Ist die Bibel wirklich die einzige, unfehlbare Wahrheit, die Christen besitzen? Viele Christen anderer Gemeinschaften denken dies ("Sola Scriptura" - allein die Bibel) - zumindest seit den Zeiten der Reformation. Als "Argumente" für diese These werden dann oft die Bibel selbst zitiert. Außerdem hätte Jesus doch menschliche Tradition verurteilt. Das Problem dabei: in der Bibel selbst steht nirgends, dass sie alleine die Quelle ist, aus der wir Christen schöpfen. Sicher, sie ist gut zur Lehre (2 Tim 3,16-17. Hier werden die Vorzüge der Bibel beschrieben, aber nicht gesagt, sie alleine wäre die Grundlage der Lehre), zur Anleitung und auch bestimmt eine wesentliche Grundlage unseres Glaubens (nichts darf ihr widersprechen und jede christliche Lehre muss in der Bibel zu finden sein), aber nirgends steht, dass sie ALLEINE Grundlage christlicher Lehre ist.
Eine weitere Grundlage wäre etwa die apostolische Tradition und die Kirche.
Sicher, Jesus veruteilt etwa von Menschen gemachte Traditionen. Was damit gemeint ist, zeigt sich beim Hl. Paulus, einem der Apostel: christliche Tradition wird sehr wohl als positiv beschrieben - und gleichzeitig einer nicht akzeptablen Form von Tradition gegenüber gestellt.
Die Bedeutung mündlicher Tradition etwa wird vom Hl. Paulus ausdrücklich betont (siehe etwa 1 Thess. 2,13 oder 2 Tim 1,13-14). Die Autorität der Kirche wird zum Beispiel im ersten Konzil von Jerusalem deutlich (Apg 15,29,30).
Warum aber haben dann Jesus und Seine Jünger immer die Heilige Schrift zitiert, wenn sie etwas klarstellen wollten? Auch die Juden des Alten Testaments haben sich doch immer auf die Schrift bezogen!
Wenn wir Matt 23,2-3 lesen, sehen wir, dass Jesus den Pharisäern durchaus eine Autorität zugesprochen hat. Der dort erwähnte "Stuhl des Moses" ist aber nirgends im Alten Testament zu finden. Er stammt aus der zunächst mündlich überlieferten Mishna. Hier ist die Rede von einer Art Nachfolge in der Lehre die Rede, die sich bis auf Moses zurück führen lässt.
In Matt 2,23 lesen wir, dass erfüllt werden sollte, was die Propheten sagten: "Er wird Narzoräer genannt werden" (Einheitsübersetzung). Auch dies ist im Alten Testament nicht zu finden! Hier handelt es sich um eine mündliche Überlieferung durch die Propheten!
Betrachtet man 1 Kor 10,4, stellt man fest, dass Jesus von einem Felsen spricht, der mit den Juden zog. Sieht man sich diese Stelle im Alten Testament an (Moses schlägt mit dem Stock gegen den Felsen, damit Wasser heraus kommt), findet man hier aber nichts dergleichen! Sehr wohl aber in der Tradition, die von den Rabbinern weiter gegeben wurde.
Sola Scriptura ist eine Vorstellung, die von der Bibel nicht vertreten wird - und schon gar nicht von Jesus. Die einzigen, die jemals die mündliche Tradition verworfen hatten, waren die Saduzäer. Diese haben aber auch so einiges andere verworfen, etwa die Auferstehung von den Toten.
Eine Autoritätsfigur des Alten Testaments war zum Beispiel Ezra.
(Quelle: Dave Armstrong, The One-Minute Apologist. Sophia Institute Press, Manchester, 2007. Go and get it!).
Lesen wir Jn 14,26: "Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe." (Einheitsübersetzung)
Während des letzten Abendmahls sagte Jesus zu Seinen Jüngern, dass der Heilige Geist kommen und an alles erinnern würde, was Er ihnen gelehrt hat. Wohlgemerkt spricht Jesus hier nur zu den Aposteln - nicht zu den großen Menschenansammlungen, wie Er das sonst oft getan hatte. Die Apostel - und ihre Nachfolger! - erhielten von Jesus die Autorität zu leiten und auszulegen. Als gläubige Katholikinnen und Katholiken ist es unsere Aufgabe, uns Jesus unterzuordnen - und Seiner Kirche gegenüber gehorsam zu sein. Der Kirche, die uns führt und lehrt. Das mag vielleicht manchmal nicht angenehm sein und unseren Stolz verletzen, es hilftuns aber, auf dem rechten Weg zu bleiben.
(Quelle: www.saintjoe.com)
Lesen wir 2 Petr 3,16: "es steht in allen seinen Briefen, in denen er davon spricht. In ihnen ist manches schwer zu verstehen und die Unwissenden, die noch nicht gefestigt sind, verdrehen diese Stellen ebenso wie die übrigen Schriften zu ihrem eigenen Verderben." (Einheitsübersetzung)
Eine scharfe Warnung für die also, die selbst versuchen möchten, zu einem Verständnis der Bibel zu gelangen. Eine falsche Interpretation der Bibel kann verheerende Folgen haben. Dafür hat uns Jesus den Heiligen Geist gesendet, dass er Seine Kirche dabei leitet, uns mit einer Lehre,die nicht irren kann zu unterrichten. Nur so können wir die Wahrheit in der Heiligen Schrift erkennen. Natürlich ist es wichtig und wertvoll, die Bibel auch alleine zu lesen, muss aber im Licht der katholischen Lehre geschehen. Deshalb wird die Benützung des Katholischen Katechismus beim Lesen der Bibel empfohlen.
Schauen wir uns nun 2 Petr 1,20 an: "Bedenkt dabei vor allem dies: Keine Weissagung der Schrift darf eigenmächtig ausgelegt werden" (Einheitsübersetzung)
Dieser Vers richtet sich an die Apostel. Jesus hat nie großen Menschenmengen gesagt, dass der Heilige Geist sie leiten würde. Wir sollten uns vielmehr auf die Lehre der Kirche verlassen, die als solche unfehlbar ist. Eine Lehre, die durch die apostolische Sukzession 2.000 Jahre lang weiter gegeben wurde. Man kann es vielleicht mit einem Stapellauf vergleichen - der Stock wird von Läufer zu Läufer weiter gegeben, bleibt aber immer derselbe Stock. Persönliche Bibelauslegung und -interpretation führt aber nicht zur Einheit der Kirche, sondern zu ihrer Spaltung. Sehen wir uns doch die Situation heute an: Wie viele christliche Glaubensgemeinschaften nehmen für sich in Anspruch, die biblische "Wahrheit" zu besitzen? Welche davon ist eigentlich die wahre Kirche? Nun, Jesus hat nur eine gegründet - vor 2.000 Jahren. Welche Kirche kann für sich behaupten, seit 2.00 Jahren zu existieren?
(Quelle: www.saintjoe.com)
Woher wissen wir eigentlich, welche Bücher Teil der Bibel sind? Gibt es da etwa eine Liste oder ein Inhaltsverzeichnis in der Bibel? Nein - die Katholische Kirche hat es uns gesagt! Und warum hat sie eigentlich den Kanon biblischer Schriften zusammen gestellt? Damit jeder die Bibel lesen kann? Nein - der vorrangige Grund war, damit die Menschen wissen, welche Bücher und Schriften sie in der Liturgie lesen sollten! Deshalb sollte die Bibel immer im Kontext der Bibel gesehen werden und nicht nur als eine Art privates Lesebuch, das jeder nach Gutdünken auslegen kann!
(Quelle: u.a. Prof. Michael Barber: Exodus - Deliverance & Sacrifice (CDs). Go and get it at www.saintjoe.com)
Unter "aggiornamento" versteht man das Bemühen der Katholischen Kirche, bei der Vermittlung und Lehre von Glaubenswahrheiten auch auf die besonderen Umstände der heutigen Zeit einzugehen.
An sich ein gutes und wichtiges Vorhaben.
Aggiornamento heisst aber NICHT, dass jede Generation die Bibel nach eigenem Gutdünken neu interpretieren soll oder darf!
Manchmal verstehen wir nicht ganz einige Lehren der Kirche hinsichtlich bestimmter Bibleverse - zumindest in intellektueller Hinsicht. Das heisst aber keineswegs, dass wir nun eigenmächtig unserer eigenen Auslegung folgen sollen oder dürfen. Wir sollen vielmehr die Lehren der Kirche glauben, da Jesus durch den Heiligen Geist die Kirche leitet und inspiriert - wie Er es versprochen hat. Er wird uns und Seine Kirche nie alleine lassen und die Tore der Hölle werden sie nicht besiegen. Seine Kirche wird Bestand haben bis zu dem Tag, an dem Er wieder kommt!
(Quelle: u.a. Tim Staples: "The Shocking Truth About the Pope And the Bible" (CDs))
Gott hat sich uns offenbart. Um diese Offenbarung aber erkennen zu koennen, muessen wir mit Sicherheit wissen, wo wir sie finden koennen.
In welchen Buechern also ist die goettliche Wahrheit enthalten? Sollten wir naemlich die falschen Buecher lesen, hoeren wir auf die Worte von Menschen anstatt auf das Wort Gottes. Wir brauchen also die Liste der Buecher, die tatsaechlich von Gott inspiriert wurden. Das Wort “Kanon” bezeichnet dabei einen Standard, an dem sich alles andere messen kann – und muss.
Warum enthalten katholische und protestantische Bibeln eigentlich eine unterschiedliche Anzahl alttestamentlicher Buecher?
Das protestantische Alte Testament gruendet sich auf den hebraeischen Kanon, der damals von den hebraeisch sprechenden Juden in Palestina verwendet wurde. Das katholische Alte Testament hingegen gruendet sich auf den griechischen Kanon, den griechisch sprechende Juden im gesamten Mittelmeerraum (einschliesslich Palaestina) verwendeten.
Waehrend der Herrschaft von Ptolemaeus II Philadelphus (285 – 246 vor Christus) fingen 70 oder 72 juedische Schriftgelehrte (sechs von jedem der zwoelf Staemme, so wie es die Tradition verlangte) in der groessten Buecherei der antiken Welt – der von Alexandria in Aegypten – mit der Uebersetzung der gesamten hebraeischen Bibel ins Griechische. Etwa um 250 – 125 v. Chr. waren sie damit fertig. Die Zahl der Uebersetzer – 70 – ergab den dafuer verwendeten Namen “Septuaginta”, das lateinische Wort fuer 70 (LXX).
Um die Zeit Jesu war Griechisch die allgemein gesprochene Sprache und so wurde die Septuaginta sehr beliebt. Hebraeisch war am aussterben, da die Juden in Palaestina fuer gewoehnlich aramaeisch sprachen. Die Septuaginta war auch die Version, die Jesus und die Schreiber des Neuen Testaments verwendeten. Die ueberwiegende Mehrheit alttestamentlicher Zitate im Neuen Testament stammen aus eben dieser Septuaginta. 340 Mal zitiert das NT die Septuaginta, aber nur 33 Mal den hebraeischen Kanon. Ueber 90 % der Zeit zitieren neutestamentliche Schreiber aus der Septuaginta. An dieser Stelle sollte man auch daran denken, dass das gesamte NT in Griechisch geschrieben wurde!
Bis ins dritte Jahrhundert hinein wurde der hebraeische Kanon in juedischen Schulen fuer Rabbiner verwendet. Dieser rabbinische Judaismus verwarf dann aber sieben Buecher des hebraeischen Kanons, die sich in der Septuaginta fanden: Weisheit, Sirach, Judith, Baruch, Tobit und 1. und 2. Makkabaeer. Ebenso Teile von Daniel und Esther. Warum? Nun, sie konnten keine hebraeischen Versionen dieser Buecher finden, die angeblich von der Septuaginta ins Griechische uebersetzt wurden.
Die Kirche der Christen jedoch verwendete von Anfang an die Septuaginta und tat dies auch weiterhin – ungeachtet dieser spaeter aufkommenden rabbinischer Ansichten.
Auf den Konzilen von Hippo (393 n. Chr.) und Karthago (397 n. Chr.) hat die Kirche dann auch offiziell die 46 Buecher der Septuaginta als den biblischen Kanon fuer das Alte Testament anerkannt und uebernommen.
Dieser alttestamentliche Kanon wurde dann auch 1.500 Jahre lang von der gesamten Christenheit verwendet. Niemand kam auf die Idee, daran zu zweifeln.
Was die sieben Buecher angeht, die vom rabbinischen Judaismus abgelehnt wurden, so sei darauf verwiesen, dass die fruehen Kirchenvaeter sie als “Schrift” und als inspiriert bezeichnet haben – und dies in einem Atemzug mit den bestehenden Buechern, die von niemanden bestritten wurden.
Erst 1529 kam Martin Luther auf die Idee, doch wieder nur die 39 Buecher des rabbinischen Judaismus fuer das Alte Testament zu verwenden. Er gab hierfuer an, der hl. Jerome um 400 daran zweifelte, dass es fuer diese sieben Buecher hebraeische Entsprechungen gab. Inwischen ergab die Forschung jedoch, dass bei den Schriftrollen, die man bei Qumran fand, alte hebraeische Kopien von einigen dieser umstrittenen Buecher waren! Dieses Argument ist also haltlos. Luther – und mit ihm viele heutige Protestanten - hatte wohl noch einen anderen Grund, diese Buecher abzulehnen: sie widersprachen seinen Theorien, etwa was das Fegefeuer oder das Beten zu Verstorbenen (etwa 2 Makk 12, 42-45) anging. Luther fuehlte sich ja auch frei, Woerter in seine Uebersetzung einzufuegen und wollte sogar Jakobus (sowie Esther und die Offenbarung) aus dem neutestamentlichen Kanon nehmen, da er seinem Konzept von “sola fide” (allein durch den Glauben und nicht durch Glauben und Werke sind wir gerettet) widersprach. Kurz: Luther mochte diese Buecher einfach nicht. Hier sollten sich “bibeltreue” Christen doch einmal ueberlegen, welche Bibel sie denn eigentlich verwenden. Sie werfen ja oft Katholiken vor, sie wuerden der Bibel etwas hinzufuegen (etwa durch “von Menschen gemachte Traditionen”). Sie selbst aber kuerzen die Bibel, die von den Katholiken 2.000 Jahre lang unangetastet blieb und auch fuer immer bleiben wird! Wer ist hier nun “unbiblisch”? Oder sie verwenden die Bibel Luthers, die er eigenmaechtig erweitert hat!
Welche Buecher wuerdest du denn fuer das Alte Testament verwenden? Diejenigen, die auch Jesus, die Schreiber des Neuen Testaments und die fruehe Kirche verwendet hat, oder die Buecher, die erst spaeter von Juden verwendet wurden, die Jesus abgelehnt und die Christen verfolgt hatten?
Das Neue Testament
Das erste Buch des NT ist der 1. Thessalonicherbrief. Er wurde um 50 n. Chr. geschrieben. Die Offenbarung schliesst den Kanon des NT. Sie wurde um 90-100 n. Chr. verfasst. All die 27 Buecher des NT werden sowohl von Protestanten wie von Katholiken als Teil des biblischen Kanons und von Gott inspiriert angesehen. Wer aber hat bestimmt, dass diese 27 Buecher den Kanon des NT ausmachen? Woher koennen wir wissen, dass wir diesen Schriften trauen koennen? Listen von biblischen Buechern wurden von verschiedenen Bischoefen verfasst (Mileto, Bischof von Sardis, 175 n. Chr.; St. Irenaeus, Bischof von Lyon, 185 n. Chr.; Eusebius, Bischof von Caesarea, 325 n. Chr.; Papst Damasus, 382 n. Chr. – auf Draengen des Konzils von Rom verfasste er ein Dekret, in dem er den gegenwaertigen Kanon von 73 Buechern auflistete. Das Konzil von Hippo in Nordafrika bestaetigte 397 n. Chr. den alt- und neutestamentlichen Kanon. Dieses Konzil sehen viele Protestanten als die Autoritaet fuer das NT an. Papst Innozenz (401 – 417) schliesslich schloss 405 n. Chr. den biblischen Kanon, in dem er die 73 Buecher bestaetigte).
Es war also die Katholische Kirche - ihre Konzile und Paepste, die im 4. Jh. offiziell die den Inhalt der Bibel bestimmten. Bis zu diesem Zeitpunkt aber gab es eine Menge Diskussionen. Schriften wie der Hebraeerbrief, Judas, die Offenbarung, 2. Petrus hielten manche fuer nicht inspiriert, wohingegen andere Schriften wie den Hirten Hermas, das Petrus- und Thomasevangelium, die Briefe von Barnabas und Clemens fuer inspiriert hielten.
Durch diese offizielle Entscheidung der Kirche war das Thema erst einmal erledigt. Zumindest fuer die naechsten 1.100 Jahre – bis zur Reformation.
Die Autoritaet der Katholischen Kirche, die ihr von Jesus selbst gegeben wurde, bestimmte den Inhalt der Bibel und bestaetigte deren goettliche Inspiration. Diese Tatsache gab sogar Martin Luther zu: ohne die Katholische Kirche haetten wir keine Ahnung, welche biblischen Buecher goettlich inspiriert waeren.
Die Bibel ist also eindeutig ein katholisches Buch. Es waren Katholiken, die das Neue Testament schrieben, kopierten und sammelten. Der offizielle biblische Kanon wurde von der Katholischen Kirche bestimmt.
Die Kirche aber, die die Autoritaet hat, das unfehlbare Wort Gottes zu bestimmen, muss damit auch die unfehlbare Fuehrung und Autoritaet des Heiligen Geistes haben. Wer auf die Autoritaet der Bibel vertraut, vertraut damit auch auf die Autoritaet der Kirche, die uns diese Bibel gegeben hat und die uns damit die Sicherheit verschafft hat, dass das, was in der Bibel steht, das wirkliche Wort Gottes ist. Wer die Bibel annimmt, aber die Kirche, die uns diese Bibel gegeben hat, zurueck weist, widerspricht sich selbst.
Es macht also keinen Sinn, wenn Protestanten die Bibel zitieren, um ihre Thesen zu belegen, da sie ja nicht wissen koennen, welche Buecher zum biblischen Kanon gehoeren – ausser sie akzeptieren die Autoritaet der Katholischen Kirche.
(Quelle: u.a. “Beginning Apologetics 1 – How to Explain and Defend the Catholic Faith”, Father Frank Chacon and Jim Burnham, San Juan Catholic Seminars, www.catholicapologetics.com, erhaeltlich auch bei www.familylifecenter.net)
Lasst uns eines nie vergessen:
Jesus ist nicht einfach gestorben und hat uns ein Buch hinterlassen. Er hat uns nicht einfach verlassen und wird dann irgendwann in ferner Zukunft wiederkommen.
"Das Wort" ist nicht nur das geschriebene Wort Gottes (die Heilige Schrift), sondern es ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt: JESUS ist das lebendige Wort Gottes!
Und er ist immer noch bei und in uns - durch den Heiligen Geist.
"Das Wort" ist auch das überlieferte Wort, die Tradition, sowie das kirchliche Lehramt und unter Umständen auch persönliche Offenbarungen.
In all dem offenbart sich Gott dem Menschen. In all dem können wir Ihn wiederfinden und uns von Ihm leiten lassen!
Manchmal vergessen wir, dass die Bibel zwar von Gott inspiriert wird, aber oft Bilder und Vergleiche verwendet, die den Menschen zur damaligen Zeit sehr geläufig und vertraut waren, von uns aber ohne den nötigen Hintergrund nicht mehr verstanden werden können.
Ein Beispiel: Wenn wir heute sagen "das Auto ist im Eimer", ist uns klar, was damit gemeint ist. Wenn aber jemand viele Hundert Jahre später denselben Satz liest, darf er diesen nicht einfach mit seinem aktuellen Verständnis lesen, also"wörtlich nehmen". Wie kann ein Auto denn in einen Eimer passen? Nein, er muss wissen und verstehen, was die Menschen damals mit diesem Ausdruck gemeint haben und was sie damit sagen wollten!
(in Anlehnung an Bruder Elias von den Karmelitern in Straubing)
Derartige Mythen entstammen zumeist der anti-katholischen „Bibel“ von Loraine Boettner: „Roman Catholicism“. Dieses Buch greift zum einen die Katholische Kirche an, zum anderen verteidigt es die privaten Ueberzeugungen von Boettner. Aus intelektueller und wissenschaftlicher Sicht ist dieses Buch schlichtweg inakzeptabel. Dennoch aber fallen immer noch Christen darauf herein und zitieren ungeprueft „Fakten“ aus diesem Werk. Die ersten paar hundert Jahre Kirchengeschichte und deren Schriften scheinen ebenso spurlos an Boettner voruebergezogen zu sein. Offensichtlich kennt er die Schriften der Kirchenvaeter noch nicht einmal. Hingegen scheint er kritiklos jede These als wahr anzunehmen, sofern sie nur von einem Gegner der Katholischen Kirche aufgestellt wurde. Seine Zitate und Referenzen scheint er nicht einmal ueberprueft zu haben. Tut man dies, findet man schnell heraus, dass so einiges einfach falsch ist, sprich die Zitate teils noch nicht einmal existieren, also keinen realen Hintergrund haben. Das theologische Forschungsergebnis dieses Buches ist schlichtweg gleich Null. Referenzen auf katholische Werke sind in diesem Buch so vage, dass es den Anschein hat, als wolle er den Leser entmutigen, die Behauptungen dort nachzulesen (nicht-katholische Werke werden jedoch mit Titel und Seite zitiert!). Teils fehlen Zitate und Referenzen voellig. Dieses Buch ist ganz einfach bodenlos – und dennoch haben viele Christen offenbar kein Problem damit, daraus zu zitieren und ihre Behauptungen unter die Menschen zu bringen. Auf Basis des christlichen Glaubens sollte man doch vielleicht ueberlegen, ob das die richtige Einstellung sein kann. Boettner interessiert sich scheinbar ueberhaupt nicht dafuer, was die Katholische Kirche glaubt und warum sie es glaubt. Ebensowenig interessiert ihn, wie Katholiken seine Einwaende erwiedern wuerden. Oder er weiss es ganz einfach nicht. Er stellt nicht die katholische Position sachlich und fair dar und versucht dann, diese zu widerlegen, sondern er macht eine Parodie aus derselben – und widerlegt dann die Parodie. Ferner gibt es hunderte von faktischen Fehlern in diesem Buch – teilweise sogar richtig gravierende Fehler (etwa falsche Zitate, also Zitate, die den falschen Autoren zugeschrieben werden oder nicht als Faelschungen erkannt wurden, obwohl dies unschwer herauszubekommen gewesen waere), die sich nicht einfach nur mit Nachlaessigkeit erklaeren lassen.
So ist Boettner auch der Meinung, die Katholische Kirche habe die „Einfachheit des Evangeliums“ verlassen und Glaubensueberzeugungen und Praktiken hinzugefuegt, die der Bibel widersprechen. Menschliche Erfindungen haetten biblische Wahrheiten ersetzt.
Eine seiner Behauptungen ist etwa die oben genannte: Das Konzil von Trient haette 1546 die apokryphischen Buecher der Bibel hinzugefuegt.
Fakt ist: Das Konzil von Trient hat der Bibel nicht das hinzugefuegt, was Protestanten die apokryphischen Buecher nennen. Ganz im Gegenteil: Die Reformer liessen Buecher fallen, die seit Jahrunderten im allgemeinen Gebrauch waren! Das Konzil von Trient kam zusammen, um katholische Doktrinen zu bekraeftigen und der Katholischen Kirche neues Leben zu geben. Das Konzil von Trient erklaerte, dass diese Buecher immer zur Bibel gehoert hatten und deshalb auch Bestandteil der Bibel bleiben muessten. Vergessen wir nicht, dass es die Katholische Kirche war, die im 4. Jahrhundert entschieden hatte, welche Buecher Bestandteil der Bibel waren und welche nicht! Das Konzil von Trient kam erst ca. 1.200 Jahre spaeter auf die Bildflaeche und bekraeftigte schlichtweg nur die alte Position.
Um es nochmals anders zu sagen: Es war NICHT die Katholische Kirche, die der Bibel irgendwelche Buecher hinzugefuegt hatte, sondern die Protestanten, die diese „deuterokanonischen“ Buecher viele Jahrunderte spaeter aus der Bibel entfernt hatten. Die fruehe Kirche hatte mit diesen Buechern kein Problem und sah sie als Bestandteil der Bibel an. Auch ein Punkt, der denen, die das „Urchristentum“ widerherstellen moechten, zu denken geben sollte.
Von welchen Buechern reden wir hier ueberhaupt? Nun, es sind diese: Tobit, Judit, das erste und zweite Buch der Makkabaeer, das Buch der Weisheit, Jesus Sirach und Baruch.
Katholische Bibeln enthalten ausserdem auch zusaetzliche sechs Kapitel (107 Verse) in Esther und drei Kapitel (174 Verse) in Daniel.
Selbst etliche protestantische Theologen und Historiker geben zu, dass die Fuehrer der Kirche in den ersten vier Jahrhunderten diese sieben Buecher als Bestandteil der Bibel sahen. Sie folgten damit der Septuaginta, der griechischen Uebersetsetzung des Alten Testaments sowie dem Konzil von Rom 382.
Es gibt weiterhin eine Uebereinstimmung unter Gelehrten, dass dieser Kanon vom vierten bis zum 16. Jahrhundert allgemein anerkannt war. Die fruehesten griechischen Manuskripte des Alten Testaments – der Codex Sinaiticus aus dem vierten Jahrhundert und der Codex Alexandrinus (450) enthalten diese deuterokanonischen Buecher.
Die Schriftrollen, die man in Qumran am Toten Meer fand, enthielten zwar nicht Esther, aber sehr wohl Tobit.
Manche Protestanten moegen hier einwenden, dass der Hl. Jerome, der groesste biblische Gelehrte der fruehen Kirche, diese Buecher nicht akzeptiert hatte. Was tatsaechlich Bestandteil des Alten Testaments war, wissen wir von der juedischen Synode von Jamnia (A.D. 90) – und diese hat die apokryphischen Schriften nicht angenommen. Die Juden muessen doch aber am besten wissen, welche Buecher Bestandteil des Alten Testaments waren!
Jamnia aber war nicht ein Konzil, das irgendeine Autoritaet hatte, sondern schlichtweg eine Versammlung von Gelehrten. In Jamnia wurde uebrigens auch bestritten, dass Buecher wie Esther, Prediger und das Hohelied zum biblischen Kanon gehoeren. Diese Buecher werden aber sowohl von Protestanten wie von Katholiken akzeptiert! Auf dem Konzil von Jamnia wurde also nichts entschieden. Die Juden diskutierten noch darueber, welche Buecher zum Kanon gehoeren sollten (hierzu gehoerte uebrigens auch Sprichwoerter). Diese Diskussion zog sich bis in das fruehe zweite Jahrhundert hin.
Ausserdem war die Position des Hl. Jerome nicht so klar, wie manche meinen moegen. In seiner lateinischen Uebersetzung der Bibel, der Vulgate, waren die deuterokanonischen Buecher sehr wohl enthalten! Auch verteidigte er die Tatsache, dass Judit goettlich inspiriert sei. Es gibt also keinen klaren Beweis, dass der Hl. Jerome diese sieben Buecher abgelehnt haette. Es gibt aber sehr wohl Grund zur Annahme, dass er sie zum biblischen Kanon zaehlte. Der Hl. Jerome oder irgendein anderer Kirchenvater hat ausserdem nicht die letzte Autoritaet in der Kirche.
(Quelle: Karl Keating, Catholicism and Fundamentalism. The Attack on „Romanism“ by „Bible Christians“. Ignatius Press, San Francisco, 1988. Dave Armstrong, The One-Minute Apologist. Essential Catholic Replies to Over Sixty Common Protestant Claims. Sophia Institute Press, Manchester, New Hampshire, 2007. Go and get them!)
All Christians realize that if God has revealed Himself by communicating His will to man, man must be able to know with assurance where that revelation lies. Hence the need for a list (i.e. canon) of books of the Bible. In other words, man needs to know without error (i.e. infallibly) what the books of the Bible are. There must be an authority which will make that decision.
The canon of the Bible refers to the definitive list of the books which are considered to be divine revelation and included therein. A canon distinguishes what is revealed and divine from what is not revealed and human. "Canon" (Greek kanon) means a reed; a straight rod or bar; a measuring stick; something serving to determine, rule, or measure. Because God did not explicitly reveal what books are the inspired books of the Bible, title by title, to anyone, we must look to His guidance in discovering the canon of the Bible.
Jesus has told us that he has not revealed all truths to us.
Jesus then told us how he was planning to assist us in knowing other truths.
The New Testament writers sensed how they handled truth-bearing under the influence of the Holy Spirit, the Spirit of Truth.
There was a constant history of faithful people from Paul's time through the Apostolic and Post Apostolic Church.
There was no canon of scripture in the early Church; there was no Bible. The Bible is the book of the Church; she is not the Church of the Bible. It was the Church--her leadership, faithful people--guided by the authority of the Spirit of Truth which discovered the books inspired by God in their writing. The Church did not create the canon; she discerned the canon. Fixed canons of the Old and New Testaments, hence the Bible, were not known much before the end of the 2nd and early 3rd century.
Catholic Christians together with Protestant and Evangelical Christians hold the same canon of the New Testament, 27 books, all having been originally written in the Greek language.
Catholic Christians accept the longer Old Testament canon, 46 books, from the Greek Septuagint (LXX) translation of the Alexandrian Canon.
Protestant and Evangelical Christians, from the Reformers onward, accept the shorter Old Testament canon, 39 books, from the Hebrew Palestinian Canon. Jews have the same canon as Protestants.
Canonical books are those books which have been acknowledged as belonging to the list of books the Church considers to be inspired and to contain a rule of faith and morals. Some criteria used to determine canonicity were
Other terms for canonical books should be distinguished: the protocanonical books, deuterocanonical books, and the apocryphal books.
The protocanonical (from the Greek proto meaning first) books are those books of the Bible that were admitted into the canon of the Bible with little or no debate (e.g., the Pentateuch of the Old Testament and the Gospels)
The deuterocanonical (from the Greek deutero meaning second) books are those books of the Bible that were under discussion for a while until doubts about their canonicity were resolved (e.g. Sirach and Baruch of the Old Testament, and the Johannine epistles of the New Testament).
The apocryphal (from the Greek apokryphos meaning hidden) books have multiple meanings:
Another word, pseudepigrapha (from the Greek meaning false writing) is used for works clearly considered to be false.
(Quelle: http://romanticcatholic.com/apologetics.html - used with permission)
In all human communication, the receiver must create meaning from the symbols (the message) used by the communicator. All Christians must discover the meaning intended by the author(s) of the books of the Bible to understand what God is revealing. The process of discovering meaning from the Bible is called hermeneutics. All Christians recognize that how we approach the Bible determines often what we take from it. Understanding what God would have us know from the Bible is made difficult by many factors:
Hermeneutics (from the Greek word hermeneia which means speech or interpretation) is used to cover a broad scope in the process of understanding. It refers to
Roman Catholic Christians have often been accused of not being allowed to read the Bible on their own. This could not be further from the truth. When, in history, Catholics were forbidden to read the Bible it was a particular translation which usually was unauthorized and highly illiterate in its fidelity to original sources. In other words, unauthorized versions were often just simply bad translations.
It is often said Roman Catholics cannot interpret the Bible on their own. The Papal Encyclical, Divino Afflante Spiritus, of Pope Pius XII in 1943 attempted to counteract this error by stating that there are but few texts whose understanding has been determined by the teaching authority of the Church; and Catholics do indeed have freedom to interpret the Scriptures.
The Catholic Church has been solicitous over the way in which the Bible is interpreted. Experience teaches us that it is easy to find even contradictory meanings from the same Scripture with an unbridled approach to reading and interpreting the Bible.
The Catholic Church teaches that the first principle of hermeneutics is the literal meaning of the text.
The first sense then for understanding the Bible is the literal sense.
Definition: the literal sense of Scripture is the meaning which the human author directly intended and the author's words convey.
Criteria to understand the literal sense:
An example of the Church using the literal sense of a scripture passage in order to understand what meaning we should get from it is the 6th chapter of the Gospel according to John.
Literary Form of John 6:25-69:
Most scripture scholars today affirm that John's gospel is historical in nature. Hence we believe that John strove to preserve both the words and actions of Jesus. Unlike the Synoptics, John wrote through the eyes of the faith of the late Apostolic Church in light of the way that faith translated into practice and worship.
Where John is clearly biographical, the literal meaning is emphasized by linguistic psychology: multiple repetition of the message in different words. Where literalness is intended, intended meaning is reinforced by recording the reaction to literal meaning by the hearers without the speaker's correction.
Literary History of John 6:25-69:
The apostle John was an eyewitness to the life and teachings of Jesus. He was one of the Twelve. He was also the last of the Apostles to write and to die. He refers to himself as the "disciple whom Jesus loved."
Interpretation of John 6:25-69:
Following the details of the multiplication of the loaves and fishes--biographical, Jesus walking on the sea--biographical, Jesus reacts to the crowds' need for signs. Jesus takes them from manna, bread from heaven, to "true bread from heaven (v. 32)" ... "I am the bread (v. 35)." "I am the bread that came down from heaven (v. 41)." This is God saying this: "I am the bread that came down from heaven." If He was not really the bread that came down from heaven, His omnipotent and creative Word would then have made it so.
Five times in different verbal expressions, Jesus confirmed the reality of the meaning he intended.
The best way a person can make a clear literal point is repetition of the same message in different ways. Jesus did this. Those around him clearly understood what he was saying--cannibalism and the drinking of blood--both forbidden by Mosaic Law.
Had these disciples mistaken the meaning of Jesus' words, Jesus, knowing their thoughts and their error, would surely have known and corrected them. He didn't. They had clearly understood his meaning--Jesus' flesh was to be really eaten; his blood to be really drunk.
Fuller Sense
But the Bible has God, a divine author, besides the human author. The Church teaches that there exists a more-than-literal meaning for understanding the Bible: a fuller sense.
Definition: The fuller sense is the deeper meaning intended by God as divine author. The fuller sense of Scripture, since it is the meaning intended by God, may not have been clearly known and intended by the human author.
Criteria to establish the fuller sense:
An example of the fuller sense in the interpretation of Scripture is found by looking at the New Testament.
In the Gospel according to Matthew, Chapter 1, verse 23, Matthew says that the conception of Jesus by Mary was a virginal conception and took place so that the words of the prophet Isaiah (7:14) might be fulfilled.
Isaiah gives no evidence that the prophet had Jesus' conception in the womb of Mary in mind. Isaiah does not speak of a virgin in the strict sense--merely an unmarried woman. Isaiah is not clear that he is even speaking to a distant future conception. The whole meaning of Isaiah's chapter appears to imply that the birth he prophesies will take place about 735 B.C. during the reign of King Ahaz the father of the future King Hezekiah. The words of Isaiah may have literally meant the conception of the future King Hezekiah. At the time of Isaiah's words in chapter 7, the mother of the future King Hezekiah would have been unmarried.
Matthew, on the other hand, under the inspiration of the Holy Spirit, creates an interpretation of Isaiah which is definitely not literal. Matthew clearly interprets Isaiah in a fuller sense: the unmarried woman is the virgin Mary, and God-with-us is Jesus.
Typical Sense
Following the lead of Paul himself (cf. Rom 5:14) there is another way for creating meaning in the Bible: the typical sense.
Definition: The typical sense of Bible texts is the deeper meaning that some elements (persons, places, things and events) of the Bible have because God, the divine author of the Bible, intended that these elements foreshadow/shadow further things.
Criteria to understanding the typical sense:
An example of the typical meaning in the Bible is in Paul's writings. Paul appears to delight in establishing types between the New Testament and the Old Testament. In 1 Cor 10:6 Paul typifies those events which occurred to the Israelites in the desert of Sinai throughout the Exodus to those things that happen to Christians.
Another example of a type--the typical meaning in the Bible--is the bronze serpent raised by Moses in the desert. The evangelist John presents raising the bronze serpent as a type of Christ crucified (3:14).
(Quelle: http://romanticcatholic.com/apologetics.html - used with permission)
Kathpedia: Heilige Schrift
Glaubenslust: Bibel
EWTN: Warum unterscheidet sich die katholische Bibel von anderen Bibeln?
Kongregation für den Klerus: Hl. Schrift
kath.net: Das Wort Gottes geht der Hl. Schrift voraus
Klaus Berger (kath.net): Exegeten haben die Bibel 'zum Steinbruch' gemacht
kath.net: Heilige Schrift, Tradition und Lehramt gehören zusammen
Scripture Catholic: Oral Apostolic Tradition
Original Catholic Encyclopedia: Bible
Original Catholic Encyclopedia: Biblical Criticism
Original Catholic Encyclopedia: Biblical Accomodation
Original Catholic Encyclopedia: Biblical Antiquities
Original Catholic Encyclopedia: Biblical Chronology
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Original Catholic Encyclopedia: Biblical Exegesis
Original Catholic Encyclopedia: Biblical Geography
Original Catholic Encyclopedia: Biblical Introduction
New Advent: The Bible
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New Advent: Picture Bibles
Mark Shea: 5 Myths About 7 Books
Codex Sinaiticus (Oldest Biblescript)
The Making of the New Testament
Catholic.net: Catholics Are Un-Biblical?
Catholic.net: Advent of Catholic Bible Study
Catholic.net: Diving Into Bible Study
Catholic.net: How to Know What the Bible Says When the Experts Fight Like Cats & Dogs
Haydock's Catholic Bible Commentary
Saint Paul Center for Biblical Theology: How a Catholic Starts to Read the Bible
Saint Paul Center for Biblical Theology: The Importance of the Covenants
Saint Paul Center for Biblical Theology: The Importance of the Covenants II
Saint Paul Center for Biblical Theology: The Importance of the Covenants III
EWTN: The Church Fathers on Scripture
Coronum Apologetic Website: The Church Fathers on the 'Catholic Bible'
Coronum Apologetic Website: The Church Fathers on the Canon of Scripture
Coronum Apologetic Website: The Church Fathers on Scripture
Coronum Apologetic Website: The Church Fathers on the Inspired Scripture
Coronum Apologetic Website: The Church Fathers on Scripture Being Free from all Error
Coronum Apologetic Website: The Church Fathers on Tradition
Coronum Apologetic Website: The Church Fathers on Private Interpretation
Coronum Apologetic Web Site: Private Exegesis apart from Tradition and Church
Coronum Apologetic Website: St. Athanasius, The Scriptures,s Tradtition & Church
Coronum Apologetic Website: The Church Fathers and Material Sufficiency & Sola Scriptura
Coronum Apologetic Website: The Church Fathers on St. Athanasius and Sacred Tradition
Coronum Apologetic Website: The Church Fathers on Interpreting Scripture with the Eyes of the Church
Coronum Apologetic Website: Sola Scriptura in the Early Church
Coronum Apologetic Website: Gospel or Gospel of Judas?
Catholic Answers: Should Catholics Go to Non-Denominational Bible Studies?
Answers to 10 Objections Regarding the Apocrypha
Catholic Response: Apocrypha - Did Catholics Add to the Bible?
Catholic Response: Bible, Tradition & Church
Did the Catholic Church Prohibit Bible Reading?
CNA: Bishop suggests ways to bring the Word of God to the modern world
CNA: Bishops close Synod with poetic message on the Word of God
Catholic Scripture Study International
CNA: Bible can only be understood with the Church, Pope tells scholars
Henry G. Graham: "Where We Got the Bible: Our Debt to the Catholic Church" (Catholic Answers)
The Crossroads Initiative: Catholic Bible Study Tools
Prof. Dr. Scott Hahn: Tools for Bible Study
Catholic Bible Dictionary (Gebundene Ausgabe)
von Scott Hahn (Autor)
Gebundene Ausgabe: 1008 Seiten
Verlag: Image (16. Juni 2009)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0385512295
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A Pocket Guide to the Bible (Taschenbuch)
von Scott Hahn (Autor)
Taschenbuch: 80 Seiten
Verlag: Our Sunday Visitor Inc; Auflage: 2008. (4. Juni 2008)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1592764436
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Bible Studies by Prof. Dr. Scott Hahn
"Where does the Bible Come From?" Fr. Mitch Pacwa (CD)
Kenneth A. Kitchen: "On the Reliability of the Old Testament", William B Erdman Co
N. T. Wright: "The New Testament and the People of God", Fortress Pr
Paul Barnett: "Is the New Testament History" (Paternoster Press)
Listen to this mp3-file by Dr. Marcellino D'Ambrosio: Click here.
Saint Joseph Communications: What Every Catholic Needs to Know About the Bible (DVD)
The Great Adventure Catholic Bible Study
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