Katholisch Leben!

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Katholisch Leben


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Wenn der Faschismus wiederkommt...

Posted on November 4, 2017 at 8:50 AM

Di AfD hat heute in München vor dem Gewerkschaftshaus gegen eine Veranstaltung der Antifa dort demonstriert. Die Antifa wird inzwischen international von vielen als terroristische Gruppierung mit extremen Methoden und Zielen eingestuft. Ja, genau die Antifa die kürzlich halb Hamburg in Schutt und Asche legte.

Uns gegenüber standen die üblichen Gegendemonstranten, deren intellektuelles Niveau und Demokratie-Verständnis sich größtenteils auf das Niederbrüllen des "Gegners" und das monotone Triller-Pfeifen beschränkte.

Weiterhin wurden die AfD-ler permanent auch einzeln fotografiert. All dies sind höchst undemokratische Methoden, die mich an totalitäre Regimes wie in der DDR oder auch - konsequent weitergedacht - an den Nationalsozialismus erinnern.

«Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‹Ich bin der Faschismus›. Nein, er wird sagen: ‹Ich bin der Antifaschismus›.»

Ignazio Silone


Gemeinnuetzige Organisationen und Migration

Posted on November 3, 2017 at 12:25 AM

Solange gemeinnützige Organisationen jegliche (fundierte und mit Fakten unterlegte) Kritik an der Asylpolitik des Staates und ihrer Rolle und ihrem Eigeninteresse dabei an sich abprallen lassen, anstatt konstruktiv damit umzugehen und über sich selbst nachzudenken, kann man den Druck von außen nur noch erhöhen, um eine Änderung zu erzwingen. Wenn diese Organisationen mit Fakten (inklusiv nachprüfbaren Quellenangabenund Zahlenmaterial!) konfrontiert werden und darauf reagieren, indem sie (ohne Fakten und nachprüfbaren Quellenangaben und Zahlenmaterial!) dem Verfasser AfD-Nähe, falsches Zahlenmaterial, schlechte Recherche, Stimmungsmache, etc. unterstellen und mit unbelegten Gegenbehauptungen kontern, frage ich mich, ob der "gemeinnützige" Charakter nicht doch ein wenig eigennützig ist...

Wenn dann auf den Homepages dieser Organisationen unter dem Thema "Migration" oder "Integration" nur reihenweise Forderungen stehen, die alle die Wörter "es muss...getan werden" enthalten, habe ich den Eindruck, hier ist man nicht an einer selbstreflektierten, werteorientierten Vorgehensweise interessiert, sondern nur an einer Propaganda unterster Schublade.

Wer Migration (und seine eigene Rolle dabei) nicht kritisch betrachtet, muss sich nicht nur den Vorwurf des Eigeninteresses gefallen lassen, er handelt außerdem auch verantwortungslos. Wer täglich mit diesem Thema zu tun hat und sämtliche Fakten, die nicht der eigenen Position dienlich sind, hinter den Tisch fallen lässt, belügt die Menschen bewusst und vorsätzlich.

Ein derartiges Verhalten bestätigt im Grunde nur die Kritiker - und hilft keinesfalls den Migrantinnen und Migranten.

das

Posted on October 22, 2017 at 6:35 AM

Gestern habe ich einen Beitrag über Obdachlose in Berlin gesehen. Hierin wurde ein Sozialarbeiter befragt, der dann meinte, man müsse eben mehr Sozialarbeiter einstellen.

Hier offenbart sich das Drama der sozialen Arbeit in Deutschland. Hier wird keine Ursachenforschung und -behandlung nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe betrieben, sondern danach getrachtet, die eigene Position als Wohlfahrtsorganisation oder darin Beschäftigte/r zu erhalten und auszubauen.

Das hat mit Sozialarbeit nicht das Geringste zu tun.

Man hilft Obdachlosen nicht, indem man noch mehr Sozialarbeiter einstellt. Das hilft den jeweiligen "gemeinnützigen" Organisationen, nicht aber den Notleidenden. Zumal die Sozialarbeiter zwar eigentlich diese Menschen aus der Not führen sollten, tatsächlich aber ehre damit beschäftigt sein dürften, si zu besuchen und bestenfalls in Tageseinrichtungen mit Essensversorgung zu vermitteln.

Es hat einen Grund, warum diese Menschen in Not sind. Daran ist zu arbeiten - sei es, in dem man auf politisch notwendige Änderungen verweist oder den Menschen hilft, wieder auf die Beine zu kommen und ein selbsterhaltendes Leben zu führen.

Auch wenn man dann keine Sozialarbeiter und Streetworker mehr braucht.

Alliierte zur Rechenschaft ziehen!

Posted on September 24, 2017 at 10:15 AM

Auch wenn es manche nicht hören wollen: Es wird höchste Zeit, dass die Alliierten im 2. Weltkrieg für ihren Teil der Verantwortung zur Rechenschaft gezogen werden und Reparationen leisten! Allen voran England, das bewusst sämtliche deutschen Friedensangebote (inklusive der Anerkennung englischer Forderungen!) ablehnte, da ihnen bewusst war, dass sie keinen europäischen, wohl aber einen Weltkrieg gewinnen konnten! Außerdem haben die Engländer - und andere Kriegsmächte - bewusst Zivilisten bombardiert (siehe Dresden) und sind mitverantwortlich für unzählige unschuldige Menschenleben!

Pflege & Mieten im Wahlkampf

Posted on September 21, 2017 at 3:05 PM

Jetzt wollen sie auf einmal alle etwas für die Pflege tun. Nun waren aber leider sowohl SPD wie CDU/CSU in der Regierungsverantwortung. Die Bevölkerungsstatistiken über den explosionsartigen Anstieg der Alten und damit Pflegebedürftigen sind seit Jahren bekannt. Wieso haben sie also nicht schon längst was unternommen?

Dasselbe mit den Wohnungen: Es gibt seit Jahren Bevölkerungsstatistiken über die Entwicklung in bundesdeutschen Großstädten. Auch ohne ließ sich aber unschwer erkennen, dass die Bevölkerungszahlen hier in den Himmel schießen. Anstadt also schon vor Jahrzehnten durch die städtischen Wohnungsbaugenossenschaften mit dem Wohnungsbau zu beginnen, haben sie eine Mietpreisbremse eingeführt - die wie jeder staatliche Eingriff zu noch explosiver steigenden Mietpreisen und noch weniger verfügbaren Wohnungen geführt hat.

Die "etablierten" Parteien samt ihrer Spezlwirtschaft gehören weg - und zwar sofort! Was sich die bisher geleistet haben, ist nicht nur verantwortungslos und unfähig, es scheint bereits in den Bereich der Kriminalität zu gehen!

Wenn kirchliche Organisationen sich in den Wahlkampf einmischen...

Posted on September 21, 2017 at 2:55 PM

Wenn kirchliche Einrichtungen Werbeaktionen anlässlich der Wahl durchführen, indem sie ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ihre Kundinnen und Kunden kaum verholen aufrufen, für (bzw. gegen) eine bestimmte Richtung/Partei zu wählen, ist das ein Unding. Ein derartiger Eingriff in demokratische Prozesse hat bei einer gemeinnützigen Organisation nichts zu suchen. Im Grunde schneidet man sich hiermit ins eigene Fleisch - kann hierbei doch ein offensichtlicher Eigennutz unterstellt werden. Schließlich könnte eine erfolgreiche "ungewünschte" Partei (wir wissen alle, wer gemeint ist) für einen Einbruch der staatlichen Förderung bzw. für einen radikalen Politikwechsel sorgen.

Ich sage dies nicht, um diese Organisationen schlecht zu reden - ganz im Gegenteil: Mir liegt etwas an ihnen und genau deshalb möchte ich mich dagegen aussprechen, dass Spendengelder und Zuschüsse für politische Einflussnahme verwendet werden.

Wir brauchen keine platten und durchsichtigen Sprüche, um zu wissen, wen wir wählen sollen.

Warum denkt man bei "Schwulen" automatisch an extremen Sex?

Posted on September 17, 2017 at 8:45 AM

Nun, so ganz unschuldig sind die "Schwulen" da nicht. Natürlich hat nicht jeder (ich spreche hier besonders die Männer an) unter ihnen extremen und/oder sehr häufigen Sex. Im Durchschnitt (!) dürfte es aber schon so sein, dass die Sexpraktiken weitaus ausgefallener sind, Sex häufiger praktiziert wird und Sex mit wechselnden Partnern (gleichzeitig oder hintereinander) nicht so ausgefallen sind wie bei Menschen, die vom anderen Geschlecht angezogen werden.

Auch Suchtproblematiken sind meiner Erfahrung aus vielen Jahren in der schwulen Szene nach viel häufiger unter Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen als unter ihren heterosexuellen Geschlechtsgenossen zu finden - insbesondere auch Sexsucht.

Warum?

Einige Vermutungen, ebenfalls auf Basis meiner Erfahrungen (zum Verständnis: ich habe mein schwules Leben vor 13 Jahren hinter mir gelassen und dies nie bereut):

Sex wird oft als Schmerzmittel eingesetzt (etwa um Verletzungen jeglicher Art, Identitätsprobleme oder auch Einsamkeit zu vergessen) - oder als Mittel, um legitime, aber nicht erfüllte emotionale, soziale oder sonstige Bedürfnisse zu erfüllen. Das Problem dabei: Sex heilt keine Wunden, er lässt die Einsamkeit nicht verschwinden und er ist ein denkbar schlechtes Mittel, um Bedürfnisse zu erfüllen.

"Schwule" Männer sind auch eher geneigt, impulsivem Verlangen nachzugeben. In anderen Worten: Wenn ich etwas will, will ich es - und ich will es jetzt. Nach mir die Sintflut. Und ich werde mir holen, was ich will. Daraus ergibt sich im Hirn ein enormer "Kick" (Beispiel: man praktiziert zum ersten Mal eine sexuelle Praxis, die man bisher nur auf Bildern gesehen und die einen ungemein "heiß" gemacht hat. Folge: Im Gehirn kommt es zur Ausschüttung von Dopamin, Serotonin und Noradrenalin - stärker als bei so mancher Droge).

Diesen "Kick" wollen viele natürlich wieder haben. In der Regel ist es dann aber wie bei jeder Sucht - der "Trigger" muss immer stärker (etwa extremer oder häufiger) werden, um auch nur annähernd denselben Effekt zu erzielen.

So landen viele bei Sado-Maso Sex, bei Gruppensex in allen möglichen und unmöglichen Orten, sie bieten sich auf dem "Sklaven-" oder "Stutenmarkt" an, suchen verheiratete Bi-Männer, treten in Uniform und Leder auf (als wenn das ihrer männliche Identitätssuche dient), lassen sich bepinkeln oder auspeitschen - oder Schlimmeres. Drogen sind da durchaus willkommen (besonders bei jungen Schwulen), um den Effekt noch zu steigern. Dabei will ich keineswegs mit dem Finger auf jemanden zeigen - einiges davon hatte ich selbst gemacht.

Ich habe viele "schwule" Männer im Laufe meiner Zeit in der Szene - etwa in Leder- und Jeans-Lokalen - beobachtet. Wenn sie das erste Mal das dunkle Lokal betraten, waren sie noch sehr schüchtern und hinsichtlich ihrer Kleidung, ihres Aussehens, ihrer Sprache, Gestik und Mimik eher gutbürgerlich.

Das änderte sich im Laufe der Zeit aber regelmäßig und radikal. Wenn sie jung waren, bekamen sie all den Sex, den sie wollten - was sie dann mit Bildern beschrieben wie "da ist ein Damm gebrochen" oder "endlich kann ich sein, wer ich will". Dass dies nur sehr vorübergehend war und ein sehr verzerrtes Bild ihrer wahren Identität, würden sie erst viel später merken.

In den folgenden Jahren veränderte sich dann ihr Aussehen, ihre Sprache und die Art und Weise, wie sie auftraten. Sie wurden - nach außen gut sichtbar - "schwul". Der erträumte Prinz war aber in der Regel bei all den vielen Sexpartnern meist nicht dabei und es wurde auch immer schwerer, Männer für sich zu interessieren. Man selbst wurde älter und Konkurrenz gab es genug.

So wurden viele von ihnen verbittert. Sie waren inzwischen älter geworden und saßen allein an den Theke einer Bar - und gingen allein nach Hause. Viele von ihnen hatten auch psychische und körperliche Schäden ihres bisherigen Lebens zu bewältigen. Sie waren einsam - einsamer als je zuvor.

Auch das Sex-Leben an sich hat sich verändert: Verbrachte man früher die Nacht bei jemanden und frühstückte gemeinsam, viel irgendwann das Frühstück aus, dann die Übernachtung. Schließlich hatte man Sex mit anderen Männern, ohne sie zu kennen und oft ohne überhaupt vorher ein Wort gewechselt zu haben. Manchmal sogar ohne einander zu sehen (etwa bei den "Glory Holes" oder den "Darkrooms" in Saunas).

In meiner schwulen Zeit besuchte ich ein paar Mal schwule Saunas. Riesige Einrichtungen, die technisch auf dem höchsten Stand waren und alle möglichen Spielereien anboten. Allerdings war ich selbst damals entsetzt darüber, zu welch billigem "Produkt" Sex hier geworden war.

Natürlich sind und leben nicht alle "Schwulen" so (was die Sache aus christlicher Sicht aber auch nicht ändert). Trotzdem habe ich zu viele Menschen, die mir etwas bedeutet haben, sterben sehen - und nicht nur an AIDS. "Safer Sex"-Kampagnen bringen da wenig. "A stiff dick doesn't have a conscience" sagt man in den USA. Wer geil drauf und vielleicht sogar unter Drogen ist, hat wenig Sinn für rationale Argumente. Ich jedenfalls habe nie gesehen, wie jemand in den Saunas oder Bars gebrauch von den Kondom-Automaten machte. Wer zu diesem Thema etwas Sinnvolles beitragen will, sollte Menschen schon von Kindheit an über den Wert menschlicher Sexualität sowie über Ehe und Familie aufklären. Jawohl - genau diese traditionell christliche, monogame und lebenslange Ehe zwischen Mann und Frau. Nicht umsonst tauchen im Lebenslauf von vielen Männern familiäre Probleme in der Kindheit, Missbrauch oder ein gestörtes bzw. nicht vorhandenes emotionales Verhältnis zum Vater auf. Sie geben dann als Jungen irgendwann auf, eine Verbindung zu Papa zu suchen und ziehen sich in die Welt zurück, die ihnen siicher erscheint - die Welt der Frauen. Mit aufkommender Pubertät werden sie dann von dem angezogen, was "anders" ist als sie - in ihrem Fall also Männer. Wenn sich viele "schwule" Männer also extrem stylen (Bart, Uniform, Leder, kurze Haare etc.), dann, weil sie meinen, damit einen Teil ihrer Männlichkeit zu finden, die ihnen ihr Vater verwehrt hat.

Ähnliches spielt sich ab, wenn man dieses Leben hinter sich lassen will: in der Regel versucht man wie bei jeder Sucht, erst einmal "clean" zu werden, in diesem Fall also auf Sex zu verzichten. Auf einmal liegen dann all die Verletzungen, die unerfüllten Bedürfnisse, die Einsamkeit, die Identitätsprobleme, möglicherweise auch die psychischen Probleme schutzlos da. Nichts mehr, das sie betäubt. Hier kann es zu sehr heftigen und im Zweifelsfall auch therapeutisch zu behandelnden emotionalen Ausbrüchen kommen.

Der Weg aus einem solchen Leben heraus ist lang und hart. Alleine schaffen das die wenigsten. Auch hier tritt die Neigung zur Impulsivität wieder auf: Wer Erfolg haben will (also das sich selbst gesetzte Ziel erreichen), muss sich zuerste einmal ein Ziel setzen können und dieses dann verfolgen, egal wie lange es dauern und wie hart es sein wird. DAS ist ein Zeichen von Männlichkeit. Manche scheitern aber wegen ihrer Impulsivität und ihrer geringen Stress- und Frustrationstoleranz.

Ist "schwuler" Sex also ein Suchtproblem? Nicht automatisch. Viele Männer, die sich selbst als "schwul" definieren, haben keinen Sex oder zumindest keinen, der oben genannter Suchtproblematik entspricht. Gleichwohl ist dieses Thema überaus gegenwärtig in der schwulen Szene. Auch wenn das einige nicht hören wollen, muss hier auch angemerkt werden, dass der Rest der Gesellschaft für die Lebensentscheidungen einiger dieser Menschen zahlen muss: nämlich die, die aufgrund ihrer Lebensweise psychisch und/oder körperlich erkranken. Die Kosten zur Behandlung dieser Erkrankungen dürften in die Milliarden gehen - und das bei einem derart geringen Prozentsatz der Bevölkerung.

Ich habe das "schwule" Leben hinter mir gelassen - und für nichts in der Welt will ich dorthin zurück.

München, den 17.09.2017

Robert Gollwitzer

Dantestr. 25

80637 München

http://jason-international.org/

Ist es wirklich so normal und natürlich, "schwul" zu sein?

Posted on September 17, 2017 at 5:55 AM

Ich war viele Jahre in der schwulen Szene, hatte viele Männer und eine Menge Sex mit ihnen. Auch hatte ich eine langjährige Partnerschaft - wenngleich nicht gerade monogam 

In dieser Zeit habe ich viele Menschen kennenlernen dürfen, die mir sehr am Herzen liegen. Wunderbare Menschen mit vielen Talenten. Gerade deshalb werde ich hier einige klare Worte zum Thema "Homosexualität" (besonders aus männlicher Sicht) sagen - auf Basis meiner eigenen Erfahrungen. Politisch nicht korrekt, aber Toleranz heißt nicht, dass jeder machen kann, was er will und niemand darf dazu etwas Kritisches anmerken. Das ist Gleichgültigkeit den Betroffenen gegenüber und Feigheit bezüglich der Sache an sich.

Sexuelle Praktiken

Schon in meiner "schwulen" Zeit habe ich mir oft gedacht, wenn Eltern wüssten, was in der Szene so alles als "normal" gilt, würden sie rebellieren, wenn schwule Gruppen an die Schulen ihrer Kinder kämen.

Ich will hier nicht ins Detail gehen. Tatsache ist, das "schwule" Sexpraktiken Handlungen umfassen, die sich die meisten Menschen wohl nocht nicht einmal vorstellen können. Vieles davon ist im Übrigen in höchstem Maße ungesund - für Körper und Seele. Nein, nicht jedes "schwule" Paar praktiziert dies, dennoch ist es durchaus die Norm, dass der durchschnittliche "homosexuelle" Sex weitaus extremer ist als der vergleichbare heterosexuelle Sex (wenngleich die Heteros hier aufholen). Auch ist die durchschnittliche "homosexuelle" Beziehung weitaus weniger monogam (auf einen einzigen Partner bezogen) und weitaus kurzlebiger als die durchschnittliche heterosexuelle (ja, auch hier holen die Heteros auf).

Gestern sah ich ein "Profil" meines Ex-Partners online. Er ist inzwischen über 60 Jahre alt, Großvater, er hat einen "festen" Freund und offenbar keinerlei Probleme damit, sich halbnackt im Internet für Sado-Maso-Praktiken mit mehreren Partnern und fäkalen Handlungen anzubieten - inklusive einer detaillierten Beschreibung seiner sexuellen Vorlieben. Unter den meisten praktizierenden Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen würde das als völlig normal gelten. Auch in unserer gemeinsamen Zeit ging es sexuell sehr extrem zu.

Ich sehe nicht mit Verachtung auf ihn noch denke ich, er sei ein schlechter Mensch. Im Gegenteil - er (und alle "Beteiligten") tut mir leid. Soll das etwa "normal" oder gar "natürlich" sein? Was ist dann nicht mehr normal oder natürlich - und mit welcher Begründung? Fakt ist, dass der allgemein anerkannte Standard verschwimmt und moralischer Relativismus, bei dem jeder für sich selbst entscheidet, was gut, richtig, wahrhaftig und moralisch akzeptabel ist, regiert.

Normal? Wie entsteht das überhaupt?

Wenn es so "normal" ist, "schwul" zu sein, warum ist der Anteil von MSM (Männer, die Sex mit Männern praktizieren) unter denjenigen, die eine Geschlechtskrankheit haben, so überproportional hoch (siehe das Robert Koch Institut www.rki.de)? Warum leiden so viele aktive "Homosexuelle" unter psychischen Erkrankungen (die man nicht einfach pauschal auf die Gesellschaft schieben kann) und warum gibt es unter ihnen oftmals ein erhebliches Drogenproblem (Alkohol und anderes)?

Es gibt viele unterschiedliche Faktoren, die zur Entwicklung menschlicher Sexualität beitragen - insbesondere der "Homosexualität". Die Zeiten, wo man ein Gen dafür verantwortlich machte, sind vorbei. Abgesehen davon, dass man bisher noch kein "schwules" Gen gefunden hat, wäre dies auch unerheblich. Im Zeitalter der Epigenetik weiß man inzwischen, dass es Umweltfaktoren sind, die entscheiden, ob ein Gen überhaupt zum Tragen kommt, rückgebildet wird oder gar ein neues entsteht, dass dann Eingang in die Erbsubstanz (DNA) findet. Mit anderen Worten: unsere Gedanken und Taten haben einen erheblichen Einfluss auf unsere Gehirnstruktur und unsere DNA. Abgesehen davon wäre es ein erbärmliches Bild vom Menschen, diesen als Sklaven der Gene darzustellen, der keine andere Wahl hat als zu tun, was diese ihm sagen. Auf Basis eines Gencodes zu behaupten, etwas sei "normal" oder "natürlich" ist absurd - und führt zu noch absurderen Konsequenzen, wenn man diesen Gedanken fortführt und auf andere Beispiele anwendet.

Wir sind verantwortlich für unser eigens Tun und Denken und können niemanden dafür die "Schuld" geben.

Wenn "Homosexualität" so normal ist, warum dann dieser Drang, sich selbst mit Genen rechtfertigen zu wollen? Warum diese ständige Opferrolle als jemand, der einer bösartigen Gesellschaft hilflos ausgeliefert ist? Wenn ich als Mann Frauen mit dunklen Haaren und vollen Brüsten attraktiv finde, ist das mit Gott und der Welt völlig in Ordnung. Niemand würde hier von mir erwarten, dies mit einer genetischen Veranlagung rechtfertigen zu wollen.

Warum der ständige Drang, jedem über die eigene sexuelle Veranlagung informieren zu wollen, ob er/sie es nun hören will oder nicht? Hast du schon einmal von einem Heterosexuellen gehört: "Hallo, mein Name ist Hans und ich bin hetero"? Allein der Gedanke lässt mich lachen. Warum spielt die sexuelle Neigung eine derart zentrale Rolle bei "Schwulen"? Bei vielen scheint sich das ganze Leben nur darum zu drehen.

Zurück zu den verschiedenen Faktoren, die zur Entwicklung von "Homosexualität" beitragen - eine genetische Struktur, die es uns leichter macht, uns in bestimmten Situationen so und nicht anders zu verhalten, sexueller/emotionaler/körperlicher/verbaler Missbrauch, gestörtes oder nicht zustande gekommenes Verhältnis zum gleichgeschlechtlichen Elternteil, Experimentieren in früher Jugend, Pornographie, nicht erfüllte, legitime emotionale/psychische/soziale Bedürfnisse, traumatische Erfahrungen, eine gestörte Geschlechts-Identität - und vieles mehr.

Wenn man sich all dies anschaut, ist es dann nicht sehr vereinfachend, Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen zu raten "Wenn dir danach ist, dann tu es halt!" oder "Sei stolz darauf, schwul zu sein!"? Damit hilft man den Betroffenen nicht. Das hat mit Liebe nichts zu tun - damit zeigt man nur, dass einem der Mensch nicht interessiert und man mit seinen/ihren Problemen nicht belästigt werden will.

Ein weiterer, oft belächelter Aspekt: "Normal" und "natürlich" ist auch, was der Gesellschaft als ganzer zuträglich ist (und was der überwiegende Teil der Bevölkerungals solches ansieht, aufweist und praktiziert). Der grundlegende, wenn auch oft als kleinkariert beschimpfte, Bestandteil jeder Gesellschaft ist die Fähigkeit und Notwendigkeit zur Fortpflanzung. Und für diese und die Erziehung der gemeinsamen Kinder haben Natur und Gesellschaft das bestmögliche und für alle Beteiligten beste Modell entwickelt: die traditionelle monogame heterosexuelle und lebenslange Ehe. Nichts kommt dem gleich.

Viele "Schwule" führen als "Argument" an, "glücklich" mit ihrem Leben und dem, was sie ihrer Meinung nach sind, zu sein. Wobei dieses "Glücklichsein" meist auf ein verschwommenes Hippie-mäßiges Gefühl hinausläuft, das wie jedes Gefühl kommt und geht. Es ist tragisch, zu sehen, wie sehr sich unsere Gesellschaft mittlerweile damit zufrieden gibt "glücklich" zu sein. Ist etwas wirklich normal, natürlich, gesund, moralisch akzeptabel oder für die Gesellschaft als Ganze vorteilhaft, weil sich der Betroffene gut dabei fühlt? Ich denke, ich muss hier keine Beispiel anführen, um die Abwegigkeit dieses Gedankens zu erläutern.

Homosexualität? Was ist das überhaupt?

Zum Schluss ein noch radikalerer Gedanke: Für mich gibt es keine "Homosexualität" (also eine überwiegende und länger andauernde erotische - und!! - romantische/emotionale Neigung zum eigenen Geschlecht). Dieser Begriff ist noch relativ neu. Für mich gibt es nur "Heterosexuelle" (auch dieser Begriff ist noch jüngeren Datums), also Männer und Frauen. Diese Männer und Frauen sind in vielfacher Hinsicht verschieden - und das ist gut so. Sie haben zudem in Familie, Gesellschaft, Beruf und der Kirche verschiedene Rollen und Aufgaben. Auch das ist gut so.

Manche dieser Menschen haben gleichgeschlechtliche Neigungen - aus welchem Grund auch immer (und sei er "genetischer" Art). Dann sind sie eben, was sie sind: Männer und Frauen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen. Deshalb entsteht aber nicht (!!) eine eigenständige Identität und allein aufgrund ihrer Neigungen haben sie nicht den Anspruch auf Sonderrechte.

Kurz und gut: Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen sind nichts Besonderes. Sie sind ganz gewöhnliche Menschen, die dieselben Rechte und Pflichten wie andere Menschen haben. Vor allem aber haben sie auch dieselben Rechte anzuerkennen, die auch für andere gelten, ohne diese zu kriminalisieren, radikalisieren oder zu beschimpfen - insbesondere das Recht darauf, eine andere Meinung zu haben und diese laut zu sagen. Jeder Mensch hat das Recht darauf, respektiert zu werden.

Aus genau diesem Grund bin ich auch gegen besondere und von der Gesellschaft zu finanzierende Einrichtungen für Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen. Das war ich bereits in meiner "schwulen" Zeit. Wenn Menschen Probleme haben, soll ihnen geholfen werden. Es kann nicht angehen, dass wir nun anfangen, Menschen in Gruppen mit besonderen sexuellen Neigungen zu teilen.

Ich habe es dank Homosexuals Anonymous (www.homosexuals-anonymous.com) geschafft, mein "schwules" Leben hinter mich zu lassen. Nicht, dass ich keine Empfindungen in dieser Richtung mehr hätte, aber sie haben in Häufigkeit und Intensität erheblich abgenommen und bestimmen nicht mehr mein Leben.

Das war vor 13 (!) Jahren. Mir geht es seitdem wunderbar - mein Leben hat sich in vielen Bereichen verändert und zum Besseren gewandt und ich habe zurück zur katholischen Kirche gefunden. Ob "schwule" Aktivisten dies annehmen können oder wutentbrannt aufschreien, ist mir egal. Ich stehe zu dem, was ich sage und bin und werde dies auch weiterhin offen tun.

München, den 17.09.2017

Robert Gollwitzer

Dantestr. 25

80637 München

http://jason-international.org/

Emails und anderes von Politikern

Posted on September 16, 2017 at 5:55 AM

Ich finde es interessant, wie viele Menschen auf billige Tricks der Mainstream-Medien hereinfallen, bei denen Emails, Aufnahmen oder Aussagen von Menschen irgendwo hervorgezogen werden (teils sind die Daten schon uralt), um dann den Charakter eines Menschen in Zweifel zu ziehen.

Man zeige mir mal den Menschen, bei dem das nicht möglich wäre. Stellt euch doch mal vor, jemand würde sämtliche Schriftstücke und/oder Emails, die ihr je verfasst habt und sämtliche Fotos durchsuchen oder ständig ein Aufnahmegerät laufen lassen, während ihr redet - ich bin mir absolut sicher, dass es dann nicht einen Menschen auf dem Planeten Erde geben würde, der nicht irgendwelche "Ausrutscher" darunter hätte!

So etwas dann als "Beweis" zu verwenden, ist nicht nur billig, es ist schmutzig und scheinheilig.

Reichtum umverteilen?

Posted on September 7, 2017 at 11:05 AM

Eben erhielt ich einen Aufruf zur Teilnahme an einer Protestaktion „gegen Armut“ mit dem Titel „Reichtum umverteilen – jetzt“.


Es ist unglaublich, dass Möchtegern-Politiker immer noch versuchen, mit derart billigen sozialistischen Parolen Stimmung zu machen.


Den Armen ist nicht geholfen, wenn man den „Reichen“ Geld wegnimmt („umverteilt“ – komisch nur, dass immer nur das Geld ANDERER umverteilt wird!) und ihnen gibt. Das ist Diebstahl.


Armut hat eine Ursache – und einfach nur zu sagen, Arme sind arm, weil Reiche reich sind, das ist dumm, verantwortungslos und einfach falsch. Wer armen Menschen helfen will, geht an die Strukturen, untersucht, was zur Armut beigetragen hat und ändert dann die verursachenden Faktoren.


Auch ich habe wenig Geld. Allerdings habe ich kein Problem damit, dass andere Menschen reich sind – sofern sie mit legalen Mitteln zu ihrem Reichtum gelangt sind. Wenn jemand erfolgreich eine Firma aufbaut und damit gut Geld verdient, warum sollte ich ihm das wegnehmen wollen („umverteilen“)? Ich freue mich, dass es derart erfolgreiche Menschen gibt.


Keinesfalls aber will ich mehr Geld zur Verfügung haben, weil man es diesem Menschen stiehlt. Der Staat hat sich aus solchen Angelegenheiten rauszuhalten.


Vor allem aber sollten Politiker und gemeinnützige Organisationen genügend Verstand und Anstand haben und sich nicht an derart billigen Propaganda-Aktionen beteiligen, durch die arme Menschen nur über die wirklichen Ursachen ihrer Armut getäuscht werden.


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