Katholisch Leben!

The Jesus Brothers

Apologetik

 

"Haltet in eurem Herzen Christus, den Herrn, heilig! Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt" - (1 Petr 3,15 - Einheitsübersetzung)

"Der Herr aber sagte nachts in einer Vision zu Paulus: Fürchte dich nicht! Rede nur, schweige nicht! Denn ich bin mit dir, niemand wird dir etwas antun. Viel Volk nämlich gehört mir in dieser Stadt." - (Apg 18,9-10 - Einheitsübersetzung)

The late Archbishop Fulton Sheen said: "There aren't 100 people in America who truly hate the Catholic Church. But there are millions who hate what they think is the Catholic Church."

 

Diese Seite hat sich der Apologetik verschrieben, also der Verteidigung und Begründung des Katholischen Glaubens. Es sollen zum einen Katholikinnen und Katholiken das nötige Handwerkszeug bekommen, um ihren Glauben auch gegen Angriffe verteidigen zu können, zum anderen möchten wir all denen, die meinen, sie lehnen die Katholische Kirche ab - aber tatsächlich nur das ablehnen, was sie dafür halten - in Liebe begegnen und ihnen unsere Glaubensgrundsätze vermitteln. Schließlich richtet sich diese Homepage respekt- und liebevoll an all die, die meinen, sie wären "bibeltreue Christinnen und Christen" und die Katholische Kirche hätte ihre biblische Grundlage schon lange aufgegeben - wenn sie diese denn überhaupt je hatte. Hier soll vermittelt werden, dass unser Glaube sich sehr wohl auf die Bibel stützt. Wir möchten ihnen in Demut und geschwisterlicher Liebe zeigen, warum wir glauben, was wir glauben.

Was macht Apologetik eigentlich? Nun, sie rechtfertigt den Glauben hinsichtlich seiner Glaubwürdigkeit und Vernünftigkeit und verteidigt ihn auch gegen Angriffe.

Bereits im frühen Christentum, gleich nach den Aposteln, wurden Christen teils sehr heftig vom Judentum wie von heidnischen Gelehrten angegriffen und verwendeten unter anderem die Philosophie, um ihren Glauben mittels der Vernunft zu rechtfertigen, zu verteidigen und zu begründen. Dies waren die ersten Tage christlicher Apologetik, also des Bereiches der Theologie, wo der Glaube gerechtfertigt wird, indem seine Glaubwürdigkeit dargelegt wird.

(Quelle: u.a. http://www.fernkurs-wuerzburg.de/)

 

 

 

Apologetics - the explanation and defense of something or someone.  In ancient Greece, the word "apologia" described the case a lawyer would make on behalf of his client.  So, Catholic apologetics is about explaining and defending the teachings of the Catholic church, or, you could say, about building the case for the Catholic Faith.

     a) Natural apologetics - builds the case for truths that we can know from the “natural” light of reason, truths that are able to be known without any divine intervention.  Truths such as the existence of God, the innate spirituality of the human soul, the objective reality of right and wrong - truths which the articles of the Catholic Faith rest upon and build upon.   St. Paul touches on natural apologetics when he says in Romans Chapter 1, “Ever since the creation of the world [God’s] invisible nature, namely, His eternal power and deity, has been clearly perceived in the things that have been made.”  In other words, Paul is saying that the existence of God can be known through the observance of nature, even without any particular divine revelation.  
     b) Christian apologetics - builds the case for divinely revealed truths...truths that cannot be known by reason apart from faith...truths such as the reality of biblical miracles, the divinity of Christ, the Virgin Birth, and the Resurrection among others.
     c) Catholic apologetics - encompasses all of Christian apologetics, since Catholicism is the fullness of Christianity, but Catholic apologetics tends to focus on building the case for those truths of Christianity that are not generally believed by non-Catholic Christians.  Truths such as: the Catholic Church having been founded directly by Jesus Christ, the papacy, the Sacraments, Purgatory, the Immaculate Conception, and so on.  

(Source: John Martignoni, Bible Christian Society)

Apologetik - die Mission dieser Homepage

Diese Seite hat sich der Apologetik verschrieben, also der Verteidigung und Begründung des Katholischen Glaubens. Es sollen zum einen Katholikinnen und Katholiken das nötige Handwerkszeug bekommen, um ihren Glauben kennen zu lernen (wir können ja letztlich nur lieben, was wir auch kennen), diesen sich selbst gegenüber begründen zu können (Glaube und Vernunft gehen Hand in Hand), aber auch um in der Lage zu sein, den katholischen Glauben gegen Angriffe verteidigen zu können. Andererseits aber möchten wir all denen, die meinen, sie lehnen die Katholische Kirche ab - aber tatsächlich nur das ablehnen, was sie dafür halten - in Liebe begegnen und ihnen unsere Glaubensgrundsätze vermitteln. Schließlich richtet sich diese Homepage respekt- und liebevoll an all die, die meinen, sie wären "bibeltreue Christinnen und Christen" und die Katholische Kirche hätte ihre biblische Grundlage schon lange aufgegeben - wenn sie diese denn überhaupt je hatte. Hier soll vermittelt werden, dass unser Glaube sich sehr wohl auf die Bibel stützt. Wir möchten ihnen in Demut und geschwisterlicher Liebe zeigen, warum wir glauben, was wir glauben.

Letztlich geht es bei diesem Projekt auch und vor allem darum, Jesus und die frohe Botschaft - das Königreich Gottes - zu verkünden und Menschen zu Jüngern Jesu zu machen. Hier soll also nicht auf Biegen und Brechen ein von Gott losgelöst betrachtetes Bollwerk verteidigt werden, sondern anhand unseres eigenen Beispiels anderen Menschen gezeigt werden, was es heisst, einander zu lieben und Jesus nachzufolgen.

 

Warum Apologetik?

Warum soll man denn überhaupt Apologetik betreiben? Es ist doch gar nicht unsere Aufgabe, evangelikale Christen oder überhaupt Christen anderer Richtungen anzugreifen oder uns zu "verteidigen"! Wir sollten doch keinen Futterneid haben, wenn die Leute woanders hingehen! Wer mit seinem eigenen Glauben im reinen ist und Spaß und Freude daran habt, braucht doch andere nicht anzugreifen und sich nicht zu verteidigen! Das ist doch pubertäres, unreifes Verhalten!

Solche Argumente hören sich ja erstmal gut an - und sind bestimmt auch meist gut gemeint. Nur: gut gemeint bringt nicht automatisch auch gute Ergebnisse.

Natürlich ist es nicht unsere primäre Aufgabe, andere Christinnen und Christen "anzugreifen". Natürlich sehen wir die gemeinsame Basis, die wir mit - zumindest den meisten - anderen christlichen Glaubensgemeinschaften haben: den Glauben an Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist. Als jemand, der einige Zeit bei evangelikalen Geschwistern verbracht hat und dort auch wunderbare und tiefgläubige Menschen gefunden hat, muss ich aber auch eines sagen: es wundert mich nicht, dass so viele Menschen die Katholische Kirche verlassen. Sie haben viele Fragen und Bedürfnisse, die dort oftmals unbeantwortet bleiben. Ja, ich sehe es als die Pflicht jedes Katholiken und jeder Katholikin an, in der Lage zu sein, zu seinem eigenen katholischen Glauben zu stehen und diesen auch gegen Angriffe verteidigen zu können. Und Angriffe dieser Art gibt es wirklich genug. Gerade der Katholischen Kirche wird ja von vielen anderen Christinnen und Christen unter Zuhilfenahme von Bibelversen vorgeworfen, unbiblisch zu sein. Und manche benutzen dafür noch ganz andere Wörter. Viele Katholiken sind davon verwirrt und lassen sich leicht in die Irre führen. Sie verlassen Mutter Kirche im guten Glauben, hiermit aus biblischer Sicht das richtige zu tun. Hier hat die Kirche - und das sind wir alle! - doch einiges versäumt:

Zum einen sollten Katholiken in der Lage sein, ihren Glauben auch zu verteidigen. Dafür muss man einerseits die grundlegenden Lehren der Kirche sowie deren biblische Grundlagen kennen und andererseits ebenso über die Argumente der Gegner Bescheid wissen sowie Antworten darauf haben. Man darf sich auch nicht ständig nur auf "Verteidigung" verlassen, man muss auch bereit und in der Lage sein, seinen Glauben zu erklären sowie Christen anderer Glaubensgemeinschaften auf Unterschiede und vielleicht auch auf Sachen aufmerksam machen, die ihnen vielleicht gar nicht bewusst sind. Es reicht eben nicht, einen oder zwei Bibelverse aus dem Kontext zu reißen, diese zu verabsolutieren und sich somit eine ganz und gar nicht biblische Sichtweise zusammen zu zimmern - auch wenn man es noch so gut damit meint.

Wir Katholikinnen und Katholiken müssen endlich hinter dem warmen Ofen hervor kommen und zu unserem Glauben stehen!

Eines dürfen wir dabei aber nicht vergessen: wir sollten dies nicht mit Überheblichkeit, Arroganz oder Besserwisserei tun. Es darf uns nicht darum gehen, eine Debatte zu gewinnen oder es jemandem "zu zeigen", sondern anderen mit Liebe und Demut zu begegnen. Manchmal ist das beste "Argument" das eigene Verhalten!

Die wenigsten Menschen lehnen die Katholische Kirche ab. Viele aber lehnen das ab, was sie dafür halten. Es ist unsere Aufgabe, ihnen mit Liebe und Respekt zu begegnen und sie (zurück) nach Hause zu holen. Und ein Mittel davon ist mit Sicherheit die Apologetik. Wer nicht weiß, wer er oder sie ist und an was er oder sie glaubt, hat auch Schwierigkeiten, zu etwas in der Öffentlichkeit zu stehen, von dem er bzw. sie selbst eigentlich keine Ahnung hat.

Wir werden eines Tages vor dem Herrn stehen. Vielleicht würde dann manch einer viel darum geben, nochmals zurück zu dürfen und alles anders machen zu können. Verpassen wir nicht die Chance, die sich uns heute bietet! Stehen wir auf und bringen anderen Menschen den katholischen Glauben als einen lebendigen und liebenden Glauben nahe! Genau dadurch wachsen und reifen wir und praktizieren, was uns aufgetragen wurde: die frohe Botschaft zu verbreiten.

 

 

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Fr. Bill Casey from the Fathers of Mercy:

Orthodoxie - Orthopraxie

Es ist so ein Ding mit dem rechten Verhältnis. Die einen propagieren dies, die anderen versteifen sich auf jenes.

Orthodoxie ist das richtige Denken, der richtige Glaube und das richtige Lehren. Orthopraxie hingegen das richtige Handeln.

Nun gibt es Menschen, die denken, es würde reichen, jedem Menschen mit Liebe zu begegnen. Man solle endlich aufhören, um Bibelverse zu streiten. Andere verlieren sich in endlosen theologieschen Diskussionen - und dies in einer Sprache, die völlig abgehoben ist und gewöhnliche Menschen weder vom sprachlichen Aufbau noch vom gedanklichen Zusammenhang her verstehen können. Nur - das eine ohne das andere bringt uns nicht weiter. Die Amerikaner nennen dies das Verhältnis zwischen truth and grace (Wahrheit und Gnade). Man muss von beidem haben. Es ist nicht egal, was man glaubt und warum man etwas tut. Es ist nicht egal, was man andere lehrt und wie man die frohe Botschaft weiter verbreitet.

Andererseits ist Glaube ohne Werke wertlos. Wenn all die tollen Gedankenkonstruktionen, all die Philosophie nicht zu praktischen Konsequenzen führt, ist sie ebenfalls sinnlos.

Manche Christen vertreten auch die Ansicht, die Basis der Menschen, die man in die Kirche holen sollte, kann nicht breit genug sein. Nun, prinzipiell stimmt das natürlich - wir sind auch und gerade für die Außenseiter der Gesellschaft da, oder für Sünder (wie wir!). Jesus kamm vor allem, um die Kranken zu heilen, nicht die Gesunden (nicht, dass letztere das nicht brauchen würden).

Gerade all diesen Menschen sollte unsere Liebe gelten. Liebe muss aber auch stark genug sein, um den anderen in Liebe zu ermahnen - und Ermahnungen auch selbst anzunehmen. Es hilft niemanden, wenn man jeden tun lässt, was er/sie will, nur um sie nicht zu "verlieren". Verloren hat man sie da möglicherweise schon lange vorher. Wenn man Sünde kritiklos in der Kirche Einzug halten lässt, breitet sie sich schnell wie ein Krebsgeschwür aus. Jesus und die Apostel haben ebenfalls nicht gezögert, Verfehlungen beim Namen zu nennen.

Hinter all dem sollte aber das stehen, was uns Jesus aufgetragen hat: die Liebe zu Gott, zum Nächsten und zu uns selbst.

 

The Church Militant - Bringing Catholic Back

Warum keine "Apologetik um jeden Preis"?

Die Gefahr ist groß, dass unser Stolz, unser Hochmut und unsere Arroganz mit uns durchgeht und wir den anderen mit Argumenten "niedermachen" wollen. Wo es nicht mehr um die Vermittlung des eigenen Glaubens und das Aufzeigen biblischer Wahrheit geht, sondern nur darum, zu "gewinnen". Als Christinnen und Christen jedoch sind wir zur Demut, Nächstenliebe und Freundlichkeit gerufen!

Wir müssen aber auch keine Angst vor einem offenen Gespräch haben, da es für uns keinen Widerspruch zwischen Glauben und Vernunft gibt. Dabei sollte einem aber auch bewusst sein, dass etwa Unglaube nicht zwangsweise und zweifelsfrei wiederlegt werden kann. Vielleicht kann man in einem Gespräch aber dem anderen aufzeigen, dass eine Vernunft, die sich nur auf menschliche Denkmuster beschränkt, gleichsam gefangen ist und durch den Glauben in neue Regionen vorstoßen könnte.

Eine Kritik am Glauben kann für den Gläubigen aber auch bedeuten, seinen eigenen Glauben zu reinigen und zu vertiefen!

 

(Quelle: http://www.fernkurswuerzburg.de/)

 

Freikirchliches auf katholischer Homepage?

Warum findet sich auf dieser Homepage so viel Freikirchliches und sogar Links zu nicht-katholischen christlichen Bibelschulen, Organisationen, Gemeinden usw.?

Nun, ich bin der festen Überzeugung, dass wir von unseren getrennten Geschwistern im Glauben unglaublich viel lernen können und dass sich die Katholische Kirche dessen (noch) nicht so richtig bewusst ist. Insofern können wir als Katholiken enorm von dem profitieren, was sich außerhalb der Katholischen Kirche entwickelt hat. Das nimmt nichts von unserem Glauben weg und verwässert diesen nicht - ganz im Gegenteil: es bedeutet eine dringend notwendige Bereicherung! Katholische Apologetik bedeutet nicht, auf Biegen und Brechen alles schlecht zu machen, was von "außen" kommt, sondern alles zu prüfen und das zu übernehmen, was ein Segen für die Kirche wäre!

 

Glaubensbegründung

Der Glaube wird heute und wurde in der Vergangenheit auf unterschiedliche Art und Weise begründet. Er muss auch begründbar sein, da Gott uns als rationale, mit einer Vernunft ausgestattete Wesen erschaffen hat.

Zum einen hat er etwas tröstendes, wenn man all das Leid und all die Vergänglichkeit dieser Welt betrachtet.

Wesentlich ist auch, dass sich eine Gesellschaft auf etwas einigt, was gut, richtig und wahr ist, was Menschenrechte und Frieden sind usw. - und dies vielleicht mit religiösen Symbolen verbindet (was aber nicht sein muss). Geht man davon aus, dass dies jedeR für sich selbst entscheiden kann, würde das eine Gesellschaft zerstören.

Der Glaube ist außerdem unerlässlich, was unsere Identitätsfindung betrifft. Das dafür unabdingbare Urvertrauen lässt sich nur im Glauben an Gott finden.

 

Warum sollte man eigentlich glauben?

Es ist schwierig - eigentlich unmöglich - Moralvorstellungen zu entwickeln, wenn man nicht an Got glaubt. Dann werden Begriffe wie gut und schlecht, richtig und falsch, Himmel und Hölle relativ und subjektiv.

Wäre die Welt nicht sehr hoffnungs- und trostlos ohne Gott? Eine Rettung oder Erlösung ist so wohl kaum denkbar und andere Menschen werden für uns zu reinen Konkurrenten. Auch die Liebe zwischen Menschen dürfte ohne jeden Glauben an Gott eine gefährliche und zerstörerische Dimension annehmen. Und was ist mit denen, die Verbrechen begangen haben, wenn ihnen keinerlei Hoffnung auf Vergebung mehr bleibt?

Fragen über Fragen...

(Fortsetzung folgt)

 

(Quelle: http://www.fernkurswuerzburg.de/)

 

Warum Apologetik?

Apologetik wird hierzulande von Theologen bestenfalls belächelt, eher aber als etwas abgestempelt, was längst überholt ist. Sucht man in katholischen Buchhandlungen nach vernünftiger apologetischer Literatur, so wird man höchstens auf die Fundamentaltheologie verwiesen - uferlos dicke Schinken voller unverständlicher Bleiwüsten.

In anderen Ländern wie etwa den USA ist das nicht so. Dort hat man begriffen, dass man nur lieben und verteidigen kann, was man kennt und hierfür ausgezeichnete Materialen für "Otto Normalverbraucher" Produziert: leicht lesbare Schriften und Bücher, die Fragen behandeln, die regelmäßig aufkommen, Audio-CDs, CD-Roms, DVDs und vieles mehr. Apologetik ist dort ein wesentlicher Aspekt katholischer Theologie und hilft auch, Tausende von Menschen entweder wieder zurück zur Katholischen Kirche zu bringen oder überhaupt erst zum Konvertieren oder zur Taufe zu bewegen. Apologetik hilft dort auch, Katholiken wieder für ihren eigenen Glauben zu begeistern und ihnen Materialen im Umgang mit Evangelikalen, Atheisten oder einfach nur Desinteressierten zur Verfügung zu stellen.

Warum nicht auch in Deutschland derartiges auf die Beine stellen?

Grundregeln fuer Apologeten

Die Basis der Apologetik ist die Liebe Gottes und Seine Wahrheit. Wir sind nicht gerufen, Debatten zu gewinnen, sondern Seelen zu retten, also zu missionieren. Unsere Aufgabe ist es, den katholischen Glauben zu erklären, verständlich zu machen und gegen Angriffe zu verteidigen. In unseren Gesprächen und Diskussionen mit anderen sollte sich unsere Liebe zu Gott und zum Nächsten auch widerspiegeln!

Wir sollten auch nicht vergessen, Gemeinsamkeiten mit anderen Christen zu betonen sowie ihre Aufrichtigkeit hervorzuheben.

Für einen Apologeten sollte es auch selbstverständlich zu sein, täglich in der Bibel zu lessen, nützliche Literatur zu lesen bzw. Filme zu sehen oder CD’s anzuhören und natürlich auch sich fortzubilden und mit anderen zu treffen. Eine regelmäßige Teilnahme an der heiligen Messe sowie der Empfang der Sakramente ist ebenso wesentliche Voraussetzung für Apologetik.

Bei Diskussionen mit Nicht-Katholiken sollte man darauf achten, dass diese nicht die gesamte Zeit für sich allein beanspruchen sowie nicht alle Fragen stellen. Teilt die Zeit gerecht auf, sodass jeder zu Wort kommt. Stelle auch du einige Fragen, die deinen Gesprächspartner herausfordern!

Achte auch darauf, dass man sich bei Diskussionen auf die wesentlichen Punkte konzentriert. Setze Grenzen, wenn jemand dir tausend verschiedene Fragen stellt und von dir erwartet, dass du sie in zehn Minuten beantwortest! Konzentriere dich besser auf wenige wichtige Punkte und stelle sicher, dass du genügend Zeit für die Antworten hast.

Beachte auch, dass du keineswegs verpflichtet bist, bei den Themen zu bleiben, die andere ausgewählt haben – vor allem dann nicht, wenn du nicht mit ihnen vertraut bist. Es waere z.B. gut, mit der Eucharistie anzufangen, da dieses Thema Katholiken von sämtlichen protestantischen Glaubensgemeinschaften trennt.

Du solltest auch nicht die Interpretation von Bibelversen seitens Nicht-Katholiken akzeptieren, wenn diese der katholischen Glaubenslehre widerspricht. Lese den Vers im Kontext und lese auch die Querverweise im Kontext – also etwa den alttestamentlichen Hintergrund neutestamentlicher Aussagen. Nicht-Katholiken verdrehen manchmal einzelne Bibelverse und reissen sie aus dem Zusammenhang, damit sie der Lehre ihrer Kongregation entsprechen.

Ein wesentlicher Punkt für katholische Apologeten: Zeige deinen Gesprächspartnern, dass es die Katholische Kirche war, die ihnen die Bibel gegeben hat – sie ist nicht einfach nach Jesu Tod vom Himmel gefallen! Weise ebenso darauf hin, dass die Christenheit 350 Jahre lang ohne Bibel auskommen musste, bevor der Kanon der biblischen Schriften festgelegt wurde.

Zeige Nicht-Katholiken auch den geschichtlichen Hintergrund ihrer christlichen Kongregation auf. Protestantische Ideen kamen erst 1.500 Jahre nachdem Christus Seine Kirche begründet hat auf! Gerade viele der evangelikalen Gemeinschaften gibt es erst seit jüngster Zeit, und doch maßen sich viele ihrer Mitglieder an, die Bibelverse eigenmächtig und ohne grundlegende Ausbildung besser auslegen zu koennen als etwa die Kirchenväter, die noch von den Aposteln selbst unterrichtet wurden. Oder sie nehmen fuer sich in Anspruch, Glaubenswahrheiten ueber den Haufen zu werfen, die die Kirche 2.000 Jahre lang vertreten hat!

Alle (!) Kirchenvaeter waren katholisch und hatten katholische Ueberzeugungen!

Natuerlich sollten katholische Apologeten auch den Katechismus ausgezeichnet beherrschen. Dies aber nicht nur intellektuell – also mit dem Verstand – sondern mit ihrem ganzem Herzen, voll Leidenschaft und demütiger Liebe!

Die katholische Lehre solltest du klar und verständlich erlaeutern. Versuche nicht erst, Doktrinen und Dogmen zu erklaeren, die du nicht verstehst. Wenn dich jemand etwas fragt, worauf du keine Antwort hast, sage dies offen und bitte um Geduld und Zeit, damit du dich mit dem Thema beschäftigen und eventuell deinen Seelsorger befragen kannst.

Wenn eine Diskussion mit Nicht-Katholiken ansteht, solltest du diese mit einem Gebet beginnen und beenden. Zur Vorbereitung ist der Rosenkranz ein ausgezeichnetes Hilfsmittel. Achte während der Diskussion darauf, ruhig zu bleiben, auch wenn es hitzig wird. Wenn dein Gesprächspartner ausfallend, beleidigend oder unsachlich wird, beende die Diskussion in einem ruhigen Ton und erkläre deinem Gegenueber auch, warum du dies tust. Bestehe vor allem auch darauf, dass deine Gesprächspartner die Muttergottes oder die Eucharistie nicht in beleidigender oder unangemessener Art und Weise angreifen. Sollte dies geschehen, beende die Diskussion und erkläre, du würdest sie gerne wieder aufnehmen, wenn man bestimmte Grundregeln beachtet.

Manche Katholiken haben auch Angst davor, den katholischen Glauben zu erklären und zu verteidigen, weil sie meinen, sie wären ja keine Experten. Das macht überhaupt nichts. Erfülle deine Aufgabe, so gut du es kannst – niemand verlangt mehr von dir. Das aber solltest du auch tun! Wenn du auch nur ein Missverständnis aus dem Weg räumen kannst, hast du schon eine ganze Menge erreicht! Meist sind deine Gesprächspartner nämlich nicht darauf gefasst, dass ein Katholik in ruhigem, freundlichen und demütigen Ton seinen Glauben begründen und verteidigen kann und noch dazu die Bibel hierfür verwendet!


Tipps für das Bibellesen

Wesentlich ist natürlich zuerst, eine gute Übersetzung zu verwenden. Für Katholiken gibt es die hervorragende “Einheitsübersetzung”. Deine Bibel sollte auch leicht zu lesen sein, also nicht zu kleine Buchstaben haben. Hilfreich gerade für Apologeten ist es auch, eine Bibel mit einem weichen Umschlag sowie mit Einmerkzeichen für die Bücher des Alten und Neuen Testaments zu verwenden. Als Apologet sollte man nicht minutenlang mit dem Suchen von Bibelstellen verbringen, sondern diese schnell bei der Hand haben. Deine Bibel sollte auch Kolumnen wie in einer Zeitung haben. Die sind weitaus leichter zu lesen. Die Kreuzverweise und Fußnoten sollten jeweils auf derselben Seite wie der dazugehörende Text sein, was erheblich Zeit erspart. Auch das Stichwortverzeichnis am Ende der Bibel ist wichtig.

Was du auf jeden Fall vermeiden solltest, sind unsinnige Diskussionen über Übersetzungen. Katholische Überzeugungen kannst du sehr wohl mit jeder Bibel verteidigen und erläutern. Vermeiden solltest du aber die Übersetzung, die die Zeugen Jehovas verwenden.

Verliere dich auch nicht in Diskussionen ueber die griechischen oder hebräischen Bedeutungen von Wörtern. Haarspaltereien ueber die genaue Bedeutung von einzelnen Woertern ist eine Taktik, die Protestanten oder Evangelikale manchmal verwenden. Antworte ihnen, dass bei der Übersetzung heutiger Bibeln die besten griechischen und hebräischen Sprachwissenschaftler und Übersetzer beteiligt waren, man sich also sehr wohl darauf verlassen kann – vor allem wenn man selbst diese Sprachen nicht oder nur schlecht beherrscht. Unterschiede zwischen den christlichen Konfessionen bestehen jedenfalls nicht aufgrund verschiedener Bibelübersetzungen (ausgenommen vielleicht Martin Luther, der – um seine These von der Errettung allein aufgrund des Glaubens zu stuetzen – sich frei fühlte, das Wort “allein” in die Übersetzung einzufuegen). Differenzen gibt es also praktisch nie wegen der Übersetzung der einzelnen Wörter, sondern vielmehr darüber, was sie denn genau bedeuten. Kreuzverweise, die Kirchengeschichte, der Kontext (bei neutestamentlichen Bibelstellen vor allem der alttestamentliche Hintergrund, den meist nur wenige kennen!) und letztlich die Vernunft (also der gesunde – und von Gott gegebene! – Menschenverstand) sind grundlegende Voraussetzungen für ein richtiges Bibelverständnis. Wichtig ist auch, dass die Bibel nie allein für den Privatgebauch gedacht war, sondern immer im Kontext der Kirche gesehen wurde. Deshalb sollte man sich beim Auslegen von Bibelversen vom kirchlichen Lehramt auch anleiten lassen.

Bei manchen Menschen ist die Bibel auch ein teures “Prachtstück”, das im Wohnzimmerschrank vor sich hin verstaubt. Eine Bibel ist jedoch dazu da, benutzt zu werden. Mach dir Notizen, markiere wichtige Stellen! Wenn du auswendig lernst – und das solltest du! – lerne ein gesamtes Kapitel auswendig, nicht nur einen einzelnen Vers!



(Quelle: u.a. “Beginning Apologetics 1 – How to Explain and Defend the Catholic Faith”, Father Frank Chacon and Jim Burnham, San Juan Catholic Seminars, www.catholicapologetics.com, erhältlich auch bei www.familylifecenter.net)

 

kathpedia.com: Fundamentaltheologie

Die Fundamentaltheologie ist eine Disziplin der Theologie. Sie hat zum Ziel, den Glauben der Kirche rational zu begründen oder zumindest seine Vereinbarkeit mit der Vernunft darzulegen. In den Bereich der Fundamentaltheologie fällt die Apologetik, die diese Begründung im Zusammenhang einer Auseinandersetzung mit gegen die kirchliche Doktrin gerichteten Argumenten vornimmt.

 

Geschichtlicher Überblick


Auch wenn die Fundamentaltheologie als explizite Disziplin jüngeren Datums ist, finden wir bereits in der Antike Schriftsteller und Redner, die sich mit der rationalen Begründung des Glaubens beschäftigen.

 

In der Antike


Sogar die Rede des Apostels Paulus auf dem Areopag hat fundamentaltheologischen Charakter, da er hier, ausgehend von der hellenischen Kultur, versucht, den Sinngehalt des Christentums darzulegen.

Ein bedeutender Vertreter der Apologetik der Antike war mit Sicherheit der heilige Irenäus von Lyon, der in seiner Schrift Adversus Haereses (Gegen die Häresien) verschiedene zeitgenössische Vorwürfe gegen den katholischen Glauben widerlegt.

 

Für die Verknüpfung von Glaube und Vernunft


Als grundlegend für die Fundamentaltheologie erwies sich der Ausspruch des christlichen Philosophen Boethius: "Verknüpfe, wenn du kannst, den Glauben mit der Vernunft." Damit sind die Weichen gestellt und das Abendland entfernt sich nun definitiv von aus der Gnosis kommenden Vorstellungen, dass Glaube und Vernunft mit einander nicht überein zu bringende Größen seien. (vgl. hierzu Tertullian: "Ich glaube, weil es absurd ist.")

 

Im Mittelalter


Im Frühmittelalter kam es jedoch zum Erliegen der apologetischen Tradition, da zum einen durch die sich durchsetzende christliche Staatsreligion die heidnischen Gesprächspartner ausgingen und zum anderen durch die Völkerwanderung die Schriftkenntnis und der Bildungsgrad rapide zurückgingen.

Erst im Hochmittelalter finden wir wieder eine gewisse Auseinandersetzung mit der Vernunftbegründung des Glaubens. Es sind die Philosophen der Scholastik, die sich an diese Aufgabe wagen. Allerdings muss gesagt werden, dass ihnen nach wie vor der unmittelbare Gesprächspartner fehlte, so dass ihre Schriften oft dazu neigten, Systeme aufzubauen, ohne dass die Tragfähigkeit der Beweisführung geprüft worden wäre.

Unter den Scholastikern ragt der heilige Thomas von Aquin hervor, der in seiner Summa contra gentiles auf Bitten des heiligen Raymond von Penafort gegenüber den spanischen Mauren den Zusammenhang zwischen offenbarter und demonstrierter Wahrheit, die sich nicht widersprechen können, aufzeigt.

 

Die Apologetik der Reformation


Im Zuge der Glaubensspaltungen im 16. Jahrhundert erlebt die Apologetik einen neuen Aufschwung. Zu massiv ist die reformatorische Bewegung in ganz Europa, zu stark ruft sie nach einer Antwort, als dass die katholische Seite hätte untätig zusehen können. Besonders hervor tun sich hierbei die neuen Klerikerkongregationen, allen voran die Jesuiten.

Die Auseinandersetzung mit protestantischen Bekenntnissen und Anschuldigungen bleibt nun lange dominierendes Thema im Bereich der Apologetik. Viele Kleinschriften werden im ganzen katholischen Erdkreis publiziert, von durchaus unterschiedlicher Qualität.

 

Auseinandersetzung mit der Aufklärung


Die Philosophie der Aufklärung leitet eine neue Epoche ein. Der französische Philosoph René Descartes, wenngleich zeit seines Lebens praktizierender Katholik, will von der Vereinbarkeit von Glaube und Vernunft nichts wissen und hängt einem mechanistischen, mathematischen Weltbild an. Die englischen Empiriker vertreten einen deistischen Gott, der die Welt wie ein Uhrwerk erschafft und nun nicht mehr in das Geschehen eingreift. Auch die Bibelkritik, die die historische Grundlage des Christentums zu untergraben sucht, hat in dieser Zeit ihren Ursprung.

Dies stellt die katholische Theologie - und nicht nur sie, sondern das ganze Christentum vor große Herausforderungen. Mit lehramtlichen Verurteilungen allein ist es nicht getan. Mit Beginn des 19. Jahrhunderts beginnt sich nun die Fundamentaltheologie (und ihre Vorläufer, die Kontroverstheologie und die Apologetik) als theologische Disziplin zu entwickeln.

Der französische Politiker und Schriftsteller Chateaubriand bringt 1804 eine neue Sichtweise in die Debatte. Als persönliches Zeugnis, gepaart mit Anekdoten aus der Geschichte des Christentums, stellt er in seinem Essay "Le génie du Christianisme" in dichterischer Form die Vorzüge des Christentums vor und spricht dabei mehr die Emotion als die Vernunft an. (So schreibt er in seinem Vorwort: "Ich weinte und ich glaubte.") Später soll dieser Ansatz als via embedica in die Theologie eingehen.

Chateaubriand steht für die Abkehr von aufklärerischen Ideen. Doch andere Theologen versuchen die Aufklärung und den katholischen Glauben in Übereinstimmung zu bringen. Zu erinnern sei hierbei an die Initiativen des Regensburger Bischofs Johann Michael Sailer. Auch die sogenannte Tübinger Schule um Johann Sebastian Drey und Johann Adam Möhler tendiert in diese Richtung. Allerdings gerät vor allem letzterer in den Streit um den Ultramontanismus, so dass das Bemühen einer "christlichen Aufklärung" letzten Endes scheitert.

 

Entwicklung der durch die Neuscholastik geprägten Fundamentaltheologie


Einen anderen Weg zeichnet sich in der Oxford-Bewegung um John Henry Newman ab. Diese anglikanische Bewegung setzt auf eine Rückkehr in die katholische Kirche und arbeitet innerhalb der anglikanischen Gemeinschaft darauf hin. Newman setzt sich in seinen Schriften sehr mit den historischen Argumenten für die katholische Kirche auseinander und konvertiert letzten Endes. Seine Arbeiten inspirieren zahlreiche Theologen und bilden eine wichtige Grundlage für die Fundamentaltheologie.

Gegen Ende des 19. Jahrhundert beginnt sich die Fundamentaltheologie fester zu konstituieren. Es bilden sich die drei klassischen Traktate heraus (vgl. hierzu weiter unten):

Demonstratio religiosa
Demonstratio christiana
Demonstratio catholica


Aufgrund der von Rom aus angestoßenen Universitätenreform orientiert sich die Argumentation hierbei an der (neu-)scholastischen Philosophie. Maßgeblich ist hierbei das erste vatikanische Konzil, welches in seiner Konstitution Dei Filius den Grundsatz der Vereinbarkeit von Glaube und Vernunft in der katholischen Lehre fest verankert.

 

Neukonstitutierung im Zuge des II. Vatikanums


Gegen Mitte des 20. Jahrhunderts beginnt die Fundamentaltheologie, neue Wege zu gehen. Beschleunigt wird dies durch das zweites vatikanische Konzil. Man trennt sich von zuvor stark apologetischen Tendenzen. Das Vorhaben des 19. Jahrhunderts, den christlichen Glauben mit Hilfe der Aufklärung zu erklären, wird wieder aufgenommen. Existenzialistische Philosophie findet ebenfalls Eingang in die Argumentation. Desweiteren entwickelt sich ein viertes Traktat zur theologischen Erkenntnislehre.

In der jüngsten Gegenwart rückt mehr und mehr die Auseinandersetzung mit einer multi-religiösen Gesellschaft, die Auseinandersetzung mit Buddhismus und Islam, in den Vordergrund. Doch auch der Proselytismus freikirchlicher Gruppen fordert nach einer Antwort.

 

Die Traktate der Fundamentaltheologie


In den Traktaten der Fundamentaltheologie werden die Grundzüge des christlichen Glaubens im Lichte der Vernunft dargestellt. Dabei wird zunächst in der "demonstratio religiosa" die Existenz Gottes aufgezeigt, in der "demonstratio christiana" der Zusammenhang von Offenbarung und Vernunft erklärt und in der "demonstratio catholica" die Notwendigkeit der katholische Kirche im Heilsgeschehen erwiesen. Im "Traktat theologischer Erkenntnislehre", dass zu den drei klassischen Traktaten hinzukommt, wird sich mit der Frage beschäftigt, welche "Begründungsinstanzen des Glaubens" maßgeblich sind.

 

Literatur


Esser-Mausbach Religion Christentum Kirche, Eine Apologetik für wissenschaftlich Gebildete, Band 1-3, Verlag der Jos. Kösel´schen Buchhandlung 1913 (jeweils mit Imprimatur).

Quelle: http://www.kathpedia.com/index.php/Apologetik

 

 

Die Kirche


HL. KONGREGATION FÜR DIE GLAUBENSLEHRE

ERKLÄRUNG
ZUR KATHOLISCHEN LEHRE ÜBER DIE KIRCHE,
DIE GEGEN EINIGE HEUTIGE IRRTÜMER ZU VERTEIDIGEN IST

Das Geheimnis der Kirche, das durch das II. Vatikanische Konzil in neuem Licht erstrahlt, ist in zahlreichen nachfolgenden Veröffentlichungen der Theologen wiederholt erörtert worden. Während nicht wenige von ihnen zu seinem besseren Verständnis beigetragen haben, haben andere hingegen durch ihre unklaren oder auch irrigen Formulierungen die katholische Lehre verdunkelt und gingen zuweilen soweit, daß sie sich sogar in grundlegenden Fragen in Gegensatz zum katholischen Glauben stellten.

Aus diesem Grund hat es in verschiedenen Ländern nicht an Bischöfen gefehlt, die kraft ihres Auftrags, »das anvertraute Glaubensgut unverfälscht und unversehrt zu bewahren« und »unablässig die Frohbotschaft zu verkündigen«1, die ihrer Hirtensorge anvertrauten Gläubigen durch einander ähnlich lautende Erklärungen gegen die Irrtümer verteidigt haben. Ferner hat auch die zweite Generalversammlung der Bischofssynode bei ihren Beratungen über den priesterlichen Dienst einige Aspekte der Lehre dargelegt, die bezüglich der Konstitution der Kirche von Wichtigkeit sind.

In gleicher Weise beabsichtigt die Kongregation für die Glaubenslehre, deren Aufgabe es ist, »die Glaubens- und Sittenlehre in der ganzen katholischen Welt zu schützen«,2 vor allem in Anlehnung an die beiden Vatikanischen Konzilien einige Wahrheiten, die das Geheimnis der Kirche betreffen und heute geleugnet oder in Frage gestellt werden, aufzugreifen und zu erklären.

Über die einzige Kirche Christi

Eine einzige ist die Kirche, »die unser Heiland nach seiner Auferstehung der Hirtensorge Petri übertragen hat (vgl. Joh 21, 17), in der er ihm und den anderen Aposteln ihre Ausbreitung und Leitung anvertraute (vgl. Mt 18, 18 ff.) und sie für immer zur Säule und zum Halt der Wahrheit machte (vgl. 1 Tim 3, 15)«. Diese Kirche Christi, »in dieser Welt als Gesellschaft verfaßt und geordnet, ist verwirklicht in der katholischen Kirche, die vom Nachfolger Petri und von den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird«.3 Diese Erklärung des II. Vatikanischen Konzils wird vom selben Konzil durch die Worte erläutert, nach denen man »nur... durch die katholische Kirche Christi, die das allgemeine Mittel des Heiles ist, Zutritt zu der ganzen Fülle der Heilsmittel haben kann«4 und daß dieselbe katholische Kirche »mit dem ganzen Reichtum der von Gott geoffenbarten Wahrheit und der Gnadenmittel beschenkt ist«,5 mit dem Christus die messianische Gemeinde ausstatten wollte. Das schließt nicht aus, daß sie während ihrer irdischen Pilgerschaft »Sünder in ihrem eigenen Schoße umfaßt. Sie ist zugleich heilig und stets der Reinigung bedürftig«.6 Ferner sind »außerhalb ihres Gefüges«, namentlich in den Kirchen oder kirchlichen Gemeinschaften, die nicht in vollkommener Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehen, »vielfältige Elemente der Heiligung und der Wahrheit zu finden, die als der Kirche Christi eigene Gaben auf die katholische Einheit hindrängen«.7

Aus diesem Grund »müssen die Katholiken die wahrhaft christlichen Güter aus dem gemeinsamen Erbe, die sich bei den von uns getrennten Brüdern finden, mit Freude anerkennen und hochschätzen«.8 Sie sollen sich in gemeinsamem Bemühen um Läuterung und Erneuerung für die Wiederherstellung der Einheit aller Christen einsetzen,9 damit sich der Wille Christi erfüllt und die Trennung der Christen nicht weiter ein Hindernis für die Verkündigung des Evangeliums in der Welt darstellt.10 Dennoch müssen dieselben Katholiken bekennen, daß sie durch das Geschenk der göttlichen Gnade zu jener Kirche gehören, die Christus gegründet hat und die von den Nachfolgern Petri und der übrigen Apostel geleitet wird. Diese sind die Träger der unverfälschten, lebendigen und ursprünglichen Ordnung und Lehre der apostolischen Gemeinde, die das unvergängliche Erbe der Wahrheit und Heiligkeit darstellt.11 Darum ist es den Gläubigen nicht erlaubt, sich die Kirche Christi so vorzustellen, als ob sie nichts anderes sei als irgendeine Summe – geteilt zwar, aber doch noch irgendwie eins – von Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften; noch steht es ihnen frei anzunehmen, daß die Kirche Christi heute nirgends mehr wirklich existiert, so daß sie nur noch als ein Ziel aufgefaßt werden kann, das alle Kirchen und Gemeinschaften zu suchen haben.

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Die Unfehlbarkeit der ganzen Kirche

»Was Gott zum Heil aller Völker geoffenbart hatte, das sollte — so hat er in Güte verfügt — für alle Zeiten unversehrt erhalten bleiben«.12 Deshalb hat er den Schatz des Wortes Gottes der Kirche anvertraut, in der die Hirten und sein heiliges Volk sich gemeinsam darum bemühen, dieses zu bewahren, zu erforschen und ins Leben zu übertragen.13

Gott selbst, der gänzlich unfehlbar ist, hat sich gewürdigt, sein neues Volk, das die Kirche ist, mit einer gewissen Teilhabe an der Unfehlbarkeit auszustatten. Diese beschränkt sich auf den Bereich der Glaubens- und Sittenfragen und ist vorhanden, wenn das ganze Gottesvolk der festen Überzeugung ist, daß eine bestimmte Lehre zu diesem Fragenkreis gehört. Sie steht ferner ständig unter dem Einfluß der weisen göttlichen Vorsehung und der Gnade des Heiligen Geistes, der die Kirche bis zur glorreichen Wiederkunft ihres Herrn in alle Wahrheit einführt.14 Von dieser Unfehlbarkeit des Gottesvolkes sagt das II. Vatikanische Konzil: »Die Gesamtheit der Gläubigen, welche die Salbung von dem Heiligen haben (vgl. 1 Joh 2, 20 u. 27), kann im Glauben nicht irren. Und diese ihre besondere Eigenschaft macht sie durch den übernatürlichen Glaubenssinn des ganzen Volkes dann kund, wenn sie "von den Bischöfen bis zu den letzten gläubigen Laien" (Hl. Augustinus, De Praed. Sanct. 14, 27) ihre allgemeine Übereinstimmung in Sachen des Glaubens und der Sitten äußert«.15

Der Heilige Geist aber erleuchtet das Gottesvolk und kommt ihm zu Hilfe, insofern es den Leib Christi darstellt, der in hierarchischer Gemeinschaft geeint ist. Dies deutet das II. Vatikanische Konzil an, indem es zu den bereits angeführten Worten noch hinzufügt: »Durch jenen Glaubenssinn nämlich, der vom Geist der Wahrheit geweckt und genährt wird, hält das Gottesvolk unter der Leitung des heiligen Lehramtes, in dessen treuer Gefolgschaft es nicht mehr das Wort von Menschen, sondern wirklich das Wort Gottes empfängt (vgl. 1 Thess 2, 13), "den einmal den Heiligen übergebenen Glauben" (Jud 3) unverlierbar fest. Durch ihn dringt es mit rechtem Urteil immer tiefer in den Glauben ein und wendet ihn im Leben voller an«.16

In der Tat tragen die Gläubigen, die auf ihre Weise am Prophetenamt Christi teilnehmen17, vielfältig mit dazu bei, daß das Verständnis des Glaubens in der Kirche wächst. »Es wächst«, wie das II. Vatikanische Konzil sagt, »das Verständnis der überlieferten Dinge und Worte durch das Nachsinnen und Studium der Gläubigen, die sie in ihrem Herzen erwägen (vgl. Lk 2,19.51), durch die innere Einsicht, die aus geistlicher Erfahrung stammt, durch die Verkündigung derer, die mit der Nachfolge im Bischofsamt das sichere Charisma der Wahrheit empfangen haben«18. So kann Papst Paul VI. beobachten, daß das "Zeugnis" der Hirten der Kirche, »fest verankert ist in der heiligen Überlieferung und in der Heiligen Schrift sowie genährt wird vom Leben des ganzen Gottesvolkes«.19

Durch göttliche Anordnung ist es jedoch allein die Aufgabe der Oberhirten, der Nachfolger Petri und der übrigen Apostel, die Gläubigen authentisch zu lehren, d. h. kraft der Autorität Christi, an der sie in verschiedener Weise teilhaben. Daher dürfen die Gläubigen sich nicht damit begnügen, sie nur als Experten der katholischen Lehre anzuhören; sie sind vielmehr verpflichtet, die ihnen im Namen Christi verkündete Lehre anzunehmen, und zwar entsprechend dem Grad der Autorität, die die Oberhirten besitzen und auszuüben beabsichtigen.20 Deshalb lehrt das II. Vatikanische Konzil im Anschluß an das I. Vatikanische Konzil, daß Christus Petrus zum »bleibenden und sichtbaren Prinzip und Fundament der Einheit des Glaubens und der Gemeinschaft« eingesetzt hat.21 Papst Paul VI. stellt fest: »Das Lehramt der Bischöfe ist für die Gläubigen ein Zeichen und ein Weg, durch den sie das Wort Gottes empfangen und erkennen«.22 Obgleich das kirchliche Lehramt aus der Betrachtung, dem Leben und dem Forschen der Gläubigen Nutzen zieht, so beschränkt sich seine Aufgabe nicht darauf, den von ihnen bereits zum Ausdruck gebrachten Konsens zu bestätigen. Es kann vielmehr, indem es das geschriebene oder überlieferte Gotteswort auslegt und erklärt, jenem Konsens auch zuvorkommen und ihn fordern.23 Das Gottesvolk selbst schließlich bedarf, damit es in dem einen Leib seines Herrn nicht die Gemeinschaft des einen Glaubens verliert (vgl. Eph 4, 4, n. 5), der Intervention und der Hilfe des Lehramtes vor allem dann, wenn innerhalb der Kirche bezüglich einer Lehre, die zu glauben oder an der festzuhalten ist, unterschiedliche Auffassungen entstehen und verbreitet werden.

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Die Unfehlbarkeit des Lehramtes der Kirche

Jesus Christus hat gewollt, daß das Lehramt der Oberhirten, denen er die Sendung übertragen hat, seinem ganzen Volk und der gesamten Menschheitsfamilie das Evangelium zu verkünden, bezüglich Glaubens- und Sittenfragen mit dem entsprechenden Charisma der Unfehlbarkeit ausgestattet wurde. Da sich ein solches Charisma nicht aus neuen Offenbarungen herleiten läßt, deren sich der Nachfolger Petri und das Bischofskollegium erfreuen könnten,24 werden diese nicht von der Notwendigkeit befreit, mit geeigneten Mitteln den Schatz der göttlichen Offenbarung in den heiligen Büchern zu erforschen, in denen die Wahrheit, die Gott um unseres Heiles willen niederschreiben ließ,25 unverfälscht gelehrt wird; ferner auch jenes Offenbarungsgut, das in der lebendigen apostolischen Tradition enthalten ist.26 Bei der Ausübung ihres Amtes steht den Hirten der Kirche aber der Heilige Geist hilfreich zur Seite. Sein Beistand ist dann am wirksamsten, wenn sie das Gottesvolk in der Weise unterrichten, daß sie aufgrund der Verheißungen Christi an Petrus und die übrigen Apostel eine Lehre verkünden, die notwendig irrtumsfrei ist.

Das ist dann der Fall, wenn die Bischöfe, die über den Erdkreis verstreut sind, jedoch in Gemeinschaft mit dem Nachfolger Petri lehren, in einer bestimmten Lehre übereinstimmen und diese als endgültig verpflichtend vortragen.27 Dies wird noch offenkundiger, wenn die Bischöfe in einem kollegialen Akt – wie bei den Ökumenischen Konzilien – zusammen mit ihrem sichtbaren Haupt eine Lehre als verbindlich definieren;28 ferner auch, wenn der Papst »ex Cathedra spricht, d. h. wenn er in Ausübung seines Amtes als Hirte und Lehrer aller Christen kraft seiner höchsten apostolischen Autorität feierlich erklärt, daß eine Glaubens- oder Sittenlehre von der gesamten Kirche zu halten ist«.29

Nach katholischer Lehre erstreckt sich die Unfehlbarkeit des kirchlichen Lehramtes nicht nur auf das überlieferte Glaubensgut, sondern auch auf alles, was zu seiner Bewahrung und Auslegung rechtmäßig erforderlich ist.30 Daß sich die Unfehlbarkeit auf das überlieferte Glaubensgut als solches bezieht, ist eine Wahrheit, von der die Kirche von Anfang an fest überzeugt war, daß sie in den Verheißungen Christi geoffenbart worden ist. Auf diese Wahrheit stützte sich das I. Vatikanische Konzil, als es den Gegenstand des katholischen Glaubens definierte: »Fide divina et catholica ist all das zu glauben, was im geschriebenen oder überlieferten Gotteswort enthalten ist und von der Kirche in feierlicher Lehrentscheidung oder durch das ordentliche und allgemeine Lehramt als göttlich geoffenbart zu glauben vorgelegt wird«.31 Diese Aussagen des katholischen Glaubens, die wir Dogmen nennen, sind und waren zu allen Zeiten sowohl für den Glauben wie für die theologische Wissenschaft notwendig die unveränderliche Richtschnur.

4

Die Unfehlbarkeit der Kirche nicht abschwächen

Aus dem, was über den Umfang und die Voraussetzungen der Unfehlbarkeit des Gottesvolkes und des kirchlichen Lehramtes gesagt worden ist, folgt, daß es den Gläubigen in keiner Weise gestattet ist, in der Kirche nur ein »grundsätzliches« Bleiben in der Wahrheit anzuerkennen, das sich mit Irrtümern vereinbaren lasse, die sich hier und da in den vom Lehramt der Kirche verbindlich gelehrten Glaubenssätzen verstreut fänden oder auch im sicheren Konsens des Gottesvolkes in Glaubens- und Sittenfragen.

Es ist richtig, daß die Menschen sich durch den heilbringenden Glauben zu Gott bekehren,32 der sich in seinem Sohn Jesus Christus geoffenbart hat; falsch wäre es jedoch, davon ableiten zu wollen, daß man die Dogmen der Kirche, die andere Geheimnisse zum Ausdruck bringen, geringschätzen oder sogar leugnen könnte. Die Bekehrung zu Gott, zu der wir durch den Glauben angehalten werden, ist vielmehr ein Akt des Gehorsams (vgl. Röm 16, 26), der sich der Natur der göttlichen Offenbarung und ihren Forderungen anzugleichen hat. Die Offenbarung aber lehrt in der ganzen Heilsordnung das Geheimnis Gottes,33 der seinen Sohn in die Welt gesandt hat (vgl. 1 Joh 4, 14), und zeigt, welchen Einfluß es auf das Leben der Christen ausüben soll. Ferner fordert sie, daß wir, indem wir unseren Verstand und Willen dem sich offenbarenden Gott völlig unterordnen, der Heilsbotschaft so zustimmen, wie sie von den Hirten der Kirche auf unfehlbare Weise gelehrt wird. Die Gläubigen bekehren sich also, wie es notwendig ist, durch den Glauben zu Gott, der sich in Christus geoffenbart hat, wenn sie ihm in der ganzen Lehre des katholischen Glaubens anhängen.

Es gibt in der Tat eine Ordnung und gleichsam eine Hierarchie der Dogmen der Kirche, da ihre Verbindung mit dem Fundament des Glaubens unterschiedlich ist.34 Diese Hierarchie aber besagt, daß einige der Dogmen sich auf andere gründen, die gleichsam grundlegender sind, und von diesen erhellt werden. Alle Dogmen aber müssen, da sie geoffenbart wurden, mit demselben göttlichen Glauben geglaubt werden.35

5

Den Begriff von der Unfehlbarkeit der Kirche nicht verfälschen

Die Weitergabe der göttlichen Offenbarung durch die Kirche begegnet verschiedenartigen Schwierigkeiten. Diese ergeben sich vor allem daraus, daß die unergründlichen Geheimnisse Gottes »ihrer Natur nach den menschlichen Intellekt in der Weise übersteigen, daß sie auch nach erfolgter Offenbarung und gläubiger Annahme dennoch vom Schleier des Glaubens bedeckt und gleichsam in Dunkel gehüllt bleiben«;36 ferner auch aus den geschichtlichen Umständen, in denen sich die Offenbarung ausdrücken mußte.

Hinsichtlich der geschichtlichen Bedingtheit ist vor allem zu beachten, daß der Sinn, den die Glaubensaussagen enthalten, zum Teil von der Aussagekraft der angewandten Sprache in einer bestimmten Zeitepoche und unter bestimmten Lebensverhältnissen abhängt. Es kann unter anderem geschehen, daß eine dogmatische Wahrheit zunächst in einer unvollkommenen, jedoch nicht falschen Weise ausgedrückt wird und dann später, wenn man sie im größeren Zusammenhang mit den übrigen Glaubenswahrheiten oder menschlichen Erkenntnissen betrachtet, vollständiger und vollkommener ausgesagt wird. Ferner beabsichtigt die Kirche durch ihre neuen lehrmäßigen Verlautbarungen, das, was in der Hl. Schrift oder in früheren Aussagen der Tradition schon in irgendeiner Weise enthalten ist, zu bekräftigen oder deutlicher herauszustellen; gleichzeitig aber bemüht sie sich gewöhnlich auch darum, bestimmte Fragen zu lösen oder Irrtümer zurückzuweisen. All diesen Umständen muß Rechnung getragen werden, damit jene Aussagen richtig verstanden werden. Wenn auch die Wahrheiten, die die Kirche durch ihre dogmatischen Formeln in der Tat zu lehren beabsichtigt, sich von den wandelbaren Begriffen einer gewissen Epoche unterscheiden und auch ohne diese ausgedrückt werden können, kann es andererseits mitunter geschehen, daß jene Wahrheiten ebenso vom kirchlichen Lehramt in Worten vorgetragen werden, die selbst Anzeichen einer solchen begrifflichen Bedingtheit an sich tragen.

Nach diesen Überlegungen muß gesagt werden, daß die dogmatischen Formeln des kirchlichen Lehramtes von Anfang an dazu geeignet waren, die geoffenbarte Wahrheit an andere weiterzugeben, und für immer geeignet bleiben, sie denen zu vermitteln, die diese richtig verstehen.37 Daraus folgt jedoch nicht, daß jede einzelne von ihnen dieses in gleichem Maße gewesen ist oder bleiben wird. Aus diesem Grunde bemühen sich die Theologen, genau aufzuzeigen, welches die Lehrabsicht ist, die jene verschiedenen Formeln wirklich enthalten, und bieten mit dieser ihrer Arbeit dem lebendigen Lehramt der Kirche, dem sie unterstehen, eine wertvolle Hilfe. Aus demselben Grunde kann es ferner geschehen, daß alte dogmatische Formeln und andere, die diesen eng verbunden sind, im alltäglichen Gebrauch der Kirche lebendig und fruchtbar bleiben, indem ihnen jedoch in geeigneter Weise neue Erklärungen und Aussagen hinzugefügt werden, die ihren ursprünglichen Sinn bewahren und erläutern. Andererseits ist mitunter schon der Fall eingetreten, daß in diesem alltäglichen Gebrauch der Kirche einige Formeln durch neue Ausdrucksweisen ersetzt worden sind, die vom kirchlichen Lehramt eingeführt oder approbiert wurden und denselben lehrmäßigen Inhalt deutlicher und vollständiger zum Ausdruck bringen.

Der Aussagegehalt der dogmatischen Formeln aber bleibt in der Kirche stets wahr und kohärent, auch wenn er mehr verdeutlicht und besser verstanden wird. Die Gläubigen müssen deshalb die Auffassung zurückweisen, nach der die dogmatischen Formeln (oder eine bestimmte Art von ihnen) nicht die Wahrheit genau auszudrücken vermöchten, sondern nur einige veränderliche und annähernde Teilaspekte von ihr, die sie selbst in gewisser Weise entstellten und verzerrten; und daß dieselben Formeln die Wahrheit nur unbestimmt zum Ausdruck brächten, welche ständig durch die gerade genannten approximativen Aussagen gesucht werden müsse. Die diese Meinung vertreten, entgehen nicht dem dogmatischen Relativismus und verfälschen den Begriff von der Unfehlbarkeit der Kirche, der sich auf eine genau zu lehrende und zu haltende Wahrheit bezieht.

Eine derartige Auffassung steht in offenem Gegensatz zu den Erklärungen des I. Vatikanischen Konzils, das obwohl es sich des Fortschritts der Kirche in der Wahrheitserkenntnis bewußt war,38 dennoch gelehrt hat: »Von den hl. Dogmen muß stets der Aussagegehalt gewahrt werden, den die hl. Mutter Kirche einmal dargelegt hat, und niemals darf von diesem Inhalt nach Art und im Namen einer höheren Erkenntnis abgewichen werden«;39 ferner hat es den Satz verurteilt, nach dem es geschehen könne, »daß man den von der Kirche verkündeten Dogmen mitunter entsprechend dem Fortschritt der Wissenschaft einen anderen Sinn geben müsse, als den, welchen die Kirche verstanden hat und versteht«.40 Es besteht kein Zweifel darüber, daß nach diesen Texten des Konzils der Aussagegehalt der Dogmen, den die Kirche darlegt, genau festgelegt und nicht zu reformieren ist.

Die genannte Auffassung ist auch nicht mit dem zu vereinbaren, was Papst Johannes XXIII. bei der Eröffnung des II. Vatikanischen Konzils über die christliche Lehre gesagt hat: »Es ist notwendig, daß diese sichere und unwandelbare Lehre, der gläubiger Gehorsam entgegenzubringen ist, in der Weise erforscht und dargelegt wird, die unsere Zeit fordert. Etwas anderes ist nämlich das Depositum fidei, d. h. die Wahrheiten, die die ehrwürdige Lehre enthält, etwas anderes die Art und Weise, in der diese verkündet werden, stets jedoch mit demselben Aussagegehalt und mit derselben Bedeutung«.41 Da der Nachfolger des hl. Petrus hier von einer sicheren und unwandelbaren christlichen Lehre spricht, vom Depositum fidei, was gleichbedeutend ist mit den Wahrheiten, die in dieser Lehre enthalten sind, und schließlich von diesen Wahrheiten sagt, daß sie mit derselben Bedeutung bewahrt werden müssen, ist es offensichtlich, daß er einen Aussagegehalt der Dogmen anerkennt, der für uns genau erkennbar, wahr und unwandelbar ist. Die Neuerung, die er wegen der Erfordernisse unserer Zeit empfiehlt, bezieht sich nur auf die Art und Weise, in der jene Lehre mit ihrer stets gleichbleibenden Bedeutung erforscht, dargelegt und verkündet wird. Auf ähnliche Weise ermahnte Papst Paul VI. die Hirten der Kirche und erklärte: »Wir müssen uns aber entschlossen dafür einsetzen, daß die Lehre des Glaubens ihren vollen Aussagegehalt und ihre Bedeutung bewahrt, wenn sie auch in der Weise verkündet wird, die es ihr ermöglicht, den Geist und die Herzen der Menschen zu erreichen, an die sie sich richtet«.42

6

Die Kirche verbunden mit dem Priestertum Christi

Der Herr Jesus Christus, der Mittler des neuen und ewigen Bundes, wollte das Volk, das er sich durch sein Blut erworben hat, mit seinem vollkommenen Priestertum (vgl. Hebr 7, 20-22 u. 26-28; 10, 14 u. 21) verbinden und es ihm gleichgestalten. Er hat deshalb seiner Kirche Anteil an seinem Priestertum gegeben durch das allgemeine Priestertum der Gläubigen und das hierarchische Amtspriestertum, die, obgleich sie nicht nur dem Grade, sondern ihrem Wesen nach voneinander verschieden sind, sich dennoch in der Gemeinschaft der Kirche gegenseitig zugeordnet sind.43

Das allgemeine Priestertum der Gläubigen, das zu Recht auch königliches Priestertum genannt wird (vgl. 1 Pt 2, 9; Apoc 1, 6; 5, 9 f.), da dieses die Gläubigen als Glieder des messianischen Volkes mit ihrem himmlischen König verbindet, wird durch das Sakrament der Taufe vermittelt. Durch dieses Sakrament werden die Gläubigen »in die Kirche eingegliedert,... zur christlichen Gottesverehrung bestellt »kraft des unauslöschlichen Merkmals, des sogenannten Charakters, und »wiedergeboren zu Söhnen Gottes, sind sie gehalten, den von Gott durch die Kirche empfangenen Glauben vor den Menschen zu bekennen«.44 Die durch die Taufe wiedergeboren wurden, »wirken kraft ihres königlichen Priestertums an der eucharistischen Darbringung mit und üben ihr Priestertum aus im Empfang der Sakramente, im Gebet, in der Danksagung, im Zeugnis eines heiligen Lebens, durch Selbstverleugnung und tätige Liebe«.45

Darüberhinaus hat Christus, das Haupt der Kirche, die sein mystischer Leib ist, seine Apostel zu Dienern seines Priestertums bestellt, die ihn selbst in der Kirche repräsentieren,46 und durch sie, als ihre Nachfolger, die Bischöfe, die dieses übernommene heilige Amt ihrerseits in untergeordnetem Grade rechtmäßig auch an Priester übertragen haben.47 Auf diese Weise ist in der Kirche zur Ehre Gottes und zum Dienst seines Volkes wie der ganzen Menschheitsfamilie, die zu Gott bekehrt werden soll, die apostolische Sukzession des Amtspriestertums entstanden.

Durch dieses Priestertum werden die Bischöfe und Priester »im Schoß des Gottesvolkes in gewisser Weise ausgesondert, aber nicht, um von ihm, auch nicht von irgendeinem Menschen, getrennt, sondern um gänzlich dem Werk, zu dem sie Gott gewählt hat, geweiht zu werden«,48 nämlich der Aufgabe zu heiligen, zu lehren und zu leiten, deren konkrete Ausübung durch die hierarchische Gemeinschaft genauer bestimmt wird.49 In diesem vielfältigen Werk bildet die ununterbrochene Verkündigung des Evangeliums den Ausgangspunkt und die Grundlage,50 den Höhepunkt und die Quelle des ganzen christlichen Lebens hingegen das eucharistische Opfer,51 das die Priester, die Christus als das Haupt vertreten, in ihrem eigenen Namen und im Namen der Glieder seines mystischen Leibes52 im Heiligen Geist Gott dem Vater darbringen; dieses wird durch das heilige Mahl ergänzt, durch das die Gläubigen, die an dem einen Leib Christi teilnehmen, alle ein Leib werden (vgl. 1 Kor 10, 16 f.).

Die Kirche hat die Natur des Amtspriestertums immer tiefer erforscht, von dem feststeht, daß es seit der apostolischen Zeit beständig durch einen heiligen Ritus übertragen worden ist (vgl. 1 Tim 4, 14; 2 Tim 1, 6). Unter dem Beistand des Heiligen Geistes ist sie allmählich zur klaren Erkenntnis gelangt, daß Gott ihr habe zeigen wollen, daß dieser Ritus den Priestern nicht nur die Gnade vermehrt, damit sie ihre kirchlichen Aufgaben in heiligmäßiger Weise erfüllen, sondern ihnen auch ein unauslöschliches Siegel Christi, den sogenannten Charakter, einprägt, durch das sie, mit einer angemessenen Vollmacht ausgestattet, die sich aus der höchsten Machtfülle Christi herleitet, für diese Aufgaben bestellt werden. Das Fortbestehen dieses Charakters, dessen Natur von den Theologen unterschiedlich erklärt wird, ist vom Konzil von Florenz gelehrt worden53 und wurde vom Tridentiner Konzil in zwei Dekreten bekräftigt.54 Auch jüngst hat das II. Vatikanische Konzil mehr als einmal darauf hingewiesen,55 und die zweite allgemeine Bischofssynode hat zu Recht bemerkt, daß das Fortbestehen des priesterlichen Charakters während des ganzen Lebens zur Glaubenslehre gehört.56 Die Existenz dieses bleibenden priesterlichen Charakters muß von den Gläubigen anerkannt und in gebührender Weise beachtet werden, damit sie über die Natur des Priesteramtes und die entsprechende Weise seiner Ausübung richtig urteilen.

In Übereinstimmung mit der kirchlichen Tradition und vielen Dokumenten des Lehramtes hat das
II. Vatikanische Konzil über die dem Amtspriestertum innewohnende Vollmacht folgendes gelehrt: »Wenn auch jeder die Glaubenden taufen kann, so ist es doch Sache des Priesters, die Auferbauung des Leibes durch das eucharistische Opfer zu vollenden«;57 ferner: »Damit die Gläubigen zu einem Leib, in dem "nicht alle denselben Dienst verrichten" (Röm 12, 4), zusammenwachsen, hat der gleiche Herr einige von ihnen zu Dienern eingesetzt, damit sie in der Gemeinde der Gläubigen heilige Weihevollmachten besäßen, das Opfer darzubringen und Sünden nachzulassen«.58 In gleicher Weise hat die zweite allgemeine Bischofssynode zu Recht bemerkt, daß allein der Priester beim Vorsitz und Vollzug des Opfermahles, in dem das Gottesvolk sich mit dem Opfer Christi verbindet, in der Person Christi zu handeln vermag.59 Ohne nun noch auf die Fragen nach den Spendern der einzelnen Sakramente einzugehen, steht es aufgrund des Zeugnisses der kirchlichen Tradition und des kirchlichen Lehramtes fest, daß die Gläubigen, die die Priesterweihe nicht empfangen haben und sich eigenwillig anmaßen, die Eucharistie zu feiern, dieses nicht nur unerlaubter-, sondern auch ungültigerweise tun. Es ist offensichtlich, daß derartige Mißbräuche, falls sie auftreten, von den Hirten der Kirche beseitigt werden müssen.

* * *

Die vorliegende Erklärung hat nicht beabsichtigt noch war es ihr Ziel, durch eine Untersuchung der Grundlagen unseres Glaubens zu beweisen, daß die göttliche Offenbarung der Kirche anvertraut ist, um durch sie in der Welt unverfälscht bewahrt zu werden. Dieses Dogma, das den Ausgangspunkt des katholischen Glaubens bildet, ist hingegen zusammen mit anderen Wahrheiten, die das Geheimnis der Kirche betreffen, in Erinnerung gerufen worden, damit bei der heutigen Verwirrung der Geister klar deutlich wird, welchen Glauben und welche Lehre die Gläubigen zu bekennen haben.

Die Hl. Kongregation für die Glaubenslehre stellt mit Freude fest, daß die Theologen mit Eifer immer mehr das Geheimnis der Kirche erforschen. Sie anerkennt auch, daß ihre Arbeit nicht selten Fragen berührt, die nur durch sich gegenseitig ergänzende Untersuchungen und durch verschiedene Versuche und Mutmaßungen geklärt werden können. Dennoch muß sich die berechtigte Freiheit der Theologen stets in den vom Gotteswort gesetzten Grenzen halten, wie dieses in der Kirche treu bewahrt und dargeboten und vom lebendigen Lehramt der Hirten, vor allem vom Hirten des ganzen Gottesvolkes, gelehrt und erklärt wird.60

Dieselbe Hl. Kongregation vertraut die vorliegende Erklärung der besonderen Aufmerksamkeit und Sorge der Bischöfe und all derer an, die in irgendeiner Weise an dem Auftrag teilhaben, das der Kirche von Christus und den Aposteln überantwortete Glaubensgut zu wahren. Schließlich richtet sie diese Erklärung auch vertrauensvoll an die Gläubigen, insbesondere wegen des in der Kirche von ihnen wahrgenommenen verantwortungsvollen Amtes an die Priester und die Theologen, damit alle einmütig im Glauben sind und in aufrichtiger Gesinnung mit der Kirche verbunden bleiben.

Diese Erklärung zur katholischen Lehre über die Kirche, die gegen einige heutige Irrtümer zu verteidigen ist, hat Papst Paul VI. in der Audienz, die er am 11. Mai 1973 dem unterzeichneten Präfekten der Hl. Kongregation für die Glaubenslehre gewährte, bestätigt und bekräftigt und deren Veröffentlichung angeordnet.

 

Gegeben zu Rom, von der Hl. Kongregation für die Glaubenslehre, am 24. Juni 1973, dem Fest des hl. Johannes des Täufers.

 

Franz Kard. Seper

Präfekt

 

+ Hieronymus Hamer

          Sekretär

1 Paul VI., Apost. Rundschr. Quinque iam anni, AAS 63 (1971), S. 99.

2 Paul VI., Apost. Konst. Regiminis Ecclesiae universae, AAS 59 (1967), S. 897.

3 II. Vat. Konzil: Dogm. Konst. über die Kirche Lumen Gentium, Nr. 8; Constitutiones Decreta Declarationes, editio Secretariae Generalis, Typis Polyglottis Vaticanis, 1966, S. 104 f.

4 II. Vat. Konzil: Dekret über den Ökumenismus Unitatis redintegratio, Nr. 3; Const. Decr. Decl., S. 250.

5 Ebd., Nr. 4; Const. Decr. Decl., S. 252.

6 II. Vat. Konzil: Dogm. Konst. über die Kirche Lumen Gentium, Nr. 8; Const. Decr. Decl., S. 106.

7 Ebd.; Const. Decr. Decl., S. 105.

8 II. Vat. Konzil: Dekret über den Ökumenismus Unitatis redintegratio, Nr. 4; Const. Decr. Decl, S. 253.

9 Vgl. ebd., Nr. 6-8; Const. Decr. Decl., S. 255-258.

10 Vgl. ebd., Nr. 1; Const. Decl. Decl., S. 243.

11 Vgl. Paul VI., Enzykl. Ecclesiam suam, AAS 56 (1964), S. 629.

12 II. Vat. Konzil: Dogm. Konst. über die göttliche Offenbarung Dei Verbum, Nr. 7; Const. Decr. Decl., S. 428.

13 Vgl. ebd., Nr. 10; Const. Decr. Decl., S. 431.

14 Vgl. ebd., Nr. 8; Const. Decr. Decl., S. 430.

15 II. Vat. Konzil: Dogm. Konst. über die Kirche Lumen Gentium, Nr. 12; Const. Decr. Decl., S. 113 f.

16 Ebd.; Const. Decr. Decl., S. 114.

17 Vgl. ebd., Nr. 35; Const. Decr. Decl., S. 157.

18 II. Vat. Konzil: Dogm. Konst. über die göttliche Offenbarung Dei Verbum, Nr. 8; Const. Decr. Decl., S. 430.

19 Paul VI., Apost. Rundschr. Quinque iam anni, AAS 63 (1971), S. 99.

20 Vgl. II. Vat. Konzil: Dogm. Konst. über die Kirche Lumen Gentium, Nr. 25; Const. Decr. Decl., S. 138 f.

21 II. Vat. Konzil, ebd., Nr. 18; Const. Decr. Decl., S. 124 f. Vgl. I. Vat. Konzil: Dogm. Konst. Pastor aeternus, Prologus; Conciliorum Oecumenicorum Decreta3 ed. Istituto per le Scienze Religiose di Bologna, Herder, 1973, S. 812 (Dz-Sch 3051).

22 Paul VI., Apost. Rundschr. Quinque iam anni, AAS 63 (1971), S. 100.

23 Decr. S. Congr. S. Off. Lamentabili, Nr. 6, AAS 40 (1907), S. 471 (Dz-Sch 3406). Vgl. I. Vat. Konzil: Dogm. Konst. Pastor aeternus, Kap. 4; Conc. Oec. Decr.3, S. 815 f. (Dz-Sch 3069, 3074).

24 I. Vat. Konzil: Dogm. Konst. Pastor aeternus, Kap. 4; Conc. Oec. Decr.3, S. 816 (Dz-Sch 3070). Vgl. II. Vat. Konzil: Dogm. Konst. über die Kirche Lumen Gentium, N. 25, und Dogm. Konst. über die göttliche Offenbarung Dei Verbum, Nr. 4; Const. Decr. Decl., S. 141 und 426.

25 Vgl. II. Vat. Konzil: Dogm. Konst. über die göttliche Offenbarung Dei Verbum, Nr. 11; Const. Decr. Decl., S. 434.

26 Vgl. ebd., Nr. 9 f.; Const. Decr. Decl., S. 430-432.

27 Vgl. II. Vat. Konzil: Dogm. Konst. über die Kirche Lumen Gentium, Nr. 2.5; Const Decr. Decl., S. 139.

28 Vgl. ebd., Nr. 25 und 22; Const. Decr. Decl., S. 139 und 133.

29 I. Vat. Konzil: Dogm. Konst. Pastor aeternus, Kap. 4; Conc. Oec. Decr.3, S. 816 (Dz-Sch 3074). Vgl. II. Vat. Konzil: ebd., Nr. 25.

30 Vgl. II. Vat. Konzil: Dogm. Konst. über die Kirche Lumen Gentium, Nr. 25; Const. Decr. Decl., S. 139.

31 I. Vat. Konzil: Dogm. Konst. Dei Filius, Kap. 3; Conc. Oec. Decr.3, S. 807 (Dz-Sch 3011). Vgl. C.I.C., can. 1323, § 1 und 1325 § 2.

32 Vgl. Trid. Konzil, Sess. 6: Dekret über die Rechtfertigung, Kap. 6; Conc. Oec. Decr3,
S. 672 (Dz-Sch 1526); vgl. auch II. Vat. Konzil: Dogm. Konst. über die göttliche Offenbarung
Dei Verbum, Nr. 5; Const. Decr. Decl., S. 426.

33 Vgl. I. Vat. Konzil: Dogm. Konst. Dei Filius, Kap. 3; Conc. Oec. Decr.3, S. 807 (Dz-Sch 3008); vgl. auch II. Vat. Konzil: Dogm. Konst. über die göttliche Offenbarung Dei Verbum, Nr. 5; Const. Decr. Decl., S. 426.

34 Vgl. II. Vat. Konzil: Dekret über den Ökumenismus Unitatis redintegratio, Nr. 11; Const. Decr. Decl., S. 260.

35 Reflexions et suggestions concernant le dialogue cecumenique, IV, 4b, in Secretariat pour l'Unite des Chretiens: Service d’information, Nr. 12 (Dez. 1970, IV), S. 7 f.; Reflections and Suggestions Concerning Ecumenical Dialogue, IV, 4b, in The Secretariat for Promoting Christian Unity: Information Service, Nr. 12 (Dez. 1970, IV), S. 8.

36 I. Vat. Konzil: Dogm. Konst. Dei Filius, Kap. 4; Conc. Oec. Decr.3, S. 808 (Dz-Sch 3016).

37 Vgl. Pius IX, Breve Eximiam tuam, ASS 8 (1874-75), S. 447 (Dz-Sch 2831); Paul VI., Enzykl. Mysterium fidei, AAS 51 (1965), S. 757 f. und L’Oriente cristiano nella luce di immortali Concili, in Insegnamenti di Paolo VI, Bd. 5, Tip. Poligl. Vatic, S. 412 f.

38 Vgl. I. Vat. Konzil, Konst. Dei Filius, Kap. 4; Conc. Oec. Decr.3, S. 809 (Dz-Sch 3020).

39 Ebd.

40 Ebd., can. 3; Conc. Oec. Decr.3, S. 811 (Dz-Sch 3043).

41 Johannes XXIII, Eröffnungsansprache zum II. Vat. Konzil, AAS 54 (1962), S. 792. Vgl. II. Vat. Konzil: Pastoralkonst. über die Kirche in der Welt unserer Zeit Gaudium et Spes, Nr. 62; Const. Decr. Decl., S. 780.

42 Paul VI., Apost. Rundschr. Quinque iam anni, AAS 63 (1971), S. 100 f.

43 Vgl. II. Vat. Konzil: Dogm. Konst. über die Kirche  Lumen Gentium, Nr. 10; Const Decr. Decl., S. 110.

44 Ebd., Nr. 11; Const. Decr. Decl., S. 111.

45 Ebd., Nr. 10; Const. Decr. Decl., S. 111.

46 Vgl. Pius XL, Enzykl. Ad catholici sacerdotii, AAS 28 (1936), S. 10 (Dz-Sch 3755). Vgl. II. Vat. Konzil: Dogm. Konst. Lumen Gentium, Nr. 10, und Dekret über den Dienst und das Leben der Priester Presbyterorum ordinis, Nr. 2; Const. Decr. Decl., S. 110 f., 622 f.

47 Vgl. II. Vat. Konzil: Dogm. Konst. über die Kirche  Lumen Gentium, Nr. 28; Const. Decr. Decl, Nr. 145.

48 II. Vat. Konzil: Dekret über den Dienst und das Leben der Priester Presbyterorum ordinis, Nr. 3; Const. Decr. Decl., S. 625.

49 Vgl. II. Vat. Konzil: Dogm. Konst. Lumen Gentium, Nr. 24, 27 f.; Const. Decr. Decl., S. 137, 143-149.

50 II. Vat. Konzil: Dekret über den Dienst und das Leben der Priester Presbyterorum ordinis, Nr. 4; Const. Decr. Decl., S. 627.

51 Vgl. Dogm. Konst. über die Kirche  Lumen Gentium, Nr. 11; Const. Decr. Decl., S. 111 f. Vgl. auch Trid. Konzil, Sess. 22: Doctrina de Missae Sacrificio, Kap. 1 u 2; Conc. Oec. Decr.3, S. 732-734 (Dz-Sch 1739-1743).

52 Vgl. Paul VI., Sollemnis Professio fidei, Nr. 24, AAS 60 (1968), S. 442.

53 Flor. Konzil: Bulle über die Wiedervereinigung mit den Armeniern Exultate Deo; Conc. Oec. Decr.3, S. 546 (Dz-Sch 1313).

54 Trid. Konzil: Dekret über die Sakramente, can. 9 und Dekret über das Weihesakrament, Kap. 4 und can. 4; Conc. Oec. Decr.3, S. 685, 742, 744 (Dz-Sch 1609, 1767, 1774).

55 Vgl. II. Vat. Konzil: Dogm. Konst. über die Kirche  Lumen Gentium, Nr. 21, und Dekret über den Dienst und das Leben der Priester Presbyterorum ordinis, Nr. 2; Const. Decr. Decl., S. 130, 622 f.

56 Vgl. Documenta Synodi Episcoporum: I. De sacerdotio ministeriali, Erster Teil, Nr. 5, AAS 63 (1971), S. 907.

57 II. Vat. Konzil: Dogm. Konst. über die Kirche  Lumen Gentium, Nr. 17; Const. Decr. Decl., S. 123.

58 II. Vat. Konzil: Dekret über den Dienst und das Leben der Priester  Presbyterorum ordinis, Nr. 2; Const. Decr. Decl., S. 621 f. Vgl. auch 1) Innozenz III., Brief Eius exemplo mit dem den Waldensern vorgeschriebenen Glaubensbekenntnis, P.L. vol. 215, col. 1510 (Dz-Sch 794); 2) IV. Lat. Konzil: Konst. 1: De Fide catholica; Conc. Oec. Decr3, S. 230 (Dz-Sch 802), die zitierte Stelle über das Altarssakrament ist mit dem nachfolgenden Text über das Taufsakrament zu lesen; 3) Flor Konzil: Bulle über die Wiedervereinigung mit den Armeniern Exultate Deo; Conc. Oec. Decr.3, S. 546 (Dz-Sch 1321), die zitierte Stelle über den Spender der Eucharistie ist mit den benachbarten Texten über die Spender der anderen Sakramente zu vergleichen; 4) Trid. Konzil, Sess. 23: Dekret über das Weihesakrament, Kap. 4; Conc. Oec. Decr.3, S. 742 f. (Dz-Sch 1767, 4469); 5) Pius XIL, Enzykl. Mediator Dei, AAS 39 (1947), S. 552-556 (Dz-Sch 3849-3852).

59 Documenta Synodi Episcoporum: I. De Sacerdotio ministeriali, Erster Teil, Nr. 4, AAS 63 (1971), S. 906.

60 Vgl. Synodus Episcoporum (1967), Relatio Commissionis Synodalis Constitutae ad examen ulterius peragendum circa opiniones periculosas et atbehmum, II, 4: De theologorum opera et responsabilitate, Typis Polyg. Vat., 1967, S. 11 (L'Osservatore Romano, 30.-31. Okt. 1967,
S. 3).

(Quelle: http://www.doctrinafidei.va/documents/rc_con_cfaith_doc_19730705_mysterium-ecclesiae_ge.html)

 

What does the word "apologetics" mean?

The word "apologetics" is derived from the ancient Greek word apologia, which means, an apology. Not an apology in the modern sense of the word - which is to say you're sorry for something. But rather, an apology in the ancient sense of the word - which is to make a reasoned defense of something or someone. In ancient times, the word apology referred to the case a lawyer would make on behalf of his client.

Apologetics is about building the case for our Faith...learning how to explain and defend our Faith. Basically, there are 3 types of apologetics: natural apologetics, Christian apologetics, and Catholic apologetics. Natural apologetics builds the case for truths we can know from the "natural" light of reason. Truths that can be known without any divine intervention. Truths which the articles of our Faith rest upon and build upon. Truths such as the existence of God, the innate spirituality of the human soul, the objective reality of right and wrong...truths that our faith rest upon and build upon.

Christian apologetics, on the other hand, builds the case for divinely revealed truths - truths that cannot be known by reason apart from faith. Truths such as the reality of biblical miracles, the divinity of Christ, the Virgin Birth, and the Resurrection to name a few.

Catholic apologetics encompasses all of Christian apologetics - since Catholicism is the fullness of Christianity - but Catholic apologetics tends to focus on those truths of Christianity that are not generally believed by non-Catholic Christians. Truths such as: the Catholic Church having been founded directly by Jesus Christ; the papacy; the Sacraments; the Immaculate Conception, and others.

(Source: Bible Christian Society / John Martignoni. http://www.biblechristiansociety.com/apologetics/two_minute#1. Used with permission)

Are there any basic rules for doing apologetics?

We need to always keep in mind 1 Ptr 3:15 which says, "Always be prepared to make a defense to anyone who calls you to account for the hope that is in you..." Always be prepared Scripture tells us! So, how can we "always be prepared" to make a defense of our Faith?

Rule #1: Pray. Pray to the Holy Spirit. Pray that He will give you the courage to share your Faith and the wisdom to choose your words carefully and profitably.

Rule #2: You don't have to know everything right now! Just learn a little bit more about your Faith each and every day. Read Scripture. Read the Catechism. Listen to apologetics tapes. Read books on or by the Saints. Learn a little bit at a time.

Rule #3: Luke 5:10, "Do not be afraid, henceforth you will be catching men. "Jesus said this to Peter, but He's also saying it to us. Will you make mistakes? Will you get into tight spots...when you start sharing your Faith with others? Of course you will, but Peter made mistakes! He got into tight spots. Yet, Jesus told Peter not to be afraid. Why? Because if we are sincere in our desire to share the truth with others...to share Jesus Christ with others...then Jesus will find a way to make something good come out of even our mistakes.

Rule #4: Always view a question about your Faith, or even an attack on your Faith, as an opportunity - an opportunity to share the truth. Stay calm and stay determined to bring light into darkness.

Rule #5: Don't get frustrated. Quite often Catholics get frustrated by what I call the doctrinal dance...you get asked about Purgatory, Mary, the Pope, the Sacraments all in rapid fire succession. Before you can answer one question, you're asked another. Just keep firmly, but gently, guiding the discussion back to one topic until you've said all you want to say...then move on.

Rule #6: Very, very important! Never be afraid to say, "I don't know," when asked a question about your Faith. Don't try to "wing it." However, always follow, "I don't know," with, "But, I will find out and get back to you." And make sure you do!

If you follow these rules, you will be prepared the next time God puts you in a position to explain and defend your Faith.

(Source: Bible Christian Society / John Martignoni. http://www.biblechristiansociety.com/apologetics/two_minute#1. Used with permission)

CHRIST 101: Scott Hahn on the Importance of Apologetics Today

Anything else we need to know about apologetics before we start engaging in it?

A few more basics about apologetics before we move into specific apologetics topics:

#1) Ingrain this into your psyche...the Bible is a Catholic book! The Catholic Church gave it to the world! Which means that there is nothing...nothing!...in the Bible that is contrary to anything in the Catholic Faith and there is nothing in the Catholic Faith contrary to anything in the Bible! Always remember that!

This is important to keep in mind because a lot of times folks will quote a passage from the Bible that "proves" the Catholic Church is wrong. Whenever someone quotes you a Bible verse that "proves" the Catholic Church is wrong on something, your response should be, "Amen, I believe what the Bible says! As a Catholic, I believe everything the Bible says! However, I don't agree with your personal interpretation of that passage." The reason you don't agree with their personal interpretation is because 100% of the time that you are presented with a verse that "proves" the Church wrong, either: a) the verse has been taken out of context, or b) the verse simply doesn't say what they are trying to make it say.

#2) And this flows right from #1, the Catholic Church can be defended solely from the Bible better than any other Christian faith tradition can be. There is actually a good bit in the various Protestant faith traditions that does indeed contradict the Bible. So, do not be afraid to engage non-Catholics in a discussion of the Bible.

#3) If you are ever asked a question about your Faith that you cannot answer, don't worry. There is an answer, you just need to go and find it. Simply respond, "I don't know, but I will find out and get back to you." Then find out and get back to them.

As Catholics, we need to reclaim the Bible. It is our book. We need to read it, pray it, learn it, and use it to bring our separated brothers and sisters back to the Church. If you keep these things in mind, you have started down the road to being a very effective apologist for the Catholic Faith.

(Source: Bible Christian Society / John Martignoni. http://www.biblechristiansociety.com/apologetics/two_minute#1. Used with permission)

Non-Catholics on Your Homepage?

Yes, definitely. Catholics can learn a lot (!) from their non-Catholic brothers and sisters in Christ. The fact that this homepage focuses on apologetics does in no way mean that everything that is non-Catholic has to be put aside or even attacked. See how Jesus acted in a similar situation:

"And John answered and said, Master, we saw one casting out devils in thy name; and we forbad him, because he followeth not with us. And Jesus said unto him, Forbid him not: for he that is not against us is for us." Luke 9:49-50. King James Version

Catholic apologetics does NOT mean to defend an organization at all costs. It DOES mean to fulfill the Great Commission:

"And Jesus came and spake unto them, saying, All power is given unto me in heaven and in earth. Go ye therefore, and teach all nations, baptizing them in the name of the Father, and of the Son, and of the Holy Ghost: Teaching them to observe all things whatsoever I have commanded you: and, lo, I am with you always, even unto the end of the world. Amen." Matthew 28:18-20. King James Version

 

Apologetics and the Great Commission

The purpose of this homepage is to help people understand and love the Christian faith, the Catholic Church - and most of all: Jesus Himself and like that become true disciples. This homepage is NOT about pushing "the Catholic cause" at all costs while forgetting that the Church is the body of Christ and that Jesus set the example of how sacrificial and unconditional love and humbleness should look like.

Remember the Great Commission is not about defending the Catholic Church whatever it costs (even though knowing, explaining, defending - and most of all: obeying and living! - the Catholic faith sure is part of every Catholic's calling!), but about this:

Matthew 28:16-20

King James Version (KJV)

16Then the eleven disciples went away into Galilee, into a mountain where Jesus had appointed them.

17And when they saw him, they worshipped him: but some doubted.

18And Jesus came and spake unto them, saying, All power is given unto me in heaven and in earth.

19Go ye therefore, and teach all nations, baptizing them in the name of the Father, and of the Son, and of the Holy Ghost:

20Teaching them to observe all things whatsoever I have commanded you: and, lo, I am with you always, even unto the end of the world. Amen.

Links National

Kathpedia: Fundamentaltheologie

Erzbischof Marx von München: Raus aus den katholischen Mauselöchern!

Kongregation für den Glauben: Apologetik

Kathwahrheit.de

Katholisches Apostolat

Bibliothek der Kirchenväter: Apologetikum

 

Links International

Catholic Answers: Practical Apologetics

Faith Database

Original Catholic Encyclopedia: Apologetics

Original Catholic Encyclopedia: Curricula: Apologetics

Catholic Education Resource Center: Apologetics

Catholic Education Resource Center: 12 Claims Every Catholic Should Be Able toAnswer

Top Ten Scripture passages which Protestants cannot adequately explain without embracing the teachings of the Catholic Church

New Advent: Apologetics

Catholic Online: Apologetics

Scott Hahn

Patrick Madrid

Patrick Madrid Weblog

JimmyAkin.org

Father Francis J. Peffley

http://www.catholicapologetics.com/

Marianland

The Catholic Company

Catholic Free Shipping

Catholic Information Network: Apologetics

Catholic Information Network: Apologetic FTP Site

Catholic Faith and Reason

Surprised by Truth

The Dead Theologians Society

Agape Bible Study

Greek / Hebrew Bible Tools

Hands on Apologetics

Romatic Catholic: Catholic Biblical Apologetics

Romantic Catholic: Apologetics

About Catholics: http://www.aboutcatholics.com/

Catholic Culture

Catholic Apologetics Networks

Defenders of the Catholic Faith

The Catholic Action Principles

American Catholic Truth Society

A Catholic Response

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Catholic Apologetics

Catholic Apologetics of America

CatholicsComeHome.org

Pope Benedict XVI's homily at the Nationals Park

The Crossroads Initiative

Turris Fortis

Mission Moment

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Les Femmes, The Women of Truth

Transporter Info Services

CatholicBridge.com

Catholic Apologetics International

ABC's of Faith

Apex Ministries

AskACatholic.com

Catechetics

FultonSheen.com

The Cardinal Newman Society

Enter Through the Narrow Gate

Michael Cumbie Evangelistic Association & The Micah Project

Footsteps in Faith

Missionaries of the Eucharist

Steve Ray's Blog: Apologetics

Mark-Shea.com

StillCatholic.com

The Catholic Legate

The Catholic Faith

Catholic Response

CatholicHack.com

The Aleteia Network: http://www.aleteia.org/questions/

 

Espanol:

Desde Lo Alto

Apologetica.org

Apóstoles

 

 

Resources

Hl. Augustinus: Der Gottesstaat

Karl-Leisner-Jugend: Sachbücher


Kirche, Papst und Glaube: Fragen, Irrtümer, Missverständnisse

Michael Müller (Autor)
Broschiert: 224 Seiten
Verlag: MM Verlag; Auflage: 1 (4. Oktober 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3928272977
ISBN-13: 978-3928272971


Dave Armstrong: Top 10 Questions Catholics are Asked (Pamphlet)

Ludwig Ott, James C. Bastible, Fundamentals of Catholic Dogma, Tan Books and Publishers

Alan Schreck: Christ und Katholik (im Original: Catholic & Christian)

Peter Kreeft: "Handbook of Christian Apologetics. Hundreds of Answers to Crucial Questions" (Inter Varsity Pr)

Mark P. Shea: By What Authority? An Evangelical Discovers Catholic Tradition (Our Sunday Visitor Inc.)

StayCatholic.com: And You Will Know the Truth - How to Explain & Defend the Catholic Faith (PDF)

Beginning Apologetics Super Set!

Saint Joseph Communications

Catholic Answers

St. Francis Bookshop

Prof. Dr. Scott Hahn

Stand Up For Jesus Media (they have Jesse Romero resources!!)

Stand Up For Jesus Media: Jesse Romero: Rapid Fire Street Level Resources (CD)

Prof. Dr. Scott Hahn: Recommended Reading for Apologetics

Patrick Madrid

Patrick Madrid: "How to Do Aplogetics" (DVD)

Catholic Answers: This Rock (Apologetic Magazine)

Father Francis J. Peffley

Embrace the Grace Communications

Catholic PDA

Eternal Life

Nazareth Resource Library

The Mary Foundation

Envoy Magazine

San Juan Catholic Seminars

StayCatholic.com: Recommended Books and Tapes

Bible Christian Society

Catholic Apologetics

http://www.catholicapologetics.com/

Prof. Dr. Scott Hahn: Stand up for Your Faith! (CD's)

Champions of Faith (DVD)

St. Michael's Media 

Karl Keating: Apologetics in Action (CDs)

ThatCatholicShow.com (DVD)

San Juan Catholic Seminars: Catholic Verse Finder

Niniveh's Crossing: What Catholics Really Believe (DVD's)

Dr. Scott Hahn: Reasons to Believe (DVD)

DVD - Defending Your Faith: How to Counter Standard Objections to Catholicism (Catholic Answers / Tim Staples)

DVD - Where Is That In The Bible? (Catholic Answers / Patrick Madrid)

DVD - Defending Your Faith: How to Counter Standard Objections to Catholicism (Tim Staples from Catholic Answers)

 


Teen Apologetics:

"College Survival Kit for Catholic Students" by Steve Wood & others

"Football, Faith, & Finding a Purpose in Life" (CDs) by Dan Dentino & Mark Rutherford

"Courage Under Fire" (CDs) by Stephanie Wood

"Beginning Apologetics for Teens" (CD) by Jim Burnham

 

Espanol:

Cursos Gratis de Apologética (En Video)

 

Other:

Apologetics as an outreach strategy – Christian apologetics: using apologetics answers and discussion in evangelism online outreach

 

www.scotthahn.com: Recommended Reading

Recommended Reading for Apologetics


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