Katholisch Leben: The Jesus Brothers!

Aufbruch und Erneuerung

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Berufung

 

"Die meisten Menschen ahnen nicht, was Gott aus ihnen machen könnte, wenn sie sich ihm nur zur Verfügung stellen würden."

Ignatius von Loyola (1491 - 1556)




Berufung kommt von "Rufen": Gott ruft uns und wir antworten. Nur - wie erkennt man seine Berufung?

Ein Kriterium wäre etwa langanhaltende innere Freude und innerer Frieden und somit die "Früchte des Geistes" mehrt.

(Fortsetzung folgt)

(Quelle: http://www.fernkurswuerzburg.de/)


 

Rede, Herr! Dein Diener hört

In jenen Tagen
   schlief der junge Samuel im Tempel des Herrn,
   wo die Lade Gottes stand.
Da rief der Herr den Samuel,
und Samuel antwortete: Hier bin ich.
Dann lief er zu Eli
   und sagte: Hier bin ich,
du hast mich gerufen.
Eli erwiderte: Ich habe dich nicht gerufen.
Geh wieder schlafen!
Da ging er und legte sich wieder schlafen.

Der Herr rief noch einmal: Samuel!
Samuel stand auf und ging zu Eli
und sagte: Hier bin ich,
du hast mich gerufen.
Eli erwiderte: Ich habe dich nicht gerufen, mein Sohn.
Geh wieder schlafen!
Samuel kannte den Herrn noch nicht,
und das Wort des Herrn war ihm noch nicht offenbart worden.

Da rief der Herr den Samuel wieder,
zum dritten Mal.
Er stand auf
   und ging zu Eli
und sagte: Hier bin ich,
du hast mich gerufen.
Da merkte Eli, dass der Herr den Knaben gerufen hatte.
Eli sagte zu Samuel: Geh, leg dich schlafen!
Wenn er dich wieder ruft, dann antworte:
   Rede, Herr; denn dein Diener hört.
Samuel ging und legte sich an seinem Platz nieder.

Da kam der Herr,
trat zu ihm heran und rief wie die vorigen Male: Samuel, Samuel!
Und Samuel antwortete: Rede, denn dein Diener hört.

Samuel wuchs heran,
   und der Herr war mit ihm
   und ließ keines von all seinen Worten unerfüllt.

(1 Sam 3,3b-10.19)

 

Wer sagt, man solle seine gottgeschenkten Gaben ("Charismen") zum Wohle der Kirche einsetzen, macht doch daraus einen Leistungsbegriff! Außerdem begrenzt man hier doch die Gaben allein auf die Kirche! Somit geht es doch dann nicht mehr um die Mensche

Das mag alles so sein, wenn man den christlichen Glauben aus einer rein weltlichen Perspektive sieht. Christen jedoch wissen, das sie "arm im Geiste" sind, dass alles, was sie haben, können und sind von Gott kommt. Gott will aber auch, dass wir diese Gaben so einsetzen, dass sie reiche Frucht bringen.

Bei o.g. Argumentation wird ein Konflikt konstruiert, den es für Christen nicht gibt. Es kann nicht heißen, entweder zum Wohle der Kirche oder zum Wohle der Bedürftigen außerhalb der Kirche. Das eine schließt das andere nicht aus, sondern ergänzt es. Christen haben ihr Glaubensleben jedoch in den letzten 2.000 Jahren immer nur in Zusammenhang und in Verbindung mit der Kirche, mit dem Leib Christi gesehen, dessen Glieder sie sind (abgesehen von einigen protestantischen Splittergrupen oder Einzelpersonen in jüngster Zeit, die den christlichen Glauben auch getrennt von der Kirche für möglich halten).

Natürlich muss das, was wir als Christen tun, nicht auf die Kirche beschränkt sein, jedoch ist alles, was wir tun, auch Kirche. Wieso? Weil wir Teil und Glieder dieser Kirche sind und in allem, was wir tun, auch als solche handeln, ob wir nun wollen oder nicht.

Abgesehen davon ist es ja nicht so, dass die Kirche ein reiner Verwaltungsapparat ist, den zu erhalten unser Bestreben sein sollte. Die Kirche ist der Leib Christi, ein lebendiger Organismus also. Und wenn wir etwas für den Bettler auf der Straße tun, tun wir damit nicht etwas außerhalb der Kirche, sondern in der Kirche, da alles, was wir für den geringsten unserer Brüder tun, wir auch für Christus selbst tun. Und die Kirche als Leib Christi, als unsere Familie, in der Jesus gegenwärtig und erfahrbar wird, umfasst ja all dies, was wir an Werken der Liebe tun (was ja auch ein Ausdruck des Wortes "katholisch" ist).

Auch sehen wir die Verpflichtung, die das Gnadengeschenk unserer Gaben mit uns bringt, nicht als "Leistungsdruck", sondern als Ausdruck unserer Liebe zu Gott, zu unseren Mitmenschen allgemein und zu unseren Brüdern und Schwestern in der Kirche.

Eine Liebe, die bedingungslos ist und nichts fordert. Eine Liebe aber auch, ohne die christlicher Glaube nicht vorstellbar ist.


Links National

Gloria TV / Kirche in Not: Gebt uns heilige Priester!



Gloria TV: Das geweihte Leben

 

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Gloria TV - Berufung

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Gloria TV: The Vocation of the Passionist Nuns. St. Joseph's Monastery. Whitesville, Kentucky (USA)



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