Katholisch Leben!

The Jesus Brothers

Erneuerung



Erneuerung ist nie leicht. Oft ist sie ein Kampf - ein Kampf mit sich selbst, aber auch mit unterschiedlichen Auffassungen unterschiedlichster Menschen.

Braucht die Katholische Kirche denn überhaupt Erneuerung?

Ja - ich bin der festen Überzeugung, dass sie Erneuerung dringend nötig hat - mehr denn je.

Was heißt das nun? Was genau soll erneuert werden? Wo besteht Handlungsbedarf? Und was sollte man auf keinen Fall verändern?

Grob gesagt: die Kirche muss, um glaubhaft zu bleiben und den biblischen Auftrag erfüllen zu können, das Salz und das Licht in der Welt zu sein, felsenfest bleiben, wo es um Glaubensgrundsätze geht. Sie kann - und sollte aber - dort flexibel sein, wo es darum geht, die Form der Glaubensvermittlung oder auch der inneren Struktur der heutigen Zeit anzupassen - sofern dies nicht im Widerspruch zu eben erwähnten Glaubensgrundsätzen geschieht.

Wenn die Kirche etwa - um "modern" zu sein und "mit der Zeit zu gehen" - einen Standpunkt zum Thema Sexualität, Ehe und Familie einnehmen würde, der biblischen Aussagen widerspricht und vielleicht die Bibel noch verdrehen würde, um diese - neuen - Aussagen zu rechtfertigen, hätte sie selbst gesündigt und wäre zur Umkehr und Buße aufgerufen.


Keinesfalls sollte die Kirche - nur um mehr Gläubige anzuziehen - versuchen, wie die Welt zu sein und ihr um jeden Preis gefallen zu wollen. Etwa bestimmte Themen aus Predigten ausklammern oder "schön reden". Den Gottesdienst zu einer Unterhaltungsveranstaltung mit christlichem Touch verkommen lassen. Das Wort "Sünde" aus dem Wortschatz ausklammern. Zu bestimmten Themen keine Stellung mehr beziehen, nur um nirgends anzuecken oder sich unbeliebt zu machen.

Auch beim Thema Ökumene sollte man sehr genau differenzieren. Ökumene ist gut und wichtig - Ökumene kann und darf aber nicht um jeden Preis geschehen. Man tut sich selbst und seinen Glaubensinhalten nichts Gutes, wenn man diese aufweicht, nur um auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Wir müssen dort ansetzen, wo wir Gemeinsamkeiten haben, aber auch klar die Unterschiede erkennen und nicht versuchen, sich darüber hinweg zu setzen. Als Katholik ist es eben nicht egal, ob ich heute in der Katholischen Kirche an der Feier der Eucharistie teilnehme und morgen beim Abendmahl in einer freikirchlichen Gemeinde.

Was wir können und auch sollten, ist, Christinnen und Christen anderer christlichen Kongregationen als solche anzuerkennen und zu respektieren. Uns nicht als etwas "besseres" als sie betrachten, sondern als eine gemeinsame Familie. Es gibt weiterhin viele Ansatzpunkte für gemeinsame Diskussionen, Veranstaltungen und Gespräche, die genutzt werden wollen.

Auch können wir viel von anderen christlichen Kongregationen lernen: ihr oft sehr herzliches und familiäres Verhältnis untereinander, die Bedeutung, die der christliche Glaube für ihr tägliches Leben hat, ihr Engagement in der Mission und Evangelisierung, ihre Kreativität, ihr Beten füreinander und miteinander, ihr regelmäßiges gemeinsames Bibelstudium, ihre gemeinsamen gesellschaftlichen Aktivitäten, ihre gegenseitige Unterstützung, ihr öffentliches Eintreten für biblische Wahrheiten und vieles mehr.

Es gibt ja schließlich Gründe, warum sich Menschen von der Katholischen Kirche abwenden und auf andere Gemeinden zugehen. Hier wurden offensichtlich Bedürfnisse nicht erkannt oder Glaubensinhalte nicht (richtig) vermittelt.


Womit wir bei einem anderen Punkt wären, der sich in mehrere Unterpunkte aufgliedern lässt:

1) Das mangelnde Wissen vieler Katholiken um die Bibel.
2) Das mangelnde Wissen um die Lehren der Katholischen Kirche.
3) Die aus beiden Punkten resultierende mangelnde Fertigkeit, den Argumenten von Christinnen und Christen anderer Kongregationen oder auch einfach nur von Menschen außerhalb jedes religiösen Kontextes, entsprechend begegnen zu können.


1) Das mangelnde Wissen vieler Katholiken um die Bibel

Einer der Hauptvorwürfe von "bibeltreuen" Christen den Katholiken gegenüber. Und leider oft wahr. Was gerade in Freikirchen üblich ist - das tägliche Bibellesen der gläubigen und das wöchentliche gemeinsame Bibelstudium, scheint oft von Katholiken sträflich vernachlässigt zu werden. Auch von seiten der Pfarreien gibt es hier meist wenig Angebote. Hier sind Katholiken gerufen, tätig zu werden. "Hauskreise" (regelmäßiges Treffen in privaten Wohnungen, um in der Bibel zu lesen, gemeinsam christliche Literatur durchzugehen und oft auch noch anschließend gesellig beisammen zu sitzen) etwa sind eine Anregung, die man durchaus von den Freikirchen übernehmen könnte. Oder entsprechende regelmäßige Treffen in den Pfarreien. Auch eine entsprechende Unterrichtung über die Wichtigkeit der Bibel für unser tägliches Glaubensleben wäre sehr zu empfehlen. Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt!


2) Das mangelnde Wissen um die Lehren der Katholischen Kirche

Die Katholische Kirche wird ja heutzutage mit vielen Vorwürfen konfrontiert. Sei es hinsichtlich ihrer Organisation und Struktur oder hinsichtlich der Glaubensgrundsätze, die sie vertritt (oder von denen man denkt, dass sie sie vertritt!). Oder man selbst hat diffuse Vorstellungen davon, was es heißt, ein Katholik zu sein. All dies, weil kaum jemand tatsächlich weiß, was die Katholische Kirche zu bestimmten Themen tatsächlich sagt. Diese Themen sind jedoch Glaubensgrundsätze, die unser tägliches Leben betreffen und uns als Christen herausfordern! Auch hier können wir unserer Phantasie und Kreativität freien Lauf lassen, um dem Abhilfe zu schaffen. Sei es, indem wir im Religionsunterricht diese Lehren auf eine erfrischende und praxisbezogene Art und Weise vermitteln oder selbiges in den Pfarreien tun. Seminare, Veranstaltungen, Diskussionsrunden, der Einbezug der Medien (warum nicht ein eigenes Filmprojekt starten oder Serien hierzu im katholischen Fernsehen und Radio starten?) usw. Hier ist auch Eigeninitiative gefragt!

Ein hervorragendes Mittel, um diesen beiden Punkten begegnen zu können, ist etwa Theologie im Fernkurs.


3) Die aus beiden Punkten resultierende mangelnde Fertigkeit, den Argumenten von Christinnen und Christen anderer Kongregationen oder auch einfach nur von Menschen außerhalb jedes religiösen Kontextes, entsprechend begegnen zu können

Hier sind uns unsere Geschwister in den USA um einiges voraus: Menschen wie Prof. Dr. Scott Hahn oder Karl Keating haben hierzu ausgezeichnete Bücher, Audio-CD's oder auch DVD's veröffentlicht. All dies sehr gut aufbereitetes Material, das es Katholiken erlaubt, sich das nötige Wissen anzueignen, um den Vorwürfen und Vorurteilen der Katholischen Kirche gegenüber entgegnen zu können. Was sagt die Bibel zu bestimmten Themen, was ist die Lehre der Katholischen Kirche hierzu, welche Fragen/Vorwürfe werden hauptsächlich vorgebracht und wie antworte ich darauf? Hier sind gerade Theologen gerufen, tätig zu werden und entsprechendes Material zur Verfügung zu stellen - seien es nun Bücher, Traktate, Audio-CD's, DVD's - oder ein entsprechendes öffentliches Engagement im Rahmen von Seminare, Veranstaltungen oder wie bereits erwähnt in den Medien.



"Die katholische Kirche ist mir einfach zu langweilig"!

Ein Vorwurf, der - leider - oft nicht ganz unberechtigt ist. Sei es die Art und Weise, wie Religionsunterricht gehalten wird (wobei hier keineswegs die Lehrerinnen und Lehrer angegriffen werden sollen, die hervorragende Arbeit bei der Vermittlung von Glaubensgrundsätzen leisten!), die Gestaltung des Gottesdienstes und der Predigt, die Angebote der Pfarreien, das Vermitteln von Glaubenswahrheiten in der Öffentlichkeit usw. Kirche ist jedoch die Gemeinschaft der Gläubigen und nicht nur ein Selbstbedienungsladen, der für die persönliche Unterhaltung zu sorgen hat. Hier sind wir alle gerufen, mit zu machen, um die Kirche wieder lebendig werden zu lassen! Sei es nun, dass wir Angebote für Kinder und Jugendliche ins Leben rufen oder einfach "nur" das Gemeindeleben wieder attraktiver gestalten. Oder als Verantwortliche an der zeitgemäßen Vermittlung der Kirche in der Öffentlichkeit - etwa durch die Medien - arbeiten. Bruder Paulus etwa leistet hier hervorragende Arbeit.



"Die Strukturen innerhalb der Katholischen Kirche sind mir einfach zu altmodisch und autoritär!"

Es gibt bestimmt Strukturen, die zu überdenken sind. Grundsätzlich aber ist die Kirche auch hier gerufen, die Strukturen zu erklären, sowie deren Notwendigkeit und auch deren biblischen Hintergrund glaubhaft und verständlich zu vermitteln.


"Die Kirche sollte doch mit der Zeit gehen, gerade, was Sexualität und Ehe und Familie betrifft! Wer will denn schon die Katze im Sack kaufen!"

Gerade an solchen Statements ist es unschwer zu erkennen, wie wichtig es ist, dass die Kirche Ihre Glaubensinhalte in zeitgemäßer Form vermittelt, ohne dabei jedoch von diesen abzuweichen!



"Ist es nicht schade, dass so viele Orden ihre Niederlassungen aufgeben müssen?"

Das ist es in der Tat. Es gibt aber leider immer weniger Menschen, die ihre Berufung erkennen und ihren Weg in den Orden finden. Das Ordensleben ist durchaus lebendig, zeitgemäß und notwendig wie nie zuvor! Auch die Orden sind hier in der Verpflichtung, völlig neue Wege in der Berufungspastoral zu gehen. Erwähnt werden soll an dieser Stelle wiederum der für die Kapuziner zuständige Bruder Paulus. Hier ist nachzudenken, welche Gründe Menschen davon abhalten, ihre Berufung zu erkennen und wie man ihnen am besten begegnet. Sei es nun, indem man in den Medien aktiv wird, oder Angebote für junge Menschen schafft, die gerne einmal in das Ordensleben hinein schnuppern möchten oder auch alte und nicht mehr notwendige Strukturen verändert. Wichtig hierbei wäre auch, auf die Menschen zuzugehen und nicht abzuwarten, dass sie an die Türe klopfen. Es ist auch niemandem damit geholfen, über die laufend schrumpfende Zahl der Ordensleute zu jammern. Sie sollte eher als Ermutigung zum Handeln und Nachdenken sowie zum Beten verstanden werden!


"Einfach nur in die Kirche gehen und fertig, das ist nichts für mich. Ich brauche die Gemeinschaft mit anderen Christen!"

Auch hier wurde wohl so einiges in der Vergangenheit sträflich vernachlässigt. Gemeindeleben ist weit mehr als nur ab und an mal in die Kirche zu gehen - alleine und isoliert. Und anschließend wieder genauso alleine nach Hause. Gemeindeleben ist auch ein Leben als Familie in Christus. Und das kann eine ganze Menge beinhalten. Auch hier ist jeder Katholik gerufen, sich einzubringen. Manchmal denken viele Menschen ähnliches - und es braucht nur jemand, der auf die anderen zugeht und etwas ins Leben ruft!



Erneuerung - das betrifft auch uns selbst!

Gott hat jeden Menschen mit individuellen Gaben und Talenten ausgestattet. Und Er erwartet von uns, dass wir diese nutzen und Ihn mit allem, was wir haben, tun, reden und sind - mit unserem Körper, Geist und Herzen loben und preisen! Dass wir uns einbringen, um Seinen Auftrag zu erfüllen - andere Menschen zu Seinen Jüngern zu machen, Sein Wort zu verbreiten, Licht und Salz in der Welt sind - und mehr als alles andere unseren Nächsten, uns selbst und Gott in Wort und Tat lieben wie Er uns geliebt hat! Dies ist eine enorme Herausforderung, die uns tagtäglich fordert. Eine Herausforderung aber auch, die uns reich beschenkt und uns die Möglichkeit gibt, uns voll und ganz einzubringen. Eine Kirche lebt auch durch das Engagement der Gläubigen heraus! Erneuerung heißt aber auch innere Erneuerung. Buße und Umkehr, ein Leben in der Nachfolge Christi. Erneuerung ist eine Herzens- und Glaubensangelegenheit, die unser Verhältnis zu uns selbst, zu unserem Nächsten und zu Gott angeht. Und das betrifft jeden Menschen! Jeder kann tagtäglich Zeugnis von Jesu Liebe ablegen - in der Gesellschaft, in der Familie, im Berufsleben, im Orden, in der Kirche oder wo auch immer.


Bei all dem lasst uns daran denken, dass Jesus uns versprochen hat, dass Seine Kirche bis ans Ende aller Zeiten lebendig sein und dass Er selbst immer bei uns sein wird!





The Vortex—Laity, Rise Up!

Symbole?

Es war und ist bei manchen Theologinnen und Theologen im Laufe der letzten Jahrzehnte "Mode" geworden, alles, was die Bibel uns zu sagen hat, "symbolisch" zu sehen. Nichts - aber auch gar nichts - ist so zu verstehen, wie es da steht. In kaum einem Lehrbuch findet man nichts dergleichen.

Ohne nun mit dem Finger auf jemanden zu zeigen, denke ich doch, wir sollten damit vorsichtiger sein. Wer gibt uns denn das Recht, eigenmächtig so zu urteilen? Manches ist mit Sicherheit und offensichtlich symbolisch zu verstehen, ich denke aber doch, dass man hier im Laufe der Zeit weit über das Ziel hinaus geschossen ist.

Nicht umsonst haben freikirchliche Gemeinden, die sich auch "bibeltreu" nennen, so großen Zulauf. Sie halten sich mehr an das, was tatsächlich in der Bibel steht - auch wenn sie es hier vielleicht manchmal etwas übertreiben mögen.

Wir sollten aber durchaus nachdenken, beten und uns untereinander beraten, bevor wir vorschnell alles als "symbolisch" abtun. Und Gott vielleicht dabei die Fähigkeit absprechen, tatsächlich all das bewirken zu können, was die Bibel uns mitteilt.

Kann es nicht sein, dass manche Bibelstellen tatsächlich so gemeint sind, wie sie da stehen?

Nur so ein Gedanke am Rande...

 

 

Sprache

Ein anderer Kritikpunkt, auf den man immer wieder stößt und der gar nicht so weit hergeholt und unberechtigt ist: die Sprache, derer sich Theologinnen und Theologen oft und gerne bedienen.

Nun ist durchaus verständlich, dass eine Wissenschaft über Jahrhunderte hinweg eine eigene Sprache entwickelt hat, aber man sollte doch nicht aus dem Blickwinkel verlieren, wer den eigentlich das Zielpublikum ist. Und das sind oft ganz einfache Leute, die spätestens nach dem zweiten Absatz das Lesen theologischer Abhandlungen aufgeben. Hat man damit etwa sein Ziel erreicht?

Warum nicht einfach eine Sprache verwenden, die auch ganz normale Menschen verstehen? Ein Arbeiter, der abends nach der Arbeit ein gutes Buch lesen möchte, zum Beispiel.

Abgesehen davon ist eine unklare, umständliche Sprache ja oft auch ein Ausdruck eines unklaren Geistes. Vieles lässt sich durch geschickte Ausdrucksweisen verbergen. Kann es sein, dass einem da manchmal Sachen selbst nicht klar genug sind, um sie "einfach so" auszudrücken - und man so im den Brei herumredet?

Nur so ein Gedanke...



Katholisch Leben?

Die beiden Wörter "Katholisch" und "Leben" wurden bewusst gewählt.

Eine Entscheidung zum katholischen Glauben ist zum einen eine Entscheidung für Christus und damit eine Entscheidung zum Leben. Dabei ist "Katholisch" nicht nur ein Anhängsel, sondern ein Ausdruck bewusster Willensentscheidung zum Festhalten an den Glaubenswahrheiten der Katholischen Kirche - und damit verbunden die Verteidigung dieses Glaubens in der Öffentlichkeit.

Andererseits soll damit ausgedrückt werden, dass dieser Glaube auch gelebt werden will - in allen Bereichen unseres Lebens. Wir schöpfen aus der vollen Gnade Gottes, aus der Liebe, die wir von Ihm erhalten, und geben diese weiter an unsere Mitmenschen. Damit erfüllen wir Seinen Auftrag, Gott und unseren Nächsten zu lieben wie uns selbst.

 

 

Theologie

Ein Aspekt von "Erneuerung" betrifft mit Sicherheit auch moderne Theologie.

So wichtig Theologie auch für den Glauben ist (als Wissenschaft, die den Glauben unter anderen Wissenschaften sicherstellt sowie als Wissenschaft, die unter Gläubigen für Klarheit und Orientierung sorgt), scheint sie doch manchmal etwas außer Kontrolle geraten zu sein.

Abgesehen von sprachlichen Ausführungen wie gedanklichen Höhenflügen, die kaum mehr jemand nachvollziehen kann, scheint es bei etlichen Theologinnen und Theologen die Tendenz zu geben, nichts mehr von dem, was in der Bibel steht, so zu nehmen wie es dort steht. Da wird alles symbolisch gesehen oder mittels philosophisch ungemein weit ausholender "Erklärungs- und Deutungsversuche" offensichtlich für jedermann klar verständliche Bibelverse in etwas völlig anderes "umgedeutet".

Nun mag das mit bestem Wissen und Gewissen geschehen, nur gibt es damit doch so einige Probleme: mit derartig abstrakten Auslegungen ist der Beliebigkeit Tür und Tor geöffnet. Und so stellt man auch häufig fest, dass traditionell katholische Lehren und Erklärungen sich so in Schall und Rauch auflösen - wobei die neuen Erklärungen für einen "normalen" Gläubigen kaum mehr verständlich und nachvollziehbar sind.

Und auch keineswegs richtig sein müssen! Nicht umsonst hat Jesus immer wieder die Kinder heraus gestellt - und diejenigen, die Seine Botschaft wie die Kinder aufnehmen. Manchmal hat man doch den Eindruck, dass dieser Aspekt völlig verloren gegangen ist: die Bibel sowie die kirchliche Lehre (also mündliche und schriftliche Überlieferung) mit einer einfachen (nicht kindlichen oder gar kindischen!), offenen und herzlichen Einstellung aufzunehmen. Ja, man möchte gar manche Theologinnen und Theologen einmal freundschaftlich "durchschütteln", damit sie nicht mehr in jeder einfachen und klar verständlichen Aussage etwas völlig Abgehobenes und auch Anderes verstehen! So wichtig Theologie als Wissenschaft ist - die Tatsache, dass jemand studiert hat, bedeutet nicht automatisch, dass er/sie mit seinen/ihren Deutungen auch recht hat.

Mit zu abgehobenen und symbolischen Auslegeversuchen hebt man schnell ab und landet nirgendwo.

 

Lehre

Ein weiterer - wesentlicher Aspekt von Erneuerung: die richtige Lehre.

Immer wieder bekommt man selbst Fälle mit oder es werden einem Fälle berichtet, wo sich Menschen mit Fragen an Geistliche oder TheologInnen wenden, Seminare besuchen oder ähnliches - und dann erleben müssen, dass ihnen Auskünfte gegeben werden oder Sachen erzählt werden, die doch erheblich vom Katechismus abweichen.

Nun soll hier den Betroffenen TheologInnen nichts böses unterstellt werden. Bestimmt tun sie dies mit bestem Wissen und Gewissen - aber es hat schon seinen Grund, warum man sich auf diesen Katechismus geeinigt hat und daran sollten wir uns auch alle halten und ihn genauso weiter geben. Da hilft es auch nichts, wenn die eigene Äußerung als "Privatmeinung" deklariert wird (kann ein Priester oder ein Theologe auf Anfrage eine "Privatmeinung" äußern, die erheblich von der kirchlichen Lehre abweicht? Ist man da wirklich sicher, dass der Adressat dies auch richtig versteht? Und selbst wenn: was soll jemand denken, wenn der Priester oder Theologe zwar offiziell den Katechismus lehrt, "privat" aber ganz was anderes denkt?).

Es soll hier auch keine "Inquisition" eingeführt werden oder dazu aufgerufen werden, die Betroffenen dem Bischof zu melden.

Wir alle sollten uns aber doch unserer Verantwortung als Licht und Salz in der Welt bewusst sein: wir alle sind gerufen, durch unser eigenes Beispiel die Frohe Botschaft weiter zu geben. Wir alle sind Teil der Katholischen Kirche und als solche sollten wir uns mit Freude daran machen, ihre Lehren zu verbreiten und anderen (sowie uns selbst!) verständlich zu machen!

 

Erneuerung = "neu"?

Heisst "Erneuerung" automatisch, alles Bestehende über den Haufen zu werfen und etwas "Neues" zu schaffen?

Nein, auf keinen Fall! Das ist meiner Ansicht nach der große Fehler moderner Theologie: wenn etwas nicht so läuft, wie man es gerne sehen will, wenn etwa die Priester und Ordensleute ausbleiben und die Zahl der Kirchenbesucher zurückgeht, wenn die Kirchenaustritte ansteigen usw., müsse man alles völlig "neu" machen und versuchen, wie die Welt zu werden - oder sich zumindest so weit dehnen und "öffnen", um bei niemendem "Anstoß" zu erwecken und so konturlos zu werden, dass sich irgendwie jeder irgendwie mit der Kirche "identifizieren" kann.

Erneuerung ist bei Katholisch Leben aber im Sinne von Regeneration gemeint: es kann durchaus heißen, Neues zu prüfen und Gutes zu behalten, im Wesentlichen heisst es aber zunächst, bestehende, bewährte und für gut befundene Kräfte (wieder-)zuentdecken und zu regenerieren. Sich auf das zu besinnen, was Kirche eigentlich ist. Auf traditionelle, über Jahrhunderte gewachsene traditionelle christliche Werte. Nicht farblos zu werden, sonder klar Stellung zu beziehen. Nicht wie die Welt zu werden, sondern der Welt zu zeigen, um was es beim Christentum geht, was uns heilig und wichtig ist. Den Menschen Gott nahe zu bringen, ohne Ihn - und die Kirche als den Leib Jesu Christi - dabei der Welt anpassen zu müssen.

Manchmal muss man, um weitergehen zu können, erst mal stehen bleiben und sich besinnen - oder vielleicht sogar zurück blicken auf das, was einen eigentlich ausmacht. Auf die wahre Identität der Katholischen Kirche.

Denn eines muss man uns lassen: die Katholische Kirche steht immer noch. Trotz aller Anfeindungen steht sie seit 2.000 Jahren wie eine Festung, wie ein Fels in der Brandung. Nichts hat sie untergehen lassen und nichts wird sie je untergehen lassen, denn sie hat den größten Begleiter und Beschützer, den man sich überhaupt vorstellen kann: Jesus Christus, den Sohn Gottes - und mit Ihm den Heiligen Geist, der uns führt und leitet.

 

Aggiornamento?

Unter "aggiornamento" versteht man das Bemühen der Katholischen Kirche, bei der Vermittlung und Lehre von Glaubenswahrheiten auch auf die besonderen Umstände der heutigen Zeit einzugehen.

An sich ein gutes und wichtiges Vorhaben.

Aggiornamento heisst aber NICHT, dass jede Generation die Bibel nach eigenem Gutdünken neu interpretieren soll oder darf!

 

Muss die Kirche politisch sein oder werden?

Vorab: das Christentum ist keine politische Bewegung, sondern eine spirituelle - und das vergessen viele. Unsere Aufgabe ist es nicht, eine Revolution zu starten, sondern Seelen zu retten. Ebensowenig ist die Kirche eine Demokratie, wo Glaubenswahrheiten über Abstimmung ermittelt werden.

Heisst das nun, dass wir eine passive Untertanenreligion sind? Keineswegs! Wir sollen nicht bei Ungerechtigkeiten schweigen, wir sollenen Verantwortung übernehmen und es ist auch keinem Christen verboten, sich politisch zu engagieren. Die gesamte Kirche hier in der Pflicht zu sehen, wäre jedoch falsch. Ja, sie kann unter Umständen auch zu aktuellen Ereignissen Stellung nehmen, dies aber mit einem anderen Hintergrund, als es etwa politische Parteien tun würden. Sie mahnt und ruft zur Einhaltung von wesentlichen Grundrechten der Menschen auf. Sie warnt, wenn sie sieht, dass Menschen, Länder oder Bewegungen vom Weg abweichen - eben weil sie um deren Seelenheil besorgt ist und die Menschen, die davon betroffen sind, vor Unheil bewahren will!

Sicher war sie damit nicht immer und zu jeder Zeit vorbildlich. Ja, sie hat Fehler gemacht. Aber sie ist noch immer da, und oft ist sie die einzige, die noch ruft. Der einsame Rufer in der Wüste...

 

Sind katholische Gemeinden mittlerweile Treffpunkte religiöser Vereine mit einem sozialen Touch?


Alleine die Frage klingt provokant. Und doch – ist da was dran?


Ich bin umgezogen und neu in meiner katholischen Ortsgemeinde. Von dem, was ich bisher mitbekommen habe, liegt diese doch erheblich über dem Durchschnitt und es scheint viele sehr engagierte und gläubige Menschen dort zu geben. Selbst die Predigten sind um Welten besser als anderswo. Zu meiner großen Freude gibt es sogar Bibelgruppen, nach Altem und Neuem Testament getrennt.


Was also ist mein Problem?


In der Schule hätte man gesagt: Hart an der Thema-Verfehlung vorbei.


Am heutigen Sonntag etwa gab es ein Gemeinde-Frühstück, das liebevoll im Park vor der Kirche aufgebaut wurde. So versammelten sich nach dem Gottesdienst die Gläubigen vor dem Gebäude und plauderten. Ich hielt mich bewusst länger auf und bin auch nicht aktiv auf andere zugegangen, um zu testen, wie die Reaktion der Anwesenden sein würde. Da ist also erkennbar ein Fremder, der offensichtlich Anschluss sucht und nicht findet und etwas verloren rumsteht. Niemand ging auf mich zu, sprach mich an, lud mich ein oder was auch immer.


Die Anwesenden spiegelten wohl das Bild einer typischen katholischen Großstadt-Gemeinde wieder: Mittel- bis Oberschicht. Man war offenbar gerne unter sich, traf sich, feierte Gottesdienst, organisierte mit viel Einsatz Veranstaltungen.


Alles schön und gut (und das meine ich wirklich so) – nur ist es das, was Jesus im Sinn hatte?


Er hat uns nicht aufgetragen, uns wie ein religiöser Club zu versammeln und ein Freizeitangebot mit katholisch/sozialem Anstrich ins Leben zu rufen.


Jesus gab uns das Große Gebot (Gott und den Nächsten wie sich selbst zu lieben) und den Missionsauftrag (hinaus (!!) zu gehen, Menschen zu taufen und zu Seinen Jüngern zu machen). 


Das ist erheblich mehr, als das, was in unseren Gemeinden gemacht wird.


Nehmen wir das heutige Gemeinde-Frühstück: Hier sollten wir nicht nur unter uns sitzen und Frühstücken (dafür brauche ich keine katholische Gemeinde!), sondern bewusst den Kontakt zu und mit denen suchen, die auch Jesus angesprochen hätte: All die in unserem Viertel, die Ihn am Nötigsten brauchen: Arme, Obdachlose, Flüchtlinge, Prostituierte, Drogenabhängige, Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen, Einsame usw.


Aus meiner eigenen Erfahrung heute muss ich aber auch sagen, dass jeder der oben genannten – sollte er denn je den Weg hierher von sich aus finden (was ich kaum annehme) – sich wohl völlig fehl am Platz vorkommen würde.


Auch der Stand der Firm-Vorbereitung wurde im Gottesdienst vorgestellt. Es war schön, zu hören, wie viel Mühe man sich gab, den jungen Menschen soziale Not beispielhaft zu zeigen, sie zu eigenen Aktionen zu ermutigen und dafür zu sorgen, dass sie Spaß haben.


Schön und gut – aber leider nicht genug.


Der damit erreichte Effekt ist zwar lobenswert, wird aber schnell verpuffen. Nicht umsonst sah man wenig Jugendliche und junge Erwachsene in der Messe. Es wäre weitaus sinnvoller, unserem Nachwuchs von Kindheitsbeinen an sowohl den katholischen Glauben in regelmäßigen Zusammenkünften mit gemeinsamen Aktionen nahezubringen, als auch sie schon „von Anfang an“ an den Kontakt mit denen zu gewöhnen, deren Kontakt auch Jesus gesucht hätte. Werke der Liebe und Barmherzigkeit werden so als etwas Selbstverständliches angesehen. Gleichzeitig wird auch ein umfassendes Verständnis des katholischen Glaubens vermittelt – ein Schatz, der gar nicht hoch genug bewertet werden kann.


Kurz und gut: Es ist eine tolle Gemeinde, hat aber Potential zu einer außergewöhnlichen Gemeinschaft.


München, 28.06.2015


Robert Gollwitzer​

Food for Thought

Hi guys. Here is some food for thought. May God use it to bless you, encourage and uplift you.

andré
 
Recently while reading a book I came across these words in a fictional story about a China man and an American business man who were once Harvard room mates. They were both standing on the Great Wall of China and the American saw the greatness and technical marvel of Chinese ingenuity. The Chinese saw the deaths of millions and the sorrow and pain of the slaves who built the wall.
 
The Chinese fellow said that we in the America's only see what the Chinese authority wants us to see, we do not see the whole picture, we do not see what went behind the building of the wall. We do not see the misery, the persecution of the Chinese Christians and of the poor in China.
 
He used the following to illustrate this point.
 
A frog was in a well. A bird stopped to drink at the well. They argued about how the sky looked. The frog thought it looked very small. The bird thought it was very big.
 
The bird could see the sky as it really was. The frog could only see a part of it.
 
We also do not always see clearly as we think we do see.
 
I am reminded that our lives on this earth are a reflection of this story. Especially our spiritual lives. We see and often act and react according to what the world, and to what Satan whispers in our ears. Consequently more times than not we take the wrong step and we fall into sin. As you know the result is pain and suffering, perhaps even death.
 
God cannot allow us to sin. He gives us ample opportunity to repent and come back to Him. But again, as often as not, we forget the bird in the sky view of what God sees and we listen to the words of Satan and of the world. We hear only the views of the frog.
 
God has given us His instruction book to help us to walk as He would wish us to walk to avoid the pitfalls of sin. We are fortunate in this day in age to have the Bible so available to us. Sadly it sits too often on the shelf collecting dust. What good is an instruction book on the shelf if all it does is collect dust. It would be like a student trying to do repairs to the carburetor in your car without having first some instructions on how to do the repairs. The result of course would be perhaps pain, suffering and quite possibly death.
 
The Chinese man said something interesting. He said: "The beginning of wisdom is to call things by their right name."
 
As sinners we tend to want to give in to our sins, that is we want to hang on to them often because instead of seeing things as God sees them we believe the lies, and Satan, being the great deceiver that he is calls things the opposite of what things really are.
 
So where do we turn to, to learn and the truth. The Bible is God's truth.
 
Ps. 111:10 says "The fear of the LORD is the beginning of wisdom: a good understanding have all they that do his commandments: his praise endureth for ever."
 
Also Prov. 1:7 says: "The fear of the LORD is the beginning of knowledge: but fools despise wisdom and instruction." (both King James Version)
 
If we want to be wise and live a Godly life we need to follow the wisdom of God found only in the Bible. If we want His understanding and to live according to His commandments we need to be reading His Words.
 
A Bible sitting on the shelf collecting dust is as worthless as the car repair manual also collecting dust. It is totally worthless.
 
God instructed the people in the days of Joshua to put the words of the Lord in front of their eyes, to put them on their door posts and gates so that they will be forever reading them and learning His ways and words and instructions.  In so doing, they will by way of absorbing God's words, begin to not only read, but also to live a godly life and thus avoid the pitfalls of sin. Because, when you are reading and living, and breathing God's Word daily, you are not falling into the well and only seeing a portion of what God wants you to see. You are seeing and living the whole of Him. And thus you will not fall into the temptations and snares of the world and the devil. You will not be believing and listening to the lies and misrepresentation of the world and Satan.
 
God wants us to live a joyful life with Him as our Father and guide. He wants to be part of your life. He wants to live in you, and you in Him.
 
Take a moment and reflect and think hard on your own personal life and see if you are listening to the words of the frog or of the bird.
 
Perhaps you are listening to the frog and you are grappling and struggling with your sins, struggling with your addictions. Perhaps it is time to climb out of the well of despair and fly and be as a bird and live your life the way God intended it to be.
 
We do not always see as clearly as we think we do when we are living in a well. But surely if we climb out and fly in the glory and brightness of the Lord, we will see things clearly as they are. We will then ignore and walk away from the temptations and lusts of the world and be free. Jesus wants you to be free. He said the Truth shall set you free.
 
Do you want to be free?
 
Take that Bible now off of the shelf. Dust it off. Toss away things on your computer, books and things of the world that corrupt your mind, and begin a new day, a new way and fly and be free.
 
As one radio Bible broadcaster says: "Have a good and godly day; for what lasting value is a good day, if it is also not a godly day."
 
André


Dr. Scott Hahn: "Renew That Holy Passion"

Angeblich Konservative haben doch nur Angst vor Veränderungen und wollen sich nicht öffnen!

Mit Hobby-Psychologensprüchen wie diesen ist niemandem geholfen - am allerwenigsten der Kirche. Allenfalls enthüllen Sie etwas über den Autor solcher Aussagen.

1) Wieso "angeblich"? Wir sollten uns doch nicht anmaßen, zu wissen, was in einem Menschen vorgeht - schon gar nicht aber sollten wir uns darüber leichtfertig und unqualifiziert ein Urteil erlauben. Manche leugnen ja generell, dass es so etwas wie Konservative gibt. Letztere tun dies nicht - warum auch? Sie müssen sich ja nicht selbst verleugnen. Ja, es gibt noch Menschen, die der Ansicht sind, dass es bestimmte grundlegende Werte gibt, die auch weiterhin bestehen müssen. Familienwerte etwa. Oder die unterschiedlichen Rollen und Aufgaben von Mann und Frau (das hat nichts mit Diskriminierung zu tun! Gott hat Mann und Frau als etwas unterschiedliches geschaffen. Dieser Unterschied ist nicht nur körperlich, sondern auch emotional und spirituell und betrifft das Rollenverständnis. Mann und Frau sind gleich viel wert - aber nicht dasselbe! Und dieser Unterschied ist notwendig und gut so!

2) Wir wollen uns nicht öffnen? Derartige Pauschalaussagen sind einfach Unsinn. Was wir allerdings tun, ist Neues aus einem christlichem Blickwinkel zu prüfen und abzuwägen, bevor wir uns bedenken- und kritiklos darauf stürzen und es in die Kirche holen. Kirche und Welt sind nicht getrennt - aber auch nicht dasselbe. Wenn die Kirche wie die Welt wird und sich von ihr nicht mehr unterscheidet, wenn Christen nicht mehr als solche wahrnehmbar sind, warum um Himmels willen sollte jemand noch Christ werden wollen? Warum sollten wir dann noch eine Kirche brauchen? Nein, wir sind uns bewusst, dass die Kirche der Leib Christi ist - und was in der Kirche ist, soll Ihm auch zur Ehre gereichen.

3) Was uns all die so hochgelobten Neuerungen gebracht haben, sieht man ja: die Kirchen werden immer leerer, der Einfluss des Christentums in der Welt hat radikal abgenommen, ganze Orden sind am Sterben, Priesternachwuchs (zumindest im Westen) fehlt, christliche Schulen müssen schließen, christliche Werte verschwinden aus der Gesellschaft - kurz: Religion wird zur Privatsache - zu einer Art spirituellen "Hobby". Natürlich ist dies nicht allein den ganzen modernistischen Neuerungen zuzuschreiben, gleichwohl lässt sich deren Mitverantwortung kaum leugnen. Manche sehen nun als "Heilmittel" einen noch radikaleren Modernismus, einen völligen Bruch mit kirchlichen Werten und der Tradition. Manchmal drängt sich hier das Bild von Alkoholkranken auf, die noch kurz vor ihrem Tod leugnen, dass dieser irgend etwas mit dem Alkohol zu tun hat. Nein, ich will nicht modernistisch denkende Katholiken mit Alkoholikern vergleichen, sondern diesen Vergleich als Verbidlichung eines Dilemmas verwenden: der völligen Weigerung, anzuerkennen, dass vieles von dem, was man als "frischen Wind" und "Geist des Konzils" gepriesen hat, nicht nur gescheitert ist, sondern einen gegenteiligen Effekt als den gewünschten hatte. Nein, ich möchte nicht den Wert des II. Vatikanischen Konzils mindern, es ist aber auch nicht so, dass wir seitdem eine neue Kirche haben und alles, was vorher war, vergessen und ausgelöscht sein soll. Die Kirche darf nicht zu einem spirituellen Wellnesstempel mit christlichem Touch verkommen, in dem alles erlaubt ist, was einem "gut tut". Gott hat uns in der Heiligen Schrift, im lebendigen wort Jesus Christus und in der Kirche der letzten zwei Jahrtausende klare Standards gegeben. Es steht uns nicht zu, eigenmächtig alles "umzuinterpretieren" und somit Gott - oder zumindest Papst spielen zu wollen. Jeder einzelne von uns und die Kirche insgesamt hat einen Auftrag - und eines Tages werden wir dafür Rechenschaft abzulegen haben!

We are the Sheep of His Pasture

We are the sheep of His pasture
There is one faith, one hope
He is the Good Shepherd
Who has laid down His Life
There is one baptism One hope
Come worship Him
Come His People
The flock of the Shepherd
We are His people
Let us sing to Him
Sing to the rock that saves us
Worship the Lord you people
The flock of His Shepherd
He is the mighty one
Who holds all creation in His hand
Bow down and worship,
      bending the knee
Looking up to the Lord
We are His people
The flock of His Shepherd
Come worship Him,
   on bended knee
ye people of His flock.

Andre

The Pathway to the IDF Elites

Links National

Links International

Resources

Life is Worth Living - Archbishop Fulton Sheen

Fr. Benedict Groeschel: Living the Call of Peace

Listen to this mp3-file by Dr. Marcellino D'Ambrosio: Click here.


Bad Religion: How We Became a Nation of Heretics
Ross Douthat (Author)
Hardcover: 352 pages
Publisher: Free Press (April 17 2012)
Language: English
ISBN-10: 1439178305
ISBN-13: 978-1439178300

 

This is the Truth by Jonathan Batteas - ChurchLeaders.com

 

Interview with Bp. Bernard Fellay

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