance on sinful living, repenting of his ways and turning back to the father, the father saying he was dead and then alive 'again,'...well, all of that was basically irrelevant to the story.  It was all about the older brother! 

Sorry, Pastor, but the main focus of this parable is salvation, not about how the scribes and Pharisees should be nice to everyone!  Yes, the reaction of the older brother is an important part of the parable, but it is not the main focus.  Yes, the scribes and the Pharisees were who the parable was addressed to, but the point Jesus was making to them is that He came for sinners and that God rejoices over every sinner who turns from their sinful ways.  We see that as the main point of the accompanying parables in Luke 15, do we not?

In other words, the point of the parable is salvation.  Was the main point about salvation that you could lose it even after you?ve been saved?  No.  The main point was that salvation is open to anyone who repents and turns to the Father, and that God will rejoice over every repentant sinner.  But, the Jews did not believe in once saved always saved, and neither did anyone who called themselves a Christian until the 1500?s, so of course it?s not going to be the main point of the parable.  However, whether it's the main point or not, it is still something that is part of the parable, as it is part of the accompanying parables.  The son was alive, he was a member of his father's household.  He rejects the father - which is what asking for his inheritance while his father was still living means?that his father was dead to him - ; then he goes off and sins and becomes 'dead' to his father, no longer a part of the family, of the household.  Then, he repents and returns to his father and is alive 'again.'  Alive, dead, alive again.  Saved, unsaved, saved again.

Look at the accompanying parables in Luke 15.  The lost sheep; the woman who loses a coin.  They are about finding the lost.  They are about salvation.  Which brings me to an interesting question for you: In the parable of the man who has 100 sheep, and one gets lost, would you say that the lost sheep was 'saved,' even though it is described as being 'lost'?  Does 'lost' mean 'saved' in your lexicon, just like 'dead' means 'saved' in your lexicon?  I mean, if I use the same logic you used in your interpretation of the Parable of the Prodigal Son, the lost sheep must have been saved, right?  After all, even though the sheep was lost - like the prodigal son was lost - it was still that man's sheep ? just like the prodigal son was still the father's son, right?  The lost sheep still belonged to that same man, didn't it?  So, it must have been saved, even though it was lost, right?  Again, if you want an amusing interpretation, your interpretation that results in 'lost' meaning 'saved,' and in 'dead' meaning 'saved,' would certainly qualify.  Have you ever once interpreted the Parable of the Lost Sheep to mean that the sheep was 'saved,' even though it was lost?

I would close by simply asking you, again, what did it mean when the father described the son as being 'dead.  In salvation terms, does dead mean 'saved'?  What does it mean when the father describes the son as having been 'lost'?  In salvation terms, does lost mean 'saved'?  And, exactly what did it mean when the father said the son was alive 'again'?  In salvation terms, what does it mean to be alive 'again'?  One cannot be alive 'again,' unless one is first alive, then dead, then alive once more.  If alive means saved, and if dead means still saved, as your argument claims, then what does alive again mean?  Why didn't the father say, '...for this my son was still my son and is still alive'?  Why did he use the words 'dead' and 'alive again'? 

Lastly, when the elder son, who you interpret as meaning the scribes and Pharisees, when he refused to come into their father?s house at the end of the parable, was he still saved?  Were the scribes and Pharisees still saved even though they rejected Jesus Christ?  After all, they were in covenant with God 'sons of God' by virtue of their circumcision, so they were still his sons even after they rejected Christ, right?  So, by your logic, they should still be saved, right?  Once a son, always a son, right?  Once saved always saved, eh?

(Source: http://www.biblechristiansociety.com/)



Assurance of Salvation?

There are few more confusing topics than salvation. It goes beyond the standard question posed by Fundamentalists: "Have you been saved?" What the question also means is: "Don’t you wish you had the assurance of salvation?" Evangelicals and Fundamentalists think they do have such an absolute assurance.

All they have to do is "accept Christ as their personal Savior," and it’s done. They might well live exemplary lives thereafter, but living well is not crucial and definitely does not affect their salvation.

Kenneth E. Hagin, a well-known Pentecostal televangelist from the "Word Faith" wing of Protestantism, asserts that this assurance of salvation comes through being "born again": "Unless one is born anew, he cannot see the kingdom of God" (John 3:3). Though much of Hagin’s theology is considered bizarre in Protestant circles, his explanation of being born again could be endorsed by millions of Evangelical Protestants. In his booklet, The New Birth, Hagin writes, "The new birth is a necessity to being saved. Through the new birth you come into the right relationship with God."

According to Hagin, there are many things that this new birth is not. "The new birth is not: confirmation, church membership, water baptism, the taking of sacraments, observing religious duties, an intellectual reception of Christianity, orthodoxy of faith, going to church, saying prayers, reading the Bible, being moral, being cultured or refined, doing good deeds, doing your best, nor any of the many other things some men are trusting in to save them." Those who have obtained the new birth "did the one thing necessary: they accepted Jesus Christ as personal Savior by repenting and turning to God with the whole heart as a little child." That one act of the will, he explains, is all they needed to do. But is this true? Does the Bible support this concept?

Scripture teaches that one’s final salvation depends on the state of the soul at death. As Jesus himself tells us, "He who endures to the end will be saved" (Matt. 24:13; cf. 25:31–46). One who dies in the state of friendship with God (the state of grace) will go to heaven. The one who dies in a state of enmity and rebellion against God (the state of mortal sin) will go to hell.

For many Fundamentalists and Evangelicals it makes no difference—as far as salvation is concerned—how you live or end your life. You can heed the altar call at church, announce that you’ve accepted Jesus as your personal Savior, and, so long as you really believe it, you’re set. From that point on there is nothing you can do, no sin you can commit, no matter how heinous, that will forfeit your salvation. You can’t undo your salvation, even if you wanted to.

Does this sound too good to be true? Yes, but nevertheless, it is something many Protestants claim. Take a look at what Wilson Ewin, the author of a booklet called There is Therefore Now No Condemnation, says. He writes that "the person who places his faith in the Lord Jesus Christ and his blood shed at Calvary is eternally secure. He can never lose his salvation. No personal breaking of God’s or man’s laws or commandments can nullify that status."

"To deny the assurance of salvation would be to deny Christ’s perfect redemption," argues Ewin, and this is something he can say only because he confuses the redemption that Christ accomplished for us objectively with our individual appropriation of that redemption. The truth is that in one sense we are all redeemed by Christ’s death on the cross—Christians, Jews, Muslims, even animists in the darkest forests (1 Tim. 2:6, 4:10, 1 John 2:2)—but our individual appropriation of what Christ provided is contingent on our response.

Certainly, Christ did die on the cross once for all and has entered into the holy place in heaven to appear before God on our behalf. Christ has abundantly provided for our salvation, but that does not mean that there is no process by which this is applied to us as individuals. Obviously, there is, or we would have been saved and justified from all eternity, with no need to repent or have faith or anything else. We would have been born "saved," with no need to be born again. Since we were not, since it is necessary for those who hear the gospel to repent and embrace it, there is a time at which we come to be reconciled to God. And if so, then we, like Adam and Eve, can become unreconciled with God and, like the prodigal son, need to come back and be reconciled again with God, after having left his family.


You Can’t Lose Heaven?



Ewin says that "no wrong act or sinful deed can ever affect the believer’s salvation. The sinner did nothing to merit God’s grace and likewise he can do nothing to demerit grace. True, sinful conduct always lessens one’s fellowship with Christ, limits his contribution to God’s work and can result in serious disciplinary action by the Holy Spirit."

One problem with this argument is that this is not even how things work in everyday life. If another person gives us something as a grace—as a gift—and even if we did nothing to deserve it (though frequently gifts are given based on our having pleased the one bestowing the gift), it in no way follows that our actions are irrelevant to whether or not we keep the gift. We can lose it in all kinds of ways. We can misplace it, destroy it, give it to someone else, take it back to the store. We may even forfeit something we were given by later displeasing the one who gave it—as when a person has been appointed to a special position but is later stripped of that position on account of mismanagement.

The argument fares no better when one turns to Scripture, for one finds that Adam and Eve, who received God’s grace in a manner just as unmerited as anyone today, most definitely did demerit it—and lost grace not only for themselves but for us as well (cf. also Rom. 11:17-24). While the idea that what is received without merit cannot be lost by demerit may have a kind of poetic charm for some, it does not stand up when compared with the way things really work—either in the everyday world or in the Bible.

Regarding the issue of whether Christians have an "absolute" assurance of salvation, regardless of their actions, consider this warning Paul gave: "See then the kindness and the severity of God: severity toward those who have fallen, but God’s kindness to you, provided you continue in his kindness; otherwise you too will be cut off" (Rom. 11:22; see also Heb. 10:26–29, 2 Pet. 2:20–21).


Can You Know?



Related to the issue of whether one can lose one’s salvation is the question of whether one can know with complete certainty that one is in a state of salvation. Even if one could not lose one’s salvation, one still might not be sure whether one ever had salvation. Similarly, even if one could be sure that one is now in a state of salvation, one might be able to fall from grace in the future. The "knowability" of salvation is a different question than the "loseability" of salvation.

From the Radio Bible Class listeners can obtain a booklet called Can Anyone Really Know for Sure? The anonymous author says the "Lord Jesus wanted his followers to be so sure of their salvation that they would rejoice more in the expectation of heaven than in victories on earth. ‘These things I have written to you who believe in the name of the Son of God, that you may know that you have eternal life, and that you may continue to believe in the name of the Son of God (1 John 5:13).’"

Places where Scripture speaks of our ability to know that we are abiding in grace are important and must be taken seriously. But they do not promise that we will be protected from self-deception on this matter. Even the author of Can Anyone Really Know for Sure? admits that there is a false assurance: "The New Testament teaches us that genuine assurance is possible and desirable, but it also warns us that we can be deceived through a false assurance. Jesus declared: ‘Not everyone who says to me, "Lord, Lord" shall enter the kingdom of heaven’ (Matt. 7:21)."

Sometimes Fundamentalists portray Catholics as if they must every moment be in terror of losing their salvation since Catholics recognize that it is possible to lose salvation through mortal sin. Fundamentalists then hold out the idea that, rather than living every moment in terror, they can have a calm, assured knowledge that they will, in fact, be saved, and that nothing will ever be able to change this fact.

But this portrayal is in error. Catholics do not live lives of mortal terror concerning salvation. True, salvation can be lost through mortal sin, but such sins are by nature grave ones, and not the kind that a person living the Christian life is going to slip into committing on the spur of the moment, without deliberate thought and consent. Neither does the Catholic Church teach that one cannot have an assurance of salvation. This is true both of present and future salvation.

One can be confident of one’s present salvation. This is one of the chief reasons why God gave us the sacraments—to provide visible assurances that he is invisibly providing us with his grace. And one can be confident that one has not thrown away that grace by simply examining one’s life and seeing whether one has committed mortal sin. Indeed, the tests that John sets forth in his first epistle to help us know whether we are abiding in grace are, in essence, tests of whether we are dwelling in grave sin. For example, "By this it may be seen who are the children of God, and who are the children of the devil: whoever does not do right is not of God, nor he who does not love his brother" (1 John 3:10), "If any one says, ‘I love God,’ and hates his brother, he is a liar; for he who does not love his brother whom he has seen, cannot love God whom he has not seen" (1 John 4:20), "For this is the love of God, that we keep his commandments. And his commandments are not burdensome" (1 John 5:3).

Likewise, by looking at the course of one’s life in grace and the resolution of one’s heart to keep following God, one can also have an assurance of future salvation. It is this Paul speaks of when he writes to the Philippians and says, "And I am sure that he who began a good work in you will bring it to completion at the day of Jesus Christ" (Phil. 1:6). This is not a promise for all Christians, or even necessarily all in the church at Philippi, but it is a confidence that the Philippian Christians in general would make it. The basis of this is their spiritual performance to date, and Paul feels a need to explain to them that there is a basis for his confidence in them. Thus he says, immediately, "It is right for me to feel thus about you all, because I hold you in my heart, for you are all partakers with me of grace, both in my imprisonment and in the defense and confirmation of the gospel" (1:7). The fact that the Philippians performed spiritually by assisting Paul in his imprisonment and ministry showed that their hearts were with God and that it could be expected that they, at least in general, would persevere and remain with God.

There are many saintly men and women who have long lived the Christian life and whose characters are marked with profound spiritual joy and peace. Such individuals can look forward with confidence to their reception in heaven.

Such an individual was Paul, writing at the end of his life, "I have fought the good fight, I have finished the race, I have kept the faith. Henceforth there is laid up for me the crown of righteousness, which the Lord, the righteous judge, will award to me on that Day" (2 Tim. 4:7-8). But earlier in life, even Paul did not claim an infallible assurance, either of his present justification or of his remaining in grace in the future. Concerning his present state, he wrote, "I am not aware of anything against myself, but I am not thereby justified [Gk., dedikaiomai]. It is the Lord who judges me" (1 Cor. 4:4). Concerning his remaining life, Paul was frank in admitting that even he could fall away: "I pummel my body and subdue it, lest after preaching to others I myself should be disqualified" (1 Cor. 9:27). Of course, for a spiritual giant such as Paul, it would be quite unexpected and out of character for him to fall from God’s grace. Nevertheless, he points out that, however much confidence in his own salvation he may be warranted in feeling, even he cannot be infallibly sure either of his own present state or of his future course.

The same is true of us. We can, if our lives display a pattern of perseverance and spiritual fruit, have not only a confidence in our present state of grace but also of our future perseverance with God. Yet we cannot have an infallible certitude of our own salvation, as many Protestants will admit. There is the possibility of self-deception (cf. Matt. 7:22-23). As Jeremiah expressed it, "The heart is deceitful above all things, and desperately corrupt; who can understand it?" (Jer. 17:9). There is also the possibility of falling from grace through mortal sin, and even of falling away from the faith entirely, for as Jesus told us, there are those who "believe for a while and in time of temptation fall away" (Luke 8:13). It is in the light of these warnings and admonitions that we must understand Scripture’s positive statements concerning our ability to know and have confidence in our salvation. Assurance we may have; infallible certitude we may not.

For example, Philippians 2:12 says, "Therefore, my beloved, as you have always obeyed, so now, not only as in my presence but much more in my absence, work out your own salvation with fear and trembling." This is not the language of self-confident assurance. Our salvation is something that remains to be worked out.


What To Say



"Are you saved?" asks the Fundamentalist. The Catholic should reply: "As the Bible says, I am already saved (Rom. 8:24, Eph. 2:5–8), but I’m also being saved (1 Cor. 1:18, 2 Cor. 2:15, Phil. 2:12), and I have the hope that I will be saved (Rom. 5:9–10, 1 Cor. 3:12–15). Like the apostle Paul I am working out my salvation in fear and trembling (Phil. 2:12), with hopeful confidence in the promises of Christ (Rom. 5:2, 2 Tim. 2:11–13)."

NIHIL OBSTAT: I have concluded that the materials
presented in this work are free of doctrinal or moral errors.
Bernadeane Carr, STL, Censor Librorum, August 10, 2004

IMPRIMATUR: In accord with 1983 CIC 827
permission to publish this work is hereby granted.
+Robert H. Brom, Bishop of San Diego, August 10, 2004

(Source: https://www.catholic.com/tract/assurance-of-salvation)

Is my eternal salvation in heaven with God secured?

Introduction

Okay, I received the question below via email from David who is in an online debate with some non-Catholics and who describes it as his first attempt at apologetics. It is one of those Evangelical “test questions,” as I call them, which are asked in order to determine whether or not the person being questioned is “really” a Christian or not. I’ve put down how I would answer the question.

Challenge/Response/Strategy

Evangelical Test Question:

If you subscribe to Roman Catholicism as your religion of choice then out of love we ask this VERY IMPORTANT QUESTION: Is your eternal salvation in heaven with God secured and if so how did this come about? The lead admin of PRO–LIFE ROCKS, who is now by choice an Evangelical Protestant Christian, was raised Roman Catholic from a baby but this question was never brought up and/or the answer covered by any priest and/or in his confirmation classes.

My Response:

I very much appreciate your question, and out of love I will answer it and will also ask you, out of love, a question or two of my own.    

Is my eternal salvation in heaven with God secured?  Yes, as long as I do not separate myself from God through sin.  As I’m sure you know, 1 John 5:16R 11;17 talks about the “sin unto death,” because it is sin that kills the soul…sin that separates us from Jesus Christ Who is the Way, the Truth, and the Life.  So, as long as I do not commit a sin unto death – or what we Catholics would call a “mortal” sin – then, yes, my salvation with God is secured. 

Now, you may ask, how exactly is it that we can separate ourselves from Christ?  Well, we separate ourselves from Christ by, in essence, not following His teachings.  By not doing what He has told us we must do, or doing what He has told us we must not do.  For example, Jesus tells us in Matthew 6 that in order to have our sins forgiven, we must forgive the sins of others.  If we don’t, then our sins are not forgiven.  Can we get into Heaven if our sins are not forgiven?  No, we can’t.  So, we must forgive the sins of others in order to get into Hea ven, in order to not separate ourselves from Christ – that is a plain truth of Scripture. We must also care for our families as we are able.  This is very clear in 1 Tim 5:8 where we are told that anyone who does not provide for his family has disowned the faith and is worse than an unbeliever.  Someone who is worse than an unbeliever can’t get into Heaven, can they?  They have separated themselves from Christ.

Then in John 6, Jesus tells us that we must eat His flesh and drink His blood, or we have no life in us.  So, can we be saved if we have no life in us?  if we do not eat His flesh and drink His blood, will we get to Heaven?   We also have to love our brother.  It says so plainly in 1 John 4:20.   We also have to seek for glory and honor and immortality by patience in well–doing, according to Rom 2:6–7, in order to have eternal life rendered unto us. 

In Hebrews 6:4–6, it t ells us we can separate ourselves from Christ through apostasy.  In Romans 11:22 it says we will be cut off from Christ if we do not continue in God’s kindness.  And, in John 15:1–6, it tells us that we will be cut off from the vine which is Christ if we do not produce good fruit. 

I could go on with many other examples, but I want to move on to your 2nd question: How did this [eternal salvation] come about?  By the grace of God.  Because it is by the grace of God that we are born again through Christ – which is what occurs through Baptism.  As Jesus tells us in John 3:3–5, we must be born again of water and the Spirit (Baptism).  Without this, He says, no one may enter the Kingdom of Heaven.  As it says in Acts 2:38, through Baptism we receive the Holy Spirit and our sins are forgiven.  God freely gives us His grace – grace merited for us by the death and resurrection of Jesus Christ – th rough Baptism.  His grace washes us free of sin and brings us into covenant with Him (Titus 2:4–7).   And it is by faith that we turn to Baptism to receive the promise of Christ – redemption unto eternal salvation (Rom 2:25).  Because without faith, it is impossible to please God (Heb 11:6).  And, this is not our doing, “lest any man should boast” (Eph 2:8–9), it is a completely gratuitous act of God on our behalf. 

So, God freely saves us by His grace; however, to reiterate what was said above, in order to avoid separation from Christ, we must follow Him by denying ourselves and picking up our cross daily (Luke 9:23).  Furthermore, we must do His will in order to be saved (Matt 7:21).  I guess a good one verse summary of the Catholic belief in salvation is this: “For in Christ Jesus neither circumcision nor uncircumcision is of any avail, but faith working through love,” (Gal 5:6).

Now, as I mentioned, I have a couple of questions for you:

1) How would you answer the question: “What good deed must I do to have eternal life?”   

2) Have you judged yourself to be saved?

My Strategy:

What I am doing here is using the Bible to show these folks that the Catholic Church’s teaching on salvation is very much in line with the Bible.  I am giving them a Catholic perspective on a number of Scripture verses that I can pretty much guarantee they have never considered before.  I am giving them some verses that they may never have “seen” in the Bible.  In other words, verses that they just skim right over ordinarily without giving any consideration to, but which they now have to stop and think about. 

By the very fact of their question, they are showing their cards –  they believe in salvation by faith alone, and they also believe in once save d, always saved – also known as the doctrine of eternal security.  Once you’ve accepted Jesus into your heart as your personal Lord and Savior, then that’s it – nothing you do or don’t do can get you unsaved.  No amount of sin, no amount of hate, no amount of apostasy…nothing can get you unsaved. 

Neither of these dogmas – salvation by faith alone or once saved always saved – however, are in the Bible.  So, by using a few select Bible verses, I am showing them that not only is Catholic teaching biblical, but their teaching is not.  Finally, by asking them a couple of questions, that are based directly on a couple of Scripture verses, I am giving them some fat to chew on, because they are going to have a difficult time reconciling their answers to both the Bible and their beliefs.

For example, the first question is straight from Matthew 19, where the rich young man asks Jesus that very questi on.  Jesus answers by saying, “Keep the Commandments.”  Yet, I know of not one single believer in salvation by faith alone, who would answer that question like Jesus did.  The believer in salvation by faith alone would say, “There is no deed that you can do that will result in eternal life!”  Yet, Jesus says keeping the Commandments will get you there.  So, they are in the position of answering in accord with their belief, or in accord with Scripture – one or the other, but not both.  That’s a bit of a problem for a “bible–only” believer.

The second question comes from 1 Cor 4:4–5.  You see, folks who believe in once saved always saved have already judged themselves as being irrevocably saved.  Yet, we find in 1 Cor 4, that Paul – who if anyone was “saved” it was Paul right? – Paul does not judge himself as being saved, and he goes on to say to le ave judgment for the Lord.  So, anyone who judges themself as being already saved, is doing something that runs directly contrary to what Paul says here in Scripture.  Oops. 

Finally, one of the things I did was to use several verses from Romans in explaining the Catholic Faith, because many Protestants tend to think that Romans is “their” epistle and that just about everything in it proves the Catholic Church wrong, so I try to use quotes from Romans as much as possible when explaining/defending Catholic teaching.  In my explanation of Catholic teaching I also used what many Protestants consider their “trump” verse against Catholics when it comes to salvation by faith alone – Ephesians 2:8–9.  What Protestants do not understand is that Eph 2:8–9, nor any other verse of Scripture for that matter, is in no way contrary to Catholic teaching, when Catholic teaching is properly understood and not made to be some caricature of what it actually is.  So, by using their trump verse to explain Catholic teaching, I turn the tables on them and take away what they see as one of the main arrows in their quiver.

(Source: John Martignoni / Bible Christian Society. Used with permission) 

The Tendencies of Evangelicalism

The Vitality of Evangelicalism


 The phenomenon of modern Evangelical Christianity is a fascinating one.  In a world that has become increasingly secular and with attendance in "traditional" churches plummeting, non-denominational Evangelical churches continue to experience remarkable and sustained growth throughout the globe.  From the mega "full gospel" churches in the U.S. suburbs, to massive open-air revival meetings in Africa and India, to the spread like wild fire of the underground church in China, Evangelicalism is a living proof that Christianity is as relevant and attractive as ever to man in search of meaning.
What makes Evangelicalism so attractive?  What is the recipe for its success that the traditional churches have by and large failed to grasp? The "secret" of Evangelicalism is, simply said, the Gospel of Jesus Christ.  God so loved us that He became man, dwelt with us, and died for us to show us the way back to Him.  It is by rediscovering this eternal reality that man will be set free to find life in fullness and abundance.  Forgiveness, healing, peace, joy, and love, the ultimate longings of every human heart, are ours in Christ Jesus.  It is by capitalizing on the simple, central message of the Gospel that Evangelicalism finds its wide appeal. 
The pillar and foundation of Evangelicalism is the Bible, the timeless Word of God through which He reveals himself to mankind and shows us who we really are.  Through the Holy Scriptures, God speaks to every believer in a personal way, providing light and guidance, comfort and encouragement for any time and situation.  By constantly returning to the Word of God rather than relying on the passing traditions of men, churches and denominations, the message of Evangelical Christianity remains essentially simple and accessible to all.
The fact that Evangelicalism emphatically proclaims forgiveness and salvation by God's grace alone is another aspect that makes it immensely attractive.  All other religions make salvation, enlightenment, nirvana, something that we must strive to attain through our own efforts.  Christianity is radically different in that God has given us a Savior, who truly saves us from our sins independently of our good works.  Salvation is a free gift that we could never possibly earn.
At the center of Evangelical worship is the believer's personal relationship with God.  It is frequently pointed out that attending a church is of no value if the believer has no genuine, personal prayer life where he experiences God's guidance and presence.  God speaks to us not only through his written Word but also through the inner voice of the Holy Spirit.  We respond in turn by spontaneous prayer from the heart.  No intermediaries are necessary, whether they be special people, places of worship, or religious traditions.  Consequently, Evangelical services are essentially an extension of the believer's private devotions, including a time of praise and worship, a teaching from the Bible, sometimes the Lord's Supper, and often a time of prayer and ministry.  The absence of liturgy and of set traditions often allows for much spontaneity, freshness and dynamism in Evangelical meetings, especially in those churches that have embraced the charismatic movement.
Regarding ethics and the Christian life, Evangelicals are generally conservative, or, they would rather say, simply biblical.  There is in Evangelicalism a genuine and sincere striving after holiness and a deep desire to conform to the image of the Son of God.  Sin is the number one enemy, and it is our imperative to apply Christ's victory over it in our own lives.
Faithful to Jesus' Great Commission commanding us to go into all the world and make disciples, Evangelicals constantly look for ways to share their faith with others so that they too make have a part in the Kingdom of God.  Of all branches of Christianity, it is probably the average Evangelical that has the best grasp of the basics of the Gospel and a knack at putting these into practice.  This is why Evangelicals are usually successful in evangelism, youth ministry, and discipleship, which deal with these first foundations of the Christian life.

Tensions within Evangelicalism


Still, many Evangelicals, deep down, have a faint sense that something is missing, that the puzzle is not yet complete.  Although one cannot always accurately pinpoint the problem, a number of elements may account for this discomfort.

Lack of Historical Continuity


First, Evangelicalism suffers from a lack of historical continuity with the Early Church of the apostles.   Evangelicals are usually knowledgeable about biblical history from creation up to Paul's missionary trips, but generally know very little of what happened to the Church after the close of book of Acts up to modern times.  This is a rather big "missing link"!  Did Christians, say, in Alexandria in the second century, interpret Scripture the way modern Evangelicals do?  What doctrines did they believe?  How did they worship?  Evangelicals generally don't know.  More, modern Evangelicalism is even quite different in theology, in beliefs, and forms of worship than the churches of the early Reformation.  This lack of historical continuity is no small matter, since it means that there is no way of knowing whether the Christianity that we practice today is the Christianity that was handed down to humanity by Christ and the apostles.  

Doctrinal Disunity and Relativism


A direct result of this lack of historical continuity is the wide range of doctrinal disagreement among the different Evangelical churches, denominations and congregations.  Thus, though Evangelicals are typically disapproving of religious relativism towards other religions - for the Gospel is of course the only way to God - they must de facto accept a kind of doctrinal relativism within the Church, once they go beyond the basics of the Gospel.  Embarrassed at the existence of thousands of Protestant denominations, no Evangelical today will dare to ascribe the whole truth to any one group.  Rather, they will lovingly overlook differences that are not "central" to the faith (whatever these "central" issues may be - there is no agreement there either), and do their best to try to reach a kind of eclectic unity together.  The result is that truth, or at least large parts of it beyond a lowest common denominator of basic doctrines, becomes relativized.  There is an unspoken resignation that, since there is so much disagreement on doctrinal, theological, and moral issues, we have to accept the fact that we can't really have full certainty about these.
Because of the absence of a central authority, there is also a lack of unity in the administration, work and activities of the different congregations.  Even though occasional attempts at working together sometimes attain a measure of success, the more common phenomenon is that each congregation really does its own thing independently of others.

Worship without Roots


The lack of historical continuity in Evangelicalism not only affects doctrine but also worship.  How the early believers worshipped and prayed remains much of a mystery to the modern Evangelical.   Devoid of historical roots, the typical "non-denominational" service can in the long run leave a feeling of shallowness, despite the enthusiasm and energy that may have been invested into it.  The absence of a tradition of worship may initially give the impression of great liberty, but this freedom also gives room to people who may want to "hijack" a meeting to push forward their own agenda.

Justification, Sanctification, and Much Confusion


The sincere Evangelical may also become frustrated with time with his inability to experience a true transformation of his sinful nature to a state of genuine holiness.  Often Evangelicals don't even know what to believe regarding salvation, baptism, justification, sanctification, and the relation between faith and works, since there are almost as many teachings on these as there are churches.  For instance, it is generally said that one "is saved" when he "receives the Lord in his heart."  What, then, is the role of baptism?  All will agree that it is an important ordinance, because the Lord said so, but is it essential for our salvation, since we have already "been saved" by "receiving the Lord"?
This is only the first of many problematic issues:  For instance, what are the consequences of serious and repeated sins for the believer?  Can he lose his salvation?  Luther answers "no" with his doctrine of extrinsic justification, which states that God merely legally declares the sinner, who in himself is still guilty and polluted, to be righteous in Christ.  Justification involves only the legal imputation of the perfect righteousness of Christ to the sinner, and does not actually enable him to truly become righteous.  We are therefore but a dung heap covered with snow.  Our essential nature remains corrupt and unchanged, yet God not longer looks at it but at the righteousness of Christ covering us.  In other words, God declares us to be righteous, but does not actually make us righteous.  The grace of God envelops us as in a cloak but this leaves us exactly as we were.  The sinner, after receiving grace and so being saved, is no less a sinner than before.[1]

Few today integrally believe in Luther's strict doctrine of extrinsic justification.  Calvin already saw the flaw in the idea of a justification totally divorced from a change in our nature, and stressed the need for personal sanctification.  He described this, however, as a process distinct from our justification.  Thus, we are justified by faith alone, but if this justification is genuine, it will be prolonged by a sanctification that is effective externally.
The different Protestant theories of justification have generated considerable confusion in the Evangelical world, even more so because this confusion is usually unconscious.  Most Evangelicals believe that we are justified by faith alone, with works playing no part in our salvation.  Most believe that we are also to undergo a process of sanctification.  Yet what about the sins in thoughts, in words, in deed, in omission that remain, that stubbornly cling to us?  If we believe in Luther, we give up the fight and accept them as part of our unchangeable nature.  We find comfort and security in our belief that we are saved by faith alone, yet our conscience screams as we continue to sin. 
Even if we believe in the importance of sanctification, we are confronted with the utter inability of our nature to conquer many of our bad habits and shortcomings.  Of course, we confess that only God's grace can effect a true change in us, but this is easier said than done.  Sometimes we even question the reasons why we should make an effort to overcome our selfishness and weaknesses.  What difference does it make if we are saved by faith alone and perfect holiness is unattainable anyway?  Yet if we truly love God, we are grieved and burdened by our sins.  We may eventually even despair of winning this inner war and of being perpetually condemned to not doing the good that we should do and of doing the wrong that we shouldn't do.  Perhaps we are not even saved?
Thus the cloudy Evangelical concept of justification and salvation, if taken seriously, creates havoc in our minds, hearts, and consciences.  We are not sure what to make of our sins and imperfections, and not sure of their consequences.  Depending on our (usually unconscious) theological bent, we run the danger of either giving up the battle and sliding down the slope of indifference, or of developing an overly disciplined, regimented and ascetic devotional life in our quest for sanctification.
Evangelical Christianity, then, despite its vitality is plagued with an inherent instability because of these tensions in its belief system.  It seems unable to offer a genuine point of certainty for the mind and rest for the soul, a strong spiritual home where the believer can grow unhindered in holiness and in the knowledge and love of God.  Rather, the Evangelical seems to be perpetually searching after something more.  As much as he clings to scriptures promising him a solid rock on which to stand, a refuge, a fortress, and rest unto his soul - and he indeed does have a foretaste of these things in his relationship with Christ - there always remains something ungraspable, an element of these that is not fully attainable in the perpetually shifting doctrinal sands of Evangelicalism.

Messianic Judaism: The Solution, or More Problems?


Many believers have tried to fill in this gap by returning to the Jewish roots of their faith.  They have "rediscovered" Jesus as Yeshua the Jewish Messiah, and have gone on to appreciate and to love Judaism as a key to a fuller understanding of Christianity. 
Yet the Messianic movement remains largely Evangelical in its basic precepts, chiefly because it adheres to the Protestant doctrine of sola scriptura, that is, the Bible is the only accepted source of authority which each individual or group is free to interpret "as he feels led".  There is no more central authority here as there is in Evangelicalism.
In addition, although Messianic Judaism provides many enriching insights into our faith, it also raises new questions at a much faster pace than it has been able to answer old ones.  Far from providing effective solutions to the problems of Evangelical Christianity, it has made the situation even more complex.  We must now add to the unsolved questions of Evangelicalism the thorny issues how the Torah relates to the Gospel, what are the different roles of Jewish and Gentile believers, whether they should keep kosher or not, what is the significance of Israel in the end times and how we should reconcile this with finding justice for the Palestinians.  It is now commonly asked whether the Trinity is not after all a pagan concept, whether we should worship on the Sabbath instead of on Sunday, whether we should discard the Christian feasts and return to the Jewish ones, and how we can restore the Jewishness to our worship services.  Discussions around these issues are endless, and there are no signs that the parties involved are anywhere close to reaching an agreement about them.
Messianic Judaism may be an important step on the way to the truth, and indeed, it has in a certain measure satisfied the hunger of many Christians to rediscover their Jewish roots.  Yet despite enlightening glimpses of revelation, Messianic Judaism has left us with even more question marks, tensions and instability than "classical" Evangelicalism.  It can hardly be the perfect way, then, to finding the "peace of God which surpasses all understanding" and a satisfying point of rest to the soul.  Human nature can only tolerate uncertainty for so long - eventually it demands answers, or abandons the questions altogether. 
How, then, are believers to solve the tensions and instability inherent to Evangelicalism and Messianic Judaism?  Is there a way out? 
I have been able to identify four ways, four natural directions or tendencies that attempt to resolve these tensions.  I believe that Evangelicals and Messianic Believers, either as individuals or congregationally, consciously or unconsciously tend to move in one of these four ways.  This movement may be slow and consistent in a single direction, or it may be erratic over time, combining various elements of the four options.  Some will perhaps find this to be a crude and simplistic model, which I can very well accept; yet the idea is not to put people in boxed categories.  I describe these not as organized, distinct movements that believers necessarily identify with or belong to, but rather as loose currents of thoughts and beliefs that are present and influential in the Evangelical world. 

The Four Tendencies


1)     Stagnation/Unbelief


This option is not really a tendency as such, but rather an absence of movement.  After a few years as a believer one has attended all the Bible studies, has heard all the sermons, and sung all the songs.  With time, the same sermons seem to return, or perhaps new ones that contradict the earlier ones.  The believer masters the basics of the faith, but has great difficulty to move beyond them largely because of the doctrinal uncertainty described earlier. 
The songs and other aspects of the services may change to some degree, yet what was previously perceived as fresh and spontaneous is becoming somewhat lackluster and predictable.  It seems increasingly difficult to maintain the enthusiasm and growth of earlier years. 
The believer feels that he is running out of things to say in prayer.  After all, God knows everything.  His mundane concerns expressed in prayer sound increasingly like banalities.  The drive towards holiness decreases to some extent, and he seems caught in a cycle of perpetually repenting for the same sins and swaying between temporary renewed fervor and lukewarmness.  The result is that the believer's faith begins to stagnate.  He remains essentially at the same point where he was several years ago, with little significant progress in spiritual understanding or holiness in his life.
Many Evangelicals, aware of the dangers of stagnation, attempt to escape it by moving towards fundamentalism. 

2)     The tendency towards Fundamentalism


Fundamentalism, for the purpose of this essay, will be described as a sort of pumped-up Evangelicalism that is seeking a way out of stagnation.  It quite rightly identifies the necessity of continued spiritual growth, and attempts to accomplish this with intensified fervor, renewed zeal and increased dedication and commitment to the church.   
Doctrinally, fundamentalists usually solve the tensions and uncertainties of Evangelicalism with simplistic, black-and-white answers, of course still relying on the principle of "Scripture alone" but now taken to an extreme.  The historical dimension of the Church is usually totally ignored, or consists of a few crude and inaccurate clichés, with each pastor and congregation interpreting Scripture in light of their own personal experience and views.  Verses are not infrequently taken out of context and interpreted in a way that supports the group's specific premises.
Even though fundamentalism in itself holds to no formal theological or doctrinal system, it thrives on clear-cut, absolute statements of faith of the like: salvation is by faith alone; infant baptism is wrong; Christmas is pagan; liturgy is "dead religion".  As a result, it is typically intolerant of divergent beliefs, and often affirms itself by negating and attacking the streams of Christianity that do not conform to its own views. 
The contradictions involved in providing simplistic answers to complex questions do not usually bother fundamentalists.  In fact, they commonly look down on using reason and intellect as a way of understanding spiritual matters, quoting instead Proverbs 3:5 "Trust in the Lord with all your heart, and lean not on your own understanding", as if this would imply a suggestion not to use our mental faculties!
The good side of this absolutism is that fundamentalism firmly holds on to the core Evangelical truths of the Gospel.  The inspiration and infallibility of Scripture, the deity of Christ (including his virgin birth), the substitutionary atonement of his death, his literal resurrection from the dead, and his literal return in the Second Coming are all non-negotiable issues.   Yet the upholding of these doctrines on the sole basis of faith independently of reason makes them all the more vulnerable in times of personal crises, not to mention this being a weak and even negative testimony in the eyes of the unbelievers.
Regarding worship, fundamentalism is usually intensely charismatic, thriving on gifts, tongues, signs, wonders, and the latest prophecies and revelations.  It is experience-centered and usually quite individualistic, with the emphasis of the faith on personal experiences of God, on what "God told me".  The most sought-after feeling is to "experience God's presence".  There is consequently little sense for collective revelation beyond the individual and congregational level. 
In its underlying drive to avoid stagnation, the fundamentalist's spiritual life is intense in every way: in the number of weekly meetings (3 or more not uncommon), in their length (several hours) and considerable display of emotions and sentiments, in the amount of teaching and preaching received, in the intensity of its praise, worship and prayer, and in the insistence on daily private devotions, Bible reading and "quiet time" with God.  This intensity and seeking after God's blessings partly and logically derives from a belief in the "Faith Movement" or the "health and wealth" gospel, where the Christian is promised victory in every area of his life if he would only have enough faith, pray enough, or know how to apply the necessary Scriptures.  Even though fundamentalists will typically stress that salvation is by faith alone, in practice no one is expected to work and "perform" for the church as much as they are!
Fundamentalist beliefs and practices are commonly influenced by a subtle, underlying Gnosticism:  the spiritual world is seen as good, and the material, physical world as inferior.  Faith, therefore, should be expressed in purely spiritual ways, free of any physical, material, or visible agents: liturgy, sacraments, statues are inadmissible, superstitious, and abominable hindrances to true "spiritual" faith in God.  Special Feasts, Jewish or Christian, have little importance.  The fundamentalist will typically affirm a dislike of tradition and "religion" yet will quickly develop very distinctive customs and traditions of its own.   
Because of the high expectation of holiness imposed on its members, fundamentalism will often tend to be puritan and legalistic, giving lip service to the "freedom" we have in Christ, yet tending at the same time to control the lives and activities of its members, at least to some extent.
Fundamentalists place a strong emphasis on eschatology.  They believe the second coming is imminent and are constantly speculating on the details of the rapture and the revealing of the anti-Christ. Consequently, they are also very evangelistic, feeling a clear urgency to go out and "save the lost" while there is still time.  Revival is surely just around the corner if they would only keep pressing on. 
Fundamentalists often manifest a remarkable faith and trust in God, and their attempts at "energizing" stagnating Evangelicalism is truly laudable.  Yet they all too often move from a simple, child-like faith to a simplistic, childish faith.  The exaggerated emphasis and pressure on the need to "hear from God" is an endless source of confusion and disappointments.  "Prophecies" that fail to materialize shatter the faith and enthusiasm of those who have received them.  Believers either fall into erratic behavior, raising up all kinds of strange, independent ministries "because the Lord has told them" to do so (after which He commonly changes His mind a few times); or, they justify inertia, apathy and irresponsibility because they are still "waiting upon the Lord" to speak.  The fundamentalist is often so focused on the world to come that he often has a hard time relating in a practical way to our world here and now and making a positive and concrete contribution to the society he lives in.
Despite its good sides and the usually genuine sincerity of fundamentalists, the anti-intellectual nature of the movement, the insistence upon a literal interpretation of scripture divorced from its historical and cultural context, the constant expectation of revival and victory in all areas of life, the intolerant attitude towards mainstream Christianity, combined with the high intensity and effort it demands of its members often turns fundamentalism into a fanatic form of Christianity with little compassion.  Waking up to this reality, not a few Fundamentalists have reached a breaking point, fell into major doubt, experienced total burnout and subsequently left the faith altogether.

3)     The tendency towards Liberalism


In opposition to the tendency towards fundamentalism is the tendency towards liberalism, or unbelief. This is not necessarily a tendency towards complete atheism, but nonetheless a subtle, progressive, and real crumbling of the simple, child-like faith in the message of the Gospel.  It is the logical continuation of stagnation left unchecked and not infrequently a reaction to the excesses of fundamentalism.
Here, the Evangelical seeks growth not so much by intensifying his spiritual practices but rather by expanding his horizons, usually in the intellectual realm.  In genuine open-mindedness, he develops an interest for Church history and traditions, philosophy, theology, and, perhaps, Judaism - and indeed finds treasures of wisdom and knowledge in these disciplines.  He begins to move away from a literal interpretation of the Bible and from the narrow-mindedness of the fundamentalist worldview.
The problem with this is that if the believer moves beyond a narrow interpretation of Scripture to a broader study of it in its historical, social and cultural context, but without an authoritative tradition protecting its original meaning, there remains nothing to guard it from "modernist" and liberal reinterpretations.  This may begin as harmlessly as questioning the continuing validity of praying in tongues and of prophesying, but can quickly move on to speculating whether or not the Trinity is a later invention of the Church, reinterpreting Jesus' claims to divinity and reevaluating whether He really said the words that the New Testament claims are His.  The doctrinal uncertainty of Evangelicalism is thus solved by simply declaring the questions irrelevant or "rationalizing" them away.
Once traditional Christian doctrines have become debatable, open-mindedness and tolerance turn into religious relativism and pluralism where other religions are given an equal claim to truth as Christianity.  Consequently, the zeal to evangelize completely fizzles out.
Whereas the Evangelical tending towards fundamentalism becomes increasingly "other worldly" at the expense of the reality of our life today, the Evangelical tending towards liberalism becomes progressively more "this worldly".  Thus, the Gospel may become redefined as a "social gospel" where the emphasis shifts from salvation of mankind from sin to the physical, humanitarian relief of human suffering (liberation theology). 
With the growth of Messianic Judaism, one popular expression of the tendency towards unbelief is increasingly taking the form of an extreme return to traditional Judaism, much deeper in scope than a simple rediscovery of the Jewish roots of the Christian faith.  Here, Jewish traditions take on increasing importance even for gentile believers, often even taking the center stage at the expense of the salvific message of the Gospel and of "conventional" Christian theology.  One sees more and more of this "spiritual snobbism" in the Body of Christ where anything too traditionally Christian or "gentile" is looked down upon.
Granted, there is something genuinely attractive about Judaism, being in itself of divine origin.  In reaction to the exaggerated other-worldliness and Gnostic tendencies of fundamentalism rooted in salvation by "faith alone" theology, the believer here is borrowing from the beautiful and harmonious Jewish worldview which reconciles spirit and matter, the present life and the afterlife, faith and good works.  There is a greater appreciation of community, tradition and the idea of collective revelation, where God enters into a covenant with an entire people and not merely with individuals on a one to one relationship with Him.  Unfortunately, this personal relationship between God and the believer often becomes weakened in the process, along with the loss of the sense of supernatural and the watering down of the Gospel message.
The tendency towards liberalism is also characterized by increasing compromises in the realm of morals and ethics.  Practices that were once unanimously condemned by all of Christianity such as abortion, contraception, homosexuality, or the remarriage of divorced persons are now relativized or even seen as acceptable.
In short, while the tendency towards liberalism proposes a broader, more tolerant, and in a certain sense more intellectual way of resolving some of the tensions of Evangelicalism, there is no doubt that it does this at the expense of a massive surrender and betrayal of the basic doctrinal and moral precepts of the Gospel.  In a sense it is a way that is even more simplistic than fundamentalism: there is no longer one single truth that needs to be discovered.  Every believer (if he may still be granted the title of "believer") may pick and choose what he prefers to believe.
The Fundamentalism - Liberalism Dualism
Thus, although the tendencies of fundamentalism and liberalism do solve some of the tensions of Evangelicalism, neither of them fully succeeds in this task because they do not appeal to the whole man, to the heart and mind, to reason and faith.  Each tendency satisfies only one of the two dimensions and remains in opposition to the other.  Interestingly enough, we can observe in the history of Protestantism a steady pendulum swing of movements going from fundamentalism to liberalism and back.  Many of the great Evangelical revivals that began as genuine moves of the Spirit eventually developed into forms of extreme, legalistic and sectarian Puritanism, only to lose their steam after one or two generations and become yet another liberal Protestant denomination.  This would prompt a new revival in the next generation, a split from the old denomination and a time of renewed fervor followed by another cooling off, setting again the same process in motion.
We can already see a similar dualism emerging in the young Messianic movement.  On one side of the spectrum, we find congregations that are enthusiastic, charismatic, lively, free, loving, "non-religious", but theologically shallow, and anti-intellectual.  On the other hand, other congregations react to this by seeking theological depth and a greater respect for tradition but lose in the process the simplicity, warmth and power of the Gospel, not infrequently abandoning the doctrinal pillars of Christian orthodoxy such as the divinity of Christ and the Trinity.

4)     The tendency towards Catholicism


The sincere, God-loving Evangelical who is attracted by both the simplicity and enthusiasm of fundamentalism, and the open-mindedness and intellectual dimension of liberalism is already moving, whether he knows it or not, towards Catholicism.
The Catholic faith solves the tensions inherent in Evangelicalism by reconciling faith with reason and providing food for both the mind and the heart.  Catholicism in its essence retains a pure, child-like faith and trust in God, along with a resolute belief in the supernatural and in the inspiration of Scripture.  It affirms and protects the central Evangelical doctrines and moral teachings of the Gospel as infallible dogmas that will never be changed or "modernized".  At the same time, however, the Catholic faith offers a formidable, intelligent and solid theological system, firmly grounded in the Old and New Testaments, but also strengthened by the treasures of human wisdom developed in its authoritative tradition.
How does the Catholic faith manage to effectively resolve the tensions of Evangelicalism?  The answer to this question is revealed in the ancient Nicene Creed, where four characteristic marks of the Church are described:  The Church founded by Christ, we read there, is "one, holy, catholic and apostolic". 
The Church is one: The Catholic Church has unity in faith, doctrine, worship and government.  Its authoritative interpretation of Scripture enables us to have certainty in doctrinal questions that are crucial for our spiritual development, rather than to have our growth constantly hindered by doubts in these matters.   Christ has given us the Church as a guardian of true doctrine, a central and infallible authority (in matters of faith and morals) to preserve the truth of the gospel.  Thus, Catholics are protected from the subjective and sectarian disagreements and divisions that are bound to occur when each seeks to interpret the Bible his own way.
The Church is holy: Not in the sense that all of her members are holy (far from it!), but in that she is the source of all holiness for those who wish to be conformed to the image of Christ.  First, in her teachings, the Church has never swerved from the highest moral standards.  Second, in her dogmas, she insists that our righteousness is far more than a mere legal imputation of Christ's righteousness, but that God's grace actually makes us righteous by effecting a true change in our nature.  Third, the Catholic faith provides us the incentive to attain complete holiness since, it insists, "nothing unclean will enter heaven".  If we are not totally purified of sin in this life, we will be made perfect in the final purification of purgatory.  Fourth, the Church offers the means to attain this holiness in the sanctifying power of the sacraments, and primarily in the miracle of the Eucharist where we receive the body and blood of the Lord and become partakers of His divine nature.  Fifth, the Church provides us with a myriad of models and examples in the holiness of the saints, providing us the necessary inspiration and encouragement to reach our goal.
The Church is catholic, that is, universal to all times, all places, and to all types of men.  The unity of faith, worship and government has now lasted 2,000 years and has spread to all corners of the world, to all levels of society and to all cultures.
The Church is apostolic: all of the above characteristics would be worthless if they were not resting on the authority of Christ and His apostles.  The Catholic Church is apostolic in character and outlook (hierarchical organization), in teaching, and especially, in descent by going back to the time of the Apostles and claiming Christ as her founder.  It is this unbroken historical link with the Church of Christ and the apostles that guarantees not only certainty of doctrine but also continuity of worship throughout the ages in the Eucharistic Liturgy.  Thus, we find summary descriptions of the Mass in works dating back as early as the second century.  The Tradition of the Church, though it has undergone development and growth (as a child growing to adult stature does not change in his essence), goes back to the time of the apostles and reveals us the faith that they originally received from the Lord.  Tradition in this sense is not a departure from biblical faith, but rather the preservation of it.

The Best of Both Worlds


The Catholic Church shares fundamentalism's belief in the infallibility of the Bible without the subjectivity and divisiveness of private interpretation.  She encourages all to receive the Gospel with the faith of a child without oversimplifying complex theological issues.  She affirms the miraculous events of the life of Jesus and the foundational doctrines of Christianity without neglecting their historical, social and cultural context.
The Church encourages her children to have a burning fervor to know and love God, yet without the need of frenetic activity to accomplish this.  She calls them to develop a deep personal relationship with Him without diminishing the importance of His collective revelation to the Church.  She embraces the charismatic movement and gifts of the Holy Spirit without straying away from a tradition deeply rooted in history. 
The Catholic Church upholds a high moral standard without falling into exaggerated Puritanism.  She is driven by a fiery missionary zeal to proclaim Jesus-Christ as the only way to salvation, yet without losing respect in the good things that can be found in other religions.  She patiently and hopefully awaits the second coming of Christ without falling into hysterical rapture frenzies.  She embraces the intellectual openness of Liberalism without in the least bit compromising her belief in the supernatural.  She keeps the delicate balance of the need to improve life in this world without losing sight of our destiny in the next. 

Catholicism and Judaism


The Catholic faith also resolves many of the tensions of Messianic Judaism by being the true fulfillment of Biblical Judaism (although much could still be done in culturally adapting Catholic faith and worship to bring out with greater clarity its Jewish roots).  Like Judaism, it rejects the unbiblical idea of sola scriptura (scripture alone) and affirms the existence of an authoritative tradition that preserves the original meaning of Scripture.  Like Judaism, it teaches salvation by grace through faith and works, but not the unbiblical concept of salvation by faith alone (Ja. 2:24).  As in Judaism, Catholics believe that it is good and profitable to pray that God would have mercy on departed souls.
As with the Jewish worship in the Synagogues, the Catholic worship is liturgical in nature, with written prayers, blessings and Scripture readings.  More, the Mass is the true fulfillment of the Jewish temple service, integrating all of its major elements: an altar, a sacrifice (Christ in the Eucharist, the Lamb of God), water for the washing of hands, candles, incense, bread and wine, and the very presence of God in the Tabernacle to which we now have full access, the Eucharist, the true fulfillment of the presence of God in the Holy of Holies that was then inaccessible to men.
Like Judaism, Catholicism rejects Gnostic tendencies in its view of man and creation.  It reconciles matter and spirit, body and soul by affirming that our present world, though tainted by sin, is essentially good.  Far from depreciating the value of physical, material things, the Church sanctifies them with the sacramental principle of transmitting and expressing spiritual realities through them.

A Word of Caution


It must be said that the Catholic is by no means immune from experiencing stagnation, developing a "fundamentalist" narrow-mindedness and intolerance, or from being infected by modern rationalism and liberalism.  Just as holiness is available in its fullness to all Catholics but is sought and seized by a precious few, the perfect Catholic equilibrium of faith and intellect, Bible and Tradition, dogmatic and philosophical, spontaneous and liturgical is certainly not equally well lived out by all Catholics.
The dangers of stagnation, fundamentalism and liberalism are not, however, inherent pitfalls of the Catholic faith like they are in Evangelicalism, but rather only become possible when one fails to grasp the balance and harmony of the Catholic faith in its entirety. 

The Stumbling Blocks


If the Catholic faith is really the ideal solution to the tensions of Evangelicalism, retaining the best elements of fundamentalism and liberalism while avoiding their negative sides, one may wonder why so many Evangelicals who are on the road towards Catholicism never make it the whole way in reaching the completion of their faith.  It seems appropriate to complete this article by taking a look at some common obstacles that prevent the Evangelical from finding the fullness of truth in Catholicism.  These will be listed in decreasing order of sincerity of the argument, beginning with genuinely laudable reasons and ending with simply lame excuses.
Genuine theological difficulties:  Many Catholic doctrines can be extremely difficult to grasp for the Evangelical mind unfamiliar with historical Christianity.  The idea of an authoritative Tradition, the Marian dogmas such as her title of "Mother of God", her Immaculate Conception and Assumption, the communion and intercession of saints, purgatory, the meaning of the Mass, the baptism of infants are some examples of issues that, although they are profoundly biblical, are not easy to see and understand at first sight.[2]
The bad example of Catholics in the past and present:  Sadly, Catholics have at times made an incredibly poor display of their faith, whether it be through intolerance and cruelty (mostly in the past, the Inquisition being the chief example), or through stupidity, apathy, or simple ignorance of their faith (the more modern phenomenon).  In addition, many Evangelicals, fundamentalists and Messianic Jews have a much stronger faith, a better knowledge of the Bible, and attend a more lively church than the average Catholic.  It is hard to blame them for not in the least way feeling attracted to Catholicism if this is the only experience they have had of Catholics.
Doctrinal relativism: Many Evangelicals see Catholicism as one of many valid forms of Christianity, but no more than that.  They are so conditioned by the doctrinal relativism of Protestantism (see above) that they have lost the concept that there can only be one truth.  There is, however, a serious weakness in this reasoning, and here the anti-Catholic fundamentalist has a logical edge over the more tolerant Evangelical.  Just as Christ's claims to divinity are either universal for all men, or wholly to be rejected, so are the claims of the Catholic Church.  If she has truly been founded by Christ as His one, holy, catholic and apostolic Church, then Protestants can only be, at best, in imperfect communion with Him as long as they remain outside of His Ark of Salvation.  If the Catholic Eucharist truly becomes the body and blood of the Lord, then Protestants are missing a central part of Christ's inheritance to them by reducing the Lord's Supper to a mere memorial meal.
Anti-Catholic prejudices and myths:  It is shocking that even in our age of information, many still believe that Catholics view Mary as a goddess or is given an equal role with Christ in his work of redemption, that the Pope is an authoritarian dictator who can never sin or make a mistake, that Catholics worship saints and pray to statues, that Tradition is a separate body of teachings that contradicts the Bible, or that Catholics are expected to work their way up to salvation.  Even though these fallacies are widespread, they can be easily cleared up with a minimum of serious research.  The Evangelical who rejects Catholicism on the basis of these arguments can therefore hardly have seriously looked into the issue.
Culture shock: 500 years of separation have produced two quite distinct religious cultures within Christianity.  The Evangelical coming into first contact with Catholicism may feel like he is entering a foreign and unknown world.  His unfamiliarity with liturgy, the presence of statues and icons in churches, a more introverted and contemplative form of devotion, and a sometimes very different "religious language" may at first scare him off.  However, a bit of necessary cultural adaptation can hardly be a valid argument for rejecting the truth that God has given us, if indeed it is to be found in the Church.
Laziness, lack of initiative, fear of change: Sometimes the chief obstacle preventing the Evangelical from entering into the fullness of his faith is simply the gravitational pull of apathy.  He simply cannot be bothered to move out of his comfort zone and explore new, unknown territories, despite the invitation that he feels in his conscience to do so.  There may be no particular insincere intention behind this, yet the Lord's warning to those who are neither hot nor cold remains a serious one for those in this category.
Fear and dislike of authority: Even though most Evangelicals have tremendous integrity in seeking God's will and conforming their lives to Scripture, it remains much easier to submit oneself to a book than to a living institution.  If one doesn't agree with his pastor, he can simply leave the church and live his life according to his understanding of the Bible.  Yet how many begin this way to then reinterpret the Bible in order to have it fit their own lifestyle? A faith where one is free to pick and choose what to believe and how to act is much more convenient than one whose divinely ordained authority he is bound to obey.  Nowhere does our primal instinct of rebellion against God and authority come out so clearly as in this case (although the fears that the authority of the Catholic Church robs one of his freedom of conscience are complete nonsense, as I have myself personally experienced).
Lack of sincerity in the search for truth:  It is remarkable to note how many Evangelicals, Fundamentalists and Messianic Jews react to discussions about Catholicism in exactly the same way as unbelievers react when they are presented the Gospel.  They pass a judgment without first looking at the evidence, refuse to seriously think through the issues, or they distort the authentic teachings of the Church in order to better justify rejecting them.  Frequently they attempt to change the subject, or must suddenly go and take care of urgent business.  I am constantly amazed at how many people are afraid of the truth.  Just as many unbelievers are unwilling to pay the price of coming to faith in Jesus, so are some Evangelicals, Fundamentalists and Messianic Jews, sadly, just as unwilling to consider the claims of the Catholic Church.  Keeping in mind that "to whom much was given, much will be required", I don't know which of the two should fear the most giving an account of this insincerity before the judgment seat.
Conclusion
In summary, the Evangelical and Messianic Believer has four ways to choose from in his walk of faith.  He can choose to basically not progress at all and let his faith deteriorate into stagnation, mediocrity and unbelief. Or, he can fan the flames of his devotion and ardor in a narrow, incomplete, and ultimately dissatisfying fundamentalism.  Or, he can risk greater, liberal open-mindedness at the risk of losing the precious simplicity and orthodoxy of his faith.
The only option that appeals to the full man is to move towards Catholicism.  This is not an easy path.  It is ridden with obstacles, and will often be the least popular of all.  Not only will the atheists and unbelievers scorn, ridicule and criticize it, but also many Evangelicals, unaware that Catholicism is but the logical fulfillment of their own faith.  He who perseveres through the historical, theological, social, and emotional difficulties, however, will truly find the fullness of Messiah in the One Church that He founded, the universal Church of the apostles and saints whose children are fed daily with His body and blood, soul and divinity.  I pray daily for the reuniting of all believers on earth, so that we may soon all belong to the One Holy, Catholic, Apostolic, Evangelical and Jewish Church to which Yeshua will return in glory.

© Copyright 2007 Catholics for Israel 
 Written by Ariel Ben Ami    
Tuesday, 07 Jan 2003 

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[1] Bouyer, Louis, The Spirit and Forms of Protestantism, p. 168.
[2] I warmly invite the inquiring reader to read my essay "A Prodigal Son Returns Home " where I discuss in detail all of these issues and more.

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Bibliography


As this essay is mostly a very personal thesis, I have consulted few works in the process of writing it.  I am however indebted principally to two outstanding books that have largely contributed to its shaping and forming:
Bouyer, Louis, The Spirit and Forms of Protestantism (London: The Harvill Press, 1956).
Howard, Thomas, Evangelical is not Enough (San Francisco: Ignatius Press, 1984).

(Quelle: Catholics for Israel: http://www.catholicsforisrael.com/de/homepage)

 

I’m a Born-Again Christian and I was wondering why the Catholic Church doesn’t do the altar call to have people accept the Lord Jesus as their Lord and Savior since it says that you must make this declaration to be Born Again?

The Catholic Church does, in a sense, make an altar call at every Mass. When people approach the altar to receive Communion, they are indeed accepting Jesus Christ as their Lord and Savior, as they accept His body and blood into their bodies. Jesus says in John 6, verse 51 and following, that unless you eat His flesh and drink His blood, you have no life in you. If you eat His flesh and drink His blood, you will have eternal life He says, and He will raise you up at the last day.

He repeats Himself on this matter in John 6 like He does nowhere else in Scripture. Catholics take Jesus' words literally - we believe what He says. That is why we believe we receive His actual body and blood during Communion (or the Lord's Supper as you might call it). So when a Catholic approaches the altar to receive Jesus in the Eucharist, they are saying with their bodies, “I believe.” And just minutes before they approach the altar, they have, with the recitation of the Nicene Creed, declared with their lips that they believe. They believe Jesus is the Lord and Savior of mankind and they believe He is present - Body, Blood, Soul, and Divinity - in the Eucharist that they receive.

My question to you, however, is where does it say that someone must make a “declaration” in which they "accept the Lord Jesus as their Lord and Savior" in order to be born again? Nowhere does the Bible say such a thing. In fact, the Bible says that one is born again by being baptized. John 3:3-5 says that unless one is born of water and the Spirit (baptism) one cannot enter the Kingdom of Heaven.

So it is through water and the Spirit that one is born again. All Catholics, by virtue of their baptism, are Born Again Christians. Now, don't get me wrong, I'm not saying that one should not make a declaration that Jesus is their Lord and Savior - we need to constantly proclaim our faith in Jesus Christ - but the Bible does not say that one is "born again" by making such a verbal declaration of acceptance of Jesus as their personal Lord and Savior. And, I assume you want to go by what the Bible says, right?

(Source: Bible Christian Society / John Martignoni. http://www.biblechristiansociety.com/apologetics/two_minute. Used with permission)

I have an Evangelical friend at work who claims that the Catholic belief in Purgatory is not scriptural. What should I say to him?

2 Sam 12:13-18, “David said to Nathan, ‘I have sinned against the Lord.’ And Nathan said to David, ‘The Lord also has put away your sin; you shall not die. Nevertheless, because by this deed you have utterly scorned the Lord, the child that is born to you shall die.’ And the Lord struck the child that Uriah’s wife bore to David, and it became sick…On the seventh day the child died.” Catholic Scriptural Principle #1 – there is punishment for sin even after one has received forgiveness.

Rev 21:27, “But nothing unclean shall enter it…” The New Jerusalem – Heaven. Catholic Scriptural Principle #2 – nothing unclean, nothing with the stain of sin, will enter Heaven.

Mt 5:48, “You, therefore, must be perfect as your heavenly Father is perfect.” That’s because of Principle #2 – nothing unclean will get into Heaven.

Heb 12:22-23, “But you have come to Mount Zion and to the city of the living god, the heavenly Jerusalem...and to a judge who is God of all, and to the spirits of just men made perfect…” The spirits of just men, made perfect. Catholic Scriptural Principle #3 – there is a way, a process, through which the spirits of the “just” are “made perfect.”

1 Cor 3:13-15, “…each man’s work will become manifest; for the Day [judgment day] will disclose it, because it will be revealed with fire, and the fire will test what sort of work each one has done. If the work which any man has built on the foundation survives, he will receive a reward. If any man’s work is burned up, he will suffer loss, though he himself will be saved, but only as through fire.” Where is this place that a man, after he dies, suffers loss, as through fire, but is still saved. Hell? No, once you’re in Hell, you don’t get out. Heaven? No, you don’t suffer loss in Heaven.

Mt 12:32, “And whoever says a word against the Son of man will be forgiven; but whoever speaks against the Holy Spirit will not be forgiven, either in this age or in the age to come.” Implies forgiveness in the age to come. Where can you go to be forgiven in the age to come? Heaven? You don’t need forgiveness. Hell? There is no forgiveness. Catholic Scriptural Principle #4 – there is a place, or state of being, other than Heaven or Hell.

Now, let’s summarize these four scriptural principles: There is punishment for sin even after one has received forgiveness. We have to be perfect as the Father is perfect, because nothing unclean will enter Heaven. There is some way, or process, by which the spirits of the just are made perfect. There is a place besides Heaven or Hell where you can suffer loss, yet be saved, but only as through fire; and where you can be forgiven of sins from a previous age. It all adds up to one inevitable conclusion - the Catholic teaching on Purgatory is indeed scriptural.

(Source: Bible Christian Society / John Martignoni. http://www.biblechristiansociety.com/apologetics/two_minute. Used with permission)

Links National

Links International

Why I'm Catholic

The European Evangelical Alliance

National Association of Evangelicals: Statement of Faith

National Association of Evangelicals: Our Mission & Work

The Center for Catholic and Evangelical Theology

Catholic Answers: What Catholics Can Learn From Evangelicals

Catholic Answers: What Evangelical Protestants Can Learn From Catholics

Catholic Answers: Should Catholics Go to Non-Denominational Bible Studies?

Wikipedia: Evangelicalism

Lausanner Bewegung für Weltmission

World Evangelical Alliance

Billy Graham Evangelistic Association

National Association of Evangelicals (USA)

Scripture Union (UK)

Neo-Evangelicalism

National Association of Evangelicals

International Circle of Faith

Southern Baptist Convention

Reclaiming "Evangelical"

Evangelical Theological Society

Grace Evangelical Society

Institute of the Study of American Evangelicals - Wheaton College

Evangelicalsim and Fundamentalism in Britain

Evangelicals in Methodism

Focus on the Family

Original Catholic Encyclopedia: Evangelical Alliance

CatholiCity: The Evangelical Alliance

Original Catholic Encyclopedia: Evangelical Church

CatholiCity: Evangelical Church

Original Catholic Encyclopedia: Evangelical Counsels

Original Catholic Encyclopedia: Evangelist

National Conference of Catholic Bishops Ad Hoc Committee on Biblical Fundamentalism

New Advent: Protestantism

New Advent: The Evangelical Alliance

Scripture Catholic: Top Ten List of Scripture passages which Protestants cannot adequately explain without embracing the teachings of the Catholic Church

The Baptist Faith

CatholiCity: Baptists

Original Caholic Encyclopedia: Baptists

CatholicsComeHome.org

Origins and Divisions of Protestantism

Catholic.net: Catholics aAre Un-Biblical?

CatholiCity: Reformed Churches

CatholiCity: The Reformation

CatholiCity: Adventists

Catholic Answers: Born Again in Baptism

Catholic Answers: Are Catholics Born Again?

Catholic Information Network: Salvation

Steve Ray: Born Again?

Coronum Catholic Apologetic Web Page: Once Saved NOT Always Saved (Church Fathers)

Coronum Apologetic Web Page: Church Fathers on "Born Again"

Steve Ray's Blog: Protestant / Other Christians

Catholic Apologetics: Genealogy of Christian Faith Communities

The First Christians and the Catholic Faith

phatmass: The Church is Pagan

phatmass: The Church is the "Whore of Babylon"

A Response to Catholic "Inventions"

Bible-Burning and Other Allegations

Can Catholics Kill and Plunder Protestants?

Common Objections

Did the Catholic Church Once Believe in Reincarnation?

Did the Catholic Church Prohibit Bible Reading?

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Myths, Lies, Hoaxs and Forgeries Regarding Religious Persons

Reply to Evangelical Critics of the Eucharist and the Fathers

Catholic Answers: Catholics Can't Think for Themselves

Did Not the Catholic Church Once Teach That Woman Had No Soul?

The Alleged "Soulless Woman" Doctrine

Questions on Policy and Practicies

Dave Armstrong: Idolatry?

Catholic Answers: The True Ten Commandments: A Catholic Apologia for their Content and Arrangement

Dave Armstrong / Kresta: 23.000 or More Protestant Denominations

Scripture Catholic: Top Ten List of Scripture passages which Protestants cannot adequately explain without embracing the teachings of the Catholic Church

phatmass: Anglicanism

phatmass: Calvinism

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phatmass: Worldwide Church of God

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Dave Armstrong: Anti-Catholicism

phatmass: Anti-Catholicism

EWTN: The Whore of Babylon

Catholic Information Network: Dealing with Anti-Catholics

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Catholic.net: Catholics aAre Un-Biblical?

Original Catholic Encyclopedia: Evangelical Counsels

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New Advent: The Evangelical Alliance

Scripture Catholic: Top Ten List of Scripture passages which Protestants cannot adequately explain without embracing the teachings of the Catholic Church

Dave Armstrong: Anti-Catholicism

CatholicsComeHome.org

Origins and Divisions of Protestantism

Catholic.net: Catholics aAre Un-Biblical?

OneNewsNow.com: Evangelicalism on the outs, says author

Pat Robertson: Why Evangelical Christians Support Israel

WHY I'M CATHOLIC: Evangelical Convert: Mindy Goorchenk: http://whyimcatholic.com/index.php/conversion-stories/protestant-converts/evangelical/item/148-evangelical-convert-mindy-goorchenko?utm_source=feedburner&utm_medium=email&utm_campaign=Feed%3A+ConversionStories+%28Why+I%27m+Catholic%29

Young, Evangelical, and Catholic: http://youngevangelicalandcatholic.blogspot.de/


Original Catholic Encylopedia: Divisions:

Heresy

Sect and Sects

Schism

Greek Church

Protestantism

Modernism

WHY I'M CATHOLIC: Evangelical Convert: Russel Stutler 

Why I'm Catholic: Evangelical Convert Renée Lin

Catholic Answers: Assurance of Salvation?

CatholicBridge.com

the evangelical Catholic

Center for Catholic and Evangelical Theology: http://www.e-ccet.org/ 

patheos: Authority of the first Popes: http://www.patheos.com/blogs/standingonmyhead/authority-of-the-first-popes


EveryStudent.com

Resources

Saint Joseph Communications: Radical Reformers

Saint Joseph Communications: Apologetics

Catholic Answers: Apologetics

Dr. Marcellino D'Ambrosio: Christianity Devided

Prof. Dr. Scott Hahn: Evangelizing the Baptized (CDs)

Saint Joseph Communications: Fr. Mitch Paquwa: Answering Missionaries at Your Door (CD)

Mark P. Shea: By What Authority? An Evangelical Discovers Catholic Tradition (Our Sunday Visitor Inc.)

Catholicism Meets Calvary Chapel (Tim Staples and Jesse Romero, CDs)

Jesse Romero: Protestant Questions, Catholic Answers (CD)


A book that you guys really should read if youy want to give Catholics a chance to bring up what they have to say against all those accusations being made against them and their beliefs (and shouldn't you at least read their side, too, if you attack them? Wouldn't that be fair?):

Catholicism and Fundamentalism: The Attack on "Romanism" by "Bible Christians" (Taschenbuch)
von Karl Keating (Autor)
Taschenbuch: 360 Seiten
Verlag: Ignatius Pr (Mai 1988)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0898701775
ISBN-13: 978-0898701777


Warning: After having read that book you might probably not be the same as before and not believe whatever you believed in before!


Here some books by Prof. Dr. Scott Hahn, that might have the same effect:

Rome Sweet Home: Our Journey to Catholicism (Taschenbuch)
von Scott Hahn (Autor), Kimberly Hahn (Künstler)
Taschenbuch: 210 Seiten
Verlag: Ignatius Press (August 1993)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0898704782
ISBN-13: 978-0898704785

The Lamb's Supper: Experiencing the Mass: The Mass as Heaven on Earth (Gebundene Ausgabe)
von Scott Hahn (Autor), Benedict J. Groeschel (Künstler)
Gebundene Ausgabe: 174 Seiten
Verlag: Bantam Dell (November 1999)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0385496591
ISBN-13: 978-0385496599

Hail, Holy Queen: The Mother of God in the Word of God (Taschenbuch)
von Scott Hahn (Autor)
Taschenbuch: 208 Seiten
Verlag: Bantam Dell; Auflage: Reprint (19. September 2006)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0385501692
ISBN-13: 978-0385501699


Und hier unser Glaubenszeugnis auf Deutsch. Was glauben Katholiken wirklich und warum glauben sie es? Gibt es dafür wirklich keine biblischen Grundlagen?

Katholischer Erwachsenenkatechismus. 2 Bände: Band I: Das Glaubensbekenntnis der Kirche. Band II: Leben aus dem Glauben (Gebundene Ausgabe)
von Deutsche Bischofskonferenz (Herausgeber)
Gebundene Ausgabe: 976 Seiten
Verlag: Herder, Freiburg; Auflage: 1 (August 2006)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3451291533
ISBN-13: 978-3451291531

Katechismus der Katholischen Kirche: Kompendium (Broschiert)
von Vatikan Vatikan / Deutsche Bischofskonferenz (Autor)
Broschiert: 256 Seiten
Verlag: Pattloch; Auflage: 1 (12. August 2005)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3629021409
ISBN-13: 978-3629021403


Catechism of the Catholic Church


United States Catholic Catechism for Adults (Taschenbuch)
von United States Conference of Catholic Bishops (Herausgeber)
Taschenbuch: 664 Seiten
Verlag: Usccb Pub (August 2006)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1574554506
ISBN-13: 978-1574554502


Hier noch einige Bücher von Prof. Dr. Scott Hahn, die ebenfalls eure bisherige Sichtweise von der Katholischen Kirche radikal verändern dürften, wenn ihr Nicht-Katholiken seid:

Unser Weg nach Rom (Taschenbuch)
von Scott Hahn (Autor), Kimberly Hahn (Autor), Ludger Hölscher (Übersetzer)
Taschenbuch: 219 Seiten
Verlag: Christiana-Verlag; Auflage: 5 (2004)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3717110691
ISBN-13: 978-3717110699

Das Mahl des Lammes. Die Messe als Himmel auf Erden (Gebundene Ausgabe)
von Scott Hahn (Autor), Ludger Hölscher (Übersetzer)
Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
Verlag: Sankt Ulrich Verlag; Auflage: 1 (Februar 2003)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3929246945
ISBN-13: 978-3929246940

Die Königin des Himmels: Maria suchen und finden (Gebundene Ausgabe)
von Scott Hahn (Autor), Ludger Hölscher (Übersetzer)
Gebundene Ausgabe: 157 Seiten
Verlag: Sankt Ulrich Verlag; Auflage: 1 (Februar 2004)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3936484228
ISBN-13: 978-3936484229



Lexikon neureligiöser Bewegungen und Weltanschauungen: 3 Bände: 3 Bände - nichtchristlicher Religionsgemeinschaften - christlicher Kirchen und ... Gruppen und Alternativer Lebenshilfen
von Harald Baer (Autor)
Broschiert: 768 Seiten
Verlag: Herder GmbH u. Co. KG, Verlag; Auflage: 1 (8. September 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3451060523
ISBN-13: 978-3451060526


Steve Ray: 13 Major Differences Between Catholics and Protestants (CD)

St. Michael's Media: Protestant Errors - Episode 66 (DVD)

Chats with Converts - A Complete Explanation and Proof of Catholic Belief by Fr. M.D. Forrest. Read by Edwin Hale III

OneNewsNow.com: Book questions evangelical influence in sports world

Our Sunday Visitor: Questions Catholics Are Asked: Are You Saved? (Pamphlet)


The Simpsons: Protestants vs. Catholic