Katholisch Leben!

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Katholisch Leben


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Zentralrat der Juden vs. AfD

Posted on April 24, 2017 at 5:45 AM

Der Zentralrat der Juden hat wieder einmal gegen die AfD Stellung genommen.

 

Da redet Zentralratspräsident Josef Schuster laut der "Welt" wieder von "Rechtspopulisten" - ein Ausdruck, den viele gern in den Mund nehmen und keiner eigentlich so genau weiß, was er bedeutet. Abgesehen davon ist jede politische Partei - und manche Organisation - per se "populistisch". Er redet von "chauvinistisch-nationalistischem Denken", das wieder "salonfähig" gemacht werden soll. Ein paar Fremdwörter geben der eigenen Meinung gleich etwas mehr Gewicht, oder? Wenn Sie damit meinen, dass wir (ja, ich gehöre auch dieser unsäglichen Partei an!) unser Vaterland lieben, dann kann ich Ihnen nur von Herzem zustimmen! Wir Deutschen haben uns lange genug unserer Nationalität geschämt. Wenn ich mir die - berechtigte! - Liebe zum Staat Israel ansehe, die dort täglich zur Schau gestellt wird, kann das doch gar nicht so schlecht sein.

 

Gegen nationale und religiöse Minderheiten würden wir "ohne Skrupel und Verantwortungsbewußtstein" Stimmung machen. Hier wird uns von vorneherein eine unlautere Absicht unterstellt - was ich als verwerflich (da völlig unbegründet) und schlichtweg unverschämt ansehe. Weil wir nicht in den verantwortungslosen politisch korrekten Chorus einstimmen, man solle doch alle Türen weit aufmachen für Flüchtlinge? Damit ist weder Deutschland und schon gar nicht den Flüchtlingen geholfen. Wirklich wirksame Hilfe kann nur vor Ort geleistet werden. Weil wir uns gegen die Islamisierung Deutschlands aussprechen? Das ist eine mehr als berechtigte Sorge. Erneut darf ich auf Israel verweisen: man kann hier wohl schwerlich von einer friedlichen Koexistenz von Islam und Judentum sprechen. Ach ja, manch einer mag nun das ewige Mantra von "nicht alle Moslems sind Terroristen" anführen. Sind sie nicht - und das haben wir auch nie gesagt. Das Problem ist aber nicht nur der radikale Teil des Islams (weltweit immerhin einige Millionen!), sondern scheint mit dem Islam an sich zu tun zu haben. Natürlich haben wir zu recht die Religionsfreiheit und mir liegt es fern, hier irgendjemand aufgrund seiner Religion zu beleidigen. Wo aber ist das mehrheitlich muslimische Land, das nur annähernd Menschenrechte wie in einer westlichen - christlich geprägten - Demokratie hat? Ich kenne keines.

 

Ich liebe Moslems - erlaube mir aber gerade deshalb Kritik am Islam. Dies ist auch nicht rassistisch, da eine Religionszugehörigkeit keine Rasse begründet.

 

Wir würden uns nicht "vom rechten Rand" abgrenzen und auch antisemitischen Tendenzen unserer Mitglieder nicht klar entgegentreten. In welchem Teil unseres Programms haben wir irgendetwas Antisemitisches? Ich kenne keinen. Wenn Sie damit private Äußerungen einiger Mitglieder meinen - leider gibt es solche Menschen. Es gibt sie in jeder Partei und überall. Glauben Sie mir, uns ärgert das noch viel mehr als Otto Normalverbraucher - und viele von uns haben hierzu Stellung bezogen. Was mich aber noch viel mehr ärgert, ist der politisch korrekte, linksliberale Antisemitismus, der sich hinter einem Anti-Zionismus und hinter einer Unterstützung palästinensischer Terroristen verbirgt. Hierzu sich klar zu äußern und eine Stellungnahme der jeweiligen Parteien zu verlangen, wäre wohll angebrachter als einzelne Idioten zu verfolgen und deren dummes Geschwätz anderen anzulasten.

Wissen Sie, mit der Freiheit ist es so eine Sache - die endet genau dort, wo die Freiheit des anderen beginnt.

 

So, Sie hoffen darauf, dass vielen Anhängern der AfD die Augen geöffnet worden seien und „sie sich von den Rechtspopulisten wieder abwenden“. Die jüdische Gemeinschaft würde auf die übrigen politischen Parteien setzen. Sie raten der Zivilgesellschaft, sich uns entgegenzustellen. Das ist arrogant, besserwisserisch und zutiefst undemokratisch. Meinen Sie wirklich, die jüdische Gemeinschaft - und die Deutschen allgemein - hätten Ihren Rat nötig oder würden darauf auch nur im geringsten Wert legen? Freie, erwachsene und mündige Bürgerinnen und Bürger sind durchaus in der Lage, selbst zu entscheiden. Sich mit Ihrer privaten Meinung hinter Ihrer Religion und Ihrem Posten darin zu verstecken, ist unehrenhaft und spricht eigentlich für sich. Wenn Sie sich die Liste der Programmpunkte anderer Parteien ansehen, werden Sie bestimmt Aussagen finden, die dem jüdischen Glauben widersprechen. Offenbar haben Sie aber trotzdem kein Problem damit, Werbung für sie zu machen.

 

Den Vorwurf, wir würden verantwortungslos handeln, möchte ich Ihnen hiermit gerne zurück geben. Ihre Position gebietet etwas mehr als das, was Sie hier laut der "Welt" von sich gegeben haben.

 

Ach ja, falls Sie mich auch für einen Anti-Semiten halten: Ich muss mich nicht vor Ihnen rechtfertigen. Ich tue dies aber für die Leser. Ich bin seit vielen Jahren dem Staat Israel und dem jüdischen Volk mit Wort und Tat in vielfältiger Weise verbunden. Ich habe mit Israelis gelebt, spreche etwas Hebräisch und habe einige jüdische Freunde (aus Deutschland und Israel). Ich bin dem Anti-Semitismus immer entschieden entgegengetreten und werde dies auch weiter tun. Sie dürfen davon ausgehen, dass ich dies auch und vor allem in unserer Partei tun werde, da mir etwas an ihr liegt. Übrigens sind einige der europäischen Politiker, die immer als "rechtspopulistisch" beschimpft werden, sehr Israel-freundlich (etwa Geert Wilders).

 

Ich weiß, dass Sie nicht die Meinung aller hier in Deutschland lebenden Juden wiedergeben. Das erfüllt mich mit Freude und Hoffnung. Ich habe das jüdische Volk und den Staat Israel immer geliebt und daran wird sich auch nichts ändern. Das heißt aber keineswegs, dass ich einzelne Jüdinnen und Juden nicht kritisieren darf und werde. Das wäre im übrigen auch eine Form des Anti-Semitismus.

 

Robert Gollwitzer

www.robert-gollwitzer.com

Eine Schande für die Demokratie!

Posted on April 23, 2017 at 8:50 AM

Es ist eine Schande für unsere Demokratie, dass es in Deutschland des Polizeischutzes bedarf, damit Parteimitglieder ihren Parteitag abhalten können (wie etwa der AfD-Parteitag vom 22./23.04.2017 in Köln). Es ist weiterhin eine Schande, dass diese als Rassisten, Nazis und dergleichen beschimpft werden, ohne dass es in deren Parteiprogramm auch nur den geringsten Hinweis darauf gibt. Die allergrößte Schande aber ist es, dass Kirchen dies unterstützen! Ich kann nur hoffen, dass sich deren Mitglieder bei den zuständigen Verantwortlichen beschweren!

Anger issues?

Posted on April 13, 2017 at 4:50 PM

Have you ever been told you have an "anger issue" - along with some Bible verses to help you to repent? Anger is a completely normal emotion. Nobody (!) does NOT get angry. Jesus got angry. He got so angry He chased the merchants out of the temple. Stop pretending you have no emotions and/or emotions are a bad thing. Emotions have a function in our lives. We have them for a reason. Without emotions, humanity would not even have survived. They protect us, motivate us or prevent us from doing something. Get a life!

You don't need to bring us Jesus!

Posted on April 13, 2017 at 3:10 PM

Yes, we've been gone for so long. We've been outsiders - and still are. "The marginalized" you call us - and you use us to knock off your loving the unlovable off the list. You want to bring Jesus to us hookers, pimps, inmates, gays, drug addicts, homeless and what not. We don't need you to bring us Jesus so you feel better and can tap yourselves on your shoulders. Jesus is already here. Yes, we left our old lives behind, but we are still "we" - and that's alright with God. We went to those nice and fancy church buildings where they all asemble - all those nicely dressed people, some of which we knew too well from their double lives. They "welcome" us, but all the time they let us feel they are something better - and we are not.

Oh, they certainly know how to hide that behind spiritually or wanna-be-psychologically sounding phrases - "You might want to pray about...", "Don't take it personal, but...", "A Christian does not say/wear/do this/does not listen to this music...", "This looks like you're still gay/a hooker/a drug addict/a criminal..." - you get the point.

 

Then you wonder why so many call Christians hypocrite. Because many of you are. We sure don't need churches and Christians like these and we can smell your true attitude a mile away. This is why we feel much better among our own. Yes, we are Christians now - and certainly not worse ones than you are - and this is why our folks love us like we are. No "but" attached. And vice versa. We do not have to look like a middle class American John Doe in his suit and tie to worship the Lord. We dress up for Him - but that might look different than what you know. Who are you to tell us we should pray about our behavior - meaning to say you are standing on your hill, pretending to be God and having all the truth in the world. You are a sinner like the rest of us, not better, not worse.

 

When we follow Jesus, we are dead serious about it. We see you spreading much "wisdom" on facebook and telling everybody what should be done - but when we ask you to join us going out on the street to all those wild places where you find those people Jesus loves so much, you give us a trillion excuses why you cannot come along. Teary-eyed snowflakes, that's what you are. Chicken. Your house is not built on a rock and your seed fell among thorns.

 

So with all of our heart we tell you: Keep on doing whatever you think you should be doing, but leave us and our likes alone. We don't need you. We need Jesus - and we assemble for and with Him and we go to meet Him. Actually, it is pretty easy. He assembled twelve simple men called apostles and told them on the Sermon of the Mount the basics of what a believer in God is all about. This is what we go by.

 

We have two words for you:

 

Bless you.

 

Rob

Use of media and Bible verses

Posted on April 8, 2017 at 6:35 AM

Some people seem to use the media on the internet like they use the Bible: They have their own opinion which is in no way based on any facts - and now they are looking for links (or Bible verses for that matter) that seem to confirm that opinion (completely neglecting the trustworthiness of the source or the context in the Bible). This is destructive for the people who do that and highly dangerous for society as a whole.

Verantwortung für die Vergangenheit

Posted on March 25, 2017 at 11:40 AM

Ich habe auch lange geglaubt, dass ich nichts mit dem zu tun hätte, was in der Nazi-Zeit in Deutschland geschah. Schließlich wurde ich 1967 geboren. Bis ich Nachkommen von Opfern damals kennen lernte. Die waren auch nach dem Krieg geboren und konnten auch nichts dafür - und doch war ein Großteil ihrer Familie immer noch tot und der Rest in alle Winde zerstreut und ihres Eigentums beraubt...

Niemand auf der Welt kann so tun, als ob ihn die Geschichte seiner Vorfahren nichts angehen würde. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft kann man nicht einfach so trennen, als ob sie nichts miteinander zu tun hätten. Ohne die Vergangenheit (unsere Eltern) würden wir ja schließlich auch nicht existieren. Kaum einer würde doch auf die Idee kommen und sagen: "Was habe ich mit meinen Eltern zu tun? Ich schulde ihnen gar nichts! Habe ich etwa darum gebeten, geboren zu werden?"

Pseudo-Demokraten

Posted on March 25, 2017 at 7:35 AM

Wer dagegen protestiert, dass Redner von Parteien, die man selbstherrlich als "rechtspopulistisch" (i.e. "Nazi-ähnlich") brandmarkt, öffentlich auftreten oder sich deren Mitglieder versammeln und wer dies durch seine/ihre Taten verhindern will, hat weder das Konzept "Demokratie" verstanden noch ist er/sie selbst Demokrat!

Die Deutsche Bischofskonferenz und die AfD

Posted on March 10, 2017 at 10:50 AM

Zitat der Deutschen Bischofskonferenz:

"Wir haben auch über die gegenwärtigen populistischen Tendenzen in unserem Land gesprochen. Immer wieder kommt die Frage auf, ob man die AfD wählen kann oder nicht. Es geht uns nicht um eine Stigmatisierung der AfD. Aber wir distanzieren uns klar vom populistischen Vorgehen und vielen inhaltlichen Haltungen der Partei, die in Wahlprogrammen und öffentlichen Äußerungen deutlich werden. Die deutschen Bischöfe betonen ihr Bekenntnis zur repräsentativen Demokratie des Grundgesetzes, zur Menschenwürde in all ihren Dimensionen (nicht nur beim Lebensschutz, auch bei der Flüchtlingsfrage), zur Religions- und Weltanschauungsfreiheit, zur sozialen Marktwirtschaft, zu Inklusion und Solidarität mit den Schwachen, zum Zusammenhang zwischen Freiheit und Verantwortung. Wir unterstreichen die Notwendigkeit eines fairen, respektvollen und ehrlichen demokratischen Diskurses.

 

In aller Klarheit: Mit einer christlichen Perspektive ist politisches Agieren nicht vereinbar, das vom Schüren von Fremdenfeindlichkeit, von Ängsten gegen Überfremdung, von einseitiger Betonung nationaler Interessen, einem nationalistisches Kulturverständnis, Religionsfreiheit unter dem Vorbehalt staatlicher Kontrolle oder der grundsätzlichen Infragestellung der repräsentativen Demokratielebt. Wir lehnen eine politische Einseitigkeit ab, die Antworten auf drängende Fragen in einer globalisierten Welt stets so gibt, dass es auf Abschottung und Rückkehr in längst vergangene Zeiten hinausläuft, die vermeintlich Sicherheit gewährleisten."

 

Werte Bischöfe, die Position der AfD beruht nicht auf diffusen "Ängsten vor Überfremdung" oder auf "Schüren von Fremdenfeindlichkeit", so als ob es sich hier um fehlgeleitete psychisch Kranke handelt, sondern auf rationalen Argumenten. Vor allem aber ist die gegenwärtige Migrationspolitik nicht mit einer christlichen Perspektive vereinbar, da sie verantwortungslos gegenüber den Migranten und den Einheimischen ist und teilweise auch gut Geld damit verdient wird - auch kirchlicherseits. Wir haben kein "nationalistisches Kulturverständnis", sondern wir lieben unser Land, so wie andere Völker ihre Länder lieben. Religion sollte insoweit frei sein, als es sich wirklich um Religionen handelt - und nicht um totalitäre Ideologien. Es würde mich auch interessieren, anhand welchen Zitates die Bischöfe belegen wollen, dass die AfD "in längst vergangene Zeiten" zurückkehren will, "die vermeintlich Sicherheit gewährleisten." Auf gut Deutsch heißt doch das nichts anderes als dass sie sich eine Rückkehr in das Nazi-Deutschland wünschen. Das ist eine üble Form der Verleumdung und kann durch nichts belegt werden. Vor allem aber ist eine solche Behauptung alles andere als christlich.

 

Mit einer derart dilletantischen Alltags-Psychologie und mit einer naiven, politisch korrekten Gutmenschen-Politik ist niemandem geholfen - ganz im Gegenteil.

 

Die katholischen Bistümer haben teils ein Milliarden-Vermögen angehäuft. Wenn euch so an den Migranten und Armen gelegen ist, dann kann ich nur eines von euch fordern: Her mit der Kohle! Gebt euren Reichtum denen, die ihn wirklich brauchen und erspart uns pseudo-sozialistische Parolen, die regelmäßig von anderen fordern, dass sie etwas tun oder lassen sollen. Das Problem am Sozialismus aber ist, dass einem irgendwann das Geld anderer Leute ausgeht!

Flüchtlinge

Posted on March 9, 2017 at 5:55 PM

Ich habe seit Jahren beinahe täglich mit Flüchtlingen zu tun - privat (u.a. habe ich mich ehrenamtlich für diese engagiert) und beruflich. Außerdem bilde ich mich seit langem im Bereich Migration, Traumata, Sprachen, Psychologie, Theologie, Soziale Arbeit etc. fort. So spreche ich auch mehrere Sprachen und bin gerade dem Staat Israel besonders verbunden. Dies nur als Hintergrund.

Ich kann es nicht für gut heißen, wie die Katholische Kirche - und mit ihr andere christliche Kirchen und Organisationen - derzeit mit dem Thema Migration, Flüchtlinge etc. umgehen. Bestenfalls kann ich ihnen noch einen guten Willen unterstellen, schlimmstenfalls einen Tunnel-Blick, Naivität und ein bewusstes Verfolgen eigener Interessen (ob die dann wirklich so christlich sind, sei dahingestellt).

Jeder politisch Verfolgte soll bei uns Zuflucht finden. Das, was hier aber momentan abgeht, hat damit nichts mehr zu tun. Zunächst hilft man den Betroffenen am besten in ihren Heimatländern - politisch, sozial und militärisch. Wenn sich größere Flüchtlingsströme abzeichnen, kann die Devise nicht heißen Türen auf und alles rein. Damit hilft man weder den Flüchtlingen noch den Ortsansässigen. Abgesehen davon lässt man damit mutwillig auch Terroristen ins Land. Es kann auch nicht angehen, dass man sich gegenüber allen kritischen und mit Fakten unterlegten Stimmen taub stellt und diese als "Rechtspopulisten" oder ganz einfach als Menschen abtut, die halt nicht mit ihren Ängsten umgehen können. Das ist nicht nur naiv, das ist verantwortungslos.

Ein wesentliches Prinzip der Kirche ist die Subsidiarität. Demgemäß sollte zunächst Hilfe zur Selbsthilfe erfolgen (also etwa vor Ort). Die nächst höhere Instanz sollte nur einschreiten, wenn die darunter liegende etwas nicht selbst erledigen kann.

Ich löse Probleme nicht, indem ich uferlose Prozesse gegen den deutschen Staat führe, sondern indem ich das Problem an der Wurzel angehe. Der IS ist nicht in zwei Tagen gewachsen. Die Westmächte hatten in sämtlichen Revolten in muslimischen Ländern ihre Finger mit im Spiel - um dann erstaunt festzustellen, dass man Rebellen nicht wie Roboter lenken kann.

Es gibt unzählige Fakten über dieses Thema, die objektiv angegangen werden müssen. Dies kann nicht von Menschen oder Organisationen geschehen, die ein finanzielles, politisches, religiöses oder sonstiges Interesse an einer Version der Geschichte haben.

Ich habe mich mit vielen Flüchtlingen unterhalten. Ich habe für sie gesorgt und auch mit Menschen aus dem Nahen Osten zusammen gelebt. Man kann mir also kaum rechtsradikales oder menschenfeindliches Gedankengut unterstellen.

Ich lasse mir aber auch nicht den Mund verbieten - was niemand von uns tun sollte.

Der Herrgott hat uns den Verstand gegeben, damit wir ihn nutzen!

Die AfD und die Katholische Kirche

Posted on March 9, 2017 at 5:15 PM

Die deutschen Bischöfe haben vor einiger Zeit einseitig und ohne äußeren Druck das kirchliche Arbeitsrecht dahingehend geändert, dass jemand, der in Scheidung oder in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung lebt oder sonst wie grob gegen die katholische Moral- und Sittenlehre verstößt, nicht mehr automatisch gekündigt wird (ich frage mich, wie dieser Mensch dann glaubhaft nach außen für die Kirche eintreten kann!). Dementsprechend findet man in der Kirche selbst wie in kirchlichen Organisationen einiges an Lebensformen, die dem katholischen Glauben widersprechen, ja spotten. Selbst auf die Mitgliedschaft in der Katholischen Kirche wird nicht mehr so sehr Wert gelegt wie früher. So finden sich bei uns viele nicht-katholische Christinnen und Christen, Atheisten, Moslems etc. Der Anteil muslimischer Pflegekräfte in kirchlichen Altenheimen scheint zu steigen. Gleichzeitig wirbt man eben diese Pflegekräfte aus den Heimatländern ab - wo sie dann fehlen. Innerkirchliche Seelsorge scheint sich auf ein Wohlfühl-Christentum zu beschränken. Eine Katechese - also eine Glaubensvermittlung - findet nicht mehr statt. Wir sind Großkonzerne geworden. Die arme Kirche existiert nur mehr auf dem Papier. Die Bistümer sind teils Multi-Milliarden Unternehmen und kirchliche Wohlfahrtsverbände - auch angesichts des Flüchtlingsstroms - am wachsen.

Diese Reihe lässt sich noch lange fortsetzen (zur Anmerkung: ich bin gläubiger Katholik und liebe meine Kirche und meinen Glauben - deshalb will ich beides nicht denen überlassen, die offenbar momentan das Sagen haben!).

Jetzt meint die Bischofskonferenz, eine AfD-Mitgliedschaft sei nicht mit dem christlichen Glauben vereinbar (im Übrigen ein grober Verstoß gegen das Grundgesetz bzw. das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, nach dem niemand wegen seiner politischen Überzeugung benachteiligt oder diskriminiert werden darf). Da schießt mir angesichts all dessen die Zornesröte ins Gesicht (ich bin seit 25 Jahren in der Katholischen Kirche angestellt!!). Gleichzeitig ist es offenbar kein Problem, in einer der "großen" Parteien aktiv zu sein, die offen für Abtreibung, gleichgeschlechtliche Lebensweisen und so einiges mehr eintritt, was ein Christ nie und nimmer für gut heißen kann.

Es ist höchste Zeit, dass jeder gläubige Katholik und jede Katholikin jetzt aufsteht und für unseren Glauben und unsere Kirche eintritt!


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