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Existenz der Engel


Gott erschuf am Anfang der Zeit geistige Wesen (Engel) aus dem Nichts. Diese Lehre wurde durch das Vierte Laterankonzil und das Erste Vatikanische Konzil bekräftigt.

In der Heiligen Schrift werden neun Chöre der Engel genannt:

Seraphim, Cherubim und Throne (Jes 6, 2 /Gen 3, 24 /Kol 1,16)
Herrschaften, Gewalten und Fürsten (Eph 1, 21)
Mächte (Kräfte), Erzengel (Erzengel Michael, Erzengel Gabriel, Erzengel Raphael) und Engel.
Gemäß der Hl. Schrift ist die Anzahl der Engel sehr groß (Hebr. 12,22; Dtn 7,10; Offb 5,11; Mt 26,35).

Von allem Anfang an war der Glaube an Engel im Christentum verankert. Die frühchristlichen Apologeten erwähnen in ihren Schriften schon die Engel (z.B. Justin, Apol. I 6; Athenagoras, Suppl. 10). Um 500 verfasste Pseudo-Dionysius Areopagita die erste Monographie über die Engel mit dem Titel: De coelesti hierarchia (Über die himmlische Hierarchie). Die Heiligen Augustinus und Gregor der Große befassten sich eingehend mit der Engellehre. Die Liturgie gibt ebenfalls Zeugnis vom Glauben an die Engel.

Die Existenz der Engel wurde zu Jesu Zeiten von den Sadduzäern geleugnet (Apg 23,8).

 

Wesen der Engel


Die Engel sind rein geistige Wesen, im Unterschied zu den Menschen, deren Natur sich aus Geist und Körper zusammensetzt. Das Vierte Laterankonzil und das Erste Vatikanische Konzil unterscheiden ausdrücklich eine geistige Schöpfung und eine körperliche Schöpfung und setzen die geistige Schöpfung mit den Engeln gleich.

 

Der Katechismus der Katholischen Kirche


Die Existenz der Engel – eine Glaubenswahrheit
328 Dass es geistige, körperlose Wesen gibt, die von der Heiligen Schrift für gewöhnlich „Engel“ genannt werden, ist eine Glaubenswahrheit. Das bezeugt die Schrift ebenso klar wie die Einmütigkeit der Überlieferung.

Wer sind sie?
329 Der hl. Augustinus sagt: „,Engel‘ bezeichnet das Amt, nicht die Natur. Fragst du nach seiner Natur, so ist er ein Geist; fragst du nach dem Amt, so ist er ein Engel: seinem Wesen nach ist er ein Geist, seinem Handeln nach ein Engel“ (Psal. 103,1,15). Ihrem ganzen Sein nach sind die Engel Diener und Boten Gottes. Weil sie „beständig das Antlitz meines Vaters sehen, der im Himmel ist“ (Mt 18,10), sind sie „Vollstrecker seiner Befehle, seinen Worten gehorsam“ (Ps 103,20).

330 Als rein geistige Geschöpfe haben sie Verstand und Willen; sie sind personale [Vgl. Pius XII.: DS 3891] und unsterbliche [Vgl. Lk 20,36] Wesen. Sie überragen alle sichtbaren Geschöpfe an Vollkommenheit. Der Glanz ihrer Herrlichkeit zeugt davon [Vgl. Dtn 10,9–12].

Christus „mit all seinen Engeln“
331 Christus ist das Zentrum der Engelwelt. Es sind seine Engel: „Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm .. (Mt 25,31). Sie sind sein, weil sie durch ihn und auf ihn hin erschaffen sind: „Denn in ihm wurde alles erschaffen im Himmel und auf Erden, das Sichtbare und das Unsichtbare, Throne und Herrschaften, Mächte und Gewalten; alles ist durch ihn und auf ihn hin geschaffen“ (Kol 1,16). Sie sind erst recht deshalb sein, weil er sie zu Boten seines Heilsplanes gemacht hat: „Sind sie nicht alle nur dienende Geister, ausgesandt, um denen zu helfen, die das Heil erben sollen?“ (Hebr 1,14) (Vgl. dazu auch 291).

332 Sie sind da, seit der Welterschaffung [Vgl. Ijob 38,7, wo die Engel „Gottessöhne“ genannt werden] und im Laufe der ganzen Heilsgeschichte; sie künden von ferne oder von nahe das Heil in und dienen dem göttlichen Plan, es zu verwirklichen. Sie schließen das irdische Paradies ab [Vgl. Gen 3,24], beschützen Lot [Vgl. Gen 19], retten Hagar und ihr Kind [Vgl. Gen 21,17], gebieten der Hand Abrahams Einhalt [Vgl. Gen 22,11], teilen dem Volk das Gesetz mit [Vgl. Apg 7,53], führen das Gottesvolk [Vgl. Ex 23,20–23], kündigen Geburten [Vgl. Ri 13] und Berufungen an [Vgl. Ri 6,11–24; Jes 6,6], stehen den Propheten bei [Vgl. 1 Kön 19,5], um nur einige Beispiele zu nennen. Schließlich erscheint der Engel Gabriel, um die Geburt des Vorläufers und die Geburt Jesu selbst anzukündigen [Vgl. Lk 1,11.26].

333 Von der Menschwerdung bis zur Himmelfahrt ist das Leben des fleischgewordenen Wortes von der Anbetung und dem Dienst der Engel umgeben. Als Gott „den Erstgeborenen in die Welt einführt, sagt er: ,Alle Engel Gottes sollen sich vor ihm niederwerfen“‘ (Hebr 1,6). Ihr Lobgesang bei der Geburt Christi – „Ehre sei Gott ...“ (Lk 2,14) – klingt im Lobpreis der Kirche weiter. Sie beschützen Jesus im Kindesalter [Vgl. Mt 1,20; 2,13.19], dienen ihm in der Wüste [Vgl. Mk,12; Mt 4,11], stärken ihn in der Todesangst [Vgl. Lk 22,43], und sie hätten ihn auch – wie einst Israel [Vgl. 2 Makk 10,29–30; 11,8] – aus der Hand der Feinde retten können [Vgl. Mt 26,53]. Die Engel sind es auch, die „evangelisieren“ (Lk 2, 10), indem sie die frohe Botschaft der Menschwerdung [Vgl. Lk 2,8–14] und der Auferstehung [Vgl. Mk 16,5–7] Christi verkünden. Bei der Wiederkunft Christi, die sie ankündigen [Vgl. Apg 1,10–11], werden sie ihn begleiten und ihm bei seinem Gericht dienen [Vgl. Mt 13,41; 25,31; Lk 12,8–9] (Vgl. dazu auch 559).

Die Engel im Leben der Kirche
334 Bis zur Wiederkunft Christi kommt die geheimnisvolle, mächtige Hilfe der Engel dem ganzen Leben der Kirche zugute [Vgl. Apg 5, 18–20; 8,26–29; 10,3–8; 12, 6–11; 27,23–25].

335 In ihrer Liturgie vereint sich die Kirche mit den Engeln, um den dreimal heiligen Gott anzubeten [Vgl. MR, „Sanctus“]; sie bittet um deren Beistand [So im „Supplices te rogamus ...“ des römischen Hochgebetes, im „In paradisum deducant te angeli ...“ der Bestattungsliturgie und auch im „Cherubinischen Hymnus“ der Liturgie des hl. Johannes Chrysostomus] und feiert insbesondere das Gedächtnis gewisser Engel (der heiligen Michael, Gabriel und Raphael und der heiligen Schutzengel). (Vgl. dazu auch 1138)

Die Prüfung der Engel
311 Die Engel und die Menschen, intelligente und freie Geschöpfe, müssen ihrer letzten Bestimmung aus freier Wahl entgegengehen und ihr aus Liebe den Vorzug geben. Sie können darum auch vom Weg abirren und sie haben auch tatsächlich gesündigt. So ist das moralische Übel in die Welt gekommen, das unvergleichlich schlimmer ist als das physische Übel. Gott ist auf keine Weise, weder direkt noch indirekt, die Ursache des moralischen Übels [Vgl. Augustinus, lib. 1,1,1; Thomas v. A., s. th. 1–2,79, 1]. Er läßt es jedoch zu, da er die Freiheit seines Geschöpfes achtet, und er weiß auf geheimnisvolle Weise Gutes daraus zu ziehen (Vgl. dazu auch 396, 1849):

„Der allmächtige Gott ... könnte in seiner unendlichen Güte unmöglich irgend etwas Böses in seinen Werken dulden, wenn er nicht dermaßen allmächtig und gut wäre, dass er auch aus dem Bösen Gutes zu ziehen vermöchte“ (Augustinus, enchir. 11,3).

392: Die Schrift spricht von einer Sünde der gefallenen Engel (2 Petr 2,4). Ihr "Sündenfall" besteht in der freien Entscheidung dieser geschaffenen Geister, die GOTT und sein Reich von Grund auf und unwiderruflich zurückwiesen. Wir vernehmen einen Widerhall dieser Rebellion in dem, was der Versucher zu , unseren Stammeltern sagte: "Ihr werdet sein wie GOTT " (Gen 3,5). Der Teufel ist "Sünder von Anfang an" (1 loh 3,8), "der Vater der Lüge" (loh 8,44).

393: Wegen des unwiderruflichen Charakters ihrer Entscheidung und nicht wegen eines Versagens des unendlichen göttlichen Erbarmens kann die Sünde der Engel nicht vergeben werden. „Es gibt für sie nach dem Abfall keine Reue, so wenig wie für die Menschen nach dem Tode“ (Johannes v. Damaskus, f.o. 2,4).


Gott hat die stolzen Engel bestraft indem er sie verworfen und in die Hölle verstoßen hat. (2 Petr. 2,4). Die verworfenen Engel werden böse Geister oder Teufel genannt.

Gott hat die gut gebliebenen Engel mit der ewigen Seligkeit im Himmel belohnt. Die Engel haben durch ihre Prüfung den Himmel verdient, wie wir im Rituale Romanum des Papstes Pius V lesen: Der Heilige Erzengel Michael habe verdient, Führer der Himmlischen Heerscharen zu werden.

Die guten Engel sind den Menschen wohlgesinnt:

sie lieben die Menschen
sie beschützen die Menschen an Leib und Seele
sie mahnen die Menschen zum Guten und bitten für sie.
Die Engel, welche Gott besonders zum Schutz der Menschen bestimmt hat, werden Schutzengel genannt.

 

Engelgruppen in der Heiligen Schrift


Vier Lebewesen (Ez 1,5-1,28 / Offb 4,7). Sie werden den Vier Evangelien zugeordnet.

Die sieben Geister vor Gottes Thron (Offb 1,4 / 4,5 / 5,6).

Sieben Gemeindeengel (Offb 1,20 / Kap 2+3).

Vier Engel an den Ecken der Erde, die die Vier Winde festhalten (Offb 7,1 / Mk 13,27).

Sieben Posaunenengel (Offb Kap 8-11).

Vier Engel, die am Euphrat gefesselt sind (Offb 9,14).

Drei Engel, die das Gericht ankündigen (Offb 14,6-13).

Drei Ernteengel (Offb 14,14-16).

Sieben Zornschalenengel (Offb Kap 15+16).

Zwölf Engel auf den Toren des Himmlischen Jersalem (Offb 21,9 - 22,5).

Schutzengel der Tabernakel (im Gebetsbüchlein "Tag- und Nachtgebete")

 

Engelpräfation


In Wahrheit ist es würdig und recht, Dir, Allmächtiger Vater, zu danken und in der Herrlichkeit der Engel Deine Macht und Größe zu preisen. Denn Dir gereicht es zur Verherrlichung und zum Lob, wenn wir sie ehren, die Du erschaffen hast. An ihrem Glanz und ihrer Würde erkennen wir, wie groß und über alle Geschöpfe erhaben Du selbsr bist. Dich, den ewigen Gott, rühmen sie ohne Ende durch unsern Herrn Jesus Christus. Mit ihrem Lobgesang lass auch unsere Stimmen sich vereinen und voll Ehrfurcht rufen: Heilig, Heilig, Heilig ...

siehe Schutzengel

 

Literatur


Georg Blasko, Die angelologischen Aussagen des Zweiten Vatikanischen Konzils, herausgegeben von Prof. Dr. Walter Waitz Innsbruck (ohne Datum; Zusammenfassung der kirchlichen Tradition des Denzinger-Hünermann).
Giovanni Siena, Pater Pio: Das ist die Stunde der Engel L´Archangelo Verlag 1976 (im Auftrage P. Pios geschrieben; Mit kirchlicher Druckgenehmigung).
Maria Pia Giudici, Die Engel - in der Heiligen Schrift und im christlichen Leben, Verlag Grignion Verlag Altötting 1996 (Imprimatur Rom, 4. Juni 1996 Remigio Ragonesi, Viceger.).
Ferdinand Holböck, Vereint mit den Engeln und Heiligen, Christiana Verlag Stein am Rhein 1984 (1. Auflage; Die kirchliche Druckerlaubnis erteilte das Erzbischöfliche Ordinariat Salzburg. Zl 1051/83, 10. November 1983). ISBN 3-7171-0855-7

(Quelle: http://www.kathpedia.com/index.php?title=Engel)


 

kathpedia.com: Schutzengel

Biblische Grundlagen


Biblisch lässt sich der Glaube an die Schutzengel in beiden Testamenten begründen:

Schon im Buch Exodus lesen wir: Ich werde einen Engel schicken, der dir vorausgeht. Er soll dich auf dem Weg schützen und dich an den Ort bringen, den ich bestimmt habe. Achte auf ihn und hör auf seine Stimme! Widersetz dich ihm nicht! Er würde es nicht ertragen, wenn ihr euch auflehnt; denn in ihm ist mein Name gegenwärtig. (23,20 ff)

Im Matthäusevangelium Hütet euch davor, einen von diesen Kleinen zu verachten! Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen stets das Angesicht meines himmlischen Vaters. (10, 18)

In der Apostelgeschichte lesen wir, dass die Magd Rhode mit ihrer Meldung, Petrus sei aus dem Gefängnis befreit worden, bei allen im Haus Versammelten auf Unglauben stieß. Man hielt ihr vielmehr entgegen: "Es ist sein Engel" (Vgl. Apg 12,13.15.)

 

Die Überlieferung


Auf der Basis dieser Bibelstellen - und wohl auch der mündlichen Überlieferung - stellt Origenes fest: "Man sagt, jeder Gläubige, selbst wenn er ganz klein in der Kirche ist, sei von einem Engel begleitet, von dem Christus bezeugt, dass er unaufhörlich das Angesicht des Vaters schaut" (Über die Hauptlehren II, 10,7.) Diese Lehrmeinung kommt vor Origenes schon gegen Ende des ersten oder Anfang des zweiten Jahrhunderts in der frühchristlichen Textsammlung der Apostolischen Väter vor, nämlich bei Pseudo-Barnabas und dem bereits zitierten Hermas (Vgl. Jean Daniélou, a.a.O., S. 90. ,f: ?)

Die Väter des "Goldenen Zeitalters" der Patristik bekennen dieselbe Meinung. Nach dem heiligen Basilius "ist jedem Gläubigen ein Engel übergeordnet, wenn wir ihn nicht durch die Sünde vertreiben. Er bewacht die Seele wie ein Heer" (Psalmenhomilien 33,6.) Und Hilarius schreibt, sich auf Psalm 34,8 stützend: «Allen Gläubigen wird geholfen durch den Beistand dieser himmlischen Verwalter gemäß der Schrift: der Engel des Herrn umgibt jene, die Ihn fürchten" (Die Psalmen 137 [PL 9, 786 D])

Nachdem der heilige Thomas von Aquin die Ansichten vieler Kirchenväter (Clemens von Alexandrien, Eclogae propheticae 50; Tertullian,) untersucht und gegeneinander abgewogen hat, gelangt er in der Summa Theologica259 zu dem Schluss, dass jeder Mensch bei seiner Geburt einen Schutzengel bekommt, dem sich aber sogleich ein Teufel zugesellt, welcher dem Menschen die Berufung zu jener ewigen Glückseligkeit neidet, die er selbst verloren hat.

In der Taufe kommt die Kraft Christi auf den Menschen herab. Gewiss, auch nach der Taufe behält jeder seinen Widersacher. "Doch ist jetzt durch die Gnade Christi der gute Engel mächtiger und verteidigt den, der ihm durch Christus gleichsam von neuem anvertraut worden ist." (J. Danielou; a.a.O., S. 93. Vgl. Basilius der Große, Kommentar zu Jesaja VIII, 207 [PG 30, 476 C]) Origenes drückt dies ganz plastisch aus: "Wenn der Mensch den Glauben angenommen hat, übergibt Christus, der ihn durch sein Blut von den bösen Gebietern losgekauft hat, den nunmehr an Gott Glaubenden einem heiligen Engel, der wegen seiner Reinheit beständig das Angesicht des Vaters schaut" (Matthäus-Kommentar 13,28).

 

Im Katechismus der Katholischen Kirche


336 Von seinem Beginn [Vgl. Mt 18,10] bis zum Tod [Vgl. Lk 16,22] umgeben die Engel mit ihrer Hut [Vgl. Ps 34,8; 91,10–13] und Fürbitte das Leben des Menschen [Vgl. Ijob 33,23–24; Sach 1,12; Tob 12,12]. „Einem jeden der Gläubigen steht ein Engel als Beschützer und Hirte zur Seite, um ihn zum Leben zu führen“ (Basilius, Eun. 3,1). Schon auf dieser Erde hat das christliche Leben im Glauben an der glückseligen Gemeinschaft der in Gott vereinten Engel und Menschen teil (Vgl. dazu auch 1020).

1034 Jesus spricht öfters von der „Gehenna“ des „unauslöschlichen Feuers“ [Vgl. Mt 5,22. 29; 13, 42. 50; Mk 9,43–48], die für jene bestimmt ist, die bis zum Ende ihres Lebens sich weigern, zu glauben und sich zu bekehren, und wohin zugleich Seele und Leib ins Verderben geraten können [Vgl. Mt 10,28]. Jesus kündigt in ernsten Worten an, dass er „seine Engel aussenden“ wird, die „alle zusammenholen, die andere verführt und Gottes Gesetz übertreten haben, und ... in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt“ (Mt 13,41–42), und dass er das Verdammungsurteil sprechen wird: „Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer!“ (Mt 25,41).

Das Schutzengelfest wird als gebotener Gedenktag liturgisch am 2. Oktober gefeiert.

 

Geschichte


Das Fest erinnert an das Wirken der Schutzengel, die die Menschen in ihrem Leben begleiten und vor Schaden bewahren. Die private Verehrung der Schutzengel ist seit dem 9. Jh. bekannt. Ab dem 15. Jh. wurde in Verbindung mit dem Fest des hl. Erzengels Michael auch der Schutzengel verehrt. Ein eigenes Schutzengelfest gab es zunächst in Spanien. 1670 hat Papst Klemens X. das Schutzengelfest für die ganze Kirche vorgeschrieben und auf den 2. Oktober festgelegt.

 

Gebet


Man kann die Schutzengel mittels Gebet anrufen. Eines der bekanntesten Gebete ist Engel Gottes (Angele Dei):

Engel Gottes,
mein Beschützer,
Gott hat dich gesandt, mich zu begleiten.
Erleuchte, beschütze, leite und führe mich.
Amen.


Angele Dei,
qui custos es mei,
me, tibi commissum pietate superna,
illumina, custodi, rege et guberna.
Amen.


Tagesgebet
Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, im Neuen Bund berufst du Menschen aus allen Völkern und führst sie im Heiligen Geist zur Einheit zusammen. Gib, dass deine Kirche ihrer Sendung treu bleibt, dass sie ein Sauerteig ist für die Menschheit, die du in Christus erneuern und zu einer Familie umgestalten willst. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

 

Literatur


Pur spezial "Schutzengel" (Katholisches Themenheft - 20 Seiten, DIN A 5) Fe-Medienverlag

(Quelle: http://www.kathpedia.com/index.php?title=Schutzengel)

 

kathpedia.com: Litanei zu den Schutzengeln

V./ A. Herr, erbarme Dich unser
V./ A. Christus, erbarme Dich unser
V./ A. Herr, erbarme Dich unser
V./ A. Christus höre uns
V./ A. Christus erhöre uns


V. Gott Vater Du Schöpfer der Engel, A. erbarme Dich unser.
Gott Sohn, Du Herr der Engel A. erbarme Dich unser.
Gott Heiliger Geist Du Leben der Engel A. erbarme Dich unser.
Heiligste Dreifaltigkeit, Du Wonne aller Engel A. erbarme Dich unser.


V. Heilige Maria A. bitte für uns.
Heilige Maria
Königin der Engel
Heiliger Michael
Heiliger Gabriel
Heiliger Raphael
Alle heiligen Engel und Erzengel A. bittet für uns. Ihr heiligen Schutzengel
Ihr heiligen Schutzengel, die ihr immerdar das Angesicht des himmlischen Vaters schaut
Ihr heiligen Schutzengel, die ihr niemals von unserer Seite weicht
Ihr heiligen Schutzengel, die ihr uns in himmlischer Freundschaft zugetan seid
Ihr heiligen Schutzengel, unsere getreuen Ermahner
Ihr heiligen Schutzengel, unsere weisen Berater
Ihr heiligen Schutzengel, die ihr uns vor vielen Übeln des Leibes und der Seele bewahrt
Ihr heiligen Schutzengel, unsere mächtigen Verteidiger gegen die Anschläge des bösen Feindes
Ihr heiligen Schutzengel unsere Stütze zur Zeit der Versuchungen
Ihr heiligen Schutzengel die ihr uns helft wenn wir straucheln und fallen
Ihr heiligen Schutzengel, die ihr uns in Not und Leiden tröstet
Ihr heiligen Schutzengel, die ihr unsere Gebete vor den Thron Gottes tragt und unterstützt
Ihr heiligen Schutzengel die ihr, uns durch eure Erleuchtungen und Anregungen zum Fortschritt im Gutein helft
Ihr heiligen Schutzengel die ihr, trotz unserer Fehler nicht von uns weicht
Ihr heiligen Schutzengel die ihr, euch über unsere Besserung freut
Ihr heiligen Schutzengel die ihr zur Zeit da wir ruhen, bei uns wacht und betet
Ihr heiligen Schutzengel, die ihr uns im Todeskampf nicht verlasst
Ihr heiligen Schutzengel, die ihr die Seelen im Fegefeuer tröstet
Ihr heiligen Schutzengel die ihr, die Gerechten in den Himmel führt
Ihr heiligen Schutzengel, mit denen wir einst Gott schauen und ewig preisen werden
Ihr erhabenen Fürsten des Himmels


V. O Du Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt,
A. verschone uns, o Herr.
V. O Du Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt,
A. erhöre uns, o Herr.
V. O Du Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt,
A. erbarme Dich unser.


V. Herr, erbarme Dich unser A. erbarme Dich unser
V. Christus, erbarme Dich unser
V. Herr, erbarme Dich unser


V. Lobet den Herrn, all seine Engel, Die ihr mächtig an Kraft seinen Willen vollzieht. Er hat seinen Engel deinetwegen befohlen, Dass sie dich bewahren auf allen deinen Wegen. Im Angesicht der Engel will ich Dich preisen, mein Gott.

V. Ich will Dich anbeten und Deinen heiligen Namen loben.
V. Herr, erhöre mein Gebet.
A. Und lass mein Rufen zu dir dringen.


V. Lasset uns beten!
Allmächtiger, ewiger Gott, der Du in Deiner unaussprechlichen Güte allen Menschen vom Mutterschoße an zum Schutz des Leibes und der Seele einen besonderen Engel beigesellt hast, verleihe mir gnädig, meinem heiligen Engel so treu zu folgen und ihn so zu lieben, dass ich durch Deine Gnade und unter seinem Schutz einst zum himmlischen Vaterland gelangen und dort mit ihm und allen heiligen Engeln Dein göttliches Angesicht zu schauen verdiene. Durch Christus, unser Herrn.
A. Amen.

(Quelle: http://www.kathpedia.com/index.php?title=Litanei_zu_den_Schutzengeln)

 

Was gibt es, das wir nicht sehen?

 

AirMaria.com: Sep 29 - Homily: Relevant Angelic Servants