Katholisch Leben!

The Jesus Brothers

kathpedia.com: Weihnachten

Weihnachten ist nach Ostern ein wichtiges Fest im kirchlichen Jahreskreis. Am 25. Dezember feiern die Christen die Geburt Jesu Christi, beginnend mit der Vesper des Vorabendsm, auch "Heiliger Abend" genannt. Die Weihnachtszeit beginnt unmittelbar im Anschluss an den Advent und dauert in den katholischen Kirchen bis zu Epiphanie, dem Fest der Taufe des Herrn am Sonntag nach dem Fest der Erscheinung des Herrn am 6. Januar (dt.: Hl. Drei Könige); in den Kirchen der Reformation endet sie mit Epiphanias (6. Januar). Der Ort, mit dem Weihnachten am unmittelbarsten in Verbindung gebracht wird, ist Bethlehem.

 

Geschichte


Weihnachten gehört nicht zu den ältesten Kirchenfesten. Irenäus und Tertullian führen das Fest nicht auf ihren Listen; Origenes hält fest, dass in der Schrift nur Sünder Geburtstag feiern, keine Heiligen.

Ursprünglich wurde nur das Fest der Erscheinung (Epiphanie) am 6. Januar gefeiert. Ab dem 2. Jh. kam die Feier der Geburt Jesu dazu. Die Feier von Weihnachten am 25. Dezember als Geburtsfest Jesu geht auf das Jahr 336 zurück. Bereits damals wurde in Rom das eigentliche heidnische Staatsfest des „Unbesiegten Sonnengottes“, mit dem die Wintersonnenwende gefeiert wurde, in ein christliches Fest umgedeutet.


Im 5. Jh. wurde der Advent als Vorbereitungszeit auf Weihnachten eingeführt. Im 5. und 6. Jh. wurde Weihnachten zum dritten Hochfest der Kirche. Die Synode von Mainz legte 813 die Dauer des Weihnachtsfests für Deutschland auf vier Tage fest.

Unter dem Einfluss Martin Luthers wurde Weihnachten nach der Reformation zum Kinderbeschenktag. Als Ersatz für das beliebte Nikolausfest propagierte der Reformator die Bescherung durch den „Heiligen Christ“.

 

Liturgie


Im 6./7. Jahrhundert entstand im Westen die Tradition, an Weihnachten drei Heilige Messen zu feiern: die Christmette in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember um Mitternacht rum, die „Hirtenmesse“ (Missa in aurora) am Morgen und die eigentliche Festmesse („Missa in die“) am Tage.

Präfationen von Weihnachten


I. Christus, das Licht


In Wahrheit ist es würdig und recht, Dir, Herr, heiliger Vater, allmächtiger, ewiger Gott, immer und überall zu danken. Denn Fleisch geworden ist das Wort und in diesem Geheimnis erstrahlt dem Auge unseres Geistes das neue Licht Deiner Herrlichkeit. In der sichtbaren Gestalt des Erlösers lässt Du uns den unsichtbaren Gott erkennen, um in uns die Liebe zu entflammen zu dem, was kein Auge geschaut hat. Darum singen wir mit den Engeln und Erzengeln, den Thronen und Mächten und mit all den Scharen des himmlischen Heeres den Hochgesang von Deiner göttlichen Herrlichkeit: Heilig, Heilig, Heilig ...

 

II. Die Erneuerung der Welt durch den menschgewordenen Sohn Gottes


In Wahrheit ist es würdig und recht, Dir, Vater im Himmel zu danken durch unseren Herrn Jesus Christus. Denn groß ist das Geheimnis seiner Geburt: Er, der unsichtbare Gott, ist (heute) sichtbar als Mensch erschienen. Vor aller Zeit aus Dir geboren, hat er sich den Gesetzen der Zeit unterworfen. In ihm ist alles neu geschaffen. Er heilt die Wunden der ganzen Schöpfung, richtet auf, was darniederliegt, und ruft den verlorenen Menschen ins Reich Deines Friedens. Darum rühmen Dich Himmel und Erde, Engel und Menschen und singen das Lob Deiner Herrlichkeit: Heilig, Heilig, Heilig ...

 

III. Der wunderbare Tausch


In Wahrheit ist es würdig und recht, Dir, allmächtiger Vater, zu danken und Dein Erbarmen zu rühmen durch unseren Herrn Jesus Christus. Durch ihn schaffst Du den Menschen neu und schenkst ihm ewige Ehre. Denn einen wunderbaren Tausch hast Du vollzogen: Dein göttliches Wort wurde ein sterblicher Mensch, und wir sterbliche Menschen empfangen in Christus Dein göttliches Leben. Darum preisen wir Dich mit allen Chören der Engel und singen vereint mit ihnen das Lob Deiner Herrlichkeit: Heilig, Heilig, Heilig ...

 

Brauchtum


 
Papst Liberius soll schon in der Mitte des 4. Jh. in Rom eine Basilika mit Krippenkapelle errichtet haben. 420 wurde an dieser Stelle die Basilika Santa Maria Maggiore errichtet, wo Krippenreliquien verehrt werden. Dies führte zum Brauch, neben dem Altar eine Nachbildung der Geburtsszene Jesu aufzustellen. Im Mittelalter bildeten sich die Krippendarstellungen heraus, wie sie heute verbreitet sind.

Franz von Assisi organisierte 1223 im Wald von Greccio eine Krippenfeier mit Ochs und Esel. Krippendarstellungen wurden vorerst nur in Kirchen aufgestellt, ab dem 18. Jh. auch in Privatwohnungen.

Die wohl grösste Weihnachtskrippe der Welt ist das Diorama Bethlehem in Einsiedeln, eine naturgetreue Nachbildung der Gegend von Bethlehem mit über 450 Figuren auf 80 m².

 

Der Katechismus über Weihnachten


Im KKK (525 ff) steht über das Weihnachtsmysterium folgendes:

Jesus kam in der Armseligkeit eines Stalles zur Welt, in einer unbegüterten Familie (vgl. Lk 2,6-7). Schlichte Hirten sind die ersten Zeugen des Ereignisses. In dieser Armut erstrahlt die Herrlichkeit des Himmels (vgl. Lk 2,8-20). Die Kirche wird nicht müde, die Herrlichkeit dieser Nacht zu besingen:

„Die Jungfrau bringt heute den Ewigen zur Welt,
und die Erde bietet dem Unzugänglichen eine Höhle.
Die Engel und die Hirten preisen ihn
und die Weisen nahen sich mit dem Stern,
denn du bist für uns geboren’ du kleines Kind,
du ewiger Gott!
Kontakion des Romanos dem Meloden
Vor Gott „Kind zu werden“ ist die Voraussetzung, um in das Gottesreich einzutreten (vgl. Mt 18,3-4). Dazu muss man sich erniedrigen (vgl. Mt 23,12), kleinwerden; mehr noch: man muss „von neuem geboren werden“ (Joh 3,7), „aus Gott geboren“ werden (Joh 1,13), um „Kind Gottes zu werden“ (Joh 1,12). Das Weihnachtsgeheimnis vollzieht sich in uns, wenn Christus in uns „Gestalt annimmt“ (Gal 4,19). Weihnachten ist das Mysterium des „wundersamen Tausches“:

„O wunderbarer Tausch!
Der den Menschen erschuf,
nimmt menschliches Leben an
und wird aus der Jungfrau geboren.
Von keinem Mann gezeugt’
kommt er in die Welt
und schenkt uns göttliches Leben“
LH Antiphon der Vespern vom 1. Januar
Weinachtsversprechen an Schwester Margareta Maria Alacoque
"Wenn jemand am Feste meiner Menschwerdung 24 Mal den Lobspruch betet: Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt! -, zu Ehren meiner tiefen Erniedrigung bei der Menschwerdung, - der soll nicht sterben, ohne die Frucht derselben empfangen zu haben."

 

Gedanken über Weihnachten


„Das Kindlein in der Krippe ist wirklich Gottes Sohn. Gott ist nicht ewige Einsamkeit, sondern ein Kreis der Liebe in Hingabe und Zurückschenken: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Mehr noch: In Jesus Christus ist Gottes Sohn, Gott selbst ein Mensch geworden. Zu ihm sagt der Vater:„Mein Sohn bist du. ”Das ewige Heute Gottes ist in das vergängliche Heute dieser Welt herabgestiegen und zieht unser vergehendes Heute in Gottes immerwährendes Heute hinein. Gott ist so groß, dass er klein werden kann. Gott ist so mächtig, dass er sich wehrlos machen kann und als wehrloses Kindlein auf uns zugeht, damit wir ihn lieben können. Gott ist so gut, dass er auf seinen göttlichen Glanz verzichtet und in den Stall herabsteigt, damit wir ihn finden können und so seine Güte auch uns berührt, uns ansteckt, durch uns weiterwirkt.“
(Papst Benedikt XVI. in seiner ersten Heiligabend-Predigt als Papst am 24. Dezember 2005)
„In dieser Nacht ist mein Herz von den Anfangsworten des bekannten eucharistischen Hymnus erfüllt, der mich in diesem Jahr, das auf besondere Weise der Eucharistie gewidmet ist, Tag für Tag begleitet. Im Sohn der Jungfrau, der, ,in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt‘ (Lk 2,12), erkennen wir und beten an ,das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist‘ (Joh 6,41.51), den Erlöser, der auf die Erde gekommen ist, um der Welt das Leben zu geben. Betlehem! Die Stadt, in der Jesus Christus gemäß der Schrift geboren wurde, bedeutet auf hebräisch ,Haus des Brotes‘. Dort also sollte der Messias geboren werden, der von sich gesagt hat: ,Ich bin das Brot des Lebens‘ (Joh 6,35.48). In Betlehem ist der geboren, der unter dem Zeichen des gebrochenen Brotes sein Pascha-Gedächtnis hinterlassen hat. Die Anbetung des Jesuskindes wird in dieser Heiligen Nacht zur eucharistischen Anbetung.“
(Papst Johannes Paul II. in seiner letzten Heiligabend-Predigt am 24. Dezember 2004)
„Deshalb müssen wir an Weihnachten nicht einfach alles, was uns in Angst versetzt, für ein paar Stunden an die Seite schieben und verdrängen! Auch ins Weihnachtsfest hinein darf das Dunkel unseres Lebens reichen, auch an Weihnachten darf es Schmerz geben. Die Ankunft dessen aber, der ,für uns Menschen und zu unsererem Heil vom Himmel gekommen ist‘, hat unser Dasein grundsätzlich erhellt: Gott würdigt den Menschen, weil sein ,machtvolles Wort‘ Fleisch wurde. Diese Wahrheit ist der Angelpunkt der Menschenwürde.“
(Heinz Josef Algermissen in Morgenstern in finst’rer Nacht)

Urbi et orbi und Weihnachts-Ablass 


 
25. Dezember spendet der Papst den traditionellen Segen Urbi et orbi, mit dem auch ein Ablass verbunden ist. Dieser wird am Christtag nach dem Angelus-Gebet gespendet.

 

Weihnachts-Oktav


Die Kirche feiert – liturgisch gesehen – acht Tage lang Weihnachten bis zum Neujahrstag. Der letzte Oktavtag (1. Januar) wird der Muttergottes gewidmet, die Tage dazwischen werden dem Heiligen Stephanus, dem Heiligen Johannes und den Unschuldigen Kindern gedacht. In der Weihnachtsoktav wird am Sonntag der Weihnachtsoktav auch der Heiligen Familie gedacht.

 

Heidnische Abschaffung von Weihnachten


Die britische Stadt Oxford beschloss, alle Veranstaltungen am 25. Dezember 2008 und an den Folgetagen (und Jahren) schlicht als „Winter Light Festival“ zu bezeichnen und jeglichen Hinweis auf Weihnachten zu unterlassen. Ziel sei es, die „übermäßige hohe“ Bedeutung zu vermindern, die dem wichtigsten christlichen Fest zum Nachteil anderer Religionen zukomme.

(Quelle: http://www.kathpedia.com/index.php/Weihnachten)

 

 


Der Weihnachts-Familiengottesdienst ist doch unschlagbar: Wieder mal ist die Pfarrei völlig überrascht davon, dass so viele Menschen kommen und hat keine Stühle aufgestellt, die Geigenspieler fiedeln so schräg, dass es dir die Zehennägel aufstellt, Menschen, die du sonst nie siehst, tauchen auf (wohl um den spirituellen Tank wieder aufzufüllen und sich irgendwie heimelig zu fühlen...), der Pfarrer gibt (vor Kindern!) mit seinen wenigen Hebräisch-Kenntnissen an, die Sprechanlage ist so leise, dass kaum einer versteht, was gerade gesagt wird, die Lieder kennt kein Mensch, Dekoration ist kaum vorhanden, der Gottesdienst ist bereits um 15 Uhr, wo es noch hell ist und keine Weihnachtsstimmung aufkommen will, ein Weihnachtsspiel fällt komplett aus - kurz: Es ist halt Heiligabend...;-) Mir kommt gerade der Gedanke, dass das doch die perfekte Gelegenheit für eine Schock-Botschaft wäre, die die Anwesenden mal aus der passiven Apathie reisst... Aber dann gehe ich doch nach Hause. Wie jedes Jahr halt...

In jeder Krippendarstellung sieht man einen Ochsen und einen Esel. Davon steht doch gar nichts in der Bibel! Fügt die Katholische Kirche der Bibel da nicht eigenmächtig etwas hinzu?

"Der Ochse kennt seinen Besitzer und der Esel die Krippe seines Herrn; Israel aber hat keine Erkenntnis, mein Volk hat keine Einsicht."
(Jes 1, 3 - Einheitsübersetzung)

 

Adventsfeiern

Adventsfeiern oder Feiern, die den Advent einläuten sind ja eigentlich eine schöne Sache. Die Menschen kommen zusammen, es gibt weihnachtliche Waren zukaufen, Essen, Getränke, Musik…

Viele Menschen helfen mit, damit dies zustande kommt – also eigentlich etwas Wunderbares, oder?

Nun – ja und nein.

Ja, es ist schön, dass sich viele zusammenfinden und zum Gelingen beitragen. All dies bestimmt mit den besten Absichten. Nur – sind diese besten Absichten gut genug? Nein, wie ich meine.

Wozu sind wir als Christinnen und Christen gerufen? Hinauszugehen, die Gute Nachricht zu verbreiten, Menschen zu taufen und zu Jüngern Jesu zu machen. Wenn wir weiterhin an die Bergpredigt denken und Jesus selbst als Beispiel nehmen, finden wir eine ganze Liste an Personen, die dieser Gute Nachricht (in Wort und Taten der Liebe!) besonders bedürfen: Arme, Gefangene, Einsame, Alte, Kranke, Prostituierte – die Liste lässt sich noch lange fortsetzen.

Was hat all dies nun mit unseren Adventsfeiern zu tun? Eine ganze Menge.

Wer kommt denn da eigentlich zusammen und wer feiert mit wem? In der Regel dürften es wohl die Menschen sein, die vorher zusammen Gottesdienst gefeiert haben. Möglicherweise wird am Ende des Gottesdienstes noch ein Gutschein für eine Tasse Tee oder Kaffee verteilt. Vor Ort im Pfarrheim werden aber dann all die guten Sachen – vom Adventskranz bis hin zum Essen – zum Kauf angeboten.

Na und – mag nun manch einer anfügen – schließlich hat ja all das auch etwas gekostet und wir geben es ja billiger ab! Nun – manches, was hier zum Kauf angeboten wird, ist keineswegs billiger als in Geschäften. Aber selbst wenn – was bezweckt man denn dann eigentlich mit einer solchen Feier? Im Prinzip könnte diese doch in derselben Form von beinahe jedem weltlichen Verein veranstaltet werden. So hart es klingt: es sind mehr oder weniger weltliche Adventsfeiern mit einem christlichen Touch. Arme oder gar obdachlose Menschen kommen erst gar nicht – sie könnten sich weder die zum Verkauf angebotenen Waren leisten noch etwas zu Essen kaufen, auch wenn es billiger als im Restaurant ist. Unter den Anwesenden würden sie sich wohl auch wie Außenseiter oder Bittsteller fühlen. Ähnliches gilt wohl für andere „Randgruppen“ der Gesellschaft. Zum einen haben sie wohl keine Ahnung von dieser Feier, zum anderen würden sie auch kaum kommen, da sie sich möglicherweise nicht zugehörig fühlen. Als wenn das Ganze die interne Feier eines religiösen Clubs sei.
Was kann man also ändern?

Weg vom Image des religiösen mittelständischen Clubs kommen. Wie wäre es denn, wenn wir vor einer solchen Veranstaltung in örtliche Asylantenheime, Obdachlosenunterkünfte, Altenheime, Krankenhäuser – ja sogar Bordelle gehen und die Menschen dort einladen? Wenn die Gläubigen Gerichte von zuhause mitbringen (nach der Tradition der „Potlucks“ in Freikirchen) und diese dann als gemeinsames Buffet zusammen mit allen Anwesenden essen und trinken? Ohne dafür Geld zu verlangen? Ich bin mir sicher, dass es sich der überwiegende Teil der Anwesenden einer solchen Feier leisten kann, etwas mit anderen zu teilen. Wo einer isst, essen auch zwei. Auch ein adventlicher Basar muss nichts kosten. Wäre es nicht vielmehr eine wunderbare Gelegenheit, Selbstgebasteltes oder auch Neues oder Gebrauchtes umsonst unter denen zu verteilen, die noch weniger haben als wir – unabhängig davon, ob sie vorher zusammen mit uns Gottesdienst gefeiert haben?

Wenn wir all dies mit einem gemeinsamen Gebet beginnen? Wenn Reiche und Arme – und die dazwischen – miteinander feiern und es auch keine „Ausgegrenzten“ mehr gibt?
Wäre das nicht viel mehr im Sinne dessen, der Sein Leben hingegeben hat, damit wir frei sein und ewiges Leben finden können?

Ich denke doch.

Robert

The Incarnation

 

Dear members of the English speaking Catholic Community,

The Media and the IT sector today tend to advertise aggressively. People are told what they should eat, how they should dress, which car they should purchase, to which place they should go for a holiday, and the ad “What energy source has the power to change our lives  ... The sun!”. We seldom realize that the media and the corporate sector have become non-exchangeable partners to condition the human mind and to influence human behaviour in society. Although having its own perspective, it can neither go beyond the appeals of the human senses, nor can it proceed beyond the material world and stops with the “sun”! When the human person is caught up in this wave, we experience a vacuum of emptiness in our heart and mind at the end of the day and we are no more enriched to enjoy the fullness of life as we find in St. John’s Gospel. We need to go beyond. We need to think, to explore and re-discover the non-exchangeable partners that exist between our human heart and the faith we profess, between Jesus Christ and his Church.


Our human heart experiences seasons similar to the seasons of nature, consistent to our own rhythm, each of us journeying through continuous cycles of gestation, birth, growth, death and renewal. Unlike, as when we enter the season of winter, the spaces of our heart seem cold, dark, barren, empty, fallow, dormant and wait for the melting of the snow that leads to new life, when we enter the liturgical season of Advent, the season provides spaces in our heart for peace, joy, harmony, patience, understanding, forgiveness, love, conversion, prayer and the long wait of four weeks for the birth of our Saviour. This is the liturgical season that should awaken in us an inner awareness of conversion, a period of becoming, a time of renewal and a moment to seek God’s grace in our life as we prepare to celebrate Christmas. Advent is a season to sow new seeds in our heart that will take root and blossom throughout the year, opening up new horizons for us before God and with our neighbours.


Christmas is the celebration of the real truth of God’s love for us. It is an event that God himself comes out from himself as absolute agape, love, and integrates himself in our life and world. This decision of the almighty eternal God, to impart himself to us is God’s first absolutely free and comprehensive decision. It remains and embraces God’s greater decision to communicate to humankind. It comprehends God’s love to redeem a sinful, fallen, challenging people of this world. It is an act of God to reinstate the image and status of the human person as He intended it to be at the beginning of creation. This decision of god to communicate himself in Jesus is in fact a redemptive act with regard to humankind because sin cannot be removed by sin. Thus the celebration of Christmas is the beginning of a new creation and a new order in which we are able to understand the fundamental mysteries of the Holy Trinity and the incarnation in our Catholic Faith.

 


The one basic mystery that would confront the human mind is the reason for this fact that Almighty God who is dependent on nothing other than himself, goes out as himself, comes to us in human form, lives with us in our world, reveals himself and his mission, and imparts himself to us in the Holy Eucharist. The motive of such an act can only be understood from the perspective of God’s love for us human persons. This is the reason why we as human beings are enriched in our daily life, because we live our life with a God who is alive and lives along with us. This gives us hope for our eternal salvation in all that we do, thus trying to be honest to ourselves and motivated to live a life in God’s favour. The self-communication and the divine decision for God to come out from himself and to reveal himself to us are free and is a gift to all humankind. When this free decision of God occurs, it necessarily is expressed in an incarnation, in grace and love, and consequently in human form.


Faith in the incarnation of the Son of God is not the result of human speculation. It is a truth revealed by God, a truth to which Holy Scripture bears witness, and that is lived in the liturgy of the universal Church. Its most explicit linguistic formulation is found in the prologue of St. John’s Gospel, “…and the Word became flesh” (Jn 1;14). The Greek word for flesh sarx, is very close to the Hebrew bâsâr. It denotes the human person as fragile, transitory, and a mortal being. Thus the Word, who was “with God “ and “was God” becomes a human person like us, a visible and mortal being dwelling in space and time is only one expression of God’s love for us through which we receive our redemption and salvation. This is what we precisely celebrate at Christmas.


God’s love for us is a free gift. What is given lovingly is not given because of any claim; hence we ought to acknowledge it and to thank God through our prayer. The purpose of our prayer is not to change God’s mind but to change ourselves. Authentic prayer is not detached from the realities of our life. It is not a question of simply multiplying the number of words we use but of being in God’s presence, making the expressions of the Our Father present in our mind and our heart, meditating on Sacred Scripture and participating in the liturgy. One need not fear that prayer detaches us from life; on the contrary it helps us to be our true self and faithful to the voice of God. It is in prayer that we are able to find the truth and experience God’s presence in our heart. Prayer brings graces of sanctification not only for ourself but also to the Church and it is through our prayer that we see the fruits of evangelization in our world. As we pray during the season of Advent and prepare to celebrate this great act of God’s  love for us at Christmas let us also remember the generosity of our Blessed Mother Mary who mothered the child Jesus and stood by his cross with patience, simplicity and total trust in God’s actions.


I wish you a holy Christmas and God’s Blessing.

Cletus Colaco SVD.
Leiter der Englischsprachigen Katholischen Mission
Erzdiözese München und Freising.

(cf. Cletus Colaco SVD, in: Newletter 2010-11 Nov-Feb, Archdiocese of München-Freising, English Speaking Catholic Mission. Used with permission. Thank you, Father Cletus, for letting me have it!)

 

 

Merry Christmas!


It is 10 p.m. Eastern Standard time in North America. In two hours it will be officially Christmas Day in this time zone. Many around the world have already begun and have had the Christmas supper or soon will.
 
I look back tonight over my life and contemplate what I have done, where I have been, and where I am going.
 
Just a little while ago as I had these thoughts in mind I returned in my mind to about 30 years ago about mid November or perhaps later when I was in Mexico. Whenever I think of Mexico, I remember a family I met there in Mexico city and spent some time with. In todays world, as in then, they would be considered poor. Augustine and his wife with their few children had very little in the way of possessions with which the world measures wealth.
 
They lived in what I might think as a cave in a sense. Not that it was a cave, but it was a home carved or built of stone, with a center yard where their neighbors shared the fountain by which everyone in that section got their water. One might think this place like a condominium with two stories with a central yard where everyone's front door opened up to it. Next door it was the same, and next door the same, etc. This is the way of much of Mexico city. This is how people lived. This was their homes. They had little private space to themselves, as many parents slept in a loft above the main room containing the kitchen and sitting area where all eating and entertaining was done.
 
There was also a public shower and toilet area shared by all the neighbors in each address. Certainly not very sanitary by todays standards of modern living and the wealth of the world.
 
Augustine would go out every morning to buy the groceries which would consist of fresh vegetables and fruit and perhaps some meat (fish , pork etc) as they could afford. In Mexico much of the main staple is corn flour and they ate lots of what we would call burritos and things of the sort. Most of what they ate was beans, beans and beans. Oh, and fresh fruit juice squeezed at a local vendor from his cart. I often would walk up the street to get a tall glass of freshly squeezed orange juice, from freshly picked oranges. To me this was a treat, because where I live, to get fresh fruit daily is not so possible. The vendor after a time would have a glass ready for me when he saw me coming.
 
I digress a bit. But what I am saying is this. Though by todays standards or even then, Augustine and his family were very poor. They had nearly no money. Yet, they treated this Caucasian white North American lad like a king. They treated this total stranger like family. I had never known them a month earlier.They insisted I sleep in their own bed. I could not refuse. For to do so in the Mexican culture then, and still is, as far as I am aware is an insult. They fed me very well, and again to refuse food is an insult. I had a hard time one time to eat something, that to me tasted like chocolate covered chicken. I could barely hold it down without puking it up. I tried my best not to show I did not like it and tried my best to hold the food down without sharing it without regurgitating it. I finally said " No embryo."  Maybe not the correct spelling, but what I was saying without meaning to insult them was, " I am not hungry."  I nearly cried when Augustine's wife made a sign of tears streaming down her face. I guess I had insulted them mildly without meaning to, yet they were so gracious and forgiving that they did their best to console me, to try to comfort me and make a show of accepting me just the same, just as I was, with my shortcomings etc.
 
Yes, they were poor, they were loving, they were forgiving. They were real down to earth real people who shared what little they had as if they had lots. And they were made and created in the image of God.
 
Today much of the world looks to and celebrates the miraculous incarnation of Jesus Christ, or Savior, our Lord, or King, our God. He to came to earth and lived in a poor family. He was born as the scripture tell us, in a manger, a barn as we would call it in America. His parents were poor by the standards of the day. They were common folk, with little money and likely little food. They could have had more I suppose if Jesus had opened up His bank account and shared the world that He owned with them at the time. He humbled Himself, so that we, though poor, may become rich.. Not rich by todays standards, but rich in blessings from the Lord. Rich  in that one day, we shall share in all the universe all that is His. Rich, in that we whom believe and share a common goal, looking forward to eternity. To a mansion prepared by Him. To  a life eternal with Him.
 
Much of the world is considered poor, by todays standards. Yet much of the world is very rich. For though it seems as though this world has become one with the ruler of the power of the air, Satan has deceived many. Yet, God always preserves a remnant through the ages. Though we are unable to count the many whom God has preserved through the ages, I am sure, because He has already given us the numbers of them, whom God has preserved through the ages. They are counted as the sands of the sea, of a beach. The number is insurmountable to out minds. We cannot count them. But the numbers are great. God always keeps a remnant.
 
And so today my brothers, I count it a joy to be counted with you among the remnant that God has and is preserving for the end of time, when time will count no more. When years will matter no more, when time will stand still. For then as now with the Lord, a year is as a thousand years, and a thousand years shall be as a day. I look forward to meeting you all face to face one day. What we have done in the past will have been forgotten. What will remain is eternity to spend with you all in the joy and in the presence of the Lord.
 
We shall share the riches of a God who loves us with such a love that it cannot be measured in all of the earth as we know it today. We shall share an eternity in a new heaven and new earth. We shall share in His riches, with which He desires to share with us. And more important than that. We shall share the joy of life with our God, our Lord and Savior, Jesus Christ. He shall live and walk with His people eternally.
 
So my friends, no matter how you celebrate Christmas, whether you do, or do not, whether you awake tomorrow, or do not, whether you love, or love not, whether in grief or in joy, whether rich or poor, remember, though you may be poor, you shall be rich. And then, and only then when God calls us up to be with Him, we shall all enjoy Him, and His riches. All your sins shall be washed away. And shall be like I said to my friend Augustine, "My Friend, you are not poor, you are rich."
 
"Lift up your heads, for your redemption draweth nigh." Luke 21:28 (KJV)
 
God Bless
 
And A very merry Christmas to one and all
 
 
André


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