Katholisch Leben: The Jesus Brothers!

Aufbruch und Erneuerung

Empfängnisverhütung


Wenn du ehelichen Geschlechtsverkehr ohne Verhütungsmittel hast, hast du Liebe. Wenn du ihn mit Verhütungsmittel hast, hast du Liebe - und noch etwas anderes...

(siehe auch www.familylifecenter.net)


Wann wurde zum ersten Mal von der Katholischen Kirche eine From des ehelichen Verkehrs erlaubt, die bewusst die Zeugung ausschloss?

In der Enzyklika "Casti connubii" (19930; Papst Pius XI). Also Möglichkeit wurde hier angeboten, sich auf die Zeit zu beschränkten, wo die Frau unfruchtbar ist. Verhütung mit künstlichen Mitteln wurde jedoch als schwere Sünde bewertet.

Mit der Enzyklika "Humanae Vitae" verfasste Papst Paul VI dann 1968 ein Schreiben, das zwar immer noch jegliche künstliche Empfängnisverhütung untersagt, diese aber nicht mehr als schwere Sünde bezeichnet. Hier wird auch von einer besonderen Form des Verständnisses der Ehepartner untereinander gesprochen, mit Betonung der personalen Begegnung der beiden.

1981 kam dann das Rundschreiben "Familiaris consortio" heraus. Hier wurden die Ideen der Bischofssynode 1980 zusammen mit den Ergänzungen des Papstes veröffentlicht. Im Wesentlichen wurde die Enzyklika "Humanae Vitae" bekräftigt, das Ganze aber mit neuen Gründen versehen. Beim Geschlechtsverkehr drücken die Ehepartner auch ihre Liebe zueinander aus - und damit sich selbst. Wesentlicher Bestandteil und Charakteristikum dieses Geschlechtsverkehrs ist aber auch die Möglichkeit der Fortpflanzung. Diese Möglichkeit durch künstliche Verhütungsmittel auszuschließen, hieße am Wesen der Sexualität als Ausdruck der Persönlichkeit vorbei zu handeln.

(Quelle: http://www.fernkurswuerzburg.de/)

 

Empfängnisverhütung ist doch nicht verboten!

Tatsächlich? Sehen wir uns Genesis 38,9-10 an: "Onan wusste also, dass die Nachkommen nicht ihm gehören würden. Sooft er zur Frau seines Bruders ging, ließ er den Samen zur Erde fallen und verderben, um seinem Bruder Nachkommen vorzuenthalten. Was er tat, missfiel dem Herrn und so ließ er auch ihn sterben." (Einheitsübersetzung).

Wenn du mit deiner Ehefrau Geschlechtsverkehr hast und somit deinen ehelichen Bund besiegelst, aber gleichzzeitig Verhütungsmittel nimmst, spottest du Gottes Bund mit den Menschen (dessen Spiegelbild der eheliche Bund ist), indem du es Gott unmöglich machst, aus zweien drei zu machen. Bei eurer Ehe wurdet ihr beide vereinigt uns eins vor Gott. Wenn du die Ehe - und somit den Bund - vollziehst und ein Kind zeugst, werdet ihr beide, die zuvor eins waren, nun drei, aber trotzdem eine Familie (eine Art von Dreifaltigkeit also!). Empfängnisverhütung ignoriert Gottes Ruf, fruchtbar zu sein und uns zu vermehren (Gen 1,28).

(Quell: www.saintjoe.com)

 

kathpedia.com: Empfängnisverhütung

Obwohl bekanntermaßen die Katholische Kirche (künstliche) Empfängnisverhütungsmittel verbietet, gibt es viele Menschen der verschiedenen Konfessionen, welche der Empfängnisverhütung zustimmen. Unnatürliche Empfängnisverhütungsmittel wie z. B. die Pille und das Kondom sind nicht erlaubt.

"Durch ihre natürliche Eigenart sind die Ehe als Institutionen und die eheliche Liebe auf die Zeugung und Erziehung von Nachkommenschaft hingeordnet und finden darin gleichsam ihre Krönung." (GS 48,1)

 

Warum Empfängnisverhütung nicht gut ist


Göttlicher Wille als Argument


Gott schuf den menschlichen Körper mit gewissen körperlichen Funktionen, die es ihm ermöglichen sich fortzupflanzen und Kinder in die Welt zu bringen. In der Bibel steht dazu:

"Gott segnete sie und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch" (Gen 1, 28). "Dann segnete Gott Noach und seine Söhne und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar, vermehrt euch" (Gen 9,1). "Ich bin Gott, der Allmächtige. Sei fruchtbar und vermehre dich" (Gen 35,11).

Wer in die natürlichen Funktionen eines Leibes eingreift oder sie verändert mit der Absicht, den Segen Gottes abzulehnen, lehnt den göttlichen Willen ab, bzw. stellt den menschlichen Willen über den göttlichen. Es ist eine Ablehnung des Segens Gottes für die ganze Menschheit, denn die Kinder, die in die Welt kommen würden ein wichtiger Teil der Menschheitsfamilie sein, ganz gleich wie klein oder groß ihre Rolle wäre. "Sie wird aber dadurch gerettet werden, dass sie Kinder zur Welt bringt, wenn sie in Glaube, Liebe und Heiligkeit ein besonnenes Leben führt" (1 Tim 2,15).

 

Körperliche Implikationen als Argumente


Empfängnisverhütende Pillen führen zu einem steigenden Risiko von Krebs, Blutknoten und Unfruchtbarkeit. Sexuell übertragbare Krankheiten haben stark zugenommen, sowohl bei Jugendlichen wie auch bei Erwachsenen, z. B. AIDS/HIV. Außerdem erkrankt jede 10. Junge Frau zwischen 16 bis 19 an der Geschlechtskrankheit Clamydien, welche unfruchtbar machen kann, laut einer Studie der Britischen Ärztevereinigung. Der Respekt für den eigenen Körper nimmt ab.

"Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt.(1 Kor 6,19)

 

Soziale Beziehungen als Argumente


Durch zahllose sexuelle Beziehungen verlieren die Menschen den Blick für die wahre Liebe und haben es dann schwer, eine wahrhaft liebevolle und hingebungsvolle Beziehung mit einer Person in der Ehe zu führen. Die Empfängnisverhütung ist ein großer Zerstörer der Gesellschaft, nicht nur wegen des Lebens, das davon abgehalten wird, auf die Erde zu kommen, sondern auch wegen den Menschen, die dadurch in ein Leben in Unmoral und ohne Liebe gedrängt werden.

Der Druck auf die Geschlechter nahm mit der Empfängnisverhütung zu. Es wird erwartet, möglichst viele Erfahrungen gesammelt zu haben vor einer Ehe - sowohl bei Männern wie auch bei Frauen. Die Empfängnisverhütung versklavt den Menschen.

 


Natürliche Familienplanung (NFP)


Als "erlaubtes" Mittel der Familienplanung kann die sogenannte Natürliche Familienplanung gelten. Welche korrekt angewandt eine Schwangerschaftsrate von 0% erreichen kann (vgl. Enzyklika Humanae vitae).

 

Kirchliche Stellungnahmen


Die Österreichische Bischofskonferenz bringt in der Herbvollversammlung 2007 klar zum Ausdruck, dass die Kirche "alle Methoden der Empfängnisverhütung" ablehnt, "besonders jene, die die Möglichkeit der Frühabtreibung einschließen (Nidationshemmer) oder die Gesundheit der Frau oder des Mannes beeinträchtigen können." [1]

Papst Benedikt XVI. spricht im Jahr 2008 von der Familie als einer für das "Leben offene Liebesgemeinschaft".

 

Quelle


Alan Ames: Was ist Wahrheit? Seite 73ff - Miriam Verlag 2004

(Quelle: http://www.kathpedia.com/index.php/Empf%C3%A4ngnisverh%C3%BCtung)

 

Warum ist die Katholische Kirche gegen Empfängnisverhütung?

Wir sehen menschliche Sexualität als ein Geschenk von Gott an. Sexualität ist nie nur auf sich selbst bezogen. Sie dient dem Wohl der Ehepartner und erlaubt uns außerdem, an Gottes Werk der Schöpfung teilzunehmen. Eltern zu sein ist für uns also nicht nur eine Sache der persönlichen Entscheidung, sondern vielmehr der göttlichen Berufung.

Wir empfinden einen tiefen Respekt voreinander - gerade und vor allem auch in der Ehe zwischen einem Mann und einer Frau. Sex ist nicht nur etwas Schönes oder Gutes. Sex ist heilig!

Dieser tiefe Respekt drückt sich in einer weitaus tieferen Erfahrung ehelicher Intimität aus, als wir uns wohl jemals zu träumen wagten. Eine Intimität, die uns das größte Geschenk geben kann, das man sich je vorstellen kann: Kinder.

Keine Kirche hat eine würdevollere Sichtweise der menschlichen Sexualität als die Katholische Kirche!

Sehen wir uns den Katechismus der Katholischen Kirche an:


"2362 „Jene Akte also, durch die Eheleute innigst und lauter eins werden, sind von sittlicher Würde; sie bringen, wenn sie human vollzogen werden, jenes gegenseitige Übereignetsein zum Ausdruck und vertiefen es, durch das sich die Gatten gegenseitig in Freude und Dankbarkeit reich machen" (GS 49,2). Die Geschlechtlichkeit ist eine Quelle der Freude und Lust:

„Der Schöpfer selbst ... hat es so eingerichtet, daß die Gatten bei dieser [Zeugungs]funktion Lust und Befriedigung des Leibes und des Geistes erleben. Somit begehen die Gatten nichts Böses, wenn sie diese Lust anstreben und sie genießen. Sie nehmen das an, was der Schöpfer ihnen zugedacht hat. Doch sollen die Gatten sich innerhalb der Grenzen einer angebrachten Mäßigung zu halten wissen" (Pius XII., Ansprache vom 29. Oktober 1951).

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Betrachten wir doch einmal dieses Wort: Empfängnis-verhütung. Also etwas, das gegen die Empfängnis gerichtet ist. In diesem Zusammenhang sollten wir auch einen wichtigen Unterschied ansprechen: den zwischen Empfängnisverhütung und natürlicher Familienplanung. Während bei der Empfängnisverhütung die Befruchtung der weiblichen Eizelle durch den Samen des Mannes verhindert wird, tut die natürliche Familienplanung aktiv absolut nichts, um diese Befruchtung zu verhindern. Empfängnisverhütung ist gemäß katholischer Lehre gegen die natürliche moralische Ordnung gerichtet, indem sie es Paaren ermöglicht, eheliche Intimität zu vollziehen, ohne dabei die Einheit des Sinn und Zwecks ehelichen Geschlechtsverkehrs zu beachten: das Wohl der Ehepartner UND (!) Fortpflanzung! Beides darf nie getrennt betrachtet werden! Die natürliche Familienplanung bewegt sich hingegen innerhalb dieser natürlichen moralischen Ordnung, anerkennt aber die zyklische Natur weiblicher Fruchtbarkeit.

Wenn also schwerwiegende Gründe eintreten, die es erfordern, dass ein Ehepaar eine Schwangerschaft vermeidet oder verschiebt, können sie sich des Geschlechtsverkehrs in der fruchtbaren Zeit der Frau enthalten.

Der wesentliche Unterschied ist also die Offenheit für menschliches Leben und die Anerkennung von Gottes Plan für Heirat und menschliche Sexualität. Während natürliche Familienplanung Gottes Plan respektiert, arbeitet Empfängnisverhütung dagegen.

Heisst das nun, dass die Katholische Kirche von ihren Gläubigen fordert, so viele Kinder wie nur irgendwie möglich zu zeugen? Nein. Die Kirche anerkennt, dass es gute Gründe geben kann, um eine Schwangerschaft aufzuschieben oder zu vermeiden. Diese Gründe können etwa in der Gesundheit der Frau liegen oder in erheblichen finanziellen Problemen (etwa bei Arbeitslosigkeit). Die Kirche ermahnt Ehepartner aber auch, darauf zu achten, dass ihre Motive nicht selbstsüchtiger Art sind. Die Berufung zur Ehe erfordert es auch, durch das eigene Beispiel gegen den Materialismus und Egoismus vorzugehen, der so oft in unserer Gesellschaft zu finden ist. Es ist also aus katholischer Sicht nicht akzeptabel, wenn ein Ehepaar sagt, sie wollen sich aus beruflichen Gründen, persönlichem Vergnügen oder aus einer finanziellen Motivation heraus auf ein oder zwei Kinder beschränken.

Die Katholische Kirche ist also keineswegs sex-feindlich. Ganz im Gegenteil: es gibt keine Kirche, die menschliche Sexualität höher einschätzt als die Katholische Kirche. Eine Sexualität, die Gottes Plan entspricht und nicht durch irgendwelche "Hilfsmittel" dem entgegenarbeitet, ermöglicht eine eheliche Intimität, die ihresgleichen sucht.

Eine Intimität, die durchaus mit der Intimität Jesu Christi zu Seiner Kirche zu vergleichen ist (auch hier wird oft das Bild der "Braut" für die Kirche verwendet). Eine Intimität, in der sich Jesus in lebensschenkender Art und Weise in der Eucharistie seiner Kirche - den Gläubigen - hingibt und diese Ihn demütig, ehrfürchtig und glaubend empfängt.

Menschliche Sexualität, die nur zum eigenen Vergnügen geschieht und nicht dem hohen Standard entspricht, den Gott hierfür vorgesehen hat, kann nie eine eheliche Intimität hervorbringen, die dem gleichkommt.

(Quelle: u.a. Christ in His Fullness: A Protestant Minister Discovers the Fullness of Christ in the Catholic Church (Taschenbuch) von Bruce Sullivan (Autor). Taschenbuch: 222 Seiten. Verlag: C H Resources (5. März 2007). Sprache: Englisch. ISBN-10: 0970262175. ISBN-13: 978-0970262172. Go and get it!)

Links International

Gloria TV: Empfängnisverhütung

 

Gloria TV: Antibabypille - Wirkungen

 

Gloria TV: Humanae Vitae

 

Gloria TV: Fragen der Bioethik

 

Gloria TV / k-tv: Weihbischof Laun spricht über Verhütung

The Fathers of Mercy: Artificial Birth Control

Gloria TV: Paul VI: Enzyklika Humanae Vitae

Gloria TV: 1930 geschah ein Bruch in der Christenheit

Gloria TV - Natürliche Empfängnisregelung

Gloria TV: Warum ich keine Pille verschreibe

 

Google Video: Métodos naturales en la planeficación familiar

YouTube.com: Kate's Movie - Birth Control

YouTube.com / CNA TV: Planned Parenthood Caught Covering Up

YouTube.com: Brian Gail - Shocking Statistics on Contraception