Katholisch Leben!

The Jesus Brothers

Go Make a Difference!

Call for a Catholic Revival!




“Revival” – ist das nicht etwas Evangelikales? Etwa eine dieser Großveranstaltungen voller etwas zu emotionalen Menschen, wo man nicht so genau weiß, was man davon halten soll? Hat das nicht gar etwas Sektenhaftes?

In einem stimmt dies: Bisher waren es evangelikale Christinnen und Christen, die “Revivals”, also “Wiedererweckungen” organisierten und damit dem Christentum erheblichen Zulauf und auch Aufschwung bescherten. Was aber hindert uns Katholiken daran, dasselbe zu tun? Sollten nicht gerade wir als “Mutterschiff” uns endlich einmal daran machen, das größte Revival aller Zeiten ins Leben zu rufen?

Lesen wir die Zeichen der Zeit:

  • Die Zahl der regelmäßigen Kirchenbesucher sinkt.
  • Viele Menschen verlassen die katholische Kirche.
  • Der christliche Glaube an sich und mit ihm traditionelle christliche Familienwerte verschwinden aus der Öffentlichkeit. Die Konsequenzen daraus sind kaum zu übersehen.
  • Eine moderne Form der Theologie hat in den letzten Jahrzehnten um sich gegriffen, die traditionelle katholische Glaubensaussagen sowie klare biblische Wahrheiten relativiert bis umdreht – wohl gutgemeint (“Das war damals so, ist aber heute ganz anders”), aber dennoch untragbar und gefährlich.
  • Das biblische Bild von Mann und Frau sowie von der christlichen Familie wird im Zuge des “Gender Mainstreaming” aufgelöst. Der gottgewollte Unterschied zwischen beiden soll verschwinden bzw. der individuellen Definition überlassen werden: jeder kann für sich selbst bestimmen, wer oder was er oder sie sein möchte. Da dieser Unterschied sowie die Geschlechterrollen jedoch tief in uns verankert sind und nicht einfach ausgelöscht werden können, hat eine naive Gleichmacherei extreme negative Konsequenzen - sowohl für den Einzelnen wie für die Gesellschaft.
  • In diesem Zusammenhang ist auch Sexualität nicht mehr etwas, das Mann und Frau in einer monogamen, lebenslangen Ehe vorbehalten ist, sondern kann in allen möglichen Konstellationen und Formen praktiziert und gelebt werden. Homosexualität wird auf dieselbe Ebene wie Heterosexualität gehoben und Menschen, die diese Ansicht nicht teilen, werden in eine radikale Ecke gedrängt und als “homophob” beschimpft.
  • Ein moralischer Relativismus greift um sich, bei dem es keinen gesellschaftlichen Konsens mehr darüber gibt, was moralisch gut, wahr und akzeptabel ist. So ist nun auch das Töten ungeborenen Lebens unter Umständen akzeptabel. Moral ist nunmehr eine individuelle Größe, die nur von gesetzlichen Regelungen begrenzt wird. Eine Gesellschaft jedoch, die sich nicht auf einen gemeinsamen Standard einigen kann, ist dem Untergang geweiht.
  • Der Christliche Glaube wird als etwas Privates angesehen, das im öffentlichen Leben nichts zu suchen hat.
  • Anstelle bekennender Christinnen und Christen, die ihr leben auf Jesus Christus hin ausrichten und voller Feuer und Begeisterung für Ihn sind und Ihm alles geben wollen, haben wir lauwarme Sonntagschristen (wen überhaupt das!), die eine Form des Auswahlchristentums praktizieren, bei der sie den katholischen Glauben mit protestantischen Überzeugungen oder gar Praktiken aus anderen Religionen sowie eigenen Vorstellungen vermischen, um schließlich ein spirituelles “Wellness-Paket” zu bekommen, das es ihnen erlaubt, zu tun wonach ihnen ist und sich dabei noch in einer rosa Wolke eines diffusen spirituellen Gefühls eingepackt zu wissen.
  • Das öffentliche Bekennen des Glaubens, das allgemeine Priestertum und das Verbreiten des Wortes Gottes und des katholischen Glaubens ist beinahe auf dem Nullpunkt angelangt. Heute hat man “politisch korrekt” zu sein.
  • Noch schlechter ist es um das Wissen um den katholischen Glauben, das tägliche Gebet, Bibelstudium, der wöchentliche Besuch der Heiligen Messe, das regelmäßige Empfangen der Sakramente und das Führen eines heiligen Lebens in Christi Nachfolge bestimmt.
  • Gegenüber anderen Religionen wie etwa dem Islam herrscht eine erschreckende Mischung aus Unwissenheit und Naivität.
  • Werke der Nächstenliebe werden als etwas angesehen, das den Wohlfahrtsorganisationen vorbehalten ist.
  • Die Heilige Messe verkommt beinahe zu einem Theaterstück, bei dem jeder nach Lust und Laune (wenn auch gutgemeint) eine selbstgewählte Rolle spielen darf.
  • Der Respekt vor dem kirchlichen Lehramt und den kirchlichen Würdenträgern ist kaum mehr vorhanden.
  • Berufungen zum Priestertum oder zum Ordensleben sind radikal zurückgegangen (oder anders ausgedrückt: die Berufungen sind wohl da, aber sie werden nicht angenommen und beantwortet).
  • Worte wie “Sünde”, “Hölle” oder “Fegefeuer” gelten als nicht mehr zeitgemäß. Eine Liebe aber, die nicht stark genug ist, um auch unbequeme Wahrheiten auszusprechen, ist keine wahre Liebe.
  • Wer oben genannte Ansichten vertritt, gilt als altmodisch, rückständig und schwarzmalerisch. Wäre es nicht besser, zu sagen: realistisch?

Anstatt nun aber über den Zustand der Welt zu jammern, wollen wir aktiv werden. Wir wissen, dass der Heilige Geist Seine Kirche leitet und diese bis zum Ende aller Zeiten Bestand haben wird als Leib Jesu Christi.

Wir rufen also alle gläubigen Katholikinnen und Katholiken zu einem Revival auf! Werdet aktiv! Engagiert euch! Tut eure Meinung kund! Steht zu eurem Glauben und entzündet damit die ganze Welt! Warum sollten wir nicht auch öffentlich unseren Herrn Jesus Christus und die Katholische Kirche feiern? Wir jubeln Fußballvereinen und Rockstars zu – warum nicht auch dem, der uns wahres Leben gibt! Eines Tages werden wir vor Gott stehen und alles dafür geben, wenn wir nur noch einmal die Chance bekommen würden, zurückzugehen und dann alles anders zu machen. Nützen wir diese Chance jetzt!

Für ein katholisches Revival!

Für eine katholische Revolution!

München, 08.08.2010

Robert Gollwitzer

The Call Sacramento 2010 - Official Trailer



Aufbruch



Aufbruch - das ist etwas, das uns alle betrifft.

Die Kirche ist die Gemeinschaft der Gläubigen - und nur als solche ist sie lebendig. JedeR von uns ist gerufen, sich zu beteiligen.

Gott hat jedem von uns Gaben gegeben, die wir auch zu Seinem Ruhme nützen sollten. Eine dieser Gaben: Kreativität. Es ist leicht, über die Kirche zu schimpfen, zu jammern und Fehler an ihr zu entdecken. Warum aber nicht einfach seine Kreativität benutzen und sich neue Mittel und Wege ausdenken, um die Kirche wieder für die Gläubigen lebendiger zu gestalten, um Menschen, die die Kirche verlassen haben, zurück zu holen oder um Menschen anderern christlicher Gemeinschaften für die Katholische Kirche zu begeistern? Oder gar Menschen, die bisher mit dem Christentum noch nichts am Hut hatten, durch das eigene Beispiel daran zu interessieren?

Da muss man allerdings erst einmal bei sich selbst anfangen: Lebe ich wirklich meinen Glauben? Was weiß ich über die Lehren der Katholischen Kirche? Bin ich wirklich in der Lage, meinen Glauben auch gegen Angriffe zu verteidigen? Mit Missverständnissen oder Unkenntnis aufzuräumen? Anhand der Bibel oder Zeugnisse von den Kirchenvätern die Glaubenswahrheiten der Kirche zu belegen?

Wie ist es um mein eigenes Leben bestellt? Menschen, die noch nie etwas mit dem Christentum zu tun hatten, sollten an meinem eigenen Beispiel - an der Art und Weise, wie ich rede, wie ich mit anderen Menschen umgehen, was ich tue - vor allem auch für andere - erkennen, was es mit Jesus auf sich hat. Jesus durch mich erkennen.

Dafür muss man natürlich erstmal die eigene Bequemlichkeit überwinden. Selbst den Hintern hoch bekommen und etwas angehen. Aktiv werden.

Eines Tages werden wir vor Gott stehen und uns für unser Leben zu verantworten haben. Dafür, wie wir mit unseren Gaben umgegangen sind.

Was, wenn dieser Tag schon morgen wäre? Wären wir wirklich bereit?

Angesichts der heutigen Situation (schwindende Zahl der Gläubigen, Erstarken von anderen Religionen, mangelnder Konsens über das Wahre und Gute, Relativismus usw.) ist ein Aufbruch in allen Bereichen der Gesellschaft - aber auch in allen Ebenen der Kirche gefragt.

Wer immer nur das tut, was er schon immer getan hat, wird auch immer nur das bekommen, was er schon immer bekommen hat. Alle müssen wir umdenken und anders handeln - ob wir nun Laien, Ordensleute, Priester, Nonnen oder "ganz normale" Gläubige sind. Ohne dabei jedoch auch nur einen Zentimeter von unseren Glaubenswahrheiten abzurücken (auch wenn dies heute so oft gefordert wird: Man müsse "mit der Zeit gehen", "nicht so ignorant und rückständig" sein, nicht "altmodisch" oder "rückständig" werden).

Das Leben ist ein großes Abenteuer. Verschlafen wir es nicht!





Katholisch Leben?

Die beiden Wörter "Katholisch" und "Leben" wurden bewusst gewählt.

Eine Entscheidung zum katholischen Glauben ist zum einen eine Entscheidung für Christus und damit eine Entscheidung zum Leben. Dabei ist "Katholisch" nicht nur ein Anhängsel, sondern ein Ausdruck bewusster Willensentscheidung zum Festhalten an den Glaubenswahrheiten der Katholischen Kirche - und damit verbunden die Verteidigung dieses Glaubens in der Öffentlichkeit.

Andererseits soll damit ausgedrückt werden, dass dieser Glaube auch gelebt werden will - in allen Bereichen unseres Lebens. Wir schöpfen aus der vollen Gnade Gottes, aus der Liebe, die wir von Ihm erhalten, und geben diese weiter an unsere Mitmenschen. Damit erfüllen wir Seinen Auftrag, Gott und unseren Nächsten zu lieben wie uns selbst.

 

Bedeutet "Aufbruch" automatisch "etwas Neues schaffen"?

Nein! Das ist ein großer Fehler in der heutigen Kirche, dass man ständig meint, wenn etwas nicht so läuft, wie man sich das gerade vorstellt (Stichworte: Priestermangel, Rückgang der Kirchengänger, Kirchenaustritte), müsse man alles bisherige über den Haufen werfen und etwas radikal neues an dessen Stelle errichten - inklusive traditionell katholischer Lehrern, Glaubensüberzeugungen und Bibelinterpretationen (ein charakteristisches Merkmal: kaum ein Bibelvers wird mehr Jesus selbst zugeschrieben - sie werden als "nachösterliche Einschübe betrachtet -, man sieht die Bibel im Licht "moderner Wissenschaft & Psychotherapie", man sagt, die Bibel sei zwar von Gott inspiriert, aber von Menschen geschrieben - und was auch immer einem nicht passt, ist eben im Kontext des damaligen Lebens des damaligen Schreibers zu sehen, das Vorhandensein ewig gültiger Werte und Wahrheiten wird geleugnet, man propagiert schon fast einen individuellen, maßgeschneiderten Glauben, der vieles erlaubt und ermöglicht usw.).

Aber warum eigentlich? Es kann natürlich durchaus sinnvoll sein, vorurteilsfrei neue Konzepte und Ideen auf ihre Vereinbarkeit und Produktivität im Rahmen der Kirche zu prüfen. Manchmal ist es aber auch durchaus angebracht, sich auf "alte", traditionelle Werte und Glaubensüberzeugungen rückzubesinnen! Man ist deshalb keineswegs "rückständig" oder "engstirnig", sondern geht eher "zurück zu den Wurzeln" und denkt nach, was denn das Wesen des Christentums ist, was uns von der Welt da draussen unterscheidet (es ist ein Irrglaube, zu denken, wenn wir wie die Welt werden, kommen mehr Menschen in die Kirche! Das mag sogar eine Zeitlang funktionieren, aber wenn die Kirche wie die Welt ist, werden die Menschen schnell überlegen, warum sie eine Kirche überhaupt noch brauchen!).

Nein, nicht alles war gut in der "guten alten Zeit". Einiges aber durchaus - etwa der Respekt vor kirchlichen Autoritätspersonen und damit verbunden der Respekt vor der kirchlichen Lehre, die durch diese Autoritätspersonen vermittelt wurde. Und sie taten dies keineswegs, weil sie uns gerne herum kommandierten, sondern weil sie uns liebten und wie gute Hirten ihre Herde in die richtige Richtung führen und vor Schlimmerem bewahren wollten.

Ein Don Camillo mag heute eher von Nöten sein als ein namen- und gesichtsloses "Caféteria-Christentum", bei dem sich jedeR aussuchen kann, was ihm bzw. ihr gefällt und was nicht. Dessen Lehre so "wischiwaschi" ist, dass sich kaum jemand davon angegriffen - oder auch nur angesprochen fühlt und die praktisch alles irgendwie in die "richtige" Richtung interpretiert. Das mag zwar gut gemeint sein - aber nicht umsonst warnt uns die Bibel ausdrüclich vor derartigen Irrlehren!

Einen Trost haben wir jedoch als Katholikinnen und Katholiken: die Kirche als ganze kann nicht irren, da sie einen Beistand hat, der sie nie verlassen wird: den Heiligen Geist.

 

 

"Up to Date"?

Muss die Kirche "up to date" sein? Sollte sie "mit der Zeit gehen", um überhaupt noch Menschen anzusprechen? Bleiben so viele Menschen der Kirche fern, weil sie oft noch Traditionen wie vor hunderten von Jahren verfolgt? Sollte der Papst eine Publicity-Firma anheuern, um öffentlichkeitswirksamer zu werden? Warumnicht schnell eine Pressekonferenz mit dem Papst einberufen als die Fragen schriftlich stellen?

Ähnliches hörte man anlässlich des Papstbesuches in den USA im April 2008.

Kritisiert wurde auch, dass es doch unglaublich sei, dass nur Priester die Kommunion verteilen durften und Menschen, die sich offen für Abtreibung einsetzten, der Kommunion fern bleiben sollten.

Ist das wirklich so "unglaublich"?

Muss die Kirche "mit der Zeit gehen"? Nun, in gewisser Weise ja. Die Kirche ist etwas lebendiges und wachsendes und als solches kann man sie nicht in einem Zustand "einfrieren" (wie es etwa manche versuchen, die unbedingt ein "Urchristentum" wiederherstellen möchten). Das heißt aber keineswegs, dass Änderungen in der Kirche in der selben Geschwindigkeit abzulaufen haben wie in der Welt - oder dass die Kirche wie die Welt aussehen sollte, um attraktiver zu sein. Würde sie das tun, wäre sie bald überflüssig - wofür sollte man dann überhaupt noch eine Kirche brauchen?

Kirche muss immer (!) anders als die Welt sein. Erliegt man der Versuchung, die Kirche mit allzu modernen Elementen zu versetzen (Rockbands in der Kirche, Banalisierung der Liturgie, Volksfestcharakter des Gottesdienstes), hat man ihr Wesen und ihre Sendung missverstanden. Um hier Klarheit zu schaffen: Ich liebe christliche Rockmusik und christliche Veranstaltungen jeder Art - aber die Kirche ist das Haus Gottes und ein Gottesdienst ist etwas aneres als eine Veranstaltung mit einem christlichen Touch. Wesentliche Charakterzüge der Katholischen Kirche waren und sind schon seit jeher auch die tiefe Spiritualität, die würdevolle Feierlichkeit und die Mystik. Warum werden denn gerade Klöster wieder für Christen jegliche Denomination - und soger Ungläubige - so attraktiv? Waum sieht man auch und gerade junge Menschen und Familien in tridentinischen Messen? Warum haben Wallfahrtsorte wie Altötting so einen Zulauf?

Nein, die Kirche darf nicht wie die Welt werden und auch nicht den Forderungen der Welt nachgeben. Vielleicht würden dann kurzfristig mehr Menschen kommen - die würden aber schnell wieder weg sein, wenn sie feststellen, dass das, was sie hier sucen, dort niht mehr zu finden ist.

Manchmal möchte man auch Jouralistinnen und Journalisten daran erinnern, dass der Papst nicht dasselbe wie ein Rockstar oder ein Politiker ist. Er ist der, der auf dem Stuhl Petri sitzt und sozusagen Jesu "Premierminister" hier auf Erden ist! Und als solcher hat er zum einen doch etwas mehr Respekt verdient, zum anderen unterliegt er als solcher nicht den Gesetzen moderner Öffentlichkeitsarbeit. Er hat die oberste Lehramtsautorität - und als solche macht es doch sehr wohl Sinn, gut zu überlegen, zu beten und sich mit anderen zu besprechen, bevor man unüberlegt und vorschnell zwecks besserer Publicity drauf los plappert.

Jesu sagte, Sein Königreich sei nicht von dieser Welt. Und so ist auch das unsere nicht von dieser Welt - wenngleich seit Seinem Tod das Königreich jetzt schon begonnen hat - und eines Tages vollendet werden wird.

Sein Denken ist nicht unser Denken. Für Christinnen und Christen zählen andere Werte als für gewinnorientierte Unternehmen. Und wenn jemand nicht in die Kirche geht und seinen/ihren Glauben nicht praktisch in Gemeinschaft mit anderen Gläubigen lebt, soll er/sie doch bitte nicht das manglende Unterhaltungsangebot der Kirche oder die "altmodische" Liturgie als Ausrede hernehmen.

Wie wir in der Bibel schon lesen: Das Tor zum Himmel ist eng und der Weg dorthin steil und beschwerlich und nur wenige gelangen dorthin. Das andere Tor hingegen ist weit und der Weg dorthin breit und leicht zu gehen...

Was die Eucharistie bzw. die Kommunion betrifft: Diese sollte nur mit reinem Herzen empfangen werden. Dementsprechend ist bei garvierenden Sünden eine vorherige Umkehr, Buße und Beichte unerlässlich. Wer den Herrn Jess Christus in sich aufnimmt, kann dies nicht tun, wenn er gleichzeitig ein "Doppelleben" führt und sich im Alltag wenig um Gottes Gebote kümmert. Hinsichtlich der Sakramentenspendung durch die Priester ist dies ein wichtges und wertvolles Zeichen: das Mysterium der Eucharistie, in der unser Herr Jesus Christus tatsächlich gegenwärtig wird, wurde ursprünglich von den Aposteln - und seither in apostolischer Sukzession von ihren Nachfolgern, also den Priestern und Bischöfen gefeiert. Die Bedeutung dieses Sakraments geht leider heute mehr und mehr unter und es wurde höchste Zeit, dass der Heilige Vater uns wieder daran erinnert hat, dass dies der zentrale Moment der Messe ist und die Gegenwart Jesu Christi nichts profanes darstellt, sondern ihr vielmehr in tiefer Anbetung begegnet werden sollte!

 

Fr. Bill Casey from the Fathers of Mercy:

Wir sind das Licht der Welt!

Reden wir ueber Glaubensverkuendigung. Ueber unsere geliebte Katholische Kirche und unseren katholischen Glauben. In 1 Petr 3, 15-16 lesen wir: „Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfuellt; aber antwortet bescheiden und ehrfuerchtig, denn ihr habt ein reines Gewissen.“ (Einheitsuebersetzung).

Tun wir das? Begreifen wir tatsaechlich die Notwendigkeit des Ganzen?

Die groesste Kirche in den USA ist – noch – die Katholische Kirche. Die zweitgroesste  christliche Gruppierung sind Ex-Katholiken, also Katholiken, die die Kirche verlassen haben. Bei uns duerfte die Tendenz nicht viel besser aussehen.

Bereits Erzbischof Fulton Sheen hat seinerzeit darauf hingewiesen, dass viele Menschen zwar angeben, gegen die Katholische Kirche zu sein, aber nur wenige tasaechlich aus tiefstem Herzen gegen diese Kirche sind. Die meisten haben etwas gegen das, was sie fuer die Katholische Kirche halten.

Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, die Tatsache, dass viele Menschen die Katholische Kirche verlassen, hat letztere – und damit meine ich jeden einzelnen Glaeubigen! – mit verschuldet. Viele Menschen suchen eine enge Beziehung zu Jesus Christus und eine lebendige, familiaere Gemeinde. Eine Gemeinde aber auch, die aus dem geschriebenen Wort – der Bibel – ihre Kraft findet. Nun wissen wir als Katholiken, dass das ueberlieferte Wort – die Tradition und das kirchliche Lehramt – ebenso biblische Saeulen der Kirche sind, aber leider ist der Vorwurf vieler Nicht-Katholiken, die Katholiken wuerden die Bibel und ihren eigenen Glauben nicht kennen, nur allzu oft richtig. Die wenigsten Katholiken sind in der Lage, sich und anderen gegenueber ihren Glauben zu begruenden. Und letztlich kann ich aber nur lieben, was ich kenne. Wenn nun etwa evangelikale Christen zwei, drei aus dem Zusammenhang gerissene Bibelverse (wenn auch mit den besten Absichten!) zitieren, werde ich schnell aus dem Konzept gebracht (etwa der Vorwurf, wir duerfen doch niemand Vater nennen, oder wir wuerden Maria und die Heiligen anbeten, oder die Katholische Kirche haette vieles erfunden und sei vom „Urchristentum“, vom „wahren“ Glauben also, abgefallen). Hinzu kommt die sehr familiaere Atmosphaere in evangelikalen Gemeinden, die man in katholischen Gemeinden oft vergeblich sucht.

Waehrend viele evangelikale oder fundamentalistische Christen fuer ihren Glauben brennen und sich nicht schaemen, diesen immer und ueberall zu verkuenden, findet man aehnliches bei Katholiken nur selten. Tatsaechlich aber hat jede und jeder einzelne Katholik von Gott Gaben und Talente erhalten, um diese zum Ruhm des Herrn und fuer Seinen Leib - die Kirche – einzusetzen. Jeder unter uns ist gerufen, unseren katholischen Glauben in Wort und Tat zu verkuenden und fuer den Herrn zu brennen! Wir sind das Licht der Welt und duerfen dieses Licht nicht unter den Scheffel stellen!

Dazu gehoert aber auch, dass ich lerne, mit Argumenten umzugehen, die sich gegen die Katholische Kirche richten. Dass ich lerne, unseren Glauben zu erklaeren – immer unter dem Vorsatz der Liebe und Demut. Wir sind nicht gerufen, auf andere herabzusehen oder diese argumentativ „niederzumachen“, sondern die frohe Botschaft zu verkuenden!

Ein anderer Ausdruck der Tatsache, dass wir unseren katholischen Glauben weder kennen noch richtig zu lieben scheinen, ist das, was man gemeinhin als „Auswahlchristentum“ bezeichnet: man sucht sich das aus dem eigenen Glauben heraus, das einem gefaellt und mischt es mit Elementen aus anderen christlichen Konfessionen, anderen Religionen – oder einfach mit den persoenlichen Vorlieben und Vorstellungen. „Moralischer Relativismus“ hat das der Papst auch genannt – jeder definiert fuer sich selbst, was gut, wahr und richtig ist. Der Untergang jeder Gesellschaft.

Das kirchliche Lehramt (Bischoefe, Papst) sowie der Katechismus wird selbst von vielen Theologinnen und Theologen kaum mehr beachtet. Viel mehr zaehlt das, was man selbst fuer richtig haelt. So wird dann auch die Bibel ausgelegt. Man dreht und wendet es so lange, bis es passt – wenngleich auch meist mit den besten Absichten.

All dies ist aber nicht das, was den katholischen Glauben ausmacht. Als jemand, der einige Jahre in freikirchlichen Gemeinden verbracht hat und immer noch viele Freunde dort hat, kann ich nur sagen, dass Menschen, die (zurueck) zur Katholischen Kirche kommen, nicht selten hoechst erstaunt darueber sind, dass viele Katholiken weder ihren eigenen Glauben noch die Bibel, das Lehramt und die Tradition zu kennen scheinen oder sich daran halten, noch danach brennen, anderen die frohe Botschaft in Wort und Tat zu verkuenden. Viele der Menschen, die (zurueck) zur Katholischen Kirche finden, merken, dass es die Kirche, die sie so lieben gelernt haben und fuer die sie innerlich brennen, kaum mehr zu existieren scheint.

So wird in nicht wenigen Gemeinden und Gremien bzw. Arbeitsgemeinschaften die Notwendigkeit einer zeitgemaessen und kreativen Glaubensverkuendigung und Glaubensbegruendung nicht gesehen. Mangels Personal beschraenkt man sich lieber auf „oekumenische“ Aktivitaeten und kuerzt dafuer charakteristisch katholische, als sich um den eigenen Glauben zu kuemmern (der durch viele dieser wohlgemeinten oekumenischen Aktivitaeten immer mehr verwaessert). Und dann wundert man sich, warum einem die Leute davon laufen und neue erst gar nicht kommen. Warum sollten sie auch? Viele sehen von aussen, was hier geschieht und denken sich, warum sollte ich etwas beitreten, das ich woanders besser haben kann!

Beweisen wir ihnen das Gegenteil! Kehren wir zurueck zu unseren katholischen Wurzeln!

Brennen wir fuer unseren katholischen Glauben!

Be the Sign of Contradiction!

Die Katholische Kirche geht duesteren Zeiten entgegen.

Manch einer mag jetzt entnervt aufstoehnen: „Schon wieder so eine Schwarzmalerei!“

Vielleicht. Vielleicht auch nicht.

Jeder, der „Father Elijah“ von Michael D. O’Brien gelesen oder den Film „Katholiken“ gesehen hat, weiss, worauf ich hinaus will. Dem Rest kann ich nur empfehlen, dieses wahrhaft profetische Buch zu lesen und den Film anzusehen.

Ich will einmal versuchen, das Ganze aus der Perspektive eines Konvertiten zu erlaeutern, also eines Menschen, der zunaechst in evangelikalen oder fundamentalistischen (und das meine ich hier keineswegs negativ!) Gemeinden war und dann zum Reichtum und zur Fuelle der Katholischen Kirche (zurueck) gefunden hat:

Charakteristisch fuer viele, die diesen Schritt gegangen sind oder dabei sind, ihn zu tun, ist, dass sie erschrocken und enttaeuscht ueber den Zustand dieser Kirche und ihrer Glaeubigen sind. Sie haben viel aufgegeben, haben voller Freude und innerem Feuer den katholischen Glauen studiert, kennen den Katechismus besser als so mancher Theologe oder Priester – und muessen dann feststellen, dass es diese Kirche nicht (mehr) gibt!

Sie hat sich zwar noch an einigen wenigen Orten und in einigen wenigen Menschen gehalten (siehe „Father Elijah“!), im Grossen und Ganzen aber scheint all das, was seit 2.000 Jahren das „katholische“ ausgemacht hat, in der Katholischen Kirche nicht mehr willkommen zu sein.

Kuerzlich kontaktierte mich ein Bruder, den ich noch aus meiner Vergangenheit in anderen christlichen Gemeinden kannte. Er ist seit geraumer Zeit mit Feuereifer dabei, den katholischen Glauben zu studieren. Dafuer bestellt er sich Buecher (u.a. aus den USA!), liest und studiert den Katechismus und selbstverstaendlich die Bibel. Ebenso macht er sich im Internet schlau und bestellt sich katholische Medien. Vorbildlich in jeder Hinsicht – und ein Vorbild auch fuer jeden Katholiken. Nur wer seinen Glauben kennt, kann ihn auch wirklich lieben!

Nun war er in einer der Stellen, die die Katholische Kirche in seinem Bistum fuer Konvertiten eingerichtet hat. Er wollte dort Kurse machen und sich mit den Geistlichen vor Ort unterhalten. Irgendwann wandte er sich entnervt an mich und meinte, er sei es leid, die Theologen dort an die Aussagen des Katechismus zu erinnern und ihnen den eigenen katholischen Glauben zu erklaeren.

Nun mag ich keineswegs die Aufrichtigkeit der Menschen in solchen Einrichtungen bezweifeln. Allerdings weiss ich aus eigener Erfahrung, dass sie oft nicht die Sprache der Menschen sprechen, die sie eigentlich erreichen wollen/sollen. Ausserdem vertreten sie teilweise auch – wenn auch im besten Wissen und Gewissen! - das, was ich einmal vorsichtig mit „unselige Theologie“ umschreiben moechte.

Einige Charakteristika dieser „neuen Theologie“ sowie des „neuen Geistes“ der unsere geliebte Kirche zu durchstroemen scheint:

Die Bibelverse, auf die sich die Katholische Kirche seit 2.000 Jahren zur Begruendung ihrer Glaubenswahrheiten gestuetzt hat und dies im Katechismus immer noch tut (ebenso wie dies internationale Theologen zumeist noch tun!), werden – gerade von deutschen Theologen! – von heute auf morgen „ueber den Haufen geworfen“. „Nachoesterliche Einschuebe“ werden sie genannt, die zwar noch goettlich inspiriert sind, aber nicht von Jesus selbst gesagt wurden. Ebenso wird alles „im Licht der damaligen Zeit“ gesehen (womit sich fast alles relativieren laesst) oder als rein „symbolisch“ betrachtet.


Eine blinde Wissenschaftsglaeubigkeit. Die Menschen damals haetten ja nicht die Erkenntnisse gehabt, die wir heute haben. Wir wissen ja heute alles so viel besser, insofern muessen wir die Bibel, die vom Schoepfer des Universums inspiriert wurde, neu schreiben – oder zumindest neu „auslegen“. Sind wir schlauer als Gott selbst? Nein, ich glaube weiter meinem Vater im Himmel – im Vertrauen darauf, dass das, was Er uns geboten hat, nicht aus dem Grunde geschehen ist, weil Er uns gerne herumkommandiert, sondern weil Er uns liebt und weiss, was geschieht, wenn wir unser Gesicht von Ihm abwenden.


Eine geradezu naive Unterschaetzung des Okkulten. Da wird Harry Potter als harmloser Kinderspass abgetan, das Horoskop gelesen, Halloween gefeiert, Geisterfilme im Fernsehen angesehen, Rockmusik mit unzweideutigen Texten und Inhalten gehoert – und man glaubt, all das waere nicht so schlimm. Auf der anderen Seite gelten die wenigen uebrig gebliebenen Exorzisten als Relikte aus einer laengst vergangenen Zeit – wenn nicht gar alsgefaehrliche Kriminelle. Ebenso wird die Suende in kaum einer Predigt mehr erwaehnt (man will ja die Leute nicht verschrecken!), der Teufel und die Hoelle entweder ganz geleugnet oder schoengeredet. Der einzige, der zu all dem wirklich lachen kann, ist genau dieser Teufel selbst! Der Meister der Luegen, der es auch und gerade heute noch schafft, die Glaeubigen aufs Glatteis zu fuehren. Du glaubst nicht daran, dass es einen Teufel und die Hoelle gibt? Nun, du wirst es vielleicht glauben, wenn du dort bist! Wir sehen hinter jeden Baum den Teufel? Das waere nicht so sehr das Problem – solange er dort bleiben wuerde (angelehnt an F. Bill Casey)!


Ein falsches Verstaendnis von Oekumene. So wichtig es auch ist, die Spaltung der christlichen Kirche zu ueberwinden und sich auch mit anderen Religionen an einen Tisch zu setzen, so sehr vermisse ich hier die Grundvoraussetzung von Oekumene: sie kann nur dort funktionieren, wo jeder zunaechst in seinem eigenen Glauben fest verwurzelt steht. Wer selbst nicht weiss, wer er ist, woher er kommt und wohin er gehoert, kann keine fruchtbare Oekumene vorwaerts bringen! Mit einer wenn auch wohlgemeinten „wischi-waschi“-Einstellung, die weder Fisch noch Fleisch ist, ist niemandem geholfen. Dies deckt sich mit dem ueberall zu findenden moralischen Relativismus (es gibt keinen Konsens mehr darueber, was richtig, wahr und moralisch ist. Jeder definiert es fuer sich selbst) und dem Auswahlchristentum oder auch „Cafeteria-Christentum“ (man sucht sich das, was einem in den verschiedenen christlichen Konfessionen gefaellt, zusammen, fuegt ein wenig Zen-Buddhismus, Hinduismus oder Schamanentum & Esoterik hinzu und wuerzt es mit den eigenen Moralvorstellungen. Jeder wird so sein eigener Gott und alle sind wir „gluecklich“.


Das Ruetteln an traditionellen christlichen Familienwerten sowie am biblischen Bild von Mann und Frau. „Feministische Theologie“ ist hier nur eines der Schlagwoerter. Da meinen sogar weibliche Ordensfrauen, dass der einzige Grund, warum sie nicht Priester werden duerften, die Tatsache sei, das sie kein Y-Chromosom haetten. Das ist ein Bild des Jammers. Mann und Frau sind in der Bibel schon immer gleich viel wert gewesen – jedoch hatten sie von Anfang an verschiedene Rollen. Sie waren unterschiedlich – und dieser Unterschied ist etwas Gutes! Moderne Gleichmacherei ruettelt an den Grundfesten des biblischen Menschenbildes. Der Mann als der, der die Familie leiten sollte – und ihr gleichzeitig dienen sollte, wie Christus seiner Braut (der Kirche) gedient hat, wird als ein antiquiertes Rollenverstaendnis abgelehnt. Maenner und Frauen wissen nicht mehr, wer sie sind und was ihre Aufgaben sind („Gender Mainstreaming“). Selbst Homosexualitaet wird voellig neu bewertet – als ob Gene oder psychologische Hintergruende ein Kriterium fuer moralische oder glaubensmaessige Akzeptanz waeren. Scheidung wird nicht mehr so eng gesehen (der Bund der Ehe als ein Spiegelbild des Bundes zwischen Gott und den Menschen und als eindeutig von Gott angeordnete lebenslange, monogame Verbindung wird hier eigenmaechtig umgekrempelt), ebenso vieles andere, was die muendliche und schriftliche Ueberlieferung (Bibel und kirchliches Lehramt) 2.000 Jahre lang eindeutig gelehrt haben.


Die gnadenlose Unterwerfung unter den Zeitgeist. Die Kirche soll ihre altmodischen Moralvorstellungen ueberdenken und „mit der Zeit gehen“. Das Problem hierbei: Wenn die Kirche immer mehr wie die Welt wird, warum sollte dann irgend jemand ueberhaupt noch die Kirche brauchen?


Am Amt des Papstes als desjenigen, der die Schluessel des Himmelreiches uebertragen bekommen hat, der zusammen mit den Bischoefen das kirchliche Lehramt und die kirchliche Autoritaet innehat, wird immer mehr geruettelt und gesaegt (siehe „Father Elijah“!).


Moderne Theologie: Hier hat das kirchliche Lehramt wohl Jahrzehnte lang die Zuegel zu locker gehalten. Was hier von Theologen mit kirchlichem Lehrauftrag teilweise – wiederum sehr wohl mit den besten Absichten! – gelehrt wird, ist manchmal schon grenzwertig. Da gehoert es schon fast zum guten Ton, den Papst sowie die Stellungnahmen der Bischoefe zu kritisieren. Da werden theologische Buecher verfasst und Artikel geschrieben, die in einer derart abgehobenen Sprache verfasst sind, dass weder der Leser geneigt ist, dem zu folgen noch der Schreiber offenbar eine klare Vorstellung davon hat, was er damit eigentlich sagen will. Und mit der Uebereinstimmung mit dem Katechismus nimmt man es da nicht mehr so genau. Von der Treue zu Rom ganz zu schweigen. Ein charakteristischer Satz hierfuer, der durchaus auch von Geistlichen stammen kann: „Offiziell muss ich Ihnen jetzt dies und das sagen, privat aber sage ich ihnen...“. Als wenn ein Priester privat sein kann, wenn ihn jemand um Rat fragt.


Das teilweise sehr aggressive Vorgehen gegen die, die fuer das eigentlich „katholische“ in der Katholischen Kirche stehen.

Manch einer mag sich nun ueber mich aufregen und mich als radikal, rueckstaendig und engstirnig halten. Damit kann ich gut leben. Ich liebe die Katholische Kirche mit meinem ganzen Herzen und mit meiner ganzen Seele. Und ich liebe das „katholische“ an dieser Kirche. Mir ist ein Don Camillo oder ein Padre Pio tausend Mal lieber als alles, was moderne Theologie zu bieten hat.

Zurueck zu „Father Elijah“: ich habe kuerzlich mit Michael D O’Brien gechattet. Er meinte schliesslich, ich solle weiterhin das „sign of contradiction“ bleiben – das Zeichen des Widerspruchs. Wer „Father Elijah“ gelesen hat, weiss, was das heisst.

Er weiss auch, wie dieser Roman endet...

 

Was das Thema Berufe bzw. Berufungen in der Katholischen Kirche angeht, so sind hier radikale Änderungen längst überfällig.

Zum einen gibt es trotz aller Anstrengungen noch eine nicht nötige Trennung zwischen Menschen, die für die Kirche beruflich tätig sind und dem allgemeinen katholischen Fußvolk. Trennungen von beiden Seiten: Die Kirche ist gerufen, die ehrenamtlichen Laien (also den katholischen Otto Normalverbraucher) als solche wahrzunehmen und in ihrer Berufung und Wertschätzung zu fördern. Das bedeutet eine umfassende Ausbildung aller Gläubigen hinsichtlich dem, was die Kirche lehrt und warum sie es lehrt. Die Angbebote der Bildungshäuser sind in dieser Hinsicht leider oft mehr als dürftig. Jesus hat jedem von uns einen klaren Auftrag mitgegeben: Wir sollen hinaus gehen, Menschen taufen und sie zuSeinen Jüngern machen. Also nicht einen religiösen Club gründen, der für sich selbst und untereinander Veranstaltungen in Kirchengebäuden abhält (so wichtig diese auch sind!), sondern HINAUS geht. Die Laien sind hierbei gerufen, von ihrer katholischen Konsumentenhaltung wegzukommen und zu einem Verständnis davon zu gelangen, was wahre Jüngerschaft ist. Gott hat jedem von uns Gaben mitgegeben und eines Tages werden wir uns vor Ihm dafür verantworten müssen, was wir mit ihnen gemacht haben. Jüngerschaft ist kein Freizeitvergnügen, sondern ein Bund, in dem wir uns selbst hingeben.

Auch die Verantwortlichen in der Katholischen Kirche selbst sind zu radikalen Änderungen gerufen. Oft wird auf die Standards verwiesen, die durch die Ausbildungen zu Gemeindereferenten einzuhalten seien und von denen nicht abgewichen werden darf. So verständlich sich das erst einmal anhören mag, so unsinnig ist dies manchmal in der Praxis. Sehen wir uns doch einmal an, was mit all diesen nach einem Standard ausgebildeten Menschen geschieht: Sie leisten zumeist großartige Arbeit, nur was sie da leisten, bringt die Kirche als solche nicht weiter. Die katholische Durchschnitts-Gemeinde (v.a. in Großstädten) gleicht mehr einem gemeinnützigen Verein oder einem religiösem Club. Das meine ich keineswegs nur schlecht. Die Menschen treffen sich, organisieren Veranstaltungen, Gottesdienste, wohltätige Aktionen, Gemeindeleben usw. - und all dies mit einem christlichen "Touch". So weit so gut - für viele Angebote in heutigen Pfarreien brauche ich aber nicht unbedingt eine Kirche. Das kann jeder gemeinnützige Verein mit idealistischem Hintergrund (fast) genauso gut. Was hier fehlt? Nun, gehen wir auf das nötige Gleichgewicht dessen ein, was man in den USA als "grace" und "truth" beschreibt: Als Gleichgewicht zwischen Gnade und Wahrheit.
Gnade: Es ist gut und wichtig, Werke der Barmherzigkeit zu tun. Nur wie sieht das in den Gemeinden aus? Oft wird das auf die Caritas abgeschoben (nur zur Info: Ich unterstütze die Arbeit der Caritas!). Ich kann und darf aber nicht nur jemand anderen dafür bezahlen, dass er meinen Nächsten liebt. Das Problem ist nicht nur, dass wir nicht genug von dem teilen,was wir teilen können, sondern auch, dass wir keine Arme und sonstigen "Randgruppen" kennen, geschweige denn Gemeinschaft mit ihnen haben. Wir bringen unser Geld oder Sachspenden irgendwo hin, wo es die Bedürftigen abholen. Das ist nicht das, was Jesus im Sinn hatte. Ein Arbeitslosenfrühstück ist eine gute Sache. Hinausgehen dorthin, wo Arme leben und mit ihnen zusammen zu sein, ihr Leid und Leben teilen und mit ihnen gemeinsam Mahl zu halten sowie nicht nur unseren Überfluss mit ihnen teilen, sondern auch von dem geben, was uns weh tut, wäre doch so viel mehr!

Gnade allein macht uns aber nur zu einem guten Menschen, nicht unbedingt zu einem Christen. Möglicherweise führt sie sogar zu Aberglauben.
Hier kommt nun die Wahrheit ins Spiel. Ich muss das, was ich liebe auch kennen. Wie viele Katholiken haben aber tatsächlich eine Ahnung davon, was die Kirche lehrt und warum sie es lehrt? Wer kann unseren Glauben schon sich selbst und anderen gegenüber begründen - und auch verteidigen? Wie können wir vor Liebe zum Herrn brennen wenn wir gar keine Vorstellung davon haben, was da eigentlich brennt?

All diese Standard-mäßig ausgebildeten Menschen sind bestimmt wunderbare Arbeiter im Weinberg des Herrn, wenn ich aber die Angebote in vielen Pfarreien anschaue, frage ich mich durchaus, was das für eine Standard war und wofür diese Menschen ausgebildet wurden. Ich bin mir sicher, dass viele von ihnen weitaus mehr geben könnten, wenn man sie nur lassen würde und sie nicht in ein festes Schema pressen würde!

Die heutige Zeit erfordert eine radikale Umstellung im Denken und Handeln. In vielem sind uns evangelikale Christen um Lichtjahre voraus - warum also nicht von ihnen lernen? Warum nicht völlig neue Wege beschreiten? Wenn ich beispielsweise die "Randgruppen" erreichen will, von denen auch Jesus spricht, warum nicht Menschen aus diesen Gruppen mit all ihren Erfahrungen einbinden (Stichwort: Ex-Gay Ministries)? Warum nicht akzeptieren, dass es auch andere - und möglicherweise im Einzelfall weitaus bessere - Qualifikationen für das gibt, was ich als Beruf(ung) suche? Warum nicht weg von diesen unseligen Pfarreiverbunden gehen und hin zu autonomen Pfarreien unter dem Schirm des Bischofs?

Wenn wir hier nicht bald umschwenken und weiterhin einen Weg beschreiten, der die Menschen nicht spirituell ernährt, werden wir weder Jesu großem Auftrag gerecht noch als Kirche weiterhin von Bedeutung sein.

Die Unkonventionalität von Papst Franziskus möge uns hier ein leuchtendes Beispiel sein.

Aufbruch – fuer wen und wohin?

Diese Homepage ist nicht einfach nur eine Homepage, sie ist ein Statement. Sie richtet sich an all die aufrechten Katholikinnen und Katholiken, die es nicht hinnehmen wollen, dass moderne Theologie teilweise eine Richtung einschlaegt, die mit traditionell katholischer Lehre und dem Zeugnis der Bibel wenig bis gar nichts zu tun hat. All diese aufrechten Menschen sind gerufen, aufzubrechen und Zeugnis von ihrem Glauben zu geben – in Liebe und Demut, aber auch mutig und ohne ein Blatt vor dem Mund zu nehmen.

Brechen wir auf und verteidigen wir unseren katholischen Glauben!

Gleichgültigkeit

Es gibt nur eines, das schlimmer ist als militante Atheisten: gleichgültige Christen.

Christen, die lauwarm geworden sind, Glauben für ihre Privatsache halten, selbst entscheiden, welche der kirchlichen Lehrern und biblischen Grundsätze sie annehmen, wann sie in die Kirche gehen, wie viel von dem, was Gott ihnen geschenkt hat, sie mit anderen teilen und was “Christ sein” überhaupt heißt.

Christen, die den Auftrag Jesu völlig vergessen haben, nämlich alle Menschen zu Jüngern zu machen und sie zu taufen. Christen, die ebenso vergessen haben, dass wir uns eines Tages vor Gott verantworten müssen. Dass eines Tages Jesus wieder kommt – und zwar wie ein Dieb in der Nacht…

Wir finden Ausreden und Entschuldigungen, warum wir uns nicht um andere Menschen kümmern oder in den Gottesdienst gehen können – oder es interessiert uns grundsätzlich erst gar nicht.

Wir selbst machen unsere eigenen moralischen Regeln und Normen. Wir setzen den Standard. Wir spielen Gott und machen unsere eigene Religion.

Diese Gleichgültigkeit ist wie ein Eisberg – vielleicht noch schlimmer als ein Eisberg, denn angesichts des augenblicklichen Klimawandels ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Eisberg schmilzt, wahrscheinlich höher, als dass die Gleichgültigkeit so mancher Christen sich in leidenschaftliche Nachfolge Jesu Christi verwandelt…

Weckruf!

Die Situation in vielen Pfarreien ist beinahe trostlos: Predigten, mit denen jeder leben kann und die doch nichts sagen und niemanden eine geistige Nahrung bieten, Pfarreien, die seit Jahrzehnten die Worte "Hölle"oder "Verdammnis" nicht mehr gehört haben, liturgische Missbräuche, ein beinahe völliges Fehlen der Glaubensvermittlung und Katechese, ein über Jahrzehnte andauerndes Ausbreiten eines unseligen liberalen Modernismus, eine völlige Unkenntnis der Gläubigen und Würdenträger über den Auftrag Jesu, hinauszugehen und Menschen zu Seinen Jüngern zu machen, eine ebensolche Unkenntnis über das, was Jüngerschaft ausmacht, ein Versagen der Kirche als Institution und Verwaltungseinheit in vielen Bereichen - die Liste ließe sich noch lange fortsetzen.

In genau dieser Situation ruft Gott nun all die, die an Ihn glauben, zur radikalen und kompromisslosen Nachfolge Jesu Christi auf. Jede und jeder von uns ist gerufen, tätig zu werden, wo andere versagen!

Betet, wie ihr noch nie gebetet habt - und lasst diesen Gebeten Taten folgen! 

Geht hinaus, macht Menschen zu Jüngern Jesu Christi! Liebt die, die Liebe am meisten nötig haben, mit einer bedingungslosen Liebe, die nichts fordert und alles gibt, damit die Menschen Jesus Christus preisen! Gebt alles, was ihr habt her und folgt dem nach, der allein es wert ist, dass man Ihm nachfolgt:

Jesus Christus! 

Die Situation in manchen Gemeinden...

Alleine ein Blick auf den Pfarrbrief oder den Schaukasten mancher katholischen Gemeinden zeigt das Bild, das man heute leider zu oft vorfindet: Glaubensvermittlung und Glaubensverkündung findet so gut wie gar nicht mehr statt. Da werden - wenn denn überhaupt - wohl gut gemeint Veranstaltungen mit "unverfänglichen" Themen angeboten (also Themen, mit denen irgendwie jeder leben kann - eine Art christliche Wellness für die Seele). Möglicherweise noch ökumenische Gottesdienste, Kindergruppen, Veranstaltungen für Senioren oder Frühstücke für Arbeitslose etc. Nicht dass all das an sich schlecht ist, wenn es aber dabei bleibt, ist es ungenügend für den Sinn und Zweck von Gemeinden bzw. des Christ-seins an sich. Es kommt nicht von ungefähr, dass trotz vieler ausgebildeter Theologinnen und Theologen die wenigsten Katholiken eine Ahnung vom katholischen Glauben haben - bzw. einer Art von moderner Theologie nachfolgen, die sich im Laufe der letzten Jahrzehnte ausgebreitet hat und die ich - trotz der möglicherweise guten Motivation deren Vertreter - als höchst gefährlich für die Kirche an sich und auch teilweise als schlichtweg abzulehenen ansehe.

Nein, die momentane Krise des Christentums kann man nicht alleine den Gemeinden, Theologinnen oder Theologen oder sonst wem anlasten. Allerdings sollte jeder für sich seinen Anteil daran bedenken und im Gebet überprüfen.

Finden Menschen dann doch sonntags den Weg in einen katholischen Gottesdienst, werden sie oft mit wohlgemeinten, aber dennoch nichtssagenden Predigten konfrontiert. Manche Gemeinden haben die Worte "Sünde", "Hölle" oder "Verdammnis" seit Jahrzehnten nicht mehr gehört - sind sie doch nicht mehr "zeitgemäß". Sie werden schlichtweg nicht mehr spirituell ernährt - und stillen ihren geistigen Hunger dann anderswo.

Auch ein falsch verstandenes Verständnis von Ökumene führt eher zu wachsender Verwirrung und moralischer wie geistiger Orientierungslosigkeit als zurück zu der einen Kirche (was ja letztlich das Ziel jeder Ökumene - zumindest unter christlichen Gemeinden und/oder Organisationen oder Gruppen ist). Auch wird dabei oft vergessen, dass es nur einen Weg zu Gott gibt - Jesus Christus - und wir alle diesen einen Erlöser brauchen! Es ist keineswegs egal, woran man glaubt, noch sind wir ("wir" heisst hier jeder einzelne) von der Verpflichtung befreit, jederzeit Zeugnis von der Hoffnung zu geben, die in uns ist  und Menschen zu Jüngern Jesu zu machen.

Hierfür muss ich aber erst einmal selbst wissen, woran ich glaube (ich kann  letztlich nur lieben, was ich auch kenne) und somit in der Lage sein, den katholischen Glauben mir selbst und anderen gegenüber zu erklären und in Liebe und Demut bei Bedarf auch zu verteidigen. Auch muss ich hierfür erst einmal selbst eine Vorstellung davon haben, was ein Jünger ist - und selbst einer sein.

Ich will an dieser Stelle nicht resignieren und jammern, sondern zu einem neuen Aufbruch aufrufen. Wenn ihr mich fragt, haben wir nicht mehr viel Zeit - sollten wir dann nicht danach trachten, so vielen Menschen wie möglich dabei behilflich zu sein, (zurück) zu Gott zu finden und auch selbst Gott und unseren Nächsten mit unserem ganzen Herzen zu lieben?

Eines Tages wird Jesus wieder kommen.

Eines Tages werden wir vor Gott stehen und Ihm Rechenschaft über unser Leben abgeben müssen.

Dies sollten wir keine Minute unseres Lebens vergessen.

 

YouTube.com: Fr. Bill Casey: NUT'S

Who are We?

Are we Catholic Americans or American Catholics?

Which one is the noun?

(Frei nach Prof. Dr. Scott Hahn in "Evangelizing the Baptized" , erhältlich bei www.saintjoe.com)

 

Scott Rigsby: Do the Unthinkable!


Hi,

that's Scott Rigsby from the Scott Rigsby Foundation (http://www.scottrigsbyfoundation.org/):

Check out this video (one word: WOW!):

http://www.youtube.com/watch?v=5sB6AdcQD8E

Have a great week,

Rob

The Jesus Manifesto

The dawning of the 21st century finds the church of America in a moral and spiritual crisis. Decades of self-centered living and worldliness have taken their toll. Years of compromise and toothless gospel preaching have had their effect. And now we have reached the moment of truth: Either we wake up, stand up, speak up, and act up, or we run the risk of becoming a mere historic curiosity, an irrelevant religious sideshow, an entertaining, harmless spectacle. Something must change, and it must change now. There is no other choice.

Forty years ago, a counterculture revolution swept through America, resulting in a sudden, steep moral decline. Since that time (from the early ’60s until today), the divorce rate has doubled, the teen suicide rate has tripled, reported violent crime has quadrupled, the prison population has quintupled, the percentage of babies born out of wedlock has risen six-fold, and couples living together out of wedlock has risen sevenfold. And the end is not in sight.

The last generation’s counterculture of rebellion has become this generation’s establishment of revulsion, and what was unthinkable forty years ago – daytime talk shows celebrating adultery and incest; homosexual love scenes on major network TV; eleven year-old multiple murderers; massacres in our schools and houses of worship – is a matter of course today. We need a revolution!

But this revolution will be different than other revolutions – including the revolution that birthed our nation more than 200 years ago. This revolution will not be fought with earthly weapons of destruction – not with guns and knives and bullets and bombs. It will not be fought with hatred, anger, intimidation, or brute force. No. It will be fought with the message of the gospel, with the love of God, with the power of the Spirit, with radical holiness, with sacrifice, compassion, and courage. It will be a Jesus revolution, an intense clash between two spiritual kingdoms, a heavenly attack on the enemy’s strongholds, a no compromise stand for morality and truth. And it will impact society in a lasting way. It must!

Revolution means upheaval. Revolution means the overthrowing of the status quo. We dare not downplay the significance of the word. Revolution is a matter of life and death, and our revolution flows from the blood of the Savior to the blood of the martyr. We put down our sword and take up our cross, overcoming Satan by the blood of the Lamb, by the word of our testimony, and by not loving our lives so much as to shrink from death (Rev. 12:11). Nothing can stop a revolution like this!

Our revolution is fueled by the power of the gospel, and the gospel does violence to the forces of hell. We must recover the fullness of the gospel of Jesus! It is nothing less than a direct assault on the kingdom of Satan, a frontal attack on hostile, spiritual powers, a mortal confrontation of light against darkness. It brings about the ultimate counterculture conflict.

That’s why Jesus said to His disciples, “If the world hates you, keep in mind that it hated Me first. If you belonged to the world, it would love you as its own. As it is, you do not belong to the world, but I have chosen you out of the world. That is why the world hates you. Remember the words I spoke to you: ‘No servant is greater than his master.’ If they persecuted Me, they will persecute you also. If they obeyed My teaching, they will obey yours also” (John 15:18-20).

That’s why Paul explained that “everyone who wants to live a godly life in Christ Jesus will be persecuted” (2 Tim 3:12), reminding the disciples that, “We must go through many hardships to enter the kingdom of God” (Acts 14:22). God’s people march to the beat of a different drummer. God’s obedient people will always offend the world, no matter how much we seek to be peacemakers and to walk in compassion and love. Our very lifestyles are a reproof to the ungodly.

That’s why Joseph Parker could say more than a century ago, “The man whose little sermon is ‘repent’ sets himself against his age, and will for the time being be battered mercilessly by the age whose moral tone he challenges. There is but one end for such a man — ‘off with his head!’ You had better not try to preach repentance until you have pledged your head to heaven.” The gospel means conflict and confrontation, and all who stand for righteousness will be resisted.

That’s why Jesus was accused by his own people of being “a Samaritan and demon-possessed” (John 8:48), why Paul and Silas were accused of “throwing cities into an uproar” (Acts 16:20) and “causing trouble all over the world” (Acts 17:6), why Paul himself was mistaken for being an “Egyptian who started a revolt and led four thousand terrorists out into the desert” (Acts 21:38). The gospel is subversive. The gospel is a threat to the kingdom of darkness. The gospel is revolutionary.

We’re in a war, and war means conflict, hardship, and sacrifice. As Leonard Ravenhill wrote, “When a nation calls its prime men to battle, homes are broken, weeping sweethearts say their good-byes, businesses are closed, college careers are wrecked, factories are refitted for wartime production, rationing and discomforts are accepted — all for war. Can we do less for the greatest fight that this world has ever known outside of the cross — this end-time siege on sanity, morality, and spirituality?”

Satan’s strategy is to institutionalize the Church, to turn the Body of Christ into a powerless religious system. If that tactic fails, he tries to desensitize us and lull us to sleep until we lose our convictions and our sense of outrage is gone. And he is always seeking to seduce us into sin until we become just like the world, enslaved by its passions and lusts. And when he thinks he has succeeded, when he no longer feels threatened by the people of God, then he gets aggressive and brazenly puts forth his agenda. He’s doing it today. We need a revolution!

The cat is out of the bag. The secret is no longer a secret. Anti-God forces are after the soul of our nation, and if we don’t wake up now, if we don’t take a stand now, if we don’t repent and pray and rise and speak and act now, then instead of this great country being “the land of the free and the home of the brave” our nation could become “the land of sleaze and the home of depraved.” We need a revolution!

DNA tests to find out who fathered the baby are here. (In fifteen of our nation’s largest cities, more than 90% of the babies born to teens are illegitimate.) Legalized same-sex “civil unions” are here. Children’s textbooks encouraging adolescent fornication are here. School hallways splattered with teenage blood are here. Bans on using the name of Jesus at our graduations are here. Topless, feminist “worship services” on our college campuses are here. We need a revolution!

We live in a time of ethical madness and social uncertainty, a time when talk of a moral revolution should be everywhere. Instead, the best-selling “revolutionary” books are books about new diets. What does this say for us as a people? When we need to be talking about the call to die for the gospel, we are talking instead about the call to diet for good looks. What a sad indictment! And what does it say of our self-deception and lack of discipline when we are at one and the same time the world’s best-read nation on diet and nutrition and the world’s most obese? Even our pets are overweight. We need a revolution!

The United States boasts the highest percentage of professing evangelicals in the industrialized world, with more than 36% of Americans – meaning more than 90 million people – classified as born-again. Yet America has:

• The highest percentage of single-parent families in the industrialized world
• The highest abortion rate in the industrialized world
• The highest rate of sexually transmitted diseases in the industrialized world (the rates of syphilis and gonorrhea transmission are almost 500% higher than the highest rates in the other industrialized nations)
• The highest teenage birth rate in the industrialized world (by far!)
• The highest rate of teenage drug use in the industrialized world

We need a revolution!

Our society is deteriorating all around us and even non-believers sense that something is wrong. Why? It is because we, the people of God, the army of the Lord Jesus, the messengers of liberation, the ambassadors of reconciliation, have been sidetracked by the love of this world and distracted by the cares of this age. As a result, we have not changed this generation. This generation has changed us!

Rather than seasoning the world like salt and brightening the world like light, we now smell and taste like the world, and its darkness is snuffing out our lamps. Rather than setting captives free by the power of Jesus’ blood, many of us are being ensnared and enslaved, making a mockery of that sacred blood. Rather than making disciples of sinners and teaching them the ways of God, many of us are being discipled by them, learning their ways, imitating their lifestyles, and conforming to their values.

A 1997 survey conducted by George Barna used 152 different items to compare the church and the world. He found virtually no difference between the two. In fact, the divorce rate today among evangelicals is higher than the divorce rate among atheists. We need a revolution!

Communist educators visiting America have been shocked by the materialism and worldliness of many of our Christian young people, while Islamic leaders are appalled by the rampant sexual sin and shameless immodesty among many who profess Christ as Lord. The ideals of the unsaved are often more lofty than the ideals of the saved. We need a revolution!

Just consider how far things have fallen, despite decades of 24-hour gospel radio and TV, hundreds of Bible colleges and seminaries, thousands of Christian schools and bookstores, and churches and ministries too numerous to count. Forty years ago, men having sex with men and women having sex with women was considered perverse. Now it is considered perverse – homophobic, hateful, mean-spirited, and bigoted – to call such behavior wrong. We need a revolution!

Forty years ago, not even science fiction writers would have predicted that American companies would be making money off the sale of the skin and brains and limbs and spinal chords of aborted babies. Today, Congress will not even pass legislation to make this thriving practice illegal. We need a revolution!

Jesus rebuked the leaders of his day who said of themselves, “If we had lived in the days of our forefathers, we would not have taken part with them in shedding the blood of the prophets” (Matt 23:30) – and then they took part in shedding the blood of the greatest Prophet of them all. How hypocritical! Yet we do this very thing, saying, “If we had lived in the days of our forefathers, we would not have taken part with them in the detestable sin of slavery. We would never have tolerated such evil. We would surely have done something about it.”

Yet on our watch, in our day, we have tolerated an even more heinous sin: the slaughter of forty million babies in their mothers’ wombs. In what way have we been better than our forefathers who tolerated slavery – or better than the European “Christians” who tolerated the Nazi extermination of six million Jews? How much have we really done to stop this generation’s holocaust?

Bloodshed pollutes the land (Num 35:33), and the blood of these helpless victims – oceans of blood of these aborted little ones – has been crying out for justice for decades. What will our God do? We need a revolution!

In 1960, only 2.3% of percent of white women had children out of wedlock. By 1997, more than 25% — a ten-fold increase! – were having children out of wedlock (despite millions being aborted before they ever left the womb). In the African American community, that number rose from 23% percent to more than 68%. We need a revolution!

In 1962, the Supreme Court outlawed organized, public prayer in our schools (without citing a single historic precedent to back its decision), and we complied with that ruling. In the year 2000, the Court has banned voluntary public prayer in our schools. Why have we complied with this ruling too? At what point do we say, “We must obey God rather than man”? At what point do we say, “Enough is enough”? We need a revolution!

On April 12, 2000, at Pearl River Central High School in Carrierre, Mississippi, the Spirit of God fell upon the students attending a voluntary, pre-class assembly led by the Fellowship of Christian Athletes. As students lined up fifty deep to confess their sins and get right with God and one another, the principal, Lolita Lee, herself a Christian, decided to let the meeting go on through the day. Civil libertarians were outraged, but, as Time magazine reported (June 5, 2000, p. 61), “The school received hundreds of congratulatory e-mails. ‘Thank you for your courage,’ wrote an Ohio man to Lee. ‘You have done the equivalent of not moving to the back of the bus.’” Isn’t it time we follow suit? If not now, when? What more needs to happen?

For more than two hundred years, the Bible was commonly used as a textbook in our schools, and generations of children learned the ABC’s with a Scripture truth for each letter. But in 1963, the Supreme Court banned required reading of the Scriptures from our schools, and once again, we complied with the ruling. Why? By 1980, the Court had ordered the removal of the Ten Commandments from public view in our schools and by 1985, it outlawed benedictions or invocations in formal school activities. Some lower courts even ruled against students praying out loud over their cafeteria meals. We need a revolution!

When the governing authorities seized the apostles and charged them not to speak in Jesus’ name, Peter replied, “Judge for yourselves whether it is right in God’s sight to obey you rather than God. For we cannot help speaking about what we have seen and heard” (Acts 4:19-20). And they kept speaking! As a result, they were arrested, whipped, and strictly ordered not to speak any more in Jesus’ name. But, Scripture records, “The apostles left the Sanhedrin, rejoicing because they had been counted worthy of suffering disgrace for the Name. Day after day, in the temple courts and from house to house, they never stopped teaching and proclaiming the good news that Jesus is the Messiah” (Acts 5:41-42). Can we learn something from this?

Christians around the world today are severely persecuted because they refuse to obey oppressive, unjust laws. Many of them are model citizens in every way, obedient, respectful and peace loving. But when the government – or religious establishment – forbids them to read their Bibles, forbids them to baptize, forbids them to share their faith, forbids them to gather together, forbids them to make disciples, then they say with the apostles, “We must obey God rather than man.” At what point does this apply to us?

Our persecuted brothers and sisters around the world have been discriminated against, deprived of their livelihoods, imprisoned, tortured, and killed, all because they refused to render to Caesar that which does not belong to Caesar. Yet we are afraid to take a stand for Jesus if it would threaten our income, or cost us a scholarship, or make us unpopular. Why this double standard? Why do they refuse to comply – even when threatened with imprisonment and death – while we willfully comply, even when there is no threat? We need a revolution!

When Shadrach, Meshach, and Abednego were commanded to worship an idol or be subject to a fiery death, they refused to bow down (Daniel 3). But today, with no one commanding us, we freely worship the idols of our society, bowing down to the gods of unclean entertainment, sensual fashion, and unbridled materialism and greed. Our obsession with sports is idolatrous as well, to the point that many churches throughout the land make sure their Sunday services end in time for the afternoon football games, canceling their meetings entirely the night of the Super Bowl. We need a revolution!

When Daniel was told that an edict had been passed declaring that “anyone who prays to any god or man during the next thirty days, except to [the] king, shall be thrown into the lions’ den . . . he went home to his upstairs room where the windows opened toward Jerusalem. Three times a day he got down on his knees and prayed, giving thanks to his God, just as he had done before” (Daniel 6:10-12). It’s time that we follow his lead. Godly defiance spells triumph while retreat spells defeat. We need a revolution!

Year by year our religious freedoms have been taken away, while special rights and freedoms have been given to those whom the Bible calls “unrighteous” (see 1 Corinthians 6:9-11; in the Scriptures, homosexual activity is classified along with adultery, fornication, theft, drunkenness, hatred, anger, greed, and hypocrisy, and all who practice such things are called “unrighteous”). Thus the Supreme Court ruled that a school full of Christians cannot choose to have prayer before a school sporting event since it would offend and exclude the minority who don’t want to pray. But when homosexuals introduce children’s textbooks into our schools outlining in graphic detail the intricacies of gay sex, the offended majority is told to accept it. Right is now wrong and wrong is now right, and the will of the godless is imposed on the will of the godly. We need a revolution!

When a gay man is beaten to death because he is gay – this is a reprehensible, despicable act that every decent person should abhor – it causes a national uproar, with loud voices in the government calling for new legislation against hate crimes. And we should speak out against such deplorable crimes. But when Christians students are shot to death as they profess their faith in God, the government raises its voice to forbid the placing of memorial crosses on school property. The handwriting is on the wall. The strategy is clear. We need a revolution!

Teachers in our public schools can give condom demonstrations to our teens and use books like “Heather Had Two Mommies” to teach our kids to read, and we are required to support this with our own tax dollars. But let a teacher read from the Scriptures to a seeking, needy student, and that teacher could be out of a job – all because of the First Amendment’s so-called separation of Church and State.

But that is not what the First Amendment intended. It simply stated that, “Congress shall make no law respecting an establishment of religion, or prohibiting the free exercise thereof,” meaning, first, that the government could not form a national denomination (like the Church of England of old) and require all Americans to be part of it, and second, that there would be religious freedom for all. As emphasized by Stephen Carter, professor of law at Yale University, “The wall of separation of church and state is not there to protect the state from the church; it is there to protect the church from the state. It stands as a divide to preserve religious freedom. And one needs to protect the church from the state because the latter will utilize its enormous powers to do what the state has always done – either subvert the religion or destroy it. If we continue our slide toward a state that breaches the wall of separation whenever it is convenient, then I worry about the great risk to religious freedom. In the end, such a breach could destroy our ability to form the communities of resistance that are crucial if we are going to have a chance to transform the nation.”

Our forefathers wanted to ensure that the government would not be able to impose its will on the church. For more than one generation now, this has been totally reversed and stood on its head, and the price has been very high, with skyrocketing crime rates and plummeting rates of morality and literacy. And what has become of the First Amendment’s guarantee of “the free exercise” of religion when the courts tell us that we cannot use religious symbols on public property, cannot post the Ten Commandments in government buildings, and cannot use the name of Jesus in public school events? We have lost our religious freedom. We need a revolution!

In 1999, a bill was brought before Congress that would have required businesses – which by implication could have included churches and religious institutions – to hire gays and lesbians if they were qualified for the job in question, despite their sexual preference. And the bill failed by only one vote! Even more distressing is that if the bill did pass, there was another bill ready to follow, calling for a ban on even speaking against a person’s sexual orientation. (A similar bill has now been passed in Canada.) Such speech would be deemed hate speech, punishable by law, and potentially meaning that a pastor simply expounding the Scriptures to his flock could be arrested. Yet this is the very thing from which our Founding Fathers were trying to protect us. So much for the First Amendment and religious freedom! The fact that such laws could even be crafted for Congress proves that we have long since passed the breaking point – yet some Christian leaders would have felt obligated to obey these laws if they had passed. We need a revolution!

We have gone from debating a woman’s “right to choose” to sucking out the brains of third trimester babies (with the backing of the courts!), from arguing about the medical definition of death to legalizing physician-assisted suicide, from needing metal detectors at airports to needing metal detectors at schools (and soon at houses of worship?), from tracking down absentee fathers to trying to figure out who the father is, from the outlawing of mandatory school prayer to the outlawing of voluntary school prayer. We need a revolution!

Without a holy, counterculture revolution, America could become a society where candid religious expression is outlawed, a society where it is almost impossible to keep our children free from the pollution of the world, a society teetering perilously close to the thunderous judgments of God. Such things have happened to other nations, and such things could happen to us.

But all is not lost! The gospel has changed societies before, and the gospel can change societies again. For countless centuries, India engaged in the practice of widow-burning, where the widow of a deceased man was sometimes burned alive with her husband’s corpse. This horrific practice was outlawed through the tireless efforts of missionary William Carey. Both slave-trading and unjust child-labor laws were abolished in Britain through the fearless work of the Christian political leader William Wilberforce. And this followed on the heels of England’s transformation through the sacrificial labors of John Wesley and his Methodist followers, saving the nation from the anarchy and violence of the French Revolution. Around the world today, whole communities are being impacted by united prayer and evangelism, and here in our land, there is a rising momentum of concerted, twenty-four hour worship and intercession not seen for decades.

There are pockets of spiritual renewal throughout the country, and the tides of a radical youth revival are rapidly rising. Another Jesus people movement could be near, a heaven-sent revolution far greater than the worldwide Jesus movement of 1967-1975, when hundreds of thousands of hippies and radicals were swept into the kingdom. Even now, it is at the door. And not only will multitudes of lost sinners be truly saved, but multitudes of casual church goers will also be truly saved. Just think of what would happen if even one-quarter of America’s professing believers got totally and uncompromisingly right with God – and then each of them touched just five or six other people. It would quickly reverse our nation’s moral decline. Despite our perilous condition, it’s still not too late!

If our nation could be changed for the worse in one decade – this is what happened in the 1960s, despite progress in Civil Rights and some other social areas – it can be changed for the better in one decade. If angry student protests on college campuses could help stop an international war (Vietnam), what could holy student “protests” on our campuses accomplish?

America can be impacted for the good, and as followers of Jesus, we are called to make that impact. We do it by walking in the light, as He is in the light; by calling the lost to turn back to God in repentance; by preaching the gospel and making disciples; by proclaiming liberty to the captives; by pursuing righteousness in every area of public and private life; by acts of kindness, mercy, and compassion, overcoming evil with good; by prayer, fasting, and the power of God; by living holy lives and setting holy examples; by being a prophetic voice and a moral conscience to society; by Spirit-led community involvement and godly political action; by non-violent resistance of injustice and oppression.

What else should Christians do? Should not the presence of tens of millions of believers be felt in a nation? Should we not make a difference for God? Should we not be a force for spiritual and moral reformation? Should we not actively extend the kingdom of God? Should not the Great Commission leave tangible results in its wake?

This is our sacred moment, our solemn time for action. If we will unshackle ourselves from the love of this world – from our lusts, our addictions, our obsessions – and give ourselves wholly to the purposes of God, we can shake this nation. If we learn the principle that to save our lives is to lose our lives, while to lose our lives for the Lord is to save our lives, then we can really live. As Martin Luther King declared in 1965, “A man dies when he refuses to stand up for that which is right; a man dies when he refuses to stand up for justice; a man dies when he refuses to take a stand for that which is true.” It’s time we take our stand!

The counterculture revolution of the 1960s began when people said, “Something is missing. Something is wrong. There must be something greater than this.” And they were right! There must be something greater than eating and drinking, working and sleeping, existing. There must be something greater than the American dream. There must be something greater than simply getting a good education so that you can find a good job and have a good family so that your kids can get a good education and find a good job and have a good family so that their kids can a get a good education . . . . Is this really it? Is this why God put us here on this earth? There is more!

Our goal is revival, not survival, the transformation of the human race, not the preservation of the human race. There is a divine purpose and destiny to our time here on earth. Even atheistic revolutionaries understand that there must be a higher purpose to life, and they give themselves for their cause, freely dying for their revolution so that their families can live in what they hope will be a better world. And they do this without the promise of heaven or eternal life. How much more should we give ourselves to the cause of our Master? How much more readily should we hear the call?

Nate Saint and Jim Elliot, martyred as missionaries in 1956, understood this well. They recognized that life was far more meaningful, far more rich, far more significant than most of us ever realize, even if we live to be 100 years old. As Nate Saint wrote, “People who do not know the Lord ask why in the world we waste our lives as missionaries. They forget they too are expending their lives and when the bubble has burst they will have nothing of eternal significance to show for the years they have wasted.”

Yes, everyone’s bubble will burst one day. The dust will return to dust and the spirit will return to God who gave it (see Ecc. 12:7). On that day, only one thing will matter: Did we fulfill the purpose of God? Did we make a lasting impact for Jesus? Did we leave behind a blessed legacy for the generation to come? All the silly little things that seemed so important to us during our few years here on earth will seem utterly insignificant when they are viewed in the light of eternity.

How wise it was for Jim Elliot to write these now-famous words: “That man is no fool who gives what he cannot keep to gain what he cannot lose.” And how wise it was for him to lift up this petition before the Lord as a young man in college: “God, I pray, Thee, light these idle sticks of my life and may I burn for Thee. Consume my life, my God, for it is Thine. I seek not a long life, but a full one, like you, Lord Jesus.” Oh, that all of us would lead truly full lives!

Columbine martyr Rachel Scott was not wrong when she wrote in her journal, “I have no more personal friends at school. But you know what? I am not going to apologize for speaking the name of Jesus. I am not going to justify my faith to them, and I am not going to hide the light that God has put into me. If I have to sacrifice everything, I will. I will take it. If my friends have to become my enemies for me to be with my best friend Jesus, then that’s fine with me.” Jesus is worth it to the end!

Fellow-soldiers, holy servants of the risen Lord, blood-bought disciples of the Master, heed the call. It’s now or never, time to put up or shut up. Either we take a stand once and for all or forever we hang our heads in shame. History is eagerly anticipating our next move. This is the hour we have been waiting for. So, on with it – by life or by death. The revolution won’t wait.

 

*The Jesus Manifesto: A Call to Revolution (Copyright © 2000, 2005, Michael L. Brown) is distributed jointly by FIRE School of Ministry (www.fire-school.org) and ICN Ministries (http://askdrbrown.org/). It may be reproduced and distributed freely in any form, provided that it is reproduced unedited, in its entirety, and with proper attribution, and is not sold or distributed for profit. Some material in The Jesus Manifesto has been adapted and excerpted from Michael L. Brown, Revolution! The Call to Holy War (Ventura, CA: Gospel Light, 2000).

(Source: http://voiceofrevolution.askdrbrown.org/the-jesus-manifesto/)

 

No Spirit of Fear!


Sometimes life gets tough and we get down on ourselves and beat up on ourselves. Satan loves that because he sees you being defeated, then he works on you to believe the lie that God has abandoned you. Don't believe it. God loves you more than we can even begin to imagine. His love to us is immeasurable. If the scriptures are true and sure, and it says in scripture that He loves us and will... " never leave thee, nor forsake thee. " Heb. 13:5 Satan will try to make you believe the opposite is true if you let him. Don't believe the lies and don't let yourself down by beating up on yourself. Trust Him whom is true and sure.
 
Yes, be a fighter, only losers quit. You are not a loser, for God made you in His image
"for in the image of God made he man."
 
"For God has not given us a spirit of fear, but of power and of love and of a sound mind."
 

God Bless
 
André

Strive Forward!

It is a tough battle, but never-the less, we must strive forward for the mark which is to be Holy as he is Holy as commanded.
 
I am reminded of the story we used to hear when I was a kid about the frog whom had fallen down a well. Every day he would make great effort to climb out. He would gain so much then he would fall back a bit. But eventually, because he was determined to get out. he kept striving towards his goal and eventually made it out.
 
Christ knows that we will have days when we will fall back some. But He also is honoured and glorified when we make the attempt to strive forward towards the goal of being holy. And of course He is always there beside us to give us that extra boost, that extra nudge as we strive to be like Him.

André

Homily - Fr. Casey: Christian Bravery

Global Revolution!

…the order of the world is shaken. (Psalm 82:5)
 

WHEN I wrote about Revolution! two years ago, it was not a word being used much in the mainstream. But today, it is being spoken everywhere… and now, the words “global revolution” are rippling throughout the world. From the “Tea Party” revolution and “Occupy Wall Street” in the United States to the uprisings in the Middle East that are spreading like “a virus,” there is indeed a global upheaval underway.

    I will rouse Egypt against Egypt: brother will war against brother, neighbour against neighbour, city against city, kingdom against kingdom. (Isaiah 19:2)

But it is a Revolution that has been in the making for a very long time…

 

FROM THE BEGINNING

From the very beginning, the Sacred Scriptures have foretold of a worldwide revolution, a political-philosophical process that, as we know now, stretches like an enormous thundercloud over the landscape of centuries. The prophet Daniel ultimately foresaw that the rise and fall of many kingdoms would eventually culminate in the ascent of a global empire. He saw it in a vision like a “beast”:

    The fourth beast shall be a fourth kingdom on earth, different from all the others; it shall devour the whole earth, beat it down, and crush it. The ten horns shall be ten kings rising out of that kingdom; another shall rise up after them, different from those before him, who shall lay low three kings. (Daniel 7:23-24)

St. John, also wrote down a similar vision of this global force in his Apocalypse:

    Then I saw a beast come out of the sea with ten horns and seven heads; on its horns were ten diadems, and on its heads blasphemous name(s)… Fascinated, the whole world followed after the beast… and it was granted authority over every tribe, people, tongue, and nation. (Rev 13:1,3,7)

The Early Church Fathers (Irenaeus, Tertullian, Hippolytus, Cyprian, Cyril, Lactantius, Chrysostom, Jerome, and Augustine) unamimously recognized this beast to be the Roman Empire. It would collapse, and from it would rise these “ten kings”.

    But this aforesaid Antichrist is to come when the times of the Roman empire shall have been fulfilled, and the end of the world is now drawing near. There shall rise up together ten kings of the Romans, reigning in different parts perhaps, but all about the same time… —St. Cyril of Jerusalem, (c. 315-386), Doctor of the Church, Catechetical Lectures, Lecture XV, n.12

These “ten kings” have yet to arise, as the Roman Empire, which extended throughout Europe and even into Africa and the Middle East, has been divided throughout the centuries. It is from these “ruins” that the “ten kings” will come.

    I grant that as Rome, according to the prophet Daniel’s vision, succeeded Greece, so Antichrist succeeds Rome, and our Savior Christ succeeds Antichrist. But it does not hence follow that Antichrist is come; for I do not grant that the Roman empire is gone. Far from it: the Roman empire remains even to this day… And as the horns, or kingdoms, still exist, as a matter of fact, consequently we have not yet seen the end of the Roman empire. —Blessed Cardinal John Henry Newman (1801-1890), The Times of Antichrist, Sermon 1

It was in fact Jesus who described the turmoil that would set the stage for the rise of this beast:

    Nation will rise against nation, and kingdom against kingdom…

Kingdom against kingdom denotes strife within a nation: civil discord… revolution. In fact, the creation of this discord would be precisely the game plan of the “dragon,” Satan, who will give his power over to the beast (Rev 13:2).

 

ORDO AB CHAOS

There are many conspiracy theories swirling about these days. But what is not conspiracy—according to the Magisterium of the Catholic Church—is that there are secret societies operating in the background of daily national life throughout the world, working to bring about a new order in which the controlling members of these societies will eventually attempt to rule (watch We Were Warned).

While being hosted in a private chalet in France a couple of years ago, I stumbled across the only English book I could find on their shelves: “Secret Societies and Subversive Movements.” It was written by controversial historian Nesta Webster (c. 1876-1960) who wrote extensively on the Illuminati1: a group of powerful men often immersed in the occult, who through the generations, have actively worked to bring about a Communist world domination. She points to their active role in bringing about the French Revolution, the 1848 Revolution, the First World War and the Bolshevik Revolution in 1917, which marked the beginning of Communism in modern times (and remains in various forms today in in North Korea, China, and other socialist countries with an underlying philosophy of Marxism.) As I point out in my book, The Final Confrontation, the modern form of these secret societies have drawn their impetus from the ill-formed philosophies of the Enlightenment era. These were the “seeds” of Global Revolution that today are in full bloom (deism, rationalism, materialism, scientism, atheism, marxism, communism, etc.).

But a philosophy is only words until it is put into practice.

    The organization of the Secret Societies was needed to transform the theorizings of the philosophers into a concrete and formidable system for the destruction of civilization. —Nesta Webster, World Revolution, p. 4

Ordo Ab Chaos means “Order out of Chaos.” It is the Latin motto of 33rd degree Freemasons, a secret sect that has been outright condemned by the Catholic Church due to their perennially illicit goals and more insidious rites and laws in the higher degrees:

    You are aware indeed, that the goal of this most iniquitous plot is to drive people to overthrow the entire order of human affairs and to draw them over to the wicked theories of this Socialism and Communism… —POPE PIUS IX, Nostis et Nobiscum, Encyclical, n. 18, DECEMBER 8, 1849

And so, now we see on the horizon a Global Revolution…

    At this period, however, the partisans of evil seems to be combining together, and to be struggling with united vehemence, led on or assisted by that strongly organized and widespread association called the Freemasons. No longer making any secret of their purposes, they are now boldly rising up against God Himself …that which is their ultimate purpose forces itself into view—namely, the utter overthrow of that whole religious and political order of the world which the Christian teaching has produced, and the substitution of a new state of things in accordance with their ideas, of which the foundations and laws shall be drawn from mere naturalism. —POPE LEO XIII, Humanum Genus, Encyclical on Freemasonry, n.10, Apri 20thl, 1884

 

THE NEW COMMUNIST REVOLUTION

As I wrote in Of China, this is precisely why Our Lady of Fatima was sent to warn humanity: that our present path would result in Russia spreading “her errors throughout the world, causing wars and persecutions of the Church,” paving the way for the rise of global Communism. Is this the beast of Revelation who enslaves all of mankind?

    …without the guidance of charity in truth, this global force could cause unprecedented damage and create new divisions within the human family… humanity runs new risks of enslavement and manipulation.. —POPE BENEDICT XVI, Caritas in Veritate, n.33, 26

One might ask, though, how even the Mother of God could prevent the rise of this beast. The answer is that she can’t. But she can delay it through our prayers. The apocalyptic intervention of the “Woman clothed in the sun” to delay the rise of this beast by calling for our prayers and sacrifice is nothing short of an echo from the early Church:

    There is also another and a greater necessity for our offering prayer on behalf of the emperors… For we know that a mighty shock [is] impending over the whole earth—in fact, the very end of all things threatening dreadful woes—is only retarded by the continued existence of the Roman empire. We have no desire, then, to be overtaken by these dire events; and in praying that their coming may be delayed, we are lending our aid to Rome’s duration. —Tertullian (c. 160–225 AD), Church Fathers, Apology, Chapter 32

Who can argue that this Global Revolution has been postponed in so far as the timeline of Divine Mercy has permitted? Pope St. Pius X thought the Antichrist was already alive—in 1903. It was in 1917 that Our Lady of Fatima appeared. It was in 1972 that Paul VI admitted the “smoke of Satan” had seeped into the very summit of the Church—an allusion, many have interpreted, to Freemasonry having infiltrated the hierarchy itself.

In the 19th century, French priest and writer, Fr. Charles Arminjon summarized the prevailing “signs of the times” that have formed the foundation for our own:

    …if we study but a moment the signs of the present time, the menacing symptoms of our political situation and revolutions, as well as the progress of civilization and the increasing advance of evil, corresponding to the progress of civilization and the discoveries in the material order, we cannot fail to foresee the proximity of the coming of the man of sin, and of the days of desolation foretold by Christ. —Fr. Charles Arminjon (c. 1824 -1885), The End of the Present World and the Mysteries of the Future Life, p. 58, Sophia Institute Press

The basis of Fr. Charles’ statement is the same as several of the pontiffs who have pointed out that the efforts of secret societies to infiltrate and concretize the errant philosophies of the Enlightenment within society has led to an apostasy within the Church and re-emergence of paganism in the world:

    Who can fail to see that society is at the present time, more than in any past age, suffering from a terrible and deep-rooted malady which, developing every day and eating into its inmost being, is dragging it to destruction? You understand, Venerable Brethren, what this disease is—apostasy from God… —POPE ST. PIUS X, E Supremi, Encyclical On the Restoration of All Things in Christ, n. 3; October 4th, 1903

    We cannot calmly accept the rest of humanity falling back again into paganism. —Cardinal Ratzinger (POPE BENEDICT XVI), The New Evangelization, Building the Civilization of Love; Address to Catechists and Religion Teachers, December 12, 2000

In a footnote, Fr. Charles adds:

    …if the defection continues on its course, it may be predicted that this war on God must inevitably end in total, consumated apostasy. It is but a small step from the cult of the state—that is, the utilitarian spirit and the worship of the god-state which is the religion of our time, to the worship of the individual man. We have almost reached that point… —The End of the Present World and the Mysteries of the Future Life, footnote n. 40, p. 72; Sophia Institute Press

Our current Pope warned that we have reached that point:

    We cannot deny that the rapid changes occurring in our world also present some disturbing signs of fragmentation and a retreat into individualism. The expanding use of electronic communications has in some cases paradoxically resulted in greater isolation. Many people—including the young—are seeking therefore more authentic forms of community. Also of grave concern is the spread of a secularist ideology that undermines or even rejects transcendent truth. —POPE BENEDICT XVI, speech at St. Joseph’s Church, April 8th, 2008, Yorkville, New York; Catholic News Agency

 

THIS PRESENT DANGER…

Vladimir Solovëv, in his famous A Short Story of the Anti-Christ,2 was inspired by the early eastern Church Fathers.

Pope John Paul II praised Solovëv for his insights and prophetic vision3. In his fictional short story, the Antichrist, who becomes the incarnation of narcissism, writes a compelling book that reaches across every political and religious spectrum. In the Antichrist’s book…

    Absolute individualism stood side by side with an ardent zeal for the common good. —A Short Story of the Anti-Christ, Vladimir Solovëv

Indeed, these two elements in Solovëv’s prophetic vision have merged today in a deadly blend called “relativism” whereby the ego becomes the standard by which good and evil are determined, and the floating concept of “tolerance” is held as a virtue.

    Having a clear faith, according to the credo of the Church, is often labeled as fundamentalism. Yet, relativism, that is, letting oneself be tossed and ‘swept along by every wind of teaching’, appears the sole attitude acceptable to today’s standards. —Cardinal Ratzinger (POPE BENEDICT XVI) pre-conclave Homily, April 18th, 2005

This rejection of moral authority, fueled further by scandals within both secular and religious institutions, has created a generation that will accept anything and believe nothing. The danger of our times is that the Global Revolution underway (which likely won’t fully impact the West until it impacts our stomachs) risks paving the way for an ungodly solution to the growing anger and frustration against both Church and secular political institutions. It is easy to see that populations, particularly the youth, are growing hostile toward politicians and popes alike. The question, then, is who exactly are the people willing to have lead them in the face of a global meltdown? The Great Vacuum of leadership and morals alike has indeed put “the very future of the world at stake,” as Pope Benedict recently said. Given the right circumstances of civil unrest, food shortages, and war—all of which seem more and more inevitable—would indeed put the world in a place that risks “enslavement and manipulation.”

Ultimatley, atheism cannot be an answer4. Man is by nature a religious being. We were created for God, and thus, deep within, thirst for Him. In Solovëv’s story, he envisions a time when the current trend of today’s new atheism will run its course:

    The notion of the universe as a system of dancing atoms, and of life as the result of mechanical accumulation of the slightest changes in material no longer satisfied a single reasoning intellect. —A Short Story of the Anti-Christ, Vladimir Solovëv

The architects of the New World Order intend to satiate this religious desire in man with a utopian world more in harmony with nature, the cosmos, and “the christ” within (see The Coming Counterfeit). A “world religion” uniting all faiths and creeds (that will accept anything and believe nothing) is one of the stated goals of the secret societies behind a Global Revolution. From the Vatican’s website:

    [the] New Age shares with a number of internationally influential groups, the goal of superseding or transcending particular religions in order to create space for a universal religion which could unite humanity… The New Age which is dawning will be peopled by perfect, androgynous beings who are totally in command of the cosmic laws of nature. In this scenario, Christianity has to be eliminated and give way to a global religion and a new world order. —Jesus Christ, The Bearer of the Water of Life, n. 2.5 , Pontifical Councils for Culture and Inter-religious Dialogue

Blessed Anne Catherine Emmerich (1774-1824), a German Augustinian nun and stigmatist, had a profound vision in which she saw Masons attempting to tear down the wall of St. Peter’s in Rome.

    There were among the demolishers distinguished men wearing uniforms and crosses. They did not work themselves but they marked out on the wall with a trowel [Masonic symbol] where and how it should be torn down. To my horror, I saw among them Catholic Priests. Whenever the workmen did not know how to go on, they went to a certain one in their party. He had a large book which seemed to contain the whole plan of the building and the way to destroy it. They marked out exactly with a trowel the parts to be attacked, and they soon came down. They worked quietly and confidently, but slyly, furtively and warily. I saw the Pope praying, surrounded by false friends who often did the very opposite to what he had ordered… —Life of Anne Catherine Emmerich, Vol. 1, by Rev. K.E. Schmöger, Tan Books, 1976, p. 565

Rising in place of St. Peter’s, she saw a new religious movement5:

    I saw enlightened Protestants, plans formed for the blending of religious creeds, the suppression of papal authority… I saw no Pope, but a bishop prostrate before the High Altar. In this vision I saw the church bombarded by other vessels… It was threatened on all sides… They built a large, extravagant church which was to embrace all creeds with equal rights… but in place of an altar were only abomination and desolation. Such was the new church to be… —Blessed Anne Catherine Emmerich (1774-1824 A.D.), The Life and Revelations of Anne Catherine Emmerich, April 12th, 1820

Those behind this, says Pope Leo XIII, come under varying philosophies, but all from the same ancient satanic root: the belief that man can take the place of God (2 Thess 2:4).

    We speak of that sect of men who… are called socialists, communists, or nihilists, and who, spread over all the world, and bound together by the closest ties in a wicked confederacy, no longer seek the shelter of secret meetings, but, openly and boldly marching forth in the light of day, strive to bring to a head what they have long been planning—the overthrow of all civil society whatsoever. Surely, these are they who, as the sacred Scriptures testify, ‘Defile the flesh, despise dominion and blaspheme majesty.’ (Jud. 8).” — POPE LEO XIII, Encyclical Quod Apostolici Muneris, December 28, 1878, n. 1

 

ON THE BRINK?

How can we fail to understand the times we live in, unfolding before our very eyes on live internet streams and 24 hour cable news? It’s not just the protests in Asia, the chaos in Greece, the food riots in Albania or the unrest in Europe, but also, if not especially, the rising tide of anger in the United States. One almost gets the impression at times that “someone” or some plan is purposely driving the populace to the brink of revolution. Whether it’s billion dollar bailouts to Wall Street, million dollar payouts to CEO’s, driving the national debt to treacherous levels, the endless printing of money, or the growing infringement on personal rights in the name of “national security,” the anger and anxiety within the country is palpable. As a grassroots movement called “The Tea Party” grows6, unemployment remains high, food prices rise, and gun sales reach record levels, the recipe for revolution is already brewing.  Behind it all, again, seems to be the pervasive and powerful figures hidden from the scene who continue to meet in secret societies such as the Skull and Bones, Bohemian Grove, Rosicrucians etc.:

    Some of the biggest men in the United States, in the field of commerce and manufacture, are afraid of somebody, are afraid of something. They know that there is a power somewhere so organized, so subtle, so watchful, so interlocked, so complete, so pervasive, that they had better not speak above their breath when they speak in condemnation of it. —President Woodrow Wilson, The New Freedom, Ch. 1

Brothers and sisters, what I have written here is difficult to absorb. It is the expanse of thousands of years of history appearing to culminate in our times: the ancient confrontation between the Woman and the Dragon of Genesis 3:15 and Revelation 12…

    We are now standing in the face of the greatest historical confrontation humanity has gone through… We are now facing the final confrontation between the Church and the anti-Church, of the Gospel and the anti-Gospel. —Cardinal Karol Wojtyla (JOHN PAUL II), at the Eucharistic Congress, Philadelphia, PA; August 13, 1976

The convulsions in nature… the growing apostasy… the words of the Holy Fathers… the apparitions of Our Lady… how can the signs be any clearer? And yet, how much longer will these revolutions and labor pains carry on? Years? Decades? We do not know, nor does it matter. What is essential is that we respond to Heaven’s requests being revealed to us through both the Woman-Mary and the Woman-Church. In his Encyclical Letter on Atheistic Communism, Pope Pius XI summarized the imperative before each and every conscientious Christian—one we can no longer ignore:

    When the Apostles asked the Savior why they had been unable to drive the evil spirit from a demoniac, Our Lord answered: “This kind is not cast out but by prayer and fasting.” So, too, the evil which today torments humanity can be conquered only by a world-wide crusade of prayer and penance. We ask especially the Contemplative Orders, men and women, to redouble their prayers and sacrifices to obtain from heaven efficacious aid for the Church in the present struggle. Let them implore also the powerful intercession of the Immaculate Virgin who, having crushed the head of the serpent of old, remains the sure protectress and invincible “Help of Christians.” —POPE PIUS XI, Encyclical Letter on Atheistic Communism, March 19th, 1937

 

First published February 2nd, 2011.



FOOTNOTES:

   1.from the Latin illuminatus meaning “enlightened”
   2. published in 1900
   3. L’ Osservatore Romano, August 2000
   4. see The Great Deception
   5. see A Black Pope?
   6. reminiscent of the Boston Tea Party revolution of 1774

Published in: | on December 31st, 2012

(Source: Mark Mallet: http://www.markmallett.com/blog/2012/12/global-revolution/#more-4507. Used with permission)

„Me, Myself & I“: Wellness Christianity

I don’t know about you, but if you go to any given Christian Sunday service (and it doesn’t almost even matter which denomination), you get the same picture pretty much everywhere: A nice service with nice people and a nice message. You can’t really say much against it, but then again – also not much for it. It’s all about love, forgiveness, nice & touching emotional stories and the like. Again: in and of itself that’s not really wrong. Is it not?
Let’s look back how Christianity started. Jesus’ radical call to give up everything – wealth, family and even life – to follow Him. Discipleship as the living symbol of the great Christian paradox: Die to live. Lives that spoke through their own examples, sermons that set hearts on fire, evangelizing at the cost of one’s life. Read the testimonies of the early Christian martyrs and weep.
What is left? Not much I dare say. Nice meetings, big events that don’t really say much nor do they have any lasting effects, church congregations that haven’t heard the words “hell”, “Satan”, “damnation”, “sin” for decades – not to speak of a godly sexuality and a Christian life. Right, Jesus is all about love. The hippie-like Jesus that paints everything rose. Who cares that back in the days Jesus could get really angry, spoke about Satan and hell like no other and did not care to shy away butts from the church benches as long as He had it right with God.
As to the Bible – well, technically it is still around, but man did they make something out of it. Back then it was a book that changed lives and gave people spiritual food. Now everything is “re-interpreted”. The biblical stories had been written by humans in their own historical and cultural circumstances. You can’t take that at face value and for sure it is not valid anymore. What’s left is that fuzzy “love”-feeling. Who cares that love in the biblical context is not a fuzzy feeling but a covenant where a person gives himself or herself in a life-giving manner reflecting the love that Jesus has for His bride, the Church – and in the marital context this love becomes so much “one flesh” that you have to give it a name nine months after – reflecting the trinity.
Don’t get me wrong – historical and cultural Bible interpretation has its place – but it is only ONE of many different aspects that need to be taken into account when studying the Bible. If you knock it down at that – and at that only – then you can throw away the whole book. If there are no lasting standards that no generation is allowed to change and that are valid across the centuries, then you can throw away the whole book.
Or – in other words: Then Christianity becomes the “me, myself & I” wellness-Christianity, where it is all about how I feel good about it, which church congregation offers me the best program, how the psalms give me feel-good-messages, how I can even mix things up with Zen-Buddhism, Yoga, pagan and even occult religious practices – or simply my own preferences, feelings and experiences. In other words: it all comes down to the satanic “do what you want” cult – with the sad side-effect that most are not even aware of that and would ascribe such thoughts to radical “fundamentalists”.
That’s the bad part of it. But then you have also the small gate to heaven that Jesus mentioned that few people will pass. Yes, they might be few, but they exist and they will get there.
You want to be one of the gang? Then go and check out what real discipleship is all about. Tell Jesus you want it, you want HIM and Him alone and that you are willing to give up everything for Him. And then let Him work in and through you. Yes, you will have to face consequences for that. People will mock you at best, or even harm you physically. You will lose everything and it won’t “feel good”. But then again you will find a sort of satisfaction that is beyond spiritual wellness. A satisfaction that unites you with Jesus’ life on the deepest level – the joy, the humility, the courage, but also the redemptive suffering.
You want all of that? Be careful before you answer. Because a “yes” might cost you everything – and give you everything: eternal life.
Robert

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RESPONSES OF HIS HOLINESS BENEDICT XVI TO THE QUESTIONS POSED BY THE BISHOPS

National Shrine of the Immaculate Conception in Washington, D.C. Wednesday, 16 April 2008

1. The Holy Father is asked to give his assessment of the challenge of increasing secularism in public life and relativism in intellectual life, and his advice on how to confront these challenges pastorally and evangelize more effectively.

2. The Holy Father is asked about “a certain quiet attrition” by which Catholics are abandoning the practice of the faith, sometimes by an explicit decision, but often by distancing themselves quietly and gradually from attendance at Mass and identification with the Church.

3. The Holy Father is asked to comment on the decline in vocations despite the growing numbers of the Catholic population, and on the reasons for hope offered by the personal qualities and the thirst for holiness which characterize the candidates who do come forward.



Dr. Michael L. Brown: How Would You Define Revival?




The Fr. Richard Rohr Phenomenon by Bryce Andrew Sibley



Resources

Fr. William Casey: Preparing for the Spiritual Battle (CD's)

Fr. William Casey: Our Final Hope (CD's)

Fr. William Casey: Finding Peace of Soul (DVD's)

Fr. William Casey: Humility, Confidence, & Vigilance Against Evil (CD's)

Fr. William Casey: Spiritual Revival (DVD's)

Fr William Casey: Mission for Truth (CD)

Archbishop Fulton Sheen: Life is Worth Living (CD's)

Prof. Dr. Scott Hahn: Stand up for Your Faith! (CD's)

Katholiken (DVD)

Listen to a talk by Dr. Marcellino D'Ambrosio here.

And here the link to the script of my all-time favorite movie: Braveheart


Revival:

Listen to this: Fire - Dr. Michael L. Brown

Dr. Michael Brown: Revival Resources




Life of Valor

Act of Valor




Lectures on Revivals of Religion [Paperback]
Charles Grandison Finney (Author)
Paperback: 436 pages
Publisher: Nabu Press (January 2010)
Language: English
ISBN-10: 1141948729
ISBN-13: 978-1141948727



Revolution!: The Call to Holy War [Paperback]
Michael L. Brown (Author)
Paperback: 339 pages
Publisher: Renew; Revised edition (September 2000)
Language: English
ISBN-10: 0830726403
ISBN-13: 978-0830726400



The Revival Answer Book [Paperback]
Michael L. Brown (Author)
Paperback: 302 pages
Publisher: Renew; Revised edition (May 2001)
Language: English
ISBN-10: 0830726411
ISBN-13: 978-0830726417



From Holy Laughter to Holy Fire [Paperback]
Michael L. Brown (Author)
Paperback: 294 pages
Publisher: Destiny Image Publishers (September 1, 1996)
Language: English
ISBN-10: 1560431814
ISBN-13: 978-1560431817



The End of the American Gospel Enterprise [Bargain Price] [Paperback]
Michael L. Brown (Author)
Paperback: 112 pages
Publisher: Destiny Image Publishers (December 1, 1993)
Language: English
ISBN-10: 1560430028
ASIN: B004J8HZKM



Revolution in the Church: Challenging the Religious System with a Call for Radical Change [Paperback]
Michael L. Brown (Author)
Paperback: 236 pages
Publisher: Chosen (July 1, 2002)
Language: English
ISBN-10: 0800793102
ISBN-13: 978-0800793104



A Time For Holy Fire [Paperback]
Michael L. Brown (Author)
Paperback: 300 pages
Publisher: FIRE Publishing; 3rd edition (July 1, 2008)
Language: English
ISBN-10: 0981530419
ISBN-13: 978-0981530413

More Resources...

Bad Religion: How We Became a Nation of Heretics
Ross Douthat (Author)
Hardcover: 352 pages
Publisher: Free Press (April 17 2012)
Language: English
ISBN-10: 1439178305
ISBN-13: 978-1439178300

 

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Alternativen zur Pfarrei

Fr. Bill Casey: Superficial Preaching



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