Atheismus

Es scheint ja heute modern zu sein, sich als Atheist zu bezeichnen. Als jemand, der nicht an Gott glaubt. Oft bleibt es nicht dabei, und so kämpft man vehement gegen alles an, was noch christlich in unserer Gesellschaft ist. Ob das Kruzifixe in Schulen sind, die Erwähnung des Wortes "christlich" in Verfassungen - alles muss im Sinne einer falsch verstandenen "Toleranz" und "Neutralität" verschwinden.

Warum aber tun dies Menschen? Warum wollen sie nicht an Gott glauben? Welche Art von Menschen sind das eigentlich?

Vieles von dem, was man in diesem Zusammenhang zu hören bekommt, erinnert stark an die Periode der "Aufklärung". Die menschliche Vernunft und Wissenschaft wird über alles andere gestellt. Man propagiert den Humanismus und setzt den Menschen auf den Thron, der eigentlich Gott vorbehalten ist.

Oft sogar mit den besten Motivationen und Absichten. Man will die Menschen von Zwängen befreien und sie selbst in den Mittelpunkt stellen.

Der Relativismus regiert: es gibt keinen Konsens mehr darüber, was gut, richtig und wahr ist. JedeR kann für sich selbst entscheiden, welche Werte er/sie annimmt - oder eben nicht. Und solange man damit nicht gegen ein Gesetz verstößt, ist alles wunderbar.

Moralische Regeln welcher Art auch immer gibt es nicht mehr. Ob nun Sexualität, moralische Grundwerte, Familientraditionen - solange es nicht illegal ist, kann jedeR tun und lassen, was er/sie will.

Hört sich doch wunderbar an, oder?

Jesse Romero, Apologetiker aus den USA weist in einem Vortrag auf einige Charakteristika von Atheisten hin: viele davon sind etwa unter Universitätsprofessoren und anderen Menschen der intelektuellen "Elite" zu finden (was natürlich nicht zwangsweise heißen muss, das jeder Professor Atheist ist). Die meisten hätten auch in der Kindheit keine Beziehung zu ihrem Vater aufbauen können - sei es, dass der Vater schwach war, oder emotional bzw. physisch abwesend. Andererseits wären viele der Menschen, die eine gute Beziehung zu ihrem Vater hatten und von ihm in den Glauben eingewiesen wurden, noch heute gläubige Christinnen und Christen.

Ist es wirklich so gut, wenn man jegliche Wertmaßstäbe über den Haufen wirft (was nicht automatisch heißen muss, dass solche Menschen "unmoralisch" sind!)? Wohl kaum. Über kurz oder lang wird dies jede Gesellschaft in den Abgrund treiben. Was anfangs sehr verlockend aussehen mag (wer träumt etwa nicht davon, in sexueller Hinsicht einmal so richtig "loslegen" zu können oder mehr oder weniger tun und lassen zu können, was er/sie will?), kann schnell fatale Konsequenzen haben.

Christen sind der Meinung, dass es einen "Teufel" - also das Böse - gibt. Und er wird nichts unversucht lassen, das, was er uns anbietet, in Gold zu wickeln, damit wir es ihm abkaufen. Und leider muss man sagen, dass dies oft wunderbar funktioniert.

So vieles, was man da hört, klingt erst einmal sehr "logisch" und "vernünftig". Auf den zweiten Blick aber wird klar, dass man mit so einigem gegen Gottes Gebote verstößt - was nach christlicher Auffassung nie ohne Konsequenzen bleiben wird (solange man nicht bereut und umkehrt).

"Toleranz" etwa ist ein schönes Wort - wenn es aber heißt, kritiklos alles hinzunehmen, was gegen unseren christlichen Glauben ist und auch hierzu nicht mehr seine Meinung sagen zu dürfen, ohne verhöhnt oder vor Gericht gebracht zu werden, ist "Toleranz" schon nicht mehr so verlockend. Als Christinnen und Christen sind wir gerufen, das, was Sünde ist, auch also solche zu bezeichnen - und umgekehrt für das, was gut ist und von Gott kommt einzutreten und die frohe Botschaft in Wort und Tat zu verkünden. Wir denken keineswegs, dass wir bessere Menschen sind als andere und sehen auch nicht auf andere herab, da wir sehr wohl wissen, dass wir selbst Sünder sind. Während wir aber den Menschen an sich lieben, wie Gott ihn liebt - und genau aus diesem Grund - wollen wir auch klar zum Ausdruck bringen, was gegen Gottes Gebote ist.

All das mag für viele wie Zeug von vorgestern klingen. Altmodische, verklemmte und radikale Christen eben.

Nehmen wir doch einmal ein Beispiel: in den 60ern begann mit der "sexuellen Revolution" die "große Freiheit". War das Ergebnis nun wirklich so gut? Schon heute gibt es unzählige Familien, die ohne Vater aufwachsen. Ansteckende Geschlechtskrankheiten, ungewollte Schwangerschaften, Abtreibungen, sexuelle Ausschweifungen jeglicher Art sind auf dem Vormarsch.

Nein, Katholiken sind nicht sexualfeindlich. Uns ist aber klar, dass Gott hierfür den geschützten und liebevollen Rahmen einer heterosexuellen, monogamen und lebenslangen Ehe zwischen Mann und Frau vorgesehen hat. Nicht, weil Er uns gerne herum kommandiert, sondern weil Er uns liebt und weis, dass das, was gegen Seinen Willen geschieht, zu nichts Gutem führt.

In jahrhundertelanger christlicher Tradition und auf biblischen Wahrheiten gegründete Familienwerte wurden seit den 60ern über den Haufen geworfen und durch - nichts ersetzt. Heute sind Konstellationen verschiedenster Art und mit unterschiedlichster Dauer als "Familie" möglich.

Katholiken glauben aus tiefsten Herzen an den dreifaltigen Gott. Wir befolgen Seine Gebote nicht, weil wir uns gerne Vorschriften machen lassen und verklemmt sowie dumm und naiv hinsichtlich Seiner Existenz sind, sondern weil wir Ihn lieben - und fürchten. Wir glauben nicht nur, dass es Ihn gibt, wir wissen es! Seine Gegenwart und Liebe erfüllt uns mit tiefster Dankbarkeit. Er gibt uns alles, was wir brauchen.

Ein weiteres Beispiel: oft wird ja gerne mit "wissenschaftlichen" Argumenten gegen Gott argumentiert. Sehen wir uns doch einmal unseren Planeten an. Sehen wir uns den Menschen an. Das soll einfach so aus dem nichts und durch bloße Evolution entstanden sein?

Wenn man einen Haufen Blech, Gummi und Farbe nimmt und alles in einen Beutel gibt und kräftig durchschüttelt, glaubt dann irgendjemand, dass hieraus durch "Zufall" ein fertiges Auto entsteht?

Und gehen wir doch einmal nur der Diskussion willen davon aus, dass Gott wirklich existiert, dass diese Bibel recht hat: was dann? Wie sieht dann das eigene, bisher geführte Leben aus?

Wir laden jeden ein, unseren Gott kennen- und lieben zu lernen!

Atheismus II

Nicht nur, dass sich Atheisten ueber den definieren, an den sie angeblich nicht glauben („a-theos“), sie stuerzen sich oft auch mit fast missionarischen Eifer an die Verbreitung ihrer Idee, es wuerde keinen Gott geben. Sie wollen alle anderen davon ueberzeugen. Wenn ich aber tatsaechlich davon ueberzeugt bin, dass es etwas oder jemanden nicht gibt, verschwende ich keine Energie darauf, andere ebenfalls davon zu ueberzeugen. Wenn ich etwa voellig sicher bin, dass es keine gruenen Marsmaennchen gibt, muss ich nicht die ganze Welt davon ueberzeugen. Wenn ich nicht an den Osterhasen glaube, muss ich ebenfalls niemanden davon ueberzeugen. Das werden diejenigen, die noch an seine Existenz glauben, schon irgendwann merken.

Warum also dieser Eifer, andere von der Nicht-Existenz Gottes ueberzeugen zu wollen? Der einzig logische Grund hierfuer kann eigentlich nur sein, dass man nicht die anderen, sondern eher sich selbst davon ueberzeugen will – und dass man tief drin sehr wohl weiss, dass es Ihn gibt, aber dies aus panischer Angst davor, was das an Konsequenzen mit sich bringen koennte, nicht vor sich selbst zugeben will. Und so versucht man eine Taktik, die seinerzeit schon Adam vergeblich ausprobiert hat: sich vor Gott zu verstecken. So tun, als waere Er nicht da. Das laesst Ihn aber nicht verschwinden. Was es allerdings tut, ist den Graben zwischen den „Atheisten“ und Gott noch zu vergroessern – mit dem Ergebnis, dass sie tief im Inneren noch einsamer und verzweifelter sind als je zuvor. Sie versuchen sich selbst von dem zu trennen, den sie doch am dringendsten brauchen und versuchen dies vor sich selbst zu rechtfertigen, indem sie andere auf ihre Seite ziehen wollen.

Der Atheismus ist die Philosophie der Verzweifelten und Einsamen.

Die Absurdität des Atheismus

Das größte Problem dabei, wenn man sich kosnequent als Atheisten bezeichnet: Es gibt kein "richtig" und "falsch", kein "gut" oder "schlecht", allerhöchstens gibt es das Prinzip des "Überlebens des Stärkeren".

Warum?

Auf welcher Basis und aufgrund welchen Standards entscheidet man denn, was richtig oder falsch, was gut oder schlecht ist? Und wer entscheidet das?

Die menschliche Vernunft? Nun, Christen gestehen durchaus zu, dass Menschen tief in sich - zumindest bis zu einem gewissen Maß - erkennen können, was gut oder schlecht ist. Für einen konsequenten Atheisten kann es aber so etwas wie "gut" oder "schlecht" gar nicht geben. Die Frage ist also nicht nur, ob es so etwas gibt, sondern warum eigentlich überhaupt? Von dem trotz allem recht individuellen Maß bei der Beurteilung, ob etwas zur einen oder zur anderen Kategorie gehört, ganz zu schweigen.

Der Gesetzgeber? Und wenn der Gesetzgeber Mord für richtig erklärt, darf man es dann tun?

Die Mehrheit? Nun, die Meinung der Mehrheit schwankt fast täglich. Außerdem gibt es hier dasselbe Problem: was, wenn die Mehrheit morgen sagt, es ist in Ordnung, behinderte Menschen umzubringen?

Persönliches Glück? Hört sich ja gut an, aber was, wenn jemand persönlich damit glücklich wird, Kinder umzubringen? Oder wie es ein Professor ausgedrückt hat: wenn eine Familie ihr behindertes Kind umbringt und dafür wieder gesunde Kinder bekommt, wiegt das durch die nachkommenden Kinder folgende Glück das vorhergehende "Unglück" auf!

Alles ist in Ordnung, so lange man niemanden damit weh tut und alle Beteiligten einverstanden sind? Mit dem Argument wird vom Gruppensex bis hin zur Homosexualität, aber auch Pädophilie und sonstiges alles rechtfertigt. Auch hier darf man nachfragen, wer denn entscheidet, was wem wann weh tut und warum es eigentlich überhaupt ein Problem darstellt, jemanden weh zu tun, wenn es keinen Gott geben soll?

Konsequenterweise kann man dann auch nicht das verurteilen, was Hitler und die Nazis getan haben. Aufgrund welcher Basis denn, wenn es "gut" und "schlecht" eigentlich nicht gibt?

Ein konsequenter Atheismus ist absurd und führt ins Nirgendwo.

(Empfohlene CD's: Ken Hensley: The Absurdity of Atheism)

 

kathpedia.com: Atheismus

Als Atheismus wird die Überzeugung bezeichnet, dass eine Welterklärung ohne Gott nicht nur möglich, sondern auch richtig ist. Insofern hängt die Definition des Begriffs stets vom Gottesbegriff ab. Der Atheist bezeichnet etwas als Gott, dem er Nichtexistenz zuschreibt. Dies ist für denjenigen, der aus philosophischen oder (!) religiösen Erwägungen von der Existenz Gottes überzeugt ist, inakzeptabel. Somit ist zwischen Atheisten und Gottgläubigen stets ein Dissens hinsichtlich des Gottesbegriffs festzustellen.

Diese Denkrichtung, die eine göttliche "Weltordnung" und Gott selber bestreitet, findet wichtige Wurzeln in der französischen Aufklärung im 18. Jahrhundert. Jedoch hielten die meisten Aufklärer, Kant eingeschlossen, an der Überzeugung von der Existenz Gottes fest. Vom rationalen Atheismus zu unterscheiden ist die Ausbreitung der Entfremdung der Massen von der Religion, die in Europa im letzten Drittel des 19. Jh. einsetzte. Unterstützt von einem bestimmten Erkenntnisstand der Wissenschaften, der heute jedoch überwunden ist, galt der Atheismus als die fortschrittliche, humanistische Konzeption.

Eine ideologisch-politische Ausprägung erhielt der Atheismus durch politische Ideologien des 20. Jahrhunderts. Heute wird anstatt des kämpferischen Atheismus häufig ein unverbindlicher Agnostizismus vertreten. Danach ist die Existenz Gottes zwar möglich, aber nicht sicher erkennbar. Die Kirche hingegen lehrt mit dem I. Vatikanum, bestätigt im II. Vatikanum, dass Gottes Dasein mit der Kraft der Vernunft aus der Natur zuverlässig erkannt werden kann (nicht: muss). Umstritten ist aber, ob sogar Gottesbeweise logisch zwingend sind oder nicht. Wird Gott lediglich als absoluter Begriff definiert, so ist seine Existenz damit zwar durch die Definition schon vorausgesetzt, nicht aber bestimmte Eigenschaften Gottes ("Schöpfer", "Erlöser", "Vollender").

Begrifflich gleichfalls umstritten ist, ob Atheismus auch eine Form von Religion sein kann oder nicht. Atheisten verstehen sich nicht als religiös.

 

Zitate


"Da der Atheismus die Existenz Gottes leugnet oder ablehnt, ist er eine Sünde gegen die Tugend der Gottesverehrung [Vgl. Röm 1,18.]. Absichten und Umstände können die Verantwortlichkeit für dieses Vergehen stark einschränken. An der Entstehung und Verbreitung des Atheismus können „die Gläubigen einen nicht geringen Anteil haben, insofern man sagen muss, dass sie durch Vernachlässigung der Glaubenserziehung, durch missverständliche Darstellung der Lehre oder auch durch die Mängel ihres religiösen, sittlichen und gesellschaftlichen Lebens das wahre Antlitz Gottes und der Religion eher verhüllen als offenbaren" (GS 19,3)." (Katechismus der Katholischen Kirche)

Literatur


Robert Spaemann, Der letzte Gottesbeweis, München 2007.

(Quelle: http://www.kathpedia.com/index.php/Atheismus)

 

Existiert Gott?

Gaudium et Spes

19. Formen und Wurzeln des Atheismus

Ein besonderer Wesenszug der Würde des Menschen liegt in seiner Berufung zur Gemeinschaft mit Gott.

Zum Dialog mit Gott ist der Mensch schon von seinem Ursprung her aufgerufen: er existiert nämlich nur, weil er, von Gott aus Liebe geschaffen, immer aus Liebe erhalten wird; und er lebt nicht voll gemäß der Wahrheit, wenn er diese Liebe nicht frei anerkennt und sich seinem Schöpfer anheimgibt. Viele unserer Zeitgenossen erfassen aber diese innigste und lebensvolle Verbindung mit Gott gar nicht oder verwerfen sie ausdrücklich. So muß man den Atheismus zu den ernstesten Gegebenheiten dieser Zeit rechnen und aufs sorgfältigste prüfen. Mit dem Wort Atheismus werden voneinander sehr verschiedene Phänomene bezeichnet.

Manche leugnen Gott ausdrücklich; andere meinen, der Mensch könne überhaupt nichts über ihn aussagen; wieder andere stellen die Frage nach Gott unter solchen methodischen Voraussetzungen, daß sie von vornherein sinnlos zu sein scheint. Viele überschreiten den Zuständigkeitsbereich der Erfahrungswissenschaften und erklären, alles sei nur Gegenstand solcher naturwissenschaftlicher Forschung, oder sie verwerfen umgekehrt jede Möglichkeit einer absoluten Wahrheit. Manche sind, wie es scheint, mehr interessiert an der Bejahung des Menschen als an der Leugnung Gottes, rühmen aber den Menschen so, daß ihr Glaube an Gott keine Lebensmacht mehr bleibt.

Andere machen sich ein solches Bild von Gott, daß jenes Gebilde, das sie ablehnen, keineswegs der Gott des Evangeliums ist. Andere nehmen die Fragen nach Gott nicht einmal in Angriff, da sie keine Erfahrung der religiösen Unruhe zu machen scheinen und keinen Anlaß sehen, warum sie sich um Religion kümmern sollten. Der Atheismus entsteht außerdem nicht selten aus dem heftigen Protest gegen das Übel in der Welt oder aus der unberechtigten Übertragung des Begriffs des Absoluten auf gewisse menschliche Werte, so daß diese an Stelle Gottes treten. Auch die heutige Zivilisation kann oft, zwar nicht von ihrem Wesen her, aber durch ihre einseitige Zuwendung zu den irdischen Wirklichkeiten, den Zugang zu Gott erschweren.

Gewiß sind die, die in Ungehorsam gegen den Spruch ihres Gewissens absichtlich Gott von ihrem Herzen fernzuhalten und religiöse Fragen zu vermeiden suchen, nicht ohne Schuld; aber auch die Gläubigen selbst tragen daran eine gewisse Verantwortung.

Denn der Atheismus, allseitig betrachtet, ist nicht eine ursprüngliche und eigenständige Erscheinung; er entsteht vielmehr aus verschiedenen Ursachen, zu denen auch die kritische Reaktion gegen die Religionen, und zwar in einigen Ländern vor allem gegen die christliche Religion, zählt.

Deshalb können an dieser Entstehung des Atheismus die Gläubigen einen erheblichen Anteil haben, insofern man sagen muß, daß sie durch Vernachlässigung der Glaubenserziehung, durch mißverständliche Darstellung der Lehre oder auch durch die Mängel ihres religiösen, sittlichen und gesellschaftlichen Lebens das wahre Antlitz Gottes und der Religion eher verhüllen als offenbaren.

 

20. Der systematische Atheismus

Der moderne Atheismus stellt sich oft auch in systematischer Form dar, die, außer anderen Ursachen, das Streben nach menschlicher Autonomie so weit treibt, daß er Widerstände gegen jedwede Abhängigkeit von Gott schafft. Die Bekenner dieses Atheismus behaupten, die Freiheit bestehe darin, daß der Mensch sich selbst Ziel und einziger Gestalter und Schöpfer seiner eigenen Geschichte sei. Das aber, so behaupten sie, sei unvereinbar mit der Anerkennung des Herrn, des Urhebers und Ziels aller Wirklichkeit, oder mache wenigstens eine solche Bejahung völlig überflüssig.

Diese Lehre kann begünstigt werden durch das Erlebnis der Macht, das der heutige technische Fortschritt dem Menschen gibt. Unter den Formen des heutigen Atheismus darf jene nicht übergangen werden, die die Befreiung des Menschen vor allem von seiner wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Befreiung erwartet. Er behauptet, daß dieser Befreiung die Religion ihrer Natur nach im Wege stehe, insofern sie die Hoffnung des Menschen auf ein künftiges und trügerisches Leben richte und ihn dadurch vom Aufbau der irdischen Gesellschaft abschrecke.

Daher bekämpfen die Anhänger dieser Lehre, wo sie zur staatlichen Macht kommen, die Religion heftig und breiten den Atheismus aus, auch unter Verwendung, vor allem in der Erziehung der Jugend, jener Mittel der Pression, die der öffentlichen Gewalt zur Verfügung stehen.

21. Die Haltung der Kirche zum Atheismus

Die Kirche kann, in Treue zu Gott wie zu den Menschen, nicht anders, als voll Schmerz jene verderblichen Lehren und Maßnahmen, die der Vernunft und der allgemein menschlichen Erfahrung widersprechen und den Menschen seiner angeborenen Größe entfremden, mit aller Festigkeit zu verurteilen, wie sie sie auch bisher verurteilt hat (16). Jedoch sucht die Kirche die tiefer in der atheistischen Mentalität liegenden Gründe für die Leugnung Gottes zu erfassen und ist im Bewußtsein vom Gewicht der Fragen, die der Atheismus aufgibt, wie auch um der Liebe zu allen Menschen willen der Meinung, daß diese Gründe ernst und gründlicher geprüft werden müssen. Die Kirche hält daran fest, daß die Anerkennung Gottes der Würde des Menschen keineswegs widerstreitet, da diese Würde eben in Gott selbst gründet und vollendet wird. Denn der Mensch ist vom Schöpfergott mit Vernunft und Freiheit als Wesen der Gemeinschaft geschaffen; vor allem aber ist er als dessen Kind zur eigentlichen Gemeinschaft mit Gott und zur Teilnahme an dessen eigener Seligkeit berufen. Außerdem lehrt die Kirche, daß durch die eschatologische Hoffnung die Bedeutung der irdischen Aufgaben nicht gemindert wird, daß vielmehr ihre Erfüllung durch neue Motive unterbaut wird.

Wenn dagegen das göttliche Fundament und die Hoffnung auf das ewige Leben schwinden, wird die Würde des Menschen aufs schwerste verletzt, wie sich heute oft bestätigt, und die Rätsel von Leben und Tod, Schuld und Schmerz bleiben ohne Lösung, so daß die Menschen nicht selten in Verzweiflung stürzen. Jeder Mensch bleibt vorläufig sich selbst eine ungelöste Frage, die er dunkel spürt. Denn niemand kann in gewissen Augenblicken, besonders in den bedeutenderen Ereignissen des Lebens, diese Frage gänzlich verdrängen.

Auf diese Frage kann nur Gott die volle und ganz sichere Antwort geben; Gott, der den Menschen zu tieferem Nachdenken und demütigerem Suchen aufruft. Das Heilmittel gegen den Atheismus kann nur von einer situationsgerechten Darlegung der Lehre und vom integren Leben der Kirche und ihrer Glieder erwartet werden. Denn es ist Aufgabe der Kirche, Gott den Vater und seinen menschgewordenen Sohn präsent und sozusagen sichtbar zu machen, indem sie sich selbst unter der Führung des Heiligen Geistes unaufhörlich erneuert und läutert (17); das wird vor allem erreicht durch das Zeugnis eines lebendigen und gereiften Glaubens, der so weit herangebildet ist, daß er die Schwierigkeiten klar zu durchschauen und sie zu überwinden vermag.

Ein leuchtendes Zeugnis dieses Glaubens gaben und geben die vielen Märtyrer.

Dieser Glaube muß seine Fruchtbarkeit bekunden, indem er das gesamte Leben der Gläubigen, auch das profane, durchdringt und sie zu Gerechtigkeit und Liebe, vor allem gegenüber den Armen, bewegt.

Dazu, daß Gott in seiner Gegenwärtigkeit offenbar werde, trägt schließlich besonders die Bruderliebe der Gläubigen bei, wenn sie in einmütiger Gesinnung zusammenarbeiten für den Glauben an das Evangelium18 und sich als Zeichen der Einheit erweisen. Wenn die Kirche auch den Atheismus eindeutig verwirft, so bekennt sie doch aufrichtig, daß alle Menschen, Glaubende und Nichtglaubende, zum richtigen Aufbau dieser Welt, in der sie gemeinsam leben, zusammenarbeiten müssen. Das kann gewiß nicht geschehen ohne einen aufrichtigen und klugen Dialog. Deshalb beklagt sie die Diskriminierung zwischen Glaubenden und Nichtglaubenden, die gewisse Staatslenker in Nichtachtung der Grundrechte der menschlichen Person ungerechterweise durchführen. Für die Glaubenden verlangt die Kirche Handlungsfreiheit, damit sie in dieser Welt auch den Tempel Gottes errichten können. Die Atheisten aber lädt sie schlicht ein, das Evangelium Christi unbefangen zu würdigen.

Denn sehr genau weiß die Kirche, daß ihre Botschaft dann dem tiefsten Verlangen des menschlichen Herzens entspricht, wenn sie die Würde der menschlichen Berufung verteidigt und denen, die schon an ihrer höheren Bestimmung verzweifeln, die Hoffnung wiedergibt.

Ihre Botschaft mindert nicht nur den Menschen nicht, sondern verbreitet, um ihn zu fördern, Licht, Leben und Freiheit; und außer ihr vermag nichts dem Menschenherzen zu genügen: "Du hast uns auf dich hin gemacht", o Herr, "und unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in dir" (19).

(2. Vatikanisches Konzil: Gaudium et Spes, http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19651207_gaudium-et-spes_ge.html)

 

kathpedia.com: Pervenuti all´ anno

Apostolischer Brief Pervenuti all´ anno unsers Heiligen Vaters Leo XIII.

an alle Ehrwürdigen Brüder, die Patriarchen, Primaten, Erzbischöfe, Bischöfe, der katholischen Welt, welche in Gnade und Gemeinschaft mit dem Apostolischen Stuhle stehen
über den Kampf gegen die Kirche und dem Herd der Antikirchlichen Machenschaften
19. März 1902

(Quelle: Die katholische Sozialdoktrin in ihrer geschichtlichen Entfaltung, Hsgr. Arthur Utz + Birgitta Gräfin von Galen, XXV 28-69, Scientia humana Institut Aachen 1976, Imprimatur Friburgi Helv., die 2. decembris 1975 Th. Perroud, V.G.)



Allgemeiner Hinweis: Die in der Kathpedia veröffentlichen Lehramstexte, dürfen nicht als offizielle Übersetzungen betrachtet werden, selbst wenn die Quellangaben dies vermuten ließen. Nur die Texte auf der Vatikanseite [1] können als offiziell angesehen werden (Schreiben der Libreria Editrice Vaticana vom 21. Januar 2008).




Ehrwürdige Brüder!
Heilsgruß und Apostolischen Segen!

Einleitung: Dank des Papstes an Gott

1 Beim Eintritt in das 25. Jahr Unseres Apostolischen Amtes staunen Wir selbst über Unsern langen Weg mitten durch schwere und unablässige Sorgen und fühlen Uns gedrängt, die Gedanken zu Gott zu erheben, der zu so vielen Wohltaten Uns auch noch ein Pontifikat schenken wollte, das in seiner Dauer kaum ein Beispiel in der Geschichte kennt. Zu ihm, dem Vater aller, in dessen Hand die Geschicke Unseres Lebens ruhen, steige daher aus tiefstem Herzen der Lobgesang des Dankes auf. Gewiss, kein menschliches Auge kann die Tiefe des göttlichen Ratschlusses, der Uns ein so unerhofft langes Leben geben wollte, durchdringen, und Wir können ihn hier nur schweigend anbeten; eines jedoch wissen Wir sehr wohl: wenn es ihm gefiel, Unser Leben so lange zu erhalten, und er es noch länger erhalten will, dann obliegt Uns eine sehr hohe Verpflichtung: zu leben für das Wohl und Wachstum seiner reinen Braut, der Kirche; Wir dürfen nicht zurückweichen vor den Sorgen und Mühen, sondern müssen ihr auch den letzten Rest Unserer Kräfte weihen.



DER KAMPF GEGEN DIE KIRCHE
Die Feinde der Kirche

2 Nach diesem schuldigen Tribut der Dankbarkeit an Unsern Vater im Himmel, dem Ruhm und Ehre sei in Ewigkeit, wenden Wir Unsern Blick zu Euch, Ehrwürdige Brüder, die Ihr vom Heiligen Geiste berufen seid, jeder zur Hirtensorge für einen Teil der Herde Jesu Christi, und darum die Kämpfe und Siege, die Freuden und Leiden des Hirtenamtes mit Uns teilt. Nein, niemals werden Wir die vielen und einzigartigen Beweise treuer Ergebenheit vergessen, die Ihr uns während Unseres Pontifikats gegeben und in liebevollem Wetteifer beim gegenwärtigen Jubiläum erneuert habt. Innigst durch die Pflicht des Amtes und durch väterliche Liebe mit Euch verbunden, haben Wir diese Kundgebungen Eurer Treue mit freudigem Herzen begrüßt, weniger weil sie Unserer Person gelten, als vielmehr ob der hohen Bedeutung, die sie gewinnen als Beweise der Anhänglichkeit an den Apostolischen Stuhl, der das Zentrum und der Angelpunkt aller übrigen Bischofssitze der katholischen Welt ist. Wenn es jemals nötig war, dass alle hierarchischen Grade der Kirche, durch wechselseitige Liebe verbunden, in völliger Gleichheit der Gesinnung und des Strebens wetteiferten, so gilt das gewiss für heute. Denn wer wüsste nichts von jener umfassenden Einigkeit unter den feindlichen Mächten, die jetzt darauf ausgehen, das große Werk Jesu Christi zu zerstören? Mit grenzenloser Hartnäckigkeit arbeiten sie daran, auf dem intellektuellen Gebiet den Schatz der himmlischen Lehren zu vernichten und in der gesellschaftlichen Ordnung die heiligen und segensreichen Einrichtungen des Christentums niederzureißen. Doch Ihr selbst stellt all dies täglich mit eigenen Augen fest; mehr als einmal habt Ihr Uns Eure Sorgen und Ängste anvertraut und Klage geführt über das ganze dunkle Chaos von Vorurteilen, falschen Systemen und Irrtümern, die straflos unter den Massen verbreitet werden dürfen. Jeder Tag bringt neue Fallstricke für die Gläubigen, neue Hemmnisse für das segensreiche Wirken der Kirche, um es womöglich ganz lahm zu legen. Zum Schaden fügt man noch den Spott hinzu: man wälzt auf die Kirche selber die Schuld zurück und sagt, sie sei außerstande, die alte Kraft wiederzugewinnen und den stürmischen Drang der Leidenschaften zu zügeln, der alles mit Vernichtung bedroht.

3 Wohl möchten Wir, Ehrwürdige Brüder, lieber über einen angenehmeren Gegenstand zu Euch reden, der besser zu dem frohen Anlass stimmte, der Uns zum Sprechen drängt. Aber es dulden das weder die schweren Bedrängnisse der Kirche, die dringend Erleichterung fordern, noch die Verhältnisse unserer heutigen Gesellschaft, deren Lage sich durch das Aufgeben der großen Traditionen des Christentums sowohl in sittlicher als auch in materieller Rücksicht immer noch mehr verschlechtert; es ist ja ein Gesetz der Vorsehung - und die Geschichte bestätigt es -, dass man die großen Prinzipien der Religion nicht über Bord werfen kann, ohne die Grundlagen der bürgerlichen Wohlfahrt zu erschüttern. Unter diesen Umständen ist es wohl angebracht, den Kampf, der zum größten Schaden der Kirche entbrannt ist, in seiner Entstehung zu betrachten, seine Ursachen, seine verschiedenen Formen, seine unheilvollen Folgen darzulegen und auf die Heilmittel dagegen hinzuweisen, um rechtzeitig die Herzen mit Mut und Zuversicht zu erfüllen. Obwohl es schon oft gesagt wurde, wollen Wir es gleichwohl wiederholen, und weithin erschalle Unser Wort und dringe nicht nur zu den gläubigen Kindern der katholischen Einheit, sondern ebenso zu den Getrennten und auch zu den Unglücklichen, die nicht glauben, da wir ja alle Kinder desselben Vaters sind und bestimmt für dasselbe höchste Ziel; und Unsere Worte seien gleichsam das Vermächtnis, das Wir, nur wenige Schritte von den Pforten der Ewigkeit entfernt, mit den aufrichtigsten Wünschen für das Wohl der ganzen Welt den Völkern hinterlassen wollen.
Die Kirche seit dem Anfang Gegenstand gottloser Angriffe

4 Die heilige Kirche Christi hatte zu jeder Zeit Kämpfe und Verfolgungen für Wahrheit und Recht zu bestehen. Von ihm gestiftet, um in der Welt das Reich Gottes zu verbreiten und durch das Licht des evangelischen Gesetzes die gefallene Menschheit zu einer übernatürlichen Bestimmung zu führen, zum Besitz unvergänglicher, von Gott verheißener Güter, die über unsere Kräfte hinausliegen, stieß sie unvermeidlicherweise mit den Leidenschaften zusammen, die in dem zerrütteten und verderbten Heidentum einen fruchtbaren Boden fanden, mit dem Stolz, der Habsucht, dem zügellosen Streben nach Genuss und mit den Lastern und Unordnungen, die aus ihnen entspringen und die in der Kirche stets einen mächtigen Damm finden werden. Die Tatsache dieser Verfolgungen darf uns nicht wundernehmen, da der göttliche Meister sie uns zur Kenntnisnahme voraussagte und da wir wissen, dass sie so lange dauern werden, wie die Welt stehen wird. Denn was sagte er zu seinen Jüngern, als er sie aussandte, den Schatz seiner Lehren zu allen Völkern zu tragen? "Man wird euch verfolgen von Stadt zu Stadt, man wird euch hassen und gering schätzen um meines Namens willen, man wird euch vor den Richter führen und zu den schwersten Qualen verurteilen." - Und um uns für die Prüfungen zu stärken, wies er auf sein eigenes Beispiel hin: "Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat –Si mundus vos odit, scitote quia me priorem vobis odio habuit" (Joh 15, 18). Das sind die Freuden, das der Lohn, der uns hienieden versprochen ist.

5 Eine gerechte und vernünftige Beurteilung der Dinge muss einen so tödlichen Hass gänzlich unbegründet finden. Wem bot denn der göttliche Erlöser je Anlass zur Klage? Worin hat er sich je vergangen? Dem Drang einer unendlichen Liebe folgend, stieg er zu den Menschen hernieder. Eine Lehre brachte er ihnen, rein und voll erhebenden Trostes, eine Lehre, stark und kräftig genug, aus der Menschheit einen Bund friedlich liebender Brüder zu bilden; er trug kein Verlangen nach irdischer Ehre und Herrlichkeit, nie hat er fremdes Recht verletzt; im Gegenteil, er war erfüllt von Liebe zu den Kranken und Schwachen, zu den Armen und Unterdrückten und zu den Sündern; und so war sein ganzer Lebensweg gleichsam übersät mit Wohltaten, die er mit freigebiger Hand den Menschen spendete. Man muss darum sagen, dass nur das Übermaß. menschlicher Bosheit, die um so beklagenswerter ist, je ungerechter sie sich auswirkt, die Schuld daran trägt, dass er trotz alledem der Weissagung Simeons gemäß in Wahrheit zum Zeichen des Widerspruches geworden ist: "signum cui contradicetur,, (Lk 2,34).

6 Was Wunder also, wenn die Katholische Kirche das gleiche Los mit ihm teilt? Ihre Aufgabe ist es ja, seine göttliche Sendung fortzusetzen und den Schatz seiner Lehre unversehrt zu bewahren. Die Welt bleibt immer dieselbe. Neben den Kindern Gottes befinden sich stets die Knechte des großen Erbfeindes des Menschengeschlechts, der gleich zu Anfang dem Allerhöchsten den Dienst aufkündigte; das Evangelium bezeichnet ihn als den Fürsten dieser Welt; darum erfasst die Welt gegenüber dem Gesetz und seinem Verkündiger, der im Namen Gottes zu ihr kommt, ein wilder Trotz, der Geist einer Unabhängigkeit, auf die sie kein Recht hat. Ja, wie oft schloss sich nicht in stürmischeren Tagen der Feind zusammen und begann mit unerhörter Grausamkeit, mit empörender Ungerechtigkeit zum Unheil der gesamten menschlichen Gesellschaft den törichten Kampf gegen Gottes Werk! Und wenn eine Form der Verfolgung nicht zum Ziele verhalf, versuchte er es mit einer andern. Das römische Reich griff zur rohen Gewalt und missbrauchte sie drei Jahrhunderte lang, so dass schließlich all seine Provinzen im Schmuck der Märtyrer strahlten und hier im heiligen Rom jeder Fußbreit Erde ihr Blut trank. Als Helfershelferin gesellte sich bald versteckt, bald offen die Irrlehre hinzu; durch Trugschlüsse und durch geheime Ränke suchte sie wenigstens die Eintracht und Einheit in der Kirche zu vernichten. Gleich darauf brachen wie ein verheerendes Unwetter von Norden die Horden der Barbaren, von Süden die Scharen des Islam herein, die nichts hinter sich zurückließen als Trümmer und Wüsteneien. So hatte sich der traurige Hass gegen die Braut Christi von einem Jahrhundert auf das andere vererbt, als das Kaisertum in die Geschichte eintrat. Argwöhnisch und gewalttätig, eifersüchtig auf fremde Größe, mochte auch die eigene noch so viel durch sie gewinnen, richtete es einen Angriff nach dem andern gegen die Kirche, suchte es ihre Freiheit zu knebeln, ihre Rechte sich selber anzumaßen. Das Herz blutet, wenn es die Kirche dadurch so oft in Bedrängnis und unsäglichen Leiden sieht. Und dennoch triumphierte sie über alle Hindernisse, über allen Druck roher Gewalt. Weiter und weiter spannte sie ihr friedliches Gezeit; sie wahrte das glorreiche Erbteil der Künste und Wissenschaften, der Geschichte und Literatur. Tief senkte sie in das Innerste der menschlichen Gesellschaft den Geist des Evangeliums und schuf so eben jene Kultur, welche die christlich genannt wird. Sie brachte den Völkern, die sich ihrem wohltätigen Einfluss unterwarfen, gerechte Gesetze und milde Sitten, sicherte den Schwachen Schutz, den Armen und Unglücklichen mitleidige Liebe, lehrte Würde und Recht eines jeden achten und verschaffte dadurch, soweit es in den Stürmen des Menschenlebens möglich ist, der bürgerlichen Gesellschaft jenen Frieden, der erblüht, wenn Freiheit und Recht im besten Einklang stehen.


Der Kampf gegen die Kirche in der Reformationszeit und zur Zeit der Aufklärung

7 Allein trotz dieser offenkundigen Beweise für ihre innere Güte, die im Lauf der Jahrhunderte so klar und eindeutig hervorleuchten, sehen wir auch in späterer Zeit, nicht weniger als im Altertum und im Mittelalter, die Kirche in Kämpfe verwickelt, die in gewisser Hinsicht sogar noch härter und schmerzlicher sind. Infolge einer Reihe allbekannter geschichtlicher Tatsachen erhob die sogenannte Reformation des 16. Jahrhunderts das Banner der Empörung und suchte durch ihren wilden Kampf gegen das Papsttum die Kirche ins Herz zu treffen. Das Band des einen Glaubens und einer einzigen obersten Gewalt hatte bis dahin die Völker sorglich und sicher unter einem einzigen staatlichen Gezeit geeint; die Einmütigkeit im Denken und Wollen hatte oft ihre Kraft verdoppelt, ihr Ansehen und den Ruhm ihres Namens gehoben. Dies Band der alten Einheit wurde gesprengt, und es entstand die traurige und unheilvolle Spaltung der Christenheit. Wir wollen damit nicht sagen, dass man von Anfang an beabsichtigte, den Einfluss der übernatürlichen Wahrheiten ganz aus der Welt zu schaffen. Aber weil man einerseits die Vorrechte des Apostolischen Stuhles verwarf, auf welchem die Einheit beruht, und andererseits den Grundsatz der freien Forschung aufstellte, wurde das von Gott errichtete Gebäude in seinen Grundfesten erschüttert und ungezählten Neuerungen, Zweifeln und Widersprüchen, sogar auf den wichtigsten Gebieten, wurden Tür und Tor geöffnet, so dass die Neuerer selbst ihre Erwartungen noch übertroffen sahen.

8 Auf dem so erschlossenen Weg erschien nun die falsche Philosophie des 18. Jahrhunderts mit ihrem Hochmut und ihrer Spottsucht. Und sie ging noch weiter. Sie verhöhnte die Heilige Schrift und verwarf kurzweg jede göttlich geboffenbarte Wahrheit. Ihr Endziel war es, den Glauben, ja jeden Hauch christlichen Geistes im Herzen der Völker zu ersticken. Dieser Quelle entsprangen die Systeme des Rationalismus und Pantheismus, des Naturalismus und Materialismus mit ihrer verderblichen, zersetzenden Wirkung, übrigens alte in neuem Gewand wiedereingeführte Irrtümer, die von den Vätern und Apologeten der ersten christlichen Zeiten längst siegreich wiederlegt worden waren. Aber die Neuzeit lässt sich durch Ihren Stolz irreleiten, da sie über Gebühr der eigenen Einsicht vertraut, und verkennt, in die Irrtümer des Heidentums zurückfallend, sogar die Vorzüge der menschlichen Seele und ihre ewige Bestimmung.

9 Der Kampf gegen die Kirche nahm so eine noch bedenklichere Form an als in der voraufgegangenen Zeit, sowohl wegen der Heftigkeit als auch wegen der allgemeinen Verbreitung der Angriffe. Denn der Unglaube unserer Tage begnügt sich nicht damit, nur die eine oder andere Glaubenswahrheit zu bezweifeln oder zu leugnen, errichtet vielmehr seine Angriffe gegen die von der Offenbarung geheiligten und von einer gesunden Philosophie gestützten Prinzipien in ihrem ganzen Umfang, jene heiligen und grundlegenden Prinzipien, die den Menschen über das höchste Ziel seines Daseins aufklären, die ihn zur Pflichterfüllung anhalten, die ihm Mut und Ergebung einflößen und dadurch, dass sie ihm volle Gerechtigkeit und vollkommenes Glück jenseits des Grabes versprechen, ihn lehren, die Zeit der Ewigkeit, die Erde dem Himmel unterzuordnen. Und was setzt man an die Stelle dieser Lehre, dieser unvergleichlichen Kraft des Glaubens? Einen erschreckenden Skeptizismus, der die Herzen mit eisiger Kälte erfüllt und jede edle Regung des Gewissens unterdrückt.
Die Auswirkungen der Gottlosigkeit auf sozialem und politischem Gebiet
Der Materialismus als dominierende Haltung

10 Und solche unheilvolle Lehren blieben nicht bloße Lehren; wie Ihr, Ehrwürdige Brüder, seht, drangen sie leider in das öffentliche Leben und in die staatlichen Einrichtungen ein. Große und mächtige Staaten setzen sie fortwährend in das praktische Leben um, in der Meinung, auf diese Weise den allgemeinen Kulturfortschritt zu fördern, und gleich als ob die Träger der öffentlichen Gewalt nicht alle gesunden Grundsätze des sittlichen Lebens annehmen und in sich selbst widerspiegeln müssten, glauben sie sich vielmehr frei von der Pflicht, Gott öffentlich zu verehren; und nur zu oft kommt es vor, dass sie sich einer vollständigen Indifferenz gegen jede Religion rühmen und gerade die allein von Gott eingesetzte Religion mit allen Mitteln bekämpfen.

11 Dieses System eines praktischen Atheismus musste notwendigerweise eine tiefgehende Zerrüttung der sittlichen Ordnung hervorrufen, da ja die Religion das Hauptfundament jeder Gerechtigkeit und Sittlichkeit ist, was schon die großen Weisen des heidnischen Altertums erkannten. Denn wenn einmal die Bande gelöst sind, die den Menschen mit Gott, dem obersten Gesetzgeber und Richter aller Menschen, verbinden, so gibt es nur mehr eine scheinbare, rein diesseitige oder, wie man sagt, unabhängige Moral, die dadurch, dass sie von dem ewigen Gesetze und den göttlichen Geboten absieht, ganz unausbleiblich auf der abschüssigen Bahn zur letzten, unheilvollen Folgerung führt, nach welcher der Mensch sein eigener Gesetzgeber ist. Der Mensch, unfähig, sich auf den Flügeln der christlichen Hoffnung zu übernatürlichen Gütern emporzuschwingen, wird das ganze Maß der Freuden und Bequemlichkeiten des Lebens genießen; es wächst der Durst nach Vergnügungen, die Sucht nach Reichtum, die gierige Hast nach maßlosem Gewinn ohne Rücksicht auf Recht und Billigkeit, es entbrennt der Ehrgeiz und verlangt mit Ungestüm Befriedigung, wenn auch gegen alle Gesetze, und schließlich wird die Verachtung der Gesetze und der öffentlichen Autorität und eine allgemeine Sittenlosigkeit einreißen, die den Niedergang der Kultur nach sich zieht.


Die Zerstörung der Ehe- und Familienmoral

12 Übertreiben Wir vielleicht die traurigen Folgen der beklagenswerten Zerrüttung? Die Wirklichkeit, die wir mit Händen greifen können, bestätigt nur zu sehr unsere Folgerungen, und es ist klar, dass, wenn man nicht rechtzeitig Abhilfe schafft, die Grundfesten des gesellschaftlichen Lebens wanken und die höchsten Prinzipien des Rechtes und die ewigen Gesetze der Moral aus den Angeln gehoben werden. Darunter haben, angefangen mit der Familie, alle Teile des sozialen Körpers schwer zu leiden. Der laizistische Staat streckte ja ohne Rücksicht auf die ihm gezogenen Grenzen oder auf den wesentlichen Zweck seiner Machtbefugnisse seine Hand aus, um dem ehelichen Bund mit dem religiösen Charakter seine Heiligkeit zu nehmen; er erlaubte sich alle möglichen Eingriffe in das natürliche Recht der Eltern auf Erziehung ihrer Kinder, und mancherorts zerriss er das unauflösliche Band der ehelichen Gemeinschaft durch die gesetzliche Sanktionierung der unseligen Ehescheidung. Jeder kann die Folgen sehen; in ganz unglaublicher Weise mehren sich die Ehen, die einzig und allein aus niedrigen Leidenschaften eingegangen und darum auch in kurzer Zeit wieder gelöst werden oder doch unnennbare Trauer im Gefolge haben oder ärgerniserregende Untreue, gar nicht zu sprechen von den unschuldigen Kindern, die vernachlässigt oder durch das schlechte Beispiel der Eltern oder durch das von einem offiziell laizistischen Staat ihnen verabreichte Gift verdorben werden.


Die falsche Konzeption der Volkssouveränität

13 Und mit der Familie zerfällt auch die soziale und politische Ordnung; der Grund dafür liegt vor allem in den neuen Ideen, die den rechten Begriff der Herrschergewalt durch falsche Erklärung ihres Ursprungs verkehren. Denn wenn man annimmt, dass die Regierungsgewalt ihrem Wesen nach im Volkswillen und nicht in Gott, dem letzten und ewigen Grund aller Gewalt, ihren Ursprung hat, dann verliert sie vor den Untertanen ihren erhabensten Charakter und artet aus in ein künstliches Regiment, das sich auf ein so wankendes und unzuverlässiges Fundament stützt, wie es der menschliche Wille ist. Sieht man nicht bereits die Folgen in den Staatsgesetzen? Nur zu oft stellen sie nicht die "geschriebene Vernunft", sondern einzig und allein die numerische Macht und das Übergewicht des Willens einer politischen Partei dar. Ebendeshalb schmeichelt man den ungebundenen Begierden der Massen, lässt den Volksleidenschaften die Zügel schießen, selbst wenn sie die friedliche Bürgerarbeit stören, außer im äußersten Fall, wo man zu gewaltsamen und blutigen Unterdrückungen seine Zuflucht nimmt.


Unordnung in den internationalen Beziehungen

14 Ebenso gewann mit der Zurückweisung des Christentums, das ja die Kraft in sich trägt, die Völker zu verbrüdern und gleichsam zu einer großen Familie zusammenzuschließen, nach und nach im Völkerleben ein System von Egoismus und Eifersucht die Oberhand, aufgrund dessen die Nationen einander, wenn auch nicht ausgesprochen missgünstig, so doch mit den argwöhnischen Augen von Rivalen betrachten. Daher sind sie auch leicht versucht, den hohen Begriff der Sittlichkeit und Gerechtigkeit und den Schutz der Schwachen und Unterdrückten bei ihren Unternehmungen außer Acht zu lassen; im Verlangen, den nationalen Reichtum ins Ungemessene zu steigern, kennen sie nur Opportunitäts- und Nützlichkeitsrücksichten und die Politik der vollendeten Tatsachen, in der Überzeugung, von keinem zur Achtung des Rechts gemahnt zu werden. Unheilvolle Anschauungen, die die physische Gewalt zum obersten Gesetz in der Welt machen; daher die zunehmende und maßlose Vermehrung der Kriegsrüstungen oder jener bewaffnete Friede, dessen verderbliche Wirkungen in vieler Hinsicht den schlimmsten Folgen des Krieges gleichkommen.


Klassenkampf

15 Und diese beklagte sittliche Zerrüttung wurde der Same, aus dem die Unruhe im Volke, die Unzufriedenheit und der Geist der Widersetzlichkeit erwuchsen; daher so viele Aufstände und Ungesetzlichkeiten, die die Vorboten schlimmerer Stürme sind. Die elende Lage eines so großen Teiles des niederen Volkes, das sicherlich Anspruch auf Befreiung und Erleichterung hat, dient nur allzu gut den Absichten geschickter Agitatoren, vor allem aus dem sozialistischen Lager, die dem Volke törichte Versprechungen machen, um ihre finsteren Pläne durchzusetzen.
Anarchie

16 Eine Bewegung auf abschüssiger Bahn geht unaufhaltsam bis zum tiefsten Punkt, und so sehen wir auch hier, dass die Logik die Prinzipien rächte, indem sich tatsächlich eine Gesellschaft von Verbrechern mit so rohen Instinkten zusammenschloss, die von ihrem ersten Auftreten an überall das größte Entsetzen wachrief. Dank ihrer festen, internationalen Organisation vermag sie überall ungehindert die ruchlose Hand zu erheben und schrickt selbst vor der äußersten Gewalttat nicht zurück. Ihre Anhänger zerreißen jegliche Bande, die sie mit der Gesellschaft, dem Gesetz, der Religion und der Moral verbanden; sie nennen sich Anarchisten und betreiben mit allen Mitteln, die eine blinde, wilde Leidenschaft eingeben kann, den Umsturz der gesellschaftlichen Ordnung, und weil diese Ordnung Einheit und Leben von der Autorität erhält, sind ihre Anschläge vorzüglich gegen diese gerichtet. Wer erinnert sich nicht mit Schaudern und Entrüstung jener mörderischen Angriffe, denen im Verlaufe weniger Jahre Kaiser, Kaiserinnen, Könige und Präsidenten mächtiger Republiken zum Opfer gefallen sind, einzig deswegen, weil sie die höchste Autorität vertraten?


DIE VERMEINTLICHEN, FRAGWÜRDIGEN HEILMITTEL GEGEN DIE UNORDNUNG

Die ungezügelte Freiheit

17 Angesichts solcher Tatsachen und Gefahren ist es unsere Pflicht, alle, die guten Willens sind, besonders jene, die eine führende Stellung einnehmen, von neuem zu ermahnen und zu beschwören, auf geeignete Gegenmaßnahmen zu sinnen und sie mit kluger Energie ins Werk zu setzen. Dabei handelt es sich vor allem darum, sie zu erkennen und ihren Wert zu prüfen. Wir hörten schon die Segnungen der Freiheit bis zum Himmel erheben und sie als das unvergleichliche Heilmittel anpreisen, das vor allem anderen Frieden und Wohlfahrt bringen solle. Aber die Tatsachen haben ihre Unzulänglichkeit an den Tag gebracht. Wirtschaftliche Konflikte, Klassenkämpfe sind überall entbrannt, und von einem ruhigen bürgerlichen Leben gewahrt man noch nicht einmal die Anfange. Alle können bezeugen, dass die Freiheit, wie man sie heute versteht, die der Wahrheit und dem Irrtum, der guten und schlechten Sache in gleicher Weise dient, nichts erreicht, als dass alles Edle, Heilige, Hochherzige niedergetreten wird, dagegen dem Verbrechen, dem Selbstmord und der Entfesselung der niedrigsten Leidenschaften die Bahn freigegeben wird.


Die rein zivilisatorische Bildung

18 Man hat auch behauptet, die Verbesserung des Unterrichts, die die große Menge gebildet und aufgeklärt mache, würde sie in genügender Weise vor ungesunden Bestrebungen bewahren und innerhalb der Schranken der Ehrbarkeit und Rechtlichkeit halten. Wenn nur nicht die raue Wirklichkeit uns jeden Tag mit Händen greifen ließe, wohin eine Bildung führt, der eine solide religiöse und sittliche Erziehung fehlt. Der jugendliche Sinn, unerfahren und von den Leidenschaften verwirrt, lässt sich durch die falschen Grundsätze blenden, die eine zügellose Tagespresse ungescheut mit vollen Händen aussät, die Verstand und Willen verderben und jenen Geist des Hochmuts und der Unbotmäßigkeit nähren, der so oft den häuslichen und öffentlichen Frieden stört.


Der wissenschaftliche und technische Fortschritt

19 Große Hoffnungen setzte man auch in den wissenschaftlichen Fortschritt; und das letzte Jahrhundert hat hierin sicherlich Unerwartetes und Wunderbares aufzuweisen. Aber haben sie auch jene reichen Früchte gebracht, jene von so vielen ersehnte und gehoffte Erneuerung? Wohl hat die Wissenschaft in ihrem Flug dem Menschengeist neue Welten erschlossen, seine Herrschaft über die Natur erweitert, und in hundertfacher Weise hat man diese Errungenschaften im Leben verwertet. Dennoch empfinden es alle, und viele sprechen es offen aus, dass die Erfolge hinter den Erwartungen weit zurückgeblieben sind. Man kann nicht anders urteilen, wenn man die geistigen und sittlichen Zustände betrachtet, die Statistik der Verbrechen, die dumpfe Gährung in den untersten Schichten der Bevölkerung, die Herrschaft der rohen Gewalt über das Recht. Abgesehen von dem Elend des Volkes, genügt auch schon ein nur flüchtiger Blick, um die unsagbare Traurigkeit zu gewahren, die auf den Gemütern lastet, und die tiefe Leere in den Herzen. Der Mensch hat sich die Materie dienstbar gemacht, aber sie konnte ihm nicht geben, was sie selbst nicht besaß; und die großen Fragen, die seine höchsten Interessen betreffen, hat die menschliche Wissenschaft nicht gelöst; das Verlangen nach dem Wahren, dem Guten, dem Unendlichen bleibt ungestillt; die vermehrten Reichtümer und Freuden der Erde und die erhöhten Bequemlichkeiten des Lebens haben die Unruhe des Herzens keineswegs gemindert.

20 Sollen also die Errungenschaften der Kultur, der Wissenschaft, der Zivilisation, einer gemäßigten und vernünftigen Freiheit missachtet oder ignoriert werden? Ganz gewiss nicht: Wir müssen sie im Gegenteil wahren und fördern und hochhalten als ein wertvolles Kapital; denn es sind ebenso viele von Natur aus gute Mittel, die Gott selbst gewollt und auf das Wohl der Menschheitsfamilie hingeordnet hat. Sie müssen aber den Absichten des Schöpfers gemäß gebraucht und dürfen nicht von dem religiösen Element losgetrennt werden, denn in ihm ruht die Kraft, die ihnen ihren Wert verleiht und sie wahrhaft fruchtbar macht. Hier liegt das Geheimnis des Problems. Jede Schwächung und Zerrüttung eines Organismus hat ihren Grund im Aufhören des Einflusses jener Ursachen, die ihm Form und Bestand geben, und um ihm wieder frisches, gesundes Leben einzuflößen, müssen ohne Zweifel jene belebenden Kräfte in ihm wider wirksam gemacht werden. In dem sinnlosen Versuch, sich von Gott loszureißen, hat die bürgerliche Gesellschaft das übernatürliche und die göttliche Offenbarung verworfen und sich so der lebensspendenden Kraft des Christentums entzogen und damit der sichersten Garantie für die Ordnung, dem mächtigsten Band der Verbrüderung, der unversiegelten Quelle jeglicher Tugend für den Einzelnen wie für die Gesellschaft: auf diesen törichten Abfall geht die Zerrüttung des praktischen Lebens zurück. In den Schoß des Christentums also muss die in die Irre gegangene Gesellschaft zurückkehren, wenn ihr an Ruhe und Wohlfahrt etwas gelegen ist.


DAS EINZIG WIRKSAME HEILMITTEL
Heimkehr ins Christentum

21 Wie das Christentum in keine Seele Einkehr hält, ohne sie zu vervollkommnen, so tritt es auch in das öffentliche Leben eines Staates nicht ein, ohne die Ordnung neu zu kräftigen; mit der Idee einer weisen Vorsehung, eines unendlich guten und gerechten Gottes, pflanzt es das Pflichtgefühl in das Gewissen, versüßt es die Leiden, besänftigt es feindselige Gefühle, verleiht es Heldenmut. Wenn es die heidnischen Völker umzuwandeln vermochte - und eine solche Umwandlung bedeutete eine wahre Erweckung von Tode zum Leben - dergestalt, dass die Barbarei in dem Maße zurückwich, als das Christentum vordrang, so wird es in gleicher Weise auch heute nach den schrecklichen Erschütterungen durch den Unglauben die Völker und Staaten wieder in die Bahn der Ordnung zurückführen können.


Heimkehr ins Christentum bedeutet Heimkehr in die Kirche

22 Aber noch ist nicht alles gesagt. Die Rückkehr zum Christentum wird kein wahres und vollkommenes Heilmittel sein, wenn sie nicht Rückkehr und Liebe bedeutet zu der einen, heiligen, katholischen, apostolischen Kirche. Denn das Christentum ist verwirklicht und verkörpert in der katholischen Kirche, einer in höchstem Maße geistlichen und vollkommenen Gesellschaft, die der mystische Leib Christi und deren sichtbares Oberhaupt der Papst ist, der Nachfolger des Apostelfürsten. Sie setzt als die Tochter und Erbin des Erlösungswerkes die Sendung des Erlösers fort; sie verbreitete das Evangelium über die Erde und verteidigt es mit ihrem Blute, und im Vertrauen auf die ihr verheißene göttliche Hilfe und immerwährende Dauer erfüllt sie, ohne jemals mit dem Irrtum zu paktieren, den ihr gewordenen Auftrag, die Lehre Christi unverfälscht bis zum letzten der Jahrhunderte zu bewahren. Als die berufene Lehrerin der Sittenlehre des Evangeliums wird sie nicht nur zur Trösterin und Retterin der Seelen, sondern auch zu einer unversiegbaren Quelle für Gerechtigkeit und Liebe und zur Vorkämpferin und Hüterin der wahren Freiheit und der einzig möglichen Gleichheit. Indem sie die Lehre ihres göttlichen Stifters zur Anwendung bringt, hält sie bei allen Rechten und Vorrechten innerhalb der Gesellschaft in abgewogener Unparteilichkeit die rechten Grenzen aufrecht. Die Gleichheit, die sie verkündet, lässt die offenbar von der Natur geforderten sozialen Unterschiede unangetastet; um die Anarchie, die der vom Glauben emanzipierten und sich selbst überlassenen Vernunft folgt, zu verhindern, sorgt sie dafür, dass die Freiheit, die sie bringt, die Rechte der Wahrheit nicht verletze, die höher stehen als die Freiheit, ebenso nicht die Rechte der Gerechtigkeit, die höher stehen als die der Majorität und der Gewalt, und nicht die Rechte Gottes, die höher stehen als Menschenrechte.


Segensreiches Wirken der Kirche für die Gesellschaft

23 Nicht minder zahlreich sind ihre segensreichen Wirkungen im Familienleben. Denn nicht nur steht sie fest gegen alle Listen, mit denen die Zügellosigkeit der Ungläubigen dasselbe bedroht, sie begründet und behütet auch den Ehebund und seine Unauflöslichkeit, schützt und fördert in ihm Ehrbarkeit, Treue und Heiligkeit. In gleicher Weise gibt sie der bürgerlichen und staatlichen Ordnung Stütze und festen Halt; denn einerseits hebt sie wirksam die Autorität und andererseits steht sie doch vernünftigen und berechtigten Reformbestrebungen der Untertanen wohlwollend gegenüber; sie macht Ehrfurcht und Gehorsam gegen die Obrigkeit zur Pflicht und verteidigt stets und überall die unveräußerlichen Rechte des Gewissens. So wird der Gehorsam gegen die Kirche die Völker gleich weit fernhalten von der Knechtschaft und vom Despotismus.

24 Gerade im Hinblick auf diese göttliche Kraft war es seit Beginn Unseres Pontifikats Unser eifriges Bemühen, die heilbringenden Bestrebungen der Kirche in das rechte Licht zu stellen und mit dem Schatz ihrer Lehre auch ihre segensreiche Wirksamkeit möglichst weit auszubreiten. Diesem Zweck galten die hauptsächlichen Erlasse in Unserem Pontifikat, besonders die Enzykliken über die christliche Philosophie, die menschliche Freiheit, die christliche Ehe, die Freimaurerei, die öffentlichen Gewalten, die christliche Staatsordnung, den Sozialismus, die Arbeiterfrage, die Hauptpflichten der christlichen Bürger und über verwandte Gegenstände. Jedoch beabsichtigten Wir nicht nur, dem Verstande Licht und Aufklärung zu bringen, sondern Unser heißester Wunsch ging dahin, die Herzen zu bewegen und zu läutern und durch Unser Bemühen die christlichen Tugenden unter den Völkern aufblühen zu sehen. Wir hörten daher nicht auf, zu mahnen und zu raten, um den Sinn der Gläubigen auf die unvergänglichen Güter hinzulenken und sie so die Hinordnung des Materiellen auf das Geistige, des Menschen auf Gott, der irdischen Pilgerfahrt auf das ewige Leben zu lehren.. Gesegnet von dem Herrn, konnte Unser Wort dazu beitragen, viele Menschen in ihren Überzeugungen zu stärken, sie besser aufzuklären in den schwierigen Fragen der Gegenwart, ihren Eifer anzuspornen und die verschiedenartigsten Werke zu fördern, die in allen Ländern entstanden und noch entstehen, besonders zum Wohl der enterbten Klassen, indem es jene christliche Liebe wieder wachrief, die ihr bevorzugtes Wirkungsfeld inmitten des Volkes findet. Wenn die Ernte, Ehrwürdige Brüder, nicht reichlicher war, so wollen wir Gott in den Geheimnissen seiner Gerechtigkeit anbeten und ihn zugleich anflehen, sich der Blindheit so zahlloser Menschen zu erbarmen, auf welche leider die bange Klage des Apostels ihre Anwendung findet: "Deus huius saeculi excaecavit mentes infidelium, ut non fulgeat illis illuminatio evangelii gloriae Christi,,(2 Kor 4,4) - "Der Gott dieser Welt hat die Herzen der Ungläubigen verblendet, dass ihnen die Erleuchtung des Evangeliums der Herrlichkeit Christi nicht strahle."


DIE VORWÜRFE DER ATHEISTEN GEGEN DIE KIRCHE

25 In dem Maße aber, wie die Katholische Kirche ihren Eifer für das sittliche und materielle Wohl der Völker entfaltet, erheben sich leider voll Neid die Söhne der Finsternis gegen sie und lassen keine Mittel unversucht, um den Glanz ihrer göttlichen Schönheit zu verdunkeln und ihre belebende und erlösende Tätigkeit zu hemmen. Wie viele Trugschlüsse bringen sie vor, wie viele Verleumdungen! Und einer ihrer heimtückischsten Kunstgriffe ist es, die Kirche vor unerfahrenen Massen und argwöhnischen Regierungen so darzustellen, als sei sie eine Gegnerin des wissenschaftlichen Fortschritts, eine Feindin der Freiheit, als maße sie sich die Rechte des Staates an und erlaube sich Eingriffe in das Gebiet der Politik. Törichte Anklagen, tausendmal wiederholt und tausendmal widerlegt von der Vernunft, von der Geschichte und durch das übereinstimmende Zeugnis aller rechtschaffenen Menschen und aller Freunde der Wahrheit!


Die Kirche, Feindin der Wissenschaft und der Kultur?

26 Die Kirche Feindin der Wissenschaft und der Kultur? Gewiss, sie ist eine wachsame Hüterin des geoffenbarten Glaubensgutes; aber diese Wachsamkeit macht sie nur zu einer hochverdienten Gönnerin der Wissenschaft und zur Pflegerin jeder wahren Kultur. Nein, dadurch dass der Geist sich den Offenbarungen des göttlichen Wortes erschließt, das die höchste Wahrheit und der Urgrund aller Wahrheit ist, wird nie und in keiner Weise die Vernunfterkenntnis beeinträchtigt; vielmehr werden die Strahlen aus der göttlichen Welt dem menschlichen Verstand noch mehr Kraft und Klarheit geben, indem sie ihn in den wichtigeren Fragen vor quälender Unsicherheit und vor Irrtum bewahren. Neunzehn Jahrhunderte des Ruhmes übrigens, den der Katholizismus sich in allen Zweigen des Wissens erwarb, genügen vollauf, um diese unwahre Behauptung zu zerstören. Der katholischen Kirche muss man in der Tat das Verdienst zuschreiben, die christliche Weisheit, ohne welche die Welt noch heute in der Finsternis des heidnischen Aberglaubens und in niedriger Barbarei läge, verbreitet und verteidigt zu haben, die kostbaren Schätze der Literatur und der Wissenschaft des Altertums erhalten und der Nachwelt überliefert, die ersten Volksschulen eröffnet und Universitäten geschaffen zu haben, die noch in unseren Tagen in ihrem alten Ruhm bestehen, endlich, den berühmtesten Künstlern ihre Hand dargeboten und sie in ihren Schutz genommen und der Literatur die höchsten, reinsten und rühmlichsten Ideen eingegeben zu haben.


Die Kirche, Feindin der Freiheit?

27 Die Kirche, Feindin der Freiheit? Wie verdreht man doch einen Begriff, der eines der kostbarsten Geschenke Gottes in sich schließt und nun dazu dienen muss, um Missbräuche und Zügellosigkeit zu rechtfertigen! Wenn man unter Freiheit Gesetzlosigkeit versteht und ungebundene Willkür, so wird die Kirche sie gewiss verurteilen, aber auch jeder rechtlich denkende Mensch; aber wenn man unter Freiheit das vernunftgemäße Recht versteht, überall ungehindert nach den Normen des ewigen Gesetzes das Gute zu wirken, worin ja gerade die Freiheit bestehen muss, wenn sie der Menschen würdig sein und der Gesellschaft nützen soll -, so begünstigt, fördert und schirmt sie niemand mehr als die Kirche. Sie war es ja, die durch ihre Lehre und ihr Wirken die Menschheit von dem Druck der Sklaverei befreite, indem sie das große Gesetz der Gleichheit und Brüderlichkeit unter den Menschen verkündete; sie trat zu allen Zeiten als Schirmerin der Schwachen und Unterdrückten gegen die Übergriffe der Mächtigen auf; sie bezahlte die Freiheit des christlichen Gewissens mit dem teuren Preis des Märtyrerblutes; sie gab dem Kinde und der Frau die naturgemäße Würde zurück, gesellschaftliche Gleichberechtigung und Achtung; sie hat mitgeholfen, die bürgerliche und staatliche Freiheit der Völker zu schaffen und aufrecht zu erhalten.


Die Kirche, Feindin des Staates?

28 Die Kirche maßt sich die Rechte des Staates an und erlaubt sich Eingriffe in das Gebiet der Politik? Aber die Kirche weiß und lehrt, dass ihr göttlicher Stifter befahl, dem Kaiser zu geben, was des Kaisers ist, und Gott zu geben, was Gottes ist, und so die unabänderliche und ewige Scheidung der zwei Gewalten festsetzte, deren jede innerhalb ihres eigenen Gebietes vollkommen unabhängig ist; eine glückliche Scheidung, die so viel zur Entfaltung der christlichen Kultur beigetragen hat. Ihrem Geist der Liebe liegt jede feindselige Absicht fern; sie will nur dem Staate zur Seite stehen, um ihre Tätigkeit zwar demselben Objekt, dem Menschen und der Gesellschaft, zuzuwenden, aber in der Weise und mit dem hohen Ziel, wie es ihrer göttlichen Sendung entspricht. Wo man ihr Werk ohne Argwohn aufnähme, würde sie nur die Erreichung der unzähligen oben genannten Vorteile erleichtern. Die Kirche selbstsüchtiger Zwecke zu verdächtigen, ist nichts anderes als eine alte Verleumdung, deren sich ihre mächtigen Feinde als Vorwand bedienten, um ihre Verfolgungen zu beschönigen; und die Geschichte, vorurteilsfrei betrachtet, bezeugt es vollauf, dass die Kirche, statt jemals den Versuch zu Gewalttaten zu machen, vielmehr selbst, nach dem Bild ihres göttlichen Stifters, oft das Opfer von Gewalttaten und Ungerechtigkeiten geworden ist, und dies gerade deshalb, weil ihre Stärke in der Macht des Gedankens und der Wahrheit, nicht der Waffen liegt.


DIE FREIMAUREREI ALS HERD DER ANTIKIRCHLICHEN MACHENSCHAFTEN

29 Solche und ähnliche Beschuldigungen entspringen also aus reiner Böswilligkeit. Und bei diesem unredlichen und verderblichen Werk geht allen anderen eine im Dunkeln arbeitende Vereinigung voran, die sich in der Gesellschaft seit langen Jahren wie eine tödliche Krankheit festgesetzt hat und ihre Gesundheit und Lebenskraft zerstört. Als beständige Verkörperung der Revolution ist sie das Zerrbild einer Gesellschaft, deren Zweck es ist, die zu Recht bestehende Gesellschaft im geheimen zu regieren, und ihr ganzer Daseinszweck besteht im Krieg gegen Gott und seine Kirche. Es wäre nicht einmal nötig, sie beim Namen zu nennen; denn alle denken bei dieser Schilderung sofort an die Freimaurerei, von der Wir ausdrücklich in Unserer Enzyklika Humanum genus vom 20. April 1884 gesprochen haben; Wir haben darin ihre schädlichen Tendenzen, ihre falschen Lehren, ihr verhängnisvolles Wirken aufgedeckt. Diese Vereinigung die mit ihrem Riesennetz fast alle Nationen umspannt und sich mit anderen Geheimbünden vereint, die sie dann an verborgenen Fäden leitet, hat es dadurch, dass sie ihre Anhänger mit Vorteilen, die sie ihnen verschafft, anlockt und die Dirigenten bald durch Versprechungen, bald durch Drohungen nach ihren Absichten lenkt, dahin gebracht, dass sie in alle Gesellschaftsklassen eingedrungen ist und sozusagen einen unsichtbaren Staat ohne Verantwortungen im gesetzlichen Staat bildet. Beseelt vom Geiste des Satans, der sich, wie der Apostel sagt, bei Gelegenheit in einen Engel des Lichts (2 Kor 11, 14) zu verwandeln weiß, rühmt er sich seiner Humanitätsbestrebungen, beutet aber alles für den Zweck des Geheimbundes aus, und während er behauptet, keine politischen Ziele im Auge zu haben, entfaltet er eine weitgreifende Tätigkeit in der Gesetzgebung und Verwaltung des Staates; während er äußerlich die bestehende Obrigkeit und selbst die Religion respektiert, strebt er als höchstes Ziel (und seine eigenen Statuten bestätigen dies) die Vernichtung von Staat und Kirche an, die ihm als Feinde der Freiheit gelten.

30 Es stellt sich immer klarer heraus, dass dem Einfluss und der Mitwirkung dieses Verbandes die ständigen Schikanen gegen die Kirche sowie auch die zunehmende Schärfe der letzten Angriffe zum großen Teil zugeschrieben werden müssen. Und in der Tat, die Gleichzeitigkeit der Verfolgung, die kürzlich wie ein Gewitter bei heiterem Himmel losbrach, ohne Ursachen, die der Wirkung angemessen gewesen wären; die gleiche Art der Vorbereitung durch die Tagespresse, öffentliche Versammlungen und Theatervorstellungen; der überall erfolgte Einsatz derselben Waffen der Verleumdung und der Volksaufhetzung - dies alles weist auf einen einheitlichen Plan und die Herkunft der Losung von ein und derselben Zentralleitung hin. Eine Erscheinung übrigens, die mit jenem längst zuvor gefassten Plan in Verbindung steht, der in großem Umfange in die Tat umgesetzt zu werden beginnt, um die von Uns schon aufgezählten Schäden zu vervielfältigen, vor allem um den religiösen Unterricht zurückzudrängen bis zur vollständigen Abschaffung und so eine indifferente und ungläubige Generation heranzubilden, um mittels der Presse die Sittenlehre der Kirche anzugreifen, ihre frommen Gebräuche verächtlich zu machen und ihre Feste zu entheiligen.

31 Es versteht sich von selbst, dass das katholische Priestertum, das berufen ist, die Religion zu verbreiten und ihre Geheimnisse zu verwalten, mit größter Erbitterung angegriffen wird, um seine Autorität und sein Ansehen beim Volk herabzusetzen. Ja, die Herausforderungen nehmen täglich zu: man missdeutet seine Handlungen, verdächtigt und beschuldigt es in gemeinster Weise; und dies alles wächst im Verhältnis zur Straflosigkeit, die man erwarten kann. So treten neue Übel zu jenen hinzu, die der Klerus schon seit einiger Zeit erduldet infolge der Wehrpflicht, die ihn der angemessenen religiösen Vorbildung entzieht, und infolge der Enteignung der Kirchengüter, die der fromme Edelmut der Gläubigen gestiftet hatte.

32 Und die Orden und religiösen Genossenschaften, die in der Befolgung der evangelischen Räte nicht weniger den Ruhm der Religion als der Gesellschaft ausmachen, sind, gerade als hätten sie dadurch in den Augen der Feinde der Kirche eine neue Schuld auf sich geladen, der Gegenstand des Hasses und der Verachtung geworden. Und mit Schmerz müssen Wir daran erinnern, wie sie auch neuerdings von unverdienten gehässigen Maßnahmen betroffen wurden, die jeder rechtlich Denkende im höchsten Grad verurteilen muss. Nichts vermochte sie davor zu schützen: nicht ihr unbescholtenes Leben, gegen das nicht einmal der Feind ernste und begründete Anschuldigungen vorbringen konnte; nicht das Naturrecht, das die Bildung von Vereinigungen zu einem guten Zwecke erlaubt, nicht das Staatsgesetz, das sie sanktioniert hat; noch auch die Dankbarkeit des Volkes für die wertvollen Dienste, die ihm die Orden geleistet haben in Wissenschaft und Kunst, durch Urbarmachung und Bewirtschaftung des Bodens und durch die ausgedehnte karitative Tätigkeit für die große Masse der Armen. Männer und Frauen, aus dem Volke hervorgegangen, die freiwillig auf die Freuden der Familie verzichtet haben, um in friedlichem Zusammenwirken ihre Jugend, ihr Talent, ihr ganzes Tun und Leben dem Wohle des Nächsten zu weihen, werden geächtet wie eine Rotte von Übeltätern, und dies angesichts der stetig erweiterten Freiheitsrechte.

33 Doch es ist kein Wunder, dass die liebsten Kinder so schwer heimgesucht werden, wenn der Vater selber, das Haupt der katholischen Kirche, der Papst in Rom, keine bessere Behandlung findet! Die Tatsachen sind genau bekannt. Mit der weltlichen Herrschaft hat man ihm jene Unabhängigkeit geraubt, deren er für seine weltweite göttliche Sendung bedarf. Man hat ihn genötigt, sich in seiner eigenen Stadt Rom im eigenen Hause einzuschließen. Der Druck einer feindlichen Macht, die durch nichtssagende Zusicherungen und zweifelhafte Versprechungen für sein Ansehen und seine Freiheit bürgen wollte, hat ihn in eine unnatürliche Lage gedrängt, die ungerecht und seines erhabenen Amtes unwürdig ist. Wir wissen nur zu gut, welche Hindernisse man dem Papst in den Weg legt, wie oft man seine Absichten missdeutet und seine Würde verletzt. So wird es immer klarer, dass es im Plane lag, durch den Raub der weltlichen Herrschaft allmählich die geistliche Gewalt des Oberhauptes der Kirche zu untergraben, was übrigens seine wahren Urheber schon unzweideutig zugegeben haben. Allein das Unterfangen ist im Hinblick auf seine Folgen nicht nur politisch unklug, sondern auch für die gesellschaftliche Ordnung gefährlich. Denn die Streiche, die man gegen den Glauben führt, treffen zugleich in das Herz der Gesellschaft. Gott, der dem Menschen eine wesenhaft soziale Natur gab, hat in seiner Vorsehung die Kirche gegründet und sie auf den Berg Sion gestellt, wie die Heilige Schrift sich ausdrückt, auf dass sie als Leuchte diene und auf dass der befruchtende Strahl ihres Lichtes in den mannigfachsten Gestaltungen der menschlichen Gesellschaft das Leben zur Entfaltung bringe, in dem sie sie Grundsätze himmlischer Weisheit lehrt, durch deren Befolgung sie ihre Verhältnisse aufs beste ordnen kann. Eine Gesellschaft also, die sich dem Einfluss der Kirche entzieht, auf den ihr Bestand zu einem beträchtlichen Teil gegründet ist, muss immer tiefer sinken oder in Trümmer zerfallen, da sie trennt, was Gott verbunden wissen wollte.


DIE UNERSCHÜTTERLICHE VITALITÄT DER KIRCHE

34 Wir sind nie müde geworden, bei jeder Gelegenheit diese Wahrheiten nachdrücklich zu betonen, und wollten es jetzt bei diesem außerordentlichen Anlasse ausdrücklich wieder tun. Gebe Gott, dass die Gläubigen daraus die nötige Tatkraft und Einsicht schöpfen, ihr Tun wirkungsvoller auf das allgemeine Wohl hin zu koordinieren; und mögen auch die Gegner daraus die Erkenntnis schöpfen, dass sie sich einer Ungerechtigkeit schuldig machen, wenn sie die Kirche verfolgen, die liebevolle Mutter und treue Wohltäterin der Menschheit.

35 Wir möchten jedoch nicht, dass das traurige Bild ihrer augenblicklichen Lage die Gläubigen im festen Vertrauen auf Gottes Beistand wankend mache. Er wird schließlich den Sieg verleihen, wann und wie er will. Tiefbetrübt sind Wir bis ins innerste Herz hinein, aber frei von Angst um den Bestand der Kirche, die unsterblich ist. Die Verfolgung ist, wie Wir schon zu Anfang sagten, ihr Erbteil; denn Gott weiß durch sie höhere, kostbarere Zwecke zu erreichen in der Prüfung und Läuterung seiner Kinder. Aber obgleich er solche Anfeindungen und Widerstände zulässt, offenbart er dabei doch zugleich seinen göttlichen Beistand, der durch neue, ungeahnte Mittel Bestand und Wachstum des Werkes sichert, so dass die Mächte, welche sich zum Untergang seiner Kirche verschworen haben, nicht obsiegen. Die neunzehn Jahrhunderte ihres Bestehens inmitten der unaufhörlich wechselnden Ebbe und Flut menschlichen Geschicks lehren, dass die Stürme, ohne ihre Grundfesten zu erschüttern, vorübergehen.

36 Und mit Recht schöpfen wir Mut; denn auch in der Gegenwart fehlt es nicht an hoffnungsvollen Anzeichen, die unsere Zuversicht nicht wanken lassen. Die Schwierigkeiten sind ungewöhnlich groß und beängstigend, das ist wahr, aber es spielen sich doch auch Vorgänge unter unseren Augen ab, die von einer wunderbaren Erbarmung und Weisheit zeugen, mit der Gott seine Versprechungen erfüllt. Ja, während so viele Mächte sich gegen die Kirche verbünden und menschliche Hilfe ihr fast gänzlich fehlt, steht sie noch immer groß da in der Welt und breitet sie ihr Reich aus unter den Völkern aller Himmelsstriche. Nein, der Fürst dieser Welt kann seine Herrschaft von ehedem nicht wiedererobern, seit Christus sie ihm abgerungen hat; die Angriffe Satans können zwar viel Unheil verursachen, sie werden aber ihr Ziel nicht erreichen. Schon jetzt ist unter dem Beistand des Heiligen Geistes, dessen lebendiger Hauch die Kirche durchweht, ein himmlischer Friede nicht nur im einzelnen in die Herzen der Guten, sondern in die ganze katholische Welt eingezogen; ein Friede, der sich ungetrübt entfaltet aus der Einigkeit der Bischöfe mit dem Apostolischen Stuhl, einer Einigkeit, die enger und inniger ist als je zuvor und einen wunderbaren Gegensatz bildet zu der Agitation, der Zwietracht und der Hektik der Geheimbünde, die sich stetig ausbreiten und den Frieden der Gesellschaft stören! Dieselbe harmonische Einheit verbindet die Bischöfe mit ihrem Klerus und diesen wiederum mit der katholischen Laienwelt und ist eine treibende Kraft zu den verschiedensten Werken eifervoller Liebe. Fester und frei von menschlichen Rücksichten schließen sich die katholischen Laien zu einmütigem Handeln zusammen und raffen sich in hochherzigem Wetteifer auf zur Verteidigung der heiligen Sache des Glaubens. Ja, das ist die Einigkeit, die Wir schon früher so sehr betonten und jetzt von neuem einschärfen und die Wir segnen, auf dass sie immer mehr erstarke und wie eine uneinnehmbare Mauer dem Ansturm der Feinde Gottes trotze.

37 So ist es auch nicht verwunderlich, dass auch in unseren Tagen so viele religiöse Vereinigungen in der Kirche gleich Schösslingen am Fuß des Baumes hervorsprossen, wiedererstarken und sich wieder aufs neue zusammenschließen. Keine Form christlicher Frömmigkeit, die in ihnen nicht ihre Pflege findet, mag sie sich auf den Erlöser und seine anbetungswürdigen Geheimnisse beziehen, auf seine mächtigste Mutter oder auf einen Heiligen, der in besonderem Tugendglanze strahlt. Und gleichzeitig wird keine Form christlicher Nächstenliebe vergessen; mit allen Mitteln arbeiten sie überall an der religiösen Erziehung der Jugend, in der Krankenpflege, an der Hebung der öffentlichen Sittlichkeit und für die Unterstützung der besitzlosen Klassen. Und wie rasch würde sich diese Bewegung mit noch ganz anderen Erfolgen ausbreiten, wenn nur nicht so häufig ungerechte und feindselige Maßnahmen ihr Hindernisse in den Weg legten.

38 Und der Herr, der die Kirche so lebenskräftig erhält in den zivilisierten Ländern, in denen sie schon seit langem besteht, gibt uns auch durch neue Hoffnungen Trost dank dem Eifer seiner Missionare; die bestandenen Gefahren, die Entbehrungen und Opfer jeder Art haben sie nicht entmutigt, ihre Zahl ist vielmehr noch gewachsen, und so gehen sie hin, gewinnen ganze Landstriche dem Evangelium und der Gesittung und bewahren dabei eine bewundernswerte Ausdauer, obwohl ihnen mit Herabsetzung und Verleumdung vergolten wird, wie einst ihrem göttlichen Meister.

39 Unsere Betrübnis ist also durch viel Tröstliches gemildert, inmitten der Beschwernisse des Kampfes finden Wir vieles, das uns Stärke und Hoffnung gibt. Diese Tatsache sollte jeden einsichtigen Beobachter, den nicht die Leidenschaften verblendet haben, nachdenklich machen und ihn erkennen lassen, dass Gott, der den Menschen hinsichtlich des letzten Zieles seines ganzen Lebens nicht sich selber überließ und deshalb zu ihm gesprochen hat, auch jetzt in seiner Kirche spricht, die so sichtbar von göttlichem Beistand unterstützt wird, dass Gott selbst es offenkundig macht, auf welcher Seite Wahrheit und Heil zu finden ist. Jedenfalls wird dieser fortwährende Beistand dazu dienen, unseren Herzen die feste Hoffnung einzupflanzen, dass in dem Augenblicke, den die göttliche Vorsehung bestimmt hat, die Wahrheit die Nebel, mit denen man sie verhüllen will, zerreißen und in nicht ferner Zukunft heller erstrahlen wird und dass der Geist des Evangeliums die müden und kranken Glieder dieser zerrütteten Gesellschaft wieder beleben wird.


AUFMUNTERUNG ZUM KAMPF UND GEBET GEGEN DEN ATHEISMUS

40 So viel an Uns liegt, Ehrwürdige Brüder, bemühen Wir Uns, den Tag der Erbarmungen Gottes zu beschleunigen und bereitwillig mitzuwirken, wie es Unsere Pflicht ist, bei der Verteidigung und Ausbreitung seines Reiches auf Erden. Bei Euch bedarf es der Aufmunterung nicht; Eure Hirtensorge ist Uns bekannt. Möge die Flamme, die in Euren Herzen brennt, immer mehr auch alle Diener des Herrn entzünden, die an Eurer Arbeit teilnehmen. Sie stehen in unmittelbarer Berührung mit dem Volk und kennen genau seine Wünsche, seine Bedürfnisse, seine Leiden wie auch die Listen und Verführungskünste, mit denen man es umgarnt. Und wenn sie, erfüllt von dem Geist Jesu Christi, erhaben über alle politischen Leidenschaften, ihre Arbeit mit der Eurigen vereinen, wird es ihnen mit Gottes Segen gelingen, Wunder zu wirken: mit ihrem Wort werden sie die Massen erleuchten, durch die Milde ihres Umgangs die Herzen an sich ziehen und ihnen liebevoll behilflich sein zu steter Verbesserung ihrer Lage. - Und der Klerus wird dabei von der klugen, tätigen Mitarbeit aller gutgesinnten Gläubigen unterstützt; so werden die Söhne, welche die liebende Sorge ihrer Mutter, der Kirche, erfuhren, ihr mit der Verteidigung ihrer Ehre und ihres Ansehens nach Gebühr vergelten. Jeder kann beitragen zu diesem pflichtgemäßen, höchst verdienstlichen Werke: die Gelehrten und die Schriftsteller mit Verteidigungsschriften und in der Tagespresse, diesem Machtmittel, das unsere Gegner so sehr missbrauchen, die Familienväter und die Lehrer durch eine christliche Erziehung der Kinder, die Behörden und Volksvertreter durch Festigkeit in den rechten Grundsätzen und durch Makellosigkeit des Charakters, alle durch ein furchtloses Bekenntnis ihres Glaubens. - Unsere Zeit verlangt eine hochherzige Gesinnung, großmütige Entschlüsse, strenge Wahrung der Disziplin. Diese muss sich vor allem in einer vertrauensvollen vollkommenen Befolgung der Richtlinien des Heiligen Stuhles äußern, denn dies ist das beste Mittel, die Gefahr entzweiender Parteimeinungen zu beheben oder doch abzuschwächen und alle Kräfte zu einen im Dienste eines höheren Zweckes, des Sieges Jesu Christi in seiner Kirche.

41 Das ist die Pflicht der Katholiken; der endliche Erfolg hängt ab von dem, der liebevoll und weise über seine unbefleckte Braut wacht, von dem geschrieben ist: "Jesus Christus heri et hodie, ipse et in saecula" (Hebr 13, 8) -, Jesus Christus gestern, heute und in Ewigkeit." Zu ihm richten Wir auch in diesem Augenblick Unser demütiges und inständiges Gebet; zu ihm, der in unendlicher Liebe für die irrende Menschheit sich in seinem erhabenen Opfertod zur Sühne hingab; zu ihm, der, wenn auch unsichtbar, auf dem geheimnisvollen Schiffe seiner Kirche steht und dem Meer und den tobenden Winden gebieten und den Sturm stillen kann. - Und Ihr, Ehrwürdige Brüder, werdet ihn gewiss vereint mit Uns anflehen, auf dass das Unglück schwinde, das auf der Gesellschaft lastet, auf dass der Strahl des göttlichen Lichtes alle die erleuchte, die, vielleicht mehr aus Unwissenheit als aus Böswilligkeit, die Religion Christi hassen und verfolgen, auf dass die Menschen, die guten Willens sind, in heiligem Eifer neuen Mut schöpfen. So möge denn bald der Triumph der Wahrheit und des Rechts nahen, mögen bald der Menschenfamilie glücklichere Tage des Friedens und der Ruhe beschieden sein!


Segen

42 Empfangt indessen als Unterpfand der heißerflehten Gnaden für Euch und für alle Eurer Hirtensorge anvertrauten Gläubigen den Apostolischen Segen, den Wir Euch aus vollem Herzen spenden!
Gegeben zu Rom bei St. Peter, am 19. März 1902,
im fünfundzwanzigsten Jahr Unseres Pontifikats
Papst Leo XIII.

(Quelle: http://www.kathpedia.com/index.php/Pervenuti_all%C2%B4_anno_(Wortlaut))

Anni Sacri

ANNI SACRI

ENCYCLICAL OF POPE PIUS XII
ON A PROGRAM FOR COMBATTING
ATHEISTIC PROPAGANDA THROUGHOUT THE WORLD
TO THE VENERABLE BRETHREN THE PATRIARCHS, PRIMATES,
ARCHBISHOPS, BISHIOPS, AND OTHER ORDINARIES
IN PEACE AND COMMUNION WITH THE APOSTOLIC SEE

 

The Holy Year, which is in the course of passing, has already furnished Us with more than one reason for joy and consolation. To Rome, whence the light of the Gospel teaching radiates since the origins of the Church, multitudes of the faithful have streamed from all parts of the world. They have come to the See of Peter not only to redeem their own faults, but also to expiate the sins of the world and implore the return of society to God, from Whom alone can come true peace of heart, civil concord and the well-being of nations.

2. And We know that these first groups of pilgrims form the vanguard of those who will come more frequently and in greater numbers during the favorable season. Therefore, the hope is warranted that from this still more salutary and abundant fruits will be harvested. Nevertheless, if these sights have given Us gentle comfort, reasons are not lacking for the anxiety and anguish which grieve Our paternal heart. And in the first place, although war has almost everywhere ceased, nevertheless, the longed-for peace has not come - a stable and solid peace which might happily solve the many and ever-increasing reasons for discord. Many nations are still opposed to each other; and as confidence lessens an armaments race begins, leaving the hearts of all overcome by fear and trepidation.

3. That which seems to Us not only the greatest evil but the root of all evil is this: often the lie is substituted for the truth, and is then used as an instrument of dispute. On the part of not a few religion is passed by as a thing of no importance, and elsewhere absolutely prohibited in family and social life as a remnant of ancient superstitions; public and private atheism is exalted in such a way that God and His law are being abolished, and morals no longer have any foundation. The Press also too often vulgarly reviles religious feeling, while it does not hesitate to spread the most shameful obscenities, agitating and with incalculable harm leading into vice tender childhood and betrayed youth.

4. By means of false promises a people is deceived and provoked to hatred, rivalry and rebellion, especially when the hereditary faith, the only relief in this earthly exile, is successfully torn from its heart. Disturbances, riots and revolts are organized and fomented in continuing series, which prepare for the ruin of the economy and cause irreparable harm to the common good.

5. We must above all deplore with overwhelming sadness that in not a few nations the rights of God, Church and human nature itself are outraged and trampled upon. Sacred ministers, even those invested with high dignities, are either driven from their proper Sees, exiled and imprisoned, or impeded in a manner preventing them from exercising their ministry. In the field of education, whether of lower or of university level, as well as in publications and the Press, permission to explain and defend the doctrine of the Church either is not given or is so restricted and subjected to such surveillance by official censorship that the arbitrary proposition that truth, liberty and religion must submissively serve only the civil authority seems to be the established principle.

6. Since these innumerable evils spring, as We have said, from one source only, the repudiation of God and contempt for His law, it is necessary, Venerable Brethren, to offer to God fervent prayers and recall all to those principles whence alone can come enlightenment for minds, peace and concord for souls and well ordered justice between the various social classes.

7. As you know, once religion is taken away there cannot be a well ordered, well regulated society. In this point lies the urgency to spur on priests under your guidance in order that, especially during the Holy Year, they spare no efforts so that souls entrusted to them, with their false prejudices and erroneous convictions cast aside, and hatreds and discords settled, may nourish themselves on the teachings of the Gospel and thus participate in Christian life so as to hasten the desired renewal of morals.

8. And since the priest can reach neither everybody nor everything, and as his work is not always able to meet adequately all needs, those who serve in the Catholic Action ranks must offer the aid of their own experience and activity. No one must be idle and lazy in the face of so many evils and dangers while those in the other camp strive to destroy the very basis of Catholic religion and Christian worship. Let it never come to pass that "the children of this world are wiser than the children of light" (Luke xvi. 8); let it never be that the latter are less active than the former.

9. But human efforts are ineffective unless strengthened by Divine Grace. We exhort you, therefore, Venerable Brethren, to begin a veritable crusade of prayer among your faithful to implore from the Father of Mercies and the God of Consolation (2 Cor. i. 3) suitable remedies for the present evils. We intensely desire that, united with Us, they offer public prayers on March 26th Passion Sunday, when the sacred rites of the Church begin to commemorate the bitter sufferings by means of which the Divine Redeemer liberated us from slavery to the demon and led us back to the freedom of the sons of God. It is Our intention on that day to descend into the Basilica of St. Peter to unite Our prayers not only with those present but - as We hope - with those of the whole Catholic world. Let those who, because of illness or old age or other reasons, cannot come to church, offer to God with humble and trusting heart their sufferings and their fears so that the prayer of all, the yearning of all and the wish of all may be one.

10. Let all, united with Us in prayer, implore from Divine mercy that a new order, based on truth, justice and charity, may arise from the longed-for restoration of morals. May the Heavenly Light illuminate the minds of those who have in their hands the destinies of peoples; may they realize that just as peace is the work of wisdom and justice, so war is the fruit of blindness and hatred; let them consider that one day they must render account not only to history but to God's eternal judgment.

11. Those who profusely sow the seed of hatred, of discord and of rivalry; those who secretly or openly arouse the masses and provoke rebellions; those who deceive with empty promises the easily agitated masses, even they must understand that the justice demanded by Christian principles, which gives birth to equilibrium and fraternal concord, is achieved not through force and violence, but with the application of the law.

12. Guided by the supreme light gained by collective prayer, let all be persuaded that only the Divine Redeemer can compose the many and formidable conflicts; only Jesus Christ, We say, Who is the Way, the Truth and the Life (John xvi. 6), Who bestows celestial clarity to clouded minds and Divine strength to doubtful and indolent wills (Imitation of Christ, III, 50 8, 5); He alone can set on the road to eternal happiness the souls of men joined by the bond of brotherhood.

13. With faith, love and hope, therefore, We address to Him Our prayers. May He then, especially during this Holy Year, benignly look down upon humanity, oppressed by so many misfortunes, assailed by so many fears and by waves of so many discords. And as one day, by His divine sign, He calmed the tempest on the Lake of Galilee, so today may He quieten human storms.

14. Let the lies of the wicked be exposed by His light, let the surly arrogance of the proud be humbled, let the rich be led to justice, generosity and charity, let the poor and wretched take as their model the family of Nazareth, which also earned its bread through daily labor; finally, let those who hold the Government of State be persuaded that there is no more solid social foundation than Christian teaching and the safeguarding of religious liberty.

15. We desire, Venerable Brethren, that you make these things known to the faithful entrusted to your care and that you exhort them to pray fervently with Us to the Lord.

16. Confident that all will respond to our exhortations with loving willingness, with fullness of heart We impart to each one of you and all your faithful Our Apostolic Benediction, pledge of Our benevolence and token of heavenly favor.

Given at Rome at St. Peter's, March 12th, 1950, the twelfth year of Our Pontificate.

PIUS XII

(Source: http://www.vatican.va/holy_father/pius_xii/encyclicals/documents/hf_p-xii_enc_12031950_anni-sacri_en.html)

 

The Story of Tommy, the Atheist Theology Student Who Was Found by God



John Powell a professor at Loyola University in Chicago writes about a student in his Theology of Faith class named Tommy:

Some twelve years ago, I stood watching my university students file into the classroom for our first session in the Theology of Faith. That was the first day I first saw Tommy. My eyes and my mind both blinked. He was combing his long flaxen hair, which hung six inches below his shoulders.

It was the first time I had ever seen a boy with hair that long. I guess it was just coming into fashion then. I know in my mind that it isn’t what’s on your head but what’s in it that counts; but on that day I was unprepared and my emotions flipped.

I immediately filed Tommy under "S" for strange ... very strange. Tommy turned out to be the "atheist in residence" in my Theology of Faith course. He constantly objected to, smirked at, or whined about the possibility of an unconditionally loving Father-God. We lived with each other in relative peace for one semester, although I admit he was for me at times a serious pain in the back pew.

When he came up at the end of the course to turn in his final exam, he asked in a slightly cynical tone: "Do you think I’ll ever find God?"

I decided instantly on a little shock therapy. "No!" I said very emphatically.

"Oh," he responded, "I thought that was the product you were pushing."

I let him get five steps from the classroom door and then called out: "Tommy! I don’t think you’ll ever find him, but I am absolutely certain that He will find you!" He shrugged a little and left my class and my life.

I felt slightly disappointed at the thought that he had missed my clever line: "He will find you!" At least I thought it was clever. Later I heard that Tommy had graduated and I was duly grateful.

Then a sad report, I heard that Tommy had terminal cancer. Before I could search him out, he came to see me. When he walked into my office, his body was very badly wasted, and the long hair had all fallen out as a result of chemotherapy. But his eyes were bright and his voice was firm, for the first time, I believe. "Tommy, I’ve thought about you so often. I hear you are sick!" I blurted out.

"Oh, yes, very sick. I have cancer in both lungs. It’s a matter of weeks."

"Can you talk about it, Tom?"

"Sure, what would you like to know?"

"What’s it like to be only twenty-four and dying?"

"Well, it could be worse."

"Like what?"

"Well, like being fifty and having no values or ideals, like being fifty and thinking that booze, seducing women, and making money are the real ‘biggies’ in life."

I began to look through my mental file cabinet under "S" where I had filed Tommy as strange. (It seems as though everybody I try to reject by classification God sends back into my life to educate me.)

But what I really came to see you about," Tom said, " is something you said to me on the last day of class." (He remembered!) He continued, "I asked you if you thought I would ever find God and you said, ‘No!’ which surprised me. Then you said, ‘But he will find you.’ I thought about that a lot, even though my search for God was hardly intense at that time. (My "clever" line. He thought about that a lot!) But when the doctors removed a lump from my groin and told me that it was malignant, then I got serious about locating God. And when the malignancy spread into my vital organs, I really began banging bloody fists against the bronze doors of heaven.

But God did not come out. In fact, nothing happened. Did you ever try anything for a long time with great effort and with no success? You get psychologically glutted, fed up with trying. And then you quit.

Well, one day I woke up, and instead of throwing a few more futile appeals over that high brick wall to a God who may be or may not be there, I just quit. I decided that I didn’t really care ... about God, about an afterlife, or anything like that. "I decided to spend what time I had left doing something more profitable. I thought about you and your class and I remembered something else you had said: ‘The essential sadness is to go through life without loving. But it would be almost equally sad to go through life and leave this world without ever telling those you loved that you had loved them.’ "So I began with the hardest one: my Dad. He was reading the newspaper when I approached him."

"Dad". . .

"Yes, what?" he asked without lowering the newspaper.

"Dad, I would like to talk with you."

"Well, talk."

"I mean. .. It’s really important."

The newspaper came down three slow inches. "What is it?"

"Dad, I love you. I just wanted you to know that." Tom smiled at me and said with obvious satisfaction, as though he felt a warm and secret joy flowing inside of him: "The newspaper fluttered to the floor. Then my father did two things I could never remember him ever doing before. He cried and he hugged me.

And we talked all night, even though he had to go to work the next morning. It felt so good to be close to my father, to see his tears, to feel his hug, to hear him say that he loved me. "It was easier with my mother and little brother. They cried with me, too, and we hugged each other, and started saying real nice things to each other. We shared the things we had been keeping secret for so many years. I was only sorry about one thing: that I had waited so long. Here I was just beginning to open up to all the people I had actually been close to.

"Then, one day I turned around and God was there. He didn’t come to me when I pleaded with him. I guess I was like an animal trainer holding out a hoop, ‘C’mon, jump through.’ ‘C’mon, I’ll give you three days .. .three weeks.’ Apparently God does things in his own way and at his own hour. "But the important thing is that he was there. He found me.

You were right. He found me even after I stopped looking for him."

"Tommy," I practically gasped, "I think you are saying something very important and much more universal than you realize. To me, at least, you are saying that the surest way to find God is not to make him a private possession, a problem solver, or an instant consolation in time of need, but rather by opening to love. You know, the Apostle John said that. He said God is love, and anyone who lives in love is living with God and God is living in him.’ Tom, could I ask you a favor? You know, when I had you in class you were a real pain. But (laughingly) you can make it all up to me now. Would you come into my present Theology of Faith course and tell them what you have just told me? If I told them the same thing it wouldn’t be half as effective as if you were to tell them."

"Oooh . . . I was ready for you, but I don’t know if I’m ready for your class."

"Tom, think about it. If and when you are ready, give me a call." In a few days Tommy called, said he was ready for the class, that he wanted to do that for God and for me. So we scheduled a date. However, he never made it.

He had another appointment, far more important than the one with me and my class. Of course, his life was not really ended by his death, only changed.

He made the great step from faith into vision. He found a life far more beautiful than the eye of man has ever seen or the ear of man has ever heard or the mind of man has ever imagined.

Before he died, we talked one last time. "I’m not going to make it to your class," he said.

"I know, Tom."

"Will you tell them for me? Will you . . . tell the whole world for me?"

"I will, Tom. I’ll tell them. I’ll do my best."

So, to all of you who have been kind enough to hear this simple statement about love, thank you for listening. And to you, Tommy, somewhere in the sunlit, verdant hills of heaven: "I told them, Tommy . ... ...as best I could."

(This story was written by Father John Powell, a retired professor at Loyola University in Chicago)

Just a Passing Thought...

Just a passing thought.
 
More often than not, when we as Christians and also largely non believers, come to the end of our rope, when we can take no more, when we can se no end in sight, then we and they call upon God.
 
Scripture is full of the many whom tried to go it all on their own without God. He allowed them all to try it on their own, only to come to failure. Then when they finally gave up, they turned to God and He blessed them.
 
Isn't it interesting that professed atheists whom deny even the very existence of God, will on the death bed cry unto God!

Andre

We Are All Without Excuse

Scripture tells us in Romans Chpt 2, that we are all without excuse. Because God has made Himself manifest, knowable, that He does exist through so many ways, which are listed in this passage. I am not sure where offhand, but I think, also in scripture there is a passage which refers to our souls, which also know deep down of the existence of God, that when we disown Him, when we deny Him, there exists a void in our lives, which, He is forever trying to fill by knocking on our hearts door. That, is why I think that non-believers call out to Him when the floor is completely pulled out from under us, and there is absolutely nowhere else to go short of suicide.
 
No matter what our situation, there is always an answer in Jesus Christ. There is no other final solution by which we may be saved, by which our deepest concerns  and situations can be fixed, but by and through Jesus Christ.
 
There is no sin which we cannot be saved from except the denial of the work on the cross by Jesus Christ whom died on the cross to save us from our sins.
 
Andre

Links National

Links International

Quote

“I believe in the sun when it isn’t shining, I believe in love even when I don’t feel it. I believe in God even when He's silent.”

Found scratched on a wall in a concentration camp.

Where is Your God?

The Holy See  
 

Introduction

I. New Forms of Unbelief and Religiosity

1. A Cultural Phenomenon

2. New and Old Causes of Unbelief

2.1. The All-encompassing Presumptions of Modern Science

2.2. The Absolutisation of Man as the Centre of the Universe

2.3. The Problem of Evil

2.4. The Historical Limits of Christians and the Church in the World

2.5. New Factors

A Rupture in the Process of Handing on the Faith

The Globalisation of Behaviour

The Mass Media

The New Age, New Religious Movements and the Elite

3. Secularisation of Belief

4. New Religiosity

4.1. A Faceless God

4.2. The Religion of the Self

4.3. Quid est Veritas?

4.4. Outside History

4.5. New Contrasts

II. Concrete Proposals

1. Dialogue with Non-believers

1.1 Prayer for Non-believers

1.2 The Centrality of the Human Person

1.3 Content and Manner of the Dialogue with Non-believers

2. Evangelisation of the Culture of Unbelief and Indifference

2.1. The Presence of the Church in the Public Forum

2.2. In the Family

2.3. Christian Initiation and Religious Education

Christian Initiation, Catechesis and the Catechumenate

Educational Institutions

2.4. The Pathway of Beauty and of Cultural Heritage

2.5. A New Language to Spread the Gospel: Reason and Feeling

2.6. Catholic Cultural Centres

2.7. Religious Tourism

3. The Way of Love

4. In Synthesis

Conclusion: "At your word Lord, I will cast the nets" (Lk 5:4)

 

  

CONCLUDING Document OF THE PLENARY ASSEMBLY

Where is Your God?

Responding to the Challenge of Unbelief and Religious Indifference Today

 

 

Introduction

 

1. The Christian Faith at the dawn of the new millennium is faced with the challenge of unbelief and religious indifference. The Second Vatican Council, already forty years ago, delivered this observation: "Many of our contemporaries have never recognised the intimate and vital link with God, or have even explicitly rejected it. Atheism must therefore be counted among the most serious problems of our time and must be submitted to closer examination" (Gaudium et Spes, n.19).

To this end Pope Paul VI created in 1965 the Secretariat for Non-believers and entrusted it to the direction of Cardinal Franz König. In 1980 Pope John Paul II called on me to succeed Cardinal König and also asked me to create the Pontifical Council for Culture, which he would unite to the Secretariat in 1993, after it had become the Pontifical Council for Dialogue with Non-believers. His motivation, given in the Apostolic Letter motu proprio, Inde a Pontificatus, is clear: "to promote the meeting of the saving message of the Gospel with the cultures of our times, often marked by unbelief and religious indifference" (art. 1) and to promote at the same time "the study of the problem of unbelief and of religious indifference found in various forms in different cultural milieus, enquiring into the causes and the consequences for the Christian Faith" (art. 2).

To carry out this mission, the Pontifical Council for Culture gathered information from competent authorities across the globe in broad ranging enquiry. More than 300 replies came from five continents and the results were put before the members of the Pontifical Council for Culture during its Plenary Assembly of March 2004, along two main axes: how to welcome the "joys and hopes, griefs and anxieties" of the people of our times, which he have called the "anchor points for the handing on of the faith"; and which are the best pathways to follow in bringing the good news of the Gospel of Christ to non-believers, to misbelievers and the indifferent of our times, how to raise their interest, how to make them question themselves on the meaning of their existence, and how to help the Church transmit to them her message of faith and love at the heart of cultures, novo millennio ineunte.

To do this, it is necessary to respond to these questions: Who are the non-believers? What is their culture? What are they saying to us? What can we say to them? What dialogue can we establish with them? What can we do to shake up their interest, stir up their questions, nourish their reflections, and hand on the faith to new generations, often victims of the religious indifference mobilised by the dominant culture?

Such questions are dear to the pastors of the Church and express one of the most worrying challenges of "our both momentous and fascinating times" (Redemptoris Missio, n. 38) :  the challenge of a culture of unbelief and of religious indifference that, from the West in prey to secularisation, spreads across the megalopolises of all the continents.

In fact, in the vast cultural areas where the majority do belong to the Church, there is a rupture in the handing on the faith, intimately linked to the process of abandonment of a popular culture long attached to and impregnated by Christianity. It is important to take into consideration the factors that condition this process of distancing, of weakening, and of obscuring the faith in the transforming cultural milieus where Christians dwell, in order to present some concrete pastoral propositions to respond to the challenges of the new evangelisation. For the cultural habitat, where one lives, influences one's ways of thinking and of behaving, one's values and criteria of judgement, and it also raises questions at once difficult and decisive.

Since the fall of the atheist regimes, secularism, tied to the phenomenon of globalisation, has spread as a post-Christian cultural model. "When secularisation transforms itself into secularism (Evangelii Nuntiandi, n. 55), there is a serious cultural and spiritual crisis, one sign of which is the loss of respect for the person and the spread of a kind of anthropological nihilism which reduces human beings to their instincts and tendencies" (Towards a Pastoral Approach to Culture, n. 23)[1].

For many, the waning of the dominant ideologies gave way to a lack of hope. The dreams of a better future for humanity, characteristics of scientism, of the enlightenment, of Marxism, and of the social revolutions of the 1960s have disappeared and their place has been taken by a pragmatic and disenchanted world. The end of the cold war and the risk of total destruction of the planet has given way to other threats and perils for humanity : world-wide terrorism, new hot spots for war, pollution of the planet, reduction of hydro resources, climate change provoked by egoistic behaviour, experimentation on the embryo, legal recognition of abortion and euthanasia, cloning, etc.. Many people's hopes of a better future have disappeared and they have fallen into disenchantment in the seemingly sombre present, fearing an even more uncertain future. The speed and the depth of the cultural transformations which have occurred over the last few decades are the backdrop for the enormous upheaval of many of the cultures of our times. Such is the cultural context for the Church's enormous challenge of unbelief and religious indifference: how to open up new ways for dialogue with so many people who, at first sight, are hardly interested, much less see the necessity for it, even though the thirst for God can never be completely extinguished in the heart of man, where the religious dimension is deeply anchored.

The aggressive attitude towards the Church, without completely disappearing, has given way, sometimes, to derision and resentment in certain quarters and, often, to a widespread stance of relativism, practical atheism and indifference. It is the time of what I would call - after homo faber, homo sapiens and homo religiosus - homo indifferens, even among the believers, who are in the prey of secularisation. The individual and egoistic search for well-being, as well as the pressure of a culture without spiritual anchorage, eclipse the sense of that which is truly good for man, and reduce his desire for the transcendent to a vague search for spirituality which satisfies itself in a new religiosity without reference to the personal God, without adherence to a body of doctrine, and without belonging to a community of faith nourished by the celebration of the revealed mysteries.

2. The Spiritual drama that the Second Vatican Council considered as one of the most serious problems of our times (Gaudium et Spes, n. 19), sees a silent distancing of entire populations from religious practice and even from any reference to the faith. The Church today is confronted more by indifference and practical unbelief than with atheism. Atheism is in recline throughout the world, but indifference and unbelief develop in cultural milieus marked by secularism. It is no longer a question of a public affirmation of atheism, with the exception of a few countries, but of a diffuse presence, almost omnipresent, in the culture. Less visible, it is more perilous, for the dominant culture spreads it in a subtle manner in the subconscious of believers, from Western to Eastern Europe, but also in the megalopolises of Africa, America and Asia. It is a veritable sickness of the soul which induces to live "as though God did not exist", a neo-paganism that idolises material goods, the achievements of work, and the fruits of power.

At the same time, we witness what some people call the "return of the sacred". It is actually the rise of a new religiosity. Rather than a return to traditional religious practices, it is a search for new ways of living and expressing the religious dimension inherent in paganism. This "spiritual awakening" is marked by the complete refusal to belong, and the search for an experience which is entirely individual, autonomous and guided by one's own subjectivity. This instinctive religiosity is more emotive than doctrinal and expresses itself without any reference to a personal God. The "God Yes, Church No" of the 1960s has become "religion yes, God no" or even, "the religiosity yes, God no" of this beginning of the millennium : believers yes, but without adhering to the message handed on by the Church! At the very heart of that which we call religious indifference, spiritual desire is again making itself felt. This resurgence, far from coinciding with a return to faith or religious practice, is a veritable challenge for Christianity.

In fact, the new forms of unbelief and the diffusion of this "new religiosity" are intimately linked. Unbelief and bad-belief often come as a pair. In their deepest roots, they show at the same time both the symptom and the erroneous response of a crisis in values and in the dominant culture. The desire for autonomy, incapable of suppressing the thirst for the fullness and eternity which God wrote into the heart of man, seeks palliatives in the gargantuan supermarkets where all sorts of gurus offer recipes for an illusory happiness. Nevertheless, in this spiritual thirst an anchor point can be found for the proclamation of the Gospel, through the "evangelisation of desire"[2].

Sociological studies based on censuses, opinion polls, and inquests have multiplied in the last years offering interesting but often differing statistics. Some are based on attendance at Sunday mass, others on the number of baptisms, others on religious preference, still others on the contents of the faith. The results, complex as they are, should not be interpreted out of context, as the great diversity of terms employed to express the important variety of possible attitudes towards the faith shows : there are atheists, non-believers, unbelievers, misbelievers or bad-believers, agnostics, non-practising, indifferent, without religion, etc.. Indeed, some of those who attend Sunday mass do not feel as though they are in tune with the Catholic Church's doctrine and morals, and among those who claim not to belong to any religion or religious confession, the search for God and an inquisitiveness after the eternal life are not totally absent, nor indeed, sometimes some sort of prayer.

To understand these phenomena, their causes and consequences, to discern methods to resolve them with the grace of God, is doubtless one of the most important tasks for the Church today. This publication of the Pontifical Council for Culture would like to offer its specific contribution by presenting this new study of unbelief, of religious indifference, and of the new forms of religiosity that emerge and spread presenting themselves as alternatives to the traditional religions.

3. The responses that the Pontifical Council for Culture received to its inquiry paint a picture that is complex, changing and in continuous evolution, with diversified characteristics. Nevertheless some meaningful things can be drawn out:

1. Globally, unbelief is not increasing in the world. It is a phenomenon seen primarily in the Western world. The cultural model it inspires spreads through globalisation, and exerts an influence on the different cultures of the world, and erodes popular religiosity from them.

2. Militant atheism recedes and no longer has a determining influence on public life, except in those regimes where an atheistic political system is still in power. Contrarily, a certain cultural hostility is being spread against religions, especially Christianity and Catholicism in particular, notably through the means of social communication, and is promoted by Masonic sources active in different organisations.

3. Atheism and unbelief, phenomena that once seemed to have something rather masculine and urban about them and that were found particularly among those with an above-average culture, have changed their profile. Today the phenomena seem to be connected more to lifestyle, and the distinction between men and women is no longer significant. In fact, unbelief increases among women who work outside the home, and even reaches more or less the same level of that among men.

4. Religious indifference or practical atheism is growing rapidly. And agnosticism remains. A large part of secularised societies lives with no reference to religious authority or values. For homo indifferens, "Perhaps God does not exist, it doesn't matter, anyway we don't miss him". Well-being and the culture of secularisation provoke in consciences an eclipse of need and desire for all that is not immediate. They reduce aspiration towards the transcendent to a simple subjective need for spirituality, and happiness to material well-being and the gratification of sexual impulses.

5. A dwindling number of regular church-goers can be seen in those societies marked by secularisation. But this undeniably worrying fact does not, however, mean that unbelief is on the increase. Rather, it points to a degraded form of believing: believing without belonging. It is a phenomenon of "deconfessionalisation" of homo religiosus, who, refusing to belong to any binding confession, jumps into and out of an endless confusion of heterogeneous movements. A number of those who declare they belong to no religion or religious confession, nevertheless declare themselves to be religious. The silent exodus of many Catholics heads for the sects and new religious movements[3], especially in Latin America and subsaharan Africa.

6. In the West, where science and modern technology have neither suppressed religious meaning nor satisfied it, a new quest that is more spiritual than religious is developing, but it is not a return to traditional religious practices. It is the search for new ways of living and expressing the need for religiosity inherent in the heart of man. Often, this spiritual awakening develops in an autonomous fashion and without any links to the contents of faith and morals handed on by the church.

7. Finally, at the dawn of the new millennium, a disaffection is occurring both in terms of militant atheism and in terms of traditional faith. It is a disaffection in secularised western cultures prey to the refusal or simple abandonment of traditional beliefs, and affects both religious practice and adherence to the doctrinal and moral contents of the faith. But the man whom we call homo indifferens never ceases to be a homo religiosus; he is just seeking a new and ever-changing religiosity. The analysis of this phenomenon reveals a kaleidoscopic situation where anything and its opposite can occur : on the one hand, those who believe without belonging, and on the other, those who belong without believing in the entire content of the faith and who, above all, do not feel obliged to respect the ethical dimension of the faith. In truth, only God knows what is at the bottom of our hearts, where His Grace works secretly. And the Church never ceases to walk new pathways to share with all the message of Love of which She is guardian.

This document has two main parts. The first presents a summary analysis of unbelief and religious indifference, their causes, and a presentation of the new forms of religiosity in comparison with the faith. The second offers a series of concrete proposals for the dialogue with non-believers and for the evangelisation of cultures marked by unbelief and indifference. In doing this, the Pontifical Council for Culture does not pretend to propose miraculous recipes, for it knows that faith is always a Grace, a mysterious meeting between God and the freedom of man. It desires merely to suggest some privileged ways for the new evangelisation, to which we have been called by John Paul II, new in its expression, its methods and its ardour, to meet the non-believers and the misbelievers and above all to reach the indifferent: how to meet them in the depth of themselves, beyond the shell that imprisons them. This route is part of the "new stage of the Church's journey" that Pope John Paul II invites all the Church to travel "to take up her evangelising mission with fresh enthusiasm", "stressing that it is not a case of imposing on non-believers a vision based on faith", "with the respect due to the different paths of different people and with sensitivity to the diversity of cultures in which the Christian message must be planted" (Novo Millennio Ineunte, n. 1, 2, 51 and 40).

  

 

I. New Forms of Unbelief and Religiosity

 

1. A Cultural Phenomenon

In traditionally Christian countries, a relatively widespread culture gives unbelief, on its platform of religious indifference, a practical and no longer theoretical aspect. It has become a cultural phenomenon, in the sense that often one becomes a non-believer not through choice at the end of a long inner struggle, but it just happens de facto, because "that's what everybody else does" - «così fan tutti». This is the result of the lack of effective evangelisation, the growing levels of ignorance of religious tradition and Christian culture, and the lack of offers of formative spiritual experiences capable of raising marvel and determining belonging. This is how the Holy Father describes it: "Often knowledge of Christianity is taken for granted, whereas in truth the bible is rarely read and scarcely studied, catechesis is often shallow, and the sacraments hardly received. Therefore, instead of an authentic faith a vague religious sentiment is spread, which easily turns into agnosticism and practical atheism"[4].

 

2. New and Old Causes of Unbelief

It would be naïve to blame the spread of unbelief and the new forms of religiosity on a single cause, all the more so since this cultural phenomenon is more tied to group behaviour than individual choice. Some affirm that the problem of unbelief is more a question of negligence than malice. Others are firmly convinced that, behind this phenomenon, there are organised movements, associations, and deliberately orchestrated campaigns.

In any event, it is good to examine, as requested by the Second Vatican Council, the causes which incite people to distance themselves from the faith. The Church "strives to detect in the atheistic mind the hidden causes for the denial of God. Conscious of how weighty are the questions which atheism raises, and motivated by love for all men, she believes these questions ought to be examined seriously and more profoundly" (Gaudium et Spes, n. 21). Why do some people not believe in God? Why do they distance themselves from the Church? What can we make of their reasoning? What can we do in response?

The same constitution, Gaudium et Spes (nn. 19-21), identifies some causes of contemporary atheism. The diagnosis made then remains accurate today and is at the core of the following analysis of the new causes of unbelief and of the religious indifference of our times.

 

2.1. The All-encompassing Presumptions of Modern Science

Among the causes of atheism, the Council mentions scientism. This vision of the world without any reference to God, pretends to reject His existence on the basis of scientific principles, and has become widespread and commonplace, thanks to its widespread diffusion in the Mass Media. Some recent cosmological and evolutionary theories, abundantly repeated by publications and popular television programmes, and the development of neuroscience, contribute to the rejection of a transcendent personal being, retained as a "useless hypothesis", as they pretend that "there is only the unknown and not the unknowable".

While it remains a problematic, today the faith-science relationship has changed significantly. A certain defiance vis à vis science, a fall in prestige and the reappraisal of its role contribute to a greater openness to the religious dimension of the human situation and are accompanied by the return of a somewhat irrational and esoteric religiosity. Programmes and courses teaching the complementary relationship of science and religion help to remedy this aspect.

 

2.2. The Absolutisation of Man as the Centre of the Universe

Even if they neither said so nor named them, the Council Fathers had in mind the Marxist-Leninist atheist regimes and their attempts to construct a society without God. Today in Europe these regimes have fallen, but the underlying anthropological model has not disappeared, indeed it has become stronger taking on the philosophical inherited from the enlightenment. Speaking of the European situation, but with a clarity that can be applied to all of the western world, the Holy Father affirms that there is underway an "attempt to promote a vision of man apart from God and apart from Christ". This sort of thinking has led to man being considered as "the absolute centre of reality, a view which makes him occupy – falsely – the place of God and which forgets that it is not man who creates God, but rather God who creates man. Forgetfulness of God led to the abandonment of man". It is therefore "no wonder that in this context a vast field has opened for the unrestrained development of nihilism in philosophy, of relativism in values and morality, and of pragmatism – and even a cynical hedonism – in daily life" (Ecclesia in Europa, n. 9).

Perhaps the most characteristic element of the dominant culture of the secularised West is the diffusion of a form of subjectivism. A type of "profession of faith" in the absolute subjectivity of the individual, disguised as humanism, it is actually self-centred, egoistic, narcissistic, whose only centre is the individual.

This exaltation of the individual as unique reference point and the concomitant crisis of authority mean that the Church is no longer accepted as a doctrinal and moral authority. Her "pretence" to guide the life of the people by moral doctrine is rejected as it is considered the denial of personal freedom. This phenomenon of the weakening of the power of institutions does not pertain only to the Church, but touches the traditional organs of State, the Courts, Parliament and Armed Forces, and all of hierarchically structured society.

The exaltation of the "self" leads to a relativism that extends across the spectres: from the political practice of voting in democracy, for example, derives a criteria according to which every individual opinion has the same value as the next, with the result that there is no objective truths or values of higher or lower worth, nor values or truths which are universally valid by reason of nature for every person in every culture at all times.

 

2.3. The Problem of Evil

The problem of evil and the suffering of innocents has always been used to justify unbelief and the rejection of a good and personal God. This rebellion comes from the non-acceptance of the sense of the freedom of man, who is capable of doing both good and evil. The mystery of evil has been and always will be a scandal for to intelligent man, and only the light of Christ crucified and glorified can fully reveal and express it. "In reality it is only in the mystery of the Word made flesh that the mystery of man truly becomes clear" (Gaudium et Spes, n. 22).

But if the scandal of evil has never ceased to motivate atheism and unbelief in individuals, today they have a new aspect in the diffusion, amplification and presentation of evil through the mass media, which causes evil to echo ever louder, be it manifest in war, accidents, natural catastrophes, conflicts among individuals or countries, economic or social injustices. Unbelief is more or less tied into this pervasive and subversive aspect of evil, and consequently the rejection and denial of God feed on the continual diffusion of this inhumane spectacle, daily beamed around the world.

 

2.4. The Historical Limits of Christians and the Church in the World

The vast majority of non-believers and the indifferent are not so for ideological or political reasons, but come from the pews of Christianity and describe themselves as deluded or unsatisfied. They express "debelief" or a disaffection towards belief and its practice and perceive it as meaningless, dull and irrelevant. The cause is often tied to a negative or unpleasant event experienced in the Church, often during adolescence; the protest or rebellion of a moment transforms itself over the course of time into a general rejection and finally indifference. This does not mean total closure, for often a desire to retain a good relationship with God remains. On this note, it is good to focus on the "restarters", i.e. those Christians who, after a period of distancing from the faith and religious practice, return to Church.

Among the causes internal to the life of the Church which push people away, what is most obvious is the apparent absence of a spiritual life in some priests and religious. Whenever some of these lead an immoral lifestyle, many people feel disturbed. Among the causes of scandal, by far the worst due to its objective moral gravity, is sexual abuse of minors. Also scandalous are the superficiality of spiritual life and the exaggerated search for material wellbeing and financial gain, especially in areas where the population is subject to extreme poverty. As many Christians identify the faith with its moral principles, it follows that, faced with certain scandalous behaviour - particularly those in which the protagonists are members of the clergy, many of the faithful suffer a deep crisis in their spiritual journey.

Deeds of this kind, orchestrated and amplified, are used by the mass media to damage the reputation of all the clergy of a country, and to confirm the suspicions exacerbated by the dominant culture.

 

2.5. New Factors

A Rupture in the Process of Handing on the Faith

One consequence of the process of secularisation is the growing difficulty faced in handing on the faith through catechesis, through the school, the family and the homily[5]. These traditional channels for the handing on of the faith struggle to fulfil their fundamental role.

The Family. There is a real problem in the handing on of the faith within traditionally Christian families, especially in the cities. The causes are manifold: the rhythm and pace of work, the fact that both parents often work long hours away from the home, the secularisation of the social fabric, the influence of television. The transformation of living and working conditions and the meagre size of apartments has led to separation of the nuclear family from grandparents, who are now often excluded from the important processes of handing on both faith and culture. Moreover, in many countries children spend little time in the family home as they spend long hours at school and in extra curricular activities such as sport, music, and various associations; at home they are often immersed in and isolated by the computer, by video-games, and by the television leaving little space for constructive dialogue with their parents. In traditionally Catholic countries, the growing instability of family life, the rise in the number of so-called "civil marriages" and the increasingly prevalent so-called "common law marriage" accelerate and amplify this process. This does not of course mean that parents have become non-believers, for often they ask for the baptism of their children and wish for them to make their first holy communion, but beyond these sacred rites of passage the faith does not seem to have any role in the family setting, hence the question: if the parents have no living faith, what will they hand over to their children in an environment that has become indifferent to the Gospel values and, as it were, deaf to the proclamation of the saving message?

In other countries, for example in Africa and parts of Latin America some of the content of the faith and a certain religious sentiment is handed on, but the lived-experience of the faith which requires a personal and living relationship with Jesus Christ is often faulty. Christian rites are followed, but are perceived only as cultural expressions.

Catholic Schools. In various countries some Catholic schools have had to close as a result of a lack of resources and personnel, while a weakening, or a rupture in the handing on of the faith in some schools and even Catholic universities, results from a growing number of teachers void of commitment and a solid formation. Too often teaching in these schools has little to do with the faith and Christian morality. The phenomenon of migration also destabilises schools when the large non-Christian presence is used as an excuse to justify abandoning an explicit teaching of the faith, rather than to seize on this opportunity to propose the faith, as has long been the tradition of Church's missionary activity.

 

The Globalisation of Behaviour

"Modern civilisation often complicates the approach to God, not for any essential reason, but because it is excessively engrossed in earthly affairs" (Gaudium et Spes, n. 19). Western materialism has projected a lifestyle characterised by success, money, unrestricted competition, individual pleasure, etc., creating many practical atheists and leaving neither time nor desire for something deeper than the immediate satisfaction of every craving. In many countries there are no theoretical factors in favour of unbelief, but rather purely practical ones marked by social patterns where little time is available for the human community and for space to experience the transcendent. It is the conceit of a full-up society. This religious atony is far more dangerous for the faith than the ideological materialism of the Marxist-Leninist atheistic countries. The improvement of the level of life and economic development necessarily imply a wholesale cultural transformation which often provokes a loss of faith if it is not matched by adequate pastoral activity.

The fires of indifference, practical materialism, moral and religious relativism are stoked by globalisation and the so-called opulent society. The ideals and models of life proposed by the mass media, through advertisements and by the protagonists of the public, political and cultural society are often vectors of a consumerism which is radically anti-evangelical. The culture of globalisation considers men and women an object to be evaluated according to exclusively material, economic and hedonistic criteria.

This domain provokes in many people, by way of compensation, an interest in things irrational. The need for spiritual experience, to live or return to living an inner dimension of life, as well as the psychological and relationship difficulties often caused by the frenetic and obsessive rhythms of life, push many self-confessed believers to seek other alternative experiences and head for "alternative religions" which offer a strong dose of "affective" and "emotional" participation, without any moral or social responsibility. Hence there are many "do-it-yourself religions" on offer, a sort of spiritual supermarket in which one is left free to pick and choose from day to day according to one's own transforming tastes and pleasures.

 

The Mass Media

The Mass Media, by nature ambivalent, can serve both good and bad alike. Unfortunately, often they amplify unbelief and favour indifference, by relativising the religious factor and sometimes ignoring or even deforming its proper nature. Even from countries where Christians are in the majority, certain parts of the Mass Media, newspapers, magazines, news and current affairs programmes, documentaries and films zoom around the world offering often flawed, distorted or partial visions of the Church. Only rarely are they met with a pertinent and convincing response. A negative perception of the Church results, impeding her credibility to transmit her message of faith. Alongside this lies the Internet, in which information claiming to offer truth about religious matters circulates. "Internet Infidels" are present alongside sites of satanic and explicitly anti-Christian nature, which lead aggressive campaigns against religion. The abundance of pornographic material on the internet is also to be condemned: it degrades the dignity of men and women and can only distance the human person away from the living faith. Hence a pastoral approach to the mass media is of prime importance[6].

 

The New Age, New Religious Movements and the Elite

"The proliferation of sects is also a reaction against secularised culture and a consequence of social and cultural upheavals which have uprooted traditional religion" (Towards a Pastoral Approach to culture, n. 24). While the movement known as the New Age is not a cause of unbelief, by its nature it contributes to the growth of religious confusion[7].

The opposition and harsh criticism from certain élites, new religious movements, and sects of Pentecostal persuasion contribute to the weakening of the life of faith. This is probably one of the greatest challenges to the Catholic Church, particularly in Latin America. The most serious objections and criticisms made by these sects against the Church are that she fails to face up to reality, that she portrays an image of herself which is far distant from the reality, and that her proposition of the faith is not incisive and is incapable of transforming daily life. These sectarian communities developing in America and Africa attract the youth in large numbers and lead them away from the traditional Churches, but do not manage to satisfy in the long term their religious needs. For many they are the exit-points from religion. Only exceptionally do they return.

 

3. Secularisation of Belief

The problem is not that of secularisation, understood as the legitimate autonomy of the temporal realm, but of secularism, "a concept of the world according to which the latter is self-explanatory, without any need for recourse to God, who thus becomes superfluous and an encumbrance" (Evangelii Nuntiandi, n. 55). Many who call themselves Catholic, and similarly those who belong to other religions, give in to a lifestyle in which God, or religion, is of little importance. The faith appears void of substance and no longer requiring personal engagement. There is incoherence between the faith-as-professed and the faith-as-lived. People no longer dare declare explicitly their belonging to a religion and the hierarchy is systematically criticised. Where there is little witness of Christian life, the abandonment of religious practice ensues. It is not simply a matter, as in times gone by, of a simple abandonment of sacramental practice, or of a scarce vitality in living out of the faith, but of something which strikes at its very roots.

The disciples of Christ live in the world and are often influenced and moulded by the surrounding culture which shows no need for God and no thought for God. In a context so uninvolved and unresponsive to the very idea of God, many believers, above all in the more secularised countries, are overcome by a hedonistic, consumerist and relativist mentality.

The observant critic of our societies sees the lack of clear references in the minds of those who make public opinion and who reject all moral judgement when important aspects of society are thrown into the spotlight by the media, leaving such to the individual appreciation of every individual under the guise of a "tolerance" which simply puts convictions apart and anaesthetises consciences.

Moreover laxism in lifestyle and morality, and the attached pansexualism, have negative effects for the life of the faith. Premarital and extramarital cohabitation have become the norm in many traditionally Catholic countries, especially Europe, even among those who later marry in Church. The manner of living out human sexuality has become a purely personal question. For many believers, divorce does not cause problems for the conscience. Abortion and euthanasia, denounced by the Council as "abominable crimes" (Gaudium et Spes, n. 27) are accepted on mundane criteria. There is too a levelling out of the fundamental dogmas of the Christian faith: the incarnation of Christ, his uniqueness as Saviour, the survival of the soul after death, the resurrection of the body, eternal life. The doctrine of reincarnation is quite widely held by those who identify themselves as believers and who frequent Church, alleging that it is easier to believe in than the immortality of the soul after death and the resurrection of the body, as it offers a new life within the material world itself.

The standard of Christian life in some countries seems quite mediocre, which underlines a difficulty to explain their own faith. It is a difficulty caused not only by the influx of the secularised culture, but also by a certain fear of taking decisions on the basis of faith, the consequence of a weak Christian formation which has not empowered people to trust in the power of the Gospel and has not recognised the importance of a meeting with Christ through prayer and the sacraments.

Hence a form of practical atheism is spreading even among those who consider themselves Christian.

 

4. New Religiosity

Alongside the spread of religious indifference in the more secularised countries, a new aspect clearly emerges from the inquiry on unbelief. It is often identified as the return of the sacred for those who find difficulty in opening themselves to the infinite, to go beyond the immediate, and to set out on and follow an itinerary of faith[8].

It is a romantic form of religion, a religion of the spirit and of the self which has its roots in the crisis of the subject who remains more and more narcissistic, and rejects all historical and objective elements. Hence it is a strongly subjective religion, almost an exclusive reserve for the spirit, in which one can take refuge and contemplate matters in an aesthetic research, where the individual is under no obligation to give an account of his reasons or behaviour.

 

4.1. A Faceless God

The new religiosity is an adherence to a God that often has no face nor personal characteristics. Questioned about God, both declared believers and declared non-believers affirm that they believe in the existence of a force or superior transcendent being, but who has no personal attributes, much less those of a Father. The fascination of oriental religions, transplanted into the West, resides in the depersonalisation of God. In scientific circles, the old atheistic materialism is giving way to the return of pantheism, where the universe itself is divine: Deus sive natura sive res.

The Christian proposal is based, however, on the revelation of the God-in-three-persons, in the image of Whom each person is called to live in communion. Faith in the tri-personal God is the basis of the whole Christian faith and also of the constitution of an authentically human society. Further awareness of the concept of person seems necessary in all fields: in prayer, in inter-personal dialogue, in inter-personal relationships in daily life, in the destiny of man after death.

 

4.2. The Religion of the Self

The constitutive element of the new religiosity is that it is centred on the self, on me. If the humanist atheism of the past was the religion of humanity, post-modern religiosity is the religion of the Self, based on personal success and the achievement of one's own goals. Sociologists speak of a "Biographical Do-It-Yourself Religion" in which each person creates a new image of God at different stages of their lives, starting from divers material as though it were some form of "Holy Patchwork".

This religion of "me" is a far cry from Christianity, the religion of "You" and of "Us", of relation which has its origins in the Trinity, in whom the divine Persons are substantial relations. The history of salvation is a process of loving dialogue between God and man, marked by successive covenants which feature this experience of relation as both personal and personalising. One constant feature of Christian spirituality is the call to interiority and to put at the heart of life, the mysteries of the cross and resurrection of Christ, the supreme sign of a relation which goes to the extent of gift of self for the other.

 

4.3. Quid est Veritas?

Another characteristic trait of this new religiosity is the lack of interest for the question of the truth. The teaching of John Paul II in his encyclicals Veritatis Splendor and Fides et Ratio, respected even by unbelieving intellectuals, does not seem to have been adequately received by the faithful even in the Catholic Universities, although there are exceptions. At a time in which "weak thought" (pensiero debole) is dominant, strong convictions meet with rejection: rather than believing, people think they believe, leaving room for a safety margin and a sort of "emergency exit". Hence the very questions on the truth of Christianity and the existence of God are put aside and considered irrelevant and meaningless. The question of Pilate, in reply to the explicit declaration of Christ is still relevant: What is truth? For many, truth has a negative connotation, associated with concepts such as "dogmatism", "intolerance", "imposition", and "inquisition", on the grounds of a few historical episodes in which the truth was exploited to impose choices of conscience, which had nothing to do with respect of the person and the search for the Truth.

In Christianity however, Truth is not merely a theoretically defined thought, an ethically valid judgement, or a scientific demonstration, but it is a Person whose name is Jesus Christ, Son of God and Son of the Most Holy Virgin Mary. Christ presented himself as the Truth (Jn 14:6). Tertullian observed that Christ said: "I am the Truth", and not "I am the Tradition". Today to speak of the truth of the Gospel is a task that requires facing up to the fact that Truth appears in the poverty of the impotent, of He who for love accepted to die on the cross. In this sense, truth and love are inseparable: "In our time, truth is often mistaken for the opinion of the majority. In addition, there is a widespread belief that one should use the truth even against love or vice versa. But truth and love need each other. St Teresa Benedicta is a witness to this. The “martyr for love”, who gave her life for her friends, let no one surpass her in love. At the same time, with her whole being she sought the truth […]. St Teresa Benedicta of the Cross says to us all: "Do not accept anything as the truth if it lacks love. And do not accept anything as love which lacks truth! One without the other becomes a destructive lie"[9]. So "only love is worthy of faith", love becomes the great sign of credibility of Christianity, because it is inseparable from the Truth.

 

4.4. Outside History

This new religiosity springs from the contemporary secularised, anthropocentric and self-centred culture, and pretends to do without objective historical reference points. What is important is the capacity to find ways of feeling well. In the past, religious criticism was often orientated at representative institutions, and was based more on the lack of coherence and of living witness of its members. Today, the very existence of an objective mediation between the divine and the subject is denied. The return of the spiritual seems then to deny the transcendent, with the consequent uselessness of religious institutions, and the refusal of the historical dimension of revelation and of the personal character of the divinity. Such denial is supported by some widespread publications and broadcasts which seek to destroy the historicity of biblical revelation, its main protagonists and its central events.

The Church however is tied to history. In the Creed there is even the reminder of the figure of Pontius Pilate, who anchors the faith to a particular moment of history. Hence adherence to the concrete realities is fundamental for our faith and responds to the needs of many who desire to find accordance between the truth of Christianity and biblical revelation and historical data. The Church is sacrament of Christ, it is the extension through history of the incarnation of the Word of God, 2000 years ago. Bossuet, l'aigle de Meaux said it in clear words: "The Church is Jesus Christ, spread and shared".

 

4.5. New Contrasts

To complete this brisk description, as a response to the appearance of this nameless and faceless multiform religiosity, there appear some new forms of the religious panorama of the contemporary culture.

– New religious movements are seeing the light of day within the Church, with clearly defined structures, a strong sense of aggregation and belonging. The existence and vitality of these movements, answers the new spiritual search, witnesses for a strong and non-narcissistic religiosity, and above all is rooted in the personal and ecclesial encounter with Christ, in the sacraments of the faith, in prayer, in the liturgy, lived and celebrated as Mystagogy, in the participation in the mystery of the living God, spring of life for each person.

– There is a surge of fundamentalism within Christianity as within Islam and Hinduism : in an age of uncertainty they seek security by fossilising religion in the past. This responds to the need for spiritual and cultural identity in a world in prey to deep changes. Fundamentalism is the negative aspect of the new religiosity.

– The search to elaborate a new civil religion, is also being felt in various countries, particularly in Europe and North America. This arises from the need to find common symbols and an ethic founded on democratic consent. The reawakening of values tied to nationality, the search for an ethical consent, through the creation of ad hoc committees, the symbolism of major sporting occasions such as the Olympic games and the Football World Cup now seem to show the need to rediscover transcendent values in the solid-shared basis of human society in a pluralist culture.

By integrating these phenomena in their positive and negative aspects, the Church's pastoral approach to culture seeks to respond to the challenges that the new religiosity presents to the announcement of the Good News of Christ.

 

II. Concrete Proposals

 

A challenge is not an obstacle. The challenges of today's cultures and of the new religiosity offer Christians the chance to deepen their faith and to seek ways of proclaiming the Good News of the love of Jesus Christ to reach those in the prey of unbelief and indifference. The Church's mission is not that of impeding cultural transformation but ensuring that faith in Christ is transmitted at the heart of cultures undergoing profound change.

Dialogue with non-believers and the pastoral approach to unbelief spring from the twofold mandate given to the Church to announce the Gospel to people and to cultures: "go out to all the world and preach the Gospel to every being" (Mk 16:15), and "go teach all nations" in (Mt 28:19). This missionary task belongs to the whole Church without exceptions. It can not be separated from the whole life of the Church, nor is it a specialised activity to be entrusted to a few experts. The mission is transversal and includes catechism and teaching, liturgy and ordinary pastoral activity in families and parishes, seminaries and universities.

Every pastoral initiative in the face of unbelief and indifference springs from the life of the Church, a community life grounded in the Gospel. Without the dynamism which springs from a lived-out faith, any pastoral proposal would remain void of apostolic value. Inviting us to make holiness the primary and indispensable part of every pastoral programme, the Holy Father reminds us of the importance of prayer, the Sunday Eucharist, the sacrament of reconciliation, the primacy of grace, listening to and proclaiming the Word[10].

In this presentation of concrete proposals, the dialogue with those who declare themselves explicitly non-believers is accompanied by the proclamation of the Gospel addressed to all, be they baptised, non-believers, misbelievers, the indifferent, etc., i.e. the evangelisation of the culture of unbelief and of religious indifference.

 

1. Dialogue with Non-believers

Rather than unbelief, we do well to remember we are addressing non-believers; each atheist and agnostic has his own story. Hence the most appropriate pathway is the dialogue which is personal, patient, respectful, loving, sustained by prayer, and which has at its heart the proposition of the truth in appropriate ways, at the just time, and in the firm belief that the truth is only imposed on its own terms[11], and moved by the desire "that all come to know you, Father and he whom you have sent, that is Jesus Christ" (Jn 17:3).

 

1.1 Prayer for Non-believers

Friendly dialogue must be accompanied by intercessory prayer. An exemplary initiative is seen in the group «Incroyance-prière», founded by P. Jean-Baptiste Rinaudo in the diocese of Montpellier, France, with the support of the Pontifical Council for Culture. It has 3000 members spread across 50 countries of the world. Sure of the power of intercessory prayer, they commit themselves to pray each day for those who are distant from God. The following formula can serve as a model for other initiatives:

I  (…name…) commit myself to pray each day in all humility that God may lighten with His Holy Spirit a non-believer, as well as myself, in order that His immense love may be known to us and that we love Him as Father.

Dated and Signed[12].

Monasteries, places of pilgrimage, sanctuaries and centres of spirituality carry out an important role by their prayer, by offering spiritual guidance and direction, by listening and paying personalised attention to all those who seek spiritual help. Some monasteries have found «open-days» to be effective tools to create an aura of familiarity with these ecclesial institutions.

 

1.2 The Centrality of the Human Person

A fertile terrain for dialogue with non-believers can be found in an anthropological approach centred on the fullness of the human person and without instrumental fragmentation. We can not succumb to the temptation to stand by as though impotent and watch the "calm apostasy". On the contrary, we are called to reengage on our apostolic initiatives in faithfulness to the mandate of Christ (cf. Mt 28:19-20), taking into account the inextinguishable need, even if it is sometimes unconscious, for peace, reconciliation and forgiveness present in every person. Our mission is to meet this person, taking his hand if necessary, but without pretending to create an ideal according to our needs and desires, to then pretend to be the guides for a perfect humanity, i.e. a humanity which is made to measure our desires. Such an error would mean that we reply to questions never asked, and find ourselves as safe and sure guides, but with nobody to lead.

Suffering is an inevitable travelling companion for every person, shouldered in total syntony by the man of sorrows, and an anthropological meeting ground. Faced with sickness, suffering and death, pain provokes the loss of meaning and a kenosis, and makes space for the search for a word, a face, someone capable of offering a ray of light in the depths of darkness. The Gospel mission asks us to make our faith be believed through strong spiritual experiences, and it pushes us to become, not intransigent crusaders, but humble witnesses, true signs of contradiction at the heart of the cultures on the earth, in rejoining our brothers without constraining them or wiping them out, but in accepting to "lower" ourselves for their benefit. The anthropological category of interhumanity has a particular meaning for our mission. It evokes this globalised world where the person risks being reduced to an "anthropological slumber". It is with this person that we have been called to enter into dialogue, because, it is the person, who is in every culture, who is the way of the Church (cf. Redemptor Hominis, n. 14).

The challenge is ever present, particularly when the sacraments of Christian initiation are requested from within the families of non-believers or the indifferent. Indeed, through the meetings to prepare for the sacraments with those parents who do not believe or who are indifferent, sometimes it is possible to discern human and religious resources that are ever present, but often imprisoned.  As believers, we cannot ignore this anthropological dimension : baptism, for example, is requested because it is a family tradition - the faith of the fathers - and desired to inscribe the child in the family genealogy. Meeting with these people gives us the chance to recognise that baptism represents something deeper, even beyond what the same parents might be prepared to admit. In fact, if their children are not baptised, in a sense there will be a hole in the history of the family. So we find ourselves in a seemingly paradoxical pastoral situation that brings us into contact with non-believers and the indifferent, but always grafted onto strong ancestral religious roots : such is the typical situation of post-modern culture. Hence, sincere and friendly human contact, prayer, a disposition marked by welcoming, listening, respecting, openness, courtesy, trust, friendship, politeness, graciousness, esteem and other such virtues are the basis on which it is possible to build in a personal rapport a pastoral approach in which each person feels respected and welcomed, for what he is, often without knowing it, a Being personally loved by God.

 

1.3 Content and Manner of the Dialogue with Non-believers 

Constructive dialogue with non-believers, rooted in study and pertinent observation, can focus on some privileged themes:

– the big existential questions: the why and meaning of life and of responsibility; the ethical dimension of human life; the why and meaning of death in culture and in society; religious experience in its divers expressions, the inner freedom of the human person; human problems with religious consequences, and even the faith.

– the major themes of society: education of the young, poverty and solidarity, foundations for living side by side in multicultural societies, values and human rights, cultural and religious pluralism, religious liberty, work, the common good, beauty, aesthetics, ecology, biotechnology, peace and bioethics.

In some circumstances dialogue with non-believers takes on a more formal aspect and acquires a public nature, with discussion and debate with organisations that are explicitly atheist. While individual dialogue from person to person is the task of all the baptised, public dialogue with non-believers needs well-prepared agents. Hence the then Secretariat for Non-believers published the 1968 document Dialogue with Non-believers[13], containing useful suggestions. In France, the members of the service Incroyance et Foi often participate at debates, colloquia and round table meetings at cultural centres and educational institutes, be they Catholic or other. In Italy, the "Chair of Unbelief" run by the Archdiocese of Milan permits dialogue between belief and unbelief, in a sincere meeting of Catholics and others under the guide of the Archbishop[14]. In Lisbon, the Patriarch has engaged in specific dialogue with intellectual atheists through correspondence published in a major newspaper[15].

Within the context of dialogue with non-believers Fundamental Theology, as a renewed form of apologetics, has the tasks of giving an account of faith (1 Pt 3:15) and of justifying and expounding the relationship between faith and philosophical reflection through the study of Revelation in relation to the needs of today's cultures. It has its place in the Ratio Studiorum of seminaries, Faculties of theology and centres of formation for the laity in as much as it "should show how, in the light of the knowledge conferred by faith, there emerge certain truths which reason, from its own independent enquiry, already perceives" (Fides et Ratio, n. 67).

 

2. Evangelisation of the Culture of Unbelief and Indifference

The evangelisation of people does not exhaust the mandate entrusted by Christ to His Church. It is also necessary to evangelise the conscience of a people, its ethos, its culture (cf. Evangelii Nuntiandi, n. 18). If culture is that by which man becomes more man, the spiritual atmosphere within which he lives and carries out his activity, it is clear that the spiritual health of man hangs on the quality of the cultural air which he breathes. As unbelief is also a cultural phenomenon, the Church's response must wrestle with the cruxes of the culture of every society and every country.

 The evangelisation of culture aims at letting the Gospel penetrate the actual situation of the lives of the people of a given society. "Pastoral practice must undertake the task of shaping a Christian mentality in ordinary life" (Ecclesia in Europa, n. 58). More than at convincing, such evangelisation aims at preparing the ground and at enabling listening, a type of pre-evangelisation. If the basic problem is indifference, the necessary task is to attract attention, to stir up the interest of the people. Identifying the footholds or points of anchorage for the proclamation of the Gospel, the proposals here outlined offer various guidelines –nova et vetera– for a pastoral approach to culture which will help the Church to proclaim the faith in response to the challenge of unbelief and religious indifference at the dawn of the new millennium.

 

2.1. The Presence of the Church in the Public Forum

"Until the end of times, between persecutions of the world and the consolations of God, the Church pursues her pilgrimage"[16] in the trust and certainty of being sustained by the Lord. The visible presence and tangible action of the Church, universal sacrament of salvation, in a pluralist society is today more necessary than ever to put the people of the world in contact with the message of the Truth revealed in Jesus Christ. It is a widespread and diversified presence, in the great debates, social events, and meeting places capable of raising the attention, interest and curiosity of the indifferent world, so as to present the person of Christ and His message in a manner capable of holding the attention and provoking reception of the dominant culture:

A public witness which involves the youth, such as the World Youth Days meets with and provokes surprise, marvel and attention up to the point of attracting the young people often devoid of reference points and religious motivation. To this end the commitment and work of various spiritual movements for youth is of great worth. The World Youth Days are particularly useful in overcoming the false impression that the Church is a merely oppressive, ageing and decadent institution.

New city missions that carry the Church out into the market place such as those that are currently being trailed across Vienna, Paris, Lisbon and Brussels. Also, over the last ten years apostolic marvel has been raised across the world by the pilgrimage of the relics of St. Therese of the Child Jesus[17]. Even the local ordinaries are sometimes astonished by the pious gatherings for these travelling relics, of thousands of people, many of whom are unaware of the route to their own parish church.

Christian movements and associations engaged in the public sphere, the mass media, and in governmental circles help to develop a culture which is different from the dominant one, not only at an intellectual level, but also at a practical one. To live fully the mystery of Christ and to propose by the witness of a lifestyle inspired by the Gospel according to the ideal of the Letter to Diognetus remains the privileged witness of Christians to the heart of the world.

The collaboration of the Church with organisations of non-believers to do things that are good in themselves, and to favour powerful moments of sharing and dialogue. The pastoral directives in John XXIII's encyclical Pacem in terris enlighten: "if to do some temporal good, believers collaborate with those who through error do not believe or lack the fullness of faith in Christ, such contacts may possibly provide the occasion or even the incentive to bring them to the truth" (n. 158). This is the case where Christians collaborate, for example, with the Agnostic pro-life league in the fight for life.

The promotion of public events on the great cultural themes fosters contact and dialogue at a personal level with those who work in the different domains of culture and are in themselves a way for the Church to be present in society.

The meetings or colloquia organised by the Pontifical Council for Culture together with the Italian Ente dello Spettacolo on spiritual cinema, and the congress or convivium organised together with the Lutheran Church in Oslo, Norway on Church and Cinema are examples of meetings which bring out the potential of the language of film to sustain and encourage spiritual values in today's cultures by the use of images. Another initiative under the auspices of the Pontifical Council for Culture lies in the Meeting on Religious Theatre. Such appointments make the most of the potential of the arts, offer opportunity for reflection, and help ensure a Christian cultural presence.

Each year the Holy Father assigns the Pontifical Academies' Prize, an event overseen by the Pontifical Council for Culture to encourage young academics and artists whose work and research offer notable contribution to the promotion of Christian humanism and its artistic expression. Intellectual Catholic Weeks and Social Weeks also give public visibility to the meeting between faith and culture and highlight the travails of Catholics in the social problems of our times.

The fundamental role of the Mass Media must also be underlined. Image, word, gesture and presence are necessary elements for an evangelisation engaged in the cultures of the communities and peoples, even if it means being careful not to let image become more important than reality and the objective content of the faith. The enormous social and lifestyle transformations being witnessed and caused by the mass media necessitate an apt pastoral strategy: «Many young lay people have an inclination to work in the media. A pastoral approach to culture will ensure that they are prepared to be an active presence in the world of radio, television, books and magazines, the bearers of information which are also the daily reference-point for the majority of our contemporaries. Neutral, open and honest media offer well-prepared Christians a front-line missionary role: it is important that they should be well-trained and supported» (Towards a Pastoral Approach to Culture, n. 34). The professional and qualified presence of Catholics with a clear sense of identity in the mass media, in news agencies, in press offices, in newspapers, journals, magazines, behind internet sites and in Television companies is important to ensure accurate and fair news about the Church and to help today's world understand what is so special about the mystery of the Church and avoid undue focus on the marginal, the unusual, and ideological simplifications. Prizes, such as the Catholic Prize for Cinema, the Robert Bresson Prize at the Venice Festival, scholarships, Christian Cinema Weeks, and the creation of Catholic professional networks and associations to encourage and show support for the hard-but-necessary work being carried out in this important field, but without falling into the trap of creating a Catholic ghetto.

As is well known, one person's speech does not always guarantee another's understanding. An enormous effort is asked of us to use the language of today's people in order to share their needs and to respond to them sincerely and in an accessible manner. Such an approach, for example, was behind the success of the Archbishop of Gdansk in presenting a Charter of Human Rights with notable public impact, and honoured the positive approach of the Council in its pastoral Constitution: "The joys and hopes, griefs and anxieties of the people of this age, especially those who are poor or in any way afflicted, these too are the joys and hopes, the griefs and anxieties of the followers of Christ. Indeed, nothing genuinely human fails to raise an echo in their hears. For theirs is a community composed of men and women, who, united in Christ, are led by the Holy Spirit in their journey to the kingdom of their Father and who have welcomed the news of salvation which is meant for all. That is why this community realises that it is truly and intimately linked with the human being and its history" (Gaudium et Spes, n. 1).

In conclusion, ensuring the presence of the Church in the public arena in dialogue with non-believers, means bridging the gap between the spiritual realm and daily life, to raise the questions and provoke the quest for the invisible in the heart of the visible. It means prodding up real questions before proposing convincing responses. Indeed, in the absence of the very question - and hence a personal interest - they will not captivate attention and will not be considered relevant. To employ an image: Christians must step out of the sanctuary and enter the market place, show off, without grotesque publicity, the joy of belief, and the importance of the faith for the reality of life. Engaging dialogue and credible witness can raise the desire to enter into the mystery of the faith. Such is the invitation to set out on the pathway of Jesus : "Come and See" (Jn 1:38).

 

2.2. In the Family

If for some, unbelief is an abstract theory, it becomes real for parents when they see their children abandon the faith and live as though God did not exist. This causes acute pain. There is a need to help parents hand on, together with their cultural heritage, the inheritance of the faith and experience of God. The assistance offered to couples during their period of engagement, in preparation to marriage and after it is more than ever necessary. The experience of the Équipes Notre-Dame is important, as Christian homes offer each other help as they grow in their faith lives, by sharing the daily difficulties and joys and by deepening together their faith. There where the Gospel is written on the hearts of the youth by their families and teachers, the problems of adolescence become surmountable. The family, first school of the Gospel, is a key place where a lived-out faith can be transmitted, and can take form in concrete expressions which become part of daily Christian experience: in the proper celebration of religious feasts, in family prayer in the evening, at bedtime and at mealtime, in the recitation of the rosary, in the visiting of churches, and in the setting aside time for lectio divina. Within the naturally enriching experience of family life, where trials, joys and tribulations nurture Christian virtues, by physically accompanying offspring to church-based liturgical activity and by being a family in prayer, parents and guardians are the first evangelisers of their children and build up solid roots on which to offer the special support needed at the time of preparation to receive the sacraments and to form a Christian conscience. Hereby they live a fuller version of family and ecclesial life. "Family chatechesis" are one example, where the parents themselves, and particularly the fathers, exercise their parental responsibility in the proclamation of the Gospel.

The family is a place of culture, of life and for life, where each member learns from the other the fundamental values of community living, in appreciating each other's diversity and riches. In order to install in Christian families the "criteria of judgement, determining values, points of interest, lines of thought, sources of inspiration and models of life" (Evangelii Nuntiandi, n. 19), i.e., a culture inspired by faith, it is important to dedicate more time to family life. In this way can be born a new way of seeing and of living, of understanding, of acting and of preparing the future, and of being promoters of a new culture. Moreover, in an image-driven culture, it is important to educate the children to control their use of the television, to watch it together with them, discuss its content and answer their questions with availability and love. Otherwise, television might steal the time necessary for interpersonal relationships that are so important for the handing on of the faith.

 

2.3. Christian Initiation and Religious Education

Ignorance, both religious and cultural, is one of the main causes of unbelief, bad belief and religious indifference. To confront ignorance it is necessary to reinforce existing forms of education and formation, especially the basics. The key role is in the hands of teachers, who before anything else must be witnesses. Teaching moments are omnipresent and of great importance, as Jesus himself showed, spending most of his public ministry teaching.

In this field there is a need to identify more clearly what is unique to Christianity both in terms of research and also in terms of preparing catechists, particularly in comparison with the New Age[18], sects, and New Religious Movements[19]. Superstition and magical tendencies are the result of a lack of education. Ignorance of the essential contents of the faith favour the growth of sects and the appearance of false prophets. The differences between eternal life and the spirit world, transcendental meditation and Christian contemplation, miracles and faith-healing, the liturgical year and the ecological cycle need to be clearly explained and clearly grasped.

Christian Initiation, Catechesis and the Catechumenate. The need to give greater care to Christian Initiation is widely felt and is accompanied by the desire for a more enriching and enduring sacramental catechism, conditio sine qua non for a continuous growth into the divine life and in the love of the Church. Many feel the need to introduce or reintroduce catechesis for adults, not just seek to fill the cognitive gaps, but to lead to a personal and ecclesial experience of faith. The catechumenate is proposed in various forms, among which the ecclesial movements are proven providers of formation and growth in the faith, such that in some countries the catechumenate is in continual progress and is giving life to a new generation of believers who find together the joy of believing in Jesus Christ and of sharing in the Church a fervour, a communicating enthusiasm and a living hope.

Bible study and reading in parishes are enabled by appropriate programmes. Various initiatives are underway to ensure each baptised person's right to receive a true doctrinal education, which goes hand in hand with the duty to continue reading and studying the contents of the faith and to hand them on from one generation to the next[20]. In this context activity specifically orientated to certain groups has been found useful: children, students, the newly-graduated, young adults, pensioners, and community leaders. Initiatives offering formation at various levels on matters biblical, moral, of the social doctrine of the Church, help to enable the participants to be more pro-active in the discernment, by the light of the Gospel, of the goings on of their societies.

Educational Institutions. The Church has at its disposition a substantial network of teaching centres, from primary and elementary schools through to Universities. Each day young people in their millions find themselves in contact with Catholic schools and teaching establishments. This situation has enormous potential, but care must be taken to ensure that formation is truly Catholic and that the faith become the unifying element for all activities of such institutes. Of significance also is the teaching of religion in state schools, wherethrough up to 90% of school age children can be exposed to the Catholic faith. Contact with the youth in school is fertile ground for a pastoral approach to culture.

Where religion lessons are not possible, it is important to maintain a religious presence at school. In some states of the USA, Catholic and Protestant parents and teachers, have united in campaign to ensure prayer space in state schools. An initiative not from on high, through decrees and parliament, but from grass-roots, with signature gathering and local campaigning. In the same way they have ensured that the importance of the determining role played by religion in culture is given in lessons such as history and art.

Of importance is the presence of the Church in the university[21], both in terms of academic teaching and in pastoral presence. Even where faculties of theology have not been established, the Church seeks to maintain a pastoral presence in the university, but this is not to be confused with pastoral care of the youth. It should focus primarily on the evangelisation of the intellect, on the creation of a synthesis between faith and culture, and be orientated to the staff to ensure the formation of Catholic intellectuals.

In the seminaries and faculties of theology, philosophy and fundamental theology are key disciplines for dialogue with modern culture. New courses and programmes in the field of dialogue between faith and science are considered appropriate. As an example stands Project STOQ (Science, Theology and the Ontological Quest)[22], which has sprung up in Rome from the combined forces of several Pontifical Universities under the patronage of the Pontifical Council for Culture with the purpose of forming competent personnel for the faith-science dialogue. It is an experience which is paradigmatic for other centres.

Other initiatives to be encouraged in terms of concrete proposals are: the creation of Academies for Life, Resource Centres - libraries, video-libraries and bookshops, and the encouragement of printing and publication of newspapers of Christian inspiration, and aimed at large diffusion.

Organisations specialising in the dialogue with non-believers and the culture of unbelief are also needed, and should work in conjunction with the Commissions for culture and for unbelief of the Episcopal Conferences. In the Faculties of Theology, departments and observatories on unbelief are useful, as can be seen in those that exist at Zagreb, Split, and at the Pontifical Urban University. Small study groups for informal purposes to continue these reflections are also useful. Chairs for the study of atheism can be adapted to promote the study of atheism, to reflect on the new forms of unbelief and thus be of greater assistance to the pastoral mission of the Church.

 

2.4. The Pathway of Beauty and of Cultural Heritage

Beauty is one of the privileged pathways to bring people nearer to God and to quench their spiritual thirst. Beauty "puts joy in hearts, is a precious fruit that resists the wear and tear of time, unites generations, and makes them share things in admiration"[23]. With its symbolic language, beauty is capable of uniting men and women from different cultures on common values. Through their roots in a common anthropological identity and in the original experience of their humanity, these common values permit man to keep his heart open before the enticement of mystery and of the absolute[24]. In this context the Church opens herself to new epiphanies of beauty, that is, she enters on a new via pulchritudinis that goes beyond the concept of beauty of ancient Greek philosophy. The Scriptures reveal the Messiah to us, "the most beautiful of the sons of men" who lowered himself for each one of us, presenting himself as "a man of sorrows" (Is 53:3). In a culture marked by globalisation where doing, creating and working occupy a fundamental place, the Church enriches the person by promoting being, praise and contemplation to reveal the dimension of the Beautiful One. The need for an adequate pastoral approach to artists and the arts, and also the appropriate use of cultural heritage can not be sufficiently stated.

The Fathers of Vatican Council II recognised the importance of dialogue with the cultivators of the arts and the value of a continual and benevolent presence of their works in the Church as a means of raising the human spirit to the Lord. It is good to open up and maintain dialogue with artistic institutions and societies to foster mutual relationships, capable of enriching both the Church and the same protagonists of artistic creativity. Indeed many artists have found in the heart of the Church a place of personal creativity, where the welcome has been accompanied by proposals, critical judgement and discernment. Evidently the formation of the laity and the clergy in cultural and artistic matters favours dialogue with all those "who are passionately dedicated to the search for new “epiphanies” of beauty so that through their creative work as artists they may offer these as gifts to the world"[25].

Cultural Weeks, Arts Festivals, Exhibitions, and Sacred Art Prizes, and Arts Programmes, promoted sometimes in collaboration with civil authority, assist in the pastoral approach to the pathway of beauty, as a privileged way for the inculturation of the faith. Such activity can be accompanied by other activities which aim at offering more people the experience of beauty so that the person of Christ and the mysteries of the faith continue to be a preferred source of inspiration for artists.

In the field of literature, the creation of literary circles, and meetings such as those organised by the Pontifical Council for Culture for poets, writers, thinkers and scholars of both Catholic and secular interest permit healthy exchange.

At the same time, the cultural heritage of the Church remains a means of evangelisation. Buildings of Christian inspiration constructed through centuries of faith are an authentic witness of a culture shaped by the Gospel of Christ, and sure guides for a good Christian education. The restoration of churches, particularly their façades, and other sacred places, perhaps with state assistance, incites a response to the invitation of Jesus: "Let your light shine in the sight of men, that they may see your good works" (cf. Mt 5:16).

The organisation and promotion of concerts of sacred music, exhibitions of sacred art and choreographed events of Christian inspiration help many people grow in their faith through the pathway of the experience of beauty, meeting the Saviour in an intimate manner through the contemplation of a work of art. Exhibitions such as London's Seeing Salvation, Spain's Las edades del hombre, and at Rome's Le Dieu caché, have attracted an enormous public and are typical examples of the capacity of art to reach the unsatisfied heart of modern man. Indeed many people today are discovering the impotence of rational and technical culture to fill the deeply-felt need for meaning which resides in every person, and they have difficulty understanding the complex situation of the world and of the human person, of his mystery, in the single affirmation of freedom and research for a well-being that is often artificial.

In some countries there is a growing need and desire for religious teaching at university level for students of the arts and humanities. Such students often lack the basic and elementary concepts essential to Christianity which leaves them incapable of understanding their own artistic, historical and cultural heritage. Specific courses on Christianity for students of the arts and history, through cultural heritage offers one opening to put them in touch with the Good News of Christ.

The pathway of beauty is of particular importance in the liturgy. When, in due accord with  liturgical norms, the dimension of the sacred manifests itself through artistic presentations, the mystical celebrations can stir up the indifferent and entice the new forms of non-believers to ask the big questions. The via pulchritudinis also becomes the way of joy, manifest in the celebration of religious feasts as well as other occasions to rejoice in the faith.

 

2.5. A New Language to Spread the Gospel: Reason and Feeling

Cardinal Newman, in his Grammar of Assent wrote of the importance of a two-sided approach to evangelisation, heart and head, i.e. through feeling and reason. A growing importance is given to the emotional dimension of the person in our days, and many Christians re-find in this angle the pleasure of believing. They feel the need to strengthen their reasons for believing, by means of an appropriate formation, in cultures suffused by irrationalism, where the Church is the Good Samaritan for down-and-out reason.

 The first problem is that of language. With which language can we share the Good News of Christ, unique saviour of the world? The culture of indifference and of relativism, borne of the secularised west does not favour communication based on objective discourse. In such conditions, dialogue and even communication are seriously compromised. If those who live in this culture have difficulty discovering the res significata, i.e. Christ himself, it is necessary to rethink the res significans, i.e. all that leads to Him and the mysteries of the faith, according to the culture of the addressees of the Gospel message, for a renewed evangelisation.

Being near to the young, seeking to understand their way of life and their culture, is a first step in finding a language capable of communicating the experience of God to them. Some television channels, such as MTV[26], base their success among the youth by combining anger and sympathy, sarcasm and tolerance, responsibility and unfretted egoism. Adopting to a certain extent this kind of strong emotive language, and of course purifying it, the Church's dialogue with the youth is facilitated, and through a direct and meaningful relationship established with the people, the aspects of their culture which are negative can be transformed from within, and those which are positive sustained. The mass media in particular are able to communicate a positive experience of conversion and of faith, as it is lived by real people with whom it is possible to identify.

Clearly, the Church can dip into her long-standing tradition to touch people by the allure of music, whether liturgical or popular. Indeed music has enormous potential to open people up to the religious dimension, and it has an appeal even outside ecclesiastical circles, as recent use of Gregorian chant has shown.

The culture of the meaningful relationship is indispensable if Christian witness is to involve "the other" in an itinerary of faith. The primacy of the person and of personal relationships is essential for evangelisation. Authentic missionary contact comes through dialogue and through the building up of interpersonal relationships. Such openness is realised by being "near" all those who struggle to develop good relationships whether within the family, or within the Christian community itself, and by providing wise and competent educators for the accompaniment of school children, adolescents and couples in their various activities. The elderly too need a specific pastoral care adequate for their own requirements. All this requires an effort by the Christian community to ensure that each person feels welcome, understood, loved and not just a component of an institution. Even in the present climate of the religious supermarket, in which feelings and an emotional and aesthetic approach to reality dominate, the Church can offer seekers, a safe and exhaustive embrace stemming from the truth and goodness of faith in Jesus Christ, Who alone provides in his life, death and resurrection the answer to all the interrogatives about the great mystery of life.

The New Age and the sects have often attracted people by playing on the emotions. To respond to this challenge, answering Blessed John XXIII's invitation to use the «medicine of mercy rather than that of severity"[27], the Church goes out to meet all those who are in search of the Truth, showing particular care for those who are passing through moments of fragility and anxiety, which leave them as easy prey for the sects. To these people we are called to present the mystery of the cross: in it, without falling into the traps of absurdity or sentimentalism, we can share the sufferings of injured people, and help them find the possibility of giving meaning to their distressing situations.

Personal relationships within the Church, above all in the larger parishes, are important. Smaller communities tied to ecclesial movements which take into consideration the particular anthropological, geographical, cultural and social strata specificities of the people, help renew and strengthen the life of communion. The joy of belonging to the family of God is the visible sign of the message of salvation, and the Church, family of families, appears as the veritable "place" of meeting between God and man.

The missionary stance towards those who have become distant from the Church, and whom we would call non-believers and indifferent, is always that of the Good Shepherd who goes in search of the lost sheep and draws them back into the fold. The same attentive and fraternal welcome is also fundamental for those who, in ever greater numbers, are only occasional visitors to the Church[28]. Dialogue with these people can be much easier than is often thought. Often just a little courage is needed to give them a personalised and warm invitation, or to give life to a sincere friendship, to gain trust and better understanding of the Church[29].

Inculturating the faith and evangelising cultures through interpersonal relationships permits people to feel at home in the Church. The missionaries who went from the West such as Matteo Ricci and De Nobili achieved success because the Asian people saw them immersed in their cultures, in their language, their customs, and with the respect and desire to learn from them in a reciprocal exchange. To evangelise today's cultures requires a loving and intelligent immersion into them, to understand them in depth and to be present therein in all its aspects and with true charity.

 

2.6. Catholic Cultural Centres[30]

"Catholic cultural centres offer to the Church the possibility of presence and action in the field of cultural change. They constitute in effect public forums which allow the Church to make widely known, in creative dialogue, Christian convictions about man, woman, family, work, economy, society, politics, international life, the environment" (Ecclesia in Africa, n. 103).

Catholic Cultural Centres, especially those structured as Cultural Laboratories, "are a rich and varied phenomenon, whether it is a question of names (Cultural centres or circles, academies, university institutions, houses of formation), of orientation (theological, ecumenical, scientific, educational, artistic etc...), of chosen themes (cultural trends, values, intercultural or inter-religious dialogue, science, art etc...), or of the activities undertaken (conferences, debates, courses, seminars, publications, libraries, artistic and cultural events, exhibitions etc...). The very concept of a «Catholic cultural centre» brings together the variety and the richness of the different situations in a country: there are institutions linked with an ecclesiastical body (parish, diocese, Bishops' Conference, religious order etc...) as well as initiatives on the part of Catholics which are private, but still in communion with the Church" (Towards a Pastoral Approach to Culture, n. 32).

Catholic Cultural Centres are privileged places to develop the pastoral approach to cultures, where serious debate with the help of films or lectures can consider current cultural issues. The response to the questions posed by culture unfolds many of the obstacles to the faith, gift of God received through hearing (Rm 10:17).

 

2.7. Religious Tourism

In some parts of the world there are people with much free time on their hands, in others inhumane working conditions continue to enforce a form of slavery. The promotion of religious tourism, after the tradition of pilgrimages, remains important. Among the various initiatives apt to respond to the legitimate cultural needs of the indifferent and new non-believers, and uniting the fruition of religious heritage with the Christian duties of welcoming, handing on the faith, and charity, the following stand out:

– open an office for the co-ordination of ecclesial activities with the requirements of tourists, aiding them to understand the specificity of local Christian heritage, which is above all cultic;

– set-up activities, events, diocesan museums, cultural itineraries where local art, preserved for future generations, can become instruments of catechesis and education;

– help people to know popular piety through devotional itineraries, letting the people touch upon the richness, diversity and universality of the faith as it is lived in various peoples;

– create organisations of catholic guides for the various local monuments, capable of offering a service that is both cultural and marked by the witness of faith, thanks to a serious Christian and artistic education;

– use and create diocesan web-sites to publicise and advertise such activities.

 

3. The Way of Love

"What does most to reveal God's presence, however, is the brotherly charity of the faithful who are united in spirit as they work together for the faith of the gospel and who prove themselves a sign of unity" (Gaudium et Spes, n. 21). The witness of charity is the most convincing argument to prove the existence of God; it is the "better way" of which St. Paul wrote (1 Cor 13). In Christian art and the life of saints, shines the sparks of beauty and of God's love that incarnates himself in ever new ways in people's lives. In the end it is beauty that will save the world[31]: a morally upright life in the example of Christ attracts each and every individual person to the good. It is no coincidence that for the ancient Greeks the ideal of human life was the "kalokagathia", i.e. the possession of all physical and moral qualities, the beauty and the good. The philosopher Jacques Maritain has made beauty a transcendent at the same title as good and truth : esse est unum et bonum et verum et pulchrum convertuntur. This synthesis is manifest in the life of the Christian and above all in the Christian community : it is not a case of "showing off" at any cost, but of sharing the joy of the experience of faith in Christ, the good news for all people and their cultures. Thereby our contemporaries can be touched at the heart of their unbelief and their indifference. The great saints of our time, especially those who have offered their lives for the poor, united with the host of saints of the Church, make up the most eloquent argument to evoke in the hearts of men and women the questions about God and to offer an adequate response: it is Christ the Beautiful, "εγω ειμι ο ποιμην ο καλος" (Jn 10:11), who attracts hearts to the Father, with the grace of the Holy Spirit.

The witness of pardon and of fraternal love between Christians extends to all men and women and becomes an ardent prayer. It is a call to every Christian, as St. Augustine recommends: "Brothers, in all earnestness we invite you to this charity, not only to your companions in faith, but also to those outside, be they pagans who do not yet believe in Christ, or be they separated from us ... Brothers, let us feel pain for them as for our brothers … It is time that we show them a largesse of charity, an infinite mercy in supplicating God for them that he finally grant them ideas and sentiments of wisdom to mend their ways and to surrender to the fact that they have absolutely no argument with which to oppose the truth"[32].

 

4. In Synthesis

A synthetic vision of the indications, suggestions and proposals by people coming from different cultures, from five continents and from their various pastoral experiences, allows us to set out the following points which merit particular attention.

– The importance of witnessing the beauty of being a person loved by God.

– The need to renew Christian apology to give an account with gentleness and respect of the hope that animates us (1 Pet 3:15).

– Reach homo urbanus through a public presence in the debates of society and put the Gospel in contact with the forces that shape culture.

– The urgency of learning to think, from school to university, and to have the courage to react, faced with the tacit acceptation of a dominant culture often marked by unbelief and religious indifference, by a new and joyous proposal of Christian culture.

– Show to the non-believers, indifferent to the question of God but open to human values, that to be truly human, is to be religious, that man finds the fullness of his humanity in Christ, true God and true man, and that Christianity is a good news for all men and women in all cultures.

 

Conclusion: "At your word Lord, I will cast the nets" (Lk 5:4)

 

The Fathers of the Vatican Council II affirmed firmly : "One is entitled to think that the future is in the hands of those who will be able to offer coming generations reasons for living and hoping" (Gaudium et Spes, n. 31). For Christians, this is the hour of hope. This theological virtue is the theme of the Apostolic Exhortation Novo Millennio Ineunte; at the end of the Great Jubilee of the year 2000, it is the horizon of faith for the whole Church at this turning-point of history. Now, as yesterday, only Christ is able to offer reasons for living and hoping. The enigma of death and the mystery of suffering, above all that of the innocents, remain scandalous for many, today as ever, in all countries. But the desire for eternal life has not been extinguished in the heart of men. Only Jesus Christ, who has conquered death and has re-given life to men, can offer a decisive response to suffering and to death, He alone is the true bearer of the water of life that quenches the thirst of men. There is no other path than to contemplate His face, to experience the communion of faith, of hope and of love in the Church, and to give to the world the witness of charity and the primate of grace, of prayer and of holiness. Faced with the new challenges of unbelief and religious indifference, of the secularisation of believers and of the new religiosity of "me", such are the reasons for hope, based on the Word of God : "Your word is a lamp for my steps, a light on my path" (cf. Ps 119:105).

The combined phenomena of spiritual void and homelessness, of institutional defiance and of emotional sensitivity of the West, call for a new fervour and authentic Christian life, of courage and of apostolic creativity, of uprightness of life and doctrinal correctness to witness through renewed believing communities to beauty and truth, the greatness and incomparable force of the Gospel of Christ. The interrelated challenges of unbelief, religious indifference and the new religiosity are just as much calls to evangelise new cultures and the new religious desire appearing under a pagan and gnostic form at the dawn of the third millennium. This is the urgent pastoral mission for the whole Church in our days, at the heart of all cultures.

After a night of hard work with no result, Jesus invited Peter to return to the lake to cast the nets. It seemed futile work, but Peter, trusting in the Lord, replied without hesitation: "Lord, at your word, I will cast the nets" (Lk 5:4). The nets filled with so many fish that they almost broke. Again today, after nearly two thousand years of work in the boat of history, the Church is invited by the Lord to cast out into the deep, far from the riverbank and human safety and to cast again her nets. The time has come to reply with Peter: "Lord, at your word, I will cast the nets".

  

[1] The Document of the Pontifical Council for Culture Towards a Pastoral Approach to Culture, is published in English by the Libreria Editrice Vaticana 1999. It can also be found, along with all of the cited texts of the Magisterium on the Vatican's Internet site: http://www.vatican.va

[2] P. Poupard, What will give us Happiness? Veritas Dublin 1992.

[3] The expression "new religious movements" is not to be confused with "new ecclesial movements". The former is used to refer to "alternative religions" unless the context indicates otherwise. Note too the distinction between "spiritual" and "religious", for not every spiritual movement is in fact a religious movement.

[4] Angelus 27 July 2003, in L’Osservatore Romano, 28-29 July 2003.

[5] Handing on the Faith at the Heart of Cultures, «novo millennio ineunte», was the theme of the Plenary of the Pontifical Council for Culture in 2002, cf. Cultures and Faith X n. 2 Vatican City (2002).

[6] Cf. Towards a Pastoral Approach to Culture, n. 9.

[7] On the New Age see the Provisional Document published jointly by the Pontifical Council for Culture and the Pontifical Council for Interreligious Dialogue, Jesus Christ, The Bearer of the Water of Life, Vatican City 2003.

[8] Cfr. Towards a Pastoral Approach to Culture, n. 26.

[9] John Paul II, Homily for the canonisation of Edith Stein, in AAS 91 (1999) 249.

[10] John Paul II, Novo Millennio Ineunte – Apostolic letter, nn. 30-31, in AAS 93 (2001) 287-288; and in Supplement to the Osservatore Romano 8-9 January 2001, p. VII.

[11] Cf. Dignitatis Humanae – Declaration on Religious Liberty, n. 3, in AAS 58 (1966) 931.

[12] «Je soussigné(e)… prends l’engagement de prier chaque jour, en toute humilité, pour que Dieu éclaire par son Esprit un non-croyant –en même temps que moi même– afin de pouvoir le découvrir dans son immense amour et l’aimer comme un père. Fait à…Le… Signature».  The address of Incroyance et prière is: 11 Impasse Flammarion, F-13001 Marseille, France.

[13] Secretariat for non-Believers, Dialogue with non-Believers, Rome 1968. Cfr. by the same secretariat the Nota circa studium atheismi et institutionem ad dialogum cum non credentibus habendum, Rome 1970.

[14] The Cattedra is structured as follows: each evening a theme is presented in an atmosphere of silence at the state University, with neither applause nor occasion for the public to speak. Each speaker is presented by the Cardinal and there are musical interludes. At the end of each evening the Cardinal invites the participants to write down their observation and objections. On the final evening, He seeks to respond to these written comments.

[15] Debates on the Faith, should be the title of the book collecting this correspondence.

[16] St Augustine, Oeuvres, t. II, The City of God, XVIII, 51, 2.

[17] Mgr Guy Gaucher, «Je voudrais parcourir la terre». Thérèse de Lisieux thaumaturge, docteur et missionnaire, Cerf, October 2003.

[18] Cf. Jesus Christ the Bearer of the Water of Life, cit.

[19] Cf. http://www.cesnur.org

[20] Code of Canon Law, Can. 229, 748 and Canon 226 § 2.

[21] Cf. Congregation for Catholic Education - Pontifical Council for the Laity - Pontifical Council for Culture, Presence of the Church in the University and in University Culture, Vatican City 1994. In EV 14, 1371-1375.

[22] Cf. http://www.stoqnet.org

[23] Vatican Council II, Message for Artists, in AAS 58 (1966), 13; EV 1, n. 497; Cf. John Paul II, Letter for Artists, n. 3, in AAS 91 (1999) 1155; EV 18 (412-413); Towards a Pastoral Approach to Culture, n. 36.

[24] Cf. John Paul II, Novo millennio ineunte, 15 and 31.

[25] Thus the dedication of the Holy Father's Letter to Artists.

[26] Music TeleVision (MTV) is the international television channel at the centre of the popular music culture - the equivalent, from a cultural point of view of CNN whose 24 hour news programmes undergird the information culture.

[27] John XXIII, Discourse for the Opening of the Council, 11 October 1962.

[28] In this manner stands the pastor who welcomes the disconnected to the Christmas Mass, replacing the offensive "We'll see you this time next year" with the affectionate "We miss you, come back and stay with us!"

[29] Cf. a project undertaken by the Redemptionists in Edinburgh. Inserting an advertisement in the local newspaper under the slogan "Once a Catholic? Why not give it another try?", and offering a pamphlet they received about 2000 telephone calls.

[30] Cf. Pontificio Consiglio della Cultura - Servizio Nazionale per il Progetto Culturale della CEI, Centri Culturali Cattolici. Perché? Cos’é? Cosa fare? Dove?, Cinisello Balsamo (MI) 2003; Towards a Pastoral Approach to Culture, n. 32.

[31] F. Dostoyevski, The Idiot, p. III, ch. V; cfr. John Paul II, Letter to Artists, n. 16.

[32] St. Augustine, Commentary on the Psalms, Ps 32,29, in Corpus Christianorum series Latina 38, 272-273.

(Source: http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/cultr/documents/rc_pc_cultr_doc_20040313_where-is-your-god_en.html)

 

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39 And the second is like unto it, Thou shalt love thy neighbour as thyself.

40 On these two commandments hang all the law and the prophets.

Apologetik

Diese Seite hat sich der Apologetik verschrieben, also der Verteidigung und Begründung des Katholischen Glaubens. Es sollen zum einen Katholikinnen und Katholiken das nötige Handwerkszeug bekommen, um ihren Glauben kennen zu lernen (wir können ja letztlich nur lieben, was wir auch kennen), diesen sich selbst gegenüber begründen zu können (Glaube und Vernunft gehen Hand in Hand), aber auch um in der Lage zu sein, den katholischen Glauben gegen Angriffe verteidigen zu können. Andererseits aber möchten wir all denen, die meinen, sie lehnen die Katholische Kirche ab - aber tatsächlich nur das ablehnen, was sie dafür halten - in Liebe begegnen und ihnen unsere Glaubensgrundsätze vermitteln. Schließlich richtet sich diese Homepage respekt- und liebevoll an all die, die meinen, sie wären "bibeltreue Christinnen und Christen" und die Katholische Kirche hätte ihre biblische Grundlage schon lange aufgegeben - wenn sie diese denn überhaupt je hatte. Hier soll vermittelt werden, dass unser Glaube sich sehr wohl auf die Bibel stützt. Wir möchten ihnen in Demut und geschwisterlicher Liebe zeigen, warum wir glauben, was wir glauben.

Letztlich geht es bei diesem Projekt auch und vor allem darum, Jesus und die frohe Botschaft - das Königreich Gottes - zu verkünden und Menschen zu Jüngern Jesu zu machen. Hier soll also nicht auf Biegen und Brechen ein von Gott losgelöst betrachtetes Bollwerk verteidigt werden, sondern anhand unseres eigenen Beispiels anderen Menschen gezeigt werden, was es heisst, einander zu lieben und Jesus nachzufolgen.

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My King

Funny thing, if I remember correctly there once used to be a rabbi who did not have any business plan for church mega-growth. No publicity department. No homepage. No emails. No money. Even those He chose as followers were - theologically speaking - illiterates. A handful of dudes, and one even was a bum.

What was He thinking?

When He preached, He used words that drove people away from Him. He couldn't care less. He even asked the remaining rest if they wanted to leave, too. No political correctness here.

Again: What was He thinking?

He could have used other means. He could have been the kind of leader that people back then (and today?) were waiting for. The mighty warlord. The knight in shining armour. The one that kicks some .... and throws those Romans out.

Yes, He could have. He had all the power to do that - and more than that. And what did He do? He dealt with the lowest of the lowest and humbled Himself to their level. He loved people in a way unknown before. With a love that asked for nothing and gave everything. With a love that puts us to shame even today.

He did not fulfill people's expectations. He did not give them what they wanted. He gave them what they truly needed. And to do so, He gave His utmost: He sacrificed Himself and gave His life so we can live. He came down on earth to become man so men could become sons of God. Dying on the cross like a criminal, He even prayed for those who helped nailing Him up there.

And what's worst: He even asked everything of His disciples. They were told to give - no: to sacrifice! - everything they have. To sell all of their possessions, give their money to the poor and follow Him without even looking back. They were even told to give their own lives!

I guess He would still be sort of out of place in some of the churches today.

If I remember correctly, His name was Jesus.

Anybody by chance remember Him?

He is the ruler of my life. He is the one I love and follow.

He is my king.

My saviour.

Rob

The Great Commission

Matthew 28:16-20

King James Version (KJV)

16 Then the eleven disciples went away into Galilee, into a mountain where Jesus had appointed them.

17 And when they saw him, they worshipped him: but some doubted.

18 And Jesus came and spake unto them, saying, All power is given unto me in heaven and in earth.

19 Go ye therefore, and teach all nations, baptizing them in the name of the Father, and of the Son, and of the Holy Ghost:

20 Teaching them to observe all things whatsoever I have commanded you: and, lo, I am with you always, even unto the end of the world. Amen.

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The purpose of this homepage is to help people understand and love the Christian faith, the Catholic Church - and most of all: Jesus Himself and like that become true disciples. This homepage is NOT about pushing "the Catholic cause" at all costs while forgetting that the Church is the body of Christ and that Jesus set the example of how sacrificial and unconditional love and humbleness should look like.

Remember the Great Commission is not about defending the Catholic Church whatever it costs (even though knowing, explaining, defending - and most of all: obeying and living! -  the Catholic faith sure is part of every Catholic's calling!), but about this:

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16Then the eleven disciples went away into Galilee, into a mountain where Jesus had appointed them.

17And when they saw him, they worshipped him: but some doubted.

18And Jesus came and spake unto them, saying, All power is given unto me in heaven and in earth.

19Go ye therefore, and teach all nations, baptizing them in the name of the Father, and of the Son, and of the Holy Ghost:

20Teaching them to observe all things whatsoever I have commanded you: and, lo, I am with you always, even unto the end of the world. Amen.

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Weckruf!

Die Situation in vielen Pfarreien ist beinahe trostlos: Predigten, mit denen jeder leben kann und die doch nichts sagen und niemanden eine geistige Nahrung bieten, Pfarreien, die seit Jahrzehnten die Worte "Hölle"oder "Verdammnis" nicht mehr gehört haben, liturgische Missbräuche, ein beinahe völliges Fehlen der Glaubensvermittlung und Katechese, ein über Jahrzehnte andauerndes Ausbreiten eines unseligen liberalen Modernismus, eine völlige Unkenntnis der Gläubigen und Würdenträger über den Auftrag Jesu, hinauszugehen und Menschen zu Seinen Jüngern zu machen, eine ebensolche Unkenntnis über das, was Jüngerschaft ausmacht, ein Versagen der Kirche als Institution und Verwaltungseinheit in vielen Bereichen - die Liste ließe sich noch lange fortsetzen.

 

In genau dieser Situation ruft Gott nun all die, die an Ihn glauben, zur radikalen und kompromisslosen Nachfolge Jesu Christi auf. Jede und jeder von uns ist gerufen, tätig zu werden, wo andere versagen!

 

Betet, wie ihr noch nie gebetet habt - und lasst diesen Gebeten Taten folgen!

 

Geht hinaus, macht Menschen zu Jüngern Jesu Christi! Liebt die, die Liebe am meisten nötig haben, mit einer bedingungslosen Liebe, die nichts fordert und alles gibt, damit die Menschen Jesus Christus preisen! Gebt alles, was ihr habt her und folgt dem nach, der allein es wert ist, dass man Ihm nachfolgt:

 

Jesus Christus!

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Evangelikale Katholiken?

Geht denn das überhaupt - evangelikal und katholisch? Nun ja, abgesehen vom Prinzip "Sola Scriptura" (also der Bibel als einzige Autorität) geht das durchaus. Mehr noch: es wäre vielleicht die Zukunft der Katholischen Kirche. Es scheint revolutionär, aber wäre es denn so abwegig, wenn es von kirchlicher Seite her möglich wäre, neben den bestehenden Strukturen evangelikale Strukturen zuzulassen - mit ähnlichem Gemeindeaufbau, Glaubensverständnis, Glaubenspraxis, Jüngerschaftsprizip, Evangelisation usw. Warum denn nicht?

Child 31

Open Doors: World Watch List 2012

I AM SECOND

I Have Decided to Follow Jesus

"I have decided to follow Jesus. Though no one joins me, still I will follow."

 

Assam, north-east India, who held on to Jesus when being told to recounce his faith by the village chief. His wife was killed and Assam as well - while he was singing these words: "The cross before me, the world behind me." His strong faith kept on shining: The village chief and others in the village converted afterwards. (see: Wikipedia)

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The Year of Faith

Bishop Ricken Offers ‘10 Ways Catholics Can Live The Year Of Faith’: http://www.usccb.org/news/2012/12-150.cfm

Lumen Gentium 14

"Den katholischen Gläubigen wendet die Heilige Synode besonders ihre Aufmerksamkeit zu. Gestützt auf die Heilige Schrift und die Tradition, lehrt sie, daß diese pilgernde Kirche zum Heile notwendig sei. Christus allein ist Mittler und Weg zum Heil, der in seinem Leib, der Kirche, uns gegenwärtig wird; indem er aber selbst mit ausdrücklichen Worten die Notwendigkeit des Glaubens und der Taufe betont hat (vgl. Mk 16,16; Joh 3,5), hat er zugleich die Notwendigkeit der Kirche, in die die Menschen durch die Taufe wie durch eine Türe eintreten, bekräftigt. Darum könnten jene Menschen nicht gerettet werden, die um die katholische Kirche und ihre von Gott durch Christus gestiftete Heilsnotwendigkeit wissen, in sie aber nicht eintreten oder in ihr nicht ausharren wollten. Jene werden der Gemeinschaft der Kirche voll eingegliedert, die, im Besitze des Geistes Christi, ihre ganze Ordnung und alle in ihr eingerichteten Heilsmittel annehmen und in ihrem sichtbaren Verband mit Christus, der sie durch den Papst und die Bischöfe leitet, verbunden sind, und dies durch die Bande des Glaubensbekenntnisses, der Sakramente und der kirchlichen Leitung und Gemeinschaft. Nicht gerettet wird aber, wer, obwohl der Kirche eingegliedert, in der Liebe nicht verharrt und im Schoße der Kirche zwar "dem Leibe", aber nicht "dem Herzen" nach verbleibt (26). Alle Söhne der Kirche sollen aber dessen eingedenk sein, daß ihre ausgezeichnete Stellung nicht den eigenen Verdiensten, sondern der besonderen Gnade Christi zuzuschreiben ist; wenn sie ihr im Denken, Reden und Handeln nicht entsprechen, wird ihnen statt Heil strengeres Gericht zuteil."

http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19641121_lumen-gentium_ge.html

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Differences Between Catholic and Protestant Approaches to the Bible

by Steve Ray on March 10, 2013

“Bible Christians” (a misnomer, since Catholics are the real and original Bible Christians), based on their recently devised “Reformation” principle of sola Scriptura, study the Bible with the following premises:

1. There is no binding authority but the Bible alone;

2. There is no official binding interpretation or interpreter; each person ultimately is their own pope;

3. The Bible is perspicuous (i.e., easy to understand) and it can be interpreted and understood by anyone.

4. An individual can/should read the Bible and interpret the Bible for themselves.


Catholics have a different set of premises that direct their study of the Bible.

1. The authority of the Apostles and the Church preceded the Bible and the Sacred Tradition of the Church is an equally infallible authority (2 Thes 2:15; CCC 80 83). The Bible is part of the Apostolic Tradition.

2. The authoritative interpretation of the Bible is the prerogative of the Catholic Church (1 Tim 3:15; Mt 18:17; CCC 85?88).

3. The Bible is not always easy to understand (2 Pet 3:15?16) and needs to understood within its historical and contextual framework and interpreted within the community to which it belongs.

4. Individuals can/should read the Bible and interpret the Bible for themselves—but within the framework of the Church’s authoritative teaching and not based on their own “private interpretation” (2 Pet 1:20?21).

(Source: Steve Ray: http://www.catholic-convert.com/2013/03/10/differences-between-catholic-and-protestant-approaches-to-the-bible/comment-page-1/#comment-316636. Used with permission)

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So then, brothers and sisters, stand firm and hold fast to the traditions that you were taught by us, either by word of mouth or by our letter.

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"I believe in the sun

even when it is not shining

And I believe in love,

even when there's no one there.

And I believe in God,

even when he is silent.


I believe through any trial,

there is always a way

But sometimes in this suffering

and hopeless despair

My heart cries for shelter,

to know someone's there

But a voice rises within me, saying hold on

my child, I'll give you strength,

I'll give you hope. Just stay a little while.


I believe in the sun

even when it is not shining

And I believe in love

even when there's no one there

But I believe in God

even when he is silent

I believe through any trial

there is always a way.


May there someday be sunshine

May there someday be happiness

May there someday be love

May there someday be peace...."


- Unknown


(Written by a Jew on the wall of a cellar in the Cologne concentration camp during WW2)


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